Live-Ticker zur Covid-19-Pandemie

Corona in NRW: Großer Ausbruch in Westfalen +++ Dortmund und Bochum durchbrechen Grenzwert

Das Coronavirus (SARS-CoV-2) dominiert das Leben in Deutschland und NRW weiterhin. Über alle Entwicklungen zur Covid-19-Pandemie informiert RUHR24 im Live-Ticker.

Kreis/kreisfreie StadtInzidenzwert, 21. März (Vergleich zum Vortag)
Gesamt NRW103,5 (+3,9)
Dortmund105,9 (+23,5)
Bochum101,8 (+11,5)
Essen93,2 (-10,6)
Duisburg141,6 (+9,4)
Gelsenkirchen124,8 (-1,2)
Kreis Recklinghausen99,8 (+3,4)
Kreis Unna77,2 (+7,3)

Alle aktuellen Entwicklungen zur Corona-Pandemie in NRW gibt es jetzt im neuen News-Ticker von RUHR24.de. Dieser Artikel wird nicht weiter aktualisiert.

Corona in NRW: SPD-Kanzlerkandidat weckt Hoffnungen für Ostern

Update, Sonntag (21. März), 16.15 Uhr: SPD-Kanzlerkandidat und Bundesfinanzminister Olaf Scholz weckt trotz steigender Corona-Zahlen Hoffnungen für Ostern. Familienbesuche über die Feiertage sollen möglich sein. „Das haben wir zu Weihnachten möglich gemacht, das sollte zu Ostern wieder drin sein“, sagte Scholz der Bild am Sonntag. Dafür sollte man die Möglichkeit der Schnelltests nutzen.

Gleichzeitig rät Scholz von Urlaub an Ostern ab. „Das können wir uns in der aktuellen Infektionslage einfach nicht leisten.“ Sollten viele Menschen im großen Stil Osterurlaub machen, „gefährdet das den Sommerurlaub von uns allen“. Auch eine allgemeine, bundesweite Öffnung der Außengastronomie zu Ostern lehnt Scholz ab.

Corona-Zahlen für Dortmund: Inzidenz steigt erneut

Update, Sonntag (21. März), 16 Uhr: Die 7-Tages-Inzidenz in Dortmund steigt weiter an. Die Stadt Dortmund meldet am Sonntag einen neuen Inzidenz-Wert von 109,8 (gestern: 105,9). Damit liegt der Inzidenz-Wert am zweiten Tag in Folge über 100. Die Rücknahme von Lockerungen rückt immer näher. 46 neue positive Testergebnisse sind am Sonntag dazugekommen. Zurzeit werden in Dortmund 58 Corona-Patienten stationär behandelt (Vorwoche: 73), darunter 21 intensivmedizinisch (Vorwoche: 23), davon wiederum 16 mit Beatmung (Vorwoche: 18).

Polizei spricht nach Kassel-Krawalle der Querdenker Machtwort zur heutigen Demo in Dortmund

Update, Sonntag (21. März), 13 Uhr: Abgesagt! Die Polizei Dortmund hat die für den heutigen Tag um 14 Uhr angekündigte Demonstration der Querdenker verboten. Die hätte eigentlich im Hoesch Park stattfinden sollen.

Die Begründung: Nach den Gewaltexzessen in Kassel und auf anderen Querdenken-Demos haben sich Anzeichen verdichtet, dass die freie Meinungsäußerung auch in Dortmund nicht Ziel der Veranstaltung sein soll.

Dortmunds Polizeipräsident Gregor Lange äußerte sich dazu, dass es Aufgabe der Polizei sei, solche Versammlungen zu verbieten, wenn eine Gefahr für die öffentliche Sicherheit vorliegt.

Corona-Update: Anzeichen verdichten sich auf Lockdown

Update, Sonntag (21. März), 12.40 Uhr: Die Anzeichen verdichten sich, dass der Lockdown bis weit in den April hin verlängert wird. Es soll zunächst zu keinen weiteren Lockerungen kommen. Beim am Montag (22. März) stattfindenden Corona-Gipfel könnte die sogenannte „Notbremse“ gezogen werden.

Corona-Lockdown: Biontech-Gründer Ugur Sahin mit schlimmer Prognose

Update, Sonntag (21. März), 10 Uhr: Viele Menschen verbinden den kommenden Frühling mit höheren Temperaturen auch gleichzeitig mit einem Ende der Lockdown-Politik. Doch ob sich die Corona-Lage 2021 genauso entwickelt wie im vergangenen Jahr, ist unklar.

