Live-Ticker zur Covid-19-Pandemie

Corona in NRW: Spahn reagiert auf Testzentren-Farce +++ Kreis im Ruhrgebiet darf lockern

NRW lockert die Corona-Regeln massiv, ruft aber gleichzeitig zur Vorsicht auf. Die Corona-Pandemie ist längst nicht vorbei. RUHR24 informiert im Live-Ticker über alle neuen Entwicklungen.

Kreis/StadtInzidenz am 1. Juni (Vortag)
NRW gesamt39,9 (-0,3)
Dortmund52,2 (-0,7)
Bochum52,2 (-0,3)
Duisburg46,1 (+3,6)
Essen30,9 (-2,4)
Gelsenkirchen49,3 (+7,2)
Kreis Recklinghausen38,6 (+1,6)
Kreis Unna41,3 (+0,8)

Dieser Live-Ticker wird nicht weiter geführt. Alle News zu Corona in NRW gibt es im neuen Live-Ticker von RUHR24.

Coronavirus: Spahn reagiert auf Testzentren-Farce

Update, Dienstag (1. Juni), 14.12 Uhr: Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) will die Regelungen für Corona-Testzentren zügig ändern. Hintergrund sind Berichte über mögliche Betrügereien. „Aus meiner Sicht muss das jetzt eine Frage von Tagen sein“, so Spahn am Dienstagvormittag bei einer Pressekonferenz.

Es liefen bereits Gespräche mit den Ländern, den kommunalen Spitzenverbänden, den Kassenärztlichen Vereinigungen und dem Bundesfinanzministerium, um „sehr zügig“ zu erarbeiten, wie die Testverordnung konkret geändert werden solle. Schon jetzt stehe fest, dass die Vergütung für die Testzentren gekürzt werde. Bisher können bis zu 18 Euro pro Test abgerechnet werden – sechs Euro für das Material und zwölf Euro für die Testabnahme.

Außerdem soll laut Spahn vorgeschrieben werden, dass alle Testzentren, die mit den Kassenärztlichen Vereinigungen abrechnen wollen, sich an die Corona-Warn-App anschließen und die Testergebnisse digital übermitteln müssen – „wodurch wir natürlich auch nochmal einen anderen Überblick über die Zahl der tatsächlich durchgeführten Tests an der Stelle hätten“.

Corona in NRW: Polizei beendet Party des 1. FC Köln

Update, Dienstag (1. Juni), 12.48 Uhr: Nach dem 5:1-Erfolg des 1. FC Köln im Relegations-Rückspiel gegen Holstein Kiel haben ein Großteil der Kölner Mannschaft und einzelne Betreuer eine nächtliche Party veranstaltet. Gegen 3.15 Uhr seien Beamte in eine eigentlich geschlossene Kölner Bar gerufen worden, erklärte ein Polizeisprecher gegenüber der Deutschen Presse-Agentur (dpa).

Gegen alle Anwesenden und den Betreiber wird ein Verfahren wegen Verstoßes gegen die Coronaschutzverordnung eingeleitet. „Die Feier war spontan organisiert worden und der Euphorie geschuldet. Wir können uns nur dafür entschuldigen. Wir sind unserer Vorbildfunktion nicht gerecht geworden. Wir wissen, dass so etwas in Pandemie-Zeiten nicht vorkommen darf“, sagte der an der Party beteiligte Geschäftsführer des 1. FC Köln, Alexander Wehrle, dem Kölner Stadtanzeiger und der Bild.

Corona in NRW: Kreis Recklinghausen erreicht Inzidenzstufe 2

Update, Dienstag (1. Juni), 12.03 Uhr: Seit fünf aufeinanderfolgenden Werktagen liegt die Sieben-Tage-Inzidenz im Kreis Recklinghausen stabil unter 50. Das hat das Land Nordrhein-Westfalen in einer Allgemeinverfügung von Montag (31. Mai) bestätigt. Damit gilt ab Mittwoch (2. Juni) in Recklinghausen die Inzidenzstufe 2 und es treten einige Lockerungen in Kraft.

Coronavirus: Gefahrenstufe in Deutschland nur noch „hoch“

Update, Dienstag (1. Juni), 10.54 Uhr: Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) und RKI-Präsident Lothar Wieler informieren gegenwärtig bei einer Pressekonferenz über die Corona-Lage in Deutschland. Zu Beginn verkündete Spahn, dass die Gefahrenlage in Deutschland angesichts der jüngsten Entwicklung von „sehr hoch“ auf „hoch“ herabgestuft wird. Am 11. Dezember 2020 war die Gefahrenlage zuletzt hochgestuft worden.

