Live-Ticker zur Covid-19-Pandemie

Corona in NRW: Inzidenz in Dortmund steigt wieder – mehr Neuinfektionen

Die dritte Welle des Coronavirus (SARS-CoV-2) dominiert das Leben in Deutschland und NRW. Über alle Entwicklungen zur Covid-19-Pandemie informiert RUHR24 im Live-Ticker.

Kreis/StadtInzidenz, 4. April (Vortag)
NRW gesamt125,0 (-3,0)
Bochum125,8 (-3,0)
Dortmund117,5 (-18,9)
Duisburg165,6 (-9,6)
Essen130,8 (-14,4)
Gelsenkirchen203,4 (+43,9)
Kreis Recklinghausen140,0 (-19,1)
Kreis Unna96,5 (-13,7)

Corona-Inzidenz in Dortmund steigt wieder – mehr Neuinfektionen

Update, Sonntag (4. April), 16.40 Uhr: Die Stadt Dortmund meldet am Sonntag 68 weitere Corona-Neuinfektionen (Vortag 41). Von den Neuinfizierten lassen sich demnach 40 Personen 17 Familien zuordnen. Aller Voraussicht nach wird die Sieben-Tage-Inzidenz bei 123,1 liegen – und damit wieder etwas höher als am Vortag (117,5).

Corona-Impfungen für über 60-Jährige in NRW: Die meisten Termine sind vergeben

Update, Sonntag (4. April), 16.05 Uhr: Einen Tag nach dem Start der Impftermin-Vergabe für die Altersgruppe der über 60-Jährigen in NRW mit dem Impfstoff von Astrazenca sind die meisten Termine schon vergeben. Viele Kreise oder Städte wie Köln, Heinsberg, Mettmann, Oberhausen, Düren, Bielefeld und Recklinghausen seien komplett ausgebucht, meldeten die Kassenärztliche Vereinigungen Nordrhein und Westfalen-Lippe am Sonntag.

Nur noch rund 25.000 Impftermine seien im Bereich Nordrhein frei. In Westfalen-Lippe seien bereits 90 Prozent oder rund 151.600 der zu vergebenden Termine belegt, berichtete das Düsseldorfer Gesundheitsministerium.

Zuspruch für Jens Spahn: RKI-Chef Wieler hat keine Bedenken bei Test-Verzicht für Geimpfte

Update, Sonntag (4. April), 15.20 Uhr: Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat keine Einwände gegen einen Verzicht auf Corona-Schnelltests bei geimpften Menschen – und bestärkt damit den Vorstoß von Jens Spahn (SPD).

Das Risiko einer Virusübertragung erscheine nach aktuellem Kenntnisstand so weit reduziert, „dass Geimpfte bei der Epidemiologie der Erkrankung wahrscheinlich keine wesentliche Rolle mehr spielen“, erklärte RKI-Chef Lothar Wieler in dem Bericht für das Bundesgesundheitsministerium.

Coronavirus in NRW: Niederlande gelten nach Ostern als Hochinzidenzgebiet

Update, Sonntag (4. April), 14 Uhr: Urlaub im Ausland war über Ostern schon kompliziert genug, nach den Feiertagen wird er zumindest in den Niederlanden nahezu unmöglich sein. Denn das Auswärtige Amt will die Warnstufe für das Nachbarland verschärfen. Nach Ostern, ab dem 6. April, sollen die Niederlande als Hochinzidenzgebiet gelten. Der Inzidenzwert liegt dort derzeit bei über 300.

Laut dem RKI gilt die Regelung für „Gebiete mit besonders hohem Infektionsrisiko durch besonders hohe Inzidenzen für die Verbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2“. Wer von dort nach Deutschland einreisen will, muss künftig einen aktuellen (maximal 48 Stunden alten) negativen Test vorweisen. Die Quarantänepflicht von 10 Tagen gilt weiterhin. Sie kann durch einen negativen Corona-Test nach frühestens 5 Tagen gebrochen werden. Für Pendler gelten Ausnahmen.