Ugur Sahin, Biontech-Gründer, äußerte sich gegenüber der Welt am Sonntag zur aktuellen Corona-Lage und einem Zeitpunkt, wann ein Lockdown in Europa wohl enden könnte.

Er nennt den Spätsommer oder Herbst als eine Zeit, in der ein Lockdown wohl nicht mehr notwendig sein wird. Zwar werde es weiterhin zu lokalen Ausbrüchen kommen und auch weitere Mutationen könnten auftreten. Aber diese werden wohl keinen großen Schrecken verbreiten.

Ganz verschwinden wird das Coronavirus nicht, glaubt Ugur Sahin. Man müsse dann schauen, ob eine Impfung jedes Jahr oder alle fünf Jahre stattfinden wird.

Corona-Update Deutschland: Inzidenz reißt kritische Marke

Update, Sonntag (21. März), 8.30 Uhr: Die Inzidenz in Deutschland hat am heutigen Sonntag 103,9 erreicht. Somit ist die kritische Marke gerisen. 13.733 Neuinfektionen sind hinzugekommen, zudem 99 Todesfälle.

Auch das Bundesland NRW hat mit einer Inzidenz von 103,5 die kritische Marke gerissen. Es sind 2.917 Infektionen und 14 Todesfälle hinzugekommen.

Corona: Händler aus NRW wollen Öffnungen von Geschäften mit „Click and Meet“ beibehalten

Update, Samstag (20. März), 21.10 Uhr: Mehrere große Handelsketten aus NRW - darunter Tedi aus Dortmund oder Takko aus Telgte - wollen sich nicht die Schuld an steigenden Corona-Zahlen zuschieben lassen. Am Beispiel Hannover und Thüringen sei zu sehen, dass die Inzidenz steige, obwohl der Einzelhandel geschlossen habe.

Die Firmen sehen sich in Coronazeiten unfair behandelt und appellieren kurz vor dem Bund-Länder-Gipfel (22. März) an die Politik, das Terminshopping „Click and Meet“ beizubehalten. Das Konzept solle auch ohne Kopplung an Inzidenzzahlen fortgeführt werden. Nicht nur die Wocheninzidenz, sondern auch die Auslastung der Klinik-Intensivbetten, der Anteil schwerer Krankheitsverläufe und vermehrte Tests und Impfungen sollten bei der Beurteilung der Coronalage berücksichtigt werden, fordern sie.

NRW: Wuppertal zieht Corona-Notbremse - Folgen für Schulen

Update, Samstag (20. März), 19.20 Uhr: Die Stadt Wuppertal darf an allen weiterführenden Schulen zum Distanzunterricht zurückkehren. Das teilten das Sozialministerium und die Stadt am Samstagabend mit. Somit werde ab Dienstag (23. März) an den weiterführenden Schulen der Wechselunterricht mit Ausnahme der Abschlussklassen ausgesetzt, hieß es aus dem Ministerium. Beim Betrieb in den Grundschulen ändert sich gegenüber der Vorwoche nichts. Es bleibt dort beim bisherigen Wechselmodell. Weiterführende Schulen dürfen bereits ab Montag in den Distanzunterricht zurückkehren, falls sie schon entsprechende Vorbereitungen getroffen haben.

Die Inzidenz in Wuppertal liege oberhalb des Landesdurchschnitts, so das Ministerium. Das rechtfertige eine stadtbezogene Ausnahme von den landesweiten Grundsatzentscheidungen zum Wechselunterricht in Schulen. Am Freitag hatte der Wert in Wuppertal bei rund 143 Infektionen binnen sieben Tagen auf 100.000 Einwohner gelegen.

Dortmund: Corona-Inzidenz überschreitet jetzt 100

Update, Samstag (20. März), 17.24 Uhr: Die Stadt Dortmund meldet laut eigenen Berechnungen am Samstag einen Inzidenzwert von 106,4 (Vorwoche 67,3). Am Samstag sind 135 positive Testergebnisse neu gemeldet worden. Das ist der zweithöchste Wert seit Mitte Januar.

Damit hat die Stadt die Inzidenz-Grenze von 100 überschritten. Nun könnte die Dortmund Lockerungen zurücknehmen. Theoretisch wären auch die Schließung von Schulen und Kitas möglich, die Oberbürgermeister Westphal seit Tagen fordert. Dazu müsste die Inzidenz aber laut Coronaschutzverordnung stabil über 100 liegen und das Land zustimmen. Das ist bislang nicht der Fall.

