Live-Ticker zur Covid-19-Pandemie

Corona: Zwei NRW-Städte sind Inzidenz-Sorgenkinder +++ Arztpraxen kämpfen mit Impf-Chaos

Die Corona-Regeln werden in NRW vielerorts gelockert, doch das Coronavirus dominiert das Leben weiterhin. Alle Entwicklungen zur Covid-19-Pandemie im Live-Ticker von RUHR24.

++ Dieser Ticker wird nicht länger aktualisiert. Alle weiteren Entwicklungen zum Coronavirus in NRW findet ihr hier. ++

Kreis/StadtInzidenz am 13. Mai laut RKI (Vortag)
NRW (gesamt)111,4 (-4,8)
Dortmund135,8 (-3,9)
Bochum114,6 (+13,4)
Duisburg126,5 (+3,6)
Essen96,3 (-4,4)
Gelsenkirchen140,2 (-13,1)
Kreis Recklinghausen96,2 (-12,4)
Kreis Unna128,9 (-3)

Corona in Dortmund: Express-Impfung – Impfwillige werden per SMS benachrichtigt

Update, Donnerstag (13. Mai), 14.12 Uhr: In Dortmund ist die sogenannte „Impfbrücke“ gestartet, so sollen Impfwillige kurzfristig über übriggebliebene Impfdosen informiert werden. Wer schnell ist, kann mit der Registrierung auf der Homepage kurzfristig eine Corona-Impfung abgreifen. Voraussetzung: Interessierte müssen eine Impfberechtigung haben.

Corona in NRW: Impfstoff Astrazeneca wird knapp

Update, Donnerstag (13. Mai), 13.04 Uhr: Seit der Freigabe von Astrazeneca für alle wird der Impfstoff nach Angaben des Apothekerverbands Nordrhein in vielen Arztpraxen knapp. „Der Impfstoff von Astrazeneca wird so stark nachgefragt, dass die bereitgestellten Mengen nicht mehr ausreichen“, sagte der Verbandsvorsitzende Thomas Preis der Rheinischen Post. Teilweise habe der Großhandel die Bestellungen, die die Ärzte über die Apotheken eingereicht hätten, um 80 Prozent reduzieren müssen. „Viele Ärzte sind sehr verärgert, denn bereits bestehende Impftermine müssen nun storniert werden“, berichtete Preis.

Zur erhöhten Nachfrage trägt demnach bei, dass die zweite Dosis nun bereits nach vier Wochen verabreicht werden kann. „Die Verkürzung der Impfabstände auf vier Wochen macht den Impfstoff für junge Menschen attraktiv. Sie wollen bei den anstehenden Lockerungen durch einen kompletten Impfschutz gut vorbereitet sein“, sagte Preis. „Medizinisch gesehen wäre es besser, sich erst nach zwölf Wochen die Zweitimpfung geben zu lassen.“

Corona in NRW: Viele Städte und Kreise unter einer 100er-Inzidenz – zwei Städte sind die Sorgenkinder

Update, Donnerstag (13. Mai), 12.03 Uhr: Die Zahl der gemeldeten Corona-Neuinfektionen ist in NRW erneut gesunken. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt nach Angaben Robert Koch-Instituts (RKI) bei 111,4. Am Mittwoch hatte die Kennziffer bei 116,2 gelegen, am Dienstag bei 123,2.

20 der 53 Kreise und kreisfreien Städte sind mittlerweile wieder unter die Schwelle von 100 gefallen. Bei einer stabilen Inzidenz unter 100 sollen in NRW etwa Öffnungen von Außengastronomie und Campingplätzen erlaubt werden. Am besten sah die Lage am Donnerstag in Münster aus. Für die Stadt gab das RKI einen Wert von 42,5 an. Bei einer stabilen Inzidenz unter 50 sind weitere Lockerungen der Corona-Maßnahmen möglich. Den höchsten Wert verzeichneten dagegen die Städte Hagen (216,2) und Leverkusen (200,3).

Corona-Update für Deutschland: Inzidenz nähert sich wichtiger Kennzahl

Update, Donnerstag (13. Mai), 10.40 Uhr: In Deutschland sind innerhalb eines Tages 17.419 Neuinfektionen mit dem Coronavirus registriert worden. Wie das Robert Koch-Institut (RKI) am Donnerstagmorgen mitteilte, wurden zudem 278 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Erreger gemeldet. Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz sinkt auf 103,6. Vergangenen Donnerstag hatte das RKI noch rund 22.000 Neuansteckungen gemeldet, rund 4500 mehr als am heutigen Donnerstag.

Die Gesamtzahl der verzeichneten Corona-Fälle in Deutschland seit Beginn der Pandemie liegt nach Angaben des RKI mittlerweile bei 3.565.704. Die Zahl der insgesamt registrierten Todesfälle stieg auf 85.658. Die Zahl der von einer Covid-19-Erkrankung Genesenen bezifferte das RKI auf mehr als 3,2 Millionen.

Neue Corona-Einreisebestimmungen: Geimpfte können sich freuen

Update, Donnerstag (13. Mai), 9.25 Uhr: Für Einreisen aus dem Ausland nach Deutschland gilt seit dem heutigen Donnerstag eine neue Verordnung des Bundes – mit Erleichterungen für Geimpfte und Genesene. Die bisher aktuelle Coronaeinreiseverordnung NRW gelte damit nicht mehr, teilte das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales mit.

Für Reisende, die aus einem Risikogebiet auf dem Land-, See- oder Luftweg nach NRW einreisen, gilt grundsätzlich eine zehntägige häusliche Quarantäne, die aber durch Übermittlung eines negativen Tests an die zuständige Behörde aufgehoben werden kann. Dafür reicht ein Schnelltest. Ausgenommen von der Quarantänepflicht seien vollständig geimpfte und genesene Personen.

Aber: Nach dem Aufenthalt in einem Hochinzidenzgebiet – wie etwa den Niederlanden – kann man sich erst ab dem fünften Tag nach Einreise frei testen. Die Bundesverordnung legt Ausnahmen von dieser Quarantänepflicht fest; unter anderem für Grenzpendler, Familienbesuche und Aufenthalte von weniger als 24 Stunden. Weiterhin gilt für Einreisen aus Hochinzidenzgebieten die Pflicht zum Mitführen eines aktuellen negativen Tests. Hiervon sind nur Durchreisende und Transportpersonal ausgenommen. Grenzpendler müssen sich zweimal pro Woche testen lassen.

Corona-Impfung: Land NRW teilt Musterbescheinigung für Arbeitgeber

Update, Mittwoch (12. Mai), 20.24 Uhr: Bei der Corona-Impfkampagne in NRW soll noch im Mai die Priorisierungsgruppe 3 mit einbezogen werden. Die Landesregierung hat nun eine Musterbescheinigung veröffentlicht, die Arbeitgeber und Einrichtungen denjenigen Personen ausstellen können, die zur Priorität 3 gehören und sich in einer Praxis der niedergelassenen Ärzte impfen lassen können.

