Live-Ticker zur Covid-19-Pandemie

Corona in NRW: RKI meldet Rekord bei bundesweiten Neuinfektionen – 259 Tote

Die dritte Welle des Coronavirus (SARS-CoV-2) dominiert das Leben in Deutschland und NRW. Über alle Entwicklungen zur Covid-19-Pandemie informiert RUHR24 im Live-Ticker.

Kreis/StadtInzidenz (21. April)
NRW (gesamt)170,5
Dortmund213,9
Bochum158,4
Duisburg218,6
Essen152,6
Gelsenkirchen254,2
Kreis Recklinghausen180,4
Kreis Unna220,3

Achtung: Dieser Ticker wird nicht länger aktualisiert. Alle News zu Coronavirus in NRW gibt es in unserem neuen Live-Ticker.

Coronavirus in Deutschland: RKI meldet Rekord bei Neuinfektionen

Update, Mittwoch (22. April), 6.35 Uhr: Das Robert Koch-Institut (RKI) meldet einen Rekordwert bei den Neuinfektionen in Deutschland: Zuletzt wurden von den Gesundheitsämtern demnach insgesamt 29.518 Covid-19-Fälle übermittelt. Das wäre der bislang höchste Wert im Jahr 2021. Höher waren die Neuinfektionen zuletzt am 30. Dezember 2020. Damals waren 31.108 Menschen an Corona erkrankt.

Unklar ist derweil, wie viele der Neuinfektionen auf Nachmeldungen aus NRW entfallen. Dort war es wegen einer IT-Panne von Montagabend bis Mittwoch zu Problemen bei der Übermittlung der Infektionszahlen gekommen. Die Daten aus einzelnen Städten fehlten anschließend im Dashboard.

Zudem sind laut RKI 259 weitere Menschen in Deutschland an einer Covid-19-Infektion gestorben. Somit forderte die Corona-Pandemie in Deutschland bisher 80.893 Opfer.

Corona in NRW: Krankenhäuser weit entfernt von Triage

Update, Mittwoch (21. April), 22.10 Uhr: Die Krankenhäuser in Nordrhein-Westfalen sind nach Angaben des Gesundheitsministeriums weit von einer Triage-Situation entfernt. Zwar steige die Zahl von Covid-19-Patienten auf den Intensivstationen, Staatssekretär Edmund Heller warnte im Gesundheitsausschuss des Landtags jedoch davor, Ängste bei Corona-Infizierten zu schüren, nicht ausreichend behandelt werden zu können.

Insgesamt liegen derzeit rund 3.840 Covid-19-Patienten in NRW-Krankenhäusern. Von ihnen werden laut Edmund Heller rund 760 beatmet.

Corona-Pandemie: Mehrere Bundesländer heben Impfreihenfolge für Astrazeneca auf

Update, Mittwoch (21. April), 20.28 Uhr: Bereits drei Bundesländer haben den Impfstoff von Astrazeneca in Arztpraxen für alle Altersgruppen freigegeben: Nachdem bereits Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen am Nachmittag die Entscheidung getroffen haben, hat auch der bayerische Gesundheitsminister am Abend verkündet, die Impfreihenfolge für Astrazeneca aufzuheben.

Der bayerische Gesundheitsminister betonte: „Die Ärzte kennen ihre Patienten gut und wissen, wem sie aus dem Kreis der unter 60-Jährigen unter Berücksichtigung der Vorgaben der Ständigen Impfkommission ein Impfangebot mit diesem Wirkstoff machen können – und beraten hierzu ausführlich.“

Corona in NRW: Eilantrag gegen nächtliche Ausgangssperren abgewiesen

Update, Mittwoch (21. April), 19.46 Uhr: Das Kölner Verwaltungsgericht hat am Mittwoch (21. April) den Eilantrag eines Bürgers gegen die nächtlichen Ausgangssperren abgewiesen. Als Argument nannte das Gericht, dass die Maßnahme „voraussichtlich verhältnismäßig und zumutbar“ sei. Sozialkontakte in fremden Haushalten stellten hingegen „ein Risiko dar, das die Ausgangsbeschränkung zu verringern suche.“

Corona-Pandemie: Laut Laumann bis Juli 60 Prozent in NRW geimpft

Update, Mittwoch (21. April), 19.16 Uhr: Nach Einschätzung von NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) könnten bereits im Juli rund 60 Prozent der Bevölkerung in NRW gegen Corona geimpft worden sein. Hintergrund: Ab Juni werde man im westlichsten Bundesland über „erhebliche Impfstoffmengen verfügen“, so Laumann am Mittwoch (21. April) im Gesundheitsausschuss des Landtags.

NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU)

Corona in NRW: Neue Mutation in Texas entdeckt – Infektion hält länger an

Update, Mittwoch (21. April), 18.03 Uhr: Forscher der „A&M University“ haben in Texas anhand der Speichelprobe eines Studenten eine neue Corona-Mutation gefunden. Die Variante trägt den Namen BV-1. Besonders kurios: Der Student wurde seit dem 5. März etwa einen Monat lang positiv auf Corona getestet.

Dies könnte darauf hindeuten, „dass die Variante eine länger anhaltende Infektion verursachen kann, als es für Covid-19 bei Erwachsenen im Alter von 18 bis 24 Jahren typisch ist“, heißt es laut Bild von den Forschern.

Corona in Dortmund: Stadt meldet besorgniserregende Zahlen

Update, Mittwoch (21. April), 17.39 Uhr: Auch am heutigen Mittwoch (21. April) kommen beunruhigende Nachrichten in Sachen Corona aus Dortmund. Die Stadt meldet 242 positive Testergebnisse und 2279 aktuell Infizierte in der Ruhrmetropole. Seit dem ersten Auftreten der Erkrankung in Dortmund haben sich inzwischen insgesamt 23.773 Menschen infiziert.

Besorgniserregend ist auch das weitere Ansteigen des Inzidenz-Wertes. Dieser beträgt am heutigen Mittwoch (21. April) nach Berechnungen der Stadt schon 220,8.

Die Stadt Dortmund hat die aktuellen Corona-Zahlen gemeldet.

Bis jetzt wurden in Dortmund insgesamt 2840 Infektionsfälle mit Virusvarianten nachgewiesen, davon 2829 mit britischer Variante (B.1.1.7), acht Fälle mit südafrikanischer Variante (B.1.351) und drei Fälle mit brasilianischer Variante (B.1.1.28.1 - P.1).

Corona: Über 150 Festnahmen bei Corona-Demo in Berlin

Update, Mittwoch (21. April), 17.24 Uhr: Bei einer Demonstration von Corona-Kritikern in Berlin am Mittwoch (21. April) hat die Polizei 152 Teilnehmer vorübergehend festgenommen. Grund dafür sollen Verstöße gegen die Corona-Regeln sowie Angriffe auf Einsatzkräfte, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und versuchte Gefangenen-Befreiung sein. Das berichtete die Polizei auf Twitter.

Bei der Demonstration gegen die Corona-Politik und die neue Bundes-Notbremse waren am Mittwoch mehr als 8000 Demonstranten auf der Straße des 17. Juni zusammengekommen.

Am Mittwoch (21. April) haben knapp 8000 Menschen in Berlin gegen die Corona-Politik demonstriert.

Corona in NRW: Anklage gegen Oberarzt aus Essen

Update, Mittwoch (21. April), 16.57 Uhr: Die Essener Staatsanwaltschaft hat Anklage wegen Totschlags gegen einen Oberarzt der Uniklinik Essen erhoben, der im vergangenen November drei schwerstkranke lzgCorona-Patienten lebensbeendende Arzneimittel gespritzt haben soll. Das berichtet Bild.

Die Patienten sollen aus Essen, Gelsenkirchen und den Niederlanden gekommen und schwer erkrankt gewesen sein. Zuvor hätte der Arzt laut Berichten von Bild noch die Familie informiert, sodass diese sich verabschieden konnte.

Corona-Pandemie: Bundestag beschließt Notbremse

Update, Mittwoch (21. April), 15.51 Uhr: Der Bundestag hat der „Notbremse“ von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) zugestimmt, der Bundes-Lockdown ist also beschlossene Sache.

342 Abgeordnete stimmten für die Änderung des Infektionsschutzgesetzes, 250 dagegen. 64 Abgeordnete enthielten sich. Am Donnerstag (22. April) muss nun noch der Bundesrat grünes Licht geben, dann tritt das Gesetz in Kraft.