Corona-Update: Jens Spahn kündigt Freiheiten für vollständig geimpfte Menschen an

Update, Sonntag (4. April), 12.15 Uhr: Wer vollständig geimpft ist, könnt laut Bundesgesundheitsminister Jens Spahn bald wieder ohne Corona-Test zum Friseur gehen und sogar ohne Quarantäne verreisen dürfen. Das geht laut Bild am Sonntag aus einem Bericht des RKI an das Bundesgesundheitsministerium hervor. Jens Spahn (CDU) kündigte laut der Zeitung jetzt an: „Wer vollständig geimpft wurde, kann also in Zukunft wie jemand behandelt werden, der negativ getestet wurde.“

Jens Spahn (CDU) hat am Montagnachmittag erklärt, warum die Bundesregierung die Impfung mit AstraZeneca aussetzt.

Hintergrund ist, dass das RKI laut dem Bericht davon ausgeht, dass das Risiko einer Ansteckung bei Menschen 15 Tage nach der zweiten Impfdosis extrem gering sei. Zuvor hatte Spahn de Standpunkt vertreten, dass auch geimpfte sich so lange solidarisch zeigen sollten, bis alle anderen geimpft seien. Die Regelung soll mit den Ländern angestimmt und bereits in den nächsten Wochen umgesetzt werden.

Corona-Impfung in NRW: Ansturm auf Astrazeneca-Impfstoff sorgt für Probleme

Update, Sonntag (4. April), 11.35 Uhr: Die Freischaltung von rund 450.000 Dosen des Astrazeneca-Impfstoffs gegen das Coronavirus hat am Wochenende für einen Ansturm auf die Impf-Termine und zu Problemen bei der Terminvergabe gesorgt. Menschen ab 60 Jahren konnten sich seit Samstag (3. April) online und per Telefon für Impfungen anmelden.

Dabei brachen teilweise die Systeme zusammen. Laut NRW-Gesundheitsministerium konnten dennoch rund 200.000 Termine für eine Erstimpfung vergeben werden. Etwa in Bielefeld, Soest und Warendorf waren die Termine am Nachmittag bereits ausgebucht.

150 Personen sollen noch am Samstag geimpft worden sein, teilte die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) laut der Deutschen Presse-Agentur (dpa) mit. Doch so viel Glück hatten nicht alle. Laut Ministerium zwangen rund 99 Millionen Zugriffe auf das Terminbuchungsportal allein im Rheinland und etwa 90 Millionen in Westfalen-Lippe die Systeme vorübergehend in die Knie. „Dies war leider ein nicht völlig problemfreier Start mit Ansage“, bilanzierte der Vorstandsvorsitzende Frank Bergmann laut dpa in einer Mitteilung.

Nachdem in mehreren Fällen seltene Hirnvenenthrombosen zu Todesfällen geführt hatten, hatte das Land NRW den Astrazeneca-Impfungen nur noch für Personen über 60 Jahren freigegeben. Laut Gesundheitsministerium NRW kommen rund 3,8 Millionen Menschen zwischen 60 und 79 dafür infrage.

Termine für die Corona-Impfung sind buchbar:

  • Online: www.116117.de
  • Telefon zentral: 116 117
  • Telefon Westfalen-Lippe: 0800/116 117 02
  • Telefon Rheinland: 0800/116 117 01

Corona-Inzidenz an Ostern: Zahlen in NRW sinken

Update, Sonntag (4. April), 10.07 Uhr: Die Gesundheitsämter in NRW melden insgesamt weniger Neuinfektionen mit dem Corona-Virus. Die Sieben-Tage-Inzidenz laut dem Landeszentrum Gesundheit auf 125 neue Fälle pro 100.000 Einwohner gesunken. Am Karfreitag lag dieser Wert noch bei 131,6, am Gründonnerstag bei 135,2. Der vorläufige Höhepunkt der dritten Welle wurde am Dienstag mit durchschnittlich 138,0 Neuinfektionen gemeldet.

Das Robert Koch-Institut (RKI) weist allerdings darauf hin, dass an den Osterfeiertagen meist weniger Tests gemacht und gemeldet werden. Es sei außerdem möglich, dass nicht alle Gesundheitsämter und zuständigen Landesbehörden an allen Feiertagen an das RKI übermitteln.

