Covid-19-Pandemie im Live-Ticker

Corona: Test-Panne in Ruhrgebiets-Stadt +++ Einzelhandel unglücklich mit Click and Meet

Das Coronavirus (SARS-CoV-2) grassiert in Deutschland und NRW weiterhin. Während die Impfungen nur schleppend vorangehen, werden die Corona-Maßnahmen in den ersten Bereichen gelockert. Über alle Entwicklungen informiert RUHR24 im Live-Ticker.

Dieser Ticker wird nicht länger aktualisiert. Die neuesten Entwicklungen zum Coronavirus in NRW findet ihr hier.

Kreis/kreisfreie StadtInzidenzwert, 13. März (Änderung zum Vortag)
Dortmund66,1 (+3,2)
Bochum77,4 (+11,2)
Essen67,4 (+2,1)
Duisburg109,9 (+3,8)
Gelsenkirchen93,6 (+7,3)
Kreis Recklinghausen74,4 (+5,0)
Kreis Unna65,1 (+5,6)

Bittere Corona-Prognose für Ostern: RKI rechnet mit über 30.000 neuen Positiv-Tests

Update, Samstag (13. März), 15.33 Uhr: Das Robert-Koch-Institut (RKI) erwartet einen neuen Ausbreitungsschub des Coronavirus in den nächsten Wochen. Das Institut rechnet damit, dass die Zahl der neuen Positiv-Tests an Ostern wieder über 30.000 liegen könnte. „Es ist ab KW 14 mit Fallzahlen über dem Niveau von Weihnachten zu rechnen“, heißt es im aktuellen Lagebericht.

Corona in Duisburg: Feuerwehr gibt Panne bei Testergebnissen zu

Update, Samstag (13. März), 14.56 Uhr: In Duisburg im Ruhrgebiet hat es eine Corona-Panne gegeben. Dort haben Personen ein Corona-Testergebnis erhalten, obwohl sie noch gar nicht getestet waren. Aufgrund eines Anwenderfehlers sei es zu einer Übermittlung von fehlerhaften Testergebnissen gekommen, wie die Feuerwehr am Samstag mitteilte. Betroffene wurden gebeten, an ihrem vereinbartem Test-Termin festzuhalten und die Nachricht zu ignorieren. 

Zahl der Corona-Patienten auf deutschen Intensivstationen geht zurück

Update, Samstag (13. März), 13.58 Uhr: Die Zahl der Corona-Patienten auf den Intensivstationen in deutschen Kliniken ist nach aktuellen Daten leicht zurückgegangen. Laut DIVI-Intensivregister sind derzeit 2.721 Intensivbetten mit Corona-Patienten belegt, das sind 33 weniger als am Freitag (12. März). Invasiv beatmet werden davon 1.542, 15 weniger als am Vortag.

Inzidenzen in NRW-Städten über 100: Aber Land zieht nicht die „Notbremse“

Update, Samstag (13. März), 12.50 Uhr: Mehrere Städte und Kreise in Nordrhein-Westfalen liegen derzeit über dem kritischen Inzidenzwert von 100. Doch das Land hält weiter an den Öffnungsschritten fest. NRW zieht vorerst nicht die „Notbremse“, die Merkel beim letzten Corona-Treffen beschlossen hatte. Aufgrund von mehr Testungen sei es nur logisch, dass die Sieben-Tage-Inzidenz wieder ansteigt, so NRW-Minister Laumann (CDU).

„Click and Meet“ in NRW: Einzelhandel wünscht sich einfache Einkaufsregeln

Update, Samstag (13. März), 12.05 Uhr: Seit Montag (8. März) kann via „Click and Meet“ wieder in den Geschäften geshoppt werden. Doch der Einzelhandel in NRW wünscht sich weitere Vereinfachungen für die Öffnung seiner Läden. „Es macht sich Ernüchterung breit“, heißt es bei der dpa.

Riesenschlangen vor den Geschäften habe es nicht gegeben, so Peter Achten, Hauptgeschäftsführer des Handelsverbands NRW. Er plädierte deshalb dafür, die Termin-Anmeldung wieder abzuschaffen. „Streicht das Klick. Dadurch wird nichts verschlechtert, es wird nur ein bisschen Aufwand für den geplagten Handel reduziert.“

Corona-Regeln in Deutschland: Gerichte prüfen mehr als 10.000 Verfahren

Update, Samstag (13. März), 11.08 Uhr: In 2020 haben die Gerichte in Deutschland in mehr als 10.000 Verfahren die Corona-Regeln von Bund und Ländern überprüft. Das geht aus Zahlen des Deutschen Richterbundes hervor, die der dpa vorliegen. Die Verfahren drehen sich zum Beispiel um Kontaktverbote und Schulschließungen, Testpflichten und Quarantäneauflagen. Aber auch Kinos oder Restaurants wollen erreichen, dass sie ihre Betriebe wieder öffnen dürfen.

Corona in NRW: Deutlicher Anstieg der Fallzahlen – Inzidenz in zehn Kreisen und Städten über 100

Update, Samstag (13. März), 9.58 Uhr: Mit Blick auf die steigenden Fallzahlen bildet auch Nordrhein-Westfalen keine Ausnahme. Wie aus den Daten des Landeszentrums Gesundheit hervorgeht, sind im bevölkerungsreichsten Bundesland im Vergleich zum Freitag 2.503 neue positive Testergebnisse hinzugekommen. Die Sieben-Tage-Inzidenz stieg mit den neuen Zahlen um 2,8 auf 75,9 und lag nur knapp unter der bundesweiten Inzidenz von 76,1.

Mittlerweile liegt der Inzidenzwert in zehn Kreisen und kreisfreien Städten über 100. „Spitzenreiter“ war am Samstagmorgen die Stadt Herne mit einem Wert von 152,8. Dahinter folgten der Märkische Kreis (140,9), Düren (136,4) und Remscheid (114,1). Den niedrigsten Wert wies das LZG für den Kreis Euskirchen mit 27,9 aus. Etwas darüber lagen Bielefeld (38,0) und Coesfeld (38,5). Aktuell liegt die Sieben-Tage-Inzidenz in zehn Kreisen und kreisfreien Städten unter der Schwelle von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen.

