News zur Corona-Pandemie im Live-Ticker

Corona/NRW: Kostenlose FFP2-Masken +++ Inzidenzwert über 200 in Dortmund

Die Coronavirus-Pandemie hat Deutschland und NRW immer noch im Griff. Die Zahl der Neuinfektionen ist stetig hoch. Ab dem 16. Dezember gilt der harte Corona-Lockdown.

  • Deutschland fährt herunter - im ganzen Land kommt der Knallhart-Lockdown.
  • Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Ministerpräsidenten haben sich heute zum harten Corona-Lockdown beraten - der gilt vom 16. Dezember 2020 bis zum 10. Januar 2021.
  • Alle aktuellen Entwicklungen zum Coronavirus, zu Impfstoffen und zu Maßnahmen zur Bekämpfung der Pandemie gibt es hier in unserem Live-Ticker.

Coronavirus in NRW: Bochum meldet neue Todesfälle

Update, Montag (14. Dezember), 22.40 Uhr: Bochum – Die Stadt Bochum muss zwei weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus verzeichnen. Damit sind in der Ruhrgebietsstadt insgesamt 57 Menschen an oder in Verbindung mit einer Corona-Infektion gestorben.

Außerdem meldet die Stadt 29 neue Corona-Fälle, damit sind seit Auftreten der Krankheit 6.360 Fälle in Bochum registriert worden. Aktuell sind noch 1.054 Menschen infiziert. Derzeit müssen 134 stationär behandelt werden, 34 von ihnen werden intensiv-medizinisch betreut. Der 7-Tages-Inzidenzwert liegt laut Stadt Bochum aktuell bei 173,9.

Kostenlose FFP2-Masken für Corona-Risikogruppen

Update, Montag (14. Dezember), 21.40 Uhr: Ab morgen gibt es für Millionen von Deutschen kostenlose FFP2-Masken, sie gelten als besonders wirksam gegen das Coronavirus. Rund 27 Millionen Deutsche gehören zur Corona-Risikogruppe, sie sollen die kostenlosen Masken erhalten, die ab morgen in den Apotheken ausgegeben werden.

Dazu tritt am Dienstag (15. Dezember) eine entsprechende Verordnung des Bundesgesundheitsministeriums in Kraft, das bestätigt ein Ministeriumssprecher heute gegenüber der dpa. Die Ausgabe der Masken soll demnach stufenweise ablaufen.

Zunächst können sich alle Menschen, die älter als 60 Jahre sind, drei Masken in einer Apotheke abholen. Dabei reicht die Vorlage eines Personalausweises „oder die nachvollziehbare Eigenauskunft über die Zugehörigkeit zu einer der Risikogrippen“. Zur Abholen könne laut dpa auch eine andere Person bevollmächtigt werden.

Ab dem 1. Januar können diese Menschen dann 12 weitere Masken erhalten, dafür soll es dann von den Krankenkassen Coupons für zweimal je sechs FFP2-Masken geben. Das kostet die Patienten dann einen Eigenanteil von jeweils zwei Euro je sechs Masken. Den Bund kostet die Aktion rund 2,5 Milliarden Euro.

Zwar gelten FFP2-Masken als besonders wirksam, doch Vorsicht: Auch sie bieten keinen 100-prozentigen Schutz vor dem Coronavirus. Auch mit einer FFP2-Maske müssen Infektionsschutzregeln eingehalten werden.

Trotz Corona-Lockdown: Weihnachtsbaumverkauf erlaubt

Update, Montag (14. Dezember), 21.15 Uhr: Neben der Frage nach noch nicht gekauften Geschenken ist die Weihnachtsbaumfrage wohl eine der meist gestellten kurz vor dem bundesweiten Lockdown. Dürfen sie verkauft werden oder nicht?

Einige Medien berichten derzeit, dass heute die Warteschlangen vor Baumärkten besonders lang seien. Das liegt wohl auch daran, dass dort Weihnachtsbäume angeboten werden und teilweise unklar war, ob diese ab Mittwoch noch verkauft werden dürfen. Doch es gibt gute Nachrichten: Der Weihnachtsbaumverkauf kann weitergehen.

Doch was ist mit den Weihnachtsbäumen, die in Baumärkten verkauft werden? Da die Baumärkte grundsätzlich ab Mittwoch schließen müssen, ist auch der Verkauf von Weihnachtsbäumen untersagt.

„Wir müssen deshalb dieses Jahr rund 20.000 Bäume verbrennen“, sagte etwa der Forstwirt Claudius Koch aus Eslohe-Bremke im Sauerland gegenüber der dpa. Er biete nur an Baumärkten und großen Möbelhäusern Weihnachtsbäume. „Wenn da die Schranke zu ist, kommen auch für uns keine Kunden mehr.“ Das bedeute für ihn in dieser Saison sechsstellige Verluste.

Doch aktuell laufen noch Gespräche mit den Behörden, ob der Weihnachtsbaumverkauf der Baumärkte an andere Stellen verlagert werden könne. Das betreffe auch Tierfutter, dessen Verkauf ebenfalls erlaubt bleibt..

Lockdown jetzt auch in den Niederlanden

Update, Montag (14. Dezember), 20.15 Uhr: Ab Mittwoch (16. Dezember) gilt in ganz Deutschland der Lockdown, das heißt die Geschäfte schließen. Wer bis dahin noch keine Weihnachtsgeschenke gekauft hat und in NRW wohnt, hatte vielleicht noch die Hoffnung in den Niederlanden einkaufen gehen zu können. Doch daraus wird nun nichts mehr.

Denn heute Abend haben auch unsere Nachbarn einen harten Lockdown beschlossen. Der soll sogar länger als in Deutschland andauern. Bis zum 19. Januar sollen dort die Geschäfte geschlossen bleiben. Die Maßnahmen treten bereits um Mitternacht in Kraft.

Zum ersten Mal seit Beginn der Corona-Pandemie müssen in den Niederlanden nun auch die Geschäfte – außer für den täglichen Bedarf – schließen. Damit reagiert das Nachbarland auch auf den anstehenden Lockdown in Deutschland. Denn die Befürchtung war groß, dass Deutsche ihre Weihnachtseinkäufe in die Niederlande verlegen.

Aber nicht nur Geschäfte auch Kinos, Theater, Museen, Friseure, Fitnessstudios und Schwimmbäder müssen ab morgen schließen. Außerdem werden ab Mittwoch Schulen und Kitas geschlossen wie das Redaktionsnetzwerk Deutschland berichtet.

Ähnlich wie in Deutschland werden auch die Regeln an Weihnachten verschärft. Dort darf ein Haushalt sogar nur drei Gäste empfangen. Premier Mark Rutte sagte in einer Ansprache, dass die Lage ernst sei und die Krankenhäuser dem Druck kaum noch standhalten könnten.

Coronavirus in Dortmund: 111 neue positive Tests – Inzidenzwert über 200

Update, Montag (14. Dezember), 17.52 Uhr: In einer Mitteilung gibt die Stadt Dortmund bekannt, dass heute 111 neue Corona-Fälle zu verzeichnen sind. Damit liegen seit Auftreten der Krankheit in Dortmund 11.402 positive Tests vor. 9.242 Menschen gelten als genesen. Aktuell sind 2040 Menschen in Dortmund mit dem Coronavirus infiziert.

Nach Berechnungen der Stadt Dortmund läge demnach der Inzidenz-Wert bei 203,3. Der tatsächliche Wert des Robert Koch-Instituts liegt heute um 0 Uhr vor. Stimmen die Berechnungen, wäre damit ein kritischer Wert überschritten und Ausgangssperren sind möglich. Ob solche Maßnahmen aktuell geplant sind, hat die Stadt nicht mitgeteilt.

