Live-Ticker zur Covid-19-Pandemie

Corona in NRW: Fälle in Dortmund verdoppeln sich +++ erste Bundesländer heben Testpflicht für Geimpfte auf

Die dritte Welle der Coronavirus-Pandemie (SARS-CoV-2) dominiert das Leben in Deutschland und NRW. Über alle Entwicklungen zur Covid-19-Pandemie informiert RUHR24 im Live-Ticker.


Dieser Live-Ticker wird nicht mehr aktualisiert. Alle News rund um das Coronavirus in NRW gibt es ab sofort in unserem neuen Live-Ticker auf RUHR24.

Kreis/StadtInzidenz 27. April (Vortag) laut RKI
NRW (gesamt)186,6 (-0,2)
Dortmund206,2 (+2,5)
Bochum186 (+13,4)
Duisburg234,4 (-5,4)
Essen179,7 (+2,3)
Gelsenkirchen263,4 (+4,2)
Kreis Recklinghausen185,5 (-5,2)
Kreis Unna243,1 (-2)

Corona in NRW: Die zehn Städte mit den höchsten Inzidenzen

Update, Dienstag (27. April), 17.55 Uhr: Nach Angaben des RKI liegt die Inzidenz in NRW heute bei 186,6, was ein Rückgang von 0,2 im Vergleich zum Vortag bedeutet. Noch immer ist die Lage in vielen Städten und Kreisen angespannt und die Inzidenz-Wert weit von der 100er-Markt entfernt, die die Lockerung der Bundesnotbremse in Aussicht stellt.

Das sind die zehn Städte und Kreise mit den höchsten Inzidenzen in NRW:

  • Herne 294,7
  • Hamm 287,9
  • Remscheid 280,2
  • Hagen 270,3
  • Gelsenkirchen 263,4
  • Leverkusen 260,2
  • Wuppertal 250,9
  • Oberbergischer Kreis 246,3
  • Kreis Unna 243,1
  • Köln 240

Nur in Coesfeld (86,6) und in Höxter (71,3) liegt der 7-Tage-Wert unter 100 und die Notbremse mit Ausgangssperren greift nicht.

Corona: Erst Bayern, dann Berlin – Geimpfte werden Genesenen oder Getesten gleichgestellt

Update, Dienstag (27. April), 17.30 Uhr: Ob Geimpfte mehr Freiheiten erhalten sollen, wird viel diskutiert. Nach dem Impfgipfel am Montag, preschen nun erste Bundesländer vor und setzen die Privilegienn schon früher um – so zum Beispiel in Bayern, Berlin und Niederssachen.

In Bayern werden vollständig Geimpfte ab dieser Woche negativ auf Corona Getesteten gleichgestellt. Das bedeutet, das Geimpfte mit einem vollständigen Impfschutz bei einem Friseurbesuch keinen negativen Coronatest vorweisen müssen. Der Zugang zu bislang noch geschlossenen Institutionen wie Schwimmbäder oder Theater sei nicht vorgesehen.

Ähnlich handhabt man es bereits seit Mitte April in Berlin. Hier geht man allerdings noch einen Schritt weiter und erlässt die Testpflicht auch Personen, die bereits einmal an Corona erkrankt und inzwischen nachweislich wieder genesen sind. Ob in NRW ähnliche Lockerungen geplant sind, ist noch unklar. Ministerpräsident Armin Laschet hat sich bislang noch nicht dazu geäußert.

Corona im Ruhrgebiet: Erste Kita will Gebühren aussetzen

Update, Dienstag (27. April), 17.30 Uhr: In Lünen im Ruhrgebiet will man versuchen im Monat Mai die Kita-Gebühren auszusetzen.  „Gerade für Familien ist die Belastung in der Corona-Pandemie sehr hoch. Der Betreuungsaufwand ist gestiegen und gleichzeitig sind die Eltern finanziell belastet – mit Gebühren, für die sie im Moment keine oder zumindest deutlich weniger Gegenleistungen bekommen“, sagte Bürgermeister Jürgen Kleine-Frauns. Er will beim Finanzausschuss der Stadt Lünen seinen Vorschlag in dieser Woche durchsetzen.

Corona: Häusliche Gewalt während der Pandemie

Update, Dienstag (27. April), 17.10 Uhr: Die tatsächliche Zahl der Opfer von häuslicher Gewalt zu erfassen ist fast unmöglich – zu viele Fälle werden nicht gemeldet. Das Landeskriminalamt hat nun dennoch für das Corona-Jahr 2020 in NRW ein Lagebild erstellt.

Daraus ergab sich, dass 44 Menschen in Folge von häuslicher Gewalt gestorben sind und 29155 Fälle gemeldet wurden – das ist ein Anstieg von 7,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. 70 Prozent der Opfer waren weiblich. Immerhin: In fast allen Fällen (99,38 Pronzent) wurden nach Angaben des Landeskriminalamtes Tatverdächtige ermittelt.

NRW-Innenminister Herbert Reul nannte mögliche Ursachen: räumliche Enge, die fehlende Möglichkeit sich aus dem Weg zu gehen, vielleicht auch der gestiegene Alkoholkonsum. Möglicherweise habe die Agression während der Pandemie zugenommen oder Taten würden eher angezeigt werden, so der CDU-Politiker gegenüber der Rheinischen Post. Man werde das im Auge behalten, so Reul.

Corona in Dortmund: Zahl der Neuinfektionen doppelt so hoch – Unterstützung durch Bundeswehr

Update, Dienstag (27. April), 16.30 Uhr: Die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus hat sich in Dortmund binnen der letzten 24 Stunden verdoppelt. Waren es am Montag rund 100 neue Coronafälle, meldete die Stadt für heute Ein 54-jähriger Mann verstarb gestern nach mehrwöchigem Krankenhausaufenthalt ursächlich an COVID-19.258 Neuinfektionen. Außerdem muss die Stadt Dortmund einen weiteren Todesfall verzeichnen. Ein 54-jähriger Mann verstarb noch am Montag nach mehrwöchigem Krankenhausaufenthalt an den Folgen von Covid-19. Damit steigt die Zahl der Todesfälle in Dortmund seit Beginn der Pandemie auf 234, 111 weitere Corona-Patienten verstarben aufgrund anderer Ursachen.

Nach eigenen Berechnungen der Stadt liegt die Inzidenz mit den heutigen Zahlen bei 204,5. Der tatsächliche Wert des RKI wird erst ab 0 Uhr abrufbar sein und gilt von da an verbindlich. Ein Großteil der Neuinfektionen ist auf die britische Mutante zurückzuführen. Die Zahl der südafrikanischen und brasilianischen Corona-Mutation bleibt unverändert binnen der letzten 24 Stunden.

Wie die Stadt außerdem mitteilte, soll ab Mittwoch die Bundeswehr das Impfzentrum in Dortmund unterstützen. Bis vorerst Ende Mai sollen 14 Soldaten im organisatorischen Bereich Hilfe leisten. Gründe für die Unterstützung nannte die Stadt nicht. Zuletzt waren Soldaten der Bundeswehr bei der Rückverfolgung der Neuinfektionen oder in Altersheimen im Einsatz.

Corona-Pandemie und ihre Folgen für Kinder

Update, Dienstag (27. April), 16.11 Uhr: Der Lockdown hält weiter an. Schulen, Kitas, Freizeit- und Sporteinreichungen sind seit Monaten geschlossen – mit Folgen für die Kinder. Christopf Niessen, Chef des Landessportbunds NRW, befürchtet deshalb, dass es zu schweren Folgen kommen wird, weil Kinder und Jugendliche immer mehr unter Bewegungsmangel leiden. Er kritisierte deshalb im Deutschlandfunk, dass der Sport beim Beschluss von Corona-Maßnahmen nicht beachtet werde. Ausreichender Infektionsschutz und Sport seien miteinander vereinbar, das hätten Studien gezeigt, so Niessen.

Doch es gibt auch positive Entwicklungen: So ergab eine neue Studie 52 Prozent der Jugendlichen und jungen Erwachsenen gaben darin an, viel häufiger oder zumindest etwas häufiger in der Natur unterwegs zu sein als vor der Corona-Krise. Natur spiele für sie oft eine wichtige Rolle beim Stressabbau und zur Ablenkung, aber auch als Raum für Bewegung.des Bundesamt für Naturschutz, dass Kinder und Jugendliche sich während der Pandemie mehr an der frischen Luft aufhalten würden. Rund 50 Prozent der befragten Jugendlichen gab an, die Natur spiele aktuell eine wichtige Rolle beim Stressabbau und diene als Ort der Ablenkung oder der Bewegung.

Corona-Impfung: Patientenschützer kritisieren Lockerung der Priorisierung

Update, Dienstag (27. April), 15.34 Uhr: Beim Impf-Gipfel am Montag (26. April) wurde beschlossen, dass ab Juni die Impfpriorisierung aufgehoben werden soll. Patientenschützer kritisieren das scharf. Es mangele immer noch an genügend Impfstoff und mit der Aussicht auf ein Ende der Impfreihenfolge wolle die Politik nur von ihrem Versagen ablenken, so Eugen Brysch, Vorstand der Deutschen Stiftung Patientenschutz. Er hält die Aufhebung für verfrüht und folgenschwer.

