Covid-19-Pandemie im Live-Ticker

Corona in NRW: Impfgipfel beendet – Ergebnisse +++ Inzidenz-Wert in Dortmund nähert sich 50

Das Coronavirus grassiert weiter in Deutschland. Alle News und Zahlen zu Covid-19 aus NRW im Live-Ticker von RUHR24.

  • Das neuartige Coronavirus (SARS-CoV-2) beschäftigt Deutschland weiterhin.
  • Aufgrund anhaltend hoher Fallzahlen ist der Lockdown in NRW verschärft und bis Mitte Februar verlängert worden.
  • Die Zahl der Neuinfektionen in NRW scheint allmählich zu sinken, die Zahl der Toten bleibt jedoch hoch.

Corona in NRW: Impftermin-Panne im Kreis Lippe

Update, Montag (1. Februar), 22.23 Uhr: Im Kreis Lippe (NRW) hat es offenbar eine Impf-Panne gegeben. Wegen technischen Problemen wurden rund 2000 Termine im Impfzentrum Lemgo zu viel vergeben – 2000 Menschen mussten ihren bereits zugesagten Impftermin also nun verschieben. Das hat der Kreis Lippe am Montag (1. Februar) bekannt gegeben.

Statt im Zeitraum zwischen dem 12. Februar und dem 7. März seien nun Termine ab dem 8. April im Terminvergabe-System geblockt. Die betroffenen Bürger sollen zeitnah über den neuen Termin informiert werden, heißt es.

Landrat Axel Lehmann (SPD) zeigte sich am Montag (1. Februar) in einem Video verärgert über den Fehler: „Die technischen Probleme bei der Terminvergabe durch die KV reißen nicht ab. Das ist vor allem für die Betroffenen sehr ärgerlich und ein enormer organisatorischer Aufwand“, so der Politiker.

Corona: Angela Merkel gibt düstere Zukunftsperspektive

Update, Montag (1. Februar), 22.05 Uhr: Angela Merkel (CDU) hat nach dem Impfgipfel mit den Ministerpräsidenten ein düsteren Zukunftsausblick gegeben. Die Kanzlerin erklärte, das Impfungen noch über Jahre hinweg nötig sein könnten – wenn das Virus weiter mutiert.

„Es kann sein, dass wir noch viele Jahre impfen müssen. So ähnlich wie beim Grippeimpfstoff, wo man jedes Mal die neue Mutation des Virus wieder verimpft“, sagte Merkel. „Wenn sich dieses Virus weiter verändert, haben wir noch ein Problem“, fügte sie hinzu.

Absolute Gewissheit könne es auch beim Thema Impfungen nicht geben. „Wenn zum Beispiel eine Mutante auftritt, auf die der Impfstoff nicht wirkt, dann fangen wir wieder von vorne an.“

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU).

Corona-Pandemie: Champions-League-Spiele von neuen Einreiseregeln betroffen

Update, Montag (1. Februar), 21.50 Uhr: Die neuen deutschen Einreise-Regeln, wonach Einreisen aus Ländern mit vielen Mutations-Fällen verboten sind, betreffen auch die Champions League.

Demnach kann der RB Leipzig sein Achtelfinal-Hinspiel gegen den FC Liverpool am 16. Februar nicht in Deutschland austragen – denn die Mannschaft des FC Liverpool darf nicht einreisen. In der Verordnung „gibt es derzeit keine Sonderregelung für Profi-Sportler“, stellte eine Sprecherin des Bundesinnenministeriums klar.

Corona: Markus Söder (CSU) will noch keine Lockerungen

Update, Montag (1. Februar), 21.33 Uhr: Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hat sich in der Pressekonferenz nach dem Impfgipfel mit Bundeskanzlerin Angela Merkel gegen frühzeitige Lockerungen der Corona-Maßnahmen ausgesprochen. Der Ministerpräsident ist dagegen, dass beim nächsten Bund-Länder-Gipfel am 10. Februar schon über Lockerungen beraten werde. Man spüre bei der Bevölkerung die Bereitschaft, die „sichere“ Variante zu wählen – und nicht zu früh zu lockern, so der CSU-Politiker.

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder.

Corona in NRW: Impfgipfel mit Merkel und Ministerpräsidenten beendet

Update, Montag (1. Februar), 21.17 Uhr: Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat mit den Ministerpräsidenten und Vertretern der Impf-Industrie über Produktion und Verteilung der Impfstoffe beraten. Alle Ergebnisse des Impfgipfels der Ministerpräsidenten und der Bundeskanzlerin gibt es hier.

Corona in NRW: Viele Todesfälle in Essen

Update, Montag (1. Februar), 21.01 Uhr: In Essen sind derzeit 1.448 Personen positiv auf eine Corona-Infektion getestet. Insgesamt haben sich somit 16.408 Essener mit Corona infiziert. Der derzeitige Inzidenz-Wert in Essen beträgt 108,1.

Auch einige Corona-Fälle gab es in den vergangenen Tagen in Essen zu beklagen: Bereits am Montag (25. Januar) ist eine 90-jährige Essenerin verstorben. Am vergangenen Donnerstag (28. Januar) starb ein 80-jähriger Essener.

Am vergangenen Samstag (30. Januar) starb eine 92-jährige Essenerin und am gestrigen Sonntag (31. Januar) starben eine 67-Jährige und eine 92-Jährige. Am heutigen Montag (1. Februar) starben dann leider noch ein 80-jähriger Essener, eine 93-Jährige, ein 62-Jähriger, ein 74-jähriger Essener und ein 58-Jähriger.

Corona in NRW: Techno-Party in Köln aufgelöst

Update, Montag (1. Februar), 19.03 Uhr: In Köln hat die Polizei am Sonntagmorgen (21. Januar) gegen 9 Uhr eine illegale Techno-Party in einer Baracke in einem Waldgelände festgenommen. Dabei wurde auch ein mit Haftbefehl Gesuchter festgenommen, sowie Betäubungsmittel und gestohlene Fahrräder sichergestellt, heißt es in einer Mitteilung.

