Live-Ticker zur Covid-19-Pandemie

Corona in NRW: Neuinfektionen sinken weiter +++ Weniger als 1.000 Intensivpatienten

Noch immer stecken sich Menschen mit dem Coronavirus an. Manche erkranken schwer.
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Noch immer stecken sich Menschen mit dem Coronavirus an. Manche erkranken schwer.

Die Corona-Zahlen in NRW sind im Tiefflug. Das ermöglicht weitreichende Lockerungen. Doch die Corona-Pandemie ist längst nicht vorbei. RUHR24 informiert im Live-Ticker über alle neuen Entwicklungen.

Kreis/StadtInzidenz am 19. Juni (Vortag)
NRW Gesamt10,0 (-1,2)
Dortmund16,0 (-1,0)
Bochum8,8 (-3,6)
Essen10,0 (-3,9)
Duisburg13,2 (-0,4)
Gelsenkirchen9,6 (-3,1)
Kreis Recklinghausen9,4 (-0,8)
Kreis Unna6,3 (-2,0)

Achtung: Dieser Ticker wird nicht länger aktualisiert. Alle News zum Coronavirus in NRW und Deutschland gibt es im neuen Live-Ticker.

Corona-Patienten: Weniger als 1.000 landesweit auf Intensivstationen

Update, Samstag (19. Juni), 18 Uhr: Das erste Mal seit acht Monaten gibt es weniger als 1.000 Corona-Patienten auf den Intensivstationen in Deutschland, meldete die Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin. Ähnlich niedrig war die Zahl zuletzt im Oktober 2020. Ende April 2021 lag der Wert noch bei 5.000 Patienten.

Coronavirus in NRW: Inzidenz in Dortmund steigt leicht

Update, Samstag (19. Juni), 16 Uhr: Die Stadt Dortmund meldet heute 18 neue Corona-Fälle. 9 Infektionen davon seien vier Familien zuzuordnen, teilt die Stadt am Nachmittag mit. Aktuell sind 198 Menschen mit dem Coronavirus infiziert.

Damit steigt der Inzidenzwert nach Berechnungen der Stadt voraussichtlich leicht auf 17,3, bleibt aber insgesamt auf niedrigem Niveau. So hoch war der Wert bereits vor einer Woche. Seit Anfang Mai waren die Infektionen jedoch rasant gesunken (siehe Grafik).

Aktuell werden in Dortmund noch 15 Corona-Patienten im Krankenhaus behandelt. 7 davon liegen auf der Intensivstation, 5 müssen beatmet werden.

Corona-Impfungen in NRW: Neue Termine bald verfügbar

Update, Samstag (19. Juni), 12.55 Uhr: Nachdem sie zwischenzeitlich komplett eingestellt wurden, soll es in NRW bald neue Termine für Corona-Erstimpfungen geben. Ab Mittwoch sollen sich zunächst ältere Menschen sowie Personen mit Vorerkrankungen anmelden können. Das Teilte das Gesundheitsministerium NRW jetzt mit. Erwartet werden zunächst jedoch nur wenige Impfdosen.

Coronavirus in NRW: 219 Neuinfektionen und 11 weitere Todesfälle

Update, Samstag (19. Juni), 10 Uhr: In NRW hat es laut dem Landeszentrum Gesundheit zuletzt 219 Neuinfektionen mit den Varianten des Coronavirus gegeben. Vor einer Woche (12. Juni) waren es noch 292 gewesen. Damit sinkt die Inzidenz weiter auf jetzt 10,0 (-1,2).

Jedoch haben die Gesundheitsämter in NRW elf weitere Todesfälle übermittelt. Damit sind allein in Nordrhein-Westfalen bislang 17.041 Menschen an Covid-19 gestorben.

Coronavirus in Deutschland: RKI meldet 1.108 Neuinfektionen

Update, Samstag (19. Juni), 9.50 Uhr: Das Robert Koch-Institut (RKI) meldet am Samstag bundesweit 1.108 Neuinfektionen mit dem Coronavirus. Vor einer Woche (12. Juni) waren es noch 1.911 Fälle gewesen. Damit sinkt der Inzidenzwert in Deutschland auf jetzt 9,3.

Dennoch sterben weiter Menschen an Covid-19: Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem RKI gestern insgesamt 99 weitere Todesfälle übermittelt. Vor einer Woche waren es noch 129 Tote. Insgesamt sind bereits mehr als 90.000 Menschen in Deutschland an einer Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben.

