Live-Ticker zur Covid-19-Pandemie

Corona-Ticker: Inzidenz so niedrig wie im September +++ Laumann erwägt Maskenpflicht-Lockerung

NRW lockert die Corona-Regeln massiv, ruft aber gleichzeitig zur Vorsicht auf. Die Corona-Pandemie ist längst nicht vorbei. RUHR24 informiert im Live-Ticker über alle neuen Entwicklungen.

Kreis/StadtInzidenz am 15. Juni (Vortag)
NRW Gesamt16,9 (-0,8)
Dortmund18,0 (-0,2)
Bochum18,3 (-0,8)
Essen16,6 (-0,6)
Duisburg23,3 (-0,8)
Gelsenkirchen25,0 (+/-0)
Kreis Recklinghausen17,9 (-0,7)
Kreis Unna15,4 (+2,7)

Liebe Leser, dieser Live-Ticker wurde beendet. Wir haben aber einen neuen Corona-Live-Ticker für NRW gestartet. Schaut gerne vorbei!

Corona in Deutschland: Sieben-Tage-Inzidenz so niedrig wie im September 2020

Update, Dienstag (15. Juni), 6.18 Uhr: Die Sieben-Tage-Inzidenz in Deutschland befindet sich weiter auf dem Sinkflug. Das RKI meldet für den heutigen Dienstag (15. Juni) 652 Neuinfektionen. Der Inzidenzwert sinkt damit auf 15,5. Der Wert ist damit so niedrig wie zuletzt im September 2020 vor der zweiten Welle.

In NRW sinkt die Inzident auf 16,9. Es wurden 224 Neuinfektionen und 12 Todesfälle gemeldet

Corona-Update: EU-Länder wollen Reise-Regeln gemeinsam lockern

Update, Montag (14. Juni), 20.50 Uhr: Die Staaten der EU wollen die Reiseregeln in der Corona-Pandemie koordiniert lockern. Das soll Menschen in der EU das Reisen erleichtern. Demnach soll es mit Beginn des Sommers, wenn überhaupt, nur noch begrenzte und verhältnismäßige Reisebeschränkungen geben. Das sagte EU-Justizkommissar Didier Reynders laut tagesschau.de.

Wer bereits geimpft oder erst kürzlich genesen ist, soll zudem keine Beschränkungen mehr fürchten müssen. Auch die Inzidenzstufen für Risikogebiete wurden demnach angehoben.

Corona in NRW: Gesundheitsminister Laumann erwägt Lockerung der Maskenpflicht

Update, Montag (14. Juni), 19.50 Uhr: Draußen teilweise ja, drinnen nein: NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) kann sich offenbar vorstellen, die Maskenpflicht „in bestimmten Außenbereichen“ zu lockern. Das berichtet die dpa unter Berufung auf die Rheinische Post. Bei größeren Menschenansammlungen oder Warteschlangen sei es aber noch besser, an der Regelung festzuhalten, sagte der Minister demnach.

Auch die SPD im Landtag zeigt sich zögerlich, was eine Aufhebung der Maskenpflicht etwa auf Schulhöfen angeht. Bis zum Beginn der Sommerferien am 5. Juli sei es sinnvoll, beim Mund-Nasen-Schutz zu bleiben, sagte SPD-Bildungsexperte Jochen Ott. Anlass für die Debatte um die Maskenpflicht sind die sinkenden Inzidenzzahlen in NRW und Deutschland.

Corona: Lehrerin aus NRW verzichtet auf Maske – und wird suspendiert

Update, Montag (14. Juni), 18.50 Uhr: Weil sich eine Grundschulleiterin aus NRW nicht an die Corona-Regeln gehalten hat, wurde sie suspendiert. Das Verwaltungsgericht Düsseldorf hat nun festgestellt: richtig so! Wie der Spiegel berichtet, hatte die Leiterin einer Grundschule die Corona-Schutzmaßnahmen nicht umgesetzt. Auch sie selbst habe auf dem Schulgelände wiederholt keine Maske getragen.

Stattdessen soll die Frau unvollständige Atteste vorgelegt und sich nun mit einem Eilantrag gegen die Entlassung gewehrt haben. Das Gericht stellte laut dem Bericht fest, dass es zum Schutz der Kollegen und Schüler vor Gesundheitsgefährdungen gerechtfertigt und sogar geboten sei, „ihr die Führung der Dienstgeschäfte zu verbieten“.

