Live-Ticker zur Covid-19-Pandemie

Corona: Mehr Neuinfektionen +++ aber sinkende Inzidenz in NRW

Die Corona-Pandemie hat Deutschland weiterhin fest im Griff. Beim Gipfel am Mittwoch (3. März) haben sich Bundeskanzlerin Merkel und die Ministerpräsidenten auf erste Lockerungen geeinigt. Alle News zu Corona in NRW im Live-Ticker von RUHR24.

Dieser Ticker wird nicht länger aktualisiert. Alle neuen Entwicklungen rund um das Coronavirus in NRW gibt es im neuen Live-Ticker.

Stadt/KreisInzidenzwert, 4. März
Dortmund66,3 (+2,9)
Bochum47,0 (-6,1)
Duisburg76,6 (-11,2)
Essen54,9 (-1,7)
Gelsenkirchen75,5 (+0,8)
Kreis Recklinghausen55,5 (-4,6)
Kreis Unna68,4 (-1,5)

Corona: Spitzenreiter in NRW bei Inzidenz-Werten

Update, Donnerstag (4. März), 08.20 Uhr: Auch wenn die Inzidenz in NRW minimal gesunken ist, kann man eher von einer Stagnation sprechen. Seit einigen Tagen liegt der 7-Tage-Wert bei etwas über 60. Und noch immer gibt es einige Landkreise, die als Corona-Hotspot gelten und der Wert über 100 liegt. Das ist unter anderem der Märkische Kreis (119,2), Hagen (107,6), Solingen (101,1) und der Kreis Düren (118,3).

Im Märkischen Kreis hat man auch eine mögliche Erklärung für die hohen Corona-Zahlen: Aufgrund der steigenden Zahlen habe man in dieser Woche noch einmal deutlich mehr getestet. Mobile Teams waren unterwegs, um Corona-Tests bei möglichen Kontaktpersonen durchzuführen. Auch die britische Corona-Mutante würde ihren Teil dazu beitragen. Aktuell geht man davon aus, dass kanpp 50 Prozent B.1.1.7 zuzuordnen sind.

Nur ein Kreis in NRW hat es bislang unter die 35er-Marke geschafft. Der 7-Tage-Wert im Landkreis Coesfeld liegt aktuell bei 21,8. Bielefeld, Steinfurt, Münster, Warendorf, Lippe, Paderborn, Bochum, Mülheim an der Ruhr, Wesel, Viersen und Mönchengladbach sowie der Rhein-Sieg-Kreis und Bonn haben bereits die 50er-Marke unterschritten.

Lockerungen nach Corona-Gipfel: Das haben Angela Merken und die Ministerpräsidenten beschlossen

Update, Donnerstag (4. März), 06.45 Uhr: Die Bund-Länder-Konferenz am Mittwoch (3. März) dauerte bis spät am Abend, erst dann trat die Kanzlerin vor die Presse, um über die aktuellen Beschlüsse zu informieren. „Wir stehen an einer neuen Phase, in der wir nicht mit Sorglosigkeit, aber mit berechtigten Hoffnungen reingehen können“, sagte Angela Merkel. Der Weg aus der Pandemie sei das Impfen.

Die Politiker einigten auf stufenweise Lockerungen der Corona-Beschränkungen. Nun können Läden, Museen, Zoos, botanische Gärten und Gedenkstätten unter Auflagen wieder öffnen, sollte die 7-Tage-Inzidenz unter 100 liegen. Sinkt der Wert unter 50, sollen die Öffnungen erleichtert werden. Der Lockdown wird dennoch bis zum 28. März verlängert. Alle weiteren Lockerungen und Beschlüsse des Corona-Gipfels gibt es hier.

Corona in Deutschland: Sinkende Inzidenz in NRW – aber viele Neuinfektionen

Update, Donnerstag (4. März), 06.20 Uhr: Innerhalb der letzten 24 Stunden kamen bundesweit 11.912 neue Coronafälle dazu. Das meldete das Robert Koch-Institut (RKI) auf Basis der Informationen, die aus den Gesundheitsämtern vorliegen. Daraus ergibt sich eine 7-Tage-Inzidenz von 64,7, was ein erneuter Anstieg um 0,7 bedeutet.

Für Nordrhein-Westfalen wurden 2.473 neue Coronafälle gemeldet. Die Inzidenz liegt bei 62,8. Obwohl die heutigen Fallzahlen einen deutlichen Anstieg verzeichnen, ist der Wert erneut minimal (-0,2) gesunken.

Corona-Gipfel: Neue Regeln bei privaten Treffen in NRW und Deutschland beschlossen

Update, Mittwoch (3. März), 21.35 Uhr: Beim Corona-Gipfel von Bund und Ländern wurden neue Regeln für private Treffen beschlossen. Ab Montag (8. März) dürfen sich demnach auch in NRW wieder zwei Haushalte treffen. Das sollen Bundeskanzlerin Angela Merkel und die Ministerpräsidenten der 16 Bundesländer am Abend beschlossen haben. Maximal sollen die Treffen aber auf maximal 5 Personen beschränkt sein, Kinder bis 14 Jahren ausgenommen. Über einen regionalen Inzidenzwert von 100 soll die Lockerung zurückgenommen werden – dann sind, wie bislang, nur Treffen zu Zweit erlaubt.

Corona in NRW: Klinik-Chef aus Dortmund sieht Fortschritte – aber keine Entwarnung

Update, Mittwoch (3. März), 21.17 Uhr: Obwohl der Inzidenzwert nur leicht steigt, sieht ein Klinik-Chef aus Dortmund noch keinen Anlass für Entwarnung in der Corona-Pandemie. Er hofft auf die neuen Impfstoffe und setzt auf neue Behandlungen im Kampf gegen Covid-19.