EM2020 trotz Corona: erneut Hunderte zum Public Viewing in Essen erwartet

Update, Samstag (19. Juni), 9.30 Uhr: Auch heute Abend werden im Essener Grugapark wieder bis zu 1.000 Menschen erwartet. Bereits das erste Gruppenspiel der Deutschen Nationalmannschaft hatten dort rund 900 Fußballfans beim Public Viewing verfolgt. „Ein paar Tische gibt es noch“, sagte Martin Spicker, Sprecher des Veranstalters der dpa. „Aber wir rechnen wieder mit so vielen Leuten wie beim ersten Spiel.“ Tests seien keine nötig, aber: „Wir werden noch mal verstärkt auf die Maskenpflicht hinweisen.“

Corona: NRW-Nachbar Holland lockert Maskenpflicht

Update, Freitag (18. Juni), 22.22 Uhr: Holland beendet die Maskenpflicht. Das kündigte heute der niederländische Ministerpräsident Mark Rutte an. Ab dem 26. Juni soll überall dort die Maskenregel entfallen, wo ein ausreichender Abstand eingehalten werden könne, so der niederländische Regierungschef. Ob das - wie in Deutschland - vorerst nur im Freien der Fall ist oder auch in Innenräumen, ist noch unklar. Rutte verweist darauf, dass die Zahl der Corona-Neuinfektionen aktuell auf dem niedrigsten Stand seit neun Monaten wäre.

Drosten über Delta-Variante des Coronavirus: Rennen gegen die Zeit

Update, Freitag (18. Juni), 20.47 Uhr: Nun hat sich der Virologe der Berliner Charité, Christian Drosten, zu der Delta-Variante geäußert. „Ich bin mittlerweile so weit, dass ich sage, wir sind hier jetzt im Rennen in Deutschland mit der Delta-Variante“, sagte Drosten auf dem Online-Kongress für Infektionskrankheiten und Tropenmedizin. Man müsse das nun sehr ernst nehmen. Er zieht dabei einen Vergleich mit der britischen Variante, die sich von anfänglich lokalen Ausbruchsgeschehen zu einer landesweit dritten Welle manifestiert hatte.

EM 2021 während Corona: Merkel skeptisch wegen Fans im Fußballstadion

Update, Freitag (18. Juni), 20.20 Uhr: In nahezu allen europäischen Ländern dürfen anlässlich der EM 2021 bereits wieder Fußballfans ins Stadion. Auch in München dürfen aktuell wieder 14.000 Fans Fußball live erleben. Bundeskanzlerin Angela Merkel sieht das kritisch. „Wenn ich vollkommen besetzte Stadien sehe in anderen Ländern Europas, dann bin ich ein wenig skeptisch, ob das jetzt die richtige Antwort auf die gegenwärtige Situation ist“, fügt sie hinzu. Noch sei die Corona-Pandemie nicht vorbei und im Hinblick auf die Delta-Variante müsse man vorsichtig sein.

Corona in NRW: Erstimpfungen in Impfzentren nehmen wieder Fahrt auf

Update, Freitag (18. Juni), 19.29 Uhr: Impf-Hammer in NRW: Ab kommender Woche (23. Juni) sollen in den Impfzentren auch wieder Erstimpfungen durchgeführt werden. Das teilte Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) heute mit. Die Erstimpfungen waren Anfang Juni zunächst ausgesetzt worden, weil nicht genug Impfstoff vorhanden war. Ab kommender Woche werden nun rund 80.000 Impfdosen von Biontech für Erstimpfungen erwartet, für die Woche darauf sollen es 150.000 Dosen sein.

Ab kommendem Mittwoch ab 8.00 Uhr könnten zunächst über 60-Jährige sowie Personen ab 16 Jahren mit Vorerkrankungen Impftermine in den Zentren vereinbaren, teilte das Ministerium mit. Ebenso könnten Beschäftigte von Krankenhäusern und aus Einrichtungen der Eingliederungshilfe einen Impftermin vereinbaren. „Ich bin froh, dass wir jetzt auch bei den Erstimpfungen in den Impfzentren wieder Tempo machen können“, verkündete Laumann. Und weiter: „Die Impfzentren laufen weiterhin auf Hochbetrieb und haben alleine in den letzten vier Wochen insgesamt über 1,7 Millionen Zweitimpfungen durchgeführt.“ Inzwischen sind in NRW bereits ein Drittel der Bevölkerung vollständig geimpft, über 50 Prozent haben eine Erstimpfung erhalten.

Corona: Spanien lockert Einreise für deutsche Touristen – außer aus zwei Bundesländern

Update, Freitag (18. Juni), 19.16 Uhr: Spanien gehört für viele Deutsche zu einem beliebten Urlaubsreiseziel. Wie gut, dass das Land immer weiter lockert und einem Urlaub inzwischen nahezu nichts mehr im Wege steht. Die jüngste Lockerung betrifft die Testpflicht bei der Einreise. Diese entfällt ab Montag für Touristen aus Deutschland – auch wenn sie ungeimpft sind. Allerdings mit einer Ausnahme: Nach Angaben des spanischen Gesundheitsministeriums stehen Baden-Württemberg und das Saarland weiterhin noch auf der spanischen Liste der Risikogebiete, weshalb für Reisende aus diesen beiden Bundesländern weiterhin die Pflicht für einen PCR-Test oder einen Nachweis einer Impfung gilt. Touristen aus allen anderen 14 Bundesländern müssen lediglich nur noch ein Onlineformular ausfüllen. Die Regelung gilt vorerst für eine Woche.

