Covid-19-Pandemie im Live-Ticker

Corona in NRW: Neue Zahlen aus Dortmund +++ Lauterbach schlägt wegen dritter Welle Alarm

Das Coronavirus beschäftigt Deutschland weiterhin. Die Wocheninzidenzen sinken, doch bereiten die Virus-Mutationen Sorge. Alle News zu Covid-19 aus NRW im Live-Ticker von RUHR24.

Dieser Ticker wird nicht länger aktualisiert. Alle neuen Entwicklungen rund um das Coronavirus in NRW gibt es im neuen Live-Ticker.

Stadt/KreisInzidenzwert, 23. Februar (Änderung)
Dortmund63,2 (+0,4)
Bochum56,1 (+0,3)
Duisburg73,6 (+2,4)
Essen56,6 (-1,1)
Gelsenkirchen58,9 (+3,8)
Kreis Unna70 (-5,0)
Kreis Recklinghausen72,5 (-10,9)

Coronavirus: Geschäfte aus Holland baggern um Shopping-Touristen aus NRW

Update, Dienstag (23. Februar), 19 Uhr: Trotz Corona hoffen holländische Geschäfte in der Grenzregion zu Deutschland auf Shopping-Touristen aus NRW. Einige Läden buhlen regelrecht um die Kundschaft aus dem Nachbarland.

Coronavirus in NRW: Streit um Impfungen – Polizei befürchtet Nachteile

Update, Dienstag (23. Februar), 18.02 Uhr: Lehrkräfte und Kita-Personal sollen in NRW schon ab März gegen das Coronavirus geimpft werden. Das kündigten Ministerpräsident Armin Laschet und Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (beide CDU) am heutigen Dienstag an. Bei der Polizei befürchtet man, dadurch in der Impfreihenfolge nach hinten zu rutschen.

Laschet betonte in dem Zusammenhang, dass es bei den Impfungen in Nordrhein-Westfalen keine Konkurrenz zwischen Lehrkräften, Erziehern und Polizisten geben werde. In wenigen Monaten werde NRW so viel Impfstoff haben, dass sich eher die Frage stelle, ob überhaupt alles verbraucht werden könne.

Corona in NRW: 56 Neuinfektionen und zwei weitere Todesfälle in Dortmund

Update, Dienstag (23. Februar), 17.08 Uhr: Die Stadt Dortmund meldet am heutigen Dienstag 56 Neuinfektionen mit dem Coronavirus. Von den Neuinfizierten lassen sich 14 Personen sechs Familien zuordnen. Die Gesamtzahl der Infektionen seit Beginn der Pandemie steigt somit auf 18.057.

In Dortmund werden zurzeit 126 Corona-Patienten stationär behandelt, darunter 21 intensivmedizinisch, davon wiederum 14 mit Beatmung. Die Stadt beklagt zwei weitere Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19. Ein 57-Jähriger und ein 85-jähriger Mann starben begleitend an der Krankheit.

Nach Berechnung der Stadt Dortmund beträgt der Inzidenzwert mit den heutigen Zahlen 61,5. Bis jetzt sind in Dortmund insgesamt 61 Infektionsfälle mit Varianten des Coronavirus nachgewiesen. In allen Fällen handelt es sich um die britische Variante (B.1.1.7). Ein Experte erklärt, warum die britische Corona-Mutation in Dortmund nicht mehr zu stoppen ist.

Coronavirus in NRW: Stadt Bochum meldet 14 Neuinfektionen mit SARS-CoV-2

Update, Dienstag (23. Februar), 16.58 Uhr: Die Stadt Bochum hat soeben die tagesaktuellen Fallzahlen zum Coronavirus veröffentlicht. Im Vergleich zum Vortag sind 14 neue positive Testergebnisse hinzugekommen. Seit Beginn der Corona-Pandemie zählt die Stadt somit 10.435 Infektionen.

Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 ist um drei auf 159 gestiegen. Zwei weitere Menschen sind ursächlich, ein weiterer begleitend an der Krankheit gestorben. 19.351 Bochumer haben bereits die Erstimpfung erhalten – 9.964 die Erst- und Zweitimpfung. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt in Bochum laut Stadt bei 52,2.

Corona in NRW: Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart im Live-Talk zu Gast

Update, Dienstag (23. Februar), 16.26 Uhr: Geschlossene Läden. Verzweifelte Einzelhändler. Wie können wir unsere Geschäfte retten? Diese und weitere Fragen wollen die Kollegen der Ruhr Nachrichten ab 18.30 Uhr in einem Live-Talk beantworten. Zu Gast ist unter anderem NRW-Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart (FDP).

Coronavirus: „Dritte Welle lässt sich nicht mehr aufhalten“ – Lauterbach schlägt Alarm

Update, Dienstag (23. Februar), 15.52 Uhr: Während die Debatte um mögliche Lockerungen der Corona-Regeln rund eine Woche vor der nächsten Bund-Länder-Konferenz am 3. März an Fahrt aufnimmt, tritt SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach auf die Bremse. Nach seinen Einschätzungen ist die dritte Ausbreitungswelle des Coronavirus bereits unaufhaltsam in vollem Gange.

