News zur Corona-Pandemie im Live-Ticker

Corona in NRW: Kirche verteidigt Gottesdienste +++ Virus in Nigeria erneut mutiert

Die Coronavirus-Pandemie hat Deutschland und NRW weiter im Griff. Die Zahl der Neuinfektionen ist stetig hoch. Seit dem 16. Dezember gilt der harte Corona-Lockdown.

  • Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Ministerpräsidenten haben einen bundesweiten harten Lockdown beschlossen – er gilt seit dem 16. Dezember 2020 bis zum 10. Januar 2021.
  • Der Impfstoff von Biontech wurde in der EU zugelassen. Am 27. Dezember sollen die Impfungen in NRW starten.
  • Alle aktuellen Entwicklungen zum Coronavirus, zu Impfstoffen und zu Maßnahmen zur Bekämpfung der Pandemie gibt es hier in unserem Live-Ticker.
  • Dieser Ticker wird nicht länger aktualisiert. Weitere Entwicklungen zum Coronavirus in NRW gibt es hier.

Coronavirus: Umstrittene Präsenzgottesdienste an Weihnachten

Update, Donnerstag (24. Dezember), 14.20 Uhr: Kardinal Reinhard Marx aus München verteidigt die Entscheidung zu Präsenzgottesdiensten während der Weihnachtstage. „Wir haben uns das gut überlegt“, so Marx gegenüber dem Münchner Merkur. „Die Pfarrgemeinden bereiten seit Wochen die Gottesdienste intensiv vor und setzen die Auflagen mit großem Engagement um.“

Die Situation seh anders als an Ostern. Damals habe es noch keine überzeugenden Hygienekonzepte gegeben. Allerdings müsse jeder für sich selbst entscheiden, ob er zum Gottesdienst kommen. „Man darf nicht unterschätzen, dass das eine Quelle der Hoffnung und des Trostes ist für viele Menschen“, mein Marx.

Wieder neue Mutation von Corona entdeckt - Untersuchungen steht noch aus

Update, Donnerstag (24. Dezember), 13.38 Uhr: Nach der Variante aus Großbritannien und Südafrika scheint eine weitere Mutation des Coronavirus entdeckt worden zu sein. Das teilte der Chef der panafrikanischen Gesundheitsbehörde Africa CDC, John Nkengasong, mit. Es handele sich um eine Linie, die separat von den Mutationen aus Großbritannien und Südafrika ist, es seien aber weitere Untersuchungen nötig.

Gesundheitseinrichtungen in Nigeria würden nun weitere Proben untersuchen. Die Warnung vor der möglicherweise neuen Variante des Virus basiere auf zwei oder drei Gensequenzen, in denen sie entdeckt wurde.

NRW/Corona: Laschet grüßt Einsatzkräfte im Ausland

Update, Donnerstag (24. Dezember), 13.15 Uhr: Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) sendet Festtagsgrüße an die Einsatzkräfte aus NRW im Ausland. Konkret geht es dabei um Soldaten und Polizisten im Auslandseinsatz. Diese würden „einen wichtigen Beitrag für Frieden und Sicherheit in einer Zeit, die mehr denn je das gute Mitarienander und globale Partnerschaft braucht“ leisten.

Neben einer persönlichen Karte von Laschet enthält der Weihnachtsgruß auch ein Päckchen Aachener „Domspitzen“. Insgesamt seien 385 Pakete verschickt worden.

Armin Laschet grüßt Einsatzkräfte aus NRW im Ausland.

Laut Umfrage: Corona-Jahr war nicht das Schlimmste im Privatleben

Update, Donnerstag (24. Dezember), 13.01 Uhr: Der Wirtschaft hat die Corona-Krise zugesetzt. Aber wie sieht es im Privatleben der Menschen aus? Einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts INSA Consulure denken immerhin 57 Prozent der Befragten, dass 2020 nicht das schlimmste Jahr ihres Lebens sei. 29 Prozent sehen das allerdings anders.

Corona/NRW: von der Leyen hoffnungsvoll wegen Impfstoff

Update, Donnerstag (24. Dezember), 12.34 Uhr: Ursula von der Leyen richtet den Blick auf die Chancen der bald in Europa beginnenden Corona-Impfungen. „Ich bin bewegt zu sehen, dass die ersten Covid-19-Impfungen zeitgleich an alle EU-Länder ausgeliefert werden“, so von der Leyen via Twitter. „Zusammen werden wir die Pandemie überwinden“, so die Kommissionschefin weiter.

NRW: Landesregierung setzt Schnelltests für Besuche in Pflegeheimen voraus

Update, Donnerstag (24. Dezember), 11.37 Uhr: Die Landesregierung NRW untersagt Besuchern, die einen Corona-Schnelltest ablehnen, den Besuch zu Pflegeeinrichtungen. Die Allgemeinverfügungen Pflege und Eingliederungshilfe würden mit Wirkung vom Donnerstag entsprechend geändert, sagte eine Sprecherin von NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) der Nachrichtenagentur epd. Damit reagiert das Gesundheitsministeirum auf eine Entscheidung des Verwaltungsgerichts in Aachen von Mittwoch.

Polizei: Private Corona-Kontrollen sind nicht verhältnismäßig

Update, Donnerstag (24. Dezember), 11.03 Uhr: An Weihnachten sei es nicht die Aufgabe der Polizei private Räume zu kontrollieren. Das machte der stellvertretende Vorsitzende der Gewerkschaft der Polizei, Jörg Radek, gegenüber dem WDR deutlich. Kontrollen dieser Arten seien „nicht mit dem Grundsatz der Verhältnismäßigkeit vereinbar.“ Man konzentriere sich auf die Einhaltung der Corona-Schutzverordnung im öffentlichen Raum.

Allerdings bereit Silvester der Polizei bereits „viel mehr Kopfzerbrechen“. Man wolle das Pyrotechnik-Verbot und das Versammlungsverbot bei nicht genehmigten Querdenker-Versammlungen durchsetzen.

Witten/NRW: Noch bis 12 Uhr kostenlose Corona-Tests

Update, Donnerstag (24. Dezember), 10.48 Uhr: Noch bis 12 Uhr gibt es auf dem Parkplatz eines Möbelhauses in Witten kostenlose Schnelltests. Das hat das Palliativnetzwerk Witten organisiert. Unter dem Motto „Fit For Christmas“ will das Netzwerks Wittener testen, die mit älteren Verwandten Weihnachten feiern.

