Coronavirus-News aktuell

Corona Live-Ticker NRW: Partymeute verstößt gegen Corona-Regeln +++ Diskussion zur Kostenfrage nach Tests für Reiserückkehrer 

News zu Corona in NRW, Dortmund, Bochum, Essen, Duisburg aktuell im Live-Ticker. Die Übersicht und Zahlen zu Coronavirus-Neuinfektionen und der Maskenpflicht.

  • Wie ist die Lage mit dem Coronavirus* in NRW und Dortmund?
  • In einem Live-Ticker berichtet RUHR24* über die wichtigsten Ereignisse im bevölkerungsreichsten Bundesland Deutschlands.
  • Fallzahlen, Statistiken, Lockerungen zu Corona: Die Maskenpflicht in Schulen und alle News aktuell in der Übersicht.

Update, Sonntag (16. August), 16.40 Uhr: NRW - Dieser Artikel wird ab sofort nicht länger aktualisiert. Alle aktuellen News zum Coronavirus in NRW finden Sie in unserem neuen Live-Ticker.

Update, Sonntag (16. August), 16.12 Uhr: Köln/Düsseldorf – Im Großen und Ganzen zeigte sich das Wetter am Wochenende von seiner besten Seite. Kein Wunder also, dass es die Menschen ins Freie zog – allerdings auch um dort Partys zu feiern. So musste die Polizei in Köln einige Menschenansammlungen auflösen. 

Coronavirus in NRW: Polizei löst illegale Party auf

So beendeten die Einsatzkräfte am frühen Sonntagmorgen eine nicht genehmigte GOA-Party mit 600 Feiernden in einem Parkgelände in Köln. Außerdem hatten sich am Samstagabend größere Gruppen an den üblichen Hotspots im Zülpicher Viertel, auf den Ringen und am Rheinboulevard in Köln versammelt, wo die Polizei einschreiten musste.

Wharscheinlich wegen der Unwetter am Wochenende sei im Gesamten allerdings generell etwas weniger los gewesen, so die Polizei in Köln. Auch die Beamten in Düsseldorf ziehen ein positives Fazit: Zwar sei die Innenstadt gut besucht gewesen, aber es gab keine außergewöhnlichen Vorkommnisse

Update, Sonntag (16. August), 14.30 Uhr: Bundesgesundheitsminister Jens Spahn wies darauf hin, dass die Corona-Tests für Reiserückkehrer auch weiterhin kostenfrei bleiben sollten. Sonst bestehe die Gefahr, dass viele Urlauber versuchen würden, die Tests zu vermeiden. 

Es gehe jedoch darum, dass möglichst viele Menschen sich testen lassen. Zuletzt konnten viele Corona-Neuinfektionen auf Reiserückkehrer zurückgeführt werden. 

Coronavirus-Pandemie: Test für Reiserückkehrer sollen weiter kostenfrei bleiben

Der CDU-Politiker Jens Spahn verteidigte auch in einer Sendung der ARD außerdem die Entscheidung, dass Spanien nun wegen steigender Corona-Zahlen erneut zum Risikogebiet erklärt wurde. Die Warnung sei kein Reiseverbot. Reisende, die in Spanien seien, sollten den Urlaub auch gerne fortsetzen, "aber wachsam sein". 

Update, Sonntag (16. August), 13.45 Uhr: NRW – Die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung (FAS) hat eine Umfrage in besonders von der Coronavirus-Pandemie betroffenen Landkreisen in NRW gestartet. Die Zeitung hatte die Kommunen befragt, inwiefern sich die Einwohner an Corona-Regelungen wie Quarantäne oder Maskenpflicht halten.

Coronavirus in NRW: Bürger halten sich an die Quarantäne

Das Ergebnis der Befragung fiel positiv aus. So bescheinigten die Städte Gelsenkirchen, Minden oder Herne ihren Bürgern ein gutes Zeugnis. Und auch ein Sprecher der Stadt Mönchengladbach betonte: "Aus unserer Sicht ist die Bürgerdisziplin gut." Man habe den Eindruck, dass die meisten Bürger die Pandemie nach wie vor sehr ernst nehmen

Allerdings müsse man auch beachten, dass die Ordnungsämter unmöglich alle Bürger an ihren Wohnorten überwachen könnten. Es werden nur Stichprobenkontrollen durchgeführt oder Hinweisen von Nachbarn oder Mitbürgern nachgegangen.

Coronavirus in NRW: Maskenplficht im öffentlichen Nahverkehr wird weniger ernst genommen

Denn anders sahen es mit der Maskenpflicht im Öffentlichen Nahverkehr aus. Die Duisburger Verkehrsgesellschaft (DVG) entdeckte bei der Kontrolle von über 10.000 Fahrgästen in einer Woche 762 Fahrgäste, die den Mund-Nasen-Schutz nicht korrekt oder gar nicht angelegt hatten. 

Allerdings zeigten sich hier die meisten einsichtig und legten die Maske nach Aufforderung der DVG-Mitarbeiter korrekt an. Weniger als 1 Prozent stellte sich quer und musste daraufhin aus Bus und Bahn verwiesen werden.

Update, Sonntag (16. August), 9.30 Uhr: Wenige Tage nach Schuljahresbeginn sind an zwei Schulen in Kleve Corona-Infektionen nachgewiesen worden. Der Landrat appelliert nun an die Bevölkerung.

Coronavirus in NRW: Kinder an Schulen in Kleve infiziert - Landrat appelliert

Betroffen seien ein Schulkind einer neunten Klasse der Joseph-Beuys-Gesamtschule in Kleve und ein Kind einer sechsten Klasse der Karl-Kisters-Realschule in Kleve-Kellen, teilte die Stadt am Samstagabend mit. Die Kinder stehen unter Quarantäne.

Es handle sich um Geschwister aus einer Familie mit sechs Kindern. Ein weiteres Kind ist negativ getestet worden, weitere Testergebnisse stehen noch aus. Zuerst war bei der Mutter ein Corona-Test positiv. Dieses Ergebnis sei am Donnerstag beim Gesundheitsamt eingegangen.

Zwei Kinder aus Schulen in Kleve sind positiv auf das Coronavirus getestet worden.

Landrat Wolfgang Spreen appelliert nun an die Bevölkerung: "Diese ersten Fälle nur wenige Stunden nach Beginn des Schuljahres zeigen, dass die Dynamik der Corona-Pandemie weiterhin sehr hoch ist und nicht unterschätzt werden darf", sagte er. "Wir alle sind und bleiben aufgerufen, die Abstands- und Hygieneregeln auch weiterhin zu beachten."

Coronavirus in NRW: Zahl der Infektionen in Dortmund steigt erneut deutlich an

Update, Samstag (15. August), 18.45 Uhr: Wie die Stadt Dortmund mitteilte, gibt es 17 weitere positive Testergebnisse mit dem Coronavirus. Davon sind acht Personen Reiserückkehrer. Sie sollen sich in Risikogebieten aufgehalten haben. 

Drei weitere Fälle haben einen gemeinsamem familiären Hintergrund. Bei den anderen handelt es sich um unabhängige Einzelfälle.

Coronavirus in NRW: RKI warnt vor Menschenansammlungen

Update, Samstag (15. August), 14.00 Uhr: NRW - Derzeit steigen die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus wieder rasant an. Nun hat das Robert Koch-Institut erneut davor gewarnt, sich mit mehreren Menschen zu treffen. 

In dem aktuellen Lagebericht heißt es: "Menschenansammlungen – besonders in Innenräumen – sollten möglichst gemieden und Feiern auf den engsten Familien- und Freundeskreis beschränkt bleiben."

Diese Warnung hatte das RKI schon einmal bei der ersten Infektionswelle der Coronavirus-Krise herausgegeben. Es folgte nur wenige Zeit später eine Kontaktbeschränkung auf 2 Personen. 

Coronavirus in NRW: Fortuna Düsseldorf nach Testspiel unter Quarantäne

Update, Samstag (15. August), 9.10 Uhr: Zwei Spieler des Fußball-Zweitligisten Fortuna Düsseldorf sind positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das örtliche Gesundheitsamt ordnete für die gesamte Mannschaft sowie das Trainer- und Funktionsteam bis auf Weiteres häusliche Quarantäne an.

Dies wurde laut Club-Mitteilung von Fortunas Mannschaftsarzt und dem Hygienebeauftragten Dr. Ulf Blecker am späten Freitagabend bekanntgegeben.

Die Tests auf Covid-19 waren am Freitagmorgen durchgeführt worden. Das Ergebnis erhielt der Bundesliga-Absteiger nach dem Testspiel gegen den TSV Meerbusch (5:0).

Die positiv getesteten Spieler der Fortuna Düsseldorf seien umgehend vom restlichen Team isoliert worden, hieß es in der Mitteilung. Beide hatten am Mannschaftstraining und am Testspiel in Meerbusch teilgenommen.

