Live-Ticker zur Covid-19-Pandemie

Corona in NRW: Ruhrgebiets-Stadt gibt Impftermine für Wahlhelfer frei +++ Impfzentren bald Geschichte?

Die Corona-Zahlen in NRW sind im Tiefflug. Das ermöglicht weitreichende Lockerungen. Doch die Corona-Pandemie ist längst nicht vorbei. RUHR24 informiert im Live-Ticker über alle neuen Entwicklungen.

Kreis/StadtInzidenz am Mittwoch, 23. Juni (Vortag)
NRW Gesamt7,4 (-0,7)
Dortmund13,3 (-2,7)
Bochum4,7 (-0,5)
Essen11 (+0,9)
Duisburg8,8 (-2,4)
Gelsenkirchen7,7 (-/+0)
Kreis Recklinghausen6 (-0,2)
Kreis Unna4,6 (-0,3)

Dieser Ticker wird nicht mehr aktualisiert. Alle neuen Entwicklungen und News rund um die Corona-Pandemie in NRW gibt es im neuen Live-Ticker von RUHR24.

Corona in Deutschland: Anteil der Delta-Variante hat sich in einer Woche verdoppelt

Update, Mittwoch (23. Juni), 22.09 Uhr: In Deutschland hat sich der Anteil der gefährlichen Delta-Variante an den Infektionen laut Robert-Koch-Institut innerhalb von einer Woche verdoppelt. Aus der Analyse von Gesamtgenom-Sequenzierungen ergebe sich jetzt eine Quote von 15 Prozent. Die EU-Gesundheitsbehörde rechnet bis August mit einem Anstieg der Variante in der EU auf 70 Prozent.

Corona in NRW: Stadt Essen gibt Impftermine im Impfzentrum für Wahlhelfer frei

Update, Mittwoch (23. Juni), 20.25 Uhr: In Essen sind seit Mitte dieser Woche wieder Termine für Erstimpfungen in den Impfzentren möglich. Wie die Stadt nun verkündet hat, sind ab sofort auch Wahlhelfer für die kommende Bundestagswahl im September berechtigt, sich einen Impftermin in einem Impfzentrum zu buchen.

Das Impfangebot für Wahlhelfer ist zunächst nur bis zum 4. Juli gültig. Termine können über das Terminvergabesystem der Stadt Essen gebucht werden.

EU-Gesundheitsbehörde über Delta-Corona-Variante: Schon Anfang August 70 Prozent aller Infektionen

Update, Mittwoch (23. Juni), 19.23 Uhr: Nach Einschätzung der EU-Gesundheitsbehörde ECDC wird sich die Delta-Variante des Coronavirus in der Europäischen Union in den kommenden Wochen so stark ausbreiten, dass sie Anfang August bereits 70 Prozent aller Infektionen ausmachen wird.

„Es ist sehr wahrscheinlich, dass die Delta-Variante während des Sommers stark zirkulieren wird“, erklärte ECDC-Direktorin Andrea Ammon.„Es ist sehr wahrscheinlich, dass die Delta-Variante während des Sommers stark zirkulieren wird“, so ECDC-Direktorin Andrea Ammon. Die Variante sei besonders für Jüngere, die noch nicht geimpft seien, gefährlich. Die Variante wird auf 40 bis 60 Prozent ansteckender geschätzt als die zuerst in Großbritannien aufgetretene Alpha-Mutante.

Corona in NRW: Laumann sieht Notwendigkeit der Impfzentren auslaufen

Update, Mittwoch (23. Juni), 18.55 Uhr: NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) glaubt, dass die Impfzentren in ihrer jetzigen Funktion nur noch bis Ende September gebraucht werden. Das erklärte der CDU-Politiker am Mittwoch (23. Juni) im Gesundheitsausschuss des Landtags.

Nach September sollten die Städte und Kreise in NRW demnach Strukturen aufbauen, um neben den Haus- und Betriebsärzten impfen zu können. So sollen zum Beispiel Koordinationsstellen die Bestellung von Impfdosen übernehmen, sagte Laumann.

NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU)

Für die Impfungen der Kinder zwischen zwölf und 17 plane Laumann keine Sonderaktionen in den Impfzentren. Die Impfungen der Jugendlichen sollten über Kinderärzte oder über Hausärzte geschehen. Denn: Niemand wisse, „wieviel Prozent der Eltern sich am Ende dafür entscheiden“, so Laumann.

Corona in NRW: Dortmund meldet neue Zahlen - Inzidenz sinkt auf 12,1

Update, Mittwoch (23. Juni), 17.57 Uhr: In Dortmund wurden am Mittwoch (23. Juni) 16 Corona-Neuinfektionen registriert. Die Sieben-Tage-Inzidenz in der Ruhrmetropole sinkt damit auf 12,1 - der eigentliche Wert ist jedoch erst ab Mitternacht auf der Internetseite des RKI zu finden.

Insgesamt haben sich in Dortmund seit Beginn der Pandemie 28.229 Menschen mit dem Coronavirus angesteckt. 276 Dortmunder haben den Kampf gegen die tückische Krankheit nicht gewonnen und sind ursächlich an Covid-19 gestorben. Aktuell sind 164 Menschen infiziert.

Merkel warnt wegen Corona-Leichtsinn: „Vorbei ist die Pandemie noch nicht“

Update, Mittwoch (23. Juni), 17.06 Uhr: Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat am Mittwoch (23. Juni) im Bundestag zu weiterer Vorsicht in der Corona-Pandemie gemahnt. „Auch wenn die dritte Welle eindrucksvoll gebrochen ist - vorbei ist die Pandemie noch nicht. (...) Wir bewegen uns immer noch auf dünnem Eis“, so Merkel.