Corona in NRW: Zwei Corona-Tests pro Woche für Arbeitnehmer soll verpflichtend werden

Update, Mittwoch (21. April), 15.28 Uhr: Arbeitnehmer, die nicht im Homeoffice arbeiten, sollen von ihrem Arbeitgeber künftig zwei Corona-Tests pro Woche angeboten bekommen. Eine entsprechende Verpflichtung hat Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) am Mittwoch im Bundeskabinett auf den Weg gebracht.

„So sollen noch besser Infektionen entdeckt, Ansteckungen vermieden und Betriebsschließungen verhindert werden“, sagte Heil am Dienstag (21. April).

Corona in Deutschland: 59 Thrombose-Fälle nach Impfung mit Astrazeneca

Update, Mittwoch (21. April), 15.08 Uhr: In Deutschland sind bis Mitte April 59 Fälle von Sinus- und Hirnvenenthrombosen nach einer Impfung mit dem Impfstoff von Astrazeneca gemeldet worden. Das berichtet das Paul-Ehrlich-Institut auf seiner Homepage. Zwölf Menschen seien gestorben, darunter sechs Frauen und sechs Männer.

Insgesamt wurden jedoch bis einschließlich 15. April nach Angaben des RKI mehr als 4,2 Millionen Erstdosen und 4153 Zweitdosen des Astrazeneca-Impfstoffs verabreicht. Die Nebenwirkungen treten also nur in sehr seltenen Fällen auf.

Seit Karsamstag (3. April) haben über 60-Jährige in NRW die Möglichkeit, sich mit Astrazeneca gegen Corona impfen zu lassen.

Corona-Impfungen in NRW: 4,5 Millionen Impfungen erreicht - weitere Jahrgänge an der Reihe

Update, Mittwoch (21. April), 14.05 Uhr: Nach einem schleppenden Start ist mittlerweile Schwung in die Impfkampagne in NRW gekommen: Mittlerweile sind rund 3,3 Millionen Menschen erstmals, 1,2 Millionen bereits vollständig gegen Covid-19 geimpft, berichtet das RKI.

Zudem können sich ab heute weitere Jahrgänge Termine für die Corona-Impfung in NRW holen. Wer in den Jahren 1948 und 1949 geboren ist, kann sich nun ebenfalls unter www.116117.de oder per Telefon einen Termin geben lassen: 0800/116 117 02 (Westfalen-Lippe) oder 0800/116 117 01 (Rheinland).

Demonstration von Corona-Politik-Gegnern in Berlin aufgelöst

Update, Mittwoch (21. April), 13.27 Uhr: Tausende Menschen haben in Berlin gegen die Änderung des Infektionsschutzgesetzes demonstriert. Während der Bundestag über die Corona-Regeln beriet, versammelten sich rund um das Brandenburger Tor und auf Straße des 17. Juni Gegner der Corona-Politik. Die Polizei sprach von 8000 Demonstranten, 2200 Polizeibeamte waren laut dpa im Einsatz. Weil sich Teilnehmer nicht an die Corona-Hygieneregeln hielten, ordnete die Polizei am Mittag die Auflösung der Kundgebung an. Mehr als 40 Menschen seien vorübergehend festgenommen worden, weil sie keinen Mund-Nasenschutz trugen, sagte ein Polizeisprecher. Das Reichstagsgebäude sowie das Brandenburger Tor waren weiträumig abgesperrt. 

Rund um das Regierungsviertel hatten Kritiker der Corona-Politik mehrere Demonstrationen angemeldet. Eine „Querdenker“-Demonstration blieb allerdings verboten. Das Verwaltungsgericht in Berlin bestätigte das in einem Eilverfahren. Ausschlaggebend seien die negativen Erfahrungen mit zahlreichen Versammlungen seit Oktober 2020, die jeweils einen vergleichbaren Teilnehmerkreis aus der „Querdenker-Szene“ angesprochen hätten. Deren behauptete Rechtstreue sei ein bloßes Lippenbekenntnis, so das Gericht.

Corona-Regeln in NRW gelten auch für Hunde

Update, Mittwoch (21. April), 12.44 Uhr: Die aktuellen Corona-Regeln gelten nicht nur Menschen, sondern auch für Hunde. Denn wie auch Schüler und Schülerinnen dürfen Hunde aktuell nicht in voller „Klassenstärke“ zurück in die Hundeschulen. Das stellte laut Deutscher Presse-Agentur NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) im Landtag klar. Einzelunterricht draußen sei demnach aber weiter erlaubt, ebenso wie Hunde-Training ohne die Halter. „In dieser Form können zum Beispiel auch Welpen miteinander in Gruppen spielen.“

Corona in NRW: Mediziner feiern wilde Orgie in Köln

Update, Mittwoch (21. April), 12.30 Uhr: Mediziner haben im Rheinland offenbar eine wilde Orgie gefeiert. Als das Ordnungsamt die Corona-Party in Köln auflösen wollte, gaben Teilnehmer unter anderem an, Arzt zu sein. Andere sagte, sie seien doch bereits geimpft, manche schliefen bereits in der Gartenlaube. Das Ordnungsamt löste die Feier auf und schrieb zahlreiche Ordnungswidrigkeitsanzeigen.

NRW: Banner an Wuppertaler Schwebebahn kritisiert Corona-Politik

Update, Mittwoch (21. April), 12.15 Uhr: Unbekannte haben mit einem Banner am Gerüst der Schwebebahn in Wuppertal Kritik an der Corona-Politik geübt. Wie die Westdeutsche Zeitung berichtet stand auf dem Plakat: „Alternativlos! Regierung raus“. Unklar bleibt jedoch, ob damit die Bundes- oder die NRW-Landesregierung gemeint ist. Die Polizei habe das Banner sichergestellt und ermittelt nun.

Corona-Update: Daten-Panne bei Infektionszahlen in NRW scheint behoben

Update, Mittwoch (21. April), 11.40 Uhr: Die Daten-Panne beim Landeszentrum Gesundheit NRW (LZG) scheint behoben zu sein. Zuvor war das IT-Netz der Landesverwaltung neu gestartet worden. Dennoch ist unklar, wie belastbar die bislang gemeldeten Infektionszahlen in Nordrhein-Westfalen sind.

„Der gestrige Meldestand war verzerrt“, schreibt das LZG auf seiner Internetseite. Daher gebe es weiterhin unzutreffende Veränderungen auf der Übersichtsseite. Diese Werte geben wir deshalb vorübergehend nicht an, bis sie wieder belastbar sind.

Das LZG sowie das RKI geben den Inzidenzwert für NRW derzeit noch mit 170,5 an. Die Zahl von nur 5.332 Neuinfektionen im westlichen Bundesland erscheint jedoch weiter als zu gering. Das RKI gibt hier 6.016 neue Fälle an.

Corona: Entscheidung zur Bundes-Notbremse steht bevor

Update, Mittwoch (21. April), 11.05 Uhr: Heute entscheidet der Bundestag über die sogenannte Bundes-Notbremse, die in Teilen bereits von Städten wie Dortmund umgesetzt wird. Bislang sind noch die Bundesländer für coronabedingte Schließungen und Kontaktbeschränkungen zuständig. Mit der Änderung des Infektionsschutzgesetzes würde das künftig der Bund übernehmen. Die Berliner Polizei rechnet mit großen Protesten von Gegnern der Corona-Politik. Insgesamt 2200 Polizisten seien im Einsatz, wie das Redaktionsnetzwerk Deutschland berichtet.

Coronavirus in Bochum: Land NRW genehmigt schärfere Maßnahmen

Update, Mittwoch (21. April), 9.55 Uhr: Die Stadt hatte sie gefordert, jetzt hat das Land NRW sie weitgehend genehmigt: In Bochum gelten künftig schärfere Corona-Regeln. Unter anderem wird die sogenannte Testoption nicht verlängert. Das bedeutet: Museen und Büchereien müssen schließen und auch „Click & Meet“ im Einzelhandel wird es nicht länger geben.

Die Stadt Bochum wollte zudem die Schulen schließen und auf Distanzunterricht setzen. Das lehnte das Land NRW jedoch ab, schreibt die Stadt in einer Pressemitteilung. Es gilt also weiter Wechselunterricht. Schuldezernent Dietmar Dieckmann hofft nun auf mehr Sicherheit durch Tests an den Schulen.

