Live-Ticker zur Covid-19-Pandemie

Corona in NRW: Maskenpflicht für Kinder gelockert +++ Zweit-Impfungen nehmen Fahrt auf

Die Corona-Regeln in NRW werden gelockert. Doch für eine Entwarnung ist es noch zu früh. RUHR24 informiert über aktuelle Zahlen und neue Entwicklungen zur Covid-19-Pandemie im Live-Ticker.

Kreis/StadtInzidenz am 20. Mai (Vortag)
NRW (gesamt)75,1 (-4,8)
Dortmund84,8 (-14,5)
Bochum89,2 (-8,2)
Duisburg58,5 (-23,5)
Essen53,2 (-8,4)
Gelsenkirchen89 (-6,1)
Kreis Recklinghausen61,7 (-2,3)
Kreis Unna76,5 (-0,7)

Corona: Zweit-Impfungen nehmen deutlich zu

Update, Donnerstag (20. Mai), 22.15 Uhr: Aus den Angaben des Impfdashboards der deutschen Bundesregierung und dem RKI wurden am Mittwoch 1.059.061 Menschen gegen Corona geimpft. Das ist das fünfte Mal, dass an einem Tag in Deutschland mehr als eine Million Menschen geimpft werden.

Damit sind 38,8 Prozent (32,3 Millionen) der Deutschen mindestens einmal und 12,5 Prozent (10,4 Millionen) vollständig geimpft. Aus den Daten des RKI geht ebenfalls hervor, dass inzwischen nahezu die Hälfte der täglichen Corona-Impfungen eine Zeitimpfung ist.

Auch in NRW geht das Impfen gegen Covid-19 weiter voran. Inzwischen sind in dem bevölkerungsstärksten Bundesland 41 Prozent mit einer Erstimpfung versorgt. Damit liegt NRW im Vergleich zu den anderen Bundesländern auf dem zweiten Platz. Nur im Saarland wurden bislang gemessen an der Einwohnerzahl mehr Menschen geimpft. 

Corona: Maskenpflicht für Kinder gelockert

Update, Donnerstag (20. Mai), 22.15 Uhr: Kinder unter sechs Jahre waren ohnehin in den meisten Fällen von der Maskenpflicht befreit. Nun soll diese auch für Kinder ab 6 bis 16 Jahre gelockert werden. In vielen Fällen müssen sie ab sofort keine FFP2-Maske mehr tragen. Das hat der Bundestag am Donnerstag beschlossen und die entsprechende Verpflichtung aus dem Infektionsschutzgesetz gestrichen. Wenn der Bundesrat ebenfalls zustimmt, ist in Bussen und Bahnen, bei Friseurbesuchen oder medizinischen Terminen für Kinder künftig eine einfache OP-Maske ausreichend.

Corona in NRW: Münster öffnet Cafés und Restaurants wegen niedriger Inzidenz

Update, Donnerstag (20. Mai), 20.15 Uhr: Seit dem 12. Mai kann Münster in NRW eine Inzidenz unter 50 vorweisen. Ab Freitag (21. Mai) stehen deshalb zahlreiche Lockerungen auf dem Programm. Neben den üblichen Öffnungen der Kultureinrichtungen, Sportstätten und Freibäder, machen sich die Lockerungen in Münster vor allem in der Gastronomie bemerkbar. Cafes und Restaurants dürfen wieder öffnen – und weil Münster Modellregion ist, dürfen negativ getestete oder vollständig geimpfte Menschen auch wieder drinnen sitzen.

Corona in NRW: Elternschaft lehnt Präsenzunterricht ab

Update, Donnerstag (20. Mai), 19.53 Uhr: Ab 31. Mai sollen die Schüler in NRW wieder in den Präsenzunterricht zurückkehren. Die Teilnehmer der Landeselternkonferenz haben sich nun kritisch zu dem Vorhaben geäußert. Das RKI empfehle, Schulen erst zu öffnen, wenn die Sieben-Tage-Inzidenz unter 50 liege – das werde allerdings vom Schulministerium ignoriert so die Elternschaft aus NRW. Zum aktuellen Zeitpunkt seien die Schulen noch nicht hinreichend ausgestattet, um eine sichere Rückkehr von allen Schülern in die Klassenräume zu gewährleisten. Beispielsweise mangelt es noch an vielen NRW-Schulen an Luftfiltern, lautet ein Kritikpunkt der Landeselternkonferenz.

Corona-Impfung: EU einigt sich auf einheitliches Impfzertifikat

Update, Donnerstag (20. Mai), 18.44 Uhr: Der EU-weite Impfausweis soll kommen. Darauf haben sich die EU-Länder und das EU-Parlament am Donnerstagabend geeinigt, wie das Redaktions-Netzwerk (RND) berichtet. Ein europaweites, einheitliches Zertifikat soll den Nachweis über Corona-Impfung, Tests und überstandene Erkrankungen liefern und so möglicherweise das Reisen innerhalb der EU erleichtern. Genauere Details zu dem Ausweis sind noch nicht bekannt. Das Zertifikat soll allerdings bereits ab Juni eingeführt werden.

Corona-Impfungen in Hotspot-Stadtteilen: Dusiburg startet am Montag

Update, Donnerstag (20. Mai), 18.22 Uhr: Wie auch in anderen Städten in NRW, will Duisburg in Hotspot-Stadtteilen gesondert gegen Corona impfen. In Köln, Hagen oder Gelsenkirchen testet man die Stadtteilimpfungen bereits, nachdem das Land NRW grünes Licht gegeben und zusätzliche Impfdosen zugesichert hatte. Duisburg will man zunächst 3800 Impfdosen des Einmal-Vakzins von Johnson & Johnson für Impfungen in sozial benachteiligten Stadtteilen zur Verfügung stellen. Dafür gab es heute die Freigabe der Landesregierung, weshalb man in der Ruhrgebietsstadt am Pfingstmontag (24. Mai) damit beginnen wil

Corona im Ruhrgebiet: Essen verzeichnet weiteren Todesfall

Update, Donnerstag (20. Mai), 17.21 Uhr: Wie auch Dortmund, muss die Stadt Essen einen weiteren Todesfall in Folge von Corona verzeichnen. Ein 72-jähriger Mann aus Essen starb bereits am 14. Mai. Damit sind in Essen seit Beginn der Pandemie bislang 569 Menschen an oder in Verbindung mit einer Corona-Infektion verstorben.

Aktuell sind in Essen 886 Personen mit dem Erreger infiziert, 39,7 Prozent der Essener sind allerdings schon mit einer ersten Impfdosis gegen das Coronavirus geimpft. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt damit bei 53,2, weshalb in der Ruhrgebiets-Metropole ebenfalls Lockerungen anstehen. 

So öffnen ab Samstag (22. Mai) bereits erste Freibader und Sport soll bereits ab Freitag (21. Mai) in Gruppen auch wieder im Freien möglich sein. Mit einer Rückkehr zum Präsenzunterricht rechnet man – wie von der NRW-Landesregierung angekündigt – ab dem 31. Mai. 

Aktuelle Corona-Zahlen für Dortmund: Positiver Trend der Inzidenz hält weiter an

Update, Donnerstag (20. Mai), 16.45 Uhr: Drei Tage in Folge liegt der Inzidenzwert in Dortmund nun unter 100. Hält der Trend weiter an, könnten ab der kommenden Woche erste Lockerungen anstehen. Nach den Berechnungen der Stadt liegt der Sieben-Tage-Wert aktuell bei 78.

