Alle News zur Pandemie im Überblick

Corona in NRW: Sinkende Infektionszahlen in Dortmund - traurige Meldung aus Essen

Das RKI hat heute über 15.000 Neuinfektionen mit dem Coronavirus gemeldet. Die täglichen Fallzahlen bleiben auf einem hohen Niveau.

  • NRW befindet sich im November im Corona-Lockdown.
  • Die Corona-Zahlen sind am Anfang des Monats rasant gestiegen.
  • Im Live-Ticker haben wir die wichtigsten News zu neuen Regeln, aktuellen Fallzahlen und weiteren Entwicklungen rund um die Covid-19-Pandemie in der Übersicht.

Coronavirus in NRW: Dortmund meldet Infektionszahlen

Die Stadt Dortmund hat die heutigen Infektionszahlen mitgeteilt – und diese sind leicht gesunken. Das kann jedoch auch – wie bei den NRW-weiten Zahlen daran liegen, dass diese montags generell immer etwas niedriger sind, da am Wochenende weniger getestet wird.

So kamen am heutigen Montag 52 weitere Corona-Fälle dazu. In den letzten Tagen waren es im Schnitt täglich etwa 100 neue Fälle. Damit liegt der Inzidenz-Wert nach eigenen Berechnungen der Stadt bei 203,3. Laut dem RKI lag der Wert in Dortmund gestern noch bei 212, gegen 0.00 Uhr wird dieser aktualisiert und ist von da an verbindlich. Auch dieser Wert ist leicht gesunken – dennoch liegt er noch über dem kritischen Maß von 200.

Coronavirus in Dortmund: Stadt meldet zwei neue Todesfälle

Auch meldet die Stadt bedauerlicherweise zwei neue Todesfälle. Eine 88-jährige Dortmunderin mit chronischen Vorerkrankungen ist am Sonntag (22. November) an Covid-19 verstorben. Bei dem zweiten Todesfall handelt es sich um einen 57-jährigen Mann. Allerdings ist davon auszugehen, dass Covid-19 nicht ursächlich zum Tod geführt hat.

Derzeit werden 156 Corona-Patienten in Dortmund stationär behandelt, davon 34 intensivmedizinisch. 23 Corona-Patienten müssen beatmet werden.

Coronavirus in NRW: Fünf Todesfälle in Essen

Wie die Stadt Essen heute mitteilte, sind am Wochenende fünf weitere Personen in Verbindung mit einer Covid-19-Erkrankung gestorben. Damit liegt die Zahl der Todesfälle in der Ruhrgebietsstadt seit Beginn der Pandemie bei 86.

Zwei der in Essen verstorbenen Patienten waren über 90 Jahre alt, eine 74-jährige, eine 85-jährige Essenerin und ein 89-jähriger Mann aus Essn verstorben.

Coronavirus in NRW: Maßnahmen laut EU-Behörde nicht ausreichend

Update, Montag (23. November), 16.20 Uhr: Die EU-Gesundheitsbehörde ECDC hatte heute einen Bericht veröffentlicht, aus dem hervorgeht, dass die aktuellen Corona-Maßnahmen in neun Ländern ersten Einschätzungen zufolge, nicht ausreichen, um die Infektionszahlen zu senken. Dazu zählt auch Deutschland.

Anlass für den Bericht war die Debatte über mögliche Folgen, sollten die aktuellen Corona-Maßnahmen für die Weihnachtszeit aufgehoben werden. Laut ECDC würde das dazu führen, dass man in der ersten Januarwoche 2021 wieder mit einer Zunahme der Krankenhauseinweisungen rechnen müsse. Würden die entsprechenden Staaten wieder zu dem Verhalten von April zurückkehren, sei von einem Rückgang der Infektionszahlen auszugehen.

Coronavirus in NRW: Präsenzunterricht bleibt „erste Wahl“

Update, Montag (23. November), 15.15 Uhr: Trotz anhaltender Kritik und immer lauter werdenden Forderungen, die Schüler entweder digital oder in einem rotierenden System zu unterrichten, hält NRW-Schulministerin Yvonne Gebauer am Präsenzunterricht fest. Das sei auch in der Pandemie die erste Wahl und die höchste Form von Bildungsgerechtigkeit, so die FDP-Politikerin am Montag in Düsseldorf.

Sie lehne ein Wechselmodell aber nicht konsequent ab, räumte sie heute ein. Je nach Infektionsgeschehen könne das für einzelne Schulen geprüft und durchaus sinnvoll sein. Aktuell sollen nach Angaben des Schulministeriums rund 5000 Schüler von 2,5 Millionen mit dem Coronavirus infiziert sein. 13 Schulen seien außerdem zum jetzigen Zeitpunkt geschlossen, aber 95,4 Prozent aller Schüler in NRW könnten weiterhin im Präsenzunterricht lernen.

Coronavirus in NRW: Notbetreuung in den Weihnachtsferien

Update, Montag (23. November), 15.05 Uhr: Aufgrund der Corona-Pandemie beginnen die Weihnachtsferien in diesem Jahr zwei Tage früher als sonst. Ab dem 21. Dezember haben damit alle Schüler in NRW frei – die Lehrer allerdings nicht. Denn es soll für die erste bis sechste Klassenstufe nun in diesen Tagen eine Notfallbetreuung geben, wie Schulministerium in einer Mail am Montag mitteilte, die an alle Schulen ging.

Die Schulen sollen für die beiden Tage (21. und 22. Dezember) eine Notbetreuung anbieten für die Kinder, deren Eltern das zuvor beantragt haben. Die Betreuungszeiten gleichen denen der allgemeinen Unterrichtszeit. Die Eltern wurden außerdem aufgefordert, die Anträge so früh wie möglich zu stellen.

Coronavirus in NRW: Duisburg verbietet „Querdenker“-Demo

Update, Montag (23. November), 14.11 Uhr: NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) verkündete am heutigen Montag (23. November) in Düsseldorf, dass keine Quarantäne-Neuregelung für Reiserückkehrer aus dem Ausland geplant sei. Das Oberverwaltungsgericht Münster hatte am Freitag (20. November) Teile der Corona-Einreiseverordnung gekippt.

Karl-Josef Laumann sagte im Speziellen, dass nach dem Urteil des Oberverwaltungsgerichts sehr differenziert auf regionale Infektionskennziffern sowohl in der Urlaubsregion als auch in der Heimatregion der Reisenden geschaut werden müsste. Doch: „Wer soll das kontrollieren?“, verdeutlichte Laumann die Zwickmühle.

Corona-Risikogebiet NRW: Viele Städte und Kreise mit Inzidenzwert über 200

Update, Montag (23. November), 13.44 Uhr: Trotz „Lockdown light“ gelten alle Städte und Kreise in Nordrhein-Westfalen nach wie vor als Corona-Risikogebiet. Vielerorts liegt die Inzidenz immer noch bei über 100, einige Städte weisen sogar eine Infektionsrate von 200 auf. Laut Robert-Koch-Institut gab es in den vergangenen sieben Tagen insgesamt 28.113 bestätigte Covid-Fälle in NRW. Pro 100.000 Einwohner wurden somit in der vergangenen Woche 161,2 Neuinfektionen bekannt.

Stand heute (23. November) haben sich in NRW seit dem Ausbruch der Pandemie nachweislich 224.601 Menschen mit Corona infiziert. In einigen Städten ist die Lage besonders dramatisch:

Inzidenzwert in Dortmund ist nach wie vor kritisch

  • Solingen (Inzidenzwert von 272,5)
  • Herne (272,3)
  • Hamm (261,8)
  • Kreis Lippe (249,5)
  • Hagen (242,7)
  • Kreis Düren (239,2)
  • Duisburg (217,8)
  • Dortmund (209,3)
  • Kreis Gütersloh (205,5)
  • Kreis Heinsberg (205,0)

Entwürfe zum erweiterten Corona-Lockdown im Dezember: CDU-Länder ziehen nach

Update, Montag (23. November), 12.55 Uhr: Am Mittwoch (25. November) setzen sich Bund und Länder erneut zusammen, um sich über eine mögliche Fortführung des Teil-Lockdowns abzustimmen. Die SPD-geführten Bundesländer haben hierzu bereits einen Entwurf mit weiteren Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie vorgelegt.