Beim Versuch, sich der Polizeikontrolle zu entziehen, leistete ein 53-Jähriger Widerstand. In dessen Taschen fanden die Beamten Amphetamine sowie ein Einhandmesser.

Corona: Österreich beendet harten Lockdown

Update, Montag (1. Februar), 18.50 Uhr: In Österreich soll es ab dem kommenden Montag (8. Februar) erste Lockerungen der strengen Corona-Maßnahmen geben. Handel, Schulen und körpernahe Dienstleistungen dürfen dann wieder öffnen, gab die österreichische Regierung am Montag (8. Februar) bekannt.

Klassen ohne Kinder: Virus-Mutationen bei Kindern nachgewiesen – in Österreich dürfen die Schulen am Montag (8. Februar) wieder öffnen.

Corona in NRW: Erstimpfungen in Senioreneinrichtungen in Herne abgeschlossen

Update, Montag (1. Februar), 18.36 Uhr: In Herne wurden inzwischen in allen Senioreneinrichtungen die Erstimpfungen durchgeführt. Am 20. Februar sollen dann auch die Zweitimpfungen abgeschlossen sein, berichtet die Stadt am Montag (1. Februar) in einer Mitteilung. Die Impfungen in den Krankenhäusern sollen am heutigen Montag (1. Februar) wieder anlaufen.

Corona in NRW: VRR bietet neuen Fahrplan-Service für Impfungen

Update, Montag (1. Februar), 18.07 Uhr: Wer mit Bus und Bahn zu den Impfzentren fahren will, kann ab sofort auf einen besonderen Service des Verkehrsverbund Rhein-Ruhr zurückgreifen. Damit Fahrgäste den Weg zum Impfzentrum schnell und unkompliziert finden, wurden die Standorte aller nordrhein-westfälischen Impfzentren in die Fahrplaninformation des VRR aufgenommen. 

Auch die VRR-App zeigt ab sofort, wie die Fahrgäste die Impfzentren in ihrer Stadt oder Region mit den öffentlichen Verkehrsmitteln erreichen können. In der Auskunft können die Fahrgäste beispielsweise gezielt nach Verbindungen mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu einem bestimmten Impfzentrum suchen.

Mit der allgemeinen Eingabe „Impfzentrum“ ist es außerdem möglich, sich eine Liste mit allen Impfzentren anzeigen zu lassen. In der Auskunft werden der Standort, umliegende Haltestellen und der Fußweg bis zum jeweiligen Impfzentrum angezeigt.

Corona-Impfung auch für Schwangere?

Update, Montag (1. Februar), 17.49 Uhr: Nach Einschätzung mehrerer Fachgesellschaften soll es nun unter bestimmten Voraussetzungen doch möglich sein, Schwangere gegen Covid-19 zu impfen.

„Insbesondere Schwangeren mit Vorerkrankungen, einem hohen Risiko für einen schweren Verlauf von Covid-19 oder hohem Expositionsrisiko (...) kann die Impfung angeboten werden“, heißt es in einer Stellungnahme unter anderem der Deutschen Gesellschaft für Perinatale Medizin (DGPM) und der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG). Eine generelle Empfehlung sprechen die Wissenschaftler jedoch nicht aus, dazu gebe es bislang keine genügende Studienlage.

Coronavirus in der Schwangerschaft: Das Risiko für das ungeborene Kind scheint höher als zunächst angenommen.

Corona: Impfstoff-Lieferungen sollen anziehen

Update, Montag (1. Februar), 17.30 Uhr: Wie aus einer neuen Schätzung des Gesundheitsministeriums hervorgeht, die zum „Impfgipfel“ von Bundeskanzlerin und Ministerpräsidenten bekannt geworden ist, sollen die Impfstoff-Lieferungen zum Sommer deutlich erhöht werden, berichtet der WDR.

Gerechnet werde im zweiten Quartal mit voraussichtlich 77,1 Millionen Dosen, im dritten Quartal mit 126,6 Millionen Dosen und im vierten Quartal mit weiteren 100,2 Millionen Dosen verschiedener Hersteller. Im ersten Quartal sind 18,3 Millionen Impfdosen geplant.

Corona in NRW: Neue Zahlen aus Dortmund – Inzidenz-Wert sinkt weiter

Update, Montag (1. Februar), 16.54 Uhr: In Dortmund hat das Gesundheitsamt am Montag (1. Februar) 39 Neuinfektionen gemeldet. Sechs dieser Fälle können laut Stadt drei Familien zugeordnet werden.

Insgesamt steigt die Zahl der Infizierten in Dortmund also auf 16.973. Aktuell sind derzeit 995 Menschen in Dortmund mit dem Virus infiziert.

Die Zahlen zeigen: Auch in Dortmund gehen die Neuinfektionen langsam zurück. Vor einer Woche meldete die Stadt noch 41 Neuinfektionen und eine Inzidenz von 98,6. Am heutigen Montag (1. Februar) beträgt die Inzidenz in Dortmund laut Berechnungen der Stadt schon 77,3.

In Dortmund ist die Zahl der Neuinfektionen gesunken.

Dennoch muss Dortmund erneut zwei Todesfälle in Bezug auf die Corona-Infektion beklagen: Eine 87-jährige Frau verstarb am Montag (1. Februar) ursächlich an Covid-19. Eine ebenfalls 87-jährige Frau verstarb bereits am Sonntag (31. Januar), allerdings nicht ursächlich an Covid-19.

Corona in NRW: Bochumerin mit Covid-19-Medikament behandelt

Update, Montag (1. Februar), 16.43 Uhr: Im Bochumer St. Josef Hospital ist am Wochenende eine der ersten mit Corona infizierten Patienten mit einem neuen Antikörper-Medikament behandelt worden, berichtet der WDR.