Eugen Brysch, Vorsitzender der Deutschen Stiftung Patientenschutz mit Sitz in Dortmund.

Corona: Zahl der Covid-Intensivpatienten sinkt leicht

Update, Dienstag (27. April), 15.05 Uhr: Nach aktuellem Stand des DIVI-Intensivregisters ist die Zahl der intensivmedizinisch behandelten Corona-Patienten leicht rückläufig. Derzeit werden 5063 Personen auf der Intensivstation behandelt, das sind 59 weniger als noch am Vortag. Auch die Zahl der Patienten, die beatmet werden müssen, sinkt.

Allerdings geht aus den Zahlen des DIVI-Intensivregisters hervor, dass die belegten Intensivbetten mehr werden – 274 Betten im Vergleich zum Vortag. Damit liegt der Anteil der freien Betten gerade mal noch bei 14,1 Prozent im Verhältnis zur Gesamtkapazität.

In NRW sieht die Lage noch dramatischer aus. Hier liegt der Anteil der freien Betten an Gesamtzahl der Intensivbetten gerade mal bei 10,39 Prozent. Ein freies Bett wird nur als solches registriert, wenn eine Klinik genügend Ärzte und Pfleger habe, um einen Patienten darin zu versorgen. Aber auch die Anzahl der Covid-19-Intensivpatienten ist in NRW minimal rückläufig. Weiterhin ist die Lage in den Krankenhäusern aber angespannt.

Corona in NRW: Gericht entscheidet – keine Testpflicht bei schulischen Abschlussprüfungen

Update, Dienstag (27. April), 14.49 Uhr: Aktuell werden in NRW die Abitur- und Abschlussprüfungen geschrieben – unter besonderen Corona-Bedingungen. Das Verwaltungsgericht in Münster hat nun allerdings entschieden, dass für die Teilnahme an den Prüfungen kein negativer Corona-Test notwendig sei. Das Urteil ging auf eine Klage eines Teilnehmers der Abschlussprüfung „Gärtner/Gärtnerin, Fachrichtung Garten- und Landschaftsbau“ zurück. Die Begründung lautet, dass die Teilnahme an Abschlussprüfungen grundrechtlich fundiert sei, wenn sich der Schüler zuvor dafür qualifiziert habe. Die Teilnahme an einer Abschlussprüfung könne nicht von einem negativen Corona-Test abhängig gemacht werden.

Corona-Aus für die Rheinkirmes in Düsseldorf jetzt offiziell

Update, Dienstag (27. April), 13.10 Uhr: Die Rheinkirmes in Düsseldorf findet im Sommer nicht statt. Das haben die Veranstalter und die Stadt Düsseldorf offiziell bestätigt, nachdem die Deutsche Presse-Agentur (dpa) bereits am Montagabend entsprechend berichtete (siehe Update vom 26. April, 22.22 Uhr).

Als Gründe wurden die unklare Pandemie-Lage und die daraus resultierende fehlende Planungssicherheit genannt. „Trotz der Hilfen, die die Stadt Düsseldorf angeboten hatte, können wir uns in diesen Pandemiezeiten und angesichts voller Intensivstationen und eines verschärften Lockdowns bis mindestens 30. Juni eine solche Großveranstaltung ab Mitte Juli nicht vorstellen. Das ist schlicht nicht planbar.“

Die Rheinkirmes in Düsseldorf findet in diesem Jahr nicht statt.

Corona in NRW: Holzwickede vergibt zusätzliche Termine für Astrazeneca-Impfung

Update, Dienstag (27. April), 12.31 Uhr: In Holzwickede werden am 6. Mai 150 zusätzliche Dosen des Corona-Impfstoffs von Astrazeneca verimpft. Die Impfaktion findet im Zeitraum von 10 bis 14 Uhr in der Hilgenbaumhalle am Schulzentrum statt. Personen ab 60 Jahren können über die Homepage der Stadt einen Termin vereinbaren. Jüngere Personen werden ebenso abgelehnt wie Personen, die nicht in Holzwickede wohnhaft sind.

Coronavirus beim FC Schalke 04: Spieler und Staff-Mitarbeiter positiv getestet

Update, Dienstag (27. April), 11.48 Uhr: Nach zwei Corona-Fällen ist beim FC Schalke 04 das Training am Dienstag abgesagt worden. Wie der abgeschlagene Tabellenletzte mitteilte, waren die PCR-Tests vom Montag bei einem Spieler und einem Mitglied des Funktionsteams positiv. Beide begaben sich in häusliche Quarantäne und sind nach Angaben des Vereins symptomfrei.

Corona in NRW: Keine Maskenpflicht in der Aachener Innenstadt

Update, Dienstag (27. April), 11.01 Uhr: Das Verwaltungsgericht Aachen hat einem Eilantrag stattgeben, mit dem sich eine Aachenerin gegen die Anordnung der generellen Maskenpflicht sowohl in den innerstädtischen Parks und Grünanlagen als auch im historischen Altstadtkern und in den Fußgängerzonen gewehrt hat.

Die Allgemeinverfügung sei unzureichend begründet und es fehle an einer konkreten Feststellung, dass der Mindestabstand in diesen Bereichen nicht sichergestellt werden könne. Schon am 23. April hatte die Kammer einem Antrag stattgeben, welcher sich allein auf die Anordnung für den Bereich der innerstädtischen Parks und Grünanlagen bezog.

Coronavirus: Forderungen nach Aussetzung des Patentschutzes für Impfstoffe werden lauter

Update, Dienstag (27. April), 10.30 Uhr: Zunehmend werden die Rufe nach einer vorübergehenden Aussetzung des Patentschutzes für Corona-Impfstoffe lauter: Amnesty International und die Hilfsorganisation Brot für die Welt schlossen sich am Dienstag entsprechenden Forderungen an. Die Europäische Kommission und ihre Mitgliedstaaten ignorierten bislang die zunehmenden Rufe nach einem Patentverzicht, der die weltweite Produktion und Verfügbarkeit von Corona-Impfstoffen und Zubehör erhöhen würde, so die Menschenrechtsorganisation Amnesty International. 

Coronavirus: Kommunen nach Impfgipfel mit Merkel enttäuscht

Update, Dienstag (27. April), 9.40 Uhr: Nach dem Impfgipfel von Bund und Ländern hat sich der Deutsche Landkreistag enttäuscht geäußert. Landkreistagspräsident Reinhard Sager sagte den Zeitungen der Funke Mediengruppe, dass Einschränkungen für Geimpfte so schnell wie möglich beendet werden sollten. „Hier hätten wir klarere Verabredungen erwartet.“

Gerade für den Einzelhandel und die Gastronomie wäre damit endlich eine Perspektive verbunden. Auch der Städte- und Gemeindebund übte Kritik. Hauptgeschäftsführer Gerd Landsberg bezeichnete die „fehlende abschließende Verständigung über die Aufhebung der Grundrechtseinschränkungen für vollständig geimpfte Bürgerinnern und Bürger“ gegenüber der Rheinischen Post als „bedauerlich“.

Am Montag (26. April) hatten Bund und Länder bei einem Treffen über den Umgang mit Geimpften und Genesenen beraten. Grundsätzlich wolle man zwar Erleichterungen für diese Gruppe auf den Weg bringen, konkrete Vereinbarungen gab es aber noch nicht. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) erklärte, diese Frage im Mai abschließend klären zu wollen.

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) bei der Pressekonferenz nach dem Impf-Gipfel

Corona in Oberhausen: Riesenrad am Centro wird abgebaut

Update, Dienstag (27. April), 9.03 Uhr: Das Riesenrad am Centro in Oberhausen sollte im vergangenen Jahr eigentlich das Highlight des Weihnachtsmarkts werden, doch der Lockdown machte den Betreibern einen Strich durch die Rechnung. Das Riesenrad blieb dennoch stehen – verbunden mit der Hoffnung, es möglicherweise im Frühling öffnen zu können.

Doch auch daraus wird aufgrund des anhaltend hohen Infektionsgeschehens nicht. Das „Sky Lounge Wheel“ in der Neuen Mitte wird deshalb zurzeit abgebaut. Es fehle an einer Perspektive. Wie die WAZ berichtet, beläuft sich der finanzielle Verlust für den Auf- und Abbau auf eine höhere fünfstellige Summe.

Corona in NRW: Sieben-Tage-Inzidenz steigt in Bochum deutlich an

Update, Dienstag (27. April), 8.21 Uhr: Während sich die Sieben-Tage-Inzidenz in Nordrhein-Westfalen im Vergleich zum Vortag kaum verändert hat, ist der Wert in Bochum deutlich angestiegen. Das RKI meldete für die Ruhrmetropole am Dienstagmorgen einen Inzidenzwert von 186 – ein Plus von 13,4 im Vergleich zum Vortag.

