Live-Ticker zur Covid-19-Pandemie

Corona in NRW: Lockdown oder Teststrategie? Dortmund hat sich entschieden +++ „Modellstadt“ Köln nicht überall

Das Coronavirus (SARS-CoV-2) dominiert das Leben in Deutschland und NRW weiterhin. Über alle Entwicklungen zur Covid-19-Pandemie informiert RUHR24 im Live-Ticker.

Kreis/kreisfreie StadtInzidenzwert, 26. März (Vergleich zum Vortag)
Gesamt NRW119,9 (+6,5)
Dortmund117,1 (+10,5)
Bochum125,0 (+17)
Essen119,3 (+16,8)
Duisburg151,6 (+1,6)
Gelsenkirchen139,8 (+1,5)
Kreis Recklinghausen117,1 (+4,9)
Kreis Unna94,7 (+10,4)

Die Ereignisse nach 19.50 Uhr befinden sich im neuen Live-Ticker über das Coronavirus in NRW auf RUHR24.de.

Corona in NRW: Bochum entscheidet sich ebenfalls für „test, click and meet“

Update, Freitag (26. März), 19.50 Uhr: Die Stadt Bochum wird ab kommender Woche genau wie Dortmund und Essen aufgrund der zahlreichen Möglichkeiten, sich mit Schnelltests testen zu lassen, das Format „Click and Meet“ in der Stadt weiterführen.

Corona in NRW: Auch Essen entscheidet sich für Öffnungen mit Tests

Update, Freitag (26. März), 18.40 Uhr: In der Stadt Essen müsste es aufgrund der hohen Inzidenz von aktuell 119,3 am heutigen Freitag zur sogenannten Notbremse kommen. Aber genau wie Dortmund (Update von 18 Uhr) will Oberbürgermeister Thomas Kufen (CDU) aufgrund der zahlreichen Schnelltestmöglichkeiten, den Einzelhandel offen halten.

Lockdown oder Teststrategie: Dortmund hat sich entschieden

Update, Freitag (26. März), 18 Uhr: Bleiben die aktuellen Möglichkeiten der Öffnungen in Dortmund bestehen oder geht es zurück in den Lockdown? Wie die Ruhr Nachrichten berichten, hat sich die Stadt entschieden, die in der Coronaschutzverordnung festgeschriebene Option zu ziehen.

Demnach ist ab Montag (29. März) ein tagesaktueller und negativer Corona-Test notwendig, um shoppen zu gehen. Die Voraussetzung: Es müssen genügend Schnelltestmöglickeiten verfügbar sein. Die sei gegeben, heißt es von der Stadt Dortmund.

Das einzige Problem sei jedoch nun, dass wohl zahlreiche Geschäfte, sich auf eine Schließung eingestellt und dementsprechend Lieferketten und Dienstpläne so eingerichtet haben.

Corona in NRW: Köln wird Modellstadt - doch nicht auf dem gesamten Stadtgebiet

Update, Freitag (26. März), 15.30 Uhr: Köln soll zusammen mit Winterberg, dem Kreis Warendorf und Aachen Modellstadt werden und das sogenannte „Tübinger Modell“ austesten. Es soll geprüft werden, wie sich das Modell in einer Metropole auswirkt. Menschen können demnach mit elektronischen Nachweis über einen negativen Coronatest Einzelhandel und Gastronomie nutzen.

Man wolle, wie Oberbürgermeisterin Henriette Reker es gegenüber dem Kölner Stadtanzeiger sagte, das Vertrauen der Bevölkerung zurückgewinnen und ein Teil des Lebens zurückgewinnen. Es seien in Köln ausreichend Testkapazitäten vorhanden.

Allerdings äußerte sich Andrea Blome, Leiterin des Krisenstabs der Stadt Köln, am heutigen Freitag, dass das Konzept nicht für die ganze Stadt Köln gelten werde. Es werde lediglich in einzelnen Bereichen oder Viertel möglich sein. Zudem spiele die Inzidenz eine Rolle. Die digitale Lösung sei, wie es in einer Mitteilung der Stadt Köln heißt, aktuell noch nicht klar.

Corona in Dortmund: Mutation weiter auf dem Vormarsch

Update, Freitag (26. März), 15.15 Uhr: Die Stadt Dortmund meldet 119 Neuinfektionen am heutigen Freitag. 33 Personen lasen sich 16 Familien zuordnen. Insgesamt befinden sich 3.006 Menschen in Quarantäne. Der Inzidenzwert werde voraussichtlich bei 127,2 liegen. Bislang sind 854 Infektionsfälle mit Mutationen nachgewiesen - 853 fallen auf die britische Mutation B.1.1.7.