Corona-Update aus Dortmund: Inzidenz stabil – drei Todesfälle

Update, Montag (14. Juni), 17.35 Uhr: Während der Inzidenzwert in Dortmund zwar stabil auf niedrigem Niveau bleibt, kämpfen weiterhin erkrankte Menschen um ihr Leben. Allein heute meldet die Stadt gleich drei weitere Todesfälle.

Die Frauen im Alter von 52, 63 und 68 Jahren sind gestern an den Folgen einer Covid-19-Erkrankung gestorben, teilt die Stadt am Nachmittag mit. Insgesamt sind in Dortmund somit bislang 391 Menschen im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben.

Darüber hinaus gab es nur sechs Neuinfektionen mit einer Variante des Coronavirus. Alle konnten in zwei Familien zurückverfolgt werden. Der Inzidenzwert soll laut Stadt am Dienstag bei 17,7 liegen und bleibt somit stabil.

Nach einem Corona-Fall musste außerdem eine Gruppe der Fabido-Kita an der Lünener Straße in der Nordstadt geschlossen werden.

Corona-Inzidenz: Bochum rutscht auf Stufe 1 – weitere Lockerungen möglich

Update, Montag (14. Juni), 17.10 Uhr: Die Innengastronomie darf öffnen, Konzerte und Treffen sind wieder mit wenigen Einschränkungen möglich: Bochum hat heute die Inzidenz-Stufe 1 erreicht. Das erlaubt den Menschen deutlich mehr Freiheiten in der Corona-Pandemie. Eine Übersicht aller Lockerungen in Inzidenz-Stufe 1 gibt es hier.

Auch ein Besuch im Freibad und Treffen sind ab sofort teils ohne Negativtest möglich, schreibt die Stadt Bochum in einer Pressemitteilung. Es gelten jedoch weiter Personenbegrenzungen, bei denen Genesene oder Geimpfte jedoch nicht mitgezählt werden. „Bei aller Freude über die lange herbeigesehnten Lockerungen appelliert die Stadt Bochum dennoch an alle, weiterhin die AHA+L-Regeln zu achten und sich umsichtig zu verhalten“, warnt die Stadt.

Insbesondere durch die infektiösere Delta-Mutation könne der Inzidenzwert rasch wieder steigen. Derzeit liegt die Inzidenz in Bochum bei 19,1. Sollte er die Grenze von 35 erneut an drei aufeinanderfolgenden Tagen überschreiten, gelten ab dem übernächsten Tag wieder die Einschränkungen der Stufe 2.

Corona in NRW: Düsseldorf sagt Marathon im Oktober doch ab

Update, Montag (14. Juni), 16.30 Uhr: Der bereits auf Oktober verschobene Düsseldorf-Marathon ist nun doch abgesagt worden. Das teilen die Veranstalter heute laut dpa mit. „Wir können den Teilnehmern aktuell keine Sicherheit geben, und auch wir als Veranstalter können derzeit nicht umfassend mit allen notwendigen Dienstleistern und Gewerken planen“, sagte Renndirektorin Sonja Oberem laut einer Mitteilung.

Ursprünglich sollte der Marathon in Düsseldorf bereits im April stattfinden. Wegen der Corona-Pandemie wurde er auf den 24. Oktober verlegt. Jetzt peilen die Organisatoren den 24. April 2022 an.

Coronavirus: Bundesregierung erwartet weniger Impfstoff-Dosen für NRW-Impfzentren

Update, Montag (14. Juni), 16.05 Uhr: Die Hersteller haben offenbar weiter Probleme, ausreichend Impfstoff-Dosen an den Bund zu liefern. Das geht aus einer Aufstellung des Bundesgesundheitsministeriums (PDF) hervor. Demnach rechnet der Bund damit, dass im Juni 2021 an die Impfzentren in NRW nur rund 2,9 Millionen Impfdosen geliefert werden können. Im Mai sollen dort rund 2 Millionen Impfungen verbareicht worden sein.