Corona/NRW: Städtebund fordert Milliarden für die Innenstädte

Update, Donnerstag (24. Dezember), 10.27 Uhr: Der Städte- und Gemeindebund fordert Milliarden-Investitionen zur Belebung der Innenstädte. „Wenn wir nicht aufpassen, werden wir unsere Kommunen nach der Pandemie nicht mehr wiedererkennen“, so Hauptgeschäftsführer Gerd Landsberg den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Es sei mit weiteren Betriebsschließungen und Leerständen zu rechnen. Bund und Länder seien gefordert, die Kommunen zu unterstützen.

Der Städte- und Gemeindebund fordert daher eine Aufbauförderung in Höhe von 1,5 Milliarden pro Jahr. Die derzeitige Summe dafür liegt bei 790 Millionen. Dieser neue Fonds solle nach Vorschlägen des Gemeindebunds „zusätzlich aus den Mitteln einer neu zu schaffenden Abgabe für große Online-Händler“ gespeist werden.

NRW-Virologe Streeck äußert sich auf Twitter zur Corona-Mutation

Update, Donnerstag (24. Dezember), 10.12 Uhr: Der Virologe Hendrik Streeck geht davon aus, dass die Corona-Mutation aus Großbritannien wohl keinen negativen Effekt auf die Wirkung des zugelassenen Corona-Impfstoffes haben wird. Streeck twitterte am Mittwoch: „...viel wichtiger ist, ob der Impfstoff noch wirken kann und die Immunantworten auch noch die neue Variante des Coronavirus erkennen, wenn man bereits einmal infiziert war. Erste Daten aus dem Labor sagen: ja!“.

Corona: Weitere Todesfälle in Herne/NRW

Update, Donnerstag (24. Dezember), 9.43 Uhr: Die Stadt Herne meldet zwei weitere Todesfälle in Zusammenhang mit Corona. Demnach sind eine Frau, Jahrgang 1939, und ein Mann, Jahrgang 1949, wegen Covid-19 verstorben. Insgesamt sind damit in Herne 60 Personen aufgrund von Corona verstoeben. Aktuell infiziert sind in der Stadt 1104 Personen, 105 davon werden stationär behandelt.

NRW/Corona: Steinmeier appelliert, geduldig zu bleiben

Update, Donnerstag (24. Dezember), 9.22 Uhr: Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier ruft in seiner Weihnachtsansprache die Menschen in Deutschland dazu auf, zuversichtlich zu sein. Mit der Impfung gegen das Corona-Virus komme man dem Ausgang aus der Krise näher. Steinmeier appelliert außerdem an alle, auf den letzten Metern vernünftig und geduldig zu bleiben. Seine komplette Rede wird am ersten Weihnachtsfeiertag gesendet.

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier bei der Weihnachtsansprache.

Christmette von Papst wegen Corona vorverlegt

Update, Donnerstag (24. Dezember), 9.10 Uhr: In einigen NRW-Kommunen sind Präsenzgottesdienste untersagt, und auch die traditionelle Christmette von Papst Franziskus im Vatikan findet anders statt, als sonst. In diesem Jahr soll sie wegen der Corona-Ausgangssperre in Italien bereits um 19.30 Uhr stattfinden. Die Ausgangssperre gilt ab 22 Uhr.

Corona: Aktuelle Zahlen für NRW

Update, Donnerstag (24. Dezember), 8.43 Uhr: Laut Angaben des RKI sind heute in NRW 6.628 Neuinfektionen hinzugekommen. Die Zahlen für das Bundesland im Überblick:

Infizierte insgesamt369.058
Aktuell infiziert73.000
Gelten als genesen289.127
Todesfälle5.778

Corona: Erster Kreis in NRW verbietet Präsenzgottesdienste an Weihnachten

Update, Donnerstag (24. Dezember), 8.19 Uhr: Derzeit wird diskutiert, ob Präsenzgottesdienste in Zeiten von Corona trotz Feiertage angebracht sind. In fünf Kommunen im oberbergischen Kreis sind sie jetzt an Heiligabend und Weihnachten untersagt worden. Das Verbot gilt für Gummersbach, Waldbröl, Bergneustadt, Nümbrecht und Radevormwald. In allen fünf Kommunen gibt es sehr hohe Infektionszahlen.

Bei Beerdigungen sind Präsenzgottesdienste mit maximal 25 Personen allerdings weiterhin erlaubt. Mundschutz, Abstand und der Verzicht auf Gesang sind dabei Pflicht.

Düsseldorf/NRW: Tonhalle bildet digitalen Corona-Chor

Update, Donnerstag (24. Dezember), 8.01 Uhr: Die Tonhalle Düsseldorf hatte im November ihr Publikum dazu aufgerufen, sich beim Singen selbst aufzunehmen. 325 Videos wurden eingeschickt, diese wurden zu dem Film „Gemeinsam singen klingt schöner“ zusammengeschnitten. Das Herz dieses virtuellen Chors bilden die Sänger des Städtischen Musikvereins zu Düsseldorf und die Kinderstimmen der Akademie für Chor und Musiktheater.

Corona/NRW: Polizeigewerkschaft fordert Demonstrationsverbot vor Impfzentren

Update, Donnerstag (24. Dezember), 7.37 Uhr: Der Vorsitzende der Deutschen Polizeigewerkschaft, Rainer Wendt, fordert ein Demonstrationsverbot vor Corona-Impfzentren. „Wir brauchen Demoverbote, sowohl auf den Transportstrecken als auch bei den Impfstationen“, sagte er der Passauer Neuen Presse. Der Impfstoff sei ein wertvolles Gut. „Man muss sich auf alle Eventualitäten vorbereiten, um den Impfstoff zu schützen.“

Laut Wendt müsse es jetzt selbstverständlich sein, auf solche Demonstrationen zu verzichten, doch von solchen Selbstverständlichkeiten könne man leider nicht ausgehen. „Wenn die Impfstoff-Transporte so ablaufen wie die Castor-Transporte, werden wir das nicht hinbekommen. Das schafft die Polizei dann kräftemäßig nicht“, warnte Wendt.