Corona-Update: Hotels und Gastronomie fordern Entschädigung

Update, Sonntag (4. April), 9.44 Uhr: Wegen steigender Infektionszahlen schwindet in der Gastronomie offenbar die Hoffnung, bald wieder öffnen zu können. „Wir wollen nicht um jeden Preis öffnen - genauso wichtig wie die Öffnungs- ist die Offenbleib-Perspektive“, erklärte Thorsten Hellwig vom Deutschen Hotel- und Gaststättenverband NRW (Dehoga). Erst öffnen und kurze Zeit später wieder schließen zu müssen sei finanziell, mental und organisatorisch schlecht für die Branche.

Der Staat müsse für Entschädigungen sorgen, fordert Hellweig. Für seine schwer angeschlagene Branche sei der Ausfall des Frühjahrsgeschäfts mit gutem Wetter besonders schmerzhaft. Restaurants, Cafés und Kneipen sind seit November letzten Jahres geschlossen. Erst hatten die Betriebe einen Anspruch auf bis zu 75 Prozent ihres Umsatzes aus dem Vorjahreszeitraum. Seit Januar würden aber nur noch die Fixkosten gedeckt, und diese auch nur zu 90 Prozent. Der Dehoga fordert eine Anhebung auf 100 Prozent.

Coronavirus in Deutschland: RKI meldet 12.196 Infektionen und 68 Tote

Update, Sonntag (4. April), 8.30 Uhr: Das Robert Koch-Institut meldet am Sonntag 12.196 Neuinfektionen in Deutschland. Hinzu kommen 68 Todesfälle. Somit würde die bundesweite Inzidenz auf 127 sinken. Weil über die Oster-Feiertage jedoch weniger Menschen zum Arzt gehen und sich auf Covid-19 testen lassen, sind die Zahlen nur schwer vergleichbar. Zudem melden nicht alle Kreis in Deutschland über Ostern auch Neuinfektionen.

Corona-Update: Bei der Mutation B.1.1.7 kann die Quelle kaum ausgemacht werden

Update, Samstag (3. April), 19.30 Uhr: SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach äußerte sich heute zur britischen Corona-Mutation (B.1.1.7) und warum sie so gefährlich ist. Es würde eine flüchtige Begegnung für eine Ansteckung reichen - dies sei aus zahlreichen Beschreibungen hervorgegangen, die der Gesundheitsexperte konsultiert hat.

Aus diesem Grund könne man die Quelle kaum ausmachen. Wahrscheinlich werde nur ein härterer Lockdown helfen als vor einem Jahr, twitterte Karl Lauterbach dazu.

Corona in Dortmund: Neue Zahlen am Samstag

Update, Samstag (3. April), 18.51 Uhr: Am heutigen Samstag sind in Dortmund 41 positive Testergebnisse hinzugekommen. 3.155 Menschen befinden sich in Quarantäne. Die Inzidenz wird voraussichtlich bei 117,1 liegen. Dreimal ist die südafrikanische Virusvariante festgestellt worden. 1.484 Neuinfektionen hat es mit der britischen Mutation (B.1.1.7) gegeben.

Corona in NRW: Merkel erwägt nach Ostern härtere Schritte gegen die dritte Welle

Update, Samstag (3. April), 15.34 Uhr: Man könnte meinen, derzeit macht jedes Bundesland, was es will. Das passt Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) anscheinend gar nicht, wie das Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) und die Bild-Zeitung berichten, erwägt die Bundesregierung, bundeseinheitliche Corona-Vorgaben zu machen. Ziel soll sein, die dritte Corona-Welle zu stoppen, das bestätigte ein Regierungssprecher gegenüber dem RND. Demnach würde überlegt werden, „ob und wie der Bund einheitliche Vorgaben machen soll, falls das Vorgehen der Länder nicht ausreicht, um die dritte Welle zu stoppen“. Laut Bild-Informationen könne es bei den Überlegungen um Schulschließungen, Ausgangsbeschränkungen und einen bundeseinheitlichen Lockdown gehen.