Insgesamt wurden laut der Bundesbehörde in Bochum innerhalb eines Tages 71 Neuinfektionen mit dem Coronavirus registriert. Die Zahl der gemeldeten Fälle seit Beginn der Covid-19-Pandemie stieg somit auf 14.089. Die Zahl der Todesfälle ist um eins auf 204 gestiegen.

Corona in NRW: Schüler aus Dortmund wenden sich an Schulministerin Gebauer

Update, Dienstag (27. April), 7.55 Uhr: Ende Mai stehen in NRW die zentralen Prüfungen an. Deshalb wenden sich Schüler aus Dortmund an NRW-Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP). Beim diesjährigen Abschluss fordern sie eine drastische Änderung.

Corona-Inzidenz in NRW sinkt minimal – und liegt weiter über dem Bundesschnitt

Update, Dienstag (27. April), 7.13 Uhr: In Nordrhein-Westfalen liegt die Corona-Inzidenz mit einem Wert von 186,6 (-0,2) weiterhin über der bundesweiten Sieben-Tages-Inzidenz (167,6). Das RKI meldete am Dienstagmorgen 2.955 weitere Neuinfektionen mit dem Coronavirus. In NRW sind die Corona-Fallzahlen damit auf insgesamt 719.818 gestiegen.

Coronavirus: RKI meldet am Dienstag 10.976 Neuinfektionen mit SARS-CoV-2

Update, Dienstag (27. April), 6.12 Uhr: Wie das Robert Koch-Institut (RKI) am Dienstagmorgen mitteilte, sind in Deutschland 10.976 Neuinfektionen mit dem Coronavirus registriert worden. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 ist um 344 auf insgesamt 81.968 gestiegen.

Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz ging am Dienstag leicht zurück auf 167,6. Am Montag hatte sie noch bei 169,3 gelegen. Am Dienstag vor einer Woche hatte es in Deutschland 9609 Neuinfektionen und 297 Todesfälle gegeben.

Das Robert Koch-Institut (RKI) mit Sitz in Berlin veröffentlicht einmal täglich die tagesaktuellen Fallzahlen zum Coronavirus (SARS-CoV-2) in Deutschland.

Corona in NRW: Düsseldorfer Rheinkirmes abgesagt – zum zweiten Mal in Folge

Update, Montag (26. April), 22.22 Uhr: Schlechte Nachrichten für Schausteller und Kirmes-Fans: Zum zweiten Mal in Folge wurde die Düsseldorfer Rheinkirmes abgesagt. Eigentlich hätte sie vom 16. bis 25. Juli 2021 stattfinden sollen. Das berichtete die Deutsche Presseagentur (dpa) nach Informationen aus Schützenkreisen. Grund sei unter anderem die aktuelle Notbremse, die bis zum 30. Juni gelten soll. Die Veranstalter seien jedoch in Sorge, dass diese je nach Infektionslage, verlängert werden und damit auch die Kirmes in Düsseldorf nicht stattfinden könnte. Das sei ein zu hohes Risiko. In Herne wird aktuell noch diskutiert, ob die über das Ruhrgebiet hinaus bekannte Cranger Kirmes ebenfalls abgesagt werden soll – entsprechende Konzepte lassen Kirmes-Fans jedoch noch hoffen.

Corona: Mehr Rechte für Geimpfte – Spahn nennt Termin für Entscheidung

Update, Montag (26. April), 21.22 Uhr: Die Entscheidung zu mehr Rechten für Geimpfte soll laut Jens Spahn am 28. Mai fallen. Das sagte der Bundesgesundheitsminister in einem ARD-Extra am Montagabend. Die Bundesregierung werde nächste Woche einen Vorschlag für eine konkrete Ausgestaltung einer Verordnung machen, worüber der Bundesrat dann am 28. Mai final entscheiden werde.

Für Geimpfte und Genesene sollen danach selbe Ausnahmen gelten, wie für negativ getestete Menschen. Zudem könnten Quarantäne- und Kontakt-Regelungen entfallen. Andere Schutzmaßnahmen wie Maskenpflicht und Abstand sollten aber auch für Geimpfte, Genesene und Getestete noch für längere Zeit weiter gelten.

Corona: Intensität der Pandemie nimmt weltweit zu

Update, Montag (26. April), 20.45 Uhr: Tedros Adhanom Ghebreyesus, WHO-Chef, zeigt sich in Hinblick auf die Entwicklung der Pandemie besorgt. Sie intensiviert sich auf globalem Niveau weiter, so Tedros. Er zeigte auf, dass es weltweit in der vergangenen Woche fast genauso viele Fälle wie in den ersten fünf Monaten der Pandemie zusammen gab. Insbesondere in Indien sei die Lage besorgniserregend. In Indien breitet sich aktuell eine neue Mutation, eine sogenannte Doppel-Mutante aus, und sorgt dort für ein rasant ansteigendes Infektionsgeschehen.

Corona in NRW: Polizei löst Hochzeitsfeier auf - krude Ausreden

Update, Montag (26. April),19.45 Uhr: Die Polizei musste am Wochenende in Coesfeld eine Hochzeitsfeier mit rund 20 erwachsenen Gästen und mehreren Kindern auflösen. Als die Polizei eintraf, deuten Stehtische, Schmuck und ein Buffet darauf hin, dass es sich um ein geplantes Fest gehandelt habe und nicht um eine spontane Gratulation.

Als die Gäste zur Rede gestellt wurden, gaben alle Personen laut Polizeiangaben an, „dass man sich im Vorfeld durchaus Gedanken zu der Feier gemacht habe“. So seien die älteren Gäste bereits geimpft, alle anderen hätten sich vorab gegen Corona getestet. Da Feiern dennoch verboten ist, muss die Hochzeitsgesellschaft mit Ordnungswidrigkeits-Anzeigen rechnen.

Corona: Appell an NRW-Touristen zuhause zu bleiben

Update, Montag (26. April),19.32 Uhr: Ab dem 28. April will Holland erste Lockerungen der Corona-Maßnahmen anstoßen. Nun appellieren NRW-Innenminister Herbert Reul und der niederländische Justizminister Ferdinand Grapperhaus an die Menschen in NRW, dennoch nicht in das Nachbarland zu reisen. „Jetzt ist nicht die Zeit für Geselligkeit, für Freundschaftsbesuche oder zum Einkaufen auf der anderen Seite der Grenze“, sagt Grapperhaus. „In besseren Zeiten sind Sie wieder willkommen. Aber zurzeit helfen Sie uns dadurch, dass Sie in Ihrem eigenen Land bleiben.“ Und auch Reul sagte: „Das gute Wetter darf uns nicht dazu verleiten, alle Vorsicht über Bord zu werfen. Bleiben Sie zuhause.“

NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU) bittet Touristen nicht nach Holland zu fahren.

Corona in NRW: Armin Laschet äußert sich zu Impfungen

Update, Montag (26. April),18.49 Uhr: Kurz nach dem Ende des Corona-Impf-Gipfels am Montag (26. April) hat sich auch NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) zu Wort gemeldet. Er betonte, dass der Wegfall der Impfpriorisierung ab Juni der richtige Weg sei, es jetzt aber wichtig sei, weiterhin priorisierte Bevölkerungsgruppen durchzuimpfen.

Ab Juni solle in NRW das Impfen bei Hausärzten und in den Impfzentren für Jedermann fortgesetzt werden. Hausärzte sollten sich dabei verstärkt auf chronisch kranke Patienten konzentrieren.

Gleichzeitig verkündete Laschet positive Entwicklungen bei der aktuellen Impf-Kampagne. Bislang hätten in NRW 5,6 Millionen Menschen eine Impfung bekommen. Davon sei eine Million Impfungen in Hausarztpraxen injiziert worden. Noch in dieser Woche soll der Wert von 6 Millionen Impfungen in NRW erreicht werden, kündigte Laschet an.

Am Dienstag (27. April) sollen in NRW 25 Prozent der Bevölkerung eine Erstimpfung erhalten haben. Allein am Mittwoch (28. April) soll im bevölkerungsreichsten deutschen Bundesland ein Prozent der Bevölkerung an nur einem Tag geimpft werden. „Das ist ein Tempo wie in den USA“, so Laschet. Die aktuelle Impfgeschwindigkeit zeige, dass die Organisation und die Infrastruktur in NRW funktioniere. Laschet: „Wir brauchen nur den Impfstoff, sodass wir das Tempo bis zum Sommer halten können.“

Coronavirus: Dortmund informiert über die Bundesnotbremse

Update, Montag (26. April),18.00 Uhr: Die Corona-Notbremse bringt viele neue Regeln mit sich. Was das konkret für die Stadt Dortmund bedeutet, darüber informierten Vertreter von Ordnungsamt, Freizeit, Schule und Jugendamt heute bei einer Pressekonferenz und stellen sich den Fragen der Bürger.

So klärte unter anderem Beate Siekmann, Leiterin vom Ordnungsamt, über die Ausgangssperre in Dortmund auf, die wie auch im Rest von Deutschland von 22 bis 5 Uhr gilt und vom Ordnungsamt kontrolliert wird. So stellte sie klar, dass man sich zwar im eigenen Garten aufhalten dürfe, aber nicht im Kleingarten. Ausnahmen gebe es für Menschen, die zur Arbeit müssen. Die sollten sich allerdings von ihrem Arbeitgeber eine Bescheinigung austellen lassen.