Wie die Stadt Dortmund weiter mitteilt, werden derzeit 140 Corona-Patienten intensivmedizinisch betreut, 15 von ihnen müssen künstlich beatmet werden. Zudem müssen acht Todesfälle gemeldet werden. Dabei handelt es sich um fünf Frauen und drei Männer im Alter von 52 bis 97 Jahren.

Fünf Menschen sind im Krankenhaus verstorben, drei in Senioreneinrichtungen. Die Stadt teilt mit, dass drei Personen von den Verstorbenen ursächlich und fünf begleitend an Covid-19 verstorben sind. Damit sind bis jetzt insgesamt 76 Menschen ursächlich an Covid-19 gestorben, weitere 44 mit SARS-CoV-2 infizierte Patienten verstarben aufgrund anderer Ursachen.

Corona in NRW: Situation in Krankenhäusern spannt sich weiter an

Update, Montag (14. Dezember), 17.32 Uhr: Allmählich wird es enger auf den Intensivstationen in NRW. Laut Intensivregister der DIVI (Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin e.V.) sind in Nordrhein-Westfalen noch 840 Intensivbetten frei, das sind 14,5 Prozent.

Von den 4.976 belegten Betten sind es 1.053 Covid-19-Patienten, die auf der Intensivstation behandelt werden müssen. Insgesamt gibt es 5.820 Intensivbetten in NRW.

Auch die steigende Zahl der Corona-Patienten in den Krankenhäusern war für Armin Laschet (CDU) am Sonntag ein Grund für den harten Lockdown. Die Covid-19-Patienten auf den Intensivstationen hätten sich vervierfacht, die Intensivkapazitäten seien rückläufig.

Am Montag schlugen auch die medizinischen Krebsgesellschaften Alarm. Immer mehr onkologische Eingriffe würden verschoben, diagnostische Untersuchungen und Nachsorge teilweise stark zurückgefahren wie die dpa berichtet. Die Fachleute appellierten an die Bevölkerung, unbedingt die Schutzmaßnahmen einzuhalten, damit die Zahl der Corona-Neuinfektionen schnell sinkt. Ziel sei es, das Gesundheitssystem vor einem Kollaps zu bewahren.

Bei einer weiteren Verschärfung der Lage an den Kliniken könne eine Versorgung aller schwerkranken Menschen nicht mehr gewährleistet werden. Die Situation sei an den Kliniken wesentlich angespannter als während der ersten akuten Phase der Pandemie.

Impfung gegen das Coronavirus laut Jens Spahn noch im Dezmber

Update, Montag (14. Dezember), 16.38 Uhr: Aktuell sind alle Augen auf die Impfstoffzulassung und die Impfzentren gerichtet. Sie sollen Hoffnung machen in der Corona-Krise und das Ende der Pandemie einläuten. Jetzt sagt Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU), dass die Impfungen noch im Dezember starten sollen.

In anderen Ländern der Welt wird bereist geimpft, erst heute hat in den USA die erste Person eine Impfung gegen das Coronavirus erhalten. Deutschland könnte bald ebenfalls zu den Impfländern gehören, wenn es nach Spahn geht. Er sagte bei der Veranstaltung „Polittalk aus der Hauptstadt“ von Inforadio, SZ und Bertelsmann-Stiftung, dass Impfungen noch in diesem Monat möglich seien. Ein konkretes Datum nannte er allerdings nicht.

Doch auch wenn es schnell gehen soll, betonte Jens Spahn, dass es keine Notzulassung für einen Impfstoff speziell für Deutschland geben soll. Die Zulassung erfolgt auf europäischer Ebene, das sei laut Spahn wichtig, um Vertrauen zu schaffen.

Coronavirus in Dortmund: Auch heute Kontrollen in der City

Update, Montag (14. Dezember), 16.12 Uhr: Polizei und Ordnungsamt haben am Wochenende verstärkt die Innenstadt rund um den Westen- und Ostenhellweg in Dortmund auf Corona-Verstöße kontrolliert. Am Freitag und Samstag war die City laut Stadt Dortmund zwar voll, aber zu keiner Zeit kritisch überfüllt. Zu diesem Zeitpunkt stand der harte Lockdown zwar schon im Raum, aber war noch keine beschlossene Sache.

Generell haben die Händler laut Mitteilung der Stadt gute Konzepte umgesetzt, um lange Schlangen vor den Geschäften zu bewerkstelligen. Viele hatten sogar extra Sicherheitspersonal eingestellt, um für einen reibungslosen Ablauf zu sorgen. Nur ein Geschäft musste zwischenzeitlich geschlossen werden, weil die Angestellten keinen Mund-Nasen-Schutz trugen.

Am Wochenende wurden in der Dortmunder Innenstadt 252 Verwarngelder verhängt, 58 Ordnungswidrigkeitsanzeigen gestellt und hunderte Aufklärungsgespräche geführt. Auch heute und morgen (15. Dezember) wollen Polizei und Ordnungsamt verstärkt die Innenstadt Dortmund kontrollieren. Vor dem Lockdown am Mittwoch (16. Dezember) hat die Polizei die Anzahl der Einsatzkräfte erhöht.

Corona-Lockdown: Politiker fordern 48-Stunden-Öffnung der Geschäfte

Update, Montag (14. Dezember), 15.35 Uhr: Noch heute und morgen, dann ist erst einmal Schluss: Dann beginnt in Deutschland der harte Lockdown und die Geschäfte müssen schließen. Um kurz vor Weihnachten den Kundenansturm zu entzerren, sprechen sich nun Politiker dafür aus, die Geschäfte in den letzten zwei Tagen länger als üblich zu öffnen.

„Eine 48-Stunden-Öffnung bis zum Lockdown verhindert Schlangenbildung“, sagte FDP-Fraktionsvize Michael Theurer der Bild-Zeitung. Auch Politiker aus Hamburg und Berlin sprechen sich dafür aus, die Geschäfte länger zu öffnen.

Ebenso vonseiten des Handels gibt es Zustimmung für den Vorschlag. Der Hauptgeschäftsführer des Hauptverbandes des Deutschen Einzelhandels (HDE), Stefan Genth, findet, dass eine Ausweitung der Öffnungszeiten vor dem harten Corona-Lockdown „sinnvoll“ wäre.

Einige Geschäfte haben bereist angekündigt die Öffnungszeiten in den letzten beiden Tagen auszuweiten. Darunter nicht nur der Einzelhandel, sondern auch Friseure oder sogar das Shoppingcenter Centro in Oberhausen. Das Centro hat auf Facebook mitgeteilt, dass es heute und morgen (15. Dezember) jeweils bis 22 Uhr geöffnet habe.

Corona-Test-Drive in NRW: So funktioniert‘s

Update, Montag (14. Dezember), 15.05 Uhr: Ab heute ist es möglich, sich in einem Drive-in in Köln auf das Coronavirus testen zu lassen. Im Parkhaus P3 der Lanxess-Arena wird der Schnelltest auf das Virus direkt im Auto durchgeführt, eine Voranmeldung ist nicht notwendig.

Ist der Test negativ, können Autofahrer sofort weiterfahren. Ist der Test allerdings positiv, verlangt das Kölner Gesundheitsamt eine zweite Probe für einen PCR-Test. Der Test wird anschließend im Kölner Labor Wisplinghof ausgewertet. Die Stadt Köln teilt mit, dass positiv getestete Menschen dazu aufgefordert werden, sich in Quarantäne zu begeben bis das endgültige Testergebnis vorliegt.

