Live-Ticker zur Covid-19-Pandemie

Corona: Inzidenz in Dortmund sinkt einfach nicht unter Grenze +++ Spahn will gegen Test-Betrug vorgehen

Die Corona-Regeln in NRW werden gelockert. Doch für eine Entwarnung ist es noch zu früh. RUHR24 informiert über aktuelle Zahlen und neue Entwicklungen zur Covid-19-Pandemie im Live-Ticker.

Kreis/StadtInzidenz am 29. Mai (Vortag)
NRW gesamt41,6 (-3,3)
Dortmund53,4 (-1,5)
Bochum47,9 (-4,9)
Duisburg48,3 (-0,8)
Essen35,9 (-2,2)
Gelsenkirchen43,1 (-3,5)
Kreis Recklinghausen39,4 (-1,5)
Kreis Unna47,6 (-3,3)

Dieser Ticker wird an dieser Stelle nicht mehr fortgeführt. Alle Geschehnisse rund um das Coronavirus in NRW, die nach Samstag (29. Mai), 17.15 Uhr, stattgefunden haben, findet ihr in unserem neuen Ticker.

Corona in NRW: Inzidenz in Dortmund bleibt höher als im restlichen Ruhrgebiet

Update, Samstag (29. Mai), 17.15 Uhr: Die Stadt Dortmund meldet am Samstag insgesamt 67 neue Corona-Infektionen. Damit liegt die Inzidenz nach aktuellen Berechnungen bei 53,5. Den genauen Wert wird das Robert-Koch-Institut allerdings erst ab 0 Uhr bekannt geben - Abweichungen nach unten oder oben sind also noch möglich.

Anders als andere Städte im Ruhrgebiet wie etwa Bochum oder Essen, schafft Dortmund es immer noch nicht unter die Inzidenz-Grenze von 50, ab welcher neue Lockerungen wie etwa Fitnessstudio-Öffnungen möglich wären.

Coronavirus in Dortmund: Schönes Wetter und Öffnungen locken Besucherströme in die City

Update, Samstag (29. Mai), 16.01 Uhr: Niedrige Corona-Inzidenz, Shoppen ohne Termin und Test sowie das gute Wetter sorgten am Samstag dafür, dass die Dortmunder Innenstadt in Dortmund seit Monaten des Lockdowns mal wieder gut gefüllt war. Bei den Besucherströmen auf dem Westenhellweg ist das Abstand halten nur noch schwer möglich. Auch bilden sich vor vielen Geschäften lange Schlangen, berichtet unsere RUHR24-Redakteurin vor Ort. Aber: Die Stimmung bei den Menschen sei gut.

Nach Monaten des Corona-Lockdowns ist die Dortmunder Innenstadt am Samstag mal wieder gut gefüllt.

Der Gaststättenverband Dehoga NRW sowie der Einzelhandelsverband hatte bereits am Samstagmorgen angekündigt, dass mit vollen Innenstädten bei dem guten Wetter zu rechnen sei. Ordnungsämter sehen dem weniger positiv entgegen. Sie befürchten, es könnte zu erheblichen Verstößen gegen Masken- und Abstandsregeln kommen. Ob das Ordnungsamt auch in Dortmund durchgreifen muss, bleibt abzuwarten.

Corona-Tests: Spahn will strengere Kontrollen einführen

Update, Samstag (29. Mai), 15.39 Uhr: Nachdem bei einer Bochumer Firma ein Betrugs-Verdacht mit Corona-Tests im Raum steht, hat sich nun auch Bundesgesundheitsminister Jens Spahn eingeschaltet. Er pocht auf ein korrektes Vorgehen und prüft schärfere Kontrollregeln. „Wir werden jetzt auch schauen, ob wir die Kontrollmechanismen noch mal verschärfen“, so der CDU-Politiker

Spahn verwies außerdem darauf hin, dass Anbieter von Corona-Tests damit rechnen müssen, dass auch nachträgliche Kontrollen bis Ende 2024 vorgesehen seien. Ohnehin geplant gewesen sei, die Vergütung angesichts des größeren Angebots auf dem Markt demnächst zu senken. 

