Covid-19-Pandemie im Live-Ticker

Corona in NRW: Mutationen verbreiten sich in immer mehr Kommunen +++ Inzidenz in Essen sinkt

Das Coronavirus grassiert weiter in Deutschland. Lockerungen sind nicht in Sicht. Alle News und Zahlen zu Covid-19 aus NRW im Live-Ticker von RUHR24.

  • Das neuartige Coronavirus (SARS-CoV-2) beschäftigt Deutschland weiterhin.
  • Aufgrund anhaltend hoher Fallzahlen ist der Lockdown in NRW verschärft und bis Mitte Februar verlängert worden.
  • Die Zahl der Neuinfektionen in NRW scheint allmählich zu sinken, die Zahl der Toten bleibt jedoch hoch.

Coronavirus in NRW: Mehr Kommunen stellen mutierte Virus-Varianten fest

Update, Mittwoch (3. Februar), 14 Uhr: Immer mehr Kommunen in NRW stellen mutierte Varianten des Coronavirus fest. Wie ein Sprecher des Gesundheitsministeriums gegenüber der Deutschen Presse-Agentur (dpa) mitgeteilt hat, sei die in Großbritannien entdeckte Variante B.1.1.7 bereits 31 Mal bestätigt worden. Die in Südafrika entdeckte Variante B.1.351 wurde mittels Genom-Sequenzierung bereits sieben Mal entdeckt. Beide Varianten gelten als Treiber der Corona-Pandemie.

Corona in NRW: Stadt Essen meldet 89 Neuinfektionen mit SARS-CoV-2

Update, Mittwoch (3. Februar), 12.31 Uhr: Die Stadt Essen hat die tagesaktuellen Fallzahlen zum Coronavirus veröffentlicht. Im Vergleich zum Vortag ist die Zahl der Infizierten um 89 auf insgesamt 16.529 gestiegen. Die Zahl der Genesenen ist im gleichen Zeitraum um 134 auf 14.994 gestiegen.

Die Stadt Essen beklagt vier weitere Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19. Die Sieben-Tage-Inzidenz weist das Landesgesundheitszentrum mit 99,7 (111,2 am Dienstag) aus – laut Stadt liegt der Wert bei 96,4.

Coronavirus: Eventim bringt Corona-Impfung als Voraussetzung für Konzerte ins Gespräch

Update, Mittwoch (3. Februar), 10.56 Uhr: Ticket-Gigant Eventim hat eine Verknüpfung von Konzertbesuchen mit einer Corona-Impfung ins Gespräch gebracht. „Wenn es genug Impfstoff gibt und jeder sich impfen lassen kann, dann sollten privatwirtschaftliche Veranstalter auch die Möglichkeit haben, eine Impfung zur Zugangsvoraussetzung für Veranstaltungen zu machen“, so Vorstandschef Klaus-Peter Schulenberg gegenüber der Wirtschaftswoche.

Ausreichende technische Voraussetzungen für eine solche Maßnahme hätte man bereits geschaffen. Die Systeme seien so eingerichtet, dass sie auch Impfausweise lesen können. Bedenken hinsichtlich der Impfstoffe gegen das Coronavirus könne Schulenberg zwar verstehen. Er hofft aber, dass diese angesichts der nicht relevanten Nebenwirkungen bald verschwinden.

Corona in NRW: Stadt Herne meldet 29 Neuinfektionen mit SARS-CoV-2

Update, Mittwoch (3. Februar), 9.38 Uhr: Die Stadt Herne hat die tagesaktuellen Fallzahlen zum Coronavirus veröffentlicht. Seit Beginn der Covid-19-Pandemie liegen der Stadt 5.835 positive Testergebnisse vor – ein Plus von 29 im Vergleich zum Vortag. Von aktuell 573 Infizierten werden 113 stationär in Krankenhäusern behandelt.

Die Stadt Herne beklagt zudem einen weiteren Todesfall. Ein Mann (Geburtsjahrgang 1940) ist im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben, wodurch die Zahl der Todesfälle auf insgesamt 155 ansteigt. Die Sieben-Tage-Inzidenz für Herne weist das Landesgesundheitszentrum am Mittwoch mit 109,9 aus.

Coronavirus: Virologe Christian Dorsten warnt vor verfrühten Lockerungen

Update, Mittwoch (3. Februar), 8.43 Uhr: Charité-Chefvirologe Christian Drosten (48) hat im NDR-Podcast „Coronavirus-Update“ dringend davor gewarnt, den bestehenden Lockdown in Deutschland frühzeitig zu lockern. Man könne bis Ostern „nicht viel an Bevölkerungsschutz durch die Impfung erwarten“.

