Live-Ticker zur Covid-19-Pandemie

Corona in NRW: Neue Zahlen aus Dortmund +++ Ruhrgebietsstadt verzichtet auf Zusatz-Lockerungen

Die Corona-Pandemie beschäftigt Deutschland seit nun rund einem Jahr. Trotz täglich vieler Neuinfektionen hat die Regierung nun erste Lockerungen ab Montag (8. März) beschlossen. Alle News zu Corona in NRW im Live-Ticker von RUHR24.

Dieser Live-Ticker wird nicht länger aktualisiert. Alle weiteren Entwicklungen zum Coronavirus in NRW findet ihr hier.

Stadt/KreisInzidenzwert, 9. März
Dortmund62,4 (+0,7)
Bochum53,1 (+1,4)
Duisburg87,6 (-0,2)
Essen58,5 (-0,7)
Gelsenkirchen76,3 (+2,3)
Kreis Recklinghausen51,8 (-0,5)
Kreis Unna57,2 (-0,5)

Coronavirus: Rewe will Mitarbeitern schnellstmöglich Selbsttests anbieten

Update, Dienstag (9. März), 19.40 Uhr: Rewe möchte seinen mehr als 250.000 Mitarbeitern in Deutschland „schnellstmöglich“ kostenlose Corona-Selbsttests zur Verfügung stellen. Wie der Handelskonzern am Dienstag mitteilte, könnten die Beschäftigten diese Tests dann freiwillig nutzen. Angaben zur Anzahl der Tests und zur Häufigkeit der Testungen machte der Konzern nicht.

Corona in NRW: Stadt Dortmund meldet 49 Neuinfektionen mit dem Coronavirus

Update, Dienstag (9. März), 18.10 Uhr: Die Stadt Dortmund meldet am heutigen Dienstag 49 Neuinfektionen mit dem Coronavirus. Von den neuen Fällen lassen sich 18 Personen sechs Familien zuordnen. Seit Beginn der Corona-Pandemie liegen der Stadt somit 18.798 positive Testergebnisse vor.

Der Inzidenzwert wird nach Berechnung der Stadt Dortmund mit den heutigen Zahlen 61,2 betragen. In Dortmund werden zurzeit 103 Corona-Patienten stationär behandelt, darunter 21 intensivmedizinisch, davon wiederum 19 mit Beatmung. 206 Menschen sind bislang ursächlich an Covid-19 gestorben, 107 begleitend. Die Stadt hat bislang 277 Infektionsfälle mit Virusvarianten registriert – in allen Fällen handelt es sich um die britische Variante B.1.1.7.

Coronavirus: Deutsche geben kaum noch Geld für Reisen aus

Update, Dienstag (9. März), 17.32 Uhr: Der deutsche Reisemarkt ist im Corona-Jahr historisch eingebrochen, die Pandemie hat dem jahrelangen Anstieg der Urlaubsausgaben ein Ende bereitet. 2020 sanken die Reiseausgaben in Deutschland um 54 Prozent auf 31,9 Milliarden Euro, wie der Deutsche Reiseverband (DRV) am Dienstag mitteilte. Der Umsatz von Reisebüros und Veranstaltern brach demnach um rund 65 Prozent auf 12,5 Milliarden Euro ein.

Corona in NRW: Zwei weitere Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 in Bochum

Update, Dienstag (9. März), 16.32 Uhr: Tagesaktuelle Fallzahlen zum Coronavirus gibt es jetzt auch von der Stadt Bochum. Die Zahl der Infektionen ist im Vergleich zum Vortag um 23 auf insgesamt 10.836 gestiegen. Der Inzidenzwert liegt laut Stadt mit den heutigen Zahlen bei 49,8.

Bedauerlicherweise sind zwei weitere Bochumer ursächlich an Covid-19 gestorben. In Bochum wurden bislang 28.181 Erstimpfungen und 15.496 Zweitimpfungen durchgeführt.

Coronavirus in NRW: Lockerungen im Einzelhandel – Bottrop und Münster bleiben vorsichtig

Update, Dienstag (9. März), 15.41 Uhr: Trotz niedriger Inzidenzwerte nutzen nicht alle Städte in NRW die Möglichkeit, die Corona-Regeln für den Einzelhandel lokal anzupassen. Die Coronaschutzverordnung des Landes Nordrhein-Westfalen sieht grundsätzlich die Möglichkeit vor, in Regionen mit einer Sieben-Tage-Inzidenz unterhalb der 50er-Grenze im Einvernehmen mit dem NRW-Gesundheitsministerium die Schutzmaßnahmen zu lockern.

Davon machen etwa Bielefeld (30,2), Paderborn (37,7) und der Kreis Höxter (39,2) Gebrauch. Die Stadt Bielefeld teilte mit, dass ab Donnerstag (11. März) Shoppen und Museumsbesuche ohne Anmeldung und Terminvergabe möglich sind. Im Kreis Paderborn war das bereits am heutigen Dienstag möglich. Der Kreis Höxter streicht die Terminvergabe ab Mittwoch (10. März).

Vorsichtiger bleibt man derweil in Münster (43,8) und Bottrop (34,9). Die Stadt Münster begründete den Verzicht auf zusätzliche Lockerungen mit zuletzt steigenden Corona-Infektionszahlen. Auf einen ähnlichen Weg setzt auch die Stadt Bottrop im Ruhrgebiet. Lockerungen im Stadtgebiet hält der Krisenstab mit Blick auf die „konzentrierte Pandemiebekämpfung“ in der Region für nicht zielführend.

Die Stadt Bottrop verzichtet trotz niedriger Inzidenz auf Lockerungen beim Shopping.

Zudem würde es unweigerlich zu Verunsicherungen führen, wenn Sonderregelungen einer Kommune wieder zurückgenommen werden. „Im Hinblick auf eine verstärkte Testung der Bevölkerung in den kommenden Wochen, geht der Krisenstab davon aus, dass dann auch die Inzidenzwerte eventuell wieder steigen werden und die 50-Marke schnell wieder gerissen wird“, heißt es in einer Mitteilung der Stadt.