Binnen der letzten 24 Stunden sind 64 Neuinfektionen mit dem Coronavirus hinzugekommen. Außerdem sind derzeit noch 1203 Menschen mit Covid-19 Infiziert. Bedauerlicherweise muss Dortmund auch einen weiteren Todesfall verzeichnen. Ein 58-jähriger Mann verstarb ursächlich an Covid-19. Damit steigt die Todesfall seit Beginn der Pandemie auf 261 Menschen, die ursächlich an Corona verstarben. 116 waren mit dem Erreger infiziert, starben aber aufgrund anderer Ursachen. 

Corona in NRW: Impfungen für Kinder startet bald

Update, Donnerstag (20. Mai), 16.30 Uhr: Die Kassenärztliche Vereinigung Nordrhein (KV) geht davon aus, dass bereits im Sommer alle impfwilligen Erwachsenen in NRW ein Impfangebot erhalten haben. Aktuell kläre man noch, wie es mit dem Impfen weitergehe, wenn die Priorisierung im Juni falle. Die KV warte hier noch auf eine Anweisung des NRW-Gesundheitsministeriums, ob und wie sind Menschen dann für die Impfung im Impfzentrum anmelden können.

Außerdem gab die Kassenärztliche Vereinigung bekannt, dass die Impfungen der 1,5 Millionen Kinder ab 12 Jahren in NRW ab Juni starten soll. „Das soll in den Kinderarzt-Praxen erfolgen, nicht in den Schulen“, erklärte Frank Bergmann, Chef der KV, auf einer heutigen Pressekonferenz. Eine Periodisierung bei Kinder und Jugendlichen soll es nicht geben.  

Corona: Lauterbach gegen Aufhebung der Maskenpflicht für Geimpfte

Update, Donnerstag (20. Mai), 16.04 Uhr: Es steht die Diskussion im Raum, die Maskenpflicht für vollständig Geimpfte abzuschaffen. Gesundheitsexperte Karl Lauterbach lehnt das jedoch rigoros ab. „Der Vorschlag geht in eine völlig falsche Richtung“, so der SPD-Politiker gegenüber dem Redaktions-Netzwerk Deutschland (RND).

Und weiter: „Auch vollständig Geimpfte können sich anstecken und selbst auch andere gefährden. Hier besteht ein nicht unerhebliches Restrisiko“, sagte er. Zudem lasse sich im Alltag die generelle Maskenpflicht kaum noch wirksam durchsetzen und kontrollieren, wenn es Ausnahmen gebe.

Corona: In immer mehr Kreisen entfällt die Bundesnotbremse

Update, Donnerstag (20. Mai), 15.45 Uhr: Gute Nachrichten aus dem Ruhrgebiet: Seit fünf aufeinanderfolgenden Werktagen liegt die Sieben-Tages-Inzidenz im Kreis Recklinghausen unter 100. Das heißt, ab Freitag (21. Mai) darf in einigen Bereichen gelockert werden und die Bundesnotbremse entfällt. Konkret heißt das:

  • Die Ausgangssperre entfällt und es dürfen sich wieder fünf Personen aus zwei Haushalten treffen. Für Kinder bis 14 Jahre, Geimpfte und Genesene sind die Kontaktbeschränkungen ohnehin aufgehoben. 
  • Kulturveranstaltungen im Freien mit maximal 500 Personen sind mit negativem Test wieder möglich. Auch der Besuch in Museen und anderen Kultureinrichtungen.
  • Lockerungen im Sport: Auf Sportanlagen ist das Training in einer Gruppe von maximal 20 Personen wieder erlaubt – solange er kontaktlos ist. Auch Zuschauer sind wieder erlaubt, allerdings ebenfalls maximal 500 Personen. 
  • Freizeiteinrichtungen wie Minigolfanlagen, Kletterparks und Freibäder dürfen ebenfalls im eingeschränkten Betrieb wieder öffnen. 
  • Alle Geschäfte des Einzelhandels dürfen öffnen. Für Läden, die nicht der Grundversorgung dienen, wird ein negativer Test benötigt, dafür keine Terminbuchung mehr.
  • Die Gastronomie darf im Außenbereich öffnen. Auch das Übernachten in Ferienwohnungen, auf Campingplätzen und in Hotels ist wieder möglich. 

Auch im Kreis Unna geht die Inzidenz immer weiter zurück und liegt seit fünf Tagen unter der Inzidenz von 100. Die Feststellung darüber, dass die Bundesnotbremse für den Kreis Unna nicht mehr gilt, muss das NRW-Gesundheitsministerium erteilen. Der Kreis geht davon, dass das voraussichtlich am Samstag, 22. Mai, der Fall sein wird und ähnliche Lockerungen wie im Kreis Recklinghausen in Kraft treten.

Corona in NRW: Lage auf den Intensivstationen scheint sich zu entspannen

Update, Donnerstag (20. Mai), 15.11 Uhr: Anhand der Daten des DIVI-Intensivregisters lässt sich erkennen, dass die Zahl der Corona-Patienten auf den Intensivstationen langsam zurückgeht. Bundesweit werden aktuell 3580 Covid-19-Patienten intensivmedizinisch versorgt. Vor einer Woche (13. Mai) waren es noch 4244.

Auch in NRW scheint sich die Lage in den Krankenhäusern langsam zu entspannen. Am Donnerstag (20. Mai) ist die Anzahl gemeldeter intensivmedizinisch behandelter COVID-19-Fälle bei 795. Im Vergleich: Vor einer Woche waren es 964. Der absolute Höhepunkt der dritten Welle lag laut den DIVI-Daten bei 1162 Patienten.

Corona in NRW: Freizeitparks fordern Öffnungsperspektive

Update, Donnerstag (20. Mai), 13.56 Uhr: Nach monatelanger Schließung haben Freizeitparks auch in Nordrhein-Westfalen eine zügige Öffnungsperspektive gefordert. Während die Parks in vielen Bundesländern wieder ihre Tore öffnen dürften, halte NRW „stoisch an einer epidemiologisch und sachlich unbegründeten Schließung fest.“ Das kritisierte der Verband Deutscher Freizeitparks und Freizeitunternehmen (VDFU).

Coronavirus: Alle zugelassenen Impfstoffe laut WHO gegen Varianten wirksam

Update, Donnerstag (20. Mai), 12.42 Uhr: Alle bisher zugelassenen Impfstoffe sind laut Hans Kluge, Europa-Direktor der Weltgesundheitsorganisation (WHO), gegen alle grassierenden Corona-Varianten wirksam. Kluge betonte, dass sämtliche der bisher aufgetretenen Corona-Varianten auf die „verfügbaren und zugelassenen Vakzine“ ansprächen.

Im Kampf gegen die Covid-19-Pandemie sei dennoch weiterhin Vorsicht geboten. Von Auslandsreisen riet der WHO-Europa-Direktor angesichts der Infektionslage weiterhin ab. Grund dafür seien die nach wie vor bestehende Bedrohung durch das Virus und „neue Ungewissheiten“.

Corona: Weniger Maskenverstöße an Bahnhöfen in NRW

Update, Donnerstag (20. Mai), 11.57 Uhr: An den Bahnhöfen in Nordrhein-Westfalen hat es in den vergangenen beiden Monaten weniger Verstöße gegen die Maskenpflicht gegeben als noch zu Beginn des Jahres. Wie das Verkehrsministerium mitteilte, wurden bei Kontrollen an 43 Bahnhöfen im März und April jeweils 157 Verstöße angezeigt. Im Februar waren es noch rund 400 und im Januar sogar rund 930.