Corona in NRW: Vor Ostern noch einmal leichte Entspannung

Update, Samstag (3. April), 12.50 Uhr: Bereits den vierten Tag in Folge zeichnet sich in den Neuinfektions-Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) leichte Entspannung ab. Die Sieben-Tage-Inzidenz beträgt 128,0. Damit liegt NRW sogar etwas unter dem Bundesdurchschnitt von 131,4 (wobei auch hier eine sinkende Tendenz zu verzeichnen ist). Allerdings kann sich die Lage nach den Feiertagen wieder drastisch ändern, denn rund um die Feiertage kann es zu Verzögerungen oder unvollständigen Meldungen bei den Gesundheitsämtern kommen.

Insgesamt registrierte das RKI am Samstag 3957 Neuinfizierte und 27 weitere Todesfälle innerhalb eines Tages in NRW. Über der 200er-Marke lagen der Märkischen Kreis (228,7), Remscheid (201,2) und haarscharf auch Solingen (200,3). Viele Städte und Kreise liegen weiter über einer Inzidenz von 100 – darunter die Landeshauptstadt Düsseldorf (101,6) und die größte nordrhein-westfälische Stadt Köln (136,6).

Impf-Start für neue Altersgruppe in NRW: Geduld ist gefragt

Update, Samstag (3. April), 12.07 Uhr: Nun sind die nächsten in der Reihe dran. Seit Samstag (3. April) sind nun auch Menschen ab 60 Jahren berechtigt, sich einen Impftermin zu machen – allerdings läuft der Start eher holprig. Die Nachfrage ist groß, sodass es häufig vorkommt, dass die Website, auf der man sich einen Impf-Termin machen kann, überlastet ist und die Hotline scheint durchgehend besetzt zu sein. In NRW gibt es rund 3,8 Millionen Menschen zwischen 60 und 79 Jahren. Laut Gesundheitsministerium stehen für diese Personengruppe insgesamt 450.000 Termine zur Verfügung. 

Corona in NRW: Ärzte wünschen sich andere Impf-Reihenfolge

Update, Samstag (3. April), 10.25 Uhr: Die Debatte um die Impf-Reihenfolge geht weiter. Viele Hausärzte sind für eine Abweichung der bisherigen Reihenfolge. Die Priorisierung sei zwar eine gute Leitlinie, solange der Impfstoff nur in kleinen Mengen verfügbar sei, meint Verbandschef Ulrich Weigeldt in der Rheinischen Post. Allerdings müsse man nicht nur auf die Zahlen, sondern auch auf die Gesundheit der Menschen schauen.

„Ein Mann von 69 Jahren mit Hypertonus und Diabetes sollte vielleicht eher die Impfung erhalten als eine 72-jährige Triathletin“, sagte Weigeldt. Wenn die Impfstoffmenge ein bestimmtes Maß überschritten habe, müsse die Priorität sein: „Den zugelassenen Impfstoff schnellstmöglich allen, die können und wollen, zu impfen.“

Johnson & Johnson testet Corona-Impfstoff an Jugendlichen

Update, Samstag (3. April), 9.34 Uhr: Der US-Pharmakonzern Johnson & Johnson testet seinen Corona-Impfstoff aktuell auch an Jugendlichen. Zunächst wird das Vakzin an 16- und 17-Jährigen getestet, später soll die Studie schrittweise auf Jugendliche ab 12 Jahren ausgeweitet werden. Johnson & Johnson wolle den Impfstoff in naher Zukunft auch an Schwangeren und Kindern testen. In der EU soll das Mittel voraussichtlich ab Mitte April zum Einsatz kommen.