Corona in NRW: Stadt Essen meldet 33 Neuinfektionen mit dem Coronavirus

Update, Dienstag (9. März), 14.48 Uhr: Die Stadt Essen hat die tagesaktuellen Fallzahlen zum Coronavirus veröffentlicht. Insgesamt liegen der Ruhrgebietsstadt 18.221 positive Testergebnisse vor – ein Plus von 33 im Vergleich zum Vortag. Nach Berechnungen der Stadt liegt die Sieben-Tage-Inzidenz bei 57,8, das RKI wies sie am Morgen noch mit 58,5 aus. Grund für die unterschiedlichen Werte sind Verzögerungen in der Meldekette.

Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 ist in Essen im Vergleich zum Vortag um drei auf 490 gestiegen. In Essen wurden bislang 44.569 Schutzimpfungen gegen das Coronavirus durchgeführt, 22.652 Personen sind bereits zweitgeimpft.

Tourismus während der Pandemie: Hammer-Versprechen von Reiseanbieter

Update, Dienstag (9. März), 13.55 Uhr: Der Reiseanbieter Tui verspricht in diesem Frühling, dass es Reisen nach Mallorca geben soll. Dafür fehlt aber noch eine Sache: Grünes Licht von der Bundesregierung.

Corona-Impfungen beim Arzt: Gesundheitsminister wollen Zeitpunkt nennen

Update, Dienstag (9. März), 13.25 Uhr: Die Gesundheitsminister von Bund und Ländern wollen am Mittwoch (10. März) den genauen Zeitpunkt für den Start der Corona-Impfungen in Deutschlands Hausarztpraxen bestimmen. Am Montag (8. März) hatte sich die Gesundheitsministerkonferenz bereits auf den Zeitraum Anfang April geeinigt.

Absage für Cranger Kirmes wegen Corona: Hernes OB äußert sich

Update, Dienstag (9. März), 12.59 Uhr: Im vergangenen Jahr konnten Weihnachtsmärkte und Kirmes-Veranstaltungen im Ruhrgebiet wegen der Pandemie nicht stattfinden. Der Cranger Kirmes 2021 könnte erneut eine Absage drohen. Hernes Oberbürgermeister Frank Dudda macht Rummel-Fans aber Hoffnung.

Corona-Update Deutschland: Corona-Mutation B.1.525 erstmals aufgetaucht

Update, Dienstag (9. März), 11.10 Uhr: Bei einer Person wurde am Flughafen Berlin-Brandenburg (BER) die Corona-Mutation B.1.525 festgestellt. Die Coronavirus-Variante trat somit zum ersten Mal in Deutschland auf. Zuvor wurde sie sowohl in den USA, England, Kanada, Italien oder Dänemark nachgewiesen.

Die Gefahr: Experten vermuten, dass B.1.525 wesentlich ansteckender ist als die ursprüngliche Variante des Coronavirus. Sie weist Ähnlichkeiten zur englischen Mutante B.1.1.7 auf.

Ärger um Corona-Impfungen: Länder verstoßen gegen Reihenfolge

Update, Dienstag (9. März), 9.45 Uhr: Das Vorgehen der Bundesländer bei den Corona-Impfungen sorgt für Diskussionen. Nach Angaben von Thomas Mertens, dem Vorsitzenden der Ständigen Impfkommission (Stiko), verstoßen einige Länder gegen die Impfverordnung des Bundes. Der Virologe sagte der Deutschen Presse-Agentur (dpa): „De facto wird in den Ländern schon lange gegen die Priorisierung verstoßen.“

Es seien schon jetzt viele geimpft worden, die nach wissenschaftlichen Kriterien der Priorisierung noch nicht an der Reihe wären – unter anderem Erzieher, Lehrkräfte oder Polizisten. Es dürfe nicht dazu kommen, dass die Schwächsten und Gefährdetsten für schwere Corona-Verläufe benachteiligt würden.

Corona-Impfstoff von Biontech wohl auch gegen brasilianische Mutante wirksam

Update, Dienstag (9. März), 8.55 Uhr: Der Corona-Impfstoff von Biontech und Pfizer ist offenbar gegen die neuartige brasilianische Variante des Coronavirus wirksam. Das geht aus einer im New England Journal of Medicine veröffentlichten Studie hervor. Der Hersteller geht davon aus, dass der derzeitige Impfstoff auch vor der Mutation aus Südafrika schützt. Geplant sei jedoch, bald eine speziell zur Bekämpfung der Variante entwickelte Version des Impfstoffs zu testen.

Inzidenzen in NRW: Sieben Kommunen liegen über 100er-Marke

Update, Dienstag (9. März), 8.15 Uhr: Die Sieben-Tage-Inzidenz in Nordrhein-Westfalen liegt wie in der Vorwoche bei 65,9. Allerdings gibt es in NRW sieben Kommunen, die den Inzidenzwert von 100 aktuell überschreiten (Stand 9. März):

  • Remscheid (121,3)
  • Hagen (101,2)
  • Hamm (107,8)
  • Kleve (104,7)
  • Düren (128,9)
  • Oberbergischer Kreis (119,1)
  • Märkischer Kreis (126,3)

Coronavirus in Deutschland: Verkehrsdatenanbieter registiert massiven Rückgang

Update, Dienstag (9. März), 7.30 Uhr: Der Verkehrsdatenanbieter Intrix hat für das Jahr 2020 einen Rückgang der Mobilität in den Innenstädten in Deutschland um 40 Prozent registriert. Das geht aus einer Studie hervor.

Für die NRW-Städte Köln und Düsseldorf liegen ebenfalls Daten vor. So haben sich laut Studie die Wartezeiten in Staus in Düsseldorf um circa 50 Prozent veringert. In Köln gar um fast 75 Prozent.

Corona in NRW: Winterberg öffnet Lifte

Update, Dienstag (9. März), 7.05 Uhr: Die Stadt Winterberg im Sauerland will am heutigen Dienstag die Lifte öffnen. Es sei das Ziel, die gesamte Hauptachse in Betrieb zu nehmen, schrieb das Skikarussell Winterberg am Montagabend. Es würde ein Hygienekonzept geben, was eine Reduzierung der Besucher beinhaltet. Zudem gebe es nur Online-Tickets.

In Winderberg öffnen die Skilifte wieder.

In den vergangenen Monaten geriet die Stadt Winterberg aufgrund des massiven Besucherandrangs immer wieder in den Fokus der Öffentlichkeit. Die Stadt sah sich teilweise gezwungen, Straßen abzuriegeln und letztendlich die Skigebiete zu schließen.