NRW: In Weihnachtswoche weniger Corona-Tests möglich

Update, Donnerstag (24. Dezember), 7.14 Uhr: Die medizinischen Labore in Deutschland haben in der Weihnachtswoche deutlich geringere Kapazitäten für Corona-Tests als üblich, wie das RKI mitteilt. Demnach können die Labore in der Woche vom 21. bis 27. Dezember nur rund 1,2 Millionen PCR-Tests durchführen.

Zum Vergleich: In der Vorwoche wurden in Deutschland knapp 1,6 Millionen Tests bearbeitet. Die Daten dazu könnten deshalb ein unvollständiges Bild der Corona-Lage in Deutschland ergeben.

Corona: Zahlen erneut sehr hoch - 802 Todesfälle

Update, Donnerstag (24. Dezember), 6.49 Uhr: Die Zahl der Neuinfektionen bleibt auf hohem Niveau. Das Robert-Koch-Institut (RKI) meldet 32.195 weitere Fälle. Der Wert kommt dem Höchstwert von 33.777 Neuinfektionen binnen eines Tages sehr nahe. Dieser Wert wurde vergangenen Freitag (18. Dezember) gemeldet.

Des Weiteren sind heute 802 Todesfälle in Zusammenhang mit Corona hinzugekommen. Die Zahlen beziehen sich auf ganz Deutschland, die Werte für NRW stehen noch aus.

Corona/NRW: Dritte Welle befürchtet - Politik sei Schuld daran

Update, Donnerstag (24. Dezember), 6.24 Uhr: Der Chef des Verbandes der Intensivmediziner (Divi), Uwe Janssens, warnt bereits vor einer dritten Corona-Welle. Diese könnte seinen Befürchtungen nach durch Besuche an Weihnachten ausgelöst werden. „Nur maximale Kontaktbeschränkungen können verhindern, dass wir im Januar eine dritte Welle bekommen“, sagte Janssens der Rheinischen Post. „Wir Intensivmediziner bitten die Leute dringend, an Weihnachten lieber nicht Oma und Opa zu besuchen, sondern wirklich zu Hause zu bleiben.“

Uwe Janssens, Präsident der Vereinigung für Intensiv und Notfallmedizin (Divi).

Außerdem kritisierte Janssens die Politik der Bundesländer. Die Zuspitzung der Corona-Lage gehe vor allem auf das Zögern der Ministerpräsidenten zurück, die wochenlang keine Konsequenzen aus den steigenden Infektionszahlen gezogen haben. „Es mussten erst 600 Menschen pro Tag an Corona versterben, dass ein Umdenken und Einleiten von durchgreifenden Maßnahmen erfolgte - eigentlich zu spät“, so der Mediziner.

Corona: Impfzentrum in Herne getestet

Update, Mittwoch (23. Dezember), 21.56 Uhr: In Herne hat die Stadt am heutigen Mittwoch (23. Dezember) einen ersten Testdurchlauf im neuen Impfzentrum im Gysenbergpark gemacht. Man wolle optimal auf die ersten Impfungen, die am Sonntag (27. Dezember) starten sollen, vorbereitet sein, hieß es vonseiten der Stadt.

Vollen Einsatz zeigten beim Probedurchlauf offenbar die Auszubildenden der Stadt, welche sogar teilweise mit einem Bürostuhl durch das Impfzentrum fuhren, um Rollstuhlfahrer zu imitieren. Ein weiterer Testkandidat habe außerdem simuliert, dass er blind sei, eine andere Person versuchte, sich zweimal impfen zu lassen. Insgesamt habe sich gezeigt, dass das Impfzentrum gut funktioniere und bereit für die ersten Impfungen sei.

Nach der Zulassung des Impfstoffes in der EU können auch in NRW in den nächsten Tagen die Corona-Impfungen beginnen.

Corona in NRW: Pflegeheime dürfen Besucher abweisen

Update, Mittwoch (23. Dezember), 21.13 Uhr: Wer in Zukunft Verwandten und Bekannten im Pflegeheim einen Besuch abstatten will, kann abgewiesen werden, wenn ein Corona-Schnelltest verweigert wird. Das hat das Verwaltungsgericht Aachen entschieden.

Das Gericht gab nach eigenen Angaben einem entsprechenden Eilantrag eines Pflegeheims aus Würselen statt. Das Pflegeheim hatte sich mit dem Antrag gegen eine Regelung in der Allgemeinverfügung „Pflege und Besuche“ des NRW-Gesundheitsministeriums gewandt.

Corona in NRW: Testpflicht für Reiserückkehrer beschlossen

Update, Mittwoch (23. Dezember), 20.40 Uhr: NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) hatte es bereits am Nachmittag angekündigt (RUHR24 berichtete) – jetzt ist der Beschluss offiziell: Reiserückkehrer aus Risikogebieten müssen ab Montag (28. Dezember) in NRW einen verpflichtenden Corona-Test machen.

Konkret sind Reiserückkehrer verpflichtet, sich höchstens 24 Stunden vor der Einreise oder unmittelbar nach der Ankunft testen zu lassen. Flugreisenden muss am Flughafen eine Testmöglichkeit auf eigene Kosten angeboten werden. Rückkehrer aus anderen deutschen Bundesländern, Durchreisende und Grenzpendler sind ebenfalls nicht betroffen.

NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann.

Corona/ NRW: Ausgangssperre in Aachen abgelehnt

Update, Mittwoch (23. Dezember), 20.10 Uhr: Am heutigen Mittwochmorgen (23. Dezember) gaben die Städteregion und Stadt Aachen bekannt, beim Land NRW die Einführung einer nächtlichen Ausgangssperre zwischen 21 Uhr und 5 Uhr beantragt zu haben. Grund dafür waren die alarmierend hohen Corona-Zahlen in der Stadt.

Doch aus dem Vorhaben wird (vorerst) nichts. Am Nachmittag kam die Absage von der Landesregierung. Der Grund: Die Zahlen in Aachen liegen zwar in der Sieben-Tage-Inzidenz knapp über 200 – seien damit laut dem NRW-Gesundheitsministerium jedoch zu niedrig für die Einführung von Ausgangssperren.

