Covid-19-Pandemie im Live-Ticker

Corona in NRW: Weiterer Todesfall in Dortmund +++ Uni Münster bittet um Spenden für Studierende

Die Corona-Zahlen in NRW bleiben hoch. Die Zahl der Neuinfektionen hat einen Rekord gebrochen. Der Live-Ticker mit Zahlen zur Coronavirus-Pandemie.

  • Die Coronavirus-Pandemie* erlebt die zweite Welle – und schlägt teilweise noch heftiger zu als im Frühjahr 2020.
  • Im Live-Ticker informiert RUHR24.de* über die neuesten Zahlen und Entwicklungen in Nordrhein-Westfalen.
  • In NRW haben alle Städte und Kreise den kritischen Inzidenz-Wert von 50 überschritten und gelten somit als Risikogebiet. Seit Montag (2. November) gelten bundesweite Kontaktbeschränkungen.
  • Dieser Ticker wird nicht mehr aktualisiert. Alle neuen Entwicklungen zum Coronavirus in NRW* gibt es hier.

Coronavirus in NRW: Dortmund meldet 193 Neuinfektionen und weiteren Todesfall

Update, Freitag (6. November), 15.08 Uhr: Tagesaktuelle Fallzahlen zum Coronavirus (SARS-CoV-2) gibt es auch von der Stadt Dortmund. Am heutigen Freitag sind 193 positive Testergebnisse hinzugekommen. Seit Beginn der Pandemie zählt Dortmund somit 5.613 Infektionen.

3.272 Personen gelten mittlerweile wieder als genesen. Aktuell sind 2.308 Dortmunder infiziert. Der Inzidenzwert wird laut Berechnungen der Stadt Dortmund mit den heutigen Zahlen 218,4 betragen.

Am gestrigen Donnerstag ist eine 90-jährige Frau an den Folgen von Covid-19 gestorben, nachdem sie tags zuvor stationär aufgenommen wurde. Zurzeit werden in Dortmund 123 Corona-Patienten stationär behandelt, darunter 34 intensivmedizinisch, davon wiederum 24 mit Beatmung.

Coronavirus in NRW: 199 Neuinfektionen mit SARS-CoV-2 in Essen

Update, Freitag (6. November), 15.02 Uhr: Die Stadt Essen meldet am heutigen Freitag 199 Neuinfektionen mit dem Coronavirus (SARS-CoV-2). Insgesamt liegen seit Beginn der Covid-19-Pandemie somit 5.328 positive Testergebnisse vor.

Die Zahl der Genesenen ist im gleichen Zeitraum um 161 auf 3.769 gestiegen. Die Zahl der Todesfälle bleibt unverändert bei 62. Aktuell sind somit 1.497 Personen infiziert, der Inzidenzwert liegt laut Berechnungen der Stadt bei 196,1 - das RKI weist ihn mit 190,6 aus.

Coronavirus in NRW: Uni Münster ruft zu Solidarität mit Studierenden auf

Update, Freitag (6. November), 14.43 Uhr: Aufgrund wegfallender Nebenjobs sind auch Studierende hart von der Corona-Pandemie getroffen. Die Uni Münster ruft deshalb erneut zur Solidarität auf und bittet um Spenden für einen Corona-Notfonds.

Dieser wird im Wintersemester weitergeführt, wie die Westfälische-Wilhelms-Universität (WWU) in einer Pressemitteilung erklärt. „Viele Studentenjobs, zum Beispiel in der Gastronomie, fallen durch den aktuellen Lockdown weg“, erläutert Petra Bölling, Leiterin der Stabsstelle Universitätsförderung und Koordinatorin des Fonds. „Dadurch wird es wieder mehr Studierende geben, die in finanzielle Not geraten.“

Bereits Mitte April hatte die WWU erstmals den Corona-Notfonds ins Leben gerufen. Über 1.000 Spender stellten damals rund 404.000 Euro zur Verfügung. Die Mitarbeiter der AStA-Sozialberatung prüften die Anträge und führten telefonische Beratungsgespräche mit Betroffenen - 878 Anträge wurden bewilligt. Die Förderung von bis zu 450 Euro musste nicht zurückgezahlt werden.

Das Fürstbischöfliche Schloss in Münster, Sitz der Westfälischen Wilhelms-Universität

Coronavirus im Nordwesten von Dänemark mutiert

Update, Freitag (6. November), 12.57 Uhr: Im Nordwesten von Dänemark ist das Coronavirus mutiert. „Ab heute Nacht sind Bürger in sieben Gemeinden Nord-Jütlands dringend aufgerufen, in ihrer Region zu bleiben, um die Ausbreitung der Infektion zu verhindern“, erklärt Ministerpräsidentin Mette Frederiksen in einer Pressekonferenz. Von diesem Aufruf sind 280.000 Menschen in der Region betroffen.

Wie das dänische Gesundheitsinstitut SSI mitteilt, hätten sich seit Juni 214 Menschen mit der Mutation, die von Nerzen stammt, infiziert. 200 Fälle davon wurden in der Region Nordjütland nachgewiesen. Laut den dänischen Gesundheitsbehörden sei das mutierte Coronavirus zwar nicht gefährlicher als das eigentliche Virus, allerdings könnte es die Wirksamkeit eines künftigen Impfstoffes beeinträchtigen.

Wegen Corona-Pandemie: Zugang zu Grundsicherung bleibt vereinfacht

Update, Freitag (6. November), 11.46 Uhr: Wie das Arbeits- und Sozialministerium berichtet, wird der vereinfachte Zugang zu Grundsicherung noch über März 2021 hinaus gehen. Durch diese Regelung ist die Vermögensprüfung bei Beziehern ausgesetzt. Auch Selbstständige können Leistungen einfacher beantragen. Diese Regelung wurde März dieses Jahres eingeführt.

Herbert Grönemeyer aus Bochum fordert Reichen zu Sonderzahlung auf

Update, Freitag (6. November), 11.28 Uhr: Der Bochumer Musiker Herbert Grönemeyer fordert die reichen Menschen in Deutschland zur Unterstützung der Kunst- und Kulturszene auf. „Wenn sich die Wohlhabendsten bereit erklären würden zu einer zweimaligen Sonderzahlung von zum Beispiel 50.000 bis 150.000 Euro, jeweils in diesem wie auch im nächsten Jahr, stünden ad hoc circa 200 Milliarden Euro pro Jahr zur Verfügung, um Existenzen zu sichern, Pleiten aufzufangen und Ängste zu mildern“, so der Musiker bei Waz.

Herbert Grönemeyer fordert eine Sonderzahlung für die Kunst- und Kulturbranche.

Beratung um Corona-Pandemie: Bundesärztekammer gründet Ärztlichen Pandemierat

Update, Freitag (6. November), 11.17 Uhr: Die Bundesärztekammer hat nun einen Ärztlichen Pandemierat ins Leben gerufen. Darin sollen sich Ärzte aus verschiedenen Fachrichtungen miteinander über die Corona-Pandemie austausche, berichtet der Präsident der Bundesärztekammer, Klaus Reinhardt, im Westfalen-Blatt.

Lehrerverband kritisiert Corona-Hygienekonzepte an Schulen

Update, Freitag (6. November), 10.45 Uhr: Der Deutsche Lehrerverband kritisiert die Hygienekonzepte für die Schulen. Wie Lehrerverbandspräsident Heinz-Peter Meidinger der Rheinischen Post erklärte, sei das Problem, „dass die Politik nach dem Wegfall der Abstandsregel in jetzt wieder vollen Klassenzimmern kein wirklich überzeugendes Hygienekonzept entwickelt und umgesetzt hat.“ Wer Schulen offen halten möchte, solle auch dafür sorgen, dass der Unterricht sicher sei. Meidinger würde derzeit ein „Komplettversagen der Bildungspolitik“ sehen.

Herne: Stadt meldet Neuinfektionen mit Coronavirus

Update, Freitag (6. November), 9.45 Uhr: In Herne wurde seit Beginn der Pandemie bei 1.810 Personen eine Infektion mit dem Coronavirus nachgewiesen. Aktuell infiziert sind 598 Personen, von denen 40 stationär in Krankenhäusern behandelt werden. 1.194 Personen sind genesen. Insgesamt 18 Hernerinnen und Herner sind im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben.

Corona-Warn-App: Politiker fordern mehr Funktionen

Update, Freitag (6. November), 9 Uhr: Weil die Zahl der Neuinfektionen in Deutschland immer weiter steigt, fordern Gesundheitspolitiker ein Update für die Corona-Warn-App. „Die App könnte uns noch besser helfen, wenn die Gesundheitsämter punktuell einen Datenzugang erhalten würden“, so CDU-Bundestagsabgeordneter Tino Sorge zu Focus. Dagegen möchte SPD-Gesundheitsexperte Carl Lauterbach der App noch einige Zusatzfunktionen verpassen, zum Beispiel ein digitales Kontakttagebuch oder eine Funktion für die Anzahl der registrierten Kontakte zwischen App-Nutzern.

Die Corona-Warn-App soll weitere Funktionen erhalten, fordern Poltiker.