Coronavirus in NRW: Zehn Neuinfektionen mit Covid-19 im Kreis Unna

Update, Freitag (14. August), 21.51 Uhr: Im Kreis Unna gab es heute zehn bestätigte Neuinfektionen mit dem Coronavirus, neun ehemals infizierte gelten als wieder gesund. Zudem wurden zwei Kinder aus verschiedenen Familien im Urlaub in Bayern positiv auf Corona getestet. 

Da die Ergebnisse aus Bayern nur mündlich übermittelt wurden und keine schriftlichen Befunde vorliegen, konnten die beiden Fälle laut Gesundheitsbehörde des NRW-Kreises noch nicht in die Statistik aufgenommen werden. Für die Kita-Gruppe des einen und die Schulklasse des anderen betroffenen Kindes sei aber jeweils eine Quarantäne angeordnet worden. 

13.08.2020 | 15 Uhr

14.08.2020 | 13 Uhr

Differenz (+/-)

Bergkamen

35

33

-2

Bönen

13

15

+2

Fröndenberg

8

8

+0

Holzwickede

1

1

+0

Kamen

4

4

+0

Lünen

35

37

+2

Schwerte

19

22

+3

Selm

10

8

-2

Unna

26

28

+2

Werne

24

20

-4

Gesamt

175

176

+1

Corona (NRW) im Live-Ticker: Schüler in Essen mit Coronavirus infiziert, Schulbetrieb läuft weiter

Update, Freitag (14. August), 21.26 Uhr: Die NRW-Stadt Essen gab heute bekannt, dass sich dort 21 Menschen neu mit Corona angesteckt haben. Neun Menschen wurden wieder als gesund gemeldet, weshalb die Zahl der aktuell infizierten Personen in der Stadt von 112 auf 124 steigt. 

Außerdem hat sich ein Schüler am Theodor-Heuss-Gymnasium in Kettwig mit dem Coronavirus infiziert. Zwei Schüler müssen in Quarantäne. Laut Angaben der Stadt seien keine weiteren Maßnahmen nötig, weil "alle vorgeschriebenen Hygienemaßnahmen vollumfänglich umgesetzt" würden.

Corona/NRW im Live-Ticker: Reisewarnung für Spanien außer Kanaren

Update, Freitag (14. August), 21.06 Uhr: Nach der Einstufung als Risikogebiet folgt nun auch die Reisewarnung: Wegen der gestiegenen Zahl von Corona-Neuinfektionen warnt das Auswärtige Amt die Menschen in NRW und ganz Deutschland nun vor touristischen Reisen nach fast ganz Spanien. 

Auch von Reisen nach Mallorca wird abgeraten. Die Warnung gilt für ganz Spanien mit Ausnahme der Kanarischen Inseln, wie das Außenministerium am Freitagabend in Berlin mitteilte.

Update, Freitag (14. August), 21.06 Uhr: In Bochum gab es heute 16 bestätigte Neuinfektionen mit Corona. Davon entfallen vier auf Reiserückkehrer, sechs Personen haben sich innerhalb der eigenen Familie angesteckt.

Corona in NRW (Live-Ticker): 80 Coronavirus-Neuinfektionen in Bochum binnen drei Tagen

Aktuell werden 15 Coronavirus-Patienten in der NRW-Stadt stationär behandelt, zwei unter ihnen intensiv-medizinisch. Ein hochbetagter Mann ist leider an den Folgen seiner Covid-19-Erkrankung gestorben. Nach Angaben der Stadt starben seit Pandemie-Beginn 23 Menschen in Bochum an den Folgen der Krankheit und zwei Patienten wegen anderer Ursachen. 

Das Infektionsgeschehen in Bochum ist im Schnitt der vergangenen sieben Tage pro 100.000 Einwohner derzeit so hoch wie noch nie, weshalb die Ruhrgebiets-Stadt zu den fünf Corona-Hotspots in NRW* gehört (siehe Live-Ticker-Update von 18.28 Uhr). Gestern hatte es in Bochum 35 Neuinfektionen gegeben, am Tag zuvor 29.

In der NRW-Stadt Bochum gibt es auch heute einige Corona-Neuinfektionen.

Corona (NRW) Live-Ticker: Schüler in Bochum in Quarantäne, Kita muss wegen Coronavirus schließen

Update, Freitag (14. August), 20.49 Uhr: In der Maria-Sybilla-Merian-Gesamtschule in Bochum befinden sich zwei Oberstufenkurse in Quarantäne, weil eine Schülerin sich mit dem Coronavirus infiziert hat. Sie war bei der Rückkehr aus dem Urlaub am Flughafen Düsseldorf positiv getestet worden. 

Außerdem meldet die NRW-Stadt einen Corona-Fall in der Kita auf der Kortebuschstraße. Ein Kind der blauen Gruppe sei positiv getestet worden. Daraufhin wurden die Kita vorläufig geschlossen, alle Kinder und Erzieher wurden getestet und in Quarantäne geschickt.

Corona in NRW im Live-Ticker: 13 Coronavirus-Neuinfektionen im Kreis Recklinghausen

Update, Freitag (14. August), 20.30 Uhr: NRW - Im Kreis Recklinghausen haben sich nach Angaben des dortigen Gesundheitsamtes 13 Menschen neu mit Corona angesteckt. Dem gegenüber stehen neun Personen, die ihre Infektion inzwischen offiziell überstanden haben. Im NRW-Kreis sind derzeit 137 Menschen mit dem Coronavirus infiziert,.

Stadt

Fälle

Genesene

Todes­fälle

Aktuell

Infizierte

Castrop-Rauxel

171

149

3

19

Datteln

72

68

1

3

Dorsten

170

158

5

7

Gladbeck

343

291

23

29

Haltern am See

87

86

0

1

Herten

116

104

1

11

Marl

197

165

1

31

Oer-Erkenschwick

216

208

3

5

Recklinghausen

235

207

4

24

Waltrop

78

70

1

7

Corona (NRW) Live-Ticker: Einige Coronavirus-Neuinfektionen und noch mehr Gesundete in Duisburg

Update, Freitag (14. August), 20.13 Uhr: In Duisburg haben sich nach Angaben der Stadt in den vergangenen 24 Stunden 21 Menschen neu mit dem Coronavirus angesteckt. Damit bleibt die Stadt einer der fünf Corona-Hotspots in NRW (siehe dazu das Live-Ticker-Update von 18.28 Uhr)

Die gute Nachricht: Gleichzeitig wurden viele Menschen wieder gesund gemeldet. 24 ehemals Infizierte gelten als neu genesen.

Corona (NRW) Live-Ticker: Reisewarnung für Coronavirus-Risikogebiet Spanien soll bald folgen

Update, Freitag (14. August), 19.54 Uhr: NRW - Allein am Donnerstag meldeten die Behörden in Spanien landesweit fast 3.000 neue Corona-Fälle. Laut ARD-Hauptstadtstudio soll der Einstufung als Risikogebiet nun auch eine Reisewarnung für das beliebte Urlaubsland folgen.

Die spanische Insel Mallorca gilt als Corona-Risikogebiet.

Corona Live-Ticker: Schlechte Nachrichten für Urlauber aus NRW - Spanien ist Coronavirus-Risikogebiet

Update, Freitag (14. August), 19.32 Uhr: Schlechte News für Urlauber aus Deutschland und NRW. Das Urlaubsland Spanien gilt - mit Ausnahme der Kanarischen Inseln - für das Corona-Krisenmanagement in Deutschland nun als Risikogebiet.

Grund dafür sind hohe Infektionszahlen mit dem Coronavirus. Das entschieden die beteiligten Bundesministerien, wie es am Freitag aus Regierungskreisen hieß.

Corona Live-Ticker NRW: Düsseldorf und Leverkusen erhalten Coronavirus-Rabatt

Update, Freitag (14. August), 19.10 Uhr: Das DFB-Sportgericht hat bei seinen neuesten Urteilen wegen Fanvergehen den Bundesligisten einen Corona-Rabatt von 25 Prozent eingeräumt. Das teilte der Deutsche Fußball-Bund (DFB) mit.

Davon profitieren neben Eintracht Frankfurt und dem VfB Stuttgart auch die beiden NRW-Klubs Bayer Leverkusen und Fortuna Düsseldorf. Alle Verfahren waren noch aus dem zweiten Halbjahr 2019 anhängig.

Corona (NRW) im Live-Ticker: 538 Coronavirus-Neuinfektionen im Land, Reiserückkehrer besonders betroffen

Update, Freitag (14. August), 18.50 Uhr: In NRW steckten sich laut Robert-Koch-Institut (RKI) 538 Personen innerhalb eines Tages mit dem Coronavirus an. Rund 4.800 Personen waren hier am Freitag noch infiziert. Seit Beginn der Pandemie sind nach Zahlen des NRW-Gesundheitsministeriums knapp 53.700 Fälle bestätigt worden - rund 47.200 sind bereits genesen.