RKI nennt Corona-Zahlen für Deutschland: Sieben-Tage-Inzidenz steigt deutlich

Update, Samstag (13. März), 8.51 Uhr: Das RKI meldet 12.674 neue Corona-Infektionen für Deutschland. Das sind über 3.000 mehr als vor genau einer Woche. Auch bei der Sieben-Tage-Inzidenz gibt es einen deutlichen Anstieg – sie liegt bei 76,1 (Vortag: 72,4). Außerdem wurden innerhalb von 24 Stunden 239 weitere Todesfälle verzeichnet.

Vor einer Woche (6. März) hatte die Sieben-Tage-Inzidenz noch bei 65,6 gelegen. Die Zahl der neuen Ansteckungen in Deutschland war im Januar und Februar über Wochen deutlich zurückgegangen. Zuletzt stagnierte sie allerdings und stieg dann wieder an. Ein Grund dafür könne laut dem RKI die Ausbreitung ansteckenderer Corona-Varianten sein.

Coronavirus in NRW: Hotspot Märkischer Kreis erklärt Gründe für hohe Sieben-Tage-Inzidenz

Update, Freitag (12. März), 21.15 Uhr: Seit Tagen gehört der Märkische Kreis zu den Corona-Hotspots in NRW. Am Freitagmorgen wies das RKI die Sieben-Tage-Inzidenz für den Kreis mit 138,9 aus. Nur in Herne lag der Wert mit 140,6 noch höher. Horst Peter Hohage, Leiter des Krisenstabs im Märkischen Kreis, nennt für den hohen Inzidenzwert mehrere Gründe.

„Besonders viele Ansteckungen registrieren wir im privaten Bereich. Zudem gibt es einzelne lokale Ausbrüche in Unternehmen oder Krankenhäusern, die sich dann massiv auf die Gesamtinzidenzzahl auswirken“, so Hohage. Weiter heißt es aus dem Hotspot-Kreis, dass umfangreiche Tests und eine intensive Kontaktnachverfolgung zur Ermittlung vieler weiterer Infektionen führe.

Zu einem Problem ist unlängst die britische Coronavirus-Variante B.1.1.7 geworden. Sie werde im Märkischen Kreis mittlerweile in mehr als 60 Prozent aller Fälle nachgewiesen. Der Krisenstab appelliert deshalb an die Bürger, sich „vorsichtig und diszipliniert“ zu verhalten. „Die Kontaktregelungen, die im öffentlichen Raum gelten, sind auch für den privaten Bereich absolut sinnvoll.“

Corona in NRW: Wo die Inzidenz derzeit am niedrigsten ist

Update, Freitag (12. März), 19.30 Uhr: Zehn Städte und Kreise in Nordrhein-Westfalen haben mittlerweile eine 7-Tages-Inzidenz von über 100. Spitzenreiter ist Herne mit einem aktuellen Inzidenzwert von 140,6 (Stand 12. März). Doch es gibt auch positive Nachrichten. Mehrere Städte in Nordrhein-Westfalen haben eine 7-Tages-Inzidenz von unter 50. Hier die Übersicht der niedrigsten Werte:

Kreis/kreisfreie StadtInzidenzwert, 12. März
Münster43,8
Heinsberg41,9
Mönchengladbach41,8
Coesfeld40,8
Paderborn38,7
Bielefeld37,4
Höxter34,9
Bottrop34,9
Euskirchen31,5

Corona in NRW: Juicy Beats Festival soll im Sommer 2021 stattfinden

Update, Freitag (12. März), 18.30 Uhr: Große bekannte Festivals wie Rock am Ring oder das Southside wurden wegen der Corona-Pandemie in diesem Jahr abermals abgesagt. Für viele Musik-Fans ein Schock!

Doch es gibt Hoffnung: Das kleinere Festival Juicy Beats in Dortmund soll - insofern es das Infektionsgeschehen zulässt - Ende Juli im Westfalenpark stattfinden. Erste Künstler - darunter die Rapper Kontra K, Alligatoah und Felix Kummer haben schon zugesagt.

Update, Freitag (12. März), 18.10 Uhr: Das Verweilverbot in der Düsseldorfer Altstadt und am nahen Rheinufer wird in der Nacht zum kommenden Montag (15. März) aufgehoben. Die entsprechende Allgemeinverfügung wurde nicht verlängert, wie die Stadt Düsseldorf am Freitagnachmittag mitteilte. Gleichzeitig wurde die verschärfte Maskenpflicht am Rhein mit einer neu veröffentlichten Regelung bis zum 4. April verlängert.

Das Verweilverbot wurde eingeführt, weil sich an dem ersten warmen Wochenende im Februar um die 700.000 Menschen am Rhein aufgehalten hatten. Das Verbot gilt von freitags bis sonntags und umfasst nicht nur das Sitzen an den besagten Orten, sondern auch das Herumstehen. Das Spazierengehen und Radfahren blieben erlaubt.

Corona in NRW: Stadt Dortmund meldet am Freitag viele neue Infektionen

Update, Freitag (12. März), 16.45 Uhr: Die Stadt Dortmund meldet am Freitagnachmittag insgesamt 69 neue Corona-Infektionen. Die 7-Tages-Inzidenz liegt damit voraussichtlich bei 66,1. Den genauen Wert das Robert-Koch-Institut ab 0 Uhr heute Nacht bekannt geben. Zurzeit befinden sich 1837 Menschen in Dortmund in Quarantäne.

80 Corona-Patienten werden in der Ruhrgebietsstadt aktuell stationär behandelt, darunter 24 intensivmedizinisch, davon wiederum 20 mit Beatmung.

Corona in NRW: Impfstoff von AstraZeneca kann schwere allergische Reaktionen auslösen

Update, Freitag (12. März), 15.15 Uhr: Nach Berichten über „starke Blutgerinnsel“ haben Dänemark, Island und Norwegen die Impfung mit dem Impfstoff von AstraZeneca vorerst gestoppt. Die Fälle würden nun untersucht. In Deutschland hat man sich derweil dazu entschieden, das Vakzin weiter zu verimpfen.

Die Europäische Arzneimittelbehörde (EMA) hat am Freitag bekannt gegeben, dass nach ihrer Einschätzung, der AstraZeneca-Impfstoff schwere allergische Reaktionen auslösen kann. Anaphylaxie (schwere allergische Reaktionen des menschlichen Körpers auf äußere Einflüsse) sowie Überempfindlichkeitsreaktionen sollten in die Liste der möglichen Nebenwirkungen des Vakzins aufgenommen worden, erklärte die EMA am Freitag unter Verweis auf mehrere solcher Fälle in Großbritannien.