Im Interview mit der Passauer Neuen Presse forderte der 58-Jährige deshalb, weitere Öffnungsschritte zu verschieben. An ein Erreichen der angestrebten Sieben-Tage-Inzidenz von 35 glaubt Lauterbach nicht mehr. Vielmehr sei der Anteil der mutierten Corona-Varianten an den Neuinfektionen bereits so hoch, dass die nächste Welle aus dem Lockdown heraus beginne.

Daran würde auch der Frühlingsbeginn und die damit verbundenen höheren Temperaturen nichts ändern. Die Gefährdung werde nicht aus saisonalen Gründen abnehmen. „Das Problem wird sich nicht durch das bessere Wetter lösen. Die britische Variante B.1.1.7 wird dadurch nicht zurückgedrängt. Die neuen Varianten des Virus werden sich durchsetzen“, so Lauterbach.

Laut Karl Lauterbach hat die dritte Infektionswelle „angefangen und lässt sich auch nicht mehr aufhalten“.

Corona in NRW: Laschet hofft Covid-19-Pandemie im Februar 2022 überwunden zu haben

Update, Dienstag (23. Februar), 15.34 Uhr: NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) hofft auf ein Ende der Corona-Pandemie in spätestens einem Jahr. „Ich würde mir wünschen, dass wir nächstes Jahr im Februar 2022 die Pandemie mit ihren Auswirkungen überwunden haben“, sagte er laut dpa am Dienstag in Düsseldorf. Der CDU-Politiker hoffe, „dass wir so viele Impfungen haben, dass wir wieder im normalen Leben sind und vielleicht auch wieder Karneval feiern“.

Coronavirus: FDP rechnet nach Schnelltest-Kehrtwende mit Bundesregierung ab

Update, Dienstag (23. Februar), 14.53 Uhr: Die FDP hat der Bundesregierung nach der Verschiebung der Einführung kostenloser Corona-Schnelltests schwere Vorwürfe gemacht. „Das Desaster um die Schnelltests reiht sich ein in das bisherige Missmanagement der Bundesregierung. Bis auf den Lockdown scheint man in der Bundesregierung vieles nicht hinzubekommen“, sagte FDP-Gesundheitsexperte Andrew Ullmann der Nachrichtenagentur AFP.

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hatte vorgehabt, die Antigen-Schnelltests ab dem 1. März für jeden kostenlos zur Verfügung zu stellen. Am Montag hatte das Corona-Kabinett dieses Vorhaben vorerst gestoppt. Das Thema soll nun zunächst bei der nächsten Bund-Länder-Konferenz am 3. März besprochen werden.

Jens Spahn kündigte kostenlose Corona-Schnelltests für jedermann an. Daraus wird vorerst nichts.

Corona-Pandemie in NRW: Armin Laschet rechnet mit Öffnungsperspektive

Update, Dienstag (23. Februar), 14.10 Uhr: Viele Bürger in Deutschland und NRW sind von der Ungewissheit in der Corona-Pandemie zunehmend genervt. Auch NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) erwartet vom nächsten Corona-Gipfel eine Perspektive. „16 Länder erwarten, dass wir eine Öffnungsstrategie vorlegen“, sagte er mit Blick auf die Konferenz der Ministerpräsidenten in der kommenden Woche. Dabei sei zudem nicht nur auf den Inzidenzwert zu achten. Derzeit erörterten die Chefs der Staatskanzleien, ob man mehr öffnen kann, wenn mehr getestet werden kann, sagte Laschet laut dpa.

Coronavirus-Update: Lehrer und Erzieher in NRW sollen ab März geimpft werden

Update, Dienstag (23. Februar), 11.30 Uhr: Nachdem das Land NRW angekündigt hatte, die Impf-Reihenfolge in der Corona-Pandemie zu ändern, steht nun fest, wann die neue Regelung greifen soll. Demnach sollen Lehrer und Kita-Erzieher ab März 2021 geimpft werden. Das sagte NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) am Dienstag laut dpa in einem WDR-Interview. „Ich denke, dass wir damit in der ersten Märzhälfte beginnen“, sagte Laumann. Lehrkräfte an Grund- und Förderschulen sowie Erzieher in Kitas wurden zuvor von Gruppe 3 („erhöhte Priorität“) in Gruppe 2 („hohe Priorität“) hochgestuft. Laumann räumte jedoch ein, dass durch diese Änderung andere Gruppen möglicherweise länger auf ihre Impfung warten müssten.

Klinikum Dortmund bietet bei Blutspende kostenlose Corona-Tests an

Update, Dienstag (23. Februar), 11.10 Uhr: „Hatte ich schon Covid-19?“ Wer sich diese Frage stellt, der könnte nach einer Blutspende beim Klinikum Dortmund eine Antwort bekommen. Denn das Krankenhaus bietet jedem, der noch bis Sonntag (28. Februar) Blut spendet, einen kostenlosen und automatischen Test auf die Antikörper des Coronavirus.