Bundeskanzlerin Angela Merkel.

Allerdings sieht die Bundeskanzlerin die Überwindung der Pandemie in greifbarer Nähe, wenn die Menschen „aufmerksam und vorsichtig“ blieben. „Dann wird die Coronavirus-Pandemie ihren Schrecken verlieren und endgültig überwunden werden.“ Dafür seien jedoch weiterhin Abstand, Hygiene und Maskenpflicht in bestimmten Situationen notwendig.

Corona in NRW: Erstimpfungen auch in Herne wieder möglich

Update, Mittwoch (23. Juni), 16.57 Uhr: Auch in Herne können seit heute (23. Juni) wieder Erstimpfungen in den Impfzentren stattfinden. Das hat die Stadt in einer Mitteilung bekannt gegeben. Wie auch in den anderen Impfzentren in NRW, hält auch Herne an der Priorisierung fest und bietet das Angebot derzeit nur Personen ab 60 Jahren und Personen ab 16 Jahren mit Vorerkrankungen an, die für einen schweren Verlauf von Covid-19 sorgen können.

Corona in NRW: Armin Laschet verteidigt Lockerungen trotz Delta-Gefahr

Update, Mittwoch (23. Juni), 16.27 Uhr: Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) hat am Mittwoch (23. Juni) in der Landespressekonferenz die weiteren Lockerungen des öffentlichen Lebens verteidigt - trotz Anmarsch der Delta-Mutation.

Einschränkungen von Grundrechten seien angesichts der sinkenden Infektionszahlen und Inzidenzen nicht mehr gerechtfertigt, sagte Armin Laschet und betonte: „Alles, was wir tun, muss verhältnismäßig sein. Mit dem Stand heute ist das Virus erfolgreich eingedämmt.“

Corona in Deutschland: Regeln am Arbeitsplatz ab 1. Juli gelockert

Update, Mittwoch (23. Juni), 16.05 Uhr: Die Corona-Regeln am Arbeitsplatz sollen ab dem 1. Juli bundesweit gelockert werden. Das hat das Bundeskabinett am Mittwoch (23. Juni) in einer neuen Verordnung verabschiedet. Zwar seien dann immer noch zwei Corona-Tests pro Woche für Beschäftigte, die nicht von Zuhause arbeiten können, Pflicht - davon ausgenommen seien dann jedoch vollständig Geimpfte oder wenn Arbeitgeber „durch andere geeignete Schutzmaßnahmen einen gleichwertigen Schutz der Beschäftigten“ sicherstellen können.

Arbeitgeber sollen dennoch weiterhin dafür sorgen, dass die nötigen Hygiene- und Schutzmaßnahmen eingehalten werden, etwa durch Abstände oder Trennwände zwischen den Arbeitsplätzen, keine volle Auslastung der Büros und gegebenenfalls Maskenpflicht.

Die vergangenen eineinhalb Jahre haben viele Menschen hauptsächlich im Homeoffice verbracht.

Corona-Pandemie: „Delta Plus“-Variante jetzt auch in Europa nachgewiesen

Update, Mittwoch (23. Juni), 15.46 Uhr: Die Sorge über die tückische „Delta Plus“-Variante des Coronavirus wächst. Nachdem die noch ansteckendere Variante der „Delta“-Mutation bereits in drei indischen Bundesstaaten nachgewiesen wurde, soll sie nun auch Europa erreicht haben.

Wie das Gesundheitsministerium in Neu-Delhi bekannt gegeben hat, wurde die „Delta Plus“-Variante inzwischen auch in Portugal, Großbritannien, der Schweiz und Portugal nachgewiesen. In Deutschland sei die neue Mutante bisher noch nicht aufgetaucht.
handelt es sich um die Delta-Variante mit der zusätzlichen Spike-Mutation K417N, die auch in der zunächst in Südafrika entdeckten Beta-Variante vorgekommen ist.

„Delta Plus“ gilt als besonders gefährlich, da es sich dabei um eine Kombination aus der Delta-Variante und einer Spike-Mutation handelt, die auch in der südafrikanischen Beta-Variante vorkommt. Sie soll sich unter anderem leichter an Lungenzellen binden können als andere Varianten.

Corona in NRW: Laschet ist optimistisch für Schulstart nach den Sommerferien

Update, Mittwoch (23. Juni), 15.02 Uhr: NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) wünscht sich, dass die Schulen in NRW nach den Sommerferien offen bleiben. Das sagte er am Mittwoch (23. Juni) in Düsseldorf. Ein Bildschirm könne soziale Kontakte für Kinder und Jugendliche nicht ersetzen.

Zuvor hatte Parteikollege Jens Spahn (CDU) für Aufruhr gesorgt, da er vermutet hatte, dass auch im Herbst und Winter noch Maskenpflicht und Wechselunterricht notwendig seien. Der Politiker hatte jedoch klar gestellt, dass die Aussage von vielen Medien aus dem Zusammenhang gerissen worden war und es auch sein Hauptziel sei, das Schulleben nach den Sommerferien so normal wie möglich starten zu lassen.

NRW-Ministerpräsident Armin Laschet in der Landespressekonferenz am 23. Juni.

Corona-Studie: Fast jeder zweite ist schon auf Falschmeldungen gestoßen

Update, Mittwoch (23. Juni), 13 Uhr: Viele erwachsene Internetnutzer in Deutschland sind einer Studie zufolge schon auf falsche oder irreführende Informationen zum Coronavirus im Netz gestoßen. Das geht aus dem Reuters Institute Digital News Report hervor, wie die dpa berichtet.