Herne/NRW: Arztpraxen versinken im Impf-Chaos

Update, Mittwoch (12. Mai), 19.35 Uhr: Bei der Terminvergabe zu Corona-Impfungen herrscht in NRW offenbar Chaos. Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) hatte in dieser Woche bereits darum gebeten, bei doppelt gebuchten Impfterminen einen abzusagen.

Hausärzte stehen aber offenbar vor einem anderen Problem: Sie bekommen nicht immer die Impfdosen, die sie auch bestellt haben. Eine Praxis in Gelsenkirchen zieht daraus nun ihre Konsequenzen.

Corona-Pandemie: Übersterblichkeit hält auch 2021 an

Update, Mittwoch (12. Mai), 19.05 Uhr: In der dritten Corona-Welle zu Jahresbeginn gab es in der Europäischen Union mehr Todesfälle in anderen Jahren. Die sogenannte Übersterblichkeit lag im Januar 2021 bei 16 Prozent, im Februar bei 5 Prozent und im März bei 9 Prozent, wie die EU-Statistikbehörde Eurostat mitteilt.

Verglichen wurde mit der durchschnittlichen Zahl von Todesfällen in den Jahren 2016 bis 2019. Die Zahlen geben keine Auskunft über die Todesursache, aber einen Eindruck, wie viele Menschen während einer Krise mehr gestorben sind.

Appell von der Polizei: Corona-Regeln auch am Phoenix-See in Dortmund einhalten

Update, Mittwoch (12. Mai), 18.32 Uhr: Die Polizei Dortmund appelliert, am Phoenix-See in Dortmund auch weiterhin auf Hygieneregeln, Abstand und das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes zu achten. Die Polizei möchte die Kontrollen an Feiertagen, am Wochenende und generell bei schönem Wetter verstärken.

„Aktuell gehen die Neuinfektionen auch in Dortmund leicht zurück, aber alle Experten sagen uns, dass wir immer noch in der 3. Welle der Pandemie sind und wir nicht nachlässig oder gar unvorsichtig werden dürfen“, so Dortmund Polizeipräsident Gregor Lange in einer Mitteilung. „Bei allem Verständnis nach diesem langen Lockdown müssen wir noch ein paar Wochen Geduld haben und die Regeln beachten.“

Der Phoenix-See ist ein beliebtes Ausflugsziel in Dortmund.

Impfstoffe laut EMA auch gegen indische Corona-Mutante wirksam

Update, Mittwoch (12. Mai), 18.11 Uhr: Die EU-Arzneimittelbehörde (EMA) ist zuversichtlich, dass die bisher zugelassenen Impfstoffe auch vor der indischen Virus-Variante schützen. Die bisher vorliegenden Daten seien „beruhigend“ und deuteten auf einen „ausreichenden Schutz“ hin, so der Direktor für Impfstrategie bei der EMA, Marco Cavaleri.

Die EMA-Experten würden weiterhin die Entwicklung verfolgen und prüfen. Bisher sind in der EU vier Corona-Impfstoffe zugelassen. Vier weitere werden aktuell geprüft. Die EMA erwartet vor allem in Bezug auf den deutschen Impfstoff Curevac und das amerikanische Novavax eine schnelle Entscheidung.

Jeder dritte Deutsche mindestens einmal gegen Corona geimpft

Update, Mittwoch (12. Mai), 17.57 Uhr: Mehr als jeder Dritte in Deutschland ist mindestens einmal gegen das Coronavirus geimpft worden. Das geht aus dem Impfquotenmonitoring des Robert Koch-Instituts (RKI) hervor. Demnach haben 34,3 Prozent der Menschen mindestens eine Corona-Impfung erhalten. Insgesamt 36,8 Millionen Dosen wurden bisher an den Stellen des RKI verimpft. Die Quote der vollständig Geimpften ist außerdem auf 10 Prozent gestiegen.

Coronavirus in NRW: Aktuelle Zahlen aus Dortmund

Update, Mittwoch (12. Mai), 17.24 Uhr: In Dortmund sind heute 163 weitere positive Testergebnisse hinzugekommen. Damit steigt die Zahl der insgesamt nachgewiesenen Corona-Infektionen auf 26.823. Vergangenen Mittwoch (5. Mai) lag die Zahl der Neuansteckungen in Dortmund noch bei 186. Die Zahlen für Dortmund im Überblick:

Positive Tests insgesamt26.823
Gelten als genesen24.561
Aktuell infiziert1.893
Erwarteter Inzidenzwert (nach RKI-Methodik)136,8
Verstorben (ursächlich an Corona)254

Außerdem wurden in Dortmund insgesamt 4.740 Coronafälle mit Virusvarianten nachgewiesen. Das sind rund 46 mehr als gestern. Davon sind 4.728 der britischen Variante (B.1.1.7) zuzuordnen, neun Fälle der südafrikanischen Variante (B.1.351) und drei Fälle der brasilianischen Variante (B.1.1.28.1 – P.1). Die Sequenzierung der Mutanten nimmt mehrere Tage in Anspruch.

Am Donnerstag, (13. Mai) startet außerdem um 12 Uhr die „Impfbrücke“ in Dortmund. In Herne läuft dieses Projekt bereits erfolgreich. Die Impfbrücke wird das Impfzentrum Phoenix-West dabei unterstützen, impfwillige und priorisierte Personen am Ende des Tages über eventuell vorhandene Restimpfdosen zu informieren.

NRW: Wissenschaftler untersuchen Abwasser auf Corona-Mutanten

Update, Mittwoch (12. Mai), 17.09 Uhr: Wissenschaftler aus der Uni Duisburg-Essen wollen per Analyse von Abwasserproben den Corona-Mutanten auf die Spur kommen. Ziel der wissenschaftlichen Arbeit am Institut für Künstliche Intelligenz in der Medizin (IKIM) ist es, frühzeitig Mutationen zu identifizieren, um so schnell wie möglich auf diese reagieren zu können. Das teilte die Medizinische Fakultät der Universität Duisburg-Essen mit.

Weil der menschliche Körper das Virus ausscheidet, lässt es sich in Klärwerken nachweisen. Laut den Experten werde diese Chance in Deutschland aber noch zu selten genutzt.

Corona-Update: Einzelhandel in Unna darf ab Freitag wieder öffnen

Update, Mittwoch (12. Mai), 16.44 Uhr: In Unna liegt der Inzidenzwert seit fünf aufeinanderfolgenden Tagen unter dem Grenzwert von 150. Damit dürfen ab Freitag (14. Mai) wieder Geschäfte im gesamten Kreisgebiet für die Option „Click & Meet“ öffnen.
 
Kunden müssen zu ihrem Termin ein tagesaktuelles negatives Testergebnis mitbringen. Wer vollständig geimpft oder genesen und eins von beiden entsprechend nachweisen kann, braucht keinen negativen Test.