Für Obdachlose habe der Gesetzgeber eine Lücke gelassen, für sie gebe es keine Bußgelder. Menschen, die die Ausgangssperre missachten und nicht von einer der Ausnahme betroffen sind, müssen mit einer Strafe von 150 Euro rechnen. In der Wohnung werde man weiterhin aber keine Kontrollen durchführen.

Weitere Regeln, die bei der Bürger-Fragestunde geklärt wurden:

  • Parks, Spielplätze und der Zoo bleiben weiterhin geöffnet. In allen Parks außer dem Westfalenpark gelte die Maskenpflicht am Wochenende sowie an Feiertagen zwischen 12 und 18 Uhr. Auch auf Spielplätzen muss eine Maske getragen werden. Ein Zoo-besuch ist nur mit einem negativen Test und einem Termin möglich.
  • Die Stadt Dortmund hat eine zusätzliche Einschränkung beim Sport verhängt. So ist Sport nur alleine, zu zweit oder mit mehreren Personen aus einem Hausstand möglich. Allerdings ist Sport nicht für Kinder in Kleingruppen möglich – das ist in anderen Kommunen in Deutschland erlaubt. Je nach Infektionsgeschehen können die Städte hier die Maßnahmen verschärfen, wozu Dortmund sich aufgrund des Infektionsgeschehens entschlossen hatte. Darüber informierte Bernd Kruse, Geschäftsführer für Sport- und Freizeitbetriebe.
  • Manfred Hagedorn, Leiter des Fachbereichs Schule, kündigte an, dass es Mitte Mai in Dortmund die sogenannten Lolli-Tests geben soll. Das sei ein großes logistisches Unterfangen, doch man setzte viel Hoffnung darauf, weil man dann noch besser und vor allem effizientere Testergebnisse bekommen würde. Bei den Lolli-Test handelt es sich um PCR-Test.

Coronavirus in Dortmund: Aktuelle Zahlen und Warnung vor Mutationen

Update, Montag (26. April), 17.40 Uhr: In Dortmund sind heute 104 Neuinfektionen mit dem Coronavirus hinzugekommen. Damit liegt der Inzidenz-Wert nach den Berechnungen der RKI-Methode bei 206,5. Auch muss die Stadt bedauerlicherweise zwei weitere Todesfälle in Folge von Covid-19 verzeichnen. Ein 49 Jahre und ein 67 Jahre alter Mann starben nach stationärer Behandlung.

Weitere Zahlen lassen sich für Dortmund festhalten:

  • Zurzeit befinden sich 4.529 Menschen in Quarantäne.
  • 168 Personen werden aktuell stationär behandelt, davon 39 auf der Intensivstation.
  • Aktuell sind 2413 Menschen mit dem Virus infiziert. Seit Beginn der Pandemie hat Dortmund 24.476 positive Tests registriert.
  • 233 Menschen starben bislang ursächlich an Corona, 111 weitere in Verbindung mit einer Covid-19-Infektion.

Noch ist die indische Mutante nicht in Dortmund registriert worden, dafür insgesamt 3270 Infektionsfälle mit anderen Virusvarianten: 3258 mit britischer Variante (B.1.1.7), 9 Fälle mit südafrikanischer Variante (B.1.351) und 3 Fälle mit brasilianischer Variante (B.1.1.28.1 - P.1). Die Stadt Dortmund appelliert aufgrund der sich weiter ausbreitenden Corona-Mutationen erneut an die Bürger, sich an die Regeln zu halten, sich testen zu lassen und Kontakte zu vermeiden.

Corona im Ruhrgebiet: Essen weist Rassismus-Vorwürfe zurück

Update, Montag (26. April), 17.17 Uhr: Aus verschiedenen Richtungen wurden Rassismus-Vorwürfe laut, nach dem Gesundheitsdezernent Peter Renzel aus Essen gesagt hatte, dass Menschen mit Migrationshintergrund überdurchschnittlich häufig mit Corona infiziert seien. Die Erkenntnis habe der städtische Mitarbeiter daraus gewonnen, indem er sich vom 1. März bis 14. April die Nachnamen aller Neuinfizierten anschaute.

Unter anderem von den Grünen wurde er dafür massiv kritisiert, dass man aufgrund von Nachnamen keinen Migrationshintergrund ableiten könne und dass dieses Vorgehen zu einer rassistischen Verallgemeinerung führe. Nun hat sich Essens Oberbürgermeister zu dem Vorfall geäußert und die Vorwürfe entschieden zurückgewiesen:

„Den Vorwurf des Populismus und Rassismus gegenüber der Verwaltung und meinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern – in diesem Fall Stadtdirektor Peter Renzel – weise ich entschieden zurück. Das Handeln der gesamten Stadtverwaltung ist grundsätzlich diskriminierungsfrei.“ Die Erkenntnisse würden sich ebenso aus den faktischen Zahlen der Gesundheitsbehörde ergeben.

Corona-Impfungen: NRW überm Bundesdurchschnitt

Update, Montag (26. April), 17.00 Uhr: Bundesweit wurden 25.446.941 Impfdosen verabreicht (Stand: 26. April). Damit haben 19.486.698 Personen eine erste Impfung erhalten, 7,2 Prozent sind vollständig geimpft. In NRW haben bis einschließlich Sonntag (25. April) 4.362.227 Menschen in NRW eine Erstimpfung gegen Corona erhalten. Das ist fast jeder vierte Einwohner und es entspricht einer Impfquote von 24,3 Prozent. Bundesweit liegt die Quote bei 23,4.

Corona-Impfgipfel: Spahn will an Impf-Reihenfolge festhalten

Update, Montag (26. April), 16.35 Uhr: Immer mehr Informationen sickern bei dem aktuell stattfindenden Impfgipfel durch. Nun wurde bekannt, dass Bundesgesundheitsminister Jens Spahn die Forderung die Impfreihenfolge zu stoppen, ablehnt. Die aktuelle Impf-Gruppe sei sehr groß und habe lange auf die Corona-Impfung gewartet. Lehrer, Angestellte im Lebensmittelhandel, Busfahrer und viele mehr müssten bei jetzt zuerst drankommen, so der CDU-Politiker. Wie das Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) berichtet, teile er aber das Ziel, die Impfreihenfolge schnellstmöglich öffnen, aber „wir sollten jetzt keine unrealistischen Erwartungen wecken.“

Coronavirus in NRW: Eilantrag gegen Ausgangsbeschränkung in Wuppertal ohne Erfolg

Update, Montag (26. April), 16.12 Uhr: Laut ntv sind inzwischen mehr als 65 Verfahren wegen der sogenannten Corona-Notbremse beim Bundesverfassungsgericht eingegangen. Auch zahlreiche NRW-Städte haben gegen die neuen Regeln geklagt – zuletzt Wuppertal. Das Verwaltungsgericht Düsseldorf hat die Allgemeinverfügung der Stadt allerdings heute abgelehnt mit der Begründung, dass die Inzidenz in Wuppertal anhaltend hoch sei und aktuell sogar über 200 liege. Da die bisherigen Maßnahmen nicht dazu geführt hatten, den Wert in Wuppertal zu senken, gebe es keinen Grund, die Notbremse aufzuheben, so die Entscheidung des Gerichts.

Corona-Krise: Bundesnotbremse greift in weiteren NRW-Kreisen und Städten

Update, Montag (26. April), 15.42 Uhr: Seit Samstag (24. April) gilt die Bundesnotbremse, die strenge Regeln für Regionen mit einer Inzidenz über 100 vorsieht. In NRW sind davon immer mehr Kreise und kreisfreie Städte betroffen - nun auch Wesel, Heinsberg und Oberhausen. Ab Dienstag (27. April) darf hier nicht mehr mit Termin eingekauft werden, da die Inzidenzen über 150 liegen. Ab Mittwoch gilt das Verbot auch für die Kreise Paderborn und Steinfurt. Die Bürger in Bielefeld, Herford, Düren, Steinfurt, Essen und Oberhausen erwartet außerdem in dieser Woche Distanzunterricht und strengere Regeln für die Kinderbetreuungung.

Corona in NRW: Klage gegen Maskenpflicht in Parks und Innenstadt gescheitert

Update, Montag (26. April), 15.12 Uhr: In Aachen hat ein Bürger gegen die Maskenpflicht der Stadt geklagt, die vom 22. April bis 26. April 2021 für den Bereich der Altstadt, die Fußgängerzonen sowie für innerstädtische Parks und Grünanlagen verhängt wurde. Das Verwaltungsgericht Aachen hat der Klage nun in Teilen stattgegeben. Zwar muss in der Innenstadt weiterhin eine Maske getragen werden, nicht aber in den Parks. Es gebe keine konkrete Feststellung, dass dort Mindestabstände nicht gewahrt werden können, so die Entscheidung der Kammer. Außerdem sei es nicht eindeutig, dass der Aufenthalt in einem Park, also „an der frischen Luft“, zu einer Erhöhung des Infektionsrisikos führe, heißt es vonseiten des Gerichts. Die Stadt Aachen kann nun Beschwerde gegen den Entscheid einlegen.