Robert Koch-Institut gibt grünes Licht für Urlaub auf Mallorca

Update, Freitag (13. März), 14 Uhr: Das RKI streicht die beliebte Urlaubsinsel Mallorca von der Liste der Reisewarnung. Ein Urlaub auf der Baleareninsel ist ab kommenden Montag möglich. Auf Mallorca, Ibiza und Menorca sind die Inzidenzen mittlerweile so niedrig, dass das Risiko eine Ansteckung als gering eingeschätzt wird.

Schulstart in Nordrhein-Westfalen: Land verspricht besonderen Schutz für Schüler

Update, Freitag (12. März), 12.27 Uhr: Ab Montag (15. März) geht es für die Schüler in NRW wieder zurück in den Präsenzunterricht. Das Land will Lehrer und Schüler mit einer Dreifach-Maßnahme gegen Corona schützen. Unter anderem wolle man bis zu den Osterferien 1,8 Millionen Corona-Selbsttests zur Verfügung zu stellen.

Corona-Impfungen in Deutschland: Mehr als sieben Prozent der Bevölkerung jetzt einmal geimpft

Update, Freitag (12. März), 11.30 Uhr: Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) zufolge gewinnt die Impfkampagne in Deutschland immer mehr an Dynamik. Mehr als sieben Prozent der Bevölkerung seien nun schon mindestens einmal geimpft worden, so Spahn bei einer Pressekonferenz am Freitag. Zuletzt habe es bundesweit mehr als 270.000 Impfungen täglich gegeben. Auch die Arztpraxen sollten so früh wie möglich mitimpfen - spätestens ab Mitte April.

RKI-Chef Wieler warnt vor Corona-Ausbrüchen in Kitas

Update, Freitag (12. März), 10.58 Uhr: Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) und RKI-Chef Lothar Wieler haben in einer Pressekonferenz über die aktuelle Corona-Lage informiert. Wieler machte deutlich, dass sich die Fallzahlen in Deutschland seit einiger Zeit auf einem zu hohem Niveau eingependelt hätten. Die Inzidenzen stiegen bei den unter 60-Jährigen wieder an.

Seit Mitte Februar steige die Zahl der Corona-Neuinfektionen bei den Kindern und Jugendlichen unter 15 Jahren „sehr rasant“. Beobachtet würden wieder mehr Kita-Ausbrüche, sogar mehr als vor Weihachten. Es könne sein, dass die ansteckendere Mutation B.1.1.7 hier eine Rolle spiele. In einigen Bundesländern gebe es auf den Intensivstationen ebenfalls wieder mehr Corona-Patienten.

Minister Altmaier: Corona-Hilfen werden jetzt wieder an Unternehmen ausgezahlt

Update, Freitag (12. März), 9.56 Uhr: Die Corona-Hilfen für von der Pandemie betroffene Firmen sollen ab sofort wieder gezahlt werden. Das sagte Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) am Donnerstag (11. März) gegenüber der Rheinischen Post. „Die Abschlagszahlungen für Corona-Hilfsprogramme starten heute wieder“. Konkret gehe es um die Zahlungen vom Bund im Rahmen der November-, Dezember- und Überbrückungshilfe III.

„Das ist eine gute Nachricht für unsere Unternehmen. Aufgrund von Betrugsfällen mussten die Abschlagszahlungen zuvor kurzfristig angehalten werden“, so Altmaier. Die Bundesregierung hatte die Zahlungen nach mehreren Betrugsfällen kürzlich unterbrochen.

Kinder in der Corona-Pandemie: Eltern achten auf Einhaltung der Regeln

Update, Freitag (12. März), 9.15 Uhr: Wie Experten herausgefunden haben, leiden Kinder zum Teil sehr unter den Einschränkungen in der Corona-Pandemie. Sie kann sie sogar nachhaltig krank machen. Auch für Eltern ist es schwer - sie müssen versuchen, dass ihre Kinder sich an die Corona-Regeln halten. Und das ist nicht immer leicht.

Corona-Impfungen in Impfzentren: Hausärzteverband kritisert Vorgehen

Update, Freitag (12. März), 8.25 Uhr: Der Chef des Deutschen Hausärzteverbands, Ulrich Weigeldt, hat sich für eine Schließung der Impfzentren ausgesprochen. „Schon jetzt könnte man alle Impfstoffe in den Praxen verimpfen“, sagte Weigeldt der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Den Beschluss der Gesundheitsminister von Bund und Ländern, bei Corona-Impfungen zunächst weiter auf Impfzentren zu setzen, kritisierte er. „Oberstes Ziel muss sein, bei steigenden Infektionszahlen so viele Menschen wie möglich in kurzer Zeit zu impfen“, so Weigeldt. Das sei vor allem in Arztpraxen möglich.

Click and Meet bei Ikea im Ruhrgebiet: Der Samstag ist ausgebucht

Update, Freitag (12. März), 7 Uhr: Click and Meet wird bei den Kunden von Ikea in Kamen im Kreis Unna bei Dortmund gut angenommen. Wie der Hellweger Anzeiger (Bezahlinhalt) berichtet, ist der Samstag (13. März) mit seinen Zeitspannen schon fast ausgebucht. Mittlerweile (Stand 7 Uhr) gibt es keine freien Zeiten mehr.

Im Viertelstundentakt werden Menschen in die Filiale am Kamener Kreuz gelassen. Insgesamt dürfen sich 750 Menschen dort aufhalten. Auch bei den Filialen in Dortmund und Essen sind für Samstag schon alle Zeiten total ausgebucht.

Corona-Update Deutschland: Inzidenz steigt weiter

Update, Freitag (12. März), 6.50 Uhr: Das Robert Koch-Institut hat 12.834 Neuinfektionen und 252 Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 gemeldet. DIe Inzidenz ist auf 72,4 gestiegen.

In NRW gab es 2.798 Neuinfektionen und 41 Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19. Die Inzidenz liegt bei 73,1. Herne (140,6), der Märkische Kreis (138,9), Düren (138,3), Remscheid (115), Kleve (113), Hagen (112,9), der Oberbergische Kreis (107,7), Duisburg (106,1), Solingen (104,2) und Wuppertal (102,5) haben eine Inzidenz von über 100.

Neun Städte und Kreise, darunter auch Bottrop und Münster haben eine Inzidenz von unter 50.