Coronavirus in NRW: Ausbruch bei Westfleisch in Hamm – 36 Infizierte, 360 in Quarantäne

Update, Mittwoch (3. März), 20.05 Uhr: Bei Westfleisch in Hamm hat es einen größeren Corona-Ausbruch gegeben. Das berichtet Radio Lippewelle heute. Insgesamt sollen bislang 36 Mitarbeiter des Werks in Uentrop infiziert sein, zehn davon mit der hochansteckenden britischen Variante. 360 Angestellte in drei Wohnkomplexen stehen demnach unter Quarantäne.

Die Stadt will den Ausbruch bei Westfleisch durch Schnelltests der mehr als 1.200 Mitarbeiter möglichst schnell eindämmen. Bereits zuvor war es bei Westfleisch zu zahlreichen Infektionen mit Covid-19 gekommen, unter anderem an den Standorten Coesfeld und Oer-Erkenschwick.

Coronavirus in NRW: Lockdown in Deutschland wird bis Ende März verlängert

Update, Mittwoch (3. März), 19.32 Uhr: Der Lockdown in Deutschland wird bis Ende März verlängert. Darauf haben sich Bundeskanzlerin Angela Merkel und die Ministerpräsidenten beim Corona-Gipfel geeinigt.

Corona in NRW: Inzidenzwert in Bochum deutlich gesunken – jetzt unter Grenzwert

Update, Mittwoch (3. März), 19.10 Uhr: Der Inzidenzwert in Bochum ist deutlich gesunken. Nach Angaben der Stadt liegt er derzeit bei 47,4 – und damit deutlich unter dem Grenzwert von 50. Die Zahl der Neuinfektionen stieg um 41 auf insgesamt fast 10.700 Fälle. 54 (-3) Bochumer liegen wegen Covid-19 im Krankenhaus, zwei starben zuletzt an der Infektion.

Mittlerweile wurden 37.288 Menschen in Bochum gegen Covid-19 geimpft, 845 mehr als am Vortag. Ungeachtet dessen wollen dort heute Impfgegner demonstrieren. Ähnlich wie bei einer „Querdenken“-Demo in Dortmund vergangene Woche, bringen sich auch dort bereits Gegendemonstranten mit Fahrrädern in Stellung.

Corona in NRW: Infektionen mit britischer Virusvariante (B.1.1.7) in Düsseldorf nehmen erstmals ab

Update, Mittwoch (3. März), 18.45 Uhr: Der Anteil der Neuinfektionen mit der britischen Variante des Coronavirus nimmt in der NRW-Landeshauptstadt Düsseldorf erstmals ab. Das sagte eine Sprecherin der Stadt am Mittwoch gegenüber der dpa. Demnach liege der Anteil der B.1.1.7 genannten Virus-Mutante bei nur noch 40,5 Prozent der Neuinfektionen. Zuvor waren es noch 49 Prozent gewesen.

Ob das ein Hinweis auf eine Trendumkehr sein kann, ist unklar. Zuletzt hatte der renommierte Virologe der Berliner Charité, Christian Drosten, im NDR gesagt, die Variante sei bei konsequenter Umsetzung „ganz normaler Maßnahmen“ noch beherrschbar. Zuletzt hatte der Fall einer Arzthelferin aus Düsseldorf für Aufsehen gesorgt: Sie war krank zur Arbeit gekommen und hatte Kontakt zu bis zu 600 Menschen. Später wurde sie positiv auf die hochansteckende britische Variante getestet.

Coronavirus in NRW: Regeln für private Treffen könnten bei Gipfel gelockert werden

Update, Mittwoch (3. März), 17.45 Uhr: Beim Corona-Gipfel am Abend wird auch über neue Regelungen für private Treffen in NRW beraten. Als sicher gilt, dass der Lockdown bis Ende März verlängert wird. Dennoch könnten sich ab Montag (8. März) mehr Menschen treffen können. Eine „Notbremse“ ist laut Beratungsvorlage ab einem regionalen 7-Tages-Inzidenzwert von 100 oder mehr angedacht.

Coronavirus-Update: Inzidenzwert in Dortmund steigt weiter an – zwei weitere Todesfälle

Update, Mittwoch (3. März), 17.25 Uhr: In Dortmund geht der Trend bei den Infektionszahlen in die falsche Richtung: Mit 75 Neuinfektionen meldet die Stadt 16 mehr als am Vortag. Der Inzidenzwert steift somit voraussichtlich auf 67,3 (+2,5). Insgesamt sind in Dortmund derzeit nachweislich 719 (-2) Menschen mit Covid-19 infiziert. 123 (+1) davon werden im Krankenhaus behandelt.

Zwei weitere Patienten haben die Infektion leider nicht überlebt: Nach Angaben der Stadt sind eine 87-Jährige und ein 79-Jähriger im Krankenhaus gestorben. Zudem steigt die Zahl der Infektionen mit der britischen Virusvariante weiter an. Mittlerweile wurde sie bei 172 Menschen in Dortmund nachgewiesen – 6 mehr als am Vortag.

Coronavirus in NRW: Armin Laschet (CDU) plädiert bei Corona-Gipfel für „vorsichtige Öffnungen“

Update, Mittwoch (3. März), 16.55 Uhr: NRW-Ministerpräsident will sich beim aktuell laufenden Corona-Gipfel für Lockerungen aussprechen. Das kündigte er bereits am Dienstag an. Grundlage seien neben dem Blick auf die Inzidenzwerte diese drei Bausteine:

  • Testen
  • Impfen
  • digitale Lösungen

Damit habe man „die Möglichkeit, zu vorsichtigen Öffnungen zu kommen“, sagte Laschet im WDR zur Perspektive für die nächsten Monate. Es wird erwartet, dass Laschet noch am Abend bei einer Pressekonferenz über den Weg aus dem Lockdown informiert. Wann das sein wird, ist derzeit noch unklar.