Corona in NRW: Gelsenkirchen sperrt komplette Straße

Update, Mittwoch (12. Mai), 16.25 Uhr: Während im Rest von NRW die Hoffnung auf baldige Corona-Lockerungen steigt, hält Gelsenkirchen mindestens bis zum 4. Juni an der Allgemeinverfügung fest. Damit gilt in der Stadt nicht nur die bundesweite Notbremse, sondern auch weitere Verschärfungen der Corona-Schutzmaßnahmen.

Dazu gehört das Grill- und Picknickverbot in öffentlichen Grünanlagen und anderen Bereichen der Stadt. Das Grillverbot bezieht sich auf alle öffentlichen Plätze, Parks und Grünanlagen. Im Bulmker Park, Nienhauser Busch, Nordsternpark, Stadtgarten, Marina Graf Bismarck und an der Parkanlage Schloss Berge. Dort darf zwischen 10 Uhr und 22 Uhr außerdem kein Alkohol konsumiert werden.

Im Zuge der Ausgangssperre greift die Stadt Gelsenkirchen noch zu drastischeren Mitteln: Ab Mittwochabend (12. Mai) bis einschließlich Montagfrüh (17. Mai) wird die Zufahrt zur Johannes-Rau-Allee von der Münsterstraße gesperrt. Der öffentliche Personennahverkehr wird in dieser Zeit umgeleitet. Die Verwaltung reagiert damit auf das hohe Aufkommen am vergangenen Wochenende.

Reisen in der EU soll trotz Corona erleichtert werden

Update, Mittwoch (12. Mai), 15.55 Uhr: Auch Reisen in Europa könnte im Sommer wegen rückläufiger Corona-Zahlen wieder leichter werden. Das Kabinett billigte die neue Einreiseverordnung von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) die Hürden für den Urlaub von Familien abbauen soll. Eltern müssen demnach geimpft sein, Kinder hingegen nicht.

Zusätzlich erleichtert werden soll das Reisen durch den neuen digitalen Impfpass der Europäischen Union, der in einigen Wochen verfügbar sein soll. Geimpfte und Genesene brauchen dann bei der Einreise keinen Test mehr und müssen auch nicht mehr in Quarantäne. Dies gilt aber nicht bei der Ankunft aus einem Gebiet, in dem Corona-Mutanten grassieren.

Corona in NRW: Lockerungen in Aussicht - Außengastronomie, Hotels und mehr

Update, Mittwoch (12. Mai), 15.21 Uhr: Für NRW sind etliche Lockerungen in Sicht. Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (FDP) und Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart (FDP) sprachen heute über die aktuelle Corona-Lage in NRW. Dabei stellten sie unter anderem die Öffnung der Außengastronomie in Aussicht.

Die Niederlande hat die Außengastronomie bereits wieder geöffnet.

Corona: Klassenarbeiten dürfen in NRW in Präsenz stattfinden

Update, Mittwoch (12. Mai), 15.02 Uhr: Trotz Distanzunterricht in Corona-Zeiten dürfen Schulen Klassenarbeiten und Klausuren im Schulgebäude schreiben lassen. Das erklärte das Schulministerium NRW in einer veröffentlichten Mail an die Schulen.

Dies sei trotz Corona-Maßnahmen möglich, sofern schriftliche Arbeiten in Präsenz aufgrund der Prüfungsordnungen oder zur Feststellung der Leistung der Schüler zwingend erforderlich seien. Davon sei in der gymnasialen Oberstufe in der Regel auszugehen, so das Ministerium.

In der Sekundarstufe I gebe es zwar auch andere Möglichkeiten einer rechtskonformen Leistungsbewertung, jedoch könne eine Klassenarbeit in der gewohnten Form als Motivation für die Schüler sinnvoll sein.

In Schulen dürfen Klassenarbeiten weiterhin in Präsenz geschrieben werden.

Corona-Welle in NRW laut Laumann gebrochen

Update, Mittwoch (12. Mai), 14.30 Uhr: Die dritte Infektionswelle innerhalb der Corona-Pandemie ist nach Ansicht von NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) „gebrochen“. Das sagte Laumann mit Blick auf die aktuellen Neuinfektionszahlen. Auch die Intensivmediziner seien – trotz weiter starker Belegung der entsprechenden Betten – wieder etwas entspannter, so Laumann.

Christi Himmelfahrt: Venlo in Holland bereitet sich auf Touristen aus NRW vor

Update, Mittwoch (12. Mai), 13.24 Uhr: Die Stadt Venlo in Holland erwartet am Feiertag zu Christi Himmelfahrt erneut Einkaufstouristen aus Nordrhein-Westfalen – und warnt vor möglicherweise langen Wartezeiten. „Besucher gehen das Risiko ein, dass sie stundenlang im Stau stehen und das Zentrum nie erreichen“, sagte ein Sprecher Deutschen Presse-Agentur (dpa). „Wenn wir sehen, dass es zu voll wird, werden wir die Parkhäuser schließen“, kündigte er an. Man dürfe nie vergessen, dass die Corona-Pandemie noch andauere und die Inzidenz in der Region Venlo hoch sei.

Zurzeit gelte in Venlo wie im Rest der Niederlande die Regel, dass jeweils nur eine bestimmte Zahl von Kunden ins Geschäft dürfe. Einen Tisch in der Außengastronomie müsse man vorab reservieren. „Wir gehen davon aus, dass sich alle Besucher vernünftig verhalten und die bestehenden Regeln beachten“, sagte er weiter.

Erstattung der Kita-Beiträge wegen Corona: Grüne in Dortmund fordern mehr

Update, Mittwoch (12. Mai), 12.58 Uhr: Die Grünen in Dortmund fordern, dass das Land NRW die Kita-Elternbeiträge für Februar, März und April dieses Jahres übernimmt. NRW-Familienminister Joachim Stamp erklärte, dass die Beiträge für Mai und Juni wegen Corona-Ausfällen erlassen werden. Das sei aus Sicht der Grünen halbherzig.

Gefahren durch Long-Covid – Karliczek rät Eltern zu Impfungen ihrer Kinder

Update, Mittwoch (12. Mai), 12.37 Uhr: Wieler verwies zudem auf die Gefahren durch Long-Covid – etwa jeder 10., der eine Corona-Infektion durchgemacht hat, leide an den späteren Folgen. Das sei nicht zu vernachlässigen, denn es gehe um weit mehr als 300.000 Menschen, die monatelang mit der Krankheit kämpften, so der RKI-Chef. Bundesbildungsministerin Anja Karliczek (CDU) riet deshalb unbedingt zu den Impfungen. Wenn es bald möglich sei, Kinder zu impfen, dann sollten die Eltern „bitte Gebrauch davon machen.“ Denn auch Kinder könnten Long-Covid bekommen, so Karliczek weiter.