Die Lage werde deutlich besser, man befinde sich aber noch immer mitten in der Pandemie, so Spahn. In Großbritannien sehe man etwa, dass eine gefährliche Mutation auch bei hoher Impfquote zu hohen Inzidenzen führen kann. Dennoch ist der Gesundheitsminister optimistisch: „Das kann ein richtig guter Sommer werden. Das haben wir uns erarbeitet.“

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU)

Auch Wieler betonte die zurückgehenden Fallzahlen und die sich entspannende Lage auf den Intensivstationen. Dass die Welle gebrochen werden konnte, sei ein Erfolg gewesen. Diesen Erfolg müsse man jetzt nutzen, um die Infektionszahlen weiter zu senken. „Das Virus wird nicht verschwinden. Es wird in Deutschland nur endemisch werden.“

Ärztevertreter gegen generelle Corona-Impfkampagne bei Jugendlichen

Update, Dienstag (1. Juni), 9.58 Uhr: Vertreter von Haus- und Kinderärzteverbänden haben sich trotz der EU-Zulassung des Impfstoffes von Biontech und Pfizer gegen eine generelle Impfkampagne für Jugendliche ausgesprochen. Sie verwiesen in der Welt auf die bislang nicht vorliegende Empfehlung durch die Ständige Impfkommission (Stiko) und medizinische Bedenken.

„Wenn wir impfen, tun wir das primär aus Eigennutz des Impflings“, sagte der Generalsekretär der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin (DGKJ), Burkhard Rodeck. Insbesondere bei jüngeren Kindern geschehe dies aber vorrangig „aus Gründen des Fremdnutzens für die Erwachsenen“.

Coronavirus: FDP will schnellstmögliche Rücknahme der Home-Office-Pflicht

Update, Dienstag (1. Juni), 9.17 Uhr: Die FDP fordert eine möglichst schnelle Rücknahme der noch bis Ende Juni geltenden Home-Office-Pflicht. Regeln dürften angesichts sinkender Infektionszahlen kein Selbstzweck sein, sagte FDP-Generalsekretär Volker Wissing am Dienstag im ZDF-Morgenmagazin.

„Es macht ja keinen Sinn zu sagen: Biergarten geht, Büro geht nicht“, so Wissing. Die Pflicht zur Heimarbeit sei eine große Belastung für die Wirtschaft, die nicht „unnötig lange“ fortgeführt werden dürfe.

Corona: NRW-Regierung stellt Lockerungen an Unis in Aussicht

Update, Dienstag (1. Juni), 8.47 Uhr: Nicht nur im Ruhrgebiet wurden die Universitäten bei den Corona-Lockerungen bislang kaum berücksichtigt. Das könnte sich bald ändern. Die NRW-Landesregierung hält neue Lockerungen an den Hochschulen im Juni für machbar. Wenn sich die Inzidenz-Zahlen weiter so entwickeln, seien zu Monatsanfang weitere Öffnungsschritte hin zu mehr Präsenz möglich, sagte Wissenschaftsministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen (parteilos) der Rheinischen Post.

Corona in NRW: Sieben-Tage-Inzidenz sinkt minimal

Update, Dienstag (1. Juni), 8 Uhr: In Nordrhein-Westfalen hat es im Vergleich zum Vortag 444 Neuinfektionen mit dem Coronavirus gegeben. Die Sieben-Tage-Inzidenz ist laut Robert Koch-Institut (RKI) um 0,3 auf 39,9 gesunken. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 stieg in NRW um 39 auf insgesamt 16.764.

An der Spitze der Inzidenz-Tabelle lag am Dienstagmorgen die Stadt Hagen mit einem Wert von 85,3. Dahinter folgten Bonn (76,4) und Gütersloh (67,7). Den niedrigsten Wert wies das RKI für den Kreis Coesfeld (16,8) aus. Knapp darüber folgten Münster mit einem Inzidenzwert von 17,1 und Herford mit einem Wert von 23,9.

Coronavirus: RKI meldet 1.785 Neuinfektionen – Inzidenz stagniert

Update, Dienstag (1. Juni), 6.24 Uhr: Die bundesweite Siebe-Tage-Inzidenz scheint nach einem tagelangen Sinkflug in eine Seitwärtsbewegung überzugehen. Das RKI meldete am Dienstagmorgen 1.785 Neuinfektionen mit dem Coronavirus und einen Inzidenzwert von 35,2. Am Montag hatte der Wert bei 35,1 gelegen, am Sonntag ebenfalls bei 35,2.

Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 stieg um 153 auf insgesamt 88.595. Am Dienstag vor einer Woche hatte die Bundesbehörde 1.911 neue Corona-Fälle registriert.

Das Robert Koch-Institut (RKI) veröffentlicht einmal täglich die tagesaktuellen Fallzahlen zum Coronavirus in Deutschland.

Corona in Dortmund: Clubbesitzer bereitet sich auf Öffnung vor

Update, Montag (31. Mai), 23 Uhr: In einem Gespräch mit RUHR24 äußerte sich der Betreiber des „Weinkellers“ in Dortmund über den Restart in der Clubszene. „Wir wollen einfach nur Party machen“, sagt er und spricht über die Corona-Krise und die Auswirkungen auf die Clubszene in der Stadt.

Corona in NRW: Betreiber von Testzentren befürchten Imageschaden

Update, Montag (31. Mai), 22.20 Uhr: Nach den Vorwürfen der Abzocke in Corona-Schnelltestzentren befürchte Betreiber einen nachhaltigen Imageschaden. Wie der WDR berichtet, nennt ein Betreiber eines Test-Zentrums das Verhalten „hochgradig asozial“. Das Problem aus seiner Sicht: Jetzt stehe zunächst der Generalverdacht im Raum.

Allerdings spricht der Betreiber auch davon, dass ihn die Vorwürfe des Betrugs nicht wirklich überraschen. Die Abrechnung der Corona-Tests sei sehr einfach. Genau bei diesem Punkt kursiert aktuell der Vorwurf des Betrugs. Die Politik will nun die Kontrolllücken schließen. Was das im Ablauf der Corona-Tests bedeutet, ist aktuell noch unklar.

Corona in NRW: Hellweg zieht Reißleine – Medican-Testzentren verschwinden aus Baumärkten

Update, Montag (31. Mai), 21 Uhr: Wie mehrere Medien berichten, verbannt die Baumarkt-Kette Hellweg die Testzentren des Anbieters Medican von den Arealen der Baumärkte. Insgesamt gibt es 23 Testzelte des Anbieters bei den Hellweg-Baumärkten. Aktuell kursieren Betrugsvorwürfe gegen den Anbieter aus Bochum. Bislang fehlen noch die Beweise, dass es sich letztendlich um Abzocke bei Corona-Schnelltests gehandelt hat.

Corona in Dortmund: Sommer findet ohne Autokino statt

Update, Montag (31. Mai), 20.30 Uhr: Wie das Radio 91.2 in Dortmund mitteilt, wird in diesem Jahr kein Autokino auf Phoenix West stattfinden. Die Veranstalter sehen aktuell da Potenzial nicht. Denn: Sobald die Öffnungen der übrigen Freizeitangebote da sind, sinke das Interesse an Autokinos.

Corona-Update Deutschland: Bundesnotbremse läuft aus

Update, Montag (31. Mai), 19 Uhr: Aus heutiger Sicht, gebe es die Tendenz, die Bundesnotbremse auslaufen zu lassen, so Regierungssprecher Steffen Seibert. Das berichtet unter anderem ntv.

Die Inzidenzen seien aktuell niedrig und würden sich in die richtige Richtung entwickeln. Natürlich sei der weitere Umgang mit der Bundesnotbremse abhängig von den zukünftigen Entwicklungen.

Corona-Update: Die Regeln für einen Urlaub in Italien

Update, Montag (31. Mai), 18.45 Uhr: Die Sommerferien rücken in NRW näher. Italien ist für viele, trotz Corona, ein mögliches Reiseziel. Das Land freut sich auf Touristen. Dennoch gibt es einige Regeln zu beachten.

Corona in Dortmund: Inzidenz bleibt stabil – zwei Todesfälle

Update, Montag (31. Mai), 17.48 Uhr: Die Stadt Dortmund meldet am heutigen Montag 24 neue Infektionen mit dem Coronavirus. 14 der Fälle lassen sich sieben Familien zuordnen. Die Inzidenz wird voraussichtlich bei 51 liegen. Die Stadt meldet auch den Tod von zwei Menschen – zwei Männer (46 und 85 Jahre) sind verstorben.