Corona in NRW: Köln hebt strenge Sonderregelung auf - was das bedeutet

Update, Freitag (18. Juni), 18.31 Uhr: Aufgrund hoher Inzidenzen hatte die Stadt Köln eine Allgemeinverfügung erlassen, die noch über die Bestimmungen des Landes NRW hinausging und strenge Regeln vorsah. Die Verfügung läuft am 28. Juni nun aus – wenn die Inzidenz in der NRW-Metropole weiterhin so niedrig bleibt. 

Dazu gehört unter anderem die Maskenpflicht im öffentlichen Raum sowie das Verbot von Alkoholverkauf und -konsum an belebten Plätzen. Auch das Verweilverbot unter anderem am Brüsseler Platz hat dann keine Gültigkeit mehr.

Coronavirus im Ruhrgebiet: Essen lockert teilweise Regeln für Kontaktverfolgung

Update, Freitag (18. Juni), 17.39 Uhr: Erfreuliche Nachrichten aus Essen: Ab Samstag (19. Juni) entfällt die Registrierung für einen Besuch im Gruga-Park. Kontaktdaten müssen dann nur noch in der Gastronomie und bei Veranstaltungen hinterlegt werden, teilte die Stadt mit. Auch die Zahl der Parkbesucher wurde angehoben. So dürfen ab morgen 5000 Personen gleichzeitig im Park sein.

Die Inzidenz in Essen ist weiter im Sinkflug. Am Freitag lag sie bei 13,9, am Samstag vor einer Woche war sie noch bei 18,9. Aktuell sind in der Ruhrgebiets-Metropole 160 Personen mit Corona infiziert, 12 Personen müssen stationär im Krankenhaus behandelt werden. 50,7 der Essener Bürger soll nach Angaben der Stadt aber inzwischen eine erste Corona-Impfung erhalten haben. 

Corona in Bochum: Akzeptanz für Corona-Maßnahmen sinkt spürbar

Update, Freitag (18. Juni), 17.11 Uhr: Seit Beginn der Corona-Pandemie und der damit erlassenen Schutzverordnung hat auch das Ordnungsamt sowie die Polizei viel zu tun – seien es Verstöße gegen die Maskenregel oder Missachtung der Kontaktbeschränkungen. Die Stadt Bochum hat nun mitgeteilt, dass man seit Beginn der Pandemie Bußgelder in Höhe von fast 800.000 Euro wegen Verstoßen gegen die Corona-Schutzverordnung verhängt hat.

Inzwischen sei jedoch deutlich zu spüren, dass die Akzeptanz für die geltenden Maßnahmen sinke, sagte ein Stadtsprecher. „Auch das Aggressionspotenzial steigt, verbale Attacken und auch vereinzelte körperliche Übergriffe gehören leider zunehmend zum Alltag der Kommunalen Ordnungsdienstkräfte.“ Und obwohl immer weiter gelockert wird - wie zum Beispiel der Wegfall der Maskenpflicht ab Montag im Freien - werde man weiterhin Regel- und Schwerpunktkontrollen im gesamten Stadtgebiet durchgeführt, kündigte der Sprecher gegenüber der WAZ an. 

Corona: Land und Kommunen einigen sich über Rückzahlung der Kita-Beiträge in NRW

Update, Freitag (18. Juni), 16.27 Uhr: NRW-Kommunen und Landesregierung haben sich im Streit um die Kita-Beträge wohl geeinigt. Hintergrund ist die Erstattung der Beitragszahlungen für die Monate Februar bis Mai, wo die meisten Einrichtungen aufgrund der Corona-Krise geschlossen waren oder nur die Notbetreuung anbieten konnten. Ursprünglich sah es so aus, als würden zwei Monate erstattet werden, nun haben die Kommunen aber noch einmal nachverhandelt. Scheinbar mit Erfolg. Die NRW-Regierung hat ihr ursprüngliches Angebot um 22 Millionen Euro aufgestockt und will sich nun insgesamt mit 110 Millionen Euro an der Finanzierung ausgefallener Elternbeiträge beteiligen. Insgesamt werden nun 2,5 Monate der Kita-Beiträge voraussichtlich erstattet. 

Corona: Teile von Holland kein Risikogebiet mehr - beliebte Urlaubsregion dabei

Update, Freitag (18. Juni), 15.30 Uhr: Das Auswärtige Amt passt ständig seine Liste der Risikogebiete an. Da inzwischen in vielen Ländern ein Rückgang der Inzidenzen zu verzeichnen ist, schrumpft diese Liste von Woche zu Woche. Ab diesem Sonntag (20. Juni) stehen auch Griechenland, fast ganz Frankreich, Belgien und die Schweiz nicht mehr auf der Liste. Auch für die niederländischen Provinzen Friesland, Groningen und Zeeland wurde die Warnung aufgehoben. Das dürfte auch viele deutsche Touristen freuen - unter anderem, weil Zeeland ein beliebtes Urlaubsziel in den Niederlanden ist. Wer von dort auf dem Landweg nach Deutschland einreist, muss keine Einreisebeschränkungen mehr beachten. Das heißt, es muss beispielsweise keine Einreiseanmeldung mehr ausgefüllt werden. 