Der Schnelltest im Drive-in kostet 29 Euro. Die Zufahrt zum Testzentrum erfolgt über die Gummersbacher Straße (Tor 4) der Arena oder über den Tunnel Oplader Straße (stadteinwärts). Voraussetzung für den Test ist ein gültiges Ausweispapier. Außerdem wird aus hygienischen Gründen um bargeldlose Bezahlung gebeten.

Coronavirus in NRW: Ausganssperren in Solingen geplant

Update, Montag (14. Dezember), 14.24 Uhr: Nach den NRW-Kreisen Düren und Lippe soll nun auch Solingen planen, aufgrund der steigenden Infektionszahlen nächtliche Ausgangssperren einzuführen. Die geplante Allgemeinverfügung sehe vor, dass die Solinger ab Mittwoch ihre Wohnung zwischen 22.00 und 5.00 Uhr nicht ohne wichtigen Grund verlassen dürfen, teilte eine Sprecherin am Montag mit. Die Landesregierung muss allerdings noch zustimmen.

Coronavirus-Pandemie in NRW: Trotz Lockdown Christmetten im Kölner Dom

Update, Montag (14. Dezember), 14.01 Uhr: Trotz anhaltend hohen Corona-Zahlen in NRW und dem Appell der Regierung, Kontakte zu reduzieren, will der Kölner Dom offenbar an seinen Christmetten festhalten. Laut eines Berichts des WDR sind derzeit an Heiligabend vier Christmetten mit je 250 Besuchern geplant. Anmelden muss man sich für die Messen online, das Singen soll jedoch verboten sein.

Corona in NRW: Schulministerium reagiert auf Verärgerung

Update, Montag (14. Dezember), 13.30 Uhr: Nachdem NRW-Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) wochenlang am Präsenzunterricht in den Schulen Nordrhein-Westfalens festgehalten hat, wurde am vergangenen Freitag (11. Dezember) das Aussetzen des Präsenzunterrichts ab dem heutigen Montag bekannt gegeben.

Als Folge dieser kurzfristigen Entscheidung hagelte es Kritik von Lehrern, Schülern, Eltern und Direktoren. Zahlreiche Schulen waren auf die plötzliche Änderung nicht vorbereitet gewesen. Mittlerweile hat das Schulministerium auf die landesweite Verärgerung über die späte Information der Schulen reagiert.

NRW: Wegen Corona ist die Präsenzpflicht an den Schulen ausgesetzt - das sorgte für Hektik.

„Die Kritik an sehr kurzfristig übersandten Schulmails prallt nicht an uns ab“, schrieb Staatssekretär Mathias Richterg laut WAZ in einer neuen Mail an alle Einrichtungen: „Aber immer wieder in dieser Pandemie konnten wir bestimmte Entwicklungen nicht verlässlich genug und so frühzeitig vorhersagen, um rechtzeitig alle Beteiligten einzubinden.“

Coronavirus-Pandemie: Raucher anfälliger für schwere Corona-Infektion

Update, Montag (14. Dezember), 13.03 Uhr: Wie die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) bekannt gegeben hat, hätten Raucher mit geschädigtem Bronchialsystem „nach aktueller Datenlage ein erhöhtes Risiko für einen schweren Corona-Krankheitsverlauf“, erklärte BZgA-Chefin Heidrun Thaiss am Montag (14. Dezember).

Studien hätten außerdem nahe gelegt, dass Raucher anfälliger für Ansteckungen seien, da beispielsweise beim Rauchen regelmäßig die Finger nahe an das Gesicht gebracht werden, erklärte Thaiss. Bekannt sei zudem, dass Rauchen das Immunsystem schwäche und anfälliger für Atemwegserkrankungen mache.

Eine Studie zeigt: Rauchen könnten anfälliger für eine Corona-Infektion sein, als Nichtraucher.

Corona in NRW: Harter Lockdown bald auch in den Niederlanden möglich

Update, Montag (14. Dezember), 12.53 Uhr: Wer in NRW aufgrund des deutschen Lockdowns für das Weihnachts-Shopping über die Grenze in die Niederlande fahren wollte, könnte auch dort bald vor verschlossenen Türen stehen. Ebenso wie Deutschland sollen auch die Niederlande vor einem harten Lockdown stehen.

Erwartet wird unter anderem eine Schließung aller Geschäfte, die keine Waren für den täglichen Bedarf verkaufen. Am Abend soll es eine TV-Ansprache von Ministerpräsident Mark Rutte geben.

Die deutschen Einkaufspassagen werden im harten Lockdown erst einmal leer bleiben. Auch der Einzelhandel muss schließen.

Coronavirus/NRW: Buchhandel soll für Abholung öffnen dürfen

Update, Montag (14. Dezember), 12.03 Uhr: NRW-Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart (FDP) hat sich im „Morgenecho“ des WDR5 für eine Öffnung von Buchhandlungen zur Abholung im Lockdown ausgesprochen. Zwar sollen auch in diesen Läden Kontakte reduziert werden, allerdings könnten Kunden weiterhin Bücher bestellen und diese im Eingangsbereich der Buchhandlung abholen, so Pinkwart.

Der Minister ist sich sicher, „dass eine solche Regelung jetzt auch kommen wird.“ Ähnliche Vorgaben habe es bereits im Frühjahr beim ersten Lockdown gegeben.

Corona in NRW: Lauterbach kritisiert Impfgegner unter Pflegepersonal

Update, Montag (14. Dezember), 11.37 Uhr: Gesundheitsexperte Karl Lauterbach (SPD) hat die offenbar geringe Bereitschaft bei Ärzten und Pflegekräften, sich gegen Covid-19 impfen zu lassen kritisiert. „Es überrascht mich, dass die Impfbereitschaft beim medizinischen Personal nicht deutlich höher ist und es eine so große Zurückhaltung gibt“, so Lauterbach gegenüber der Funke Mediengruppe.

Laut einer Umfrage sei die Impfbereitschaft in Deutschland seit Frühjahr stetig gesunken ist und beim medizinischen Personal sogar geringer als beim Rest der Bevölkerung.

Coronavirus-Pandemie: Quarantäne für Deutsche bei Einreise nach Griechenland

Update, Montag (14. Dezember), 11.18 Uhr: In Griechenland wird der seit fast sechs Wochen geltende Lockdown seit heute (14. Dezember) gelockert. Doch das bringt Auflagen für Einreisende aus anderen Ländern, unter anderem Deutschland mit sich. Wer nach Griechenland einreist, muss ab sofort nach der Ankunft einen Corona-Schnelltest machen und danach für drei Tage in Quarantäne gehen.

Die Kosten dieses Tests übernimmt der griechische Staat. Die Pflicht, bei der Einreise zudem einen negativen PCR-Coronatest vorzuweisen, der nicht länger als 72 Stunden alt ist, bleibt bestehen.

Corona in NRW: Einzelhandel muss ab Mittwoch schließen – welche Geschäfte offen bleiben

Update, Montag (14. Dezember), 11 Uhr: Am kommenden Mittwoch (16. Dezember) geht Deutschland in einen „harten Lockdown“. Nur noch Geschäfte des täglichen Bedarfs dürfen im Lockdown geöffnet bleiben, der Einzelhandel muss größtenteils schließen. Welche Geschäfte offen bleiben und welche dicht machen, zeigen wir in einer Übersicht.