Corona-Update: Essen lockert in Richtung Inzidenz-Stufe 2

Update, Montag (31. Mai), 17 Uhr: Am fünften Tag in Folge kann Essen eine Inzidenz von unter 50 aufweisen. Dementsprechend kommt es in der NRW-Großstadt zu weiteren Lockerungen in den Bereichen Gastronomie, Kontaktbeschränkungen und Kultur. Beispielsweise dürfen sich jetzt die Menschen im öffentlichen Raum mit drei Haushalten treffen. Die Außengastronomie darf ohne Test genutzt werden und auch die Innengastronomie öffnet. Zudem sind diverse Veranstaltungen wieder erlaubt.

Corona in NRW: Impfdesaster zeichnet sich in Duisburg ab

Update, Montag (31. Mai), 16.30 Uhr: Der Impfstoff im Impfzentrum Duisburg ist Mangelware. Schon jetzt ist es hier, wie die WAZ berichtet, relativ leer. Jetzt befürchtet man eine wahre Ebbe Anfang Juni. Denn die Stadt Duisburg bekommt zunächst nur Impfdosen für die Zweitimpfungen. Zudem wird die Priorisierung am 7. Juni aufgehoben. Aktuell kann man keine Termine zu Impfungen buchen.

Corona-Update: NRW-Nachbar Niederlande verschärfen Corona-Regeln

Update, Montag (31. Mai), 16.15 Uhr: Trotz sinkender Infektionszahlen verschärfen die Niederlande noch einmal die Corona-Regeln für die Einreise aus Deutschland ab 1. Juni. Menschen aus Deutschland müssen nach Einreise strenge Regeln beachten.

NRW: Kinos starten Comeback nach Corona

Update, Montag (31. Mai), 15.15 Uhr: Eigentlich wäre ein Start schon früher möglich. Doch die Kinos in NRW wollen im Zuge der Corona-Lockerungen einheitlich zum 1. Juli erst öffnen. Dafür gibt es Gründe.

Corona in NRW: Schulministerin Gebauer will Virus trotz Präsenzunterricht eindämmen

Update, Montag (31. Mai), 15 Uhr: Mit Start des Präsenzunterrichts hat NRW-Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) angekündigt, die Schüler vor neuen Corona-Infektionen zu schützen. Doch wie soll das passieren? Zum einen mit zahlreichen Corona-Tests, zum anderen mit breiten Hygienemaßnahmen.

Corona in NRW: Weiterhin Verweilverbot in Düsseldorf

Update, Montag (31. Mai), 14:01 Uhr: In Düsseldorf ist aktuell das Verweilen und der Konsum von Alkohol in bestimmten Bereichen der Stadt untersagt. Ein Bürger aus Düsseldorf wollte diese Corona-Regel per Einantrag anfechten. Das Verwaltungsgericht hat den Antrag heute allerdings abgelehnt. Das Verweil-Verbot bleibt damit bis auf Weiteres bestehen.

Impfstoff könnte 2022 für Investitions-Boom sorgen

Update, Montag (31. Mai), 13.20 Uhr: Experten der DZ Bank sehen in dem Markt für Covid-19-Impfstoffe viel Potenzial, denn das Virus könnte laut Medizin-Experten bleiben könnte. Für Investoren könnten die Vakzine deshalb zum Dauerbrenner werden, wie aus einer Studie der Bank hervorgeht.

Demnach rechnet die Bank für das kommende Jahr mit 13 Milliarden produzierten Impfdosen der westlichen Hersteller, was einen Umsatz von 217 Milliarden Dollar bedeuten würde.

Corona: CDU nennt NRW als Positiv-Beispiel

Update, Montag (31. Mai), 12.07 Uhr: Angesichts der sinkenden Zahl von Corona-Neuinfektionen fordern Politiker eine Lockerung der Testpflichten. Der CDU-Politiker Carsten Linnemann plädiert gegenüber Welt für eine Abschaffung der Testpflicht beim Einkaufen im Einzelhandel - so wie in Nordrhein-Westfalen. „Andere Bundesländer sollten dem Beispiel folgen. Die Erfahrungen in NRW sind positiv“, so Linnemann.

Deutschland: 50 Millionen Dosen Corona-Impfstoff verabreicht

Update, Montag (31. Mai), 11.36 Uhr: In Deutschland wurden mittlerweile mehr als 50 Millionen Impfungen gegen das Coronavirus verabreicht. Das gab Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) am Montag via Twitter bekannt. Demnach haben 35,75 Millionen Menschen die Erstimpfung erhalten, weitere 14,6 Millionen auch die zweite Spritze.

