Covid-19-Pandemie

Corona-Ticker: Erste Entscheidung über Klagen gegen Ausgangssperre +++ Impf-Vorstoß von Spahn

Das Coronavirus prägt das Leben in Nordrhein-Westfalen weiterhin. Zumindest machen die Fortschritte beim Impfen Hoffnung. Alle News zur Covid-19-Pandemie im Live-Ticker von RUHR24.

Dieser Ticker wird nicht mehr aktualisiert. Alle aktuellen News zur Corona-Pandemie in NRW findet ihr in unserem neuen Live-Ticker bei RUHR24.

Kreis/StadtInzidenz am 5. Mai laut RKI (Vortag)
NRW (gesamt)148,2 (-5,4)
Dortmund184,4 (-12,1)
Bochum149,1 (+6,6)
Duisburg152,8 (-3,4)
Essen146,4 (-3,8)
Gelsenkirchen176,8 (-25)
Kreis Recklinghausen136,0 (+4,7)
Kreis Unna163,1 (-10,4)

Corona: NRW plant vorerst keine Öffnungen für den Tourismus

Update, Mittwoch (5. Mai), 22.18 Uhr: Mehrere Bundesländer sind schon vorgeprescht und haben Öffnungen im Bereich Tourismus angekündigt. Doch wie sieht es in Nordrhein-Westfalen aus? NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) macht sich über Urlaub in NRW aktuell keine Gedanken. „Wenn ich mir als Gesundheitsminister meine Zahlen in den Krankenhäusern anschaue, dann steht mir der Kopf zurzeit nicht besonders nach Öffnungen.“

Corona: Spahn will Priorisierung für Astrazeneca aufheben

Update, Mittwoch (5. Mai), 20.44 Uhr: Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) will die Priorisierung bei Impfungen mit dem Corona-Impfstoff von Astrazeneca aufheben. Der CDU-Politiker will mit den 16 Gesundheitsministern der Länder darüber reden, dass bald jeder „unabhängig von Alter und Vorerkrankung geimpft werden kann“. Das sagte Spahn in der „Aktuellen Stunde“ im WDR.

Eine entsprechende neue Regelung soll dann gleichermaßen für Arztpraxen und Impfzentren gelten. Zudem will Spahn den Abstand zwischen der Erst- und Zweitimpfung von zwölf auf vier Wochen verkürzen. Zuletzt mehrten sich die Berichte über übrig gebliebene Dosen des Vakzins von Astrazeneca, weil viele ältere Menschen den Impfstoff von Biontech und Pfizer bevorzugen.

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU)

Coronavirus: Bundesverfassungsgericht lehnt Eilanträge gegen Ausgangssperre ab

Update, Mittwoch (5. Mai), 20.14 Uhr: Das Bundesverfassungsgericht hat Eilanträge gegen die in der Bundesnotbremse festgelegte nächtliche Ausgangssperre abgelehnt. Damit sei aber nicht entschieden, dass die Ausgangsbeschränkung mit dem Grundgesetz vereinbar sei, teilte das Gericht am Mittwoch in Karlsruhe mit. Dies werde noch im Hauptverfahren geprüft.

Corona in Bochum: Inzidenz unter 165 – Wechselbetrieb in den Schulen beginnt wieder

Update, Mittwoch (5. Mai), 19.56 Uhr: Weil die Sieben-Tage-Inzidenz in Bochum laut Robert Koch-Institut seit fünf aufeinanderfolgenden Werktagen unter 165 (heute 149,1) liegt, werden in der Stadt die Corona-Maßnahmen für Schulen und Kitas gelockert. Gemäß der bundeseinheitlichen Notbremse kehren die Schulen ab Montag (10. Mai) wieder in den Wechselunterricht zurück. Die Kitas in Bochum nehmen den eingeschränkten Regelbetrieb bereits ab Freitag (7. Mai) wieder auf.

Corona in NRW: Umstellung von Stäbchen- auf Lolli-Tests in Kitas wird geprüft

Update, Mittwoch (5. Mai), 19.11 Uhr: Nordrhein-Westfalen prüft eine umfassende Umstellung von Corona-Stäbchen-Tests auf Lolli-Tests in den Kitas. Das kündigte Familienminister Joachim Stamp (FDP) am Mittwoch in Düsseldorf an. Mit den Lieferanten werde derzeit besprochen, in welchen Zeiträumen die erst kürzlich zugelassenen Antigen-Lolli-Tests zu beschaffen seien. Von „heute auf morgen“ sei eine Umstellung nicht möglich, weshalb es zunächst noch bei den Stäbchen-Tests bleiben werde.

Coronavirus: Schleswig-Holstein öffnet Restaurants und Hotels ab 17. Mai

Update, Mittwoch (5. Mai), 18.36 Uhr: Das dürfte viele Urlauber aus Nordrhein-Westfalen freuen: Schleswig-Holstein will bei stabiler Infektionslage ab übernächster Woche wieder flächendeckend touristische Aufenthalte und Restaurantbesuche erlauben. Das kündigte Regierungschef Daniel Günther (CDU) am Mittwoch an.

Eine entsprechende Verordnung wird zum 17. Mai in Kraft gesetzt, wenn die Sieben-Tage-Inzidenz im Land weiter stabil bleibt oder sinkt. Übernachtungsgäste müssen nach Angaben der Landesregierung unter anderem bei der Anreise einen negativen Coronatest vorlegen und diesen regelmäßig alle 48 Stunden wiederholen, sofern sie nicht bereits geimpft oder genesen sind. Gleiches gilt für den Besuch von Gaststätten, die mit entsprechenden Hygienekonzepten auch innen öffnen dürfen.

Corona in Dortmund: Stadt meldet 193 Neuinfektionen mit SARS-CoV-2

Update, Mittwoch (5. Mai), 17.34 Uhr: Die Stadt Dortmund meldet am heutigen Mittwoch 193 Neuinfektionen mit dem Coronavirus. Von den Neuinfizierten lassen sich 50 Personen 38 Familien zuordnen. Nach der Berechnung der Stadt Dortmund anhand der RKI-Methodik wird die Sieben-Tage-Inzidenz mit den heutigen Zahlen 188,5 betragen – sie steigt also wieder an.

