Live-Ticker zur Covid-19-Pandemie

Corona in NRW: Kein Astrazeneca für Mitarbeiterinnen im Uniklinikum Köln unter 55 – Zahlen aus Dortmund

Das Coronavirus (SARS-CoV-2) dominiert das Leben in Deutschland und NRW weiterhin. Über alle Entwicklungen zur Covid-19-Pandemie informiert RUHR24 im Live-Ticker.

Kreis/kreisfreie StadtInzidenz, 29. März (Vortag)
Gesamt NRW129,6 (+0,9)
Dortmund128,6 (-2,6)
Bochum 149,1 (+9,3)
Essen124,4 (+4,5)
Duisburg160,0 (+4,0)
Gelsenkirchen147,1 (-0,4)
Kreis Recklinghausen129,8 (-4,9)
Kreis Unna100,5 (-1,0)

Dieser Artikel wird nicht länger aktualisiert. Alle News zum Coronavirus in NRW gibt es in unserem neuen Live-Ticker.

Corona in NRW: Neuer Wirbel um Impfstoff von Astrazeneca in Köln

Update, Montag (29. März), 22.15 Uhr: Wie die Bild berichtet, verzichtet das Uniklinikum Köln auf eine Impfung mit dem Impfstoff von Astrazeneca bei Mitarbeiterinnen unter 55 Jahren. Das habe das Klinikum bestätigt.

Aktuell würde man bei einer Patientin den Zusammenhang einer Thrombose-Behandlung mit der Impfung mit Astrazeneca prüfen. Man sei mit der Impfsicherheit im ständigen Austausch. Aber: Zu einer Häufung von Fällen sei es nicht gekommen.

Mittlerweile hat das Land NRW Impfungen mit Astrazeneca bei jüngeren Menschen vorerst eingestellt.

Corona in NRW: Ruhrgebietsstadt weitet Maskenpflicht aus

Update, Montag (29. März), 20.50 Uhr: In Bochum gilt ab sofort eine ausgeweitete Maskenpflicht. Wie die Stadt online mitteilt, müssen Bürger von nun an auch auf einigen Grünflächen einen medizinischen Mund-Nasen-Schutz tragen. Grund dafür seine die hohen Inzidenzwerte. Die Pflicht gilt für entsprechend gekennzeichneten Bereiche des Südparks in Wattenscheid und des Hammer Parks von 12 bis 18 Uhr. Ab Dienstag (30. März) sind auch Teilbereichen sowie Parkplatzflächen des Ümminger Sees und des Kemnader Sees von der ausgeweiteten Maskenpflicht betroffen. Der Kemnader See ist nur teilweise von der neuen Regelung betroffen, denn das Südufer gehört zum Ennepe-Ruhr-Kreis.

Ab Dienstag (30. März) gilt am Kemnader See teilweise Maskenpflicht.

Kreis stoppt Impfungen von Frauen unter 55 Jahren mit Astrazeneca

Update, Montag (29. März), 19.23 Uhr: Der Kreis Euskirchen hat die Corona-Impfung von Frauen unter 55 mit dem Wirkstoff von Astrazeneca vorläufig gestoppt. Nachdem eine geimpfte Frau (47) vergangene Woche gestorben war, sei dem Kreis nun der Verdacht auf „eine schwerwiegende Erkrankung“ einer 28-Jährigen nach der Impfung mit Astrazeneca gemeldet worden. Beide hatten laut Kreis eine Sinusvenenthrombose erlitten.

„Der Kreis Euskirchen hat heute Mittag die Bezirksregierung und das NRW-Gesundheitsministerium über die neue Lage informiert und das Moratorium vermeldet. Dabei handelt es sich um eine vorsorgliche Maßnahme, bis die zuständigen Fachdienststellen zu einer endgültigen Bewertung gekommen sind“, hieß es laut dpa in einer Mitteilung. Die Staatsanwaltschaft Bonn leitete routinemäßig ein Todesermittlungsverfahren ein. Nach Angaben eines Sprechers wurde die Obduktion der Leiche angeordnet.

Der Kreis Euskirchen hatte nach dem Tod der 47 Jahre alten Frau den Fall dem Paul-Ehrlich-Institut gemeldet, um einen möglichen Zusammenhang mit der Corona-Impfung der Frau untersuchen zu lassen. Das Paul-Ehrlich-Institut machte auf dpa-Anfrage am Montag keine weiteren Angaben zum konkreten Fall. Die Impfungen mit Astrazeneca für Männer sowie für Frauen über 55 gehen wie geplant weiter wie die Impfungen mit dem Biontech-Vakzin.

