Live-Ticker zur Covid-19-Pandemie

Corona in NRW: Aussicht auf Gastronomie und Urlaub im Inland +++ Regierung will Urlaubsreisen ins Ausland unterbinden

Das Coronavirus (SARS-CoV-2) dominiert das Leben in Deutschland und NRW weiterhin. Über alle Entwicklungen zur Covid-19-Pandemie informiert RUHR24 im Live-Ticker.

Kreis/kreisfreie StadtInzidenzwert, 24. März (Vergleich zum Vortag)
Gesamt NRW111,2 (+1,9)
Dortmund108,6 (-0,2)
Bochum104,8 (+0,8)
Essen105,0 (-0,3)
Duisburg148,6 (+7)
Gelsenkirchen150,6 (+8,9)
Kreis Recklinghausen107,8 (+6,8)
Kreis Unna73,9 (+0,3)

Dieser Ticker wird nicht weiter geführt. Alle News zu Corona in NRW im neuen Live-Ticker von RUHR24.de.

Merkel will Urlaub in der Pandemie unterbinden

Update, Mittwoch (24. März), 15.30 Uhr: Unterbindet die Bundesregierung Urlaubsreisen in das Ausland? Aktuell würde, laut Ulrike Demmer, stellvertretende Sprecherin der Regierung, ein entsprechender Prüfauftrag vorliegen. Dementsprechend könnten Reisen nach Mallorca in der nächsten Zeit ausfallen.

Corona in NRW: Kreis Unna will luca-App einsetzen

Update, Mittwoch (24. März), 15 Uhr: Die App „luca“ soll im Kreis Unna die Nachverfolgung der Corona-Infektionen erleichtern. Das teilte der Kreis am heutigen mittwoch mit. Aktuell würde man alle nötigen Schnittstellen beim Gesundheitsamt schaffen.

Landrat Mario Löhr (SPD) stellte klar: „Wir warten nicht auf grünes Licht von anderen Stellen und werden ab April mit der App. Öffnungsschritte werde es zwar moch nicht geben. Doch will man im Kreis Unna vorbereitet sein, wenn es soweit ist.

NRW-Ministerpräsident Armin Laschet verkündet neues Corona-Pandemie-Gesetz

Update, Mittwoch (24. März), 14.32 Uhr: Bevor sich Angela Merkel dem Kreuzverhör gestellt hat, verkündetete NRW-Ministerpräsident Armin Laschet, dass NRW ein neues Pandemie-Gesetz hat, das die Landesregierung besondere Befugnisse zu kurzfristigen Entscheidungen zuspricht. Das neue Pandemie-Gesetz wurde notwendig, weil das bisherige sogenannte Infektionsschutz- und Befugnisgesetz Ende März außer Kraft tritt.

Der Landtag NRW kann künftig rechtswirksam Einspruch gegen Corona-Verordnungen der Regierung einlegen, die sie dann unverzügich verändern oder zurückziehen muss, berichtet der WDR. Oppositionsführer Thomas Kutschaty (SPD) sprach von einem „konstruktiven Einspruchsrecht“.

Angela Merkel im Corona-Kreuzverhör: So steht die Kanzlerin zur Gastronomie und Urlaub

Update, Mittwoch (24. März), 14.25 Uhr: Auf die Nachfrage, warum kontaktarmer Urlaub in anderen Bundesländern verboten ist, entgegnete die Bundeskanzlerin: „Der Begriff kontaktarmer Urlaub führt in die Irre, finde ich.“ Als Beispiel nannte sie einen Campingurlaub. Außerdem führe das zu Mobilität zwischen den Bundesländern. Angela Merkel gab aber auch einen Ausblick: Bei sinkenden Inzidenzen könne sie sich durchaus Lockerungen vorstellen.

Ähnlich sieht sie es bei der Außengastonomie. Hier meinte die Bundeskanzlerin, dass zeitnah nach Click&Meet auch die Außengastonomen wieder aufmachen könnten. Allerdings nur unter der Bedingung, dass die Inzidenzen konstant und unter 100 sind, nachdem Click&Meet eingeführt wurden.

Corona-Selbsttests an Schulen und Kitas: Kritik an mangelnden Testungen

Update, Mittwoch (24. März), 13.47 Uhr: Grünenpolitikerin Kathrin Göring-Eckhardt kritisiert, sie habe von Eltern gehört, dass viele Selbsttests nicht bei den Kindern in Schulen und Kitas ankommen. Angela Merkel betonte, sie müsse sich auf das Wort der Länder verlassen können, die übermittelt haben, dass der Bedarf der Selbsttests gedeckt sei. Außerdem verspricht sie, dass wenn neue Tests gebraucht werden, neue bestellt werden.

Um das Testvorgehen an jeder einzelnen Schule und Kita könne sich die Bundesregierung nicht kümmern. Zudem fragte Kathrin Göring-Eckhardt nach einem Wellenbrecher in der dritten Welle. Angela Merkel wurde deutlich: „Durch ganz konsequente Durchführung der Notbremse.“ Das bedeutet den Rückgang zu den Kontaktbeschränkungen. Über Ausgangssperren müsse nachgedacht werden. Das will die Bundesregierung aber den Ländern überlassen. Allerdings bestätigte die Bundeskanzlerin auch, dass möglicherweise auch über Gesetzgebungsprozesse nachgedacht werden müsse.

Corona-Schnelltests in den Ländern: Offenbar genügend Tests geliefert

Update, Mittwoch (24. März), 13.30 Uhr: Corona-Selbsttests sind seit Kurzem möglich. Der Nachfrage, wie denn gesichert werden könne, ob alle Länder genügend bekommen würden, entgegnete Bundeskanzlerin Angela Merkel, dass die Länder für die Beschaffung zuständig sind.

Diese haben Verantwortliche abgestellt. Die Bundeskanzlerin hat auch eine gute Nachricht. Offenbar haben die Bundesländer zurückgemeldet, dass genügend Selbsttests für März und April bestellt wurden – auch mit Blick auf Schulen und Kitas. Die Taskforce bestünde trotzdem weiter.

Merkel zum Beschluss-Drama: „Einzig und allein mein Fehler“

Update, Mittwoch (24. März), 12.18 Uhr: Kurzfristig hatte Kanzlerin Angela Merkel (CDU) zu einer weiteren Ministerpräsidenten-Konferenz einberufen. In der Konferenz haben Merkel und die Länder-Chefs die zuvor festgelegte „Osterruhe“ wieder abgesägt. Auch wenn die „Osterruhe“ nicht wie geplant stattfindet, appelliert NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) an die Bürger, „trotzdem möglichst viel von dieser Osterruhe einkehren zu lassen, möglichst nicht zu verreisen“.