Coronavirus in NRW: Irritation um kostenlose FFP2-Masken in Unna

Update, Donnerstag (11. März), 22.18 Uhr: Der Kreis Unna und das Jobcenter haben Hartz-IV-Empfängern und anderen Leistungsempfängern kostenlose FFP2-Masken zugestellt. Allein durch das Jobcenter wurden über 24.000 Briefe verschickt. Zu Irritationen führte die Art der Zustellung. Denn die Masken wurden unverpackt in einem Briefumschlag verschickt.

Das war nötig, weil das Land die Masken in Zehnerpackungen zur Verfügung stellte, der Kreis Unna und das Jobcenter an die Empfänger aber nur je sechs Masken verteilten. „Die unverpackten Masken können nach einer kurzen Auslüftungsphase bedenkenlos genutzt werden“, heißt es dazu vom Kreis. Die Mitarbeiter hätten Masken und Handschuhe getragen und sämtliche Hygienevorschriften beachtet.

Corona in NRW: Acht weitere Testzentren in Essen nehmen Betrieb auf

Update, Donnerstag (11. März), 20.23 Uhr: Bürger in Essen können sich ab sofort in acht weiteren Teststellen auf das Coronavirus testen lassen. Nach dem Testzentrum Grugahalle, das bereits am Dienstag (9. März) den Betrieb aufgenommen hat, hat die Stadt eine Genehmigung für die Testzentren an folgenden Standorten erteilt:

  • DRK-Testzentrum Luftschiffhangar am Flughafen Essen/Mülheim
  • CoviMedical Schnelltestzentrum Westend Essen (Westviertel)
  • Familienzahnarzt Kettwig (Kettwig)
  • Ahorn-Apotheke (Heisingen)
  • Sommerburg-Apotheke (Margaretenhöhe)
  • Apotheke am Rabenhorst (Borbeck)
  • Park-Apotheke (Borbeck)
  • Glocken-Apotheke (Rüttenscheid)

Bürger haben Anspruch auf einen kostenlosen Schnelltest pro Woche. Die Kosten dafür trägt der Bund. Die Stadt Essen befindet sich mit weiteren Anbietern im Gespräch, um verteilt im ganzen Stadtgebiet kostenlose Schnelltestungen zu ermöglichen.

Coronavirus: Impfungen zeigen trotz steigender Fallzahlen erste Effekte

Update, Donnerstag (11. März), 19.39 Uhr: Die Corona-Fallzahlen steigen aktuell wieder. Trotzdem gehen viele Experten davon aus, dass die Impfungen schon einen Effekt zeigen.

Coronavirus in NRW: Schulministerium kündigt Selbsttests an Schulen ab kommender Woche an

Update, Donnerstag (11. März), 18.54 Uhr: Im Kampf gegen die Corona-Pandemie ist der umfassende Einsatz von Schnell- und Selbsttests das neue Mittel der Wahl – auch an Schulen. Wie aus einer Mail des NRW-Schulministeriums an alle Schulen hervorgeht, werden in Nordrhein-Westfalen bereits ab Dienstag (16. März) bis zu den Osterferien die ersten rund 1,8 Millionen Selbsttests an weiterführende Schulen ausgeliefert.

Beginnend mit der ersten Lieferung soll in allen weiterführenden Schulen einmal pro Woche ein freiwilliges Testangebot für Schüler gemacht werden. Nach den Osterferien soll das Testangebot fortgesetzt werden. Die Belieferung der Primarstufen erfolgt aufgrund der noch nicht ausreichenden Verfügbarkeit der Selbsttests erst nach den Osterferien. Das begründet das Schulministerium mit dem vergleichsweise niedrigeren Infektionsgeschehen an Grundschulen.

NRW-Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP)

Die Selbsttests sollen während der Unterrichtszeit unter Beaufsichtigung der Lehrkräfte und des sonstigen Schulpersonals in der Schule durchgeführt werden. Die Einzelheiten sollen die Schulen selbst festlegen.

Einstufung von Corona als Pandemie durch die WHO jährt sich zum ersten Mal

Update, Donnerstag (11. März), 18.11 Uhr: Heute vor einem Jahr hat die Weltgesundheitsorganisation (WHO) die Ausbreitung des neuartigen Coronavirus als Pandemie eingestuft. Qua Definition der WHO handelt es sich bei einer Pandemie um eine Situation, in der die gesamte Weltbevölkerung potenziell einem Erreger ausgesetzt ist. Zudem muss das Risiko bestehen, dass „ein Teil von ihr erkrankt“. Die höchste Alarmstufe hatte die WHO allerdings schon am 30. Januar 2020 ausgerufen.

Corona in NRW: Dortmund meldet 88 Neuinfektionen mit dem Coronavirus

Update, Donnerstag (11. März), 17.23 Uhr: Die Stadt Dortmund hat soeben die tagesaktuellen Fallzahlen zum Coronavirus veröffentlicht. Seit Beginn der Corona-Pandemie zählt die Stadt 18.958 positive Testergebnisse – ein Plus von 88 im Vergleich zum Vortag. 45 Neuinfizierte lassen sich 16 Familien zuordnen.

Laut Stadt Dortmund wird der Inzidenzwert mit den heutigen Zahlen 62,9 betragen. Das RKI wies ihn am Donnerstagmorgen noch mit 60,2 aus. In Dortmund werden gegenwärtig 90 Corona-Patienten stationär behandelt, darunter 23 intensivmedizinisch, davon wiederum 19 mit Beatmung. Bislang wurden 352 Infektionsfälle mit Virusvarianten nachgewiesen. In allen Fällen handelt es sich um die britische Variante B.1.1.7.

Coronavirus: EU-Kommission lässt Corona-Impfstoff von Johnson & Johnson zu

Update, Donnerstag (11. März), 17.12 Uhr: Das ging schnell: Die EU-Kommission hat den Corona-Impfstoff von Johnson & Johnson nach der positiven Beurteilung durch die EMA nun auch offiziell zugelassen. Das gab Kommissionschefin Ursula von der Leyen auf Twitter bekannt. Nach Biontech/Pfizer, Moderna und Astrazeneca ist das Vakzin das vierte, welches eine EU-weite Zulassung erhält.

NRW-Gesundheitsminister bremst Hoffnungen: Corona lässt wohl keine Schützenfeste zu

Update, Donnerstag (11. März), 16.42 Uhr: NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) kann sich nicht vorstellen, dass die traditionellen Schützenfeste in diesem Jahr stattfinden können. Das erfordere eine hohe Durchimpfungsrate. Allerdings fänden viele Schützenfeste traditionell bereits im Frühjahr und noch vor den Sommerferien statt.