Mit 46 Prozent habe fast die Hälfte der Befragten innerhalb einer Woche falsche oder irreführende Informationen zu Covid-19 gesehen. Pro Land wurden den Angaben zufolge 2021 rund 2000 Personen befragt. In Deutschland erfolgten die Befragungen zwischen dem 14. Januar und dem 5. Februar. Die Studie gilt als repräsentativ für die Bevölkerung.

Corona-Betrug in Testzentren: Jetzt soll es strenge Kontrollen geben

Update, Mittwoch (23. Juni), 12.19 Uhr: Nach den Verdachtsfällen auf Abrechnungsbetrug in Corona-Testzentren sollen künftig strengere Kontrollvorgaben greifen. Darauf zielt eine Verordnung von Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU), mit der sich das Bundeskabinett befasst hat. Unter anderem sollen private Testzentren nur noch nach Einzelprüfung zugelassen werden können, Sammelabrechnungen mehrerer Zentren sollen nicht mehr mögliche sein und die Vergütung für Tests soll geringer ausfallen.

Corona-Pandemie: Unionsfraktionschef optimistisch, dass Schulen offen bleiben können

Update, Mittwoch (23. Juni), 10.03 Uhr: Unionsfraktionschef Ralph Brinkhaus ist optimistisch, dass Schulen in Deutschland nicht erneut wegen der Corona-Pandemie schließen müssen – will sich allerdings auch nicht definitiv festlegen. „Wir arbeiten da dran, dass das nicht passiert, und es ist so, dass es auch sehr, sehr gut aussieht“, sagte der CDU-Politiker im RTL/ntv-“Frühstart“.

Doch er sagte auch: „Ganz ehrlich: Jemand, der jetzt definitive Versprechen abgibt, der wagt sich da weit aus dem Fenster raus, weil das Geschehen natürlich noch weiter dynamisch ist.“ Weiter sagt er, dass in einigen Bundesländern „wunderbar“ an Lüftungs- und Testkonzepten gearbeitet wurde – andere Länder müssten nachziehen.

Drosten zur Delta-Mutante: „Wir müssen einfach schnell impfen“

Update, Mittwoch (23. Juni), 9.31 Uhr: Angesichts einer befürchteten Ausbreitung der Delta-Variante des Coronavirus auch in Deutschland plädiert der Virologe Christian Drosten dafür, das Bewusstsein für die Wichtigkeit der Impfung in der Bevölkerung zu stärken. „Das ist wirklich das, was wir jetzt machen müssen“, sagte der Wissenschaftler der Berliner Charité im Podcast „Coronavirus-Update“ (NDR-Info). Im Herbst werde die Inzidenz auf jeden Fall wieder steigen, sagte er – und hob die Bedeutung der Impfung bei Eltern von Schulkindern hervor.

„Wir müssen einfach schnell impfen“, lautet der Appell des Virologen. Reiche dies nicht, müsse man erneut mit Kontaktbeschränkungen gegensteuern. Doch es müsse nicht so schlimm werden wie in England, denn die Ausgangslage sei eine andere: „Man hatte nicht so weit runtergebremst, wie wir das jetzt in Deutschland schon gemacht haben.“

Virologe Christian Drosten: „Wir müssen einfach schnell impfen“

Corona-Update: RKI meldet neue Fallzahlen

Update, Mittwoch (23. Juni), 7.50 Uhr: Das Robert Koch-Institut (RKI) meldet 1.016 neue Corona-Fälle. Die Inzidenz liegt in Deutschland bei 7,2. Es hat 51 Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 gegeben.

In NRW hat es 166 Neuinfektionen und 19 Todesfälle gegeben. Die Inzidenz liegt bei 7,4. Einzig die Stadt Hagen (24,9) hat aktuell noch eine Inzidenz von über 20.

Corona in NRW: Jugendärzte warnen im Landtag vor psychischen Problemen bei Kindern

Update, Dienstag (22. Juni), 22.41 Uhr: Bei einer Anhörung im NRW-Landtag haben am Dienstag (22. Juni) mehrere Ärzte vor den Folgen der Corona-Pandemie auf die psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen gewarnt. Bei den jungen Menschen seien durch die Pandemie Ängste und auch Schuldgefühle entstanden, andere anzustecken, sagte die Vorsitzende des Landesverbands Nordrhein des Bundesverbandes der Kinder- und Jugendärzte.

Der Bielefelder Professor für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Michael Siniatchkin, berichtete außerdem von ersten Studien nach denen die psychischen Belastungen bei 30 bis 40 Prozent der jungen Menschen zugenommen hätten. 

Corona-Zahlen in NRW: 7-Tage-Inzidenz in vielen Städten und Kreisen unter 5

Update, Dienstag (22. Juni), 21.30 Uhr: Inzwischen sind die Corona-Zahlen nur noch so niedrig in NRW, dass sie in einigen Städten und Kreisen fast keine Relevanz mehr haben. Der Grund: Sie sind beinahe bei 0. So etwa im Kreis Minden-Lübbecke, wo die Inzidenz am Dienstag vom Robert-Koch-Institut mit 1,3 angegeben wurde. Unter 5 ist die 7-Tage-Inzidenz zudem in folgenden Städten und Kreisen:

  • Unna: 4,8
  • Wesel: 4,8
  • Düren: 4,2
  • Bielefeld: 3,9
  • Hamm: 3,3
  • Heinsberg: 3,1
  • Steinfurt: 3,1
  • Münster: 2,5
  • Höxter: 2,1
  • Herford: 2,0

Corona-Pandemie: Indien meldet mehr Fälle der „Delta Plus“-Variante

Update, Dienstag (22. Juni), 20.39 Uhr: Die zuerst in Indien entdeckte Delta-Mutation des Coronavirus sorgt derzeit weltweit für Unbehagen. Gesundheitsexperten wie Karl Lauterbach (SPD) befürchten einen erneuten Anstieg der Corona-Zahlen im Herbst, weil sich dann die gefürchtete Variante auch hierzulande ausbreiten könnte.