In einer Pressekonferenz erläutert die Bundeskanzlerin ihre Entscheidung. Merkel habe sich heute dazu entschlossen, die „Osterruhe“ zu stoppen. Der Beschluss der „Osterruhe“ wäre mit bester Absicht entworfen worden, um die dritte Corona-Welle zu stoppen. Doch die Idee war laut Merkel ein Fehler, trotz aller guten Gründe. In der kurzen Zeit wären die geplanten Maßnahmen für die Ostertage nicht umsetzbar, da zu viele Fragen noch ungeklärt wären.

„Einzig und allein mein Fehler, am Ende trage ich die Verantwortung“, sagte sie nach der Konferenz mit den Ministern. Ein Fehler müsse benannt und korrigiert werden – rechtzeitig. Merkel wisse, dass die kurzfristige Änderung zusätzliche Verunsicherung bei den Bürgern auslöse, „das bedauere ich zutiefst und bitte alle Bürgerinnen und Bürger um Verzeihung.“

Merkel entschuldigt sich bei allen Bürgern für das Beschluss-Drama.

„Osterruhe“ vom Tisch: Merkel räumt Fehler ein

Update, Mittwoch (24. März), 11.14 Uhr: Laut Spiegel- und Bild-Informationen ist die angekündigte „Osterruhe“ bereits wieder vom Tisch – keine 48 Stunden nachdem die Beschlüsse gefällt wurden. Angela Merkel (CDU) spricht von einem Fehler, den sie gemacht hätte, sie würde laut Bild und Spiegel die Verantwortung übernehmen. Mehr dazu in Kürze.

Modellprojekte für Öffnungen in der Corona-Krise angekündigt

Update, Mittwoch (24. März), 11.09 Uhr: „Lockdown ja, Lockdown nein müssen wir überwinden“, sagte NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) heute im Landtag. Nordrhein-Westfalen will in etwa einem halben Dutzend Modellregionen Öffnungen coronabedingter Einschränkungen mit strengen Schutzmaßnahmen und Testkonzepten erproben. Die Landesregierung werde befristeten Projekte „schnell nach Ostern möglich machen“, sagte Laschet. Dann könnte etwa erprobt werden, mit negativem Corona-Test wieder Kinos, Sport- oder Kulturveranstaltungen zu besuchen.

Nach Kritik an den Corona-Beschlüssen: Merkel berät kurzfristig erneut mit den Ministerpräsidenten

Update, Mittwoch (24. März), 10.11 Uhr: Wie Armin Laschet (CDU) im Landtag mitteilt, soll Angela Merkel (CDU) kurzfristig zu einer erneuten Corona-Schalte eingeladen haben. Um 11 Uhr beraten die Bundeskanzlerin und die Ministerpräsidenten erneut über die Corona-Maßnahmen.

Corona-Lockdown an Ostern: Gesundheitsexperte hätte sich härtere Beschlüsse gewünscht

Update, Mittwoch (24. März), 9.45 Uhr: Der aktuelle Lockdown-Beschluss für die Ostertage wird teilweise hart kritisiert, so warnt der Handelsverband vor einem Kundenansturm in den Supermärkten. Einem geht der Lockdown aber nicht weit genug: SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach hätte sich die Osterruhe noch härter und mit Ausgangssperre gewünscht. „Wir brauchen noch einmal einen Lockdown-Beschluss, den haben wir ja jetzt auch gefasst, ich hoffe, er wirkt ausreichend, ich hätte ihn früher gefasst und auch härter“, sagte Lauterbach heute im WDR. „Wir brauchen nochmal einen Lockdown, um das Tempo aus dieser B.1.1.7-Mutation rauszuholen. Das haben alle anderen auch nicht anders geschafft. Es gibt keinen dritten Weg.“ Die Coronavirus-Mutation wurde inzwischen auch in Dortmund nachgewiesen.

Grund für die teils harten Beschlüsse sind die weiterhin ansteigenden Infektionszahlen in NRW und Deutschland. Seit einigen Wochen steigt die Inzidenz kontinuierlich an, zudem verbreiten sich die teils gefährlicheren Mutationen immer schneller.

Wegen Corona-Pandemie: Krankschreibung per Telefon wieder möglich

Update, Mittwoch (24. März), 9.30 Uhr: Um Arztpraxen zu entlasten und mögliche Corona-Kontakte zu verhindern, sind Krankschreibungen per Telefon weiterhin erlaubt. Die Regelung gilt zunächst bis Ende Juni 2021.

Coronavirus in NRW: Inzidenz steigt im Land weiter an

Update, Mittwoch (24. März), 8.11 Uhr: Der Corona-Inzidenzwert in NRW steigt weiterhin an. Das Robert Koch-Institut (RKI) wies am Mittwochmorgen 111,2 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche aus. Gestern hatte die Inzidenz bei 109,2 gelegen, am Mittwoch (17. März) vergangener Woche lag der Wert noch bei 85,1. Die Gesundheitsämter meldeten 3455 Fälle von Neuinfektionen innerhalb eines Tages und 34 weitere Todesfälle.

Corona in NRW: Laschet informiert über die neuen Beschlüsse in NRW

Update, Mittwoch (24. März), 6.30 Uhr: NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) unterrichtet den Landtag heute über die Bund-Länder-Beschlüsse im Kampf gegen die Corona-Pandemie. Auch in NRW wird der allgemeine Lockdown bis zum 18. April verlängert. Laschet hatte außerdem angekündigt, dass NRW die Corona-Notbremse umsetzen werde. Das bedeutet die Rücknahme bereits erfolgter Lockerungen wie Öffnungen von Geschäften, Museen und Sportanlagen, wenn die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz dauerhaft über 100 liegt. Die Verschärfungen in NRW sollen ab Montag (29. März) gelten.

Corona-Lockdown in NRW verlängert: Noch keine Angaben zu strengen Maßnahmen

Update, Dienstag (23. März), 22.11 Uhr: Wie genau Nordrhein-Westfalen die beim Corona-Gipfel beschlossenen Lockdown-Maßnahmen umsetzen will, dazu hat das Land bislang keine Einzelheiten genannt. „Wir können nicht konkreter werden, solange die Corona-Schutzverordnung nicht unter Dach und Fach ist“, zitiert der WDR einen Sprecher des NRW-Gesundheitsministeriums.

Zudem wurden keine Angaben dazu gemacht, wann die Neufassung der Verordnung veröffentlicht werden soll. Die aktuelle Corona-Schutzverordnung gilt seit dem 8. März und tritt mit Ablauf des 28. März 2021 außer Kraft.