Die Entwicklung werde aber weiter sehr genau beobachtet, so der Städtregionsrat Tim Grüttemeier.

Corona in NRW: Polizei verbietet Großdemo gegen Corona-Maßnahmen

Update, Mittwoch (23. Dezember), 19.26 Uhr: Die Berliner Polizei hat eine für den 30. Dezember geplante Großdemonstration gegen die Corona-Maßnahmen verboten. Zur Demo wurden wie schon im August tausende Teilnehmer aus ganz Deutschland erwartet – genau das sei der Knackpunkt gewesen.

„Eine sorgfältige Prüfung der Versammlungsbehörde hat ergeben, dass die Durchführung der Versammlung – insbesondere in der aktuell vorherrschenden Pandemiesituation – zu einer unmittelbaren Gefährdung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung führt“, teilte die Polizei am Mittwoch (23. Dezember) mit. Bei zahlreichen Demonstrationen gegen die Corona-Maßnahmen war es zu Missachtungen der Maskenpflicht und Menschenansammlungen gekommen.

Corona: Wieder neue Virus-Mutation in Großbritannien entdeckt

Update, Mittwoch (23. Dezember), 18.58 Uhr: In Großbritannien sind offenbar zwei neue Fälle einer weiteren Corona-Mutation aus Südafrika entdeckt worden. Die Variante werde im Labor in Porton Down untersucht, sagte Gesundheitsminister Matt Hancock am Mittwoch in einer Pressekonferenz in London. Als erstes berichtete bild.de darüber.

Bei der Mutation handelt sich den Angaben zufolge um eine Mutante mit der Bezeichnung 501.V2. Am vergangenen Freitag (18. Dezember) hatte der südafrikanische Gesundheitsminister Zweli Mkhize bekannt gemacht, dass 501.V2 in Südafrika kursiere.

In Großbritannien soll schon wieder eine neue Mutation des Coronavirus gefunden worden sein.

„Diese neue Variante ist höchst besorgniserregend, weil sie noch schneller übertragen wird“, sagte der britische Minister heute darüber. „Es scheint so, als habe sie noch weiter mutiert als die neue Variante, die in Großbritannien entdeckt wurde.“ Die betroffenen Personen seien bereits in Quarantäne.

Corona in NRW: Land unterstützt freiberufliche Künstler in Corona-Krise

Update, Mittwoch (23. Dezember), 18.37 Uhr: Das NRW-Kulturministerium hat den Ankaufsetat der landeseigenen Kunstsammlung Kornelimünster in Aachen verdoppelt, um freiberufliche Künstler aus Nordrhein-Westfalen in der aktuellen Corona-Krise zu unterstützen.

Dazu werden 200.000 Euro zur Verfügung gestellt, um 21 neue Werke für das Kunsthaus NRW zu erwerben, wie das Kulturministerium in Düsseldorf mitgeteilt hat.

Corona: Bochum meldet Höchststand der Zahlen

Update, Mittwoch (23. Dezember), 17.42 Uhr: Während in Dortmund die Corona-Zahlen leicht rückläufig sind, vermeldet die Stadt Bochum einen neuen, traurigen Rekord. Wie die Stadt im Ruhrgebiet bekannt gegeben hat, wurde die Sieben-Tage-Inzidenz am heutigen Mittwoch (23. Dezember) auf 236, 1 berechnet – ein neuer Höchststand.

In den vergangenen 24 Stunden wurden 88 Menschen neu auf das Coronavirus getestet, derzeit sind 1500 Menschen in Bochum mit SARS-CoV-2 infiziert.

Zudem sind eine weitere Bochumerin und drei weitere Bochumer an einer Corona-Infektion verstorben. Drei der Verstobenen waren hochbetagt (80 Jahre und älter), einer war Ende 60 und vorerkrankt.

Vor dem Hintergrund der hohen Zahl der Neuinfektionen und der steigenden Todeszahl appelliert die Stadt einen Tag vor Heiligabend eindringlich an die Bürgerinnen und Bürger, an den Festtagen Besonnenheit walten zu lassen und auf Weihnachtsbesuche zu verzichten.

Corona in NRW: Zahlen in Dortmund leicht rückläufig

Update, Mittwoch (23. Dezember), 17.16 Uhr: Kurz vor Weihnachten vermeldet die Stadt Dortmund erneut alarmierend hohe Corona-Zahlen. Wie die Stadt in einer Mitteilung bekannt gegeben hat, sind in den vergangenen 48 Stunden 241 neue Corona-Fälle in Dortmund registriert worden. 19 von diesen Fällen gehören zu sieben Familien.

Am Dienstag (22. Dezember) hatte die Stadt aufgrund technischer Schwierigkeiten keine Angaben zu den Neuinfektionen machen können, die heute vermeldete Zahl ist also das Ergebnis der vergangenen 48 Stunden. Aktuell sind demnach 2318 Menschen in Dortmund mit SARS-CoV-2 infiziert, insgesamt haben sich seit Ausbruch der Pandemie 12.931 Menschen angesteckt.

Corona in NRW: Dortmund meldet zehn Todesfälle in 24 Stunden

Nach der Berechnung der Stadt Dortmund wird der Inzidenz-Wert mit den heutigen Zahlen 187 betragen. Die Corona-Zahlen sind zwar hoch – doch im Vergleich zum vergangenen Mittwoch (16. Dezember) rückläufig. Damals wurden 245 Neuinfektionen und eine Inzidenz von über 200 gemeldet. Die Stadt Dortmund selbst hatte erst gestern (22. Dezember) über einen Aufwärtstrend der Zahlen gesprochen.

Hinzu gekommen sind am heutigen Mittwoch außerdem zehn Todesfälle. Wie die Stadt Dortmund vermeldet, sind fünf Männer und fünf Frauen im Alter zwischen 61 und 94 Jahren verstorben. Acht von ihnen verstarben ursächlich an Covid-19, zwei Personen an einer anderen Ursache. Insgesamt sind damit in Dortmund 95 Menschen ursächlich an Covid-19 gestorben, weitere 50 mit SARS-CoV-2 infizierte Patienten verstarben aufgrund anderer Ursachen.