Das neuartige Medikament besteht auf Antikörperbasis und soll vor allem bei leichten bis mittleren Corona-Verläufen nützlich sein – der Frau aus Bochum, die auf der Intensivstation lag, soll es auch bereits deutlich besser gehen. Die Patientin soll das Krankenhaus wohl in Kürze verlassen können.

Corona in NRW: 20.000 Gestohlene Masken aus Bielefelder Apotheke gefunden

Update, Montag (1. Februar), 15.59 Uhr: Zwei Wochen nach dem Diebstahl von 20.700 FFP2-Masken aus dem Keller einer Bielefelder Apotheke hat die Polizei nun die vermeintlichen Diebe gefunden. Wie die Polizei Bielefeld mitgeteilt hat, seien bei Durchsuchungen in den Wohnungen zweier 28 und 29 Jahre alten Männer knapp 10. 000 Masken gefunden worden. Die Masken wurden der Apotheke inzwischen zurückgegeben, die Ermittlungen dauern an.

Im öffentlichen Nahverkehr ist das Tragen medizinischer Masken Pflicht - auch in NRW

Corona in NRW: Start der Auszahlung der Dezember-Hilfen

Update, Montag (1. Februar), 15.49 Uhr: Nach wochenlangen Verzögerungen können die Auszahlungen der Dezember-Hilfen für Firmen, die aufgrund der Corona-Maßnahmen Einkommenseinbußen haben, nun endlich losgehen.

Das Wirtschaftsministerium teilte mit, dass die technischen Voraussetzungen nun stünden. Seit Anfang Januar hatten besonders bedürftige Firmen bereits Vorschüsse erhalten. Nun sollen die regulären Auszahlungen in allen Bundesländern stattfinden.

Corona in NRW: Parfümerie-Kette Douglas muss 20 Filialen schließen

Update, Montag (1. Februar), 15.29 Uhr: Bereits Ende Januar verkündete die Parfümerie-Kette Douglas, dass 60 Filialen in Deutschland geschlossen werden sollen – die Corona-Pandemie hat ihr Übriges getan. In Dortmund sollen von den drei Filialen, die die Kette bisher in Dortmund betreibt, sollen nur zwei überbleiben: Die Douglas Filiale in der Thier-Galerie schließt.

Corona in NRW: Mitarbeiter des Ordnungsamts bei Querdenker-Demonstration

Update, Montag (1. Februar), 15.08 Uhr: In Hagen sollen zwei Mitarbeiter des Ordnungsamts, die für die Kontrolle der Corona-Auflagen zuständig sind, am Sonntag (31. Januar) an einer Demonstration der Querdenker-Bewegung gegen einen Zwang zum Impfen teilgenommen haben, berichtet die dpa.

Folgen soll die Teilnahme an der Demo aber offenbar nicht haben: Laut Sprecher Michael Kaub sei die Stadt überzeugt, dass die beiden keine Querdenker oder Reichsbürger sind. Laut Polizei hätten sich die Teilnehmer der Demo außerdem an alle Regeln und Auflagen zum Infektionsschutz gehalten.

Auch in Hagen hat am Wochenende eine Demonstration gegen Impfzwang stattgefunden.

Corona in NRW: Laschet hat wenig Erwartungen an „Impfgipfel“

Update, Montag (1. Februar), 14.46 Uhr: NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) hat offenbar nur geringe Erwartungen an den derzeit stattfindenen Impfgipfel zwischen der Bundeskanzlerin und den Ministerpräsidenten der Länder. Laschet glaubt laut eines Berichts des WDR, dass die einberufene Konferenz dem Zweck diene, sich „gegenseitig auf Sachstand zu bringen.“ Der Impfstoff werde jedoch noch einige Wochen knapp bleiben.

Corona in NRW: Bayer kooperiert bei Impfstoff-Produktion mit Curevac

Update, Montag (1. Februar), 12.26 Uhr: Der Pharmariese Bayer steigt in die Produktion eines Corona-Impfstoffs ein und will im kommenden Jahr 160 Millionen Dosen herstellen. Im Bayer-Werk in Wuppertal solle der vom Tübinger Unternehmen Curevac entwickelte mRNA-Impfstoff dann in großem Umfang produziert werden. Das sagte Bayer-Vorstandsmitglied Stefan Oelrich am Montag bei einer Pressekonferenz.

Möglicherweise seien bereits Ende 2021 die ersten Dosen verfügbar. Das Vakzin von Curevac durchläuft gegenwärtig die dritte Testphase. Nach Unternehmensangaben nehmen daran 36.000 Probanden teil. Eine Zulassung wird für die kommenden Monate erwartet.

Das Biotech-Unternehmen Curevac hofft, seinen Corona-Impfstoff noch in diesem Sommer einsetzen zu können.

Corona-Update NRW: Wegen Kita-Ampel - Stamp (FDP) schießt gegen Giffey (SPD)

Update, Montag (1. Februar), 11.45 Uhr: NRW-Familienminister Joachim Stamp (FDP) schießt gegen Bundesfamilienministerin Franziska Giffey (SPD). Aus seiner Sicht sei das sogenannte Ampel-Modell für eine flexible Kita-Öffnung praxisfremd und naiv. Das berichtet der Kölner Stadtanzeiger.

Das Ampel-Modell, so der Vorschlag der Bundesfamilienministerin, könnte zeigen, inwieweit man eine Kita in der Coronavirus-Pandemie öffnen kann. Das, so FDP-Politiker Joachim Stamp, würde in völligem Chaos enden.

Corona-Update NRW: Distanzunterricht in Schulen soll wieder möglich sein.