Coronavirus: Krankenpflegerin aus Herne klagt gegen Versetzung

Update, Dienstag (23. Februar), 9.47 Uhr: Alle 75 Minuten statt nur alle 120 Minuten eine Masken- und Trink-Pause: Das forderte eine Krankenpflegerin aus Herne im Ruhrgebiet. Das Krankenhaus in Recklinghausen lehnte das jedoch ab und versetzte sie von der Intensivstation auf eine andere Station. Zu Unrecht, wie die Frau findet. Jetzt klagt sie deshalb vor dem Arbeitsgericht Herne gegen diese aus ihrer Sicht „Zwangsversetzung“. Die Frau argumentiert mit dem Schutz der Gesundheit der Pflegenden. Ein Kliniksprecher sagte der dpa, häufigere Pausen seien nicht möglich, weil es viel Zeit erfordere Patienten umzubetten und die Schutzkleidung zu wechseln. Die Frau sei zudem keineswegs zwangsversetzt worden.

Coronavirus in NRW: Lockerungen bei Sport im Freien

Update, Dienstag (23. Februar), 9.16 Uhr: Tennis, Golf, Reiten: Wer eine dieser Sportarten in NRW betreibt, darf das nun auch trotz Corona-Pandemie – natürlich mit Einschränkungen. Das hat das Land NRW bekannt gegeben. Die Änderung gilt seit Montag (22. Februar), sofern der Sport im Freien ausgeübt und Personen- und Abstandsregeln eingehalten werden.

Corona-Pandemie in Deutschland: Bis wann alle Menschen ein Impfangebot haben

Update, Dienstag (23. Februar), 7.45 Uhr: Zwar läuft der Prozess des Impfens gegen das Coronavirus noch im Vergleich zu anderen Ländern langsam an. Aber das Versprechen, das die Bundesregierung gegeben hat, allen Menschen bis September ein Impfangebot zu machen, wird wohl eingehalten werden können.

Dies sei wohl im September so weit, wie das Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) berichtet. Moderna, Biontech/Pfizer und Astrazeneca werden bis dahin 170 Millionen Dosen Impfstoff gegen das Coronavirus liefern können.

Corona in NRW: Laschet gegen einen Stufenplan bei Lockerungen

Update, Dienstag (23. Februar), 7.30 Uhr: Armin Laschet (CDU), NRW-Ministerpräsident, ist gegen einen Stufenplan bei Lockerungen für einen Weg aus der Corona-Pandemie. Dieser könne einen zu sehr binden, so der CDU-Politiker gegenüber der Stuttgarter Zeitung. Starre Automatismen würden nicht helfen. Man werde weiterhin auf Basis aktueller Erkenntnisse entscheiden müssen.

Bald, so Armin Laschet, seien Gesundheitsämter alle digitalisiert, sodass die Nachverfolgung schneller gehe. Zudem sei der Einsatz von Schnelltests einer großen Hoffnung. Am 3. März wollen Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Länderchefs beraten, wie es weiter geht in der Corona-Pandemie.

Corona-Update NRW: Neue Zahlen des Robert Koch-Instituts

Update, Dienstag (23. Februar), 7 Uhr: Das Robert Koch-Institut hat neue Zahlen zur Corona-Pandemie veröffentlicht. Es gibt 3.883 Neuinfektionen und 415 Todesfälle, die im Zusammenhang mit Covid-19 stehen. Die Inzidenz liegt bei 60,5.

Für das Bundesland NRW gibt es 628 gemeldete Neuinfektionen und 87 Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19. Die Inzidenz im bevölkerungsreichsten Bundesland liegt bei 60,6.

Corona in NRW: Düsseldorf will „Verweilverbot“ in der Altstadt durchsetzen – zu viele Menschen

Update, Montag (22. Februar), 22.14 Uhr: Nicht nur die Rheinuferpromenade, sondern auch die Düsseldorfer Altstadt war am Samstag und Sonntag gut besucht. Die Stadt Düsseldorf reagiert und plant für das kommende Wochenende deutlich strengere Corona-Regeln im Zentrum.

Neben einer Ausweitung der Maskenpflicht soll es ein „Verweilverbot“ geben. Das teilte Ordnungsdezernent Christian Zaum am Montag mit. Es soll dann nicht mehr erlaubt sein, sich etwa für ein Picknick hinzusetzen oder ein Eis zu essen. Zusätzlich soll am kommenden Wochenende eine Freitreppe gesperrt und die Zufahrt für Autos beschränkt werden. Am vergangenen Wochenende hätte es in der Landeshauptstadt weit über 300 Ordnungswidrigkeiten gegeben, so Zaum.

Coronavirus in NRW: BVB muss wegen Corona-Verstößen nach Derbysieg 75.000 Euro zahlen

Update, Montag (22. Februar), 20.31 Uhr: Nach dem 4:0-Derbysieg bei Schalke 04 haben BVB-Fans spontan am Vereinsgelände von Borussia Dortmund gefeiert. Das hat ein Nachspiel. Am Montag verhängte die Deutsche Fußball Liga (DFL) gegen den BVB eine Geldstrafe wegen eines Verstoßes „gegen das medizinisch-hygienische Konzept der Task Force Sportmedizin/Sonderspielbetrieb“.

Auf öffentlich verbreiteten Fotos und Videos sei „klar erkennbar“ gewesen, dass BVB-Spieler am Samstagabend (20. Februar) im Mannschaftsbus ohne Abstand und ohne Mund-Nasen-Schutz den Derbysieg gefeiert und zahlreiche Anhänger des Klubs das Team bei der Rückkehr bejubelt hätten, so der Ligaverband. Der BVB akzeptierte das Strafmaß von 75.000 Euro.

