News-Ticker

Coronavirus NRW: Aktuelle Zahlen aus Bochum – 2G-Regel massiv in der Kritik

Die Lage in der Corona-Pandemie in Deutschland ist ernst. Auch in NRW werden härtere Maßnahmen im Kampf gegen das Virus erwartet. Alle Entwicklungen im Liveticker von RUHR24.

+++ Dieser Liveticker wird nicht länger aktualisiert. Alle weiteren Entwicklungen rund um das Coronavirus in NRW findet ihr im neuen Liveticker von RUHR24. +++

Update, Freitag (3. Dezember), 20.40 Uhr: In Bochum sind heute 18 positive Testergebnisse hinzugekommen. Die Zahlen verteilen sich laut Mitteilung der Stadt wie folgt:

  • Aktuell infiziert: 1.651
  • Ursächlich an Corona verstorben: 205
  • Infizierte insgesamt: 23.970

    Inzidenz: 250,5
BundeslandNordrhein-Westfalen
Corona-Inzidenz 288,1 (+5,4)
Hospitalisierungsinzidenz4,12 (-0,02)
Anteil Covid-Intensivpatienten13,3 % (+0,3)
Quellen: RKI, MAGSStand: 3.12.2021

Update, Freitag (3. Dezember), 20.10 Uhr: Die 2G-Regel im Einzelhandel des nicht-täglichen Bedarfs löst bei den Verantwortlichen nicht gerade Jubelstürme aus. Ganz im Gegenteil: Vertreter des Handelsverbandes (Deutschland und NRW) finden kantige Worte in Richtung der Politik und nutzen gar das Wort „verfassungswidrig“!

Corona-Regeln im Vergleich: Andere Länder härter als NRW

Update, Freitag (3. Dezember), 19.10 Uhr: Mehrere Bundesländer sind bei den Corona-Regeln strenger als NRW. So müssen in Baden-Württemberg Großveranstaltungen abgesagt werden und auch Weihnachtsmärkte schließen. Bayern lässt bei Fußballspielen nicht weniger, sondern gar keine Zuschauer mehr ins Stadion.

Die neuen Regeln basieren auf den Beschlüssen der Ministerpräsidentenkonferenz vom Donnerstag (2. Dezember). Diese erlauben es den Ländern, schärfere Maßnahmen zu fassen.

WHO: Vorerst kein neuer Corona-Impfstoff nötig

Update, Freitag (3. Dezember), 18.39 Uhr: Entgegen der Annahme von Biontech-Gründer Ugur Sahin hält die WHO derzeit einen neuen Corona-Impfstoff noch für unnötig. Bisher gebe es keine Hinweise auf eine nötige Anpassung der vorhandenen Vakzinen auf die Omikron-Variante.

„Im Moment haben wir hochwirksame Impfstoffe, die funktionieren“, erklärt WHO-Notfalldirektor Mike Ryan. „Wir müssen uns darauf konzentrieren, dass sie gerechter verteilt werden. Wir müssen uns darauf konzentrieren, die am stärksten gefährdeten Menschen impfen zu lassen.“

Corona in NRW: Kölner Karneval wohl wieder vor dem Aus

Update, Freitag (3. Dezember), 18.14 Uhr: In Köln liegt die Inzidenz heute bei 454,1 und es gibt es massive Probleme, die Kontakte von mehr als 2.000 positiv Getesteten nachzuverfolgen. Die Verantwortlichen rechnen damit, dass der Kölner Karneval abgesagt wird. Wenn es noch mehr Infizierte gebe, werde man „mit dem Festkomitee entsprechende gemeinsame Entscheidungen treffen“, teilt Andrea Blome, Leiterin des Krisenstabs, mit.

Karneval könnte auch 2022 wieder ins Wasser fallen.

Corona-Impfung beim Zahnarzt? Verbund dämmt Erwartung ein

Update, Freitag (3. Dezember), 17.30 Uhr: Auch Zahnärzte dürfen zukünftig Corona-Impfungen verabreichen. Medizinerverbände bremsen aber bereits jetzt die Erwartungen – sie befürchten einen Ansturm auf die Praxen.