Coronavirus in NRW: Bundespräsident Steinmeier appelliert an Bürger

Update, Montag (14. Dezember), 10.28 Uhr: Bundespräsident Steinmeier (SPD) hat zwei Tage vor dem bundesweiten, harten Lockdown an die Vernunft der Bürger appelliert: „Die Lage ist bitterernst“, sagte das deutsche Staatsoberhaupt am Montag (14. Dezember) in Berlin. „Es hängt an uns und wir wissen, was zu tun ist. Feiern lassen sich nachholen und über Geschenke freuen sich Freunde und Bekannte auch später noch“, so Steinmeier.

Bundespräsident Joachim Steinmeier hat sich am Montag (14. Dezember) in einer Ansprache an die Bürger gewandt.

Corona in NRW: Neue Corona-Zahlen aus Herne

Update, Montag (14. Dezember), 10.12 Uhr: Die Stadt Herne hat seine neusten Corona-Zahlen bekannt gegeben. Laut einer Mitteilung der Stadt sind derzeit 870 Personen infiziert, davon werden 98 im Krankenhaus behandelt. Insgesamt haben sich in Herne seit Beginn der Pandemie 3.854 Personen mit SARS-CoV-2 infiziert.

Coronavirus in NRW: Starke Einbußen in Tourismusbranche

Update, Montag (14. Dezember), 9.11 Uhr: Auch Nordrhein-Westfalens Dienstleistungsunternehmen haben in der Corona-Pandemie starke Einbußen hinnehmen müssen, berichtet dpa. Ihr Umsatz sei im dritten Quartal im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 6,1 Prozent gesunken, wie das Landesstatistikamt IT.NRW am Montag (14. Dezember) in Düsseldorf mitteilte.

Die Zahl der Beschäftigten ging um 2,3 Prozent runter. Besonders betroffen gewesen seien Reisebüros und Reiseveranstalter, deren Erlöse um drei Viertel einbrachen. Der Bereich Information und Kommunikation habe hingegen etwas angezogen.

Corona/ NRW: Altmaier optimistisch für Wirtschaft trotz zweitem Lockdown

Update, Montag (14. Dezember), 8.43 Uhr: Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU)gab sich im Deutschlandfunk optimistisch, dass die Wirtschaft glimpflich durch den zweiten Corona-Lockdown komme. „Ich habe die Hoffnung, dass es uns in dieser zweiten Welle gelingt, einen kompletten wirtschaftlichen Stillstand zu verhindern“, so der Wirtschaftsminister.

Wichtig seien dafür Hilfsmaßnahmen, für den Einzelhandel beispielsweise. Und: „Dazu gehört, dass der Lockdown nicht immer wieder unendlich weit verlängert werden muss, weil wir nicht mutig genug sind, dann können wir auch eine erneute Rezession verhindern“, so der Minister.

Corona in NRW: Ärztepräsident fordert Pläne für Lockerungen nach Lockdown

Update, Montag (14. Dezember), 7.54 Uhr: Ärztepräsident Klaus Reinhardt hat gegenüber dem Redaktionsnetzwerk Deutschland eine Strategie für mögliche Lockerungen nach dem Lockdown – bei sinkenden Infektionszahlen im Januar – gefordert.

Laut der Meinung von Reinhardt könne man nach Ende des harten Lockdowns nicht wieder zu ähnlichen Regelungen wie im November zurückkehren. Die Gefahr, dass die Zahlen dann wieder stiegen, sei zu groß. Vielmehr müsse nach pragmatischen Lösungen für Schulen, den Einzelhandel oder den Nahverkehr gesucht werden.

Als Vorschlag brachte der Ärztepräsident vor, zum Beispiel Einkaufszeiten für besonders gefährdete Gruppen einzuführen. Auch das weitere Verteilen von FFP2-Masken für bestimmte Bevölkerungsgruppen sei sinnvoll.

Coronavirus-Pandemie: Gesundheitsexperte Lauterbach stellt düstere Prognose für Januar

Auch Gesundheitsexperte Karl Lauterbach (SPD) ist der Meinung, dass nach dem 10. Januar noch weitere Auflagen nötig sein werden. „Die Pandemie käme sofort zurück, wenn wir nach dem 10. Januar stark lockern würden“, so Lauterbach gegenüber „Die Welt“. Die Impfungen würden im ersten Quartal nur wenig Einfluss auf das Pandemie-Geschehen nehmen.

Zudem bezweifelt der Gesundheitsexperte, dass mit dem härteren Lockdown die Infektionszahlen bis zum 10. Januar ausreichend gesenkt werden können. Der gewünschte Inzidenzwert von 50 Neuinfektionen werde trotz Lockdown bis zum 10. Januar nicht erreicht, meint Lauterbach.

Coronavirus in NRW: Präsenzpflicht an Schulen ab heute ausgesetzt

Update, Montag (14. Dezember), 7.12 Uhr: Seit heute (14. Dezember) ist die Präsenzpflicht an Schulen in NRW ausgesetzt. Das bedeutet: Rund 2,5 Millionen Schüler in NRW (beziehungsweise deren Eltern) können selbst entscheiden, ob sie zur Schule gehen oder von zu Hause lernen.

Für einige Schulen sei der Beschluss der NRW-Landesregierung am Freitag (11. Dezember) überraschend gekommen, sodass keine ausreichende Vorbereitung möglich gewesen sei, berichtet der WDR.

Corona in NRW: Zahlen in Deutschland steigen weiter

Update, Montag (14. Dezember), 6.20 Uhr: Die Corona-Zahlen in Deutschland und NRW steigen weiter drastisch an. Am heutigen Montag (Stand: 14. Dezember, 0 Uhr) meldet das Robert-Koch-Institut für die Bundesrepublik 16.362 Corona-Neuinfektionen. 3.029 Fälle davon lassen sich auf Menschen aus NRW zurückführen.

Die Zahlen mögen im Vergleich zu den deutlich höheren Rekord-Werten der vergangenen Woche niedrig erscheinen – für einen Montag sind sie dennoch alarmierend hoch. Da nicht alle Gesundheitsämter an Sonntagen die neuen Corona-Fälle registrieren, ist die Zahl der Neuinfektionen an Montagen generell niedriger als an anderen Tagen. 16.362 Neuinfektionen stellen dennoch einen neuen Höchstwert für einen Montag dar.

Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt in Deutschland derzeit bei 176,4 - in NRW bei 167,9.  Die Zahl der Corona-Todesfälle beträgt am heutigen Montag (14. Dezember, 0 Uhr) in Deutschland 188. Auch diese Zahl liegt deutlich über der Vorwoche.

Zahl der Corona-Toten in NRW steigt seit Oktober drastisch

Update, Sonntag (13. Dezember), 21.07 Uhr: Die Zahl der Menschen, die in NRW an oder mit Covid-19 gestorben ist, ist seit Oktober drastisch gestiegen. Vorläufiger Höhepunkt war der 24. November, als die Behörden an nur einem Tag 87 Tote meldeten. Zum Vergleich: Die höchste Todeszahl bei der ersten Corona-Welle im Frühjahr lag bei 58 am 5. April.

Mann aus Dortmund schläft in S4 ohne Corona-Mundschutz ein - Gefängnis

Update, Sonntag (13. Dezember), 20.58 Uhr: Ein Mann aus Dortmund ist im Gefängnis gelandet, nachdem er in der S4 ohne Mundschutz eingeschlafen war. Auch einen Fahrschein hatte der Mann nicht dabei. Bei der Kontrolle stellte die Polizei fest, dass der Mann mit zwei Haftbefehlen gesucht wurde - wegen Diebstählen in 37 Fällen und des Schwarzfahrens in acht Fällen. Der Mann muss nun eine Restfreiheitsstrafe von 641 Tagen verbüßen.