Corona-Update Deutschland: Britische Variante wird immer deutlicher

Update, Dienstag (9. März), 7 Uhr: Das Robert Koch-Institut (RKI) meldet für den Montag 4.252 Neuinfektionen und 255 Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19. Die Inzidenz liegt bei 67,5.

In NRW gab es 937 Neuinfektionen und 66 Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus. Die Inzidenz liegt bei 65,9.

Corona-Impfungen in NRW: Arztpraxen sollen im April starten

Update, Montag (8. März), 20.45 Uhr: Jetzt gibt es offenbar auch einen Fahrplan für die Corona-Impfungen in Arztpraxen. Fachminister von Bund und Ländern einigten sich bei einer Konferenz am Montag (8. März) auf den Start Anfang April, berichtet die Deutsche Presse-Agentur (dpa). In Deutschland soll der Impfstoff auf dem normalen Weg über Großhandel und Apotheken in die Arztpraxen kommen. Zuvor hatte Vizekanzler Olaf Scholz (SPD) angekündigt, es werde ab Ende März bis zu zehn Millionen Impfungen pro Woche geben.

Corona in NRW: In Paderborn ist Einkaufen ohne Termin möglich

Update, Montag (8. März), 20.28 Uhr: Während anderswo noch strikte Corona-Regeln gelten, ist im ostwestfälischen Paderborn genau das Gegenteil der Fall. Ab Dienstag (9. März) ist dort Einkaufen ohne Termin möglich. Auch Museen, Schlösser, Gedenkstätten oder Zoos können besucht werden, ohne dass man einen Termin vereinbart. Zudem könne auf die einfache Rückverfolgbarkeit von Kontakten in Geschäften und Einrichtungen verzichtet werden, teilt der Kreis Paderborn mit.

Laut Coronaschutzverordnung können Kreise und kreisfreie Städte, in denen die Sieben-Tages-Inzidenz an sieben aufeinanderfolgenden Tagen und mit einer sinkenden Tendenz unter dem Wert von 50 liegt, weitere Lockerungen vornehmen. Das ist im Kreis Paderborn der Fall.

Essen/NRW: Gratis-Corona-Schnelltests in der Grugahalle

Update, Montag (8. März), 18.45 Uhr: Ab Dienstag (9. März) öffnet in der Grugahalle in Essen das CTG, das Corona Testzentrum Grugahalle. Dort darf man sich kostenlos auf das Coronavirus testen lassen. Die Kosten für die Tests übernimmt der Bund, Bürger haben einen Anspruch auf eine kostenlose Testung pro Woche.

NRW: Dortmund teilt Corona-Zahlen mit - Inzidenz bei 62,9

Update, Montag (8. März), 18.34 Uhr: Die Stadt Dortmund hat seine aktuellen Corona-Zahlen mitgeteilt. 23 positive Test-Ergebnisse sind am Montag gemeldet worden. Vor einer Woche waren zum selben Zeitpunkt 19 Fälle gemeldet worden. Die Inzidenz liegt laut Stadt damit bei 62,9 (Vorwoche: 64,3). 109 Menschen liegen mit dem Coronavirus derzeit in Dortmund im Krankenhaus - vor einer Woche waren es noch 125.

NRW: Gesundheits-Experte Karl Lauterbach äußert sich zu Gastro-Öffnung

Update, Montag (8. März), 18.14 Uhr: Die ersten Geschäfte in NRW haben wieder ihre Pforten geöffnet, jetzt scharrt die Gastronomie mit den Hufen und pocht auf Öffnungen. Essen oder etwas trinken gehen trotz Corona-Mutante - ist das möglich? Wenn es nach NRW-Gesundheitsexperten Karl Lauterbach (SPD) geht, dann schon. Er sei für eine Öffnung der Außen-Gastronomie, allerdings nur nach einem negativen Antigen-Test. Wenn man am Tag des Tests gehe, sei es zumindest außen halbwegs sicher. Für innen würde er das Gleiche aber aufgrund der Testzuverlässigkeit nicht befürworten, so Lauterbach in der ARD-Talkshow „Anna Will“.

Corona in NRW: Drogeriemärkte stehen für Corona-Tests in den Startlöchern

Update, Montag (8. März), 17.22 Uhr: Am Wochenende brachen bei Aldi und Lidl beim Verkauf von Corona-Schnelltests alle Dämme - die Produkte waren schnell ausverkauft. Jetzt machen sich auch Drogerieketten bereit für den Verkauf der Kits. Dm und Rossmann wollen „im Verlauf der Woche“ mit dem Verkauf starten. Neben den Supermärkten Aldi und Lidl wollen in Kürze auch Edeka, Rewe, Netto und Penny Corona-Schnelltests verkaufen.

NRW-Unternehmen vor dem Aus: Stirbt „Takko“ wegen Corona-Lockdown?

Update, Montag (8. März), 16.30 Uhr: Stirbt ein weiteres NRW-Unternehmen den Corona-Tod? Aktuell kämpft der Modehändler „Takko“ aus dem münsterländischen Telgte ums Überleben. Vor dem Lockdown sei das Unternehmen „kerngesund“ gewesen, heißt es von „Takko“. Nun sind Verhandlungen über eine Bürgschaft des Landes NRW gescheitert. Nach Angaben von „Takko“ seien die Bedingungen einer von Land und Bund beauftragten Wirtschaftsprüfungsfirma nicht zu erfüllen gewesen, berichtet die Deutsche Presse-Agentur (dpa). Das Land teilte dagegen mit, „Takko“ habe das Angebot des Landes nicht angenommen. Das Unternehmen habe nicht nur eine Bürgschaft auf die Kreditmittel gewollt, sondern auch auf Boni, Beratungskosten und Anleihezinsen, die aus dem Anteilserwerb resultieren. Das könne nicht Gegenstand staatlicher Unterstützung sein, teilt das Land NRW mit.