Corona: Laschet appelliert vor Weihnachten an Bürger

Update, Mittwoch (23. Dezember), 17 Uhr: NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) hat in einer Videobotschaft vor Weihnachten nochmals an die Bürgerinnen und Bürger appelliert, sich dieses Jahr besonders auf die Nächstenliebe als „Kern des Festes“ zu besinnen.

Dazu gehöre auch Abstand halten und den Kontakt zu den Liebsten auf das Notwendigste beschränken, um das Coronavirus zu besiegen. „In diesem Jahr feiern wir Weihnachten anders“, so der NRW-Ministerpräsident im Video, das über die sozialen Medien verbreitet wurde. „Ungewohnt ist das. Stiller als sonst. Aber nicht minder herzlich.“

Corona in NRW: Erster Kreis in NRW verbietet Präsenzgottesdienste

Update, Mittwoch (23. Dezember), 16.32 Uhr: Der Oberbergische Kreis will noch heute in einer Allgemeinverfügung Präsenzgottesdienste in fünf Kommunen verbieten. Da das Verbot schon ab heute gelten soll, wird es dann auch keine Messen am Heiligen Abend geben. Betroffen sind die Kommunen Gummersbach, Waldbröhl, Bergneustadt, Nümbrecht und Radevormwald.

Corona in NRW: Corona-Impfstoff kann ausgeliefert werden

Update, Mittwoch (23. Dezember), 16.19 Uhr: Der Weg für die Auslieferung der ersten Dosen des Corona-Impfstoffs von Biontech und Pfizer in Deutschland ist offiziell frei. Das zuständige Paul-Ehrlich-Institut hat bereits am Dienstag die ersten Chargen des Vakzins freigegeben, wie das Institut am Mittwoch (23. Dezember) mitteilte.

Corona: NRW-Ministerpräsident Armin Laschet bittet um Verzeihung

Update, Mittwoch (23. Dezember), 15.18 Uhr: NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) hat im Magazin Spiegel Angehörige von Menschen, die wegen der Corona-Krise alleine in Heimen gestorben sind, um Verzeihung gebeten. „Im Frühling sind viele Menschen allein gestorben, weil die Heime abgeriegelt wurden“, so Laschet. Der dadurch entstandene Schaden sei „irreparabel. Nicht korrigierbar“.  Außerdem fügt er hinzu: „Da können wir Verantwortlichen in der Politik die Angehörigen nur um Verzeihung bitten.“

Update, Mittwoch (23. Dezember), 14.07 Uhr: Zum Startschuss der Corona-Impfungen in NRW tauchen auch viele Fragen auf. Kann und sollte man sich impfen lassen? Wie sicher ist der Impfstoff? Wo sind die jeweiligen Impfzentren? Der AOK Nordwest hat nun eine Corona-Impfhotline eingerichtet. Diese ist unter der kostenfreien Telefonnummer 0800/1265265 erreichbar.

Corona/NRW: Schnelltests in Pflegeeinrichtungen über die Feiertage - Personal wird aufgestockt

Update, Mittwoch (23. Dezember), 13.41 Uhr: In Pflegeeinrichtungen soll über die Weihnachtstage genügend Personal für Corona-Schnelltests zur Verfügung stehen. Dies sei die Voraussetzung, um die Sicherheit der Bewohner zu gewährleisten, so NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU). Das Land NRW investiert dafür rund 13,8 Millionen Euro, wie auch msl24 berichtet.*

Die Landesregierung habe einen entsprechenden Rahmenvertrag mit Hilfsorganisationen geschlossen, darunter auch das Deutsche rote Kreuz. Ob dies in allen 2300 Altenheimen zu gewährleisten sei, könne Laumann allerdings nicht garantieren.

Dorsten/NRW: Streit um genesene Corona-Patienten

Update, Mittwoch (23. Dezember), 13.15 Uhr: In Kliniken in Dorsten und Haltern in NRW liegen aktuell viele ältere Corona-Patienten, die nach Darstellung des Klinik-Betreibers eigentlich zurück in ihre Pflegeeinrichtungen könnten. Der Klinikverbund Katholisches Klinikum Ruhrgebiet Nord (KKRN) teilt mit, dass die Heime sich aber weigerten, die Menschen wieder aufzunehmen - weil sie Angst vor neuen Corona-Ausbrüchen hätten. Ihre Bewohner sollen die Quarantäne daher im Krankenhaus verbringen.

Corona: Kirchen in NRW fordern Regelungen für Pflegeeinrichtungen

Update, Mittwoch (23. Dezember), 13.02 Uhr: Die evangelischen Kirchen in NRW appellieren an die Landesregierung Regelungen zu Besuchen in Pflegeeinrichtungen an die regionale Lage anzupassen. Besonders zu Weihnachten sei der Kontakt der Bewohner zu ihren Familien wichtig, meint der Vizepräses der rheinischen Kirche, Christoph Pistorius.

Allerdings stelle jeder Besucher auch ein Infektionsrisiko für andere Bewohner, das Personal und die eigenen Angehörigen dar. Deshalb sollten Besuche „maßvoll und zurückhaltend“ erfolgen.

Corona: NRW führt generelle Testpflicht für Einreisende ein

Update, Mittwoch (23. Dezember), 12.41 Uhr: In NRW soll ab sofort eine grundsätzliche Corona-Testpflicht für Einreisende eingeführt werden. Das kündigte Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) in seiner Pressekonferenz an. Die bisherige Messlatte dafür waren Risikogebiete ab über 50 Neuinfektionen innerhalb von sieben Tagen, gerechnet auf 100.000 Einwohner. Allerdings sei von dieser Regel „fast jedes Land des Erdballs“ betroffen, daher die grundsätzliche Pflicht. Die Testpflicht werde für Ein- und Rückreisen per Flugzeug, Auto und andere Verkehrsmittel gelten.

NRW: Corona-Impfung soll vor allem die Pflegeeinrichtungen entlasten

Update, Mittwoch (23. Dezember), 11.46 Uhr: Laut NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) soll durch die Impfungen zunächst die Situation in Pflegeeinrichtungen entspannt werden. „Wenn wir in drei bis vier Wochen die Altenheime geimpft hätten, würde mir ein dicker Stein vom Herzen fallen“, so Laumann während seiner Pressekonferenz.

NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann hofft, dass die Impfungen in Pflegeeinrichtungen in drei bis vier Wochen abgeschlossen sind.