Belgien und Holland: NRW-Nachbarländer wollen harten Lockdown ebenfalls verlängern

Update, Dienstag (23. März), 20.54 Uhr: Die niederländische Regierung will den Lockdown um drei Wochen bis zum 20. April verlängern. Als Grund nannte Premierminister Mark Rutte die wachsende Zahl an Neuinfektionen und Behandlungen in Krankenhäusern. Die Warnung vor Reisen ins Ausland wird bis zum 15. Mai verlängert.

Ähnlich sieht die Situation in Belgien aus. Auch dort zeichnet sich angesichts stark steigender Ansteckungszahlen ein weiterer harter Corona-Lockdown ab. Regierungschef Alexander De Croo setzte für Mittwoch (24. März) eine Krisensitzung mit Vertretern der Regionalregierungen an. Übereinstimmenden Medienberichten zufolge stehen dabei unter anderem Geschäfts- und Schulschließungen und eine Ausweitung der nächtlichen Ausgangssperre bis mindestens nach Ostern zur Debatte.

In NRW greift ab Montag die Notbremse: Müssen Friseure wieder schließen?

Update, Dienstag (23. März), 20.25 Uhr: Wegen der stetig steigenden Sieben-Tage-Inzidenz greift in NRW ab Montag (29. März) die sogenannte Corona-Notbremse. Die seit dem 7. März geltenden Öffnungen und Lockerungen werden dann wieder zurückgenommen. Aber was bedeutet das für Friseure – müssen sie wieder schließen? Aktuell sieht es so aus, dass die Friseursalons nur von den Verschärfungen Ostern betroffen sind.

Corona in Deutschland: Bislang 16 Fälle von Blutgerinnseln nach Astrazeneca-Impfung

Update, Dienstag (23. März), 18.40 Uhr: In Deutschland sind bislang 16 Fälle von Blutgerinnseln im Gehirn nach einer Astrazeneca-Impfung bekannt. Alle Fälle seien bisher (Stand: 22. März) mit einer Ausnahme bei Frauen im Alter von 20 bis 63 Jahren aufgetreten, wie eine Sprecherin des für Impfstoffe zuständigen Paul-Ehrlich-Instituts mitgeteilt hat.

In vier Fällen endete die sogenannte Hirnvenenthrombose tödlich. In zehn der 16 Fälle wurde zusätzlich zu einer Sinusvenenthrombose, einer speziellen Form der Hirnvenenthrombose, ein Mangel an Blutplättchen festgestellt.

In NRW will man jetzt mit dem Impfstoff von Astrazeneca in Sachen Corona-Impfungen auf die Tube drücken.

Corona in NRW: Gruppensport im Freien wird wieder gestrichen

Update, Dienstag (23. März), 18.25 Uhr: Ab Montag (29. März) gelten in NRW wieder die harten Lockdown-Regelungen. Das bedeutet auch: Gruppensport im Freien oder andere sportliche Aktivitäten auf Sportanlagen werden wieder gestrichen. Besonders bitter: Erst vor wenigen Wochen waren die Sportanlagen wieder geöffnet worden. Das stellt nun auch viele Amateur-Ligen in NRW vor Probleme, die weiter keine Perspektive für eine mögliche Saisonfortsetzung sehen, berichtet der WDR.

Corona in Dortmund: Neuinfektionen in Dortmund explodieren – Inzidenzwert steigt

Update, Dienstag (23. März), 17.52 Uhr: Die Stadt Dortmund meldet am Dienstag (23. März) 95 weitere positive Testergebnisse. 30 Fälle davon lassen sich 14 Familien zuordnen. Insgesamt haben sich in der Ruhrmetropole seit Beginn der Pandemie nun 19.916 Menschen mit SARS-CoV-2 angesteckt. Derzeit sind 1111 Menschen akut infiziert.

Der Inzidenzwert wird nach Berechnungen der Stadt mit den Neuinfektionen nun bei 110,5 liegen. Zum Vergleich: Am Dienstag vor einer Woche (16. März) betrug der Inzidenzwert in Dortmund noch 79,6. Zudem meldet die Stadt zwei weitere Corona-Todesfälle: Ein 71-jähriger Mann und eine 74-jährige Frau sind ursächlich an Covid-19 gestorben.

Auch in Sachen Virus-Mutation gibt die Stadt ein Update: Bis jetzt sind insgesamt in Dortmund 670 Infektionsfälle mit Virusvarianten nachgewiesen, davon 669 mit britischer Variante (B.1.1.7) und ein Fall mit südafrikanischer Variante (B.1.351).

Corona in Deutschland: Impftempo soll ab Ostern radikal anziehen

Update, Dienstag (23. März), 17.36 Uhr: Das Impftempo soll nach dem schleppenden Start nach Ostern radikal anziehen. Nach Bild-Informationen erwartet Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) zwischen dem 5. April und dem 1. Mai wöchentlich bis zu 5,5 Millionen neue Impfdosen der Hersteller Biontech, Moderna und AstraZeneca.

Allein die Firma Biontech werde nach Prognosen seine Lieferungen von derzeit 1,076 Millionen auf 2,515 Millionen Impfdosen pro Woche erhöhen.

Corona in NRW: Zusätzliche Impftermine in Essen frei

Update, Dienstag (23. März), 17.25 Uhr: Das Land Nordrhein-Westfalen stellt den Impfzentren aktuell mehr Impfstoff der Firma BionTech zur Verfügung – so auch dem Impfzentrum Essen. Um die Impfreihenfolge weiterhin einzuhalten, können in Essen deshalb ab Freitag (26. März) für den Monat April vereinbarte Impftermine der priorisierten Personengruppe der über 80-Jährigen vorgezogen werden. Umbuchungen können bei der Patienten-Hotline der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein vorgenommen werden.

Impfungen und Schnelltests sollen Deutschland aus dem Lockdown bringen.

Corona-Pandemie: Ruhetage sollen laut Söder und Schwesig wie Feiertage behandelt werden

Update, Dienstag (23. März), 17.05 Uhr: Die für Ostern geplanten „Ruhetage“ an Gründonnerstag (1. April) und Karsamstag (3. April) haben in den Köpfen vieler Arbeitnehmer Fragezeichen hervorgerufen. Die Tage sollen – zumindest wenn es nach Bayerns Ministerpräsident Markus Söder und Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Schwesig geht – wie Feiertage behandelt werden.

Für die Beschäftigten brächte das entsprechende Zuschläge mit sich, wenn sie arbeiten, so Söder am Dienstag (23. März) in München. Die Rechtsgrundlage dafür werde noch am Dienstag (23. März) vom Bund entschieden.