Corona in Deutschland: Stadt im Nachbar-Bundesland erlässt Ausgangssperre

Update, Montag (29. März), 18.19 Uhr: Wegen der hohen Corona-Zahlen wird es im Raum Hannover (Niedersachsen) eine Ausgangssperre geben. Sie gilt laut dpa ab Donnerstag (1. April) bis zum 12. April. Dann dürfen Bürger ihre Wohnung zwischen 22 und 5 Uhr morgens nur noch mit einem triftigen Grund verlassen. Das seien laut Hannoversche Zeitung (HAZ) medizinische, tierärztliche und psychosoziale Behandlungen, Besuche bei Angehörigen, die behindert sind oder Pflege benötigen, der Weg zur Arbeit oder der Besuch eines Gottesdienstes.In Hannover lag am Montag der Sieben-Tage-Inzidenzwert laut Landesgesundheitsamt bei 144,1. In Hannover lag der Inzidenzwert am Montag bei 144,1.

Essen: 36-jähriger Mann nach einer Corona-Impfung gestorben – Zusammenhang unklar

Update, Montag (29. März), 17.35 Uhr: In der Uniklinik Essen ist am Mittwoch (24. März) ein 36-jähriger Mann gestorben – zuvor wurde er im Raum Kleve gegen das Coronavirus geimpft. Wie die WAZ berichtet, ist der Mann an den Folgen einer thromboembolischer Komplikationen gestorben, derzeit wird ein Zusammenhang mit einer vorausgegangenen Astrazeneca-Impfung geprüft. Laut Uniklinik Essen sei das Paul-Ehrlich-Institut über den „Verdacht einer Impfkomplikation“ informiert worden. Auch in Euskirchen ist eine Frau nach einer Astrazeneca-Impfung verstorben, ob es einen Zusammenhang zwischen Impfung und Tod gibt, ist aktuell nich unklar.

Coronavirus in Dortmund: Inzidenz steigt weiter an

Update, Montag (29. März), 17.14 Uhr: Die Inzidenz steigt weiter: In Dortmund sind heute 48 positive Corona-Testergebnisse hinzugekommen. Davonlassen sich neun Personen vier Familien zuordnen. Wie die Stadt Dortmund mitteilt, liegt die Inzidenz damit laut eigenen Berechnungen bei 131,2 (Vortag: 128,6). Der tatsächliche Wert des Robert Koch-Instituts wird erst ab 0 Uhr abrufbar sein und ist von da an verbindlich – leichte Abweichungen seien bis dahin möglich. Weitere Zahlen aus Dortmund im Überblick:

  • Aktuell befinden sich 3390 Menschen in Quarantäne.
  • Seit dem ersten Auftreten des Coronavirus in Dortmund liegen insgesamt 20.593 positive Tests vor.
  • 18.855 Menschen gelten als genesen.
  • Aktuell sind 1418 Menschen in Dortmund mit dem Coronavirus infiziert.
  • Zurzeit werden in Dortmund 68 Corona-Patienten stationär behandelt, darunter 23 intensivmedizinisch, davon wiederum 17 mit Beatmung.
  • In Dortmund verstarben bislang 212 Menschen ursächlich an Covid-19, weitere 108 mit Covid-19 infizierte Patienten verstarben laut Stadt aufgrund anderer Ursachen.
  • Bis jetzt sind insgesamt in Dortmund 1058 Infektionsfälle mit Virusvarianten nachgewiesen, davon 1057 mit britischer Variante (B.1.1.7) und ein Fall mit südafrikanischer Variante (B.1.351).

Außerdem informiert die Stadt Dortmund darüber, dass Besucher des Dortmunder Zoos keinen negativen Corona-Test benötigen, da die Tierhäuser im Dortmunder Zoo weiterhin geschlossen bleiben. Ein Besuch des Westfalenparks ist laut der neuen Corona-Schutzverordnung weiterhin möglich – allerdings nur mit Registrierung vor Ort bis zur maximalen Besucherzahl des Parks. Somit ist für die neu vorgeschriebene Nachverfolgung die Erfassung der Kontaktdaten der Besucher notwendig. Eine generelle Maskenpflicht gibt es im Park nicht.

Nach Kritik von Angela Merkel: Armin Laschet verteidigt seinen Corona-Kurs in NRW

Update, Montag (29. März), 15.40 Uhr: Nachdem Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) Armin Laschet in der Talkshow „Anne Will“ zu seinem Corona-Vorgehen kritisiert hat, verteidigt der NRW-Ministerpräsident sein Vorgehen. „Jeder will, dass die Infektionszahlen runtergehen, und jeder hat für sein Land entsprechende Maßnahmen gemacht“, sagte Laschet (CDU) am Montag in Berlin nach einer Sitzung des CDU-Präsidiums. Er räumte ein, dass diese Maßnahmen „sehr unterschiedlich“ seien.

Ausdrücklich verteidigte CDU-Chef Laschet auch das unter anderem in Berlin geplante Konzept, Einkaufsmöglichkeiten mit Terminvergabe und Vorlage eines negativen Coronatests zu schaffen. Das sei eine Möglichkeit unter vielen, mehr infizierte Menschen zu entdecken und Infektionsketten zu durchbrechen.