Um die Corona-Ansteckungen kontrollieren und eindämmen zu können, müssen sich alle Reisenden aus Risikogebieten wie Spanien, Rumänien oder Luxemburg testen lassen. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums ist derzeit jede vierte Ansteckung auf Reiserückkehrer zurückzuführen.

NRW-Hauptstadt Düsseldorf.

Corona Live-Ticker (NRW): Duisburg, Unna, Bochum, Herne und Hagen sind Coronavirus-Hotspots

Update, Freitag (14. August), 18.28 Uhr: Im Ruhrgebiet steigt die Zahl der Corona-Infektionen weiter an. In fünf Städten und Kreisen gab es innerhalb von sieben Tagen über 25 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner. 

Das geht aus Zahlen des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Freitag hervor. Ab einem Wert von 50 droht ein neuerlicher regionaler Lockdown. Betroffen waren demnach: 

  • Stadt Duisburg mit 26,3
  • Kreis Unna mit 26,9
  • Stadt Bochum mit 29,3
  • Stadt Hagen mit 29,7
  • Stadt Herne mit 30,7

Update, Freitag (14. August), 17.00 Uhr: Auch eine Schule in Gelsenkirchen hat es erwischt. Ein Schüler der siebten Jahrgangsstufe des Leibniz-Gymnasiums im Stadtteil Buer ist an Covid-19 erkrankt. 

Coronavirus in NRW: Immer mehr Schüler unter Quarantäne

Nach den Sommerferien war der Schüler laut Informationen der Stadt lediglich einen Tag lang in der Schule und befindet sich seitdem in Quarantäne – ebenso wie seiner Mitschüler aus seiner Klasse. Für sie hat das Gesundheitsamt ebenfalls Quarantäne angeordnet.

Darüber hinaus ist sogar die gesamte Jahrgangsstufe 7 unter Quarantäne gestellt, allerdings zunächst nur bis Dienstag (18. August). Das soll eine zusätzliche Sicherheitsmaßnahme darstellen und dazu dienen, am Wochenbeginn die Kontakte der Schüler untereinander zu rekonstruieren, wie die Stadt Gelsenkirchen mitteilt. Für alle übrigen Schüler wird der Schulbetrieb im normalen Umfang weitergeführt.  

Covid-19-Fall in Herner Schule – 27 Schüler unter Quarantäne

Update, Freitag (14. August), 16.44 Uhr: Ein Schüler der Gesamtschule Wanne-Eickel in Herne wurde positiv auf das Coronavirus getestet. Die Stadt Herne teilt mit, dass das Gesundheitsamt vorsorglich die gesamte Klasse mit 27 Schülern und Schülerinnen unter Quarantäne gestellt hat.

Anfang der kommenden Woche werden auch sie auf das Coronavirus getestet. Die Betroffenen, ihre Erziehungsberechtigten und die Lehrkräfte sind demnach bereits informiert. 

Immer wieder kommt es in Schulen zu Covid-19-Fällen und Schüler und Schülerinnen müssen in Quarantäne.

Corona in NRW: Grundschule wegen Covid-19 geschlossen

Update, Freitag (14. August), 15.50 Uhr: Eine Grundschule in Hamminkeln am Niederrhein ist von Freitag (heute) bis Montag (17. August) geschlossen worden. Der Grund ist ein Corona-Fall im Kollegium. Eine Lehrerin hätte sich angesteckt.

Kontakt zu den Schulkindern hätte sie zwar nicht gehabt, dafür aber Kontakt zu den anderen Kollegen. Die genauen Kontaktpfade weren nun ermittelt. Am Dienstag (18. August) soll der Unterricht mit den verbliebenen Lehrern wieder beginnen.

Update, Freitag (14. August), 15.26 Uhr: Die Stadt Dortmund meldet 15 weitere positive Testergebnisse. Fünf der Neuinfektionen betreffen Reiserückkehrer. Insgesamt liegen in Dortmund damit 1453 positive Tests vor, 1232 Patienten gelten als genesen. Damit sind in Dortmund derzeit 204 Menschen infiziert. Bislang gab es in Dortmund elf Todesfälle bei denen das Coronavirus als Ursache gilt.

NRW: Stadt Gelsenkirchen appelliert, sich an die Corona-Regeln zu halten

Update, Freitag (14. August), 14.46 Uhr: Auch in Gelsenkirchen steigen die Fallzahlen mit dem Coronavirus. Stadtdirektorin und Krisenstabsleiterin Karin Welge appelliert daher: „Schützen Sie sich und andere. Das Virus kennt keine Sommerpause.“ Leider sei es immer wieder zu beobachten, dass Menschen nachlässiger würden und der benötigte Abstand oft nicht eingehalten wird.

Inzwischen gilt es als erwiesen, dass bereits ein einfacher Mund-Nasen-Schutz, die sogenannte Alltagsmaske, ein guter Schutz ist. Ein Ersatz für die Abstandsregel ist er allerdings nicht.

Update, Freitag (14. August), 13.53 Uhr: NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) hält die vom Landrat des Rhein-Sieg-Kreises Forderung über eine mögliche Absage der Karnevalssession für "zu früh", wie die dpa mitteilt.

Coronavirus in NRW: Laschet will Karneval noch nicht absagen

"Dem Landrat würde ich sagen, es ist jetzt zu früh, das abschließend zu entscheiden", sagte Laschet gegenüber dem WDR. Die Staatskanzlei sei insbesondere mit den Festkomitees der Hochburgen Köln, Düsseldorf, Bonn und Aachen im Gespräch, um zu erörtern, unter welchen Bedingungen Karneval stattfinden kann. "Nur auch da muss man das Infektionsgeschehen abwarten", so Laschet.

Update, Freitag (14. August), 13.24 Uhr: Die Sommerferien in NRW sind zuende und die Schule ist mit Maskenpflicht und Sonder-Hitzefrei-Regelung wieder losgegangen. Doch schon nach wenigen Tagen, sind einige Schulen wegen des Coronavirus schon wieder geschlossen.

NRW: Studierende schreiben Klausuren wegen des Coronavirus in den Westfalenhallen

Update, Freitag (14. August), 12.35 Uhr: Rund 14.000 Studierende der TU Dortmund werden zwischen dem 21. September und dem 2. Oktober ihre Klausuren in der großen Westfalenhalle 1 schreiben, wie die Stadt Dortmund mitteilt. Im Sicherheitsabstand für Tische und Stühle sollen maximal 680 Studierende ihre Klausuren absolvieren können. Insgesamt 35 Klausuren stehen in einem Zeitraum von 9 bis 21 Uhr an.

Update, Freitag (14. August), 11.09 Uhr: Entwickelt sich das Ruhrgebiet zu einem neuen Corona-Hotspot? In gleich fünf Kreisen liegt die Neuansteckungsrate jedenfalls im orangefarbenen Bereich. Das bedeutet, dass jeweils mehr als 25 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern pro Tag festgestellt werden.

Auf der A40 zwischen Dortmund Bochum mahnt ein Schild, dass Urlaubsrückkehrer sich auf das Coronavirus testen lassen sollen. 

Coronavirus in NRW: Das Ruhrgebiet könnte ein neuer Hotspot werden

In Herne ist der Wert laut dem RKI aktuell am höchsten (30,7), knapp dahinter folgen Hagen (29,7) und Bochum (29,3). Nirgendwo sonst im stark von Corona betroffenen Bundesland NRW gibt es derzeit mehr neue Fälle.

Update, Freitag (14. August), 10.31 Uhr: Die Stadt Herne meldet 21 neue Infektionen mit dem Coronavirus. Damit sind in der Stadt insgeamt 386 Fälle bekannt, von denen 320 Personen wieder als genesen gelten. Das bedeutet, dass aktuell 61 Personen mit dem Virus infiziert sind, insgesamt fünf Personen sind verstorben. Wie die Stadt angebiet, sind 13 Betroffene Rückkehrer aus Risikogebieten.

Coronavirus in NRW: Aktuelle Zahlen aus Herne

Update, Freitag (14. August), 9.54 Uhr: Die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) fordert für rund 2.300 Menschen in Dortmund, die in Bäckereien arbeiten, mehr Lohn. "Wer in der Corona-Krise die Bevölkerung mit Brot, Brötchen und Kuchen versorgt, macht nicht nur einen unverzichtbaren Job –sondern setzt sich auch einem besonderen Infektionsrisiko aus", sagt Torsten Gebehart, Geschäftsführerder NGG-Region Dortmund.

NRW: Gewerkschaft in NRW fordert mehr Lohn für Angestellte in Bäckereien

Dafür hätte die Beschäftigten mehr Anerkennung verdient. Die Gewerkschaft fordert in der laufenden Tarifrunde für das nordrhein-westfälische Bäckerhandwerk eine Lohnerhöhung von einem Euro pro Stunde, so kämen Vollzeitbeschäftigte auf rund 170 Euro mehr im Monat.

Eine Gewerkschaft fordert höheren Lohn für Angestellte in Bäckereien in Dortmund.