Coronavirus in NRW: Fußball-Profi Florian Wirtz von Bayer 04 Leverkusen positiv auf Covid-19 getestet

Update, Mittwoch (3. März), 15.30 Uhr: Florian Wirtz (17), Mittelfeldspieler des Fußball-Bundesligisten Bayer 04 Leverkusen, ist am Dienstag positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das teilt der Verein auf seiner Internetseite mit. Die Infektion sei beim obligatorischen Test der Lizenzspieler und des Betreuerstabs festgestellt worden, heißt es vom NRW-Klub.

Der Fußball-Profi Florian Wirtz (links) ist positiv auf das Coronavirus getestet worden.

Florian Wirtz ist in Quarantäne, alle anderen Personen seien negativ getestet worden. Bei der 1:2-Niederlage am Sonntag (28. Februar) gegen den SC Freiburg hatte Wirtz noch 90 Minuten durchgespielt. Mindestens beim Spiel am Samstag (6. März) gegen Borussia Mönchengladbach wird er wohl fehlen.

Corona-Gipfel mit Kanzlerin Angela Merkel und den Ministerpräsidenten gestartet

Update, Mittwoch (3. März), 15.10 Uhr: Der Corona-Gipfel mit Bundeskanzlerin Angela Merkel und den Ministerpräsidenten der Länder ist vor rund einer Stunde gestartet. Darin wird verhandelt, wie die Öffnungsperspektive für Deutschland und NRW in der Pandemie aussehen soll. Erste Zwischenergebnisse werden bereits am späten Nachmittag erwartet.

Coronavirus: Deutsche Wissenschaftler forschen an Corona-Impfung per Nasenspray

Update, Mittwoch (3. März), 13.43 Uhr: Wird der Corona-Impfstoff demnächst per Nasenspray verabreicht? Ein Team deutscher Wissenschaftler forscht aktuell an der kuriosen Alternative zur Spritze.

Corona: Einzelhandel legt Öffnungsstrategie vor

Update, Mittwoch (3. März), 12.50 Uhr: Vor der heutigen Bund-Länder-Konferenz appelliert der Einzelhandel an die Politik, die Geschäfte ab 8. März wieder öffnen zu dürfen. Wie das funktionieren soll, hat die Initiative Das Leben gehört ins Zentrum, ein Zusammenschluss aus Händlern, in einem Konzept dargelegt.

Der Vorschlag orientiert sich an der Entwicklung der Inzidenz, der Intensivbetten-Belegung (auf Basis des RKI) und der Kundenanzahl pro Quadratmeter. Man wisse inzwischen, dass der Einzelhandel kein Infektionsherd sei und das vorgeschlagene Konzept „Click & Meet“ wäre kein adäquater Ersatz. Es würde in der Regel mehr Betriebskosten mitbringen als Einnahmen generiert werden könnte.

Corona-Hotsspots in NRW: Wo die Inzidenz noch über 100 liegt

Update, Mittwoch (3. März), 12.15 Uhr: Von Corona-Hotspots, also Städte oder Kreise, in denen die 7-Tage-Inzidenz über 100, 150 oder noch höher ist, ist im Großen und Ganz aktuell weniger die Rede. In vielen Teilen Deutschlands und auch NRW ist der Wert in den letzten Wochen kontinuierlich gesunken und liegt unter der 100er-Marke.

Auch wenn die Inzidenz derzeit bei rund 60 stagniert, scheint die Lage in einigen NRW-Kreisen weiter kritisch zu sein. So meldet der Märkische Kreis die höchste Inzidenz im Bundesland mit einem Wert von 124,1. Und auch der Kreis Düren (119,8) sowie die Städte Solingen (113,7) und Hagen (108,1) gehören weiterhin zu den Corona-Hotspots.

Corona in NRW: Grundschüler klagen gegen Präsenzunterricht

Update, Mittwoch (3. März), 11.45 Uhr: Über die Rückkehr in die Schule und die Wiederaufnahme des Präsenzunterrichts wurde vielfach diskutiert, bis man sich letztendlich dazu entschlossen hatte, die Schulen für Grundschüler und Abschlussklassen ab dem 22. Februar wieder zu öffnen. Das scheint nicht allen zu gefallen. So sollen Schüler der 1. und 3. Klasse einer Grundschule in Düsseldorf haben Angst vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus und wehren sich gegen den Präsenzunterricht

Dem gegenüber steht ebenfalls eine Klage von zwei Schülern aus dem Münsterland. Sie hatten die Rückkehr zum Präsenzunterricht auch für die anderen Jahrgangsstufen am Gymnasium gefordert. Zudem muss das Oberverwaltungsgericht in Münster über mehrere Klagen entscheiden, die sich gegen das Tragen einer Maske im Unterricht an Grundschulen richten. Noch hat das Gericht in keinem der Fälle eine Entscheidung getroffen.

Coronavirus: Wöchentliche Schnelltests in Kita und Schule geplant

Update, Mittwoch (3. März), 10.45 Uhr: Aus der Entwurfsvorlage für die heute Bund-Länder-Konferenz geht ebenfalls hervor, dass die Regierung plant in Schulen und Kitas einmal pro Woche kostenlos Corona-Schnelltests durchführen zu wollen. Das gelte für das gesamte Personal sowie die Schüler, die am Präsenzunterricht teilnehmen. Gleiches plane man auch für Unternehmen. Sie sollen aufgefordert werden, ihren Mitarbeitern pro Woche mindestens einen kostenlosen Schnelltest anzubieten. Das sei für einen umfassenden Infektionsschutz erforderlich.