Corona in NRW: Infektionsgeschehen in Herne unter Kontrolle

Update, Dienstag (23. März), 16.50 Uhr: In Herne ist das Infektionsgeschehen in den Einrichtungen zur Eingliederung für Menschen mit Behinderung inzwischen unter Kontrolle gebracht und die ersten Personen bereits aus der Quarantäne entlassen worden, berichtet die Stadt in einer Mitteilung. Massen-Ausbrüche in den jeweiligen Einrichtungen hatten die Inzidenz in der Stadt zuletzt zum Explodieren gebracht.

Auch die Impfungen für Mitarbeitende in Kitas und Schulen liefen erfolgreich weiter, die notwendigen Impfdosen seien in Herne eingetroffen, berichtet die Stadt. Das Impfzentrum werde auch am geplanten „Ruhetag“, dem Gründonnerstag, seinen Betrieb fortsetzen.

Corona in NRW: Ausbruch in Gemeinde im Kreis Lippe weitreichender als gedacht

Update, Dienstag (23. März), 16.41 Uhr: Der Corona-Ausbruch in einer Baptistengemeinde in Lage (Kreis Lippe) scheint größere Kreise zu ziehen, als bisher gedacht. Inzwischen sind 152 Mitglieder positiv auf das Coronavirus getestet, mehr als 1.000 Mitglieder sind in Quarantäne. Weitere 700 Testergebnisse stehen noch aus.

Coronavirus: Wirtschaftsminister Altmaier kündigt neue Hilfen für Unternehmer an

Update, Dienstag (23. März), 15.58 Uhr: Bundeswirtschaftsminister Altmaier (CDU) hat einen neuen „Wirtschaftsgipfel“ angekündigt. Dabei solle es neben der aktuellen Lage auch darum gehen, wie es nach dem Ende der Pandemie bei Innovationen und Erneuerungen vorangehen könne.

In den kommenden Tagen will Altmaier außerdem Details über zusätzliche Coronahilfen für Firmen vorstellen - dies wurde bereits beim Bund-Länder-Gipfel angekündigt. Laut Beschluss ist ein „ergänzendes Hilfsinstrument“ für die Unternehmen geplant, die besonders schwer und über eine sehr lange Zeit von Schließungen betroffen sind.

Laut Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) werden die Corona-Hilfen an Unternehmen jetzt wieder ausgezahlt.

Corona in NRW: Kreis schließt Schulen kurz vor den Osterferien

Update, Dienstag (23. März), 15.25 Uhr: Der Märkische Kreis (NRW) macht nach dem Bund-Länder-Gipfel ernst und schließt seine Schulen ab Mittwoch (24. März), vorerst bis zu den Osterferien. Für die Schüler bedeutet das: zurück in den Distanzunterricht. Ausgenommen sind Abschlussklassen.

Die Maßnahme soll dieses Mal mit dem NRW-Gesundheitsministerium abgestimmt sein, heißt es in einer Mitteilung des Kreises. In Bezug auf Kitas und Kindergärten soll es Eltern freigestellt sein, ob sie ihre Kinder in die Einrichtungen bringen. Und auch der Kreis Minden-Lübbecke möchte den Präsenzunterricht an weiterführenden Schulen außer in Abschlussklassen am Mittwoch untersagen.

Beim Bund-Länder-Gipfel am Dienstag (22. März) haben Kanzlerin Merkel und die Ministerpräsidenten der Bundesländer eine Verschärfung der geltenden Maßnahmen beschlossen. In NRW soll außerdem vorraussichtlich ab Montag (29. März) die „Notbremse“ in Kraft treten.

Corona in NRW: Impfstart in Arztpraxen verschiebt sich

Update, Dienstag (23. März), 14.50 Uhr: Das Impfen in den NRW-Arztpraxen soll nun offenbar doch erst nach Ostern beginnen. Das teilte die Kassenärztliche Vereinigung Nordrhein am Dienstag (23. März) in einem Schreiben mit. Ursprünglich war der Start für den kommenden Montag (29. März) vorgesehen, nun soll es aber erst am 6. April losgehen.

Coronavirus in NRW: Wegen Impfverzögerungen kommen Impfwillige auf eine Warteliste

Update, Dienstag (23. März), 13.30 Uhr: Da der Einsatz des Impfstoffes Astrazeneca zeitweise ausgesetzt war und weniger ausgeliefert wurde, kommt es zu Verzögerungen in NRW. Statt der geplanten 144.000 Dosen, werden in dieser Woche nur 43.200 Dosen verimpft werden können. Eine Sprecherin des NRW-Gesundheitsministeriums sagte gegenüber der dpa, dass Impfstoff für Impfzentren deshalb nur in „verminderter Form“ bereitgestellt würde.

Die Stadt Bonn hatte mitgeteilt, dass wegen geringerer Impfstoffzuteilungen Impftermine etwa für Lehrer und Kita-Personal drastisch reduziert worden seien. Im Bonner Impfzentrum seien 1600 noch freie Impftermine zurückgenommen und Anfragen von Impfwilligen auf eine Warteliste gesetzt worden. Zu Absagen von bereits gebuchten Terminen sei es aber nicht gekommen.

Coronavirus in Dortmund: Südafrikanische Mutation erstmals in Dortmund nachgewiesen

Update, Dienstag (23. März), 13.18 Uhr: Erstmals wurde die südafrikanische Coronavirus-Mutation B.1.351 in Dortmund nachgewiesen. Das teilte der Leiter des Gesundheitsamtes, Dr. Frank Renken, am heutigen Dienstag mit.

Corona-Notbremse in NRW: Nicht alles wird wieder geschlossen

Update, Dienstag (23. März), 11.53 Uhr: Ab Montag (29. März) zieht Armin Laschet (CDU) die Notbremse in NRW. Das bedeutet, dass inzidenzabhängige Öffnungsschritte wieder zurückgenommen werden (Update von 9.21 Uhr). Somit müssen Zoos und Geschäfte wieder schließen. Statt Click & Meet (Terminshopping) ist nur noch Click & Collect zulässig, also das Abholen bestellter Waren. Welche Auswirkung hat die Notbremse auf Friseure und körpernahe Dienstleistungen?

Friseure sind laut eines Berichts der WAZ nicht von der Notbremse betroffen. Die Regelung besagt, dass wenn die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen über 100 steigt, wieder die Regeln gelten, die bis zum 7. März gegolten haben. Friseure allerdings haben bereits seit dem 1. März wieder geöffnet und sind damit nicht von Schließungen betroffen. Einzig über die Ostertage (vom 1. bis zum 5. April) müssen Friseure und andere körpernahe Dienstleister schließen.