Auch in Zügen seien nur wenige Verstöße zur Anzeige gebracht worden. Die meisten hielten sich an die Vorgaben. Dennoch gibt es immer wieder Zwischenfälle im Streit um die Maske – wie jüngst in Münster. Die Maskenpflicht werde auch zukünftig in den Bahnhöfen und Zügen kontrolliert. Dafür seien bis zum Jahresende 27 Millionen Euro für zusätzliches Personal bewilligt worden.

Corona in Dortmund: Einkaufen ab heute wieder möglich

Update, Donnerstag (20. Mai), 10.47 Uhr: Weil der Inzidenzwert in Dortmund in den letzten Tagen konstant gesunken ist, dürfen Einzelhandelsgeschäfte ab heute wieder für „Click & Meet“ öffnen. Dabei gelten allerdings einige Regeln:

  • vorherige Terminbuchung
  • begrenzter Zeitraum
  • ein Kunde pro 40 Quadratmeter Verkaufsfläche
  • negatives Testergebnis oder Nachweis über den Status „geimpft“ oder „genesen“
  • mindestens eine medizinische Maske

Das negative Testergebnis aus einem offiziellen Schnelltestzentrum darf maximal 24 Stunden alt sein. Geimpfte müssten nachweisen, dass ihre zweite Impfung mindestens 14 Tage zurückliegt. Genesene müssen ein positives Testergebnis vorlegen, das mindestens 28 Tage und höchstens sechs Monate alt ist.

Geschäfte auf dem Dortmunder Westenhellweg dürfen heute wieder öffnen.

Corona: Land NRW bietet Schaustellern eine Perspektive

Update, Donnerstag (20. Mai), 9.55 Uhr: Die sinkenden Corona-Fallzahlen sorgen in Nordrhein-Westfalen für erste Öffnungsschritte. Mittelfristig soll auch eine Öffnungsperspektive für Betreiber von Volksfesten, Kirmes- und Marktveranstaltungen geboten werden. Darüber tauschten sich NRW-Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart (FDP), Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) und Albert Ritter, Präsident des Deutschen Schaustellerbundes, aus.

„Bei einem weiteren Rückgang des Infektionsgeschehens bestehen für traditionelle, regionale Volksfeste unter freiem Himmel gute Aussichten für den Spätsommer. Vorausgesetzt, es liegt ein Hygienekonzept vor. Veranstalter sollten ihre Planungen nicht zu früh abbrechen“, äußerte sich Pinkwart nach den Beratungen.

Coronavirus: Städtetag mahnt zu Vorsicht über Pfingsten

Update, Donnerstag (20. Mai), 9.19 Uhr: Der Deutsche Städtetag appelliert trotz der Lockerungen auch über Pfingsten vorsichtig zu sein. „Obwohl die Inzidenz-Zahlen weiter sinken und die Zahl der Geimpften zunimmt, ist die Pandemie nicht besiegt“, warnte Hauptgeschäftsführer Helmut Dedy in der Rheinischen Post. Vorsicht bleibe angesagt, um die neu gewonnen Freiheiten nicht zu riskieren.

Corona in NRW: Inzidenz sinkt weiter – aber noch sieben Kreise über 100

Update, Donnerstag (20. Mai), 8.34 Uhr: Das Landeszentrum Gesundheit (LZG) meldete am Donnerstagmorgen 2.640 Neuinfektionen mit dem Coronavirus in Nordrhein-Westfalen. Der Inzidenzwert ist um 4,9 auf 75,1 gesunken. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 stieg um 52 auf insgesamt 16.408.

Trotz des positiven Trends unterscheidet sich das Infektionsgeschehen regional mitunter deutlich. Während sieben Kreise und kreisfreie Städte zuletzt weniger als 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner verzeichneten, liegt die Sieben-Tage-Inzidenz in anderen Regionen weiterhin über 100. Den höchsten Inzidenzwert wies das LZG am Donnerstagmorgen für Hagen (163,2) aus. Dahinter folgten Leverkusen (122,2) und Remscheid (117,7).

Coronavirus: RKI meldet 12.298 Neuinfektionen – Inzidenz sinkt auf 68

Update, Donnerstag (20. Mai), 7.52 Uhr: Mit etwas Verzögerung hat das Robert Koch-Institut (RKI) die tagesaktuellen Fallzahlen zum Coronavirus veröffentlicht. Am Donnerstagmorgen meldete die Bundesbehörde 12.298 Neuinfektionen und einen Inzidenzwert von 68 – am Vortag hatte dieser noch bei 72,8 gelegen.

Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 ist derweil um 237 auf insgesamt 86.902 gestiegen. Am Donnerstag vor einer Woche hatte das RKI noch 17.419 Neuinfektionen gemeldet.

Corona-Update Deutschland: OECD-Warnung vor Alkoholkonsum in der Pandemie

Update, Donnerstag (20. Mai), 7.30 Uhr: Ein Drittel der Bürger trinkt laut eines Reports der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) mehr Alkohol während der Corona-Pandemie. Demnach würden Frauen, Eltern mit kleinen Kindern, Menschen mit höheren Einkommen oder mit Ängsten und Depressionen häufiger Alkohol trinken. Dies sei problematisch, vor allen Dingen auch für den Weg aus der Pandemie, so die OECD.

Corona in NRW: Münster öffnet Innengastronomie ab Freitag

Update, Donnerstag (20. Mai), 6.31 Uhr: Als erste Großstadt in Nordrhein-Westfalen darf Münster nach Monaten wieder die Innengastronomie öffnen. Münster ist in der neuen Allgemeinverfügung des Gesundheitsministeriums als einzige kreisfreie Stadt mit einem stabilen Inzidenzwert unterhalb von 50 aufgeführt. Das macht weitere Lockerungen möglich.

Ab Freitag (21. Mai) dürfen negativ Getestete, vollständig Geimpfte und Genesene im Innenbereich von gastronomischen Einrichtungen bedient werden. Dabei gelten die Abstandsregeln. Gemäß der NRW-Coronaschutzverordnung dürfen in Münster dann auch Mensen und Kantinen wieder öffnen und die Kapazitätsbegrenzung in Hotels entfällt.

In Münster liegt der Inzidenzwert stabil unter der Schwelle von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner.

Corona in Deutschland: Indische Mutation nimmt zu - aber nur geringfüger Anteil an Infektionen

Update, Mittwoch (19. Mai), 22.23 Uhr: Laut einem Bericht des Robert-Koch-Instituts wird die in Indien zuerst aufgetretene Mutation B.1.617 nun auch zunehmend hierzulande nachgewiesen. Der Anteil an den Corona-Infektionen in Deutschland sei aber noch immer gering und liegt derzeit bei 2 Prozent. In der Vorwoche waren es 1,5 Prozent. Zum Vergleich: Die britische Mutante beläuft sich auf 87 Prozent und hatte zeitweise sogar über 90 Prozent ausgemacht.

Corona in NRW: Bereiche rund um Baldeneysee in Essen am Pfingstwochenende gesperrt

Update, Mittwoch (19. Mai), 20.31 Uhr: Wie schon an den vergangenen Wochenenden, werden auch am bevorstehenden langen Pfingstwochenende wieder einige Bereiche rund um den Baldeneysee gesperrt. Das hat die Stadt bekannt gegeben.

Wie bereits an vergangenen Wochenenden sowie an den Osterfeiertagen wird die Zufahrt zur Freiherr-vom-Stein-Straße/ Ecke Lerchenstraße nicht möglich sein, sobald alle gekennzeichneten Parkplätze belegt sind. So wird auch mit dem Parkplatz Regattastrecke und den entsprechenden Zufahrten verfahren. Auch die Anfahrt zum Motoradtreff „Haus Scheppen“ und der Parkplatz an der Lanfermannfähre/ Zeche Carl Funke werden gesperrt. Nur die Feuerwehrzufahrten werden offen gehalten.