Update, Montag (1. Februar), 11.30 Uhr: Ab heute soll er Distanzunterricht für Schüler der Klassen 1 bis 13, die zu Hause nicht die Möglichkeiten haben, auch in der Schule möglich sein. Diese Schüler können die Klassenräume vor Ort nutzen.

Corona in NRW: Betriebskantinen in Dortmund dürfen wieder öffnen

Update, Montag (1. Februar), 10.38 Uhr: In Dortmund dürfen Betriebskantinen nach einem Beschluss der Landesregierung unter Auflagen wieder öffnen. Das teilt die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) mit. Gemäß Coronaschutzverordnung müssen diese eigentlich geschlossen bleiben.

„Doch in vielen Industriebetrieben ist der Verzehr von selbst mitgebrachten Speisen nur in diesen Räumen erlaubt. Jetzt herrscht endlich Klarheit: Wenn Mindestabstände eingehalten werden und ein Hygienekonzept vorliegt, darf auch wieder in der Betriebskantine gegessen werden“, so Torsten Gebehart, Geschäftsführer der NGG-Region Dortmund. 

Coronavirus: RKI meldet 5.608 Neuinfektionen mit SARS-CoV-2

Update, Montag (1. Februar), 10.05 Uhr: Das Robert Koch-Institut (RKI) meldet am Montagmorgen deutschlandweit 5.608 Neuinfektionen mit dem Coronavirus. Damit steigt die Zahl der registrierten Fälle auf insgesamt 2.221.971. Die Sieben-Tages-Inzidenz weist das RKI mit 90,9 aus.

Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 ist um 175 auf insgesamt 57.120 gestiegen. Aufgrund von Verzögerungen in der Meldekette am Wochenende fallen die Zahlen zu Beginn der Woche üblicherweise niedriger aus.

Das Robert Koch-Institut (RKI) mit Sitz in Berlin veröffentlicht einmal täglich die tagesaktuellen Fallzahlen zum Coronavirus (SARS-CoV-2) in Deutschland.

Coronavirus in NRW: Sieben-Tages-Inzidenz in Nordrhein-Westfalen gestiegen

Update, Montag (1. Februar), 9.20 Uhr: Das Landesgesundheitszentrum Nordrhein-Westfalen meldet am Montagmorgen 1.100 Neuinfektionen mit dem Coronavirus. Der Inzidenzwert ist im Vergleich zum Vortag um 1,1 auf 86,2 gestiegen. Zudem haben die Gesundheitsämter im bevölkerungsreichsten Bundesland 40 neue Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 gemeldet.

Mit einem Inzidenzwert von 212,0 bleibt Hagen der einzige Corona-Hotspot in NRW. In allen anderen Kreisen und kreisfreien Städten liegt die Sieben-Tages-Inzidenz laut Landesgesundheitszentrum unter einem Wert von 200. Münster (32,7) und Coesfeld (37,6) haben in den vergangenen sieben Tagen weniger als 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner verzeichnet.

Corona-Update NRW: Landrat aus Heinsberg wettert gegen Impf-Chaos

Update, Montag (1. Februar), 7.30 Uhr: Stephan Pusch (CDU) ist Landrat im Kreis Heinsberg in NRW und hat sich gegenüber dem Kölner Express nach seiner Wut-Rede bei Facebook geäußert, in der er das vermeintliche „Impf-Chaos“ angeprangert hat.

Über die Aussagen eines vermeintlich erfolgreichen Impfstarts der NRW-Landesregierung sagte er, dass das nicht der Realität entspreche. Zu den Lieferengpässen warnte er, dass die Politik drohe, das Vertrauen der Menschen zu verspielen.

Stephan Pusch (CDU), Landrat im Kreis Heinsberg in NRW, wettert gegen das Impf-Chaos.

Corona-Update NRW: Mutation in Flüchtlingsunterkuft zwingt Köln zum Handeln

Update, Montag (1. Februar), 7.30 Uhr: In Köln ist es zu einem Corona-Ausbruch in einer Flüchtlingsunterkunft gekommen. Wie die Stadt Köln mitteilt, handelt es sich um die hochansteckende Mutation des Coronavirus, wohl aus Südafrika. Bei 31 von 41 Bewohnern sei die Mutation festgestellt worden. Die Stadt hat die Flüchtlingsunterkunft abgeriegelt.

Coronavirus: Krisengipfel mit Merkel, Länderchefs und Impfstoff-Herstellern am Montag

Update, Montag (1. Februar), 6.19 Uhr: Am heutigen Montag kommen Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Regierungschefs der Länder zu einem Krisengipfel zusammen. Der Grund dafür ist der schleppende Start der Corona-Impfungen in Deutschland.

An der Videokonferenz, die für 14 Uhr angesetzt ist, nehmen auch Vertreter der Impfstoff-Hersteller und der EU-Kommission teil. Mehrere Ministerpräsidenten forderten am Wochenende einen Fahrplan für die kommenden Wochen und Klarheit über die Impfstoff-Lieferungen.

Corona-Pandemie: Bevorstehender Impf-Gipfel soll Klarheiten bringen

Update, Sonntag (31. Januar), 22.01 Uhr: Lieferprobleme, zu wenig Impfstoffe, überlastete Hotlines bei der Terminvergabe: Es gibt viele Probleme und Fragen nach dem schleppenden Impfstart. Angesichts erheblicher Kritik am Impf-Beginn will Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Montag (1. Februar) mit den Ministerpräsidenten über die Lage beraten. An einer Videokonferenz sollen auch mehrere Bundesminister, Impfstoffhersteller sowie Vertreter der EU-Kommission teilnehmen, die für die gesamte EU Impfstoff bei verschiedenen Herstellern einkauft.

Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) kündigte außerdem eine Überarbeitung der Impfverordnung an. Hintergrund: Die Ständige Impfkommission hatte den Astrazeneca-Impfstoff nur für Personen im Alter von 18 bis 64 Jahren empfohlen. Zur Beurteilung der Impfeffektivität ab 65 Jahren lägen bisher keine ausreichenden Daten vor, hieß es. Zuvor hatte die EU-Arzneimittelbehörde EMA die europaweite Zulassung des Impfstoffs empfohlen, und zwar für Erwachsene ab 18 Jahren ohne eine Altersbegrenzung.

Langzeitfolgen einer Covid-19-Erkrankungen werden oft dramatisch unterschätzt

Update, Sonntag (31. Januar), 20.11 Uhr: Karl Lauterbach, SPD-Gesundheitsexperte, hatte gegenüber der dpa auf die Langzeitfolgen einer Covid-19-Erkrankung und die drohende Gefahr für das Gesundheitswesen hingewiesen. Sogenannte Long-Covid-Erkrankungen seien dramatisch unterschätzt. Noch Monate nach einer Corona-Infektion würden Betroffene unter mindestens einem Symptom leiden.

Wie das Handelsblatt schreibt, könne Long-Covid bis zur Hälfte der stationär behandelten Patienten treffen. Auch die Chefärztin der Median-Klinik in Heiligendamm, Jördis Frommhold, sieht weitreichende Herausforderung. Sie meint, dass Long-Covid-Erkrankungen sich zu einem volkswirtschaftlichen Problem entwickeln könnten. Denn auch, wenn Patienten die eigentliche Covid-19-Erkrankung überstanden hätten, seien sie oft nicht arbeitsfähig und leiden unter Müdigkeit und Abgeschlagenheit. Dazu kämen neurologische Einschränkungen.

SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach weist auf die Gefahren einer Long-Covid-Erkrankung hin.

Corona-Impfstoff-Hersteller AstraZeneca liefert nun doch mehr Dosen

Update, Sonntag (31. Januar), 19.43 Uhr: Nach EU-Angaben will der Impfstoff-Hersteller AstraZeneca nun doch mehr Impfstoff liefern. EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen schreibt auf Twitter: „AstraZeneca wird im ersten Quartal 9 Millionen zusätzliche Dosen (insgesamt 40 Millionen) im Vergleich zum Angebot der letzten Woche liefern und eine Woche früher als geplant mit der Lieferung beginnen. Das Unternehmen wird auch seine Produktionskapazität in Europa erweitern.“

AstraZeneca hatte vor rund einer Woche überraschend mitgeteilt, im ersten Quartal statt 80 Millionen nur 31 Millionen Dosen Impfstoff an die EU-Staaten zu liefern. Die EU reagierte verärgert und setzte die Firma unter Druck, die Lieferkürzung zurückzunehmen. Der Impfstoff ist seit Freitag in der EU für Erwachsene ohne Altersbegrenzung zugelassen. In Deutschland empfiehlt die Ständige Impfkommission das Mittel aber nur für Erwachsene unter 65 Jahren.

EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen schreibt, dass AstraZeneca nun doch mehr Impfstoff liefert.

Corona in NRW: Polizei löst Zelt-Party mit 200 Gästen auf

Update, Sonntag (31. Januar), 19 Uhr: Eine Party mit 200 Gästen während der anhaltenden Corona-Pandemie ist wohl keine gute Idee. Dennoch hat ein 23-Jähriger eine Freiluftparty auf dem Gelände einer ehemaligen Raketenstation im Billiger Wald organisiert. Weil das ein klarer Verstoß gegen die Coronaschutzmaßnahmen ist, hat die Polizei die illegale Party in der Nacht zu Sonntag aufgelöst.

Wie die Polizei mitteilt, sei einem Zeugen die laute Musik gegen 6 Uhr morgens am Sonntag aufgefallen, die aus dem Waldgebiet kam. Vor Ort sei laut Polizei eine größere Musikanlage mit einem leistungsstarken Notstromaggregat gefunden worden. Wie die Polizei mitteilt, haben vermutlich bis zu 200 Personen an der Party teilgenommen.

Beim Eintreffen der Beamten flüchteten viele Gäste in den Wald, die Personalien von 35 Teilnehmern wurden aufgenommen. Nach ersten Erkenntnissen seien viele der Partygäste wohl von außerhalb angereist. Auf die Partygäste kämen „erhebliche Bußgelder“ zu, teilte die Polizei weiter mit.

Corona-Update aus Dortmund: Inzidenz steigt minimal an

Update, Sonntag (31. Januar), 16.44 Uhr: Heute sind 19 weitere positive Corona-Testergebnisse in Dortmund hinzugekommen, das berichtet die Stadt in einer Mitteilung. Demnach steigt die Wocheninzidenz minimal von 77,2 am Samstag (30. Januar) auf 77,7 am heutigen Sonntag. Außerdem gebe es laut der Ruhr Nachrichten das erste Mal seit dem 23. Oktober weniger als 1000 aktive Corona-Fälle in der Stadt – aktuell sind 995 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Weitere Zahlen im Überblick:

  • Aktuell befinden sich in Dortmund 1511 Menschen in Quarantäne.
  • Seit Auftreten des Coronavirus in Dortmund liegen 16.934 positive Tests vor.
  • Zurzeit werden in Dortmund 123 Corona-Patienten stationär behandelt, darunter 15 intensivmedizinisch, davon wiederum elf mit Beatmung.
Die Zahl der aktiven Corona-Fälle in Dortmund sinkt.

Corona-Party in Kaiserslautern eskaliert und endet im Streit

Update, Sonntag (31. Januar), 13.25 Uhr: Bei einer Geburtstagsfeier in der Nacht zu Sonntag sind in Kaiserslautern drei Menschen leicht verletzt worden. Wie die Polizei berichtet, feierten auf einem Waldgelände rund 20 Jugendliche einen 18. Geburtstag. Im Verlauf der Feier habe sich ein Streit zwischen einem betrunkenen 20-Jährigen und den restlichen Gästen entwickelt.