Wenngleich die Corona-Impfstoffe die Sterblichkeit sinken lassen, ist laut Drosten das Verringern der Fallzahlen weiterhin essenziell. Sonst drohe ein Szenario, in dem es zu zahlreichen schweren Krankheitsverläufen in der mehr als 23 Millionen Menschen umfassenden Gruppe der 40- bis 60-Jährigen kommen könnte.

Virologe Christian Drosten warnt davor, den Lockdown frühzeitig zu beenden.

Würden die Maßnahmen zu früh gelockert, wäre diese Personengruppe durch Impfungen noch nicht ausreichend vor dem Coronavirus geschützt. Am Mittwoch (10. Februar) kommen Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Ministerpräsidenten erneut zusammen. Vieles deutet auf eine Verlängerung des zunächst bis zum 14. Februar befristeten Lockdowns hin.

Corona in NRW: Sieben-Tage-Inzidenz in Nordrhein-Westfalen am Mittwoch erneut gesunken

Update, Mittwoch (3. Februar), 7.39 Uhr: Das Landesgesundheitszentrum Nordrhein-Westfalen meldet am Mittwochmorgen 490.168 bestätigte Corona-Fälle – ein Plus von 2.319 im Vergleich zum Vortag. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 ist in NRW um 178 auf 11.143 gestiegen. Der Inzidenzwert ist verglichen mit Dienstag erneut gesunken und liegt mit 80,9 weiterhin unter dem Bundesdurchschnitt.

Für Hagen, zuletzt der einzige Corona-Hotspot in NRW, weist das Landesgesundheitszentrum die Sieben-Tage-Inzidenz mit 176,5 aus. Somit gibt es im bevölkerungsreichsten Bundesland aktuell keinen Kreis und keine kreisfreie Stadt mit einem Wert über 200. Unter einem Wert von 50 liegen weiterhin Coesfeld (36,3) und Münster (30,8). Im Kreis Steinfurt ist der Inzidenzwert wieder auf einen Wert über 50 gestiegen (55,1).

Coronavirus: RKI meldet am Mittwoch 9.705 Neuinfektionen mit SARS-CoV-2

Update, Mittwoch (3. Februar), 6.55 Uhr: Das Robert Koch-Institut (RKI) meldet am Mittwochmorgen 9.705 Neuinfektionen mit dem Coronavirus. Das sind 2.247 weniger im Vergleich zur Vorwoche. Die Sieben-Tage-Inzidenz ist im Vergleich zum Vortag um 7,1 auf 82,9 gesunken.

Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 ist um 975 auf insgesamt 58.956 gestiegen. Seit Beginn der Corona-Pandemie sind in Deutschland 58.956 Menschen an der Krankheit gestorben.

Das Robert Koch-Institut (RKI) mit Sitz in Berlin veröffentlicht einmal täglich die tagesaktuellen Fallzahlen zum Coronavirus (SARS-CoV-2) in Deutschland.

Corona in NRW: Virus-Variante aus Großbritannien bildet neue Mutation aus

Update, Dienstag (2. Februar), 22.17 Uhr: Die in Großbritannien zuerst aufgetretene Coronavirus-Version hat offenbar eine neue Mutation herausgebildet, die E484K genannt wird. Das geht aus einem Bericht der Gesundheitsbehörde Public Health England hervor. Die Nachrichtenagentur PA berichtete zuerst darüber.

Die Mutation sei spontan bei einer handvoll Fälle aufgetaucht. Nach Informationen des Senders Sky News waren 11 von 200.000 Proben betroffen.

Wissenschaftler sollen die neu ausgebildete Virus-Mutation, die bereits in der Variante aus Südafrika festgestellt worden war, mit Sorge betrachten. Sie könnte die Wirksamkeit der Impfstoffe beeinträchtigen. Die Impfstoffproduzenten Pfizer und Biontech hatten zuvor festgestellt, dass Geimpfte gegen die Südafrika-Variante eine schwächere Immunantwort aufbauen.

Corona in NRW: Drosten warnt vor frühen Lockerungen

Update, Dienstag (2. Februar), 21.41 Uhr: Virologe und Corona-Experte Christian Drosten hat im NDR-Podcast „Coronavirus-Update“ vor zu frühen Lockerungen gewarnt. Der Wissenschaftler betonte, dass höchstwahrscheinlich bis Ostern noch kein flächendeckender Impf-Schutz in der Bevölkerung gegeben sei.