Die neue Allgemeinverfügung in Bochum gilt bereits ab Donnerstag (22. April) und vorerst bis Montag (26. April). Mit den schärferen Maßnahmen will die Stadt die Ausbreitung des Coronavirus und die hohe Auslastung der Intensivstationen in den Griff bekommen

Corona in Herne: 100 weitere Infektions-Fälle

Update, Mittwoch (21. April), 9.13 Uhr: Die Stadt Herne teil mit, dass es innerhalb eines Tages 100 neue Corona-Fälle gab. Damit steigt die Anzahl der Infektionen seit Beginn der Pandemie auf 8267 an. Aktuell sind 938 Menschen in Herne infiziert, davon müssen 44 Personen stationär behandelt werden. Weitere Todesfälle muss die Stadt nicht vermelden. Insgesamt sind 241 Herner und Hernerinnen im Zusammenhang mit Covid-19 verstorben.

Corona-Krise sorgt für kleinen Baby-Boom in NRW

Update, Mittwoch (21. April), 8.55 Uhr: Die Corona-Krise hat in NRW zu einem kleinen Baby-Boom geführt. Wie die WAZ berichtet, sind im Dezember 2020 rund 11 Prozent mehr Babys zur Welt gekommen als im gleichen Monat ein Jahr zuvor. Rechnet man neun Monate zurück, befindet man sich im März 2020 – in diesem Monat traten in NRW und Deutschland weitreichende Kontaktbeschränkungen und der erste Lockdown in Kraft.

Corona in NRW: Distanzunterricht verhindert wohl Infektionen an Gesamtschule in Unna

Update, Mittwoch (21. April), 8.15 Uhr: Der Distanzunterricht in NRW hat womöglich weitere Infektionen an einer Gesamtschule in Unna verhindert. Drei Schüler aus der 10 und 11 Klasse der Peter-Weiss-Gesamtschule wurden nach Angaben der Kreisstadt kürzlich positiv auf Covid-19 getestet worden.

Nach den Osterferien waren die Schüler jedoch noch nicht wieder im Präsenzunterricht, heißt es aus Unna: „Somit gibt es auch keine weiteren Kontakte oder Quarantänen.“ Zuletzt mussten unter anderem nur Schüler aus Abschlussklassen in den Unterricht. In Unna bleiben die Schulen wegen des hohen Inzidenzwerts weiter geschlossen.

Corona in NRW: Störung in Netzwerk sorgt weiter für Unklarheiten bei Infektionsdaten

Update, Mittwoch (21. April), 7.05 Uhr: Eine schwere Störung im Netzwerk der nordrhein-westfälischen Landesverwaltung sorgt weiter für Probleme und Unklarheiten bei der Zahl der Corona-Infektionen. Bereits seit Montagabend (19. April) sind laut Deutscher Presse-Agentur rund 30 Einrichtungen betroffen, darunter etwa die Staatsanwaltschaft Duisburg.

Von der Panne ist auch das Landeszentrum Gesundheit (LZG) beeinträchtigt, in dem täglich die aktuellen Corona-Zahlen der Gesundheitsämter gesammelt werden. Von dort wurden zudem nur unvollständige Daten an des RKI gemeldet. Einen belastbaren Inzidenzwert für NRW liefert das Portal daher aktuell nicht. Laut RKI liegt der Inzidenzwert in Nordrhein-Westfalen derzeit jedoch bei etwa 170.

Grund für die massiven Probleme sei laut IT.NRW eine Störung an einem zentralen Knoten der Telekom. Das Unternehmen bestreitet einen größeren Fehler jedoch und arbeitet mit daran, das Problem zu beheben.

Coronavirus: RKI meldet rund 24.900 Neuinfektionen und 330 Tote in Deutschland

Update, Mittwoch (21. April), 6.50 Uhr: Das Robert Koch-Institut (RKI) meldet für Deutschland heute wieder ernüchternde Infektionszahlen. Zuletzt haben sich demnach 24.884 Menschen mit dem Coronavirus angesteckt. Vor einer Woche waren es nur 21.693 neue Covid-19-Fälle. Laut dem Dashboard des RKI liegt der bundesweite Inzidenzwert somit heute bei 160,1.

In den vergangenen 24 Stunden wurden von den Gesundheitsämtern in Deutschland zudem 330 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 gemeldet. Insgesamt sind somit bislang 80.634 Menschen in Deutschland an einer Infektion mit dem Coronavirus gestorben.

Corona-Pandemie: Bevölkerung überschätzt laut Virologin Gefahr von Impfnebenwirkungen

Update, Dienstag (20. April), 22.23 Uhr: Virologin Sandra Ciesek hat im NDR-Podcast „Das Coronavirus-Update“ darauf hingewiesen, dass die Bevölkerung die Gefahr von Impfnebenwirkungen überschätze. Das gelte auch für die Sinusvenenthrombosen nach einer Impfung mit Astrazeneca – selbst für junge Menschen, die nur selten schwer an Covid-19 erkrankten.

Ciesek empfahl den „Risiko-Rechner“ der Universität Cambridge in England, der für bestimmte Altersgruppen die Risiken einer schweren Covid-19-Erkrankung mit dem Risiko eine Thrombose nach einer Impfung mit Astrazeneca verglich. Dabei werde klar, „dass der Impfstoff bei Weitem sicherer ist als das Risiko einer Covid-19-Infektion“, betonte Ciesek.

Corona in Dortmund: Stärkster Anstieg der Corona-Zahlen im Stadtbezirk Brackel

Update, Dienstag (20. April), 20.51 Uhr: Die Stadt Dortmund hat die monatlichen Informationen zum Infektionsgeschehen in den Dortmunder Stadtteilen bekanntgegeben. Laut der Stadt Dortmund wurden in allen Stadtteilen im Vergleich zum Vormonat starke Anstiege der Fallzahlen beobachtet. Der stärkste Anstieg ist im Stadtbezirk Mengede mit 27,01 Prozent vermerkt worden.

Auch im Stadtbezirk Brackel liegt mit einem Anstieg um 24,68 Prozent ein vergleichsweise hoher Anstieg vor. Der Stadtbezirk Aplerbeck weist mit + 18,97 Prozent ebenfalls einen Anstieg auf, der über dem gesamtstädtischen Durchschnittswert von 15,85 Prozent liegt.

Alle anderen Stadtbezirke liegen unterhalb des gesamtstädtischen Durchschnittswerts. Der Stadtbezirk Innenstadt-Ost hat im Betrachtungszeitraum mit einem Anstieg um 11,28 % den geringsten Anstieg zu verzeichnen.

Corona: Österreich will Tourismus ab Mai wieder möglich machen

Update, Dienstag (20. April), 20.24 Uhr: Das beliebte Reiseland Österreich will offenbar ab Mitte Mai erste Öffnungsschritte einleiten. Der Öffnungsplan soll laut Bundeskanzler Sebastian Kurz Ende der Woche präsentiert werden. Geöffnet werden soll „von Tourismus über Gastronomie, von Kultur bis Sport, denn alle Bereiche brauchen endlich wieder einen Schritt Richtung Normalität.“, so der Poltiker.

Die Öffnungen würden jedoch mit sehr strengen Auflagen verbunden werden. Für den Handel seien zwar keine Zutrittstests geplant, sehr wohl aber für die Gastronomie und den Tourismus.

Corona in NRW: Neuer Ausbruch in nicht durchgeimpftem Altenheim – ein Toter

Update, Dienstag (20. April), 19.45 Uhr: In Düsseldorf hat ein noch nicht durchgeimpftes Altersheim mit einem Corona-Ausbruch zu kämpfen. Fünf Beschäftigte und zehn Bewohner seien infiziert. Besonders tragisch: Einer der Senioren, der bereits seine erste aber noch nicht die zweite Impfung erhalten hatte, ist sogar verstorben.

Der Senior sei positiv auf die britische Virus-Variante getestet worden. Auch kurios: Sieben der zehn seien schon vollständig geimpft gewesen und hätten sich dennoch infiziert.

Corona in NRW: Laschet skeptisch über Sonderbehandlung für Geimpfte

Update, Dienstag (20. April), 18.57 Uhr: CDU-Chef Armin Laschet zeigt sich skeptisch in Bezug auf die Aufhebung der Corona-Beschränkungen für Geimpfte. Die Entscheidung sei zumindest zum jetzigen Zeitpunkt falsch, weil sich viele noch gar nicht hätten impfen lassen können, so der NRW-Ministerpräsident in der ZDF-Sendung „Was nun?“

Laschet plädiere stattdessen dafür, zu schauen, wie man Grundrechtseinschränkungen für alle bald wieder zurücknehmen könne, wenn die Infektionslage das wieder erlaube.