Merkel: Vorsichtiger Kurs in der Corona-Krise - wegen Delta-Variante

Update, Freitag (18. Juni), 14.53 Uhr: Bundeskanzlerin Angela Merkel hat sich für einen vorsichtigen Kurs in der weiteren Corona-Krise ausgesprochen. Hintergrund ist die aktuelle Delta-Variante. „Wir wollen nicht dieses dauernde Rein und Raus in die Kartoffeln“, erklärte die CDU-Politikerin bei der Nationalen Luftfahrtkonferenz im brandenburgischen Schönefeld. Man müsse Schritt für Schritt vorgehen. Angekündigte Lockerungen wie in Großbritannien, die dann wegen der Delta-Variante verschoben werden müssen, führen nur zu Enttäuschungen und Missmut in der Bevölkerung.

Corona in Deutschland: Inzidenz in Dortmund sinkt wieder

Update, Freitag (18. Juni), 14.06 Uhr: Nachdem die Sieben-Tage-Inzidenz in Dortmund am Vortag (17. Juni) leicht angestiegen war, sinkt sie nun wieder. Wie die Stadt bekannt gegeben hat, sinkt der Wert am heutigen Freitag (18. Juni voraussichtlich auf 16,1. Es wurden außerdem 11 Neuinfektionen gemeldet. Die Zahl der Corona-Infektionen in Dortmund steigt damit auf 28.185. Vollständig geimpft sind in Dortmund bislang 180.561 Menschen. Insgesamt wurden bereits 472.987 Impfdosen verabreicht.

Corona in NRW: Hälfte aller Deutschen sind erstgeimpft

Update, Freitag (18. Juni), 10.57 Uhr: In Deutschland haben 50,1 Prozent der Menschen bereits eine Erstimpfung erhalten. Das haben Jens Spahn (CDU) und Lothar Wieler in einem Presse-Update verkündet. Damit sind 41,5 Millionen mindestens einmal gegen das Coronavirus geimpft. Vollständig geimpft sind bereits 29,6 Prozent. Knapp 18,3 Millionen haben bereits ein digitales Impfzertifikat erhalten.

Angesichts der weiteren Verbreitung der Delta-Variante sei es laut Spahn umso wichtiger, dass so viele Menschen wie möglich, das Impfangebot annehmen würden. Die Variante könnte bisherige Erfolge in Frage stellen.

Corona-Pandemie: Großstadt Lissabon wird am Wochenende komplett abgeriegelt

Update, Freitag (18. Juni), 10.35 Uhr: Wegen dem rasanten Anstieg der Corona-Fallzahlen in Lissabon aufgrund der Ausbreitung der Delta-Variante, muss die Stadt wieder verschärfte Maßnahmen einleiten - und wird am Wochenende komplett abgeriegelt. Von Freitagnachmittag (18. Juni, 16 Uhr) bis Montagmorgen (21. Juni, 6 Uhr) dürfen die Einwohner der Stadt die Stadtgrenzen nicht mehr verlassen. Auswärtige dürfen nur in Ausnahmefällen einreisen.

Besonders bitter: Portugal und seine Hauptstadt Lissabon galten in den letzten Wochen als beliebtes Reiseziel, da die Corona-Zahlen dort so stark gesunken waren, dass touristische Reisen für negativ Getestete, Genesene und Geimpfte wieder erlaubt und ohne Einschränkungen möglich waren.

Corona-Pandemie: Lauterbach besorgt vor Delta-Ausbruch im Herbst bei ungeimpften Kindern

Update, Freitag (18. Juni), 9.08 Uhr: SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach hat am Abend (17. Juni) in den Tagesthemen vor der Ausbreitung der Delta-Variante des Coronavirus gewarnt und sich besorgt gezeigt. Das Virus würde vor allem nicht Geimpfte und nur einmal Geimpfte treffen und könnte so im Herbst zu einem erneuten Anstieg der Fallzahlen führen.

Besonders ungeimpfte Kinder könnten dann davon betroffen sein: „Ich hoffe, dass wir im Herbst nicht das Problem bekommen, dass ausgerechnet unsere Kinder mit der Delta-Variante kämpfen müssen.“

Für Geimpfte bestünde jedoch keine Gefahr, macht Lauterbach Hoffnung. Die Delta-Mutante käme weder gegen „Moderna, noch Biontech und auch nicht wirklich gegen den Astrazeneca-Impfstoff“ an.

Corona in NRW: Sieben-Tage-Inzidenz sinkt auf 10,3

Update, Freitag (18. Juni), 6.14 Uhr: In Deutschland wurden am Freitag (18. Juni) vom RKI 1076 neue Corona-Infektionen gemeldet. Das sind 1364 weniger als am Donnerstag vor einer Woche. Die Sieben-Tage-Inzidenz sinkt auf 10,3. Außerdem wurden 91 bundedweite Todesfälle gemeldet.