Corona-Update für Deutschland: Mehr als 18.000 Neuinfektionen durch RKI gemeldet

Update, Samstag (3. April), 8.24 Uhr: In Deutschland sind innerhalb eines Tages mehr als 18.000 Corona-Neuinfektionen gemeldet worden. Wie das Robert-Koch-Institut (RKI) unter Berufung auf Angaben der Gesundheitsämter mitteilte, wurden 18.129 neue Ansteckungsfälle und 120 neue Todesfälle registriert. Vor einer Woche hatte das RKI binnen eines Tages 20.472 Neuinfektionen und 157 neue Todesfälle verzeichnet. Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz verringerte sich im Vergleich zum Vortag leicht von 134,0 auf 131,4.

Corona-Update: Hohe Inzidenzen wegen zahlreicher Tests?

Update, Freitag (2. April), 21.50: Immer wieder kursiert die Behauptung, dass die Inzidenzen so hoch seien, weil so viel getestet wird. Doch steckt wirklich etwas dahinter? Hohe Infektionszahlen würden laut RKI nicht ausschließlich im Zusammenhang mit zahlreichen Tests stehen.

Corona in NRW: Ralf Moeller aus Recklinghausen mit eisenharter Forderung

Update, Freitag (2. April), 21.40 Uhr: Ralf Moeller war an Corona erkrankt und hat jetzt eine knallharte Forderung. Die Politik soll die Fitnessstudios wieder öffnen. Der Grund: Aus seiner Sicht sei Fitnesssport - unter allen Hygienevorschriften - eine gute Sache, um das Immunsystem zu stärken.

Er selbst habe nur einen milden Corona-Verlauf gehabt. Auch wegen seines guten Fitnesszustandes, wie der Gladiator-Schauspieler in einer Instagram-Story sagte.

Corona in Deutschland: Christian Drosten spricht Klartext über harten Lockdown

Update, Freitag (2. April), 19.14 Uhr: „Wir werden um einen harten Lockdown nicht herumkommen“, sagt Virologe Christian Drosten. Ein Teil Lockdown reiche nicht aus. Das hätte man an den Beispielen in Paris und London gesehen, so der Wissenschaftler gegenüber dem Spiegel.

Es sei mit einer weiter steigenden Anzahl an Covid-19 Fällen in den Kliniken zu rechnen, wenn das so weiter geht, sagt Christian Drosten.

Corona in NRW: Niederländischer Ministerpräsident Mark Rutte und Armin Laschet mit Bitte an die Bürger

Update, Freitag (2. April), 19 Uhr: In einer gemeinsamen Pressemitteilung haben NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) und der niederländische Ministerpräsident Mark Rutte die Bürger gebeten, über Ostern zu Hause zu bleiben. NRW und die Niederlande würden gerade jetzt gemeinsam arbeiten müssen, um das Virus unter Kontrolle zu bekommen.

Daher bitten die Politiker, die Bürger über die Osterfeiertage zu Hause zu bleiben. Auf freizeitliche Ausflüge und Urlaubsreisen sollen die Bürger aktuell verzichten.

Corona-Update NRW: Dortmund meldet aktuelle Zahlen

Update, Freitag (2. April), 18.30 Uhr: Die Stadt Dortmund meldet am heutigen Freitag 115 Neuinfektionen. 3.077 Menschen befinden sich aktuell in Quarantäne. Die Inzidenz liegt voraussichtlich bei 137,7. Dreimal ist die südafrikanische Virusvariante festgestellt worden. Insgesamt 1.554 Menschen haben sich mit der britischen Variante angesteckt.

Corona in NRW: Polizei setzt an Ostern verstärkt Kräfte in Düsseldorf und Köln ein

Update, Freitag (2. April), 16.20 Uhr: Nachdem es am Mittwochabend (31. März) zu einem großen Polizeieinsatz am Düsseldorfer Rheinufer gekommen war und die Polizei sogar eine Hundertschaft einsetzen musste, setzen die Beamten am Oster-Wochenende erneut verstärkt Kräfte ein, um Zusammenkünfte aufzulösen und Verstöße zu ahnden. Dazu sind sie nicht nur in Düsseldorf unterwegs, sondern auch in Köln.

Mit einem besonders großen Andrang würde die Polizei aber nicht rechnen, da die Wetteraussichten für die kommenden Feiertage nicht besonders gut sind. Der Deutsche Wetterdienst kündigte für die Osterfeiertage höchstens 11 Grad in Rheinland, Ruhrgebiet und Münsterland an. Die Sonne zeigt sich kaum. Es bleibt grau und kalt, wie schon am heutigen Karfreitag.