Coronavirus: Alltours will Urlauber nur noch mit Impfung in Hotels lassen

Update, Montag (22. Februar), 19.59 Uhr: Alltours kündigt als erster Reiseveranstalter an, künftig nur noch geimpfte Gäste zu beherbergen. In den sozialen Medien werden deshalb Boykottaufrufe laut.

Corona in NRW: Städtetag will Hotspots bei schönem Wetter stärker kontrollieren

Update, Montag (22. Februar), 19.18 Uhr: Das schöne Wetter hat die Menschen in Nordrhein-Westfalen am Wochenende ins Freie gelockt. An Hotspots wie dem Phoenix See in Dortmund oder der Rheinuferpromenade in Düsseldorf hielten sich zahlreiche Menschen auf.

Weil die Corona-Regeln nicht immer eingehalten wurden, kündigte der Deutsche Städtetag an, beliebte öffentliche Plätze vermehrt zu kontrollieren. „Wenn wir leichtsinnig werden, verspielen wir die Erfolge der vergangenen Wochen“, sagte Hauptgeschäftsführer Helmut Dedy gegenüber der Rheinischen Post.

Nicht nur auf der Rheinuferpromenade in Düsseldorf tummelten sich am Wochenende zahlreiche Menschen.

Klar sei jedoch auch, dass nicht an „jeder Ecke“ Mitarbeiter der Städte stehen könnten. Dedy ruft die Menschen dazu auf, verantwortlich zu handeln. So könne man trotz Corona das gute Wetter genießen.

Coronavirus: Immer mehr Menschen informieren Kontaktpersonen mit Corona-Warn-App

Update, Montag (22. Februar), 18.13 Uhr: Der Anteil derjenigen, die bei einem positiven Testergebnis die Corona-Warn-App nutzen, um ihre Kontakte zu informieren, hat sich auf etwa 60 Prozent erhöht. Darauf hat die Bundesregierung am heutigen Montag hingewiesen. Der Anstieg sei sehr positiv, aber weiterhin „noch ausbaufähig“. Im vergangenen Jahr hatte die Warnquote teilweise nur zwischen 30 und 40 Prozent gelegen.

Die Corona-Warn-App steht seit dem 16. Juni 2020 zum Download zur Verfügung.

Corona in NRW: Stadt Dortmund meldet zwei weitere Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19

Update, Montag (22. Februar), 17.16 Uhr: Die Stadt Dortmund meldet am heutigen Montag 20 Neuinfektionen mit dem Coronavirus. Acht Personen lassen sich drei Familien zuordnen. Insgesamt steigt die Zahl der positiven Testergebnisse seit Beginn der Covid-19-Pandemie somit auf 18.001 – 17.097 Menschen gelten mittlerweile wieder als genesen.

Nach Berechnungen der Stadt liegt der Inzidenzwert mit den heutigen Zahlen bei 63,6. Zurzeit werden in Dortmund 130 Corona-Patienten stationär behandelt, darunter 19 intensivmedizinisch, davon wiederum 15 mit Beatmung. Die Stadt Dortmund meldet zudem zwei weitere Todesfälle. Ein 79-jähriger Mann starb ursächlich, ein 75-jähriger Mann begleitend an Covid-19.

Bis jetzt sind in Dortmund insgesamt 48 Infektionsfälle mit Virusvarianten nachgewiesen. In allen Fällen handelt es sich um die britische Variante B.1.1.7. Die Stadt teilt zudem mit, dass die Sportanlagen aus Infektionsschutzgründen weiterhin geschlossen bleiben. Eine Öffnung für den Individualsport komme erst in Betracht, wenn die Sieben-Tage-Inzidenz stabil unter 50 liegt.

Coronavirus: Angela Merkel spricht über Vier-Stufen-Plan bei Lockerung der Corona-Maßnahmen

Update, Montag (22. Februar), 17.11 Uhr: Am Montag hat Bundeskanzlerin Angela Merkel (66) im CDU-Präsidium Öffnungs-Etappen raus aus der Corona-Krise vorgeschlagen. In drei Bereichen könnte gelockert werden.

Coronavirus in NRW: Stadt Bochum meldet fünf Neuinfektionen mit SARS-CoV-2

Update, Montag (22. Februar), 15.59 Uhr: Die Stadt Bochum hat soeben die tagesaktuellen Fallzahlen zum Coronavirus veröffentlicht. Im Vergleich zum Vortag sind fünf neue positive Testergebnisse hinzugekommen. Die Zahl der Infektionen steigt somit auf 10.421.

Neue Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 sind nicht hinzugekommen – 105 Bochumer sind ursächlich an der Krankheit gestorben, 51 begleitend. In Bochum haben bislang 18.965 Menschen die Erstimpfung erhalten und 9.299 die Erst- und Zweitimpfung.

Corona in NRW: Schulministerin Yvonne Gebauer spricht über Rückkehr zum Präsenzunterricht

Update, Montag (22. Februar), 15.06 Uhr: In NRW sind am heutigen Montag die ersten Schüler in den Präsenzunterricht zurückgekehrt. Den Anfang machten Grund- und Förderschüler der Primarstufe sowie Abschlussjahrgänge. Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) betonte, dass trotz der besonderen Situation die Freude über die Rückkehr groß gewesen sei.