Coronavirus in NRW: Armin Laschet bittet um Verständnis für Lockdown

Update, Sonntag (13. Dezember), 20.06 Uhr: NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) hat um Verständnis für den nächsten Lockdown gebeten. Die Zahl der Covid-19-Patienten auf den Intensivstationen in NRW habe sich in wenigen Wochen vervierfacht. Aktuell seien nur noch 15 Prozent der Intensivkapazitäten verfügbar, so Laschet, „mit sinkender Tendenz“. 1000 Menschen befänden sich aktuell mit Covid-19 auf einer Intensivstation in NRW. „Das heißt: Über 1000 Menschen ringen in diesen Minuten in den Krankenhäusern um ihr Leben“, so der NRW-Ministerpräsident am Sonntag.

Das sind die aktuellen Daten des DIVI-Intensivregisters für Nordrhein-Westfalen (Stand Sonntag, 13. Dezember, 19.19 Uhr):

Anteil der COVID-19 PatientInnen an der Gesamtzahl der Intensivbetten18.09 Prozent
Betten frei917
Betten belegt4875
Betten gesamt5792
COVID-19 Fälle aktuell in intensivmedizinischer Behandlung1048
davon invasiv beatmet650

Trotz Corona: Polizei in Dortmund löst Party in Kita auf

Update, Sonntag (13. Dezember), 18.30 Uhr: Die Polizei in Dortmund hat am Freitag eine Party in einer Kita aufgelöst. 14 Mitarbeiter der Einrichtung hatten dort mit Alkohol, lauter Musik und ohne Abstand und Corona-Masken gefeiert. Nachbarn hatten die Party, die in der Kita in einem Raum mit geschlossenen Fenstern stattgefunden hatte, aufgrund der Lautstärke bei der Polizei gemeldet.

Handelsverband Nordrhein-Westfalen hätte sich punktuelle Corona-Maßnahmen gewünscht

Update, Sonntag (13. Dezember), 18.15 Uhr: Der Handelsverband Nordrhein-Westfalen warnt nach der Lockdown-Ankündigung für NRW vor weiteren Schließungen im Handel. „Mit dem jetzt erneut eintretenden Lockdown wird der Existenzkampf für immer mehr Unternehmer, deren Liquiditätslage schon jetzt zum Teil desaströs ist, noch dramatischer“, wird Thomas Schäfer, Hauptgeschäftsführer des Handelsverbandes Westfalen-Münsterland in einer Mitteilung von Sonntag zitiert.

Der Verband hätte sich statt des flächendeckenden Lockdowns lieber punktuelle Maßnahmen gewünscht. Schäfer ist sich sicher: „Der Handel ist kein Infektionstreiber.“ Der Handelsverband drängt nun auf „umfangreiche Entschädigungs- und Überbrückungszahlungen, die zügig ausgezahlt werden müssen.“

Polizei Dortmund meldet 38 Corona-Verstöße bei Raser-Kontrollen

Update, Sonntag (13. Dezember), 18 Uhr: Die Polizei Dortmund hat in der Nacht von Samstag auf Sonntag (12. auf 13. Dezember) wieder verstärkt auf dem Wall die Raser-Szene kontrolliert. Grund dafür ist die gestörte Nachtruhe der Anwohner, wie die Polizei berichtet.

Der Verkehr wurde dafür bewusst vom Neutor auf die Ruhrallee umgeleitet. Insgesamt 164 Platzverweise wurden erteilt. Außerdem zählten die Beamten 38 Verstöße gegen die Coronaschutzverordnung. Diese wurden besonders am Dortmunder U, an der Brügmannstraße und auf einem Parkplatz an der Brackeler Straße festgestellt.

Neue Corona-Infektionen in Dortmund: So reagiert Oberbürgermeister Thomas Westphal

Update, Sonntag (13. Dezember), 17.25 Uhr: Jetzt äußert sich Dortmunds Oberbürgermeister Thomas Westphal zu der neuen NRW-Landesverordnung: „Die Maßnahmen sind unausweichlich. Wir dürfen alle nicht vergessen, wie groß der Druck auf unsere Kliniken und auf die Intensivstationen in der letzten Woche geworden ist.“

Selbst wenn es nun gelingen sollte, die Infektionen zu senken, würde die Zahlen der schwer Erkrankten weiterhin hoch bleiben. „Deshalb ist es völlig richtig, nun alles zu tun, um einen weiteren Anstieg zu verhindern. Ich weiß, dass die übergroße Zahl der Dortmunderinnen und Dortmunder großes Verständnis für die Maßnahmen hat“, so der Oberbürgermeister in einer Pressemitteilung der Stadt Dortmund.

Daher möchte sich Westphal bei allen Menschen bedanken, die mit ihrer eigenen Disziplin, Vernunft und Verantwortung mithelfen würden, die Krise zu überstehen. „Wir alle müssen in diesen Wochen auf vieles, was uns lieb und vertraut ist, verzichten und zusätzliche Anstrengungen in unserem Privatleben übernehmen. Ich finde, wir machen das in Dortmund sehr gut“, erklärt Westphal.

Auch zu dem Verkaufsverbot von Feuerwerk äußert sich der Politiker. Diesen Beschluss habe Westphal schon vor zwei Wochen gefordert. Er sei nun froh, dass der Beschluss tatsächlich so umgesetzt worden sei – „besser spät als nie“.

Coronavirus in Dortmund: Inzidenz-Wert knapp unter Ausgangssperre

Update, Sonntag (13. Dezember), 17 Uhr: Die Stadt Dortmund gibt in einer Pressemitteilung neue Corona-Zahlen für Dortmund bekannt. Demnach haben sich 86 weitere Personen mit dem Coronavirus infiziert. Sieben von ihnen gehören zu drei Familien. Zum Vergleich: Am vergangenen Sonntag (6. Dezember) wurden 49 Neuinfektionen gemeldet. Seit dem ersten Auftreten der Erkrankung haben sich insgesamt 11.291 infiziert. Davon gelten 9.160 inzwischen als genesen.

Der Sieben-Tage-Inzidenz-Wert wird nach Berechnung der RKI-Methode bei 194,1 liegen. Eine endgültige Zahl wird erst gegen 0 Uhr vorliegen. Jedoch: Laut der neuen NRW-Schutzverordnung droht ab einem Inzidenz-Wert von 200 eine Ausgangssperre – das entscheiden die einzelnen Kommunen für sich selbst. Derzeit werden 130 Corona-Patienten stationär behandelt, darunter 27 intensivmedizinisch – 18 von ihnen mit Beatmung.

Die Stadt Dortmund meldet allerdings auch zwei weitere Todesopfer. Eine 91-jährige Frau starb gestern in einer Pflegeeinrichtung. Covid-19 ist zwar nicht die Todesursache, dennoch lag ein positiver Befund vor. Heute ist eine 90-jährige Frau gestorben, die seit drei Tagen stationär behandelt wurde. In diesem Fall liegt die Todesursache bei ihrer Infektion mit dem Coronavirus. Insgesamt sind 73 Menschen in Dortmund an dem Coronavirus gestorben, weitere 39 positiv getestete Menschen aufgrund anderer Ursachen.

Corona-Ausgangssperre im Kreis Lippe: 65 Infizierte nach Gottesdienst

Update, Sonntag (13. Dezember), 16.35 Uhr: Der Kreis Lippe hat als erster Kreis in NRW eine temporäre Ausgangssperre. Grund dafür ist ein freikirchlicher Gottesdienst. „Am 22. November gab es einen freikirchlichen Gottesdienst in Lippe, an dem 165 Menschen teilnahmen. Anschließend wurden 65 positiv getestet“, so Axel Lehmann (SPD), Landrat des Landkreises, gegenüber Westfalen Blatt.