Aktuell sind 1016 Menschen in Dortmund mit dem Coronavirus infiziert. 2637 Menschen befinden sich in Dortmund in Quarantäne. 60 Corona-Patienten werden stationär behandelt, darunter 20 intensivmedizinisch, davon wiederum 16 mit Beatmung. (Lest dazu auch unseren Kommentar: Peinlich! Thomas Westphals Corona-Posse mit dem Land ist zum Fremdschämen)

Vor Corona-Gipfel am Montag: Zieht Deutschland die Notbremse?

Update, Samstag (20. März), 17.10 Uhr: Zwei Tage vor dem Corona-Gipfel von Bund und Ländern wird über die sogenannte „Corona-Notbremse“ spekuliert, die ab einer Inzidenz von 100 greifen könnte. Diese müsse laut Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CDU) „überall in Deutschland gleich und konsequent angewandt werden.“ Auch der Ärzteverband Marburger Bund fordert die Aufhebung von Lockerungen bei Übersteigung dieser Grenze. Angele Merkel hatte bereits am Freitagabend gesagt: „Ich hätte mir gewünscht, dass wir ohne diese Notbremse auskommen, aber das wird nicht möglich sein, wenn ich mir die Entwicklung der letzten Tage anschaue.“

Duisburg/NRW: Corona-Verstoß bei Kindergeburtstag - Polizei löst Feier auf

Update, Samstag (20. März), 17 Uhr: Die Polizei in Duisburg hat am späten Freitagabend (19. März) einen Kindergeburtstag mit 29 Gästen aufgelöst. Mit lauter Musik hatten dort 17 Erwachsene, sechs Jugendliche über 14 Jahren sowie sechs Kinder unter 14 Jahren gemeinsam gefeiert. Grund war der dritte Geburtstag eines der Kinder. Gegen 23 Menschen wurden Bußgelder wegen des Verstoßes gegen die Corona-Verordnung ausgesprochen. Platzverweise erhielten 24 Beteiligte, die nicht in dem betroffenen Haushalt leben.

Corona in NRW: Dortmunds Oberbürgermeister übt Kritik an der Landesregierung

Update, Samstag (20. März), 16 Uhr: Dortmund darf (vorerst) die Schulen nicht schließen. Das Machtwort kam aus Düsseldorf von der Landesregierung. Die, so Dortmunds Oberbürgermeister Thomas Westphal (SPD), habe sich noch nicht auf die veränderte Pandemielage eingestellt, heißt es in einer Pressemitteilung der Stadt Dortmund.

Man würde genau sehen, was auf uns zukäme und dabei nicht handeln. Die Gefahr der Ansteckungsbeschleunigung in den Familien sei immens erhöht, so Westphal. Auch von einer Teststrategie sei nichts zu sehen. Das sei eine absurde Situation.

Eindeutige Warnung der Intensivmediziner - Zurück in den Lockdown

Update, Samstag (20. März), 13.15 Uhr: Die Vereinigung der Intensivmediziner warnt aktuell vor einer zu hohen Corona-Inzidenz. Es sei jetzt an der Zeit zu handeln, sagt Gernot Marx, Präsident der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (Divi), gegenüber der Augsburger Allgemeinen.

Sonst würde man den Sommer 2021 leichtfertig verspielen. Im Umkehrschluss fordern die Intensivmediziner eine Rückkehr in den Lockdown.

Trotz Corona: FDP lädt 400 Delegierte nach Dortmund ein

Update, Samstag (20. März), 12.15 Uhr: Der Landesverband der FDP lädt bis zu 400 Delegierte am Sonntag (21. März) zu einer Landeswahlversammlung nach Dortmund ein. Und das trotz explodierender Corona-Zahlen. Wie die WAZ berichtet, wolle man auf ein Hygienekonzept und auf Schnelltests setzen. Die Begründung: Demokratie müsse auch in Zeiten einer Pandemie stattfinden.

Im Gegensatz zur FDP haben NRW-SPD und Bundes-CDU ihre Parteitage digital stattfinden lassen. Die AfD hatte gar nach massivem Protest eine Versammlung in der NRW-Stadt Kalkar abgesagt.

Urlaub zu Zeiten des Coronavirus: Virologe gibt seine Einschätzung

Update, Samstag (20. März), 12 Uhr: Ulf Dittmer, Virologe aus Essen, äußerte sich zum Thema Urlaub an Ostern. Aktuell sei lediglich ein Land auf der Welt stabil. Überall könne sich die Lage schnell und dramatisch verändern. Aus diesem Grund würde er eigentlich von Reisen zu Ostern abraten.

Corona-Update NRW: Inzidenzen schießen in die Höhe

Update, Samstag (20. März), 10 Uhr: Das Robert Koch-Institut meldet am Samstag 16.033 Neuinfektionen und 207 Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19. Die Inzidenz liegt bei 99,9 in Deutschland.