„Auch wenn die Videoschaltkonferenz der Bundeskanzlerin mit den Ländern am Donnerstagabend beschlossen hat, dass Zahnärzte nun potenziell Corona-Schutzimpfungen geben dürfen, heißt das noch nicht, dass es ab morgen schon losgeht“, erklärte Christoph Benz, Präsident der Bundeszahnärztekammer. „Impfungen beim Zahnarzt in der Praxis sind nicht ab sofort möglich“. Patienten sollten daher vorerst von Anrufen in den Praxen absehen.

Update, Freitag (3. Dezember), 16.52 Uhr: NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) hat regelmäßige Kontrollen der neuen Corona-Schutzmaßnahmen angekündigt. „Ich kann nicht vor jede Innenstadt ein Pförtnerhäuschen setzen. An einigen Stellen können wir Einlasskontrollen machen, an anderen Stellen wird es immer auf Stichproben hinauslaufen“, erklärte Wüst laut WDR. „Aber sie müssen so regelmäßig sein, das jeder weiß, ich halt mich lieber dran, so wie im Straßenverkehr.“

Luftwaffe transportiert Corona-Patienten nach NRW

Update, Freitag (3. Dezember), 16.37 Uhr: Die Luftwaffe hat sechs Corona-Intensivpatienten aus Bayern zur Behandlung nach NRW geflogen. Das zur Corona-Hilfe eingesetzte Spezialflugzeug A310 MedEvac ist am Nachmittag in Memmingen gestartet, bestätigt ein Sprecher der Luftwaffe gegenüber ARD. Die Patienten sollen in Paderborn weiterbehandelt werden.

Ein solcher Airbus A-310 MedEvac hilft derzeit dabei, Corona-Intensivpatienten nach NRW zu bringen.

Update, Freitag (3. Dezember), 15.53 Uhr: Die Pandemie macht auch vor dem BVB nicht halt. Neun Spieler haben sich mit dem Coronavirus infiziert, ein Derby gegen Schalke 04 muss deshalb ausfallen.

Biontech: Ugur Sahin befürchtet Notwendigkeit von neuem Corona-Impfstoff

Update, Freitag (3. Dezember), 15.27 Uhr: Biontech-Chef Ugur Sahin geht wegen der Virusvariante Omikron davon aus, dass ein neuer Corona-Impfstoff notwendig ist. Die Frage sei nur, wann dieses neue Vakzin benötigt werde, so Sahin auf der Konferenz „Reuters Next“. Laut könne Biontech aber relativ schnell neuen Impfstoff anpassen und herstellen.

Biontech-Gründer und CEO Uğur Şahin.

Corona in NRW: Polen und Schweiz werden Hochrisikogebiete

Update, Freitag (3. Dezember), 14.36 Uhr: Der Weltgesundheitsorganisation (WHO) wurden bisher keine Todesfälle aufgrund einer Infektion mit der Coronavirus-Variante Omikron gemeldet, wie WHO-Sprecher Christian Lindmeier mitteilt.

Die WHO fordert dennoch Hersteller von Corona-Impfstoffen dazu auf, sich auf eine Anpassung ihrer Vakzine gegen die neue Omikron-Variante einzustellen. „Es ist sehr empfehlenswert, dass die Impfstoff-Hersteller bereits mit der Vorausplanung beginnen und die Wahrscheinlichkeit einplanen, dass der bestehende Impfstoff angepasst werden muss“, so Lindmeier.

Update, Freitag (3. Dezember), 13.05 Uhr: Wegen hoher Corona-Infektionszahlen stuft die Bundesregierung ab Sonntag Polen und die Schweiz als Hochrisikogebiete ein. Das gab das Robert Koch-Institut (RKI) am Freitag bekannt. Wer aus einem Hochrisikogebiet einreist und nicht vollständig geimpft oder genesen ist, muss für zehn Tage in Quarantäne und kann sich frühestens fünf Tage nach der Einreise mit einem negativen Test davon befreien.