Laut dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) haben die Länder unter CDU-Führung nun nachgelegt. In einigen Punkten stimmen sie dem Konzept der anderen Ländern zu, doch es gibt auch Gegenvorschläge.

CDU-Länder mit Gegenvorschlag: Kein generelles Feuerwekr-Verbot wegen Corona

Uneinig ist man sich offenbar über das Feuerwerk-Verbot an Silvester. „Keine Untersagung des Verkaufs und des Mitführens von Pyrotechnik – nur Empfehlung und Appell“, heißt es laut RND in dem Papier der Unionsländer. Allerdings spreche man sich für ein „Verbot von Feuerwerk auf öffentlichen Plätzen“ aus.

Das Thema Maskenpflicht wollen die CDU-Länder außerdem erweitern. „Maskenpflicht auch vor Einzelhandelsgeschäften und auf Parkplätzen“, wird der Entwurf der Unionsländer zitiert. Beim zentralen Streitpunkt Schulen wollen sie eine grundsätzliche Maskenpflicht vor und auf dem Schulgelände sowie im Schulunterricht aller Schularten. Ausnahmen in Grundschulen sollen möglich sein. Die SPD-Länder hatten eine Maskenpflicht ab der 7. Klasse vorgeschlagen.

NRW-Gesundheitsminister Laumann lehnt Corona-Impfpflicht ab

Update, Montag (23. November), 11.49 Uhr: NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) ist zuversichtlich, dass die Impfzentren im in NRW Mitte Dezember stehen. Er habe bisher als Start ja bereits vom 24./25. Dezember gesprochen, so Laumann am Montag in Düsseldorf.

Er gehe davon aus, dass zunächst Vorerkrankte und Pflegebedürftige geimpft werden. In NRW seien das etwa 800.000 Menschen. „Das Tempo des Impfens in Nordrhein-Westfalen soll der Impfstoff bestimmen“, ergänzte Laumann. Man könne nicht mehr impfen, als Dosen da seien.

Eine Impfpflicht lehnt Laumann derweil ab. Es werde die Strukturen bereits voll beanspruchen, „die zu impfen, die geimpft werden wollen“, so der 63-Jährige weiter. Umfragen haben ergeben, dass 70 Prozent der Deutschen entschlossen sind, sich impfen zu lassen. Sollten die Impfstoffe so effektiv sein, wie angekündigt, werde man mit den Freiwilligen eine Herdenimmunität erreichen.

Personalnot in NRW-Krankenhäusern: Ärzte werden aus Quarantäne zurückgeholt

Update, Montag (23. November) 10.50 Uhr: Über 3.500 Ärzte und Pfleger haben Krankenhäuser in NRW in den vergangenen Monaten für sich arbeiten lassen, obwohl für sie eigentlich die Quarantäne-Pflicht galt. Das berichtet die WAZ, die sich dabei auf eine Anfrage der SPD-Landtagsfraktion an das NRW-Gesundheitsministerium bezieht.

Demnach waren die Betroffenen bei einem engen Covid-19-Kontakt einem hohen Ansteckungsrisiko ausgesetzt. Trotzdem wurden sie in dem Zeitraum von April bis Ende Oktober - aufgrund von Personalnot - in den Kliniken eingesetzt. Dieses Vorgehen ist laut dem Robert-Koch-Institut zwar erlaubt, doch es muss kritisch betrachtet werden.

Wichtig ist, dass Fachkräfte, die einem hohen Corona-Risiko ausgesetzt waren, frühestens eine Woche danach wieder im Krankenhaus arbeiten dürfen. Außerdem müssen sie symptomfrei sein sowie eine medizinische Maske tragen. Zudem werden sie wiederholt getestet und dürfen in der Folge keine Risikopatienten behandeln.

1.419 Abstriche im NRW-Landtag: Erste Überlegungen zu Corona-Schnelltests

Update, Montag (23. November), 10.03 Uhr: Hunderte Mitarbeiter und Politiker des NRW-Landtags wurden in den letzten Monaten auf das Coronavirus getestet. Bei fünf Testterminen gab es insgesamt 1.419 Abstriche. Drei Tests waren laut Landtag positiv - und deckten unbekannte Corona-Infektionen auf. 

Nun denke man in Düsseldorf auch über den Einsatz von Schnelltests nach. Das erklärte ein Sprecher der dpa mit. Der Parlamentarische Krisenstab Pandemie (PKP) mit Vertretern aller Fraktionen hatte bereits zum Ende der Sommerferien das Angebot von regelmäßigen Testterminen beschlossen. Die Kosten trägt der Landtag. Bei jedem Termin rund 1500 Personen das Angebot in Anspruch nehmen.

Bezahlte Testreihen im Landtag: Corona-Infektion könnte große Auswirkungen haben

Hintergrund der bezahlten Testreihen: „Parlamente sind systemrelevant und müssen arbeitsfähig bleiben“, so der Landtag. Seit einigen Wochen gilt in dem Haus eine Maskenpflicht. Im Plenarsaal hat jeder Abgeordnete eine Acrylglas-Kabine, größere Besuchergruppen sind nicht erlaubt.

Dennoch bewegen sich an Plenartagen mehr als 1.000 Menschen in den Gebäuden. Fast täglich gibt es Sitzungen mit Abgeordneten und Mitarbeitern. Die Politiker kommen aus ganz NRW und reisen nach den Sitzungen wieder in ihre Wahlkreise. „Eine Infektion im Landtag könnte sich ohne Vorsorge somit schnell im gesamten Land verbreiten“, sagte der Sprecher.

Corona-Impfung in den Startlöchern? Jens Spahn macht Hoffnung

Update, Montag (23. November), 9.08 Uhr: Neuigkeiten zum Thema Corona-Impfung! Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) rechnet offenbar schon bald mit den ersten Impfungen gegen das Coronavirus.

„Es gibt Anlass zum Optimismus, dass es noch in diesem Jahr eine Zulassung für einen Impfstoff in Europa geben wird. Und dann können wir mit den Impfungen sofort loslegen“, so Spahn gegenüber dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND). Er habe die Länder gebeten, dass die Impfzentren Mitte Dezember einsatzbereit sein sollen.

Auch Finanzminister Olaf Scholz (SPD) gab sich am Sonntag auf „Bild live“ positiv: „Wir haben die Vorbereitungen dafür getroffen, dass es noch im Dezember losgehen könnte.“ Der Vizekanzler glaube, es gehe mit der Impfung schneller los, als man vor einiger Zeit gedacht habe.

Vizekanzler Olaf Scholz spricht von ersten Corona-Impfungen im Dezember.

Aktuelle Corona-Zahlen: RKI meldet über 10.000 Neuinfektionen

Update, Montag (23. November), 8.07: Das Robert Koch-Institut (RKI) meldet am Montag 10.864 Neuinfektionen mit dem Coronavirus. Am Freitag (20. November) war mit 23.648 gemeldeten Fällen ein Höchststand in Deutschland erreicht worden. Am vergangenen Montag (16. November) hatte die Zahl bei 10.824 gelegen. Der durch den Teil-Lockdown erhoffte Rückgang der Neuinfektionen ist bislang nicht klar ablesbar.

Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 stieg laut den Angaben des Instituts um 90 auf insgesamt 14.112. Seit Beginn der Corona-Pandemie wurden in Deutschland 929.133 Infektionen registriert – von ihnen gelten rund 618.800 wieder als genesen. Das sind etwa 15.000 mehr als noch am Sonntag (22. November).