Neue Höchstinfektionen mit Coronavirus in NRW gemeldet

Update, Freitag (6. November), 8.30 Uhr: Wie das RKI meldet, sind die Neuinfektionen in NRW um 5.261 Personen angestiegen – wie schon die Gesamtinfektionen in Deutschland, ist das auch in NRW ein neuer Rekord. Die Gesamtzahl der Corona-Infizierungen liegt in dem Bundesland nun bei 159.027. 30 Menschen sind innerhalb eines Tages an oder mit dem Virus gestorben. Das sind die Städte mit dem höchsten Inzidenz-Wert:

  • Hagen (274,5)
  • Duisburg (268,3)
  • Bottrop (264,5)
  • Mülheim an der Ruhr (248,5)
  • Herne (242,9)
  • Kreis Herford (235,5)
  • Kreis Recklinghausen (228,0)
  • Remscheid (213,8)
  • Dortmund (203,3)
  • Kreis Mettmann (202,9)

Der Inzidenz-Wert im Kreis Unna sinkt um 69,4 Punkte auf 105,1. Nur noch drei Kreise und Städte in NRW haben weniger als 100 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner. Das ist der Kreis Siegen-Wittgenstein (97,5), der Kreis Coesfeld (87,9) und der Kreis Soest (73,6).

Coronavirus in Deutschland: RKI meldet 21.506 Neuinfektionen

Update, Freitag (6. November), 6.25 Uhr: Innerhalb von einem Tag meldet das Robert Koch-Institut 21.506 Neuinfektionen mit dem Coronavirus – ein neuer Rekord. Damit steigen die gesamten Infektionen in Deutschland auf 619.080. 11.096 Menschen sind bisher gestorben, das ist ein Plus von 166 Fällen im Vergleich zum Vortag.

Coronavirus in NRW: Gastronomen aus Dortmund spenden verderbliche Lebensmittel

Update, Donnerstag (5. November), 21.30 Uhr: „Solidarität ist stärker als das Virus.“ Unter diesem Motto schlossen sich Gastronomen aus Dortmund zusammen und spendeten ihre verderblichen Lebensmittel der Dortmunder Tafel.

„Auch wenn es uns im zweiten Lockdown wieder knallhart trifft, unsere Mitarbeiter alle in Kurzarbeit sind und mit ihren Familien unter der Situation leiden, wollen wir nicht vergessen, dass das genauso für die Tafel und ihre Kunden gilt“, erklärt Krischan Höltershinken von der HÖDICON e.K., die sich mit acht weiteren Gastronomen für die Spendenaktion zusammenschloss.

Zu den gespendeten Lebensmitteln zählen unter anderem Eier, Tomaten, Pilze oder Salat, die andernfalls vernichtet würden. „Haushaltsübliche Größen gingen in unsere Ausgabe an die Kunden, Großgebinde haben wir in unserer Kantine verarbeitet. Dort können freiwillige Helfer und Mitarbeiter der Tafel zu Mittag essen.“

An der Aktion beteiligen sich folgende Dortmunder Gastronomen: Hotel & Restaurant Overkamp, CARLOS der Portugiese, Pfefferkorn NY Steakhouse, Pfefferkorn, Pfefferkorns No. 1, BASE KITCHEN, BASE BURGER, ROAD STOP.

Coronavirus in NRW: 45 Eilverfahren beschäftigen das Oberverwaltungsgericht

Update, Donnerstag (5. November), 19.36 Uhr: Die seit Montag geltenden verschärften Corona-Regeln beschäftigen das Oberverwaltungsgericht in NRW. 45 Normenkontroll-Eilverfahren, wie es im Fachjargon heißt, seien - Stand Donnerstagnachmittag - anhängig. Das erklärte eine Sprecherin gegenüber BILD.

„Die Verfahren kommen aus den unterschiedlichsten Bereichen. Es klagen die Betreiber von Fitnessstudios, Spielhallen, Gaststätten, Hotels, ein Bordell, Tätowierer und Kosmetikerinnen, Freizeit- und Amateursportler, Betreiber von Tennishallen, Privatleute gegen die Kontaktbeschränkungen.“

Sie richten sich gegen die Neuregelungen der nordrhein-westfälischen Coronaschutzverordnung. Wann über das erste Verfahren entschieden wird, sei offen.

Coronavirus in NRW: Dortmund meldet 277 Neuinfektionen und weiteren Todesfall

Update, Donnerstag (5. November), 17.32 Uhr: Soeben hat die Stadt Dortmund die tagesaktuellen Fallzahlen zum Coronavirus (SARS-CoV-2) veröffentlicht. Am heutigen Donnerstag sind 277 positive Testergebnisse hinzugekommen.

Somit steigt die Zahl der Infektionen seit Beginn der Covid-19-Pandemie auf 5.420. Von ihnen gelten mittlerweile 3.171 als genesen. Aktuell sind somit in Dortmund 2.217 Personen mit Corona infiziert.

Die Stadt beklagt einen weiteren Todesfall. Eine infizierte 88-jährige Frau mit chronischen Vorerkrankungen ist am heutigen Donnerstag verstorben, jedoch nicht ursächlich an Covid-19. Sie wurde am 19. Oktober stationär aufgenommen.

Zurzeit werden in Dortmund 119 Corona-Patienten stationär behandelt, darunter 27 intensivmedizinisch, davon wiederum 22 mit Beatmung. Nach Berechnung der Stadt wird der Inzidenzwert mit den heutigen Zahlen 206,4 betragen.

Coronavirus in NRW: Stadt Herne staffelt Unterrichtsbeginn in Schulen

Update, Donnerstag (5. November), 17.15 Uhr: In der Stadt Herne beginnt in den Klassen fünf bis zehn der Unterricht vom 16. November an zu unterschiedlichen Zeiten. Dies hat der Krisenstab am Donnerstag beschlossen. Je nach Schulform ist ein Beginn zwischen 7:45 Uhr und 8:45 Uhr geplant. Die Schulaufsicht der Bezirksregierung in Arnsberg habe die Entwicklung des Konzepts wohlwollend unterstützt, teilte die Stadt mit. „Alle Beteiligten hoffen, so einen Beitrag zur Eindämmung der Pandemie leisten zu können.“

Coronavirus in NRW: 116 Neuinfektionen in Bochum am Donnerstag

Update, Donnerstag (5. November), 15.27 Uhr: Tagesaktuelle Fallzahlen zum Coronavirus (SARS-CoV-2) gibt es auch von der Stadt Bochum. Heute sind 116 positive Testergebnisse hinzugekommen, wodurch die Zahl der Infektionen seit Beginn der Covid-19-Pandemie auf 3.215 steigt.

Die Zahl der Genesenen ist im Vergleich zum Mittwoch um 46 auf 2.036 gestiegen. Die Zahl der Todesfälle bleibt unverändert bei 32. Somit sind aktuell 1.147 Personen infiziert. Der Inzidenzwert ist laut Stadt auf 180,7 gesunken (191,7 am Vortag).

Coronavirus in NRW: Stadt Essen meldet 220 Neuinfektionen und zwei weitere Todesfälle

Update, Donnerstag (5. November), 15.12 Uhr: Die Stadt Essen meldet am heutigen Donnerstag 220 Neuinfektionen mit dem Coronavirus (SARS-CoV-2). Insgesamt liegen der Stadt seit Beginn der Pandemie somit 5.129 positive Testergebnisse vor.

Die Zahl der Genesenen ist im gleichen Zeitraum um 113 auf insgesamt 3.608 gestiegen. Die Stadt Essen beklagt zwei weitere Todesfälle. Ein 78-Jähriger und ein 76-Jähriger sind in Verbindung mit einer Corona-Infektion verstorben. Beide Patienten waren vorerkrankt.

Aktuell sind in der Ruhrmetropole 1.459 Personen infiziert. Das RKI weist einen Inzidenzwert von 172,3 aus, die Stadt selbst beziffert ihn mit 193,9.

Update, Donnerstag (5. November), 13.55 Uhr: Wer in Dortmund vergisst, seinen Mundschutz aufzusetzen, der wird ab sofort mit knallpinken Piktogrammen in der ganzen Stadt daran erinnert. „Face Mask Required„ und „Maskenpflicht“ steht darauf.

Coronavirus in NRW: Dortmund erinnert mit pinken Piktogrammen an Maskenpflicht

Nach Angaben der Stadt Dortmund sollen die unter anderem in der Innenstadt auf den Boden gesprühten Zeichen dabei helfen, sich an die Maskenpflicht zu erinnern. Die pinken Grafiken unterstützen damit die entsprechenden Schilder und sollen künftig neben Westen- und Ostenhellweg unter anderem in der Brückstraße, am Nordmarkt und am Phoenix See zu sehen sein.

Die Stadt Dortmund erinnert mit Piktogrammen an die Maskenpflicht.

Ewig hält die grelle Gedächtnisstütze jedoch nicht: Nach rund einem halben Jahr soll sie verblasst sein. Wäre schön, wenn der Spuk mit der Corona-Pandemie dann auch langsam ein Ende hätte.

Coronavirus in NRW: Hamm führt Regeln für Feiern in Privaträumen ein

Update, Donnerstag (5. November), 12.50 Uhr: Bisher waren private Feiern in der Corona-Pandemie nicht ausdrücklich verboten. Das könnte sich nun ändern: Die Stadt Hamm hat die Regeln für Feiern in privaten Räumen massiv verschärft.