Den größten Anteil liefert demnach der Deutsche Entwickler Biontech, doch auch hier sinkt die Liefermenge gegen Ende des Monats. Astrazeneca wird kommende Woche teils gar nicht geliefert oder ist zumindest nicht in der Prognose gelistet. Moderna stockt hingegen deutlich auf, von wenigen Tausen auf dann 170.000 Impfdosen. Insgesamt nimmt die Zahl der an die Impfzentren gelieferten Dosen pro Woche gegen Ende des Monats deutlich ab (siehe Grafik).

Bundesweit steigt die Zahl der gelieferten Impfdosen insgesamt jedoch leicht. Mittlerweile sind jedoch auch Betriebs- und Fachärzte in die Impfkampagne eingestiegen. Mehr als 50 Prozent aller Menschen in NRW sind bereits mindestens einmal gegen Covid-19 geimpft.

Corona in NRW: Schülersprecher kritisiert Maskenpflicht in Schulen

Update, Montag (14. Juni), 15.05 Uhr: In die Masken-Debatte schalten sich jetzt auch die Schüler ein. Schülervertreter Daniel Ackermann aus NRW nennt die Maskenpflicht im Unterricht „eine Zumutung“ und „unverhältnismäßig“. Er will Neuinfektionen anders verhindern und appeliert zudem an die Politik.

Corona: Bundesregierung warnt vor zu schnellem Ende der Maskenpflicht

Update, Montag (14. Juni), 14.14 Uhr: Während sich bereits viele Politiker zu einer Lockerung der Maskenpflicht geäußert haben, warnt die Bundesregierung vor einem zu schnellen Ende der Maßnahme. Vor allem in Innenräumen solle nicht zu schnell gelockert werden, so Vize-Regierungssprecherin Martina Fietz. Grund dafür seien auch die neuen Virus-Varianten, die man noch nicht einschätzen könne. Zuerts berichtete ntv.

Corona-Pandemie: Neues Vakzin Novavax offenbar sehr wirksam

Update, Montag (14. Juni), 14 Uhr: Der US-amerikanische Impfstoff „Novavax“ hat sich in einer Studie offenbar als hochwirksam erwiesen. Die Wirksamkeit des Nanopartikel-Impfstoffs betrage laut Unternehmen 90 Prozent. Untersucht wurde der Impfstoff an knapp 30.000 Menschen.

Das Unternehmen will nun bis Ende September Zulassungen in der EU und in den USA stellen. Der Impfstoff gilt als Hoffnungsträger für die Impfkampagnen in den Entwicklungsländern, da er leicht zu transportieren und leicht zu lagern ist.

Corona in NRW: So wenig Erstimpfungen wie zuletzt im Februar

Update, Montag (14. Juni), 11.57 Uhr: Im April und Mai 2021 war das Impftempo in Deutschland rasant angestiegen – nun scheint es jedoch erstmal wieder abzuflachen. Wie ntv unter Berufung auf das RKI zuerst berichtet hat, wurden am vergangenen Wochenende (12. und 13. Juni) an beiden Tagen zusammen knapp 600.000 Impfungen verabreicht – eine Woche zuvor waren es noch circa 700.000 Impfungen gewesen.

In NRW soll es erst gegen Ende Juni wieder Termine für Erstimpfungen in den Impfzentren geben.

Am Sonntag seien außerdem nur 70.799 Erstimpfungen verabreicht worden – weniger hatte es zuletzt am 21. Februar gegeben. Grund für die wenigen Erstimpfungen sind vor allem die vielen Zweitimpfungen, die im Juni anstehen.

Corona in NRW: Impfzentren könnten schon bald geschlossen werden

Update, Montag (14. Juni), 11.44 Uhr: Die Impfzentren werden nach Einschätzung des Bundesvorsitzenden des Deutschen Hausärzteverbandes wohl nicht mehr lange notwendig sein. „Wenn die Impfstoffmenge wie auch die Zahl der Geimpften weiter steigen, werden die Impfzentren früher oder später zu einem Auslaufmodell werden“, sagte der Verbandschef dem Evangelischen Pressedienst (epd).

Spätestens, wenn die Impfungen aufgefrischt werden müssten, müsse alles in hausärztliche Hand übergehen. Das Portal mein-apothekenmanager.de, auf dem Verbraucher bundesweit Apotheken finden können, die die Impfnachweise ausstellen, war am Montag wegen des großen Andrangs nicht erreichbar gewesen.