NRW: Das sind die Anlaufstellen für Corona-Tests

Update, Montag (8. März), 15.16 Uhr: Das nordrhein-westfälische Gesundheitsministerium hat eine Allgemeinverfügung erlassen, die aufzeigt, wo man sich gratis auf das Coronavirus testen lassen kann. Ärzte, Apotheken, medizinische Labore, Rettungs- und Hilfsorganisationen sowie weitere Anbieter sollen in NRW mit der Durchführung beauftragt werden. Größe der Räumlichkeiten sollen laut Land NRW für die Corona-Tests geeignet sein. Im jüngsten Bund-Länder-Beschluss zur Corona-Krise ist festgelegt, dass der Bund ab dem 8. März die Kosten für einen kostenlosen Schnelltest pro Bürger und Woche übernimmt.

Corona in NRW: Stadt Essen meldet 13 Neuinfektionen mit dem Coronavirus

Update, Montag (8. März), 14.56 Uhr: Die Stadt Essen hat die tagesaktuellen Fallzahlen zum Coronavirus veröffentlicht. Seit Beginn der Corona-Pandemie liegen der Ruhrmetropole 18.188 positive Testergebnisse vor – ein Plus von 13 im Vergleich zum Sonntag. Nach Berechnung der Stadt liegt der Inzidenzwert mit den heutigen Zahlen bei 55,8. Das RKI wies ihn am Morgen noch mit 59,2 aus.

Die Zahl der Todesfälle an oder in Verbindung mit Covid-19 hat sich in Essen nicht geändert. 487 Menschen sind bislang im Zusammenhang mit der Krankheit gestorben. In Essen wurden bislang 43.043 Erstimpfungen und 22.322 Zweitimpfungen durchgeführt.

Corona-Update Deutschland: Mehr Tempo bei Schnelltests gefordert

Update, Montag (8. März), 14.15 Uhr: Gerd Landsberg, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städte- und Gemeindebundes, forderte im ZDF-Morgenmagazin mehr Geschwindigkeit bei den Schnelltests. Es müsse besser, schneller und unbürokratischer gehen. Zudem sollten Bund und Länder mehr auf Erfahrungen in den Kommunen vor Ort hören.

Polizei löst Party im Ruhrgebiet auf - die Lage eskaliert

Update, Montag (8. März), 14 Uhr: Ein Mann aus Oberhausen im Ruhrgebiet feierte am vergangenen Wochenende eine Party mit rund 30 Gästen. Anwohner hatten sich über Lärm beschwert. Die Polizei kontrollierte das Geschehen und wollte die Feier auflösen. Zunächst schlug der Gastgeber den Beamten die Tür vor der Nase zu.

Die Polizisten riefen nach eigenen Angaben Verstärkung. Die Beamten lösten die Feier auf, woraufhin es zunächst mit dem Gastgeber und dann mit zwei weiteren Gästen zu Handgreiflichkeiten kam. Die drei Angreifer müssen sich wegen Straftaten und Verstößen gegen die Corona Schutzverordnung – ebenso wie die anderen Gäste – verantworten.

Weiterer Corona-Impfstoff schon im März? Vakzin von Johnson & Johnson wird geprüft

Update, Montag (8. März), 13.25 Uhr: Nach Biontech, AstraZeneca und Moderna könnte bald ein weiterer Impfstoff gegen das Coronavirus in der Europäischen Union verimpft werden. Am 11. März werde die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) das Vakzin des US-Herstellers Johnson & Johnson für die Verwendung in der EU überprüfen, sagte EMA-Vorstandschefin Christa Wirthumer-Hoche in der Sendung „Im Zentrum“ des österreichischen Senders ORF. „Wir erwarten eine positive Bewertung und dass die EU-Kommission die Zulassung schnell erteilt.“

Corona-Zahlen in Deutschland: Laut RKI deutlich weniger Todesfälle

Update, Montag (8. März), 12.55 Uhr: Die Zahl der Corona-Todesfälle war am Montag in Deutschland so niedrig wie lange nicht. Laut dem RKI gab es 34 weitere Tote im Zusammenhang mit Corona. Zuletzt war die Zahl der neuen Corona-Toten am 1. November 2020 so niedrig (29).

Sorgen bei NRW-Firmen: Schulden haben sich 2020 fast verdoppelt

Update, Montag (8. März), 12.20 Uhr: Der lange Corona-Lockdown hat in NRW offenbar schwere Folgen: Die Verschuldung angeschlagener Unternehmen hat sich laut dem Statistikamt IT.NRW in 2020 deutlich erhöht. Demnach kamen die 17.866 Unternehmen in Nordrhein-Westfalen, die im vergangenen Jahr einen Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens gestellt haben, auf voraussichtliche Forderungen von Gläubigern in Höhe von 8,9 Milliarden Euro. Das war fast doppelt so viel wie im Vorjahr (4,8 Milliarden Euro).

Das ist ungewöhnlich, zumal fast ein Drittel (29,1 Prozent) weniger Firmen ein Insolvenzverfahren beantragt hatten. 2019 waren es noch 25.198 gewesen. Es wenden sich also weniger Unternehmen ans Amtsgericht, haben aber deutlich mehr Verbindlichkeiten. Diese gegenläufige Entwicklung liege laut IT.NRW an der Corona-Pandemie. Um eine Pleitewelle zu verhindern, setzte die Bundesregierung die Insolvenzantragspflicht im vergangenen Jahr großteils aus.

Corona-Schnelltests in Deutschland: Apotheken können Anforderungen nicht direkt umsetzen

Update, Montag (8. März), 11.15 Uhr: Die Organisation von Schnelltests stellt die Apotheken in Deutschland vor erhebliche Herausforderungen. Es werde nicht möglich sein, dies sofort überall umzusetzen, sagte Gabriele Regina Overwiening, Präsidentin der Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (ABDA), im ZDF.

So müsse die Wegeführung für Testkunden meistens eine andere sein als für andere Kunden. Es bestehe aber die Möglichkeit, außerhalb der Apotheken Räume anzumieten. Die Mitarbeiter bräuchten für den eigenen Schutz außerdem eine entsprechende Ausrüstung. Eine Vergabe von Terminen betrachtet Overwiening als sinnvoll. Es gebe auch Apotheken, bei denen man sich spontan auf Corona testen lassen könne. Die Arbeitslast müsse aber für die Apotheken kalkulierbar sein.

Corona-Update Deutschland: Vize-Kanzler Olaf Scholz mit Impfversprechen

Update, Montag (8. März), 9.15 Uhr: Bund und Länder wollen beim Thema Impfungen auf das Gaspedal drücken. Es werde bis zu zehn Millionen Impfungen pro Woche geben, so Vizekanzler Olaf Scholz gegenüber dem ZDF.

SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz bestätigt, dass der Bund für die kostenlosen Corona-Schnelltests ab März übernehmen wird.

Als Zeitraum gab der SPD-Politiker Ende März, April Mai und Juni an. „Das ist jetzt gut vorbereitet, dafür habe ich gesorgt“, so Olaf Scholz.

Corona in NRW: Diese Lockerungen gelten ab heute

Update, Montag (8. März), 7 Uhr: Aufatmen in NRW. Zumindest ein bisschen. Nach dem monatelangen Lockdown starten heute die ersten Lockerungen. Einkaufen ist im Bundesland wieder erlaubt – wenn auch nur via Click&Meet.

Andere Geschäfte wie Schreibwarengeschäfte, Buchhandlungen, Blumengeschäfte und Gartenmärkte dürfen wieder öffnen. Auch Zoos und Museen können ab heute ihren Betrieb wieder hochfahren. Für die Besuche gibt es spezielle Regeln. Menschen werden angehalten, sich vorab zu informieren.

Corona in NRW: Querdenker ruft zum Mord auf

Update, Montag (8. März), 6.50 Uhr: Am vergangenen Freitag (5. März) fand eine Demonstration der Querdenker in Hamm in Westfalen statt. Mit dabei war Artur Helios. Der Querdenker tritt bundesweit auf Veranstaltungen der Organisation auf. Ein Satz in seiner Rede hat jedoch jetzt ein Nachspiel, wie auch die Polizei Hamm in einer Mitteilung bestätigt.

„Sollte das ganze kippen, dann haben wir eine Liste mit Namen von Leuten, gegen die wir vorgehen müssen. Das ist das, was passieren muss“, sagte der Querdenker laut Bild auf der Veranstaltung.

Corona-Update Deutschland: Robert Koch-Institut (RKI) meldet neue Fallzahlen

Update, Montag (8. März), 6.30 Uhr: Am heutigen Montag sind nach Angaben des RKI insgesamt 5.011 Neuinfektionen und 34 Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 gemeldet worden. Die Inzidenz liegt bei 68.

In NRW sind 849 Corona-Infektionen und drei Tote im Zusammenhang mit Covid-19 gemeldet worden. Die Inzidenz im Bundesland liegt bei 65,8.

Corona-Demo in Münster (NRW): Impfgegner droht mit Waffengewalt

Update, Sonntag (7. März), 20.25 Uhr: Bei einer Demo gegen die Corona-Politik in Münster ist es heute zu einem Zwischenfall gekommen. Nach Angaben der Polizei drohte ein Teilnehmer des Auto-Korsos mit Waffengewalt. Er soll gegenüber Zeugen gesagt haben, dass er „wohl eine Waffe holen könnte“, berichten die Beamten am Abend. In seinem Fahrzeug wurde anschließend jedoch nichts gefunden. Die Personalien des Mannes wurden aufgenommen, eine Strafanzeige werde geprüft.

Die Demo der Kritiker der Corona-Politik sorgte auch in Münster für reichlich Gegenprotest. Die Polizei musste drei Straßenblockaden der rund 80 Gegendemonstranten auflösen. Zuletzt hat die Polizei bei einer „Querdenken“-Demo in Dortmund Waffen gefunden.

Corona in NRW: CDU-Chef Armin Laschet fordert Rücktritte wegen „Maskenaffäre“

Update, Sonntag (7. März), 19.30 Uhr: In der „Maskenaffäre“ um die Politiker Georg Nüßlein (CSU) und Nikolas Löbel (CDU) gibt es nun eine Ansage von ganz oben: Armin Laschet als CDU-Parteichef nun die Rücktritte der Bundestagsabgeordneten gefordert. Beide Politiker sollen für Masken-Deals in der Corona-Krise Provisionen in sechsstelliger Höhe kassiert haben.

NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) hat über die aktuellen Corona-Beschlüsse informiert.

Im „Bericht aus Berlin“ in der ARD sagte Laschet am Abend, die Politik versuche mit allen Mitteln, die Menschen zu schützen. „Wer dann Geschäfte macht mit diesem Schutz, wer sich daran persönlich bereichert – der ist kein Volksvertreter. Und der muss das Parlament auch schleunigst verlassen“, sagte Laschet demnach. Durch den Skandal um die Bestellung von Schutzmasken bei der Firma Van Laack war Laschet zuvor selbst ins Kreuzfeuer geraten. Sein Sohn Joe soll damals den Kontakt hergestellt haben.

Coronavirus in NRW: dm bietet bald Hilfe für Millionen Maskenträger an

Update, Sonntag (7. März), 19.16 Uhr: Für Millionen Brillenträger ist es ein Ärger: Wenn wegen beim Atmen in die Maske die Gläser beschlagen. Was es bisher nur teuer beim Optiker zu kaufen gab, will nun eine Drogerie anbieten: Dm verkauft bald Brillentücher gegen beschlagene Gläser. Doch allein die Ankündigung des Preises sorgte in den sozialen Medien für Kritik der Kunden.

Corona in NRW: Geschäfte dürfen wieder öffnen – diese Regeln gelten ab Montag (8. März)

Update, Sonntag (7. März), 17.55 Uhr: Der Einzelhandel in NRW darf ab Montag (8. März) wieder öffnen – wenn auch mit gewissen Einschränkungen. Das hatten Bund und Länder beim Corona-Gipfel Anfang März beschlossen. Während Baumärkte und Gartencenter bereits länger geöffnet haben, müssen Fitnessstudios in NRW weiterhin geschlossen bleiben.

Ab Morgen ist etwa bei H&M und Ikea etwa Shopping per „Click and Meet“ möglich. Auch der Deko-Shop Butlers kündigte an, die Türen wieder aufzuschließen. Zudem öffnen Kosmetik-, Fußpflege- und Tattoo-Studios in NRW wieder, ebenfalls unter Auflagen.

Alle Beschlüsse und Regeln zur Lockerung des Corona-Lockdowns in NRW gibt es hier.