Wie das RKI ebenfalls bekannt gegeben hat, liegen in der Bundesrepublik bereits neun der 16 Länder unter einer Sieben-Tages-Inzidenz von 10: liegen. NRW liegt mit einem Inzidenz-Wert von 11,2 am heutigen Freitag (18. Juni noch knapp darüber). Im westlichsten Bundesland wurden 268 Neuinfektionen gemeldet.

Die höchste Sieben-Tage-Inzidenz gibt es in Hagen (29,1), am niedrigsten ist der Wert im Kreis Herford (2,4).

Corona in Dortmund: Zahl der Fluggäste steigt am Airport sprunghaft an

Update, Donnerstag (17. Juni), 20.42 Uhr: In immer mehr Ländern werden die Maßnahmen nach und nach gelockert. Das aktuelle Sommer-Wetter, sinkende Inzidenzen und die anstehende Urlaubs-Saison führt wohl auch zu einem Anstieg der Gäste am Dortmunder Flughafen. Am Airport zeigt man sich zudem optimistisch und geht davon aus, dass die Zahl der Flugpassagiere in den nächsten Wochen noch weiter steigt. Ludger van Bebber, Flughafenchef, rechnet mit etwa 250.000 Passagieren in den Sommerferien in NRW - Tendenz steigend. Allerdings sei man damit dennoch weiterhin weit entfernt vom Niveau vor der Corona-Pandemie. Außerdem gebe es weiterhin viele Maßnahmen beim Fliegen zu beachten.

Coronavirus im Ruhrgebiet: Maskenpflicht entfällt auch in Essen - zumindest im Freien

Update, Donnerstag (17. Juni), 18.35 Uhr: In Essen im Ruhrgebiet hat man bereits seit einigen Tagen die Inzidenzstufe 1 erreicht. Das hat zur Folge, dass ab Montag (21. Juni) auch hier die Maskenpflicht im Freien - mit einigen Ausnahmen entfällt. Das teilte die Stadt heute mit. Die Maskenpflicht in geschlossenen Räumen bleibt unverändert bestehen. Und auch in Warteschlangen, bei Veranstaltungen mit mehr als 1000 Personen sowie in anderen Bereichen mit hohem Personenaufkommen muss die Maske allerdings weiterhin getragen werden. Außerdem steht es der Stadt zu, an stark frequentierten Plätzen dennoch die Regelung aufrechtzuerhalten. In Essen sei das aktuell aber nicht der Fall.

Corona: Zahl der Bürgertest gehen in NRW stark zurück

Update, Donnerstag (17. Juni), 18.18 Uhr: Mit sinkender Inzidenz, sinkt wohl auch die Zahl der durchgeführten Corona-Tests in NRW. Das ergab eine Recherche der Neuen Westfälischen. Nach Angaben des NRW-Gesundheitsministeriums seien in der letzten Mai-Woche rund 4,4 Millionen der sogenannten kostenlosen Bürgertests durchgeführt worden. Zwei Wochen später waren es nur noch 1,95 Millionen. Und die Zahl geht noch weiter zurück. So sollen es laut der Zeitung in der aktuellen Woche bislang nur 920.000 Test gewesen sein. Ein Grund für den starken Rückgang könnte sein, dass aktuell weder in der Gastronomie noch für den Einzelhandel noch ein Testnachweis benötigt wird. Das Gesundheitsministerium appelliert aber, sich dennoch regelmäßig testen zu lassen oder selbst zu testen.

Corona-Pandemie ermöglich weiterhin telefonische Krankschreibung

Update, Donnerstag (17. Juni), 16.53 Uhr: Die im Zuge der Corona-Pandemie eingeführte Möglichkeit, sich auch per Telefon bei einer leichten Atemwegserkrankung bis zu sieben Tage krankschreiben zu lassen, wird noch einmal verlängert. Der gemeinsame Bundesausschuss von Ärzten, Krankenkassen und Kliniken hatte heute bekannt gegeben, dass diese Sonderregelung bis 30. September verlängert wurde. Grund ist ein nach wie vor „relevantes COVID-19-Infektionsgeschehen“. Maßnahmen zur Pandemiebekämpfung seien daher weiter notwendig.

Corona in NRW: Abschlussklasse wegen Verdacht einer Infektion mit Delta-Variante in Quarantäne

Update, Donnerstag (17. Juni), 14.03 Uhr: In Werl im Kreis Soest wurden mehrere Abschlussklassen einer Sekundarschule wegen des Verdachts einer Corona-Infektion mit der ursprünglich in Indien entdeckten Delta-Variante in Quarantäne gesteckt. Im familiären Umfeld und Freundeskreis zweier Schüler seien vier Infektionen festgestellt worden, berichtet der Kreis Soest. Nun seien 123 Schüler in Quarantäne. Anfang der kommenden Woche sollen knapp 500 Schüler getestet werden.