Dortmund: Corona-Inzidenz steigt erneut deutlich – 357 Neuinfektionen

Update, Freitag (3. Dezember), 12.25 Uhr: In Dortmund lassen hunderte Corona-Neuinfektionen den Inzidenzwert wieder in die Höhe schnellen: Die Stadt meldete gestern 357 neue Covid-19-Infizierte. Vor einer Woche (25. November) wurden nur 272 Neuinfektionen gemeldet.

Damit steigt die Corona-Inzidenz in Dortmund deutlich auf aktuell 284,7 (+12,8). Vor einer Woche lag sie noch bei 267,7. Neue Todesfälle wurden aus Dortmund nicht gemeldet.

Dennoch verschärft sich die Lage auf den Intensivstationen in Dortmund weiter. Von den insgesamt 283 Intensivbetten für Erwachsene sind in Dortmund laut DIVI derzeit nur noch 21 frei. 65 Covid-19-Patienten liegen derzeit im Krankenhaus, 18 müssen intensivmedizinisch behandelt werden, davon werden 13 beatmet.

Coronavirus-Pandemie: „Wellenbrecher“ ist zum „Wort des Jahres“ 2021 gewählt worden

Update, Freitag (3. Dezember), 12.05 Uhr: „Wellenbrecher“ ist zum „Wort des Jahres“ 2021 gewählt worden. Das hat die Gesellschaft für deutsche Sprache (GfdS) am Freitag in Wiesbaden mitgeteilt. Das Wort stamme aus dem Küstenschutz und werde mittlerweile für Maßnahmen benutzt, die zum Schutz der Bevölkerung in der Corona-Pandemie angewendet werden, erklärte GfdS-Geschäftsführerin Andrea-Eva Ewels.

Corona in NRW: S04-Trainer Grammozis Corona-positiv getestet

Update, Freitag (3. Dezember), 11.35 Uhr: Der FC Schalke 04 muss beim Top-Spiel am Samstag gegen St. Pauli ohne seinen Cheftrainer auskommen: S04-Coach Dimitrios Grammozis (43) wurde positiv auf das Coronavirus getestet und hat sich in Quarantäne begeben. Das bestätigte der Zweitligist heute früh.

Corona-Regeln in NRW: 2G im Handel für Geschäftsleute „faktischer Lockdown“

Update, Freitag (3. Dezember), 9.25 Uhr: Die Menschen in NRW werden wenige Wochen vor Weihnachten auch in NRW wohl unter 2G-Regeln einkaufen müssen. Auf die von der Politik verhängte Maßnahme im Kampf gegen Corona reagiert der Handel mit Unverständnis.

Bereits 2020 hätte der Corona-Lockdown vielen Händlern das Geschäft „regelrecht verhagelt“, erinnert Thomas Schäfer, Hauptgeschäftsführer des Handelsverbands Nordrhein-Westfalen in einem Pressestatement. „Die jetzt beschlossene 2G-Regel im Einzelhandel muss als faktischer Lockdown betrachtet werden“, sagt er. Dies werde „massive Umsatzeinbußen“ im Weihnachtsgeschäft auslösen.

Für den Handel in NRW ist die 2G-Regel ein Desaster.

Es gebe allerdings keinen Anhaltspunkt, dass der Einzelhandel ein Infektionsherd sei, sagt Schäfer. „Weshalb dann trotzdem auf dem Rücken des Handels Druck auf Ungeimpfte und Uneinsichtige ausgeübt werden muss, erschließt sich nicht.“ Die Händler erwarten, dass die 2G-Regel bereits heute in der neuen Coronaschutzverordnung für NRW veröffentlicht wird und dann bereits ab Samstag (4. Dezember) gilt.

Update, Freitag (3. Dezember), 9 Uhr: Eine missglückte Marketing-Aktion hat für eine Impfdebatte in der Corona-Krise gesorgt. Das Geschäft „Wonder Waffel“ in Dortmund hat Ungeimpften kostenlosen Kaffee versprochen. Im Kleingedruckten stand, dass das Angebot auch für alle anderen Kunden der Kette aus Berlin gelte. Die PR-Aktion hat in den sozialen Medien für Kritik gesorgt.