Wo und wie schnell man lockere, müsse man genau prüfen, betonte Drosten. Zudem sprach der Virologe von einem Szenario, bei dem es zu schweren Verläufen in der Gruppe der 40- bis 60-Jährigen kommen könnte, falls zu früh gelockert werde. Dennoch blickt Drosten positiv in die Zukunft: „Die Situation ist viel besser als ich das noch vor Tagen gedacht habe.“

Corona-Mutation – Drosten ist besorgt über neue Erkenntnisse.

Corona-Pandemie: Niederländer verlängern Lockdown

Update, Dienstag (2. Februar), 21.08 Uhr: Das NRW-“Nachbarland“, die Niederlande, haben ihren Lockdown bis zum 2. März verlängert. Das gab Ministerpräsident Mark Rutte am Dienstagabend (2. Februar) in Den Haag bekannt. Doch: Grundschulen und Kitas sollen bereits ab Montag (8. Februar) wieder öffnen.

Der Regierungschef verwies auf die Einschätzung von Experten, dass Kinder in diesen Altersgruppen weniger zur Ausbreitung des Coronavirus beitragen als ältere Kinder oder Erwachsene. Oberschulen sollen deshalb weiterhin bis zum 1. März geschlossen bleiben.

Auch möglich gemacht werden, soll ab dem 10. Februar ein Abholsystem in Geschäften. Ob auch die derzeitige Ausgangssperre in den Niederlanden zwischen 21 Uhr und 4.30 Uhr aufgehoben werden soll, ist noch nicht klar.

In den Niederlande gilt derzeit eine teils stark kritisierte Ausgangssperre von 21 Uhr bis 4.30 Uhr.

Corona: Bessere Wirksamkeit bei Astrazeneca-Impfstoff entdeckt

Update, Dienstag (2. Februar), 20.54 Uhr: Der Astrazeneca-Impfstoff benötigt wohl einen größeren Abstand zwischen erster und zweiter Impfung. Laut einer Studie der Universität Oxford betrage der optimale Abstand nicht vier, sondern zwölf Wochen, um optimal zu wirken.

„Diese Analysen zeigen, dass eine höhere Wirksamkeit des Impfstoffs mit einem längeren Intervall zwischen der ersten und zweiten Dosis erreicht werden kann, und dass eine einzelne Impfdosis in den ersten 90 Tagen hochwirksam ist“, schrieben die Forscher der Uni Oxford am Dienstag (2. Februar) in der Fachzeitschrift „The Lancet“.

Corona-Pandemie: Angela Merkel bezieht in Interview Stellung

Update, Dienstag (2. Februar), 20 Uhr: Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat in der ARD-Sendung „Farbe bekennen“ in einem seltenen Einzelinterview Stellung zu den aktuellen Corona-Geschehnissen bezogen. Die ARD strahlt das Interview um 20.15 Uhr aus, BILD liegen bereits jetzt exklusiv erste Einblicke vor.

Im Interview soll sich die Kanzlerin unter anderem zu möglichen Lockerungen geäußert – und davor gewarnt haben. Mit Blick auf das kommende Bund-Länder-Treffen am 10. Februar sagte sie: „Eine Öffnung für 14 Tage, bei der wir anschließend wieder in ein exponentielles Wachstum kommen (...), wäre nicht die Lösung.“

Bund und Länder hätten jedoch vereinbart, dass man Öffnungsstrategien entwickle. Wichtig sei dafür jedoch auch, die Entwicklung und Ausbreitung der Mutationen in Deutschland im Blick zu behalten.

Merkel bitte indes alle Menschen, „noch eine Weile durchzuhalten“. Zwar gebe es jetzt vielerorts vergleichsweise niedrigere Inzidenzen als noch vor einigen Wochen – „aber damit haben wir noch nicht wieder die Kontrolle über das Virus durch die Gesundheitsämter“, so Merkel in der ARD.

Einen Lockdown, bis alle Menschen in Deutschland geimpft seien, solle es jedoch nicht geben: „Das ist nicht der Weg, den wir anstreben“, sagte Merkel.

Angela Merkel nach dem Impfgipfel am Montag (1. Februar).

Merkel versprach außerdem, wie auch schon nach dem Impfgipfel am Montag (1. Februar), dass bis zum Ende des dritten Quartals allen Menschen ein Impfangebot gemacht werden könne. Wenn weitere Impfstoffe zugelassen würden, könne sich dieses Datum sogar nach vorne schieben.