„Kinder brauchen Kinder und den direkten Austausch mit ihren Lehrerinnen und Lehrern. Das ist wichtig für ihre persönliche, geistige und soziale Entwicklung“, sagte die FDP-Politikerin der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Das Schulministerium des Landes Nordrhein-Westfalen werde die Rückkehr in den Präsenzunterricht „eng begleiten“ und „sorgfältig beobachten“.

Corona-Pandemie in NRW: Aus diesem Grund sind einige Städte schneller

Update, Montag (22. Februar), 13.45 Uhr: Einige Städte im Bundesland NRW impfen schneller als andere. Doch woran liegt das? Das Bundesland orientiert sich an den Vorgaben der ständigen Impfkommission (StiKo). Dennoch zeigen die Beispiele Dortmund und Düsseldorf, dass das Prozedere der Verteilung nicht ganz einfach ist.

Corona-Update: NRW ändert Impf-Reihenfolge für AstraZeneca-Impfstoff

Update, Montag (22. Februar), 12.10 Uhr: Bislang erhalten den Impfstoff von AstraZeneca auch in Deutschland nur Menschen unter 65 Jahren bekommen. Das Land NRW ändert nun jedoch die Reihenfolge dieser Corona-Impfung. Demnach können sich künftig auch Berufsgruppen wie Friseure früher damit impfen lassen.

Coronavirus in NRW: Düsseldorf plant offenbar, Rhein-Ufer zu sperren

Update, Montag (22. Februar), 11.45 Uhr: Die Stadt Düsseldorf plant offenbar, das Rhein-Ufer zu sperren. Das berichtet die Rheinische Post. Grund dafür soll der Ansturm von Ausflüglern auf der Promenade am ersten sonnigen und warmen Wochenende des Jahres gewesen sein. Wegen zu wenig Personal habe die Polizei bei zahlreichen Corona-Verstößen nicht entsprechend eingreifen können, berichtet die Zeitung. Auch weitere Orte in Düsseldorf könnten von der drastischen Maßnahme betroffen sein.

Coronavirus in NRW: Fast 200 Tote allein in Herne

Update, Montag (22. Februar), 10.14 Uhr: Insgesamt sind in NRW bislang 12.633 Menschen an Covid-19 gestorben. Allein in Herne geht diese Zahl langsam auf die 200 zu. Wie die Stadt im nördlichen Ruhrgebiet mitteilt, sind bislang 193 Menschen an den Folgen einer Coronavirus-Infektion gestorben. 543 Menschen sind derzeit infiziert, 50 werden im Krankenhaus behandelt. Fast 5.500 Herner haben die Erkrankung bereits überstanden.

Corona in NRW: Friseurin aus Duisburg versteigert Termin

Update, Montag (22. Februar), 9.45 Uhr: Ab dem 1. März dürfen Friseure im Zuge der Corona-Lockerungen in NRW wieder öffnen. Eine Friseurin aus Duisburg hat sich einen ungewöhnlichen Marketing-Gag in den Sozialen Medien einfallen lassen und versteigert einen Termin am 1. März um 0.01 Uhr. Erste Gebote sind eingegangen. Das Geld soll einem guten Zweck gespendet werden.

Corona-Update NRW: Biontech liefert mehr Impfstoff nach NRW

Update, Montag (22. Februar), 9.15 Uhr: Biontech liefert, wie das NRW-Gesundheitsministerium gegenüber dem Kölner Stadtanzeiger mitteilte, ab März 100.000 Dosen Corona-Impfstoff in der Woche. Geplant waren ursprünglich nur 70.000.

Corona in NRW: Lockerungen im Sport, der Musik und im Verkauf

Update, Montag (22. Februar), 7.15 Uhr: Kinder dürfen wieder in Schule oder Kita. Doch es gibt im Corona-Lockdown auch noch weitere Lockerungen. So sind Aktivitäten auf Sportanlagen im Freien mit zwei Personen wieder erlaubt. Musikschulen dürfen wieder Einzelunterricht für Kinder im Grundschulalter anbieten. Bau- und Gartenmärkte dürfen Gemüsepflanzen und Saatgut sowie Zubehör verkaufen.

Corona-Update NRW: Sorge um Öffnung wegen Schulen und Kitas

Update, Montag (22. Februar), 7 Uhr: Generell sei die Stimmung wegen der Öffnung im Corona-Lockdown der Schulen und Kitas gut, wie die WAZ berichtet. Dennoch würde es Bedenken geben. Man würde sich um den Infektionsschutz sorgen, heißt es vom Verband Bildung und Erziehung (VEB) in NRW.

Es würde Lücken im Gesundheitsschutz geben. Zudem werde, so die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) in NRW, es zu einer enormen Kraftanstrengung aufgrund einer ausgedünnten Personaldecke kommen.

Corona-Update NRW: RKI mit neuen Zahlen am Montag

Update, Montag (22. Februar), 6.45 Uhr: Das Robert Koch-Institut hat neue Zahlen veröffentlicht. Im Bundesland NRW sind 918 Neuinfektionen gemeldet worden. 12 Menschen sind im Zusammenhang mit Covid-19 verstorben. Die Inzidenz liegt aktuell bei 61,7.

Insgesamt sind in Deutschland 4.369 Neuinfektionen hinzugekommen, 62 Menschen verstarben im Zusammenhang mit Covid-19. Die Inzidenz aller Bundesländer liegt bei 61.