Erfreulicherweise meldet die Stadt keine weiteren Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19. Nach wie vor starben bislang 246 Menschen im ursächlichen Zusammenhang an der Krankheit und weitere 115 Menschen begleitend. Zurzeit werden in Dortmund 150 Corona-Patienten stationär behandelt, darunter 41 intensivmedizinisch, davon wiederum 26 mit Beatmung.

Wegen positiver Fälle bleibt jeweils eine Betreuungsgruppe im Caritas-Kindergarten St. Stephanus, in der FABIDO-Kita Biehleweg, in der FABIDO-Kita Heinrich-Staubach-Straße und im katholischen Kindergarten St. Barbara geschlossen. Zudem kündigte die Stadt an, zeitnah über das weitere Vorgehen in Bezug auf die Terminvereinbarung für impfberechtigte Personen der dritten Priorisierungsgruppe zu informieren.

Coronavirus: Kanzleramtsminister verteidigt Notbremse

Update, Mittwoch (5. Mai), 16.57 Uhr: Kanzleramtsminister Helge Braun (CDU) hat die Maßnahmen der kürzlich in Kraft gesetzten bundesweiten Corona-Notbremse einmal mehr als „erforderlich“ und „verhältnismäßig“ verteidigt. Es sei seitdem eine „extrem schnelle Entlastung von Infektionszahlen“ zu beobachten, so Braun am Mittwoch bei einer Befragung durch die Bundestagsabgeordneten.

Die Notbremse sei auch von dem gedeckt, was das Robert Koch-Institut (RKI) zur Eindämmung der Krise empfehle. Die Reduzierung der Kontakte sei das Ziel aller Einschränkungen, und dies habe sich „in der Praxis bewiesen“, fuhr Braun fort. Zudem habe die Notbremse Klarheit zur Zuständigkeit von Bund und Ländern geschaffen.

Corona-Lockerungen: Gastronomen in NRW dürfen hoffen

Update, Mittwoch (5. Mai), 16.20 Uhr: NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) kündigte am Mittwoch an, dass die Außengastronomie in Kreisen und kreisfreien Städten mit einer stabilen Sieben-Tage-Inzidenz unter 100 schon jetzt geöffnet werden kann. Es seien dahingehend Ausnahmen bei den landesweit geltenden Verordnungen möglich.

So könne etwa die Kreis- oder Stadtverwaltung einer Kommune mit einem Inzidenzwert von 70 über die Öffnung der Außengastronomie entscheiden. Die Landesregierung werde aber noch entscheiden, welche Regelungen landesweit ab dem 15. Mai in Kommunen unter einer Inzidenz von 100 gelten sollen.

Die Niederlande haben die Außengastronomie bereits wieder geöffnet. Zieht NRW bald nach?

Corona in NRW: Bewohner von Flüchtlingsheimen sollen Impfangebot bis Ende Mai erhalten

Update, Mittwoch (5. Mai), 15.35 Uhr: Den Bewohnern von Flüchtlingsheimen in NRW soll bis zum 31. Mai ein Impfangebot gemacht werden. Das geht aus dem Impferlass hervor, der den Kommunen am heutigen Mittwoch zugeleitet worden ist.

Die Städte und Kreise sollen sich dazu aus den „bereits zugewiesenen Impfstoffkontingenten“ bedienen. Dazu könnten, sofern vorhanden, Restmengen des Impfstoffs der Firma Johnson & Johnson verwendet werden. Für die Erstaufnahmeeinrichtungen des Landes stünden gesonderte Impfstoffmengen zur Verfügung.

Corona in Dortmund: Neue Teststelle auf der Galopprennbahn Dortmund

Update, Mittwoch (5. Mai), 14.59 Uhr: Im östlichen Bereich Dortmunds eröffnete am Montag (3. Mai) die erste Drive-In-Teststelle. Auf dem Gelände der Galopprennbahn Dortmund werden ab sofort von montags bis samstags kostenlose Bürgertests ohne Terminvereinbarung durchgeführt.

Die neue Teststelle kann gleichermaßen als „Drive In“ und als „Walk In“ genutzt werden. Das Ergebnis gibt es nach 15 Minuten. Für die persönliche Identifikation ist ein gültiger Lichtbildausweis erforderlich.

Corona-Impfkampagne in NRW: Laumann über die aktuelle Lage

Update, Mittwoch (5. Mai), 14.16 Uhr: NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) spricht aktuell über den derzeitigen Stand der Impfkampagne in NRW. Er fasste die Zahlen zusammen und stellte fest: „Wir haben langsam angefangen, aber das strategische Impfen hat sich ausgezahlt“, denn NRW liegt im Ländervergleich beim Impfen weit vorne.

Corona-Impfung: Arzt aus NRW bietet Termine via Ebay an

Update, Mittwoch (5. Mai), 13.58 Uhr: Meldungen, dass Impfstoff von Astrazeneca auf der Halde liegen bleibt, gibt es immer wieder. Ein Hausarzt aus NRW hat nun einen ungewöhnlichen Weg gewählt, um das Vakzin nicht verfallen zu lassen: Er bot zwei Tage lang über Ebay Impftermine mit Astrazeneca an Menschen über 60 Jahre unter „zu verschenken“ an. Der Allgemeinmediziner und Kardiologe Peter Weitkampf aus Kirchlengern in Ostwestfalen hatte 80 bis 90 Impfdosen übrig, wie der WDR berichtete.

Corona in NRW: Sturm Eugen weht weitere Testzentren weg

Update, Mittwoch (5. Mai), 12.58 Uhr: Nachdem Sturmtief „Eugen“ bereits am Dienstag in Bad Oeynhausen und in Marl die Corona-Testzentren weggeweht hatte (siehe Dienstag am 4. Mai, 22.21 Uhr), hält das stürmische Wetter die Corona-Lage in NRW weiterhin auf Trab. Während in Bad Oeynhausen der Betrieb heute wieder aufgenommen wurde, bleiben im Kreis Minden die Teststellen in den Zelten vorerst noch geschlossen.