Corona: Virologe Streeck mit düsterer Prognose zur Herdenimmunität

Update, Samstag (29. Mai), 14.24 Uhr: Umso mehr Menschen geimpft sind, desto schneller könnte eine Herdenimmunität erreicht werden – so die Annahme. Der Virologe Hendrik Streeck hat diesbezüglich allerdings eine düstere Prognose. Er glaubt nicht, dass eine Herdenimmunität so schnell in Deutschland erreicht werden kann. „Ich bin skeptisch. Wir haben es ja nicht mit Impfstoffen zu tun, die vollständig vor einer Infektion schützen“, sagte Streeck der Deutschen Presseagentur (dpa).

Er geht davon aus, dass die Immunantwort mit der Zeit nachlasse und dann eine Auffrischimpfung nötig sein wird. Wie stark und vor allem wann dieser Effekt jedoch eintritt, wird man erst im Herbst bemessen können, so Streeck.

Handel drängt auf bundesweite Öffnungen ohne Corona-Test

Update, Samstag (29. Mai), 12.54 Uhr: Der Handelsverband Deutschland (HDE) fordert eine flächendeckende Öffnung der Geschäfte. „Die Politik braucht jetzt einen klaren Plan, wir dürfen uns nicht im Klein-Klein verlieren“, sagte HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth gegenüber dem Handelsblatt. Man poche insbesondere auf eine Öffnung des Einzelhandels ohne Test- und Terminpflicht, denn man wisse inzwischen, dass die Infektionsgefahr beim Einkaufen gering sei, so Genth weiter.

Der Verband fordert daher von der Politik entsprechende Maßnahmen und mehr Tempo beim Impfen, damit die Innenstädte wieder stärker besucht werden können. Ansonsten würden das viele Unternehmen nicht mehr lange aushalten, und „ganze Stadtzentren drohen zu veröden“, sagte der Verbands-Chef.

Corona: Gutes Wetter könnte Anstrum auf NRW-Städte auslösen

Update, Samstag (29. Mai), 12.37 Uhr: Dank niedriger Inzidenzen dürfen die meisten Geschäfte in den NRW-Städten wieder öffnen und Shopping ist ohne Test möglich. Auch die Außengastronomie darf vielerorts öffnen. Passend dazu kommt am Wochenende auch noch die Sonne raus. Das könnte allerdings dazu führen, dass Fußgängerzonen, Restaurants und Café auch entsprechend überfüllt sein könnten. „Wir erwarten bei zunehmend besserem Wetter auch eine größere Nachfrage“, teilte der Sprecher des Gaststättenverband Dehoga Nordrhein-Westfalen mit.

Coronavirus in NRW: Noch 11 Kreise mit Inzidenz über 50

Update, Samstag (29. Mai), 11.08 Uhr: Die Inzidenzen sinken weiterhin in vielen Regionen in NRW – passend dazu hat die Landesregierung die Coronaschutzverordnung angepasst. Jeweils bei Inzidenzen unter 100, 50 und 35 stehen weitere Lockerungen an. In NRW sind inzwischen alle Regionen unter dem Wert von 100, viele haben bereits auch die 50er-Grenze unterschritten. In 11 Kreisen und kreisfreien Städten kämpft man allerdings noch gegen hohe Inzidenzen:

  • Hagen 87,4
  • Bonn 77,0
  • Gütersloh 73,7
  • Remscheid 62,9
  • Mettmann 61,8
  • Olpe 60,5
  • Märkischer Kreis 54,6
  • Dortmund 53,4
  • Bielefeld 52,4
  • Mönchengladbach 51,7
  • Krefeld 50,6

Corona-Impfungen für Kinder mit Vorerkrankung

Update, Samstag (29. Mai), 10.45 Uhr: Seit der EMA-Zulassung am Freitag für den Corona-Impfstoff für Kinder ab 12 Jahren überhäufen sich die Fragen, wie die Impfungen der Jüngeren ablaufen soll. Bislang gibt es noch keinen richtigen Plan. Bundesbildungsministerin Anja Karliczek (CDU) fordert nun ein erstes Impfangebot für vorerkrankte Kinder bis zum Schuljahresbeginn. Das würde den Schulalltag nach den Sommerferien erleichtern, da eine weitere Risikogruppe geschützt ist.