Corona-Update für Dortmund: Wegen Corona-Verstößen – Polizei sperrt Zufahrt zum Phoenix See

Update, Sonntag (21. Februar), 19.05 Uhr: Das tolle Frühlingswetter lockte die Menschenmassen nach draußen – kein Wunder, denn die hohen Temperaturen tun nach dem Schneechaos der letzten Wochen wirklich gut. Nur die Idee hatten vermutlich die meisten heute – was natürlich auch zu Corona-Verstößen an beliebten Orten führte.

So hat die Polizei Dortmund heute aufgefordert, nicht an den beliebten Phoenix See zu fahren. Denn dort war es so voll, dass die Menschen nicht genügend Abstand zum Nebenmann halten konnten. Auch Verkehrschaos an den Zufahrtsstraßen sorgte für Probleme. Diese Straßen musste die Polizei letztendlich sogar sperren, damit die Menschenmasse am Phoenix See nicht überhandnahm.

Corona-Update für Dortmund: Inzidenz steigt weiter – neues Todesopfer

Update, Sonntag (21. Februar), 17.30 Uhr: Die Stadt Dortmund gibt heute 28 weitere Neuinfektionen mit dem Coronavirus bekannt. Von den Neuinfizierten lassen sich sechs Personen vier Familien zuordnen. Der Inzidenzwert wird vermutlich bei 62,7 liegen – die genaue Zahl wird erst um 0 Uhr vom RKI bekannt gegeben.

Zurzeit werden in Dortmund 125 Corona-Patienten stationär behandelt, darunter 17 intensivmedizinisch, davon wiederum 14 mit Beatmung. Außerdem meldet die Stadt Dortmund ein weiteres Todesopfer. Eine 80-jährige Frau starb bei stationärer Behandlung ursächlich an Covid-19. In Dortmund verstarben bislang 189 Menschen ursächlich an Covid-19, weitere 103 mit Covid-19 infizierte Patienten verstarben aufgrund anderer Ursachen. Insgesamt gibt es in Dortmund bisher 46 Infektionsfälle mit der britischen Mutation.

Corona-Impfung für Lehrer: Sollten Beamte früher als andere geimpft werden?

Update, Sonntag (21. Februar), 15.40 Uhr: Sollten Lehrer schneller geimpft werden als andere? Das fordert zumindest NRW-Familienminister Joachim Stamp: „Das wäre ein Befreiungsschlag nicht nur für Beschäftigte und Familien, sondern für unsere ganze Gesellschaft“, so der Politiker gegenüber der dpa.

Auch Bildungsministerin Anja Karliczek unterstützt die Forderung: „Beide Berufsgruppen nehmen Aufgaben wahr, die für unsere ganze Gesellschaft von großer Bedeutung sind, was sich auch in der Impfpriorisierung zeigen sollte.“ Eine Entscheidung dazu könnte bereits in der kommenden Woche kommen.

Corona in NRW: Fast 2000 Soldaten und Soldatinnen der Bundeswehr im Corona-Einsatz

Update, Sonntag (21. Februar), 12.50 Uhr: Knapp 1900 Soldaten und Soldatinnen der Bundeswehr sind derzeit in NRW im Kampf gegen die Corona-Pandemie im Einsatz. 140 von ihnen betreuen administrative und logistische Aufgaben in den Impfzentren.

Ein Großteil von ihnen ist jedoch in den Alten- und Pflegeheimen sowie in den 43 Gesundheitsämtern der insgesamt 53 kreisfreien Städte und Kreise in NRW eingesetzt. Sie sind an der Kontaktverfolgung so wie beim Abstrich nehmen beteiligt. In den Alten- und Pflegeheimen helfen sie bei der Essensausgabe und bei den Corona-Schnelltests.

Corona in NRW: Wo die 7-Tages-Inzidenz aktuell am höchsten ist

Update, Sonntag (21. Februar), 10.40 Uhr: Die Stadt Herne meldet 17 neue Corona-Infektionen binnen 24 Stunden. Damit liegt die 7-Tages-Inzidenz bei 88,8.

Herne hat im landesweiten Vergleich eine der höchsten 7-Tages-Inzidenzen. Hier eine Übersicht aller Kreise und kreisfreien Städte mit den höchsten Inzidenzwerten im NRW-Vergleich:

Stadt in NRWInzidenz (letzte sieben Tage pro 100.000 Einwohner)
Solingen113
Hagen103,3
Märkischer Kreis92,1
Herne88,8
Hochsauerlandkreis85,5
Recklinghausen79,6
Unna77
Kleve75,8
Düren75,2

Corona in NRW: Verdi fordert Maßnahmen bei den Kita-Öffnungen ab Montag

Update, Sonntag (21. Februar), 10.03 Uhr: Ab Montag (22. Februar) werden in Nordrhein-Westfalen die Schulen für Grundschüler sowie Abschlussjahrgänge wieder öffnen. Auch die Kitas werden nach monatelangem eingeschränkten Regelbetrieb wieder für alle Kinder öffnen.

Die Gewerkschaft Verdi fordert angesichts der Öffnungen mehrere Maßnahmen zum Schutz während der Corona-Pandemie: eine Notbetreuung unter Berücksichtigung spezieller Eltern- und Kinderbedarfe, eine Impfung für Beschäftigte und gezielten Schutz für Risikogruppen.