Corona-Maßnahmen für Kinder und Jugendliche beschlossen: „Aktionsprogramm Aufholen“

Update, Mittwoch (5. Mai), 12.24 Uhr: Das Bundeskabinett hat das am Dienstag angekündigte Aufholpaket für Kinder und Jugendliche auf den Weg gebracht. Mit zwei Milliarden Euro will die Bundesregierung die Folgen der Corona-Maßnahmen für die Jüngeren abmildern.

Geplant sind eine Milliarde Euro für Nachhilfe- und Förderprogramme an Schulen und eine Milliarde für soziale Maßnahmen, um auch psychische Folgen anzugehen. Dabei ist die Einmalzahlung von 100 Euro für Kinder aus Familien, die auf Hartz IV angewiesen sind oder nur ein sehr geringes Einkommen haben, geplant.

Über die Maßnahmen müssen nun noch Bundestag und Bundesrat beraten. Sollten sie dem Entwurf zustimmen, könnte es im August zu einer Auszahlung kommen. Das Deutsche Kinderhilfswerk kritisiert das Aufholpaket bereits und hält es für völlig unzureichend. Weniger als 150 Euro pro Kind würden bei Weitem nicht ausreichen, um auch nur annähernd den Bedarf der Kinder zur Bewältigung der Pandemie zu decken.

Corona: Erneut mehr als 800.000 Impfungen in Deutschland an einem Tag

Update, Mittwoch (5. Mai), 11.25 Uhr: Laut Impfquotenmonitoring des Bundesgesundheitsministeriums sind am Dienstag deutschlandweit erneut 813.290 gegen das Coronavirus geimpft worden. Wie Bundesgesundheitsminister Jens Spahn mitteilte, war das inzwischen der dritte Tag, an dem mehr als 800.000 Impfdosen verabreicht wurden. Der bislang höchste Tageswert wurde vergangenen Mittwoch (28. April) erreicht. Hier wurden über eine Million Menschen an einem Tag geimpft.

Damit sind bundesweit 29,5 Prozent der Gesamtbevölkerung mit einer Erstimpfung versorgt. Die Quote der vollständig Geimpften liegt bei 8,3 Prozent.

Die Zahlen unterscheiden sich je nach Bundesland. Auf Platz 1 liegt das Saarland mit 33,1 Prozent bei den Erstimpfungen. NRW ist weiterhin auf Platz 3. Hier wurden bisher 5.565.356 Menschen geimpft, das sind 31 Prozent. Im Verhältnis zum Bevölkerungsanteil liegt NRW damit sogar auf dem ersten Platz im Ländervergleich.

Corona in NRW: Pandemie dämpft Hochzeitslaune

Update, Mittwoch (5. Mai), 10.48 Uhr: Aufgrund der Corona-Pandemie können seit über einem Jahr keine großen Hochzeitsfeiern stattfinden. Das scheint vielen Paaren generell die Lust an der Eheschließung zu nehmen. Laut dem Statistischen Landesamt IT.NRW sank die Zahl der Hochzeiten im Januar auf 2030. Das sind 13 Prozent weniger als im Januar 2020, als es noch keine Maskenpflicht und Kontaktbeschränkungen gab. Die Sommerlaune scheint allerdings auch die Lust auf die Ehe wieder zu heben: Denn im August 2020 gaben sich immerhin 10000 Paare trotz Corona das Ja-Wort. Wie hoch die Zahl in diesem Jahr ausfällt, bleibt abzuwarten.

Anzahl gemeldeter intensivmedizinisch behandelter COVID-19-Fälles in NRW sinkt

Update, Mittwoch (5. Mai), 9.54 Uhr: Nachdem die Anzahl gemeldeter intensivmedizinisch behandelter COVID-19-Fälle in NRW seit Mitte März 2021 unaufhaltsam angestiegen ist, scheint sich die Lage auf den Intensivstationen inzwischen leicht zu entspannen. Seit dem 2. Mai fiel die Zahl an drei Tagen in Folge von 1162 auf 1136, wie Zahlen des DIVI-Intensivregisters zeigen.

Auch der Anteil der freien Betten auf den Intensivstationen ist leicht gestiegen. War er in der vergangenen Woche noch unter zehn Prozent, ist er inzwischen auf einen Wert leicht über zehn Prozent gestiegen. Die Lage ist also nach wie vor angespannt, aber die Zeichen stehen – sollte sich der Trend fortsetzen – auf leichte Entspannung.

Corona: Immer mehr Bundesländer machen Hoffnung auf Urlaub im Inland – auch NRW?

Update, Mittwoch (5. Mai), 8.18 Uhr: Bayern ist vorgeprescht und hatte angekündigt, in Kreisen mit einer stabilen Inzidenz unter 100 ab dem 21. Mai Hotels, Ferienwohnungen und Campingplätze öffnen zu wollen. Auch in Rheinland-Pfalz will man sich Ende dieser Woche mit ersten Öffnungsschritten beschäftigen.

Niedersachsen hat ähnliche Pläne angekündigt und will den Handel, die Gastronomie und den Tourismus in Regionen mit niedrigen Inzidenzen unter Auflagen öffnen. Allerdings zunächst nur für die Einwohner von Niedersachsen in den kommenden drei Wochen. Mecklenburg-Vorpommern erlaubt vollständig Geimpften aus anderen Bundesländern bereits wieder die Einreise für Tagesausflüge und den Aufenthalt in Ferienwohnungen. In NRW hat man sich aktuell noch nicht zu etwaigen Plänen geäußert.

Corona-Inzidenz in NRW sinkt in vielen Städten im Ruhrgebiet

Update, Mittwoch (5. Mai), 7.33 Uhr: Die Entwicklung der Corona-Inzidenzen zeigt in vielen Städten in NRW eine erfreuliche Tendenz. In Gelsenkirchen sank die Zahl von Dienstag auf Mittwoch sogar auf weit unter 200 – aktuell laut Landeszentrum Gesundheit Nordrhein-Westfalen (LZG) auf 176,8. Damit ist dieser Wert seit dem 12. April erstmals unter 200. Auch in Herne sinkt die Inzidenz erstmals seit dem 15. April unter die 200er-Marke auf jetzt 193,7.