Erweiteter Corona-Lockdown im Dezember - weitere Details bekannt

Update, Montag (23. November), 6.55 Uhr: Die Vorschläge zur Verlängerung des Teil-Lockdowns im Dezember sind nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur (dpa) bisher nur unter Ländern mit SPD-Führung abgestimmt worden. Ein gesondertes Papier der sogenannten B-Länder, zu denen unionsgeführte Länder (u.a. NRW, Hessen) sowie Baden-Württemberg mit einem grünen Regierungschef gehören, soll es nicht geben. 

Weitere Details aus dem Beschlussentwurf vom Vorsitz der Ministerpräsidentenkonferenz (Michael Müller, SPD) sind laut dpa und der Berliner Morgenpost außerdem:

  • Silvester: Der Verkauf sowie der Kauf und das Zünden von Feuerwerk soll verboten werden. Einsatz- und Hilfskräfte sollen so entlastet und die Kapazitäten des Gesundheitssystems freigehalten werden.
  • Gottesdienste: Hierzu sollen mit den Religionsgemeinschaften Vereinbarungen für Gottesdienste und andere religiöse Zusammenkünfte getroffen werden. Das Ziel lautet auch hier: Kontaktreduzierung. Religiöse Zusammenkünfte mit dem Charakter von Großveranstaltungen soll es nicht geben.
  • Hochschulen und Universitäten: Die Veranstaltungen und Vorlesungen sollen grundsätzlich digital stattfinden. Ausnahmen soll es nur für Laborarbeiten, Praktika und Prüfungen geben.
  • Schulen: Schüler ab der siebten Klasse sollen auch im Unterricht Maske tragen. Gelten soll das für Schüler und Berufsschüler in Regionen mit deutlich mehr als 50 Neuansteckungen pro 100.000 Einwohnern innerhalb von sieben Tagen. Schulen ohne Corona-Fälle könnten davon ausgenommen werden.

Weitere Corona-Pläne für Dezember dringen ans Tageslicht

Update, Sonntag (22. November), 20.47 Uhr: Jetzt dringen immer mehr Pläne ans Tageslicht, wie es in Deutschland - und damit auch in NRW - im Dezember in Sachen Corona-Maßnahmen weitergehen soll. Schon Tage vor dem Bund-Länder-Gipfel am Mittwoch scheinen sich die Länder einig zu sein, dass der Teil-Lockdown auch im Dezember bestehen bleiben soll - vorerst bis zum 20. Dezember. Länder mit Inzidenzen von unter 50 könnten danach die Maßnahmen lockern - andernfalls blieben sie bestehen, wie der Berliner Tagesspiegel aus einer Beschlussvorlage entnimmt, die Berlins regierender Bürgermeister Michael Müller den Ministerpräsidenten am Montag vorschlagen will.

In dem Papier stehen laut Tagesspiegel diese weiteren Vorschläge:

  • Der Teil-Lockdown soll nach dem 20. Dezember in den Ländern gelockert werden, die eine Inzidenz unter 50 haben. Andernfalls soll er um 14 Tage verlängert werden.
  • Private Zusammenkünfte sollen vom 1. Dezember bis zum 17. Januar auf maximal fünf Personen aus zwei Haushalten beschränkt werden. Kinder bis 14 Jahre sind hiervon ausgenommen. Bundesländer, die eine Inzidenz unter 50 haben, sollen von dieser Regelung abweichen können.
  • An Weihnachten soll die Personengrenze für Zusammenkünfte erhöht werden. Nach den Feiertagen sollen die Menschen dann möglichst in eine Selbstquarantäne gehen.
  • Maskenpflicht soll es in öffentlich zugänglichen, geschlossenen Räumen geben sowie im ÖPNV, in Arbeits- und Betriebsstätten und im öffentlichen Raum unter freiem Himmel, wo viele Menschen anzutreffen sind.
  • Häusliche Quarantäne für Reiserückkehrer und für Kontaktpersonen sollen vereinheitlicht werden.
  • Verbindliche Regeln für Schulen sollen noch geklärt werden.
  • Die Corona-Warn-App soll, wie bereits kommuniziert wurde, in ihren Funktionen erweitert werden.

Zahl der Toten in NRW an und mit Covid-19 steigt seit Oktober

Update, Sonntag (22. November), 20.47 Uhr: Die Zahl der Corona-Neuinfizierten ist das eine - die Zahl, auf die es am Ende aber ankommt, ist die Zahl der Toten in Zusammenhang mit Covid-19. Denn genau diese soll bei möglichst null sein. Doch nahezu parallel zur steigenden Kurve der 7-Tages-Inzidenz steigt derzeit auch die Kurve bei den Corona-Toten in NRW, wie die folgende Grafik zeigt. Sie bildet den Verlauf vom 1. Oktober bis zum 21. November ab. Trauriger Höhepunkt ist der 11. November, als 57 Tote an nur einem Tag in NRW gemeldet wurden.

7-Tages-Inzidenzen in NRW: Herne auf Platz 1, Coesfeld auf gutem Weg

Update, Sonntag (22. November), 19.50 Uhr: Drei Tage vor dem Bund-Länder-Gipfel sehen die 7-Tages-Inzidenzen in NRW alles andere als gut aus. Nur vier Kommunen liegen aktuell mit dem Wert unter 100. Davon hat nur Coesfeld die Aussicht, in naher Zukunft auf unter 50 zu kommen.

Dagegen sieht es am an anderen Ende der Skala relativ düster aus. Zehn Kommunen haben eine 7-Tages-Inzidenz, die höher ist als 200 - darunter die Großstädte Dortmund und Duisburg:

Mini-Lockdown in NRW vor der Verlängerung

Update, Sonntag (22. November), 18.14 Uhr: Eine Verlängerung des Mini-Lockdowns wird immer wahrscheinlicher. Nun hat sich auch der Vorsitzende der Ministerpräsidentenkonferenz, Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller, in diese Richtung geäußert.

Das exponentielle Wachstum sei zwar gestoppt worden, aber die Corona-Infektionszahlen seien weiterhin hoch, so Müller. „Vor diesem Hintergrund ist es aktuell nicht vorstellbar, dass wir die zuvor beschlossenen Maßnahmen nun schon aufheben können“, so Müller am Sonntag gegenüber der Deutschen Presse-Agentur.

Wie lange der Mini-Lockdown verlängert werde, dazu müssten sich nun die Ministerpräsidenten und die Bundesregierung besprechen. Am Mittwoch (25. November) sollen dann die Entscheidungen verkündet werden.

Coronavirus in Köln: Foto der IHK sorgt für Verwirrung

Update, Sonntag (22. November), 17.35 Uhr: Ein Foto eines Empfangs der IHK Köln sorgt derzeit im Internet für Verwirrung. Corona-Kritiker setzen es offenbar irreführend ein. Das Foto aus einem Zeitungsartikel zeigt einen Neujahrsempfang der IHK aus dem Januar 2020, auf dem die Gäste keine Maske tragen und keinen Abstand halten - weil das Coronavirus noch nicht in Deutschland angekommen war. Im Artikel selbst geht es allerdings um die Planungen für den kommenden Neujahrsempfang im Januar 2021.

Corona-Alarm: Essen will jetzt wohl doch Bundeswehr einsetzen

Update, Sonntag (22. November), 17.15 Uhr: Die Stadt Essen will jetzt wohl doch im Kampf gegen das Coronavirus auf die Bundeswehr zurückgreifen. Wie die WAZ berichtet, erwäge der Chef des Gesundheitsamts ein Gespräch mit Verantwortlichen des Militärs. Konkret geht es um Hilfe bei der Nachverfolgung von Corona-Kontakten. Die Stadt hatte zuvor betont, mit Aushilfen gut zurechtzukommen.

