Covid-19-Pandemie im Live-Ticker

Corona in NRW: SPD kritisiert „Impf-Chaos“

Das Coronavirus grassiert weiter in Deutschland. Alle News und Zahlen zu Covid-19 aus NRW im Live-Ticker von RUHR24.

  • Das RKI meldet in Deutschland weiterhin viele Neuinfektionen mit dem Coronavirus.
  • Aufgrund anhaltend hoher Fallzahlen ist der Lockdown in NRW verschärft und bis Mitte Februar verlängert worden.
  • Die Zahl der Neuinfektionen in NRW scheint allmählich zu sinken, die Zahl der Toten bleibt jedoch hoch.

Update, Dienstag (26. Januar), 9.02 Uhr: Der Live-Ticker wird an dieser Stelle nicht mehr aktualisiert. Alle News rund um das Coronavirus, aktuelle Maßnahmen und das Infektionsgeschehen können im neuen Live-Ticker auf RUHR24.de verfolgt werden.

Coronavirus in NRW: Wie der erste Tag der Impftermin-Vergabe verlief

Update, Montag (25. Januar), 21.15 Uhr: Am ersten Tag der Impftermin-Vergabe sind nach Angaben des Gesundheitsministeriums von 8 Uhr bis 17 Uhr 122.000 Termine an über 80-Jährige vergeben worden. Insgesamt seien 244.300 Termine zur Impfung gegen das Coronavirus vergeben worden. Am Vormittag hat es laut dpa große Probleme bei der Terminvergabe - online und telefonisch - gegeben.

Es könne, so eine Sprecherin des NRW-Gesundheitsministeriums, auch mal ruckeln. Immerhin habe man mit knapp einer Million Menschen zu tun, die eine Berechtigung auf eine Impfung gegen Corona aktuell hätten.

Sowohl die Internetseiten als auch die Hotlines seien dem Ansturm nicht gewachsen gewesen - das gehöre allerdings auch zur Wahrheit dazu, so die Sprecherin des Ministeriums.

Coronavirus in NRW: Was die SPD mit ihrer Kritik und der Bezeichnung „Impf-Chaos“ meint

Wie die SPD in NRW auf ihrer Homepage am Montag (25. Januar) mitteilte, wolle man eine sogenannte Aktuelle Stunde im Plenum des NRW-Ministeriums beantragen. Das Ziel: Das Parlament und die Bevölkerung solle über die, wie es die SPD ausrückt, Fehlentwicklungen bei der Impftermin-Vergabe informiert und aufgeklärt werden.

Lisa-Kristin Kapteinat, stellvertretende Vorsitzende der SPD-Fraktion im Landtag NRW, äußerte sich dazu: „Das Impfchaos geht in die nächste Runde.“ Hotline und Website seien direkt zusammengebrochen. Bei der Impfstoffbeschaffung gebe es Verschiebungen. Wissenschaft, Kassenärztliche Vereinigungen und Hausarztverband Nordrhein hätten Hinweise auf Probleme und Lösungsvorschläge gegeben. Die seien ignoriert worden.

Man brauche jetzt einen klaren Kurs, um das Vertrauen der Bevölkerung nicht zu verspielen. Man würde von der Landesregierung deutliche Worte erwarten.

Coronavirus in Essen: Die aktuellen Coronavirus-Zahlen

Update, Montag (25. Januar), 20.45 Uhr: In den vergangenen sieben Tagen hat es, wie die Stadt Essen meldet, 714 Neuinfektionen gegeben. Die Inzidenz liegt bei 122,5. Allerdings meldet das RKI eine Inzidenz von 129,6. Das würde an den zeitlichen Verzögerungen in der Meldekette liegen.

Coronavirus in Dortmund: Neue Zahlen für Dortmund - Trend erkennbar

Update, Montag (25. Januar), 18 Uhr: Die Stadt Dortmund hat die neuen Corona-Zahlen mitgeteilt. Es gibt 41 neue Infektionen in der Stadt, von denen fünf einer Familie zugeordnet werden können. 1.729 Personen befinden sich in Quarantäne. Aktuell sind 1.335 Personen mit Covid-19 infiziert.

Aktuell befinden sich 139 Menschen aufgrund von Corona in stationärer Behandlung, davon werden 22 intensivmedizinisch betreut. Heute meldete das Gesundheitsamt Dortmund zudem acht Todesfälle. Insgesamt verstarben sechs Männer im Alter von 56 bis 88 Jahren und zwei Frauen im Alter von 88 Jahren.