Corona in NRW: Dortmund meldet wenig Neuinfektionen – Virus-Mutation breitet sich aus

Update, Sonntag (7. März), 16.20 Uhr: Dortmund meldet heute erfreulich wenige Neuinfektionen: Nur elf Dortmund haben in den vergangenen 24 Stunden ein positives Ergebnis bekommen. Doch am Wochenende wird auch weniger getestet. Der Inzidenzwert würde damit nach Rechnungen der Stadt auf 62,2 sinken.

Auch die Zahl der Covid-19-Patienten, die im Krankenhaus behandelt werden müssen, sinkt erfreulicherweise weiter: Derzeit liegen 109 Menschen in Dortmund in einer Klinik, 23 davon auf einer Intensivstation. Vor einer Woche waren es noch 118 Patienten, 22 davon auf der Intensivstation.

Die britische Variante des Coronavirus (B.1.1.7) breitet sich derweil weiter in der Stadt aus. Mittlerweile wurde die Mutante mehr als 200-mal nachgewiesen:

Corona in NRW: Städte mit dem höchsten Inzidenz-Wert

Update, Sonntag (7. März), 15.20 Uhr: Es ist ein Auf und Ab mit dem Inzidenz-Wert. NRW-weit sieht es danach aus, als würde er sich aktuell bei rund 65 einpendeln. Doch es gibt auch einige Städte und Kreise, wo die Zahl der binnen sieben Tagen gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner deutlich höher ist. Auf Basis der Daten des RKI sind das aktuell die zehn Gemeinden mit der höchsten Inzidenz in NRW:

  • Kreis Düren 132,6
  • Märkischer Kreis  127,5
  • Remscheid 123,1
  • Oberbergischer Kreis 116,2
  • Hagen 105,5
  • Hamm  105,1
  • Herne 102,9
  • Kreis Siegen-Wittgenstein 93,2
  • Kreis Kleve 91,2
  • Duisburg 87,6 

Corona-Tests bei dm, Aldi und Co: Bochumer Klinik-Chef warnt vor Selbsttests

Update, Sonntag (7. März), 13.30 Uhr: Der Ansturm auf die Corona-Selbsttests bei Lidl und Aldi war am Samstag groß. Die Tests waren fast überall innerhalb kürzester Zeit ausverkauft. Christoph Hanefeld, Chef des Katholischen Klinikums in Bochum, mahnt nun aber vor vermeintlicher Sicherheit. „Die Selbsttests zeigen mit einer guten Genauigkeit, ob ein Covid-19-infizierter Patient ansteckend ist. Aber das ist nur eine Momentaufnahme und die Genauigkeit sinkt nach einigen Stunden deutlich ab“, so der Experte. Auch könne das Ergebnis des Tests negativ sein, wenn die Infektion erst kurz vor dem Test stattgefunden habe. Es sei daher weiterhin enorm wichtig, die aktuellen Hygienemaßnahmen weiter zu beachten.

Corona-Pandemie im September vorbei? Intensivmediziner macht Ansage

Update, Sonntag (7. März), 12.50 Uhr: Nachdem die WHO bereits eine Aussage über ein mögliches Ende der Pandemie getroffen hatte, zieht nun Gernot Marx, Chef des Intensivmediziner-Verbands DIVI, nach. In Hinblick auf das Impftempo und die anhaltenden Regeln geht er davon aus, dass „wir die Pandemie bis Ende September besiegt haben“. Bei seiner Prognose bezieht er sich auf die Daten aus Israel. Dort könne man sehen, dass Geimpfte sich nicht mehr infizieren. Dennoch solle man nicht frühzeitig nachlässig werden und nicht alle Einschränkungen beenden, so etwa die Maskenpflicht an viel besuchten Orten.

Corona in NRW: Frustration bei der Ski-Branche in Winterberg

Update, Sonntag (7. März), 12.20 Uhr: Der Winter neigt sich zwar bereits dem Ende zu, aber in Höhenlagen kann oft auch noch bis März mit Schnee gerechnet und somit auch die Skisaison genutzt werden. Doch die aktuellen Corona-Beschlüsse in NRW sehen auch weiterhin eine Öffnung der Skilifte nicht vor. Die Skiliftbetreiber in Winterberg im Sauerland sind deshalb verärgert. Auch deshalb, weil im nur wenige Kilometer entfernten hessischen Willingen ab Montag Ski gefahren werden darf. Vertreter der Skibranche hatten sich daher an die NRW-Landesregierung gewandt und hoffen nun auf eine baldige, aber vor allem positive Rückmeldung.

Corona in NRW: Sonderimpfung für Mitarbeiter in Kitas

Update, Sonntag (7. März), 12.00 Uhr: Der NRW-Kreis Viersen hat am heutigen Sonntag eine Sonder-Impfaktion für Mitarbeiter Kitas, Kindertagespflege, Grund- und Förderschulen sowie Tagesmütter organisiert. Die Stadt hatte die Einrichtungen vorab informiert und sie konnten einen Termin vereinbaren. Für die Sonderimpfung standen dem Kreis rund 900 Astrazeneca-Impfdosen bereit. Sie wurden aus dem NRW-Kontingent zur Impfung von Schul- und Kitapersonal genutzt. Personen aus anderen Gruppen würden dadurch nicht benachteiligt werden, betonte ein Sprecher des Kreises. „Damit erreichen wir zum Start der Impfungen an Schulen, an Kitas und in der Tagespflege viele Menschen dieser neu priorisierten Personengruppe auf einmal“, ergänzte Landrat Andreas Coenen.

Corona-Imfpung: NRW-Kreis eröffnet „Restebörse“ für Impfdosen

Update, Sonntag (7. März), 10.15 Uhr: Mit Beginn der Impfkampagne trat auch das Problem auf, dass Impfdosen auf der Resterampe landeten. Personen erschienen nicht zu ihrem Termin oder sagten kurzfristig ab. Das Problem: Die Corona-Impfungen sind nicht immer bis zum nächsten Tag lagerbar. Der Kreis Borken in NRW hat sich nun etwas einfallen lassen, um gegen dieses Problem vorzugehen, wie die Bild berichtete.

Auf einer Plattform im Internet können sich Freiwillige registrieren. Sie werden dann kurzfristig informiert, sollte eine Impfdosis übrig bleiben. Auch bei den spontanen Impfterminen gehe man nach der Prioritätenliste der Impfverordnung vor. Außerdem bleibt nach der Benachrichtigung nur eine Stunde Zeit, um zu seinem Impftermin zu erscheinen. Ganz neu ist das Konzept nicht. In Bayern wird es bereits flächendeckend angewendet.