Die Sperrungen werden am kommenden Freitag (21. Mai), am Samstag (22. Mai), sowie am Pfingstsonntag (23. Mai) und Pfingstmontag (24. Mai) jeweils ab 11 Uhr eingerichtet.

Der Baldeneysee in Essen.

Corona in NRW: Indische Mutante jetzt auch im Kreis Kleve nachgewiesen

Update, Mittwoch (19. Mai), 20.02 Uhr: Auch in Geldern, im Kreis Kleve, gibt es erste Fälle der indischen Corona-Mutante. Das hat der Kreis Kleve bestätigt. Drei Personen sind an der Virus-Mutation erkrankt und befinden sich seit Anfang Mai in Quarantäne. Sieben weitere Kontaktpersonen der Betroffenen wurden zwar ebenfalls positiv auf das Coronavirus getestet, noch ist aber nicht klar ob sie auch mit der Mutante infiziert sind.

SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach warnt auf Twitter vor der indischen Corona-Mutation – auch Deutschland solle vorsichtig sein.

Corona in NRW: Ende der Notbremse in Herne und Essen ab Freitag (21. Mai) - Lockerungen

Update, Mittwoch (19. Mai), 18.38 Uhr: Darauf haben die Menschen aus Essen und Herne lange gewartet - weil die Sieben-Tage-Inzidenz in beiden Städten seit mehreren Tagen unter 100 liegt, tritt ab Freitag (21. Mai) die Bundes-Notbremse außer Kraft. Das beduetet auch: Zahlreiche Lockerungen winken.

Unter anderem können sich die Einwohner von Herne und Essen ab Freitag (21. Mai), 0 Uhr, über das Wegfallen der nächtlichen Ausgangssperre, sowie das Öffnen der Außengastronomie und der Freibäder freuen. Übernachtungen in Hotels (60 Prozent Auslastung) und Open-Air-Veranstaltungen mit bis zu 500 Besuchern sind dann auch wieder erlaubt.

Corona in NRW: Essen startet Modellprojekt mit Fitnessstudio - Öffnungen sollen bald möglich sein

Und auch die Kontaktbeschränkungen werden gelockert, sodass sich wieder bis zu fünf Personen aus zwei Haushalten treffen können.

In Essen wird am Freitag (21. Mai) außerdem ein weiteres Modellprojekt des Landes NRW starten - zum sicheren Trainingsbetrieb im Fitnessstudio. Dabei will das Fitnessstudio FitX am Limbecker Platz gemeinsam mit der Stadt und wissenschaftlicher Unterstützung des Universitätsklinikums Essen ermitteln, wie ein verantwortungsvoller Betrieb der Fitnessstudios wieder möglich ist.

Corona in NRW: Essen will über Extra-Impfstoff für ehrenamtlich Engagierte verhandeln

Update, Mittwoch (19. Mai), 18.15 Uhr: In Essen könnten ehrenamtlich Engagierte bald in Form einer Corona-Impfung für ihre Arbeit belohnt werden. Das hat der Ausschuss für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Integration der Stadt am Dienstag (18. Mai) verabschiedet.

Bis es soweit ist, muss die Stadt aber zunächst mit dem zuständigen Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes NRW über die Bereitstellung eines Sonderkontingents an Corona-Impfstoffen verhandeln.

Sollte der Extra-Impfstoff genehmigt werden, will die Stadt  den ehrenamtlich engagierten Essenern in den Kirchengemeinden, Kinder-, Jugend- und Wohlfahrtsverbänden, den Migrantenselbsthilfeorganisationen, der Essener Selbsthilfe sowie den Ehrenamtlichen des Essener Sportbundes (ESPO) ein Impfangebot machen.

Corona in NRW: Freibad-Saison startet ab Samstag (22. Mai) in Recklinghausen

Update, Mittwoch (19. Mai), 17.44 Uhr: In Recklinghausen startet am Samstag (22. Mai) die Freibad-Saison, allerdings zunächst im eingeschränkten Betrieb. Als erstes öffnen die Freibäder Mollbeck und Süd, das Naturfreibad in Suderwich öffnet erst später. Ein Besuch der Bäder kann stundenweise nach telefonischer oder Online-Anmeldung am Vortag jeweils für 90 Minuten gebucht werden. Die Anzahl ist begrenzt.

Der Beginn der Freibad-Saison 2021 steht kurz bevor. Trotz Corona-Pandemie, werden die Freibäder auf Vordermann gebracht. (Symbolbild)

Corona in NRW: Museen öffnen wieder - ohne Test-Nachweis

Update, Mittwoch (19. Mai), 17.18 Uhr: Grund zur Freude für alle Kunst-Fans: Ab Samstag (22. Mai) öffnen die ersten Kunstmuseen in Nordrhein-Westfalen wieder ihre Türen. Besichtigt werden können zum Beispiel Ausstellungen im Essener Museum Folkwang oder in der Düsseldorfer Kunstsammlung NRW. Zuvor muss allerdings online ein Eintrittstricket mit Zeitfenster gebucht werden.

Zwar gelten weiterhin Abstands-Regeln und Maskenpflicht, ein negativer Corona-Test muss aber nicht vorgelegt werden. Die Vorlage eines negativen Corona-Tests ist nicht mehr erforderlich. Die üblichen Hygieneregeln mit Maske und Abstand gelten aber.

Corona in Dortmund: Dortmund-Inzidenz bleibt zweiten Tag in Folge unter 100

Update, Mittwoch (19. Mai), 16.40 Uhr: Der Inzidenz-Wert in Dortmund bleibt auch den zweiten Tag infolge unter 100 - und macht nochmal einen großen Sprung zu Dienstag (18. Mai). Lag der Inzidenz-Wert am Vortag noch knapp unter 100 beträgt er heute (19. Mai) laut Berechnungen der Stadt schon 84,7. Wie die Stadt bekannt gegeben hat, wird deshalb bereits ab Donnerstag (20. Mai) „Click & Meet“ im EInzelhandel wieder möglich.

Gemeldet wurden außerdem 74 Neuinfektionen. Aktuell sind in Dortmund 1.288 Menschen infiziert, seit Beginn der Erkrankung lagen in der Ruhrmetropole 27.321 Infektionen vor. Dem Gesundheitsamt wurde am Mittwoch (19. Mai) außerdem ein weiterer Todesfall mitgeteilt: Ein 44-jähriger Mann verstarb ursächlich an Covid19.

In Dortmund starben bislang 260 Menschen ursächlich an Covid-19, weitere 116 mit SARS-CoV-2 infizierte Patienten starben aufgrund anderer Ursachen.

Thomas Westphal ist Oberbürgermeister von Dortmund.

Corona in NRW: Lehrer warnen vor zu schnellen Schulöffnungen

Update, Mittwoch (19. Mai), 16.17 Uhr: Nach der Ankünfigung von NRW-Ministerpräsident Laschet, ab dem 31. Mai wieder in den Distanzunterricht zurückzukehren, warnen viele Lehrkräfte vor einer vorschnellen Rückkehr in die Schulen. Es wäre fatal, die positive Entwicklung durch vorschnelle Öffnungsschritte zu gefährden, warnte die Gewerkschaft „lehrer nrw“.

Grund für die Sorge: Die Inzidenz-Werte liegen bei den Zehn- bis 19-Jährigen derzeit deutlich über 100 und seien die höchsten unter allen Altersklassen. Daher fordert die Lehrer-Gewerkschaft, „den vollen Präsenzunterricht erst dann wieder aufzunehmen, wenn die Inzidenzen stabil unter 50 liegen„.