Die nötige Expertise bringe der Gesundheitsminister dahingehend selbst mit. „Ich weiß genau, wie sie ablaufen. Ich habe in meinem Leben sehr viele davon gefeiert, einmal sogar als Schützenkönig.“

Corona in NRW: Museen und Kultureinrichtungen in Dortmund öffnen wieder

Update, Donnerstag (11. März), 15.52 Uhr: In Dortmund öffnen die ersten Museen und Kultureinrichtungen wieder ihre Pforten. Seit Mittwoch (10. März) hat das Stadtarchiv nach telefonischer Anmeldung bereits wieder geöffnet. Die Ausstellungen im Dortmunder U können ab Samstag (13. März) wieder besucht werden.

Am Dienstag (16. März) folgen das Museum für Kunst und Kulturgeschichte, das Schulmuseum, das Brauerei-Museum, die Stadt- und Landesbibliothek sowie die Stadtteilbibliotheken und die Gedenkstätte Steinwache. Weiter geht es mit dem Hoesch-Museum am 28. März, dem Naturmuseum am 30. März und der Städtischen Galerie Torhaus Rombergpark am 11. April. Das Kindermuseum Adlerturm bleibt aufgrund der Enge des Raums geschlossen.

Coronavirus: EMA erteilt grünes Licht für Corona-Impfstoff von Johnson & Johnson

Update, Donnerstag (11. März), 15.21 Uhr: Wie erwartet hat die Europäische Arzneimittelbehörde EMA heute grünes Licht für die Zulassung des Corona-Impfstoffs des US-Pharmakonzerns Johnson & Johnson in der EU gegeben. Das Vakzin ist das erste in der EU zugelassene, bei dem nur eine Dosis erforderlich ist.

Die EU-Kommission muss nun eine endgültige Entscheidung über die bedingte Marktzulassung treffen. Gesundheitskommissarin Stella Kyriakides erklärte, dies werde „in Kürze“ erfolgen.

EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen (l.) und Gesundheitskommissarin Stella Kyriakides (r.)

Corona-Impfungen: Menschen über 70 werden ab Mitte April geimpft

Update, Donnerstag (11. März), 13.45 Uhr: Karl-Josef Laumann, NRW-Gesundheitsminister, hat auf einer heutigen Pressekonferenz verkündet, dass die Menschen über 70 Jahren circa ab Mitte April geimpft werden. In NRW leben ungefähr 1, 6 Menschen zwischen 70 und 79 Jahren.

Corona-Update NRW: Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann verkündet Neuigkeit

Update, Donnerstag (11. März), 13.30 Uhr: NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann hat Lockerungen für Altenheime angekündigt. Menschen in Altenheimen seien weitestgehend durchgeimpft, sodass sie sich unter anderem wieder zu Aktivitäten treffen können.

Britische Studie: Mutante B.1.1.7 deutlich tödlicher als vorherige Corona-Varianten

Update, Donnerstag (11. März), 12.27 Uhr: Die britische Corona-Variante B.1.17 ist einer aktuellen Studie zufolge 64 Prozent tödlicher als vorherige Mutationen des Virus. Laut den Forschern der britischen Universität Exeter führt eine Infektion mit B.1.1.7 in 4,1 von 1.000 Fällen zum Tod, wie am Mittwoch (10. März) mehrere Medien unter Berufung auf die Nachrichtenagentur AFP berichteten. Für die Studie untersuchten die Forscher 55.000 positiv getestete Personen.

Corona-Tests für Schüler: Verbände fordern Klarheit bei der Umsetzung

Update, Donnerstag (11. März), 11.28 Uhr: Lehrerverbände fordern vor der Schul-Rückkehr aller Jahrgänge in den Präsenzunterricht Klarheit bei den Corona-Tests für Schüler. „Angesichts der mancherorts wieder steigenden Infektionen haben wir kein Verständnis, weshalb die NRW-Landesregierung noch nicht liefert“, sagt Maike Finnern, Vorsitzende der Gewerkschaft GEW. Offen sei auch die Frage, wer die wöchentlichen Tests ab Montag (15. März) durchführen soll.

Verwirrung über Sport im Freien bei Kindern: Land NRW bezieht Stellung

Update, Donnerstag (11. März), 10.48 Uhr: Auch beim Thema Sport gelten seit dieser Woche weitere Corona-Lockerungen. Über die genaue Auslegung der Regeln zum Sport im Freien herrscht zum Teil jedoch Verwirrung. Die Stadt Bochum hat das Land NRW deshalb um eine Klarstellung gebeten. Nun ist klar: „Die Sonderregelung für Kinder bis zum Alter von einschließlich 14 Jahren lässt alle Sportarten zu, also auch Kontaktsport. Zwischen den 20 Kindern ist kein Mindestabstand einzuhalten“, heißt es vom Gesundheitsministerium.

Corona-Medikament aus der Schweiz ist bei klinischer Studie durchgefallen

Update, Donnerstag (11. März), 9.45 Uhr: Das Schweizer Corona-Medikament Actemra des Pharmaunternehmens Roche ist bei einer klinischen Studie zur Wirksamkeit bei schwer erkrankten Covid-19-Patienten durchgefallen. Durch die Verabreichung des Mittels zusätzlich zum Medikament Remdesivir von Gilead verringerte sich die Zeit bis zur Krankenhausentlassung von Patienten mit schwerer Lungenentzündung nicht. Das Hauptziel des Phase-III-Tests wurde damit nicht erreicht, heißt es bei der dpa.

Corona-Impfungen in Deutschland: Zahnärzte bieten ihre Hilfe an

Update, Donnerstag (11. März), 9.20 Uhr: Die Impfungen gegen Corona gingen in Deutschland bislang nur schleppend voran. Zahnärzte bieten deshalb ihre Hilfe an. „Mit ihrer Expertise und Fachkompetenz hat die Zahnärzteschaft schon frühzeitig ihre Unterstützung bei Test- und Impfmaßnahmen angeboten. Das Angebot gilt weiterhin“, sagte der Vorsitzende der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung (KZBV), Wolfgang Eßer, dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND).

Zahnärzte seien grundsätzlich dazu befähigt. Im Hinblick auf schnelle und flächendeckende Impfungen sei es wichtig, die notwendigen „personellen Ressourcen bereitzustellen“, so Eßer weiter.