Corona-News: Aktuelle Fallzahlen für Deutschland und NRW

Update, Sonntag (7. März), 08.20 Uhr: Erneut ist bundesweit ein leichter Anstieg der Inzidenz zu verzeichnen. Das ergibt sich aus den aktuellen Meldungen des Robert Koch-Instituts (RKI): Binnen der letzten 24 Stunden registrierten die Gesundheitsämter 8103 Corona-Neuinfektionen und 96 Todesfälle. Daraus ergibt sich die Zahl der binnen sieben Tagen gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner (Sieben-Tage-Inzidenz) von 66,1. Das ist ein Anstieg von 0,5 zum Vortag. Am Sonntag sind die vom RKI gemeldeten Fallzahlen jedoch in der Regel etwas niedriger, weil am Wochenende weniger getestet wird. 

In NRW kamen 1.685 Neuinfektionen dazu. Daraus ergibt sich ein Inzidenz-Wert von 65,1, was ebenfalls ein Anstieg von 0,5 bedeutet. Nach Einschätzung des Landeszentrum Gesundheit in NRW sind aktuell 27.200 Personen mit dem Coronavirus infiziert.

Corona in NRW: Butlers kündigt nach Lockerungen Wiedereröffnung an

Update, Samstag (6. März), 20.50 Uhr: Nach dem Bund und Länder nach dem Corona-Gipfel einige Lockerungen bekannt gegeben hatten, kommt das öffentliche Leben allmählich in Schwung. Jetzt kündigt mit Butlers eine größere Einzelhandelskette an, wieder öffnen zu wollen.

Bereits am Montag (8. März) sollen bundesweit alle Filialen „unter Einhaltung umfangreicher sowie individueller Hygienemaßnahmen“ öffnen, teilte das Unternehmen mit Sitz in Köln am Samstagabend mit. Die Öffnungszeiten bleiben bestehen, sollte der Inzidenzwert steigen, werde wieder „Click&Collect“ angeboten.

Butlers hat Filialen in diesen Städten im Ruhrgebiet:

  • Dortmund (Westenhellweg)
  • Bochum (Ruhrpark und City)
  • Essen (Rüttenscheider Straße)
  • Oberhausen (Centro)

Corona-Schnelltests: Verkaufsstart der Selbsttests sorgt bei Aldi und Lidl für Chaos

Update, Samstag (6. März), 19.40 Uhr: Heute wurden in NRW erstmals Selbsttests auf das Coronavirus (Sars-CoV-2) im Handel verkauft. Das sorgte am Morgen für Chaos bei Aldi. „Die Artikel, die wir stationär in den Filialen vorrätig hatten, waren am Vormittag in den meisten unserer Filialen erwartungsgemäß ausverkauft“, teilen Aldi Süd und Aldi Nord laut dpa mit. Das Interesse an den Tests habe den Discounter „in dieser Intensität doch überrascht“. Aldi bat die Kunden um Verständnis, weitere Tests seien auf dem Weg.

Auch Lidl meldete Probleme: Weil der Schnelltest hier nur online angeboten wurde, brach zeitweise die Internetweite zusammen. „Unsere Webseite ist derzeit nicht erreichbar. Bitte versuchen Sie es zu einem späteren Zeitpunkt erneut“, war über Stunden auf der Website zu lesen. Der Konzern aus Neckarsulm teilte später mit: „Aufgrund des aktuell hohen Besucheraufkommens in unserem Onlineshop sind die Zugriffe teilweise kurzzeitig eingeschränkt.“ Lidl bat seine Kunden um Entschuldigung.

Auch Rewe und Edeka sowie die Drogeriemärkte Rossmann und dm wollen bald Corona-Schnelltests anbieten.

Coronavirus: NRW nimmt Covid-19-Patienten aus dem Ausland auf – Landung in Dortmund

Update, Samstag (6. März), 17.45 Uhr: Nordrhein-Westfalen hat kurzfristig schwerkranke Corona-Patienten aus der Slowakei aufgenommen. Das berichtet die Landesregierung laut der dpa. Weil die Slowakei schwer von der Pandemie gebeutelt ist, sollen am Abend zwei Patienten am Flughafen Dortmund landen. Anschließend sollen sie im dortigen Klinikum behandelt werden.

In den nächsten Tagen könnten weitere Patienten nach NRW geflogen werden. Insgesamt hat das Land zehn Behandlungsplätze zur Verfügung gestellt. Die Slowakei hat bezogen auf die Bevölkerung derzeit weltweit die höchste Zahl an Corona-Toten: 7.665 Tote bei rund 5,5 Millionen Einwohnern. NRW-Europaminister Stephan Holthoff-Pförtner sagte: „Gerade in der Krise gilt es, Solidarität zu beweisen.“ Die Kapazitäten seien vorhanden.

Coronavirus im Ruhrgebiet: Trotz Corona will Bochum beliebtes Fest aufleben lassen

Update, Samstag (6. März), 16.07 Uhr: „Kemnade in Flammen“ ist seit mehr als 30 Jahren in Bochum Tradition. 2020 musste das Festival aufgrund der Corona-Pandemie zum ersten Mal ausfallen. In diesem Jahr soll es so weit nicht kommen. Frank Gerwers, Organisator des Festivals, sagte gegenüber der WAZ: „Wir wollen es wagen“. Man plane, dass das Festival an Pfingsten (21. bis 24. Mai) stattfinden könne, allerdings ohne Feuerwerk, Live-Musik und Alkohol-Ausschank. Ein Wohlfühlprogramm mit Pommes-Bude und Karussell soll im Vordergrund stehen. „Erste Gespräche mit der Stadt wurden geführt. Derzeit erarbeiten wir unser Konzept und warten dann, ob wir eine Genehmigung erhalten“, so Gerwers.

Coronavirus in Dortmund: Inzidenz mit trauriger Entwicklung

Update, Samstag (6. März), 15.45 Uhr: Dortmund meldet am heutigen Samstag 77 neue Coronafälle. Nach eigenen Berechnungen der Stadt liegt die 7-Tage-Inzidenz damit bei 69,2, was ein nicht ganz unbedeutender Anstieg bedeuten würde. Die offizielle Zahl wird gegen 0.00 Uhr vom Robert Koch-Institut bekannt gegeben und gilt von da an verbindlich. Bedauerlicherweise gibt es Dortmund auch einen weiteren Todesfall in Verbindung mit Covid-19. Eine 79-jährige Frau verstarb am 5. März ursächlich an Corona.

