Live-Ticker zur Covid-19-Pandemie

Corona NRW: Inzidenz-Wende in Dortmund +++ Grund für Thrombosen wohl gefunden +++ Schüler wollen Biontech

Die Corona-Regeln in NRW werden gelockert. Doch für eine Entwarnung ist es noch zu früh. RUHR24 informiert über aktuelle Zahlen und neue Entwicklungen zur Covid-19-Pandemie im Live-Ticker.

Kreis/StadtInzidenz am 27. Mai (Vortag)
NRW gesamt46,2 (-5,4)
Dortmund53,5 (-1,2)
Bochum61,5 (-7,1)
Duisburg54,7 (-5,0)
Essen47,2 (-2,2)
Gelsenkirchen58,2 (-15,4)
Kreis Recklinghausen37,0 (-7,2)
Kreis Unna45,3 (-8,4)

Dieser Ticker endet wird nicht fortgeführt. Alle weiteren Infos zum Coronavirus in NRW gibt es im neuen Ticker.

Corona-Impfstoff: Bundesschülerkonferenz mit Forderungen

Update, Donnerstag (27. Mai), 19.45 Uhr: Nachdem nun klar ist, dass auch Schüler ab dem zwölften Lebensjahr ab dem 7. Juni geimpft werden sollen, fordert nun die Bundesschülerkonferenz ein Vorgriffsrecht auf den Biontech-Impfstoff. Mit diesem Präparat werde es in absehbarer Zukunft nur einen Impfstoff gegeben, der für unter 16-Jährige zugelassen werde, sagte Dario Schramm, Generalsekretär der Bundesschülerkonferenz, gegenüber der Funke Mediengruppe.

Stadt Dortmund meldet neue Corona-Zahlen

Update, Donnerstag (27. Mai), 19.05 Uhr: Die Stadt Dortmund meldet für heute 71 weitere positive Testergebnisse. 32 Infektionsfälle lassen sich 17 Familien zuordnen. Die Zahl der insgesamt positiven Tests in Dortmund steigt somit auf 27.706 an. Die Inzidenz wird laut Berechnungen bei 54,6 liegen – und wäre somit wieder steigend. Den genauen Wert gibt das RKI um 0 Uhr bekannt.

Corona-Impfgipfel ist beendet

Update, Donnerstag (27. Mai), 18.30 Uhr: Der Impfgipfel von Bund und Ländern ist beendet und neue Maßnahmen wurden festgelegt. Welche Lockerungen und Regeln es nun gibt, lest ihr hier.

Corona-Impfstoff von Johnson & Johnson mit Lieferschwierigkeiten

Update, Donnerstag (27. Mai), 18.10 Uhr: Johnson & Johnson hat nach Berichten der dpa Lieferschwierigkeiten angezeigt. Die für das zweite Quartal erwartete Lieferung von 55 Millionen Impfstoffdosen sollen demnach nicht erreicht werden. Grund sei ein bereits bekannter Produktionsausfall in einem Werk in der USA und diverse Ausfuhrbeschränkungen der US-Behörden.

Corona-Impfung bei Kindern und Jugendlichen: Kritik von Lauterbach

Update, Donnerstag (27. Mai), 17.30 Uhr: SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach kritisiert die Haltung der Ständigen Impfkommission (Stiko) zu Corona-Impfungen für Kinder und Jugendliche: „Wenn sie sich nicht festlegt, schiebt sie die Verantwortung den Eltern, Kindern und Ärzten allein zu“, so der Politiker gegenüber dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. „Das wirft uns zurück in den Bemühungen, Kinder und Jugendliche zu impfen, weil zahlreiche Ärzte verständlicherweise ohne Empfehlung der Stiko junge Menschen nicht impfen wollen.“ Die Kommission müsse „zumindest eine Botschaft senden“.