Die großen Städte in NRW, wie etwa Düsseldorf (aktuell 124) und Köln (aktuell 180,3) weisen ebenfalls sinkende 7-Tage-Inzidenzen auf. Und grundsätzlich befindet sich die 7-Tage-Inzidenz in NRW seit dem 23. April im Sinkflug. Lag dieser Wert seinerzeit bei 194,1, ist er kontinuierlich bis Mittwoch auf 148,2 gesunken.

Aber: Am Mittwoch hatten nur vier Kommunen in NRW eine 7-Tage-Inzidenz unter 100: Münster, Coesfeld, Höxter und Soest. Spitzenreiter bei diesem Wert sind zwei Städte im Ruhrgebiet und eine Stadt im Bergischen Land: Hamm (277,9) „führt“ vor Hagen (255,5) und Remscheid (248,8). Ebenfalls eine Inzidenz über 200 gibt es in Leverkusen (224,8) und im Oberbergischen Kreis (204,7)

Corona in NRW: Gebauer will Präsenzunterricht bei sinkenden Zahlen

Update, Mittwoch (5. Mai), 6.20 Uhr: Noch sind viele Schulen aufgrund der Bundesnotbremse im Distanzunterricht. Erst wenn sie stabil unter einer Inzidenz unter 165 liegen, können sie in Form eines Wechselunterrichts an die Schulen zurückkehren. NRW-Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) hat in einem Interview mit der WAZ nun bekannt gegeben, dass Schüler zurück in die Schulen sollen, sobald es die sinkenden Corona-Zahlen wieder möglich machen. Sie wolle den Schülern so schnell wie möglich wieder Präsenzunterricht anbieten, da sie das für die beste Unterrichtsform halten.

Corona: Bundesweit über 18.000 Neuifenktionen – Inzidenz sinkt weiter

Update, Mittwoch (5. Mai), 6.11 Uhr: Die deutschen Gesundheitsämter haben dem Robert Koch-Institut (RKI) 18.034 Neuinfektionen und 285 neue Todesfälle gemeldet. Im Vergleich: Heute vor einer Woche (28. April) waren es laut RKI 22.231 neue Corona-Fälle und 312 Menschen, die an oder in Verbindung mit Corona verstorben sind. Die heutigen Zahlen ergeben eine bundesweite Sieben-Tages-Inzidenz von 132,8. Gestern lag der Wert noch bei 141,1, vor einer Woche war er bei rund 160.

Für NRW meldet das RKI 4.055 Corona-Neuinfektionen binnen der letzten 24 Stunden und 70 Todesfälle (Vortag: 209 Neuinfektionen, 96 Tote). Auch im bevölkerungsstärksten Bundesland sinkt damit die Inzidenz erneut von 153,7 auf 148,2.

Corona in NRW: Sturm „Eugen“ fegt Testzentrum weg

Update, Dienstag (4. Mai), 22.21 Uhr: Das Sturmtief „Eugen“ hat am heutigen Dienstag für einige Einsätze im bevölkerungsreichsten Bundesland gesorgt. Unter anderem wurde in Bad Oeynhausen ein Corona-Testzentrum in Mitleidenschaft gezogen. Der Vorfall ereignete sich am frühen Morgen um 6 Uhr. Da das Testzentrum erst um 10 Uhr öffnet, wurde glücklicherweise niemand verletzt.

Corona in Dortmund: Grüne fordern Impfungen in Hotspots

Update, Dienstag (4. Mai), 20.49 Uhr: Die Ratsfraktion der Grünen in Dortmund fordert gezielte Impfaktionen für Quartiere in der Stadt, in denen die Sieben-Tage-Inzidenz besonders hoch ist. Gefordert wird in dem Zusammenhang auch eine verstärke Informations- und Aufklärungskampagne in den betroffenen Quartieren, um die Impfbereitschaft zu stärken.

„Die Zahl der infizierten Menschen schwankt auch in Dortmund von Stadtbezirk zu Stadtbezirk. Die Anzahl der Infizierten liegt in den nördlichen Stadtbezirken derzeit am höchsten. Hier leben prozentual die meisten einkommensschwachen Menschen, oft am Rande der Armut, oft mit mehreren Personen in beengten Wohnräumen“, so Fraktionssprecher Ulrich Langhorst.

Coronavirus: Bundeskabinett will „Aufholen nach Corona“ auf den Weg bringen

Update, Dienstag (4. Mai), 19.58 Uhr: Am Mittwoch (5. Mai) will das Bundeskabinett den geplanten Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung für Grundschulkinder sowie ein Aufholpaket für Kinder und Jugendliche nach der Corona-Pandemie auf den Weg bringen. Diskutiert wird die Einführung eines Betreuungsanspruchs von acht Stunden pro Tag für Grundschulkinder ab dem Schuljahr 2025/26.

Das Aktionsprogramm „Aufholen nach Corona“ soll ein Volumen von insgesamt zwei Milliarden Euro haben. Bundesfamilienministerin Franziska Giffey (SPD) und Bundesbildungsministerin Anja Karliczek (CDU) wollen Details des Aktionsprogramms sowie des geplanten Rechtsanspruchs auf Ganztagsbetreuung nach der Kabinettssitzung am Mittwochmorgen vorstellen.

Coronavirus in NRW: Rund 79.000 Dosen Impfstoff von Johnson & Johnson im Lager

Update, Dienstag (4. Mai), 18.57 Uhr: Der Corona-Impfstoff von Johnson & Johnson soll in Nordrhein-Westfalen zunächst vor allem bei wohnungs- und obdachlosen Menschen eingesetzt werden, weil das Vakzin für den vollen Impfschutz nur einmal verabreicht werden muss. Bislang wurden 9.500 Dosen des Impfstoffs für diesen Zweck von den Kommunen abgerufen – geimpft wurden damit bis Montagabend (3. Mai) laut RKI 328 Menschen.