Duisburg: Polizei löst illegale Corona-Demo auf

Update, Sonntag (22. November), 17.04 Uhr: Die Polizei in Duisburg hat am Sonntag eine illegale Corona-Demo aufgelöst. Die Stadt hatte die Versammlung in der Nähe des Zoos ursprünglich verboten, weil sie den Infektionsschutz nicht gegeben sah. Das zuständige Verwaltungsgericht hatte das Verbot bestätigt.

Dennoch versammelten sich am Sonntag 40 Personen auf der Mülheimer Straße, wie die Polizei berichtet. Sie sollen dabei gegen die Maskenpflicht und das Abstandsgebot verstoßen haben. Stadt und Polizei sorgten in der Folge dafür, dass die Demo beendet wurde.

Insgesamt schrieben die Ordnungshüter von Stadt und Polizei 24 Ordnungswidrigkeitenanzeigen wegen des Verstoßes gegen das Versammlungsgesetz, 24 Ordnungswidrigkeitenanzeigen wegen des Verstoßes gegen die Coronaschutzverordnung, eine Strafanzeige wegen Beleidigung und eine Anzeige wegen Sachbeschädigung an dem Auto eines Pressevertreters.

Dortmund meldet 79 neue Corona-Infizierte und einen Todesfall

Update, Sonntag (22. November), 16.24 Uhr: Die Stadt Dortmund hat am Sonntag (22. November) 79 Corona-Neuinfizierte gemeldet. In der Vorwoche waren es zum selben Zeitpunkt noch 139 neue Fälle. Zuletzt am Montag (64) waren es so wenige Fälle. Die Zahl ist an Sonntagen unter anderem aufgrund der geschlossenen Hausarztpraxen regelmäßig niedriger als unter der Woche.

Aktuell sind in Dortmund 2219 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Die 7-Tages-Inzidenz sinkt mit den Zahlen von Sonntag laut Berechnungen der Stadt auf 205,4 (aktuell: 212).

Zurzeit werden in Dortmund 159 Corona-Patienten stationär behandelt (Vorwoche: 153), darunter 33 intensivmedizinisch (Vorwoche: 31), davon wiederum 24 mit Beatmung (Vorwoche: 28).

Zudem meldet die Stadt Dortmund einen weiteren Todesfall in Zusammenhang mit Covid-19. Ein 88-jähriger Mann mit chronischen Vorerkrankungen, der am 28. Oktober ins Krankenhaus gekommen war, verstarb gestern, wobei Covid-19 nicht die Todesursache war.

Coronavirus: Söder und Scholz für Lockdown-Verlängerung – Sorge um Weihnachten

Update, Sonntag (22. November), 14.08 Uhr: Am Mittwoch (25. November) wollen Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Länderregierungschefs erneut über die geltenden Corona-Regeln beraten. Im Vorfeld sprachen sich sowohl Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) als auch Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) in der Bild am Sonntag für eine Verlängerung des Lockdowns aus.

Beide eint der besorgte Blick auf das Weihnachtsfest während der Covid-19-Pandemie. „Um ein schönes Weihnachten verbringen zu können, müssen wir den Lockdown verlängern und sicher auch vertiefen“, so Markus Söder. Auf jeden Fall für zwei, besser aber für drei Wochen sollten die Restriktionen deshalb verlängert werden. Ziel sei es weiterhin, den Inzidenzwert unter 50 zu drücken.

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) fordert eine Verlängerung des Lockdowns.

Markus Söder verwies darauf, dass die Welle zwar gebrochen sei, aber die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus nicht sinke. „Lieber jetzt einen längeren Lockdown als eine komplette Ausgangsbeschränkung über Weihnachten.“

Ähnlich bewertet auch Olaf Scholz die aktuelle Corona-Lage in Deutschland. „Alles spricht dafür, dass die aktuellen Beschränkungen über den 30. November hinaus noch eine Zeit lang fortgesetzt werden müssen.“ Die im November gezahlten Hilfen für Unternehmen sollen dann entsprechend auf den Dezember ausgeweitet werden.

Coronavirus in NRW: Kreis Coesfeld nähert sich Inzidenz von unter 50

Update, Sonntag (22. November), 12.23 Uhr: Obwohl der Inzidenzwert in NRW im Vergleich zum Vortag um 5,6 auf 161,4 gesunken ist, gilt jeder Kreis und jede kreisfreie Stadt im bevölkerungsreichsten Bundesland nach wie vor als Corona-Risikogebiet. Maßgeblich dafür ist eine 7-Tages-Inzidenz von über 50.

Dass der Inzidenzwert wieder unter 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen sinkt, ist das erklärte Ziel der Lockdown-Maßnahmen im November.

In NRW ist der Kreis Coesfeld diesem Ziel am nächsten. Dort liegt der Inzidenzwert laut Landesgesundheitszentrum am heutigen Sonntag bei 59,4. Ein Wert von unter 100 wird ebenfalls für Münster (71,7), den Kreis Soest (84,8) und den Kreis Kleve (96,7) ausgewiesen.

Coronavirus in NRW: Herne meldet 37 Neuinfektionen mit SARS-CoV-2

Update, Sonntag (22. November), 11.04 Uhr: Die Stadt Herne hat die tagesaktuellen Fallzahlen zum Coronavirus (SARS-CoV-2) veröffentlicht. Am heutigen Sonntag sind 37 positive Testergebnisse hinzugekommen – seit Beginn der Corona-Pandemie wurden somit 2.932 Infektionen registriert.

Der Inzidenzwert ist laut RKI deutlich gesunken (siehe Update von 10.11 Uhr). An Sonntagen meldet die Stadt Herne ausschließlich der Zahl der Neuinfektionen. Eine detaillierte Meldung mit Angaben zur Anzahl stationärer Patienten und Genesenen erfolgt am Montag (23. November).

Coronavirus in NRW: Inzidenzwert deutlich gesunken – Herne unter 300

Update, Sonntag (22. November), 10.11 Uhr: Das Landesgesundheitszentrum Nordrhein-Westfalen meldet für den heutigen Sonntag 3.191 Neuinfektionen mit dem Coronavirus (SARS-CoV-2). Seit Beginn der Pandemie liegen somit insgesamt 230.971 positive Testergebnisse vor.

Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 ist im Vergleich zum Vortag um 13 gestiegen (insgesamt 2.956). Aktuell sind noch rund 73.500 Personen infiziert, 154.600 gelten als genesen. Der Inzidenzwert ist in NRW deutlich um 5,6 auf 161,4 gesunken.

„Spitzenreiter“ in puncto 7-Tages-Inzidenz bleibt die Stadt Herne mit einem Wert von 278,0 – am Vortag lag er noch bei 303,0. Es folgen Solingen (272,5), Hamm (260,7), Duisburg (252,3) und der Kreis Lippe (240,0).

Coronavirus: RKI meldet am Sonntag über 15.000 Neuinfektionen mit SARS-CoV-2

Update, Sonntag (22. November), 9.18 Uhr: Das Robert Koch-Institut meldet am heutigen Sonntag 15.741 Neuinfektionen mit dem Coronavirus (SARS-CoV-2). In der Vorwoche meldete das RKI am Sonntag 16.947 neue positive Testergebnisse. Am Wochenende übermitteln nicht alle Gesundheitsämter Daten, weshalb die Fallzahlen sonntags und montags in der Regel niedriger sind als an anderen Wochentage.

Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 stieg laut den Angaben des Instituts um 138 auf insgesamt 14.022. Seit Beginn der Corona-Pandemie wurden in Deutschland 918.269 Infektionen registriert – von ihnen gelten rund 603.800 wieder als genesen.

Das Robert Koch-Institut (RKI) mit Sitz in Berlin veröffentlicht einmal täglich die tagesaktuellen Fallzahlen zum Coronavirus (SARS-CoV-2) in Deutschland.