Corona in NRW: Impfzentren trotz Feiertag geöffnet

Update, Freitag (2. April), 14.45 Uhr: Trotz Karfreitag haben die Impfzentren in Nordrhein-Westfalen geöffnet. Gleiches gilt für die Oster-Feiertage: Die Impfzentren haben zwischen 8.00 und 20 Uhr geöffnet, sagte eine Sprecherin des Düsseldorfer Gesundheitsministeriums auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur in Düsseldorf. 

Beispielsweise im Impfzentrum Essen war der Betrieb am Freitagvormittag allerdings recht verhalten. Üblicherweise gebe es nachmittags mehr Impf-Termine, sagte ein Sprecher.

Corona in NRW: Testpflicht für Schüler nach den Osterferien

Update, Freitag (2. April), 13.40 Uhr: In NRW gilt nach den Osterferien eine Corona-Testpflicht für Schulen. Demnach sollen sich Schüler zweimal die Woche auf das Coronavirus testen lassen.

Schul- und Bildungsministerin Yvonne Gebauer (FDP) sieht in der Verschärfung der Regeln kein Problem und verteidigt das geplante Vorgehen. „Bei der weiteren Bekämpfung und Eindämmung der Pandemie spielen Tests eine wichtige Rolle“, kommentiert sie in einer Pressemitteilung des Landes NRW.

Coronavirus: Genesene sind bereits nach einer Impfung vollständig immunisiert

Update, Freitag (2. April), 12.30 Uhr: Bei Menschen, die bereits eine schwere Corona-Infektion hinter sich haben, wirkt eine Impfdosis offenbar so gut wie zwei. Zu diesem Entschluss kommen Forscher in einer neuen Studie, die kürzlich im Wissenschaftsmagazin Nature Medicine erschienen ist.

Personen, die sich von einer Covid-19-Erkrankung erholt haben, haben demnach nach einer Dosis des Impfstoffs von Biontech/Pfizer eine ähnliche Antikörper-Reaktion wie nicht infizierte Personen nach zwei Dosen.

Die Forscher empfehlen daher, dass nachweislich infizierte Personen nur einmal geimpft werden sollten, sodass am Ende mehr Menschen geimpft werden können.

Corona in NRW: „Klopf & Meet“ soll „Click & Meet“ ablösen

Update, Freitag (2. April), 12 Uhr: Dass Click & Meet keine dauerhafte Lösung für den Einzelhandel in NRW ist, zeigen aktuelle Bilder der Innenstädte: kaum Kundschaft, leere Straßen und wenig Umsatz. Um die Kunden wieder in die Geschäfte zu lockern, fordert eine Initiative jetzt Öffnungen per Check-in.

Beim sogenannten „Klopf & Meet“ setzen die Einzelhändler auf Shopping mit der Luca-App. Die kann helfen, Kontakte besser nachzuverfolgen und Infektionsketten direkt an die Gesundheitsämter zu melden.

Corona in NRW: Strenge Maskenpflicht am Phoenix See in Dortmund

Update, Freitag (2. April), 11.15 Uhr: Am Phoenix See in Dortmund gilt an den Oster-Feiertagen eine gesamte Maskenpflicht auf allen Wegen. Der Mundschutz muss zwischen 12 und 18 Uhr getragen werden.

Normalerweise gilt die Maskenpflicht am Phoenix See nur an der Promenade. Wegen der hohen Infektionszahlen entschied man sich allerdings dazu, die Maskenpflicht an Feiertagen und am Wochenende auf den kompletten See auszuweiten.

Corona in NRW: Kirchen bieten an Karfreitag vielfältige Angebote an

Update, Freitag (2. April), 11 Uhr: Für die Christen in NRW ist das diesjährige Osterfest bereits das zweite während der Pandemie. Die Kirchen versuchen trotzdem präsent zu sein. Das Angebot am Karfreitag reicht laut der Deutschen Presse-Agentur von Präsenzgottesdiensten unter Corona-Bedingungen bis zu einem Autokinogottesdienst.