Corona in NRW: Probleme bei der Terminvergabe im Impfzentrum in Dortmund

Update, Freitag (26. März), 15 Uhr: Aktuell wird das Impfportal überarbeitet, sodass eine Anmeldung online für Über-80-Jährige nicht möglich ist. Das teilte die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) am heutigen Freitag mit. Nach Ostern sei das Portal wieder verfügbar.

Corona-Öffnungen in NRW: Geschäfte sollen unabhängig von der Inzidenz öffnen

Update, Freitag (26. März), 13.04 Uhr: NRW will Geschäfte und weitere Einrichtungen wie Zoos trotz steigender Inzidenzen komplett offen halten. Das auch in Städten, in denen die Inzidenz über 100 oder sogar 200 liegt. Das teilte NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) in einer Pressekonferenz mit. Die „Notbremse“, die eigentlich ab Montag zumindest für einzelne Kommunen gelten sollte, gilt nur noch teilweise. Entscheiden sich Städte, die Ladenöffnungen durch ein Testkonzept möglich zu machen, soll die Notbremse im Einzelhandel nicht gelten. Öffnungen von Kinos, Theatern oder anderen Freizeiteinrichtungen seien jedoch nur in den sogenannten Modellregionen nach dem „Tübinger Modell“ möglich.

NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann teilt mit, dass Geschäfte ab Montag wieder öffnen dürfen – mit Bedingungen.

Corona-Kehrtwende in NRW: Ab Montag doch keine Notbremse

Update, Freitag (26. März), 12.07 Uhr: NRW wird ab Montag (29. März) nun doch keine landesweite Corona-Notbremse ziehen, das berichtet die dpa. Nur in Kommunen mit hoher Inzidenz müssen unter anderem Läden, Sportstätten und Kultureinrichtungen schließen. Das geht aus der am Freitag veröffentlichten Corona-Schutzverordnung hervor. Die Kommunen dürfen demnach Ausnahmen für Menschen mit tagesaktuellem negativem Corona-Test erlauben, darüber berichtet auch die Bild-Zeitung. Diese Ausnahme-Möglichkeiten müssen mit dem Gesundheitsministerium abgesprochen werden.

Zwar hatte NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) angekündigt, dass in NRW die Corona-Notbremse ab Montag gezogen werde. Laschet hatte aber auch gesagt, dass im Kampf gegen Corona ein neues Kapitel aufgeschlagen werden müsse. Das „reine Schließen“ sei an seine Grenzen gekommen.

Corona in NRW: „Paar-Impfungen“ nach Ostern

Update, Freitag (26. März), 11.22 Uhr: Der neue Impferlass ermöglicht es auch Menschen unter 70 Jahren, ab dem 8. April in NRW geimpft zu werden. Die 79-Jährigen, die nach Ostern als nächste dran sind, können nämlich einen Termin für ihren Lebenspartner oder ihre Lebenspartnerin mit ausmachen – dabei ist es egal wie alt diese sind. Das hat das Gesundheitsministerium klargestellt. Wie man allerdings belegt, dass man verpartnert ist, wenn man nicht verheiratet ist, überlässt das Gesundheitsministerium den Kreisen und kreisfreien Städten. Man spreche sich hier „für ein möglichst pragmatisches Vorgehen“ aus, so das Ministerium auf seiner Internetseite.

RKI-Chef Lothar Wieler: „Die Situation wird sich verschlechtern“

Update, Freitag (26. März), 10.18 Uhr: „Uns stehen harte Wochen bevor“, mahnt RKI-Chef Lothar Wieler. Wieler ist sich sicher: „Wir müssen uns darauf einstellen, dass die Zahlen steigen und viele Menschen sterben werden. Es gibt deutliche Signale, dass diese Welle schlimmer wird, als die ersten beiden Wellen.“ Grund dafür ist vor allen die britische Mutation, die sich immer weiter in Deutschland verbreitet. Besonders stark betroffen seien Berufstätige sowie Kinder und Jugendliche – Ansteckungen fänden in Kitas, Schulen und am Arbeitsplatz statt. 