Sonderrechte für Geimpfte soll es dennoch weiterhin nicht geben. Erst wenn allen Menschen in Deutschland ein Impfangebot gemacht worden sei, könnte man überlegen, ob und inwiefern man Unterschiede machen müsse zwischen Geimpften und Nicht-Geimpften – nach dem Motto: „OK, wer das nicht möchte, der kann vielleicht bestimmte Dinge nicht machen.“

Corona in NRW: Forschern der Uni Bielefeld gelingt spektakuläre Virus-Aufnahme

Update, Dienstag (2. Februar), 18.32 Uhr: Forschern der Universität Bielefeld (NRW) ist eine spektakuläre Aufnahme des Coronavirus gelungen. Mit einem hochauflösenden Mikroskop zeigen sie, wie das Virus eine Zelle verlässt.

Corona in NRW: Mehr als 130 Infektionen mit Mutanten in Köln

Update, Dienstag (2. Februar), 18.08 Uhr: In Köln sind bisher 136 Fälle von Corona-Virus-Mutationen aufgetreten. Das teilte der Leiter des Gesundheitsamtes, Johannes Nießen, der Nachrichtenagentur Reuters auf Anfrage mit. In 88 Fällen sei die Mutation aus Großbritannien gefunden worden, in 48 Fällen die Version aus Südafrika. Allein 31 Fälle seien in einer Notunterkunft aufgetreten.

Die Stadt Köln habe deshalb entschieden, alle Corona-Positiv-Proben auf Mutationen zu analysieren. Dennoch sei es sehr schwer festzustellen, wie weit sich die Mutanten bereits verbreitet hätten, so Nießen. Berichten zufolge, sollen die Mutationen in Köln bis zu zehn Prozent der Corona-Fälle in der Stadt ausmachen.

Coronavirus: Proben werden auf Mutationen von SARS-CoV-2 untersucht (Symbolbild).

Corona: Höhere Impf-Prioritäten für Polizisten und Krebskranke

Update, Dienstag (2. Februar), 17.53 Uhr: Der Entwurf der neuen Impf-Prioritätenliste – unter anderem wegen der Zulassung des Astrazeneca-Impfstoffes – sieht vor, dass Personen mit schweren Erkrankungen in eine höhere Risikogruppe rutschen und damit früher geimpft werden können als bisher geplant. Das berichtet die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf einen Entwurf des Bundesgesundheitsministeriums.

Aus dem Entwurf geht hervor, dass beispielsweise akut Krebskranke künftig in der zweithöchsten Prioritätengruppe einsortiert werden. Personen mit überstandenen Krebserkrankungen kommen in die dritte Prioritätengruppe.

Da der Astrazeneca-Impfstoff von der Impfkommission nur für Menschen unter 65 Jahren empfohlen wird, sind außerdem Polizei- und Ordnungskräfte in die zweite Prioritätengruppe gerutscht.

Corona in NRW: Britische Mutation jetzt auch im Kreis Recklinghausen und Duisburg

Update, Dienstag (2. Februar), 17.01 Uhr: Die britische Corona-Mutante hat weitere Städte und Kreise im Ruhrgebiet erreicht. Nachdem bereits am Samstag (30. Januar) die erste britische Corona-Mutation in Essen entdeckt wurde, sind am heutigen Morgen (Update um 8 Uhr) erste Fälle aus Hagen bekannt geworden. Jetzt ist die Virusmutation auch im Kreis Recklinghausen und in Duisburg angekommen.

Das Kreisgesundheitsamt Recklinghausen meldete am Dienstag (2. Februar) die ersten drei Fälle der britischen Virusvariante im Kreis. Die Fälle sind in Recklinghausen, Haltern am See und Gladbeck aufgetreten und sollen nicht zusammenhängen.

Festgestellt wurden die drei Fälle im Rahmen von Sequenzierungen und Typisierungen. Wie es zu der Ansteckung mit der Virus-Mutation kam, ist laut Kreis aktuell noch unklar. Die infizierten Personen befinden sich in Quarantäne.

Doch nicht nur im Kreis Recklinghausen und in Hagen sind Fälle der Corona-Mutation aufgetreten: Auch bei fünf Menschen in Duisburg wurde die britische Corona-Variante nachgewiesen. Das bestätigte heute die Stadt Duisburg.

Im Ruhrgebiet sind mehrere Infektionsfälle mit Corona-Mutationen bekannt geworden.

Corona in NRW: Neue Zahlen aus Dortmund

Update, Dienstag (2. Februar), 16.42 Uhr: In Dortmund sind am Dienstag (2. Februar) 52 weitere Corona-Neuinfektionen gemeldet worden. Das sind zwar 23 mehr Neuinfektionen als am Vortag – aber auch 20 weniger als am Dienstag vor einer Woche (26. Januar). Dortmund befindet sich also weiter im Corona-Abwärtstrend.