Corona-Inzidenz in NRW aktuell bei 288,1 – Dutzende Tote gemeldet

Update, Freitag (3. Dezember), 8.25 Uhr: Auch in NRW sind die Corona-Infektionszahlen weiter hoch. Die Inzidenz liegt aktuell bei 288,1 (+5,4). Dem RKI wurden von den Gesundheitsämtern zuletzt 10.428 Neuinfektionen gemeldet. Vor einer Woche (25. November) waren es nur 9.450.

59 weitere Menschen haben ihre Covid-19-Infektion nicht überlebt (Vorwoche: 33). Es ist die höchste Zahl an Todesfällen in NRW seit Anfang Mai 2021.

Coronavirus NRW: Laut RKI vier Fälle der Omikron-Variante in Deutschland bestätigt

Update, Freitag (3. Dezember 2021), 6.25 Uhr: Das Robert Koch-Institut (RKI) meldet heute weitere 390 Tote nach Infektionen mit dem Coronavirus. Bislang sind bereits mehr als 100.000 Menschen in Deutschland an Covid-19 gestorben. 74.352 gemeldete Neuinfektionen innerhalb des letzten Tages lassen den Inzidenzwert erneut ansteigen. Er liegt jetzt bei 442,1 (+2,9).

Update, Donnerstag (2. Dezember), 22.37 Uhr: Mit Sorge blicken Experten auf die Omikron-Variante des Coronavirus. Aber wie stark ist die Variante in Deutschland ausgebreitet? Laut aktuellen Erkenntnissen des Robert Koch-Instituts (RKI) wurden hierzulande bisher vier Fälle der Mutante bestätigt. Es handelt sich um Reiserückkehrer aus Südafrika.

Die vier Betroffenen seien alle geimpft und keiner von ihnen musste bislang zur Behandlung ins Krankenhaus, teilt das RKI weiter mit. Bei acht weiteren Fällen in Deutschland bestehe außerdem ein Verdacht auf Omikron, diese würden aktuell noch überprüft. Experten gehen jedoch von einer Verbreitung aus, die über die vier Fälle hinausgeht.

Corona in Dortmund: Neues Impfangebot auf Weihnachtsmarkt

Update, Donnerstag (2. Dezember), 20.41 Uhr: Die Stadt Dortmund erweitert ab morgen (4. Dezember) wieder ihr Impfangebot auf dem Weihnachtsmarkt. Von 10 bis 17 Uhr gibt es in einem beheizten Zelt von montags bis samstags Erst-, Zweit- oder Boosterimpfung​en. Verimpft werden allerdings nur die Impfstoffe Moderna und Johnson & Johnson. Der Impfstoff von Biontech wird ausschließlich bei den niedergelassenen Ärzten, in der Berswordt-Halle sowie im Signal Iduna Park verimpft.

Corona-Zuschlag für Schausteller: Verbesserter Eigenkapitalzuschuss

Update, Donnerstag (2. Dezember), 20 Uhr: Von coronabedingten Schließungen besonders betroffene Firmen wie Schaustellerbetriebe sollen zusätzliche staatliche Hilfen bekommen. Sie erhalten einen verbesserten Eigenkapitalzuschuss, wie Bundesfinanz- und Bundeswirtschaftsministerium mitteilten. Diese erweiterte Förderung soll vor allem für Schausteller, Marktleute und private Veranstalter von abgesagten Advents- und Weihnachtsmärkten gelten.

Corona-Beschlüsse: Lob von Krankenhäusern und Apotheken

Update, Donnerstag (2. Dezember), 19.17 Uhr: Während es von Einzelhändlern Kritik gibt, loben andere Branchen die neuen Beschlüsse von Bund und Ländern zur Corona-Lage. „Die Beschlüsse sind absolut richtig und wir begrüßen sie“, so der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Krankenhausgesellschaft, Gerald Gaß, gegenüber der Rheinischen Post. „Wir begrüßen sehr, dass die 2G-Regelung inzidenzunabhängig für den Freizeitbereich ausgerollt wird.“

Lob gibt es auch von der Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (ABDA). „Es ist richtig, dass Bund und Länder gemeinsam den Kampf gegen die Corona-Pandemie verstärken und dabei insbesondere die Impfanstrengungen intensivieren wollen“, sagte Präsidentin Gabriele Regina Overwiening.