Die Ausgangssperre gilt seit Samstag (12. Dezember) an, täglich von 22 bis 6 Uhr. An Silvester gilt sie zwischen drei und sechs Uhr. Nur wer einen wichtigen Grund habe, darunter zählt Einkaufen, Arbeit, Schule, Gottesdienst oder ein Arztbesuch, dürfe das Haus verlassen. Wer sich nicht daran hält, muss mit einer Strafe von 250 Euro rechnen.

Coronavirus-Lockdown: So geht es mit Fußball und anderen Sportarten weiter

Update, Sonntag (13. Dezember), 14.50 Uhr: Der Ball rollt weiter. Auch in der Corona-Krise. Die nationalen Sportligen, wie die Fußball-Bundesliga, sind vom erneuten Lockdown nicht betroffen. Zwar dürfen weiterhin keine Zuschauer in die Stadien, aber der Wettbewerb geht weiter.

Im März 2020 unterbrach die Bundesliga ihren Spielebetrieb. Eishockey und Handball brachen ihre Ligen ab.

Coronavirus-Lockdown in NRW: Kontaktbeschränkungen und Ausgangssperren

Update, Sonntag (13. Dezember), 13 Uhr: Armin Laschet berichtet, dass man in Verdachtsfällen die Kontaktbeschränkungen kontrollieren wolle. Das müsse aber in die Lebenswirklichkeit passen. Man werde nicht in die Wohnzimmer der Menschen gehen. Wo aber der Verdacht einer großen Personengruppe bestehe, werde man auch kontrollieren.

NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) plant einen harten Lockdown.

Zum Thema Ausgangssperren: Man wolle sich mit den Kommunen abstimmen, aber zunächst auf die Kontaktbeschränkungen bauen. Auch, wenn Bayern mit landesweiten Ausgangssperren vorgeprescht ist, wolle man das nicht direkt nachmachen.

Coronavirus-Lockdown in NRW: Armin Laschet (CDU) spricht in der Pressekonferenz

Update, Sonntag (13. Dezember), 12.40 Uhr: Armin Laschet (CDU): „Uns war wichtig, dass wir in ganz Deutschland einheitliche Regeln haben.“ Das Land brauche aktuell nicht nur Ruhe, sondern Stillstand. Auch, wenn der Impfstoff als Hoffnungsträger am Horizont zu sehen sei.

„Es kommt jetzt zu unserer größten Bewährungsprobe“, so der NRW-Ministerpräsident. Man müsse jetzt entschlossen handeln. In NRW soll noch im Laufe des Tages eine Sonderkabinettssitzung stattfinden.

Armin Laschet will in diesem Lockdown die Pflegebedürftigen und Älteren schützen und abschotten. Aber, so der Ministerpräsident, dürfe man diese Personengruppe nicht wieder wie im März und April im ersten Corona-Lockdown alleine lassen. „Das wird nicht noch einmal passieren“, so Armin Laschet.

„Wir werden keinen in dieser Corona-Krise alleine lassen. Aber wir müssen uns jetzt alle noch einmal anstrengen“, so der Politiker weiter.

Coronavirus-Lockdown: Weitere Regeln zwischen dem 16. Dezember 2020 und 10. Januar 2021

Update, Sonntag (13. Dezember), 12.30 Uhr: Weitere Corona-Regeln im Lockdown: Arbeitgeber sollen entweder Home-Office-Lösungen anbieten oder prüfen, ob Betriebsferien im Rahmen ihrer Möglichkeit liegen. Im Sektor der medizinischen Einrichtungen bleiben Physio-, Logo- und Ergotherapien geöffnet, ebenfalls Fußpflege-Einrichtungen.

Bei Gottesdiensten gilt Maskenpflicht und ein Mindestabstand von 150 Zentimentern. Gesang ist untersagt.

Für mobile Pflegedienste sowie Pflege- und Altenheime sollen weitere Schutzmaßnahmen - Antigen-Schnelltests und das Tragen von medizinischen Schutzmasken - gelten. Es soll mehrere Male pro Woche zu Tests kommen. Die Kosten übernehmen die Bundesländer.

Coronavirus-Lockdown: Was im Einzelhandel passiert

Update, Sonntag (13. Dezember), 12.15 Uhr: Der Corona-Lockdown gilt ab Mittwoch (16. Dezember) bis zum 10. Januar 2021. Der Einzelhandel schließt komplett mit Ausnahme von folgenden Geschäften: Supermärkte, Wochenmärkte, Abhol- und Lieferdienste, Getränkemärkte, Drogerien, Apotheken, Optiker und Hörgeräteakustiker, Tankstellen und Werkstätten (auch für Fahrräder), Banken und Poststellen, Reinigungen und Waschsalons, Tierbedarfsläden und der Großhandel.

In der Fußgängerzone Westenhellweg in der Innenstadt von Dortmund werden ab Mittwoch (16. Dezember) zahlreiche Geschäfte dicht haben.

Erneut schließen müssen hingegen Friseure. Kosmetiker, Massagesalons und Tattoo-Studios bleiben dicht. Markus Söder (CSU) wies auf der Pressekonferenz daraufhin, dass der 10. Januar als Ende des Lockdowns zunächst genannt worden sei, man aber auf die Infektionslage Anfang des Jahres schauen müsste, ob dies auch so bleibe.

Coronavirus in NRW: Ministerpräsident Armin Laschet will um 12.30 Uhr über Beratungen informieren

Update, Sonntag (13. Dezember), 12 Uhr: NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) informiert die Bewohner des Bundeslandes um 12.30 Uhr über die Beratungen zwischen Bund und Länder.

Corona-Beratungen über Lockdown schon beendet - Pressekonferenz von Angela Merkel

Update, Sonntag (13. Dezember), 11.15 Uhr: Die Beratungen zwischen Bund und Ländern über den Corona-Lockdown sind beendet. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) informiert in einer Pressekonferenz über die Beschlüsse.

Ab Mittwoch (16. Dezember) tritt der harte Lockdown in Kraft. Das Ziel bleibt, wie Angela Merkel sagt, dass das Gesundheitssystem nicht überlastet wird. „Wir sind zum Handeln gezwungen“, sagt die Bundeskanzlerin.

Die Beratungen zwischen Bund und Ländern sind beendet.

Angela Merkel appelliert auch noch einmal an die Menschen. Man solle sich an die Corona-Regeln halten. Für die Mitarbeiter des Gesundheitssystems hat sie noch einen speziellen Dank auf der Pressekonferenz abgegeben. Es werden sehr schwere Feiertage besonders für all die Mitarbeiter in Krankenhäusern und andere Einrichtungen - dafür könne man sich nur bedanken.

Coronavirus-Lockdown: Einschränkungen an Weihnachten, Verkauf von Böllern gestoppt

Update, Sonntag (13. Dezember), 10.45 Uhr: Weihnachten sollen die Menschen feiern. Aber in diesem Jahr wird das Fest aufgrund der Corona-Krise anders ausfallen. Generell gilt: Treffen sollen sich auf maximal fünf Personen und zwei Haushalte beschränken. Kinder bis zum 14. Lebensjahr zählen nicht.

Armin Laschet will einen schnellen Lockdown für Deutschland und NRW.

Doch: Je nach Infektionsgeschehen können Bundesländer vom 24. bis zum 26. Dezember Ausnahmeregelungen in der Coronavirus-Pandemie treffen. Menschen sollen sich vor Weihnachten, wenn möglich, in eine Art Schutzwoche begeben.