Corona in NRW: Laschet kritisiert Mallorca-Entscheidung

Update, Dienstag (23. März), 10.43 Uhr: Urlaub im eigenen Bundesland ist verboten, auf der beliebten Urlaubsinsel Mallorca hingegen nicht. Das hat in den vergangenen Tagen für zahlreiche Diskussionen, viel Kritik und Unverständnis gesorgt. Auch NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) findet die Entscheidung nicht in Ordnung. „Das ist jetzt nicht die Zeit für Reisen“, zitiert die dpa Laschet nach der Bund-Länder-Konferenz. Er betont, dass der grenzüberschreitende Reiseverkehr die Gefahr birgt, dass sich noch gefährlichere Coronavirus-Varianten in Deutschland ausbreiten.

Laschet erwarte von der Bundesregierung, dass die Verpflichtung der Airlines auf Tests der Mallorca-Rückkehrer noch vor dem Abflug von der Insel sichergestellt sei. Urlauber sollten das Virus nicht wieder nach NRW bringen. Verkehrsminister Hendrik Wüst (CDU) habe Vorsorge getroffen und mit den Geschäftsführern der großen NRW-Flughäfen gesprochen, um „Modalitäten für Tests auch nach der Landung vorzubereiten“, sagte Laschet. „Und die werden sie auch durchführen.“

NRW zieht die Corona-Notbremse: Ab Montag (29. März) ist wohl wieder vieles dicht

Update, Dienstag (23. März), 9.21 Uhr: Die Corona-Notbremse wurde bereits Anfang März beschlossen und im aktuellen Corona-Gipfel wurde erneut darauf verwiesen, dass Länder diese Regel umsetzen sollten. NRW-Ministerpräsident Armin Laschet hat angekündigt dem zu folgen und die Notbremse bei den Öffnungen „eins zu eins“ umzusetzen, wie die dpa den CDU-Politiker zitiert.

Die „Notbremse“ bedeutet die Rücknahme von bereits erfolgten Lockerungen wie Öffnungen von Geschäften, Museen und Sportanlagen, wenn die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen über 100 steigt. Diese „Notbremse“ werde in den nächsten Tagen in NRW erreicht, sagte Laschet. „Ab dann gilt landesweit: Alle inzidenzabhängigen Öffnungsschritte werden zurückgenommen.“ Das heißt vor allem, dass das Termin-Shopping (Click & Meet) nicht mehr stattfinden kann. Stattdessen dürften Waren abgeholt werden (Click & Collect). Die Neuregelungen sollen ab dem 29. März gelten. Bis dahin bleibe die bisherige Corona-Schutzverordnung gültig, sagte Laschet.

Corona-Gipfel: Nach elf Stunden Beratung stehen die Beschlüsse endlich fest

Update, Dienstag (23. März), 6.59 Uhr: Es war wohl eine der längsten Verhandlungen zwischen Bund und Ländern in der Corona-Krise: Elf Stunden haben Kanzlerin Angela Merkel und die Länder-Chefs über die neuen Corona-Maßnahmen beraten. Jetzt stehen die Beschlüsse endlich fest, demnach soll das öffentliche Leben in Deutschland über Ostern heruntergefahren werden. Alle Beschlüsse des Corona-Gipfels gibt es bei RUHR24.de in der Übersicht.

Großer Corona-Gipfel: Bislang keine Einigung zwischen Bund und Ländern

Update, Montag (22. März), 23.08 Uhr: Die große Bund-Länder-Konferenz hat am Abend noch keine offiziellen Beschlüsse hervorgebracht. Zwischen Angela Merkel und den Länderchefs kam es zu einigen Unstimmigkeiten – die Beratungen dauern deshalb weiter an. Mehrere Ministerpräsidenten sagten laut RND-Informationen derweil ihre eigentlich noch für den Abend geplanten Pressekonferenzen ab. Es mache keinen Sinn, um 2 Uhr morgens vor Kameras zu treten, hieß es. Wenn der Corona-Gipfel bis dahin überhaupt zu Ende sei.

Deutsche Fluggesellschaften wollen Mallorca-Urlauber auf Corona testen lassen

Update, Montag (22. März), 22.05 Uhr: Einige deutsche Fluggesellschaften wollen Mallorca-Urlauber bei ihrer Rückkehr nach dem Osterurlaub offenbar selbst auf Corona testen. Das berichtete die Bild am Montagabend. In dem Zusammenhang nannte die Zeitung die Fluggesellschaften Tui, Condor, Eurowings und Lufthansa. Die Airlines wollen die Touristen demnach noch auf der Insel testen lassen.

Es werde nun nach Örtlichkeiten gesucht – immerhin gehe es um bis zu 40 000 Rückkehrer zu Ostern. Verkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) habe sich in den vergangenen Stunden massiv dafür eingesetzt, dass die Fluggesellschaften testen.

Sieben-Tage-Inzidenz auf Mallorca steigt wieder: Regierung will Lockerungen zurücknehmen

Update, Montag (22. März), 21.13 Uhr: Auf Mallorca sollen Lockerungen wieder zurückgenommen werden. Der Grund: Die Sieben-Tage-Inzidenz auf den Balearen stieg nach Angaben des Gesundheitsministeriums in Madrid am Montag auf 26,4. Vergangene Woche hatte der Wert noch unter 20 gelegen. Nun sollen die erst vor kurzem geöffneten Innenräume von Cafés, Restaurants und Kneipen wieder schließen. Die Entscheidung solle bereits am Dienstag bei einem runden Tisch den Wirtschaftsverbänden und Gewerkschaften mitgeteilt und noch diese Woche besiegelt werden, berichtet die Mallorca-Zeitung.

Corona-Gipfel mit Kanzlerin Angela Merkel: Uneinigkeit beim Thema Reisen über Ostern

Update, Montag (22. März), 20.30 Uhr: Die Verhandlungen beim großen Corona-Gipfel zwischen Bund und Ländern wurden zwischenzeitlich unterbrochen. Zuvor seien sich die Länderchefs und Kanzlerin Angela Merkel beim Thema, welche Reisen angesichts der steigenden Infektionszahlen über Ostern möglich sein sollen, nicht einig geworden. Das berichtet das Redaktionsnetzwerk Deutschland und bezieht sich dabei auf Teilnehmerkreise.