Das Bundesland NRW meldet 3.143 Neuinfektionen und 34 Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19. Mittlerweile gibt es mit dem Märkischen Kreis (206) wieder eine Region in NRW, die eine Inzidenz von über 200 hat. Dahinter kommen 22 Städte und Kreise mit einer Inzidenz zwischen 100 und 200 - darunter auch Essen (103,8), Duisburg (132,1), Gelsenkirchen (125,9), Herne (141,9), Hagen (133) und Köln (103,5).

Corona-Impfung ab Ostern beim Hausarzt möglich

Update, Freitag (19. März), 20.30 Uhr: Bereits ab Ostern sollen die Menschen in ihrer Hausarztpraxis geimpft werden können, berichtet Angela Merkel. „Wir wollen ab April schneller und flexibler werden. Die Devise lautet: Impfen, impfen, impfen. Aus diesem Grund wollen wir auch die niedergelassenen Ärzte an den Impfungen beteiligen. Die Impfungen sollen in der Woche nach Ostern beginnen“, so die Bundeskanzlerin.

Angela Merkel will Einzelhandel wieder schließen

Update, Freitag (19. März), 20 Uhr: War‘s das jetzt mit dem Shoppen? In einer Pressekonferenz sprach Angela Merkel wieder von dem Schließen des Einzelhandels. „Wir sehen, dass die Situation sich sehr schwierig entwickelt“, so die Bundeskanzlerin. Daher sollen die Geschäfte ab einem Inzidenzwert von 100 wieder geschlossen werden. „Wir werden leider auch von dieser Notbremse Gebrauch machen müssen.“

Corona-Pandemie: Belange von Kindern sollen zu wenig geschätzt worden sein

Update, Freitag (19. März), 18.30 Uhr: Kinder- und Jugendärzte in NRW fordern, dass die Belange von Kindern in der Corona-Pandemie mehr geschätzt werden. „Schulen schließen, Schulen öffnen – wir haben das Gefühl, den Politikern fällt nicht viel mehr ein als die Einrichtungen an- und auszuschalten. Wir Erwachsenen haben oftmals die Möglichkeit, im weiter ausgeübten Beruf, zumindest im Homeoffice, ein Mindestmaß an Sozialkontakten aufrechtzuerhalten. Den Kindern hingegen fehlt bei Schließung von Kitas und Schulen der Austausch mit Gleichaltrigen. Und in der Kindheit ist gerade der soziale Austausch ein Motor von Entwicklung – den stehlen wir unseren Kleinsten“, so Christiane Thiele, Landesverbandsvorsitzender des BVKJ Nordrhein zu WDR.

Kita-Schließungen in Dortmund: Land NRW hat sich entschieden

Update, Freitag (19. März), 17.55 Uhr: Die Kitas und Schulen in Dortmund werden auch am kommenden Montag öffnen. Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen hat der Stadt mitgeteilt, dass ihrem Antrag auf Schließung der Schulen und Kitas nicht entsprochen werden kann. Damit finden der Wechsel-Präsenzunterricht in den Schulen ebenso wie die Kindertagesbetreuung weiterhin statt, berichtet die Stadt Dortmund in einer Pressemitteilung.

Urlaub trotz Corona: keine Quarantäne mehr?

Update, Freitag (19. März), 17.30 Uhr: Wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, würden derzeit mehrere Bundesministerien an einem Konzept für Urlauber arbeiten. Demnach soll die Quarantänepflicht aufgehoben werden. Reisende aus Risikogebieten sollen dann nur einen negativen Coronatest vorweisen müssen, heißt es.

Duisburg verschärft Corona-Lockdown

Update, Freitag (19. März), 16.15 Uhr: In Duisburg werden ab sofort die Corona-Regeln verschärft. So darf sich eine Person eines Haushaltes nur noch mit einer weiteren Person treffen. Des Weiteren gilt eine erweiterte Maskenpflicht, das Verbot von Kontaktsport und eine Kita-Notbetreuung.

Corona-Pandemie: Nächster NRW-Kreis darf Schulen schließen

Update, Freitag (19. März), 16 Uhr: Im Oberbergischen Kreis wird ab Montag der Wechselunterricht ausgesetzt. Dem Antrag des Kreises hat die NRW-Landesregierung zugestimmt. Ab Montag (22. März) wird der Unterricht in den Grundschulen und weiterführenden Schulen, mit Ausnahme von Abschlussklassen, bis zu den Osterferien ausgesetzt.