153 Menschen sind in Dortmund an Covid-19 gestorben, 80 Menschen sind mit einer Infektion, aber aufgrund einer anderen Ursache verstorben. Die Stadt Dortmund rechnet mit einer neuen Inzidenz für Dienstag (26. Januar) von 98,6 - am Montag (25. Januar) liegt die Inzidenz laut RKI bei 99,6.

Coronavirus-Update: Neue Studie über das Tragen von Masken und schweren Covid-19-Verläufen

Update, Montag (25. Januar), 16.16 Uhr: Ab heute gilt die neue Maskenpflicht in NRW. Menschen müssen an verschiedenen Orten eine FFP2- oder OP-Maske tragen. Das soll das Infektionsgeschehen eindämmen. Masken schützen vor einer Infektion. Doch vielleicht geht der Schutz noch weiter.

Laut einer Studie von Medizinern würde das Tragen einer Maske auch vor schweren Verläufen mit Covid-19 schützen. Manchmal, so die im Deutschen Ärzteblatt veröffentlichte Studie, würde eine Infektion auch mit Mund-Nasen-Schutz nicht auszuschließen sein. Aber eine Maske würde die Infektionsdosis verringern und so den Verlauf mildern.

Corona: Wie ein Mund-Nasen-Schutz vor einer schweren Infektion schützt

In Ländern, in denen die Bevölkerung von Anfang an mehrheitlich eine Maske gegen das Coronavirus getragen hat, würde es weniger Todesopfer geben, heißt es in der Studie.

Gegenüber der Bild äußerte sich Professor Klaus-Dieter Zastrow, Facharzt für Hygiene: „Der Mund-Nasen-Schutz filtert bis zu 98 Prozent der Tröpfchen und damit der Viren aus der Luft. Wenn überhaupt, kommt man also verhältnismäßig mit nur sehr wenig Viren in Kontakt. Die kann unser Immunsystem besser bekämpfen, als würde es sofort mit einer sehr hohen Viruslast konfrontiert.“

Coronavirus in NRW: Polizei beendet illegale Corona-Pokerrunde

Update, Montag (25. Januar), 15.30 Uhr: Die Polizei hat in Gevelsberg (Ennepe-Ruhr-Kreis) eine illegale Pokerrunde in einer Halle aufgelöst, bei der insgesamt 20 Personen im Alter von 22 bis 70 Jahren teilgenommen haben. Es hat angeblich sowohl Pokertische als auch Spielautomaten gegeben.

Corona-Pandemie: Ausschreitungen in den Niederlanden

Update, Montag (25. Januar), 14.15 Uhr: Wie auch in NRW gelten auch in den Niederlanden verschärfte Coronamaßnahmen, dort wurden sogar Ausgangsbeschränkungen erlassen. Kurz vor Beginn der Ausgangssperre um 21 Uhr am Sonntag kam es nach Angaben der Polizei in etwa zehn niederländischen Städten zu Ausschreitungen. Dabei wurden Polizisten mit Steinen und Feuerwerkskörpern angegriffen.

In Den Haag wurden Autos in Brand gesteckt. Unruhen wurden unter anderem auch aus Tilburg, Enschede, Venlo, Roermond, Breda, Arnheim und Apeldoorn gemeldet. In der südöstlichen Provinz Limburg an der deutschen Grenze wurde die Militärpolizei zu Hilfe gerufen. In Enschede griffen Randalierer ein Krankenhaus mit Steinwürfen an, das berichtet die Deutsche Presse-Agentur.

Bereits zuvor hatte die Polizei in Amsterdam und Eindhoven mit Wasserwerfern verbotene Demonstrationen beenden müssen. Laut Polizei hatten Hunderte Demonstranten gegen die Corona-Maßnahmen protestiert und die Polizei mit Feuerwerkskörpern und Steinwürfen angegriffen. In Eindhoven wurden Geschäfte geplündert und Brände gelegt. In Amsterdam ging die Polizei mit Pferden, Hunden und Schlagstöcken gegen die Demonstranten vor.

Schon am Samstag kam es in den Niederlanden nördlich von Amsterdam in der Kleinstadt Urk zu Krawallen. Dort haben Jugendliche laut Polizei ein Corona-Testzentrum des Gesundheitsamtes in Brand gesteckt.