Menschen über 80 Jahre, die nicht in Pflegeeinrichtungen leben, sollen per Post benachrichtigt und über die weitere Vorgehensweise informiert werden. Davon sind rund 1,2 Millionen Menschen betroffen.

Des Weiteren macht Laumann Hoffnung auf die Rückkehr in einen normalen Alltag ohne Corona. Er habe „gut Hoffnung“ dass im letzten viertel des kommenden Jahres eine starke Immunität herrschen kann.

Laumann bestätigt: Corona-Impfstoff erreicht NRW am 26. Dezember

Update, Mittwoch (23. Dezember), 11.28 Uhr: NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) bestätigt in seiner Pressekonferenz noch einmal, dass die erste Impfstoff-Lieferung NRW am Samstag (26. Dezember) erreicht. Der Impfstart ist auf Sonntag (27. Dezember) festgelegt.

Welche Einrichtungen den Impfstoff zuerst erhalten sollen, wird durch die kommunalen Behörden festgelegt. Der Impfstoff sei „das beste Weihnachtsgeschenk, das wir unserem Volk machen können“, so Laumann.

NRW: Mehr Menschen im November gestorben als im Vorjahren - Grund unbekannt

Update, Mittwoch (23. Dezember), 10.53 Uhr: In NRW sind im November 18.100 Menschen gestorben - das sind etwa sechs Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Wie das Statistische Landesamt in Düsseldorf am Mittwoch mitteilte, war die Anzahl der Verstorbenen im November 2020 auch im Vergleich zu den Novembermonaten von 2015 bis 2018 erhöht. Angaben zu den Todesursachen seien in der Statistik nicht erfasst, so eine Sprecherin gegenüber der Deutschen Presse-Agentur.

Die Behörde weist außerdem darauf hin, dass die Daten teilweise noch nicht abschließend geprüft seien. Die Auswertung umfasse Todesfälle von Menschen, die in NRW gestorben sind und dort auch gemeldet waren.

Corona/NRW: Laumann äußert sich ab 11.30 Uhr zur Impfung

Update, Mittwoch (23. Dezember), 10.29 Uhr: NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) informiert ab 11.30 Uhr in einer Pressekonferenz über den Impfauftakt in NRW. Nach aktuellem Stand sollen die Corona-Impfungen ab dem 27. Dezember starten.

Gebauer: Corona-Tests sollen für Lehrer in NRW kostenlos bleiben

Update, Mittwoch (23. Dezember), 10.13 Uhr: Auch im neuen Jahr soll es das Angebot der sogenannten anlasslosen Corona-Tests für Lehrer geben. Das kündigte NRW-Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) an. Details sollen noch zum Jahresbeginn veröffentlicht werden.

Die für das Schulpersonal kostenfreien Tests waren ursprünglich bis zu den vergangenen Herbstferien angesetzt und dann verlängert worden. Nach den Weihnachtsferien soll es auch Schnelltests an Schulen geben, wie die Landesregierung Anfang Dezember mitteilte. Zuletzt stellte Gebauer einen Plan vor, mit dem der Unterricht in den Schulen wieder beginnen soll.

Herne/NRW: Drei weitere Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19

Update, Mittwoch (23. Dezember), 9.43 Uhr: Auch in Dortmund entsteht ein Corona-Impfzentrum. Doch wer eine Impfung erhalten möchte, muss dabei im Vorfeld einiges beachten. Unter anderem sollte dringend ein Termin vereinbar werden.

Update, Mittwoch (23. Dezember), 9.22 Uhr: Die Stadt Herne meldet drei weitere Todesfälle in Zusammenhang mit dem Coronavirus. Darunter sind zwei Frauen aus den Jahrgängen 1939 und 1944 sowie ein Mann aus dem Jahrgang 1939. Somit sind mittlerweile 58 Menschen aus der Stadt an Covid-19 verstorben. Aktuell sind in Herne 1.014 Menschen mit Corona infiziert.

Corona/NRW: Drosten stellt Tweet zu Mutation klar

Update, Mittwoch (23. Dezember), 8.38 Uhr: Bezüglich der Corona-Mutation aus Großbritannien zeigte Virologe Christian Drosten sich gestern besorgt. Auf Twitter kommentierte er „Das sieht nicht gut aus“. Nur wenige Stunden später stellte er allerdings klar: Seine Aussage bezog sich vor allem auf die deutliche verstärkte Verbreitung der Mutation.

Coronavirus-Pandemie sogt für Weniger Verkehr auf den Autobahnen in NRW

Update, Mittwoch (23. Dezember), 7.59 Uhr: Im ersten Lockdown waren die Autobahnen in NRW so leer, wie schon lange nicht mehr. Insgesamt wurde in 2020 weniger Verkehr und damit auch weniger Stau auf den Autobahnen verursacht. „Schon ein geringer Rückgang der Verkehrsmengen auf den Autobahnen bewirkt, dass weniger Stillstand herrscht“, so eine Sprecherin des Landesbetriebs Straßenbau NRW gegenüber der Deutschen Presse-Agentur.

Im Frühjahr habe es nach aktuellen Erkenntnissen 80 Prozent weniger Verkehr auf den NRW-Autobahnen gegeben. Bis zum Herbst hatten die Verkehrsmengen allerdings wieder fast das Vorjahresniveau erreicht.

NRW: Biontech startet mit Lieferung von Corona-Impfstoff

Update, Mittwoch (23. Dezember), 7.38 Uhr: Das Mainzer Unternehmen Biontech will heute damit anfangen, seinen Corona-Impfstoff auszuliefern. Wie der WDR berichtet werden in Deutschland bis Samstag mehr als 150.000 Dosen verteilt.

Damit erhalten alle NRW-Kommunen zum Starttermin jeweils nur 180 Impfdosen. Insgesamt sollen bis Jahresende 280.000 Dosen nach NRW geliefert werden. Ein Großteil der besonders gefährdeten Bevölkerungsgruppen muss sich wohl dennoch auf eine lange Wartezeit einstellen.