Corona in NRW: Apothekerverband bittet Bürger wegen digitalen Impfnachweisen um Geduld

Update, Montag (14. Juni), 11.20 Uhr: Zum Start der Ausstellung von digitalen Corona-Impfausweisen in den Apotheken hat der Verbandschef Thomas Dittrich zu Geduld gemahnt: „Es werden alle, die einen digitalen Impfnachweis haben wollen, diesen auch bekommen“, versicherte der Vorsitzende des Verbands, Thomas Dittrich, im „ZDF-Morgenmagazin“.

Der gelbe Impfnachweis wird um den digitalen Impfpass ergänzt.

Die Apotheken müssten sich allerdings erst an den neuen Ablauf gewöhnen und ihn umsetzen, zumal die Apotheken „relativ wenig Zeit“ für die Umsetzung gehabt hätten. Insofern sei es „wirklich hilfreich, wenn nicht alle sofort heute oder morgen kommen, sondern über die Zeit verteilt.“

Corona in NRW: Mehrere Open-Air-Partys am Wochenende eskaliert

Update, Montag (14. Juni), 10.47 Uhr:  In NRW sind am vergangenen Wochenende in mehreren Städten Open-Air-Partys eskaliert. In Köln wurden bei einer Feier mit rund 1000 Teilnehmenden zwei Polizisten und ein Mitarbeiter des Ordnungsamtes durch Flaschenwürfe leicht verletzt.

In Düsseldorf berichtet die Polizei unter anderem von fünf Verletzten, darunter eine Polizistin, die von einer geworfenen Flasche getroffen wurde. In Münster musste außerdem eine Feier am Aasee aufgelöst werden. Bis zu 250 teils betrunkene Menschen hätten sich versammelt, Böller gezündet, Plastik- und Glasflaschen auf die Einsatzkräfte geworfen und Aufforderungen über Lautsprecherdurchsagen ignoriert.

Corona-Pandemie: Acht Kreise in Deutschland haben Inzidenz von null erreicht

Update, Montag (14. Juni), 10.31 Uhr: Deutschlandweit weisen inzwischen bereits acht Landkreise eine Sieben-Tage-Inzidenz von null auf. Das geht aus den veröffentlichten Zahlen des RKIs hervor. In 370 von 412 deutschen Kreisen liegt der Wert inzwischen unter 35. Nur Acht Regionen liegen noch oberhalb der Marke von 50.

Corona in NRW: Auch Lauterbach ist für Ende der Maskenpflicht

Update, Montag (14. Juni), 9.28 Uhr: Auch Gesundheitsexperte Karl Lauterbach (SPD) unterstützt die Forderungen nach einem schrittweisen Ende der Maskenpflicht. Im Außenbereich sei die Maskenpflicht für viele Bereiche nicht mehr sinnvoll und nicht mehr nötig, sagte Lauterbach im ZDF-“Morgenmagazin“.

In Innenräumen bleibe die Maskenpflicht allerdings sinnvoll, dies gelte nach wie vor auch für Schulen, so Lauterbach. Allerdings: „In Gegenden, wo tatsächlich die Inzidenz einstellig ist, da kann man auch in den Innenräumen vorsichtig die Maskenpflicht lockern“, so Lauterbach.

SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach (SPD).

Corona in NRW: Nur noch zwei Kreise über Inzidenz-Wert von 35 - keine Neuinfektionen in 30 Kommunen

Update, Montag (14. Juni), 8.53 Uhr: Das Robert Koch-Institut (RKI) hat zum Wochenstart für NRW eine Inzidenz von 17,7 bekannt gegeben. Das ist eine Verbesserung von 1,2 zum Vortag. In 30 Kommunen wurden keine Neuinfektionen gemeldet.

Mit Wuppertal (36,3) und Hagen (36,0) liegen außerdem nur noch zwei Städte über der 35er-Inzidenzmarke. Dort gelten noch schärfere Regeln. Fünf Städte und Kreise liegen sogar bereits unterhalb einer Inzidenz von 10. Am niedrigsten ist der Wert in Herford (6,8). Einstellige Inzidenzwerte haben mittlerweile fünf Kreise und Städte, am niedrigsten ist der Wert im Kreis Herford mit 6,8.