Ein Polizist macht Aufnahmen von einer abgebrannten Corona-Testanlage. Die Testanlage wurde in der Nacht zum 24. Januar 2021 von randalierenden Jugendlichen in Brand gesetzt.

Fragen rund um die Corona-Impfung von Experten erklärt

Update, Montag (25. Januar), 13 Uhr: Was macht ein Impfstoff eigentlich in meinem Körper? Sollte ich mich wirklich gegen das Coronavirus impfen lassen? Gibt es in Deutschland genügend Impfstoff? Diese und viele weitere fragen beschäftigen derzeit die Menschen – sie sollen heute in einem Livestream der Ruhr Nachrichten geklärt werden.

Um sich für oder gegen eine Impfung entscheiden zu können, braucht es Informationen. Die sollen drei Dortmunder Experten im Gespräch mit Ruhr Nachrichten-Redakteur Ulrich Breulmann klären. Prof. Dr. Carsten Watzl, Direktor am Leibniz-Institut für Arbeitsforschung an der Technischen Universität Dortmund und Leiter des Fachbereichs Immunologie, Privatdozent Dr. Bernhard Schaaf, Direktor der Lungenklinik am Klinikum Dortmund sowie Dr. Prosper Rodewyk, Hausarzt in Dortmund-Hörde und Leiter der Bezirksstelle der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe, stellen sich heute Abend im Stream den Fragen der Zuschauer und Zuschauerinnen.

Fragen können per Mail an reden@rnw.press oder während des Livestreams per WhatsApp an (0231) 9059-4848 gesendet werden. Die Expertenrunde beginnt heute (25. Januar) um 18.30 Uhr auf der Homepage der Ruhr Nachrichten.

Dr. Bernhard Schaaf ist Klinikdirektor am Klinikum Dortmund und stellt sich heute den Fragen zur Impfung gegen das Coronavirus.

Terminvergabe für Corona-Schutzimpfung verläuft holprig

Update, Montag (25. Januar), 12.17 Uhr: Nicht nur, dass die offizielle Homepage für die Vergabe der Impf-Termine heute Morgen für einige Zeit nicht erreichbar gewesen war (Update von 9.08 Uhr), auch konnten nicht alle verfügbaren Impfzentren ausgewählt werden. Wie die WAZ berichtet, war unter anderem die NRW-Stadt Oberhausen nicht in der Liste der Impfzentren zu finden. Wie die WAZ erfahren hat, sollen mehrere Städte in der Auflistung fehlen, an dem Problem werde aber gearbeitet.

Coronavirus in NRW: Ab heute gilt die strengere Maskenpflicht im ÖPNV

Update, Montag (25. Januar), 12.17 Uhr: Ab heute gilt laut Coronaschutzverordnung die strengere Maskenpflicht. Demnach sind in Geschäften sowie im öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) nur noch medizinische Masken gestattet – Mund-Nasen-Bedeckungen aus Stoff sind nicht mehr zulässig. Wie die Deutsche Presse-Agentur (dpa) mitteilt, startete die Verschärfung der Regel beispielsweise in Düsseldorf ohne Probleme.

„Vor dem Hintergrund der hohen Disziplin unserer Fahrgäste in den vergangenen Monaten gehen wir davon aus, dass auch die geänderten Regelungen sehr schnell von unseren Kunden übernommen werden“, sagte ein Sprecher des Verkehrsunternehmens Rheinbahn. Wird man in Bus oder Bahn ohne medizinische Maske erwischt, sind 150 Euro Bußgeld fällig.

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Ab sofort sind nur noch medizinische Masken im ÖPNV und in Geschäften zulässig, dazu zählen unter anderem FFP2-Masken.

Corona in Herne: Stadt mit Infektions-Update

Update, Montag (25. Januar), 10.44 Uhr: Die Stadt Herne meldet, dass seit Beginn der Pandemie bei 5.617 Personen eine Infektion mit dem Coronavirus nachgewiesen wurde. Das sind zehn Fälle mehr als am Vortag. Die Inzidenz beträgt laut Landeszentrum Gesundheit NRW 150,2 und ist damit um 2,6 Prozentpunkte angestiegen.

Aktuell sind laut Stadt Herne 679 Personen infiziert, von denen 98 stationär in Krankenhäusern behandelt werden. Neue Todesfälle im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung muss die Stadt nicht vermelden. Insgesamt sind laut Pressebericht seit Beginn der Pandemie 126 Menschen in Herne im Zusammenhang mit dem Coronavirus verstorben.