Corona: Virologe aus NRW äußert Bedenken zur Mutation und PCR-Tests

Update, Mittwoch (23. Dezember), 7.12 Uhr: Der Virologe Rolf Kaiser von der Uniklinik Köln geht davon aus, dass nicht alle Testsysteme die neue Mutation des Coronavirus erkennen können. In der Aktuellen Stunde warnte Kaiser, dieser Umstand könne in einigen Fällen zu falschen negativen Ergebnissen führen.

Die Labore, in denen PCR-Teste durchgeführt werden, seien dazu verpflichtet, das mit den Herstellern abzuklären. In der Regel seien Tests großer Hersteller aber sicher.

Corona/NRW: RKI meldet Höchststand von Todesfällen in Deutschland

Update, Mittwoch (23. Dezember), 6.56 Uhr: Das Robert-Koch-Institut (RKI) meldet bundesweit 962 weitere Todesfälle in Zusammenhang mit Corona innerhalb eines Tages. Damit hat dieser Wert einen neuen Höchststand erreicht. Außerdem wurden 24.740 Neuinfektionen gemeldet.

In NRW sind heute 5.130 positive Testergebnisse hinzugekommen. Außerdem sind 182 weitere Personen wegen Corona verstorben. Die aktuellen Zahlen laut dem Landeszentrum Gesundheit NRW im Überblick:

Positive Testergebnisse insgesamt362.419
Wocheninzidenz190,5
Aktuell infiziert73.000
Bisher genesen283.800
Verstorben5.607

Coronavirus in Deutschland: Intensivbetten werden knapp - Sorge vor den Feiertagen

Update, Dienstag (22. Dezember), 22.15 Uhr: Die Zahl der Corona-Intensivpatienten könnte weiter steigen, wie das Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) berichtet. Die Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) meldet, dass 5.216 Corona-Patienten in 1.280 Krankenhäusern intensivmedizinisch behandelt werden müssen.

Aktuell seien von circa 22.000 Intensivbetten in Deutschland noch 4.768 frei. Im Bundesland Nordrhein-Westfalen sind aktuell 4.953 Intensivbetten belegt und noch 846 Betten frei. 1.122 Corona-Patienten sind aktuell in Behandlung, von denen 619 invasiv beamtet werden. Innerhalb von sieben Tagen kann NRW noch 2.454 Betten aufstellen.

DIVI-Präsident Prof. Uwe Janssen warnt vor einer komplizierten Situation auf den Intensivstationen. Das liege zum einen an den hohen Infektionszahlen, die nach den Feiertagen noch steigen könnten. Zum anderen sei aber auch der Mangel an Pflegepersonal und Intensivmedizinern ein Problem.

Coronavirus in NRW: Laschet für Gottesdienste, Stamp dagegen

Update, Dienstag (22. Dezember), 21.00 Uhr: Auch wenn in zwei Tagen Weihnachten ist, ist die Diskussion, ob Gottesdienste nun an Heiligabend stattfinden dürfen nicht vom Tisch. So hatte NRW-Vizepräsident Joachim Stamp (FDP) die Kirchen in Deutschland zur Absage aller Präsenzgottesdienste zu Weihnachten aufgerufen.

„Die völlig unabsehbare Entwicklung der Pandemie und die Nöte auf den Intensivstationen in vielen Teilen Deutschlands“ machten dies seiner Meinung nach unausweichlich, sagte Stamp gegenüber der Deutschen Presseagentur (dpa). Und es dauerte nicht lange, bis sich auch Ministerpräsident Armin Laschet zu dem Thema äußerte.

Diesmal sprach er sich allerdings dafür aus, dass Gottesdienste weiterhin stattfinden sollen - unter Abstandsregeln und mit Gesangsverbot. „Es bleibt dabei, dass die Landesregierung keine Gottesdienste untersagen wird“, sagte Armin Laschet (CDU), der sich erst zu Beginn der Woche skeptisch gegenüber Gottesdiensten an Heiligabend gezeigt hatte.

Während die evangelische Kirche in NRW bereits alle Präsenzgottesdienste abgesagt hat, halten die katholischen Bistümer in weiterhin daran fest. Ein genereller Verzicht auf Präsenzgottesdienste komme für sie nicht infrage.

Coronavirus/NRW: Weiterer Kreis im Bundesland verhängt eine Ausgangssperre

Update, Dienstag (22. Dezember), 18.30 Uhr: Der Kreis Euskirchen verhängt eine Ausgangssperre. Das geht aus einer Mitteilung des Kreises hervor. Einwohner dürfen sich zwischen 22 Uhr und 5 Uhr nur noch aus triftigem Grund im Freien aufhalten.

Ausgangssperren gelten aktuell in mehreren Kreisen und Städten in NRW - unter anderem in der Ruhrgebietsstadt Oberhausen von 22 Uhr bis 5 Uhr. Am Mittwoch (23. Dezember) fällt die Entscheidung in zwei weiteren Kreisen, ob es zu coronabedingten Ausgangsbeschränkungen kommt

Das Kuriose: Der Kreis Euskirchen ist aktuell lediglich bei einer Corona-Inzidenz von 191,1 (Stand 22. Dezember), will aber einen Anstieg auf über 200 verhindern.

Coronavirus in NRW: Essens Oberbürgermeister spricht Bürgern Mut in der Pandemie zu

Update, Dienstag (22. Dezember), 18 Uhr: Thomas Kufen (CDU), Oberbürgermeister der Stadt Essen, hat sich mit einem offenen Brief an die Bürger gewendet. Man dürfe mit Zuversicht ins neue Jahr blicken - trotz der aktuellen Corona-Krise.

Aktuell müsse man sich jedoch anpassen, sich an die Regeln halten und aufeinander achten. Jeder sei gefragt, bei der Bewältigung zu helfen. Thomas Kufen freut sich sehr über die Hilfsbereitschaft und Solidarität in der Stadt.

Die Corona-Inzidenz in der Stadt Essen liegt aktuell bei 206,9.

Coronavirus in NRW: Panne im Gesundheitsamt Dortmund - heute keine neuen Zahlen

Update, Dienstag (22. Dezember), 17.41 Uhr: Die Stadt Dortmund meldet am Nachmittag stets die neuen Infektionszahlen. Heute jedoch nicht. Aufgrund technischer Probleme werde es heute kein Update zu den Corona-Neuinfektionen geben. Man plane aktuell, die Zahlen am Mittwoch (23. Dezember) nachzuliefern.