Corona-Lockdown in NRW: Ministerpräsident Armin Laschet mit Sondersitzung im Landtag

Update, Freitag (19. März), 15.45 Uhr: Wie NRW-Ministerpräsident Armin Laschet bekannt gibt, wird es ab dem 22. März keine weiteren Öffnungen geben. Am Montag beraten sich Bund und Länder über das weitere Lockdown-Vorgehen.

Dortmund: Corona-Inzidenzwert kurz vor Lockdown-Verschärfungen

Update, Freitag (19. März), 15.20 Uhr: Die Stadt Dortmund meldet 86 weitere positive Testergebnisse. Von den Neuinfizierten lassen sich 44 Personen 20 Familien zuordnen. Der Inzidenzwert wird vermutlich bei 97,7 (Vortag: 92,8) liegen und nähert sich dramatisch schnell der 100er-Grenze – bei diesem Wert kann die Stadt Verschärfungen der Maßnahmen erlassen. Der genaue Inzidenzwert wird um 0 Uhr vom RKI bekannt gegeben.

Wegen Corona-Zahlen in Köln: Friseur und Zoo nur mit negativem Test

Update, Freitag (19. März), 15 Uhr: Angesichts der hohen Inzidenzwerte in Köln (103,6) zieht Oberbürgermeisterin Henriette Reker die ersten Konsequenzen. Ab Montag ist ein Besuch beim Friseur oder im Zoo nur noch mit einem aktuellen negativen Schnelltest möglich. Der muss am Eingang vorgelegt werden. Das Ergebnis des Coronatests sei nur für 24 Stunden gültig, so die Politikerin.

Corona: Erster Impfgipfel-Entwurf ist bekannt und liefert Klarheit für Hausarztpraxen

Update, Freitag (19. März),14.10 Uhr: Bevor der Impfgipfel offiziell gestartet ist, ist ein erster Entwurf bekannt und liegt dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) vor. Daraus geht hervor, dass die Corona-Impfungen in den Hausarztpraxen nach Ostern starten können. Das heißt, Ärzte sollen frühstens ab dem 5. April mit der Verimpfung gegen das Coronavirus beginnen, spätestens aber ab dem 12. April. Doch die Sache hat einen Haken. Wie aus dem Papier hervorgeht, sollen gerade einmal 20 Impfdosen pro Woche und Praxis anfangs zur Verfügung stehen. Dafür soll wöchentlich an einem Tag eine Impfsprechstunde eingerichtet werden.. Ärzte sind außerdem aufgefordert, zunächst schwerpunktmäßig Patienten zuhause sowie Personen mit Vorerkrankungen gegen Corona zu impfen.

Corona in NRW: Lehrerverband wirft Regierung völliges Versagen vor

Update, Freitag (19. März),12.50 Uhr: Lehrer sind zum größten Teil noch nicht geimpft, die Neuinfektionen bei Schülern steigen rasant an. Noch lautet der bundeslandübergreifende Konsens aber, dass die Schulen geöffnet bleiben sollen. Der Lehrerverband SchaLL.NRW wirft NRW-Bildungsministerin Yvonne Gebauer (FDP) und der Landesregierung jetzt völliges Versagen in der Corona-Schulpolitik vor.

In einer Mitteilung fordern sie daher eine sofortige Schließung der Schulen. Die Schulen könnten ihrer Meinung nach erst wieder geöffnet werden bis folgende drei Maßnahmen umgesetzt sind:

  • Impfungen für alle Lehrkräfte in NRW
  • Alle Unterrichtsräume umgehend mit professionellen Raumluftfilteranlagen auszustatten
  • Mindestens zwei Tests pro Woche für alle Schüler und Lehrkräfte in NRW

Corona-Pandemie: NRW droht Insolvenzwelle

Update, Freitag (19. März), 12.30 Uhr: Die Wirtschaftsauskunftei Crifbürgel teilte am Freitag mit, dass NRW eine Reihe an Unternehmensinsolvenzen drohe. Die Zahl der Firmenpleiten im Jahr 2021 könne auf rund 10 000 steigen. Das seien doppelt so viele wie 2020. Als Grund nennt ein Sprecher der Crifbürgel, dass sich die Auswirkungen der Pandemie erst allmählich zeigen würden. Auch konnten viele Firmen den ersten Lockdown noch gut überbrücken, mit den aktuellen Schließungen haben sie deutlich mehr zu kämpfen. Die Auskunftei geht daher davon aus, dass zu dem normalen Insolvenzgeschehen eine Welle von fast 4500 zusätzlichen Firmenpleiten auf NRW zurollt.