Zwei Städte aus NRW unter Kommunen mit höchster 7-Tages-Inzidenz in Deutschland

Update, Samstag (21. November), 20.32 Uhr: NRW gehört zu den Bundesländern mit den höchsten Corona-Zahlen in ganz Deutschland. Aber wie schlagen sich die Städte im Vergleich mit anderen Kommunen in der Bundesrepublik? Aktuell befinden sich laut Lagebericht des RKI (Stand 21. November) zwei Städte aus NRW unter den Top-15-Städten mit den höchsten 7-Tages-Inzidenzen - beide Städte liegen im Ruhrgebiet: Herne und Hagen.

Stadt / Kreis7-Tages-Inzidenz (Stand 21. November)
LK Sächsische Schweuz-Osterzgebirge343,7
LK Bautzen337,9
Berlin Neukölln333,5
Passau327,6
LK Hildburghausen314,9
Offenbach310,9
LK Freyung-Grafenau310,1
Kaufbeuren304,1
Herne303,0
Berlin Friedrichshain-Kreuzberg290,7
LK Traunstein282,0
LK Altötting280,7
LK Passau279,3
Hagen2751
Speyer271

Polizei zieht Fazit nach Corona-Demo in Bochum

Update, Samstag (21. November), 19.13 Uhr: Die Polizei hat nach der Corona-Demo in Bochum ein erstes Fazit gezogen. 500 Menschen seien laut Angaben der Behörden zur Demo erschienen, 330 Menschen versammelten sich zur Gegendemonstration.

Die Polizei musste bei der Corona-Demo 80 Platzverweise gegen Menschen aussprechen, die keine Maske trugen oder keine geeigneten Atteste zur Befreiung der Maskenpflicht dabei hatten. Die Polizei erstattete in der Folge 22 Strafanzeigen. „Weitere sieben Strafanzeigen wurden unter anderem wegen Sachbeschädigungen und Widerständen geschrieben. Drei Personen mussten in Gewahrsam genommen werden“, berichtet die Polizei Bochum.

Dennoch, die Polizei zieht ein positives Fazit. Beide Versammlungen seien problemlos verlaufen, so Polizeidirektor Jörg Dermund.

Corona-Maßnahmen: Jens Spahn hält Mini-Lockdown für wirkungsvoll

Update, Samstag (21. November), 19.06 Uhr: Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hält den für November verhängten Mini-Lockdown für wirkungsvoll. „Der Wellenbrecher funktioniert doch“, sagte der CDU-Politiker der Welt. „Das exponentielle Wachstum ist gebrochen. Wir sind uns einig, dass das nicht reicht. Aber es ist gelungen - einmal mehr.“

FDP-Politiker Christian Lindner befürchtet indes, dass Deutschland aus dem Mini-Lockdown in diesem Jahr nicht mehr herauskommt. „Und falls wir ihn beenden, dann ist wenige Wochen später der nächste da.“ Die Wellenbrecher-Strategie sei auf Dauer nicht durchzuhalten. Lindner fordert, Risikogruppen besser zu schützen und dafür den Lockdown zu beenden.

Rauchen trotz Maskenpflicht? NRW-Gesundheitsministerium macht Corona-Ansage

Update, Samstag (21. November), 19.01 Uhr: Laut dem nordrhein-westfälischen Gesundheitsministerium ist das Rauchen in Fußgängerzonen und anderen Bereichen mit einer festen coronabedingten Maskenpflicht nicht erlaubt. Anders sei das beim Essen und Trinken: „Angemessene Zeiten der Nahrungsaufnahme berechtigen zum vorübergehenden Ablegen der Maske“, erklärte ein Sprecher des Ministeriums gegenüber der Deutschen Presse-Agentur. Für das Rauchen gelte dies aber ausdrücklich nicht.

7-Tages-Inzidenz in NRW: Corona-Zahlen auf einem „Plateau“

Update, Samstag (21. November), 18.20 Uhr: Die 7-Tages-Inzidenz in NRW ist seit Mitte September stetig gestiegen und hat Anfang November vorerst ihren Höhepunkt erreicht. Seitdem steigt der Wert nicht mehr so drastisch, er sinkt aber auch nicht sonderlich. Experten beschreiben die Kurve in der Grafik als „Plateau“ (siehe Grafik unten).

Warum die Zahl der Corona-Neuinfizierten in Nordrhein-Westfalen gebremst wurde, ist nicht zu 100 Prozent klar. Einerseits scheint der Mini-Lockdown im November zu wirken, andererseits wurden in den vergangenen Wochen weniger Menschen auf Corona getestet, weil das RKI die Teststrategie umgestellt hat. Dafür aber steigt die Positiv-Quote unter allen Tests. Zuletzt lag sie laut RKI deutschlandweit bei 9 Prozent, dem zweithöchsten Wert sei Beginn der Pandemie.

Corona-Party in Schwerte beendet

Update, Samstag (21. November), 18.20 Uhr: Die Polizei in Schwerte (Kreis Unna) hat zum Start ins Wochenende eine Party beendet, die unerlaubterweise stattgefunden hat. Zunächst waren die zum Einsatz herbeigeeilten Beamten von einem Einbruch in ein Firmengebäude ausgegangen. Später stellte die Polizei dann fest, dass eine Party gefeiert wurde, die mit den aktuellen Corona-Maßnahmen nicht vereinbar ist.

Neue Corona-Einreiseregeln für NRW in Planung

Update, Samstag (21. November), 17.43 Uhr: Nach der schlappe vor Gericht muss sich Nordrhein-Westfalen nun mit einer Anpassung seiner Coronaeinreiseverordnung auseinandersetzen.

Das Oberverwaltungsgericht Münster hatte die Verordnung in einem Urteil aus dieser Woche in Teilen für nicht rechtmäßig eingestuft. Im konkreten Fall ging es um einen Mann aus Bielefeld, der gegen die Quarantäne-Pflicht für Einreisende aus Risikogebieten geklagt hatte. Der Mann war zuletzt auf Ibiza und Teneriffa, Inseln, auf denen der Inzidenz-Wert derzeit niedriger ist als in NRW.

„Die Landesregierung hat die anderen Bundesländer umgehend über das Urteil informiert“, erklärte das NRW-Gesundheitsministerium am Samstag. Zudem werde „nach Auswertung des Urteils in der kommenden Woche über die dauerhafte Anpassung der Einreiseregelungen für Nordrhein-Westfalen“ entschieden.

Dortmund: 122 neue Corona-Fälle und Inzidenz von 215,6

Update, Samstag (21. November), 16.40 Uhr: Die Stadt Dortmund meldet am Samstag 122 neue Corona-Fälle. In der Vorwoche waren es zum selben Zeitpunkt 199 neue Fälle.

Damit sinkt der tägliche gemeldete Wert der Neuinfizierten erstmals seit dem 17. November unter die Marke von 200. In den vergangenen Tagen wurden stets mehr als 200 Neuinfizierte in Dortmund gemeldet.

Der neue 7-Tages-Inzidenz-Wert sinkt damit laut Berechnungen der Stadt Dortmund auf 215,6 (aktuell 228,8). 2278 Menschen sind aktuell in Dortmund mit dem Coronavirus infiziert.

Zurzeit werden in Dortmund 147 Corona-Patienten stationär behandelt (Vorwoche: 150), darunter 31 intensivmedizinisch (Vorwoche: 37), davon wiederum 21 mit Beatmung (Vorwoche: 29).

Zudem muss die Stadt am Samstag drei weitere Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 vermelden:

  • Ein 72-jähriger Mann ist mit chronischen Vorerkrankungen am 11. November stationär aufgenommen worden und am 20. November verstorben.
  • Eine 79-jährige Frau ist am 24. Oktober stationär aufgenommen worden und am 20. November verstorben.
  • Eine 53-jährige Frau ist am 2. November stationär aufgenommen worden und am 20. November verstorben.