Corona-Test-Betrug: Ermittlungen gegen Service an Uni-Klinik in NRW laufen

Update, Montag (31. Mai), 11.09 Uhr: Nach den Recherchen von WDR und NDR zum mutmaßlichen Betrug bei Corona-Testzentren ermittelt die Staatsanwaltschaft Bochum im Fall eines Betreibers auf dem landeseigene Universitätsklinikum Düsseldorf (UKD). Man beobachte nun die Ermittlungen, schreibt die Uniklinik in einer Stellungnahme.

Hintergrund für die Einrichtung des Zentrums seien damals die Corona-Regeln gewesen, nachdem Besucher von Patienten der Uniklinik einen negativen Schnelltest vorweisen mussten. Daher sei das Testzentrum als Service gedacht gewesen, so die Uniklinik. „Zu diesem Zeitpunkt gab es für das UKD keinen Anlass, an der ordnungsgemäßen Abwicklung und Abrechnung zu zweifeln“, so die Uniklinik weiter.

Viele Inzidenzen unter 50: Corona-Lockerungen im Überblick

Update, Montag (31. Mai), 10.39 Uhr: Viele Städte im Ruhrgebiet liegen bereits unter einer Inzidenz von 50. Dieser Wert ermöglicht bei einer sogenannten stabilen Inzidenz weitere Lockerungen wie etwa die Öffnung der Innengastronomie. Die Öffnungsschritte im Überblick.

Corona-Impfung: Kinderärzte-Verband wartet auf Entscheidung

Update, Montag (31. Mai), 9.10 Uhr: Der Verband der Kinderärzte will zunächst die Stiko-Entscheidung abwarten, bevor Praxen mit den Impfungen von 12- bis 15-Jährigen beginnen. „Wir haben begrenzten Impfstoff, der muss an die Menschen verteilt werden, die gefährdet sind“, so Jakob Maske, Berufsverband Kinder- und Jugendärzte, im ZDF. Kinder würden in der Regel nicht stark an Corona erkranken.

Spahn will Corona-Teststellen stärker kontrollieren

Update, Montag (31. Mai), 8.36 Uhr: Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) will Corona-Testzentren stärker kontrollieren. „Gerade bei den privaten Dienstleistern“ brauche es noch zusätzliche Kontrollen, so Spahn in der Sendung „Anne Will“. Recherchen von WDR und NDR hatten gezeigt, dass es Teststellen gibt, die mehr Tests abrechnen als sie tatsächlich durchführen. Ab 8 Uhr wollen die Gesundheitsminister von Bund und Ländern über den Betrugsverdacht bei Corona-Teststellen in einer Online-Schaltkonferenz beraten.

Schule ab heute wieder in NRW: DSW21 in Dortmund reagiert

Update, Montag (31. Mai), 8.12 Uhr: Für die meisten Schüler in NRW startet heute wieder der Präsenzunterricht. Bus und Bahn in Dortmund reagieren darauf mit einer besonderen Vorsichtsmaßnahme.

Corona: Lauterbach befürchtet starke Langzeiftolgen

Update, Montag (31. Mai), 7.34 Uhr: Laut SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach könnten die Langzeitfolgen von Corona verheerend sein. Er befürchtet, dass sich die Zahl der Patienten mit chronischer Erschöpfung bis hin zur Suizidgefahr verdoppeln könnte. „Es gibt zahlreiche Formen von Long Covid„, sagte Lauterbach dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. Besonders schwerwiegend sei das Chronic-Fatigue-Syndrom (CFS), das sich durch Schmerzen, Schwäche, extreme Müdigkeit und Konzentrationsschwierigkeiten äußere.

SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach.

NRW: Corona-Inzidenz steigt insgesamt und sinkt in einigen Städten

Update, Montag (31. Mai), 6.18 Uhr: Das Robert-Koch-Institut (RKI) meldet bei den Zahlen für NRW einen leichten Anstieg für das Bundesland. Insgesamt erhöht sich die Inzidenz des Landes um 0,1 auf 40,2. In einzelnen Städten und Landkreisen sinken die Zahlen erneut, es gibt allerdings auch Steigerungen. So ist die Inzidenz in Bochum wieder um 4,4 gestiegen und liegt damit jetzt wieder bei einem Wert über 50.