Markus Söder beim Corona-Gipfel: Notbremse soll nicht bundeslandweit greifen

Update, Montag (22. März), 19.07 Uhr: Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) beharrt nach Angaben von Teilnehmern der Bund-Länder-Konferenz darauf, dass die „Notbremse“ bei einer Sieben-Tage-Inzidenz von 100 nicht für das ganze Bundesland, sondern nur auf Landkreis-Ebene gelten soll. Söder habe Hamburgs Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) widersprochen, der sich dafür ausgesprochen haben soll, Verschärfungen bei einem Wert über 100 im gesamten betroffenen Bundesland einzuführen. Söder wolle Landkreise offen halten, die eine Inzidenz unter 100 oder unter 50 haben. Deshalb sei eine „regionale Umsetzung“ wichtig.

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) beharrt darauf, dass die Corona-Notbremse nicht bundeslandweit greifen soll.

Fast die Hälfte der NRW-Unternehmen bietet bereits Corona-Tests für Mitarbeiter an

Update, Montag (22. März), 18.33 Uhr: Fast jedes zweite Unternehmen in NRW bietet laut einer Umfrage der Industrie- und Handelskammern (IHK) bereits Corona-Tests für die Mitarbeiter an oder plant diese in Kürze. Bei den Firmen mit mehr als 1.000 Beschäftigen seien es sogar 75 Prozent. Jedes fünfte befragte Unternehmen gab jedoch an, die Kosten eines breiten Testangebots nicht tragen zu können. In der Gastronomie waren es sogar 42 Prozent der Firmen.

Aktuelle Corona-Zahlen aus Dortmund: Stadt meldet keine neuen Todesfälle

Update, Montag (22. März), 18.06 Uhr: Die Stadt Dortmund hat die neuen Corona-Zahlen gemeldet. Auch am heutigen Montag steigt die Sieben-Tage-Inzidenz in der Ruhrmetropole weiter auf 110,5 (Vortag: 109,8). Zudem gibt es 38 Corona-Neuinfektionen. Von den Neuinfizierten lassen sich laut den Angaben der Stadt 15 Personen sieben Familien zuordnen. Zurzeit befinden sich 2.753 Menschen in Quarantäne.

Aktuell sind 1.067 Menschen in Dortmund mit dem Virus infiziert. 62 Corona-Patienten werden derzeit in den Dortmunder Kliniken behandelt. Mit den Impfungen gegen das Coronavirus geht es weiter voran: In Dortmund haben 41.934 Personen die Erstimpfung und 15.025 Personen die Folgeimpfung erhalten (Stand 21. März 2021).

Corona in NRW: Virus-Vorkommen in armen Stadtvierteln in Köln häufiger

Update, Montag (22. März), 17.27 Uhr: Trifft Corona die ärmeren Stadtviertel und Städte wirklich härter? Eine Analyse der Kölner Kontaktverfolgungsdaten könnte eine Antwort lifern. Wissenschaftler des Fraunhofer Instituts haben rund 102 000 Datensätze untersucht und dabei herausgefunden, dass zumindest in Köln bislang Stadtteile mit hoher Arbeitslosigkeit, hohem Migrationsanteil und niedrigen Mieten häufiger vom Virus betroffen waren.

Zum Vergleich: Während die 7-Tage-Inzidenz am 16. März im noblen Stadtteil Hahnwald bei 48,8 lag, wurden in ärmeren Stadtteilen wie Vingst (229,9), Chorweiler (155,6) und Porz (172) höhere Werte nachgewiesen. Zu sozialen Zusammenhängen könne trotzdem noch keine Aussage getroffen werden, so das Fraunhofer-Institut.

Corona in NRW: Bundesregierung plant über 140 Milliarden Euro neue Schulden

Update, Montag (22. März), 17.05 Uhr: Die Bundesregierung plant für 2021 und 2022 eine coronabedingte, zusätzliche Neuverschuldung von fast 142 Milliarden Euro. Das geht aus einem Entwurf des Finanzministeriums von Montag (22. März) hervor. Allein für 2021 seien zusätzliche Kredite von 60,4 Milliarden Euro geplant. Zusammengenommen für die Jahre 2020 bis 2022 würden die Schulden des Bundes dann um rund 450 Milliarden Euro wachsen.

Corona-Gipfel: Erste Einigung – Lockdown wird verlängert

Update, Montag (22. März), 16.49 Uhr: In den Beratungen zwischen Bund und Ländern sind Kanzlerin Merkel und die Ministerpräsidenten offenbar zu einem ersten Ergebnis gekommen. Wie bereits im Vorfeld erwartet wurde, soll der Lockdown bis zum 18. April verlängert werden. Das berichten Spiegel und DPA nach Informationen von Teilnehmern der Konferenz.

Corona in NRW: 120 Infektionen in Gemeinde im Kreis Lippe

Update, Montag (22. März), 16.32 Uhr: Nach einem Corona-Ausbruch in einer Baptistengemeinde in Lage im Kreis Lippe (NRW) ist die Zahl der dort nachgewiesenen Infektionen auf 120 angestiegen. Seit dem Wochenende befinden sich 1100 Gemeindemitglieder in Quarantäne, nachdem immer mehr Gemeindemitglieder positiv auf Corona getestet worden waren.

Corona-Gipfel: Ausgangssperren und Oster-Lockerungen offenbar wieder vom Tisch

Update, Montag (22. März), 16.12 Uhr: Seit einer knappen Stunde ist der Corona-Gipfel mit Bundeskanzlerin Merkel und den Ministerpräsidenten der Länder in vollem Gange. Nach Informationen des Onlineportals Business Insider sollen sich die Teilnehmer in Last-Minute-Gesprächen geeinigt haben, dass Ausgangssperren wieder aus der Beschlussvorlage gestrichen werden.

Gleiches gilt offenbar für die Kontakt-Lockerungen an Ostern: An den Osterfeiertagen vom 2. bis 5. April sollten urpsünglich Treffen mit vier weiteren Familienmitgliedern erlaubt sein. Diese Regelung soll nun wieder vom Tisch sein.

Corona in NRW: Polizei übernimmt Beschaffung von Selbsttests

Update, Montag (22. März), 16 Uhr: In NRW soll künftig die Polizei die Beschaffung der Corona-Schnelltests für Schulen, Kitas und Behörden sicherstellen. Wie aus einer Ausschreibung auf der NRW-Vergabeplattform hervorgeht, soll das Landesamt für Zentrale Polizeiliche Dienste zunächst mehr als 22 Millionen Tests bestellt haben

Diese Tests sollen dann ab Mitte April in wöchentlichen Tranchen von anfangs 3,1 Millionen Einheiten an die Schulen, Kitas und Behörden geliefert werden. Am Montag (22. März) war die Polizei in NRW auch an der Verteilung der ersten Schnelltests an Schulen beteiligt

Corona: Bundesfamilienministerin Giffey will flächendeckende Tests für Kita-Kinder

Update, Montag (22. März), 15.50 Uhr: Bundesfamilienministerin Franziska Giffey (SPD) hat auch für Kita- und Kindergartenkinder weitreichende Corona-Tests gefordert. „Die Inzidenzwerte bei Kita-Kindern sind in den vergangenen Tagen nachweisbar angestiegen“, erklärte Giffey am Montag (22. März). Deshalb sei es notwendig, bei den Selbsttests in Schulen und Kitas Kinder jeden Alters zu berücksichtigen.