Der Streit sei eskaliert, als der Mann ein Teppichmesser gezogen und damit herumgefuchtelt habe. Anschließend fügt er drei Partygästen leichte Schnittverletzungen zu. Der betrunkene 20-Jährige flüchtete nach der Tat in seinem Auto. Die Polizei fand ihn daraufhin in der Wohnung eines Bekannten und nahmen ihn in Gewahrsam. Auch das Teppichmesser konnte so sichergestellt werden. Dem Mann erwarten nun mehrere Strafanzeigen – den Rest der Partygäste eine Anzeige wegen Verstoßes gegen die Corona-Verordnung.

Saskia Esken fordert Corona-Zuschuss für Hartz-IV-Bezieher

Update, Sonntag (31. Januar), 12.30 Uhr: SPD-Parteichefin Saskia Esken fordert einen monatlichen Corona-Zuschlag für Hartz-IV-Bezieher. „Angesichts der offenkundigen Not von Erwachsenen und Kindern in Grundsicherung erwarten wir von unserem Koalitionspartner im Bund, dass er da mitgeht“, so Esken gegenüber Tagesspiegel. Sie will einen Zuschuss im Koalitionsausschuss am kommenden Mittwoch durchsetzen.

Bürgermeister in NRW zufrieden mit Kampf gegen die Corona-Pandemie

Update, Sonntag (31. Januar), 11.10 Uhr: Die Bürgermeister in NRW sehen sich übermäßig gut im Kampf gegen die Pandemie aufgestellt. Bei einer Forsa-Umfrage des Magazins Kommunal gaben 57 Prozent der Bürgermeister an, dass der Impfstart in ihrer Stadt gut angelaufen sei. Auf landesweiter Ebene sagen das nur rund 24 Prozent der Bürgermeister.

33 Prozent der Verwaltungschefs gaben außerdem an, dass sie genügend Personal für die Kontrolle der Corona-Maßnahmen hätten- Deutschlandweit liegt dieser Wert nur bei 24 Prozent.

Wegen Coronavirus: Nur 20 Masernfälle 2020 in NRW

Update, Sonntag (31. Januar), 10.15 Uhr: Wegen der Corona-Krise halten die Menschen deutschlandweit Abstand, tragen Masken und bleiben vorrangig zu Hause. Dieses Verhalten hat allerdings auch Auswirkungen auf das Verbreiten von anderen Krankheiten.

So sind im Jahr 2020 in NRW nur 20 Masern-Erkankungen gemeldet worden. 2019 lag diese Zahl noch bei 135, wie sich die dpa auf Zahlen des Landeszentrums Gesundheit NRW (LZG) beruht. „Die europaweit und weltweit geltenden Reise- und Kontaktbeschränkungen haben es sicher begünstigt, dass 2020 in NRW nur 20 Masernfälle registriert wurden“, so LZG-Sprecher Mirko Kösterke.

Corona-Pandemie: RKI meldet die Neuinfektionen für Sonntag

Update, Sonntag (31. Januar), 9.30 Uhr: Das RKI meldet für den heutigen Sonntag 11.192 Neuinfektionen mit dem Coronavirus, sowie 399 Tote. Damit steigt die Gesamtzahl der Todesfälle auf 56.945. Der Inzidenzwert für Deutschland liegt bei 90,2.

In NRW wurden 2.437 Neuinfektionen gemeldet, sowie 67 neue Todesfälle. Der Inzidenzwert liegt bei 85,2 – dieser ist leicht rückläufig. Am Vortag lag der Inzidenzwert noch bei 85,9.

Corona-Krise: Gesundheitsminister Spahn wirbt um Vertrauen nach holprigen Impfstart

Update, Samstag (30. Januar), 22.06 Uhr: Nach dem holprigen Impfstart in Deutschland hat Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) bei der Bevölkerung um Vertrauen und Geduld geworben. „Es kommen jede Woche Impfstoffe, und es werden auch mehr Zug um Zug“, sagte der CDU-Politiker am heute in Berlin. „Ich bitte einfach um ein Stück Vertrauen.“

Angesichts überlasteter Hotlines plädierte Spahn für Änderungen bei der Impftermin-Vergabe. Kanzlerin Angela Merkel (CDU) sprach angesichts des wochenlangen Lockdowns von einem „gewaltiger Kraftakt“ für Familien. Sie warb aber ebenfalls um Geduld.

Angesichts erheblicher Kritik am schleppenden Impf-Beginn und der Produktionsprobleme bei einigen Herstellern will Merkel am Montag (1. Februar) mit den Ministerpräsidenten über die Lage beraten. An einer Videokonferenz sollen auch mehrere Bundesminister, Impfstoffhersteller sowie Vertreter der EU-Kommission teilnehmen, die für die gesamte EU Impfstoff bei verschiedenen Herstellern einkauft.

Coronavirus in NRW: Kanzleramt reagiert auf emotionales Video einer Dortmunder Friseurin

Update, Samstag (30. Januar), 20.21 Uhr: Das emotionale Video der Friseurin Bianka Bergler aus Dortmund hat Tausende erreicht. Die Friseurin sprach in dem Video offen über die Probleme während der Corona-Krise und darüber, dass Hilfen zu spät gezahlt werden. Nun hat das berührende Video auch das Kanzleramt erreicht.

Wie die Ruhr Nachrichten berichten, soll Kanzleramtschef Helge Braun in einem Interview mit RTL das Video „bestürzend und eindrucksvoll“ genannt haben. Es mache deutlich wie schwierig die aktuelle Lage sei, „deshalb müssen wir jetzt alles daransetzen, dass Hilfen schnell ausgezahlt werden“. Dafür hat Braun auch schon konkrete Vorschläge: Die schnelle Auszahlung solle über automatisierte Abschlagszahlungen an Betriebe möglich sein. Außerdem will Helge Braun die von Bergler kritisierte Auszahlungspraxis beim Kurzarbeitergeld noch einmal überprüfen.