Nach Corona-Zwangspause: Auch der Zoo Dortmund hat wieder geöffnet

Update, Donnerstag (11. März), 8.46 Uhr: Gute Nachrichten aus Dortmund: Der Zoo hat nach einer viermonatigen Corona-Pause endlich wieder geöffnet. Seit Mittwoch (10. März) dürfen die Tiere im Zoo wieder besucht werden. Besucher müssen sich vorab jedoch online einen Termin reservieren. Insgesamt dürfen sich etwa 3.500 Menschen gleichzeitig im Dortmunder Zoo aufhalten.

Der Zoo Dortmund hat wieder für Besucher geöffnet. Nashörner, Erdmännchen, Affen und Co. warten schon.

Dritte Corona-Welle in Deutschland: RKI-Chef Wieler spricht von Wettlauf gegen die Mutationen

Update, Donnerstag (11. März), 8.14 Uhr: Nach Einschätzung des Robert-Koch-Instituts hat die dritte Corona-Welle in Deutschland bereits begonnen. „Wir haben ganz klare Anzeichen dafür“, sagte RKI-Chef Lothar Wieler im Gespräch mit der UN-Journalistenvereinigung (ACANU). „Ich bin sehr besorgt.“ Die Impfkampagne sei ein Wettlauf gegen das mutierende Virus. Wieler sieht Licht am Ende des Tunnels, wenn es gelinge, bis zum Herbst 80 Prozent der Bevölkerung zu immunisieren.

Corona in NRW: Krankenkasse mit erschreckender Statistik

Update, Donnerstag (11. März), 7.30 Uhr: Die Krankenkasse DAK hat im Jahr 2020 mehr Krankentage durch psychische Ausfälle registriert. Das sei auf die Belastungen der Pandemie zurückzuführen. Auf 100 erwerbstätige Versicherte seien im Jahr 2020 im Schnitt 282 Fehltage gekommen.

Im Bundesdurchschnitt seien es 265 Fehltage gewesen. Fatal: Vor allen bei Personal im medizinischen Bereich sind die Fehltage in die Höhe geschossen.

Corona-Update Deutschland: Inzidenzen schießen in die Höhe

Update, Donnerstag (11. März), 6.30 Uhr: Das Robert Koch-Institut meldet 14.365 neue Corona-Fälle und 321 Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19. Die Inzidenz ist auf 69,1 gestiegen.

In NRW gab es 3.106 Neuinfektionen und 78 Todesfälle. Die Inzidenz liegt bei 69,9. Insgesamt gibt es mit dem Märkischen Kreis (141,4), Herne (133), Düren (139,4), Remscheid (120,4), Hamm (113,9), Hagen (108,6) Duisburg (105,3), dem Oberbergischen Kreis (105,1) und Siegen-Wittgenstein (103,3) neun Kreise und Städte mit eine Inzidenz von über 100.

Allerdings haben elf Städte oder Kreise - darunter Münster und Bottrop - eine Inzidenz von unter 50.

Corona in NRW: Eurowings geht davon aus, dass Urlaube im Sommer wieder möglich sind

Update, Mittwoch (10. März), 22.22 Uhr: Aktuell sieht es nicht danach aus, als könne man in den kommenden Monaten in den Urlaub fahren - geschweige denn fliegen. Die Lufthansa-Tochter Eurowings geht trotzdem mit Hoffnung ins kommende Geschäftsquartal und geht von einem kräftigen Zuwachs in den Sommermonaten aus.

„Ich sehe einen sprunghaften Anstieg der Buchungen, der uns jetzt für den Frühsommer und Sommer ins Haus steht“, sagte Eurowings-Chef Jens Bischof am Mittwoch in einer Videokonferenz anlässlich der Tourismusmesse ITB, die wegen der Corona-Pandemie in diesem Jahr nur digital stattfindet.

Zu Ostern wolle Bischof das Flugangebot im Vergleich zu jetzt mehr als verdoppeln. Er hofft, dass die Politik die Quarantänepflicht nach einem Urlaub in Risikoländern durch eine Testpflicht ersetzt und das Robert Koch-Institut die Balearen und andere wichtige Reiseziele von der Liste der Risikogebiete nimmt. „Alle wollen wieder weg in den Urlaub“, so sein Plädoyer.

Corona in NRW: Miele nimmt am Standort Euskirchen wieder seinen Betrieb auf

Update, Mittwoch (10. März), 21 Uhr: Nach einem Corona-Ausbruch im Werk des Hausgeräteherstellers Miele in Euskirchen arbeiten die Mitarbeiter mittlerweile wieder im Normalbetrieb. Das teilte das Unternehmen am heutigen Mittwoch mit.

Teile des Betriebs standen seit dem 23. Februar still, weil 266 Mitarbeiter bis zum 9. März unter Quarantäne gestellt worden waren. Anschließende Tests haben ergeben, dass sich drei Mitarbeiter tatsächlich mit dem Coronavirus infiziert hatten. Diese stehen nun weiterhin unter Quarantäne, beeinflussen den Produktionsbetrieb aber nicht.

Corona in NRW: Die aktuellen Hotspots in Nordrhein-Westfalen

Update, Mittwoch (10. März), 18.43 Uhr: Die Inzidenzzahlen in Nordrhein-Westfalen wollen einfach nicht sinken - trotz Lockdown. Hier eine Übersicht darüber, in welchen NRW-Städten die 7-Tages-Inzidenz derzeit am höchsten ist:

Kreis/kreisfreie StadtInzidenzwert, 10. März
Märkischer Kreis133,1
Remscheid121,3
Herne118,2
Düren116,8
Hamm116,1
Hagen106,7

Corona in NRW: Training in Bochum auf Außenanlagen wieder erlaubt

Update, Mittwoch (10. März), 18.12 Uhr: In Bochum ist Sport auf den Sportaußenanlagen ab sofort unter bestimmten Auflagen wieder erlaubt. Bis zu fünf Personen aus zwei Hausständen oder mit den Angehörigen eines weiteren Hausstandes können ohne Mindestabstand trainieren.

Ebenfalls zulässig ist das Training von großen Gruppen von höchstens 20 Kindern bis zu 14 Jahren zuzüglich zwei Aufsichtspersonen, wobei unter allen ein Abstand von 1,5 Metern eingehalten werden muss.

Corona in NRW: 72 neue Infektionen mit Sars-CoV-2 in Dortmund

Update, Mittwoch (10. März), 17.25 Uhr: Die Stadt Dortmund meldet am Mittwoch insgesamt 72 Neuinfektionen mit dem Coronavirus, womit der Inzidenzwert voraussichtlich bei 60,7 liegen wird. Der genaue Wert wird vom Robert-Koch-Institut ab heute Nacht um 0 Uhr bekannt gegeben.