Kanzleramts-Chef Braun dämpft Befürchtungen für grausame Corona-Weihnachtstage

Update, Samstag (21. November), 16.15 Uhr: Sorgt das Coronavirus dafür, dass wir an Weihnachten alleine vor dem heimischen Weihnachtsbaum sitzen müssen? Kanzleramts-Chef Helge Braun (CDU) hat die Sorgen vor einem solchen Szenario gedämpft.

Selbst wenn die Corona-Maßnahmen im Dezember verschärft werden sollten, setze Braun darauf, dass das Weihnachtsfest im Familienkreis gefeiert werden kann. „Es ist für mich nicht vorstellbar, dass die Großeltern an Weihnachten nicht mitfeiern“, sagte er dem Redaktionsnetzwerk Deutschland.

Braun weiter: „Wichtiger als die Anzahl der Menschen, die zusammenkommen, ist, dass man vorher seine Kontakte reduziert und darauf achtet, dass niemand Symptome hat.“ Der Kanzleramts-Chef verweist auf den Vorschlag des Top-Virologen Christian Drosten, sieben Tage vor Weihnachten möglichst keinen engen Kontakt zu anderen Menschen zu haben, um einigermaßen beruhigt Weihnachten feiern zu können.

300 Menschen bei Corona-Demo in Bochum

Update, Samstag (21. November), 15.45 Uhr: In Bochum haben sich am Samstag rund 300 Menschen zu einer Corona-Demo auf einem Kirmesplatz versammelt. Die Lage war nach Angaben der Polizei zu Beginn der Demo friedlich. Zu einer Gegendemo kamen laut Angaben der Polizei ebenfalls rund 300 Menschen.

Die Anmelder der Demonstration gegen die Corona-Maßnahmen waren am Freitag in einem Eilverfahren vor Gericht gescheitert. Sie hatten die Auflage der Stadt Bochum angefochten, die Demo dürfe nur „ortsfest“, also nur an einem Ort und nicht als Marsch stattfinden. Das Gericht gab der Stadt Bochum Recht. Bei einem Marsch bestehe die Gefahr, dass aufgrund der Dynamik die gebotenen Abstandsregeln nicht eingehalten werden könnten.

Coronavirus in NRW: So ist die 7-Tages-Inzidenz in allen Städten und Kreisen

Update, Samstag (21. November), 15 Uhr: Ziel des November-Mini-Lockdowns war es eigentlich, die 7-Tages-Inzidenzen in den Städten und Kreisen von Nordrhein-Westfalen auf unter 100 zu drücken. Doch ein Blick auf die aktuellen Werte zeigt, dass das noch lange nicht der Fall ist.

Der Wert 100 ist für viele Gesundheitsämter eine magische Grenze, bis zu der Corona-Fälle und deren Kontakte noch gut nachverfolgt werden können. Um Corona-Beschränkungen abzuschaffen, sind allerdings Werte von unter 50 bzw. unter 35 nötig. Das ist aktuell in keiner einzigen Stadt und in keinem Kreis in NRW in Sichtweite, wie die aktuellen 7-Tages-Inzidenzen zeigen:

Coronavirus: Alexander Kekulé fordert Klassenteilung und frühere Weihnachtsferien

Update, Samstag (21. November), 14.26 Uhr: Am Mittwoch (25. November) finden die nächsten Bund-Länder-Beratungen mit Angela Merkel (CDU) und den Ministerpräsidenten statt. Wenn über mögliche neue Corona-Maßnahmen beraten wird, rücken vor allem die Schulen in den Blickpunkt.

Der Virologe Alexander Kekulé (62) sprach sich im Vorfeld in der Neuen Osnabrücker Zeitung (Samstagsausgabe) für eine Teilung der Klassen an weiterführenden Schulen aus. Außerdem, so der 62-Jährige, sollten die Ferien bundesweit bereits eine Woche vor dem 24. Dezember beginnen.

Der frühere Beginn der Weihnachtsferien könne einen wertvollen Puffer schaffen, um bis zum Jahreswechsel zurück in den grünen Bereich zu kommen. Das große Problem sei nicht der Kontakt im Unterricht selbst, wenn die Schüler ihre Maske tragen, sondern „unkontrollierte Treffen nach Schulschluss“.

Kitas und Grundschulen sollten laut Kekulé hingegen unter strengster Beobachtung durchgängig geöffnet bleiben. Es sei in Studien „hinlänglich bewiesen“, dass „Kinder bis zehn, zwölf Jahren das Virus selbst bei einer Ansteckung kaum weitergeben“.

Virologe Alexander Kekulé bei der Aufnahme einer Episode seines Podcasts für den MDR.

Update, Samstag (21. November), 12.36 Uhr: Die Stadt Herne hat die tagesaktuellen Fallzahlen zum Coronavirus (SARS-CoV-2) veröffentlicht. Insgesamt zählt die Stadt 2.895 Infektionen – ein Plus von 60 im Vergleich zum Vortag. Aktuell sind 822 Personen infiziert, von denen 82 stationär behandelt werden.

Die Stadt beklagt einen weiteren Todesfall im Zusammenhang mit Covid-19. Ein Mann (Geburtsjahr 1937) ist an den Folgen der Krankheit gestorben.

Der Inzidenzwert in Herne ist derweil deutlich gesunken. Lag er am Freitag noch bei 321,5, weist ihn das Robert Koch-Institut heute mit 303,0 aus.

Coronavirus in NRW: 5.250 Neuinfektionen – Inzidenzwert steigt leicht

Update, Samstag (21. November), 10.45 Uhr: In Nordrhein-Westfalen meldet das Landesgesundheitszentrum am heutigen Samstag 5.250 Neuinfektionen mit dem Coronavirus (SARS-CoV-2). Die 7-Tages-Inzidenz steigt aufgrund der neuen Zahlen um 0,5 an und liegt jetzt bei 167,0.

Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 ist um 56 auf insgesamt 2.943 gestiegen. Die Zahl der Genesenen liegt bei rund 151.500, aktuell sind in NRW knapp 73.300 Personen mit Corona infiziert.

Den höchsten Inzidenzwert des Bundeslandes hat weiterhin die Stadt Herne. Dort liegt er bei 303,0. Es folgen Hagen (275,1), Solingen (270,7), Hamm (261,2) und Duisburg (259,3).

Coronavirus: RKI meldet am Samstag knapp 23.000 Neuinfektionen mit SARS-CoV-2

Update, Samstag (21. November), 9.45 Uhr: Am heutigen Samstag hat das Robert Koch-Institut (RKI) 22.964 Neuinfektionen mit dem Coronavirus (SARS-CoV-2) gemeldet. Der Wert liegt unter dem gestrigen Rekord von 23.648 positiven Testergebnissen binnen 24 Stunden – insgesamt bleiben die Zahlen aber auf einem hohen Niveau.

Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 ist um 254 auf insgesamt 13.884 gestiegen. Seit Beginn der Corona-Pandemie wurden in Deutschland laut RKI 902.528 Infektionen registriert. Die Zahl der Genesenen liegt bei rund 593.100.

Das Robert Koch-Institut (RKI) mit Sitz in Berlin veröffentlicht einmal täglich die tagesaktuellen Fallzahlen zum Coronavirus (SARS-CoV-2) in Deutschland.

Maskenvlies made in NRW: Erste von drei Anlagen geht in Betrieb

Update, Freitag (20. November), 21.25 Uhr: Künftig produziert NRW noch mehr medizinische Masken als zuvor. Am Freitag hat Armin Laschet aus diesem Anlass eine Produktionsstätte in Troisdorf bei Bonn besucht, die ihre Produktion durch den Zuschuss von Fördergeldern ausgeweitet hat. Dort wird Meltblown-Vliesgewebe produziert, was derzeit weltweit dringend zur Produktion von OP- und FFP-Masken benötigt wird.