Corona im NRW-Nachbarland: Lockdown-Ende in den Niederlande

Update, Samstag (29. Mai), 08.15 Uhr: Trotz hoher Inzidenzwerte hat Holland bereits Anfang Mai die ersten Lockerungen angestoßen. Obwohl der Sieben-Tage-Wert inzwischen sinkt, liegt die Inzidenz in der Niederlande immer noch bei 136,7 – das ist dreimal so hoch wie in Deutschland.

Davon lässt sich der niederländische Regierungschef Mark Rutte nicht beirren und hatte am Freitag (28. Mai) weitere Lockerungen angekündigt und von einem „Ende des Lockdowns“ gesprochen. Schon kommende Woche (ab 5. Juni) würde die Innengastronomie, Museen und Kinos wieder öffnen. Und auch das RKI hat die gesamten Niederlande vom Hoch-Inzidenz-Gebiet auf ein Risikogebiet herabgestuft. Damit ist bei der Einreise für Urlauber in Holland aber weiterhin eine Quarantäne von 10 Tagen Pflicht.

Corona: Bundesweite Inzidenz weiter unter 40

Update, Samstag (29. Mai), 08.04 Uhr: Das Robert Koch-Institut (RKI) hat bundesweit binnen eines Tages 5426 Corona-Neuinfektionen und 163 Todesfälle gemeldet. Die Sieben-Tage-Inzidenz sinkt damit auf von 39,8 weiter auf 37,5. Zum Vergleich: Vor genau einer Woche waren es 7082 neue Corona-Fälle und eine Inzidenz von 66,8. Vergangenen Samstag (22. Mai) musste das RKI bundesweit 170 Todesfälle verzeichnen.

Für NRW meldet das RKI 1180 Neuinfektionen und 26 Todesfälle aufgrund von Corona. Damit sinkt die Inzidenz im bevölkerungsreichsten Bundesland um 3,3 auf 41,6 – und liegt damit etwas über dem Bundesdurchschnitt.

Corona-Regeln verschärft: Stadt Düsseldorf reagiert mit Alkoholverbot

Update, Freitag (28. Mai), 22.45 Uhr: Das Alkoholverbot ist in der Düsseldorfer Altstadt ab heute Abend in Kraft getreten. Dieses Verbot ist eine Reaktion der Stadt Düsseldorf auf die zahlreichen Corona-Verstöße gegen die Corona-Auflagen am Pfingstwochenende.

Das Verweilverbot in der Königsallee gilt am Wochenende und immer am Tag vor einem Feiertag von 20 bis 5 Uhr, an den Wochentagen von 20 bis 1 Uhr.

Corona-Betrug in NRW? Teststellen-Betreiber aus Bochum unter Betrugsverdacht

Update, Freitag (28. Mai), 21.11 Uhr: Gegen eine Bochumer Firma, die in NRW Corona-Tests anbietet, wird aktuell wegen Betrugs ermittelt. Laut Recherchen von NDR, WDR und Süddeutscher Zeitung habe das Unternehmen zwecks Abrechnung deutlich mehr Corona-Schnelltests gemeldet, als tatsächlich vorgenommen. Damit habe das Unternehmen mehr Geld eingenommen, als vorgesehen. Die Kosten für die Tests übernimmt letztlich der Bund, also der Steuerzahler.

Gegenüber der WAZ sagte der Geschäftsführer der Firma, es sei mit korrekten Zahlen gearbeitet worden. In der Summe sei über alle 54 Standorte der Firma die korrekte Anzahl an Tests gemeldet worden. Das Unternehmen betreibt 54 Testzentren in 36 Städten. Die Ermittlungen laufen derweil, Geschäftsräume und Privatwohnungen im Ruhrgebiet seien laut Staatsanwaltschaft Bochum durchsucht und Unterlagen beschlagnahmt worden.