Ab sofort dürfen private Feiern in Hamm nur aus „herausragendem Anlass“ in privaten Räumen stattfinden. Erlaubt sind maximal 25 Personen. Kontaktlisten sind vorgeschrieben, anmelden oder genehmigen lassen müsse man die Feier hingegen nicht, teilt die Stadt Hamm auf ihrer Internetseite mit.

Doch was ist ein „herausragender Anlass“? Laut der Stadt Hamm zählen dazu folgende Punkte:

  • 18. Geburtstage, runde Geburtstage sowie jeder Geburtstag ab dem 70.
  • Hochzeiten und Trauungen, Hochzeitsjubiläen (silberne, goldene, Diamant- und Gnadenhochzeit)
  • Taufen, Erstkommunion und Konfirmationen sowie vergleichbare Feiern im jüdischen und islamischen Glauben.

Alle anderen Feiern seien nicht erlaubt, heißt es von der Stadt. Wer gegen diese Regeln verstößt, muss mit einem Bußgeld von 2.500 rechnen.

Update, Donnerstag (5. November), 12.30 Uhr: Etwas mehr als 2.000 Menschen sollen in Dortmund derzeit (Stand: 4. November) mit dem Coronavirus infiziert sein. Laut Dr. Frank Renken, Leiter des Gesundheitsamts, könnte die Dunkelziffer der Covid-19-Infizierten in Dortmund jedoch rund sechsmal so hoch sein. Das wären etwa 15.000 Infizierte in Dortmund.

Coronavirus in NRW: OB von Dortmund appelliert an Bundesfinanzminister Olaf Scholz

Update, Donnerstag (5. November), 11.15 Uhr: Thomas Westphal (SPD), neuer Oberbürgermeister von Dortmund, hat in einem Brief an Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) eine „starkes Signal“ an die Kulturbranche gefordert. Die erneuten „harten Einschnitte“ in der Corona-Pandemie würden die Branche vor existenzbedrohende Herausforderungen stellen.

Ausgerechnet die Branche, die sich unter teils großen finanziellen Anstrengungen um tragfähige Hygienekonzepte bemüht habe, werde bis ins Mark getroffen. „Den Schausteller*innen brechen die Einnahmen aus den abgesagten Weihnachtsmärkten weg, Künstler*innen werden bereits geplante Auftritte abgesagt, Eventtechniker*innen erhalten keine Aufträge mehr“, schreibt Westphal in dem Brief vom 3. November.

Dortmunds Oberbürgermeister Thomas Westphal (SPD) hat an Bundesfinanzminister Olaf Scholz appelliert, versprochene Hilfen an Unternehmen auszuzahlen.

Zudem forderte Westphal Scholz auf, das versprochene Geld auszuzahlen: „Daher appelliere ich an Sie, die von Ihnen in Aussicht gestellten Hilfen zeitnah und unbürokratisch zur Verfügung zu stellen. Denn die Lage ist für viele sehr dramatisch.“ Er forderte nun „ein starkes Signal“. Bund und Länder hatten angekündigt, dass Unternehmen und Solo-Selbstständige für November Corona-Hilfen beantragen können.

Coronavirus in NRW: Fünf Städte im Ruhrgebiet haben die höchsten Inzidenzwerte

Update, Donnerstag (5. November), 10.20 Uhr: Die gestiegenen Infektionszahlen sorgen insbesondere im dicht besiedelten Ruhrgebiet für Höchstwerte: Gleich fünf Städte führen die Liste der 7-Tage-Inzidenzen in NRW an. Die geben an, wie viele Menschen sich pro 100.000 Einwohnern in den vergangenen sieben Tagen mit dem Coronavirus infiziert haben.

Diese Städte im Ruhrgebiet haben die derzeit höchsten Inzidenzwerte in NRW:

  • 1. Duisburg: 266,7
  • 2. Hagen: 249,1
  • 3. Bottrop: 245,8
  • 4. Mülheim: 232,7

Die Werte sind weiter weit über dem Grenzwert von 50 Infektionen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen. Dabei sind sie teilweise bereits gesunken. In Duisburg etwa lag die 7-Tages-Inzidenz am Dienstag (3. November) noch bei 280.

Update, Donnerstag (5. November), 9.35 Uhr: NRW und Deutschland sind in der Corona-Pandemie gut gerüstet. Doch mit steigenden Infektionszahlen müssen immer mehr Menschen auf Intensivstationen behandelt werden. Unsere aktuelle Karte zeigt, wie viele Intensivbetten in NRW und Deutschland noch frei sind. In NRW sind derzeit bereits fast 80 Prozent der Betten belegt.

Coronavirus: RKI meldet bundesweiten Rekordwert bei Neuinfektionen mit Covid-19

Update, Donnerstag (5. November), 7.24 Uhr: Auch in NRW ist die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus erneut angestiegen: Laut Landeszentrum für Gesundheit wurden am Mittwoch insgesamt 5.067 positive Tests gemeldet. Insgesamt haben sich in NRW damit 153.763 Menschen mit Covid-19 infiziert. Fast 100.000 von ihnen haben die Infektion überstanden. 2.267 Menschen starben im Zusammenhang mit Covid-19 - 31 mehr als am Vortag.

Update, Donnerstag (5. November), 6.52 Uhr: Das Robert Koch-Institut (RKI) meldet einen Rekordwert: 19.990 Neuinfektionen wurden der Bundesbehörde am Mittwoch aus den Städten und Kreisen in Deutschland gemeldet. Das ist der höchste Wert seit Beginn der Corona-Pandemie. Zuletzt waren am Samstag (31. Oktober) rund 19.000 Neuinfektionen an einem Tag gemeldet worden.

Die Zahl der Todesfälle stieg zum Vortag um 118. Mittlerweile sind demnach fast 11.000 Menschen in Deutschland an Covid-19 gestorben.

Coronavirus in NRW: Eilanträge gegen generelle Maskenpflicht in Düsseldorf

Update, Mittwoch (4. November), 21.07 Uhr: Seit Mittwoch liegen am Verwaltungsgericht in Düsseldorf zwei Eilanträge gegen die generelle Maskenpflicht in der Landeshauptstadt vor. Über mindestens einen der Anträge soll noch diese Woche entschieden werden, teilte eine Gerichtssprecherin mit.

Die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung wurde mit einer Allgemeinverfügung am Dienstagabend (3. November) für das ganze Stadtgebiet von Düsseldorf ausgerufen. Davon ausgenommen sind nur Grünflächen wie Parks, Friedhöfe oder Wälder.

In der Verfügung werden Geldbußen von theoretisch bis zu 25.000 Euro genannt. In der Praxis lägen die Bußgelder bei einmaligen Verstößen bei 50 Euro, stellte die Stadt klar.

Ein Schild mit dem Symbol für Maskenpflicht ist an einem Straßenschild in der Düsseldorfer Innenstadt befestigt.

Begründet wird die generelle Maskenpflicht mit dem Infektionsgeschehen in der Stadt, das „unspezifisch und von unklaren Ansteckungswegen geprägt“ sei. In Düsseldorf liegt die Zahl der registrierten Neuansteckungen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen bei mehr als 200.

Update, Mittwoch (4. November), 16.47 Uhr: Die Stadt Dortmund hat soeben die tagesaktuellen Fallzahlen zum Coronavirus (SARS-CoV-2) veröffentlicht. Am heutigen Mittwoch sind 233 positive Testergebnisse hinzugekommen. 14 Fälle sind zwölf Familien zuzuordnen, 22 weitere sind Reiserückkehrer. Die übrigen Infektionen sind voneinander unabhängig.

Coronavirus in NRW: Dortmund meldet rasanten Corona-Anstieg und zwei Todesfälle

Seit Beginn der Covid-19-Pandemie zählt Dortmund somit 5.143 Infektionen. 2.969 von ihnen gelten mittlerweile wieder als genesen. Aktuell sind in der Stadt 2.143 Personen mit SARS-CoV-2 infiziert.

Die Stadt beklagt zwei weitere Todesfälle im ursächlichen Zusammenhang mit Covid-19. Dabei handelt es sich um einen 78-jährigen Mann, der am 29. Oktober stationär aufgenommen wurde und einen 84-jährigen Mann, der am 26. Oktober ins Krankenhaus kam. In Dortmund gibt es bislang 19 Todesfälle im ursächlichen Zusammenhang mit Covid-19, zwölf weitere Infizierte verstarben aufgrund anderer Ursachen.

Zurzeit werden in Dortmund 125 Corona-Patienten stationär behandelt, darunter 30 intensivmedizinisch, davon wiederum 22 mit Beatmung. Nach der Berechnung der Stadt Dortmund liegt der Inzidenzwert bei 190,6.

Update, Mittwoch (4. November), 15.22 Uhr: Tagesaktuelle Fallzahlen zum Coronavirus (SARS-CoV-2) gibt es jetzt auch von der Stadt Bochum. Am heutigen Mittwoch sind 140 positive Testergebnisse hinzugekommen. Seit Beginn der Covid-19-Pandemie zählt die Stadt somit 3.099 Infektionen.

Coronavirus in NRW: Zahl der aktuellen Corona-Infektionen in Bochum steigt an

Die Zahl der Genesenen ist im gleichen Zeitraum um 64 auf insgesamt 1.990 gestiegen. Unverändert bleibt die Zahl der Todesfälle mit 32. Aktuell sind somit 1.077 Personen in Bochum mit dem Coronavirus infiziert. Der Inzidenzwert beträgt laut Stadt 191,7.

