Reaktion auf Omikron

NRW-Schulen: Deutliche Ausweitung der Testpflicht wegen Omikron-Variante

An den Schulen in NRW werden bald deutlich mehr Menschen getestet. Das hat die Landesregierung am Donnerstag mitgeteilt. Grund ist die Ausbreitung der Omikron-Variante des Coronavirus.

NRW – Mehr Corona-Tests nach den Ferien: Die Landesregierung in NRW weitet die Testpflicht an den Schulen angesichts der sich ausbreitenden Omikron-Variante des Coronavirus aus. Künftig sind nach Angaben des Schulministeriums auch Geimpfte und Genesene verpflichtet, sich bei den regelmäßigen Tests in den Schulen selbst auf eine Corona-Infektion zu checken.

NRW weitet Corona-Testpflicht in Schulen aus: Geimpfte und Genesen müssen sich checken lassen

Die erweiterte Testpflicht gelte für Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte sowie für das gesamte darüber hinaus in den Schulen tätige Personal, teilte das Ministerium am Donnerstag mit. Neben den Schülern wird demnach auch das gesamte Personal am ersten Schultag nach den Ferien vollständig getestet.

„Um einen sicheren Schulstart zu ermöglichen, kommen am ersten Schultag nach den Ferien bei allen Schülerinnen und Schülern an den weiterführenden Schulen Antigen-Selbsttests zur Anwendung“, heißt es in einer Mitteilung. An den Grund- und Förderschulen sowie an den weiteren Schulen mit Primarstufe würden ebenfalls am kommenden Montag alle Schülerinnen und Schüler mit den neuen PCR-Lolli-Tests getestet.

Diese Test-Regeln gelten ab Montag (10. Januar) für alle Schüler in NRW:

  • Weiteerführende Schulen: Antigen-Schnelltest 3-mal wöchentlich
  • Grund- und Förderschulen: PCR-Lolli-Test 2-mal wöchentlich

Corona-Tests in Schulen: Alle Lehrer und Mitarbeiter müssen sich am Montag testen lassen

Alle Lehrer und Mitarbeiter an den Schulen in NRW müssen ab Montag (10. Januar) dreimal pro Woche einen Antigen-Selbsttest machen. Alternativ müssen sie einen Nachweis über einen negativen Bürgertest vorlegen, heißt es zum Verfahren in der am Donnerstag verschickten Schulmail. Die Corona-Tests erfolgen unabhängig vom Immunisierungsstatus (alle News zum Coronavirus in NRW auf RUHR24 lesen).

Unberührt davon bleibe die im Infektionsschutzgesetz begründete Verpflichtung der nicht immunisierten und in Präsenz tätigen Lehrerinnen, Lehrer und Beschäftigten, an ihren Präsenztagen in der Schule einen Antigen-Selbsttest unter Aufsicht in der Schule vorzunehmen oder den Nachweis über einen Bürgertest vorzulegen.

Schüler einer 5. Klasse 5c machen einen Corona-Test.

Corona-Test an Schulen in NRW sollen weiter Präsenzunterricht ermöglichen

Damit wollen Landesregierung und Schulministerium auch verhindern, dass Kinder wieder von zu Hause aus lernen müssen. Bereits vor dem nächsten Corona-Gipfel hatte Schulministerin Yvonne Gebauer einem erneuten Distanzunterricht eine Absage erteilt. In der neuen Schulmail ruft das Ministerium erneut dazu auf, sich boostern zu lassen.

Durch Corona-Impfungen, Tests in den Schulen sowie Masken könne der Präsenzunterricht aufrechterhalten werden und dazu beitragen „negative Folgen der Pandemie gerade für die Schülerinnen und Schüler abzumildern“. (Mit DPA-Material)

Rubriklistenbild: © Federico Gambarini/dpa

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