„Wir befinden uns am Anfang der dritten Welle.“ Experten und Wissenschaftler seien sich sicher, dass sich die Situation in den nächsten Tagen verschlechtern wird.

Laut RKI-Chef Lothar Wieler hat die dritte Corona-Welle Deutschland bereits erreicht.

Jens Spahn zur Corona-Lage in Deutschland: „Die Impfung wirkt“

Update, Freitag (26. März), 10 Uhr: Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) und RKI-Chef Lothar Wieler geben heute einen Überblick über die Corona-Situation in Deutschland. Zu Beginn der Konferenz verkündet Jens Spahn, dass die Testpflicht für Einreisende nach Deutschland erst Montagnacht (29. März) in Kraft tritt. Weiter mahnt Spahn, dass durch die stark steigenden Infektionszahlen, das Gesundheitssystem im April stark belastet werden könne und appelliert an die Länder, die vereinbarte „Notbremse“ konsequent umzusetzen.

Die Inzidenz bei den über 80-Jährigen ist von 290 Anfang Januar auf jetzt 55 gesunken, zudem gibt es laut Spahn kaum noch große Ausbrüche in den Pflegeheimen. Den starken Rückgang führt der Gesundheitsminister auf die Impfungen zurück, die zunächst bei der älteren Bevölkerung zum Einsatz kamen. „Die Impfung wirkt“, betont er.

Corona-Lockerungen in NRW: Modellkommunen sollen feststehen

Update, Freitag (26. März), 9.40 Uhr: Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) hat es bereits klargemacht: „Wir brauchen Tübingen überall.“ Damit gemeint ist ein Modell zur Öffnung von Geschäften und Kulturangeboten in Verbindung mit einer ausgeweiteten Corona-Test-Strategie. Wie der Kölner Stadt Anzeiger aus Regierungskreisen erfahren haben will, sollen diese Modellprojekte, die sich an der Stadt Tübingen orientieren, ab dem 6. April in NRW umgesetzt werden. Demnach sollen der Kreis Warendorf, Winterberg, Aachen und Köln zu den auserwählten Städten gehören.

Corona-Mutation breitet sich schnell unter Kindern aus

Update, Freitag (26. März), 9.16 Uhr: Die britische Coronavirus-Mutation breitet sich Deutschland und NRW immer weiter aus – besonders unter Kindern. Was eigentlich seit Längerem aus Großbritannien bekannt war, zeigt sich jetzt auch hier. Denn in keiner Altersgruppe steigen die Corona-Fallzahlen aktuell so stark wie unter den 0-14-Jährigen. Laut RKI liegt die Inzidenz in allen Altersgruppen unter vierzehn Jahren mittlerweile über 100.

Umstrittener Corona-Masken-Deal beschäftigt NRW-Landtag

Update, Freitag (26. März), 8.39 Uhr: Aktuell läuft eine Ausschreibung der nordrhein-westfälischen Polizei für 1,25 Millionen Stoffmasken – obwohl es inzwischen die Pflicht zu medizinischen Masken gibt. Das Thema beschäftigt heute auch den Landtag NRW, die Abgeordneten von SPD und AfD verlangen Antworten und wollen wissen, warum Landesregierung an der Ausschreibung festhält. Die Angebotsfrist wurde sogar bis April verlängert, allerdings mit dem Zusatz, dass die Dringlichkeit entfallen sei und die Lieferung in Etappen erfolgen könne.

Es sei mittlerweile „wissenschaftlich unbestritten“, dass Alltags- oder Community-Masken eine schlechtere Schutzwirkung hätten als medizinische Masken, heißt es im Antrag der SPD. Gerade in Anbetracht der Ausbreitung der als gefährlicher geltenden britischen Virusvariante seien Stoffmasken nicht mehr geeignet. Die AfD verlangt von der Regierung, zu erklären, warum sie „Geld für obsolete oder minderwertige Masken ausgibt“.

Corona in NRW: Inzidenz in NRW steigt – mehr als 4500 neue Infektionen

Update, Freitag (26. März), 8.10 Uhr: Wie in ganz Deutschland steigen auch in NRW die Infektionszahlen weiter an und damit die Inzidenz. In den vergangenen 24 Stunden wurden dem RKI 4618 neue Corona-Fälle im bevölkerungsreichsten Bundesland gemeldet. Damit steigt die 7-Tage-Inzidenz auf 119,9 an (Vortag: 113,4). Außerdem musste das Institut 35 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus verzeichnen. Insgesamt wurden seit Beginn der Pandemie bei 593.519 Menschen in NRW das Coronavirus nachgewiesen, 14.064 sind im Zusammenhang mit dem Virus verstorben.