Corona-Impfungen in NRW nehmen wieder an Fahrt auf

Update, Freitag (19. März), 11.50 Uhr: Nach vier Tagen Pause geht es ab heute in vielen Impfzentren in NRW mit der Verimpfung gegen das Coronavirus weiter. Alle bereits vereinbarten Impftermine finden in der Regel ab sofort wieder wie geplant statt. Wie die Stadt Münster beispielsweise mitteilte, sollen Betroffene, deren Termin aufgrund des Impfstopps ausgefallen sind, per Mail über einen neuen Termin informiert werden.

In anderen Kreisen werden diejenigen dazu aufgerufen, sich einen neuen Termin zu buchen. NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) sagte bereits am Donnerstagabend: „Wir werden genau da weitermachen, wo wir aufgehört haben“. Man setze jetzt alles daran, die abgesagten Impftermine schnell neu zu vergeben.

Corona in NRW: Impfvordrängler sorgen im Ruhrgebiet für Ärger

Update, Freitag (19. März), 11.07 Uhr: Nachdem die Impfung mit Astrazeneca wieder aufgenommen wurde, geht es weiter mit den Impfungen für bestimmte Berufsgruppen und der Über-80-Jährigen. Im Kreis Unna stellt man jedoch fest, dass vermehrt Personen Termine buchen, die laut Corona-Impfverordnung des Bundes nicht an der Reihe sind.

„Wer sich einen Termin bei der Kassenärztlichen Vereinigung bucht, obwohl er noch keine 80 Jahre oder älter ist, muss am Impfzentrum abgewiesen werden“, stellt der Leiter des Gesundheitsamts Josef Merfels klar. Das verzögere die Impfung der tatsächlich Berechtigen. Er appellierte daher an die Bürger, die noch nicht an der Reihe sind, etwas Geduld zu haben. Ähnliche Meldungen werden aus Herne laut. Auch hier schickt man Personen wieder weg, die offiziell nicht an der Reihe sind.

Corona: Kleinkinder sehr viel stärker von britischer Mutation betroffen

Update, Freitag (19. März), 10.50 Uhr: Karl Lauterbach erklärte außerdem in der Pressekonferenz, dass man aktuell sehe, dass Kinder sehr viel stärker von der britischen Mutante B.1.1.7 betroffen seien als bei der Ursprungsvariante. Sie seien inzwischen ebenso ansteckend wie Erwachsene.

Da Kinder viele Kontakte haben, wäre der Aufbau der doppelten Testung der Schüler der Königsweg, um Tempo bei der Pandemiebekämpfung zu gewinnen. Lauterbach mahnt daher an, dass es am allerwichtigsten sei, jetzt die Tests in den Schulen auszubauen.

Spahn ging indessen darauf ein, dass man Astrazeneca bei der Produktion unterstütze – ebenso wie den neuen Corona-Impfstoff des Herstellers Johnson & Johnson. Mit diesem könne man aber nicht vor Mitte, Ende April rechnen. Zu der Kritik, warum man den russischen Sputnik nicht bestelle, sagte er, dass hier die europäische Datenlage diesbezüglich noch nicht ausreichend sei. Doch man sei in Kontakt mit den russischen Behörden und spreche auch über mögliche Verträge.

Corona: Jens Spahn, Lars Schaade und Gesundheitsexperte Karl Lauterbach zur aktuellen Lage

Update, Freitag (19. März), 10.15 Uhr: Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU), der Vize-Chef des Robert-Koch-Instituts, Lars Schaade, und SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach äußern sich in einer aktuellen Pressekonferenz zur derzeitigen Corona-Lage. Jens Spahn erklärte noch einmal wie es zu dem Impfstopp von Astrazeneca kommen konnte und wie man jetzt – nach der Empfehlung der EMA – die Corona-Impfungen mit dem Impfstoff wieder aufnehmen wird.

Lars Schaade vom RKI gab einen Überblick über die aktuellen Zahlen. Die Zahl der Intensivpatienten nehme wieder zu, so Schaade. Noch wirke sich das nicht auf die Todeszahlen aus, damit sei aber in den nächsten Wochen zu rechnen. Es sei nun real, dass das Wachstum erneut exponentiell ist. Im RKI gehe man davon aus, dass dies aufgrund der britischen Mutante zustande gekommen ist. Zu Ostern seien daher Zahlen wie um Weihnachten denkbar. Wenn jedoch jeder mitarbeite und sich an die Maßnahmen halte, könne man diesen Effekt noch abfedern.