Corona-Ausbruch in JVA in Münster

Update, Donnerstag (27. Mai), 16.30 Uhr: In der JVA in Münster sind derzeit 17 Häftlinge und zwei Mitarbeiter positiv auf das Coronavirus getestet worden. Am Sonntag (23. Mai) habe der erste Häftling über die Symptome geklagt. Seitdem sei die Zahl der positiven Tests gewachsen, teilt die Stadt mit. Die Ergebnisse von 58 Kontaktpersonen würde derzeit noch ausstehen.

Corona-Impfung: Bundesregierung erwartet für Juni 31 Millionen Impfdosen

Update, Donnerstag (27. Mai), 16.15 Uhr: Im Monat Juni soll die Bundesregierung 31 Millionen Corona-Impfdosen erwarten, berichtet die Bild und beruft sich auf Unterlagen zum heutigen Impfgipfel. 31 Millionen Impfdosen sollen bereits geliefert worden sein.

Land NRW schenkt bedürftigen Familien Urlaub

Update, Donnerstag (27. Mai), 15.45 Uhr: Das Land NRW möchte mit rund einer Million Euro Ferienangebote für Kinder und Familien finanzieren. Mit dem Geld sollen 1.000 bedürftige Familien jeweils eine Woche Urlaub machen können. Dieser soll in einer Familien-Ferienstätte in NRW stattfinden, inklusive Verpflegung und Freizeitangeboten.

„Wir wissen, dass die Familien sehr gelitten haben in der Pandemie“, erklärt NRW-Familienminister Joachim Stamp (FDP) gegenüber der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Die Förderung richtet sich an Familien aus NRW mit geringem Einkommen, Familien mit pflegebedürftigen Kindern oder Kindern mit Handicap, Alleinerziehende oder kinderreiche Familien.

Die Familien beteiligen sich an dem Urlaub mit einem Eigenanteil in Höhe von 50 Euro pro erwachsener Person und 25 Euro pro Kind. Unterhalb einer bestimmten Einkommensgrenze entfällt der Eigenanteil. Das vor Ort benötigte Taschengeld muss selbst getragen werden. Die Familien können sich über den Reisedienst der Diakonie Ruhr-Hellweg anmelden. Entweder per Mail unter info@familienerholung-nrw.de oder unter der Rufnummer 0800 0005267.

Corona-Pandemie mit Auswirkung auf die Bewegung von Kindern

Update, Donnerstag (27. Mai), 15.05 Uhr: Eine Umfrage des Deutschen Kinderhilfswerks zeigt, dass sich die Mehrheit der Kinder in der Corona-Pandemie zu wenig bewegt. 90 Prozent der Kinder hätten angegeben, dass sie den Sport vermissen würden, teilt die Organisation mit. 62 Prozent der Kinder haben an, dass es ihnen fehlen würde, an der frischen Luft zu sein.

Corona in Dortmund: Polizei will am Wochenende stärker kontrollieren

Update, Donnerstag (27. Mai), 13.10 Uhr: Um Mitternacht ist in Dortmund die Ausgangssperre im Rahmen der Bundesnotbremse aufgehoben worden. Das bedeutet mehr Freiheiten für die Bürger, aber auch eine erhöhte Ansteckungsgefahr in der Stadt, weil es viele Menschen nach draußen zieht. Deshalb kündigt die Polizei Dortmund jetzt strengere Kontrollen an.

Die Beamten wollen verstärkt die Coronaregeln, aber auch Raser am Wall und die organisierte Kriminalität in der Stadt kontrollieren. „Am Wochenende werden daher zusätzliche Polizeikräfte im Einsatz sein“, kündigt die Behörde an. Insbesondere an diesen Orten soll es Kontrollen geben:

  • Nordstadt
  • Innenstadt
  • Phoenix See
  • Phoenix West

Corona-Schnelltests laut RKI oft falsch positiv

Update, Donnerstag (27. Mai), 12.30 Uhr: Corona-Selbsttests sind frei erhältlich und sollen schnell Gewissheit geben, ob man sich infiziert hat. Das RKI warnt jedoch, dass diese Covid-19-Tests oft falsch positiv ausfallen. Mit fünf einfachen Tipps können die Selbsttests im Büro oder der Schule etwas aussagekräftiger werden.