Bundesfamilienministerin Franziska Giffey (SPD) hofft, dass die Kitas und Schulen durch neue Corona-Selbsttests schneller öffnen können.

Corona-Gipfel verspätet gestartet – Merkel und Minister noch beschäftigt

Update, Montag (22. März), 15.35 Uhr: Der für 14 Uhr angesetzte Corona-Gipfel zwischen Bund und Ländern ist mit Verspätung gestartet. Wie ntv berichtet, fand vorher noch eine Besprechung mit Kanzlerin Merkel (CDU), Berlins Bürgermeister Michael Müller (SPD), Finanzminister Olaf Scholz (SPD) und Bayern-Chef Markus Söder (CSU) statt

Corona in NRW: Landesregierung verschärft Einzelhandel-Regeln wieder

Update, Montag (22. März), 14.50 Uhr: Das NRW-Gesundheitsministerium hat auf das Urteil des Oberverwaltungsgerichts zur vorläufen Außervollzugsetzung der Corona-Beschränkungen im Einzelhandel reagiert – und die Maßnahmen in einer angepassten Coronaschutzverordung wieder verschärft.

Demnach bleiben die Beschränkungen in den Geschäften (Terminvereinbarungen und Personenbegrenzungen) bestehen, teilte das Ministerium in einer Pressemitteilung mit. Einziger Unterschied: Die neuen „Click & Meet“-Regeln sollen nun auch auf Buchhandlungen, Gartencenter, Schreibwarengeschäfte und Blumenhändler ausgeweitet werden.

Das OVG hatte am Vormittag entschieden, dass es eine unzulässige Ungleichbehandlung sei, dass Schreibwarengeschäfte, Buchhandlungen und Gartenmärkte ohne Beschränkungen öffnen durften.

Corona: Bund und Länder beraten über Lockerungen an Ostern

Update, Montag (22. März), 13.03 Uhr: Angela Merkel (CDU) und die Länder-Chefs beraten heute nicht nur über etwaige Verschärfungen der Corona-Regeln, sondern auch über Lockerungen, die speziell an Ostern gelten sollen. Ein ähnliches Szenario kennen wir bereits von Weihnachten vergangenen Jahres, dort befand sich Deutschland ebenfalls im Lockdown, allerdings gab es für die Feiertage leichte Lockerungen. So war es möglich, die Feiertage mit Freunden und Familie zu verbringen.

Der Lockdown soll bis zum 18. April verlängert werden, so steht es zumindest in dem Beschlussentwurf. Wie das Redaktionsnetzwerk Deutschland schreibt, sollen darin aber auch Lockerungen zu Ostern zur Diskussion gestellt werden. Einigen sich Bund und Länder darauf, könnte es für den Zeitraum 2. bis 5. April Ausnahmen der Regeln geben. Es wird erwogen, Treffen mit vier über den eigenen Hausstand hinausgehenden Personen möglich zu machen.

Corona in NRW: Beschränkungen im Einzelhandel außer Vollzug gesetzt

Update, Montag (22. März), 11.23 Uhr: Das Oberverwaltungsgericht (OVG) NRW kippt viele coronabedingte Beschränkungen im Einzelhandel. Damit reagiert es auf einen Eilantrag eines Media-Marktes. Der Grund: Die Einschränkungen seien laut Gericht nicht mit dem Gleichbehandlungsgesetz zu vereinbaren. Denn für Geschäfte, die inzwischen wieder öffnen und Kunden mit Termin empfangen dürfen, gelten strengere Regeln als beispielsweise für Geschäfte des täglichen Bedarfs. Sie dürfen pro 40 Quadratmeter nur einen Kunden auf die Ladenfläche lassen. Für Supermärkte gilt ein Kunde pro 10 Quadratmeter bzw. pro 20 Quadratmeter für eine 800 Quadratmeter übersteigende Gesamtver­kaufsfläche.

Zwar bestehe in Pandemie-Zeiten mehr Spielraum in der Ausgestaltung der Regeln, doch laut Oberverwaltungsgericht NRW überschreite der Verordnungsgeber diesen Spielraum, „wo ein einleuchtender Grund für eine weitere Differenzierung fehle“. Das liegt vor allem vor, da Buchhandlungen, Schreibwarenläden und Gartenmärkte zu vereinfachten Bedingungen öffnen dürfen (mehr Kunden, keine Terminbuchung). Das OVG schreibt: „Das bedeutet, dass ab so­fort im gesamten Einzelhandel in Nordrhein-Westfalen keine Kundenbegrenzung pro Quadratmeter mehr gilt und das Erfordernis der Terminbuchung entfällt.“

Der Senat wies allerdings in seiner Entscheidung auch ausdrücklich darauf hin, dass es dem Land freigestellt sei, kurzfristig eine Neuregelung zu treffen, die keine unzulässigen Differenzierungen enthalte. 

Gericht in NRW kippt Beschränkungen im Einzelhandel

Update, Montag (22. März), 11.14 Uhr: Das Oberverwaltungsgericht für das Land Nordrhein-Westfalen hat heute viele coronabedingte Beschränkungen im Einzelhandel für NRW mit sofortiger Wirkung außer Kraft gesetzt. Das teilte ein Sprecher des Gerichts in Münster mit. Mehr dazu in Kürze.

Neue Studie bestätigt erneut gute Wirksamkeit des Impfstoffs Astrazeneca

Update, Montag (22. März), 10.48 Uhr: Erst wurde er zugelassen, dann wurde die Verimpfung ausgesetzt und schlussendlich hat die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) Astrazeneca für Sicher befunden und das Impfen konnte weiter gehen. Das konnte nun auch eine großangelegte Studie aus den USA bestätigen. Wie die AFP berichtet, konnte die Studie eine sehr gute Wirksamkeit bei älteren Patientinnen und Patienten bestätigen, zudem konnte kein erhöhtes Thrombose-Risiko festgestellt werden. Demzufolge schützt die Impfung zu 79 Prozent vor einer Corona-Infektion mit Symptomen und zu 100 Prozent vor einem schweren Krankheitsverlauf.