Corona in NRW: Laschet fordert mehr digitale Möglichkeiten

Update, Mittwoch (3. März), 10.15 Uhr: NRW-Ministerpräsident Armin Laschet fordert einen Ausbau der digitalen Möglichkeiten im Kampf gegen die Corona-Pandemie. Das sagte der Politiker im ARD-Morgenmagazin. Er könne sich unter anderem vorstellen, mehr Apps in der Gastronomie einzusetzen, um Kontakte besser rückverfolgen zu können. Außerdem sprach er über neue Wege beim Impfen und Testen, die heute in der Bund-Länder-Konferenz angegangen werden sollen. „Nicht alles pauschal schließen - das ist der Wechsel, den wir heute machen“, so Laschet. Wie genau die neuen Wege aussehen, sagte er allerdings nicht.

Coronavirus: Weitere Details zum heutigen Gipfel-Treffen bekannt

Update, Mittwoch (3. März), 9.45 Uhr: Nach und nach sickern immer mehr Details zu dem heutigen Gipfel-Treffen von Bund und Ländern durch. Kurz vor dem Start der Konferenz wurde nun ein weiterer Beschlussentwurf bekannt, der unter anderem n-tv vorliegt. Aus dem Entwurf geht hervor, dass künftig die geplante „Notbremse“ für Lockerungen bei einer Inzidenz von 100 in Kraft tritt.

Zudem wurde der Beschluss um einen fünften Öffnungsschritt erweitert. Hieß es in der Fassung von Dienstag (2. März) noch, dass in einem vierten Schritt Außengastronomie, Kulturinstitutionen und Sportstätten öffnen dürfen, wenn die Inzidenz in einer Region 14 Tage stabil bei oder unter 35 liegt. In dem aktuellen Entwurf wurden die Pläne nun um einen fünften Öffnungsschritt ergänzt, der vorgibt, dass Freizeitveranstaltungen mit bis zu 50 Teilnehmern möglich sein sollen, wenn die Inzidenzen 14 Tage nach dem vierten Öffnungsschritt sich nicht verschlechtern und unter 35 liegen.

Corona in NRW: „Brititsche Mutante um die Ohren fliegt“ – Experte warnt

Update, Mittwoch (3. März), 9.15 Uhr: Christian Karagiannidis, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Internistische Intensivmedizin und Notfallmedizin (DGIIN) sprach am Mittwoch im WDR über seine Sorgen vor der Ausbreitung der britischen Corona-Mutation. Er habe Angst, „dass uns diese britische Mutante um die Ohren fliegt.“ Er halte es weiterhin für extrem wichtig, dass die Menschen die Maske tragen und diese vor allem auch richtig sitzt – dann könne man über eine Lockerung des Lockdowns in Maßen nachdenken, so der Arzt aus Köln. „Wir können sicherlich zu einem gewissen Grad selbst sowas wie Läden eröffnen, aber was wir brauchen, ist eine extreme Disziplin“

Corona-Impfung: Länder wollen gegen Astrazeneca-Rückstau vorgehen

Update, Mittwoch (3. März), 8.50 Uhr: Der Wirbel um den Astrazeneca-Impfstoff ebbt nicht ab. So war zunächst der Impfstart mit dem britischen Vakzin schleppend verlaufen, dann gab es Sorge um die Wirksamkeit des Corona-Impfstoffs – und nun kommen die Länder scheinbar nicht hinterher, den Impfstoff zu verabreichen. Insgesamt 3,2 Millionen Impfdosen von AstraZeneca sollen bis Donnerstag an die Bundesländer geliefert werden.

Bislang wurden bis Montag laut dem RKI allerdings nur 514.000 Impfungen verabreicht. Ziehen die Länder hier das Tempo nicht an, könnten bald Millionen Astrazeneca-Impfungen auf der Halde liegen, wie der Tagesspiegel berichtet. In NRW hat man sich daher schon überlegt, Grundschullehrer, Kita-Erzieher und Streifenpolizisten eine Impfeinladung zu schicken. „Wir wollen halt einfach impfen was das Zeug hält“, so NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU).

Und das der Plan aufgehen könnte, zeigt Krefeld in NRW: Hier wurden am Dienstag kurzfristig 600 Menschen von Schulen und Kitas mit nicht eingeplanten Impfdosen geimpft – sechs Tage vor dem offiziellen Start der Impfgruppe.

Coronavirus: Nach dm bringen noch andere Discounter Selbsttests ins Angebot

Update, Mittwoch (3. März), 8.15 Uhr: Nachdem dm es vorgemacht hat, ziehen nun auch andere Supermärkte, Drogerien und Discounter nach und bringen Corona-Selbsttests für zu Hause ins Angebot. So kündigten Aldi und Edeka an, die Selbsttests bald verkaufen zu wollen. Rossmann hingegen will noch ein „entsprechendes Angebot“ abwarten, Lidl machte dazu keine Aussage. Ab wann es die Corona-Selbsttests aber im Einzelhandel geben wird, ist noch nicht klar. Einzig dm kündigte ein konkretes Verkaufsdatum an.

Corona in NRW: Gastronomie will gegen Lockdown-Verlängerung klagen

Update, Mittwoch (3. März), 8.00 Uhr: Nachdem bereits erste Details zur Bund-Länder-Konferenz am Mittwoch bekannt wurden, zeichnet sich ab, dass es zu einer Verlängerung des Lockdowns bis zu den Osterferien kommen könnte. Wie der WDR berichtet, will der nordrheinische Hotel- und Gaststättenverband dagegen klagen, sollte die Gastronomie erst in einem vierten Schritt im Außenbereich öffnen dürfen. Es brauche konkrete Strategien, die eine dauerhafte Öffnung aller gastgewerblichen Betriebe ermöglichen, teilte der Verband mit.