Corona-Impfungen in Deutschland: Zahl der Erstimpfungen sinkt

Update, Donnerstag (27. Mai), 11.45 Uhr: Die durchschnittliche Zahl an Erstimpfungen pro Tag in Deutschland ist in der vergangenen Woche zurückgegangen. Das geht aus den Zahlen des RKI hervor. Demnach wurden zuletzt bundesweit folgende Mengen an Corona-Vakzinen verimpft:

WocheErstimpfungen
10. bis 16. Mai 2021486.000 pro Tag
17. bis 23. Mai 2021372.000 pro Tag

In der laufenden Woche sind bislang im Schnitt nur 170.000 Dosen am Tag verimpft worden. Das sorgt dafür, dass sich die Kurve der Erstimpfungen derzeit deutlich abflacht (mittlere Kurve der Grafik). Bei den Zweitimpfungen (untere Kurve) ist jedoch das Gegenteil der Fall: Hier nimmt die Zahl der Impfungen weiterhin zu. Jedoch muss bei der Zweitimpfung auch der zeitliche Abstand zu Erstimpfung eingehalten werden.

Corona-Pandemie: Bund und Länder beraten über Impfungen für Kinder

Update, Donnerstag (27. Mai), 11.35 Uhr: Am Nachmittag beraten Bund und Länder beim Impfgipfel über die weitere Corona-Strategie. Dabei soll es auch um die sinkende Zahl an Erstimpfungen sowie die Zulassung von Vakzinen für Kinder und Jugendliche in Deutschland gehen. Die Videokonferenz mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und den Ministerpräsidenten der Länder soll um 14 Uhr beginnen.

Coronavirus in NRW: „Doc Caro“ verlässt Uniklinik Essen

Update, Donnerstag (27. Mai), 10.50 Uhr: Die aus zahlreichen TV-Talkshows bekannte Notfallärztin Carola Holzner verlässt die Uniklinik in Essen. Das gab sie heute auf ihrer Facebookseite bekannt. „Über 3 Jahre Notaufnahme. Stress, Freude, Lachen, Weinen, gemeinsam für die Patienten kämpfen. Wir. Ein Team“, schreibt sie zum Abschied und spricht von einem wundervollen Team.

Doch weit weg verschlägt es die auch als „Doc Caro“ im TV und durch Videos bekannt gewordene Ärztin nicht: „Ich kann einfach nicht ohne. Ohne Patienten und ohne Ruhrpott. Also bleib ich“, gibt sie bekannt. Künftig wird sie sich demnach um die Patienten der Helios-Klinik in Duisburg kümmern. Als Erklärerin und Mahnerin in der Corona-Krise bekam sie viel Zuspruch, aber auch Gegenwind.

Corona-Regeln in NRW: Düsseldorf verhängt Alkohol- und Verweilverbot

Update, Donnerstag (27. Mai), 9.55 Uhr: Dichtes Gedränge gab es in Düsseldorf bereits vor einigen Wochen. Weil in der Altstadt und an der Rheinpromenade zuletzt wieder massiv gegen die Corona-Regeln verstoßen wurde, reagiert die NRW-Landeshauptstadt dort jetzt mit drastischen Verboten. Unter anderem verhängte der Krisenstab am Mittwoch ein Alkoholverbot. Außerdem will die Stadtspitze mit einem Verweilverbot verhindern, dass sich erneut Menschenmengen bilden.

Wenn sich die Menschen fortbewegen und eine Maske tragen, sei der Aufenthalt in der Altstadt kein Problem, sagte der Leiter des Düsseldorfer Gesundheitsamtes, Klaus Göbels, der dpa. In einer statischen, dicht gedrängten Menschenmenge hingegen bestehe dagegen weiterhin ein Infektionsrisiko. Die Verbote sollen ab dem kommenden Wochenende gelten.