Da NRW nach einer ersten Lieferung von rund 48.000 Impfdosen am 25. April am Montag kurzfristig weitere 40.800 Dosen vom Bund zur Verfügung gestellt bekommen hat, hätten sich am Montagabend noch gut 79.000 Dosen des Impfstoffs von Johnson & Johnson im Landeslager befunden. Eine Sprecherin des Landes erklärte gegenüber der Deutschen Presse-Agentur (dpa), dass aktuell die Planungen zum Einsatz der weiteren Impfstoffmengen von Johnson & Johnson finalisiert werden. Zeitnah sollen diese verimpft werden.

Corona in NRW: Kranker Häftling darf Hafturlaub machen

Update, Dienstag (4. Mai), 18.07 Uhr: Ein herzkranker Häftling der Justizvollzugsanstalt Euskirchen darf seine Strafe im Gefängnis unterbrechen. Wie die Staatsanwaltschaft Aachen am Dienstag bestätigte, wurde dem Hochrisiko-Patienten ein zweimonatiger Hafturlaub gewährt. Der Freigänger hatte nach Corona-Ausbrüchen in der Haftanstalt aus Angst vor Ansteckung, aber auch weil er möglicherweise wegen Quarantäne eine anstehende Herzoperation nicht wahrnehmen kann, auf die Auszeit geklagt.

Corona in Dortmund: Stadt meldet 185 Neuinfektionen und fünf Todesfälle

Update, Dienstag (4. Mai), 17.28 Uhr: Die Stadt Dortmund meldet am heutigen Dienstag 185 Neuinfektionen mit dem Coronavirus. 47 der Neuinfizierten lassen sich 21 Familien zuordnen. Nach der Berechnung der Stadt anhand der RKI-Methodik wird die Sieben-Tage-Inzidenz mit den heutigen Zahlen 185,5 betragen.

In Dortmund werden zurzeit 148 Corona-Patienten stationär behandelt, darunter 43 intensivmedizinisch, davon wiederum 28 mit Beatmung. Die Stadt meldet zudem fünf weitere Todesfälle – ursächlich an Covid-19 starben eine 59-Jährige, ein 48-Jähriger und ein 66-Jähriger, begleitend an Covid-19 ein 71-Jähriger und eine 85-Jährige. Im Familienzentrum RuFa e.V. und im katholischen Kindergarten St. Martin müssen wegen positiver Fälle zwei Betreuungsgruppen schließen.

Coronavirus: EMA prüft chinesischen Corona-Impfstoff von Sinovac

Update, Dienstag (4. Mai), 17.05 Uhr: Sinovac kann sich als erster chinesischer Hersteller Hoffnung auf eine EU-weite Zulassung seines Corona-Impfstoffs machen. Die EU-Arzneimittelbehörde (EMA) leitete heute ein sogenanntes rollierendes Verfahren zur Prüfung des Vakzins ein.

Die Entscheidung des Ausschusses für Humanmedizin beruhe auf „vorläufigen Ergebnissen von Labor-Studien“ sowie auf klinischen Studien. „Diese Studien legen nahe, dass der Impfstoff die Produktion von Antikörpern auslöst, die sich gegen SARS-CoV-2 richten“, hieß es in der Mitteilung. Bislang wurden in Europa nur die Impfstoffe der westlichen Hersteller Biontech/Pfizer, Moderna, Astrazeneca und Johnson & Johnson zugelassen.

Corona in NRW: Unna verteilt „Corona-Beutel“ an Kinder und Jugendliche

Update, Dienstag (4. Mai), 16.18 Uhr: Es gibt sie – die schönen Corona-Nachrichten. Weil die Corona-Pandemie Kindern und Jugendlichen extrem viel abverlangt, hat man sich in Unna etwas einfallen lassen. Der Jugendrat der Stadt verteilt als Trost „Corona-Beutel“ an Kinder und Jugendliche, die mit nützlichen Dingen zur Bewältigung der Pandemie gefüllt sind. Verteilt werden die rund 200 Beutel ab sofort beim Kinder- und Jugendbüro der Stadt.

Coronavirus: NRW im bundesweiten Impf-Vergleich auf dem dritten Rang

Update, Dienstag (4. Mai), 15.28 Uhr: Am Montag (3. Mai) wurden in Deutschland 424.777 Impfdosen verabreicht. Somit sind 28,7 Prozent der Bevölkerung mindestens einmal geimpft worden, 8,1 Prozent genießen bereits den vollen Impfschutz. Nordrhein-Westfalen liegt bei den Erstimpfungen mit 30,1 Prozent über dem bundesweiten Schnitt.

Einzig in Mecklenburg-Vorpommern (30,7 Prozent) und im Saarland (32 Prozent) hat bislang ein größerer Anteil der Bevölkerung die erste Dosis erhalten. Allerdings liegt NRW mit Blick auf die vollständig Geimpften mit 7,8 Prozent im unteren Mittelfeld und unter dem bundesweiten Schnitt.

NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) hat sich in einem Brief an die Mitarbeiter der 53 Impfzentren in Nordrhein-Westfalen für diese „Erfolgsgeschichte“ bedankt. „Mehr als jede und jeder Vierte in Nordrhein-Westfalen hat bereits eine Erstimpfung bekommen. Diesen positiven Trend werden wir verstetigen und das Impftempo bis zu den Sommerferien weiter erhöhen“, so der CDU-Bundesvorsitzende und Kanzlerkandidat der Union.

Vom Impftempo in NRW begeistert: Ministerpräsident Armin Laschet (CDU)

Corona in NRW: Etliche Masken bei Einbruch in Dortmund gestohlen

Update, Dienstag (4. Mai), 14.47 Uhr: In Dortmund wurden bei einem Einbruch in eine Lagerhalle an der Lindenhorster Straße am vergangenen Wochenende mehrere Paletten medizinischer Gesichtsmasken gestohlen. Dabei entstand ein Schaden in sechsstelliger Höhe. Der Eigentümer bemerkte den Einbruch in seine Lagerhalle erst am Montagmorgen.