Silvester wird 2020 ins Wasser fallen. Bundeskanzlerin Angela Merkel und die Länderchefs wollen ein An- und Versammlungsverbot an Silvester und Neujahr durchsetzen. Der Verkauf von Feuerwerk soll in diesem Jahr nicht stattfinden.

Coronavirus in NRW: Städten und Landkreisen droht Ausgangssperre - Einzelhandel als Streitpunkt?

Update, Sonntag (13. Dezember), 10 Uhr: Die Beratungen zwischen Bund und Länder zum harten Lockdown in der Corona-Krise laufen. Doch was wird heute beschlossen? Angeblich herrsche bei den meisten Punkten Einigkeit. Lediglich beim Thema Einzelhandel würde es laut Bild wohl noch Beratungsbedarf geben.

Angeblich soll es ab einem Inzidenzwert von 200 und bei einem „diffusem Infektionsgeschehen“ zu Ausgangssperren kommen. Schul- und Kita-Kinder sollen, wenn möglich, zu Hause bleiben. Die Präsenzpflicht soll im Bundesgebiet ausgesetzt werden. In NRW wird es schon ab Montag (14. Dezember) keine Präsenzpflicht an den Schulen mehr geben. Das hat NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) schon am Freitag verkündet.

Doch was passiert mit dem Einzelhandel? Die Geschäfte werden angeblich ab Mittwoch (16. Dezember) schließen. Die Ausnahmen in der Corona-Krise sind klar: Geschäfte wie Supermärkte, Tankstellen oder Apotheken bleiben geöffnet. Verschiedene Handelsverbände kritisierten die geplante Schließung des Einzelhandels und baten, diese noch einmal zu überdenken.

Coronavirus: Robert Koch-Institut veröffentlicht neue Infektionszahlen

Update, Sonntag (13. Dezember), 9 Uhr: Am Samstag hat es insgesamt 20.200 Neuinfektionen gegeben. 321 Menschen sind verstorben. Die sogenannte 7-Tage-Inzidenz liegt bei 169,1 (Fälle pro 100.000 Einwohnern in den vergangenen sieben Tagen).

In NRW hat es 4.005 Neuinfektionen und 33 Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gegeben. Aktuell hat Duisburg eine Inzidenz von 205,1. Herne (199,4), Bonn (197,2), Gelsenkirchen (194,9) und der Oberbergische Kreis (193,7) liegen dahinter.

Corona-Gipfel mit Angela Merkel am Sonntag (13. Dezember)

Update, Samstag (12. Dezember), 21.49 Uhr: Am Sonntag stehen für Bund und Länder wichtige Entscheidungen an. Es geht um die Frage, wie der wohl flächendeckende Lockdown in Deutschland ausgestaltet wird. Um 10 Uhr beginnen die Gespräche in einer Video-Schalte, an der auch Angela Merkel teilnimmt. Danach will die Bundeskanzlerin vor die Presse treten. Wann das genau ist, ist noch unklar. Erwartet werden die ersten Ergebnisse für den Nachmittag oder den frühen Abend.

Indes sind bereits erste Details der Vorgespräche durchgesickert. So soll der „harte“ Lockdown noch vor Weihnachten kommen. Das sagte der baden-württembergische Regierungschef Winfried Kretschmann (Grüne) nach einer Corona-Schalte mit Merkel und den Ministerpräsidenten der Union. Auch NRW-Ministerpräsident Armin Laschet sprach sich für möglichst rasche Maßnahmen aus.

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder forderte unterdessen, erste Maßnahmen müssten bereits vor der Wochenmitte ergriffen werden.

Kein Corona-Chaos trotz Lockdown-Ankündigung für NRW

Update, Samstag (12. Dezember), 20.38 Uhr: Das befürchtete Corona-Chaos in den Innenstädten von NRW ist trotz des bevorstehenden Lockdowns ausgeblieben. In Münster etwa sprach die Polizei am Samstag von einer überschaubaren Lage. Auch in Köln habe es laut einer Stadtsprecherin bis zum frühen Nachmittag keine besonderen Vorkommnisse gegeben.

Überall in NRW waren am Samstag Polizei und Ordnungsämter mit starken Kräften in den Städten unterwegs gewesen, um Ansammlungen zu verhindern. In Köln sei die Innenstadt zwar voll gewesen, aber ohne Chaos. In Düsseldorf sei am Samstag laut Angaben einer Stadtsprecherin normal bis wenig los gewesen.

In Dortmund ist der befürchtete Ansturm vor dem Lockdown ausgeblieben, wie die Ruhr Nachrichten berichten. Auf dem Westenhellweg sei es am Samstag zwar voll gewesen, aber nicht so voll, dass das Ordnungsamt hätte eingreifen müssen.

Coronavirus in NRW: Armin Laschet hat Pläne für Lockdown im Dezember

Update, Samstag (12. Dezember), 19.22 Uhr: Am Sonntag wollen Bund und Länder konkrete weitere Schritte für einen flächendeckenden Lockdown in Deutschland besprechen. Immer mehr Pläne sickern bereits durch. In NRW hat Armin Laschet ziemlich konkrete Vorstellungen für den härteren Lockdown. Sie betreffen vor allem die Schulen und den Einzelhandel.

7-Tages-Inzidenz in NRW: Wert will nicht richtig sinken

Update, Samstag (12. Dezember), 19.53 Uhr: Um zu verstehen, warum Wissenschaft und Politik in großen Teilen auf einen strengeren Lockdown pochen, ist ein Blick auf die Entwicklung der 7-Tages-Inzidenz in NRW wichtig.

In etwa seit September hat sich dieser Wert stetig gesteigert bis zum vorläufigen Höhepunkt Anfang November. Dann begann der sogenannte Lockdown-Light - und die 7-Tages-Inzidenz sank bis Anfang Dezember stetig. Seitdem jedoch steigt der Wert wieder, mehr Menschen stecken sich mit dem Coronavirus an.

Um diesen Negativ-Trend zu stoppen, scheinen härtere Maßnahmen unausweichlich.

Virologe aus NRW: Corona-Risiko in Arbeitsplatz-Pausen ist hoch

Update, Samstag (12. Dezember), 17.45 Uhr: In den Pausen am Arbeitsplatz ist das Risiko für eine Ansteckung mit dem Coronavirus offenbar besonders hoch. Zu dieser Erkenntnis ist der Essener Virologe Ulf Dittmer gekommen.

Der Direktor des Instituts für Virologie des Universitätsklinikums Essen sagte, über dieses Thema werde zu wenig gesprochen. Als Gegenmaßnahme schlug Dittmer vor, Pausen allein zu machen oder mit nur wenigen Personen. Auch seien noch mehr Home-Office-Konzepte nötig.

Dortmund meldet steigende Corona-Zahlen

Update, Samstag (12. Dezember), 16.30 Uhr: Die Stadt Dortmund hat am Samstag 181 neue Corona-Infizierte gemeldet. Das sind neun mehr, als vor einer Woche, als 172 Neuinfizierte gemeldet worden waren. Aktuell sind 2033 Menschen in Dortmund mit dem Coronavirus infiziert.

Mit den neu dazugekommenen Infiziertenzahlen liegt die Stadt laut eigenen Angaben bei einer 7-Tages-Inzidenz von 187,8. Vor einer Woche lag diese Zahl noch bei 162 am Samstag (5. Dezember) und 154 am Sonntag (6. Dezember).