Update, Freitag (14. August), 9 Uhr: Der Licht- und Elektronikspezialist Hella aus Lippstadt hat infolge der Corona-Krise einen hohen Verlust eingefahren. Ein Jahr zuvor hatte Hella noch einen Überschuss von 630 Millionen Euro erwirtschaftet.

NRW: Wissenschaflter aus Bochum forschen ob Mundwasser gegen das Coronavirus hilft

Das Unternehmen begründete den Verlust mit der Annahme, dass das globale Produktionsvolumen von Pkw und leichten Nutzfahrzeugen auch mittel- bis langfristig unter den Markterwartungen liegen wird, die vor der Pandemie getroffen wurden.

Update, Freitag (14. August), 7.20 Uhr: Inwieweit hilft die Verwendung von Mundspülung im Kampf gegen das Coronavirus? Dieser Frage sind nun Forscher in der Ruhr-Universität Bochum (RUB) auf den Grund gegangen. Drei Mundwässer reduzierten die Last der Viren bei so stark, dass nach 30 Sekunden kein Coronavirus mehr nachgewiesen werden konnte.

Coronavirus/NRW: Impfstoff könnte Anfang nächsten Jahres zugelassen werden

Update, Donnerstag (13. August), 21.55 Uhr: NRW - Impfstoffe gegen das Coronavirus könnten nach Meinung des Paul-Ehrlich-Instituts (PEI) frühestens Ende dieses oder Anfang nächsten Jahres zugelassen werden. Nach Verwirrung über zurückgezogene Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) bekräftigte eine Institutssprecherin auf Anfrage Angaben, die PEI-Präsident Klaus Cichutek zuletzt in mehreren Medien geäußert hatte.

Dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) hatte Cichutek vor einigen Tagen gesagt: "Ich gehe derzeit davon aus, dass es Ende 2020 und Anfang nächsten Jahres Zulassungen geben wird, vorausgesetzt, die Phase-III-Prüfungsdaten sind positiv".

Corona (NRW) Live-Ticker: Coronavirus-Fall in Erstaufnahmeeinrichtung in Unna

Update, Donnerstag (13. August), 21.30 Uhr: Im Kreis Unna gibt es einen bestätigten bestätigten Corona-Fall in der EAE (Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge) Unna-Massen. Der Bewohner hatte keine Symptome gezeigt, als er positiv auf das Coronavirus getestet wurde und wird jetzt mit Kontaktpersonen im Quarantänebereich der Einrichtung untergebracht.

Im gesamten NRW-Kreis gab es 13 bestätigte Neuinfektionen mit dem Erreger und 17 neu Gesundete. 175 Menschen im Kreis Unna sind den Behörden zufolge aktuell infiziert.

12.08.2020 | 15 Uhr

13.08.2020 | 15 Uhr

Differenz (+/-)

Bergkamen

34

35

+1

Bönen

14

13

-1

Fröndenberg

7

8

+1

Holzwickede

5

1

-4

Kamen

5

4

-1

Lünen

33

35

+2

Schwerte

21

19

-2

Selm

9

10

+1

Unna

25

26

+1

Werne

26

24

-2

Gesamt

179

175

-4

Corona (NRW) Live-Ticker: EU will im großen Stil Coronavirus-Impfstoff einkaufen

Update, Donnerstag (13. August), 21.12 Uhr: NRW - Die EU will von einem Pharmaunternehmen des US-Konzerns Johnson & Johnson 200 Millionen Dosen eines möglichen Impfstoffs zum Schutz vor Corona kaufen. Vorgespräche für einen entsprechenden Rahmenvertrag mit Janssen Pharmaceutica NV seien heute abgeschlossen worden, teilten Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und die für Gesundheit zuständige Kommissarin Stella Kyriakides am Abend mit.

Er sehe auch einVorkaufsrecht für weitere 200 Millionen Dosen vor. "Für die Leben unserer Bürger und für unsere Wirtschaft brauchen wir einen sicheren und wirksamen Impfstoff gegen das Coronavirus", kommentierte von der Leyen. "Die heutigen Gespräche bringen uns dem näher."

Ursula von der Leyen, Präsidentin der Europäischen Kommission.

Corona (NRW) im Live-Ticker: Nur eine Coronavirus-Neuinfektion in Herne

Update, Donnerstag (13. August), 20.56 Uhr: Während die NRW-Stadt Bochum traurige Rekord-Zahlen meldet (siehe hierzu das Live-Ticker-Update von 19.05 Uhr), gibt es in Herne kaum bestätigte Neuinfektionen mit Corona.

Bis auf einen Fall in einer Kita (siehe Update von 18.19 Uhr), meldete die NRW-Stadt heute nämlich keine neuen Fälle. Vier weitere Coronavirus-Infizierte gelten als wieder gesund, weshalb aktuell noch 40 Menschen in Herne den Erreger nachweislich in sich tragen. Drei Patienten werden im Krankenhaus behandelt.

Corona (NRW) im Live-Ticker: 27 Coronavirus-Neuinfektionen in Duisburg

Update, Donnerstag (13. August), 20.32 Uhr: In Duisburg steigt die Zahl der Coronavirus-Fälle weiter deutlich an. Heute wurden aus der NRW-Stadt 27 Neuinfektionen gemeldet. 

Dem gegenüber stehen 16 Personen, die wieder offiziell geheilt sind. Momentan sind in Duisburg 157 Menschen nachweislich mit Corona infiziert.

In der NRW-Stadt Duisburg bleibt das Infektionsgeschehen mit dem Coronavirus vergleichsweise hoch.

Corona in NRW (Live-Ticker): Mehr Genesene als Coronavirus-Neuinfektionen in Essen

Update, Donnerstag (13. August), 20.11 Uhr: In Essen ist heute die Zahl der offiziell genesenen Corona-Infizierten höher als die Menge der Neuinfektionen. Das Gesundheitsamt der Stadt meldet 16 neue Fälle, während 23 Betroffene inzwischen wieder als gesund gelten. Menschen mittleren Alters sind die Gruppe, die derzeit am häufigsten infiziert ist:

  • 30- bis 50-Jährige: 44 Fälle
  • 50- bis 70-Jährige: 23 Fälle
  • 20- bis 30-Jährige: 19 Fälle

Unterdessen müssen Besucher der Bäder der Stadt wegen des Coronavirus-Ansteckungsrisikos nun wieder ihre Kontaktdaten hintelegen. Das Formular kann hier heruntergeladen, zu Hause ausgefüllt und dann mitgebracht werden.

Corona (Live-Ticker) NRW: Grundschule in Essen bleibt wegen Coronavirus geschlossen

Update, Donnerstag (13. August), 19.49 Uhr: Eine Grundschule in Essen muss derzeit wegen eines Corona-Falles geschlossen bleiben. Es handelt sich dabei um die Elisabethschule in Frohnhausen. Nach Angaben der NRW-Stadt ist eine Lehrkraft mit dem Coronavirus infiziert, Kinder seien nicht betroffen. Derzeit wird geplant, wann die Schule wieder öffnen kann.

Zudem hat sich in der St. Marien Kindertagesstätte in Karnap ein Kind mit dem Erreger angesteckt. Die Kinder und Erzieher der Igelgruppe seien in Quarantäne, Abstrich würden veranlasst.

Blick vom Rathaus auf die NRW-Stadt Essen.

Corona (NRW) im Live-Ticker: Selbsternannter Ordnungshüter greift gegen Maskenverweigerer zur Waffe

Update, Donnerstag (13. August), 19.38 Uhr: Wegen eines Verstoßes gegen die Maskenpflicht zum Schutz vor Corona hat ein 25-Jähriger im Neusser Bahnhof eine Waffe gezogen. Damit habe er dafür sorgen wollen, dass ein Maskenverweigerer seinem Bußgeld nicht entgeht, berichtete die Polizei. Angestellte der Bahn und die Polizei seien eingeschritten.

Der 25-Jährige muss sich nun wegen eines Verstoßes gegen das Waffengesetz sowie wegen des Verdachts der Bedrohung verantworten. Die Schreckschusswaffe wurde sichergestellt. Zudem wurde gegen beide Beteiligten ein Verfahren wegen Verstoßes gegen die Maskenpflicht in NRW eingeleitet, denn auch der 25-jährige selbst ernannte "Ordnungshüter" habe den Mundschutz nicht richtig getragen.

Corona Live-Ticker NRW: 15 Coronavirus-Neuinfektionen im Kreis Recklinghausen

Update, Donnerstag (13. August), 19.27 Uhr: Im Kreis Recklinghausen gab es heute 15 bestätigte Neuinfektionen mit dem Coronavirus. Da fünf Menschen als neu genesen gelten, sind aktuell im NRW-Kreis 133 Personen nachweislich mit Corona infiziert. Das sind zehn mehr als gestern.