RKI-Chef Wieler warnt vor zu viel Euphorie: Inzidenzen in vielen Landkreisen noch zu hoch

Update, Mittwoch (12. Mai), 11.42 Uhr: Lothar Wieler, Präsident des Robert Koch-Instituts, warnte noch einmal vor einer zu frühen Euphorie aufgrund sinkender Corona-Zahlen. Die Inzidenzen seien zwar in allen Altersgruppen und in allen Bundesländern gesunken. Ein Drittel der Deutschen sei inzwischen auch einmal geimpft. „Das sind erfreuliche Entwicklungen, wir sind auf einem guten Weg“, so Wieler.

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) und RKI-Chef Lothar Wieler haben über die aktuelle Corona-Lage informiert.

Aber die Pandemie sei noch nicht vorbei. Die Inzidenzen seien immer noch zu hoch. „Die Mehrzahl der Landkreise liegt immer noch über 100“. Deshalb sei es nach wie vor wichtig, die Hygieneregeln einzuhalten. Als mächtigstes Werkzeug nannte Wieler die Impfung. „Im Moment reicht die Impfquote noch nicht aus.“ Die Immunität müsse bei deutlich über 80 Prozent liegen. Dies solle über Impfungen passieren, nicht über Infektionen.

Neue Einreiseverordnung: Jens Spahn und RKI-Chef Wieler zur aktuellen Corona-Lage

Update, Mittwoch (12. Mai), 11.15 Uhr: Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) sowie Bundesforschungsministerin Anja Karliczek (CDU) und RKI-Chef Lothar Wieler informieren am Mittwoch bei einer Pressekonferenz über die aktuelle Corona-Lage.

Spahn teilte am Vormittag mit, dass das Bundeskabinett eine neue Einreiseverordnung beschlossen hat. Demnach dürfen Corona-Geimpfte, Genesene und negativ Getestete nach Deutschland einreisen und müssen nicht mehr in Quarantäne. Wenn eine Person aber aus einem Hochrisiko- oder Mutationsgebiet kommt, muss sie sich weiterhin in Quarantäne begeben. Als geimpft gelten diejenigen, die mit einem in der Europäischen Union zugelassenen Vakzin geimpft sind.

Bundesbildungsministerin Karliczek: Corona-Impfung für Kinder und Schüler beim Hausarzt

Update, Mittwoch (12. Mai), 10.54 Uhr: Bundesbildungsministerin Anja Karliczek (CDU) plant Corona-Impfungen für Kinder über zwölf Jahren sowohl in Schulen als auch bei Hausärzten durchführen zu lassen. „Je nachdem, ob man eine große oder eine kleine Schule hat, gibt es ganz unterschiedliche Rahmenbedingungen“, sagte Karliczek dem Sender RTL/ntv. Für viele Eltern sei es wichtig, dabei zu sein, wenn ihre Kinder geimpft werden, so die Ministerin weiter. „Von daher ist es dann vielleicht sogar einfacher, das beim Hausarzt zu machen.“

Absage von großem Festival in NRW: Parookaville muss erneut verschoben werden

Update, Mittwoch (12. Mai), 10.03 Uhr: Es gibt schlechte Nachrichten für Festivalfans. Denn das Electronic Music Festival Parookaville wird auch in diesem Jahr abgesagt. „Die andauernde Corona-Pandemie macht es unmöglich, das Festival mit 210.000 Besucher*innen an drei Tagen sicher durchzuführen“, heißt es in einer Mitteilung der Veranstalter.

Ein neuer Termin für das Festival, das bereits seit Jahren tausende Besucher auf das Gelände des NRW-Flughafens in Weeze zieht, steht aber bereits fest. Für die sechste Edition wurde nun der 22. bis 24. Juli 2022 angesetzt. Alle Ticketkäufer erhalten – wie bereits im vergangenen Jahr – die Möglichkeit, zwischen Umbuchung ohne Preiserhöhung auf das nächste Jahr und Ticketrückgabe zu wählen. In 2020 hatten rund 70 Prozent ihre Tickets umschreiben lassen.

Vizekanzler Olaf Scholz: Entscheidung über Sommerurlaub soll noch im Mai fallen

Update, Mittwoch (12. Mai), 9.53 Uhr: Vizekanzler Olaf Scholz (SPD) will noch im laufenden Monat verbindlich klären, ob Sommerurlaub trotz Corona möglich sein wird. „Bis Ende Mai sollten wir den Bürgerinnen und Bürgern eine klare Ansage machen, ob sie in den Schul-Sommerferien wieder in den Urlaub fahren können, damit sie die Ferien noch planen können“, so Scholz der Rheinischen Post.

Aus seiner Sicht spreche vieles dafür, „dass dank dem wachsenden Impftempo und der sinkenden Infektionszahlen zumindest Ferien im Inland und einigen anderen Ländern wieder möglich werden“, so der SPD-Kanzlerkandidat weiter.

Mögliche Corona-Lockerungen in NRW: Landesregierung will sich heute äußern

Update, Mittwoch (12. Mai), 9.23 Uhr: Einige Bundesländer haben bereits vorgelegt, nun könnte Nordrhein-Westfalen nachziehen. Die Landesregierung will heute offenbar ebenfalls weitere Corona-Lockerungen bekannt geben. Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) will sich am Mittag bei einer Pressekonferenz (13.30 Uhr) dazu äußern, wie die Maßnahmen und mögliche Öffnungsschritte in den kommenden Wochen und Monaten aussehen könnten. RUHR24 berichtet hier im Live-Ticker dazu.

NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) informiert bei einer Presskonferenz über die aktuelle Corona-Lage.

Corona-Inzidenz in NRW sinkt ebenfalls: zwei Städte liegen noch über 200er-Marke

Update, Mittwoch (12. Mai), 8.50 Uhr: Den RKI-Daten vom Mittwoch zufolge wurden in NRW binnen eines Tages 3.107 Neuinfektionen mit Corona gemeldet. Die Sieben-Tage-Inzidenz in Nordrhein-Westfalen ist zudem erneut gesunken. Sie lag am Mittwoch bei 116,2 (Vortag 123,2, Montag 128,8).

Auch viele Städte und Kreise liegen mittlerweile weit unter einer Corona-Inzidenz von 200. Über der sehr kritischen Marke lagen am Mittwoch nur noch Leverkusen (220,5) und Hagen (209,3). Am besten sah die Lage weiterhin in Münster aus. Für die Stadt gab das RKI eine Sieben-Tage-Inzidenz von 51,7 an.

Neue Corona-Zahlen am Mittwoch: Sieben-Tage-Inzidenz in Deutschland sinkt weiter

Update, Mittwoch (12. Mai), 7.55 Uhr: Dem Robert Koch-Institut (RKI) haben die Gesundheitsämter in Deutschland 14.909 Corona-Neuinfektionen innerhalb eines Tages gemeldet. Das geht aus den Daten von Mittwochmorgen hervor. Vor einer Woche hatte der Wert der Neuansteckungen noch bei 18.034 gelegen. Und auch die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz ist weiter gesunken. Sie lag am Mittwoch bei 107,8 (Vortag 115,4). Leider wurden dem RKI aber auch 268 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 gemeldet.