Ein „Abwärtstrend“ lässt sich auch anhand des Inzidenz-Wertes in Dortmund feststellen. Betrug die Sieben-Tage-Inzidenz am vergangenen Dienstag noch 94, liegt sie heute nach Berechnung der Stadt bereits bei 73,9. Am gestrigen Montag betrug die Sieben-Tage-Inzidenz noch 77,3.

Insgesamt haben sich in Dortmund nun 17.025 Menschen mit Corona angesteckt, derzeit sind 948 Menschen infiziert. In den vergangenen 24 Stunden sind außerdem zwei weitere Corona-Todesfälle registriert worden. Betroffen waren ein 88-Jähriger und eine 91-jährige Dortmunderin.

In Dortmund verstarben bislang 163 Menschen ursächlich an Covid-19, weitere 91 mit SARS-CoV-2 infizierte Patienten verstarben aufgrund anderer Ursachen.

Corona in Deutschland: Gesundheitsminister Spahn will Ausnahmezustand verlängern

Update, Dienstag (2. Februar), 16.29 Uhr: Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) will den Bundestag bitten, die Corona-Pandemie über den 31. März hinaus als „epidemische Lage von nationaler Tragweite“ einzustufen. Das geht aus einem der Nachrichtenagentur Reuters vorliegenden Entwurf an den Bundestag hervor.

„Die Pandemie wird Ende März nicht vorbei sein. Damit die zahlreichen finanziellen Hilfen und flexibilisierten Regelungen für Pflege und Gesundheit weiterbestehen können, müssen sie gesetzlich verlängert werden“, so Spahn zu Reuters.

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) gerät wegen Problemen mit Corona-Impfstoffen zunehmen in die Kritik.

Corona: Niedersachsen plant Stufenplan

Update, Dienstag (2. Februar), 16.15 Uhr: Das niedersächsische Kabinett will bei den nächsten Bund-Länder-Beratungen laut Medienberichten einen „Stufenplan 2.0“ in die Verhandlungen einbringen. Der Plan beinhaltet, dass Öffnungs- und Verschärfungsschritte an bestimmte Schwellenwerte geknüpft werden sollen.

Der Plan sieht dafür sechs Stufen vor, die von einem geringen Infektionsgeschehen (eine Inzidenz unter 10) bis zu einem eskalierenden Infektionsgeschehen (Inzidenz über 200 und einem R-Wert über 1,2) reichen.

Corona: Zahlreiche Verstoße gegen neue Einreiseregeln

Update, Dienstag (2. Februar), 15.50 Uhr: Die Bundespolizei hat innerhalb weniger Tage mehrere 802 Verstöße gegen die verschärften Einreiseregeln nach Deutschland festgestellt. Das sagte eine Sprecherin des Bundesinnenministeriums der Dpa.

309 Passagiere, die aus einem Hochrisiko- oder Virusmutationengebiet eingereist wären, hätten vorab keine digitale Einreiseanmeldung ausgefüllt und 493 Reisende seien ohne aktuellen negativen Corona-Test angekommen.

Corona in NRW: Mehrere Fälle von britischen Mutationen in Münster entdeckt

Update, Dienstag (2. Februar), 15.36 Uhr: In Münster sollen laut eines Berichts des WDR mehrere britische Corona-Mutanten gefunden worden sein. Im MVZ-Großlabor am münsterschen Hafen seien 100 Corona-Proben untersucht worden – vier der britischen Mutation zuzuordnen.

Corona: Dortmund zahlt volle Leistungen an Tagesmütter und -väter

Update, Dienstag (2. Februar), 15.18 Uhr: Die Stadt Dortmund will trotz Lockdown die laufenden Geldleistungen für Corona bedingte Ausfallzeiten für Tagesmütter und -väter rückwirkend ab dem 1. Dezember 2020 zahlen. Das wurde in einer Sitzung des Verwaltungsvorstandes am Dienstag (2. Februar) beschlossen.

„Wir möchten sicherstellen, dass den Familien die vertrauten und bewährten Betreuungsangebote dauerhaft zur Verfügung stehen werden. Das bedeutet, dass die Tagesmütter und -väter aufgrund der geringeren oder ganz ausgefallenen Betreuungen keine Existenzängste haben sollen“, betont Jugenddezernentin Daniela Schneckenburger.

Der Betrieb in Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflegestellen sollte seit dem 14. Dezember 2020 auf ein Minimum reduziert werden. An die Eltern wurde appelliert, die Kinderbetreuung nur in dringenden Fällen zu nutzen. 