Corona in NRW: Vier-Generationen-Haushalt mit 100-jähriger Oma übersteht Covid-19

Update, Montag (25. Januar), 10.12 Uhr: Die 100-jährige Maria Dera, Tochter Angelika (68), Schwiegersohn Wilfried (72), Enkel Stefan (47) und Urenkel Aaron Roßbach (13): Sie alle leben in Duisburg-Huckingen unter einem Dach und sie alle – mit Ausnahme von Urenkel Aaron – erkrankten laut eines Berichts der WAZ an Covid-19. Und: Sie alle haben überlebt, auch die 100-jährige Maria Dera –das soll Mut machen.

Die Covid-19-Infektion habe die Familie laut Bericht umgeworfen, alle hätten flachgelegen. Doch die 68-jährige Angelika Roßbach musste dennoch ihre bettlägrige Mutter pflegen, die auch an Covid-19 erkrankt war. Im WAZ-Interview erzählt die Familie, wie anstrengend die Zeit war und wie glücklich sie nun sind, die Infektion überstanden zu haben. Mit ihrer Geschichte wollen sie Mut machen: Auch eine 100-Jährige kann das Coronavirus überleben.

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Corona-Pandemie in NRW: 2020 mehr Menschen gestorben als in den Jahren zuvor

Update, Montag (25. Januar), 9.33 Uhr: Wegen der Coronavirus-Pandemie sind im vergangenen Jahr insgesamt mehr Menschen gestorben als in den Vorjahren. 2020 seien etwa 213.000 Sterbefälle aller Art registriert worden und damit circa 6500 mehr als ein Jahr zuvor, teilte das Statistikamt IT.NRW am Montag mit. Auch im Jahr 2018, als die Grippesaison außergewöhnlich schwer verlief, war die Zahl der Toten mit rund 211.000 niedriger als im Corona-Jahr.

Allein im Dezember 2020 starben in Nordrhein-Westfalen den Angaben zufolge 21.200 Menschen und damit 17 Prozent mehr Menschen als im Vorjahresmonat. Üblicherweise sterben im Monat Dezember stets mehr Menschen als im November, Ende vergangenen Jahres lag der Unterschied zwischen diesen beiden Monaten bei den Todesfällen bei 16 Prozent – so stark war der Anstieg in den Jahren zuvor nicht gewesen.

Terminvergabe für Corona-Impfung gestartet – Website überlastet

Update, Montag (25. Januar), 9.08 Uhr: Seit heute können über 80-Jährige, die zu Hause leben, einen Termin für eine Corona-Schutzimpfung in einem der Impfzentren ausmachen. Noch am Donnerstag (21. Januar) empfahl NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) dazu die Website www.116117.de zu nutzen, das würde besser klappen. Jetzt allerdings streikt die Homepage und ist nicht erreichbar.

Schon seitdem die Terminvergabe möglich ist (8 Uhr am Montag, 25. Januar), ist es kaum möglich die Homepage zu öffnen. Schon vorab hätte die Kassenärztlichen Vereinigungen laut WAZ zur Geduld gemahnt und angekündigt, dass es zunächst sowohl online als auch telefonisch Wartezeiten geben könne. Termine können auch telefonisch vereinbart werden. Wer im rheinischen Teil von NRW lebt, soll die kostenfreie Rufnummer 0800 116 117 01 wählen, Menschen in Westfalen die ebenfalls kostenfreie Rufnummer 0800 116 117 02.

Ehepaar aus Essen versucht Corona-Impfung einzuklagen – ohne Erfolg

Update, Montag (25. Januar), 8.53 Uhr: Schon zum zweiten Mal hat ein Ehepaar aus Essen versucht, sich die Corona-Schutzimpfung einzuklagen – ohne Erfolg. Die 83-jährigen Eheleute machten vorm Oberverwaltungsgericht NRW geltend, dass sie mit ihrem Alter zur besonders schützenswerten Risikogruppe gehören. Sie meinten, es sei rechtswidrig, dass zunächst Bewohner und Bewohnerinnen der Pflegeheime – auch wenn diese noch keine 80 Jahre alt seien – geimpft würden.