Stadt

Fälle

Genesene

Todes­fälle

Aktuell

Infizierte

Castrop-Rauxel

171

148

3

20

Datteln

71

68

1

2

Dorsten

169

157

5

7

Gladbeck

340

287

23

30

Haltern am See

87

86

0

1

Herten

115

104

1

10

Marl

196

162

1

33

Oer-Erkenschwick

213

208

3

2

Recklinghausen

232

207

4

21

Waltrop

78

70

1

7

Update, Donnerstag (13. August), 19.05 Uhr: Die Stadt Bochum meldet heute 35 Neuinfektionen mit dem Coronavirus. Bereits gestern hatte es in der NRW-Stadt 29 neue Corona-Fälle gegeben.

Corona Live-Ticker NRW: Rekord-Anstieg der Coronavirus-Neuinfektionen in Bochum

Insgesamt steigt die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner im Schnitt der vergangenen sieben Tage auf 29,8. Nach Informationen der Funke Mediengruppe hat es in Bochum seit Pandemie-Beginn eine derart hohe Zahl nicht gegeben. Ab einem Wert von 50 droht ein regionaler Lockdown.

Zwei Oberstufen-Klassen der Sibylla-Merian-Gesamtschule in Wattenscheid (eine infizierte Schülerin) und die Blaue Gruppe der Kita Kortebuschstraße seien in Quarantäne. Die Zahl der aktuell Infizierten stieg binnen 24 Stunden von 123 auf 143, eine hochbetagte Frau sei mit Corona verstorben.

In der NRW-Stadt Bochum gibt es derzeit so viele bestätigte Corona-Neuinfektionen wie noch nie,

Corona Live-Ticker (NRW): Schüler bringen Coronavirus aus dem Urlaub mit

Update, Donnerstag (13. August), 18.37 Uhr: Jeweils ein Schüler einer Realschule und eines Gymnasiums in Wesseling kamen nach einem positiven Corona-Test in Quarantäne, wie die Stadt mitteilte. Die Schüler hatten sich offenbar bei einem Urlaub in einem Risikogebiet angesteckt.

Sie waren zwar bei der Rückreise auf das Coroanvirus getestet worden, das Ergebnis lag aber nicht noch vor, und die Eltern hatten sie trotzdem am ersten Schultag zum Unterricht geschickt. Dafür müssten sie nun mit einem Bußgeld rechnen, so die Stadt. Auch alle Mitschüler und Lehrer, die engeren Kontakt mit den beiden hatten, kamen in Quarantäne.

Corona (NRW) im Live-Ticker: Kita-Kind in Herne mit Coronavirus infiziert

Update, Donnerstag (13. August), 18.19 Uhr: NRW - In der NRW-Stadt Herne hat sich ein Kita-Kind mit Corona angesteckt. Daraufhin sind 13 Kinder, die mit dem infizierten Kind Kontakt hatten, getestet worden. 

Bei zwölf unter ihnen wurde ein negatives Ergebnis festgestellt, ein Ergebnis steht noch aus. Auch vier Kita-Angestellte wurden demnach getestet, hier liegen bisher zwei Ergebnisse vor, die beide ebenfalls negativ auf das Coronavirus ausgefallen sind.

Corona (NRW) Live-Ticker: Kita in Dortmund schließt wegen Verdachts Coronavirus-Infektion

Update, Donnerstag (13. August), 17.55 Uhr: NRW - Wegen des Verdachts auf eine Corona-Infektion ist die FABIDO-Kita an der Preußischen Straße heute (13. August) vorsorglich geschlossen worden. Das hat die Stadt Dortmund am Donnerstagnachmittag bekannt gegeben.

Eine bestätigte Infektion liege noch nicht vor. Eine Quarantäne sei ebenfalls vorerst nicht verhängt worden. 

Update, Donnerstag (13. August), 17.45 Uhr: NRW - In Dortmund hat die Stadt am heutigen Donnerstag 18 weitere Neuinfektionen mit dem Coronavirus bekannt gegeben. Vier davon seien auf Reiserückkehrer*innen zurückzuführen. 

Seit dem ersten Auftreten der Coronavirus-Pandemie sind in Dortmund 1438 Menschen positiv auf SARS-CoV-2 getestet worden. Derzeit sind in Dortmund 196 Menschen infiziert. 

Corona NRW (Live-Ticker): Entscheidung über Großkonzert in Düsseldorf wegen Coronavirus vertagt

Update, Donnerstag (13. August), 17.30 Uhr: NRW - Ob das für den 4. September in Düsseldorf geplante Großkonzert trotz  Coronavirus-Pandemie stattfinden wird, steht immer noch in den Sternen. Am heutigen Donnerstag (13. August) sind die NRW-Landesregierung und die Stadt Düsseldorf jedoch zu einer Einigung bezüglich des Großkonzertes* gekommen. Die finale Entscheidung wird erst wenige Tage vorher fallen. 

Update, Donnerstag (13. August) 16.45 Uhr: NRW - Die Zahl der bekannten Corona-Neuinfektionen ist auf den höchsten Stand seit Anfang Mai gestiegen. Die Gesundheitsämter in Deutschland haben nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) bis gestern Abend 1.445 neue Infektionen innerhalb eines Tages gemeldet.

In Nordrhein-Westfalen ist derzeit etwa jede vierte Corona-Neuinfektion auf Reiserückkehrer zurückzuführen. Das teilte das NRW-Gesundheitsministerium auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mit. 

Update, Donnerstag (13. August), 11.25 Uhr: Am kommenden Samstag (15. August) findet das Testspiel Schalke gegen Verl (zum Live-Ticker)* statt. Mit 300 erlaubten Zuschauern ist es das erste Fußballspiel nach dem Lockout, das nicht als Geisterspiel stattfindet. 

Die Tickets für das Testspiel sind kostenlos. Zuschauer müssen im Parkstadion aber einige Hygieneregeln beachten. 

Corona Live-Ticker NRW: Schule in Dorsten startet wegen Coronavirus mit Unterricht einen Tag später

Update, Donnerstag (13. August), 10.45 Uhr: Nachdem wegen eines Corona-Falls eine Sekundarschule in Dorsten (Kreis Recklinghausen) am gestrigenSchulstart geschlossen bleiben musste, startet die Schule erst heute mit ihrem Unterricht.

Allerdings fangen die einzelnen Klassen zeitversetzt damit an: Der Jahrgang sechs starte um 7.45 Uhr, Schüler des siebten Jahrgangs um 8.15 Uhr und die Einschulung der 5. Klassen beginne um 11.00 Uhr. 

Update, Donnerstag (13. August), 9.30 Uhr: NRW – Nachdem eine Lehrerin einer Schule in Viersen (NRW) positiv auf das Coronavirus getestet wurde, bleibt die Schule länger geschlossen. Das teilte die Grundschule auf ihrer Internetseite mit.

Corona NRW (Live-Ticker): Schule in Viersen wegen coronavirus-infizierter Lehrerin länger geschlossen

Demnach sei die Lehrerin der Martinschule in Viersen am Montag (10. August) überraschend positiv auf das Coronavirus getestet worden. Sie habe keinerlei Symptome gehabt, heißt es von der Schulleitung.

Kontakt zu Schülern hatte die Lehrerin zwar nicht. "Da die erste Konferenz des Kollegiums am Montag allerdings in einem Raum stattfand, hat das Gesundheitsamt gerade alle an der Martinschule tätigen Personen vorsorglich in Quarantäne gestellt", steht auf der Internetseite der Schule.

In Viersen (NRW) musste eine Grundschule wegen einer infizierten Lehrerin geschlossen werden.

Da ohne Lehrer kein Unterricht möglich sei, werde die Schule bis zum 24. August (Montag) geschlossen bleiben. Ob es eine Notbetreuung geben wird, ist noch unklar.

Corona NRW (Live-Ticker): Urlauber aus Dortmund an Coronavirus erkrankt - Klinikum abgesperrt

Update, Donnerstag (13. August), 8.30 Uhr: Seit gestern gilt in NRW eine in Teilen neue Coronaschutzverordnung. Unter anderen sieht sie höhere Strafen bei Verstößen gegen die Maskenpflicht vor. Doch auch Lockerungen sind darin enthalten.

Update, Mittwoch (12. August), 19.15 Uhr: In Dortmund steigt die Anzahl der Corona-Infektionen weiter. Am Mittwoch liegen 14 neue positive Ergebnisse vor. Sieben von ihnen betreffen Reiserückkehrer. Die Gesamtzahl aller Infizierten liegt in Dortmund aktuell bei 196. 24 von ihnen werden stationär behandelt.

Für zwei Krankenhäuser in Dortmund, in denen Infektionen bekannt sind, gilt aktuell ein Aufnahmestopp für einzelne Stationen.

Update, 12. August, 15.30 Uhr: Wie die Ruhr Nachrichten am Mittwoch berichten, gibt es im St.-Rochus-Hospital in Castrop-Rauxel sieben bestätigte Corona-Infektionen

Insgesamt sechs Mitarbeiter sowie ein Patient hätten sich angesteckt. Weitere Informationen von dem Krankenhaus selbst sowie vom Kreis Recklinghausen gibt es keine.