Corona in NRW: Weitere Infektionen in Velbert nachgewiesen

Update, Mittwoch (19. Mai), 15.49 Uhr: Seit Sonntag waren 189 Personen aus zwei Hochhäusern in Velbert unter Quarantäne gestellt und getestet worden. Bei einer Bewohnerin war eine Infektion mit der indischen Mutation festgestellt worden.

Nachdem zu Beginn 19 Infektionen festgestellt worden waren, sei das Coronavirus inzwischen bei 26 Bewohnern nachgewiesen worden. Das gab der Gesundheitsdezernent des Kreises Mettmann, Marcus Kowalczyk, bekannt. Bislang ist jedoch nicht klar, ob unter den Infektionen weitere Fälle der indischen Variante seien.

Corona in NRW: Schulministerin Gebauer hofft durch Präsenzunterricht auf „versöhnliches“ Schuljahresende

Update, Mittwoch (19. Mai), 15.07 Uhr: Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) hat im NRW-Landtag in Düsseldorf Bezug auf den geplanten Präsenzunterricht ab 31. Mai bei einr stabilen Inzidenz unter 100 genommen. Nachdem die Chancen gut stünden, dass sich die Inzidenz-Werte in den NRW-Kreisen bis Ende Mai weiter reduzierten, schlüge nun die Stunde der Kinder und Jugendlichen, so die Ministerin.

Die Hygienevorgaben, wie Masken- und Testpflicht, würden in den Schulen weiterhin geten, eine Schulmail würde zeitnah versendet werden. Gebauer hoffe, dass mit der Rückkehr in den Präsenzunterricht ein Stück Normalität zurückkehre und das Schulajahr somit zu einem „versöhnlichen“ Ende kommen könne.

Die vergangenen eineinhalb Jahre nannte Gebauer außerdem „die größte Herausforderung seit Jahrzehnten für alle am Schulleben Beteiligten.“ Nichtsdestotrotz würden auch in diesem Jahr Zehntausende Schülerinnen und Schüler aus NRW einen vollwertigen Abschluss erhalten.

Die NRW-Regierung plant Schritte zum Präsenzunterricht

Corona in NRW: Laschet macht Hoffnung auf weitere Lockerungen

Update, Mittwoch (19. Mai), 13.34 Uhr: Sofern es das Infektionsgeschehen zulässt, könnte es laut Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) schon früher als gedacht weitere Lockerungen in NRW geben. Die sollen dann bereits zum 28. Mai umgesetzt werden. Ursprünglich war der 4. Juni vorgesehen. Die Landesregierung will nach Pfingsten über die Corona-Lage beraten.

Corona in NRW: Laschet kündigt landesweiten Präsenzunterricht ab 31. Mai an

Update, Mittwoch (19. Mai), 13.04 Uhr: Die Schüler in NRW sollen ab dem 31. Mai wieder landesweit Präsenzunterricht erhalten. Das kündigte Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) am Mittwoch im Düsseldorfer Landtag an. Die Regelung soll für alle Schulformen gelten. Voraussetzung ist eine stabile Sieben-Tage-Inzidenz von unter 100. Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) werde später Details erklären.

Corona sei laut Laschet besonders für Jüngere eine langfristige Gefahr. Es brauche nach gut einem Jahr mit stark eingeschränkten sozialen Kontakten unbedingt wieder eine sichere Rückkehr in die Klassenzimmer. „Soziale Kontakte kann kein Bildschirm ersetzen, und deshalb ist der Präsenzunterricht so wichtig“, so Laschet.

NRW-Ministerpräsident Armin Laschet im Düsseldorfer Landtag (CDU)

Corona-Update Ruhrgebiet: Restaurants im Centro Oberhausen öffnen

Update, Montag (19. Mai), 11 Uhr: Die Außengastronomie am Centro in Oberhausen darf wieder öffnen. Allerdings werden, wie die WAZ berichtet, noch nicht alle Bars und Restaurants diese Chance nutzen.

Am Freitag (21. Mai) will das „Don Carlos“ öffnen. Am Samstag (22. Mai) soll das „Alex“ folgen. Sowohl Gäste als auch Mitarbeiter brauchen einen negativen Test, müssen genesen oder geimpft sein.

Corona in NRW: CDU mit überraschendem Vorschlag zu Impfzentren

Update, Montag (19. Mai), 10.30 Uhr: Die CDU NRW hat im Landtag in Düsseldorf vorgeschlagen, dauerhafte Impfzentren einzurichten. Man könne, so die Begründung, nicht dauerhaft die Arena in Düsseldorf oder andere Einrichtungen blockieren.

Man brauche zudem ein gutes Konzept für die Auffrischung in den kommenden Jahren. Es sei wichtig, so Peter Preuß, gesundheitspolitischer Sprecher der CDU gegenüber der dpa, sich darauf vorzubereiten. Zudem seien Hausärzte aktuell schon überlastet. Eine Erweiterung der Kapazität sei angebracht.

Corona in Dortmund: Die Stadt wählt zusätzliche Stadtteile für Impfungen aus

Update, Mittwoch (19. Mai), 9.45 Uhr: Das Land NRW gibt zusätzliche Impfstoff-Dosen frei. Die Stadt Dortmund hat mit Mengede, Lütgendortmund, Eving und der Nordstadt vier Stadtteile ausgesucht, in denen die Extra-Dosen des Impfstoffes von Johnson & Johnson zum Einsatz kommen.

Corona-Update NRW: Neustart für die Innenstädte gefordert

Update, Mittwoch (19. Mai), 9.30 Uhr: Um den kriselnden Innenstädten aktuell und auch nach der Corona-Pandemie wieder auf die Beine zu helfen, fordert die IHK Nord Westfalen und Dortmund verkaufsoffene Sonntage und sogenannte „Comeback-Events“.

Corona in NRW: In Castrop-Rauxel wird in einer Kirche geimpft

Update, Mittwoch (19. Mai), 8.45 Uhr: Die katholische Kirchengemeinde in Castrop-Rauxel (Kreis Recklinghausen, nähe Dortmund) hat die Kirche für die Impfungen einer Arztpraxis zur Verfügung gestellt. Man habe viel Platz und viel Luftraum, sodass sich Aerosole verflüchtigen können, sagt Pastor Bernhard Dlugos.

Corona-Update: Brauer bereiten sich auf die Öffnung der Gastronomie vor

Update, Mittwoch (19. Mai), 8.30 Uhr: Aufatmen im Ruhrgebiet, Rheinland und überall wo noch gerne Bier getrunken wird. Die Brauer füllen nach einer langen Pause wieder Bier in Fässern ab, wie die dpa berichtet. Die Brauereien seien auf die Wiedereröffnung der Gastronomie gut vorbereitet, so Holger Eichele, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Brauer-Bundes.

Zwar liefe der Fassbiermarkt noch mit „gebremsten Schaum“. Aber Bilder von Fassbier, das in Abflüsse gekippt wurde, sollen jetzt der Vergangenheit angehören. Dennoch hebt Eichele warnend den Finger. Man sei noch weit von einer planbaren Normalität entfernt.

Seit dem Herbst habe der Markt still gestanden. Zwar habe es Zuwachs am Umsatz mit Flaschenbier gegeben. Dennoch sei das kein Ausgleich gewesen. Die großen Brauereien, darunter auch die NRW-Marken Krombacher und Veltins, sind in jedem Fall auf die Öffnungen der Bars und Restaurants vorbereitet.