Nach NRW: Auch Bundeskabinett beschließt Erleichterungen für Geimpfte

Update, Dienstag (4. Mai), 13.53 Uhr: In Kürze genießen geimpfte Menschen deutschlandweit wohl wieder mehr Grundrechte. Das Bundeskabinett hat per Umlaufverfahren die Verordnung zu den Rechten von Geimpften und Genesenen in der Pandemie beschlossen.

Wie mehrere Medien übereinstimmend berichten, habe Justizministerin Christine Lambrecht dies am Dienstag in Berlin mitgeteilt. Bundestag und Bundesrat müssen nun zustimmen. Lambrecht gehe davon aus, dass die Regelung bereits am Wochenende gelte, sollte die Länderkammer am Freitag (7. Mai) zustimmen.

In NRW gelten gewisse Grundrechte für Geimpfte bereits seit Montag (3. Mai) wieder. Hier gilt eine nachgewiesene Immunisierung durch Impfung oder Genesung wie der Nachweis eines negativen Corona-Tests. Und zwar hier:

  • bei „Click and Meet“ im Einzelhandel
  • bei Dienstleistungen
  • bei der Testpflicht an Schulen
  • bei der Einreisequarantäne.

Corona in NRW: Ministerium verspricht Lolli-Tests ab 10. Mai

Update, Dienstag (4. Mai), 12.33 Uhr: Nun steht es also fest: Wie aus einer E-Mail des Schulministeriums hervorgeht, sollen ab dem 10. Mai die Kinder in NRW an allen Grund- und Förderschulen zwei Mal pro Woche mit den sogenannten Lolli-Tests auf das Coronavirus hin untersucht werden.

Die Tests sollen in sogenannten Pools vorgenommen werden, denn sie werden in einem Labor ausgewertet. Das heißt, die Tests einer Gruppe werden zusammen untersucht - ist ein Ergebnis positiv, müssen alle Betroffenen noch mal getestet werden. Schüler aus der betroffenen Gruppe dürfen erst mit einem negativen PCR-Test wieder zurück in die Schule. An fast 3800 Schulstandorten in NRW sollen ab 10. Mai täglich rund 35.000 Pooltestungen stattfinden. Die Schnelltests werden durch die Lolli-Methode überflüssig – dennoch sollen die Schule sie weiter aufbewahren und die Lehrer weiterhin damit testen.

Zeigen Corona-Notbremse und Impfkampagne Wirkung? Überraschende Inzidenzen

Update, Dienstag (4. Mai), 12.21 Uhr: Seit dem 23. April ist die Bundesnotbremse in Kraft getreten, sei Dezember 2020 wird gegen das Coronavirus geimpft. Zeigen die Maßnahmen nun endlich Wirkung? Aus den Zahlen des RKI geht hervor, dass inzwischen bundesweit 103 von 412 erfassten Kreisen und kreisfreien Städten wieder eine Inzidenz unter 100 haben – das ist jeder vierte Landkreis, bei dem die kritische Schwelle der Corona-Bremse unterschritten wurde. Wie der Spiegel berichtet, waren es vor einer Woche erst 57 Kreise.

Corona-Impfung in „Problemvierteln“ in Köln: Auch Essen interessiert

Update, Dienstag (4. Mai), 11.33 Uhr: Seit Montag (3. Mai) ist man in Köln mit mobilen Impfteams unterwegs, um verstärkt in Problemvierteln mit besonders hohen Inzidenz-Werten zu impfen und über die Corona-Impfung aufzuklären. Auch die Stadt Essen hat sich nun äußerst interessiert an dem Modellprojekt gezeigt. Stadtsprecherin Silke Lenz teilte gegenüber der WAZ mit, dass die Pläne in Essen zwar noch nicht weit fortgeschritten seien, aber man stehe mit dem NRW-Gesundheitsministerium bereits in Kontakt.

In Essen startet heute außerdem eine Kampagne, bei der mithilfe von Aufklärungsvideos Menschen mit Migrationshintergrund in Bezug auf Impfungen erreicht werden sollen. Heute soll ein erstes Video gedreht werden, bei dem zwei Imame zu Wort kommen. In Essen liegt die Inzidenz aktuell bei 150,1.

Reha-Experte aus NRW rechnet mit Fußball im Umgang mit der Corona-Pandemie ab

Update, Dienstag (4. Mai), 11.01 Uhr: Immer wieder werden Meldungen laut, dass auch im Profi-Fußball Corona-Fälle auftreten und komplette Mannschaften in Quarantäne müssen. Ingo Froböse, Sportwissenschaftler und Reha-Experte an der Deutschen Sporthochschule Köln, hat dem Profi-Fußball nun mangelnde Transparenz und fehlende Ehrlichkeit im Umgang mit Corona-Fällen vorgeworfen.

Die Öffentlichkeit würde bei Angaben über Symptome bei positiv Getesteten oft nicht richtig informiert und manchmal sogar bewusst fehl informiert. „Es kann nicht sein, dass Fußballer bei Corona symptomlos bleiben, wenn viele andere Sportler unter Symptomen leiden. Bei Einzelfällen zeigt sich, dass das nicht gestimmt hat“, so Froböse. Damit sei der Fußball kein gutes Vorbild. Denn Grund sieht der Experte in dem Marktwert, den die Spieler haben und der darunter leiden könnte, wenn ernsthafte Erkrankungen ans Licht kommen. Das gelte nicht nur bei Covid-19, sondern auch bei anderen Verletzungen.

Corona: Merkel dankt Ärzten und Pflegekräften für ihren „aufopferungsvollen Einsatz“

Update, Dienstag (4. Mai), 10.41 Uhr: Zum Auftakt des Ärztetags hat auch Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) gesprochen und sich bei Ärzten und Pflegekräften für ihren „aufopferungsvollen Einsatz“ in der Corona-Krise bedankt. Sie würden alles unternehmen, um auch in der dritten Welle eine vollumfängliche Versorgung sicherzustellen. Dabei müssten der Staat, die Bürger und die ganze Gesellschaft dem Gesundheitswesen zur Seite stehen.