Was nur wenige wissen: Neben der „normalen“ Delta-Variante existiert auch die „Delta Plus“-Variante - eine noch leichter übertragbarere und gegen die Impfstoffe resistentere Variante der Delta-Version Bislang war diese Mutation jedoch kaum nachgewiesen worden - bis jetzt. Wie der WDR berichtet, seien in drei indischen Bundesstaaten jetzt knapp 25 Infektionsfälle mit Delta Plus festgestellt worden.

Corona in NRW: Drosten hofft auf milden Verlauf der Delta-Variante

Update, Dienstag (22. Juni), 20.03 Uhr: Virologe Christian Drosten glaubt, dass der Verlauf der Corona-Delta-Variante in Deutschland milder verlaufen könnte als in England. Ein Vorteil seien die derzeit niedrigen Inzidenzen in Deutschland, sagte er in der aktuellen Folge des Podcasts „Coronavirus-Update“.

„Bei anhaltend niedrigen Inzidenzen könnte es sein, dass wir im Sommer in eine Ruhephase reinkommen, bei der es uns erst einmal relativ egal sein kann, ob die Delta-Variante da ist oder nicht“, so Drosten. Dennoch glaubt der Virologe auch an einen Inzidenz-Anstieg im Herbst. Die Politik müsse deshalb alles daran setzen, dass sich möglichst viele Erwachsene bis zum Herbst doppelt impfen lassen.

Corona in NRW: Keine Biontech-Anpassung an Delta-Variante notwendig

Update, Dienstag (22. Juni), 18.58 Uhr: Biontech-Chef Ugur Sahin hält derzeit keine Anpassung seines Biontech-Impfstoffes an die Delta-Variante des Coronavirus für notwendig.

„Um vorbereitet zu sein und schnell reagieren zu können, falls eine dritte Dosis oder eine Anpassung an einen neuen Virusstamm erforderlich werden sollte, analysieren wir kontinuierlich die Wirksamkeit des Impfstoffs, auch gegen neu auftretende Varianten“, sagte der WIssenschaftler auf der Hauptversammlung des Mainzer Biotechunternehmens.

Biontech-Gründer: Das Ehepaar Özlem Türeci (54) und Ugur Sahin (55).

Corona in Dortmund: Inzidenz sinkt auf 12,9 - fünf weitere Neuinfektionen

Update, Dienstag (22. Juni), 17.56 Uhr: In Dortmund wurden am Dienstag (22. Juni) fünf weitere Neuinfektionen gemeldet. Damit sinkt die Sieben-Tages-Inzidenz voraussichtlich auf 12,9. Aktuell sind in Dortmund 166 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. 197.030 Menschen sind in der Ruhrmetropole bereits vollständig geimpft.

Die Stadt meldet außerdem einen weiteren Todesfall in Verbindung mit dem Coronavirus: Eine 95-Jährige starb bereits am 8. Juni ursächlich an Covid-19.

Corona-Impfungen: Knapp 32 Prozent in Deutschland vollständig geimpft

Update, Dienstag (22. Juni), 16.23 Uhr: Fast jeder Dritte ist in Deutschland inzwischen vollständig gegen das Coronavirus geimpft (31,6 Prozent / 26,27 Millionen Menschen). Exakt 42,5 Millionen Menschen (51,2 Prozent der Gesamtbevölkerung) sind es zumindest einmal.

In NRW ist die Zahl der vollständig Geimpften im Vergleich zur bundesweiten Zahl etwas höher. Hier wurden bereits 33,7 Prozent vollständig geimpft. Mindestens eine Impfung hat 53,5 Prozent der NRW-Gesamtbevölkerung erhalten. Die Zahlen gehen aus dem Impfdashboard des Bundesministeriums für Gesundheit hervor.

Unter den Bundesländern liegt bei den Erstimpfungen weiter Bremen mit 57,9 Prozent vorn, gefolgt von Schleswig-Holstein (54,9) und dem Saarland (54,4).

Corona in NRW: Angela Merkel zum zweiten Mal geimpft - aber nicht mit Astrazeneca

Update, Dienstag (22. Juni), 15.33 Uhr: Bundeskanzlerin Angela Merkel hat bereits vor einigen Tagen ihre zweite Corona-Impfung bekommen. Das teilte ein Regierungssprecher am Dienstag (22. Juni) mit. Die CDU-Politikerin wurde Mitte April mit dem Impfstoff von Astrazeneca geimpft - für die zweite Impfung entschied sich die Kanzlerin nun jedoch für den Impfstoff von Moderna.

Ob Angela Merkel - wie häufig bei einer Mischimpfung beobachtet - mit Nebenwirkungen zu kämpfen hatte, ist nicht bekannt. Am Dienstag (22. Juni) empfing sie EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen (CDU) im Kanzleramt in Berlin.

Corona-Pandemie: Corona-Ausbruch in Israel trotz knapp 60 Prozent vollständig Geimpften

Update, Dienstag (22. Juni), 14.57 Uhr: Obwohl in Israel derzeit (Stand: 19. Juni) 59,5 Prozent der Bevölkerung vollständig geimpft sind, wurden jetzt erstmals seit zwei Monaten wieder mehr als 100 Corona-Fälle am Tag gemeldet. Schuld daran sein soll die tückische Delta-Variante, die rund 70 Prozent der Neuinfektionen in Israel ausmache.

Die Hälfte der Neuinfektionen gingen auf ungeimpfte Kinder zurück, ein Drittel der Betroffenen sei außerdem bereits geimpft gewesen.