Corona-Pandemie in Deutschland: Infektionszahlen steigen weiter

Update, Freitag (26. März), 6.31 Uhr: Das RKI meldet unter Berufung auf die Angaben der Gesundheitsämter mehr als 21.500 neue Corona-Fälle in Deutschland. Insgesamt gab es 21.573 neue Ansteckungsfälle – das sind knapp 1100 Fälle weniger als am Vortag, aber rund 4000 mehr als am Freitag vergangener Woche (19. März). Die Sieben-Tage-Inzidenz stieg bundesweit auf 119,1. Am Donnerstag hatte sie bei 113,3 gelegen. 

Außerdem muss das RKI 183 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung melden. Die Gesamtzahl der Corona-Fälle in Deutschland seit Beginn der Pandemie erhöhte sich demnach auf 2.734.753. Insgesamt 75.623 Infizierte starben.

Corona in NRW: Düsseldorf will Hoffnung auf Rheinkirmes 2021 nicht aufgeben

Update, Donnerstag (25. März), 22.05 Uhr: Wie die Rheinische Post berichtet, will man in Düsseldorf die Hoffnung auf die Rheinkirmes im Jahr 2021 noch nicht ganz begraben. Die Entscheidung soll im April fallen. Oberbürgermeister Stephan Keller (CDU) und Lothar Inden, Chef des veranstaltenden Schützenvereins, wollen dann darüber sprechen, inwieweit die Veranstaltung in diesem Jahr stattfinden kann.

Corona-Update zu Urlaub an Ostern: Mallorca zieht die Notbremse

Update, Donnerstag (25. März), 20.40 Uhr: Mallorca zieht in der Corona-Pandemie die Notbremse. Doch was heißt das für den Tourismus? Es soll definitiv mehr Einschränkungen geben. Cafés und Restaurants schließen früher, auch Hotelbars müssen früher dicht machen. Zudem plant auch die Bundesregierung für Reiserückkehrer eine Pflicht, einen Test vor Abflug zu machen.

Nach zu früher Corona-Impfung: Duisburger Hafenchef Staake entschuldigt sich

Update, Donnerstag (25. März), 20.06 Uhr: Der Duisburger Hafenchef Erich Staake hat sich nach viel öffentlicher Kritik nun für seine vorzeitige Corona-Schutzimpfung entschuldigt. Er habe aus Sorge um seine persönliche Gesundheit gehandelt. „Diesen Fehler bedauere ich sehr“, so Staake. „Mein Verhalten war falsch. Ich möchte mich dafür entschuldigen.“

Der 67-Jährige hatte sich bereits am 13. Januar und am 3. Februar impfen lassen, obwohl er laut Impfreihenfolge noch nicht dran gewesen ist. Ein Hafensprecher hatte die Impfung zunächst mit Staakes zahlreichen Auslandsreisen im Dienst des als systemrelevant eingestuften Unternehmens gerechtfertigt. Nun sagte Staake jedoch: „Dienstliche Gründe haben hier keine Relevanz.“

Nordrhein-Westfalen: Auch nach den Ferien kein Regelunterricht geplant

Update, Donnerstag (25. März), 19 Uhr: NRW plant an den Schulen nach den Osterferien zwei weitere Wochen mit Wechselunterricht. Zunächst bis zum 23. April sollten die Schüler abwechselnd im Klassenraum und zu Hause lernen, teilte das Schulministerium am Donnerstag in einer Mail an die Schulen mit. In besonders von der Pandemie betroffenen Regionen sei auch ein kompletter Distanzunterricht möglich, hieß es weiter.

Dortmund meldet sprunghaften Anstieg bei Infektionen mit Corona-Mutation

Update, Donnerstag (25. März), 18.30 Uhr: Die Zahl der Corona-Neuinfektionen in Dortmund steigt derzeit täglich an. Auch am heutigen Donnerstag meldete das Gesundheitsamt viele Neuinfizierte. Laut den Angaben der Stadt sind 180 positive Testergebnisse hinzugekommen (Vortag: 135). Von den Neuinfizierten lassen sich 43 Personen 19 Familien zuordnen. Zurzeit befinden sich in Dortmund außerdem 3.133 Menschen in Quarantäne.