Corona in Dortmund: Inzidenz-Wert nun weit über 200

Update, Dienstag (20. April), 17.46 Uhr: In Dortmund schnellen die Infektionszahlen weiter in die Höhe: Am Dienstag (20. April) wurden 270 Neuinfektionen registriert. Insgesamt steigt die Zahl der Corona-Erkrankten also auf 23.531. Derzeit sind 2205 Menschen mit dem Virus infiziert.

226 Menschen sind in Dortmund bislang ursächlich an Covid-19 verstorben. Weitere 110 infizierte Menschen starben aufgrund anderer Ursachen.

Dortmunds Oberbürgermeister Thomas Westphal (SPD).

Auch der Inzidenz-Wert in Dortmund steigt weiter gefährlich an. Nachdem der Wert am Montag (19. April) erstmals über 200 gestiegen ist, beträgt er laut Stadt am heutigen Dienstag (20. April) bereits 219,8.

Corona in Deutschland: Zahl der Corona-Intensivpatienten so hoch wie im Januar

Update, Dienstag (20. April), 17.32 Uhr: Die Zahl der Covid-19-Patienten auf den Intensivstationen in Deutschland hat fast die Marke von 5.000 erreicht. Das geht aus dem Divi-Intensivregister hervor. Zuletzt war die Auslastung der Intensivkapazitäten Mitte Januar so hoch gewesen.

Corona-Pandemie: EMA empfiehlt Impfstoff von Johnson & Johnson uneingeschränkt

Update, Dienstag (20. April), 17.01 Uhr: Der Corona-Impfstoff des US-Herstellers Johnson & Johnson kann in der EU nach Prüfung der EU-Arzneimittelbehörde (EMA) uneingeschränkt verwendet werden. Der Wirkstoff könne in sehr seltenen Fällen Blutgerinnsel auslösen, teilte die EMA am Dienstag in Amsterdam mit. Die EMA erklärte aber, sie sei nach wie vor davon überzeugt, dass die Vorteile des Impfstoffs die Risiken überwiegen.

Corona in NRW: Gericht kippt Quarantäne für Altenheimbewohnerin

Update, Dienstag (20. April), 16.15 Uhr: In Altenberge (Münsterland) sollte eine Altenheimbewohnerin auf Anweisung des Gesundheitsamts 21 Tage in Isolation in ihrem Zimmer gehen, nachdem sie Kontakt zu einer mit einer Virus-Mutation infizierten Person gehabt hatte. Die Anordnung für die isolierte Versorgung gilt im speziellen für die Bewohner von Altenheimen oder Pflegeheimen.

Das Verwaltungsgericht Münster hat die Anordnung nun jedoch gekippt. Die Frau sei bereits zweifach geimpft, die Quarantänemaßnahme sei unverhältnismäßig. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

Corona: NRW-Nachbar Holland soll Restaurants öffnen

Update, Dienstag (20. April), 15.19 Uhr: In NRWs Nachbarland, den Niederlanden, stehen offenbar erste Öffnungen bevor: Wie Bild in Bezugnahme auf Het Paroo berichtet, sollen in Holland bereits ab dem 28. April Restaurants zwischen 12 Uhr bis 18 Uhr wieder geöffnet werden.

Corona: Knapp 20 Prozent in Deutschland bereits geimpft

Update, Dienstag (20. April), 15 Uhr: In Deutschland sind inzwischen 20,2 Prozent der Bevölkerung (22,4 Millionen) mindestens ein Mal gegen das Coronavirus geimpft worden. Das berichtet das RKI. Rund 5,6 Millionen haben auch bereits die zweite Dosis erhalten. Zehn der 16 Bundesländer haben bereits die 20-Prozent-Marke bei den Erstimpfungen erreicht. Auf dem letzten Platz ist derzeit Hessen mit 18,3 Prozent.

Corona in NRW: Ausgangssperre in Wuppertal nach FDP-Klage zurückgezogen

Update, Dienstag (20. April), 13.35 Uhr: Die Stadt Wuppertal zieht die erst gestern in Kraft getretene Ausgangssperre wieder zurück – trotz eines hohen Inzidenzwerts. Die Wuppertaler FDP hatte am Dienstag gegen die Maßnahme Klage beim Verwaltungsgericht Düsseldorf eingereicht. Das berichtet die Westdeutsche Zeitung. Damit wollte die Partei offenbar die Allgemeinverfügung der Stadt kippen.

Die nächtliche Ausgangssperre sollte von 21 bis 5 Uhr gelten. Die FDP hatte die Ausgangssperre bereits zuvor als unverhältnismäßig bezeichnet und konkretere Maßnahmen gefordert. Der Inzidenzwert in Wuppertal liegt aktuell bei 246,2.

Corona in NRW: Masken-Wirrwarr am Kemnader See

Update, Dienstag (20. April), 12.57 Uhr: Die Maskenpflicht am Kemnader See in Bochum hat bereits vergangenen Monat für Verwirrung gesorgt – denn auf der Wittener Seite galt sie nicht. Nachdem die Pflicht zur Maske auf der Bochumer Seite des Sees bereits am 11. April ausgelaufen ist, kündigt die Stadt nun an, dass bald wieder Maskenpflicht herrsche. Ab Mittwoch (21. April) müssen Besucher des Sees am Nordufer wieder eine Mund-Nase-Bedeckung tragen. Grund dafür sei laut WAZ der Anstieg der Corona-Inzidenz auf 150. Auf der Wittener Seite hingegen muss keine Maske getragen werden – obwohl die Inzidenz höher ist. Die Stadt sieht draußen kein erhöhtes Risiko für Anstekungen.

Ausgangsbeschränkungen in NRW sorgen für Verwirrungen

Update, Dienstag (20. April), 12.42 Uhr: Nicht nur, dass viele Menschen sich unsicher sind, ob eine Ausgangsbeschränkung in ihrer Stadt gilt, auch kommt es immer wieder zu Irritationen was Autofahrer betrifft. Klar ist: In Regionen, in denen eine Ausgangsbeschränkung gilt, sollten die Straßen eigentlich leer sein, somit ist Autofahren auch nicht gestattet. Aber wie sieht es mit Autofahrenden oder Zugreisenden aus, die sich auf der Durchreise befinden? Eigentlich ist auch das verboten. Vor diesem Hintergrund hat sich das NRW-Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales (MAGS) an die Kommunen gewandt.

Wie der WDR berichtet, solle das Ministerium angeraten haben, dringend eine Ausnahme für „Transitfahrten per Bahn, Bus oder Auto auf Bundesfernstraßen (Autobahnen und Bundesstraßen), bei denen das Fahrzeug nicht ohne gewichtigen Grund verlassen wird“ in die Allgemeinverfügung aufzunehmen.

Corona in Dortmund: Falscher Schnelltest sorgt für Ausbruch in Krankenhaus

Update, Dienstag (20. April), 12.30 Uhr: Im Klinikum Dortmund kam es aufgrund eines falschen Schnelltests zu einem Corona-Ausbruch. Ein mit der Corona-Variante B.1.1.7 infizierter Besucher hatte sich vor seinem Besuch zwar testen lassen, allerdings stellte sich heraus, dass das Testergebnis falsch war. Infolgedessen haben sich im Klinikum 26 Menschen infiziert. Insgesamt mussten 300 Mitarbeitende, Patienten und Patientinnen auf das Coronavirus getestet werden.

Corona-Maßnahmen: Lauterbach findet Ausgangsbeschränkungen sinnvoll

Update, Dienstag (20. April), 12 Uhr: Ausgangsbeschränkungen sind aktuell viel diskutiert und die Meinungen dazu spalten sich. Während Aerosolforscher sich gegen Ausgangsbeschränkungen aussprechen, hält sie SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach für sinnvoll, um die Pandemie auszubremsen. Im ZDF-Morgenmagazin berichtet der Mediziner, dass diese Beschränkungen den R-Wert um zehn bis 20 Prozent senken könne, die Rheinische Post berichtete zuvor davon. Der Reproduktionswert R gibt an, wie viele Menschen ein mit Corona Infizierter im Schnitt ansteckt.

Corona-Update: Daten für NRW nach Störung unvollständig

Update, Dienstag (20. April), 11.20 Uhr: Die erfreulich niedrigen Infektionszahlen für NRW am Dienstag sind auf eine Störung im Landesverwaltungsnetz zurückzuführen – und vermutlich deutlich höher. Das teilt das Landeszentrum Gesundheit NRW (LZG) am Mittag mit. Nicht alle Daten der Gesundheitsämter seien übermittelt worden. „Die angegebenen Werte sind daher leider unvollständig, wir bitten um Verständnis“, ist auf der Internetseite des LZG zu lesen.