Corona-Pandemie: Russischer Impfstoff wirksamer als Astrazeneca-Vaccin

Update, Dienstag (2. Februar), 15.03 Uhr: Der russische Corona-Impfstoff „Sputnik V“ soll offenbar eine Wirksamkeit von 91,6 Prozent haben. Die Ergebnisse wurden am Dienstag (2. Februar) im medizinischen Fachblatt „The Lancet“ veröffentlicht. Der Impfstoff wird bereits in mehr als 15 Ländern verwendet – Russland will nun offenbar versuchen, dass der Impfstoff auch in der EU zugelassen wird

Zuvor hatte es vonseiten der EU Kritik wegen fehlender, belastbarer Studien gegeben. Eine Wirksamkeit von 91,6 Prozent bedeutet nun, dass in der geimpften Gruppe 91,6 Prozent weniger Erkrankungen pro 100 Probanden auftraten als in der Kontrollgruppe. Damit hätte „Sputnik V“ nahezu die gleiche Wirksamkeit wie die Impfstoffe von Moderna und Biontech/Pfizer, und eine höhere als der Impfstoff von Astrazeneca.

Corona in NRW: Hagen plant Aufarbeitung der Demo-Teilnahme von Ordnungsamt-Mitgliedern

Update, Dienstag (2. Februar), 14.41 Uhr: Die Stadt Hagen plant nach der Teilnahme von zwei Mitarbeitern des Ordnungsamtes an einer Querdenker-Demo eine gründliche Aufarbeitung des Falls. Ein Sprecher der Stadt gab am Dienstag (2. Februar) an, dass erste Gespräche bereits stattgefunden hätten, bei denen die Mitarbeiter sich erklärt hätten.

Hinzu kommt in der gleichen Stadt nun jedoch noch ein weiterer kritischer Fall: Auch die Chefin der Bußgeldstelle in Hagen, Janina D., soll an einer Querdenker-Demo teilgenommen haben.

Auch in Hagen hat am Wochenende eine Demonstration gegen Impfzwang stattgefunden.

Coronvirus-Update Deutschland: Bund und Länder treffen sich am 10. Februar

Update, Dienstag (2. Februar), 13.44 Uhr: Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) trifft sich mit den Länderchefs der Bundesländer am 10. Februar, um über den Corona-Lockdown zu sprechen. Thema des Corona-Gipfels: Der geschlossene Einzelhandel, Schulen und Kitas, der nationale Impfplan.

Coronavirus: Deutlich weniger Krankschreibungen wegen Grippe in der Corona-Pandemia

Update, Dienstag (2. Februar), 12.09 Uhr: Die Zahl der Krankschreibungen wegen Grippe hat sich in der Corona-Pandemie mehr als halbiert. Das geht aus einer am Dienstag in Berlin veröffentlichten Auswertung der Krankenkasse Barmer hervor.

Zwischen November und Weihnachten waren im vergangenen Jahr pro Woche durchschnittlich nur 661 Versicherte wegen Influenza krankgeschrieben. 2018 und 2019 lagen die Zahlen im Schnitt bei 923 bis 1721 pro Woche.

Corona in NRW: Stadt Essen meldet 32 Neuinfektionen mit SARS-CoV-2

Update, Dienstag (2. Februar), 11.20 Uhr: Die Stadt Essen hat die tagesaktuellen Fallzahlen zum Coronavirus veröffentlicht. Im Vergleich zum Vortag sind 32 neue positive Testergebnisse hinzugekommen. Die Zahl der Infizierten seit Pandemie-Beginn steigt somit auf insgesamt 16.440.

Die Zahl der Genesenen ist im gleichen Zeitraum um 64 auf 14.860 gestiegen. Die Stadt Essen meldet zehn neue Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19. Nach Berechnungen der Stadt ist der Inzidenzwert auf 105,7 gesunken. Laut den offiziellen RKI-Zahlen liegt die Sieben-Tage-Inzidenz bei 111,2.

Coronavirus/NRW: Keine Klarheit wegen Kita-Beiträgen im Februar

Update, Dienstag (2. Februar), 10.56 Uhr: Aktuell herrscht Unklarheit darüber, wie es angesichts der coronabedingten Einschränkungen in den Kitas in NRW mit den Elternbeiträgen weitergeht. Gegenüber der Deutschen Presse-Agentur (dpa) teilte das NRW-Familienministerium mit, dass eine weitere Befreiung derzeit nicht beschlossen sei. Aktuell würden Gespräche über den Betrieb ab dem 15. Februar geführt. Dabei würden auch sämtliche Finanzierungsfragen geklärt.