Corona in NRW (Live-Ticker): Schule in Dorsten bleibt nach Sommerferien wegen Coronavirus geschlossen

Update, 12. August, 14.15 Uhr: Wegen eines Corona-Falls ist die Sekundarschule in Dorsten am ersten Tag nach den Sommerferien in NRW geschlossen geblieben. Eine Lehrerin habe sich angesteckt.

Ein Sprecher des Kreisgesundheitsamtes teilte der Deutschen Presse-Agentur mit, dass die Lehrerin an den Tagen vor dem Schulbeginn am 12. August an mehreren Konferenzen teilgenommen hätte. Insgesamt 43 Kontaktpersonen seien aktuell ermittelt worden. 

Update, 12. August, 13.30 Uhr: Etwa jede vierte Corona-Infektion sei derzeit auf Reiserückkehrer aus dem In- und Ausland zurückzuführen. Das teilte das NRW-Gesundheitsministerium der Deutschen Presse-Agentur am Mittwoch in Düsseldorf mit.

Allein am Flughafen in Düsseldorf waren am Samstag (8. August) 71 der rund 1850 Abstriche positiv.

Der Eingang des Krankenhauses ist aktuell abgesperrt. "Haupteingang geschlossen. Bitte klingeln!", steht auf der Glastür.

Update, Mittwoch (12. August), 10.50 Uhr: Gleich am ersten Tag des neuen Schuljahrs gibt es am Oberverwaltungsgericht Münster mehrere Klagen gegen die Maskenpflicht an weiterführenden Schulen.

Corona in NRW (Live-Ticker): Klagen gegen Coronavirus-Maskenpflicht an weiterführenden Schulen

Eine Familie aus Euskirchen im Rheinland will laut einer Gerichtssprecherin per Eilverfahren klären lassen, ob die Corona-Schutzverordnung des Landes NRW in diesem Punkt rechtlich haltbar ist. Vom Verwaltungsgericht Düsseldorf ist das Verfahren eines Schülers aus Nettetal im Kreis Viersen an das OVG verwiesen worden, berichtet die dpa.

Wann das Gericht eine Entscheidung verkünden will, ist derzeit nach Angaben der Sprecherin noch offen.

Corona/NRW im Live-Ticker: Höheres Bußgeld zur Coronavirus-Maskenpflicht kommt

Update, Mittwoch (12. August), 8.40 Uhr: Für Masken-Muffel wird es in der Corona-Krise jetzt teuer: Wer in Nordrhein-Westfalen in Bus und Bahn auf die Maske verzichtet, soll ab heute sofort mit 150 Euro Bußgeld zur Kasse gebeten werden.

Dies sieht die am Dienstag veröffentlichte Neufassung der Coronaschutzverordnung vor. Eine Mehrheit der Bundesbürger befürwortet die seit Mittwoch in NRW geltende Bußgeld-Regelung bei Verstößen gegen die Maskenpflicht in Bussen und Bahnen. 

Dies geht aus einer aktuellen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag der Deutschen Presse-Agentur hervor. befragt wurden vom 7. bis 10 August insgesamt 2018 Menschen.

Immer wieder kommt es in Schulen zu Covid-19-Fällen und Schüler und Schülerinnen müssen in Quarantäne.

Auf die Frage: "Wie stehen Sie zu diesem Bußgeld?" stimmten 56 Prozent der Antwort "Ich finde das Bußgeld richtig" zu. Bei den 436 Teilnehmern aus NRW waren es 60 Prozent. 27 Prozent der Bundesbürger wählten die Antwort: "Ich finde das Bußgeld richtig, aber man sollte erst einmal verwarnt und an die Maskenpflicht erinnert werden, bevor man zahlen muss." 

13 Prozent entschieden sich für "Ich bin gegen ein Bußgeld bei Verstößen gegen die Maskenpflicht." Keine Angabe machten 4 Prozent.

Corona in NRW (Live-Ticker: Coronavirus-Infektionen in Dortmund steigen - Ärger um Konzert in Düsseldorf

Update, Dienstag (11. August), 20.13 Uhr: Die Zahlen der Infizierten in Dortmund steigt weiter drastisch an. Am heutigen Tag sind 24 positive Ergebnisse dazu gekommen. Somit haben sich in der Ruhrgebietsstadt insgesamt 1406 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Von diesen sind elf verstorben. Ansteckend sind in Dortmund 198 Personen.

Update, Dienstag (11. August), 19.29 Uhr: Das umstrittene Konzert in Düsseldorf sorgt weiterhin für Diskussionsstoff. 13.000 Besucher sollen bei dem Konzert "Give Live a Chance" Künstlern wie Bryan Adams, The Boss Hoss und Sarah Connor zuschauen können.

Letztere äußerte sich in einem Post auf Instagram zu den Vorwürfen, die auch sie als Künstlerin abbekommen hat: "Meine Branche hat in den letzten Monaten extrem gelitten. Ich allein beschäftige über's Jahr um die 150 Menschen, denen im März von heute auf Morgen sämtliche Einnahmen weggebrochen sind."

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Hallo Ihr Lieben. Ich höre Euch. Und ich verstehe alle Bedenken und Einwände zu dem ersten grossen geplanten Konzert in der „neuen Zeit“. Ich habe vier Kinder, eines davon könnte man als besonders „gefährdet“ einstufen. Auch wir erwarten mit Spannung den Schulbeginn. Auch meine Kinder müssen in der Schule Masken tragen. Seid gewiss, ich gehe auf keinen Fall leichtsinnig mit der Situation um. Aber: auch meine Branche hat in den letzten Monaten extrem gelitten. Auch ich habe viele Freunde und Kollegen deren Existenzen mittlerweile bedroht sind. Ich allein beschäftige über‘s Jahr um die 150 Menschen, denen im März von heute auf Morgen sämtliche Einnahmen weggebrochen sind. Musiker, Tontechniker, Bühnenbauer, Backliner, Bus-und Truckfahrer, Securityleute, Lichtdesigner, Videooperator und viele mehr, die z.T. keine grossen Gewerbe haben, sondern Selbständige sind. Familienväter- und Mütter. Fleissige Menschen, die seit März ohne Arbeit und vor Allem ohne jegliche Einkünfte sind. Die keine Perspektive haben, keine Lobby. Die brav ihre Steuern zahlen, aber nun seit Monaten ignoriert werden. Für die niemand kämpft, weil ständig gesagt wird, ihre Arbeit sei nicht systemrelevant. Wir reden über insgesamt 150.000 Arbeitsplätze alleine in Deutschland‼️ Ich wünsche mir nichts sehnlicher, als dass dieses Virus verschwindet und alles wieder „normal“ wird. Aber das wird es nicht. Noch lange nicht. Also müssen wir Konzepte entwickeln wie es in der „neuen Zeit“ machbar wird, ein Konzert zu besuchen; indem wir die richtigen Sicherheitsvorkehrungen treffen und uns an alle Angaben und Maßnahmen halten. Nach meinen Informationen, sonst hätte ich niemals zugestimmt, ist das geplante Konzert vorsichtig durchdacht und eng mit den Behörden erarbeitet und abgestimmt worden. Ich bin selbst gespannt, ob und wie es stattfindet. Aber wenn, dann bin ich dabei. Alles andere kann ich meinen Leuten gegenüber nicht verantworten. Wir sind dankbar für den Versuch, unserer Branche wieder ein wenig Hoffnung zu geben. Viele Menschen warten darauf. Ich rede nicht von “Party machen”, sondern von JOBS. Von 150.000 Arbeitsplätzen! Ja es geht um Leben, aber auf beiden Seiten der Argumentation!!! Sarah

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Coronavirus in NRW (Live-Ticker: Corona-Ausbruch in Kita - RKI meldet neue Zahlen

Update, Dienstag (11. August), 18.30 Uhr: In einer Kita in Essen gibt es einen Corona-Fall. Eine Erzieherin aus einer Tagesstädte im Stadtteil Werden befindet sich nun mit acht weiteren Kindern, die Teil der Kitagruppe sind, in Quarantäne

Weitere Gruppen müssen jedoch nicht in Quarantäne und dürfen weiterhin die Kita besuchen.

Update, Dienstag (11. August), 15.57 Uhr: Das Robert-Koch-Insitut (RKI) gab nun neue Zahlen für das Land NRW aus. Demnach gibt es aktuell 52.175 bestätigte Covid-19-Fälle. Das sind 413 Infektionen mehr als noch am Tag zuvor. 

Insgesamt gibt es 1763 Todesfälle in NRW. 46.376 Personen gelten als genesen - akut infiziert sind derzeit 4035 Menschen.

Corona Live-Ticker: Maskenpflicht an Schulen in NRW - Verweigerer droht Suspendierung

Update, Dienstag (11. August), 14.47 Uhr: Ab morgen beginnt die Schule wieder im Bundesland und damit auch die Maskenpflicht für Schüler ab der 5. Klasse. Auch wenn der Bußgeldkatalog in den letzten Tagen auf 150 Euro angehoben wurde, gilt dieser allerdings nicht für Schüler.