Die Sieben-Tage-Inzidenz steigt ebenfalls sprunghaft an. Lag sie am Mittwoch (24. März) noch bei 109,5, überschreitet sie jetzt bereits die 120er-Grenze (121,5). Auch bei den Infektionen mit den Corona-Varianten gibt es einen Anstieg. Diese liegen nun insgesamt – seit dem ersten Auftreten – bei 778 (Vortag: 670). Dabei machen 777 Fälle mit der britischen Variante (B.1.1.7) aus und ein Fall mit der südafrikanischer Variante (B.1.351).

Corona in NRW: Dortmund will sich um Tübinger Modell bewerben

Update, Donnerstag (25. März), 17.30 Uhr: Die Stadt Dortmund will sich beim Land NRW um das sogenannte „Tübinger Modell“ bewerben - es geht um Lockerungen im Zusammenspiel mit zahlreichen Corona-Tests. Oberbürgermeister Thomas Westphal (SPD) hat das heute im Rat verkündet. Zudem wolle man die Expertise der TU Dortmund und des Fraunhofer Institus mit einbeziehen.

Corona in NRW: Polizei ermittelt gegen Arzt aus dem Impfzentrum Essen

Update, Donnerstag (25. März), 16.30 Uhr: Die Polizei NRW ermittelt gegen einen Arzt aus dem Impfzentrum Essen. Der soll außerhalb der Öffnungszeiten Impfungen verabreicht haben. Angeblich an Familienmitglieder. Die Polizei ermittelt nun gegen den 65-Jährigen.

Corona-Update Deutschland: Saarland will Lockdown beenden

Update, Donnerstag (25. März), 15.30 Uhr: Zwar soll es auch in NRW in verschiedenen Städten bald möglich sein, Öffnungen furch ein Tübinger-Modell zu realisieren. Doch das Bundesland Saarland will wohl noch einen Schritt weiter gehen - und will selbst zur Modellregion werden.

So soll im Zuge von Lockerungen und zahlreichen Tests das gesellschaftliche Leben ermöglicht werden, wie es der Südwest-Rundfunk berichtet. Ab dem 6. April sollen sowohl Kinos, Fitnessstudios und die Außengastronomie der Bars und Restaurants öffnen.

Ein Schnelltest darf dementsprechend nicht älter als 24 Stunden sein. Im Saarland soll es möglich sein, dass sich bis zu zehn Menschen mit negativem Corona-Test wieder treffen können. Die Lockerungen sollen gelten, solange eine Inzidenz von unter 100 vorhanden sei.

NRW will Impf-Tempo anziehen - unter 80-Jährige sollen ab 8. April geimpft werden

Update, Donnerstag (25. März), 15 Uhr: Die unter 80-Jährigen sollen in NRW ab dem 8. April geimpft werden. Das geht aus einem Erlass des NRW-Gesundheitsministeriums hervor. Ab dem 6. April sollen die ersten Einladungen an Menschen abgeschickt werden, die 79 Jahre alt sind. Auch die Lebenspartner sollen sich mitimpfen lassen können.

Unklar ist, wann es mit den 78-jährigen Menschen in NRW weitergeht. Das Problem: Aktuell ist noch nicht ausreichend Impfstoff verfügbar.

Coronavirus in NRW: Corona-Antikörper-Test machen und Geld bekommen

Update, Donnerstag (25. März), 13.08 Uhr: Hatte ich bereits Covid-19 und habe es nicht bemerkt? Ein Test auf Antikörper könnte die Antwort liefern: Die hauseigene Blutspende des Klinikums Dortmund bietet in der Zeit vom 1. bis zum 30. April 2021 kostenlose Antikörper-Testungen für alle Neu- und Dauerspender an. Dabei müssen die Spender nichts weiter tun, nur Blut spenden, der Test auf Corona-Antikörper erfolgt im Labor. Dabei hat der zusätzliche Test keine Auswirkung auf die Aufwandsentschädigung, die Blutspendern zusteht: Für jede Vollblut- oder Plasmaspende gibt es 20 Euro.

„Alle Spender, die positiv auf Antikörper getestet werden, werden benachrichtigt“, erklärt PD Dr. Uwe Cassens, Direktor des Instituts für Transfusionsmedizin im Klinikum Dortmund. Dennoch sei das Virus nach wie vor nicht vollends erforscht und auch mit einer bestehenden Immunität solle auf Abstand zu Mitmenschen auf keinen Fall verzichtet werden.