Corona in Deutschland: Spahn läutet Ende der Maskenpflicht ein

Update, Montag (14. Juni), 8.09 Uhr: Ein Leben ohne Maskenpflicht? Das können sich viele kaum mehr vorstellen. Angesichts der immer weiter sinkenden Inzidenz-Werte und Neuinfektionen ist ein Ende der Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes jedoch gar nicht mehr so unwahrscheinlich. Auch Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat sich für ein Ende der Maskenpflicht ausgesprochen.

„Bei den fallenden Inzidenzen sollten wir gestuft vorgehen: in einem ersten Schritt kann die Maskenpflicht draußen entfallen“, sagte der CDU-Politiker den Zeitungen der Funke Mediengruppe. „In Regionen mit sehr niedriger Inzidenz und einer hohen Impfquote nach und nach auch drinnen.“

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) und RKI-Chef Lothar Wieler haben über die aktuelle Corona-Lage informiert.

Corona-Pandemie: RKI meldet nur noch knapp 549 Neuinfektionen

Update, Montag (14. Juni), 6.14 Uhr: Das Robert Koch-Institut (RKI) hat am Montag (14. Juni) 549 Neuinfektionen gemeldet. Das sind 568 weniger als noch vor einer Woche. Die Sieben-Tage-Inzidenz sinkt damit weiter auf 16,6. Am Vortag hatte sie 17,3 betragen. Zudem hat das RKI zehn weitere Todesfälle in Verbindung mit dem Coronavirus gemeldet.

Stadt Dortmund meldet am Sonntag nur acht neue Corona-Infektionen

Update, Sonntag (13. Juni), 18.20 Uhr: Die Stadt Dortmund meldet am Sonntagnachmittag nur insgesamt acht neue Corona-Fälle. Damit sinkt der Inzidenzwert voraussichtlich auf 17,8 - den genauen Wert wird das Robert Koch-Institut (RKI) erst ab Mitternacht bekannt geben. Leichte Abweichungen sind also noch möglich.

279 Menschen sind in Dortmund aktuell mit dem Coronavirus infiziert. 27 Erkrankte werden in Krankenhäusern behandelt und davon neun Patienten auf Intensivstationen, wovon neun beatmet werden müssen.

Corona: Diese Altersgruppen stecken sich jetzt noch in NRW an

Update, Sonntag (13. Juni),14.45 Uhr: Inzwischen haben über 50 Prozent der Bürger in NRW mindestens eine Impfung gegen Covid-19 erhalten. Vollständig geimpft sind bereits über vier Millionen Menschen. Wer steckt sich jetzt also noch mit dem Coronavirus an? Laut dem Landeszentrum Gesundheit sind das aktuell vor allem die 20 bis 39-Jährigen. Es folgt die Gruppe der 0 bis 19-Jährigen. So haben sich die Corona-Erkrankten am 12. Juni über die jeweiligen Altersgruppen verteilt:

  • 0 bis 19 Jahre: 29,8 Prozent
  • 20 bis 39 Jahre: 36,5 Prozent
  • 40 bis 59 Jahre: 25 Prozent
  • 60 bis 79 Jahre: 6,7 Prozent
  • 80 Jahre und älter: 1,9 Prozent

In der Verteilung der aktuellen Corona-Fälle spiegelt sich die Impf-Strategie in Deutschland wider: Da die Alten zuerst geimpft wurden, ist diese Gruppe nun gut gegen das Virus geschützt und weist geringe Infektionszahlen auf. Die Gruppe der 20 bis 39-Jährigen ist doppelt gefährdet: Viele sind noch nicht geimpft, dafür durch die Arbeit mobiler als etwa ungeimpfte Rentner.

Coronavirus in NRW: Entspannung auch auf den Intensivstationen

Update, Sonntag (13. Juni),14.15 Uhr: Parallel zu den sinkenden Corona-Zahlen in NRW hat sich auch die Lage auf den Intensivstationen der Krankenhäuser verbessert. Am 12. Juni waren 16,6 Prozent aller Intensivbetten in NRW frei. Zwischenzeitlich hatte das Bundesland unter zehn Prozent freie Intensivbetten, was als Notversorgung bezeichnet wurde. 5,3 Prozent aller Intensivbetten wurden am 12. Juni durch Covid-19-Patienten belegt.