Corona-Bescheinigungen an Schulen: Schulleiter aus Essen mit Kritik

Update, Freitag (28. Mai), 20.20 Uhr: Der Leiter einer Essener Gesamtschule findet die Vorgabe des Landes, dass Schulen ihren Schülern künftig auf Wunsch eine Bescheinigung über negative Corona-Tests ausstellen sollen, nicht gut. Der Schulleiter befürchtet, dass das wichtige Unterrichtszeit kosten würde, erklärt dieser gegenüber dem WDR. Für die Corona-Tests, die zweimal die Woche stattfinden, sowie die Bescheinigungen, soll eine gesamte Unterrichtsstunde vergehen.

Corona-Impfung bei Kindern: SPD-Politiker Karl Lauterbach ist dafür

Update, Freitag (28. Mai), 19.15 Uhr: SPD-Gesundheitspolitiker Karl Lauterbach fordert im WDR eine Impfung von Kindern: „Es kann nicht sein, dass wir sagen, die Erwachsenen werden geimpft und die Kinder erreichen die Herdenimmunität durch Infektion. Was auch immer das Risiko des Impfens angeht, es ist gefährlicher auch für Kinder zu erkranken.“

Ende der Corona-Pandemie: WHO-Direktor warnt vor zu viel Hoffnung

Update, Freitag (28. Mai), 18.30 Uhr: Der Europa-Direktor der Weltgesundheitsorganisation (WHO), Hans Kluge, warnt vor einer zu hohen Hoffnung auf ein Ende der Pandemie: „Die Pandemie wird vorbei sein, wenn wir eine Mindestabdeckung von 70 Prozent bei der Impfung erreicht haben“, so Kluge gegenüber AFP.

Corona-Impfung bei Kindern: Biontech/Pfizer von EMA akzeptiert

Update, Freitag (28. Mai), 16.45 Uhr: Die EU-Arzneimittel-Agentur (EMA) hat den Impfstoff von Biontech/Pfizer für Kinder und Jugendliche ab zwölf Jahren zugelassen. Die finale Entscheidung muss noch von der Europäischen Kommission gefällt werden, das gilt jedoch nur als Formsache. Bisher können sich nur Jugendliche ab 16 Jahren impfen lassen. In den USA und Kanada ist das Präparat bereits für Kinder zugelassen.

Biontech/Pfizer habe bei der Zulassung Studien vorgelegt, die beweisen, dass die Impfung bei Kindern und Jugendlichen eine Wirksamkeit von 100 Prozent habe. Dagegen steht die Meinung der Ständigen Impfkommission (Stiko), die noch keine Empfehlung für das Impfen von Kindern ausspricht.

Corona-Impfung: Deutsche Nationalmannschaft wird vor EM nicht geimpft

Update, Freitag (28. Mai), 16.30 Uhr: Wie Teamarzt Tim Meyer im Trainingslager erklärte, sei es nicht vorgesehen, dass die deutsche Fußball-Nationalmannschaft vor der Europameisterschaft geimpft werde. Keiner der 26 Fußballer sei bereits zwei Mal geimpft worden – einige hätten jedoch bereits ihr erste Impfung erhalten. Auf eine Impfung soll verzichtet werden, damit die Nebenwirkungen nicht das Leistungsvermögen der Spieler beeinflussen, erklärt die Bild.

Corona-Impfung bei Kindern und Jugendlichen bleibt umstritten

Update, Freitag (28. Mai), 16.10 Uhr: Klaus Reinhardt, Präsident der Bundesärztekammer, ist gegen eine Impfung gegen das Coronavirus bei Kindern und Jugendlichen: „Wegen der aktuell noch unzureichenden Datenlage würde ich Eltern jetzt nicht raten, ihre Kinder regelhaft impfen zu lassen“, so Reinhardt gegenüber der Welt. Vieles würde dafür sprechen, dass die Chance, stark an Covid-19 zu erkranken, für jüngere Menschen sehr gering sei. „Insofern sind aus meiner Sicht flächendeckende Impfungen von Kindern und Jugendlichen zum jetzigen Zeitpunkt nicht gerechtfertigt“, ergänzt Reinhardt.