Nachfrage nach Corona-Tests steigt in NRW

Update, Montag (29. März), 15.25 Uhr: Vor Ostern steigt die Nachfrage nach Corona-Schnelltests laut Apothekerverband in NRW deutlich an. Seitdem das kostenlose Angebot für mindestens einen wöchentlichen Bürgertest breiter bekannt geworden sei, wachse der Zulauf für die beteiligten rund 500 Apotheken in NRW stark, sagte der Vorsitzende des Apothekerverbands Nordrhein, Thomas Preis gegenüber der dpa. Das hänge zum einen mit den Corona-Notbremsen-Lockerungen und zum anderen mit den anstehenden Feiertagen zusammen – Menschen wollen ihre Familien und auch ihre Großeltern besuchen.

Die seit dem 9. März möglichen kostenlosen Bürgertests sind Preis zufolge in den Apotheken rund 500.000 Mal pro Woche durchgeführt worden, Tendenz stark steigend. Für den ersten Monat rechne man insgesamt mit 2,5 Millionen Tests. „Es kommen inzwischen ganze Familien.“

Corona in NRW: „Querdenker-Lehrer“ darf weiter unterrichten

Update, Montag (29. März), 14.14 Uhr: Ein Lehrer aus NRW bleibt trotz seiner Teilnahme an einer Querdenker-Demonstration im Amt. Der 46-Jährige aus Iserlohn hatte sich im vergangenen Jahr krankschreiben lassen, war tatsächlich aber auf einer Veranstaltung der Querdenker als Musiker aufgetreten.

Wie die Bezirksregierung erklärte, habe sie den Vorfall sehr genau geprüft und intensive Gespräche mit dem Lehrer geführt. Als Aufsichtsbehörde werde man sein Verhalten künftig genau beobachten. Man sieht aber davon ab, ihn zu entlassen.

Corona in NRW: Laschet fordert lockere Impfstrategie

Update, Montag (29. März), 13.55 Uhr: Das CDU-Präsidium fordert, dass die nächste Ministerpräsidentenkonferenz als Präsenzveranstaltung ausgetragen wird. „Es kann kein ‚weiter so‘ geben. Das ist der Krise nicht angemessen“, sagte CDU-Chef und NRW-Ministerpräsident Armin Laschet nach der heutigen Sitzung des Präsidiums.

Der Teilnehmerkreis solle laut ihm außerdem beschränkt werden. „Dass 60, 70, 80 Leute an so einer Konferenz beteiligt sind, trägt nicht zum Krisenmanagement bei“, sagte Laschet. „Es darf nicht zum allgemeinen Ton werden, anderen Ministerpräsidenten ihre Infektions- oder gar Todeszahlen vorzuhalten.“

Außerdem fordert Laschet für mehr Flexibilität bei der Impfstrategie. „Wir müssen weg vom Mikromanagement. Die Bürokratie, die wir in Deutschland anlegen, ist eines der Hemmnisse, insbesondere beim Impfen“, so der CDU-Vorsitzende.

Frau aus NRW stirbt nach Corona-Impfung mit Astrazeneca

Update, Montag (29. März), 13.22 Uhr: Der Corona-Impfstoff von Astrazeneca sorgte für Aufsehen wegen teilweise heftiger Nebenwirkungen. Jetzt überschattet eine weitere Nachricht das Vakzin: In NRW ist eine Frau verstorben, die mit Astrazeneca geimpft wurde.

Corona-Krise in NRW: Lindner kritisiert Ausgangsperren

Update, Montag (29. März), 11.20 Uhr: Der FDP-Vorsitzende Christian Lindner spricht sich entschieden gegen mögliche Ausgangssperren aus. „Die Ausgangssperren, über die immer wieder gesprochen wird, sind nicht nur ein unverhältnismäßiger Eingriff in die Freiheit, die sind auch epidemiologisch unwirksam“, sagte Lindner bei phoenix. Ausgangssperren seien „eine Symbolmaßnahme, die nichts bringt, und die ich deshalb außerordentlich kritisch sehe“, sagte Lindner.