Corona in NRW: Virologe Drosten warnt Impfverweigerer

Update, Dienstag (11. Mai), 20.31 Uhr: Der Berliner Virologe Christian Drosten glaubt, dass die Bevölkerung in Deutschland ungefähr in den kommenden eineinhalb Jahren immun gegen das Coronavirus wird. Früher oder später würde jeder immun werden. Und das entweder durch die Impfung oder durch natürliche Infektion, so der Wissenschaftler der Charité Berlin in seinem Podcast „Coronavirus-Update“.

„Dieses Virus wird endemisch werden, das wird nicht weggehen. Und wer sich jetzt beispielsweise aktiv dagegen entscheidet, sich impfen zu lassen, der wird sich unweigerlich infizieren“, so Drosten. Dagegen könne man nichts tun, weil die Maßnahmen mit der Zeit immer weiter zurückgefahren würden.

Lockerungen beim NRW-Nachbar Holland möglich

Update, Dienstag (11. Mai), 20.14 Uhr: Der niederländische Premier Mark Rutte hat weitere Lockerungen der Corona-Maßnahmen in NRWs Nachbarland in Aussicht gestellt. Voraussetzung sei allerdings, dass die Patientenzahlen in Krankenhäusern weiter deutlich sinken, so der Premier. Sollte das der Fall sein, dürfen Gaststätten draußen länger geöffnet sein und Fitnessclubs wieder öffnen.

Die Lockerungen wurden auch für Schwimmbäder, Sporthallen, Freiluft- Kultureinrichtungen, Vergnügungsparks sowie Zoos angekündigt und könnten ab 19. Mai gelten. Eine endgültige Entscheidung soll in der nächsten Woche folgen.

Corona-Update für NRW: Weiterer Todesfall in Essen

Update, Dienstag (11. Mai), 19.52 Uhr: In Essen gibt es einen weiteren Todesfall in Verbindung mit Corona. Am Sonntag (9. Mai) ist eine 100-jährige Frau im evangelischen Seniorenzentrum Essen-Frohnhausen verstorben. Seit Beginn der Pandemie sind 562 Essener an oder in Verbindung mit einer Corona-Infektion verstorben.

Corona in NRW: Lehrer berichten von Gewalt und Bedrohungen

Update, Dienstag (11. Mai), 19.10 Uhr: Dass die Corona-Pandemie bei vielen Menschen an den Nerven zehrt, zeigt sich zunehmen auch an überaus schlechten Manieren. So ergab eine Umfrage, dass jeder fünfte befragten Lehrer an einer Schule in NRW in der Corona-Krise psychische Gewalt erlebt hat. Interessant dabei: Von den Schülern ging sie nicht aus.

NRW: Weniger Minijobber durch Corona

Update, Dienstag (11. Mai), 18.52 Uhr: Wegen der Corona-Pandemie ist die Zahl der Minijobber im gewerblichen Bereich auf den niedrigsten Stand seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 2004 gesunken. Ende März waren knapp 5,6 Millionen geringfügig Beschäftigte gemeldet, wie die Minijob-Zentrale in Bochum mit. Das sind etwa 254.000 weniger als Ende Dezember und fast 811.000 weniger als vor einem Jahr zu Beginn der Pandemie.

Corona in NRW: Außengastronomie öffnet in zwei Städten

Update, Dienstag (11. Mai), 18.19 Uhr: Nach mehr als einem halben Jahr Lockdown öffnen morgen in Soest und Lippstadt erste Cafés und Restaurants ihre Außenbereiche wieder. Damit startet in NRW ein weiteres Modellprojekt, mit dem in eng abgegrenzten Bereichen Öffnungsschritte erprobt werden. Gäste willkommen heißen dürfen nur Betriebe, die sich in einer festgelegten Zone der Innenstädte von Soest und Lippstadt befinden.

Die Niederlande haben die Außengastronomie bereits wieder geöffnet.

In Soest wollten zunächst rund 25 Restaurants und Cafés mit rund 1.800 Sitzplätzen einsteigen, in Lippstadt sind es neun Gastronomiebetriebe mit etwa 530 Sitzplätzen. Die Besucher müssen sich vorher anmelden und einen Tisch reservieren. Außerdem muss ein negatives Corona-Testergebnis, das nicht älter als 24 Stunden ist, vorgezeigt werden. Alternativ geht auch ein Impfnachweis für vollständig Geimpfte.

Coronavirus in NRW: Münster hat die niedrigste Inzidenz

Update, Dienstag (11. Mai), 17.55 Uhr: In keiner anderen NRW-Stadt ist die Inzidenz so niedrig wie in Münster. Wie die Stadt angibt, ist der Wert heute um 3,8 gesunken und liegt damit aktuell bei 53,0. In Münster sind derzeit 341 Menschen mit dem Coronavirus infiziert.

Corona-Update: Aktuelle Zahlen aus Dortmund – über 4.500-mal Mutante insgesamt nachgewiesen

Update, Dienstag (11. Mai), 17.07 Uhr: Die Stadt Dortmund meldet heute 121 weitere positive Corona-Tests. Damit liegen in der Stadt insgesamt 26.660 positive Tests vor. Außerdem kommen drei weitere Todesfälle hinzu. Darunter zwei Frauen und Mann im Alter zwischen 65 und 90 Jahren. Alle drei sind ursächlich an Covid-19 verstorben und wurden in Krankenhäusern behandelt. Weitere Zahlen im Überblick:

Insgesamt infiziert26.660
Gelten als genesen24.389
Aktuell infiziert1.902
Verstorben (ursächlich an Corona)254

Bisher wurden in Dortmund insgesamt 4.694 Fälle mit Corona-Mutanten nachgewiesen. Davon sind 4.682 der britischen Variante (B.1.1.7) zuzuordnen, neun Fälle der südafrikanischen Mutante (B.1.351) und drei Fälle mit der brasilianischen Variante (B.1.1.28.1 - P.1).

Nach Berechnung anhand der RKI-Methodik erwartet die Stadt Dortmund einen Inzidenzwert von 141,9. Der bisherige Inzidenz-Verlauf für Dortmund:

Auch die Impfdosen, die in Dortmund verabreicht werden, steigen stetig. Die Stadt steht nun aber vor einem Problem. Und hat schon eine Lösung.

Corona: Impfzentrum in Unna (NRW) hat Probleme mit Vordränglern

Update, Dienstag (11. Mai), 16.41 Uhr: In NRW können sich schon einzelne Personen der Priorisierungsgruppe 3 impfen lassen. Wer noch nicht berechtigt ist, wird am Impfzentrum im Kreis Unna allerdings abgewiesen.