Eine Störung beim LZG sorgt am Dienstag für unvollständige Corona-Daten.

In den am Morgen berichteten 2.255 Neuinfektionen in NRW waren demnach etwa keine Werte der Städte Köln, Düsseldorf und Duisburg enthalten. Wir berichten die endgültigen Daten nach, sobald die Störung behoben ist und die Werte aktuell und belastbar sind.

Corona-Pandemie gefährdet Integration in Deutschland massiv

Update, Dienstag (20. April), 10.35 Uhr: Die Einschränkungen durch die Corona-Pandemie gefährden die Integration von Zuwanderern in Deutschland massiv, das berichtet die Deutsche Presse-Agentur (dpa). Dabei bezieht sie sich auf eine Studie der Friedrich-Alexander Universität Erlangen-Nürnberg. Demnach warnen die Autoren davor, dass die Errungenschaften der vergangenen sechs, sieben Jahren zu versanden drohen, wenn nicht gegengesteuert wird.

Der Zugang in der Corona-Krise zu Schulbildung, Sprach- und Integrationskursen sei für Eingewanderte und ihre Nachkommen besonders schwierig, zumal es vielfach an WLAN, Tablets oder Computern fehle und die Unterstützung durch Ehrenamtliche bedingt durch die Pandemie stark zurückgegangen sei. Dies gelte besonders für geflüchtete Kinder, die in Gemeinschaftsunterkünften lebten und dort mehrheitlich keinen Schreibtisch für sich hätten.

Corona-Pandemie hat massive Auswirkungen auf die Pressefreiheit in Deutschland

Update, Dienstag (20. April), 10.08 Uhr: „Journalistinnen und Journalisten wurden geschlagen, getreten und zu Boden gestoßen, sie wurden bespuckt und bedrängt, beleidigt, bedroht und an der Arbeit gehindert.“ Das ist das Fazit von Reporter ohne Grenzen (RSF) zur Pressefreiheit in Deutschland. Laut der neusten Auswertung habe Deutschland in der weltweiten „Rangliste der Pressefreiheit“ zwei Plätze verloren und landet auf Platz 13. Die Lage der Pressefreiheit sei „zufriedenstellend“, nicht mehr „gut“. Das sei auch die Folge der Corona-Pandemie.

Im Jahr 2020 gab es mindestens 65 gewalttätige Angriffe auf Journalisten und Journalistinnen, davon habe sich die Mehrheit der Angriffe auf oder am Rande von sogenannten Corona-Demonstrationen ereignet. Die Organisation geht außerdem davon aus, dass die Dunkelziffer 2020 höher war als früher.

Hausärzte impfen Ende April ausschließlich Biontech

Update, Dienstag (20. April), 9.27 Uhr: Hausärzte in Deutschland sollen in der kommenden Woche zwei Millionen Impfdosen von Biontech und Pfizer erhalten. Das sind 500.000 mehr als zunächst geplant. Wie RTL in Bezug auf die Berichterstattung der Rheinischen Post berichtet, sollten ursprünglich 1,5 Millionen Dosen herausgehen, davon drei Viertel von Biontech und ein Viertel von Astrazeneca. Dabei beziehen sich die Medien auf ein Schreiben der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) an die Praxen.

Erst vergangene Woche hatten sich die Hausärzte über die Impfstoffverteilung beschwert. Der Vorwurf: Der unproblematische Impfstoff von Biontech würde überwiegend an die Impfzentren gehen und das immer wieder in die Kritik geratene Vakzin von Astrazeneca an die Hausärzte. Mit dieser Strategie würde laut KBV die Impfkampagne massiv ins Stocken geraten.

Corona-Infektionen in NRW: Mehr Fälle unter Kindern in Bochum

Update, Dienstag (20. April), 9.10 Uhr: In der Stadt Bochum gibt es immer mehr Corona-Fälle unter Kindern. Wie die WAZ berichtet, teilt die Stadt mit, dass im März jeder vierter Corona-Fall einen Menschen betraf, der jünger als 20 Jahre war. Somit ist die jüngste Altersgruppe laut WAZ für 12,6 Prozent der Fälle verantwortlich. Im Dezember waren es noch 5,5 Prozent. Woher der Anstieg kommt, sei noch unklar.

Corona NRW: Inzidenzwerte im Ruhrgebiet weiter hoch

Update, Dienstag (20. April), 8.20 Uhr: Auch im Ruhrgebiet ist die Lage in der Corona-Pandemie weiter angespannt. Gleich mehrere Städte haben einen Inzidenzwert von teils deutlich über 200, darunter der Kreis Unna und neuerdings auch Dortmund. Spitzenreiter ist Hagen mit einer Inzidenz von 277,7.

Besonders stark angestiegen ist der Wert zuletzt in Gelsenkirchen. Hier stieg die Zahl der Infektionen pro 100.000 Einwohner in der Woche auf 228,4 (+18,1).

Corona in Deutschland: Weniger Neuinfektionen – Hunderte Tote

Update, Montag (20. April), 6.50 Uhr: Das Robert Koch-Institut meldet am Dienstag erneut Hunderte Tote durch Covid-19: In den vergangenen 24 Stunden sind in Deutschland weitere 297 Menschen an einer Coronavirus-Infektion gestorben. Damit liegt die Zahl der Toten bundesweit bei nun 80.303.

Die Zahl der Neuinfektionen ist hingegen gesunken: 9.609 neue Corona-Fälle* wurden dem RKI von den Gesundheitsämtern zuletzt gemeldet. Damit sinkt auch der Inzidenzwert in Deutschland auf jetzt 162,4 (-2,9). Vor einer Woche (13. April) gab es noch 10.810 Neuinfektionen. *Achtung: Aus NRW werden noch Daten nachgemeldet.

Corona in NRW: Amateur-Fußballverbände annullieren Saison

Update, Montag (19. April), 22.27 Uhr: Die drei Fußball-Landesverbände in NRW - Niederrhein, Mittelrhein und Westfalen - haben sich darauf geeinigt, die komplette Saison 2020/21 zu annullieren. In dieser Saison wird es demnach in allen Ligen des Westdeutschen-Fußballverbands weder Meister noch Auf- oder Absteiger geben. Der Schritt umfasse alle Ligen der Herren, Frauen und Jugend von der Oberliga bis zur Kreisliga.

Grund dafür: Die Verbände halten es für ausgeschlossen, bis zum 30. Juni zumindest 50 Prozent aller Spiele ausgetragen zu haben – das allerdings wäre Voraussetzung, damit die Saison sportlich gewertet werden kann. Die kommende Saison soll dann im August 2021 beginnen.

Coronavirus: Hausarzt aus NRW soll für Impfungen Geld erhalten haben

Update, Montag (19. April), 20.51 Uhr: Ein Hausarzt aus Hamminkeln am Niederrhein soll am Sonntag (18. April) in einer Festscheune etliche Mitarbeiter verschiedener Unternehmen gegen Corona geimpft und dafür 80 Euro pro Patient verlangt haben. Zudem soll der Arzt die Impfreihenfolge missachtet haben. Das haben WDR-Recherchen ergeben.

Das Vorgehen sei vollkommen inakzeptabel, man werde deshalb eine berufsaufsichtsrechtliche Prüfung veranlassen, heißt es vonseiten des NRW-Gesundheitsministeriums.

Corona in NRW: Auch Hamm zieht Notbremse

Update, Montag (19. April), 20.26 Uhr: Auch Hamm zieht die Corona-Notbremse. Bereits ab heute Abend (19. April) gilt dort eine Ausgangsbeschränkung. Zudem sollen Kitas in den Notbetrieb gehen, Freizeiteinrichtungen wie der Tierpark werden geschlossen und Kinder dürfen keinen Sport mehr in der Gruppe machen. Auch die Geschäfte müssen wieder schließen. In Hamm liegt die Sieben-Tage-Inzidenz mittlerweile bei knapp 250.

Corona in NRW: Bochum will Maßnahmen verschärfen

Update, Montag (19. April), 20.05 Uhr: Die Stadt Bochum hat dem Land NRW am heutigen Montag (19. April) weitere verschärfte Corona-Regeln vorgelegt. Darin enthalten sind unter anderem die Rückkehr in den Distanzunterricht (ausgenommen Abschlussklassen) ab Mittwoch (21. April) und eine ausgeweitete Maskenpflicht in stark frequentierten Grün- und Parkflächen.