Coronavirus: Laut RKI eine Million Erstimpfungen in NRW verabreicht

Update, Samstag (6. März), 14.25 Uhr: In NRW wurden stand Freitag (5. März) mehr als eine Million Erstimpfungen gegen das Coronavirus verabreicht. Das teilt das RKI mit. Unter den 1,03 Millionen Impfungen waren hauptsächlich Biontech-Dosen (rund 823.000). Die Impfquote in NRW liegt damit laut RKI bei derzeit 5,7 Prozent. Langsam soll in die Deutsche Impfkampagne Schwung reinkommen. Doch erst seit Dienstag (2. März) werden überhaupt mehr als 200.000 Impfungen pro Tag verabreicht.

Und der Schwung ist auch bitter nötig. Denn obwohl NRW damit von allen 16 Bundesländern bereits am meisten Impfstoff genutzt hat, gilt die Deutsche Quote im internationalen Vergleich als geradezu lächerlich gering. In Israel ist bereits fast jeder Mensch geimpft (99 von 100 Einwohnern), selbst Großbritannien (33 von 100) und die USA (25 von 100) liegen laut einer Auswertung der Morgenpost deutlich vorne. Zum Vergleich: In Deutschland wurden bislang nur 8 von 100 Einwohner geimpft.

Corona in NRW: Zwei Städte im Ruhrgebiet weiter über Inzidenzwert von 100

Update, Samstag (6. März), 13.50 Uhr: Auch die Städte im Ruhrgebiet haben weiter mit hohen Inzidenzwerten zu kämpfen. So liegen zwei größere Städte knapp über diesem neuen Grenzwert für Lockerungen:

  • Hamm: 108,9
  • Hagen: 107,6

In Hamm ist der Inzidenzwert seit Anfang März stetig gestiegen. Zuletzt waren auch die Neuinfektionen auf einen neuen Höchststand seit Mitte Januar gestiegen. Auch in Hagen war der Inzidenzwert seit Ende Februar immer wieder angestiegen.

In beiden Städten liegt der Inzidenzwert derzeit deutlich über dem Landesschnitt in NRW: 65,6.

Nach hoher Corona-Inzidenz: NRW-Stadt verschärft erneut Regeln

Update, Samstag (6. März), 12.30 Uhr: Für viele Bereiche stehen ab Montag (8. März) Lockerungen an, auch dürfen sich wieder zwei Haushalte mit insgesamt fünf Personen treffen. Nicht so in der Stadt Düren. Hier ist der 7-Tage-Wert inzwischen auf 229 gestiegen, im gesamten Kreis Düren liegt die Inzidenz bei rund 125. In Düren selbst hat man nun aber entschieden die Corona-Maßnahmen im Gegensatz zum Deutschland-Trend erst einmal wieder verschärfen zu wollen.

Unter anderem ist das Verweilen in Parks verboten, nur noch ein Spaziergang ist erlaubt. Auch die Maskenpflicht wurde in der Innenstadt sowie in Kitas ausgeweitet. Trotz hoher Inzidenz dürfen ab Montag auch in Düren die Geschäfte wieder öffnen. Allerdings ist nur ein Kunde pro 20 Quadratmetern erlaubt. Die Regeln sollen vorerst bis zum 21. März gelten.

Corona-Pandemie in NRW: Inzidenz pendelt sich laut RKI ein

Update, Samstag (6. März), 11.50 Uhr: Für Nordrhein-Westfalen meldet das RKI 1.982 Neuinfektionen binnen der letzten 24 Stunden. Damit liegt die Inzidenz bei 64,6, was ein Anstieg von 0,7 bedeutet. Seit rund zwei Wochen bewegt sich der 7-Tage-Wert bei einer Inzidenz von etwa 64. Mal gibt es einen leichten Anstieg, mal sinken die Zahlen. Aktuell sieht es aber danach aus, als ob sich der Wert einpendeln würde. Welche Auswirkungen die Lockerungen ab kommender Woche haben, bleibt abzuwarten.

NRW muss außerdem 53 weitere Todesfälle in Zusammenhang mit dem Coronavirus verzeichnen. Damit liegt die Zahl der verstorbenen Personen seit Beginn der Corona-Pandemie bei 13.363 in NRW.

Die Inzidenz scheint sich bei einem Wert um die 60 einzupendeln.

Corona in NRW: Test-Verkauf bei Aldi sorgt für Chaos

Update, Samstag (6. März), 9.50 Uhr: Ab heute verkaufen Lidl und Aldi Corona-Tests für zu Hause. Das sorgte bereits in den frühen Morgenstunden für Chaos. Noch bevor Aldi öffnete, bildeten sich vor zahlreichen Filialen in NRW lange Schlangen. Außerdem war der Corona-Test innerhalb kürzester Zeit ausverkauft. Auch bei Lidl, der überraschenderweise auch ab heute die Tests verkauft, wurde die Webseite kurzfristig aufgrund hoher Zugriffszahlen lahmgelegt.

Corona in NRW: Leichter Rückgang der Fallzahlen zu verzeichnen

Update, Samstag (6. März), 8.30 Uhr: Die Gesundheitsämter haben dem Robert Koch-Institut (RKI) zufolge binnen der letzten 24 Stunden 9557 Corona-Neuinfektionen und 300 weitere Todesfälle gemeldet. Am Samstag vor einer Woche meldete das RKI noch 9762 Neuinfektionen und 369 Todesfälle.

Basierend auf den aktuellen Fallzahlen liegt die bundesweite 7-Tage-Inzidenz bei 65,6. Auch wenn die Zahl der Neuinfektionen und Todesfälle derzeit leicht zurückgeht, steigt die Zahl der binnen sieben Tagen gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner. So lag sie am Freitag (5. März) bei 65,4, am Samstag vor einer Woche noch bei 63,8.

Die weiteren Entwicklungen zum Coronavirus in NRW gibt es in unserem alten Live-Ticker.

Rubriklistenbild: © Bernd Thissen/dpa

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