„Es gibt erhebliche Probleme mit Personen, die sich einen Termin buchen, aber noch gar nicht impfberechtigt sind“, so der Leiter des Gesundheitsamtes, Josef Merfels. „Die Berechtigung wird dann an der Anmeldung überprüft und wer noch nicht an der Reihe ist, der muss vor Ort wieder abgewiesen werden.“ Für die Mitarbeiter des Impfzentrums sei diese Situation sehr belastend. Diskussionen würden dazu führen, dass der Impfprozess deutlich verlängert wird.

Diese Personen aus der Gruppe 3 sind aktuell impfberechtigt:

  • Steuerfahnder
  • Verkäufer im Lebensmitteleinzelhandel und Drogeriemärkten
  • Lehrer sowei weitere Beschäftigte an weiterführenden Schulen
  • Beschäftigte im Justizvollzug mit Gefangenenkontakten
  • Gerichtsvollzieher
  • Beschäftigte in den Servicebereichen der Gerichte und Justizbehörden, Richter sowie Staatsanwälte

Corona: Einheitlicher Tourismusplan soll ab 10. Juni verfügbar sein

Update, Dienstag (11. Mai), 16.12 Uhr: Laut dem Magazin Business Insider arbeiten die Bundesländer an einem einheitlichen Tourismusplan für Deutschland. Demnach sollen ab Mitte Juni bundesweit Hotels, Restaurants und Ferienwohnungen für alle Gäste und nicht nur für die aus dem eigenen Bundesland öffnen können. Öffnungszeiten, Hygiene- und Testvorschriften sollen außerdem überall gleich sein.

Ein entsprechender Beschluss könnte dem Bericht zufolge auf der nächsten Ministerpräsidentenkonferenz am 10. Juni gefasst werden. In einigen Bundesländern soll Urlaub trotz Corona sogar schon Pfingsten möglich sein.

Ein Urlaub trotz Corona könnte schon im Juni möglich sein.

NRW: SPD und Grüne fordern mehr Hilfe für Kinder und Jugendliche

Update, Dienstag (11. Mai), 15.50 Uhr: Die SPD-Fraktion im NRW-Landtag fordert die Aufstockung des bundesweiten Corona-Aufholprogramms für Kinder und Jugendliche. Von den vom Bundeskabinett beschlossenen zwei Milliarden Euro gingen rund 500 Millionen Euro nach NRW, sagte SPD-Schulexperte Jochen Ott. Das Programm sei aber nur ein erster Schritt. Das Geld müsse auch abgerufen werden und dürfe nicht versickern. Es gehe um ein grundsätzliches Umsteuern in den nächsten Jahren, „um die Kinder dort abzuholen, wo sie nach der Pandemie stehen“.

Auch die Grünen forderten gezielte Hilfe für Kinder und Jugendliche, etwa coronagerechte Sportkurse und Jugendtreffs.

Geschmacksverlust nach Corona-Infektion könnte nie wieder kommen

Update, Dienstag (11. Mai), 15.09 Uhr: Der Verlust des Geruchs- und Geschmackssinns aufgrund einer Corona-Infektion kann monatelang anhalten. Das erklärte Thomas Hummel, Leiter des interdisziplinären Zentrums für Riechen und Schmecken der Uniklinik Dresden.

Bei 80 bis 95 Prozent der betroffenen Corona-Infizierten sei der Riech- und Geschmackssinn innerhalb von ein oder zwei Monaten wieder normal oder fast wieder normal. Bei fünf bis 20 Prozent dauert es aber länger. „Das geht dann über Monate oder Jahre“, so Hummel gegenüber der Deutschen Presse-Agentur. Bei manchen Personen würde er gar nicht wiederkommen.

Corona in NRW: Lockerungen im Kreis Unna

Update, Dienstag (11. Mai), 14.46 Uhr: Das Land NRW hat den Weg für den Wechselunterricht an Unnas Schulen ab Montag (17. Mai) freigemacht. Diese Änderung betrifft den gesamten Kreis. Auch für die Kinderbetreuungseinrichtungen wurde das Ende des Notbetriebs festgelegt: Ab (12. Mai) können Kitas wieder zum eingeschränkten Regelbetrieb zurückkehren.
 
Der Einzelhandel in Unna öffnet aber noch nicht. Lockerungen für den Einzelhandel treten ab einer stabilen Inzidenz von unter 150 ein. Stabil bedeutet, dass dieser Wert mindestens fünf Werktage in Folge unterschritten werden muss.

Studie zur Corona-Gefahr in Bus und Bahn: Ergebnis ist eindeutig

Update, Dienstag (11. Mai), 13.28 Uhr: Die Gefahr, sich in Bus und Bahn mit Corona zu infizieren, ist offenbar nicht so groß, wie oft behauptet.  Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie der Charité Research Organisation (CRO), auf die die DSW21 hinweist. In der Studie wurde das konkrete Ansteckungsrisiko von Fahrgästen in Bussen und Bahnen mit dem von Pendlern verglichen, die regelmäßig mit Auto, Motorrad oder Fahrrad unterwegs sind. Das Ergebnis: Zwischen beiden Gruppen gibt es keine nennenswerten Unterschiede.

Gutes Impftempo: Karl Lauterbach zeigt sich weiter optimistisch

Update, Dienstag (11. Mai), 12.45 Uhr: Der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach hat seine Aussage, dass der Sommer trotz der aktuellen Pandemielage gut werden könnte, noch einmal unterstrichen. Seinen Optimismus begründete er mit dem deutlich steigenden Impftempo und der gleichzeitigen Abschwächung des Infektionsgeschehens. Aktuell sei ein „leicht exponentielles Sinken der Fallzahlen“ erkennbar, so der 58-Jährige. Lauterbach rechnet damit, dass viele Regionen in Deutschland schon Ende Mai eine Sieben-Tage-Inzidenz von unter 50 erreichen werden.

SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach

Ärger um ungenutzte Impftermine in NRW: Minister Laumann mit Appell

Update, Dienstag (11. Mai), 11.59 Uhr: In Nordrhein-Westfalen bleiben viele Termine für eine Corona-Impfung ungenutzt. Das sorgt für Ärger: Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann appelliert deshalb an die Bürger, ihre Termine abzusagen, wenn sie sie nicht wahrnehmen möchten. Zudem gibt er einen wichtigen Hinweis für Impfwillige in NRW, die noch keinen Termin bekommen haben.

Corona-Maßnahmen an Schulen: Lehrer in NRW werden beschimpft und bedroht

Update, Dienstag (11. Mai), 11.23 Uhr: Eine aktuelle Umfrage hat ergeben, dass in NRW etwa jede fünfte Lehrkraft (21 Prozent) wegen der geltenden Corona-Maßnahmen in den Schulen beschimpft und bedroht wurde. 25 Prozent der 329 befragten Lehrer in NRW gaben an, dass psychische Gewalt an ihren Schulen aufgetreten sei – diese sei meistens nicht von den Schülern, sondern von den Eltern ausgegangen. Die Ergebnisse der Forsa-Befragung im Auftrag des Verbands Bildung und Erziehung (VBE) wurden am Dienstag veröffentlicht.