Todesfälle gab es in den vergangenen 24 Stunden nicht. In Dortmund verstarben bislang 206 Menschen ursächlich an Covid-19.

Corona in NRW: Zahl der Verkehrstoten dank Pandemie auf Rekordtief gesunken

Update, Mittwoch (10. März), 15.30 Uhr: Wegen der Corona-Pandemie und der damit verbundenen Lockdowns fahren deutlich weniger Menschen Auto. Das zeigt sich nun in der Unfallstatistik des Landes NRW: Demnach sei die Zahl der Verkehrstoten im Jahr 2020 auf ein Rekordtief gesunken. Im vergangenen Jahr starben auf den Straßen in Nordrhein-Westfalen 430 Menschen bei Unfällen - so wenig wie noch nie seit Beginn der Erfassung 1953.

Doch es gibt auch weniger gute Nachrichten: So stieg etwa die Zahl der Verkehrstoten auf den Autobahnen von 50 auf 63 seit dem Vorjahr an. Außerdem nutzten immer häufiger Menschen die leeren Straßen, um illegale Rennen zu fahren. Insgesamt 1515 solcher Rennen wurden 2020 von der Polizei registriert - mehr als doppelt so viele wie noch 2019.

Corona in NRW: Inzidenz in Herne besonders hoch

Update, Mittwoch (10. März), 14.50 Uhr: Nachdem aufgrund eines technischen Fehlers am Dienstag (9. März) in Herne keine neuen Corona-Zahlen an das Robert-Koch-Institut (RKI) übermittelt werden konnten, wurden am Mittwoch insgesamt 73 Neuinfektionen in der Ruhrgebietsstadt gezählt. Damit liegt die 7-Tages-Inzidenz bei 118,2.

Tragischerweise zählt Herne am Mittwoch auch einen weiteren Todesfall im Zusammenhang mit Covid-19. Verstorben war in den vergangenen 24 Stunden ein Mann aus dem Jahrgang 1937.

Corona in NRW: Ärzte schauen besorgt auf den Impfstart

Update, Mittwoch (10. März), 14 Uhr: Ärzte in NRW fürchten beim Impfstart in Praxen ab April ein bürokratisches Münster, wie die Waz berichtet. Es geht konkret um die Terminvergabe, Priorisierung, Sprechstunde, Meldepflicht und die Aktion rund um das Impfen wie Gespräch, Warten auf eine möglicherweise allergische Reaktion und den Eintrag in den Impfpass.

Home Office wegen Corona: Verordnung bis Ende April verlängert

Update, Mittwoch (10. März), 12.54 Uhr: Arbeitgeber in Deutschland sollen ihren Mitarbeitern noch bis Ende April Home Office ermöglichen. Das Kabinett hatte über eine Verordnung von Bundesarbeitsminister Hubertus Heil abgestimmt, die am 15. März ausgelaufen wäre. Darin heißt es: „Der Arbeitgeber hat den Beschäftigten im Fall von Büroarbeit oder vergleichbaren Tätigkeiten anzubieten, diese Tätigkeiten in deren Wohnung auszuführen, wenn keine zwingenden betriebsbedingten Gründe entgegenstehen.“

Absage wegen Corona: Große Festivals in Deutschland finden wieder nicht statt

Update, Mittwoch (10. März), 12.15 Uhr: Festival-Fans müssen jetzt stark sein. Denn Eventim Live hat wegen der Corona-Pandemie auch in diesem Jahr große Open-Air-Festivals in Deutschland und der Schweiz bereits jetzt abgesagt. Von der Absage betroffen sind unter anderem „Rock am Ring“, „Rock im Park“ sowie das „Hurricane Festival“ und das „Southside“, heißt es in einer Mittelung. Die Riesen-Veranstaltungen könnten „aufgrund der weiterhin bestehenden unsicheren Infektionslage“ nicht stattfinden, so Eventim.

Das Open-Air-Festival „Rock am Ring“ wird 2021 nicht stattfinden.

Verbands-Chef warnt vor einseitger Nutzung der Corona-Tests

Update, Mittwoch (10. März), 10.55 Uhr: Die Labore in Deutschland warnen davor, dass durch die erweiterte Teststrategie und die Selbsttests in Zukunft weniger PCR-Tests gemacht werden könnten. Alle müssten sich ihrer Verantwortung bewusst sein, dass die Strategie nur erfolgreich sein werde, wenn „alle positiven Antigentests durch eine SARS-CoV-2-PCR bestätigt werden“, sagt Jan Kramer, Vizechef des Verbands Akkreditierte Labore in der Medizin (ALM) laut einer Mitteilung.

Corona-Lockerungen in NRW: Kölner Zoo öffnet wieder für Besucher

Update, Mittwoch (10. März), 10.20 Uhr: Schon seit Montag (8. März) dürfen die Zoos, Museen und Burgen in Nordrhein-Westfalen wieder öffnen. Einige Betriebe brauchten jedoch erstmal eine Vorbereitungszeit. Der Kölner Zoo möchte nun am Freitag (12. März) wieder seine Türen für Besucher öffnxfen. Der Einlass ist auf maximal 3.300 gleichzeitige Besucher begrenzt, wie der Zoo auf Facebook mitteilt. Außerdem gilt ein strenges Hygienekonzept mit Termin-Reservierung.

Corona-Zahlen aus Essen: Vier weitere Todesfälle - Inzidenz gestiegen

Update, Mittwoch (10. März), 9.49 Uhr: Die Stadt Essen hat vier weitere Todesfälle im Zusammenhang mit Corona gemeldet. Seit dem 18. Februar starben laut der Mitteilung drei Männer und eine Essenerin. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt am heutigen Mittwoch bei 61,9 (+3,4). In Essen wurden bislang außerdem fast 45.000 Menschen gegen das Virus geimpft, etwa 22.600 erhielten bereits ihre zweite Impfung.

Spahn gibt Dämpfer für Impfmengen im April

Update, Mittwoch (10. März), 9.15 Uhr: Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat im ZDF davor gewarnt, unrealistische Erwartungen an die Impfzahlen im April zu schüren. Zwar würden diese deutlich steigen, „Aber die Impfmengen werden nicht gleich auf 20 Millionen im Monat oder gar auf zehn Millionen in der Woche wachsen.“ Im April werde es deutlich mehr Impfungen geben, „aber noch nicht in der Größenordnung, so Spahn.