Auch SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach warnt vor der indischen Corona-Mutation – auch Deutschland solle vorsichtig sein.

Corona in NRW: Gedenkstunde für Opfer der Pandemie

Update, Dienstag (22. Juni), 12.16 Uhr: Mit einer zentralen Gedenkstunde wird am 30. Juni an die Opfer der Corona-Pandemie in Nordrhein-Westfalen gedacht. Neben Landtagspräsident André Kuper und Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) werde auch die Präsidentin des NRW-Verfassungsgerichts, Barbara Dauner-Lieb, im Landtag sprechen. Die Feier im Parlament stehe im Zeichen des Gedenkens an die Verstorbenen und ihre Angehörigen sowie des Dankes „an die stillen Helferinnen und Helfer“. Nach früheren Angaben sollen für die Verstorbenen Kerzen angezündet werden, wie die dpa berichtet. Als Gäste sind Ärzte, Krankenschwestern, Pfleger und Helfer eingeladen.

Delta-Variante könnte zum Problem werden – Herdenimmunität muss höher sein

Update, Dienstag (22. Juni), 9.15 Uhr: Immer mehr Experten warnen vor der Delta-Variante und einer vierten Corona-Welle im Herbst. Einige befürchten, dass das Erreichen der Herdenimmunität durch die Mutante erschwert werden könnte. „Anhand der bisherigen, noch unsicheren Daten bräuchte man wohl rund 85 Prozent immune Menschen in der Bevölkerung, um die Ungeimpften indirekt mit zu schützen“, sagte Carsten Watzl, Generalsekretär der Deutschen Gesellschaft für Immunologie, der Deutschen Presse-Agentur (dpa).

„Es kann sein, dass Herdenimmunität nur für einzelne Einrichtungen wie Pflegeheime erreicht werden kann, aber nicht für das Gros der Bevölkerung“, sagte Watzl weiter. Doch auch das Erreichen einer Impfquote von 60 bis 70 Prozent – wie bisher immer gefordert – wäre eine große Hilfe. Die Hoffnung sei, dass es so nur noch zu kleinen Ausbrüchen käme, die keine Lockdown-Maßnahmen mehr erfordern. „Die gute Nachricht ist: Jeder, der vollständig geimpft ist, ist auch vor Delta geschützt“, betont Watzl.

Corona in NRW: Digitaler Impfpass nicht fälschungssicher

Update, Dienstag (22. Juni), 8.53 Uhr: Kaum ist er da, sorgt er bereits für Probleme. Der neue digitale Impfpass ist anscheinend nicht fälschungssicher, somit wäre der Impfstatus leicht zu kopieren. Zwar weiß das Bundesamt für Sicherheit um die Problematik, wird aber wohl nichts daran ändern. Es heißt, dass auf die Restaurants und Veranstalter gesetzte werden, denn sie müssten bei der Impf-Kontrolle auch immer die Personalien überprüfen – nur so könne festgestellt werden, dass der digitale Impfausweis auch zu der Person gehört, die ihn in den Händen hält.

Corona-Betrug in NRW: Polizei durchsucht mehrere Wohnungen im Rheinland

Update, Dienstag (22. Juni), 8.42 Uhr: Wegen des Verdachts des Betrugs mit Corona-Soforthilfezahlungen durchsucht die Polizei derzeit mehrere Wohnungen und Gewerbebetriebe im Rheinland. Laut einer gemeinsamen Mitteilung von Staatsanwaltschaft und Polizei von Dienstag sind rund 200 Beamte in Erftstadt, Kerpen, Bergheim, Brühl, Elsdorf, Weilerswist, Aachen und Euskirchen im Einsatz. Die Polizei spricht von Betrug im großen Umfang. Weitere Details wollen die Ermittler im Laufe des Tages mitteilen, wie die dpa berichtet.

Corona-Update Deutschland: Inzidenz sinkt auf 8

Update, Dienstag (22. Juni), 7 Uhr: Die Inzidenz in Deutschland sinkt auf 8. Es hat 455 neue Infektionen mit dem Coronavirus und insgesamt 77 Tote im Zusammenhang mit Covid-19 gegeben.

Die Inzidenz in NRW liegt bei 8,2. Es haben sich 71 Menschen mit Corona angesteckt. Insgesamt sind 16 Personen verstorben. Die Stadt Hagen hat aktuell die höchste Inzidenz (27,6) in NRW.

Corona-Pandemie: Türkei lockert ab 1. Juli Corona-Beschränkungen

Update, Montag (21. Juni), 22.17 Uhr: Diese Nachricht dürfte viele Urlauber freuen: Die Türkei lockert zum 1. Juli ihre Corona-Beschränkungen. Präsident Recep Tayyip Erdogan hat nach einem Kabinettstreffen mit, dass dann Ausgangssperren auf Sonntage beschränkt werden und Restaurants für eine begrenzte Zahl von Gästen wieder öffnen dürfen. Die Zahl der Corona-Infektionen liegt derzeit bei rund 5.000 Fälle pro Tag.

Vor kurzem hat die Türkei auch ihre Einreise-Beschränkungen für Urlauber gelockert: Für Geimpfte und Genesene entfällt die Testpflicht. Zudem entfällt bei einer Rückkehr nach Deutschland die Quarantänepflicht, das das Land nur noch als „Risikogebiet“ und nicht mehr als „Hochinzidenzgebiet“ klassifiziert wird.

Urlaub in der Türkei ist 2021 wieder möglich. Touristen sollten aber immer einen HES-Code bei sich tragen.