Update, Donnerstag (2. Dezember), 18.40 Uhr: Die Ministerpräsidentenkonferenz hat auch für Silvester 2021 ein Böllerverbot beschlossen. Für die Firma WECO im Rhein-Sieg-Kreis könnte das das finanzielle Ende bedeuten. Betroffen wären insgesamt 400 Mitarbeiter, wie WDR berichtet.

Schon das Böllerverbot im vergangenen Jahr habe bei dem Unternehmen nach eigenen Angaben Verluste in zweistelliger Millionenhöhe verursacht. Die Rettung vor der Insolvenz gelang nach eigenen Angaben dadurch, dass fast alle Beschäftigten knapp ein Jahr lang in Kurzarbeit gingen.

Der Verkauf von Böllern und Feuerwerk zu Silvester wird in diesem Jahr erneut verboten.

Corona im Kreis Unna: Kontaktverfolgung wird umgestellt

Update, Donnerstag (2. Dezember), 17.54 Uhr: Der Kreis Unna passt sein Vorgehen bei der Kontaktpersonennachverfolgung der aktuellen Corona-Entwicklung an und hält sich damit an die Empfehlungen des Robert-Koch-Institutes (RKI).
 
„Künftig werden zunächst ausschließlich die Kontakte von Infizierten im häuslichen Umfeld und besondere gefährdete Personen ins Blickfeld genommen“, so Josef Merfels, Leiter des Gesundheitsamts. Als besonders gefährdet gelten Personen ab 70 Jahren, Bewohner von Alten- und Pflegeheimen, Patienten mit schweren Erkrankungen und einem erhöhten Risiko für einen schweren Verlauf. Positiv getestete Personen sollen weiterhin direkt von Mitarbeitern des Gesundheitsamtes kontaktiert werden.

Corona in NRW: Maskenpflicht am BVB-Stadion

Update, Donnerstag (2. Dezember), 17.22 Uhr: Rund um das BVB-Stadion in Dortmund soll zukünftig Maskenpflicht herrschen. Die Stadt Dortmund hat diese durch eine Allgemeinverfügung erlassen.

Die Pflicht soll vor allem dort gelten, wo auch schon Glasverbot herrscht. Betroffen sind folgende Stellen:

  • Im Süden: Die südliche Trasse der Bahnlinie Dortmund– Schwerte/Soest der Deutschen Bahn AG (hinter Signal-Iduna-Park)
  • Im Westen: Strobelallee vom Kreuzungsbereich Strobelallee/Im Rabenloh bis zur Einmündung Bolmker Weg und Bolmker Weg von der Einmündung Strobelalle bis zur südlichen Trasse der Bahnlinie Dortmund–Schwerte/Soest der Deutschen Bahn AG (hinter Signal-Iduna-Park)
  • Im Norden: Strobelallee vom Kreuzungsbereich Im Rabenloh/Strobelallee bis zum Abgang zur Unterführung des Stadtbahnhaltepunktes „Stadion“ inklusive des Wirtschaftsweges bis Höhe des Parkplatzes des Verwaltungsgebäudes der Westfalenhallen
  • Im Osten: Bolmker Weg von der südlichen Bahntrasse bis zur Unterführung Stadtbahnhaltepunkt „Stadion“ inklusive des Platzbereiches des Kiosks SIP, der östlich des Bolmker Weges gelegenen ersten Parkplatzreihen der Parkplätze C 1 und C 2, des westlichen Teils des Wendehammers an der Bushaltestelle „Parkplatz C“, der Straße Am Sonnenblick von der Einmündung Bolmker Weg bis zur Zufahrt des Parkplatzes C 2.
Im markierten Umkreis rund um das Stadion herrscht ab sofort Maskenpflicht.