Corona-Pandemie: Kreis Viersen schließt Impfzentrum wegen Impfstoffmangel

Update, Donnerstag (17. Juni), 12.51 Uhr: Der Kreis Viersen schließt nächste Woche Donnerstag (24. Juni) und Sonntag (27. Juni) seine Türen, weil es zu wenig Impfstoff gibt. Wie der Kreis mitgeteilt hat, gebe es nur wenige Dosen für Erstimpfungen. Für Zweitimpfungen seien ebenfalls nur wenige Termine an den beiden Tagen vergeben worden. Der „Aufwand für den Betrieb“ sei daher nicht gerechtfertigt. Wer an den beiden Tagen bereits einen Impftermin hatte, würde einen neuen bekommen.

Corona in NRW: Schulministerin Gebauer will Maskenpflicht nicht absetzen

Update, Donnerstag (17. Juni), 11.59 Uhr: In NRW wird die Maskenpflicht im Schulunterricht wohl erstmal weiter Bestand haben. Laut Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) müsse zwar ab Montag (21. Juni) keine Maske mehr auf Schulhöfen getragen werden, allerdings halte sie „das Tragen der Maske im Unterricht nach wie vor noch für sinnvoll“, sagte Gebauer am Donnerstag (17. Juni) im Landtag in Düsseldorf.

Corona-Pandemie: Erstes Kreuzfahrtschiff seit 15 Monaten legt wieder vor Mallorca an

Update, Donnerstag (17. Juni), 10.33 Uhr: Erstmals seit Ausbruch der Pandemie ist vor Palma de Mallorca die „Mein Schiff 2“ als erstes Kreuzfahrtschiff seit 15 Monaten vor Anker gegangen. Zuerst berichtete ntv.

Unter den Passagieren seien hauptsächlich Deutsche gewesen. DIe Fahr habe zuvor über Málaga nach Palma geführt. Bis Ende August sollen noch mehr als 20 Kreuzfahrtschiffe den Hafen von Palma ansteuern.

Corona in Deutschland: Deutscher Impfstoff enttäuscht

Update, Donnerstag (17. Juni), 9.47 Uhr: Der Corona-Impfstoffkandidat des Tübinger Entwicklers Curevac hat bei einer Analye die statistischen Ziele verfehlt. Laut einer Mitteilung liege die vorläufige Wirksamkeit nur bei 47 Prozent. Die Studie werde jedoch fortgesetzt. Erste Analysen hätten bereits gezeigt, dass die Wirksamkeit von der untersuchten Altersgruppe und den Virusstämmen abhänge.

Die Europäische Union hat sich von dem Curevac-Impfstoff bis zu 405 Millionen Dosen gesichert. In diesem Quartal habe man die Lieferung von 1,4 Millionen Impfdosen gestrichen.

Corona: NRW hebt Maskenpflicht im Freien ab Montag (21. Juni) auf

Update, Donnerstag (17. Juni), 8.44 Uhr: Die nordrhein-westfälische Corona-Schutzverordnung hebt die Maskenpflicht im Freien ab Montag kommender Woche weitgehend auf. In der am Mittwochabend veröffentlichten Verordnung heißt es, dass man in Regionen mit weniger als 35 Infektionen auf 100.000 Einwohner in einer Woche - im Freien nur noch bei bestimmten Gelegenheiten eine Maske tragen muss, zum Beispiel in Warteschlangen.

Corona-Pandemie in Deutschland: Sieben-Tage-Inzidenz beträgt nur noch 11,6

Update, Donnerstag (17. Juni), 6.23 Uhr: Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat am heutigen Donnerstag (17. Juni) 1.330 Neuinfektionen mit dem Coronavirus in Deutschland gemeldet. Damit sinkt die Sieben-Tage-Inzidenz bundesweit auf 11,6 - und könnte in den nächsten Tagen sogar unter 10 fallen. In Nordrhein-Westfalen sinkt die Inzidenz auf 12,7. Hier wurden 236 Neuinfektionen gemeldet.

Die Corona-Todesfälle werden jedoch nicht weniger: Das RKI meldet bundesweit 105 weitere Todesfälle in Verbindung mit Corona. Das sind elf mehr als letzten Donnerstag. Insgesamt sind in Deutschland 90.179 Menschen durch das Coronavirus gestorben.

Corona: Testpflicht für Flugreisen und an Schulen bleibt

Update, Mittwoch (16. Juni), 20.29 Uhr: In der Gastronomie entfällt bei entsprechender Inzidenz die Testpflicht. Bei Flugreisen sowie in Schulen und Kitas soll sie aber vorerst aufrecht erhalten bleiben. Darauf haben sich heute die Gesundheitsminister der Länder geeinigt. Flugreisende müssen sich folglich weiterhin vor dem Abflug nach Deutschland testen lassen. An Schulen und Kitas soll weiterhin zweimal pro Woche ein Corona-Test durchgeführt werden. Außerdem stehe aktuell die Überlegung im Raum, die kostenlosen Bürgertests auf im Herbst und Winter fortzusetzen.