Ärger über Situation für Restaurants in NRW: Frank Rosin kritisiert Corona-Lockerungen

Update, Mittwoch (10. März), 8.35 Uhr: Die Gastronomie kann bislang nicht von den beschlossenen Corona-Lockerungen profitieren. Sehr zum Ärger einiger Restaurantbesitzer. TV-Koch Frank Rosin wettert gegen die Corona-Maßnahmen in NRW. Er fordert, dass die Regierung endlich wieder ein Stück weit Verantwortung an die Gesellschaft zurückgeben soll.

Impfungen von Biontech: Ugur Sahin mit großem Versprechen

Update, Mittwoch (10. März), 7.30 Uhr: Ugur Sahin von Biontech hat gegenüber der Nachrichtenagentur Bloomberg News geäußert, dass man in der Lage sei, in den kommenden drei Jahren bis zu drei Milliarden Dosen des Corona-Impfstoffes herzustellen. Man könne die Produktionskapazität steigern, falls es Bedarf gebe.

Corona-Update Deutschland: RKI meldet Neuinfektionen

Update, Mittwoch (10. März), 7 Uhr: Das Robert Koch-Institut (RKI) meldet insgesamt 9.146 Neuinfektionen mit dem Coronavirus. Hinzu kommen 300 Todesfälle. Die Inzidenz liegt aktuell bei 65,4.

In NRW gibt es 2.107 Neuinfektionen und 40 Todesfälle. Die Inzidenz liegt bei 65,3. Mit dem Märkischen Kreis (133,1), Remscheid (121,3), Herne (118,2), Düren (116,8), Hagen (116,1) und Hamm (106,7) gibt es sechs Kreise und Städte mit einer Inzidenz von über 100. Allerdings gibt es auch elf Kreise und Städte - darunter Bottrop und Münster - mit einer Inzidenz von unter 50.

Coronavirus in NRW: Impfgegner-Demo in Dortmund verläuft nahezu störungsfrei

Update, Dienstag (9. März), 22.03 Uhr: Am Dienstagabend demonstrierten Impfgegner im Dortmunder Stadtgebiet. Nach Polizeiangaben nahmen etwa 46 Fahrzeuge an dem Autokorso teil – 70 waren angemeldet. Die Versammlung verlief weitgehend störungsfrei und endete um 20.37 Uhr nach einer Runde auf dem Innenstadtwall.

Einzig im Vorfeld der Demonstration kam es zu einer Auseinandersetzung zwischen Personen, die laut Polizei dem „rechten und linken Spektrum“ zuzuordnen sein. Die Einsatzkräfte nahmen zwei Personen in Gewahrsam und fertigten eine Strafanzeige wegen des Verdachts der versuchten Körperverletzung und Nötigung.

Corona in NRW: OVG fällt Urteil – Maskenpflicht im Unterricht auch für Grundschüler

Update, Dienstag (9. März), 20.35 Uhr: Das Oberverwaltungsgericht für das Land NRW hat zwei Eilanträge gegen die Maskenpflicht an Grundschulen abgelehnt. Gemäß Coronaschutzverordnung des Landes-Nordrhein-Westfalen ist das Tragen einer medizinischen Maske im Schulgebäude oder auf dem Schulgelände Pflicht. Schüler bis zur Klasse 8 können eine Alltagsmaske tragen, wenn es Probleme bei der Passform gibt. Eine Ausnahme für Grundschüler gibt es nicht mehr.

In NRW müssen auch Grundschüler eine Maske in der Schule tragen.

Die Antragsteller, ein Zweitklässler aus Bielefeld und eine Erstklässlerin aus Köln, hatten ihre Klagen mit einem Eingriff in das Grundrecht auf körperliche Unversehrtheit begründet. Dem folgte das Oberverwaltungsgericht nicht. Die Maskenpflicht stelle angesichts des gegenwärtigen Infektionsgeschehens eine verhältnismäßige Schutzmaßnahme dar. Das gelte auch für Grundschüler. Die Beschlüsse sind unanfechtbar.

Coronavirus: Rewe will Mitarbeitern schnellstmöglich Selbsttests anbieten

Update, Dienstag (9. März), 19.40 Uhr: Rewe möchte seinen mehr als 250.000 Mitarbeitern in Deutschland „schnellstmöglich“ kostenlose Corona-Selbsttests zur Verfügung stellen. Wie der Handelskonzern am Dienstag mitteilte, könnten die Beschäftigten diese Tests dann freiwillig nutzen. Angaben zur Anzahl der Tests und zur Häufigkeit der Testungen machte der Konzern nicht.

Corona in NRW: 49 Neuinfektionen mit dem Coronavirus in Dortmund

Update, Dienstag (9. März), 18.10 Uhr: Die Stadt Dortmund meldet am heutigen Dienstag 49 Neuinfektionen mit dem Coronavirus. Von den neuen Fällen lassen sich 18 Personen sechs Familien zuordnen. Seit Beginn der Corona-Pandemie liegen der Stadt somit 18.798 positive Testergebnisse vor.

Der Inzidenzwert wird nach Berechnung der Stadt Dortmund mit den heutigen Zahlen 61,2 betragen. In Dortmund werden zurzeit 103 Corona-Patienten stationär behandelt, darunter 21 intensivmedizinisch, davon wiederum 19 mit Beatmung. 206 Menschen sind bislang ursächlich an Covid-19 gestorben, 107 begleitend. Die Stadt hat bislang 277 Infektionsfälle mit Virusvarianten registriert – in allen Fällen handelt es sich um die britische Variante B.1.1.7.

Coronavirus: Reisemarkt in Deutschland 2020 historisch eingebrochen

Update, Dienstag (9. März), 17.32 Uhr: Der deutsche Reisemarkt ist im Corona-Jahr historisch eingebrochen, die Pandemie hat dem jahrelangen Anstieg der Urlaubsausgaben ein Ende bereitet. 2020 sanken die Reiseausgaben in Deutschland um 54 Prozent auf 31,9 Milliarden Euro, wie der Deutsche Reiseverband (DRV) am Dienstag mitteilte. Der Umsatz von Reisebüros und Veranstaltern brach demnach um rund 65 Prozent auf 12,5 Milliarden Euro ein.

Alle Entwicklungen zum Coronavirus der vergangenen Tage gibt es hier.

Rubriklistenbild: © Armin Weigel

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