Corona-Krise in NRW: Arzt aus Dortmund warnt vor psychischen und physischen Folgen für Kinder

Update, Samstag (30. Januar), 19.42 Uhr: Die Corona-Krise belastet nicht nur die Wirtschaft und das öffentliche Zusammenleben. Auch die kleinsten unter uns leiden unter den Lockdown-Maßnahmen. Es kann psychische und physische Auswirkungen haben, wenn Kinder nicht in die Schule oder Kita gehen und keine Freunde treffen dürfen, mahnt der Direktor der Westfälischen Kinderklinik in Dortmund Dr. Dominik Schneider. Seinen Beobachtungen nach nehmen depressive Störungen, Essstörungen oder pathologisches Medienverhalten in der Corona-Pandemie zu.

Corona-Pandemie: Spahn über weiteres Impfvorgehen

Update, Samstag (30. Januar), 17.43 Uhr: Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) will nach der Zulassung des Corona-Impfstoffs von Astrazeneca die Impfverordnung überarbeiten, das berichtet die AFP. „Die Grundreihenfolge bleibt, aber wir gehen sie zusätzlich altersgestaffelt an“, sagte Spahn heute bei einer Diskussionsveranstaltung mit Experten und Pflegekräften in Berlin. Er rechnet für Februar mit fünf Millionen weiteren Dosen aller drei bisherigen Hersteller. 

Spahn verwies auf die Empfehlung der Ständigen Impfkommission (Stiko) des Robert-Koch-Instituts, das am Freitag von der Europäischen Kommission zugelassene Präparat von Astrazeneca nur an Menschen bis 64 Jahren abzugeben. Der Minister erläuterte, es gebe auch in der ersten Impfgruppe Menschen aus dieser Altersspanne, etwa beim medizinischen Personal oder den Beschäftigten in der Pflege. Wenn diese geimpft seien, gebe es die 18- bis 64-Jährigen der nächsten Gruppe. 

Corona-Krise in Dortmund: Inzidenz sinkt weiter

Update, Samstag (30. Januar), 16.46 Uhr: Die Stadt Dortmund teilt die aktuellen Corona-Zahlen mit. Demnach habe es innerhalb von 24 Stunden 69 weitere positive Testergebnisse gegeben. Zwölf der Fälle können sechs Familien zugeordnet werden. Laut Berechnungen der Stadt beträgt der Inzidenzwert mit den heutigen Zahlen 77,2. Die Sieben-Tage-Inzidenz fällt bereits seit Tagen, vergangene Woche Samstag (23. Januar) hat der Wert noch bei 101,7 gelegen.

Weitere Zahlen aus Dortmund:

  • Derzeit befinden sich 1582 Personen in Dortmund in Quarantäne
  • Seit dem ersten Auftreten der Erkrankung in Dortmund liegen insgesamt 16.915 positive Tests vor. 15.661 Menschen gelten als genesen.
  • Aktuell sind 1.004 Menschen in Dortmund mit dem Coronavirus infiziert.
  • Zurzeit werden in Dortmund 122 Corona-Patienten stationär behandelt, darunter 20 intensivmedizinisch, davon wiederum zehn mit Beatmung.

Corona in NRW: Zeitplan für Lockerungen vorgeschlagen

Update, Samstag (30. Januar), 16.14 Uhr: Die Infektionszahlen in NRW sinken – das gibt erneut den Anlass über Lockerungen der Maßnahmen zu diskutieren. Der Fraktionschef der FDP im Landtag, Christof Rasche, sprach sich für eine schrittweise Öffnung von Schulen, Geschäften und Restaurant aus. „Angesichts der rückläufigen Inzidenzwerte benötigen wir jetzt ein verantwortungsvolles Konzept mit konkreten Schritten für Öffnungen ab dem 15. Februar“, sagte er dem Kölner Stadt-Anzeiger am Samstag.

Rasche schlägt vor, ab dem 15. Februar an den Grundschulen mit einem Wechsel von Unterricht in der Schule und zu Hause zu beginnen. Ab dem 1. März könnte es dann Normalunterricht in den Grundschulen und Wechselunterricht in den weiterführenden Schulen geben. Zu diesem Zeitpunkt hält Rasche bei entsprechender Infektionslage auch eine Öffnung von Restaurants, Friseuren und Fitnessstudios für möglich. Der Einzelhandel könnte ab dem 15. März folgen. Der derzeitige Lockdown ist vorerst bis zum 14. Februar befristet.

Christof Rasche (FDP) fordert einen Zeitplan für die Lockerungen der Corona-Maßnahmen.

WHO fordert den Jürgen-Klopp-Effekt

Update, Samstag (30. Januar), 13.35 Uhr: Der Covid-19-Beauftragte der WHO ruft die Politiker in Deutschland zu mehr Einheit im Kampf gegen das Coronavirus auf. Man bräuchte einen Jürgen-Klopp-Effekt, so David Nabarro von der WHO gegenüber der dpa. „Klopp weiß, wie man Menschen berührt und Massen zusammenbringt. Er hätte sicher gute Ideen.“

Nabarro äußert, dass alle Politiker am selben Strang ziehen sollten, statt sich über Lockerungen zu streiten. „Die Gruppe der Gegner von Coronaschutzmaßnahmen ist eigentlich klein, aber wenn Politiker streiten, wächst sie. Dieses Virus wird uns besiegen, wenn wir nicht einig sind.“

Corona in NRW: In Altenheimen wird wieder gegen das Coronavirus geimpft

Update, Samstag (30. Januar), 12.20 Uhr: In Altenheimen in NRW wird ab heute wieder der Impfstoff gegen das Coronavirus verabreicht. Wegen Lieferschwierigkeiten wurden die Impfung zunächst gestoppt. Inzwischen sind rund 350.000 Menschen in NRW gegen Corona geimpft worden.