An der Studie nahmen 32.449 Probanden teil, von denen zwei Drittel geimpft wurden. Rund 20 Prozent der Teilnehmer waren 65 Jahre oder älter. Ein erhöhtes Thrombose-Risiko wurde bei den 21.583 Probanden, die mindestens eine Impfdosis erhielten, nicht festgestellt.

Bund-Länder-Konferenz heute: Beschlussentwurf sieht Lockdown bis April vor

Update, Montag (22. März), 9.08 Uhr: Offensichtlich müssen wir uns auf einen Lockdown bis in den April hinein einstellen. Laut Informationen der Deutschen Presse-Agentur (dpa) geht das aus einem Beschlussentwurf des Kanzleramts hervor, darin ist die Rede von einem Lockdown bis zum 18. April. Besonders strittig dürfte eine Passage zu nächtlichen Ausgangssperren sein. Außerdem soll erneut über die Öffnung oder Schließung von Kitas und Schulen beraten werden. Sofern Erzieher, Lehrer und Schüler oder betreute Kinder nicht zweimal pro Woche getestet werden könnten, sollen die Einrichtungen erst gar nicht öffnen.

Weiter appellieren Bund und Länder an alle Bürger auf nicht notwendige Reisen zu verzichten – auch an den Osterfeiertagen. Geprüft werde „kontaktarmer Urlaub“ im eigenen Bundesland in Ferienwohnungen oder ähnlichen Räumlichkeiten, in denen der Kontakt zu anderen Menschen so gering wie möglich ist. Weiter sollen Testangebote dort ausgeweitet werden, wo nicht im Homeoffice gearbeitet werden kann. Auch die Corona-Warn-App soll überarbeitet werden. Im Entwurf heißt, dass sie um eine „Eventregistrierung“ erweiter werden soll.

Ob alle Punkte, die in der Beschlussvorlage stehen, auch so umgesetzt werden, ist noch nicht klar. Zunächst müssen Bund und Länder über alle Punkte in einer Videokonferenz beraten.

Land erweitert Impf-Kreis: Mehr Menschen in NRW können sich impfen lassen

Update, Montag (22. März),8.55 Uhr: Das Land Nordrhein-Westfalen weitet den Kreis der Menschen aus, die sich zu Hause impfen lassen können. Neben Personen mit dem höchsten Pflegegrad 5 sollen jetzt auch bettlägerige Menschen über 80 Jahre sowie Patienten mit Pflegegrad 4 in ihrer Wohnung geimpft werden, das teilt das NRW-Gesundheitsministerium am Montag mit.

Um das Angebot anzunehmen, sollen sich betroffene Menschen an ihren Hausarzt wenden. Zusätzlich dürfen sie zwei Kontaktpersonen nennen, die ebenfalls geimpft werden sollen. Die niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte könnten den Impfstoff entweder über die Impfzentren beziehen oder Patienten benennen, die durch mobile Teams des Impfzentrums ein Impfangebot erhalten sollen.

Corona in NRW: Inzidenz weiterhin im dreistelligen Bereich – Tendenz steigend

Update, Montag (22. März), 7.59 Uhr: Nicht nur in Deutschland, auch in NRW steigt die Inzidenz weiter an. Inzwischen liegt der dreistellige Wert bei 106,6 (+3,1). Das ist in NRW ein Plus von 1.614 neuen Corona-Fällen. Außerdem müssen 11 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus verzeichnet werden. Insgesamt sind somit 13.897 Menschen an oder mit dem Coronavirus in Nordrhein-Westfalen verstorben.

Corona-Pandemie: Inzidenz in Deutschland steigt weiter

Update, Montag (22. März), 6.31 Uhr: Die Sieben-Tage-Inzidenz bei Neuinfektionen mit dem Coronavirus steigt weiter an. Wie das Robert Koch-Institut am Montag unter Berufung auf Angaben der Gesundheitsämter mitteilte, stieg der Wert bundesweit auf 107,1. Am Sonntag wurde mit einem Wert von 103,9 die wichtige Marke von 100 überschritten, die eine zentrale Rolle spielt bei dem von Bund und Ländern vereinbarten Notbremsen-Mechanismus für die Lockerung oder Verschärfung von Corona-Auflagen.

Zudem meldete das RKI 7709 Corona-Neuinfektionen und 50 Todesfälle. Die Gesamtzahl der gemeldeten Corona-Fälle in Deutschland seit Beginn der Pandemie erhöhte sich damit auf 2.667.225. Insgesamt 74.714 Menschen starben im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion. 

NRW: Corona-Ausbruch in Religionsgemeinde - 1100 Menschen in Quarantäne

Update, Sonntag (21. März), 19.27 Uhr: Im Kreis Lippe ist es in der Stadt Lage zu einem großen Corona-Ausbruch gekommen. Innerhalb kurzer Zeit habe es dort 90 Neuinfektionen gegeben. Alle 1100 Gemeindemitglieder mussten in der Folge in Quarantäne, teilte der Kreis Detmold am Sonntag mit. Unklar ist, wie es zu dem Ausbruch kommen konnte. Zur Debatte stehen Treffen in Präsenzgottesdiensten oder im Familienverbund.

Infolge des Coronaausbruchs in Lage ist der Inzidenzwert im Kreis Lippe innerhalb eines Tages um 20 auf 160 gestiegen. Der Kreis geht davon aus, dass die Zahl der Neuinfektionen nach Testung aller Gemeindemitglieder steigen werde.

Corona-Zahlen in NRW bereiten Sorgen - nicht nur die Inzidenz spielt eine Rolle

Update, Sonntag (21. März), 17.37 Uhr: Während gefühlt ganz NRW aktuell auf die explodierenden Inzidenz-Werte blickt, entwickeln sich im Hintergrund weitere Zahlen nicht wirklich rosig. Das Robert-Koch-Institut warnt längst vor einer Eskalation. Details dazu in unserem aktuellen Artikel „NRW: Corona-Inzidenz steigt drastisch, aber auch andere Zahlen bereiten Sorgen“.

Corona in NRW: Bochum überschreitet Inzidenz-Wert von 100

Update, Sonntag (21. März), 16.33 Uhr: Nicht nur Dortmund, sondern auch Bochum hat am Wochenende eine 7-Tages-Inzidenz von 100 überschritten. Der Wert lag laut RKI am Samstag bei 101,8. Zuletzt hatte die Stadt den Wert von 100 am 21. Januar mit 106,7 überschritten. Seitdem waren die Zahlen bis zum 3. März kontinuierlich gesunken auf eine Inzidenz von 47,5.

Mit dpa-Material. Alle Entwicklungen zur Corona-Pandemie vor dem 22. März sind im alten Live-Ticker von RUHR24.de nachzulesen.

Rubriklistenbild: © Christoph Soeder/dpa

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