Vor Corona-Impfgipfel: Merkel gegen Geichstellung von Getesteten mit Geimpften

Update, Montag (26. April), 14.58 Uhr: Bundeskanzlerin Angela Merkel hat vor dem Impfgipfel von Bund und Ländern, der um 15 Uhr beginnt, davor gewarnt, in der Diskussion über die Rückgabe von Freiheitsrechten Geimpfte und Getestete gleichzustellen. Für Getestete könne nicht das gelten, was für vollständige Geimpfte gelte, sagte Merkel nach Teilnehmerangaben des Gipfels. Laut Merkel sei die Sicherheit der Impfung viel robuster als die Sicherheit von Tests, wie die Bild-Zeitung über berichtet.

Coronavirus in NRW: Laschet will Grundrechtseingriffe schnellst möglich beenden

Update, Montag (26. April), 14.46 Uhr: Vor dem heutigen Impfgipfel zwischen Bund und Ländern hat sich NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) über die Gleichstellung von Geimpften und Genesenen geäußert:. „Das muss heute verbindlich geregelt werden.“ Ebenso sollte schnellstmöglich geklärt werden, ob die Ausgangssperre für Voll-Geimpfte überhaupt rechtens sei, so der CDU-Politiker. „Meine Ziel ist es, Grundrechtseingriffe für alle möglichst schnell zurückzuführen“, erklärte Laschet.

Impfstofflieferungen bleiben aus: EU-Kommission geht gegen Astrazeneca vor

Update, Montag (26. April), 14.03 Uhr: Im Streit über ausbleibende Lieferungen des Corona-Impfstoffs hat die EU-Kommission rechtliche Schritte gegen den Hersteller Astrazeneca eingeleitet. Dies teilte ein Kommissionssprecher am Montag mit, wie die Deutsche Presse-Agentur (dpa) berichtet.

Corona-Notbremse: Stadt Dortmund spricht Klartext

Update, Montag (26. April), 13.25 Uhr: Es war ein Hin- und Her kurz vor dem Wochenende. Erst sollte die Notbremse in Dortmund bereits ab Freitag (23. April) gelten, wurde dann doch wieder auf Samstag (24. April) verschoben. Vertreter von Ordnungsamt, Freizeit und Sport, Schule und Jugendamt werden heute um 18 Uhr in einem Livestream Fragen zur Corona-Notbremse beantworten.

Wer Fragen hat, kann diese vorab unter der Mail-Adresse corona-live@dortmund.de einreichen. Die PK wird live auf YouTube, Facebook, Twitter und der Homepage der Stadt Dortmund gezeigt.

Corona-Pandemie: Angela Merkel ist gegen mehr Rechte für Geimpfte

Update, Montag (26. April), 13.10 Uhr: Wie Bild berichtet, ist Bundeskanzlerin Angela Merkel gegen mehr Rechte für Geimpfte. Das soll die Bundeskanzlerin in einer Sitzung des CDU-Präsidiums erklärt haben. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn habe in einer späteren Sitzung erklärt, dass die Abstands- und Maskenregeln auch weiterhin bestehen bleiben müssen – solange, bis es eine Gruppenimmunität gebe. Außerdem sei es schwierig, „bei Migranten für eine Impfung zu werben“.

Corona-Ausgangssperre: Männer gehen auf Supermarkt-Mitarbeiter los

Update, Montag (26. April), 12.45 Uhr: In Herford (NRW) zettelten zwei Menschen wegen der Ausgangssperre eine Prügelei an. Der Mitarbeiter sprach den 17 und 33-jährigen Mann um kurz vor 21.30 Uhr in einem Supermarkt an, dass der Laden aufgrund der Ausgangssperre gleich schließen würde.

Die beiden Männer wollten sich das jedoch nicht gefallen lassen. Sie griffen den Mitarbeiter erst verbal an, dann körperlich, wie die Polizei berichtet. Der 33-Jährige musste ins Krankenhaus gebracht werden, der Mitarbeiter des Supermarktes konnte vor Ort behandelt werden. Den Männern droht nun ein Verfahren wegen Bedrohung und gefährlicher Körperverletzung.

Corona-Impfung: Bislang 25 Millionen Impfdosen verteilt

Update, Montag (26. April), 10.30 Uhr: Wie das RKI mitteilt, seien in Deutschland bereits 25 Millionen Impfdosen verteilt worden. Insgesamt geimpft seien nun knapp 19,5 Millionen Menschen. Das ist ein Bevölkerungsanteil von 23,4 Prozent. Rund sechs Millionen haben bereits ihre zweite Corona-Impfung erhalten.

Fußball trotz Corona-Pandemie: CDU-Politiker sauer über Umarmungen

Update, Montag (26. April), 10 Uhr: Fußball bedeutet vor allem auch Emotion. Bei einem Tor fällt man sich in die Arme, bei einem verlorenen Match wird sich gegenseitig unter den Fans getröstet. Aber auch im Stadion fallen sich Spieler und Trainer vor Freude oder Leid in die Arme.

Darüber ist vor allem einer sauer: Christian Baldauf (53), Fraktionsvorsitzender CDU im Mainzer Landtag. Er wettert gegenüber Bild: „Wir muten den Menschen seit Monaten erhebliche Einschränkungen nicht zuletzt in ihren persönlichen Kontakten und Freiräumen zu, während auf dem Profi-Fußball-Platz vor einem Millionenpublikum ein zunehmendes ‚laissez-faire‘ zu beobachten ist.“

Corona-Impfung: Drogensüchtige sollen priorisiert werden

Update, Montag (26. April), 9 Uhr: Daniela Ludwig (CSU), Drogenbeauftragte der Bundesregierung, fordert die Bevorzugung von Drogenabhängigen bei der Corona-Impfung. „Menschen mit Suchterkrankungen haben ein deutlich geschwächtes Immunsystem und sind daher besonders gefährdet für einen schweren Covid-19-Verlauf“, so die Politikerin gegenüber das Redaktionsnetzwerk Deutschland. So würden Süchtige oftmals unter Erkrankungen wie Asthma, Leberzirrhose und Depressionen leiden.

Corona-Pandemie in NRW: Inzidenzwert steigt weiter

Update, Montag (26. April), 8.15 Uhr: Der Inzidenzwert in NRW ist von 185,9 auf 186,8 gestiegen, berichtet das RKI. Insgesamt meldet das Institut für den heutigen Tag 2.506 Neuinfektionen in Nordrhein-Westfalen. Es gibt sechs neue Todesopfer, die an oder mit Covid-19 verstorben sind. Damit steigt auf insgesamt 15.224.

Die beiden Landkreise Coesfeld (92,9) und Höxter (76,3) sind die einzigen beiden Landkreise in NRW (Städte eingeschlossen), deren Inzidenz noch unter 100 beträgt. Die höchste Inzidenz liegt mit 292,1 in Herne.

Bundes-Notbremse greift in NRW: Viele Schulen und Kitas ab Montag dicht

Update, Montag (26. April), 7.38 Uhr: Am heutigen Montag greift in vielen Schulen und Kitas in NRW die bundesweite Notbremse. Am Montagmorgen lagen mehr als die Hälfte der Städte und Kreise (36 von 53) über einer Corona-Inzidenz von 165. Für viele Schüler steht deshalb wieder Distanzunterricht an. Viele Kitas gehen außerdem in die Notbetreuung.

Aufhebung der Impfpriorisierung in Deutschland: Menschen mit vielen Kontakten sollen geimpft werden

Update, Montag (26. April). 7.05 Uhr: Der Vorsitzende der Kassenärztlichen Bundesvereinigung, Andreas Gassen, fordert, die Impfpriorisierung in Deutschland möglichst schnell aufzuheben. So wichtig diese zu Beginn der Impfkampagne gewesen sei, „so wichtig ist es jetzt, die Breite der Bevölkerung sehr schnell zu impfen“, sagte Gassen der Rheinischen Post.

„Herdenimmunität bekommen wir nur, wenn wir nicht nur Alte und Hochbetagte impfen, sondern vor allem die Menschen mit vielen Kontakten“, Gassen weiter. Demnach müssten nun mehr und mehr die arbeitende Bevölkerung und ihre Angehörigen geimpft werden.

Corona-Lage in Deutschland: RKI meldet fast 12.000 Neuinfektionen

Update, Montag (26. April), 6.30 Uhr: Das Robert Koch-Institut (RKI) meldet für Deutschland 11.907 neue Corona-Infektionen, sowie 60 Todesfälle an oder mit Covid-19 innerhalb von 24 Stunden. Da viele Gesundheitsämter die Daten am Wochenende nicht an das RKI übersenden, ist die Zahl am Wochenende und Montag meist niedriger als im Verlauf der Woche. Der Inzidenzwert für das Land ist von 165,6 auf 169,3 gestiegen. Der R-Wert für sieben Tage liegt bei 1,08 (Vortag: 1,09).