Corona in Deutschland und NRW: Die aktuellen Fallzahlen

Update, Mittwoch (3. März), 06.07 Uhr: Das Robert Koch-Institut (RKI) meldet für den Mittwoch (3. März) 9019 Neuinfektionen mit dem Coronavirus. Damit liegt Deutschland bundesweit bei einer 7-Tage-Inzidenz von 64.0, was erneut ein leichter Rückgang ist. Am Dienstag lag der Wert noch bei 65,4. Außerdem kamen 418 weitere Todesfälle hinzu.

Nordrhein-Westfalen meldet 1867 neue Coronafälle, womit der Inzidenzwert bei 63,8 liegt. Nur zwei Bundesländer in Deutschland haben inzwischen einen Wert, der unter der 50er-Marke liegt: Rheinland-Pfalz und Schleswig-Holstein. Mehr als zwei Millionen Bürger haben bereits die zweite Impfdosis erhalten.

Corona-Pandemie: Weltweiter Infektionsanstieg um sieben Prozent

Update, Dienstag (2. März), 22.46 Uhr: Die Zahl der neuen Fälle von Covid-19 hat laut eines Berichts der WHO in der vergangenen Woche weltweit um sieben Prozent zugenommen. In den vergangenen sechs Wochen hatte man hingegen einen Rückgang der Zahlen verzeichnet.

Die Entwicklung könnte mit der weiteren Ausbreitung der Virus-Mutationen zu tun haben, so die WHO in ihrem Bericht. Den stärksten Anstieg habe man im Nahen und Mittleren Osten (14 Prozent) verzeichnet, gefolgt von Südostasien (9 Prozent), Europa (9 Prozent) und dem amerikanischen Kontinent (6 Prozent).

Corona: Drosten warnt vor Mutation – Hälfte aller Fälle in Deutschland

Update, Dienstag (2. März), 22.15 Uhr: Virologe Christian Drosten hat in seinem Podcast „Das Coronavirus-Update“ vor den erneut steigenden Corona-Zahlen und möglichen Lockerungen gewarnt. Der Berliner Virologe sagte, dass es zwar „aus gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Überlegungen“ berechtigt sei, die Maßnahmen zurückzunehmen – nur müsse man dann damit rechnen, „dass dann die Inzidenz wieder steigt.“

Der Virologe der Berliner Charité schätzte außerdem, dass der Anteil britischen Virus-Mutante in Deutschland derzeit ungefähr die Hälfte der Infektionen ausmache. Ein weiterer Anstieg sei unvermeidlich, so Drosten weiter. In Großbritannien dominiere die Mutation inzwischen vollkommen.

Corona-Pandemie: Nächste Impfstoff-Entscheidung in der EU schon nächste Woche

Update, Dienstag (2. März), 21.40 Uhr: Die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) will offenbar schon nächste Woche über die Zulassung des nächsten Corona-Impfstoffs, von Johnson&Johnson, entscheiden. Die Empfehlungen sollen bereits am Donnerstag (11. März) vorliegen, erklärte die EMA am Dienstag (2. März) auf Twitter.

Bislang wurden in der EU die Impfstoffe von Pfizer/Biontech, Moderna und Astrazeneca zugelassen. Der Impfstoff von Johnson & Johnson wäre der erste, bei dem nur eine Dosis nötig ist. In den USA wird das Vakzin bereits verimpft.

Corona in NRW: Dortmund bekommt früher mehr Impfstoff – und muss umplanen

Update, Dienstag (2. März), 21.15 Uhr: Gute Nachrichten für Dortmunder in Impfgruppe 2: Die Stadt Dortmund kommt schneller als gedacht an Tausende Impfdosen gegen das Coronavirus. Laut NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) ein „Meilenstein“ im Kampf gegen die Pandemie. Doch jetzt muss die Stadt umplanen und schauen, wer mit den zusätzlichen Dosen zuerst geimpft werden soll.

Coronavirus in NRW: Weitere Todesfälle in Essen gemeldet – über 13.000 Tote in Nordrhein-Westfalen

Update, Dienstag (2. März), 20.53 Uhr: Die Stadt Essen meldet zwei weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus. Am Sonntag starb ein 63-Jähriger im Elisabeth-Krankenhaus in Huttrop, am Montag eine 70-Jährige in der Uniklinik Essen. Damit steigt die Zahl der Toten in Essen auf insgesamt 483. Zum Vergleich: In ganz NRW sind an oder mit Covid-19 bislang 13.141 Menschen gestorben.

Corona-Demo in Dortmund: „Querdenken 231“ fährt erneut durch Innenstadt – Polizei kassiert Fahrräder ein

Update, Dienstag (2. März), 19.55 Uhr: An der Westfalenhalle in Dortmund ist soeben ein Autokorso mit rund 60 Fahrzeugen von „Querdenken 231“ gestartet. Die Polizei rechnet mit Verkehrsproblemen, da die Demo auch über den Wall in der Innenstadt führt. Weil es in der vergangenen Woche bereits eine Gegendemo mit Fahrrädern gab, werden diese nach Informationen unserer Redaktion von der Polizei nun an neuralgischen Punkten beschlagnahmt.