Corona-Testpflicht für Urlauber soll kommen

Update, Donnerstag (25. März), 12.08 Uhr: Offenbar kommt auf Urlauber bald die Testpflicht zu. Wie das Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) und die Bild-Zeitung berichten, liegt ein Entwurf des Bundesgesundheitsministeriums für die neue Einreiseverordnung vor – es befindet sich laut RND allerdings noch in der Ressortabstimmung. Dem Entwurf zufolge sollen sich Reisende, die im Ausland Urlaub gemacht haben, noch vor der Rückkehr nach Deutschland auf das Coronavirus testen lassen. Bisher gibt es eine Testpflicht nur für Urlauber, die aus einem Risikogebiet einreisen, diese Vorgabe soll nun in eine allgemeine Testpflicht geändert werden. Die Bestimmung soll bereits ab Freitag (26. März) gelten.

Corona in NRW: Neues Testzentrum in Shopping-Center eröffnet bald

Update, Donnerstag (25. März), 10.52 Uhr: Neben den Impfungen gehört eine ausgedehnte Teststrategie zur Bekämpfung der Corona-Pandemie. Daher eröffnen im Land NRW immer mehr Corona-Testzentren. Schon ab kommender Woche soll ein Testzentrum in einem Shopping-Center eröffnen. In Deutschlands größten Open-Air Shopping-Center „Ruhr Park“ sollen bald bis zu 5000 Tests pro Woche durchgeführt werden können. Ab Montag (29. März) nimmt das neue Corona-Testcenter Region Ruhr seinen Betriebt auf.

Dann sollen dort zahlreiche kostenlose Schnelltests gemacht werden können, außerdem wird es ein Angebot an kostenpflichtigen Tests geben. So sind auch Antigen-Schnelltests per Abstrich, Antikörper-Bluttests und gängige PCR-Tests möglich. Termine können Interessierte online über das Testcenter buchen, oder je nach Verfügbarkeit vor Ort vereinbaren. Das Testzentrum ist montags bis samstags von 10:00 bis 20:00 Uhr geöffnet.

Im Ruhr Park wird es bald eine Corona-Teststation geben.

Angela Merkel spricht im Bundestag: „Grünes Zertifikat“ geplant

Update, Donnerstag (25. März), 9.30 Uhr: In der Regierungserklärung zum Europäischen Rat erklärt Angela Merkel (CDU), dass die EU ein sogenanntes „Digitales grünes Zertifikat“ plant. Gemeint ist ein in der EU gegenseitig anerkannter Nachweis für Impfungen, Tests und Immunisierung durch eine überstandene Covid-Erkrankung. Allerdings ist sich die Bundeskanzlerin sicher, dass es bis zur praktischen Umsetzung noch einige Wochen dauern kann. Denn zwar sei die technische Umsetzung leicht, allerdings ist der rechtliche Weg nicht einfach, besonders nicht bei 27 Mitgliedsstaaten in der EU.

Corona in NRW: Experten und Wissenschaftler bedauern Absage von Osterruhe und befürchten Schlimmes

Update, Donnerstag (25. März), 9 Uhr: Die Osterruhe – von Wirtschaft gefürchtet und von Wissenschaftlern begrüßt – wurde gestern plötzlich wieder abgesagt. Zu kurz sei laut Kanzlerin Angela Merkel (CDU) die Zeit, um alles für den scharfen Oster-Lockdown zu klären. Das freut die Wirtschaft, doch Experten aus der Wissenschaft haben die Befürchtung, dass wir so die dritte Corona-Welle nicht bewältigen können. „Da wir ein exponentielles Wachstum bei den Intensivpatienten in den letzten Tagen sehen können, hätte die Osterpause sicherlich wieder einige Infektionen verhindern können, die jetzt unvermeidbar stattfinden werden“, sagte eine Sprecherin der Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (Divi) gegenüber dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND).

„Wenn wir so weitermachen wie bisher – und wir sind ja immerhin noch in einem Lockdown –, werden wir eine Bewältigung der sich aufbauenden dritten Welle nicht schaffen“, sagt der Professor für Medizin, Mikrobiologie und Katastrophenhilfe an der Akkon-Hochschule in Berlin gegenüber dem RND. Er spricht sich für weitere Einschränkungen der Mobilität und der Kontakte aus, andernfalls würde sich eine Rückkehr zur Normalität und zu Lockerungen weiter nach hinten verschieben.