Die Masken müssen mindestens dem medizinischen Standard entsprechen und drei Stunden vor Spielbeginn und zwei Stunden nach Spielende in den jeweiligen Bereichen getragen werden.

Corona-Impfung zukünftig auch in der Apotheke möglich

Update, Donnerstag (2. Dezember), 16.54 Uhr: Viele Apotheken starten nach Verbandsangaben aktuell mit den Vorbereitungen für Corona-Impfungen. Der Kreis der zum Impfen berechtigten Berufsgruppen und Personen soll laut Bund-Länder-Beschluss deutlich ausgeweitet werden. Zur Eindämmung der Pandemie sollen künftig auch Zahnärzte, Apotheker und Pflegefachkräfte Impfungen gegen das Coronavirus verabreichen dürfen.

„Wir werden uns jetzt schon darauf vorbereiten, weil wir davon ausgehen, dass das zeitnah umgesetzt wird“, so der Vorsitzende des Apothekerverbandes Nordrhein, Thomas Preis (mehr Nachrichten zum Coronavirus in NRW bei RUHR24 lesen).

Bald ist eine Corona-Impfung auch in der Apotheke möglich.

Neue Corona-Beschlüsse: Erste Kritik von Einzelhändlern

Update, Donnerstag (2. Dezember), 16.27 Uhr: Auf die Beschlüsse von Bund und Länder folgen bereits erste Reaktionen. So kritisiert der Handelsverband Deutschland (HDE) die Einführung der 2G-Regelung im Einzelhandel. Die Vorgaben seien verfassungswidrig, meint der Verband in einer Mitteilung. Außerdem seien sie nicht zielführend bei der Bekämpfung der Pandemie. Die Branche werde dadurch im wichtigen Weihnachtsgeschäft schwer getroffen.

Corona in NRW: Krankschreibung weiterhin per Telefon möglich

Update, Donnerstag (2. Dezember), 16.01 Uhr: Wegen der andauernden Corona-Krise sollen Krankschreibungen per Telefon bei leichten Erkältungsbeschwerden weiterhin telefonisch und ohne Praxisbesuch möglich sein. Die Regelung wird noch einmal bis Ende März verlängert, teilt der Gemeinsame Bundesausschuss von Ärzten, Krankenkassen und Kliniken mit. Unnötige Kontakte sollen so verhindert werden.

Neue Corona-Regeln in Deutschland: Ergebnisse der Minister-Konferenz

Update, Donnerstag (2. Dezember), 15.29 Uhr: Der designierte Kanzler Olaf Scholz (SPD) hat nach der Ministerpräsidentenkonferenz dazu aufgerufen, sich impfen zu lassen. Wenn irgendwie erreichbar, sollten es bis Weihnachten 30 Millionen Impfungen sein, so der SPD-Politiker. Dies sei ein ehrgeiziges Ziel und eine große logistische Herausforderung und würde nur funktionieren, wenn alles ineinandergreife.

Update, Donnerstag (2. Dezember), 14.56 Uhr: Die Ergebnisse der Ministerpräsidenten-Konferenz wurden bekannt gegeben. So soll es unter anderem Kontaktbeschränkungen für Ungeimpfte, verschärfte Maßnahmen im Freizeitbereich und ein Verbot von Feuerwerk an Silvester geben. Die Corona-Regeln im Überblick.

Olaf Scholz und Angela Merkel.

Coronavirus in NRW: BVB-Boss Watzke schlägt maximale Zuschauerzahl in Dortmund vor

Update, Donnerstag (2. Dezember), 13.15 Uhr: BVB-Boss Hans-Joachim Watzke appelliert an die Politik, in der Corona-Pandemie eine Entscheidung mit Maß und Mitte zu treffen. Er schlug zudem eine maximale Zuschauerzahl vor.