Corona in NRW: Städte im Ruhrgebiet mit Inzidenz unter 100

Update, Donnerstag (27. Mai), 9.10 Uhr: Der zuletzt deutlich gesunkene Inzidenzwert in NRW spiegelt sich auch in den Städten und Kreisen im Ruhrgebiet wider. Seit heute liegen alle Städte unter der wichtigen Grenze von 100 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in der Woche. Auch der Hotspot Hagen liegt jetzt mit einem Wert von 95,4 knapp darunter.

Das sind die drei Städte oder Kreise mit den niedrigsten Inzidenzwerten im Ruhrgebiet:

  • Oberhausen: 33,2
  • Kreis Recklinghausen: 37,0
  • Hamm: 40,6

Diese drei Städte im Ruhrgebiet haben aktuell die höchsten Inzidenzen:

  • Hagen: 95,4
  • Bochum: 61,5
  • Gelsenkirchen: 58,2

Im Durchschnitt liegt der Inzidenzwert in NRW aktuell bei 46,3.

Corona in NRW: Armin Laschet mit Forderungen vor Impf-Gipfel

Update, Donnerstag (27. Mai), 8 Uhr: Vor dem heutigen Impf-Gipfel von Bund und Ländern hat Armin Laschet (CDU) gleich mehrere Forderungen gestellt. Zum einen erwarte er einen stetigen Nachschub an Impfstoffen vom Bund. Zudem lernen die Schüler in Nordrhein-Westfalen ab Montag (31. Mai) wieder im Präsenzunterricht, kündigte der Ministerpräsident gestern an. Außerdem erwarte er die Empfehlung der Ständigen Impfkommission zum Schutz von Kindern und Jugendlichen vor dem Coronavirus.

Corona in NRW: Inzidenz sinkt unter 50 – Landesregierung kündigt Lockerungen an

Update, Donnerstag (27. Mai), 6.50 Uhr: Auch in NRW sinkt der 7-Tage-Inzidenzwert weiter. Weil sich in der vergangenen Woche nur 8.290 Menschen infiziert haben, liegt er heute laut RKI bei nur noch 46,2. So niedrig war die Infektionsrate zuletzt Mitte Oktober 2020. Ab einer Inzidenz von unter 50 sind weitere Lockerungen in NRW möglich. Diese sollen bereits am Freitag greifen. Die nächste Stufe ist ab einer Inzidenz von 35 erreicht.

Dennoch stecken sich weiter Menschen mit dem Coronavirus an. Dem RKI wurden von den Gesundheitsämtern in NRW zuletzt 1.465 Neuinfektionen übermittelt. Vor einer Woche (20. Mai) waren es hingegen noch 2.642. Damit haben sich mittlerweile mehr als 800.000 Menschen im bevölkerungsreichsten Bundesland mit Covid-19 infiziert. Hinzu kommen 78 weitere Todesfälle.

Coronavirus in Deutschland: RKI meldet 6.313 Neuinfektionen und 269 Tote

Update, Donnerstag (27. Mai), 6.20 Uhr: Die Neuinfektionen mit dem Coronavirus bleiben in Deutschland auf vergleichsweise niedrigem Niveau. Heute meldet das Robert Koch-Institut (RKI) in Berlin 6.313 Neuinfektionen. Vor einer Woche (20. Mai) waren es noch fast doppelt so viele (12.298 neue Fälle). Damit liegt der Inzidenzwert in Deutschland laut RKI aktuell bei 41,0.

Die zahl der täglichen Todesfälle bleibt hingegen gravierend hoch. Heute meldet das Institut 269 weitere Tote, die sich zuvor mit Covid-19 infiziert hatten – ähnlich viele, wie am Vortag (270). Vor einer Woche waren es nur 237 Tote. Ob und wie viele Nachmeldungen vom Feiertag hier enthalten sind, ist unklar.

Corona-Impfung: EU-Kommission verklagt Astrazeneca

Update, Mittwoch (26. Mai), 20 Uhr: Die EU-Kommission geht nun in die Offensive und verklagt den britisch-schwedischen Impfstoffhersteller Astrazeneca. Seit Mittwochmorgen versucht nun ein Gericht in Brüssel zu klären, wieso nur ein Drittel der versprochenen Impfdosen an die EU-Staaten ausgeliefert wurden – das Lieferziel nach Großbritannien wurde dagegen eingehalten. Ein Urteil wird im Juni erwartet.