Update, Mittwoch (4. November), 14.41 Uhr: Die Stadt Essen meldet am heutigen Mittwoch 143 Neuinfektionen mit dem Coronavirus (SARS-CoV-2). Insgesamt zählt die Ruhrmetropole somit 4.909 positive Testergebnisse. Die Zahl der Genesenen ist im Vergleich zum Vortag um 134 auf insgesamt 3.495 gestiegen.

Coronavirus in NRW: Essen meldet 143 Neuinfektionen mit SARS-CoV-2

Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 bleibt unverändert bei 60. Somit zählt die Stadt 1.354 aktuelle Erkrankungen. Die Stadt Essen weist den Wert der 7-Tage-Inzidenz am Mittwoch mit 191,7 aus.

Update, Mittwoch (4. November), 14 Uhr: Trotz rasant steigender Corona-Infektionszahlen will die schwarz-gelbe Landesregierung den Präsenzunterricht an den mehr als 5.500 Schulen weiterhin flächendeckend aufrechterhalten. Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) lehnte am Mittwoch den sogenannten Solinger Schulsonderweg noch einmal klar ab. „Das Infektionsgeschehen gibt es nicht her, dass Solingen diesen Weg geht“, sagte sie heute laut dpa im Schulausschuss des Landtags.

Coronavirus in NRW: Weiter Unterricht an Schulen - Bildungsministerin kritisiert Idee aus Solingen

Solingen wollte wegen der hohen Corona-Neuinfektionen die Klassen zu halbieren und die Schüler bis Ende November im Wechsel daheim und in den Klassenräumen zu unterrichten. Die Landesregierung hatte das untersagt und auf ein landesweit einheitliches Vorgehen sowie die Bildungsgerechtigkeit verwiesen.

NRW-Bildungsministerin Yvonne Gebauer (FDP) kritisiert die Idee aus Solingen.

Zudem habe der Unterricht in den Schulen für die geistige, soziale und persönliche Entwicklung von Kindern und Jugendlichen höchste Bedeutung, sagte Gebauer. Die erneuten schärferen Corona-Regeln in NRW seit Montag seien gerade auch deshalb erfolgt, damit Schulen und Kitas geöffnet bleiben könnten.

„Aber es kann nicht sein, dass hier ein Modell durch die Hintertür eingeführt wird, das dann für alle Kommunen greift“, sagte Gebauer mit Blick auf den Solinger Weg. Würde man landesweit alle Klassen halbieren, wären 195.000 Räume zusätzlich erforderlich. Viele Kommunen hätten auch die bereitgestellten Mittel für die Ausstattung mit digitalen Endgeräten noch gar nicht abgefragt.

Update, Mittwoch (4. November), 12.15 Uhr: Im Kreis Unna müssen 75 Grundschüler bis zum 11. November (Mittwoch) in Quarantäne. Betroffen ist die Grundschule in der Ortschaft Hemmerde. Es soll sich dabei um eine reine Vorsichtsmaßnahme handeln, teilt die Stadt Unna am Mittag mit. Eine Person, die Kontakt zu drei Klassen der Jahrgänge 2 bis 4 hatte, war am Montag positiv auf das Coronavirus getestet worden. Keine der Kontaktpersonen war bislang positiv bei einem Covid-19-Test.

Coronavirus in NRW: Corona-Tote in Herne - Ärger um Unterricht in Solingen

Update, Mittwoch (4. November), 11.12 Uhr: Erst wurde der Weihnachtsmarkt abgeblasen, jetzt erwischt es auch den Baum: Der größte Weihnachtsbaum der Welt wird in diesem Jahr nicht in Dortmund aufgestellt. Das gab der neue Oberbürgermeister Thomas Westphal (SPD) am Dienstag bekannt. Seit mehr als 20 Jahren stand der aus Fichten zusammengestellte Weihnachtsbaum jedes Jahr auf dem Hansaplatz in Dortmund.

Update, Mittwoch (4. November), 10.25 Uhr: Die Stadt Solingen (NRW) hat beim Unterricht in der Corona-Krise einen Sonderweg geplant. Dem hat das Land NRW gestern jedoch eine Absage erteilt. Dieser Schritt sorgt für viel Kritik.

Update, Mittwoch (4. November), 9.39 Uhr: Schlechte Nachrichten aus Herne: Drei weitere Patienten sind dort im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben. Dabei handelt es ich um zwei Männer (37 und 74 Jahre alt) sowie eine Frau (98). Insgesamt haben sich in Herne somit 1.711 Personen mit dem Coronavirus angesteckt. 18 Einwohner der Stadt überlebten die Infektion bislang nicht.

Coronavirus in NRW: Zahl der Neuinfektionen weiter hoch - R-Wert knapp unter 1

Update, Mittwoch (4. November), 9.25 Uhr: Das RKI hat die offizielle Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus nach oben korrigiert. Demnach wurden den Gesundheitsämtern in Deutschland gestern insgesamt 17.214 neue Covid-19-Infektionen gemeldet. Davon entfällt mit 4.562 Neuinfektionen rund ein Viertel der Infektionen auf NRW.

Update, Mittwoch (4. November), 8.20 Uhr: Die Neuinfektionen mit dem Coronavirus in Deutschland bleiben hoch: Gestern meldeten die Gesundheitsämter dem Robert Koch-Institut (RKI) 16.498 Infektionen mit Covid-19. Noch ist unklar, ob diese Zahlen vollständig sind. Laut dem Redaktionsnetzwerk Deutschland ist die Reproduktionszahl R leicht gesunken auf nun 0,97 (Dienstag: 1,07). Damit steckt im Durchschnitt jeder Infizierte eine weitere Person an.

Update, Mittwoch (4. November), 7.05 Uhr: Die Corona-Krise hat auch Auswirkungen auf die finanzielle Situation der Bundesliga-Vereine in NRW. Beim FC Schalke 04 sorgt das Coronavirus 2020 offenbar für einen Verlust in zweistelliger Millionenhöhe. Die Prognose für die Zukunft bleibt damit düster.

Coronavirus: Bundespolizei ermahnt 3.000 Maskenverweigerer an einem Tag

Update, Dienstag (3. November), 20.46 Uhr: Die Bundespolizei hat binnen eines Tages knapp 3.000 Menschen wegen Verstoßes gegen die Maskenpflicht ermahnt. Seit Montag werde der Einsatz zur Pandemiebekämpfung intensiviert, erklärte die Behörde am Dienstag.

Allein am Montag waren demnach rund 6.000 Einsatzkräfte in Bahnhöfen, Zügen, auf Flughäfen und an den Landgrenzen unterwegs. Dabei sei bei 2.989 Menschen festgestellt worden, dass sie gegen die Maskenpflicht verstießen.

„Nach Ermahnungen setzten diese Personen die Reise fort“, erklärte die Bundespolizei. In 26 Fällen seien die Gesundheitsämter informiert worden, um Bußgeldverfahren einzuleiten.

Die Bundespolizei intensiviert seit Montag ihren Einsatz zur Bekämpfung der Covid-19-Pandemie.

Update, Dienstag (3. November), 19.12 Uhr: Wegen der steigenden Infektionszahlen erlässt Düsseldorf als erste Stadt in NRW eine Maskenpflicht für das nahezu gesamte Stadtgebiet. Ausgenommen sind Grünanlagen sowie nicht bebaute Gegenden. Das Gesetz tritt ab Mittwoch (4. November) in Kraft und wurde am Dienstagabend von der Stadtverwaltung beschlossen.

Die Maskenpflicht gilt für Fußgänger und Verkehrsteilnehmer, die sich auf den Gehwegen bewegen. Rad- und Autofahrer sind von der neuen Regel ausgenommen.

Hintergrund der ungewöhnlich heftigen Regel ist der rasante Anstieg an Neuinfektionen in der Rheinmetropole. Der Inzidenzwert war zuletzt auf über 200 gestiegen.

Update, Dienstag (3. November), 18.33 Uhr: Am Dortmunder Amtsgericht hat am Montag (2. November) ein Richter drei Männer freigesprochen, die im Frühjahr gegen die damals geltenden Kontaktbeschränkungen verstoßen haben sollen. Seine Begründung: Ein derart gravierender Grundrechtseingriff bedürfe eines förmlichen Gesetzes durch das Parlament - und nicht nur einer Verordnung durch die Regierung.

Coronavirus in NRW: Corona-Regeln ohne Gesetz laut Urteil aus Dortmund ungültig

Noch ist das ungewöhnliche Urteil nicht rechtskräftig. Laut Amtsgericht Dortmund hat die Staatsanwaltschaft bereits Beschwerde eingelegt, über die jetzt das Oberlandesgericht Hamm entscheiden muss. Das Urteil wurde laut Amtsgericht von dem Kollegen „ausführlich begründet“ und soll zeitnah veröffentlicht werden.