Coronavirus: Handelsverband befürchtet Hunderttausende Geschäftsaufgaben

Update, Mittwoch (19. Mai), 7.06 Uhr: Der Handelsverband Deutschland (HDE) befürchtet bis zu 120.000 Geschäftsaufgaben als Folge der Corona-Krise, wie Hauptgeschäftsführer Stefan Genth den Zeitungen der Funke Mediengruppe sagte. „Durch die Krise könnten bis zu 120.000 Geschäfte wegfallen, es droht vielerorts ein Anstieg der Leerstände.“ Man müsse dieser Entwicklung massiv entgegensteuern.

Corona-Update: Die neuen Fallzahlen des RKI – NRW-Stadt unter den Top Ten

Update, Mittwoch (19. Mai), 6.30 Uhr: Das Robert Koch-Institut (RKI) meldet insgesamt 11.040 neue Corona-Infektionen. Die Inzidenz liegt bei 72,8. Insgesamt sind 284 Menschen im Zusammenhang mit Covid-19 verstorben.

Die Inzidenz in NRW liegt bei 79,9. Insgesamt hat es 2.266 Neuinfektionen mit dem Coronavirus gegeben. Hinzu kommen 43 Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19. Die Stadt Hagen ist mit einer Inzidenz von 175,4 der Hotspot im Bundesland und liegt bundesweit gar auf dem neunten Rang.

Corona in Deutschland: R-Wert liegt bei 0,73 - Zahl macht Hoffnung

Update, Dienstag (18. Mai), 22.13 Uhr: Der bundesweite Sieben-Tage-R-Wert liegt laut RKI am heutigen Dienstagabend (18. Mai) bei 0,73. Das bedeutet rein rechnerisch, dass 100 Infizierte 73 weitere Menschen anstecken würden. Die Zahl macht Hoffnung: Denn liegt der R-Wert für längere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab. Liegt er länger darüber, steigen die Fallzahlen wieder.
 

Corona-Pandemie: Urlaub in Niedersachsen über Pfingsten erlaubt

Update, Dienstag (18. Mai), 20.27 Uhr: Nordsee-Urlaub über Pfingsten in Deutschland? Das ist zumindest an der niedersächsischen Nordseeküste möglich. Wenige Tage vor dem langen Pfingstwochenende hat das niedersächsische Oberverwaltungsgericht die Regelung des Bundeslandes, den Tourismus zunächst nur für EInheimische zu öffnen, außer Vollzug gesetzt.

Noch ist es leer an den Stränden der Nordsee - doch das soll nicht so bleiben.

Das Verbot der Beherbergung auswärtiger Besucher trage nur wenig zur Eindämmung der Corona-Infektionslage bei. Schon vorher hätten nämlich auch Tagestouristen aus anderen Bundesländern nach Niedersachsen kommen können, so das Gericht. Ab sofort können also Touristen aus ganz Deutschland Urlaub in Niedersachsen machen. Der Beschluss des Gerichts ist unanfechtbar.

Corona in NRW: Jazzfestival Moers darf doch mit Zuschauern stattfinden

Update, Dienstag (18. Mai), 19.11 Uhr: Das renommierte Jazzfestival Moers soll am kommenden Pfingstwochenende nun doch teilweise mit Publikum stattfinden. Vier Konzerte fürfen unter strengen Corona-Auflagen vor Gästen stattfinden.

Geplant sei laut WDR je ein Auftritt pro Abend mit maximal 500 Zuhörern unter freiem Himmel im Freizeitpark wenige Minuten vom Festspielgelände entfernt. Wer teilnehmen will braucht neben einem Mund-Nasen-Schutz auch einen negativen Schnelltest und einen fest gebuchten Platz.

Corona in NRW: Weitere Todesfälle in Essen gemeldet

Update, Dienstag (18. Mai), 18.38 Uhr: Die Stadt Essen hat zwei weitere Todesfälle in Verbindung mit einer Covid-19-Infektion gemeldet. Am 6. Mai verstarb ein 88-jähriger Essener und am 15. Mai ein 86-jähriger Essener. Die Zahl der Covid-19-Toten aus Essen steigt somit auf 568.

Corona in NRW: Termin für nächsten Bund-Länder-Impfgipfel steht fest

Update, Dienstag (18. Mai), 18.11 Uhr: Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Ministerpräsidenten der Länder wollen sich am 27. Mai erneut zu einem Impfgipfel treffen. Dabei soll auch die Frage geklärt werden, wie und wo man Kinder über zwölf Jahren nach einer Freigabe des Biontech-Impfstoffes impfen könne. Außerdem soll auch der geplante digitalen Impfnachweis im Sommer angesprochen werden.

Corona in NRW: Pinkwart kündigt Härtefallfonds für Unternehmen und Selbstständige an

Update, Dienstag (18. Mai), 18.04 Uhr: In NRW wollen Bund und Land für Unternehmen und Selbstständige, die die Corona-Hilfsprogramme bislang nicht in Anspruch nehmen konnten, einen Härtefallfonds mit bis zu 316 Millionen Euro zur Verfügung stellen. Das kündigte NRW-Wirtschaftsminister Pinkwart (FDP) am DIenstag (18. Mai) in Düsseldorf an.

Die Förderhöhe beläuft sich auf maximal 100.000 Euro und orientiert sich an den Fixkosten. Anträge können ab dieser Woche über das Antragsportal der Länder gestellt werden.

NRW-Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart.

Angela Merkel über Corona in Deutschland: Man habe „noch nicht das rettende Ufer erreicht“

Update, Dienstag (18. Mai), 17.25 Uhr: Kanzlerin Angela Merkel (CDU) ist angesichts der sinkenden Neuinfektionen und steigender Impfquote optimistisch, mahnt aber auch zur Vorsicht. Man sei auf einem hoffnungsfrohen Weg, habe aber „noch nicht das rettende Ufer erreicht“, soll Merkel nach Informationen von Teilnehmern in den Online-Beratungen der Unionsfraktion im Bundestag gesagt haben.

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) bei einer Pressekonferenz nach dem Impf-Gipfel.

Je aggressiver eine neue Virus-Variante sei, desto mehr Menschen müssten geimpft sein, um eine Herdenimmunität zu bekommen. Ein Unruheherd sei die indische Virus-Variante, die sich schneller ausbreite als die britische, warnte Merkel demnach außerdem.

Corona in Dortmund: Inzidenz-Wert fällt erstmals seit Monaten unter 100

Update, Dienstag (18. Mai), 16.27 Uhr: Darauf hat Dortmund lange gewartet - erstmals seit Monaten ist der Inzidenz-Wert in der Ruhrmetropole wieder unter 100 gefallen. Wie die Stadt bekannt gab, liegt der Inzidenz-Wert am Dienstag (18. Mai) bei 99,8. Sollte der Wert fünf Tage lang die 100er-Marke unterschreiten, winken bereits am kommenden Wochenende Lockerungen, wie das Ende der Ausgangssperre und Öffnung der Außengastronomie.

Zudem meldete die Stadt 111 weitere Neuinfektionen. Die Zahl der Corona-Infektionen in Dortmund seit Beginn der Pandemie steigt somit auf 27.247. Aktuell sind 1.408 Menschen infiziert.

Die Stadt Dortmund hat die aktuellen Corona-Zahlen gemeldet.

Corona in NRW: Impfzentrum Lippe war wegen tödlichem Unfall geschlossen

Update, Dienstag (18. Mai), 15.54 Uhr: Das Impfzentrum Lippe in der Lemgoer Phoenix-Contact-Arena musste laut lz.de am Dienstagvormittag (18. Mai) kurzfristig wegen eines tödlichen Unfalls auf dem Weg zur Impfung geschlossen werden. Nun hat das Impfzentrum wieder geöffnet, alle ausgefallenen Termine können im Laufe des Tages nachgeholt werden. Wie Radio Lippe berichtet, habe der Fall nichts mit der Impfung an sich zu tun.