Coronavirus in NRW: Rund 4500 neue Infektionen – Inzidenz steigt

Update, Donnerstag (25. März), 8.04 Uhr: Der Corona-Inzidenzwert in NRW steigt weiter. Das RKI gab am Donnerstagmorgen für das bevölkerungsreichste Bundesland einen Wert von 113,4 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen an. Am Mittwoch lag der Wert noch bei 111,2 gelegen. Die Gesundheitsämter meldeten 4564 Neuinfektionen und 35 neue Todesfälle.

Den höchsten Inzidenzwert in NRW gab es mit 220,4 im Märkischen Kreis. Mit Höxter (55,6) und Coesfeld (55,3) lagen nur zwei Kreise unter dem Inzidenzwert von 60. In der größten nordrhein-westfälische Stadt Köln wird eine Inzidenz von 113,2 registriert. Auch die Revierstädte Dortmund (106,6) und Essen (102,4) lagen über der wichtigen 100er-Marke. Für die Landeshauptstadt Düsseldorf wurde ein Wert von 82,5 gemeldet.

Corona-Pandemie in Deutschland: Mehr als 22.500 Neuinfektionen in Deutschland

Update, Donnerstag (25. März), 6.33 Uhr: Innerhalb eines Tages hat es in Deutschland mehr als 22.500 Corona-Neuinfektionen gegeben. Wie das Robert Koch-Institut mitteilt, wurden von den Gesundheitsämtern 22.675 Fälle registriert. Das sind rund 6800 mehr als am Vortag und 5000 mehr als vor einer Woche. Die Sieben-Tage-Inzidenz steigt bundesweit auf 113,3. 

Das RKI meldete am Donnerstag außerdem 228 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung. Die Gesamtzahl der verzeichneten Corona-Fälle in Deutschland seit Beginn der Pandemie erhöhte sich den Angaben zufolge auf 2.713.180. Insgesamt 75.440 Infizierte starben.

Kritik an der Bundeskanzlerin: Merkel wird die Vertrauensfrage nicht stellten

Update; Mittwoch (24. März), 22.35 Uhr: Nachdem Bundeskanzlerin Angela Merkel am Mittag ihren „Fehler“ zu der „Osterruhe“ eingeräumt hatte, kam ihr eine Welle der Kritik entgegen – vor allem vonseiten der Opposition. Die Vertrauensfrage werde Merkel jedoch nicht stellen. Das sagte sie im ARD Brennpunkt. FDP und Linke hatten die Kanzerlin aufgefordert, die Vertrauensfrage zu stellen. Die Kanzlerin hingegen verteidigte in der Sondersendung ihre Kehrtwende bei der Osterruhe. Denoch räumte sie ein, dass die Maßnahmen nicht ausreichend geplant gewesen seien.

Angst vor weiteren Konzert-Absagen: Branche fordert Sonderrechte für Geimpfte

Update, Mittwoch (24. März), 21.47 Uhr: Wegen der Corona-Pandemie wurden im vergangenen Jahr Konzerte und Festivals in ganz Deutschland abgesagt. 2021 könnte es ähnlich aussehen. Die Eventbranche fordert jetzt, dass Personen mit einer Corona-Impfung Konzerte und andere Veranstaltungen besuchen sollen dürfen. Auch frisch negative getestete Personen sollen wieder Zutritt zu größeren Events erhalten.

Corona-Update: NRW-Ministerpräsident Armin Laschet über Corona-Gipfel

Update, Mittwoch (24. März), 21 Uhr: Armin Laschet (CDU), NRW-Ministerpräsident äußerte ich heute im Gespräch bei Bild Live über den Corona-Gipfel. Solche Entscheidungen hätte man nicht in einer Nachtsitzung fällen dürfen. Das sei nicht überzeugend gewesen, was Bund und Länder abgeliefert hätten.

Armin Laschet glaubt, dass durch die Oster-Ruhetage und deren Rücknahme zunächst Vertrauen verspielt worden sei. In Zukunft wolle man alles auf Tests und Impfungen setzen, so Armin Laschet. Ausgangssperren, so der NRW-Ministerpräsident, seien jedoch falsch.