Corona in NRW: Städte und Kreise mit den aktuell höchsten Inzidenzen

Update, Sonntag (30. Mai), 19.35 Uhr: Landesweit sinken die Corona-Fallzahlen immer weiter ab. Aber wo sind sie aktuell noch vergleichsweise hoch? Hier die Städte und Kreise mit den höchsten Inzidenzen:

  • Hagen: 82,1
  • Bonn: 71,3
  • Kreis Gütersloh: 70,7
  • Remscheid: 57,5
  • Mettmann: 57,5
  • Dortmund: 54,7
  • Bielefeld: 51,8
  • Kreis Olpe: 51,5
  • Märkischer Kreis: 51,2
  • Krefeld: 50,6

Corona in Dortmund: Zwölf Neuinfektionen und ein Todesfall

Update, Sonntag (30. Mai), 16.10 Uhr: Dortmund verzeichnet am Sonntag 12 neue Coronafälle und einen weiteren Todesfall. Wie die Stadt mitteilt, ist ein 74-jähriger Mann mit chronischen Vorerkrankungen ursächlich an Covid-19 verstorben. Damit steigt die Zahl der Todesfälle auf 265 an. 116 weitere infizierte Personen starben – jedoch nicht ursächlich an Corona.

Aufgrund der aktuellen Daten sinkt die Inzidenz nach eigenen Berechnungen der Stadt auf 51,5 – und damit nähert sich Dortmund wieder ein Stück der magischen Grenze von 50, die weitere Öffnungen erlauben würde. Der tatsächliche Wert des RKI wird erst ab 0 Uhr abrufbar sein und ist von da an verbindlich.

Aktuell werden in Dortmund aber noch immer 58 Corona-Patienten stationär behandelt, darunter 17 auf der Intensivstation.

Corona in NRW: 200 Leute wollten Party in Köln feiern – Polizei taucht auf

Update, Sonntag (30. Mai), 14.56 Uhr: Die Polizei Köln wurde in der Nacht zu Sonntag (30. Mai) von Anwohnern auf eine illegale Party mit lauter Musik in einem Wald in Köln-Rodenkirchen hingewiesen. Die Party sei professionell organisiert gewesen. Etwa 200 Personen hätten daran teilgenommen und seien geflohen, als die Polizei gegen 1.30 Uhr auftauchte.

Die Einsatzkräfte trafen noch zwei Verantwortliche an, die sich um die Beseitigung des Mülls, den Abbau der Musikanlage sowie den Abtransport von Fahrzeugen gekümmert hatten. Bei der Sicherstellung zurückgelassener Wertgegenstände entdeckten die Beamten in einem Rucksack Marihuana und Amphetamine. Die Ermittlungen dauern laut Polizei Köln an.

Corona in NRW: Nächste Ruhrgebiets-Stadt darf Theater und Kinos öffnen

Update, Sonntag (30. Mai), 12.16 Uhr: Auch am Sonntag sinkt die Inzidenz in Essen weiter. Sie liegt damit mehrere Tage stabil unter 50. Thomas Kufen, Oberbürgermeister in der Stadt im Ruhrgebiet, hatte bereits am Freitag (28. Mai) angekündigt, dass bei stabiler Inzidenz ab Mittwoch (1. Juni) weitere Lockerungen anstehen. Dieser Fall tritt nun ein.

Während bislang Shopping ohne Test und ein Besuch in der Außengastronomie mit Test möglich war, können ab Mittwoch Theater, Opern und Kinos wieder Gäste empfangen. Bis zu 500 Besucher im Innenbereich sind möglich. Voraussetzungen hierfür bleiben allerdings der negative Corona-Test und ein fester Sitzplatz.

Zeche Zollveren in Essen. Foto: Marcel Kusch/dpa

Außerdem entfällt die Testpflicht für einen Besuch in der Außengastronomie und die Innengastronomie darf öffnen – allerdings mit Test und Platzpflicht. Auch ein Besuch im Freibad, Kletterpark oder Fitnessstudio steht dann – mit begrenzter Personenzahl – nichts mehr im Wege. Vorausgesetzt die Inzidenz bleibt weiterhin im Sinkflug.

Corona-Betrug im Ruhrgebiet: Minister Spahn reagiert

Update, Sonntag (30. Mai), 11.47 Uhr: Gegen ein Unternehmen wird aktuell ermittelt. Die Test-Firma steht im Verdacht Corona-Tests im großen Stil unzulässig abgerechnet zu haben. Nachdem Bundesgesundheitsminister Jens Spahn am Samstag angekündigt hatte, verstärkt Kontrollen vornehmen zu wollen, hat er nun noch einmal auf Twitter auf die Verdachtsfälle reagiert: „Egal ob bei Masken oder beim Testen - jeder, der die Pandemie nutzt, um sich kriminell zu bereichern, sollte sich schämen“, so der CDU-Politiker. Wer eine Pandemie zu seinem Vorteile ausnutze, dürfe nicht ungestraft davonkommen.