Corona: Impfkampagne laut Reinhardt auf der Zielgeraden

Update, Dienstag (4. Mai), 09.45 Uhr: Heute kommen Experten beim 124. Deutschen Ärztetag zusammen, um über die Erfahrungen der Corona-Pandemie zu sprechen mögliche Lehren daraus zu ziehen. Vorab hatte sich Klaus Reinhardt, Präsident der Bundesärztekammer, im ZDF-Morgenmagazin über die aktuelle Lage geäußert. Er sieht die Impfkampagne zur Bewältigung der Pandemie in Deutschland auf der Zielgeraden. Die Durchimpfungsrate sei zwar noch niedrig, aber sie zeige Wirkung anhand von rückläufigen Infektionszahlen.

Dr. Klaus Reinhardt aus NRW ist Bundesärztekammer-Präsident.

Reinhardt plädierte außerdem für Mitimpfen von Jugendlichen. Das sei aus epidemiologischer Sicht durchaus sinnvoll, um die Verbreitung der Krankheit weiter effektiv zu senken und eine Herdenimmunität mit einer Impfquote von 70 Prozent zu erreichen. Das Beispiel Israel zeige , dass ab dem Moment, wo 20 Prozent der Bevölkerung geimpft waren, „die Inzidenzzahl rapide und kontinuierlich abnahm, bis auf fast gen Null gegangen ist“. Reinhardt zeigte sich zuversichtlich, „dass wir das auch erleben werden“ – wenn „wir weiter fleißig impfen, an allen Stellen wo es geht“. 

Corona in NRW: Dortmund unter den Top 10 der Hotspots

Update, Dienstag (4. Mai), 09.23 Uhr: Die Inzidenz in NRW ist zwar auf 153,7 gesunken, aber noch immer liegt der Sieben-Tage-Wert in 23 der 53 Kreise und Städte über 165. Die Grenze, ab der Schulen der Bundesnotbremse zufolge in den Distanzunterricht müssen. Das sind die zehn Regionen mit den höchsten Inzidenzen in NRW:

  • Hamm 280,1
  • Remscheid 263,2
  • Hagen 232,7
  • Herne 220,5
  • Oberbergischer Kreis 220,2
  • Wuppertal 204,7
  • Krefeld 202,7
  • Gelsenkirchen 201,8
  • Dortmund 196,5
  • Leverkusen 194,2

Zwar ist die Inzidenz in Dortmund am Dienstag zum ersten Mal seit geraumer Zeit wieder unter 200 gesunken, dennoch gehört die Ruhrgebietsstadt zu den Top 10 der NRW-Hotspots. Nur fünf Kommunen haben eine Inzidenz unter 100, die Schwelle für die strengeren Regeln der Notbremse: Coesfeld, Höxter, Münster, Rheinisch-Bergischer Kreis und Soest. Soest hat mit einer Inzidenz von 72,9 den niedrigsten Wert.

Corona-Lockerungen: Lauterbach warnt vor verfrühten Öffnungen für Geimpfte

Update, Dienstag (4. Mai), 08.42 Uhr: Seit Montag (3. Mai) gelten für Geimpfte und Genesene wieder mehr Freiheiten in NRW. Nun hat sich SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach skeptisch gegenüber den Lockerungen für Geimpfte geäußert. „Bei doppelt geimpften Personen können wir die Einschränkungen der persönlichen Grundrechte nicht mehr vertreten“, so der Experte. Dabei müsse aber garantiert sein, dass der volle Impfschutz bestehe, um etwaige Erfolge nicht zu gefährden, die die einheitliche Corona-Notbremse gebracht hätte.

Außerdem positionierte er sich ganz klar gegen eine Öffnung von Gastronomie und anderen Angeboten für Personen mit einer Zweifachimpfung. Dafür seien die Zahlen noch zu gering und es spalte die Gesellschaft. „Wer noch nicht geimpft ist, ist das in aller Regel, weil er sich an die Impfreihenfolge hält, dafür sollte niemand bestraft werden“, sagte Lauterbach gegenüber der Augsburger Allgemeinen.

Corona-Hammer in NRW: Hälfte der Impftermine in Duisburger Impfzentrum bleibt frei

Update, Dienstag (4. Mai), 7.43 Uhr: Millionen von Deutschen sehnen sich nach einer Impfung gegen das Coronavirus, während im Impfzentrum von Duisburg rund die Hälfte der Impftermine frei bleiben. Das berichtet die WAZ aktuell. Ein Grund dafür sei laut Stadt, dass sich für Impfungen priorisierte Gruppen nicht bei der Kassenärztlichen Vereinigungen für eine Impfung meldeten. Die vom Gesundheitsministerium an die Stadt Duisburg zugewiesenen Impfungen können damit nicht abgerufen werden.

Wegen dieses Problems habe sich die Stadt nun an das Land gewandt, berichtet die WAZ. Weil alle impfwilligen Sondergruppen der Prio 1 und 2 bereits geimpft worden seien oder ein Impfangebot erhalten hätten, bitte die Stadt darum, vorhandene Impfstoffe und Kontingente adäquat nutzen zu können. Man wolle damit nun planmäßig die Personengruppen des Einzelhandels und Bürger in Hotspots mit besonderen Wohnsituationen und hohen Inzidenzwerten impfen.

NRW: Minister warnt vor Reisen in die Niederlande – Corona-Zahlen extrem hoch

Update, Dienstag (4. Mai), 6.57 Uhr: Die Niederlande kehren aktuell mit vielen Lockerungen zurück zur Normalität – was am vergangenen Wochenende viele Menschen aus NRW dazu bewogen hat, einen Ausflug über die Grenze zu machen. Doch genau davon wird derzeit abgeraten. Denn die Inzidenz in Holland ist deutlich höher, als in NRW. Zuletzt lag diese bei 280, in NRW aber nur bei rund 150. Nordrhein-Westfalens Europaminister Stephan Holthoff-Pförtner (CDU) hat deshalb an die Bürger in NRW appelliert, nicht notwendige Reisen in die Niederlande zu unterlassen.

Seit knapp einer Woche dürfen in den Niederlanden Geschäfte wieder Kunden empfangen sowie in Cafés und Restaurants die Außenbereiche öffnen. Die niederländische Grenzstadt Venlo hatte am Sonntag die Innenstadt wegen Überfüllung geschlossen. Parkplätze wurden gesperrt und der ankommende Verkehr aus dem Zentrum wieder hinausgeleitet.