Zudem soll die sogenannte Testoption der Coronaschutzverordnung des Landes NRW nicht weiter verlängert werden. Das würde bedeuten, dass zum Beispiel unter anderem die Bochumer Museen, die Stadtbücherei und der Tierpark wieder schließen müssten und das Konzept von „Test, Click & Meet“ nicht weitergeführt würde. Derzeit warte die Stadt jedoch noch auf Zustimmung des Landes zum Maßnahmen-Paket.

Corona in NRW: Weltweit laut WHO so viele Neuinfektionen wie noch nie zuvor

Update, Montag (19. April), 19.25 Uhr: Innerhalb einer Woche sind weltweit so viele neue Coronainfektionen gemeldet worden wie nie zuvor. Es waren 5,2 Millionen neue Fälle, sagte der Chef der Weltgesundheitsorganisation (WHO), Tedros Adhanom Ghebreyesus. Auch die Zahl der gemeldeten Todesfälle ist rasant angestiegen: „Es hat neun Monate gedauert, bis wir eine Million Tote erreicht haben, vier Monate, bis es zwei Millionen waren und drei Monate, bis es drei Millionen waren“, sagte Tedros.

Corona in NRW: Nächster Impfgipfel mit Merkel für nächsten Montag geplant

Update, Montag (19. April), 19.03 Uhr: Der nächste Impfgipfel mit Bundeskanzlerin Merkel soll laut Informationen der dpa am kommenden Montag (26. April) stattfinden. Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) teilte der dpa mit, er freue sich über die „Einladung zum Impfgipfel am kommenden Montag aus dem Kanzleramt“. Er hatte Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und Berlins Regierenden Bürgermeister Michael Müller (SPD) – als Chef der Ministerpräsidentenkonferenz - um einen erneuten Impfgipfel gebeten.

Corona-Pandemie: Virus-Mutation aus Indien im Anmarsch

Update, Montag (19. April), 18.52 Uhr: Nach der britischen, brasilianischen und südafrikanischen Corona-Mutation könnte nun noch eine vierte, noch ansteckendere Virus-Variante auf dem Vormarsch sein: In Indien steigen dieser Tage die Corona-Zahlen aufgrund der Virus-Mutante B.1.617 rasant an. Seit heute (19. April) gilt in der Hauptstadt Neu-Delhi deshalb eine einwöchige Ausgangssperre.

Die Mutation soll auch bereits in Europa angekommen sein: In Großbritannien wurden laut eines Berichts des WDR bisher 77 Fälle entdeckt. Forscher befürchten, dass gegen die neue Virus-Mutation die bisherigen Impfstoffe unwirksam sein könnten.

Trotz Schnelltest: Corona-Ausbruch in Klinik in Dortmund

Update, Montag (19. April), 18.06 Uhr: Im Klinikum Dortmund hat ein Besucher mit falsch-negativem Schnelltest-Ergebnis einen Corona-Ausbruch ausgelöst. Inzwischen seien 18 Patienten und acht Mitarbeiter – also insgesamt 26 Infektionen – auf den infizierten Besucher zurückzuführen, sagte ein Sprecher des Klinikums am Montag (19. April). Zuerst haben die Ruhr Nachrichten berichtet.

Der Besucher soll vor rund einer Woche für einen Patientenbesuch ein negatives Schnelltest-Ergebnis vorgezeigt, sich aber später als mit dem Coronavirus infiziert erwiesen haben. „So ein negatives Schnelltestergebnis ist kein Freifahrtschein. Es gelten weiterhin Maskenpflicht und Abstandsregeln, um genau so etwas zu vermeiden“, warnte ein Sprecher aus gegebenem Anlass.

Corona in NRW: 92 Neuinfektionen in Dortmund – Stadt knackt Inzidenz-Wert von 200

Update, Montag (19. April), 17.20 Uhr: Die Stadt Dortmund meldet am heutigen Montag (19. April) 92 Neuinfektionen mit dem Coronavirus. Insgesamt wurden in der Stadt seit Beginn der Pandemie nun 23.261 Menschen positiv auf Corona getestet. Aktuell sind 1963 Menschen infiziert.

Mit den heutigen Neuinfektionen steigt der Inzidenz-Wert in der Ruhrgebiets-Stadt weiter gefährlich an – und knackt erstmals die 200er Marke. Laut der Stadt Dortmund beträgt der neue Wert 206. Sollte der Wert auch an den kommenden Tagen über 200 liegen, könnten weitere Einschränkungen auf die Dortmunder und Dortmunderinnen zukommen.

Dass die Zahlen dieser Tage so rapide ansteigen, liegt unter anderem an den gefährlichen Corona-Mutationen: In Dortmund wurden laut Stadt bis jetzt insgesamt 2620 Infektionsfälle mit Virusvarianten nachgewiesen, davon 2609 mit britischer Variante (B.1.1.7), 8 Fälle mit südafrikanischer Variante (B.1.351) und 3 Fälle mit brasilianischer Variante (B.1.1.28.1 - P.1).

Corona: Betriebsärzte sollen ab Juni auch impfen

Update, Montag (19. April), 16.45 Uhr: Ab Juni sollen nach Plänen von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn auch Betriebsärzte mit Impfungen beginnen. „Wie angekündigt, gewinnt die Impfkampagne im zweiten Quartal deutlich an Geschwindigkeit“, sagte der Gesundheitsminister am Montag (19. April) in Bezugnahme auf aktuelle Lieferzusagen der Hersteller Biontech und Moderna.

Corona in NRW: Herne streicht „Click & Collect“-Möglichkeit

Update, Montag (19. April), 16.17 Uhr: In Herne wird ab Mittwoch die „Test, Click & Collect“-Möglichkeit zum Shopping im Einzelhandel ausgesetzt. Das gab die Stadt am heutigen Montag (19. April) nach einer Sitzung des Krisenstabs bekannt. Künftig ist Shopping mit vorheriger Termin-Anmeldung und tagesaktuellem Negativ-Test nicht mehr möglich. Lediglich das Abholen vorbestellter Ware sei noch erlaubt, heißt es. Eine entsprechende Allgemeinverfügung werde derzeit vorbereitet.

Beim Sport seien hingegen keine weiteren Einschränkungen vorgesehen. Das bedeute, dass Kinder bis 14 Jahren weiterhin in Gruppen mit bis zu zehn Kindern Sport im Freien treiben dürfen. Voraussetzung ist ebenfalls ein tagesaktueller negativer Schnelltest.

Corona in NRW: „Johnson & Johnson“ -Impfstoff zuerst für Obdachlose

Update, Montag (19. April), 15.52 Uhr: Das NRW-Gesundheitsministerium will offenbar den noch nicht ausgelieferten Impfstoff von Johnson & Johnson zuerst für Impfungen von Obdachlosen einsetzen. Der Grund: Dort bestünden die größten Unsicherheiten, die Zweitimpfungen nach sechs oder zwölf Wochen sicherzustellen, heißt es.

Bei einer Impfung mit dem Johnson & Johnson-Präparat ist – anders als bei anderen Impfstoffen – bereits eine vollständige Immunisierung nach einer ersten Dosis gegeben.

Corona: RKI-Chef wagt schockierende Prognose über Corona-Zukunft - „nicht ausrottbar“

Update, Montag (19. April), 15.04 Uhr: RKI-Chef Lothar Wieler hat am Montag (19. April) eine wenig erfreuliche Prognose über die Zukunft des Corona-Virus gestellt. Die Menschheit müsse sich demnach auf ein dauerhaftes Leben mit Corona einstellen.

„Ein Virus, das eine Menge Tierarten infizieren kann, das lässt sich nicht ausrotten“, sagte Wieler anlässlich des 127. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin in Stuttgart.

Corona in NRW: Krefelder Schule eröffnet eigenes Testzentrum

Update, Montag (19. April), 14.19 Uhr: Der Verdruss auf die Politik in Sachen Corona-Pandemie nimmt zu – vor allem was die Schulpolitik betrifft. Mit Selbsttests sollen die Schüler jedoch in den Präsenzunterricht zurückkehren können, vorausgesetzt die Inzidenz liegt unter 200.

Eltern in Krefeld war das allerdings zu heikel. Denn für die Selbsttests in der Schule nehmen die Schüler ihre Masken im Klassenzimmer ab und das Risiko einer Corona-Infektion steigt, so die Sorge der Eltern. Daher gibt es jetzt auf dem Schulgelände ein eigenes Testzentrum. Hier werden alle Schüler vor dem Unterricht an der frischen Luft auf Corona getestet. Die Durchführung der Tests übernehmen Eltern, die zuvor von einer Ärztin angewiesen wurden.