Zurzeit werden in Dortmund 139 Corona-Patienten stationär behandelt (Vorwoche: 132), darunter 28 intensivmedizinisch (Vorwoche: 34), davon wiederum 16 mit Beatmung (Vorwoche: 25).

Die Stadt meldet zudem zwei weitere Corona-Tote:

  • Eine 84-jährige Frau, die am 5. Dezember ins Krankenhaus gekommen war,
  • Ein 87-jähriger Mann, der am 10. Dezember stationär aufgenommen wurde.

Corona: Viele Ärzte melden sich für Arbeit in Impfzentren in NRW

Update, Samstag (12. Dezember), 16.30 Uhr: An Fachpersonal in den Impfzentren in NRW wird es zum Start der Massenimpfungen offenbar nicht fehlen. Die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) meldet 8000 Registrierungen von Ärzten und medizinischem Fachpersonal. „Das ist schon sehr gut. Wir hoffen aber, dass es noch mehr werden.“ Mehr als die Hälfte davon seien Ärzte, sagte Sprecherin Vanessa Pudlo der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Derzeit ist für Ärzte in NRW-Impfzentren ein Stundenlohn in Höhe von 150 Euro geplant.

Kritik an NRW-Schulministerium wegen Corona-Konzept

Update, Samstag (12. Dezember), 16 Uhr: Harald Willert, Vorsitzender der Schulleitungsvereinigung, kritisiert das NRW-Schulministerium in der Coronavirus-Krise. Vor allen Dingen geht es um die Kurzfristigkeit und den Zeitpunkt der Aussetzung der Präsenzpflicht in den Schulen.

Coronavirus in NRW: Schulministerium hat kein Konzept - nur Deutungshoheit

Es sei in der aktuellen Corona-Lage schön gewesen, wenn man die drastischen Änderungen nicht wieder zu einem ungünstigen Zeitpunkt erfahren hätte. Zahlreiche Schüler und Lehrer seien bereits auf dem Weg nach Hause gewesen. Der Vorsitzende der Schulleitungsvereinigung sprach heute in der Radiosendung Morgenecho im WDR5.

Das Problem aus Sicht von Harald Willert: Die Schüler hätten kaum Materialien. Zudem würde es an Kommunikationswegen mangeln, um am Wochenende kurzfristig den Distanzunterricht zu organisieren.

Hart in der Kritik. NRW-Schulministerin Yvonne Gebauer.

„Es gibt keine Strategie, es gibt keine Konzepte. Es gibt nur Deutungshoheit“, sagt Harald Willert. Auch die Oppositionspartei SPD kritisierte am Freitag (11. Dezember) insbesondere NRW-Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) und forderte den Rücktritt.

Update, Samstag (12. Dezember), 14.50 Uhr: Laut dpa gebe es in Köln zwar ebenfalls lange Schlangen vor Geschäften. Allerdings habe es bis jetzt keine besonderen Vorkommnisse oder Verstöße gegen die Corona-Regeln gegeben.

In Düsseldorf würden ab dem Nachmittag auch noch Polizeikräfte das Ordnungsamt unterstützen. Auch aus Münster gibt es bisher nur die Information: Voll, aber regelkonform.

Coronavirus in NRW: Volle Innenstädte sorgen für Dauereinsatz von Ordnungsamt und Polizei

Update, Samstag (12. Dezember), 14.40 Uhr: Wie rp-online.de berichte, ist der große Andrang in Düsseldorf bis jetzt ausgeblieben.

Update, Samstag (12. Dezember), 13.40 Uhr: Die Innenstädte sind am heutigen Samstag voll. Laut mehrerer Medien bilden sich vor den Geschäften, beispielsweise in Dortmund, lange Schlangen.

Coronavirus in NRW: Handelsverband Deutschland (HDE) kritisiert mögliche Ladenschließungen

Der Handelsverband Deutschland (HDE) fordert derweil staatliche Hilfen für den Einzelhandel. Das möglicherweise ausbleibende Weihnachtsgeschäft würde zahlreichen kleinen und mittelständischen Einzelhandelsunternehmen in der Corona-Krise den Ruin treiben. Die Ladenschließungen seien nicht verhältnismäßig.

„Der Handel ist kein Infektionshotspot. Die Branche hat in den vergangenen Wochen und Monaten deutlich bewiesen, dass sicheres Einkaufen unter Einhaltung der Hygiene- und Abstandsvorschriften auch in Pandemie-Zeiten möglich ist“, sagt HDE-Präsident Josef Sanktjohanser in einer Mitteilung des Verbandes.

Update, Samstag (12. Dezember), 12.30 Uhr: NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) war zu Gast beim Kölner Treff und äußerte sich über die aktuelle Coronavirus-Situation. Man würde das alles jetzt machen, damit es im Januar und Februar besser werde. Das Infektionsniveau müsse jetzt gesenkt werden, so Armin Laschet.

Coronavirus-Pandemie in NRW: Möglich, dass Geschäfte ab Mittwoch schließe

Eine der brennendsten Fragen konnte der Ministerpräsident nicht beantworten. Wann schließen die Geschäfte? „Ich wollte hier nicht in einem Wettbewerb einsteigen“, so Armin Laschet. Aber es müsse schnell geschehen.

Ersten Gerüchten zufolge sollen Bund und Länder allgemeine Geschäftsschließungen ab Mittwoch (16. Dezember) präferieren. Sicher ist das aber noch nicht.

Update, Samstag (12. Dezember), 12 Uhr: Wie die dpa berichtet, ist der Aufbau der Impfzentren im Bundesland Nordrhein-Westfalen fast beendet. Demnach sind alle 53 Orte, an denen sich Menschen gegen das Coronavirus impfen können, am 15. Dezember einsatzbereit. Was noch fehlt: Der Impfstoff.

Die Impfzentren in NRW sind fast einsatzbereit. Was noch fehlt: Der Impfstoff.

Update, Samstag (12. Dezember), 9.45 Uhr: 28.438 Neuinfektionen – das ist die Zahl, die das Robert Koch-Institut (RKI) für den heutigen Tag meldet. 496 Menschen sind am oder mit dem Coronavirus verstorben. Deutschland hat aktuell eine Inzidenz von 163,8 (Fälle auf 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen).

Coronavirus in NRW: Robert Koch-Institut veröffentlicht neue Zahlen

In NRW sind heute 5.468 Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet worden. Insgesamt zwölf Landkreise und Städte überschreiten eine Inzidenz von 200 – dazu gehören: Lippe, Solingen, Minden-Lübbecke, Wuppertal, Hagen, Herne, Remscheid, Duisburg, Recklinghausen, Unna, Düren und Mülheim an der Ruhr.

Update, Samstag (12. Dezember), 8.30 Uhr: Heute rechnet das NRW-Gesundheitsministerium mit einem Ansturm auf die Innenstädte. Armin Laschet (CDU) kündigte am Freitag (11. Dezember) einen harten Lockdown an – inklusive Geschäftsschließungen. Viele Menschen dürften heute, so die Vermutung, den Tag noch einmal nutzen, um Geschenke für das in zwei Wochen stattfindende Weihnachtsfest zu kaufen.

Coronavirus in NRW: baldiger Lockdown - Ansturm auf die Innenstädte befürchtet

Das NRW-Gesundheitsministerium hatte angekündigt, verstärkt zu kontrollieren und sendet einen Appell an die Bevölkerung. Man solle sich an die Regeln halten. Der Einzelhandel dürfe nicht zu einem zusätzlichen Infektionsbeschleuniger werden. Was vor Samstag (12. Dezember) in NRW passiert ist, kann im alten Live-Ticker von RUHR24.de nachverfolgt werden.

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