Wie Staatssekretär Mathias Koch erklärte, könnte es dennoch eine Strafe für Schüler geben, die mehrfach gegen die Maskenpflicht vertoßen. So sollen die Schulen die Möglichkeit haben, Maskenverweigerer zu sanktionieren.

Auch eine Suspendierung sei eine Maßnahme bei mehrmaligen Verstößen. Auch Gespräche zwischen Schulleitung und Eltern würden dann drohen.

Corona NRW (Live-Ticker): Armin Laschet kritisiert Pläne für Großkonzert in Düsseldorf scharf

Update, Dienstag (11. August), 11.15 Uhr: Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) hat die Pläne für ein Konzert in Düsseldorf scharf kritisiert. Er warf dem Oberbürgermeister der Stadt, Thomas Geisel (SPD) vor, sich profilieren zu wollen.

Rund 13.000 Besucher sollen bei dem Konzert "Give Live a Chance" in der Arena in Düsseldorf Stars wie Bryan Adams, Sarah Connor und The Boss Hoss live sehen können. Wegen der Coronavirus-Pandemie steht die Idee jedoch in der Kritik.

Jetzt hat sich auch NRW-Ministerpräsident Armin Laschet deutlich dazu geäußert. Er warf dem Oberbürgermeister von Düsseldorf Profilierungsversuche vor. "Ich hätte hier etwas mehr Sensibilität vom Oberbürgermeister erwartet", sagte Laschet am Dienstag der dpa. Die Stadt sei vor der Ankündigung nicht auf das Land zugegangen.

Armin Laschet (CDU) warf dem OB von Düsseldorf Profilierung vor.

Es sei klar, sagte Laschet, dass bei einem solchen Großereignis "ganz Deutschland und viele in Europa auf diese Stadt gucken. Vielleich war das auch die Absicht, dass man so auf diese Stadt gucken sollte." Er hält das Konzert, das am 4. September stattfinden soll, für "keine gute Idee".

Coronavirus: Weltweit mehr als 20 Millionen Corona-19-Infektionen - NRW mit meisten Fällen

Update, Dienstag (11. August), 10.18 Uhr: Temperaturen bis 36 Grad Celsius: Heute wird es in NRW richtg heiß. Wer sich draußen bewegt sollte wegen der Pandemie trotzdem vorischtig sein. Mit diesen Tricks ist der Mundschutz gegen da Coronavirus auch im Sommer angenehmer zu tragen.

Update, Dienstag (11. August), 8.52 Uhr: Die Zahl der Infektionen mit dem Coronavirus ist weltweit auf mehr als 20 Millionen gestiegen. Das meldet die Johns Hopkins Universität in Maryland (USA) heute.

Demnach ist die Zahl der Infizierten weltweit nach heute auf 20,1 Millionen gestiegen. Am stärksten von dem Covid-19-Ausbruch betroffen sind demnach folgende Länder:

  • USA: 5 Millionen
  • Brasilien: 3 Millionen
  • Indien: 2,3 Millionen
  • Russland: 0,9 Millionen

Der Großteil der Infizierten hat die Krankheit jedoch überstanden. Rund 716.000 Menschen sind jedoch an den Folgen der Lungenerkrankung gestorben, teilt die Universität mit.

In Deutschland gibt es laut Robert Koch-Institut bislang insgesamt rund 217.000 Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus. Auf NRW entfallen davon rund 52.175 Infektionen. Es ist damit das am stärksten betroffene Bundesland, gefolgt von Bayern (52.000) und Baden-Württemberg (38.000). Es gibt bislag 9.200 Tote.

Coronavirus in NRW: Köln denkt über Gurgellösung als Corona-Testverfahren nach

Update, Montag (10. August), 21 Uhr: Wie der WDR berichtete, will die Stadt Köln ein neues Verfahren für Coronatest ausprobieren. Künftig sollen nicht nur Abstriche gemacht werden, um herauszufinden, ob jemand mit dem Coronavirus infiziert ist, sondern auch anhand einer Gurgellösung.

Dafür müssen die Betroffenen mit einer Salzlösung gurgeln und danach die Flüssigkeit in ein Gefäß zu spucken. Diese Probe wird im Anschluss im Labor ausgewertet. Man zieht in der NRW-Stadt dieses neue Testverfahren in Betracht, da viele Menschen den Abstrich im Mund und Rachen als äußerst unangenehm, teilweise sogar als schmerzhaft empfinden. 

In den letzten Wochen wurden bereits rund 1000 Vergleichstest in Köln durchgeführt. Sollte sich die Methode als erfolgreich herausstellen, wird der Coronatest per Gurgellösung noch in diesem Monat eingeführt.

Coronavirus in NRW: Politik lehnt Fan-Rückkehr ins Stadion ab

Update, Montag (10. August), 18.11 Uhr: Noch am Vormittag hatte sich Bundesgesundheitsminiter Jens Spahn (CDU) positiv zu dem DFL-Konzept über eine Rückkehr der Fans ins Fußballstadion geäußert - nun wurden die Pläne vorerst wieder auf Eis gelegt.

Das ist das Ergebnis der heutigen Besprechung der Gesundheitsminister von Bund und Ländern. Eine Rückkehr der Fans passe nicht zum aktuellen Infektionsgeschehen, so Jens Spahn. "Das Konzept der DFL ist in der Theorie gut. Entscheidend ist in der Pandemie aber die Praxis im Alltag".

Die DFL wartete also vergeblich auf positive Signale, zum Auftakt der Spielzeit 2020/21 Mitte September wieder vor Publikum zu spielen. Aus Sicht der Gesundheitsminister der Länder habe das allerdings keine Priorität. Zuschauer auf den Rängen würde ein falsches Signal an die Bevölkerung senden, so der Bundesgesundheitsminister weiter auf Twitter. 

Coronavirus in NRW: Tausende Reiserückkehrer an NRW-Flughäfen getestet

Update, Montag (10. August), 17.48 Uhr:Seit Samstag (8. August) gilt für Reiserückkehrer die Testpflicht. Seitdem wurden an allen NRW-Flughäfen rund 7000 Reisende auf das Coronavirus getestet.

In Dortmund wurden etwa 1070 Urlauber getestet, in Düsseldorf waren es bislang fast 3000. Es müssen sich nur Passagiere aus Corona-Risikogebieten testen lassen. Erste Testergebnisse sollen bis Mittwoch vorliegen. 

Update, Montag (10. August), 16.46 Uhr: Die Deutsche Fußball-Liga (DFL) will trotz Coronavirus-Pandemie wieder Bundesligaspiele mit Fans möglich machen. Nun beraten die Gesundheitsminister von Bund und Ländern heute über dieses Vorhaben.

Zuvor hatte der Ärzteverband Marburger Bund eindringlich vor einer Rückkehr der Fußballfans in die Stadien gewarnt: "Die Gefahr von Massenansteckungen wäre real", so Susanne Johna, die Verbandsvorsitzende. Sie befürchtet, dass sich das Virus in den Stadien wie ein Lauffeuer ausbreiten könnte.

Coronavirus in NRW: Dürfen Fans bald zurück ins Stadion?

Das Konzept der DFL sieht eine reduzierte Zahl an Zuschauern, keine Gästefans, nur Sitzplätze, personalisierte Tickets und ausschließlich alkoholfreie Getränke vor. Schon Mitte September sollen die Fans mit diesem Konzept wieder ins Stadion dürfen. Der bayrische Ministerpräsident Markus Söder (CSU) steht dem Vorschlag allerdings kritisch gegenüber, ähnlich wie das Gesundheitsministerium aus Baden-Württemberg. 

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hingegen lobte das DFL-Konzept. Er sieht weniger das Stadion als Problem, sondern vielmehr die An- und Abreise der Fans. Im Stadion selbst könne der Abstand von 1,5 Metern eingehalten laut dem Konzept werden, so Jens Spahn. Karl-Josef Laumann (CDU), Gesundheitsminister aus NRW, hat sich bislang noch nicht zu dem Konzept geäußert. 

Update, Montag (10. August), 15.10 Uhr: In Kamp-Lintfort im Kreis Wesel mussten 60 Kinder aus einer Kita in Quarantäne geschickt werden. Grund ist, dass sich eine Erzieherin mit dem Coronavirus infiziert hatte. In der Kindertageseinrichtung werden fünf Gruppen betreut. Alle waren wegen der Corona-Pandemie zuletzt räumlich voneinander getrennt. 

Coronavirus in NRW: Kita-Erzieherin an Covid-19 erkrankt

Die betroffene Erzieherin hatte zwei der Gruppen betreut, weshalb alle 60 Kinder nun in Quarantäne geschickt werden. Außerdem empfiehlt das zuständige Gesundheitsamt zusätzlich zur Isolation eine Untersuchung beim Kinderarzt und gegebenenfalls einen Coronatest. Auch die Kollegen, die Kontakt mit der Infizierten hatten, werden auf das Virus getestet und sind in Quarantäne.