Der Verein sei wegen der hohen Infektionszahlen bereit, die Zuschauerzahl um zwei Drittel von 81.000 auf rund 26.000 zu reduzieren, sagte Watzke laut DPA am Donnerstag bei der Hauptversammlung der BVB-Aktionäre in Dortmund.

NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) hatte zuvor neue Maßnahmen im Kampf gegen die Corona-Pandemie angekündigt. Dass etwa das Spiel BVB gegen den FC Bayern München am Samstag in Dortmund zum Geisterspiel wird, schloss er aber aus. Bereits am Mittwoch hatte Borussia Dortmund den Vorverkauf der Tickets storniert.

Coronavirus in Dortmund: Inzidenz sinkt leicht – Händler stellen sich auf 2G ein

Update, Donnerstag (2. Dezember), 12.20 Uhr: Die Corona-Inzidenz in Dortmund bleibt hoch: Mit 270 Neuinfektionen, die am Mittwoch (1. Dezember) gemeldet wurde, sinkt der Wert jedoch leicht auf aktuell 271,9 (-0,2).

Aktuell liegen in Dortmund 59 Covid-19-Patienten im Krankenhaus. 16 davon werden auf einer Intensivstation behandelt, 14 von ihnen müssen beatmet werden. Auch ein weiterer Todesfall wurde in Dortmund gemeldet: Ein Mann (63) ist bereits am 29. November an den Folgen einer Corona-Infektion gestorben. Er ist der 434. Tote in Dortmund.

Update, Donnerstag (2. Dezember), 12 Uhr: Während in Berlin seit etwa 11 Uhr die MPK, die Konferenz der Ministerpräsidenten und der geschäftsführenden Kanzlerin Angela Merkel, läuft, stellen sich die Händler etwa in Dortmund bereits auf neue Corona-Einschränkungen ein.

Corona in Deutschland: Massiver Personal- und Materialmangel auf den Intensivstationen

Update, Donnerstag (2. Dezember), 11.30 Uhr: Von den zehntausenden Neuinfizierten in den vergangenen Tagen werden voraussichtlich hunderte auf einer Intensivstation landen. Doch dort mangelt es laut DIVI nicht mehr nur an Betten.

Laut der Meldungen der rund 1.300 Intensivstationen in Deutschland verschärft sich die Lage weiter. Denn die zahlreichen Covid-19-Patienten belegen nicht nur anderweitig benötigte Intensivbetten. Es fehlen auch immer mehr Personal, Räume und sogar Beatmungsgeräte.

Überlastete Intensivstationen: NRW nimmt Patienten aus anderen Ländern auf

Von den 1.322 Intensivstationen in Deutschland meldeten am Montag (29. November) 822 Betriebseinschränkungen durch fehlendes Personal. Auf 307 Stationen fehlten Zimmer, 35 meldeten einen Mangel an Beatmungsgeräten (siehe Grafik).

Auch in NRW liegen aktuell rund 700 Menschen mit einer Corona-Infektion auf einer Intensivstation. Etwas mehr als 500 Betten sind noch frei. Richtig rund läuft es dort aber bereits jetzt schon nicht mehr.

Corona-Liveticker NRW: Wüst nennt Bußgelder bei Impfpflicht „den richtigen Weg“

Update, Donnerstag (2. Dezember), 10.15 Uhr: NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) hofft weiter auf Einsicht bei bislang ungeimpften Menschen. Die sich weiter verschärfende Lage und die Debatte bringe „den ein oder anderen doch noch zur Vernunft“, das müsse man anerkennen, sagte er laut DPA im „ZDF-Morgenmagazin“.

„Wir reden jetzt von einer Impfpflicht, nicht von einem Impfzwang“, sagte Wüst. „Das heißt aber am Ende auch, dass das Bußgeld bewährt ist, dass man Strafen zahlen muss, wenn man sich nicht dran hält, das kennen wir auch bei anderen Pflichten in unserem Land. Und das ist, glaube ich, der richtige Weg.“

Zuletzt hatte vor allem die Zahl der Erstimpfungen laut Robert Koch-Institut deutlich zugenommen. In NRW hatten sich am Mittwoch (1. Dezember) fast 14.000 Menschen mehr impfen lassen, als am Vortag.