Horst Seehofer sieht Verzicht auf Reisen als Bürgerpflicht

Update, Samstag (30. Januar), 11.30 Uhr: Horst Seehofer macht eine Ansage an alle Bürger und ihre Reisepläne für 2021: „Im Moment kann ich nur dringend an die Bevölkerung appellieren, jede nicht zwingend notwendige Reise ins Ausland unbedingt zu unterlassen. Ich sehe das in dieser schwierigen Zeit sogar als Bürgerpflicht“, so der CSU-Politiker in der Augsburger Allgemeinen.

Seehofer weiter: „Jetzt ohne wirklich zwingenden Grund in Mutationsgebiete zu reisen, das muss ich deutlich sagen, wäre geradezu töricht.“

Polizei Gelsenkirchen löst zwei nächtliche Corona-Partys auf

Update, Samstag (30. Januar), 11.05 Uhr: In der Nacht zu Samstag (30. Januar) hat die Polizei Gelsenkirchen im südlichen Stadtgebiet zwei Partys aufgelöst, weil die Bestimmungen der Corona-Schutzverordnung missachtet worden sind. Gegen 22.45 Uhr wurde die Polizei wegen einer Ruhestörung zur Josefinenstraße gerufen, berichtet die Polizei in einer Pressemitteilung.

Beim Eintreffen haben sie in einer Wohnung im Erdgeschoss eine Party eines 22-Jährigen aufgelöst. Mehrere Menschen aus verschiedenen Haushalten waren dort zusammengekommen – der Wohnungsinhaber und die Gäste müssen nun mit Anzeigen rechnen.

Wenige Stunden später, gegen 2.10 Uhr, wurden die Gelsenkirchener Beamten in die Ringstraße geschickt. Auch in einer Dachgeschosswohnung eines Mehrfamilienhauses fand eine Party statt – ebenfalls wieder mit mehreren Personen aus verschiedenen Haushalten. Die Party des 48-jährigen Bewohners wurde von der Polizei aufgelöst. Ordnungswidrigkeitsverfahren wurden eingeleitet.

RKI meldet neue Corona-Infektionszahlen

Update, Samstag (30. Januar), 10.40 Uhr: Das Robert Koch-Institut meldet für Samstag insgesamt 12.321 Neuinfektionen mit dem Coronavirus. Dazu kommen 794 Todesfälle innerhalb von 24 Stunden. Damit steigt die Zahl der gesamten Todesopfer auf 56.546 an.

NRW meldet für den heutigen Tag 2.411 Neuinfektionen, sowie 120 Todesfälle. Der Inzidenz-Wert des Bundeslandes liegt bei 85,9. Die Stadt Hagen, derzeit der Corona-Hotspot in NRW, meldet einen Inzidenz-Wert von 219,9.

Die Maskenpflicht in Dortmund wird ausgeweitet.

Aktion „Licht an!“ bei Friseurbetrieben in Deutschland

Update, Samstag (30. Januar), 9.40 Uhr: Am Sonntag könnten die Friseurbetriebe in gesamt Deutschland erstrahlen. Der Zentralverband des Deutschen Friseurhandwerks ruft alle Friseurbetriebe dazu auf, für 24 Stunden das Licht anzulassen. Die Aktion soll bis zum 1. Februar gehen.

„An diesem Tag sollten wir ursprünglich wieder öffnen können. Uns steht das Wasser bis zum Hals – wir brauchen endlich schnelle und umfassende Hilfe vom Staat“, erklärt Harald Esser, Präsident des Zentralverbands des Deutschen Friseurhandwerks gegenüber Bild.

Horst Seehofer warnt vor Corona-Lockerungen und dritter Welle

Update, Samstag (30. Januar), 8.40 Uhr: Bundesinnenminister Horst Seehofer glaubt nicht an Lockerungen mitten in der Corona-Pandemie: „Im Moment kann niemand seriös beurteilen, wie es Mitte Februar weitergeht“, so der Politiker gegenüber der Augsburger Allgemeinen. „Aber eines kann man nach allen Erfahrungen bei der Infektionsbekämpfung sagen: Man wird auch nach einem Lockdown nicht sofort und vollständig zu normalen Verhältnissen zurückkehren können. Das wird nur stufenweise möglich sein. Andernfalls droht ein Rückfall in die dritte Welle.“

Update zu Corona in NRW: Anträge auf Präsenzunterricht abgelehnt

Update, Freitag (29. Januar), 22.30 Uhr: Eltern von vier Schüler und Schülerinnen aus Düsseldorf, Köln, Lage und Leopoldshöhe wollten geltend machen, dass die Untersagung des Präsenzunterrichts in der Coronavirus-Pandemie gegen das Grundrecht verstoße. Diesen Antrag hat das Verfassungsgericht in NRW jetzt abgelehnt.

Corona-Update Europa: Impfstoff von Astrazeneca zugelassen

Update, Freitag (29. Januar), 22.15 Uhr: Der Impfstoff von Astrazeneca ist in der EU zugelassen. Deutschland will das Mittel gegen das Coronavirus vorerst aber nur für Menschen unter 65 Jahre einsetzen. Die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) sieht jedoch keinen Grund, das Mittel nicht auch für ältere Personen einzusetzen.

Corona-Update Dortmund: Ausbruch in Seniorenheim in der Innenstadt

Freitag (29. Januar), 22 Uhr: In Dortmund ist es erneut zu einem Corona-Ausbruch in einem Seniorenheim gekommen. Darüber haben die Ruhr Nachrichten zuerst berichtet. Demnach ist es zu 30 positiven Corona-Tests in der Pflege-Einrichtung in er östlichen Innenstadt gekommen.

Die Ereignisse vor diesem Zeitpunkt - alle News zu Corona in NRW im alten Live-Ticker von RUHR24.de.

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