Corona in Deutschland: Reisen über Ostern sollte unbedingt vermieden werden

Er appelliert daher an alle Bürger, Ostern nur im engsten Familienkreis und wenn möglich an der frischen Luft zu verbringen. Denn auch die kostenlosen Schnelltests würden keine hundertprozentige Sicherheit bieten und man könne in seltenen Fällen dennoch mit Corona infiziert sein, obwohl das Ergebnis negativ ist. Daher rät er auch von Reisen an den Feiertagen ab, denn Mobilität heize die Pandemie an.

Der SPD-Politiker Lauterbach erklärte, dass die Sorge vor einer Sinusvenen-Thrombose unbegründet sei. Diese Erkrankung komme extrem selten vor. Trotz Aufnahme der Impfungen sieht er dennoch keinen Weg daran vorbei, wieder in den harten Lockdown zu gehen. Er sieht dafür zwei Möglichkeiten. Man könne noch warten, dann werde die Zeit der Schließungen deutlich länger dauern. Alternativ könne man jetzt sofort in einen kurzen, radikalen Lockdown zurückkehren, der dafür dann von kürzerer Dauer sein könnte. Würde man jedoch nicht bald handeln, spitzt sich die Lage auf den Intensivstationen wieder zu, prophezeit Lauterbach.

Corona in NRW: Virologe aus Essen rät von Oster-Urlaub ab

Update, Freitag (19. März), 9.45 Uhr: Nachdem das Auswärtige Amt die Reisewarnung für Mallorca aufgehoben hatte, hatte die Regierung dennoch von Reisen ins Ausland abgeraten. Diese Meinung bestätigt jetzt noch einmal Ulf Dittmer, Virologe aus Essen. Er rät dazu, auf Urlaubsreisen rund um Ostern zu verzichten.

Außer in Israel wäre die Lage in allen anderen Ländern instabil – auch auf den Balearen, so der Experte gegenüber der Deutschen Presseagentur (dpa). Seiner Meinung nach, gibt es bei einer Reise gleich mehrere Risiken. So könne man sich vor Ort infizieren und dort ins Krankenhaus müssen oder man sei von Quarantäne-Maßnahmen und ausfallenden Flügen betroffen. Auch innerdeutscher Urlaub sei nicht ganz unbedenklich. Mobilität erhöhe die Virusverbreitung und die Infektionszahlen. „Ich würde es jetzt nicht tun“, sagte Ulf Dittmer deutlich. Jeder solle sich jetzt selbst genau überlegen, was er an Urlaub verantworten könne.

Ulf Dittmer, Direktor des Instituts für Virologie der Uniklinik Essen, rät vom Oster-Urlaub auf Mallorca ab.

Corona-Pandemie in Europa: Laschet fordert Kooperationen über Grenzen hinweg

Update, Freitag (19. März), 9.15 Uhr: Armin Laschet (CDU) und der österreichische Bundeskanzler Sebastian Kurz haben bei einem gemeinsamen Treffen eine einheitliche europäische Lösung im Kampf gegen die Corona-Pandemie gefordert. Es benötige eine Kooperation über Grenzen hinweg, denn das Virus kenne keine Grenzen, so der NRW-Ministerpräsident.

Im Hinblick auf europäische Lösungen gehe es auch darum, Grenzkontrollen wieder abzubauen und Quarantäneregelungen zu lockern, sobald die Reisefreiheit wieder möglich ist. Und laut Kurz dürfte es auch nicht mehr allzu lange dauern bis es soweit ist. Er sieht Europa auf den letzten Metern der Corona-Krise. Man müsse jetzt die Pandemie noch etwas ertragen, im Sommer könne man aber wieder normal leben – und dann freue Österreich sich darauf, viele Gäste aus NRW begrüßen zu dürfen.

Corona in NRW: Klima-Streik trotz Pandemie

Update, Freitag (19. März), 9.00 Uhr: Auch wenn die meisten sich aktuell mehr mit Themen rund um die Corona-Pandemie beschäftigen dürften, ist der Klimawandel weiterhin ein Problem, das nicht aus der Welt ist. Fridays for Future will daher nun wieder am heutigen Freitag auf die Straße gehen und ein Zeichen für einen schnelleren Kohleausstieg und gegen die fortschreitende Erderwärmung setzen. Unter strengen Corona-Auflagen sollen heute in mehreren NRW-Städten Kundgebungen stattfinden. Aufgrund von Corona hat man sich beispielsweise in Dortmund für die Klima-Demo etwas Besonderes einfallen lassen, um Abstandsregeln einhalten zu können und große Menschenansammlungen zu vermeiden.