FDP-Chef Christian Lindner

Steinmeier: Corona-Krise hat die Einstellung zum Tod verändert

Update, Montag (29. März), 10.52 Uhr: Laut Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat die Corona-Krise auch die Einstellung der Gesellschaft zu Sterben und Tod verändert. „Das Ausgeliefertsein und die Einsamkeit im Sterben, unsere Verwundbarkeit, die Stigmatisierung durch das Virus, die Unsichtbarkeit des einsamen Todes abseits der betriebsamen Gesellschaft - all das ist mit der Pandemie verbunden“, so Steinmeier gegenüber Herder Korrespondenz. Mit der nationalen Gedenkfeier am 18. April in Berlin wolle er diese Folgen anerkennen und zeigen: „Wir sehen das Leid.“

Corona in NRW: Keine neuen Infektionen in Herne

Update, Montag (29. März), 10.29 Uhr: Sowohl das RKI als auch die Stadt Herne melden keine neuen Infektionen mit dem Coronavirus und auch keine weiteren Todesfälle. Damit bleibt die Zahl der positiven Testergebnisse in der Stadt bei insgesamt 7.200. Aktuell seien rund 584 Personen in Herne an Covid-19 infiziert. Insgesamt 223 sind in der Stadt an dem Virus verstorben. Die aktuelle Inzidenz liegt vor Ort bei 150,8.

Mehr schwere Corona-Verläufe bei Jüngeren befürchtet

Update, Montag (29. März), 10.02 Uhr: Eva Grill, die Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für Epidemiologie, erwartet bei wachsenden Corona-Zahlen auch schwere Krankheitsverläufe bei jüngeren Menschen. „Das Problem ist, dass bei einem weiteren Ansteigen der Fallzahlen auch der Anteil der Virusvariante B.1.1.7 weiter ansteigen wird“, so Grill. Die zuerst in Großbritannien entdeckte Mutante sei deutlich ansteckender und gefährlicher, „da sie wohl mit schwereren Krankheitsverläufen einhergeht“.

NRW: Reiseverbot trotz Corona eher unwahrscheinlich

Update, Montag (29. März), 9.33 Uhr: Der Tourismus-Beauftragte der Bundesregierung, Thomas Bareiß geht nicht von einem kompletten Auslandsreiseverbot aus. „Ich denke, dass wir derzeit in Europa kein Reiseverbot verhängen können, weil wir in der Europäischen Union eine Freizügigkeit haben“, so der CDU-Politiker gegenüber n-tv. „Ich glaube, dass wir wenig über Verbote reden sollten. Wir sollten mehr darüber reden, wie wir Reisen möglich machen.“

Corona in NRW: Lauterbach fordert harten Lockdown

Update, Montag (29. März), 9.18 Uhr: SPD-Gesundheitspolitiker Karl Lauterbach fordert angesichts der schnell steigenden Inzidenzzahlen in Deutschland einen „letzten harten Lockdown“. „Wir können es nicht so laufen lassen“, sagte Lauterbach gegenüber WDR. Andernfalls würden die Inzidenzzahlen in wenigen Wochen über 200 schießen.

Der SPD-Politiker plädierte auch für eine Pflicht zum Homeoffice und zu regelmäßigen Corona-Tests in Betrieben. Außerdem sprach er sich für eine befristete Ausgangssperre am Abend aus. Die Bewegungsdaten der Handys zeigten, dass sich viele Menschen abends immer noch privat träfen. Das sei verständlich, müsse aber eine Zeit lang begrenzt werden.

SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach ist für eine Verschärfung des Corona-Lockdowns.

Handelsverband fordert Corona-Zuschuss für alle, um Wirtschaft anzukurbeln

Update, Montag (29. März), 8.41 Uhr: Zur Ankurbelung der Wirtschaft schlägt der Handelsverband Deutschland (HDE) Konsumgutscheine vor. „Ein zusätzliches Einkommen von 500 Euro je Einwohner würde einen Nachfrageimpuls von bis zu 40 Milliarden Euro bedeuten“, sagte HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth dem Handelsblatt.

Die Summe sollte ausgegeben werden, sobald die Pandemie besser unter Kontrolle sei und die Menschen wieder Lust auf einen Einkaufsbummel hätten. Eine Einzelfallprüfung auf Bedürftigkeit lehnt er als zu bürokratisch ab. „Es geht um ein großes und deutliches Signal für einen Neubeginn nach der Coronakrise.“

NRW: Tierärzte bieten Hilfe bei Corona-Impfung an

Update, Montag (29. März), 8.15 Uhr: Deutsche Tierärzte fordern die Bundesregierung auf, sie in die Impfkampagne gegen die Corona-Pandemie einzubinden. „Wir haben bereits Anfang Dezember der Bundesregierung unsere Unterstützung bei der Corona-Schutzimpfung angeboten“, sagte der Präsident des Bundesverbands der praktizierenden Tierärzte, Siegfried Moder, der Neuen Osnabrücker Zeitung.

Das Hilfsangebot werde aber ignoriert. „Diese Ignoranz“ sei angesichts der dritten Corona-Welle grob fahrlässig, kritisierte der Verbandschef. Die rund 10.000 Tierarztpraxen in Deutschland könnten laut ihm bei 50 Impfungen pro Woche und Praxis in einem Monat zwei Millionen Menschen impfen.