Armin Laschet: „Die Vliesstoffindustrie in Nordrhein-Westfalen ist eine Zukunftsindustrie mit leistungsfähigen und hochwertigen Produkten. Sie ist eine Industrie, die mit Innovationen zu besseren Materialien und Produkten für uns alle beiträgt.“

NRW-Gericht kippt Quarantänepflicht für Auslandsreiserückkehrer

Update, Freitag (20. November), 20.27 Uhr: Das Oberverwaltungsgericht in Münster hat heute wesentliche Teile der Coronaeinreiseverordnung von NRW vorläufig außer Vollzug gesetzt. Die Verordnung sah für Reiserückkehrer aus ausländischen Risikogebieten eine häusliche Quarantäne von zehn Tagen vor.

Ein Urlauber aus Bielefeld hat nun gegen diese Regelung geklagt - und vor Gericht gewonnen. Der Reisende hielt sich bis zum 13. November 2020 auf Ibiza auf und reiste dann weiter nach Teneriffa. Er beabsichtigt, am 22. November 2020 nach Deutschland zurückzukehren und müsste nach der Regelung zehn Tage in Quarantäne - dabei ist die 7-Tages-Inzidenz in den genannten Urlaubsregionen niedriger als hier in NRW.

Auch das Oberverwaltungsgericht in Münster sieht das so. Die Begründung im Wortlaut: Die Anordnung einer Absonderung für grundsätzlich alle Urlaubsrückkehrer und sonstige Einreisende aus Risikogebieten sei voraussichtlich rechtswidrig, weil sie gegen den Gleichbe­handlungsgrundsatz verstoße und unverhältnismäßig sei.

Die Quarantäne sei laut Gericht für Reiserückkehrer aus ausgewiesenen Risikogebieten nicht geeignet, wenn in den Gebieten des jeweiligen Aufenthalts kein höheres Ansteckungsrisiko als hierzulande bestehe. Der Beschluss ist unanfechtbar.

Update, Freitag (20. November), 19.30 Uhr: Das Oberverwaltungsgericht in Münster hat eine Auflage der Stadt Bochum für die „Querdenken“-Demo am Samstag (21. November) bestätigt. Die Stadt hatte es den Anmeldern zur Auflage gemacht, dass die Demo aufgrund der Infektionslage „ortsfest“ durchzuführen sei. Einem Marsch vom Start der Demo auf dem Kirmesplatz in der Nähe des Ruhrstadions erteilte die Stadt Bochum damit eine Absage, um die coronakonformen Mindesabstände einhalten zu können.

Das Gericht erachtete die Regelung der Stadt Bochum nicht als Demo-Verbot, wie beanstandet, sondern als Auflage. Zudem stimmten die Richter der Stadt zu, bei einem Marsch bestehe die Gefahr, die coronakonformen Mindestabstände könnten nicht eingehalten werden. Das Gericht verwies in diesem Zusammenhang auf „die Dynamik eines mobilen Aufzugs über eine längere Strecke.“

Coronavirus: Verlängerung des Teil-Lockdowns zeichnet sich ab

Update, Freitag (20. November), 18.45 Uhr: Am kommenden Mittwoch treffen sich Bund und Länder für weitere Beratungen zu der aktuellen Corona-Situation in Deutschland. Weil die Zahl der Corona-Neuinfizierten nicht so stark zurückgeht, wie gewünscht, zeichnet sich eine Verlängerung des Mini-Lockdowns ab.

Laut einem Bericht von Business Insider unter Berufung auf Länderkreise sollen die Maßnahmen bis zum 20. Dezember verlängert werden. Im Raum steht Medienbericht zu Folge auch die Verlängerung der Weihnachtsferien bis zum 10. Januar, sollten die Corona-Zahlen nach Weihnachten nicht im Griff sein.

SPD-geführte Länder und einige CDU-Länder hätten den Berichten zu Folge zudem folgende Maßnahmen im Blick:

  • Ausweitung der Maskenpflicht,
  •  neue Maßnahmen im Schulunterricht,
  • Verschärfung der Kontaktbeschränkungen.

Kanzleramtschef Helge Braun (CDU) sagte dem Redaktionsnetzwerk Deutschland, vor allem in den weiterführenden Schulen müsse „alles getan werden, um die Abstandsregeln einzuhalten.“ Es seien viele junge Menschen, die derzeit zur Verbreitung der Infektion beitrügen.

Braun schlug dem Bericht zufolge vor, ältere Schüler vermehrt zu Hause zu unterrichten und bei der Suche nach großen Unterrichtsräumen auch außerhalb der Schulgelände zu suchen, etwa „auf Bürgerhäuser und Kinosäle auszuweichen“. Ältere Schüler könnten ins Homeschooling geschickt werden.

7-Tages-Inzidenz im Ruhrgebiet höher als im NRW-Schnitt

Update, Freitag (20. November), 18.30 Uhr: Während die 7-Tages-Inzidenz in NRW am Freitag bei 166,5 liegt, weisen die 53 Städte des Ruhrgebiets einen weitaus höheren Wert auf. Laut Angaben des Regionalverbands Ruhr lag die 7-Tages-Inzidenz in der „Metropole Ruhr“ bei 198,7. Kein Wunder: Mit Herne (312,5), Duisburg (268,5) Hagen (248,6), Gelsenkirchen (234,2), Bottrop (229,7) und Dortmund (217,3) waren am Freitag sechs Städte aus dem Pott unter den Top-Ten der höchsten Inzidenzwerte in Nordrhein-Westfalen.

NRW: Offenbar weniger Arztpraxen in Corona-Not als erwartet

Update, Freitag (20. November), 17.28 Uhr: In NRW sind offenbar weniger Ärzte durch Corona in Not geraten als erwartet. Laut Kassenärztlicher Vereinigung Nordrhein hätten nur rund ein Drittel der gut 14.500 Praxen im Zuständigkeitsbereich Nordrhein Mittel aus dem Schutzschirm beantragt. „Oft waren es aber nur wenige Tausend Euro“, sagte Frank Bergmann der Rheinischen Post. Einige Praxen hätten vorübergehend aus Quarantänegründen schließen müssen. Die Angaben beziehen sich nicht auf ganz NRW, zur Entwicklung in Westfalen-Lippe wurden keine Angaben gemacht.

Corona-Patienten von Leiden befreit? Oberarzt in Essen festgenommen

Update, Freitag (20. November), 17 Uhr: In Essen ist ein Oberarzt der Uniklinik festgenommen worden. Ihm wird Totschlag in zwei Fällen vorgeworfen. Dem 44-jährigen Mediziner wird laut der Staatsanwaltschaft vorgeworfen, mit dem Tod zweier Männer (47 und 50 Jahre alt) in Verbindung zu stehen. Der Oberarzt soll sich zu einem der beiden Todesfälle geäußert haben. Laut seiner Aussage habe er das weitere Leiden des Patienten und seiner Angehörigen beenden wollen. Laut einem Bericht der Bild-Zeitung soll es sich um Covid-19-Patienten gehandelt haben.

Corona-Urteil in Wuppertal: Gericht in NRW hält Maskenpflicht für rechtmäßig

Update, Freitag (20. November), 15.57 Uhr: Das Verwaltungsgericht in Düsseldorf hat in einem aktuellen Urteil festgestellt, dass die Maskenpflicht in den Fußgängerzonen der Stadtteile Wuppertal-Barmen und Wuppertal-Elberfeld sowie auf der Straße „Wall“ rechtmäßig ist. Eine Bürgerin aus Wuppertal hatte zuvor in einem Eilverfahren gegen die Stadt geklagt.

Das Gericht begründete sein Urteil damit, dass die Maßnahme zeitlich beschränkt sei (7 bis 22 Uhr) und aufgrund des Infektionsgeschehens in der Stadt verhältnismäßig sei. Die Maskenpflicht sei geeignet, die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen - vor allem in Fußgängerzonen, in denen der Mindestabstand von 1,5 Metern nicht immer gegeben sei.