Corona-Impfung: Johnson & Johnson auf dem Prüfstand

Update, Mittwoch (26. Mai), 19.05 Uhr: Die Europäische Arzneimittelbehörde (EMA) fordert nach einem Todesfall nach der Impfung mit Johnson & Johnson weitere Studien von dem amerikanischen Pharmakonzern. Vor wenigen Tagen ist eine 41-jährige Frau in Belgien an den Folgen einer Thrombose gestorben.

Corona-Impfung: Biontech mit Lieferschwierigkeiten

Update, Mittwoch (26. Mai), 18.05 Uhr: Das Unternehmen Biontech kämpft im gesamten Bundesgebiet mit Lieferschwierigkeiten. Daher wurde die Menge des Impfstoffes für die nächsten zwei Wochen reduziert, teilt das Bundesgesundheitsministerium mit. Die ausfallenden Lieferungen sollen jedoch nachgeholt werden. „Die Lieferzusage für das laufende Quartal wird eingehalten“, verspricht das Ministerium.

Corona-Impfstoff: Kritik für Verteilung bei den Arztpraxen

Update, Mittwoch (26. Mai), 17.40 Uhr: Die Kassenärztliche Vereinigung Nordrhein kritisiert, dass die Arztpraxen im Bundesland zu wenig Impfstoff bekommen würden. „Wir müssen gerade leider immer wieder erleben, dass bei unseren Ärztinnen und Ärzten deutlich weniger Impfstoff ankommt als angekündigt wurde“, erklärt KVNO-Vorstandsvorsitzender Frank Bergmann in einer Mitteilung.

Corona-Testpflicht in Unternehmen: Arbeitsminister Hubertus Heil will Angebot verlängern

Update, Mittwoch (26. Mai), 17.15 Uhr: Arbeitsminister Hubertus Heil (SPD) ist für eine Verlängerung des Angebots von Coronatests in Unternehmen. Er rechne damit, „dass die Testangebotspflicht auch über den Sommer hinaus uns mithelfen muss, das Infektionsgeschehen im Griff zu halten“, erklärt Heil.

Corona-Update für Dortmund: 69 weitere Neuinfektionen, zwei Todesopfer

Update, Mittwoch (26. Mai), 16.45 Uhr: Die Stadt Dortmund meldet für heute 69 weitere positive Testergebnisse. 28 Infektionsfälle lassen sich dreizehn Familien zuordnen. Die Zahl der insgesamt positiven Tests in Dortmund steigt somit auf 27.635 an. Die Inzidenz wird laut Berechnungen bei 53,4 liegen. Den genauen Wert gibt das RKI um 0 Uhr bekannt.

Die Stadt Dortmund meldet in ihrer Pressemitteilung zwei weitere Todesopfer. Ein 72-Jähriger und ein 43-jähriger Mann sind ursächlich an Covid-19 verstorben. Dabei steigt die Zahl der Todesopfer in Dortmund auf 263 Menschen, die aufgrund Covid-19 verstorben sind, weitere 116 Menschen sind mit Covid-19 gestorben. Derzeit werden in Dortmund 71 Corona-Patienten stationär behandelt.

Corona-Querdenker: YouTube löscht Kanal von „Querdenken 711“

Update, Mittwoch (26. Mai), 16.30 Uhr: YouTube hat den Kanal der Querdenker-Bewegung „Querdenken 711“ gelöscht. Die Betreiber des Kanals habe bereits zuvor Mahnungen wegen des Hochladens von Inhalten, die gegen die Richtlinien verstoßen, erhalten. Der Kanal sei dann vorübergehend gesperrt worden. Als die Videos dann auf einem anderen Kanal veröffentlicht wurden, wurde der alte und neue Account gelöscht.