Corona in NRW: Deutschland will Indien mit Sauerstoff-Herstellungsanlage helfen

Update, Sonntag (25. April), 21.34 Uhr: Die Corona-Lage in Indien spitzt sich aufgrund der neuartigen Mutation offenbar zu. Das Bundesverteidigungsministerium will deshalb jetzt nach eigenen Angaben die Möglichkeiten prüfen, Indien mit einer mobilen Sauerstoff-Herstellungsanlage und weiteren Hilfsgütern zu unterstützen. „Daran arbeiten wir mit Hochdruck“, so ein Sprecher.

Corona in NRW: Digitaler Impfpass soll bald kommen

Update, Sonntag (25. April), 20.57 Uhr: Die Corona-Impfungen in Deutschland schreiten voran und könnten schon bald das Ticket zu mehr Privilegien sein. Um nicht immer den Papier-Impfpass mitschleppen zu müssen, soll ein digitaler Impfpass im Gespräch sein. Ein Bundesland könnte demnächst als Modellregion fungieren.

Laut Medienberichten sollen die Pläne für einen digitalen Impfpass in Deutschland Form annehmen.

Corona in NRW: Impfzentren sollen Termine überbuchen

Update, Sonntag (25. April), 19.26 Uhr: In NRW werden die Impfzentren dazu aufgerufen, ihr Termine in Zukunft zu zehn Prozent zu überbuchen. Hintergrund der Maßnahme seien die vielen versäumten und kurzfristig abgesagten Impftermine. Das berichtet die Rheinische Post unter Berufung auf das NRW-Gesundheitsministerium.

In einigen Städten in NRW wurden in jüngster Vergangenheit vermehrt Termine abgesagt oder schlicht nicht eingehalten, weil die Betroffenen nicht mit ihrem favorisierten Impfstoff geimpft werden konnten. Das könne zur Folge haben, dass Impfdosen verfielen.

Corona in NRW: Laschet will Privilegien nicht nur für Geimpfte

Update, Sonntag (25. April), 18.41 Uhr: NRW-Präsident Armin Laschet (CDU) will sich für Lockerungen nicht nur für Geimpfte einsetzen. „Ich will, sobald es möglich ist, die Grundrechtseingriffe für alle aufheben, nicht nur für Geimpfte“, sagt der CDU-Kanzlerkandidat der Süddeutschen Zeitung in einem Interview. „Mir geht es um die Gleichstellung von Geimpften und Genesenen mit negativ Getesteten.“

NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU).

Corona in NRW: Polizei meldet 32 Verstöße gegen nächtliche Ausgangssperren

Update, Sonntag (25. April), 18.18 Uhr: In Nordrhein-Westfalen hat die Polizei in der Nacht von Samstag (24. April) auf Sonntag (25. April) 32 Verstöße gegen die Coronaschutzverordnung und das Infektionsgesetz registriert. Der brisanteste Fall: In Brühl im Rheinland lösten Polizisten eine illegale Techno-Party in einem Gebäude im Industriegebiet mit 20 Teilnehmern auf.

Einige Teilnehmer hatten zuvor versucht, durch den Hinterausgang zu flüchten.

Corona in Dortmund: Abgesagte „Querdenker“-Demonstrationen bleibt ohne große Störungen

Update, Sonntag (25. April), 17.42 Uhr: Nachdem die Stadt Dortmund drei für den heutigen Sonntag (25. April) geplante „Querdenker“-Demonstrationen abgesagt hatte, war die Polizei dennoch mit Einsatzkräften vor Ort, um mögliche Ansammlungen zu unterbinden.

Wie die Polizei nun jedoch in einer Mitteilung bekannt gegeben hat, stellten die Einsatzkräfte an den geplanten Versammlungs-Standorten keine möglichen Teilnehmer fest. Eine genehmigte Demonstration auf dem Hansaplatz mit 48 Teilnehmern blieb ebenfalls störungsfrei.

Lediglich auf dem Alten Markt traf die Polizei auf neun Personen, die „der Querdenker-Szene zuzuordnen“ seien. Hier erhielt eine Person einen Platzverweis. Gegen eine weitere Person wurde ein Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen des Verstoßes gegen die Coronaschutzverordnung eingeleitet. Im Stadtteil Hombruch wurden zudem eine Ansammlung aus 15 Personen aufgelöst. Gegen elf wurden Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet

Corona in NRW: Inzidenz-Wert in Dortmund sinkt weiter - Intensivpatienten auf Rekordhoch

Update, Sonntag (25. April), 16.59 Uhr: Die Stadt Dortmund meldet am Sonntag (25. April) 42 Corona-Neuinfektionen. Die Zahl der Corona-Infizierten in der Ruhrmetropole seit dem ersten Auftreten steigt somit auf 24.372. Aktuell sind 2360 Menschen mit dem Coronavirus infiziert.

Die Zahl der Intensivpatienten in Dortmund ist weiter gestiegen: Derzeit werden 40 Menschen intensivmedizinisch behandelt, 29 davon werden beatmet. Damit behandelt die Stadt nun wieder genauso viele Intensivpatienten wie beim bisherigen Rekord am 12. und 13. November 2020.

Anlass zur Hoffnung gibt es dennoch: Seit Donnerstag (22. April) sinkt die Sieben-Tage-Inzidenz in Dortmund: Betrug sie am Donnerstag noch 221,7, liegt sie am heutigen Sonntag (25. April) „nur“ bei 204,5. Weit entfernt von der 100er-Grenze und der damit verknüpften Rücknahme der Corona-Notbremse ist die Stadt im Ruhrgebiet aber dennoch.

Corona-Pandemie in NRW: Infektion mit einem Lolli erkennen

Update, Sonntag (25. April), 15.22 Uhr: NRW will bis Mitte Mai an allen Grund- und Förderschulen im Land sogenannte Lolli-Tests zum Erkennen von Corona-Infektionen anbieten. Das sagte Schul-Staatssekretär Mathias Richter der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung (WAZ, Montagsausgabe). Der Umfang sei riesig. „Wir reden hier über fast 735.000 Kinder, dafür benötigen wir derzeit Laborkapazitäten für rund 35.000 Tests am Tag“, erklärte er der Zeitung.

Statt einem Stäbchen in der Nase oder tief im Rachen müssen Kinder lediglich 30 Sekunden an einem Abstrichtupfer lutschen – wie bei einem Lolli. Die Tupfer werden dann in einem Labor ausgewertet. Es handelt sich um PCR-Tests, die beim Erkennen von Infektionen mit dem Coronavirus als sehr genau gelten. In Köln sind die Tests bereits in Kitas und Schulen im Einsatz, wie die dpa berichtet.

NRW soll jetzt tausende Lolli-Tests bekommen.

Corona in NRW: Inzwischen drei Städte unter der 100er-Marke

Update, Sonntag (25. April), 13.08 Uhr: Die Zahl der in einer Woche gemeldeten Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner ist in NRW wieder gestiegen. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) lag sie am Sonntag bei 185,9. Am Samstag hatte die wichtige Kennziffer noch 183,2 betragen, am Freitag 181. Den Daten zufolge wurden in NRW binnen eines Tages 4838 Neuinfektionen gemeldet. Die Zahl der Todesfälle in Zusammenhang mit dem Coronavirus stieg um 17 auf nun 15.218.

In fast allen Kreisen und kreisfreien Städten lag die Wocheninzidenz weiterhin über der kritischen Marke von 100. Lediglich drei Städte liegen darunter: Höxter (74,2), Coesfeld (92,0) und Münster (98,6). In den vergangenen Tagen waren Coesfeld und Höxter die einzigen Städte in NRW, die unter einer Inzidenz von 100 lagen – Münster hat es heute geschafft, die Inzidenz unter 100 zu drücken.

Corona-Krise in NRW: Stadt verzichtet auf Kita-Beiträge

Update, Sonntag (25. April), 12.48 Uhr: Familien in Kamen müssen vorerst keine Kita- und OGS-Beiträge zahlen: Bürgermeisterin und Jugenddezernentin Elke Kappen hat den Einzug der Beiträge vorerst gestoppt. Wie die Stadt Kamen mitteilt, mahne der Städte- und Gemeindebund NRW im Schulterschluss mit den Kommunen vom Land bereits seit Wochen eine Lösung des Problems an. Bürgermeisterin Kappen begründe den Schritt mit der prekären Situation, in der sich viele Familien aktuell durch den eingeschränkten Betrieb von Kindertagesstätten und der Offenen Ganztagsschule befinden. „Hier sollen die Familien nicht noch zusätzlich durch Beitragszahlungen belastet werden“, sagt die Bürgermeisterin – insbesondere dann, wenn eine Regelung durch das Land in Aussicht stünde. Der Städte und Gemeindebund hatte dies angekündigt.