Corona in NRW: Sensible Kontaktdaten von Kunden vor Laden-Geschäft abgestellt

Update, Montag (21. Juni), 20.26 Uhr: In Viersen sind offenbar vor einem Sportgeschäft mehrere Kartons mit den gesammelten Kontaktdaten der Kunden zur Corona-Nachverfolgung aufgetaucht, berichtet der WDR. Die Karton-Stapel seien einem Passanten aufgefallen, die Polizei habe den Vorfall bereits bestätigt. Unklar ist, ob dem Inhaber des Geschäfts Konsequenzen drohen, möglich wäre eine Geldstrafe.

Die sensiblen Kontaktdaten von Kunden müssen eigentlich vier Wochen vertrauenswürdig aufbewahrt und danach vernichtet werden.

Corona in NRW: 7200 Ermittlungsverfahren wegen Subventionsbetrug

Update, Montag (21. Juni), 19.44 Uhr: In Nordrhein-Westfalen haben die Staatsanwaltschaften wegen des Verdachts des Subventionsbetrugs im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie inzwischen mehr als 7200 Ermittlungsverfahren eingeleitet. Das hat das NRW-Justizministerium am Montag (21. Juni) dem Landtag mitgeteilt.

Das NRW-Innenministerium geht derzeit wohl von 45,3 Millionen Euro Gesamtschaden im Bezug auf 5075 Betrugsfälle aus. Inzwischen habe es 810 Anklagen, 1390 Strafbefehle und 764 Verurteilungen, aber auch 17 Freisprüche gegeben. Mehr als 3000 Verfahren seien eingestellt worden.

Bochum: Wieder Erstimpfungen gegen Corona im Impfzentrum möglich

Update, Montag (21. Juni), 18.44 Uhr: Wie auch in Dortmund sind in Kürze auch in Bochum wieder Erstimpfungen gegen Corona im örtlichen Impfzentrum möglich. Die Stadt lässt allerdings die Aufhebung der Impfpriorisierung außer Acht und lässt nur folgende Personen für einen Termin zu, wie sie am Montag mitteilte:

  • Personen ab 60 Jahren,
  • Personen ab 16 Jahren mit Vorerkrankungen, die ein erhöhtes Risiko für einen schweren Verlauf nach einer Coronainfektion haben,
  • Beschäftigte in Krankenhäusern,
  • Beschäftigte in (teil-)stationären Einrichtungen der Eingliederungshilfen und in Werkstätten für Menschen mit Behinderung.

Eine Terminbuchung erfolgt am Mittwoch (23. Juni) ab 8 Uhr über das landesweite Terminbuchungssystem der Kassenärztlichen Vereinigung oder über die Rufnummer 0800/116 117 02 bzw. 116 117. Die Stadt hat keinen Zugriff auf die dortige Terminverwaltung und kann keine Terminanfragen bearbeiten.

Darüber hinaus steht ein begrenztes Kontingent an Impfungen für den Katastrophenschutz und für Wahlhelfer zur Verfügung. Termine können in diesem Fall über das Terminbuchungsportal der Stadt vereinbart werden. Die Stadt ruft die entsprechenden Personen hierzu noch gesondert auf. Insoweit sind vorherige Anfragen nicht erforderlich.

Der Ansturm auf Corona-Impfungen in NRW ist groß. Viele Bürger bekommen keine Termine.

Das gesamte Impfangebot ist zunächst für den Zeitraum bis 4. Juli begrenzt. Das Impfzentrum hoffe laut Stadt Bochum jedoch darauf, vom Land NRW auch für weitere Impfangebote entsprechend Impfstoff zu bekommen.

Corona in NRW: Brauereien zahlen Angestellten Corona-Bonus

Update, Montag (21. Juni), 18.13 Uhr: Die NRW-Brauereien Krombacher und Veltins zahlen ihren Angestellten einen Corona-Bonus. Darauf haben sich am Montag (21. Juni) die Unternehmen und die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten geeinigt. Wie die NGG mitgeteilt hat, erhalten die knapp 1750 Beschäftigten eine Corona-Prämie in Höhe von 750 Euro. Vom kommenden Jahr an sollen die Löhne dann um 2,4 Prozent bei einer Laufzeit von zwölf Monaten steigen.

Corona-Pandemie: Streamingdienste erleben Boom

Update, Montag (21. Juni), 17.38 Uhr: In Deutschland setzen einer Studie zufolge in der Corona-Krise die Menschen noch stärker auf Streamingdienste als auf lineares Fernsehen. „Die großen Gewinner der vergangenen zwölf Monate bleiben vor allem Video-on-Demand-Abonnements“, teilte das Beratungsunternehmen Deloitte zu einer Umfrage unter 2.000 Konsumenten zu ihrer Video-Nutzern.

Inzwischen sollen drei Viertel der deutschen Haushalte mindestens ein Abonnement für einen Streaming-Dienst abgeschlossen haben.

Corona in NRW: Dortmund verzeichnet nur eine weitere Neuinfektion

Update, Montag (21. Juni), 16.57 Uhr: In Dortmund befinden sich die Corona-Zahlen weiter auf dem Tiefflug. Wie die Stadt bekannt gegeben hat, wurde am Montag (21. Juni) nur ein neues positives Test-Ergebnis registriert. Die Zahl der Corona-Infektionen in Dortmund steigt somit auf 28.208.

Nach Berechnung der Stadt wird die Sieben-Tage-Inzidenz mit der heutigen Neuinfektion 15,8 betragen. Der tatsächliche Wert wird um 0 Uhr vom RKI bekannt gegeben.

Die Stadt Dortmund hat am Montag (21. Juni) nur eine Neuinfektion bekannt gegeben.