Corona-Pandemie: FFP2-Maskenpflicht für Kinder soll wegfallen

Update, Dienstag (18. Mai), 15.32 Uhr: Kinder zwischen sechs und 16 Jahren sollen künftig nicht mehr nur FFP2-, sondern auch OP-Masken tragen dürfen. Das geht aus einer von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) vorgesehenen Änderung des Infektionsschutzgesetzes vor. „Da es für Kinder und Jugendliche kaum passende FFP2-Masken gibt, streichen wir für sie im Bundesgesetz die entsprechende Pflicht“, so Spahn.

Bislang war vorgeschrieben, dass Kinder ausschließlich FFP2-Masken tragen müssen. Die Änderung des Infektionsschutzgesetzes soll am Donnerstag (20. Mai) vom Bundestag beschlossen werden und Ende Mai in den Bundesrat kommen.

Corona-Impfungen: Impfstoffe von Biontech/Pfizer und Moderna wirken wohl gegen Mutanten aus Indien

Update, Dienstag (18. Mai), 15.14 Uhr: Die Impfstoffe von Biontech/Pfizer und Moderna dürften auch vor den indischen Corona-Mutationen schützen. Das haben Wissenschaftler der New York University in Labor-Experimenten herausgefunden. Sie überprüften dabei, inwieweit Antikörper von Genesenen und Geimpften an mutierte Virusproteine binden.

Dabei sei festgestellt worden, dass die Wirksamkeit der Antikörper zwar etwas geringer ausfiel als beim ursprünglichen Virus-Typ, gegen den die Impfstoffe entwickelt wurden. Die Forscher gehen aber von einem weitgehenden Schutzeffekt aus. Die Studie wurde allerdings bislang nicht von Experten begutachtet und nicht in einem Fachjournal veröffentlicht.

Corona in NRW: Auch Schwangere können nun geimpft werden

Update, Dienstag (18. Mai), 14.54 Uhr: Die Ständige Impfkommission (Stiko) hat ihre Impfempfehlungen für Schwangere verändert. Mussten Schwangere bislang bei den Corona-Impfungen das Nachsehen haben, können nun Schwangere mit Vorerkrankungen oder einem „erhöhten Expositionsrisiko aufgrund ihrer Lebensumstände“ ab dem 2. Trimester mit einem mRNA-Impfstoff geimpft werden, so die Stiko.

Wichtig sei im Vorfeld eine Nutzen-Risiko-Abwägung und ausführliche Aufklärung. Hintergrund der veränderten Empfehlung ist ein erhöhtes Risiko für schwere Verläufe von Covid-19 bei Schwangeren.

Schwangere mit Vorerkrankungen oder erhöhtem Expositionsrisiko können sich laut Stiko nun auch impfen lassen.

Corona: Impfpriorisierung in NRW fällt am 7. Juni

Update, Dienstag (18. Mai), 13.57 Uhr: Gemäß dem Beschluss der Gesundheitsministerkonferenz hebt Nordrhein-Westfalen die Impfpriorisierung am 7. Juni auf. Das kündigte das Gesundheitsministerium des Landes am heutigen Dienstag an. Ab dem 7. Juni sollen dann auch die Betriebsärzte in die Impfkampagne einbezogen werden.

In den Arztpraxen darf dann in eigener Verantwortung geimpft werden, die Priorisierung in den Impfzentren wird ebenfalls aufgehoben. Es bleibt den Ärzten überlassen, welchen Patienten sie einen Termin geben. Das Land NRW behalte sich aber vor, bestimmten Bevölkerungsgruppen ein „Sonderimpfangebot“ zu unterbreiten. Die Hausärzte in NRW befürchten wegen der neuen Impf-Regelung Chaos.

Corona in NRW: Kinderärzte drängen auf Öffnungen der Schulen

Update, Dienstag (18. Mai), 13 Uhr: Der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) schlägt Alarm. Die Folgen der Corona-Pandemie bei Kindern und Jugendlichen seien aktuell noch nicht absehbar. Es werde, wie BVKJ-Sprecher Jakob Maske gegenüber der Rheinischen Post sagte, zahlreiche psychiatrische Erkrankungen geben.

Und das in einem Ausmaß, das man bislang noch nicht erlebt habe. Der BVJK ist sich mit der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin (DGKJ) einig, dass Schulen und Kitas schnell geöffnet werden müssen.

Corona in NRW: Maskenverweigerer schlägt Bahnmitarbeiter krankenhausreif

Update, Dienstag (18. Mai), 11.30 Uhr: In Münster ist es, wie die lokale Polizei mitteilt, zu einem Vorfall am Hauptbahnhof gekommen. Ein Mitarbeiter der Bahn (65) sei verbal mit einem 38-Jährigen aufgrund der Tragweise eines Mund-Nasen-Schutzes aneinandergeraten.

Der Mann habe dem Mitarbeiter daraufhin mit der Faust ins Gesucht geschlagen, ihn gegen ein parkendes Auto geschubst und mit dem Fuß gegen den Kopf getreten. Die Bundespolizei habe eingegriffen und den flüchtenden Täter gefasst. Der 65-Jährige sei ins Krankenhaus zur Behandlung gekommen. Die Polizei Münster habe die weitere Anzeigenbearbeitung übernommen.

Corona-Update: Bis zu 200 Menschen in Velbert in NRW in Quarantäne

Update, Dienstag (18. Mai), 11.10 Uhr: Wie die dpa berichtet, sind aktuell 189 Personen in zwei Hochhäusern in Velbert isoliert. Bei einer Person ist die indische Coronavirus-Mutation festgestellt worden. Am Montag (18. Mai) kursierte noch die Meldung, dass es sich um zwei Infektionen mit der Mutation gehandelt habe.

Insgesamt liegen bislang 19 positive Corona-Tests vor. Die indische Mutation sei nur einmal festgestellt worden. Allerdings fehlen noch zahlreiche Tests von Sonntag und Montag. Marcus Kowalczyk, Gesundheitsdezernent des Kreises Mettmann, sagt, dass man bis zu sieben Tage warten müsse, bis alle Testergebnisse vorliegen.

Wie lange die Quarantäne der Bewohner, die vom Deutschen Roten Kreuz versorgt werden, dauern wird, ist unklar.

Corona in NRW: Quote der Erstimpfungen bei circa 40 Prozent

Update, Dienstag (18. Mai), 11 Uhr: In NRW liegt die Quote der Erstimpfungen bei 39,1 Prozent. 10,3 Prozent der Einwohner in NRW haben schon einen kompletten Impfschutz.

In Deutschland liegt die Quote der Erstimpfungen bei 37 Prozent. 11,2 Prozent der Einwohner haben einen kompletten Impfschutz. Knapp 40 Millionen Dosen von Corona-Impfstoff sind bislang verabreicht worden.

Corona-Update zu den Impfungen in NRW: Johnson & Johnson kommt in die Hausarztpraxen

Update, Dienstag (18. Mai), 10.15 Uhr: Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KVB) teilt mit, dass die Hausarztpraxen, die weiterhin Impfungen verabreichen lassen wollen, ab dem 25. Mai den Impfstoff von Johnson & Johnson bekommen.

Hingegen berichtet die WAZ, dass es im Ruhrgebiet Ärger mit dem Impfstoff von Astrazeneca gibt. Immer wieder kommt es zu Lieferproblemen. Die Nachfrage sei aktuell sehr groß. Daher sei es ärgerlich, dass die Arztpraxen zu wenig Impfstoff bekommen.