Corona in NRW: Doc Caro aus Essen empört über Aktion #allesdichtmachen – „Grenze überschritten“

Update, Sonntag (25. April), 11.42 Uhr: In der Debatte um die Internetaktion #allesdichtmachen wird die Kritik an den prominenten Teilnehmern immer lauter. Unter #allemalneschichtmachen kritisierten zahlreiche Nutzer im Netz die Aktion als zynisch und nicht konstruktiv. Die Notärztin und Bloggerin Carola Holzner – im Netz bekannt als „Doc Caro“ – rief die an der Aktion beteiligten Schauspieler dazu auf, mal für eine Schicht im Rettungsdienst oder auf einer Intensivstation mitzuarbeiten. „Ihr habt eine Grenze überschritten“, sagte Holzner, leitende Oberärztin am Universitätsklinikum Essen. „Und zwar eine Schmerzgrenze all jener, die seit über einem Jahr alles tun.“

Carola Holzner, Ärztin aus dem Universitätsklinikum Essen, ist empört über #allesdichtmachen.

Corona in NRW: Covid-19-Patienten nach Bochum verlegt – Versorgung war nicht mehr gewährleistet

Update, Sonntag (25. April), 10.26 Uhr: Da sich die Situation der Intensivversorgung von Covid-19-Patienten im Raum Köln immer weiter anspannt, mussten Patienten am Wochenende nach Bochum verlegt werden. Ihre Versorgung war nicht mehr sichergestellt. Wie ein Sprecher des St. Josef-Hospitals Bochum (Klinikum der Ruhr-Universität) mitteilt, wurde dort ein Patient am Samstagabend aus Köln übernommen.

Bereits im vergangenen Jahr hatte das St. Josef-Hospital zwei Patienten aus Italien sowie einen Patienten aus den Niederlanden übernommen. Alle drei waren in stabilem Zustand nach Hause entlassen worden.

Corona-Update für Deutschland: Inzidenz steigt auf über 165

Update, Sonntag (25. April), 8.18 Uhr: Innerhalb eines Tages hat das RKI in Deutschland 18.773 Neuinfektionen mit dem Coronavirus registriert. Zudem müssen 120 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet werden. Vor einer Woche hatte das RKI 19.185 Neuansteckungen, also etwa 400 mehr als diesen Sonntag, sowie 67 Todesfälle gemeldet. An Wochenenden liegt die Zahl der Neuinfektionen in der Regel niedriger als im Wochendurchschnitt, weil an den Wochenenden weniger getestet wird und weniger Testergebnisse übermittelt werden.

Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz stieg am Sonntag auf 165,6. Am Samstag war sie mit 164,4 angegeben worden. Die Gesamtzahl der verzeichneten Corona-Fälle in Deutschland seit Beginn der Pandemie liegt nach Angaben des RKI mittlerweile bei 3.287.418. Die Zahl der insgesamt registrierten Todesfälle stieg auf 81.564. 

Das Robert-Koch-Institut in Berlin vermeldet täglich die neuen Corona-Zahlen und bezieht sich dabei auf die Angaben der Gesundheitsämter.

Corona in Dortmund: OB Westphal wettert plötzlich gegen die Notbremse

Update, Samstag (24. April), 21.27 Uhr: In Dortmund greifen die Regeln des neuen Infektionsschutzgesetzes. Oberbürgermeister Thomas Westphal (SPD) hat sich von der Bundes-Notbremse allerdings mehr erhofft. Noch immer seien die Regeln unübersichtlich und nicht streng genug.

Corona in NRW: Intensivpatienten in Dortmund könnten bald Rekord knacken

Update, Samstag (24. April), 20.10 Uhr: Die Corona-Intensivpatienten in Dortmund könnten laut eines Berichts der Ruhr Nachrichten bald ein Allzeithoch erreichen. Wie die Stadt Dortmund am Samstag (24. April) mitgeteilt hat, befinden sich derzeit 36 Menschen mit einer Covid-19-Infektion auf der Intensivstation, wovon 28 beatmet werden müssen.

Der Rekord in Dortmund liegt derzeit bei 40 Intensivpatienten am 12. und 13. November 2020. Die höchste Zahl der beatmungsbedürftigen Menschen liegt bei 31. Bleibt zu hoffen, dass der Rekord entgegen des Trends doch nicht geknackt wird.

Corona-Pandemie: 140 Menschen versehentlich mit Kochsalzlösung geimpft

Update, Samstag (24. April), 19.17 Uhr: In Frankreich wurden 140 Menschen versehentlich mit einer Kochsalzlösung statt mit dem Corona-Impfstoff geimpft. Das erklärte das Krankenhaus von Reims am Samstag (25. April). Für die Betroffenen habe die falsche Impfung keine gesundheitlichen Folgen, doch geimpft sind nun trotzdem nicht nicht. Kochsalzlösung wird unter anderem als Verdünnungsmittel bei Injektionen eingesetzt.

Corona in NRW: Ausgangssperre könnte dritte Welle durchbrechen

Update, Samstag (24. April), 18.27 Uhr: Seit heute Nacht (24. April) um 0 Uhr gilt in vielen Kreisen und kreisfreien Städten NRWs und ganz Deutschlands eine Ausgangssperre. Die eigenen vier Wände dürfen dann zwischen 22 Uhr und 5 Uhr nur mit triftigem Grund verlassen werden.

Was viele nervt, ist für den Virchowbund der niedergelassenen Ärzte aber offenbar Grund zur Hoffnung: Der Vorsitzende Dr. Dirk Heinrich erwartet nach Inkrafttreten der Ausgangssperren rasch sinkende Corona-Zahlen. „Ich sehe die Chance, dass die dritte Welle gerade gebrochen wird“, sagte er der Neuen Osnabrücker Zeitung.

Die Corona-Notbremse greift in NRW: Vielerorts gibt es Ausgangsverbote.

Corona in Dortmund: Stadt richtet Live-Stream für Fragen zur Notbremse ein

Update, Samstag (24. April), 17.39 Uhr: Welche Corona-Regeln gelten derzeit eigentlich in Dortmund wie verändern sie sich je nach Inzidenz-Wert? Die neue Corona-“Notbremse“ des Bundes hat neue Regelungen und viele Fragen mit sich gebracht.

Die Stadt Dortmund will die Fragen aufklären und hat deshalb am kommenden Montag (26. April) einen Live-Stream für alle Bürgerinnen und Bürger eingerichtet. Im Vorfeld können Fragen eingereicht werden. Der Live-Stream wird auf der Internetseitde, den Social Media-Kanälen und dem YouTube-Kanal der Stadt Dortmund zu sehen sein.

Corona-Pandemie: Belgien bittet Deutschland um Aufnahme von Patienten

Update, Samstag (24. April), 17.02 Uhr: In Belgien spitzt sich die Corona-Lage auf den Intensivstationen offenbar zu. Angesichts stark ausgelasteter Intensivstationen hat das NRW-Nachbarland Deutschland nun gebeten, Corona-Patienten aufzunehmen. Das berichtete die belgische Nachrichtenagentur Belga unter Berufung auf den Leiter der medizinischen Notfallhilfe, Marcel Van der Auwera.

Einige Krankenhausstandorte hätten schon jetzt keine Intensivbetten mehr zur Verfügung. In den vergangenen 14 Tagen betrug die Sieben-Tage-Inzidenz in Belgien 450.

Corona in Dortmund: Dringender Appell der Stadt wegen Mutation

Update, Samstag (24. April), 16.04 Uhr: In Dortmund sind in den vergangenen 24 Stunden 208 weitere positive Corona-Tests registriert worden. Nach der Berechnung der Stadt Dortmund anhand der RKI-Methodik wird der Inzidenz-Wert mit den heutigen Zahlen 208,4 betragen. Weitere Zahlen aus Dortmund:

Menschen in Quarantäne4674
Positive Tests seit Beginn der Pandemie24.330
Genesene21.601
Aktuell infizierte Menschen2387
Corona-Patienten im Krankenhaus151
... davon auf der Intensivstation36
... davon beatmet28
Todesfälle ursächlich an Covid-19231
Covid-19-Infizierte, die an anderen Ursachen starben111

Bislang sind insgesamt in Dortmund 3179 Infektionsfälle mit Virusvarianten nachgewiesen, davon 3167 mit britischer Variante (B.1.1.7), 9 Fälle mit südafrikanischer Variante (B.1.351) und 3 Fälle mit brasilianischer Variante (B.1.1.28.1 - P.1). Aufgrund der sich weiter ausbreitenden Virusvarianten lautet der Appell der Stadt Dortmund: „Halten Sie die Hygieneregeln weiter ein! Lassen Sie sich auf jeden Fall bei Auftreten von Symptomen testen und meiden Sie nicht notwendige Kontakte. Wir alle müssen Verantwortung für uns und unsere Mitmenschen übernehmen.“

Corona in NRW: Vordrängler erpöbeln sich Impfung

Update, Samstag (24. April), 15.27 Uhr: Im Ennepe-Ruhr-Kreis haben sich 40 Menschen eine Impfung mit dem Vakzin Biontech erpöbelt. Am Mittwochabend (21. April) sind sie bei zwei Impfzentren im Kreis aufgetaucht und forderten eine Impfung, sie hätten zuvor eine Meldung im Radio gehört, dass Restdosen unabhängig von der Priorisierung und ohne Termin verimpft werden. Der örtliche Radiosender streitet allerdings ab, dass es eine solche Meldung gab. Um größeren Ärger zu vermeiden, wurden die Vordrängler geimpft. Der Kreis betont unterdessen, dass es eine ähnliche Entscheidung nicht noch einmal geben wird.