Corona: Impfzentren sollen vorerst noch bleiben

Update, Mittwoch (16. Juni), 18.46 Uhr: Inzwischen sind rund 50 Prozent der Erwachsenen in Deutschland mindestens einmal geimpft. Neben Impfzentren und Hausärzten impfen inzwischen auch Betriebsärzte. Dennoch zeigte sich der Bund offen, dass die Impfzentren auch über Ende September hinaus noch bestehen und damit auch finanziell unterstützt werden sollen. Allerdings sollten die Länder vorab ein klares Konzept vorlegen. Auch im Hinblick auf die Auffrischimpfung für ältere Menschen.

Corona in Dortmund: Freibäder ziehen erstes Fazit

Update, Mittwoch (16. Juni), 18.14 Uhr: Pünktlich zur Hitze-Welle in NRW dürfen auch in Dortmund wieder die Freibäder öffnen. Seit Sonntag (13. Juni) kann man wieder ins kühle Nass springen und munter Bahnen ziehen – wenn man vorher ein Ticket gebucht hat. Die Betreiber zogen nun ein erstes Fazit und zeigen sich zufrieden. Nach vier Tagen sei man zufrieden mit dem Hygienekonzept und dem Online-Ticket-System.

Allerdings habe man in den Freibädern Wellinghofen und Volkspark die Öffnungszeiten anpassen müssen. Hier schließen bereits ab 18 Uhr die Türen. Nur Vereine und Kurse für Schwimmausbildungen dürfen dann noch bis 22 Uhr ins Wasser. Feierabendschimmen fällt also erst einmal flach. „Wir haben natürlich auch Verständnis für unsere berufstätigen Gäste, aber die Schwimmkurse haben derzeit eine hohe Priorität, da es dort erheblichen Nachholbedarf gibt und wir möglichst vielen Kindern ermöglichen möchten, das Schwimmen zu erlernen und weiter zu verbessern“, erklärte das Team der Sportwelt, die die Freibäder in Dortmund betreiben. Man arbeite jedoch an Konzepten, die Öffnungszeiten für alle bis 19 Uhr auszuweiten.

Corona: Trotz Impfung in Quarantäne bei Reiserückkehr aus Virusvariantengebiet

Update, Mittwoch (16. Juni), 17.15 Uhr: In vielen Fällen wurde die Quarantänepflicht bereits aufgehoben - sowohl bei der Einreise in vielen Ländern, als auch bei der Rückkehr. Insbesondere Geimpfte, Genesene oder Getestete sind in der Regel von der Maßnahme befreit. Mit einer Ausnahme. Für Rückkehrer aus Virusvariantengebieten gilt weiterhin die Quarantänepflicht von 14 Tagen. Und das soll auch erst einmal so bleiben. Das hatte das Verwaltungsgericht Düsseldorf heute entschieden und damit einen Eilantrag eines Ehepaars aus Neuss abgelehnt. Die beiden waren in Brasilien und wollten mit ihrem Eilantrag erreichen, dass sie sich nicht in Quarantäne begeben müssen. Aktuell zählen laut dem Auswärtigen Amt Großbritannien, Indien, Brasilien und Südafrika unter anderem zu den Virusvariantengebieten.

Dortmund: Stadt bildet Multiplikatoren für Corona-Impfung aus

Update, Mittwoch (16. Juni), 16.50 Uhr: Um Impfskeptikern Antworten liefern zu können oder um die Sprachbarriere in Sachen Corona-Impfung zu überbrücken, hat sich die Stadt Dortmund etwas einfallen lassen. So wurden nach Angaben der Stadt in den letzten Wochen rund 60 Multiplikatoren zur Corona-Schutzimpfung fortgebildet. Die Mitarbeiter aus unterschiedlichen Beratungs- und Migrationseinrichtungen sollen so besser mit den Fragen, Sorgen oder Ängsten in Sachen Corona-Impfung umgehen können. Bei der Fortbildung ging es um medizinisches Grundwissen sowie alles rund um die Organisation und den Ablauf der Corona-Imfpung.

Corona-Krise in Dortmund: 21 Neuinfektionen und Inzidenz bei 16,7

Update, Mittwoch (16. Juni), 16.32 Uhr: Die Stadt Dortmund hat die neusten Zahlen zur Corona-Pandemie bekannt gegeben. Es wurden 21 neue Corona-Fälle gemeldet, davon sind 13 Neuinfektionen neun Familien zuzuordnen. Nach eigenen Berechnungen der Stadt liegt damit die Sieben-Tage-Inzidenz bei 16,7. Das ist ein Anstieg von 0,6 im Vergleich zum Vortag. Außerdem werden aktuell noch 17 Personen im Krankenhaus aufgrund einer Corona-Infektion behandelt, vier Patienten müssen beatmet werden. Bislang starben in Dortmund 391 Menschen an oder in Verbindung mit Covid-19.