Coronavirus in NRW: Inzidenzwert steigt weiter an – Stadt im Ruhrgebiet hart getroffen

Update, Montag (29. März), 7.50 Uhr: Auch in Nordrhein-Westfalen steigt der Inzidenzwert erneut leicht an: Das Landeszentrum für Gesundheit meldet am Montag einen Wert von 129,6 (+0,9). Er liegt etwa unter dem Wert für Deutschland. Zuletzt haben sich laut RKI 1511 weitere Personen mit Covid-19 infiziert. Vor einer Woche waren es noch 1997 Menschen. Neue Todesfälle wurden bislang über das Dashboard nicht gemeldet.

Auch in den meisten Städten im Ruhrgebiet ist der Inzidenzwert gestiegen. Besonders sind die Infektionen übers Wochenende in Bochum in die Höhe geschnellt: Der Wert stieg zuletzt um 9,3 Punkte auf jetzt 149,1. In Duisburg scheint sich die Kurve laut den Zahlen des Landes nach einem deutlichen Anstieg etwas abzuflachen.

Zurück gehen die Zahlen aktuell im Kreis Recklinghausen (-4,9), in Dortmund (-2,6) und im Kreis Unna (-1,0). Generell wird am Wochenende jedoch auch weniger getestet, sodass davon auszugehen ist, dass die Werte in den kommenden Tagen auch wieder steigen können.

Corona-Pandemie: RKI meldet fast 10.000 Neuinfektionen in Deutschland

Update, Montag (29. März), 7.15 Uhr: Das Robert Koch-Institut (RKI) meldet am Montag 9.872 Neuinfektionen mit dem Coronavirus in Deutschland. Vor einer Woche waren es noch 8.843. Somit steigt die 7-Tages-Inzidenz auf 134,4 (+4,4). Es sind 43 weitere Menschen an Covid-19 gestorben. Insgesamt haben bislang fast 76.000 Menschen in Deutschland die Krankheit nicht überlebt. Fast 2,5 Millionen Menschen haben eine Corona-Infektion bereits überstanden.

Corona in NRW: Laumann verteidigt Öffnungen im Einzelhandel

Update, Montag (29. März), 6.25 Uhr: In vielen Städten und Kreisen mit hohem Inzidenzwert ist ab heute ein negativer Schnelltest nötig, um den Einzelhandel oder Kultureinrichtungen betreten zu können. In NRW will die Mehrheit der Kommunen und Städte diese Testoption umsetzen. Köln, Hagen, Remscheid, Kreis Düren und der Märkische Kreis sind vorerst von der Regel ausgeschlossen.

Eine Lockerung der Corona-Maßnahmen sei diese Teststrategie laut der Landesregierung aber nicht. „Im Gegenteil: Die Infektionen verbreiten sich nicht in Geschäften mit begrenzter Kundenzahl und Maske, sondern vor allem im Privatbereich, wo Menschen eng zusammenkommen“, so NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann. „Wenn wir das vermeiden wollen, müssen wir mehr Infektionswege durch mehr Testungen aufdecken.“

NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann.

Positive Mallorca-Urlauber mit kostenlosem Hotelaufenthalt

Update, Sonntag (28. März), 18.07 Uhr: Positiv getestete Mallorca-Urlauber dürfen vorerst nicht nach Deutschland einreisen. Sie können ihre Quarantäne dann kostenlos in einem speziellen Hotel auf der Insel verbringen, berichtet die Mallorca-Zeitung. Alternativ können die Urlauber ihre Quarantäne auch in einem anderen Hotel oder in einer Ferienwohnung verbringen. Diese müssen sie dann jedoch selbst bezahlen.

Corona-Update in Dortmund: Inzidenz-Überraschung

Update, Sonntag (28. März), 16.45 Uhr: Die Stadt Dortmund meldet für den heutigen Tag 33 Neuinfektionen mit dem Coronavirus. 23 Fälle lassen sich zehn Familien zuordnen. Der Inzidenzwert wird vermutlich bei 129,5 liegen - den genauen Wert wird es erst um 0 Uhr vom RKI geben. Dennoch scheint es erstmal, als ob die Zahlen in Dortmund wieder heruntergehen.

Zurzeit werden in Dortmund 65 Corona-Patienten stationär behandelt, darunter 21 intensivmedizinisch, davon wiederum 13 mit Beatmung. In Dortmund verstarben bislang 212 Menschen ursächlich an Covid-19, weitere 108 mit Covid-19 infizierte Patienten verstarben aufgrund anderer Ursachen.