Corona in NRW: Justizministerin fordert Maskenpflicht zu überprüfen

Update, Sonntag (13. Juni),11.02 Uhr: Wie lange müssen die Menschen in NRW angesichts sinkender Corona-Zahlen noch Maske tragen? Diese Frage stellen sich derzeit viele Bürger – auch die Bundesjustizministerin Christine Lambrecht (SPD). Sie fordert die Bundesländer nun dazu auf, die weitere Fortdauer der Maskenpflicht zu überprüfen.

Gegenüber der Bild am Sonntag sagte Lambrecht, die Länder müssten prüfen, „ob und wo eine Maskenpflicht noch verhältnismäßig ist.“ Damit seien auch die Schulen gemeint.

Rückenwind erhält die SPD-Politikerin vonseiten der FDP. Bundestags-Vizepräsident Wolfgang Kubicki fordert sogar ein komplettes Ende der Maskenpflicht bei einer klaren Inzidenz unter 35. Der Staat dürfe gar keine Grundrechte pauschal für alle Bürger einschränken. Die allgemeine Maskenpflicht müsse daher bei strenger Auslegung des Infektionsschutzgesetzes aufgehoben werden, erst recht draußen, so Kubicki in der Bild am Sonntag.

Corona: NRW-Städte erreichen neue Inzidenzstufe:

Update, Sonntag (13. Juni), 8.34 Uhr: In NRW erreichen am heutigen Sonntag (13. Juni) vier Städte und Kreise aufgrund sinkender Inzidenz-Werte die nächste Inzidenzstufe und können damit weitere Corona-Regeln lockern. Folgende Städte rutschen von Inzidenzstufe 2 in die Stufe 1:

  • Dortmund
  • Hamm
  • Kleve
  • Oberbergischer Kreis

Auch am Montag (14. Juni) gibt es einige Städte und Kreise, die weiter lockern dürfen, weil sie die nächste Inzidenzstufe erreicht haben. Diese Kommunen rutschen am 14. Juni in die Inzidenzstufe 1:

  • Bochum
  • Duisburg
  • Mettmann
  • Paderborn

Corona-Zahlen für NRW am Sonntag, 13. Juni:

Update, Sonntag (13. Juni), 8 Uhr: Auch am Sonntag ist die Inzidenz in NRW leicht gesunken auf nunmehr 18,9. Die höchsten Werte haben nachwievor Hagen (46,6), Bonn (37,3) und Wuppertal (36,6). Zumindest in Bonn ist die Inzidenz am Sonntag leicht gesunken, in Wuppertal und Hagen dagegen leicht gestiegen.

Fünf Städte und Kreise in NRW haben dagegen einstellige Inzidenzwerte: Herford (8,8), Coesfeld (8,6), Steinfurt (8,3), Borken (7,3) und Münster (6,7).

Bis auf Bochum, wo die Inzidenz am Sonntag leicht auf 18,3 gestiegen ist, haben alle großen Städte im Ruhrgebiet in ihrer Inzidenz abgenommen. Sie liegen alle stabil unter einer Inzidenz von 35. Selbiges gilt für die zwei größten Städte in NRW: Köln wies am Sonntag eine 7-Tage-Inzidenz von 21,4 (- 1,2) auf, Düsseldorf einen Wert von 18,5 (-1,3).

Laut Robert-Koch-Institut sind in NRW am Sonntag (13. Juni) 331 Corona-Fälle hinzugekommen. Vier Menschen starben im Zusammenhang mit Covid-19. Bundesweit kamen insgesamt 1489 Covid-19-Fälle dazu. Die Deutschland-Inzidenz liegt derzeit bei 17,3.