Das Verwaltungsgericht Gelsenkirchen lehnte am 11. Januar 2021 den Eilantrag der Eheleute ab, mit dem sie erreichen wollten, dass die Stadt Essen ihnen unverzüglich eine Möglichkeit zur Corona-Schutzimpfung verschafft. Die dagegen gerichtete Beschwerde hatte keinen Erfolg.

Die Begründung des Gerichts: Die Coronaschutzverordnung sehe ausdrücklich vor, dass innerhalb der Gruppe der über 80-Jährigen bestimmte Personen vorrangig berücksichtigt werden können. Denn Bewohner von Alten- und Pflegeheimen seien laut Landesregierung NRW einem besonderen Risiko ausgesetzt, weil sie im Alltag auf eine Vielzahl von Kontakten als notwendige Hilfestellungen angewiesen seien und diese nicht beschränken können.

Coronavirus in NRW: 997 neue Fälle registriert

Update, Montag (25. Januar), 7.53 Uhr: Laut Robert Koch-Institut sind die Corona-Fallzahlen in NRW um 997 Fälle angestiegen. Demnach liegt der Sieben-Tage-Inzidenzwert bei 104,1 und damit unter dem Bundesschnitt (111,2). Außerdem müssen in Nordrhein-Westfalen 31 weitere Todesfälle beklagt werden, damit steigt die Zahl der Todesopfer im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung in NRW auf 9.972.

Im Vergleich zu den vergangenen Montagen sinken die Fallzahlen allmählich. Vor einer Woche wurden am Montag (18. Januar) 1177 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz lag bei 121. Laut Landeszentrum Gesundheit Nordrheins-Westfalen sind das die höchsten Sieben-Tages-Inzidenzen in NRW:

Stadt/KreisSieben-Tages-Inzidenz
Höxter196,1
Hagen182,3
Bottrop152,3
Herne150,2
Minden-Lübbecke143,7
Mettmann141,9
Märkischer Kreis141,6
Krefeld139,8
Oberhausen139,0
Gelsenkirchen137,1
Recklinghausen129,9
Essen129,6
Bielefeld126,0
Unna123,6
Oberbergischer Kreis123,1
Heinsberg122,9
Rhein-Kreis Neuss122,9
Wuppertal122,2
Leverkusen119,7
Lippe118,0
Warendorf110,5
Herford107,8
Bonn104,3
Siegen-Wittgenstein102,5
Olpe102,3
Mönchengladbach101,9
Solingen101,7
Ennepe-Ruhr-Kreis101,2
Düren99,8
Dortmund99,6

Corona-Neuinfektionen in Deutschland

Update, Montag (25. Januar), 7.23 Uhr: Innerhalb eines Tages registriert das Robert Koch-Institut (RKI) mehr als 6700 Neuinfektionen mit dem Coronavirus in Deutschland. Laut Angaben der Gesundheitsämter wurden 6729 Fälle registriert, damit steigt die Gesamtzahl der Corona-Fälle in Deutschland seit Beginn der Pandemie auf 2.141.665.

Zudem sind laut RKI 217 neue Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion zu verzeichnen. Die Gesamtzahl der verzeichneten Corona-Toten in Deutschland erhöhte sich damit auf 52.087 (alle News zu Corona in NRW bei RUHR24.de).  

Da am Wochenende nicht alle Gesundheitsämter Daten übermitteln und auch weniger Tests vorgenommen und ausgewertet werden, liegen die Zahlen des RKI sonntags und montags in der Regel niedriger als an anderen Wochentagen. Die Sieben-Tage-Inzidenz beträgt in Deutschland 111,2 und war damit in etwa gleich hoch wie am Vortag.

Mitarbeiter gekündigt, weil sie sich nicht impfen lassen wollten

Update, Montag (25. Januar), 7.10 Uhr: Der Chef eines Pflegedienstes in Dessau-Roßlau in Sachsen-Anhalt hat sieben seiner Mitarbeiter gefeuert, weil diese sich nicht gegen das Coronavirus impfen lassen wollten, das berichtet das Redaktionsnetzwerk Deutschland, das sich auf die Bild-Zeitung beruft. Drei der Mitarbeiter wollten sich, als es möglich war, auf gar keinen Fall impfen lassen, vier wollten sich demnach nicht festlegen.