Corona-Zahlen für Dortmund: Inzidenz sinkt wieder

Update, Freitag (28. Mai), 15.20 Uhr: Die Stadt Dortmund meldet für den heutigen Tag 40 positive Testergebnisse. Von ihnen lassen sich 16 Infektionsfälle sieben Familien zuordnen. Insgesamt steigt die Zahl der positiven Testergebnisse in der Stadt auf 27.746 an. Nach Berechnungen der Stadt, wird der Inzidenzwert vermutlich bei 52,2 liegen. Den genauen Wert gibt das RKI um 0 Uhr bekannt.

Die Stadt Dortmund meldet einen weiteren Todesfall. Eine 78-jährige Frau verstarb am 19. Mai ursächlich an Covid-19. Sie war seit dem 1. Mai im Krankenhaus und war chronisch vorerkrankt. Die Zahl der Todesopfer steigt auf 264 an. Derzeit werden in Dortmund 71 Corona-Patienten stationär behandelt.

NRW-Nachbarland Niederlande: Corona-Regeln gelockert

Update, Freitag (28. Mai), 15 Uhr: Die Bundesregierung hat die Einreisebeschränkung für das NRW-Nachbarland Niederlande gelockert. Somit ist das Land, welches mit Venlo und Enschede beliebte Ausflugsziele für NRW-Einwohner bietet, kein Hochinzidenzgebiet mehr, sondern nur noch ein Risikogebiet. Das gab das RKI bekannt.

Eine generelle Quarantänepflicht für Einreisende gilt dann nicht mehr. Mit einem negativen Corona-Test bei der Einreise kann man nun zehn Tage Quarantäne umgehen.

NRW: Flughafen Düsseldorf rechnet mit mehr Passagieren

Update, Freitag (28. Mai), 14.27 Uhr: Der Düsseldorfer Flughafen rechnet in den kommenden Wochen wegen sinkender Corona-Inzidenzen mit deutlich steigenden Passagierzahlen. „Die Buchungszahlen explodieren aktuell geradezu“, so Flughafen-Chef Thomas Schnalke. Er gehe davon aus, dass in den Sommerferien wieder bis zu 50 Prozent des vor der Corona-Pandemie üblichen Verkehrsvolumens erreicht würden.

Corona in NRW: DSW21 rüstet für Präsenzunterricht auf

Update, Freitag (28. Mai), 14.01 Uhr: Die Dortmunder Schulen kehren Montag (31. Mai) wieder weitestgehend in den Präsenzunterricht zurück. DSW21 ist darauf eingestellt und bietet an den Schultagen laut eigener Mitteilung fast 500 zusätzliche Fahrten.

Insgesamt 481 zusätzliche Fahrten sollen im Schulverkehr morgens und mittags dafür sorgen, dass sich die Fahrgäste möglichst gut verteilen können. Die Fahrten sollen entweder bestehende Linien befahren oder große Schulen ansteuern. Außerdem fährt zwischen 7 und 8 Uhr morgens ein zusätzlicher Pendelbus zwischen Borsigplatz und Reinoldikirche, um die Linie U44 (Westfalenhütte – Marten) zu entlasten.

Mehr Zweitimpfungen als Erstimpfungen

Update, Freitag (28. Mai), 13.37 Uhr: In Deutschland am Donnerstag (27. Mai) mehr Zweit- als Erstimpfungen durchgeführt worden. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) erhielten fast eine Million Menschen eine Spritze, 600.675 davon schon ihren vollen Impfschutz, also die zweite Dosis. Insgesamt sind den Angaben zufolge bisher 42,1 Prozent (35 Millionen) der Bevölkerung mindestens einmal geimpft und 16,4 Prozent (13,7 Millionen) vollständig.

Trotz Corona: Dehoga rechnet auf Gastronomie-Ansturm in NRW

Update, Freitag (28. Mai), 12.13 Uhr: Die Sonne und Corona-Lockerungen könnten am Wochenende viele Menschen in die Innenstädte in NRW locken. Der Gaststättenverband Dehoga rechnet damit, dass die Angebote von Restaurants und Cafés bei besserem Wetter stärker genutzt werden, wie ein Sprecher mitteilte.