Corona in NRW: Intensivmediziner fordern wochenlangen, harten Lockdown

Update, Sonntag (28. März), 15.02 Uhr: Intensivmediziner fordern angesichts der steigenden Corona-Zahlen einen harten Lockdown für zwei oder drei Wochen. „Das wird zahlreiche Menschenleben retten und noch viel mehr vor lebenslangen Langzeitfolgen durch Covid bewahren“, erklärte der Präsident der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI), Gernot Marx, am Sonntag. Er warnte: „Wir rennen sehenden Auges ins Verderben.“

Coronavirus in NRW: 30 neue Corona-Fälle in Herne

Update, Sonntag (28. März), 14.35 Uhr: In Herne wurden in den vergangenen 24 Stunden 30 weitere bestätigte Covid-19-Fälle in gemeldet. In Herne wurde damit seit Beginn der Pandemie wurde somit bei 7.200 Personen eine Infektion mit Covid-19 nachgewiesen. Insgesamt sind 223 Hernerinnen und Herner im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben.

Corona in NRW: Anti-Maßnahmen-Demonstration in Köln artet aus

Update, Sonntag (28. März), 13.43 Uhr: In Köln ist am Samstag (27. März) nach Berichten der Polizei eine Demonstration von Gegnern der Corona-Maßnahmen ausgeartet. Es soll Gerangel mit Gegendemonstranten und der Polizei gegeben haben. Mehrere Menschen wurden festgenommen. Zudem hätten in der Innenstadt andere Demonstranten versucht, einen Autokorso von Corona-Leugnern zu stoppen und im Rahmen einer nicht angemeldeten Versammlung hätten sich 200 weitere Demonstranten auf der Domplatte versammelt.

Corona in NRW: Party in Düren eskaliert – Gäste werden handgreiflich

Update, Sonntag (28. März), 12.34 Uhr: Eine Geburtstagsfeier in Düren (NRW) ist am Samstagabend (27. März) ziemlich eskaliert. Wie die Polizei Düren in einer Mitteilung berichtet, sei sie gegen 22.30 Uhr wegen Ruhestörung zu einer illegalen Geburtstagsfeier mit knapp 40 Personen gerufen worden.

Einige der anwesenden Gäste seien daraufhin übr den Balkon aus dem ersten Stock geflüchtet, die Gastgeberin und Familienmitglieder seien hingegen „ausfallend und aggressiv“ geworden. Sie sollen sich nur wenig einsichtig gezeigt und die Beamten getreten, geschlagen und beleidigt haben.

Die Feier konnte schlussendlich jedoch mit einigen Mühen und unter Einsatz von „sämtlichen Streifenwagenbesatzungen des Kreisses Düren“ aufgelöst werden. Drei Menschen wurden in Gewahrsam genommen. Die Gastgeberin und ein Gast bekamen Anzeigen. Ein Gast erstattete auch gegen die Polizeibeamten Anzeige

Corona in NRW: Frankreich ab heute Hochinzindenz-Land

Update, Sonntag (28. März), 10.44 Uhr: Das deutsche Nachbarland Frankreich wird seit heute (28. März) von der Bundesregierung als Hochinzidenz-Land eingestuft. Das bedeutet: Testpflicht und Vorlage eines negativen Corona-Tests bei der Einreise. In Frankreich lag der Inzidenz-Wert zuletzt bei mehr als 300, besonders die Region um die Hauptstadt Paris ist stark getroffen. Dort wurden zuletzt sogar Inzidenz-Werte von über 600 erreicht.

Coronavirus in NRW: 7-Tage-Inzidenz steigt weiter an

Update, Sonntag (28. März), 9.30 Uhr: Das Robert Koch-Institut meldet am Sonntag (28. März) 17.176 Neuinfektionen und 90 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19. Das sind 3.443 Neuinfektionen mehr als vor einer Woche (Sonntag, 21. März). Die Inzidenz in Deutschland liegt bei 129,7. Zum Vergleich: Vor einer Woche lag sie noch bei 103.9.

Auch das Bundesland NRW meldet erneut steigende Zahlen. Am Sonntag (28. März) gibt in Nordrhein-Westfalen 3.544 Neuinfektionen und 14 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19. Die 7-Tage-Inzidenz in NRW liegt aktuell bei 128,8.

NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) zieht nach dem Corona-Gipfel die Notbremse.

Corona in NRW: Mehrere Kreise und Städte liegen über dem Wert von 200

In inzwischen fünf Kreisen und Städten wurde mittlerweile sogar der Wert von 200 überschritten. Den höchsten Inzidenzwert in NRW hat immer noch der Märkische Kreis mit 237,7. Am gestrigen Samstag (27. März) lag dieser Wert noch bei 231,6. Ebenfalls über einer Inzidenz von 200 liegen der Kreis Lippe, Remscheid, Hagen und der Kreis Siegen-Wittgenstein.

Am Sonntag (28. Februar) lag die NRW-weite Inzidenz noch bei 64,1. Damit hat sich der Wert binnen eines Monats mehr als verdoppelt. Auch die Revierstädte Dortmund und Essen verzeichnen weiter steigende Inzidenzen. In Dortmund lag die Inzidenz am gestrigen Samstag noch bei (124,1) und liegt am Sonntag (28. März) bei 130,7.