Das Kölner Gesundheitsamt befürchtet, dass es sich nur um die Spitze des Eisbergs handelt. Man habe die große Sorge, dass dies nicht der einzige Fall sei, „sondern dass noch weitere Fälle uns in Zukunft beschäftigen werden“, sagte Behördenleiter Johannes Nießen in der ARD. Andere Gesundheitsämter hatten sie Befürchtung geäußert, dass falsche Testmeldungen die Datenlage über den Pandemieverlauf verfälschen könnten.

Corona-Impfziel nur mit Imfpungen von Kindern ereichbar

Update, Sonntag (30. Mai), 11.09 Uhr: Um eine Herdenimmunität in Deutschland zu erreichen, sollten rund 80 Prozent der Bevölkerung gegen Corona geimpft werden. Das ist nach Ansichten des SPD-Gesundheitspolitikers Karl Lauterbach nur zu schaffen, wenn auch die 12- bis 18-Jährigen geimpft werden. Andernfalls verfehlt Deutschland sein Impfziel. Außerdem warnte der Gesundheitsexperte davor, dass insbesondere die jungen Menschen unter einer vierten Welle extrem leiden würden – deshalb sollte in dieser Altersgruppe eine Impfquote von 65 Prozent erreicht werden.

Homeoffice-Pflicht wegen Corona: Scholz macht Ansage

Update, Sonntag (30. Mai), 09.40 Uhr: Der Bundesverband der Deutschen Industrie hatte eine Aufhebung der Homeoffice-Regel sowie der Corona-Testpflicht in Unternehmen gefordert, die aktuell noch bis 30. Juni gilt. Die Wirtschaft sieht aufgrund niedriger Inzidenzen und der fortschreitenden Impfkampagne keinen Grund für eine Aufrechterhaltung der Regel. Vizekanzler Olaf Scholz hat den Forderungen nun aber eine Absage erteilt: „Das Virus ist noch nicht besiegt“, sagte der SPD-Politiker gegenüber der Bild am Sonntag.

Corona: Weitere NRW-Urlaubsregionen dürfen lockern

Update, Sonntag (30. Mai), 8.00 Uhr: Da die Inzidenz nun seit mehreren Tagen stabil unter 100 liegt, stehen in zwei NRW-Regionen weitere Lockerungen an. Das dürfte nicht nur die Menschen vor Ort freuen, sondern auch viele Urlauber. Denn unter anderem darf die Städteregion Aachen weitere Öffnungsschritte anstoßen. Damit dürfen in der beliebten Urlaubsregion Monschau in der Eifel Außenterrassen, Hotels und Campingplätze öffnen. Auch in Leverkusen verzeichnet man eine stabile Inzidenz und darf nun weiter lockern.

Corona: Inzidenz in NRW über dem Bundesdurchschnitt

Update, Sonntag (30. Mai), 7.43 Uhr: Am Wochenende sind die Zahlen in der Regel etwas niedriger, da nicht alle Gesundheitsämter im Dienst sind und generell weniger getestet wird. Dennoch meldet das Robert Koch-Institut (RKI) binnen eines Tages 3852 Corona-Neuinfektionen und 56 Todesfälle. Zum Vergleich: Es sind 2862 Corona-Fälle weniger als eine Woche, vergangenen Sonntag lag die Zahl der registrierten Neuinfektionen bei 6714. Damit sinkt die bundesweite Inzidenz nach Angaben des RKI von 37,6 am Vortag weiter auf 35,2. Vor einer Woche lag sie bei 64,5.

Inzwischen liegt die Inzidenz in allen Bundesländern unter 50. Seit Sonntag (30. Mai) hat auch Thüringen die Marke unterschritten und verzeichnet nun einen Sieben-Tage-Wert von 47,5. In NRW liegt die Inzidenz heute bei 40,1 – was nochmal einem Rückgang von 1,4 bedeutet. Das ergibt sich aus den aktuellen Zahlen, die das RKI für NRW gemeldet hat. Das sind 1.039 Neuinfektionen und sieben Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19.

Corona: Neue Virus-Variation aus Vietnam verteilt sich über die Luft

Update, Samstag (29. Mai), 21 Uhr: Eine neue Corona-Mutation ist in Vietnam aufgetaucht. Dabei handelt es ich laut Angaben der vietnamesischen Behörden um eine Kreuzung aus der britischen und der indischen Variante. Die neue Mischform gilt als besonders ansteckend.