Corona: NRW-Gesundheitsministerium gibt Zeitplan für Impfungen bekannt

Update, Dienstag (2. März), 19.42 Uhr: Immer wieder gibt es Verwirrung darüber, wer wann geimpft wird. Jetzt hat das Gesundheitsministerium NRW einen Zeitplan für die Corona-Impfung der Personen in Gruppe 2 herausgegeben. Ab Montag (8. März) sind demnach etwa diese Gruppen an der Reihe:

  • Mitarbeiter und Bewohner in Eingliederungshilfen und Werkstätten für Menschen mit Behinderung
  • Grund-, Sonder- und Förderschullehrer, Beschäftigte in Kitas und in der Kindertagespflege
  • Einsatzhundertschaften der Polizei

Coronavirus in NRW: Hochhaus in Werne nach Ausbruch unter Quarantäne

Update, Dienstag (2. März), 19 Uhr: Das Gesundheitsamt im Kreis Unna hat ein ganzes Hochhaus in Werne unter Quarantäne gestellt. Bereits am Freitag (26. Februar) sei das Gesundheitsamt nach eigenen Angaben am sogenannten Holtkamp-Hochhaus im Einsatz gewesen. Bei 14 Personen wurde seitdem die hochansteckende britische Corona-Variante nachgewiesen. 28 weitere Bewohner müssen noch getestet werden, stehen aber ebenfalls unter Quarantäne. Am Donnerstag (4. März) sollen Abstriche für Labortests genommen werden.

Corona in NRW: Ausbruch in Klinikum in Dortmund offenbar noch nicht unter Kontrolle

Update, Dienstag (2. März), 18.45 Uhr: Der Corona-Ausbruch im Knappschaftskrankenhaus in Dortmund scheint noch immer nicht unter Kontrolle zu sein. Das berichtet Radio 91.2. Ende Januar war bekannt geworden, dass sich zahlreiche Patienten und Angestellte des Klinikums mit Covid-19 angesteckt hatten. Laut dem Bericht gibt es nun erneut 56 positive Tests, darunter 26-mal die britische Variante. Erneut würden engmaschige Tests stattfinden und entsprechende Stationen isoliert.

Coronavirus: Dortmund meldet rasanten Anstieg der Infektionen mit Virus-Mutante

Update, Dienstag (2. März), 17.20 Uhr: In Dortmund nimmt der Anteil der Infizierten deutlich zu, die sich die britische Variante (B.1.1.7) des Coronavirus eingefangen haben. Nach Angaben der Stadt haben sich damit bislang 166 Menschen angesteckt – ein Plus von 28 Fällen. Diese Virusvariante gilt als besonders ansteckend und wurde erstmals am 3. Februar von der Stadt Dortmund gemeldet. Der Nachweis dauert jedoch mehrere Tage.

Zudem meldet Dortmund drei weitere Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19: Eine Frau (68) und zwei Männer (81 und 87) starben jetzt im Krankenhaus, nachdem sie erkrankt waren. Alle drei lebten nach Angaben der Stadt jedoch nicht im Seniorenheim. Damit steigt die Zahl der Corona-Toten in Dortmund auf insgesamt 309.

Die Stadt meldet 59 Neuinfektionen. Insgesamt sind in Dortmund derzeit 721 Menschen mit Covid-19 infiziert – insgesamt zwölf weniger als am Vortag. 122 (-3) Infizierte werden im Krankenhaus behandelt. Der 7-Tages-Inzidenzwert liegt somit stabil bei etwa 64,8.

Coronavirus in NRW: Krefeld impft Hunderte Lehrer mit übrigem AstraZeneca-Impfstoff

Update, Dienstag (2. März), 16.40 Uhr: In Krefeld hat man es eilig: Rund eine Woche vor dem geplanten Start der Impfungen von Lehrern und Erziehern in NRW hat die Stadt Hunderte Impfdosen verteilt. Die Idee ist pragmatisch, findet auch Stadtsprecher Sebastian Peters: „Wir wollen soviel Impfstoff wie möglich verabreichen“, sagte er der dpa.

In Krefeld werden bereits Hunderte Lehrer gegen das Coronavirus geimpft.

Rund 600 Angestellte von Kitas und Grundschulen unter 65 Jahren sollen dabei an zwei Tagen geimpft werden. Möglich ist die Aktion, weil unverhofft 1.200 Dosen des AstraZeneca-Impfstoffs in Krefeld eingetroffen waren. Andere Personen seien dadurch also nicht leer ausgegangen, sagte Sabine Hilcker, Leiterin des Krefelder Impfzentrums.

Coronavirus in NRW: Viele FFP2-Masken schneiden im Test schlecht ab

Update, Dienstag (2. März), 15.50 Uhr: „Die sind doch nicht ganz dicht!“: Was gemeinhin als Beleidigung durchgeht, trifft auf viele Schutzmasken leider zu. Das hat die Stiftung Warentest bei der Prüfung von FFP2-Masken gegen das Coronavirus herausgefunden. Die Filterleistung war bei allen Modellen gut – egal, ob günstig oder teuer. Das Problem: Viele der Masken im Test saßen nicht gut, was den Schutz teils deutlich mindern kann.

Corona-Ausbruch bei Miele: 4.000 Mitarbeiter von Produktionsstopp betroffen

Update, Dienstag (2. März), 15.30 Uhr: Ein Corona-Ausbruch macht dem Hausgerätehersteller Miele mit Sitz in Gütersloh (NRW) zu schaffen. Weil ausgerechnet das Zulieferer-Werk in Euskirchen im Rheinland betroffen ist, sind jetzt rund 4.000 Mitarbeiter von Produktionsstopps betroffen, teilt das Unternehmen laut Die Glocke mit. Weil der Nachschub fehlt, wird die Produktion spätestens ab Donnerstag (4. März) auch in Bielefeld, Gütersloh und Warendorf ruhen müssen. In Euskirchen wurden von 500 Mitarbeitern demnach 18 positiv auf das Coronavirus getestet, 10 davon hatten sich mit der britischen Variante angesteckt.