Mit der Coronaschutzverordnung vom 22. März, auf die sich das Urteil bezieht, wurde der erste Lockdown in Deutschland rechtlich begründet. In der Verordnung hieß es: „Zusammenkünfte und Ansammlungen im öffentlichen Raum von mehr als 2 Personen sind untersagt.“

Update, Dienstag (3. November), 16.47 Uhr: Soeben hat die Stadt Dortmund die tagesaktuellen Fallzahlen zum Coronavirus (SARS-CoV-2) veröffentlicht. Am heutigen Dienstag sind 146 Neuinfektionen hinzugekommen, von denen sich 20 Fälle zwölf Familien zuordnen lassen. 18 weitere sind Reiserückkehrer.

Coronavirus in NRW: Dortmund meldet 146 Neuinfektionen mit SARS-CoV-2

Zudem beklagt die Stadt zwei weitere Todesfälle. Ein infizierter 91-Jähriger und ein 83-jähriger Mann seien jedoch nicht ursächlich an Covid-19 verstorben. Seit Beginn der Pandemie liegen 4.910 positive Testergebnisse vor - von ihnen gelten 2.867 mittlerweile wieder als genesen. Aktuell sind in Dortmund 2.014 Personen infiziert.

Laut den Berechnungen der Stadt liegt die 7-Tage-Inzidenz bei 186,3. Aktuell weist das Robert Koch-Institut (RKI) noch einen Wert von 190,4 aus. Dieser wird täglich um 0 Uhr aktualisiert. Zurzeit werden in Dortmund 128 Corona-Patienten stationär behandelt, darunter 29 intensivmedizinisch, davon wiederum 19 mit Beatmung.

Update, Dienstag (3. November), 16.26 Uhr: In Unna gibt es zwei weitere Corona-Fälle an Schulen der Stadt. An der Katharinenschule ist ein Kind des vierten Jahrgangs positiv getestet worden. Der komplette Klassenverbund sowie die Klassenlehrerin - insgesamt 20 Personen - sind in Quarantäne und heute vom zuständigen Gesundheitsamt getestet worden.

Am Ernst-Barlach-Gymnasium ist ebenfalls ein Schüler positiv getestet worden. Dort betrifft die Quarantäne 25 Personen. Ein Termin für die Testung stand am Dienstag noch nicht fest.

Update, Dienstag (3. November), 15.28 Uhr: Aktuelle Fallzahlen zum Coronavirus (SARS-CoV-2) gibt es jetzt auch von der Stadt Bochum - sie sind einigermaßen erfreulich. Während 66 positive Testergebnisse hinzugekommen sind, gelten 88 Personen mehr als noch am Vortag wieder als genesen.

Coronavirus in NRW: Bochum meldet 66 Neuinfektionen und 88 Neu-Genesene

Da die Zahl der Todesfälle unverändert bei 32 bleibt, sind somit am Dienstag 22 Personen weniger infiziert, als noch am Montag. Auch die 7-Tage-Inzidenz ist in Bochum von 176,4 auf 165,5 gesunken.

Update, Dienstag (3. November), 14.51 Uhr: Die Stadt Essen hat die tagesaktuellen Fallzahlen zum Coronavirus (SARS-CoV-2) veröffentlicht. Am heutigen Dienstag sind 123 positive Testergebnisse hinzugekommen. Seit Beginn der Covid-19-Pandemie zählt die Stadt somit 4.766 Infizierungen.

Coronavirus in NRW: Essen meldet vier neue Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19

Die Zahl der Genesenen ist im Vergleich zum Vortag um 126 auf insgesamt 3.361 gestiegen. Vier weitere Personen (66, 82, 83, und 89 Jahre alt) sind an den Folgen von Covid-19 gestorben. Somit sind aktuell 1.345 Personen in Essen erkrankt. Das Robert Koch-Institut (RKI) hat die 7-Tage-Inzidenz in der Nacht mit 173,0 angegeben - laut Berechnung der Stadt liegt sie bei 188,1.

Update, Dienstag (3. November), 14.15 Uhr: Die Industrie in NRW erholt sich langsam aber sicher mit mehr Aufträgen. Im September lagen die Bestellungen um 5,8 Prozent mehr als noch im Vorjahresmonat, wie das statistische Landesamt mitteilt. Noch im Frühjahr dieses Jahres sind die Aufträge aufgrund der Pandemie stark zurück gegangen – um bis zu 30 Prozent.

Technische Panne bei Stadt Oberhauen sorgt für fehlende Angaben zur Corona-Auswertung

Update, Dienstag (3. November), 13.23 Uhr: Seit einigen Tagen kämpft die Stadt Oberhausen mit technischen Problemen – und seitdem auch mit Fehlern bei der Übertragung der neuen Coronazahlen. Der Grund für die technische Panne ist der Wechsel eines Computerprogramms bei der Stadt. Allerdings sei man bereits dabei, das Problem zu lösen, so waz.

Update, Dienstag (3. November), 13.10 Uhr: Trotz all der harten Maßnahmen, die vor allem seit Montagmorgen gelten, ist Jens Spahn zuversichtlich: „Wir mussten die Notbremse ziehen. Die derzeitigen Kontaktbeschränkungen sind hart, es ist ein harter November, aber er wird helfen, Corona wieder in den Griff zu bekommen. Es kommt auf alle an, das Virus zu bekämpfen.“

Update, Dienstag (3. November), 13 Uhr: In diesen Minuten läuft eine Pressekonferenz, auf der sich auch der Bundesgesundheitsminister Jens Spahn über die derzeitige Lage in Deutschland äußert. Dieser macht noch einmal klar: „Wir haben den Höhepunkt der Pandemie noch nicht erreicht.“

Auch der Vizepräsident des Robert Koch-Instituts, Lars Schaade, ist bei der Pressekonferenz dabei. Dieser machte den Menschen in Deutschland Mut: „Die Chancen auf einen baldigen Impfstoff sind realistisch“, so der Wissenschaftler. Allerdings macht er anschließend klar, dass bis dahin noch viel Leid auf die Menschen zukommen werde. Das wichtigste sei nun, das Coronavirus wieder unter Kontrolle zu bekommen.

Zahl der Corona-Infizierten an Schulen steigt seit Ende der Herbstferien weiter an

Update, Dienstag (3. November), 11.40 Uhr: In NRW ist die Zahl der bestätigten Corona-Fälle an Schulen seit Beginn der Schulzeit nach den Herbstferien weiter gestiegen. In der vergangenen Woche wurden 1.808 Schüler positiv getestet, berichtet das Schulministerium. Vor den Herbstferien lag die Zahl der Infizierten noch bei 853 Fällen.

Update, Dienstag (3. November), 11.34 Uhr: NRW-Innenminister Herbert Reul und Amtskollege Ferd Grapperhaus aus den Niederlanden rufen dazu auf, keine Reisen in das jeweilige Nachbarland zu unternehmen. „Dies ist nicht die Zeit für Freundschaftspflege und Shoppingtouren“, betont Reul.

Update, Dienstag (3. November), 11.30 Uhr: Die Stadt Herne beklagt einen weiteren Todesfall. Ein Mann, Jahrgang 1947, ist gestern gestorben. Damit sind nun insgesamt 15 Bürger der Stadt an oder mit Covid-19 gestorben. Insgesamt wurden in der Stadt im Ruhrgebiet 1.670 Menschen positiv getestet.

Kulanz während Corona-Pandemie: Verkehrsunternehmen VRR erstattet Ticketpreise

Update, Dienstag (3. November), 11.20 Uhr: Das Verkehrsunternehmen VRR im Verkehrsverbund Rhein-Ruhr reagiert auf den Corona-Lockdown und biete eine Kulanzregelung an. Wird eine Zeitfahrkarte während der Geltungsdauer nicht oder nur teilweise benutzt, werden die Kosten gegen Vorlage der Kundenkarte anteilig erstattet. Fahrgäste mit einer Chipkarte, beispielsweise das Ticket 2000, können sich direkt an ihr Verkehrsunternehmen vor Ort wenden. Für Kunden mit einem Ticket-Abo, welches vor weniger als einem Jahr abgeschlossen wurde, gilt ein Sonderkündigungsrecht.

Der Nahverkehr in NRW hat unter der Corona-Pandemie gelitten.

Update, Dienstag (3. November), 10.45 Uhr: Fünf Anzeigen an einem Tag ist das Ergebnis eines Maskenverweigerers. Wie die Bundespolizei Münster in einer Pressemitteilung bekannt gibt, war der Mann am Hauptbahnhof in Paderborn am Freitag (30. Oktober) drei Mal ohne Mundschutz aufgefallen.

Der Mann habe angegeben, keinen Ausweis zu besitzen und habe auch keine Personalien genannt. Stattdessen habe der Mann nigerianischer Abstammung den Vorwurf geäußert, nur wegen seiner Hautfarbe kontrolliert worden zu sein und nannte die Bundespolizisten Rassisten.

Update, Dienstag (3. November), 9.50 Uhr: Professor Stefan Kluge, Direktor der Intensivmedizin am Hamburger Universitätskrankenhaus Eppendorf, berichtet von immer mehr jungen Corona-Patienten auf der Intensivstation - anders, als in der ersten Pandemiewelle. „Wir betreuen mehrere Patienten deutlich unter 50 Jahren und teilweise ohne Vorerkrankungen. In wenigen Tagen werden wir, was die Zahl der Krankenhauspatienten angeht, die erste Welle übertreffen. Und das ist besorgniserregend“, so der Mediziner gegenüber Bayern 2.