Corona in NRW: Kreis Recklinghausen meldet 29 neue Corona-Fälle

Update, Dienstag (2. Februar), 10.06 Uhr: Der Kreis Recklinghausen meldet am heutigen Dienstag 29 Neuinfektionen mit dem Coronavirus. Seit Beginn der Covid-19-Pandemie liegen dem Kreis somit 20.427 positive Testergebnisse vor.

Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 ist um neun auf insgesamt 536 gestiegen. Laut Kreis liegt die Sieben-Tage-Inzidenz gegenwärtig mit 105 deutlich über dem NRW-Schnitt von 90,0. Das Landesgesundheitszentrum weist den Inzidenzwert für den Kreis Recklinghausen aktuell mit 102,4 aus.

Coronavirus in NRW: Stadt Herne meldet zwölf Neuinfektionen mit SARS-CoV-2

Update, Dienstag (2. Februar), 9.15 Uhr: Die Stadt Herne meldet am heutigen Dienstag insgesamt 5.806 positive Testergebnisse – ein Plus von zwölf im Vergleich zum Vortag. Aktuell sind 571 Personen in der Stadt mit dem Coronavirus infiziert. 109 werden stationär im Krankenhaus behandelt.

Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 ist im Vergleich zum Vortag um neun auf insgesamt 157 gestiegen. Wie die Stadt Herne mitteilt, handelt es sich bei den Verstorbenen um fünf Frauen und vier Männer.

Corona in NRW: Sieben-Tage-Inzidenz in NRW sinkt weiter – 908 Neuinfektionen am Dienstag

Update, Dienstag (2. Februar), 8.20 Uhr: Das Infektionsgeschehen in Nordrhein-Westfalen nimmt weiterhin ab. Am Dienstagmorgen meldete das Landesgesundheitszentrum 908 Neuinfektionen mit dem Coronavirus. Insgesamt steigt die Zahl der positiven Testergebnisse im bevölkerungsreichsten Bundesland somit auf 487.849.

Die Sieben-Tage-Inzidenz ist in NRW im Vergleich zum Vortag um 2,9 gesunken und liegt mit 83,3 deutlich unter dem bundesweiten Schnitt von 90,0. Hagen bleibt mit einem Inzidenzwert von 204,0 der einzige Hotspot, neben Coesfeld (36,3) und Münster (32,4) liegt jetzt auch Steinfurt (48,6) unter der Marke 50. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 ist um 144 auf insgesamt 10.965 gestiegen.

Coronavirus in NRW: Mutation wohl in Hagen entdeckt

Update, Dienstag (2. Februar), 8 Uhr: Wie die Stadt Hagen mitteilt, hat es die ersten Hinweise auf die Corona-Mutation im Stadtgebiet gegeben. Dr. Anjali Scholten, Leiterin des Gesundheitsamtes, spricht von zehn Fällen, die jetzt allerdings noch weiter untersucht werden müssen.

Coronavirus-Update zur Mutation: Virologin warnt vor Panikmache

Update, Dienstag (2. Februar), 7.50 Uhr: Ulrike Protzer, Virologin aus München, hat sich über die Corona-Mutation aus Großbritannien und Südafrika geäußert. Es gebe, wie die dpa berichtet, noch keinen Grund zur Sorge. Natürlich sei die Mutation des Coronavirus ansteckender. Allerdings auch nur, wenn man sie lasse.

Im Umkehrschluss bedeutet das für die Bevölkerung, so die Wissenschaftlerin der TU München, dass man weiterhin auf die gängigen Hygienemaßnahmen setzen sollte. Zudem äußerte sich Ulrike Protzer über die Angst der Menschen, dass eine Impfung bei der Corona-Mutation eventuell nicht wirke. Bis dahin müsse sehr viel passieren. Das halte sie für unwahrscheinlich.

Coronavirus-Update Einzelhandel: Verband warnt vor längerem Lockdown

Update, Dienstag (2. Februar), 7.30 Uhr: Der Handelsverband Deutschland (HDE) hat vor einem längeren Lockdown geplant und fordert zum einen eine schnelle Anpassung der Überbrückungshilfen und eine klare Strategie in Richtung Wiedereröffnung des Einzelhandels.

Unternehmen bräuchten in der Coronavirus-Krise Verlässlichkeit. Man benötige einen langfristigen Plan für einen Ausstieg aus dem Lockdown, heißt es in einer Mitteilung des HDE.

Coronavirus: RKI meldet 6.114 Neuinfektionen mit SARS-CoV-2

Update, Dienstag (2. Februar), 6.18 Uhr: Das Robert Koch-Institut (RKI) meldet am Dienstagmorgen 6.114 Neuinfektionen mit dem Coronavirus. Insgesamt steigt die Zahl der positiven Testergebnisse somit auf 2.228.085. Seit Beginn der Pandemie zählt das RKI 57.891 Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 – ein Plus von 861 im Vergleich zum Vortag.