Wie die Stadt außerdem bekannt gegeben hat, sind ab dem 23. Juni wieder Terminbuchungen in den Impfzentren der Stadt möglich - allerdings nur für Personen ab 60 Jahren, Personen mit Vorerkrankungen, Beschäftigte in Krankenhäusern und Beschäftigte in Einrichtungen der Eingliederungshilfe und in Werkstätten für Menschen mit Behinderungen. Bei Haus-, Fach- und Betriebsärzten sind Impftermine für alle weiteren Personengruppen möglich.

Corona in NRW: Clan in Leverkusen soll Corona-Testergebnisse gefälscht haben

Update, Montag (21. Juni), 16.16 Uhr: Nach einer großen Razzia im Umfeld eines kriminellen Clans vor zwei Wochen, unter anderem in Leverkusen, sind nun neue Details über die kriminellen Machenschaften der Familie ans Licht gekommen. Wie NTV unter Berufung auf einen Bericht an den Rechtsausschuss des NRW-Landtags berichtet, wird drei Mitgliedern des Clans vorgeworfen, gegen Geld Corona-Testergebnisse gefälscht zu haben.

Einem Sohn der Familie wird explizit vorgworfen, negative Ergebnisse gefälscht zu haben. Entsprechende Blankoformulare habe man sichergestellt. Der Familie wird zudem mutmaßlicher Sozialbetrug vorgeworfen: Die Familie soll Geschäfte und Vermögen verheimlicht und beim Jobcenter Sozialleistungen beantragt haben.

Corona in NRW: Spahn verspricht Impfangebot für alle Jugendliche bis Ende August

Update, Montag (21. Juni), 15.39 Uhr: Deutschland wird bis Ende August allen Jugendlichen ab zwölf Jahren ein Impf-Angebot machen können. Das hat Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) auf dem „Tag der Industrie“ versprochen.

Die Ständige Impfkommission hatte zuvor keine keine generelle Impfempfehlung für Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren ausgesprochen, sondern nur Impfungen gegen das Coronavirus für 12- bis 17-Jährige mit bestimmten Vorerkrankungen empfohlen. Auch Jens Spahn betonte, dass die Impfentscheidung mit den Eltern und dem Arzt abzusprechen sei.

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU).

Spahn hat zudem Medienberichten widersprochen, nach denen er der Ansicht sei, dass die Maskenpflicht im Unterricht oder Wechselunterricht im Herbst trotz niedriger Inzidenzen weiterhin notwendig sein könnte. Die Äußerungen seien aus dem Zusammenhang gerissen worden. Spahn sei zum aktuellen Stand im Gegenteil der Ansicht, dass der Unterricht nach den Ferien weitgehend ohne Not-Maßnahmen beginnen könnte.

Corona in NRW: Lockerung der Maskenpflicht betrifft auch Schulen

Update, Montag (21. Juni), 15.28 Uhr: Grund zur Freude auf NRWs Schulen: Weil die Inzidenzen weiter sinken, gibt es neben Lockerungen der Corona-Regeln auch Änderungen bei der Maskenpflicht in NRW. Diese greifen auch an den Schulen. 

Corona in NRW: 50 Menschen feiern illegale Party unter Autobahnbrücke

Update, Montag (21. Juni), 14.51 Uhr: Im Rhein-Erft-Kreis haben in der Nacht von Samstag (19. Juni) auf Sonntag (20. Juni) etwa 50 Menschen eine illegale Techno-Party gefeiert. Wie die Polizei berichtet, seien keine Masken getragen und kein Abstand eingehalten worden. Die meisten Gäste seien beim Eintreffen der Polizisten bereits geflüchtet, der Veranstalter der Feier sei jedoch noch anwesend gewesen.

Doch damit nicht genug: Als die Beamten zu ihrem Streifenwagen zurückkehrten, stellten sie „mutwillige Beschädigungen“ an ihrem Fahrzeug fest. Die Feiernden müssen laut Polizei nun mit Anzeigen wegen des Verstoßes gegen die Coronaschutzverordnung und gegen das Betäubungsmittelgesetz rechnen.

Corona: Mallorca lockert Regeln – auch für NRW-Urlauber

Update, Montag (21. Juni), 12 Uhr: Die Balearen lockern die Regeln in der Corona-Pandemie. NRW-Urlauber sind betroffen. Denn Einwohner aus 14 von 16 Bundesländern dürfen ab jetzt wieder nach Mallorca, Ibiza, Menorca und Formentera reisen, ohne einen Test oder eine Impfung vorzuweisen.

Corona-Lockerungen in NRW: Nur Köln macht eine Ausnahme bei der Maskenpflicht

Update, Montag (21. Juni), 8.33 Uhr: In ganz NRW sind die Corona-Zahlen im Tiefflug. Ein guter Zeitpunkt also für weitreichende Lockerungen. Ab heute gelten neue landesweite Regelungen für die Inzidenzstufe 1 – also 0 bis 35 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen. Demnach ist die Maskenpflicht im Freien in NRW weitgehend aufgehoben – auch auf Schul- und Pausenhöfen.

Trotz neuer Coronaschutzverordnung, die die neuen Freiheiten zulässt, macht die Millionenstadt Köln eine Ausnahme. Dort bleibt die Maskenpflicht in festgelegten öffentlichen Bereichen noch bis einschließlich 28. Juni gültig. Das hatte der Krisenstab der Stadt beschlossen. Betroffen sind unter anderem: Fußgängerzonen, Einkaufsstraßen, die Altstadt, das Rheinufer.

Eine weitere Lockerung, die ab heute greift: In allen Regionen mit stabilen Werten unter 35 sind keine Test- oder Impfnachweise mehr für den Besuch der Innengastronomie erforderlich. Für Hotels, Pensionen u.ä. gilt weiterhin die Testpflicht.