Coronavirus: NRW-Ministerpräsident plädiert für eine „Notfallbremse“ bei Lockerungen

Update, Dienstag (2. März), 14.12 Uhr: NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) sprach sich am Dienstag in Moers für „vorsichtige Lösungen“ beim Bund-Länder-Treffen am Mittwoch (3. März) aus. Bei allem müsse die Entwicklung der Infektionszahlen im Blick behalten werden, betonte Laschet am Rande eines Besuchs bei einer Herstellerfirma für Antigenschnelltests.

Das Lockerungskonzept müsse zudem über eine „Notfallbremse“ verfügen. Wie diese im Detail aussehen soll, sei derzeit noch Gegenstand der Verhandlungen.

NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU)

Coronavirus: Kontaktbeschränkungen könnten bei Bund-Länder-Treffen gelockert werden

Update, Dienstag (2. März), 11.58 Uhr: Wie aus dem Entwurf der Vierergruppe zum Corona-Gipfel von Bund und Ländern hervorgeht, über den mittlerweile weitere Medien berichten, sollen private Treffen künftig für zwei Haushalte möglich sein, aber maximal fünf Personen nicht überschreiten. Aktuell darf ein Hausstand nur eine weitere Person treffen.

In Regionen mit einer Sieben-Tage-Inzidenz, die unter 50 oder 35 Neuinfektionen pro Woche liegt, soll die Möglichkeit zu privaten Zusammenkünften zudem auf zwei weitere Haushalte mit maximal zehn Personen erweitert werden. Neue Pläne gibt es zudem mit Blick auf den Einzelhandel.

Bei einer stabilen Inzidenz unter 35 Neuinfektionen dürfen die Läden demnach öffnen. Auf 20 Quadratmetern darf sich dabei maximal ein Kunde aufhalten. Ob es schon frühere Öffnungen mit dem „click and meet“-Konzept geben wird, ist noch offen. Buchhandlungen, Blumengeschäfte und Gartenmärkte sollen zudem den Geschäften des täglichen Bedarfs zugeordnet werden und künftig unter strengen Auflagen öffnen dürfen.

Außerdem sollen Dienstleistungsbetriebe wie Flug- und Fahrschulen wieder den Betrieb aufnehmen dürfen. Voraussetzung sei hierfür ein tagesaktueller Schnell- oder Selbsttest der Kunden sowie ein Testkonzept für das Personal. Bei all den genannten Punkten handelt es sich um den gegenwärtigen Stand der Beratungen, nicht um feste Beschlüsse.

In einem dritten Öffnungsschritt sollen dann etwa die Öffnung von Museen und Zoos sowie kontaktfreier Sport in Gruppen bis zu zehn Personen an der frischen Luft möglich sein. Ein vierter Öffnungsschritt sieht zudem die Öffnung der Außengastronomie, Theater und Kinos vor. Zudem soll dann Kontaktsport im Außenbereich und kontaktfreier Sport im Innenbereich ermöglicht werden. Die Schritte sind jeweils an entsprechende Inzidenzwerte gekoppelt.

Coronavirus: „Vierer-Gruppe“ beschließt wohl Lockdown-Verlängerung – Lockerung an Ostern

Update, Dienstag (2. März), 11.18 Uhr: Wie n-tv berichtet, strebt die Vierergruppe bestehend aus Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU), Vizekanzler Olaf Scholz (SPD), Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) und Berlins regierendem Bürgermeister Michael Müller (SPD) eine Verlängerung des Lockdowns an. Allerdings werden auch Lockerungen in Aussicht gestellt, etwa an Ostern.

Anders als im vergangenen Jahr sollen dann Verwandtenbesuche möglich sein. Die Länder, so berichtet n-tv unter Berufung auf den Entwurf der Vierergruppe, würden über die Osterfeiertage Treffen mit vier über den eigenen Hausstand hinausgehenden Personen zulassen. Ähnlich wie vor Weihnachten sollen die Menschen ihre Kontakte fünf bis sieben Tage vor dem Fest auf ein absolutes Minimum reduzieren.

Generell soll der Lockdown aber zunächst bis zum 28. März verlängert werden. Zudem soll bis Anfang April eine neue nationale Teststrategie eingeführt werden. Demnach seien die Länder dafür verantwortlich, Personal in Schulen und Kitas sowie alle Schüler wöchentlich ein oder zwei Mal mit Schnelltests zu testen. Unternehmen sollen zudem verpflichtet werden, ihre Präsenz-Mitarbeiter regelmäßig zu testen.

Bis Mai sollen zudem alle anderen Bürger ein oder zwei Mal pro Woche einen Schnelltest machen können. Kontrovers diskutiert wird laut n-tv noch, ob die Tests ein oder zwei Mal pro Woche durchgeführt werden.

Corona in NRW: Stadt Essen meldet 24 Neuinfektionen und zehn weitere Todesfälle

Update, Dienstag (2. März), 11 Uhr: In Essen sind 24 neue positive Testergebnisse hinzugekommen. Seit Beginn der Pandemie registrierte die Ruhrgebietsstadt somit 17.923 Corona-Infektionen. Das RKI wies den Inzidenzwert am Dienstagmorgen mit 56,8 aus, nach Berechnungen der Stadt Essen liegt er bei 55,8.

Im Vergleich zum Vortag verzeichnet die Stadt zehn weitere Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19. Insgesamt sind 481 Menschen in Essen an der Krankheit gestorben.

Coronavirus in Herne: Stadt meldet 20 Neuinfektionen mit SARS-CoV-2

Update, Dienstag (2. März), 9.33 Uhr: Die Stadt Herne hat soeben die tagesaktuellen Fallzahlen zum Coronavirus veröffentlicht. Im Vergleich zum Vortag sind 20 neue positive Testergebnisse hinzugekommen. Zudem meldet die Stadt sechs weitere Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19. Aktuell infiziert sind 534 Personen, von denen 59 stationär in Krankenhäusern behandelt werden.