Die Sieben-Tage-Inzidenz ging erneut leicht zurück und liegt aktuell bei 90,0. Am Donnerstag (28. Januar) war dieser Wert erstmals unter die Marke 100 gesunken. Der Inzidenzwert in Deutschland sinkt seit Wochen, den höchsten Stand hatte er am 22. Dezember mit 197,6 erreicht.

Das Robert Koch-Institut (RKI) mit Sitz in Berlin veröffentlicht einmal täglich die tagesaktuellen Fallzahlen zum Coronavirus (SARS-CoV-2) in Deutschland.

Corona in NRW: Mehrere Partys im Ruhrgebiet aufgelöst

Update, Montag (1. Februar), 22.43 Uhr: In Duisburg musste am Samstag (30. Januar) eine Feier mit 20 Männern und einer Bauchtänzerin aufgelöst werden. Das gab die Polizei am Montag (1. Februar) bekannt. Die Gruppe hatte in einem Gebäude auf einem Betriebsgelände gefeiert. Wegen Verstoßes gegen die Coronaschutzverordnung kommen auf die Teilnehmer nun Bußgelder zu.

Doch das war nicht die einzige Feier, die die Polizei im Ruhrgebiet am Wochenende umtrieb: In Gelsenkirchen kam es zu Randalen bei einer Party, außerdem fand ein illegaler Gottesdienst mit 50 Personen statt.

Corona in NRW: Impftermin-Panne im Kreis Lippe

Update, Montag (1. Februar), 22.23 Uhr: Im Kreis Lippe (NRW) hat es offenbar eine Impf-Panne gegeben. Wegen technischen Problemen wurden rund 2000 Termine im Impfzentrum Lemgo zu viel vergeben – 2000 Menschen mussten ihren bereits zugesagten Impftermin also nun verschieben. Das hat der Kreis Lippe am Montag (1. Februar) bekannt gegeben.

Statt im Zeitraum zwischen dem 12. Februar und dem 7. März seien nun Termine ab dem 8. April im Terminvergabe-System geblockt. Die betroffenen Bürger sollen zeitnah über den neuen Termin informiert werden, heißt es.

Landrat Axel Lehmann (SPD) zeigte sich am Montag (1. Februar) in einem Video verärgert über den Fehler: „Die technischen Probleme bei der Terminvergabe durch die KV reißen nicht ab. Das ist vor allem für die Betroffenen sehr ärgerlich und ein enormer organisatorischer Aufwand“, so der Politiker.

Corona: Angela Merkel gibt düstere Zukunftsperspektive

Update, Montag (1. Februar), 22.05 Uhr: Angela Merkel (CDU) hat nach dem Impfgipfel mit den Ministerpräsidenten ein düsteren Zukunftsausblick gegeben. Die Kanzlerin erklärte, dass Impfungen noch über Jahre hinweg nötig sein könnten – wenn das Virus weiter mutiert.

„Es kann sein, dass wir noch viele Jahre impfen müssen. So ähnlich wie beim Grippeimpfstoff, wo man jedes Mal die neue Mutation des Virus wieder verimpft“, sagte Merkel. „Wenn sich dieses Virus weiter verändert, haben wir noch ein Problem“, fügte sie hinzu.

Absolute Gewissheit könne es auch beim Thema Impfungen nicht geben. „Wenn zum Beispiel eine Mutante auftritt, auf die der Impfstoff nicht wirkt, dann fangen wir wieder von vorne an.“

Bundeskanzlerin Angela Merkel.

Corona-Pandemie: Champions-League-Spiele von neuen Einreiseregeln betroffen

Update, Montag (1. Februar), 21.50 Uhr: Die neuen deutschen Einreise-Regeln, wonach Einreisen aus Ländern mit vielen Mutations-Fällen verboten sind, betreffen auch die Champions League.

Demnach kann der RB Leipzig sein Achtelfinal-Hinspiel gegen den FC Liverpool am 16. Februar nicht in Deutschland austragen – denn die Mannschaft des FC Liverpool darf nicht einreisen. In der Verordnung „gibt es derzeit keine Sonderregelung für Profi-Sportler“, stellte eine Sprecherin des Bundesinnenministeriums klar.

Alle Ereignisse vor dem 1. Februar und alle News zu Corona in NRW im alten Live-Ticker von RUHR24.de.

Rubriklistenbild: © Roland Weihrauch/dpa

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