Köln macht bei der Maskenpflicht eine Ausnahme – und weiterhin daran fest.

Corona-Update: Meilenstein in Deutschland erreicht – unter 500 Corona-Ansteckungen

Update, Montag (21. Juni), 6.40 Uhr: Es gibt in ganz Deutschland 346 Neuinfektionen. Damit ist ein Meilenstein in der Bundesrepublik erreicht. Zum ersten Mal seit August 2020 hat es so wenige Ansteckungen mit dem Coronavirus gegeben. Die 7-Tage-Inzidenz liegt bei 8,6. Es hat zehn Todesfälle gegeben.

In NRW hat es 70 Neuinfektionen und vier Todesfälle gegeben. Die 7-Tage-Inzidenz liegt bei 9,2. Gute Nachrichten aus dem Norden von Deutschland. Schleswig-Holstein meldet keine neuen Infektionen.

Corona-Tests in NRW: Zahlen innerhalb weniger Tage halbiert – Lauterbach warnt

Update, Sonntag (20. Juni), 19.15 Uhr: Die Zahl der Bürgertests ist in NRW deutlich gesunken. Innerhalb von wenigen Tagen wurden statt 600.000 nur noch 300.000 Menschen getestet. Diese Zahlen seien besorgniserregend, so Gesundheitspolitiker Karl Lauterbach gegenüber dem WDR. Der SPD-Politiker erklärt, dass sich Menschen besonders für die Aufenthalte in Innenräumen testen lassen sollte. Er könne aber auch nachvollziehen, dass sich die Menschen nach mehr Normalität sehnen würden – das sei allerdings derzeit nur draußen möglich.

Coronavirus in Dortmund: Nur wenig Neuinfektionen gemeldet

Update, Sonntag (20. Juni), 16.15 Uhr: Die Stadt Dortmund meldet heute nur vier neue Infektionen mit dem Coronavirus. Insgesamt sind noch 519 Menschen in Quarantäne, 197 Dortmunder sind nachweislich infiziert. 15 Menschen werden noch stationär behandelt.

Der Inzidenzwert in Dortmund wird voraussichtlich erneut leicht sinken. Nach Berechnungen der Stadt liegt er aktuell bei 16,7 (-0,5 zum Vortag). Damit ist die Inzidenz jedoch beinahe doppelt so hoch wie im NRW-Durchschnitt.

Corona-Pandemie: Bund plant offenbar FFP2-Masken für Kinder

Update, Sonntage (20. Juni), 14.15 Uhr: Jetzt also doch: Die Bundesregierung hat in einer Anfrage der Grünen angegeben, dass es bald möglicherweise FFP2-Masken für Kinder geben könnte. Demnach sollen bei der künftigen Normung auch Kindergrößen berücksichtigt werden. Eine Politikerin der Partei zeigt sich jedoch entsetzt: „Es ist ein Armutszeugnis, dass nach 16 Monaten Corona-Pandemie noch immer keine spezifischen FFP2-Masken für Kinder auf dem Markt verfügbar sind“, sagte Bundestagsabgeordnete Tabea Rößner.

Coronavirus im Ruhrgebiet: Hagen und Dortmund mit höchsten Inzidenzen

Update, Sonntag (20. Juni), 11.20 Uhr: Auch im Ruhrgebiet sind die Inzidenzwert aktuell sehr niedrig. Das bedeutet, dass sich kaum noch Menschen mit Covid-19 infizieren. In NRW liegt der Wert insgesamt bei 9,6.

Zwei Städte im Ruhrgebiet liegen jedoch teils deutlich über diesem Mittelwert:

  • Hagen: 27,0
  • Dortmund: 17,2

Nahezu alle weiteren großen Städte im Ruhrgebiet haben einen Wert von unter oder nahe der 10 (siehe Karte).

Coronavirus in NRW: 220 Neuinfektionen – Inzidenz sinkt vermutlich weiter

Update, Sonntag (20. Juni), 9.45 Uhr: Auch in NRW sind die Infektionszahlen weiter niedrig: 220 neue Fälle haben die Gesundheitsämter dem Landeszentrum Gesundheit zuletzt gemeldet. Vor einer Woche (13. Juni) waren es sogar nur 135 Neuinfektionen.

Damit sinkt der landesweite Inzidenzwert auf jetzt 9,6. Vor einer Woche lag er noch rund doppelt so hoch.

Mehrere Städte, darunter Gelsenkirchen, Hamm und Heinsberg, scheinen am Sonntag jedoch keine aktuellen Zahlen gemeldet zu haben. Die bisherigen Werte sind demnach noch mit Vorsicht zu genießen.

Corona in Deutschland: RKI meldet erneut weniger Neuinfektionen

Update, Sonntag (20. Juni), 9.15 Uhr: Das Robert Koch-Institut (RKI) meldet heute erneut weniger Neuinfektionen: 842 neue Corona-Fälle wurden von den Gesundheitsämtern in Deutschland übermittelt. Vor einer Woche (13. Juni) waren es noch 1.489. Damit sinkt die 7-Tage-Inzidenz bundesweit auf jetzt 8,8.

Corona-Patienten: Weniger als 1.000 landesweit auf Intensivstationen

Update, Samstag (19. Juni), 18 Uhr: Das erste Mal seit acht Monaten gibt es weniger als 1.000 Corona-Patienten auf den Intensivstationen in Deutschland, meldete die Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin. Ähnlich niedrig war die Zahl zuletzt im Oktober 2020. Ende April 2021 lag der Wert noch bei 5.000 Patienten.

Mit dpa-Material. Alle Corona-News aus NRW vor dem Abend des 19. Juni, findet ihr in unserem alten Live-Ticker.

Rubriklistenbild: © Marcel Kusch/dpa

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