Corona-Absage: Festival Juicy Beats in Dortmund ist erneut abgesagt

Update, Mittwoch (26. Mai), 16 Uhr: Schlechte Nachrichten für Festivalfans in diesem Jahr. Auch die Veranstalter des Festival Juicy Beats in Dortmund mussten nun das Handtuch werfen – das Festival am 23. und 24. Juli 2021 im Westfalenpark wird erneut abgesagt. Schon im Jahr 2020 musste das Festival abgesagt werden, als kleiner Ersatz lockte ein Alternativkonzept mit 60 Einzelveranstaltungen im Westfalenpark.

„Gleichzeitig plante das Team das große Comeback 2021, doch leider geben es die aktuellen Fallzahlen noch nicht her, dass das Festival, was sonst 50.000 Besucher vor die Bühnen lockt, stattfinden kann“, so die Veranstalter des Juicy Beats in einer Pressemitteilung. Für die Veranstalter sei es finanziell zu risikoreich, ein Festival stattfinden zu lassen.

Doch was passiert nun mit den Tickets? Diese werden nicht für ein weiteres Jahr „mitgenommen“, sondern werden zurückgezogen. „Das Line-Up wird sich sicherlich verändern, wodurch einfach andere Acts auf der Bühne stehen werden, als beim Ticketkauf 2019 angenommen“, heißt es. Die Tickets können nun über die eigene Refundplattform zurückgegeben werden –innerhalb von vier Wochen sollen alle ihr Geld wieder zurückbekommen. Mit großer Zuversicht blickt man nun in das Jahr 2022: Dann soll das Juicy Beats am 29. und 30. Juli im Dortmunder Westfalenpark stattfinden.

Corona-Impfkampagne: Armin Laschet fordert Bund auf

Update, Mittwoch (26. Mai). 15.20 Uhr: Armin Laschet (CDU) hat den Bund aufgefordert, mehr Impfstoffe für den Sommer bereitzuhalten. Der NRW-Ministerpräsident warnt, dass die Impfkampagne nur so lange weiter laufen könne, wie es auch Impfstoffe geben würde, so der Politiker nach seinem Besuch im Impfzentrum Düsseldorf.

Corona-Regeln in Münster aufgehoben: Keine Maskenpflicht in der Innenstadt

Update, Mittwoch (26. Mai), 15 Uhr: Die Maskenpflicht in der Innenstadt von Münster wird ab Fronleichnam (3. Juni) aufgehoben. In weiteren Krisengipfeln soll anschließend über eine Aufhebung der Maskenpflicht am Hauptbahnhof und auf dem Wochenmarkt diskutiert werden, berichtet der WDR. Derzeit liegt die Inzidenz in Münster bei 29,9 (Stand 26. Mai). In Ahlen ist die Maskenpflicht bereits heute aufgehoben worden.

Corona-Impfung bei Kindern? Kinder- und Jugendärzte sehen das kritisch

Update, Mittwoch (26. Mai), 14.40 Uhr: Nicht nur der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte sieht besorgt auf die Einbindung der Kinder und Jugendliche in die Impfkampagne, auch die Deutsche Stiftung Patientenschutz. „Der Bundesgesundheitsminister handelt unverantwortlich“, so Stiftungsvorstand Eugen Brysch gegenüber der Funke Mediengruppe. Bei der Vergabe von Impfstoffen solle nur wissenschaftliche Fakten gelten. „Doch solche Empfehlungen will Jens Spahn jetzt ignorieren. Damit demontiert er eine viel beachtete Institution der Impfkampagne.“

Corona-Krise in NRW: Landesregierung informiert über Kita-Regelbetrieb

Update, Mittwoch (26. Mai), 13.25 Uhr: Öffnen bald die Kitas in NRW wieder? Offenbar soll der Regelbetrieb bereits Anfang Juni wieder starten. Über die neuen Regelungen in den Kitas in NRW informieren die Minister heute um 15 Uhr.

Corona-Impfungen in NRW: Kritik an Sonder-Aktion in Herne

Update, Mittwoch (26. Mai), 12.05 Uhr: Mehrere Städte in NRW haben besondere Impfaktionen für ärmere Stadtteile organisiert. Nach Corona-Impfungen in Brennpunkt-Vierteln in Herne gab es nun Kritik, aber auch Lob. Teilnehmen konnte jeder, eine Nachverfolgung gab es jedoch nicht.