„Auch in diesem Jahr werde ich die vertrauten Gottesdienste zu unserem höchsten christlichen Fest erneut schmerzlich vermissen“, sagt die Präses der Evangelischen Kirche von Westfalen, Annette Kurschus. Die Evangelische Kirche von Westfalen hatte sich angesichts der Infektionslage dazu entschieden, den Gemeinden die Feier von Präsenzgottesdiensten nur bis zu einem Inzidenzwert von 100 zu empfehlen.

Corona in NRW: Zwei Kreise am Freitag mit einer Inzidenz über 200

Update, Freitag (2. April), 10.15 Uhr: Der Kreis in NRW mit der aktuell höchsten Sieben-Tages-Inzidenz ist nach wie vor der Märkische Kreis mit 233,0. Auf dem zweiten Platz liegt der Landkreis Siegen-Wittgenstein mit einer Sieben-Tages-Inzidenz von 210,5.

Immerhin: Am Donnerstag (1. April) waren es noch fünf Kommunen in NRW mit einer Inzidenz von über 200. Andere Städte mit einer hohen Inzidenz sind:

  • Hagen (196,1)
  • Gelsenkirchen (193,0)
  • Solingen (182,7)
  • Mülheim an der Ruhr (178,2)
  • Wuppertal (175,7)

Corona in NRW: 4.670 neue Infektionen und 39 neue Todesfälle

Update, Freitag (2. April), 8.50 Uhr: Das Robert-Koch-Institut meldet heute für ganz Deutschland insgesamt 21.888 Neuinfektionen und 232 Todesfälle. Die bundesweite Sieben-Tages-Inzidenz liegt bei 134,0.

Allein in Nordrhein-Westfalen wurde 4.670 neue Corona-Fälle von den Gesundheitsämtern an das Robert-Koch-Institut weiter gegeben. 39 Personen sind in NRW seit gestern mit oder an Covid-19 verstorben. Die Sieben-Tages-Inzident liegt be 128,7 und liegt damit nur eine Nachkommastelle hinter dem gestrigen Wert von 128,8.

Corona-Update Deutschland: Stiko empfiehlt keine zweite Dosis Astrazeneca für Jüngere

Update, Donnerstag (1. April), 22.30 Uhr: Die Ständige Impfkommission (STIKO) des Robert Koch-Instituts (RKI) empfiehlt denjenigen, die eine erste Impfung mit Astrazeneca bekommen haben, für die zweite Impfung auf Biontech oder Moderna umzusteigen. Zwar gebe es noch eine wissenschaftliche Erkenntnis zu Impfungen mit verschiedenen Mitteln.

Jedoch werde eine Dosis mit sogenannten mRNA-IMpfstoffen zwölf Wochen nach der Erstimpfung empfohlen. Die Immunreaktion würde nach bisherigen Erkenntnissen identisch ausfallen. Thomas Mertens, Chef der STIKO, äußerte sich gegenüber dem Spiegel über den Imageschaden von Astrazeneca.

Das sei schade, dass nur das Negative in den Vordergrund rücken würde. Fakt sei auch, dass das Sicherheitssystem in Deutschland funktionieren würde. Man würde gut aufpassen und schnell reagieren können. Jetzt müsse der Impfstoff auf die über 60-Jährigen umverteilt werden.

Corona-Update NRW: Yvonne Gebauer (FDP) führt Testpflicht an Schulen ein

Update, Donnerstag (1. April), 19.15 Uhr: NRW führt die Testpflicht an Schulen ein. Das hat das Schulministerium mit Ministerin Yvonne Gebauer (FDP) heute verkündert. Im Bundesland Niedersachsen gibt es ebenfalls eine Testpflicht für Schüler.

Schüler und Lehrer sollen nach den Osterferien zweimal pro Woche mit Selbsttests getestet werden. Zudem soll ein Wechselunterricht stattfinden. Allerdings, so das Schulministerium, würde es auf die Infektionslage in den einzelnen Städten ankommen.