Das Drive-In-Impfzentrum im Ennepe-Ruhr-Kreis.

Corona in Deutschland: Geimpfte sollen wohl mehr Rechte bekommen

Update, Samstag (24. April), 14.03 Uhr: Anscheinend könnten gegen das Coronavirus Geimpfte bald mehr Rechte erhalten. Wie die Tagesschau berichtet, bereitet das Justizministerium Lockerungen für Geimpfte und für von Covid-19 Genese vor. Das ARD-Hauptstadtstudio will die Information haben, dass sie ähnliche Rechte wie negativ Getestete erhalten sollen. Geimpfte und Genesene sollen demnach von Beschränkungen ausgenommen werden. Das Eckpunktepapier soll am Montag (26. April) in der Ministerpräsidentenkonferenz besprochen werden.

Corona-Maßnahmen in NRW: Politiker nennt Ausgangssperren „gefährlichen Unsinn“

Update, Samstag (24. April), 12.43 Uhr: Der stellvertretende NRW-Ministerpräsident Joachim Stamp (FDP) übt scharfe Kritik an den neuen Corona-Ausgangsbeschränkungen. Bei einem digitalen Landesparteitag der NRW-FDP sprach der FDP-Landeschef von „gefährlichem Unsinn“.

Stamp dankte der FDP-Bundestagsfraktion dafür, dass sie mit einer Verfassungsklage „klare Kante“ zeige gegen eine „Verschiebung der Grundkoordinaten“ einer freiheitlichen Gesellschaft. „Wir lehnen eine Placebo-Politik ab, die mit pauschalen Ausgangssperren Menschen ihre Grundrechte beschneidet und dabei keine Erfolge bei der Pandemie-Bekämpfung erreichen wird“, zitiert die dpa den Politiker. „Wir setzen als freie Demokraten nicht darauf, Menschen einzusperren.“ Stattdessen setze die FDP auf Kontaktbeschränkungen, hohes Impf-Tempo und viele Corona-Tests.

Corona in NRW: 5633 neue Infektionen und 42 weitere Todesfälle

Update, Samstag (24. April), 11.36 Uhr: Im bevölkerungsreichsten Bundesland hat es in den vergangenen 24 Stunden 5633 neue Corona-Infektionen gegeben. Damit steigt die Inzidenz in NRW auf leicht auf 183,2 (+2,1). Am Samstag vor einer Woche (17. April) lag die Sieben-Tage-Inzidenz noch bei 160,7. Heute meldet das Landeszentrum für Gesundheit NRW 42 weitere Todesfälle, die im Zusammenhang mit dem Coronavirus stehen.

Aktuell liegen lediglich zwei Städte unter einer Wocheninzidenz von 100: Coesfeld und Höxter. Die „Spitzenreiter“ auf der Inzidenz-Liste sind Herne (288,3), Remscheid (283,8) und Gelsenkirchen (266,1).

Corona in NRW: 60.000 Wohnungslose sollen geimpft werden

Update, Samstag (24. April), 10.17 Uhr: Rund 60.000 Wohnungs- und Obdachlose sollen in Nordrhein-Westfalen nach Berechnungen der Freien Wohlfahrtspflege NRW gegen Corona geimpft werden. In einigen Kommunen seien Betroffene bereits geimpft worden, sagte der Sprecher des Fachausschusses Gefährdetenhilfe, Andreas Sellner, auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Insgesamt hätten nach Schätzungen etwa zehn Prozent eine Impfung erhalten.

Das Land NRW will vor allem den Impfstoff von Johnson & Johnson bei wohnungslosen Menschen einsetzen, weil das Präparat nur einmal verabreicht werden muss. NRW habe 48.000 Impfdosen von Johnson & Johnson bekommen, das hatte Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) am Freitag (23. April) angekündigt. Die EU-Arzneimittelbehörde (EMA) hatte nach einer erneuten Überprüfung grünes Licht für den Corona-Impfstoff des US-Herstellers gegeben.

Mit dem Impfstoff von Johnson & Johnson sollen mobile Teams vor Ort in Kreisen und kreisfreien Städte Menschen auf der Straße impfen, die nicht in Gemeinschaftsunterkünften oder Wohneinrichtungen leben. Geplant sei, bis spätestens Anfang Mai die Impfaktion „komplett erledigt zu haben“, wie Sellner gegenüber der dpa berichtet.

Corona-Krise in Deutschland: 23.392 Neuinfektionen mit dem Virus

Update, Samstag (24. April), 9.55 Uhr: In Deutschland sind innerhalb eines Tages 23.392 Neuinfektionen mit dem Coronavirus registriert worden. Wie das Robert-Koch-Institut (RKI) am Samstagmorgen mitteilte, wurden außerdem 286 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Vor einer Woche hatte das RKI 23.804 Neuansteckungen, also etwa 400 mehr als diesen Samstag, sowie 219 Todesfälle gemeldet.

Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz steigt leicht auf 164,4. Am Freitag war sie mit 164 angegeben worden. Die Gesamtzahl der verzeichneten Corona-Fälle in Deutschland seit Beginn der Pandemie liegt nach Angaben des RKI mittlerweile bei 3.268.645. Die Zahl der insgesamt registrierten Todesfälle stieg auf 81.444. 

Corona-Pandemie: Polizeigewerkschaft kritisiert Ausgangssperren

Update, Freitag (23. April), 22.21 Uhr: Die Deutsche Polizeigewerkschaft (DPolG) hat die nächtlichen Ausgangssperren kritisiert: Die Ausgangsverbote in der Nacht stellten die Polizei vor große Probleme und kämen zu spät, weil zum jetzigen Zeitpunkt das Verständnis und die Akzeptanz in der Bevölkerung für die Regelungen rückläufig seien.

Zudem werde die Durchsetzung der Maßnahmen die ohnehin schon dünne Personaldecke der Polizei weiter strapazieren und Überstunden verursachen. Das sagte am Freitag der Landesvorsitzende von Bremen, Jürn Schulze.

Corona in NRW: Hagener Ordnungsamt-Mitarbeiter versetzt

Update, Freitag (23. April), 20.40 Uhr: Zwei Mitarbeiter des Hagener Ordnungsamts, die Ende Januar an einer „Querdenken“-Demo teilgenommen haben, wurden inzwischen versetzt. Der Stadt sei „bedingt durch die breite Diskussion um den Vorgang ein erheblicher Schaden im Hinblick auf das Ansehen und das Vertrauen einer öffentlichen Verwaltung in der Corona-Zeit entstanden“, hieß es am Freitag zur Begründung.

Arbeitsrechtliche Konsequenzen müssten die Beschäftigten aber nicht befürchten, da die Demonstration außerhalb der Dienstzeit stattfand und durch das Recht auf freie Meinungsäußerung gelte.

Corona in NRW: Ausgangssperre verbietet auch Durchreisen

Update, Freitag (23. April), 19.56 Uhr: Wer ab Samstag (24. April) nach 22 Uhr eine nächtliche Durchreise plant, muss auf der Hut sein: Wie Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) am Freitag (23. April) erklärt hat, gelten die Ausgangsbeschränkungen in den jeweiligen Städten und Kreisen auch für Menschen aus anderen Gebieten, die auf der Durchreise sind. Ausnahmen soll es laut WDR geben, wenn sowohl Ausgangs- als auch Zielort der Reise unter der Inzidenz von 100 liegt.

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (40, CDU) erklärt, dass die Ausgangsbeschränkungen auch bei nächtlichen Durchreisen gilt.

Corona in NRW: Dortmund verbietet Querdenker-Demo

Update, Freitag (23. April), 17.21 Uhr: Die für Sonntag (25. April) geplante „Querdenker“-Demo auf dem Dortmunder Hansaplatz wird von der Stadt aus infektionsschutzrechtlichen Gründen untersagt. „Wir sind mitten in der dritten Infektionswelle, die Intensivmediziner in den Krankenhäusern schlagen Alarm. Beim Infektionsschutz darf es derzeit keine Kompromisse geben!“, sagt der leitende Polizeidirektor Udo Tönjann. Die Polizei will dennoch vor Ort sein und mögliche Ansammlungen „entschieden“ auflösen.

Besonderen Schutz sollen Journalisten und Medienvertreter bekommen: „Wer aus einer Versammlung heraus Journalistinnen und Journalisten angreift, will die Demokratie beschädigen. Wer Medienschaffende an ihrer Arbeit hindert, greift die Pressefreiheit und damit eines der höchsten Güter unserer Demokratie an. Diese Übergriffe dulden wir hier in Dortmund nicht - sie werden rigoros verfolgt und geahndet“, so Polizeipräsident Gregor Lange.

Bei vergangenen Demonstrationen in ganz Deutschland hatte es immer wieder Angriffe auf Journalisten und Medienvertreter gegeben.

Mit dpa-Material. Alle News zum Coronavirus vor Samstag (24. April) gibt es in unserem alten Live-Ticker auf RUHR24.

Rubriklistenbild: © Bernd Thissen/dpa

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