Corona-Inzidenz in Dortmund jetzt deutlich über 100

Update, Mittwoch (24. März), 18 Uhr: Die Inzidenz in Dortmund wird voraussichtlich bei 109,5 liegen. 135 positive Testergebnisse sind am heutigen Mittwoch hinzugekommen. 44 Personen lassen sich 19 Familien zuordnen, wie es in einer Mitteilung der Stadt Dortmund heißt.

699 Neuinfektionen gehören zur britischen Corona-Variante (B.1.1.7). Bislang einmal ist die südafrikanische Variante (B.1.351) aufgetreten.

Handelsverband NRW lobt die Rücknahme der Oster-Ruhetage

Update, Mittwoch (24. März), 17.45 Uhr: Es sei ein bemerkenswerter Schritt, heißt es in einer Mitteilung des Handelsverbandes NRW. Gemeint ist die Rücknahme der Oster-Ruhetage. Denn die wären mehr als nur kontraproduktiv gewesen, sodass ich die Leute besonders am Mittwoch vor den Osterfeiertagen und am Karsamstag in den Geschäften gedrängt hätten.

Weiterhin fordert der Handelsverband NRW eine weitere Öffnungsperspektive, heißt es. Denn sei der Einzelhandel kein Infektionstreiber, was auch Studien des RKI und der TU Berlin beweisen würden Sollte es keine Öffnungsperspektive geben, müssten zumindest endlich echte und finanzielle Hilfen fließen.

Impfungen: Armin Laschet (CDU) will flexiblere Impfreihenfolge

Update, Mittwoch (24. März), 16.45 Uhr: Armin Laschet (CDU) will eine flexiblere Impfreihenfolge in NRW einführen. Man habe einen Erlass herausgegeben. So könnte die Priorisierungsgruppe 2 auch schon geimpft werden. Zuletzt kam aus mehreren Impfzentren die Mitteilung, dass man theoretisch Menschen zwischen 70 und 79 früher ein Impfangebot machen könnte.

Ursprünglich war vorgesehen, dass Menschen dieser Gruppe ab Mitte April geimpft werden können. Laut WAZ gebe es in NRW mehrere Städte, in denen die 70- bis 79-Jährige schon geimpft werden könnten. Allerdings fehlt noch das grüne Licht der NRW-Landesregierung.

Corona-Skandal in Duisburg: Hafenchef (67) drängelt sich bei Impfung vor

Update, Mittwoch (24. März), 16.30 Uhr: Erich Staake (67) Hafenchef in Duisburg, hat sich bei der Corona-Impfung vorgedrängelt und erntet nun massive Kritik. Sören Link, SPD-Oberbürgermeister der Stadt Duisburg, äußerte sich: „Hunderttausende Menschen haben sich in den vergangenen Wochen die Finger wund gewählt, um einen Termin zu bekommen. Wer meint, den Weg zur Spritze abkürzen zu können, schadet dem ohnehin angeschlagenen Vertrauen in der Bevölkerung.“

Erich Staake rechtfertigte die frühe Impfung damit, dass der Job im Hafen systemrelevant sei und er eine ausgeprägte internationale Mobilität in Form von Auslandsreisen habe. Er habe sich deshalb entschieden, an einer Impfung von Restdosen teilzunehmen, berichtet die Rheinische Post.

Corona-Update Deutschland: Bundeskanzlerin Angela Merkel weist Kritik zu Tests an Schulen zurück

Update, Mittwoch (24. März), 16 Uhr: An den Schulen in NRW und in den anderen Bundesländern in Deutschland gibt es zu wenig Selbsttests. Bundeskanzlerin Angela Merkel weist die Kritik von sich: „Ich bin bereit, vieles zu verantworten. Die Verteilung von Selbsttests an Schulen gehört aber nicht zu den Aufgaben einer Bundesregierung.“

Merkel will Urlaub in der Pandemie unterbinden

Update, Mittwoch (24. März), 15.30 Uhr: Unterbindet die Bundesregierung Urlaubsreisen in das Ausland? Aktuell würde, laut Ulrike Demmer, stellvertretende Sprecherin der Regierung, ein entsprechender Prüfauftrag vorliegen. Dementsprechend könnten Reisen nach Mallorca während Corona in der nächsten Zeit ausfallen.

Mit dpa-Material. Alle Ereignisse vor 15.30 Uhr am 24. März sind im Live-Ticker zur Corona-Pandemie in NRW auf RUHR24.de zu finden.

Rubriklistenbild: © Bernd Thissen/dpa

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