Corona im Ruhrgebiet: Sieben-Tage-Inzidenz in Herne den dritten Tag in Folge gleich

Update, Dienstag (11. Mai), 10.48 Uhr: Die Stadt Herne im Ruhrgebiet meldete am Dienstag 35 Corona-Neuinfektionen. Leider gab es in Herne auch einen weiteren Todesfall im Zusammenhang mit Covid-19: eine Frau (Jahrgang 1941). Auffällig ist, dass die Sieben-Tage-Inzidenz seit Sonntag (9. Mai) unverändert bei 152,1 liegt. Deutlich höher war der Wert noch am Samstag (8. Mai) mit 173,9.

Corona-Impfung für über 60-Jährige: Millionen Bürger bundesweit noch nicht geimpft

Update, Dienstag (11. Mai), 9.55 Uhr: In Deutschland sind nach wie vor Millionen Menschen über 60 Jahre ungeimpft. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) sagte im Deutschlandfunk, dass er damit rechne, dass in den kommenden zwei, drei Wochen noch fünf bis sechs Millionen Bürger im Alter über 60 ihre Corona-Impfung bekommen müssen. Zweidrittel dieser Altersgruppe seien geimpft. Man müsse aber auch bedenken, dass sich nicht alle Personen impfen lassen wollten, sagte Spahn weiter.

Bundesgesundheitsminister Spahn: Stadionbesuche könnten bald möglich sein

Update, Dienstag (11. Mai), 9.19 Uhr: Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) sieht eine Möglichkeit für Corona-Öffnungen vor allem im Außenbereich. Das sagte der Politiker im Deutschlandfunk. Demnach könnten sich Fußballfans zum Beispiel Hoffnungen auf baldige Besuche im Stadion machen. Spiele mit einer begrenzten Anzahl an Zuschauern seien durchaus denkbar, so Spahn.

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (SPD) macht Hoffnung auf baldige Corona-Öffnungen.

Corona: Impfzentren fordern Strafen für Impf-Vordrängler

Update, Dienstag (11. Mai), 8.44 Uhr: Immer mehr Impfwillige versuchen sich, ungerechtfertigt und teils mit falschen Angaben eine vorzeitige Impfung zu verschaffen. Forderungen nach Strafen werden deshalb laut. „Zwar werden Tausende erwischt, aber es fehlt an Sanktionen“, sagte Eugen Brysch, Vorstand der Deutschen Stiftung Patientenschutz, im SWR-Magazin „Report Mainz“. Viele Impfzentren klagen demnach über zunehmende Versuche, sich eine vorzeitige Impfung zu erschleichen.

Corona-Neuinfektionen im Ruhrgebiet: Gelsenkirchen meldet die meisten Fälle

Update, Dienstag (11. Mai), 8.08 Uhr: Die Stadt Leverkusen weist mit einem Wert von 243,1 (254,7) weiterhin die höchste Sieben-Tage-Inzidenz in NRW auf. Die meisten Neuinfektionen innerhalb eines Tages gab es laut den Daten des RKI in Gelsenkirchen im Ruhrgebiet – es waren 139. Dahinter folgen der Rhein-Erft-Kreis (84), der Rhein-Sieg-Kreis (78) und Köln (72).

Corona-Update aus NRW: Inzidenz sinkt, weitere Todesfälle gemeldet

Update, Dienstag (11. Mai), 7 Uhr: Nicht nur der Inzidenzwert in ganz Deutschland ist weiter gesunken, auch der Wert im bevölkerungsreichsten Bundesland Nordrhein-Westfalen. Dieser beträgt nun laut RKI 123,2 (Vortag: 128,9). Das Institut meldet für den heutigen Tag 1.409 Neuinfektionen und 87 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19.

Neue Corona-Zahlen aus Deutschland: Inzidenz sinkt weiter

Update, Dienstag (11. Mai), 6.17 Uhr: Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut innerhalb der letzten 24 Stunden 6.125 Neuinfektionen mit dem Coronavirus gemeldet (Vortag 6.922). Vor einer Woche hatte es noch 7.534 Neuansteckungen am Dienstagmorgen gegeben. Laut den Daten des RKI liegt die Sieben-Tage-Inzidenz jetzt bei 115,4. Sie ist damit weiter gesunken, am Vortag lag sie bei 119,1.

Coronavirus in NRW: Freude über Lockerungen in Lippstadt eskaliert

Update, Montag (10. Mai), 21.15 Uhr: Wie sehnlich die Menschen auch in NRW endlich Corona-Lockerungen erwarten, zeigte sich am Wochenende in Lippstadt. Dort artete die Feststimmung jedoch teilweise derartig aus, dass die Polizei einschreiten musste.

Weil in Soest der Inzidenzwert am Samstag (8. Mai) seit mehreren Tagen unter dem Grenzwert von 100 lag, wurde die Ausgangssperre in der Stadt aufgehoben. „Neben hupenden Autokorsos im Innenstadtbereich kam es zu verschiedenen Menschenansammlungen“, berichtet die Polizei Soest heute. Bei Autokorsos legten Fahrer Drifts hin und warfen Müll auf die Straße. Die Polizei musste 30 Mal einschreiten und zahlreiche Platzverweise aussprechen.

Corona in NRW: Todesfälle und Lockerungen in Essen

Update, Montag (10. Mai), 20.30 Uhr: Aus Essen gibt es tragische sowie gute Nachrichten zu vermelden. Die Stadt meldet am Montagabend zwei weitere Todesfälle von Covid-19-Erkrankten. Gestern starb in Essen ein Mann (77) im Krankenhaus, heute eine Frau (99) zu Hause. Damit sind seit Beginn der Corona-Pandemie in Essen 561 Menschen an oder mit der Krankheit gestorben.

Doch wegen des konstant sinkenden Inzidenzwerts sind für die Bürger in Essen auch Lockerungen der Corona-Regeln in Aussicht. Weil der Wert an fünf aufeinanderfolgenden Werktagen unter 150 lag, wird die Notbremse für den Handel abgeschwächt. Deshalb ist laut der Stadt ab Mittwoch (12. Mai) etwa wieder einkaufen per „Click and Meet“ möglich. Bislang waren die Geschäfte geschlossen.

Laumann appelliert: Corona-Impftermine nicht einfach verfallen lassen

Update, Montag (10. Mai), 19.24 Uhr: NRWs Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) appelliert, gebuchte Corona-Impftermine nicht einfach verfallen zu lassen. Wer anderswo früher zum Zuge kommt, solle den ursprünglich vereinbarten Termin umgehend absagen. „Das ist eine Frage der Gerechtigkeit und der Fairness gegenüber denjenigen Menschen, die nach wie vor auf einen Termin warten“, so Laumann.