Köln: Hooligans demonstrieren gegen Corona-Regeln

Update, Samstag (27. März), 17.30 Uhr: Auf der Kölner Domplatte fand heute eine unangemeldete Corona-Demo statt. Laut Bild lassen sich die 200 Demonstranten der Hooligan-Szene zuordnen. Die Polizei hat Platzverweise verteilt.

Kreis Recklinghausen: Corona-Test statt Schließungen

Update, Samstag (27. März), 17.20 Uhr: Das Land NRW hat einen Antrag des Kreises Recklinghausen stattgeben. Statt der Schließung von Zoos, Museen und Kunstausstellungen aufgrund der hohen Inzidenz, reicht ab Montag (29. März) ein negativer Corona-Selbsttest, den die Besucher vorzeigen müssen.

Unter dieser Voraussetzung darf also nun alles geöffnet bleiben. „Ich bin froh, dass das Gesundheitsministerium unserem Wunsch gefolgt ist. Natürlich geht der Schutz der Gesundheit vor, doch sorgen die Schnelltests für die Sicherheit, die wir brauchen, um unter anderem dem Einzelhandel zu ermöglichen, weiter Geschäfte offenzuhalten. Das setzt aber natürlich auch ein Höchstmaß an Disziplin der Bürgerinnen und Bürger voraus. Auch dann, wenn es darum geht, sich an die AHA-Regeln zu halten“, erklärt Bürgermeister Christoph Tesche in einer Pressemitteilung.

Neue Corona-Zahlen für Dortmund: Inzidenz steigt weiter an

Update, Samstag (27. März), 16.30 Uhr: Die Stadt Dortmund gibt die neuen Corona-Zahlen bekannt. So sind am heutigen Tag 162 positive Testergebnisse dazu gekommen. 77 davon lassen sich 30 Familien zuordnen. Der Inzidenzwert wird in Dortmund weiter steigen. Die Stadt meldet den Wert 131,7. Der offizielle Wert wird jedoch erst gegen 0 Uhr vom RKI bekannt gegeben.

Derzeit werden in Dortmund 64 Corona-Patienten stationär behandelt. Darunter 19 intensivmedizinisch. Bislang sind 212 Menschen aus Dortmund ursächlich an Covid-19 verstorben, weitere 108 mit der Krankheit, jedoch aufgrund anderer Ursachen.

„Test, Click & Meet“ in NRW: Termin-Shopping in mehreren Städten ab Montag – Dortmund mit dabei

Update, Samstag (27. März), 15.40 Uhr: Eine Alternative zur harten „Notbremse“ bei einem Inzidenzwert über 100 im Corona-Lockdown ist das System „Test, Click & Meet“. Dabei soll ein tagesaktuelles, negatives Schnelltest-Ergebnis das Termin-Shopping weiterhin ermöglichen. Nun hat die Stadt Dortmund offiziell bekannt gegeben, dass die „Test-Option“ in der Dortmunder City möglich sein wird.

Voraussetzung dafür ist ein „ausreichendes Angebot an Testmöglichkeiten“. Dass dies in Dortmund der Fall ist, hat nun auch das Land NRW bestätigt. Demnach kann man in Dortmund ab Montag (29. März) weiterhin mit einem Termin im Geschäft einkaufen, solange man das negative Testergebnis vom selben Tag mit sich führt. Auch weitere NRW-Städte nutzen die Option des „Test, Click & Meet“.

Corona in NRW: Stahlarbeiter erhalten Prämie

Update, Samstag (27. März), 14.05 Uhr: Rund 70.000 Beschäftigte der Stahlarbeiter-Branche in Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Bremen erhalten zum 30. Juni 2021 eine Corona-Prämie in Höhe von 500 Euro. Das berichtet der WDR. Dies sei Teil der Tarifeinigung, die Arbeitgeber und IG Metall am Samstag (27. März) vereinbart haben.

Corona in NRW: Lauterbach fordert schnellstmöglich neue Bund-Länder-Beratungen

Update, Samstag (27. März), 12.30 Uhr: Gesundheitsexperte Karl Lauterbach (SPD) hat angesichts der stark ansteigenden Neuinfektionszahlen zeitnah erneute Corona-Beratungen zwischen Bund und Ländern gefordert. „Wir müssen rasch nochmal neu verhandeln“, so Lauterbach im Tagesspiegel.

Der Politiker hat über das weitere Vorgehen bereits eine klare Meinung: „Ohne einen scharfen Lockdown wird es nicht gehen“, betonte er und verteidigte abermals seine Forderung nach bundesweiten Ausgangssperren. ab 20 Uhr für zwei Wochen. Diese Maßnahme „würde wirken – wir haben es in Frankreich, Großbritannien und Portugal gesehen.“

Karl Lauterbach (SPD) fordert einen erneuten Corona-Lockdown.