Corona in NRW: Expertenrat empfiehlt drei wesentliche Schritte für Lockerungen

Update, Dienstag (2. März), 9.31 Uhr: Kurz vor den Gesprächen von Bund und Ländern über weitere Corona-Maßnahmen hat ein Expertenrat der NRW-Regierung eine Stellungnahme mit drei konkreten Empfehlungen vorgelegt.

Coronavirus in NRW: Armin Laschet plädiert für „Sicherheit statt dauerhaftes Schließen“

Update, Dienstag (2. März), 8.41 Uhr: Vor den Bund-Länder-Beratungen der Länderchefs mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Mittwoch (3. März) sprach sich NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) für vorsichtige Öffnungen aus. Kontrollierte Sicherheit statt dauerhafte Schließung sei jetzt das Gebot, sagte er dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND).

„Nicht einfach pauschale Kontaktreduzierung, sondern vorsichtige und gezielte Kontaktsteuerung sollten im Vordergrund stehen“, so Laschet. Zudem forderte der CDU-Politiker, digitale Möglichkeiten nicht nur in den Gesundheitsämtern, sondern auch zur Verfolgung von Infektionsketten im Handel und in der Gastronomie besser zu nutzen.

Corona in NRW: 723 Neuinfektionen – Inzidenz in Nordrhein-Westfalen leicht gesunken

Update, Dienstag (2. März), 7.48 Uhr: Das Landeszentrum Gesundheit (LZG) Nordrhein-Westfalen meldete am Dienstagmorgen 723 Neuinfektionen mit dem Coronavirus in NRW. Die Sieben-Tage-Inzidenz sank im Vergleich zum Vortag leicht um 0,2 auf 64,3. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 ist um 82 auf 13.141 gestiegen.

Den höchsten Inzidenzwert hat seit heute wieder der Märkische Kreis. Das LZG wies ihn mit 124,6 aus. Es folgen Solingen (124,3) und Düren (102,8). Unter der Schwelle von 35 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen liegen mit Coesfeld (30,4), Bielefeld (31,4) und Münster (32,7) drei Landkreise.

Coronavirus: RKI meldet 3943 Neuinfektionen und leicht sinkende Inzidenz

Update, Dienstag (2. März), 6.17 Uhr: Das Robert Koch-Institut (RKI) meldete am Dienstagmorgen unter Berufung auf die Gesundheitsämter 3943 Neuinfektionen mit dem Coronavirus. Mit den neuen Zahlen sank die Sieben-Tage-Inzidenz leicht auf 65,4. Am Montag hatte das RKI diesen Wert noch mit 65,8 ausgewiesen.

Im Vergleich zum Vortag hat sich der Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 um 358 erhöht. Seit Beginn der Pandemie registrierte Deutschland 70.463 Corona-Todesfälle.

WHO: Corona-Pandemie auch 2021 noch nicht vorbei

Update, Montag (1. März), 22.14 Uhr: Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hält ein Ende der Coronavirus-Pandemie im Jahr 2021 für unrealistisch. Das sagte der Direktor des WHO-Notfallprogramms, Michel Ryan, heute (1. März) in Genf. Daten zeigten jedoch, dass die bislang zugelassenen Impfstoffe eine Hilfe dabei seien, die explosionsartige Verbreitung des Virus zu bremsen und Todesfälle zu verhindern.

Corona in NRW: Drogeriemarkt dm plant Verkauf von Schnelltests ab 9. März

Update, Montag (1. März), 21.19 Uhr: Der Drogerie-Riese dm will offenbar Nägel mit Köpfen machen und schon bald Corona-Schnelltests zum freien Verkauf für alle anbieten. „Voraussichtlich ab Dienstag, 9. März, erhalten Kunden bei dm Schnelltests zur Eigenanwendung von Boson“, heißt es in einer Pressemitteilung von dm, die am Montag (1. März) veröffentlicht wurde.

Wie viel die Discounter-Schnelltests kosten sollen, ist noch nicht klar. Von dm heißt es jedoch: „Schulen und Kitas sollen wieder regelmäßig besucht werden können, deshalb werden wir die Tests auch so günstig wie möglich anbieten.“ Die Handhabung der Tests werde ausführlich in der Packungsbeilage erklärt und könne von jedem selbst angewendet werden, heißt es.

Die Drogeriekette dm will ab dem 9. März Corona-Schnelltests für zu Hause anbieten.

Coronavirus: Bund und Länder planen längeren Lockdown – möglicherweise aber mit Ausnahmen

Update, Montag (1. März), 20.20 Uhr: Offenbar planen Bund und Länder, den Lockdown erneut zu verlängern. Das sickerte laut Business Insider vor dem Corona-Gipfel von Bund und Ländern am Mittwoch (3. März) durch. Der noch bis Ende der Woche andauernde Lockdown soll voraussichtlich grundsätzlich bis Ende März verlängert werden.

Doch dabei soll es Ausnahmen geben, berichtet das Portal unter Berufung auf Regierungskreise. Demnach sei denkbar, dass der generelle Lockdown etwa auch für Restaurants mit Außengastronomie unter Auflagen aufgehoben werden könnte – selbst dann, wenn der Inzidenzwert noch nicht unter der Grenze von 35 liege. Denn das ist unwahrscheinlich: Bundesweit liegt der Inzidenzwert derzeit bei 65,8.

Die weiteren Entwicklungen zum Coronavirus in NRW gibt es in unserem alten Live-Ticker.

Rubriklistenbild: © Dennis Liedschulte/RUHR24

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