Coronavirus in NRW: Ärzte besorgt wegen Impfungen an Schulen

Update, Mittwoch (26. Mai), 11.25 Uhr: Während Jens Spahn den Impfungen von Kindern und Jugendlichen entspannt entgegensieht, sind Kinderärzte besorgt. Sie seien in großer Sorge, dass Bildungsministerin Anja Karliczek (CDU) eine „Impfpflicht durch die Hintertür“ einführen wolle und eine Immunisierung in den Schulen stattfinden solle. Das sagte der Sprecher des Berufsverbands der Kinder- und Jugendärzte, Axel Gerschlauer, laut dpa der „Rheinischen Post“.

Auch wenn ein Schock als Impfreaktion sehr selten sei, wolle man einen solchen Vorfall keinesfalls in der Schule erleben. Eine Impfung dürfe nicht zur Voraussetzung für einen Schulbesuch werden. Spahn sprach zuvor von einer „individuellen Entscheidung“, eine Impfpflicht sei nicht geplant.

Coronavirus in NRW: Jens Spahn kündigt Impfungen für Kinder und Jugendliche an

Update, Mittwoch (26. Mai), 10.30 Uhr: Lange waren sie außen vor, bald sollen sie geimpft werden: Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) kündigte am Mittwoch an, dass es bald Corona-Impfungen für Jugendliche geben wird. „Wenn die Zulassung da ist, werden wir nach und nach auch Kindern und Jugendlichen über 12 Jahren ein Angebot machen können, sich impfen zu lassen“, sagte er am Morgen in n-tv. Vor den Ferien werde das nicht überall möglich sein, schränkte er jedoch ein. Bis Ende August solle sich aber jeder impfen lassen können.

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU).

Bislang hat die Europäischen Arzneimittelagentur noch keine Impfstoffe für Jugendliche freigegeben. Diese Freigabe wird laut Spahn aber noch für Juni oder Juli erwartet. Auch die Ständige Impfkommission (Stiko) in Deutschland empfiehlt bislang keine pauschale Impfung für Kinder. Laut Spahn sei jedoch keine Impfpflicht für Kinder und Jugendliche geplant. Vielmehr sei es eine „individuelle Entscheidung“ von Kindern, Eltern und Ärzten.

Coronavirus: Hagen hat als einzige Stadt in NRW noch Inzidenz über 100

Update, Mittwoch (26. Mai), 9.45 Uhr: Als einzige Stadt in ganz NRW liegt Hagen weiterhin bei einem Corona-Inzidenzwert jenseits der 100. Am Mittwoch meldet das RKI für die Stadt im Ruhrgebiet einen Wert von 106,0. Alle anderen Städte im Land konnten die Zahl der Neuinfektionen bereits unter diesen Wert senken.

Ähnlich hoch ist der Infektionswert in Deutschland aktuell noch in Teilen von Thüringen sowie in Rottweil in Baden-Württemberg. Hagen gilt in NRW als Corona-Hotspot und liegt seit Anfang Oktober 2020 über dem Grenzwert von 100 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern in der Woche.

Coronavirus in NRW: Land kratzt an Inzidenz-Grenzwert

Update, Mittwoch (26. Mai), 7.45 Uhr: Auch in Nordrhein-Westfalen ist der Inzidenzwert weiter deutlich gesunken. Aktuell liegt er mit 51,6 ebenfalls knapp über dem wichtigen Grenzwert. Ab 50 sind weitere Lockerungen möglich.

Im Vergleich zum Vortag meldet das Landeszentrum Gesundheit 643 Neuinfektionen mit Covid-19. Vor einer Woche (19. Mai) waren es noch 1.999. Wegen des Pfingstfeiertags am Montag wurde erfahrungsgemäß jedoch weniger getestet, was die tatsächlichen Zahlen verzerren kann.