Ausnahmeregelung dank Corona-Pandemie: Lkw dürfen auch am Sonntag fahren

Update, Dienstag (3. November), 9.20 Uhr: Am Wochenende bleibt es voll auf den Straßen und auf der Autobahn. Dank einer Ausnahmeregelung, aufgrund der Corona-Pandemie, dürfen Lkw auch an Sonn- und Feiertagen wieder fahren. „Die Landesregierung stärkt effiziente Lieferketten und die Warenverfügbarkeit in Einzelhandelsbetrieben“, heißt es auf der Homepage des NRW-Verkehrsministeriums. Die Regelung gilt vorerst bis zum 18. Januar.

Update, Dienstag (3. November), 9 Uhr: Nur noch fünf Städte und Kreise in NRW weisen einen Inzidenz-Wert unter 100 auf. Darunter zählt Soest (62,6), die lange Zeit unter einem Wert von 50 waren, Siegen-Wittgenstein (96,8), Coesfeld (86,6), Paderborn (81,2) und Oberhausen (58,4).

Update, Dienstag (3. November), 8.45 Uhr: Das RKI meldet für NRW 4.652 Neuinfektionen. Damit liegt die Zahl der insgesamten Infektionen bei 144.137. Spitzenreiter ist die Stadt Herne mit einem Inzidenz-Wert von 294,0. Weitere Städte mit den höchsten Inzidenz-Werten im Bundesland:

  • Duisburg (271,1)
  • Remscheid (230,8)
  • Solingen (227,3)
  • Herford (221,1)
  • Hagen (214,6)
  • Bottrop (211,8)
  • Köln (209,6)
  • Düsseldorf (209,2)

Update, Dienstag (3. November), 8.15 Uhr: Aufgrund der falsch berechneten Angaben zu der Anzahl der Intensivbetten in Krankenhäusern (siehe unten), fordert die Gewerkschaft Verdi, rechtliche und finanzielle Voraussetzungen zu schaffen, um Operationen zu verschieben. „Die Krankenhäuser müssen angesichts der rasanten Zunahme der Zahl von Covid-19-Erkrankungen Eingriffe verschieben, die jetzt nicht dringend erforderlich sind. Nur so können sie Kapazitäten für die Versorgung von Corona-Patienten bereithalten“, so Bundesvorstandsmitglied Sylvia Bühler gegenüber Redaktionsnetzwerk Deutschland.

In der Corona-Pandemie: Weniger Intensivbetten als gedacht

Update, Dienstag (3. November), 7.45 Uhr: Wie die Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) berichtet, sei die Zahl der Intensivbetten in den Krankenhäusern nicht immer korrekt. Stichproben hätten gezeigt, dass zwar Betten als frei gemeldet sein, für diese aber kein Pflegepersonal zur Verfügung stehen würde, berichtet die dpa.

Update, Dienstag (3. November), 6.45 Uhr: Das Robert Koch-Institut meldet für den heutigen Tag mehr als 15.352 Neuinfektionen. Damit steigt die Zahl der bisher infizierten Menschen auf 560.379 an. 131 Menschen sind im Zusammenhang mit dem Virus innerhalb eines Tages gestorben.

Update, Montag (2. November), 20.34 Uhr: Der Handelskonzern Metro öffnet angesichts der Entwicklung in der Corona-Pandemie im November die 18 Großmärkte in NRW wieder für alle Verbraucher. Die Regelung gelte von diesem Dienstag an und sei vorerst bis zum 30. November befristet, teilte der Konzern am Montag mit.

Coronavirus in NRW: Metro-Großmärkte öffnen während Lockdown für alle Verbraucher

Normalerweise können in den Metro-Großmärkten nur Gewerbetreibende mit Metro-Kundenkarte einkaufen. Die großen Verkaufsflächen und ein breites Sortiment ermöglichten ein sicheres Einkaufen in der Corona-Krise und unterstützen bei der Entzerrung des Kundenaufkommens in der Vorweihnachtszeit, begründete das Unternehmen den Schritt.

Doch dürfte auch die Metro selbst davon profitieren. Denn der Großhändler macht normalerweise einen Großteil seiner Umsätze mit Kunden aus der Gastronomie, die wegen des teilweisen Lockdowns aktuell ausfallen. Das Land NRW habe der befristeten Nutzungsänderung zugestimmt, betonte der Konzern.

Die Konzernzentrale der Metro AG in Düsseldorf

Update, Montag (2. November), 19.37 Uhr: Die Stadt Bochum meldet am heutigen Montag 75 Neuinfektionen mit dem Coronavirus (SARS-CoV-2). Insgesamt liegen somit seit Beginn der Pandemie 2.893 positive Testergebnisse vor. Die Zahl der Genesenen ist derweil um 65 auf insgesamt 1.838 gestiegen.

Coronavirus in NRW: Bochum meldet 75 Neuinfektionen mit SARS-CoV-2

Die Zahl der Todesfälle bleibt unverändert bei 32. Somit sind aktuell 1.023 Personen infiziert. Die 7-Tage-Inzidenz ist laut Stadt auf 176,4 gestiegen.

Update, Montag (2. November), 18.36 Uhr: In den Krankenhäusern von Nordrhein-Westfalen sind laut Gesundheitsministerium trotz der gestiegenen Zahl an Corona-Infektionen und Patienten aktuell ausreichend Intensivbetten und Beatmungstechnik vorhanden. Landesweit stünden mit Stand Montag 7.846 Intensivbetten zur Verfügung, sagte eine Ministeriumssprecherin auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur (dpa).

Coronavirus in NRW: Über 1.000 freie Intensivbetten mit Beatmungstechnik

Frei seien davon zurzeit noch 1.628 Betten. In der Gesamtzahl sind 5.582 Intensivbetten mit Beatmungsmöglichkeiten enthalten. Davon seien 1.085 aktuell frei. Derzeit würden 6,6 Prozent der Intensivbetten mit Beatmung für die medizinische Versorgung von Covid-19-Patienten verwendet.

„Rund 20 Prozent der Gesamtbeatmungskapazität sind derzeit unbelegt und stehen zur Verfügung. Insoweit ist die stationäre Versorgung aktuell sicher gewährleistet“, betonte sie. Trotzdem müsse der Anstieg bei den Corona-Fällen Anlass zu besonderer Aufmerksamkeit sein. Er erreiche zunehmend auch diejenigen Bevölkerungsgruppen, die ein erhöhtes Risiko für schwere Krankheitsverläufe hätten.

Ein Intensivbett mit Beatmungsgerät

Update, Montag (2. November), 17.23 Uhr: Die Stadt Dortmund hat die tagesaktuellen Fallzahlen zum Coronavirus (SARS-CoV-2) veröffentlicht. Am heutigen Montag sind 92 positive Testergebnisse hinzugekommen, von denen sich 35 Fälle 14 Familien zuordnen lassen. Weitere 26 Fälle sind Reiserückkehrern zuzuordnen.

Coronavirus in NRW: Dortmund meldet 92 positive Testergebnisse und einen Todesfall

Seit Beginn der Covid-19-Pandemie zählt Dortmund somit insgesamt 4.764 positive Testergebnisse. 2.805 Personen haben die Erkrankung bereits überstanden und gelten als genesen. Aktuell sind in Dortmund 1.932 Personen mit dem Coronavirus infiziert.

Die Stadt beklagt zudem einen weiteren Todesfall im Zusammenhang mit Covid-19. Ein 94-jähriger Mann mit chronischen Vorerkrankungen ist am Samstag (31. Oktober) verstorben, nachdem er fünf Tage zuvor stationär aufgenommen wurde. Zurzeit werden in Dortmund 130 Corona-Patienten stationär behandelt - 30 intensivmedizinisch, davon 18 mit Beatmung.

Update, Montag (2. November), 17.15 Uhr: Beim Oberverwaltungsgericht (OVG) in Münster sind bis zum Montagnachmittag bereits rund 20 Eil-Anträge gegen die neue Coronaschutzverordnung des Landes NRW eingegangen.

Coronavirus in NRW: Rund 20 Eilanträge gegen Coronaschutzverordnung am Montag

Laut einer Gerichtssprecherin könnte die Zahl noch steigen, da durch Computerprobleme eventuell noch nicht alle Vorgänge erfasst wurden. Die Antragssteller wenden sich laut OVG unter anderem gegen die Verbote für Tennis, Bordelle, Fitnessstudios, Gastronomie, Tätowierstudios, Tanzschulen, Spielhallen und Kosmetikstudios. Es gehe auch um die allgemeinen Kontaktbeschränkungen, die gekippt werden sollen.

Update, Montag (2. November), 16.29 Uhr: Die Stadt Solingen will ab Mittwoch Klassenstärken halbieren und die Hälfte der Schüler digital unterrichten, hat aber noch kein grünes Licht vom Land. Das NRW-Schulministerium habe nach Solingens Ankündigung vom Freitag und Gesprächen mit der Stadt am Montag bisher noch keine Entscheidung mitgeteilt, sagte ein Stadtsprecher am Nachmittag auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur (dpa).