Corona: Rund 2000 Neuinfektionen in NRW und sinkende Inzidenz

Update, Dienstag (4. Mai), 6.40 Uhr: Für NRW meldete das RKI am Morgen 2.209 Neuinfektionen mit dem Coronavirus und 96 Todesfälle. Damit sinkt die bundeslandweite Inzidenz auf 153,7. Auch die Lage in den einzelnen Städten und Kreisen scheint sich vielerorts minimal zu entspannen. In NRW liegt die Inzidenz nur noch in zwei Regionen über 250: In Hamm bei 280,1 und in Remscheid bei 263,2.

Corona in NRW: Zahl der beatmeten Patienten erreicht Höchststand am Montag

Update, Dienstag (4. Mai), 6.25 Uhr: Die Lage auf den Intensivstationen in NRW ist weiter angespannt. Wie das Gesundheitsministerium am Montag (3. Mai) mitteilte, mussten 861 Patienten mit Beatmungstechnik behandelt werden – das war bislang der höchste Stand in der Coronavirus-Pandemie in NRW. Aus den Zahlen des DIVI-Intensivregisters geht allerdings hervor, dass die Zahl binnen der letzten 24 Stunden auf 666 gesunken ist.

Armin Laschet hatte bereits vergangenen Mittwoch (28. April) berichtet, dass vor allem jüngere Patienten inzwischen von schweren Krankheitsverläufen betroffen seien und im Krankenhaus behandelt werden müssen. Er sprach von einem „traurigen Rekord an Intensivpatienten mit Beatmung.“

Weiter liegen laut den Zahlen des DIVI-Intensivregisters aktuell 1147 Covid-19-Patienten in NRW auf Intensivstationen, am Montag waren es noch 1162. Das ist nur knapp unter dem Höchststand von 1165 am 30. Dezember 2020. Dennoch: Vor rund vier Monaten waren insgesamt 6013 Menschen aufgrund einer Corona-Erkrankung im Krankenhaus in Behandlung. Aktuell sind es 3787 und damit deutlich weniger als im Dezember.

Corona in Deutschland: Inzidenz sinkt wieder

Update, Dienstag (4. Mai), 6.10 Uhr: Das RKI hat am Morgen bundesweit 7534 Neuinfektionen gemeldet und 315 Todesfälle gemeldet. Im Vergleich: Am Dienstag vor einer Woche waren es 10976 neue Corona-Fälle und 344 Menschen, die an oder in Verbindung mit Covid-19 gestorben sind. Aus den heutigen Zahlen des RKI ergibt sich eine Sieben-Tage-Inzidenz von 141,1. Am Montag lag sie noch bei 146,9, vergangene Woche bei 167,6. Die Inzidenz sinkt also kontinuierlich.

Corona in NRW: Verbotene Feier in Duisburg war eine Taufe

Update, Montag (3. Mai), 22.14 Uhr: Bei der Feier am Masurensee in Duisburg, die am Wochenende für Wirbel sorgte, handelte es sich laut Polizei um eine Taufe. 40 Gäste ohne Masken hätten daran am Samstag (1. Mai) teilgenommen. Zwei Männer, die gar nicht zur Feier gehörten, hätten den Einsatz zunächst gestört und dann Beamte attackiert. Als Verstärkung ankam, hätten sie sich wieder beruhigt. Beide bekamen eine Anzeige wegen Widerstands.

Coronavirus: Dänemark stoppt Impfungen mit Johnson & Johnson

Update, Montag (3. Mai), 20.47 Uhr: Anders als Deutschland setzt Dänemark nicht auf den Corona-Impfstoff von Johnson & Johnson. Die Gesundheitsbehörde des Nachbarlands entschied am Montag, das Vakzin des US-Konzerns wegen seltener Fälle von Blutgerinnseln aus dem Verkehr zu ziehen. Man sei zu dem Entschluss gekommen, dass die Vorteile des Impfstoffs mögliche Nebenwirkungen nicht überwiegen.

Coronavirus: Bürgermeister von Venlo verteidigt Sperrung der Stadt

Update, Montag (3. Mai), 19.57 Uhr: Venlos Bürgermeister Antoin Scholten hat die Schließung der Innenstadt von Venlo am Sonntagnachmittag (2. Mai) wegen Überfüllung verteidigt. Man werde auch an den kommenden Wochen und den kommenden deutschen Feiertagen derartige Maßnahmen ergreifen, wenn diese nötig seien.

Am vergangenen Wochenende reisten viele Deutsche nach Venlo. Dort konnten Geschäfte ohne Voranmeldung besucht werden und auch die Außengastronomie hatte wieder offen. „Leider ist die Corona-Pandemie aber noch längst nicht vorbei. Am vergangenen Wochenende schien es manchmal so, als ob das Bewusstsein, dass Corona noch präsent ist, nicht mehr vorhanden war“, so Scholten.

Corona in NRW: Impfkampagne mit Johnson & Johnson fortgesetzt

Update, Montag (3. Mai), 19.09 Uhr: In Nordrhein-Westfalen sind am heutigen Montag weitere Wohnungslose gegen Corona geimpft worden. In Düsseldorf erhielten Bewohner einer Einrichtung der Wohnungslosenhilfe eine Impfung mit dem Vakzin von Johnson & Johnson.

Der Corona-Impfstoff von Johnson & Johnson wird in NRW vor allem bei wohnungs- und obdachlosen Menschen eingesetzt.

Das Land will diesen Corona-Impfstoff derzeit überwiegend bei wohnungs- und obdachlosen Menschen einsetzen, weil für den vollen Impfschutz nur eine Spritze nötig ist. In NRW sind insgesamt schon fast 90.000 Dosen des Impfstoffs von Johnson & Johnson angekommen.

Alle Entwicklungen zum Coronavirus in NRW der vergangenen Tage findet ihr hier.

Rubriklistenbild: © Uli Deck/dpa

Mehr zum Thema