Die Schnelltests würden in den Schulen gut angenommen werden. Die Tests sollen in der Woche nach Ostern an die Schulen ausgeliefert werden. „Bei der weiteren Bekämpfung und Eindämmung der Pandemie spielen Tests eine wichtige Rolle“, so Yvonne Gebauer. Infektionsketten könnten so untebrochen werden. Der Schulbetrieb würde so sicherer werden.

Corona in NRW: Jens Spahn reagiert auf „15 Minuten live“ von Joko und Klaas

Update, Donnerstag (1. April), 17.45 Uhr: Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat auf die „15 MInuten live“ von Joko und Klaas reagiert, die den Alltag in der Uniklinik Münster beleuchtet haben. Man werde Gespräche mit den Pflegeverbänden führen und weiter darüber beraten, wie man Arbeitsbedingungen noch weiter verbessern kann.

Es sei gut, dass das Thema Pflege in der Primetime liefe, so Jens Spahn. Die Pflegeberufe würden Respekt und ein Dankeschön verdienen. Aber vor allen Dingen bessere Arbeitsbedingungen.

Auch Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) hatte sich via Twitter über die Sendung geäußert und getwittert: „Respekt heißt: gute Löhne und Arbeitsbedingungen.“

Corona-Update Dortmund: Stadt meldet 155 Neuinfektionen

Update, Donnerstag (1. April), 17 Uhr: Am heutigen Donnerstag meldet die Stadt Dortmund 155 Neuinfektionen mit dem Coronavirus. 57 Personen lassen sich 22 Familien zuordnen. 3.182 Menschen befinden sich in Quarantäne. Die Inzidenz wird wohl bei 138,4 liegen.

Bei 1.355 Infektionen wurde die britische Mutation B.1.1.7 festgestellt, nur einmal die Variante aus Südafrika (B.1.351). Die Stadt Dortmund hat nach eigenen Angaben heute die ersten Briefe für Bürger zwischen 70 und 80 Jahren herausgeschickt. Ab dem 6. April ist mit einem Impftermin zu rechen.

Corona in NRW: Karl-Josef Laumann (CDU) reagiert auf Brandbrief aus Duisburg

Update, Donnerstag (1. April), 15.45 Uhr: Duisburgs Oberbürgermeister Sören Link (SPD) hat einen Brandbrief an Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) geschrieben und Ausgangssperren gefordert. NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann hat heute darauf reagiert.

Gegenüber dem WDR äußerte sich der CDU-Politiker, dass die rechtlichen Maßnahmen sehr, sehr hoch lägen. Man müsse zudem auch an die Leute denken, die in kleinen Mietwohnungen mit vielen Leuten wohnen.

Auch Markus Söder (CSU) und Winfried Kretschmann (Grüne) hatten in einem gemeinsamen Brief an die anderen Ministerpräsidenten eine striktere Corona-Politik, inklusive Ausgangssperren, gefordert.

Corona in NRW: Polizei Dortmund kündigt strenge Kontrollen an den Feiertagen zu Ostern an

Update, Donnerstag (1. April), 15.30: „Bleiben Sie vorsichtig und vernünftig“, heißt es in einem Appell der Polizei Dortmund an die Bürger. Vernünftig sei es, laut Polizei Dortmund, sich auf dem Stadtgebiet weit zu verteilen und das Osterfest in kleinen Kreis der Familie zu feiern.

Man sollte, so Ralf Ziegler, stellvertretender Polizeipräsident in Dortmund, die Hotspots wie Phoenix See, Hohensyburg, Rombergpark oder den Fredenbaum meiden. Es würde Alternativen geben.

Zusammen mit dem Ordnungsamt der Stadt Dortmund werde man an vielen Orten im Einsatz sein und Verstöße gegen die Coronaschutzverordnung konsequent ahnden.

Die Ereignisse vor 15.40 Uhr können im alten Live-Ticker zur Corona-Pandemie auf RUHR24.de nachgelesen werden.

Rubriklistenbild: © Bernd Thissen/dpa

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