Coronavirus in NRW: Solingen plant einen Sonderweg bei den Schulen

Aus dem Ministerium in Düsseldorf hieß es, es werde weiterhin geprüft, ob das Solinger Modell rechtlichen Vorgaben entspreche und es mit Blick auf das Infektionsgeschehen an den Schulen der Stadt angemessen sei. Angesichts hoher Corona-Neuinfektionszahlen sollen in Solingen an weiterführenden Schulen bis Ende November wechselweise 50 Prozent einer Klasse im Präsenz-, die andere Hälfte im Distanzunterricht daheim lernen.

Wie die Stadt erläutert, gelte das nicht für Grund- und Förderschulen und auch nicht für die Abschlussklassen der Sekundarstufen I und II. Solingen ist einer von sieben Stadt- und Landkreisen in NRW, in dem die 7-Tage-Inzidenz über 200 liegt. Das RKI weist den Wert aktuell (Stand 2. November, 0 Uhr) mit 206,0 aus.

Update, Montag (2. November), 15.55 Uhr: In Bochum mussten aufgrund der neuen Coronaschutzverordnung städtische Bildungs- und Kultureinrichtungen viele ihrer Angebote einstellen. Eine Übersicht, was geschlossen ist und welche Angebote noch möglich sind, gibt es hier.

Update, Montag (2. November), 15.20 Uhr: Die Pressekonferenz mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) zu den verschärften Corona-Maßnahmen im November ist beendet. Hier gibt es die Pressekonferenz im Re-Live.

Update, Montag (2. November), 14.30 Uhr: „Ich würde sagen, die Menschen sind enttäuscht, dass das Ganze so lange anhält“, erklärt die Bundeskanzlerin. Der Herbst sei mit einer großen Wucht gekommen. Auch das Licht am Ende des Tunnels sei noch weit entfernt. „Ich kann Unmut und Unwillen verstehen, muss aber trotzdem für die Akzeptanz werben.“

Update, Montag (2. November), 14.27 Uhr: Der Winter würde prinzipiell noch schwieriger werden, da das Infektionsgeschehen sich noch weniger im Zaum halten könnte, so die Kanzlerin. Man müsse sich fragen, was man sich selbst zutrauen könnte. Besonders wichtig seien dabei die Hygienekonzepte: „Wir sind ganz wesentlich davon abhängig, dass die große Zahl der Menschen vernünftig ist und mitmacht.“

Update, Montag (2. November), 14.23 Uhr: Was passiert, wenn der Lockdown nicht den gewünschten Erfolg bringt und die Zahlen Ende November immer noch weiter so hoch sind? „Wir werden jedenfalls politisch alles versuchen, damit das auf den November beschränkt bleibt“, antwortet Merkel auf die Frage eines Journalisten. Über weitere Sachen wolle sie nun nicht spekulieren.

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) auf dem Weg zur Pressekonferenz.

Update, Montag (2. November), 14.21 Uhr: Auf die Frage eines Journalisten, wieso man mit dem Lockdown noch bis Montag gewartet habe, betont Merkel, dass es sich um eine Abwägungsentscheidung gehandelt hat: „Es ist nicht so, dass alle nochmal richtig feiern gegangen sind“, sagt sie.

Angela Merkel macht in Pressekonferenz zu Lockdown-Maßnahmen Hoffnung

Update, Montag (2. November), 14.19 Uhr: „Jeder hat es in der Hand, den November zu einem gemeinsamen Erfolg zu machen.“ Wenn man sich nun an die Regeln halten würde, hätte man Aussichten auf einen „erträglichenDezember. „Niemand, ob Gastronom oder Fitnessstudioleiter wird mit seinem Umsatzausfall alleine gelassen“, macht Merkel klar.

Update, Montag (2. November), 14.17 Uhr: Angela Merkel macht aber auch Hoffnung: „Wenn wir das einen Monat in aller Konsequenz durchhalten, kann das ein Wellenbrecher sein. Das bedeutet natürlich vier Wochen lang Verzicht auf Vieles, dass das Leben schön macht“, erklärt Merkel. Sie sei jedoch überzeugt, dass die verhängten Maßnahmen geeignet seien, um das Infektionsgeschehen einzudämmen. „Wenn wir das einen Monat in aller Konsequenz durchhalten, kann das ein Wellenbrecher sein.“

Update, Montag (2. November), 14.15 Uhr: Die Gesundheitsämter in Deutschland seien mittlerweile an ihrer Grenze angekommen. In 75 Prozent der Fälle kann man nicht mehr nachverfolgen, woher die Infektionen stammen könnte. Die Inzidenz in Deutschland müsste wieder unter 50 herunterkommen, damit man wieder alle Infektionen verfolgen könne, so die Bundeskanzlerin. „Das Virus bestraft Halbherzigkeit“, macht sie noch einmal klar. Ihr sei außerdem bewusst, dass die ergriffenen Maßnahmen auch in das private Leben eingreifen würde.

Update, Montag (2. November), 14.13 Uhr: Der Grund für die Sorge um die Situation in den Krankenhäusern: „Weil wir sehr stark steigende Zahlen in den letzten zehn Tagen hatten, werden wir auch weiter eine steigende Belegung der Intensivkapazitäten sehen“, so Merkel. Allerdings würde man das erst nach zwei Wochen sehen können.

Update, Montag (2. November), 14.10 Uhr: „Dieses Ereignis gibt es nur einmal in hundert Jahren“, so Merkel. Die aktuelle Lage würde ihr große Sorgen bereiten – vor allem im Blick auf die Lage in den Krankenhäusern. Die Infektionszahlen würden nun exponentiell steigen.

Angela Merkel spricht in Pressekonferenz über Kritik zu den Lockdown-Maßnahmen

Update, Montag (2. November), 14.07 Uhr: Angela Merkel eröffnet die Pressekonferenz mit den Worten: „Ich bin zu Ihnen gekommen, weil mit dem heutigen Tag die Einschränkungen des öffentlichen Lebens in Kraft treten“, so die Politikerin. „Sehr viele von den Bürgerinnen und Bürgern reagieren mit Verständnis und Einsicht“, fügt sie hinzu. Es gebe aber auch Zweifel und Ablehnung, worüber sie nun reden wolle.

Update, Montag (2. November), 13.40 Uhr: Bundeskanzlerin Angela Merkel will sich der Kritik stellen und beruft daher für 14 Uhr eine Pressekonferenz ein. Pressevertreter können dort ihre Fragen zu den Corona-Maßnahmen und den Lockdown stellen. Die Regierungspressekonferenz mit den Sprechern der Ministerien entfällt dafür.

Update, Montag (2. November), 11.42 Uhr: Die CDU-Vorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer begibt sich in Quarantäne. Sie habe vor acht Tagen mit einer Person Kontakt gehabt, die nachher ein positives Testergebnis erhalten habe, teilt das Bundesverteidigungsministerium mit. Die Politikerin sei zwar negativ getestet worden, möchte sich aber dennoch vorsorglich für sechs Tage in Quarantäne begeben.

Corona-Maßnahmen sollen verschärft werden: Rauchen und Essen in Gelsenkirchener Innenstadt verboten

Update, Montag (2. November), 11.10 Uhr: Der Gesundheitsdezernent der Stadt Gelsenkirchen plant die Verschärfung der Corona-Maßnahmen. Bisher gilt in der Innenstadt der Ruhrgebietsmetropole eine Maskenpflicht. Doch mit einem Brötchen oder ähnlichem bewaffnet, kann man diese umgehen - schließlich ist man gerade am Essen. Dagegen will die Stadt nun vorgehen und will das Rauchen und Essen in der Innenstadt verbieten, berichtet waz. So hat auch bereits Duisburg auf die steigenden Infektionszahlen reagiert.

Update, Montag (2. November), 10.20 Uhr: Derzeit befindet sich Deutschland in einem Lockdown - doch wie lange? Bundesfinanzminister Olaf Scholz schließt eine Verlängerung der strengen Maßnahmen nicht aus. „Das wird dieses und auch das nächste Jahr noch so sein. Solange die Zahlen nicht sinken, wird es immer mehr Beschränkungen geben“, so der Politiker zu RTL.

Update, Montag (2. November), 9.55 Uhr: Helge Braun, Chef des Bundeskanzleramtes, sieht den Lockdown als eine notwendige Corona-Maßnahme, wie er im Inforadio von rbb erklärt. „Angesichts der rasant steigenden Fallzahlen und der damit verbündenden Sorge, dass unser ganzes Gesundheitssystem in Stress kommt und überlastet wird, ist es leider notwendig“, so der CDU-Politiker.

Helge Braun: Chef des Bundeskanzleramtes verteidigt Lockdown-Maßnahmen

Das nächste Ziel sei nun, unter den 50er-Wert zu kommen. Nur dann seien die Gesundheitsämter in der Lage, alle Kontakte wirklich nachverfolgen zu können. Dabei hat Braun vor allem die nächsten Feiertage im Blick: „Unser erklärtes Ziel ist, dass wir Ende November die Maßnahmen in dieser Strenge beenden wollen. Es geht dabei ja auch darum, dass man der deutschen Wirtschaft das Weihnachtsgeschäft und uns allen sozusagen die Weihnachtsfeier auch im Kreise der Familie ermöglicht.“

Update, Montag (2. November), 9.32 Uhr: Wie die Stadt Herne in einer Pressemitteilung bekannt gibt, haben sich insgesamt 1.592 Menschen mit dem Coronavirus bisher infiziert. Davon sind 944 wieder genesen. Von den 634 derzeit infizierten, befinden sich 39 im Krankenhaus. Die Stadt im Ruhrgebiet meldet 14 Tote, die im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben sind.