„Angesichts des Ansteckungsrisikos bei der Arbeit mit unseren Kleinsten ist es völlig unverständlich, dass Familienminister Stamp wieder alle Kinder in die Kita einlädt. Die Landesregierung schürt so bei vielen Beschäftigten die Sorge sich zu infizieren“, erklärte Gabriele Schmidt, Landesleiterin Verdi NRW.

Corona in NRW: Aktuelle Fallzahlen für Deutschland und Nordrhein-Westfalen

Update, Sonntag (21. Februar), 09.22 Uhr: Die deutschlandweite 7-Tages-Inzidenz steigt in Deutschland weiter an. Während sie am Samstag (20. Februar) noch bei 57,8 lag, liegt sie am Sonntag bei 60,2.

Das Robert Koch-Institut meldet am Sonntag 7.676 Neuinfektionen und 145 neue Todesfälle für ganz Deutschland. 1.880 Neuinfektionen wurden dabei in Nordrhein-Westfalen gezählt. 26 Personen sind in NRW binnen 24 Stunden an oder mit dem Coronavirus gestorben. Die Inzidenz liegt in NRW derzeit bei 61,0.

Corona in NRW: Experten interpretieren stagnierende Zahlen als Zeichen der dritten Welle

Update, Samstag (20. Februar), 20.35 Uhr: Aktuell stagnieren überall die Corona-Zahlen. Die Inzidenz ist zwar inzwischen weit unter den Werten von Dezember und Januar, aber nun passiert nichts mehr – im Gegenteil, mancherorts steigen die Werte schon minimal wieder, wie zum Beispiel in Dortmund. Die Mathematik-Professorin Anita Schöbel warnt nun bereits vor einer dritten Welle, die im Frühjahr kommen könnte.

Und auch RKI-Präsident Lothar Wieler befürchtet: „Der rückläufige Trend der letzten Wochen setzt sich offenbar nicht mehr fort.“ Grund für die Stagnation der Zahlen sehen viele in der Ausbreitung der Corona-Mutationen. Die Experten gehen davon aus, dass sich die dritte Infektionswelle im März und April mit aller Deutlichkeit bemerkbar machen würde.

Corona in NRW: Spahn spricht von dritter Impfung

Update, Samstag (20. Februar), 18.35 Uhr: Ähnlich wie auch Kanzlerin Angela Merkel, stellte sich Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) bei einer Online-Diskussion den Fragen der Bürger zum Thema Corona-Impfung. Auf die Frage, ob die erste Impfung von einem anderen Hersteller kommen könne als die zweite Dosis antwortete der Politiker:

„Das ist problemlos möglich. Aber vielleicht brauchen wir übrigens alle eine dritte Impfung, das wissen wir noch gar nicht, ob wir alle nach zwölf oder 24 Monaten noch einmal eine brauchen.“ Dies könnte beispielsweise dann der Fall sein, wenn – ähnlich wie bei der Grippeimpfung – die Immunität nur einen gewissen Zeitraum anhält. Klaus Cichutek, Präsident des Paul-Ehrlich-Instituts (PEI), regulierte die Aussage jedoch und teilte mit, dass darüber noch keine Aussage getroffen werden kann.

Bei einer weiteren Frage kam der Minister ebenfalls ins Schwanken. So wollte eine Bürgerin wissen, wie es mit der Impfung bei Kontaktpersonen sei, die privat ältere Menschen oder Personen aus Risikogruppen pflegen. Jens Spahn gab zu, dass er darauf keine Antwort habe. Es noch nicht nachvollziehbar, wer eine Kontaktperson ist, so der Gesundheitsminister. Dennoch seien Kontaktpersonen demnächst an der Reihe.

Coronavirus in NRW: Drei-Stufen-Plan soll Sport- und Kulturveranstaltungen ermöglichen

Update, Samstag (20. Februar), 18.00 Uhr: Verbände haben gemeinsam mit 20 Wissenschaftlern einen Drei-Stufen-Plan entwickelt, um Sport- und Kulturveranstaltungen wieder zu ermöglichen. Unter anderem haben sich der Deutsche Fußball-Bund (DFB) und der Deutsche Bühnenverein an dem Papier beteiligt.

Man wolle mit dem Konzept, „Infektionsschutz und Interessenlagen in Einklang“ bringen, zitiert die Deutsche Presseagentur (dpa) aus dem Papier. Denn noch immer sei trotz Impfstoffen kein Ende der Pandemie greifbar. Mittels Hygiene-, Lüftungs- und Infektionsschutzkonzepten wolle man nun eine Publikumsauslastung von 25 bis 30 Prozent ermöglichen.

Corona in Dortmund: Inzidenz steigt wieder an

Update, Samstag (20. Februar), 17.36 Uhr: In Dortmund sind am Samstag (20. Februar) 71 positive Testergebnisse hinzugekommen. Damit liegt nach der Berechnung der Stadt anhand der RKI-Methodik der Inzidenz-Wert bei 62,2 – was ein Anstieg des Wertes bedeutet.