Der Betrieb in den übrigen Gruppen der Kindertageseinrichtung laufe aber regulär weiter, teilte der Kreis Wesel am heutigen Montag mit. Man halte das Ansteckungsrisiko aufgrund der räumlichen Trennung für gering. 

Update, Montag (10. August), 13.37 Uhr: Wie die Stadt Herne nun mitteilt, ist eine weitere Person an den Folgen einer Covid-19-Erkrankung gestorben. Es soll sich dabei um eine 53-jährige Frau handeln. Sie sei "seit längerer Zeit" in stationärer Behandlung gewesen. Es ist der fünfte Todesfall durch das Coronavirus in Herne.

Coronavirus in NRW: Zahl der Infektionen in Herne steigt auch durch Urlauber deutlich an

Update, Montag (10. August), 12.59 Uhr: Sie Stadt Herne meldet zahlreiche Neuinfektionen mit dem Coronavirus über das Wochenende. Demnach sind in der Stadt nördlich von Bochum derzeit 59 Menschen mit Covid-19 infiziert. Zwei liegen im Krankenhaus.

In Herne macht sich offenbar das Ende der Sommerferien bemerkbar: Nach Angaben der Stadt sind von den seit Freitag (7. August) nachgewiesenen Infektionen mit dem Coronavirus zwölf Urlauber betroffen. Sie hatten sich nach der Rückkehr testen lassen. Sieben weitere Infizierte seien den Gesundheitsämtern bereits bekannt gewesen.

Die Stadt Herne weist erneut darauf hin, dass sich Urlauber aus Risikogebieten* auch dann beim Gesundheitsamt melden müssen, wenn sie bereits einen negativen Corona-Test haben. Je nach Situation werdend dann über eine Quarantäne entschieden. Innerhalb von 72 Stunden können sich auch alle anderen Urlauber kostenlos testen lassen.

Coronavirus NRW: Zahl der Fluggäste an den Flughäfen massiv zurückgegangen

Update, Montag (10. August), 10.15 Uhr: Die Zahl der Flugreisenden in NRW ist in der Corona-Pandemie massiv eingebrochen. Der Betrieb an den Flughäfen lag im Juni um mehr als 90 Prozent unter dem des Vorjahres.

Von den sechs Hauptverkehrsflughäfen in Nordrhein-Westfalen flogen in dem Monat knapp 162.000 Passagiere ab, 92,3 Prozent weniger als im Vergleichsmonat 2019. Das teilte das Statistische Landesamt IT.NRW heute mit. 

Im Juni 2019 waren es noch über zwei Millionen Menschen gewesen. Erfasst werden die Flughäfen Düsseldorf, Köln/Bonn, Dortmund, Münster/Osnabrück, Niederrhein und Paderborn/Lippstadt.

Coronavirus in NRW: Städtetag will Hitzefrei für Schüler wegen Maskenpflicht erleichtern

Update, Montag (10. August), 7.40 Uhr: Der Städtetag in NRW will die strengen Regelungen für Hitzefrei an Schulen ändern - Grund ist die Maskenpflicht für Schüler im neuen Schuljahr, das am Mittwoch beginnt.

"An heißen Sommertagen brauchen wir dann großzügigere Hitze-Freie-Entscheidungen", sagte der Vorsitzende des Städtetags, Pit Clausen, der Deutschen Presse-Agentur in Düsseldorf.

Auch die Landesschülervertretung fordert, dass Hitzefrei in Zeiten coronabedingter Maskenpflicht auch für Oberstufenschüler gelten müsste. Die Hitze setze schließlich nicht nur Schülern der Sekundarstufe I zu, argumentieren sie.

Pit Clausen (SPD), Vorsitzender des Städtetags NRW, fordert Lockerungen zur Hitzefrei-Regelung an Schulen.

Bislang sieht der Hitzefrei-Erlass der Landesregierung NRW hitzefrei für die Oberstufe nicht vor. In Grundschulen und in der Sekundarstufe I entscheiden die Schulleiter über die Befreiung. Als "Anhaltspunkt" sei dabei von einer Raumtemperatur von mehr als 27 Grad Celsius auszugehen, steht im Erlass. "Beträgt die Raumtemperatur weniger als 25 Grad Celsius, darf Hitzefrei nicht erteilt werden."

Coronavirus in NRW: Maskenpflicht in Schulen zum Schutz vor dem Virus

Zum Schulstart gilt in NRW ab Mittwoch Maskenpflicht in allen Schulgebäuden und auf dem Gelände - in weiterführenden und berufsbildenden Schulen sogar im Unterricht. Diese strenge Regelung zum Schutz vor dem Coronavirus gibt es bislang nur in NRW.

Schule mit Maske sei in jedem Fall besser als gar keine Schule, unterstrich der Städtetagsvorsitzende und Bielefelder Oberbürgermeister Pit Clausen. "Wir sind in den Städten auf den Schulstart gut vorbereitet. Die Schulträger haben sich um den Infektionsschutz in den Schulen gekümmert."

Coronavirus in NRW: Corona-Demo in Dortmund - eine Bilanz

Update, Sonntag (9. August), 21.40 Uhr: So fällt die Bilanz der Corona-Demo auf dem Hansaplatz in Dortmund aus. Insgesamt sind laut Polizei 2.800 Menschen auf den Hansaplatz gekommen.

Am Sonntag (9. August) hat in Dortmund eine Corona-Demo stattgefunden. 

Update, Sonntag (9. August), 20.15 Uhr: Die Stadt Dortmund meldet heute sieben Neuinfektionen. Drei Reiserückkehrer sind betroffen. Zwei Neuinfektionen haben einen familiären Zusammenhang.

Update, Sonntag (9. August), 17 Uhr: In einem Interview mit dem Handelsblatt äußerte sich die EU-Gesundheitskommissarin zu einem möglichen Impfstoff.

Coronavirus in NRW: EU-Gesundheitskommissarin gibt Ausblick auf Impfstoff

"Auch wenn Vorhersagen zum jetzigen Zeitpunkt noch riskant sind, haben wir doch gute Hinweise, dass der erste Impfstoff gegen Ende dieses oder Anfang nächsten Jahres verfügbar sein wird", sagt Stella Kyriakides. 

Update, Sonntag (9. August), 16 Uhr: Die Corona-Demo in Dortmund ist heute mit Verzögerungen gestartet. Die Polizei hat die Menschen dazu aufgerufen die Abstandsregeln einzuhalten. Die meisten Teilnehmer der "Querdenken231"-Demo haben keinen Mundschutz getragen und haben Schutz vor der Sonne im Schatten gesucht.

Update, Sonntag (9. August), 14.30 Uhr: Am Samstag (8. August) herrschte in NRW und im Ruhrgebiet eine intensive Hitze. Kein Wunder, dass zahlreiche Menschen versucht haben, im Wasser Abkühlung zu finden. Unter anderem war der Masurensee in Duisburg völlig überfüllt. Von Corona-Regeln keine Spur

Coronavirus in NRW: Ordnungsamt der Stadt Duisburg schließt kompletten See

Das Ordnungsamt der Stadt Duisburg hat reagiert und prompt für den heutigen Sonntag (9. August) den kompletten See gesperrt, wie die Bild berichtet. Unklar sei bislang, wie lange die Sperrung aufrechterhalten wird und wie sie sie gewährleistet werden soll. 

In Duisburg (NRW) musste ein See aufgrund von Überfüllung geschlossen werden - die Corona-Regeln konnten nicht eingehalten werden (Symbolfoto).

In anderen Städten im Ruhrgebiet ist es zudem zu Schließungen von Freibädern gekommen. 

Coronavirus in NRW: Heute Demo der Corona-Leugner in Dortmund 

Erstmeldung, Sonntag (9. August), 14.00 Uhr: Heute um 15 Uhr findet in Dortmund auf dem Hansaplatz die Corona-Demonstration von "Querdenken 231"* statt. Die Polizei ist mit einem Großaufgebot vor Ort. An den neuralgischen Punkten sind Mannschaftswagen positioniert. Das berichtet RUHR24.de*

Die Polizei Dortmund hat für die Corona-Demo heute spezielle Regelungen erlassen. So sollen sich Teilnehmer in 10er Gruppen zusammenfinden. Diese Gruppen müssen einen Abstand von mindestens 1,5 Metern haben.

"Wir hoffen, dass die Teilnehmer/-innen der Veranstaltung sensibel genug sind und diese zwingend notwendigen Vorgaben beachten werden. Nur so kann Infektionen vorgebeugt werden", so die Polizei in einer Mitteilung. Alle Geschehnisse vor dem 9. August könnt ihr in unserem alten NRW-Corona-Ticker* nachlesen. *RUHR24 ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks.

Rubriklistenbild: © Boris Roessler/dpa