Um seine Mitarbeiter über die Impfung aufzuklären, habe der Chef versucht, das Gespräch zu suchen, hat Infomaterialien verteilt und einen Vortrag gehalten. Gegenüber der Bild erzählte er, die Mitarbeiter hätten sich respektlos verhalten, hörten nicht zu und unterbrachen den Vortrag mit Zwischenrufen. Eine Mitarbeiterin lehnte die Impfung wie folgt ab: „Ich lasse mir von Bill Gates keinen Chip in den Arm stecken.“

Eine der ehemaligen Mitarbeiterinnen hingegen schildert den Vorfall anders. Sie spricht davon, dass ihr ehemaliger Vorgesetzter sie als Aluhutträger beschimpft und die Bedenken wegen der Corona-Impfung als „Kindergarten“ abgetan hätte. Demnach drohte er: „Lasst euch impfen oder ihr fliegt raus.“ Die Frau, die ihre Erfahrungen mit der Bild-Zeitung teilte, zeigte ihren Ex-Chef wegen Nötigung an.

Die Impfung gegen das Coronavirus ist freiwillig. (Symbolfoto)

Terminvergabe für Corona-Impfung startet heute

Update, Montag (25. Januar), 6.30 Uhr: Ab heute startet die Terminvergabe für die Corona-Impfung. Über 80-Jährige, die zu Hause leben, können ab 8 Uhr einen Termin in den Impfzentren in NRW vereinbaren – ohne Termin ist eine Impfung nicht möglich. Die Impfung ist freiwillig und kostenlos.

Das Gesundheitsministerium hat empfohlen, die beiden Termine für die Erst- und Zweitbuchung im Internet unter der Adresse www.116117.de zu vereinbaren. Das ist auch telefonisch möglich. Die Leitungen sind von 8 Uhr bis 22 Uhr besetzt. Wer im rheinischen Teil von NRW lebt, soll die kostenfreie Rufnummer 0800 116 117 01 wählen, Menschen in Westfalen die ebenfalls kostenfreie Rufnummer 0800 116 117 02. Mit längeren Wartezeiten ist zu rechnen.

Corona in NRW: Droht nun eine Lebensmittelknappheit wegen der Regeln?

Update, Sonntag (24. Januar), 20 Uhr: Wegen verschärfter Einreisebedingungen für Lebensmittelimporteure könnte es an den deutschen Grenzen nun zu Problemen kommen. Die Folge wäre eine mögliche Lebensmittelknappheit von Obst und Gemüse.

Der Deutsche Fruchthandelsverband fordert nun deshalb neue Regeln bei den Einreisebestimmungen.

Corona in NRW: Inzidenz in Dortmund sinkt weiter

Update, Sonntag (24. Januar), 16.15 Uhr: Die Stadt Dortmund meldet am Sonntag insgesamt 16 neue Infektionen mit dem Coronavirus. Zwei der Fälle können einer Familie zugeordnet werden.

Der Inzidenzwert in Dortmund liegt angesichts der aktuellen Anzahl an Neuinfektionen voraussichtlich bei 98,4. Am Vortag lag er noch bei 100,5.

Corona in NRW: Paderborn und Coesfeld nähern sich einer Sieben-Tage-Inzidenz von 50

Update, Sonntag (24. Januar), 10.29 Uhr: Das Landesgesundheitszentrum Nordrhein-Westfalen meldet am heutigen Sonntag 2.611 Neuinfektionen mit dem Coronavirus (SARS-CoV-2). Insgesamt steigt die Zahl der gemeldeten Fälle in NRW somit auf 470.073 – etwa 407.200 gelten inzwischen wieder als genesen.

Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 ist im bevölkerungsreichsten Bundesland um 46 auf insgesamt 9.941 gestiegen. Die Sieben-Tage-Inzidenz ist in NRW um 1,1 auf 104,9 gesunken und liegt damit unter dem bundesweiten Schnitt von 111,1.

Der Kreis Höxter ist weiterhin der einzige Kreis mit einer Inzidenz von über 200 (201,8). Münster liegt auch am Sonntag unter der einst als kritisch bezeichneten Schwelle von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen. Mit Paderborn (63,3) und Coesfeld (54,5) nähern sich zwei weitere Kreise diesem Wert. In beiden Kreisen ist die Sieben-Tage-Inzidenz im Vergleich zum Vortag gesunken.

Alles News und Ereignisse vor dem 25. Januar rund um das Coronavirus in NRW könnt ihr in unserem alten Ticker nachlesen. Mit dpa-Material.

Rubriklistenbild: © Markus Schreiber/AP-Pool/dpa

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