Update, Montag (2. November), 9 Uhr: Das RKI gibt für das Bundesland NRW 3.369 neue Fälle für den heutigen Tag bekannt. Somit steigt der Sieben-Tage-Inzidenz für das gesamte Bundesland auf 151,8. Das sind die höchsten Inzidenz-Werte in NRW:

  • Herne (286,99)
  • Duisburg (267,7)
  • Remscheid (241,61)
  • Bottrop (219,45)
  • Herford (218,3)
  • Köln (216,76)
  • Solingen (205,97)
  • Hagen (196,06)
  • Wuppertal (195,44)

Corona-Lockdown: Bundespolizei kontrolliert Einhaltung der neuen Maßnahmen

Update, Montag (2. November), 8.40 Uhr: Wie der Spiegel berichtet, sollen seit heute Morgen tausende Beamte der Bundespolizei im Einsatz sein, um die Schutzverordnung an Grenzen und in Fernverkehrszügen zu kontrollieren. Die Bundespolizei soll an Flughäfen und Grenzübergängen Personenkontrollen durchführen und feststellen, ob Einreisende aus Corona-Risikogebieten innerhalb oder außerhalb des Schengenraums kommen.

Beamte der Bundespolizei kontrollieren die Maskenpflicht in einem ICE.

Update, Montag (2. November), 6.35 Uhr: Das Robert Koch-Institut meldet für den heutigen Tag 12.097 Neuinfektionen mit dem Coronavirus. Demnach steigt die Zahl der bisher Infizierten auf 545.027, davon sind 171.397 aktiv. Die Zahl der täglichen Neuinfektionen ist am Montag etwas geringer als üblich, da nicht jedes Gesundheitsamt auch am Wochenende die Infektionszahlen an das RKI übersendet. 49 Menschen sind an dem Virus gestorben, damit steigt die Zahl auf 10.530.

Update, Sonntag (1. November), 21.30 Uhr: Ab morgen (2. November) beginnt der Lockdown light in Nordrhein-Westfalen. Mit Blick auf die neuen Maßnahmen appelliert Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) an die Bürger in NRW, verantwortungsvoll und solidarisch zu handeln.

Coronavirus in NRW: Armin Laschet mit dringendem Appell an alle Bürger

Laschet wisse, dass die neuen Regeln für viele Menschen eine Belastung sei, schreibt der CDU-Politiker in einem offenen Brief, der der Deutschen Presse-Agentur vorliegt und am Montag in allen Tageszeitungen erscheinen soll. „Deshalb brauchen wir in diesen Tagen vor allem eines: Solidarität.“ Man müsse etwa an die Alten und Kranken denken, für die das neuartige Coronavirus eine tödliche Bedrohung sei.

Ziel der Maßnahmen sei es, „die Gesundheit der Verwundbarsten“ zu schützen, Kitas und Schulen offenzuhalten und das Wirtschaftsleben aufrechtzuerhalten. „Es kommt jetzt wieder auf uns alle an“, schreibt der Politiker. Es gelte, zu Hause zu bleiben oder so wenige Menschen zu treffen wie möglich und sich an Hygieneregeln zu halten.

Update, Sonntag (1. November), 21.11 Uhr: Mit Blick auf die geltende Coronaschutzverordnung haben Polizei und Ordnungsamt am Wochenende intensive Kontrollen durchgeführt. Dabei wurden zahlreiche Betriebe geschlossen und Bußgelder verhängt.

Coronavirus in Dortmund: Massive Kontrollen am Wochenende mit heftiger Bilanz

In der Zeit von Freitag auf Samstag haben Polizei und Ordnungsamt 21 Betriebe kontrolliert. Dabei wurden laut Pressemitteilung der Stadt Dortmund zwei Betriebe geschlossen und versiegelt – ein Betrieb schloss freiwillig. 20 Betriebe erhalten ein Ordnungswidrigkeitsverfahren. Lediglich ein Betrieb war mängelfrei.

In der Zeit von Samstag auf Sonntag gingen die Kontrollen weiter mit folgender Bilanz:

  • 194 Personalienfeststellungen
  • 88 Verwarngeldern
  • 82 Ordnungswidrigkeitenanzeigen
  • 17 Betriebsschließungen, davon sieben Versiegelungen

Club-Betreiber ignoriert Coronaschutzverordnung und wird zur Kasse gebeten

Zu den versiegelten Betrieben gehörte auch ein Swingerclub, denn der Betrieb eines solchen Clubs ist laut Coronaschutzverordnung ausdrücklich untersagt. Auf den Verantwortlichen kommt nun ein Bußgeld in Höhe von 5.000 Euro zu.

„Darüber hinaus wird ein Verfahren zur Untersagung der Gewerbeausübung eingeleitet, da es sich angesichts der pandemischen Lage hier um ein gänzlich unverantwortliches und inakzeptables Verhalten handelt“, heißt es in der Mitteilung der Stadt Dortmund.

Corona in Dortmund: 2500 Euro für eine Geburstagsfeier

Eine weitere Besonderheit stellte laut Stadt Dortmund eine Geburtstagsfeier in einem akut baufälligen Haus dar. Dem Veranstalter droht ein Bußgeld von bis zu 2500 Euro. Die Gäste zahlen 250 Euro Bußgeld.

Auf der Brückstraße in Dortmund trafen die Ordnungskräfte laut Bericht auf eine Vielzahl von teils aggressiven Maskenverweigerern und stellten gravierende Mängel in Gastronomiebetrieben fest.

Coronavirus in Dortmund: 190 neue positive Corona-Testergebnisse

Update, Sonntag (1. November), 18.50 Uhr: Die Stadt Dortmund hat die neuen Corona-Zahlen veröffentlicht. Demnach gibt es heute (Sonntag, 1. November) insgesamt 190 neue positive Tests. Die Fälle konnten wie folgt zurückverfolgt werden:

  • Elf Fälle sind einem Ausbruchsgeschehen zuzuordnen,  es handelt sich um eine Eingliederungshilfe in Dortmund Derne
  • 41 Fälle sind 27 Familien zuzuordnen
  • 32 Fälle sind Reiserückkehrer
  • Die restlichen 106 positiven Corona-Testergebnisse sind einzeln voneinander getrennte Fälle

Coronavirus in Dortmund: Weiterer Todesfall durch Covid-19

Zudem muss die Stadt Dortmund einen weiteren Todesfall bekannt geben. Eine 95-jährige Frau starb am 30. Oktober ursächlich an Covid-19. Die Verstorbene litt an Vorerkrankungen und wurde seit dem 25. Oktober stationär behandelt.

Insgesamt liegen seit dem ersten Aufkommen der Krankheit laut Stadt 4672 positive Tests in Dortmund vor. 2763 Menschen haben die Erkrankung bereits überstanden und gelten als genesen. Derzeit sind in Dortmund 1747 Menschen infiziert.

Coronavirus in Dortmund: Inzidenzwert vermutlich bei 185,8

Wie die Stadt Dortmund mitteilt, wird der Inzidenz-Wert nach RKI-Methodik 185,8 betragen. Der tatsächliche Wert wird vom RKI ab 0 Uhr abrufbar sein und ist dann verbindlich. Auf Basis der gestrigen Zahlen weist das RKI noch eine Inzidenz von 164,7 aus.

Aktuell werden nach Angaben der Stadt 118 Corona-Patienten in Dortmund stationär behandelt, darunter 22 intensivmedizinisch, davon 17 mit Beatmung. Bislang gab es 16 Todesfälle ursächlichen Zusammenhang mit Covid-19. Weitere zehn mit SARS-CoV-2 infizierte Patienten verstarben aufgrund anderer Ursachen.

Coronavirus in NRW: Drosten hat wenig Hoffnung

Update, Sonntag (1. November), 17.13 Uhr: Der Lockdown light hat NRW spätestens ab morgen voll im Griff, dann gelten neue Corona-Regeln für Geschäfte, Gastronomien und Schulen*. Doch Charité-Virologe Christian Drosten hat nur wenig Hoffnung, dass die Pandemie mit den verschärften Schutzmaßnahmen langfristig in den Griff zu bekommen ist.

„Sicher ist: Ostern ist die Pandemie nicht beendet“, sagte Christian Drosten der Neuen Osnabrücker Zeitung (Bezahlinhalt). Er erwarte aber bis zum Sommer 2021 eine Besserung, „wenn wir jetzt die akut steigenden Ansteckungszahlen in den Griff bekommen.“

Coronavirus in NRW: Christian Drosten befürwortet die Ausweitung von Schnelltests

Vor allem mit Hilfe von Schnelltests könnte die Lage verbessert werden, so der Virologe: „Wenn sie in ausreichender Zahl zur Verfügung stehen, können wir gefährdete Gruppen sehr regelmäßig und niederschwellig testen.“ Christian Drosten hat zudem einen Rat für die Bevölkerung: „Am besten wäre es, wir täten alle so, als wären wir infiziert und wollten andere vor Ansteckung schützen.“

Alle Zahlen und mehr Informationen zum Coronavirus in NRW vor dem 1. November gibt es hier*. *RUHR24.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks.

Rubriklistenbild: © Ina Fassbender/AFP

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