Corona in NRW: DSW21-Chef kritisiert Impfkampagne

Update, Montag (19. April), 13.11 Uhr: Viele Unternehmen hatten bereits vor Wochen angekündigt, ihre Mitarbeiter unter betriebsärztlicher Leitung impfen lassen zu wollen. Bislang fehlt aber noch die Zustimmung der Bundesregierung, die Betriebsärzte bei der Impfkampagne einzubeziehen. Das sorgt immer wieder für Kritik – so auch bei der Dortmunder Stadtwerke AG.

DSW21-Vorstandsvorsitzender Guntram Pehlke sagte dazu: „Die internen Vorbereitungen zum Aufbau einer Impfstation im Werksaal sind getroffen. Sobald wir grünes Licht erhalten, können wir mit relativ geringem zeitlichen Vorlauf loslegen.“ Man könne für deutlich mehr Tempo beim Impfen gegen das Coronavirus sorgen, denn hier gehe seiner Meinung nach deutlich zu langsam voran. Aber „wir wollen und werden uns in der Impfreihenfolge nicht vordrängeln. Unser Ziel ist vielmehr, das städtische Impfzentrum und die Hausärzte zu entlasten und so die Impfgeschwindigkeit zu erhöhen“, so Pehlke.

Corona in NRW: Land ordnet Notbremse für den Kreis Soest an

Update, Montag (19. April), 12.48 Uhr: Noch ist die bundesweite Notbremse nicht beschlossene Sache. Solange ordnen die Bundesländer eigenständig die Notbremse für Kommunen an, in denen die 7-Tage-Inzidenz mindestens drei Tage in Folge über 100 liegt. In NRW ist das nun im Kreis Soest seit Samstag (17. April) der Fall. Das Gesundheitsministerium hat deshalb auf Grundlage der Coronaschutzverordnung die Corona-Notbremse für den Kreis Soest angeordnet. Sie soll ab Dienstag (20. April) gelten.

Das heißt, das öffentliche Leben wird wieder weitgehend heruntergefahren. Gastronomie, Kulturstätten und der Einzelhandel bleiben bis auf die Geschäfte für den alltäglichen Bedarf geschlossen. Kontakte sind nur zwischen einem Hausstand und maximal einer weiteren Person erlaubt. Körpernahe Dienstleistungen, bei denen der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann (Kosmetik, Nagelstudios, Massage etc.) sind wieder unzulässig, Friseure dürfen geöffnet bleiben. Allerdings bleibt dem Kreis Soest die Testoption, die die Nutzung dieser Angebote mit einem negativen Corona-Test ermöglicht. Das geht aus einer aktuellen Mitteilung des Gesundheitsministeriums hervor.

Corona in Dortmund: Partygäste finden kreative Verstecke wegen Polizeikontrolle

Update, Montag (19. April), 12.34 Uhr: Nicht nur in Gütersloh musste die Polizei ausrücken, um eine Gartenparty aufzulösen, sondern auch in Gelsenkirchen und Dortmund. In Gelsenkirchen fanden die Beamten rund 70 Personen am Sonntag (18. April) gegen 14.30 Uhr in einem Hinterhof bei einem Grillfest vor. Sie erhielten Platzverweise und die Polizei fertigte Ordnungswidrigkeitenanzeigen an.

Ähnliche Zustände fanden die Beamten am Freitag in Dortmund-Hörde vor. Am Freitag (17. April) hatten mehrere Anwohner bei der Polizei angerufen und von einer Party berichtet. Vor Ort trafen die Beamten auf 15 feiernde Personen in einer Wohnung, die sich mit äußerst kreativen Verstecken versuchten, der Kontrolle zu entziehen. Das geht aus einer Mitteilung der Polizei Dortmund hervor. Auch hier erfolgte das Prozedere mit Platzverweisen und Bußgeldern wegen des Verstoßes gegen die Coronaschutzverordnung.

Corona-Impfung in NRW: Rund 20 Prozent haben Erstimpfung erhalten

Update, Montag (19. April), 11.35 Uhr: Bundesweit liegt die aktuelle Impfquote bei 19,8 Prozent, in NRW sind bereits 20,4 Prozent der Bevölkerung geimpft – das sind etwa 3,7 Millionen Menschen, die eine erste Corona-Impfung erhalten haben. Das geht aus dem Impfmonitoring der deutschen Bundesregierung hervor, das auf den Daten des RKI beruht. Die Quote der vollständig Geimpften liegt in NRW erst bei 6,5 Prozent (etwa 4,8 Millionen Menschen). Bundesweit beträgt diese Quote 6,6 Prozent.

Dennoch fand NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) lobende Worte: „An Ostern habe ich versprochen, dass bis Ende April 20 Prozent der Menschen in Nordrhein-Westfalen eine Erstimpfung erhalten - dieses Versprechen haben wir nun fast zwei Wochen früher eingelöst.“

Corona: Einigung über bundesweite Notbremse

Update, Montag (19. April), 11.20 Uhr: Die Regierungsfraktionen von Union und SPD haben sich auf eine Änderung am Infektionsschutzgesetz geeinigt. Darüber berichtete die Nachrichtenagentur Reuters. So soll demnach der Einzelhandel bis zu einer Inzidenz von 150 mit dem „Click & Meet“-Verfahren und einer Testpflicht geöffnet bleiben. Zudem sollen die Schulen ab einer Inzidenz von 165 wieder schließen müssen.

Für einige Bundesländer würde das zum aktuellen Zeitpunkt eine Verschärfung bedeuten, denn hier ist beispielsweise das Termin-Shopping mit einem negativen Test bis zu einer Inzidenz von 200 erlaubt. Ähnlich sieht es in Sachen Präsenzunterricht in vielen Bundesländern aus. Des Weiteren wurde beschlossen, die nächtliche Ausgangssperre auf 22 Uhr anstatt auf 21 Uhr festzusetzen. Nächtliche Spaziergänge oder Joggen bleiben bis Mitternacht erlaubt.

Noch muss dem Entwurf aber in einigen Instanzen zugestimmt werden. So hatte die FDP beispielsweise schon angekündigt, gegen die Änderungen vor dem Bundesverfassungsgericht vorgehen zu wollen, wenn Maßnahmen weiter von der Inzidenz abhängig gemacht werden würden und es keine Ausnahmen für Geimpfte gebe.

Coronavirus in NRW: Gericht entscheidet – Quarantänepflicht gilt weiterhin

Update, Montag (19. April), 11.03 Uhr: Ein Ehepaar aus NRW hatte gegen die Quarantäne-Pflicht geklagt, nachdem sie aus Südafrika zurückgekehrt waren. Die Coronaeinreiseverordnung in NRW schreibt aktuell für Personen, die aus Virusvarianten-Gebiet einreisen, eine 14-tägige Quarantänepflicht vor, die auch nicht mit einem negativen Test verkürzt werden kann. Das Oberverwaltungsgericht hat nun den Eilantrag des Ehepaares aus Netphen mit der Begründung abgewiesen, dass von der südafikanischen Mutante weiterhin eine höhere Übertragbarkeit bestehe. Zum

Coronavirus in Dortmund: LWL-Klinik bekommt Impfbanane verliehen

Update, Montag (19. April), 10.41 Uhr: Die LWL-Klinik Dortmund wurde am Mittwoch (14. April) mit der Impfbanane für ihren Umgang mit der Impfpolitik ausgezeichnet. Aber was hat es damit auf sich? Die Banane ist ein Markenzeichen des bekannten Streetartkünstlers Thomas Baumgärtel, der die Frucht bereits seit 1986 an Kultureinrichtungen anbringt und sie damit als besondere Orte der Kunst auszeichnen will.

Im Zuge der Corona-Pandemie hat der Künstler gemeinsam mit Arbeitgebern aus der Gesundheits- und Pflegebranche sein Markenzeichen zur Impfbanane weiterentwickelt. Sie soll ein Symbol der Hoffnung und des Aufbruchs aus der Corona-Krise sowie ein Zeichen der Wertschätzung für alle Institutionen sein, die sich für das Impfen einsetzen. „Es ist die KUNST zu impfen! Die größte Impfkampagne der europäischen Geschichte ist nur gemeinsam zu bewältigen. Je mehr mitmachen, desto eher schaffen wir es, aus der Pandemie heraus zu kommen!“ so Baumgärtel.