Corona in NRW: Kostenlose Schnelltest werden häufig in Anspruch genommen

Update, Freitag (19. März), 8.15 Uhr: Seit letztem Mittwoch (10. März) kann man sich in NRW bei über 2600 Teststellen kostenlos auf Corona testen lassen. Seitdem wurden laut Informationen des Gesundheitsamtes 194.224 Schnelltests durchgeführt – davon rund 120.000 in der aktuellen Woche. Die Quote der positiven Tests liegt bei 1,07 Prozent.

Corona in NRW: Inzidenz steigt – Märkischer Kreis nähert sich einem Wert von 200

Update, Freitag (19. März), 7.15 Uhr: Das Landesgesundheitszentrum Nordrhein-Westfalen meldete am Freitagmorgen 3.474 Neuinfektionen mit dem Coronavirus. Die Sieben-Tage-Inzidenz stieg mit den neuen Zahlen um 4,4 auf 96,4. Sie lag damit knapp über dem bundesweiten Schnitt, den das RKI am Morgen mit 95,6 auswies. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 stieg um 35 auf 13.838.

Große Sorgen bereitet der Märkische Kreis, wo der Inzidenzwert im Vergleich zum Donnerstag um 7,8 auf 188,7 anstieg. In keinem anderen Kreis und keiner kreisfreien Stadt war der Wert größer. Ebenfalls über 150 lag die Stadt Herne im Ruhrgebiet (160,4). Dahinter folgten Wuppertal (143,3), Minden-Lübbecke (140,8) und der Kreis Siegen-Wittgenstein (134,0).

Unter der einst kritischen Schwelle von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen lagen laut LZG am Freitagmorgen nur noch zwei Kreise in Ostwestfalen. In Bielefeld lag der Wert bei (45,8), in Höxter bei (47,8).

Die Corona-Fallzahlen im Märkischen Kreis (hier das alte Rathaus in Menden) steigen weiterhin an.

Corona-Zahlen aktuell: Deutschlandweite Inzidenz nähert sich kritischer 100er-Marke

Update, Freitag (19. März), 06.25 Uhr: Auch am Freitag (19. März) meldet das Robert Koch-Institut (RKI) wieder einen drastischen Anstieg der Neuinfektionen. Binnen der letzten 24 Stunden kamen bundesweit 17.482 Neuinfektionen hinzu. Die Sieben-Tage-Inzidenz steigt damit im Vergleich zum Vortag von 90 auf 95,6. Außerdem sind weitere 266 Personen in Verbindung mit Covid-19 verstorben.

Für NRW meldet das Institut 3.474 neue Coronafälle. Auch hier nähert sich der Inzidenz-Wert der kritischen 100er-Marke. Die Inzidenz gibt an, wie viele Menschen je 100.000 Einwohner sich in den vergangenen sieben Tagen mit dem Coronavirus angesteckt haben. In NRW liegt er heute Morgen bei 96,4.

Corona-Impfung: Astrazeneca wird ab Morgen wieder geimpft

Update, Donnerstag (18. März), 20.20 Uhr: Nach der Entschärfung des Astrazeneca-Impfstoffes von der EMA, hat Jens Spahn in einer Pressekonferenz bestätigt, dass es ab Freitag (19. März) mit dem Impfen des Stoffes weitergehen wird. „Ich habe mich sehr klar dafür ausgesprochen, dass wir nun zügig weiter impfen. Dass die Impfkampagne auch mit Astrazeneca weitergehen kann. Unser Ziel ist es, dass schon morgen wieder mit der Impfung mit Astrazeneca begonnen werden kann“, so Spahn.

Der Gesundheitsminister in der Pressekonferenz: „Es war nach der Empfehlung des Paul-Ehrlich-Instituts geboten, die Impfungen auszusetzen. [...] Die Bürger können darauf vertrauen, transparent informiert zu werden.“ Weiter heißt es: „Ärztinnen und Ärzte müssen über das schwerwiegende Risiko von Hirnvenentrombosen bei Frauen unter 55 Jahren informiert werden, damit sie ihrerseits die Impfwilligen entsprechend aufklären können“, so Spahn.

Corona-Krise: Kreis Düren schließt alle Schulen

Update, Donnerstag (18. März), 20.05 Uhr: Der Kreis Düren darf bisher als erster Kreis in NRW seine Schulen wieder schließen. Die NRW-Staatskanzlei hat den Antrag des Kreises stattgegeben.

Alle Corona-News aus NRW vor dem Abend des 16. März lest ihr in unserem alten News-Ticker auf RUHR24.de.

Rubriklistenbild: © Federico Gambarini/dpa

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