Gesundheitsminister Nguyen Thanh Long sagte nach Berichten von staatlichen Medien, dass Labortests ergeben hätten, dass sich der Erreger deutlich stärker ausbreite als andere. Der Grund dafür sei, dass sich die Viren bei einer Infektion sehr schnell im Rachen der Patienten ausbreiten und dadurch vermehrt an die Umwelt abgegeben werden würde. Die Virus-Variante verbreitet sich dadurch über die Luft.

In Deutschland ist die Variante bislang nicht nachgewiesen worden.

Corona in NRW: Volle Innenstädte am letzten Maiwochenende dank Wetter und Lockerungen

Update, Samstag (29. Mai), 18.55 Uhr: In ganz NRW zieht es die Menschen am letzten Maiwochenende in die Innenstädte. Kein Wunder: Das Wetter zeigt sich von seiner besten Seite und die Corona-Maßnahmen wurden stark gelockert. So ist bei einer stabilen Inzidenz von unter 100 mittlerweile wieder das Shoppen ohne Termin und ohne Test erlaubt.

Besonders voll war es laut Angaben der Deutschen Presse-Agentur (dpa) in der Düsseldorfer Altstadt und am Münsteraner Prinzipalmarkt: Die Außen-Terrassen der Restaurants, Cafés und Biergärten waren gut besucht.

Corona in NRW: Inzidenz in Dortmund bleibt höher als im restlichen Ruhrgebiet

Update, Samstag (29. Mai), 17.15 Uhr: Die Stadt Dortmund meldet am Samstag insgesamt 67 neue Corona-Infektionen. Damit liegt die Inzidenz nach aktuellen Berechnungen bei 53,5. Den genauen Wert wird das Robert-Koch-Institut allerdings erst ab 0 Uhr bekannt geben - Abweichungen nach unten oder oben sind also noch möglich.

Anders als andere Städte im Ruhrgebiet wie etwa Bochum oder Essen, schafft Dortmund es immer noch nicht unter die Inzidenz-Grenze von 50, ab welcher neue Lockerungen wie etwa Fitnessstudio-Öffnungen möglich wären.

Coronavirus in Dortmund: Schönes Wetter und Öffnungen locken Besucherströme in die City

Update, Samstag (29. Mai), 16.01 Uhr: Niedrige Corona-Inzidenz, Shoppen ohne Termin und Test sowie das gute Wetter sorgten am Samstag dafür, dass die Dortmunder Innenstadt seit Monaten des Lockdowns mal wieder gut gefüllt war. Bei den Besucherströmen auf dem Westenhellweg ist es nur noch schwer möglich, die Abstände einzuhalten. Auch bilden sich vor vielen Geschäften lange Schlangen, berichtet unsere RUHR24-Redakteurin vor Ort. Aber: Die Stimmung bei den Menschen sei gut.

Nach Monaten des Corona-Lockdowns ist die Dortmunder Innenstadt am Samstag mal wieder gut gefüllt.

Der Gaststättenverband Dehoga NRW sowie der Einzelhandelsverband hatte bereits am Samstagmorgen angekündigt, dass mit vollen Innenstädten bei dem guten Wetter zu rechnen sei. Ordnungsämter blickten darauf weniger erfreut. Sie befürchten, es könnte zu erheblichen Verstößen gegen Masken- und Abstandsregeln kommen. Ob das Ordnungsamt auch in Dortmund durchgreifen muss, bleibt abzuwarten.

Corona-Tests: Spahn will strengere Kontrollen einführen

Update, Samstag (29. Mai), 15.39 Uhr: Nachdem bei einer Bochumer Firma ein Betrugs-Verdacht mit Corona-Tests im Raum steht, hat sich nun auch Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) eingeschaltet. Er pocht auf ein korrektes Vorgehen und prüft schärfere Kontrollregeln. „Wir werden jetzt auch schauen, ob wir die Kontrollmechanismen noch mal verschärfen“, so der CDU-Politiker.

Spahn verwies außerdem darauf, dass Anbieter von Corona-Tests damit rechnen müssen, dass auch nachträgliche Kontrollen bis Ende 2024 vorgesehen seien. Ohnehin geplant gewesen sei, die Vergütung angesichts des größeren Angebots auf dem Markt demnächst zu senken.

Alle Entwicklungen zum Coronavirus in NRW der vergangenen Tage findet ihr hier.

Rubriklistenbild: © Bernd von Jutrczenka/dpa

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