Corona in NRW: Hausärzte schlagen wegen Impfungen Alarm

Update, Dienstag (18. Mai), 10 Uhr: Der Hausärzteverband Nordrhein warnt aktuell vor den Impfungen in den Praxen. Es gebe große Probleme. Aktuell stünden die Telefone kaum still, sodass es zu Schwierigkeiten bei der Regelversorgung kommt, berichtet die Rheinische Post.

Das Resultat: Zahlreiche Praxen melden sich aktuell vom Impfsystem wieder ab. Zudem sei eine aggressive Stimmung bei den Anrufern, die eine Impfung in einer Hausarztpraxis fordern, zu beobachten.

Corona: RKI veröffentlicht verspätet die aktuellen Fallzahlen

Update, Dienstag (18. Mai), 9 Uhr: Mit Verspätung hat das Robert Koch-Institut (RKI) die aktuellen Fallzahlen veröffentlicht. In Deutschland haben sich 4.209 Menschen mit dem Coronavirus angesteckt. Im Bundesland Nordrhein-Westfalen hat es 1.047 Neuinfektionen gegeben.

Corona in Deutschland: Lauterbach mit düsterer Prognose für die Pandemie

Update, Dienstag (18. Mai), 8.30 Uhr: SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach äußerte sich am Montag (17. Mai) optimistisch über die Corona-Pandemie. Allerdings gilt dieser Optimismus nur für Deutschland. In anderen Ländern würde die Pandemie gerade mal in den Startlöchern stehen.

Die Zahlen, so Karl Lauterbach bei „hart aber fair“ in der ARD, werden noch eine lange Zeit hoch sein. Denn bis zu fünf Milliarden Menschen würden am Ende des Jahres 2021 noch nicht geimpft sein. In Deutschland könne man jedoch von einem niedrigen Infektionsgeschehen ausgehen.

Corona: Langzeitfolgen für Kinder „verheerend“ – schnelle Schulöffnung gefordert

Update, Dienstag (18. Mai), 6.56 Uhr: Kinder- und Jugendärzte fordern eine schnelle Öffnung der Schulen und Kitas. Die Langzeitfolgen der Corona-Maßnahmen seien in dieser Altersgruppe „verheerend“, sagte der Präsident der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin, Jörg Dötsch, (DGKJ) der Rheinischen Post. Voraussetzung für Öffnungen seien die geltenden Linien mit angemessenen Testungen. Die Schulöffnungen dürften aber nicht von Impfungen abhängig gemacht werden.

„Es ist absolut notwendig, selbst wenn Jugendliche in den höheren Jahrgängen geimpft werden können, für Kinder im Grundschulalter, aber auch in mittleren Jahrgängen wieder ein normales soziales Leben zu ermöglichen, damit sie sich normal entwickeln können“, so Dötsch.

Corona-Update: RKI-Zahlen in Bearbeitung

Update, Dienstag (18. Mai), 6.30 Uhr: Das Robert Koch-Institut (RKI) weist darauf hin, dass die Daten aktuell aktualisiert werden. Sie seien ab dem frühen Vormittag abrufbar.

Corona in NRW: Kassenärzte wollen keine Impfnachweise ausstellen

Update, Montag (17. Mai), 22.03 Uhr: Deutschlands Kassenärzte wollen offenbar keine Impfnachweise für in Impfzentren geimpfte Bürgerinnen und Bürger ausstellen. „Es ist den niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten und deren Teams nicht zuzumuten, solche Nachweise nachträglich für Millionen bereits geimpfter Menschen auszustellen“, sagte der stellvertretende Vorsitzende der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV), Stephan Hofmeister. 

KBV-Chef Andreas Gassen sagte außerdem: „Der Impfnachweis ist ein Reisedokument, kein medizinisches Dokument.“ Es sei nicht Aufgabe der Ärzte, solche Nachweise auszustellen: „Die Arztpraxis ist kein zweites Bürgeramt.“ 

Coronavirus-Pandemie: Fußball-Nationalspieler Toni Kroos mit Corona infiziert

Update, Montag (17. Mai), 20.31 Uhr: Fußball-Nationalspieler Toni Kroos hat sich laut seinem spanischen Fußballverein Real Madrid mit dem Coronavirus infiziert. Der 31-Jährige habe direkten Kontakt mit einer Person gehabt, die ebenfalls positiv auf Corona getestet worden war und befände sich deshalb bereits seit Freitag (14. Mai) in Quarantäne. Dem Fußballspieler droht nun, den Start der EM-Vorbereitung mit der Nationalmannschaft am 28. Mai zu verpassen.

Hier jubelt Toni Kroos noch bei der WM 2014. Nun soll er an Corona erkrankt sein.

Corona in NRW: Illegale Party in Düsseldorf eskaliert

Update, Montag (17. Mai), 20.10 Uhr: Am Samstag (15. Mai) ist im Düsseldorfer Stadtteil Gerresheim offenbar eine Party mit zwölf Menschen eskaliert. Das berichtet die Polizei in einer Mitteilung. Als die Beamten eintrafen, seien diese mit Schlägen und Tritten attackiert worden (mehr Nachrichten zum Coronavirus in NRW auf RUHR24).

Die Angriffe seien nur durch Pfefferspray und der Androhung von Elektroschocks gestoppt worden. Ein Polizist wurde verletzt. Partys dieser Art seien jedoch nicht die Regel, sondern nur eine Ausnahme, heißt es am Montag (16. Mai) von Polizei und Stadt.

Corona in NRW: Nur noch zehn Landkreise im Distanzunterricht

Update, Montag (17. Mai), 18.25 Uhr: Immer mehr Schüler in NRW kehren wieder in die Schulen zurück. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums ist derzeit nur noch in zehn der 53 NRW-Städte und -Kreise vollständiger Distanzunterricht vorgeschrieben. Grund dafür sind die sinkenden Corona-Zahlen in den NRW-Landkreisen.

Corona in NRW: Dortmund kratzt an Inzidenzwert 100 - und weiteren Lockerungen

Update, Montag (17. Mai), 17.16 Uhr: Der Inzidenz-Wert der Stadt Dortmund nähert sich immer mehr der „magischen“ 100er-Grenze an. Wie die Stadt in einer Mitteilung bekannt gegeben hat, wurden am Montag (17. Mai) 25 Neuinfektionen und ein Inzidenz-Wert von 101,5 gemeldet.Sollte der Wert in den nächsten Tagen unter 100 fallen und dann mindestens fünf Tage unter dem Wert bleiben, darf beispielsweise die Außengastronomie öffnen und die nächtliche Ausgangssperre fällt weg.

Corona in NRW: Spahn will Impfpriorisierung ab 7. Juni aufheben

Update, Montag (17. Mai), 16.44 Uhr: Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) plant offenbar, die Impfpriorisierung ab dem 7. Juni vollständig aufzuheben. Das bedeutet: „Damit sind alle Bürgerinnen und Bürger ab 16 Jahren berechtigt, einen Impftermin zu vereinbaren“, heißt es in einem Beschlussentwurf des Bundes für Beratungen mit den Gesundheitsministern der Länder. Möglich ist auch, dass einige Bundesländer die Impfpriorisierung bereits früher aufheben. So zum Beispiel Bayern. Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) hatte heute bekannt gegeben, dass ab Donnerstag (20. Mai) Bayerns Hausärzte unabhängig von der Impfreihenfolge mit sämtlichen Corona-Impfstoffen impfen dürfen.

Alle Nachrichten der vergangenen Tage zum Coronavirus in NRW findet ihr hier.

Rubriklistenbild: © David Ryder/AFP

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