Indische Corona-Variante ist weltweite Gefahr

Update, Montag (10. Mai), 18.47 Uhr: Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) stuft die erstmals in Indien nachgewiesene Virus-Mutation B.1.617 als Variante ein, die weltweit Anlass zur Sorge gibt. „Es liegen Informationen vor, die auf eine erhöhte Übertragbarkeit hinweisen“, sagt die WHO-Expertin Maria Van Kerkhove. Das müsse allerdings weiter erforscht werden. Die WHO-Chefwissenschaftlerin Soumya Swaminathan ergänzt, dass Impfstoffe, Behandlungen und Tests alle auch bei dieser Variante funktionieren würden.

NRW: Mehrheit der Genesenen haben noch Corona-Symptome

Update, Montag (10. Mai), 18.26 Uhr: Auch ein halbes Jahr nach einer Corona-Erkrankung leiden einer Studie zufolge 60 Prozent von im Krankenhaus behandelten Patienten immer noch an mindestens einem Symptom des Virus. Am häufigsten seien die Menschen von Müdigkeit, Muskel- und Gelenkschmerzen oder Atembeschwerden betroffen, hieß es in einer heute im Fachmagazin Clinical Microbiology and Infection veröffentlichten Studie aus Frankreich.

Corona-Update: Außengastronomie könnte in NRW bald öffnen

Update, Montag (10. Mai), 18.01 Uhr: In NRW könnte eine Öffnung der Außengastronomie bald möglich sein. Auf die Frage, ob er für die Öffnung der Außengastronomie in Kommunen mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von unter 100 zu Pfingsten sei, sagte Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart (FDP) in Düsseldorf: „Das hielte ich für einen guten Weg.“ Bedingung hierfür seien allerdings Tests oder Nachweise von Impfungen beziehungsweise einer Genesung, so Pinkwart weiter.

NRW-Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart (FDP).

Coronavirus in NRW: Aktuelle Zahlen aus Dortmund

Update, Montag (10. Mai), 17.37 Uhr: In Dortmund sind heute 56 weitere positive Testergebnisse hinzugekommen. Außerdem wurden dem Gesundheitsamt fünf weitere Todesfälle in Zusammenhang mit Corona gemeldet. Darunter vier Männer und eine Frau im Alter zwischen 55 und 78. Alle fünf starben ursächlich an Covid-19. Die Zahlen im Überblick:

Fälle insgesamt26.539
Gelten als genesen24.132
Aktuell infiziert2.041
Erwartete Inzidenz152,8
Derzeit in Quarantäne3.331
Verstorben (ursächlich an Covid-19)251

Gast-Haus in Dortmund impft Wohnungslose gegen Corona

Update, Montag (10. Mai), 17.19 Uhr: Das Gast-Haus in Dortmund impft seit heute wohnungslose und weitere Besucher der Einrichtung. Dafür sind insgesamt 32 ehrenamtliche Mitarbeiter im Einsatz. Darunter neun Ärzte, acht Assistenzkräfte sowei Dolmetscher für die Sprachen Spanisch, Polnisch, Französisch und viele weitere Sprachen.

Inzidenz in Herne sinkt: bald Corona-Lockerungen möglich?

Update, Montag (10. Mai), 16.55 Uhr: In Herne ist die Inzidenz heute unter den Wert von 165 gesunken. Sollte dieser Wert auch in den nächsten vier Tagen nicht überschritten werden, könnten die Schulen am Montag (17. Mai) wieder mit dem Wechselunterricht beginnen. Als Werktage zählen in dem Fall Dienstag, Mittwoch, Freitag und Samstag. Die Entscheidung über den Wechselunterricht soll am Samstag (15. Mai) gefällt werden. Die Familien sollen durch die Schulen informiert werden.

„Click & Meet“ wird es in Herne aber wahrscheinlich vorerst nicht geben. Erst wenn die Inzidenz an fünf aufeinanderfolgenden Werktagen unter 150 sinkt, wäre das theoretisch möglich. In Herne wäre der frühestmögliche Termin in Herne wäre dafür Dienstag (11. Mai).

In Herne und Unna könnte bald der Wechselunterricht beginnen.

Corona in NRW: Kreis Unna erwartet Lockerungen bei Schulen und im Handel

Update, Montag (10. Mai), 16.30 Uhr: Die Inzidenz im Kreis Unna liegt am fünften Werktag in Folge unter dem kritischen Wert von 165. Damit sind erste Lockerungen für die Kinderbetreuung in Kitas und Schulen laut dem Beschluss von Bund und Ländern möglich. Die Corona-Notbremse tritt demnach im Kreis Unna außer Kraft. Schulen sind damit nicht mehr zum Distanzunterricht verpflichtet. Aktuell wird demnach überwiegend Wechselunterricht organisiert.

Wenn die Inzidenz an fünf aufeinander folgenden Tagen unter 150 sinkt, wird das sogenannte „Click&Meet“ für den Einzelhandel ab dem übernächsten Tag wieder erlaubt. Der Kreis Unna liegt derzeit drei Werktage (Samstag zählt als Werktag) unter der Inzidenz von 150.

Ob und wann die Lockerungen im Kreis Unna kommen, muss aber zunächst das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes NRW (MAGS) bekannt geben.

Streit um Corona-Maske: Zugbegleiter in NRW wird angegriffen

Update, Montag (10. Mai), 16.02 Uhr: Am Samstagabend (8. Mai) kam es wegen der Maskenpflicht zu einem Streit zwischen einem Zugbegleiter (52) und einem 27-jährigen Fahrgast. Im Regionalexpress von Dortmund nach Hamm beanstandete der Zugbegleiter, dass der 27-Jährige nur eine OP-Maske trug und nicht die im öffentlichen Personenverkehr vorgeschriebene FFP2-Maske.

Der Mann erklärte, dass er keine FFP2-Maske habe. Als der Zugbegleiter ihn daraufhin aufforderte, den Zug beim nächsten Halt zu verlassen, versetzte der Fahrgast ihm einen Kopfstoß gegen die Stirn. Darauf folgten eine Ohrfeige und ein Stoß gegen die Brust, der den Bahnmitarbeiter zu Fall gebracht haben soll, wie die Polizei berichtet.

Nach der Ankunft des Zuges im Hauptbahnhof Hamm wurden beide Beteiligten durch die alarmierte Bundespolizei in Empfang genommen. Der Zugbegleiter war leicht verletzt, aber geschockt. Er brach seinen Dienst ab. Der 27-jährige Gütersloher wollte sich nicht zu den Beschuldigungen äußern. Die Bundespolizei forderte die Aufzeichnungen der Videoüberwachung aus dem Zug zur Auswertung an.

NRW: Corona-Testzentrum wird mit Böllern angegriffen

Update, Montag (10. Mai), 15.44 Uhr: In Bergkamen im Kreis Unna wurde ein Corona-Testzentrum mit einem sogenannten „Polenböller“ beworfen. Die Polizei hat an einer der Holzhütten erhebliche Beschädigungen festgestellt.

Alle Entwicklungen zum Coronavirus in NRW der vergangenen Tage findet ihr hier.

Rubriklistenbild: © Ben Birchall/dpa

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