NRW-Städte mit der landesweit niedrigsten Inzidenz am Samstag

Update, Samstag (12. Juni), 21.15 Uhr: Die Inzidenzen sinken in NRW immer weiter ab. Mittlerweile gibt es keine einzige Stadt oder Kreis mehr mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von über 50. Aber wo sind die Zahlen am niedrigsten? Hier die Übersicht:

  • Münster: 7,0
  • Kreis Coesfeld: 7,3
  • Kreis Steinfurt: 7,4
  • Kreis Borken: 7,8
  • Kreis Herford: 8,8
  • Kreis Euskirchen: 10,3

Bewohner von Pflegeheimen sollen ihre Freiheiten zurück bekommen

Update, Samstag (12. Juni), 20.15 Uhr: NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann weist darauf hin, dass in Pflegeheimen mittlerweile umfassende Lockerungen gelten. So sollen genesene oder geimpfte Bewohner, die nach dem Kontakt mit einem Infizierten negativ auf Corona getestet wurden, nicht mehr in Quarantäne. Außerdem dürfen die Einrichtungen ohne Zustimmung des Gesundheitsministeriums keine Besuchseinschränkungen geben, falls es dort zu einem Infektionsgeschehen komme.

„Ich möchte, dass diese Menschen ihre geliebten Angehörigen jederzeit sehen können. Mit den Impfungen erhalten die Menschen in den Pflegeeinrichtungen auch ihre Freiheit und Selbstbestimmung zurück“, so Laumann laut einer Mitteilung des Ministeriums.

Stadt Dortmund meldet am Samstag nur elf neue Corona-Infektionen

Update, Samstag (12. Juni), 17.40 Uhr: Die Stadt Dortmund meldet am heutigen Samstag erneut wenige neue Fälle: Insgesamt elf sind binnen 24 Stunden dazu gekommen. Damit liegt die Sieben-Tage-Inzidenz voraussichtlich bei 17,2. Den genauen Wert gibt das Robert-Koch-Institut (RKI) jedoch erst ab Mitternacht bekannt, weshalb leichte Änderungen noch möglich sind.

Aktuell werden in Dortmund 27 Corona-Patienten in Krankenhäusern behandelt. Elf davon auf Intensivstationen und davon insgesamt acht mit Beatmung.

Corona in NRW: In Bussen und Bahnen nur noch OP-Maske Pflicht

Update, Samstag (12. Juni), 16.13 Uhr: Seit dem heutigen Samstag (12. Juni) hat sich eine Masken-Regelung in NRW geändert. Wie das NRW-Verkehrsministerium via Twitter mitteilte, gilt in Bus und Bahn, an Haltestellen und Bahnhöfen in NRW nur noch die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske, also einer sogenannten OP-Maske. Eine FFP2-Maske ist nun nicht mehr nötig.

Corona in NRW: Zweiter Impfstoff für Betriebsärzte

Update, Samstag (12. Juni), 14.38 Uhr: Die Betriebsärzte sollen für Corona-Impfungen nun auch das Vakzin von Johnson & Johnson als zweites Präparat erhalten. In der Woche ab 21. Juni sollen 192.000 Dosen davon geliefert werden, wie es vom Bundesgesundheitsministerium hieß. Hinzu kommen dann 602.550 Dosen von Biontech, so dass insgesamt 794.550 Dosen zusammenkommen.

Corona-Regel-Chaos am Wochenende in NRW

Update, Samstag (12. Juni), 12.38 Uhr: Das Wochenende bringt in NRW eine Corona-Kuriosität mit sich. Während einige Städte, etwa Dortmund, erst am Freitag gelockert haben, treten dort am Sonntag weitere Lockerungen ein. Grund dafür ist das schnelle Absinken der Inzidenzzahlen. Dortmund rutscht damit innerhalb von zwei Tagen von Inzidenzstufe 3 in Stufe 1.

Nach Corona-Monaten: Tourismus in NRW rechnet mit Ansturm

Update, Samstag (12. Juni), 11.56 Uhr: Die Tourismus-Branche in NRW rechnet nach den vielen Monaten mit hohen Corona-Zahlen mit einem Ansturm auf Hotels und Ferienwohnungen im Bundesland. Unter anderem aus dem Sauerland, dem Münsterland und der Eifel komme die Rückmeldung, dass Buchungen deutlich zugenommen haben, sagte eine Sprecherin von Tourismus NRW der Deutschen Presse-Agentur.

Die Branche beobachte den Trend zu kurzfristigen Buchungen, befürchte zudem, nicht das Vorkrisenniveau erreichen zu können. Das liege zum Beispiel auch an Quarantäne- und Einreiserestriktionen für ausländische Gäste sowie fehlenden internationalen Messen und Tagungen.

Denkbar sei laut Branchen-Experten, dass der Trend zu Familienurlaub im eigenen Land anhalte. Außerdem könnten Buchungen auf Campingplätzen und Ferienwohnungen zunehmen.