Corona in NRW: 54 Neuinfektionen in Herne – Einzelhandel bleibt trotzdem geöffnet

Update, Samstag (27. März), 11.33 Uhr: Die Stadt Herne meldet am Samstag (27. März) 54 Neuinfektionen. Die Zahl der insgesamt seit Beginn der Pandemie infizierten steigt somit auf 7170. Aktuell infiziert sind 675 Personen. Insgesamt sind 223 Hernerinnen und Herner im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben. Die Sieben-Tage-Inzidenz in der Stadt beträgt 148,3 – und liegt somit deutlich über der kritischen Schwelle von 100.

Nichtsdestotrotz hat die Stadt mitgeteilt, dass mit dem Land NRW abgestimmt worden sei, dass die Regelungen im Einzelhandel, die zuletzt Gültigkeit hatten, trotz hoher Inzidenz auch bis auf weiteres bestehen bleiben. So können beispielsweise Einzelhändler ihren Kunden auch weiterhin Termine per „Click & Meet“ anbieten, wenn ein tagesaktueller negativer Corona-Schnelltest vorgelegt wird. Über das weitere Vorgehen wird der Krisenstab der Stadt Herne am Montag (29. März 2021) beraten.

Coronavirus in NRW: Rund 4000 neue Infektionen – kein Landkreis mehr unter dem Inzidenzwert von 60

Update, Samstag (27. März), 9.30 Uhr: Das Robert Koch-Institut meldet am Samstag (27. März) 20.472 Neuinfektionen und 157 Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19. Das sind 4.439 Neuinfektionen mehr als vor einer Woche (Samstag, 20. März). Die Inzidenz liegt bei 124,9 in Deutschland.

Das Bundesland NRW meldet 3.984 Neuinfektionen und 35 Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19. In inzwischen 39 Kreise und Städte wurde der Wert von 100 überschritten.Der höchste Inzidenzwert in NRW liegt immer noch im Märkischen Kreis mit 231,6. Mittlerweile liegen die Landkreise Höxter (62,7) und Coesfeld (69,8) nicht mehr unter dem Inzidenzwert von 60, wie es noch am Donnerstag (25. März) der Fall war.

In der größten nordrhein-westfälische Stadt Köln wird eine Inzidenz von 126,9 registriert. Auch die Revierstädte Dortmund (124,1) und Essen (114,1) liegen weiterhin über der wichtigen 100er-Marke. Jedoch ist Essen die einzige NRW-Stadt, die ein Minus bei ihrem Inzidenzwert (-5,2) verzeichnen kann. Für die Landeshauptstadt Düsseldorf wurde ein Wert von 94,1 gemeldet.

Corona im Kreis Unna: Impfzentrum beklagt - „Können mehr impfen!“

Update, Freitag (26. März), 21.45 Uhr: Das Impfzentrum im Kreis Unna (Inzidenz von 94,7) könnte die Schlagzahl nach eigenen Angaben immens erhöhen. Das berichtet der Hellweger Anzeiger. Impfstoff sei vorrätig. Mehr als es an einem Tag Termine gäbe. Man habe zudem viel Überschuss. Es würde einzig an Menschen fehlen. Doch woran liegt das?

Zum einen habe man viel Impfstoff auf Lager, da man aufgrund des Rückrufs von Astrazeneca einen Impftag ausgesetzt habe. Zum anderen habe es Pannen bei den Terminvergaben gegeben. Man habe einige Impfwillige wieder nach Hause schicken müssen. Aus diesem Grund würden aktuell so viele Dosen überbleiben.

Das, heißt es aus Kreisen des Impfzentrums, würde aktuell für Verärgerung unter den Mitarbeitern sorgen. Man würde sich zudem darüber Sorgen machen, was das für ein Signal nach außen abgebe.

Corona in NRW: Dortmund, Essen und Bochum wollen „testen und öffnen“

Update, Freitag (26. März), 20.30 Uhr: Die Coronaschutzverordnung lässt es zu. Die Städte, die eine Inzidenz von über 100 haben, müssten eigentlich die sogenannte Notbremse ziehen. Ihre Option aber: Sie können die aktuell laufenden Regeln im Einzelhandel (Click and Meet) weiterlaufen lassen, wenn die Stadt ausreichend Testkapazitäten zur Verfügung stellt.

In Dortmund, Essen und Bochum ist das der Fall. Alle Städte haben am heutigen Freitag angegeben, dass Bürger mit einem tagesaktuellen Corona-Test, der negativ ausfällt, weiterhin die Angebote im Einzelhandel nutzen können.

Mit dpa-Material. Die Ereignisse vor 20.30 Uhr am Freitag (26. März) befinden sich im alten Live-Ticker über das Coronavirus in NRW auf RUHR24.de.

Rubriklistenbild: © Bernd Thissen/dpa

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