Neben der neuen Corona-Variante „Omikron“ hatte auch die Debatte um schärfere Maßnahmen im Kampf gegen die Pandemie für neuen Schwung in der NRW-Impfkampagne gesorgt.

Corona-Inzidenz in NRW heute: Im Ruhrgebiet jenseits der 200 – Köln Spitzenreiter

Update, Donnerstag (2. Dezember), 8.55 Uhr: Inzidenzwerte jenseits der 200er-Marke gibt es auch im Ruhrgebiet flächendeckend. Spitzenreiter in NRW ist jedoch eine andere Großstadt.

Der Inzidenzwert ist weiterhin einer der wichtigsten Faktoren, um das Infektionsgeschehen in der Corona-Pandemie einzuschätzen. In NRW liegt die Inzidenz aktuell bei 282,7 (-6,4). Die Gesundheitsämter haben gestern 9.085 Neuinfektionen gemeldet, vor einer Woche waren es noch 9.450.

Das sind die Inzidenzwerte der vier größten Städte im Ruhrgebiet:

  • Dortmund: 271,9
  • Essen: 252,4
  • Duisburg: 275,7
  • Bochum: 261,5

Landesweiter Spitzenreiter ist jedoch die Karnevalshochburg Köln. Hier haben sich in den vergangenen 7 Tagen 433 Menschen pro 100.000 Einwohner mit Covid-19 infiziert. Die Intensivbetten sind dort bereits zu 93 Prozent belegt.

Corona-Liveticker NRW: Hendrik Wüst kündigt konsequentes Handeln an

Update, Donnerstag (2. Dezember), 8.35 Uhr: „Wir dürfen heute keine halben Sachen machen“: Auch NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) gibt sich vor dem Corona-Gipfel kämpferisch. Die vierte Welle der Corona-Pandemie müsse entschlossen gebrochen werden.

Jetzt müsse die Politik erkannte Fehler korrigieren, „gerade, wenn es um unsere Gesundheit, um Leib und Leben geht“, sagte Wüst mit Blick auf den voraussichtlichen Nachfolger von Angela Merkel (CDU) im Kanzleramt, Olaf Scholz (SPD).

Auch für NRW werden härtere Corona-Maßnahmen erwartet.

Die Schaltkonferenz der Ministerpräsidenten mit der geschäftsführenden Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und Scholz soll um 11 Uhr starten. Es werden unter anderem umfangreiche Einschränkungen für Ungeimpfte sowie eine Begrenzung der Zuschauerzahl etwa bei Fußballspielen erwartet.

Coronavirus in NRW: Neue Maßnahmen und Beschlüsse der MPK für NRW im Liveticker

Erstmeldung, Donnerstag (2. Dezember 2021), 6.50 Uhr: Die Corona-Inzidenz in Deutschland ist hoch, immer mehr Menschen müssen mit einer schweren Covid-19-Infektion ins Krankenhaus. Auch in NRW ist die Lage dramatisch. Deshalb treffen sich die Ministerpräsidenten sowie die geschäftsführende Bundesregierung am Donnerstag (2. Dezember) zur MPK.

Bei der Ministerpräsidenten-Konferenz (MPK) am Donnerstag werden einschneidende Beschlüsse in der Corona-Pandemie erwartet. Die sind nötig, damit das Gesundheitssystem nicht an seine Grenzen gerät und Ärzte etwa entscheiden müssen, wen sie noch behandeln. Operationen etwa von Krebspatienten werden deshalb bereits verschoben.

Die notwendigen Beschränkungen werden also vor allem die Gastronomie und den Freizeitbereich treffen. Doch auch Ungeimpfte müssen mit harten Einschränkungen ihrer Freiheitsrechte rechnen, darunter auch Kontaktbeschränkungen. Diskutiert wird etwa eine 2G-Regelung in Geschäften, die keinen täglichen Bedarf anbieten. (mit Material der DPA)

Rubriklistenbild: © Ina Fassbender/DPA; Collage: RUHR24