Dortmund meldet 225 neue Corona-Infizierte

Update, Freitag (20. November), 15.08 Uhr: Die Stadt Dortmund meldet am Freitag (20. November) 225 neue Corona-Erkrankte. Am Vortag lag die Zahl bei 265. Am Freitag vor einer Woche hatte Dortmund 171 neue Corona-Fälle vermeldet. Dortmund hat mit dem heutigen Tag zum dritten Mal in Folge mehr als 200 Corona-Neuinfizierte an einem Tag.

Aktuell sind damit 2415 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Der Inzidenz-Wert steigt damit laut Angaben der Stadt Dortmund auf 228,6 (aktuell: 217,3). Seit dem 15. November verzeichnet die Stadt einen drastischen Anstieg der 7-Tages-Inzidenz. Hatte Dortmund am Sonntag noch eine Inzidenz von 182,1, hat dieser Wert sich innerhalb von fünf Tage um 56 erhöht.

Zurzeit werden in Dortmund 161 Corona-Patienten stationär behandelt (Vorwoche: 144), darunter 28 intensivmedizinisch (Vorwoche: 40), davon wiederum 22 mit Beatmung (Vorwoche: 29). Am Freitag hat die Stadt Dortmund keinen weiteren Todesfall im Zusammenhang mit Covid-19 vermeldet.

Coronavirus: Grüne sprechen sich für Husten-App aus, die Corona erkennen soll

Update, Freitag (20. November), 13.59 Uhr: Im Bundestag werden Stimmen laut, die die Meinung vertreten, die Bundesregierung würde nicht genügend innovative Ansätze zur Bekämpfung der Corona-Pandemie nutzen. Abgeordnete der Grünen verweisen damit auf eine App, die am Husten eines Patienten eine Coronavirus-Infektion erkennen könne.

Anna Christmann (Bündnis 90/Die Grünen) hatte angefragt, ob die Regierung eine solche App derzeit prüfe – dem ist nicht der Fall, wie der Spiegel berichtet. Christmann meint, ein solches Verfahren könne eine gute Ergänzung zu den bisherigen Tests sein. Es könne ein Mittel sein, mildere Einschränkungen zu ermöglichen, diese Chance würde die Regierung derzeit „verschlafen“.

Coronavirus NRW: Herne mit neuen Mitteln für Aufklärung über das Virus

Update, Freitag (20. November), 12.45 Uhr: Im Kampf gegen das Coronavirus und für mehr Aufklärung über die Krankheit greift die vom Virus besonders stark betroffene Stadt Herne zu neuen Mitteln. Schüler und Schülerinnen sollen für das Thema Corona weiter sensibilisiert werden.

Wie die WAZ berichtet, soll sich eine Initiative von Coronabetroffenen angeboten haben, in Schulen über ihre Erfahrungen mit einer Corona-Infektion zu sprechen. Der Fachbereich Schule und Weiterbildung wird gemeinsam mit der Initiative Termine in den Schulen vereinbaren.

Schüler und Schülerinnen in Herne sollen für das Thema Coronavirus sensibilisiert werden.

Coronavirus in NRW: Laschet setzt sich für strikte Kontaktbeschränkungen ein

Update, Freitag (20. November), 12.30 Uhr: Wie geht es nach dem Lockdown light weiter in NRW? Wenn es nach Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) ginge, müssen wir uns auf weitere scharfe Kontaktbeschränkungen einstellen.

„Eine Familie darf sich nur noch mit zwei weiteren Personen aus einem anderen Hausstand treffen“, sagte Laschet der Stuttgarter Zeitung und den Stuttgarter Nachrichten. Das zumindest sei sein Vorschlag für die Ministerpräsidentenkonferenz mit Angela Merkel (CDU).

Ziel dieser Strategie sei es, die Beschränkungen für Gastronomie und Kultur mittelfristig zurückzunehmen. Denn es sei bereits aus dem Frühjahr bekannt, dass das Prinzip wirke. In dieser Zeit nahm die Mobilität der Menschen stark ab, ebenso wie die Infektionsdynamik.

Coronavirus-Pandemie: Bundeskanzlerin Angela Merkel rechnet mit Impfstoff im Dezember

Update, Freitag (20. November), 10.40 Uhr: Die Hoffnungen auf eine baldige Zulassung eines Impfstoffs werden immer größer. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) rechnet aktuell mit der Zulassung eines Corona-Impfstoffs im Dezember oder „sehr schnell nach der Jahreswende“ wie die Deutsche Presse-Agentur zitiert. „Und dann wird das Impfen natürlich beginnen“, sagte die CDU-Politikerin am Donnerstagabend nach einem EU-Videogipfel.

Noch ist der Impfstoff aber nicht zugelassen. Doch EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen ist der Meinung, dass die Impfstoffe von Biontech und Pfizer sowie von Moderna der Europäischen Arzneimittel-Agentur zufolge in der zweiten Dezemberhälfte eine bedingte Marktzulassung bekommen könnten – wenn alles problemlos läuft (mehr News zum Coronavirus in NRW bei RUHR24.de).

Coronavirus in NRW: Herne gehört weiterhin zu den Corona-Hochburgen in Deutschland

Update, Freitag (20. November), 9.37 Uhr: Die Stadt Herne hat soeben die aktuellen Corona-Fallzahlen bekannt gegeben. Insgesamt wurde seit Beginn der Pandemie bei 2.835 Personen eine Infektion mit Covid-19 nachgewiesen. Zum Vergleich: Das ist ein Plus von 64 Fällen seit gestern.

Aktuell sind 836 Personen infiziert und 82 Erkrankte müssen derzeit im Krankenhaus behandelt werden. Die Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 bleibt unverändert bei 21 Menschen.

Gestern hat der Krisenstab der Stadt Herne die weiterhin angespannte Lage der Stadt besprochen. „Das Infektionsgeschehen ist weiterhin nicht auf bestimmte Hotspots zurückzuführen, sondern im Stadtgebiet gestreut“, heißt es in einer Mitteilung.

Insgesamt ist die 7-Tages-Inzidenz etwas gesunken, dennoch gehört Herne deutschlandweit noch zu den Städten mit den höchsten Infektionszahlen. Derzeit liegt der Wert bei 321,5 (Vortag: 352,8). Nur Passau (Stadt) und Bautzen registrierten in den vergangen sieben Tagen noch mehr Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner.

Corona in NRW: Corona-bedingte Kita-Schließungen steigen dramatisch

Update, Freitag (20. November), 9.26 Uhr: In Dortmund sind derzeit sechs Kitas corona-bedingt geschlossen, in NRW gesamt sind hunderte Kitas von einer Schließung betroffen. Auch wenn der Maßstab weiterhin gilt, dass Kitas und Schulen nach Möglichkeit geöffnet bleiben sollen, kommt es immer wieder zu Schließungen.

Die Anzahl der Kitas, die corona-bedingt schließen müssen, steigt aktuell dramatisch. Manchmal sind nur einzelne Gruppen betroffen, manchmal ganze Einrichtungen. Dennoch beteuert NRW-Familienminister Joachim Stamp, dass es nicht wie im Frühjahr zu flächendeckenden Schließungen kommen soll.

Coronavirus in NRW: Fallzahlen in Nordrhein-Westfalen steigen leicht an

Update, Freitag (20. November), 7.53 Uhr: Auch für Nordrhein-Westfalen gibt es neue Zahlen vom Robert Koch-Institut. Seit gestern sind 5.728 neue Covid-19-Fälle hinzugekommen – im Vergleich zu gestern ein leichter Anstieg. Damit steigt die Fallzahl in NRW auf 222.535 Fälle. Genesen sind inzwischen 148.100 Menschen.

Außerdem müssen 68 neue Todesfälle vermeldet werden. Damit steigt die Zahl der Covid-19-Todesfälle auf insgesamt 2.887 in NRW.

Hinweis: Alles, was vor dem 20. November geschah, lest ihr in unserem alten Corona-Ticker für NRW.

Rubriklistenbild: © Bernd Thissen/dpa

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