In den kommenden Wochen will der Streetartkünstler die Impfbanane nicht nur an der Fassade der LWL-Klinik in Dortmund anbringen, sondern an zahlreichen weiteren Institutionen, die sich seiner Meinung nach mit Engagement für eine möglichst hohe Impfquote sorgen – darunter Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen und Altersheime.

Coronavirus in NRW: Ausgangssperre auf der Kippe

Update, Montag (19. April), 10.12 Uhr: Noch gibt es die bundesweite Ausgangssperre nicht – in einigen NRW-Kreisen aufgrund hoher Inzidenzen allerdings schon. Doch auch hier könnte es mit den Ausgangsbeschränkungen schon wieder bald vorbei sein, denn ab sofort beschäftigen sich einige Richter am NRW-Oberverwaltungsgericht damit. Unter anderem würden inzwischen Beschwerden aus dem Kreis Siegen-Wittgenstein und dem Märkischen Kreis vorliegen, in denen die Ausgangssperren für unrechtmäßig erklärt wurden, erklärte eine Sprecherin gegenüber der Deutschen Presseagentur (dpa).

In diesen Städten und Kreisen in NRW gilt aktuell eine nächtliche Ausgangsbeschränkung:

  • Kreis Unna (ab Montag, 19. April, 21 bis 5 Uhr)
  • Köln (ab Samstag, 17. April, 21 Uhr bis 5 Uhr)
  • Oberbergischer Kreis (ab Samstag, 17. April, 21 Uhr bis 5 Uhr)
  • Märkischer Kreis (21 Uhr bis 5 Uhr)
  • Kreis Siegen-Wittgenstein (21 Uhr bis 5 Uhr)
  • Remscheid (21 Uhr bis 5 Uhr)
  • Kreis Minden-Lübbecke (21 Uhr bis 4 Uhr)
  • Hagen (21 Uhr bis 5 Uhr)

Corona in NRW: Polizei sprengt mutmaßliche Grillparty

Update, Montag (19. April), 09.35 Uhr: Immer wieder muss die Polizei zu Partys oder Treffen ausrücken, bei denen gegen die Coronaschutzverordnung verstoßen wird. So auch am Freitagabend (16. April) in Gütersloh. Als die Beamten eintragen, flüchteten 30 bis 40 Personen in sämtliche Richtungen, sodass die Polizei nur noch den Gastgeber, wenige Gäste, Alkohol, ein Lagerfeuer und Bierzeltgarnituren vorfand. Aufgrund dessenn geht die Polizei davon aus, dass es sich eine vorbereitete Feier handelte - gegen die Personen vor Ort wird nun ein Verfahren eingeleitet.

Corona in NRW: Nur zwei von 14 Modellkommunen könnten starten

Update, Montag (19. April), 09.10 Uhr: Ursprünglich sollte heute die erste Gruppe der Modellkommunen in NRW starten. Die Bedingung für die Öffnungen war allerdings eine stabile Inzidenz unter 100. In NRW erfüllen das zum aktuellen Zeitpunkt jedoch nur zwei der ausgewählten Modellregionen: Coesfeld (88,9) und Münster (99,9). Aber auch in den beiden Städten hat man mit Blick auf das Infektionslevel beschlossen, den Start erst einmal noch zu verschieben.

Vom Tisch sind die Modellkommunen noch nicht. Sollte sich die Infektionslage in den Kreisen deutlich entspannen, könnten sie loslegen. So wollen sie heute die Kommunalvertreter dazu beraten, ob beispielsweise die Öffnungen von Sportstätten eine erste Option ist. Außengastronomie und Kulturinstitutionen sollen allerdings weiterhin geschlossen bleiben.

Corona in NRW: Vergabe von Impfterminen für mehr Jahrgänge

Update, Montag (19. April), 08.55 Uhr: Noch ist die Gruppe der Über-70-Jährigen in NRW mit dem Impfen gegen das Coronavirus dran. Gestaffelt nach Jahrgängen beginnt daher heute die Vergabe der Impftermine für alle, die zwischen dem 1. Januar 1946 und dem 31. Dezember 1947 geboren sind. Ehegatten oder Lebensgefährte aus demselben Haushalt können ebenfalls einen Termin buchen, auch wenn sie jünger sind.

Corona: Debatte um Unterricht im Freien

Update, Montag (19. April), 08.45 Uhr: Aufgrund hoher Inzidenzen bleiben die meisten Schulen in NRW weiterhin im Distanzunterricht – und ein Ende ist nicht so richtig abzusehen. Einige Politiker haben daher nun den Unterricht im Freien gefordert, denn an der frischen Luft soll die Infektionsgefahr viel niedriger sein. Schulstunden im Park, auf dem Sportplatz oder auf dem Schulhof seien daher eine sinnvolle Alternative, sagte unter anderem der CDU-Familienpolitiker Marcus Weinberg gegenüber der Bild. Aber auch aus den Reihen von SPD, FDP und Grüne fand der Vorschlag Zustimmung. Allerdings sollte man auch weiterhin auf Luftfilter und Hygienekonzepten arbiten, so Katja Suding (FDP).

Corona in NRW: Lage in Remscheid spitzt sich zu und Hotspots im Ruhrgebiet

Update, Montag (19. April), 08.19 Uhr: Die Corona-Lage in NRW und im Ruhrgebiet will sich nicht so richtig entspannend. Weiterhin steigen fast überall die Inzidenzen. Besonders drastisch ist es weiterhin in Remscheid. Hier liegt der Sieben-Tage-Wert aktuell bei 319,7. Doch auch in anderen Kreisen und Städten sieht die Situation nicht gut aus.

Das sind die sechs Städte im Ruhrgebiet mit einer Inzidenz über 200:

  • Duisburg 209,1
  • Unna 221,8
  • Gelsenkirchen 210,3
  • Hagen 285,7
  • Hamm 227,9
  • Herne 204,5

Corona-Krise: Knapp 3000 Neuinfektionen in NRW

Update, Montag (19. April), 06.37 Uhr: Für NRW meldet das RKI binnen der letzten 24 Stunden 2.853 Neuinfektionen und 44 weitere Todesfälle. Damit liegt die Sieben-Tage-Inzidenz am Montag bei 171,1. Insgesamt haben sich in NRW seit Beginn der Pandemie 681.986 mit dem Coronavirus infiziert, 14.912 sind an oder in Verbindung mit Covid-19 verstorben.

Corona in NRW: 20 Schulen bleiben heute im Distanzunterricht

Update, Montag (19. April), 06.32 Uhr: Eigentlich dürften die Schüler und Schülerinnen in NRW ab heute wieder in den Präsenzunterricht an die Schule zurückkehren. Zumindest abwechselnd und nur, wenn die Inzidenz dauerhaft unter 200 liegt. Aufgrund der aktuellen Lage ist das nur in wenigen Kreisen und Städten der Fall. Das Land hat 15 der 53 NRW-Kommunen ausdrücklich benannt, die beim Distanzunterricht bleiben:

  • Duisburg
  • Gelsenkirchen
  • Hagen
  • Herne
  • Märkischer Kreis
  • Kreis Mettmann
  • Mülheim an der Ruhr
  • Oberbergiger Kreis
  • Rheinisch-Bergischer Kreis
  • Kreis Siegen-Wittgenstein
  • Stadt Remscheid
  • Solingen
  • Kreis Unna
  • Wuppertal

Aber auch in Dortmund, Hamm, Bonn, Kreis Recklinghausen und Gütersloh hat man aus eigener Initiative beschlossen, die Rückkehr in die Schulen aufgrund der hohen Corona-Zahlen zu verschieben. Bielefeld kündigte an, ab Dienstag Distanzunterricht einzuführen.

Coronavirus: Aktuelle Zahlen für Deutschland

Update, Montag (19. April), 06.10 Uhr: 11.437 Neuinfektionen meldet das Robert-Koch-Institut (RKI) bundesweit. Damit steigt die Sieben-Tage-Inzidenz auf 165,3 von 162,3 am Sonntag. Allerdings ist zu beachten, dass am Montag die Zahlen in der Regel etwas niedriger ausfallen, da nicht alle Gesundheitsämter am Wochenende Daten an das RKI übermitteln. Außerdem sind 92 weitere Menschen in Verbindung mit dem Coronavirus gestorben. Damit erhöht sich die Zahl der Todesfälle auf 80.006.

Alle Informationen zu Entwicklungen vor Montag (19. April) sind in unserem alten Live-Ticker zum Coronavirus in NRW zu finden.

Rubriklistenbild: © Tobias Schwarz/dpa

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