Außerdem befinden sich zurzeit 1046 Menschen in Quarantäne und 574 Menschen sind in Dortmund mit dem Virus infiziert. Es werden 128 Corona-Patienten stationär behandelt, darunter 17 intensivmedizinisch, davon wiederum 15 mit Beatmung. In Dortmund verstarben bislang 188 Menschen ursächlich an Covid-19, weitere 103 mit Covid-19 infizierte Patienten verstarben aufgrund anderer Ursachen. Bis jetzt sind in Dortmund insgesamt 46 Infektionsfälle mit Virusvarianten nachgewiesen. In allen Fällen handelt es sich um die britische Variante (B.1.1.7).

Corona in NRW: Warum manche Menschen zwei Masken tragen

Update, Samstag (20. Februar), 15.15 Uhr: Forscher aus den USA wollen herausgefunden haben, dass das Tragen von zwei Corona-Masken übereinander mehr Schutz vor einer Infektion bietet. Immer mehr Menschen folgen daher der Ansage und tragen über der medizinischen Maske noch eine Stoffmaske.

In Deutschland hat es sich bislang noch nicht durchgesetzt, dass man zwei Masken zum Schutz vor einer Corona-Infektion übereinander trägt. Denn es ist auch Vorsicht geboten. Die Forscher warnen davor, dass „eine doppelte Maskierung bei einigen Trägern die Atmung behindern“ könne. Die Tests wären dabei unter Laborbedingungen durchgeführt worden und nicht einfach auf den Alltag übertragbar.

US-Amerikanerin trägt bei der Vereidigung von Joe Biden zwei Masken. (Symbolbild)

Corona in NRW: Kontaktbeschränkungen gelten auch bei Frühlingswetter

Update, Samstag (20. Februar), 13.25 Uhr: Am Wochenende werden in Nordrhein-Westfalen bis zu 20 Grad erreicht. Das frühlingshafte Wetter lädt nicht nur zum Spazierengehen ein, sondern auch zu Treffen mit Freunden in der Natur. Doch Vorsicht: Die Kontaktbeschränkungen gelten weiterhin!

Laut Coronaschutzverordnung des Landes NRW gelten noch bis zum 7. März folgende Kontaktbeschränkungen: „Treffen im öffentlichen Raum sind nur zwischen Angehörigen eines Hausstands sowie einer weiteren Person zulässig [...] Die bisherigen Ausnahmen für den Mindestabstand gelten weitestgehend unverändert fort und stehen in § 2 Abs. 2 der Coronaschutzverordnung.

Ausgenommen sind demnach u.a. spielende Kinder auf einem Kinderspielplatz, die Nutzung des ÖPNV (dort sind medizinische Masken zu tragen) oder die Begleitung und Beaufsichtigung minderjähriger und unterstützungsbedürftiger Personen.“

Corona in NRW: 7-Tages-Inzidenz steigt in Deutschland leicht an

Update, Samstag (20. Februar), 10.55 Uhr: Das Robert-Koch-Institut meldet am Samstag insgesamt 9.164 neue Corona-Fälle. Die 7-Tages-Inzidenz liegt damit bundesweit aktuell bei 57,8. Außerdem sind 490 weitere Personen an oder mit einer Covid-19-Erkrankung gestorben. Am Vortag hatte die 7-Tages-Inzidenz in Deutschland noch bei 56,8 gelegen, sodass am heutigen Samstag ein leichter Anstieg erkennbar ist.

Schon in den Tagen zuvor hatte es bei der Inzidenz keinen starken Rückgang mehr gegeben. Dennoch scheint der Lockdown seine Wirkung zu zeigen: Vor knapp einem Monat, am 21. Januar, hatte die Inzidenz noch bei 119,0 gelegen.

Corona in Deutschland: R-Wert steigt wieder über 1

Update, Freitag (19. Februar), 21 Uhr: Wie das RKI berichtet, ist nach Monaten der Reproduktionsfaktor wieder über 1 geklettert. Bedeutet konkret: Ein Infizierter steckt im Schnitt eine weitere Person an. Liegt der R-Wert für eine längere Zeit unter eins, kann man davon ausgehen, dass das Infektionsgeschehen abflachen würde. Liegt er jedoch darüber, stecken sich mehr Menschen an.

Corona-Lockdown: Zustände für Kinder sollen untragbar sein

Update, Freitag (19. Februar), 20.45 Uhr: „Blutige Hände und Angstzustände“. Ärzte aus Essen warnen derzeit vor den psychischen Auswirkungen des Lockdowns bei Kindern. Die Ärzte haben daher einen Brief an Essens Oberbürgermeister Thomas Kufen geschrieben.

Corona-Ausbruch in Dortmunder Pflegeheim: Weiterer Todesfall heute gemeldet

Update, Freitag (19. Februar), 20 Uhr: Die Stadt Dortmund meldete am Nachmittag einen weiteren Todesfall aus der Stadt. Nun kommt heraus: Die Frau, die an dem Coronavirus verstarb, ist eine Bewohnerin des Pflegeheimes gewesen, welches erst im Januar einen Corona-Ausbruch hatte. Das berichtet Ruhr Nachrichten. Insgesamt nun 19 Bewohner des Pflegeheimes in Dortmund-Kirchlinde verstorben.

Alle Ereignisse vor dem Abend des 19. Februar, könnt ihr in unserem alten Corona-NRW-Ticker nachlesen.

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