Und gutes Wetter soll es tatsächlich geben: Samstag und Sonntag kann man sich in NRW auf viel Sonne und Temperaturen bis zu 22 Grad freuen.

NRW: Viele Wohnungslose wollen sich gegen Corona impfen lassen

Update, Freitag (28. Mai), 11.31 Uhr: Die Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe verzeichnet eine große Resonanz auf die Impfkampagne für wohnungslose Menschen. Die Impfbereitschaft unter den Obdachlosen sei „hoch“, sagte der Experte für Wohnungslosenhilfe bei der Diakonie RWL, Jan Orlt.

Corona an NRWs Schulen: Testbescheinigung kommt

Update, Freitag (28. Mai), 11.07 Uhr: Ab Montag startet in NRW wieder der Präsenzunterricht für fast alle Schüler in NRW. Hierbei sollen die Schüler mehrmals die Woche auf das Coronavirus getestet werden. Zukünftig sollen sie auch eine offizielle Testbescheinigung von ihrer Schule bekommen.

Hintergrund ist, dass die Schüler an weiterführenden Schulen sich zwar selbst testen, das aber unter Aufsicht machen. Das beaufsichtigende Lehrpersonal kann dann das entsprechende Formular unterschreiben, wie es in einer Mail des Ministeriums an die Schulen heißt.

NRW: Betriebsärzte können ab 7. Juni impfen

Update, Freitag (28. Mai), 10.42 Uhr: Beschäftigte können sich ab dem 7. Juni in tausenden Betrieben gegen Corona impfen lassen. Mehr als 6.000 Betriebsärzte hätten eine Bestellung abgegeben, teilte eine Sprecherin des Bundesgesundheitsministeriums mit. Sie erhalten demnach zum Start in der Woche vom 7. Juni 702.000 Dosen des Impfstoffs von Biontech/Pfizer. Jeder Betriebsarzt solle in dieser Woche eine zugesicherte Mindestmenge von 102 Dosen erhalten.

NRW: Laumann gegen die Corona-Impfung in Schulen

Update, Freitag (28. Mai), 10.11 Uhr: NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) sieht mögliche Impfungen in Schulgebäuden kritisch. „Damit würde man doch sehr stark als Staat symbolisieren: Wir wollen, dass Ihr Euch impft“, sagte Laumann WDR 2.

Zunächst müsse aber ohnehin erst einmal die Empfehlung der Ständigen Impfkommission (STIKO) für das Vorgehen in Deutschland abgewartet werden, so der Minister. Er rechne mit einer sehr differenzierten Empfehlung in die Richtung, „dass der Staat ein Angebot machen muss, aber vollkommen neutral und diskriminierungsfrei“.

NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU).

Intensivmediziner gegen Corona-Impfung bei Kindern

Update, Freitag (28. Mai), 9.55 Uhr: Die Ständige Impfkommission (STIKO) hat bei einer Zulassung des Biontech-Impfstoffs Vorbehalte gegen die allgemeine Impfung von Kindern. Auch Deutschlands Intensivmediziner sprechen sich jetzt gegen eine vorrangige Impfung von Kindern und Jugendlichen aus.

„Kinder erkranken häufig asymptomatisch oder im Verlauf harmlos und haben deshalb derzeit bei knappen Impfstoffkapazitäten keine dringliche Indikation für eine Impfung“, so der Generalsekretär der Deutschen interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI), Florian Hoffmann, gegenüber der Funke Mediengruppe. Stattdessen ist er dafür, Erwachsene weiterhin priorisiert zu impfen. Schließlich gebe es derzeit noch fast 30 Millionen Erwachsene in Deutschland, die nicht geimpft seien.

Corona-Update: Kinder könnten ab 7. Juni geimpft werden

Update, Freitag (28. Mai), 9.15 Uhr: Die europäische Arzneimittelbehörde EMA will heute ihre Empfehlung über die Zulassung des Biontech-Impfstoffs für Kinder abgeben. Gestern wurde bereits auf dem Impfgipfel beschlossen, dass das Impfangebot auch auf Kinder und Jugendliche ausgeweitet werden soll. Demnach sollen Kinder ab zwölf Jahren ab dem 7. Juni geimpft werden dürfen.