Am Mittwoch meldet das Land jedoch 60 weitere Todesfälle nach Corona-Infektion. Damit sind bislang 16.561 Menschen in NRW am Coronavirus gestorben. Rund 750.500 Infizierte sollen bereits wieder genesen sein.

Corona in Deutschland: RKI meldet Inzidenz unter 50

Update, Mittwoch (26. Mai), 7.05 Uhr: Erstmals seit Monaten ist der Inzidenzwert in Deutschland unter die wichtige Marke von 50 gefallen. Aktuell liegt die Inzidenz bei 46,8. Das meldet das Robert Koch-Institut (RKI) am Mittwoch. So niedrig wie jetzt waren die Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche in Deutschland zuletzt im Oktober 2020.

Eine Rolle dabei dürfte jedoch der Pfingst-Feiertag gespielt haben. Generell wird an Wochenenden und an Feiertagen weniger getestet und daher auch weniger Infektionen gefunden. Darauf hatte das RKI bereits am Montag hingewiesen. Heute wurden 2.626 Neuinfektionen gemeldet, vor einer Woche (19. Mai) waren es noch 11.040.

Trotz des geringen Inzidenzwerts sterben weiter Menschen an den Folgen von Covid-19. Das RKI meldet heute 270 weitere Todesfälle. Insgesamt sind in Deutschland bislang mehr als 87.000 Menschen am Coronavirus gestorben. Rund 3,4 Millionen haben die Infektion überstanden.

Trotz Corona: Streit um Präsenzunterricht für Schüler

Update, Dienstag (25. Mai), 22 Uhr: Ab dem 31. Mai soll es für die Schüler in NRW wieder in den Präsenzunterricht gehen – bei einer stabilen Inzidenz von unter 100. Doch nicht in jedem Bundesland sorgt das für Freude. In Niedersachsen soll es den Unterricht in der Schule erst bei Inzidenz unter 50 geben.

Corona in NRW: Rufe nach Rückkehr zum Präsenzunterricht an Schulen

Update, Dienstag (25. Mai), 21.38 Uhr: In Nordrhein-Westfalen sollen alle 2,5 Millionen Schüler ab dem 31. Mai wieder Präsenzunterricht erhalten - bei einer stabilen Sieben-Tage-Inzidenz von unter 100 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner. Doch genau diese Vorgehensweise wird in den Bundesländern aktuell kontrovers diskutiert. Nicht überall will man komplett auf Lernen vor Ort setzen. In Niedersachsen soll das etwa erst ab einer stabilen Inzidenz unter 50 möglich sein.

Fraglich ist, inwiefern Impfungen gegen Corona dazu beitragen können, dass schon bald alle Schüler in Deutschland sorglos in die Schule gehen können. Die Gesundheitsminister von Bund und Ländern streben an, Kindern und Jugendlichen ab zwölf Jahren bis Ende August ein Impfangebot zu machen - über die Umsetzung wollen an diesem Donnerstag auch Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Ministerpräsidenten beraten. Eine Impflicht soll es aber nicht geben.

Indes drängen Parteien wie die FDP auf eine Rückkehr in den Schulunterricht vor Ort. „Luftfilter, Schnelltests, Impfungen für Lehrkräfte ermöglichen sicheren Präsenzunterricht“, sagte Fraktionsvize Katja Suding der Deutschen Presse-Agentur. „Es gibt längst keinen Grund mehr, Kindern ihr Recht auf Bildung auch nur einen Tag länger zu verwehren.“

Corona-Krise in der Gastronomie: Es fehlen 325.000 Mitarbeiter

Update, Dienstag (25. Mai), 20.15 Uhr: Die Corona-Krise hat vor allem die Gastronomie stark getroffen. Viele ehemals Angestellten haben sich mittlerweile Jobs in anderen Bereichen gesucht, berichtet der Hotel- und Gaststättenverband Dehoga. Im Vergleich zu 2019 fehlen mittlerweile mehr als 325.000 Mitarbeiter.

Alle Corona-News aus NRW vor dem Abend des 25. Mai findet ihr hier.

Rubriklistenbild: © Patrick Pleul/dpa

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