Corona-Party mit 1000 Teilnehmern in Köln – Polizei greift ein

Update, Samstag (12. Juni), 11 Uhr: Die Polizei in Köln hat in der Nacht zu Samstag eine große Open-Air-Party mit 1000 Menschen am Aachener Weiher aufgelöst. Dabei seien Polizisten und Mitarbeiter des Kölner Ordnungsamts mit Flaschen beworfen worden, wie die Deutsche Presse-Agentur berichtet. Die Polizei stellte zwei DJ-Pults sicher, die DJs selbst konnten flüchten, genauso wie weitere Teilnehmer der offenbar organisierten Party.

Corona in NRW: Zwei große Städte im Ruhrgebiet legen leicht zu

Update, Samstag (12. Juni), 8.39 Uhr: Während die Inzidenz landesweit sinkt, haben drei Großstädte im Ruhrgebiet wieder einen leichten Zuwachs bei der 7-Tage-Inzidenz verzeichnet. So stieg sie in Dortmund um 0,8 auf nun 21,6 und in Essen um 2,2 auf nun 18,9. Weil Dortmund aber an mehr als fünf Tagen in Folge unter der Inzidenz von 35 geblieben ist, rutscht die Stadt am Sonntag (13. Juni) in die nächste Inzidenzstufe (Stufe 1) mit weiteren Lockerungen. Die Stadt Essen hat diese Stufe bereits am Freitag (11. Juni) erreicht.

Delta-Variante in NRW: Corona-Typ ist deutlich ansteckender

Update, Samstag (12. Juni), 8.30 Uhr: Die inzwischen auch in NRW nachgewiesene Delta-Variante des Coronavirus ist offenbar deutlich ansteckender als der Ur-Typ (Alpha). Das teilte die englische Gesundheitsbehörde Public Health England mit. Dort steigen die Corona-Zahlen derzeit aufgrund der Ausbreitung dieser Variante.

In Dortmund wurde etwa in dieser Woche erstmals die Delta-Variante, die zunächst in Indien entdeckt wurde, nachgewiesen. Das Risiko, die Menschen im eigenen Haushalt anzustecken, sei bei Delta schätzungsweise 60 Prozent höher als bei Alpha.

Außerdem soll sich Delta stärker als andere Varianten der Schutzwirkung der Impfstoffe entziehen können - das gelte vor allem nach nur einer Impfdosis. Vollständig Geimpfte seien jedoch sehr gut vor der Delta-Variante - auch B.1.617.2 genannt - geschützt.

Corona-Zahlen in NRW: Inzidenz sinkt landesweit weiter

Update, Samstag (12. Juni), 8 Uhr: Erneut ist die Inzidenz in NRW gesunken – um - 0,8 auf nunmehr 19,8 am Samstag. Bis auf Bonn (40,6) und Hagen (45) weisen auch alle Städte in NRW eine Inzidenz unter 35 auf und wären damit – bei stabiler Lage an fünf Werktagen in Folge – in Inzidenzstufe 1 (bis 35) mit weitreichenden Lockerungen. In fünf Städten und Kreisen in NRW ist die Inzidenz inzwischen sogar nur noch einstellig:

  • Herford: 8,8
  • Borken: 7,8
  • Steinfurt: 7,4
  • Coesfeld: 7,3
  • Münster: 7,0

Bundesweit liegt die 7-Tage-Inzidenz laut Robert-Koch-Institut aktuell bei 18,3 (- 0,3 zum Vortag). Binnen eines Tages wurden 1.911 Corona-Neuinfektionen verzeichnet. Das sind 383 weniger als vor einer Woche.

Geringe Corona-Inzidenz: Stadt Düsseldorf hebt Maskenpflicht auf

Update, Freitag (11. Juni), 19.05 Uhr: Die Stadt Düsseldorf hebt aufgrund der Inzidenz die Maskenpflicht in der Altstadt und am Rhein auf. Außerdem ist nun wieder ein Besuch in der Innengastronomie ohne Test möglich – passend zum Sommerwochenende.

Alle Corona-News aus NRW vor dem Abend des 10. Juni, findet ihr hier.

Rubriklistenbild: © Markus Schreiber/AFP

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