Corona in Deutschland: Spahn will Apotheken-Vergütungen für Impfnachweise senken

Update, Mittwoch (16. Juni), 13.56 Uhr: Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) will die Vergütung der Apotheken für die Erstellungen der digitalen Corona-Impfnachweise zum 1. Juli senken. Bislang wurden den Apotheken pro Nachweis 18 Euro erstattet, ab Juli sollen es nur noch sechs Euro sein. Das teilte der Bundesgesundheitsminister heute (16. Juni) bei Beratungen mit seinen Länderkollegen mit, wie die dpa aus Teilnehmerkreisen erfuhr.

Die höhere Vergütung war ursprünglich vorgesehen, um Kosten für Schulungen, Ausstattung, IT und Registrierungen zu zahlen.

Corona-Pandemie: Neue Virus-Variante aus Südamerika entdeckt

Update, Mittwoch (16. Juni), 12.29 Uhr: Die WHO untersucht derzeit eine seit August 2020 vor allem in Südamerika aufgetretene Virus-Mutation mit dem Namen „Lambda“. Die Virus-Variante könnte möglicherweise ansteckender sein oder vom menschlichen Immunsystem schlechter bekämpft werden, berichtet die Genfer UN-Behörde. Derzeit gebe es jedoch noch keine Studien und gesicherte Erkenntnisse dazu.

Corona in NRW: Biontech kündigt für Juli deutlich weniger Impfstoff an

Update, Mittwoch (16. Juni), 11.20 Uhr: Wie die dpa aus Kreisen der Gesundheitsminister-Konferenz erfahren hat, wird der Impfstoffhersteller Biontech seine Lieferungen für Deutschland im Juli deutlich reduzieren. Die Reduzierung der Lieferung war bereits vor längerer Zeit angekündigt worden, allerdings nur ein leichter Rückgang.

Corona-Pandemie: EU lockert Einreisebestimmungen für US-Touristen

Update, Mittwoch (16. Juni), 10.48 Uhr: Die EU lockert ihre Einreisebestimmungen für US-Touristen. Sie sollen in Kürze wieder leichter in die Europäische Union einreisen können. Darauf sollen sich die Botschafter der EU-Staaten geeinigt haben. Die neuen Einreiseregeln sollen dann auch für nicht Geimpfte gelten.

Corona-Pandemie: Sputnik-Impfstoff wohl erst im September in der EU verfügbar

Update, Mittwoch (16. Juni), 9.28 Uhr: Die Zulassung des russischen Corona-Impfstoffes Sputnik V wird sich laut Reuters in der EU „voraussichtlich auf September, vielleicht sogar auf Ende des Jahres“ verschieben. Das will die Nachrichtenagentur von deutschen Regierungsvertretern erfahren haben. Bislang soll bei der europäischen Arzneimittelbehörde EMA noch die nötigen Daten der klinischen Studien fehlen - das Dossier hätte eigentlich bis zum 10. Juni eingereicht werden sollen.

Corona in NRW: Testpflicht nach Einreisen aus Risikogebieten soll bis September bestehen bleiben

Update, Mittwoch (16. Juni), 9.09 Uhr: Die Gesundheitsminister von Bund und Ländern planen offenbar, die Testpflicht für Flugreisende aus dem Ausland bis nach den Sommerferien, Mitte September, beizubehalten. Das berichtet Reuters unter Berufung einer vorliegenden Beschlussvorlage für die Beratungen hervor. 

„Diese Regelung soll mindestens bis zum Ende der Sommerferien in allen Ländern, also bis Mitte September, beibehalten werden“, heißt es darin angeblich.

Zudem soll geplant sein, im Straßenverkehr und bei Bahn-Verbindungen aus ausländischen Risikogebieten im Sommer „im grenznahen Bereich verstärkt stichprobenhafte Kontrollen“ geben. Grenz-Bundesländer sollen Testmöglichkeiten an Bahnhöfen und Raststätten anbieten, für die der Bund die Kosten übernimmt.

Corona-Pandemie: Lauterbach erwartet Zahlen-Anstieg durch Delta-Variante im Herbst

Update, Mittwoch (16. Juni), 8.38 Uhr: SPD-Gesundheitspolitiker Karl Lauterbach erwartet, dass die Delta-Variante des Coronavirus im Herbst trotz voranschreitender Impfungen in Deutschland wieder für einen Zahlen-Anstieg sorgen wird. „Ich bin ganz sicher, dass wir in Deutschland auch noch die Delta-Variante bekommen werden“, so der Politiker im rbb.

Die ursprünglich in Indien entdeckte Variante sei laut Lauterbach besonders problematisch, da sie deutlich ansteckender sei, zu einem schwereren Verlauf führe und zum Teil resistent gegen die Impfungen sei - besonders wenn nur einmal geimpft wurde.

Alle früheren News zum Coronavirus gibt es in diesem Ticker.

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