Voraussetzung ist allerdings, dass der Biontech-Impfstoff bis dahin auch für sie zugelassen ist. In Deutschland wird die Ständige Impfkomission (STIKO) in den kommenden Tagen und Wochen dazu eine Stellungnahme abgeben. Ihre Signale von dieser Woche deuten darauf hin, dass sie den Impfstoff aber womöglich nur für chronische kranke Kinder empfehlen wird und nicht für alle ab zwölf.

Gastronomie darf in NRW trotz Corona öffnen

Update, Freitag (28. Mai), 8.41 Uhr: Heute gelten je nach Inzidenz viele Lockerungen in NRW. Auch die Gastronomie darf mit veränderten Regeln wieder öffnen. Vollständig Geimpfte oder Genesene haben hier einige Sonderrechte.

In NRW darf die Gastronomie im Zuge der Corona-Lockerungen unter Auflagen öffnen.

Corona-Ausbruch bei Fleischbetrieb in NRW

Update, Freitag (28. Mai), 8.08 Uhr: In einem Fleischzerlegungsbetrieb in Schöppingen/Kreis Borken haben sich laut WDR mehrere Mitarbeiter mit Corona infiziert und es anschließend an Angehörige weitergetragen. Betroffen sind bisher insgesamt 25 Menschen. Festgestellt wurden die Coronainfektionen bei den regelmäßigen PCR-Testungen der Mitarbeiter, die für fleischverarbeitende Betriebe seit dem vergangenen Jahr verpflichtend vorgeschrieben sind.

Corona: Inzidenz in NRW sinkt weiterhin

Update, Freitag (28. Mai), 7.44 Uhr: Die Zahl der Corona-Infektionen in Nordrhein-Westfalen ist erneut leicht gesunken. Laut Robert-Koch-Institut (RKI) haben die Gesundheitsämter in den vergangenen 24 Stunden 1.754 Neuinfektionen und 45 Todesfälle gemeldet. Die Inzidenz ist von Donnerstag auf Freitag von 46 auf 44,8 gesunken. Vor einer Woche lag sie noch bei 74. Bundesweit liegt die Inzidenz laut RKI mittlerweile bei 39,8.

Viele Corona-Lockerungen in NRW - eine Stadt verschärft Regeln

Update, Freitag (28. Mai), 6.13 Uhr: Vielerorts werden in NRW bereits Corona-Regeln gelockert. In Düsseldorf hingegen werden sie verschärft: Für die Düsseldorfer Altstadt und die Rheinpromenade tritt heute ein Alkohol- und Verweilverbot in Kraft. Die Maßnahmen gelten auf öffentlichen Straßen und Wegen des Gebiets, aber nicht für die Terrassen der Außengastronomie.

Das Verweilverbot gilt Freitag, Samstag, Sonntag und am Tag vor Feiertagen jeweils von 20.00 Uhr bis 5.00 Uhr des Folgetages, an den sonstigen Wochentagen von 20.00 Uhr bis 1.00 Uhr des Folgetages. Ausgenommen seien Warteschlangen vor Einzelhandelsgeschäften, Gastronomiebetrieben und sonstigen geöffneten Einrichtungen, wie die Deutsche Presse-Agentur berichtet.

Update, Donnerstag (27. Mai), 21.37 Uhr: Deutsche Forscher der Uni Frankfurt haben offenbar den Grund für Nebenwirkungen wie Hirnvenenthrombosen nach Corona-Impfungen mit den Wirkstoffen von Astrazeneca oder Johnson & Johnson gefunden. In dem Vorab-Bericht, der noch nicht von Fachleuten begutachtet wurde, heißt es, das Transportvirus der Vektorimpfstoffe könne der Auslöser für die schweren Nebenwirkungen sein. Eine Anpassung der Impfstoffe könnte auf Grundlage dieser Ergebnisse also theoretisch Nebenwirkungen künftig verhindern.

Alle Ereignisse zur Corona-Pandemie in NRW vor dem Abend des 27. Mai, gibt es hier.

Rubriklistenbild: © Heike Baudzsus/RUHR24

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