Insgesamt sind sechs der 100 Passagiere, die am vergangene Sonntag (20. Dezember) mit einem Flug aus London in Dortmund gelandet sind, positiv auf das Coronavirus getestet worden. Ein weiteres Ergebnis steht aufgrund einer Testwiederholung noch aus.

Coronavirus-Pandemie in NRW: Lange Schlangen vor Testzentrum im Ruhrgebiets-Hotspot

Update, Dienstag (22. Dezember), 16.45 Uhr: Wie die WAZ berichtet ist es heute zu langen Schlangen vor dem neuen Testzentrum in Oberhausen gekommen. Das neue Schnelltest-Zentrum befindet sich in der Arena in Oberhausen. Eigentlich, so der Plan, soll alles ganz schnell gehen. Doch die Realität würde aktuell noch anders aussehen. Man wolle auf die organisatorischen Probleme in Zukunft reagieren.

Oberhausen ist in NRW der Coronavirus-Hotspot und hat aktuell sogar eine Ausgangssperre. Der Inzidenzwert liegt aktuell bei 341,6

Corona/NRW: FDP in Bochum fordert flexiblen Schulbeginn

Update, Dienstag (22. Dezember), 16.15 Uhr: Die FDP fordert im Rat der Stadt Bochum einen flexiblen Schulbeginn für den Schulstart im Jahr 2021. Aufgrund der Corona-Krise sollte man sich aktuell vorbereiten. Die Liberalen schlagen einen gestaffelten Schulstart zur ersten, zweiten und dritten Stunde vor. Das Vorbild ist die Nachbarstadt Herne, wo diese Staffelung schon länger läuft.

Corona in NRW: Schulen bei Banken erreichen Höchststand

Update, Dienstag (22. Dezember), 14.29 Uhr: Vor allem wegen der Corona-Krise haben die Schulden von Bund, Ländern, Kommunen und Sozialversicherung bei Banken und Privatunternehmen einen Höchststand erreicht. Zum Ende des dritten Quartals lag die Gesamtsumme 2195,1 Milliarden Euro, wie das Statistische Bundesamt mitteilt. „Der Anstieg ist im Wesentlichen in der Aufnahme finanzieller Mittel für Maßnahmen zur Bewältigung der Corona-Krise begründet“, heißt es in der Mitteilung. Seit Ende 2019 sind die Schulden damit um 15,6 Prozent gestiegen.

Corona/NRW: In diesen Branchen sind die Löhne gesunken

Update, Dienstag (22. Dezember), 14.12 Uhr: Die Corona-Krise drückt bundesweit auf die Löhne von Beschäftigten. Vor allem die Branchen Luftfahrt, Reiseunternehmen und -veranstalter sowie die Beherbergungsbranche sind davon betroffen. Die Nominallöhne lagen im Durchschnitte aller Branchen im dritten Quartal um 1,3 Prozent niedriger als im Vorjahresquartal, wie das Statistische Bundesamt mitteilte.

Abitur in NRW 2021: Laschet kann normale Prüfungen wegen Corona nicht garantieren

Update, Dienstag (22. Dezember), 13.32 Uhr: Die diesjährigen Abiturienten haben ihren Abschluss unter besonderen Umständen gemacht. Aber wie wird es im nächsten Jahr? Laut NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) ist noch nicht klar, ob es 2021 ein reguläres Abitur geben kann. Das Abitur gehöre zu den „Unwägbarkeiten“ der Pandemie. Prognosen, die über den 10. Januar hinausgehen, seien aktuell nicht möglich.

Allerdings verwies der Ministerpräsident darauf, dass 2020 trotz Corona auch deutschlandweit ein reguläres Abitur möglich war. „Wir tun alles, dass das nächstes Jahr auch möglich wird“, betonte Laschet. „Aber garantieren kann ich das zum jetzigen Zeitpunkt nicht.“

Corona. Polizei in NRW setzt auch stärkere Kontrolle an den Feiertagen

Update, Dienstag (22. Dezember), 13.11 Uhr: Die Polizei will die Einhaltung der Corona-Maßnahmen an Weihnachten und Silvester scharf kontrollieren. „Wir erhöhen gerade die Präsenz im öffentlichen Raum“, sagte der Vizechef der Gewerkschaft der Polizei (GdP), Jörg Radek, gegenüber der Süddeutschen Zeitung.

In NRW gelten die Kontaktbeschränkungen allerdings nicht im privaten Raum - im Gegensatz zu Bayern. „Die Kontrolle in Wohnungen hat rechtlich enge Grenzen“, so der Rechtswissenschaftler Sebastian Kluckert von der Uni-Wuppertal im Interview mit dem WDR.

NRW: Laschet macht Hoffnung auf ein Leben nach Corona

Update, Dienstag (22. Dezember), 12.32 Uhr: In seiner heutigen Pressekonferenz machte NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) auch Hoffnungen auf das Ende der Pandemie. „Es gibt Grund zur Hoffnung, dass wir die Pandemie im nächsten Jahr hinter uns lassen könnten“ sagte Laschet. Der gestern zugelassene Impfstoff der Firmen Biontech/Pfizer sei ein „Schimmer der Hoffnung“.

NRW: Pflegemitarbeiter kriegen weitere Corona-Prämie

Update, Dienstag (22. Dezember), 12.19 Uhr: Die gesetzlichen Krankenkassen sind für die Corona-Prämie in Vorleistung gegangen. „Damit die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Pflegeberufen nicht lange auf die Corona-Prämie warten müssen“, so Tom Ackermann, Vorstandsvorsitzender der AOK Nordwest. Die Corona-Prämie ist steuerfrei, insgesamt haben die gesetzlichen Krankenkassen fast 57 Millionen Euro ausgezahlt.

Polizei in NRW warnt: Betrugsmaschen mit Corona-Impfstoff im Umlauf

Update, Dienstag (22. Dezember), 11.59 Uhr: Die Polizei Duisburg warnt vor Betrugsmaschen im Zusammenhang mit dem Corona-Impfstoff. Wie die Polizei berichtet, hatten Telefonbetrüger am Montagmittag (21. Dezember) einer Seniorin in Bonn das Impfpaket für 6.000 Euro angeboten. Die 64-Jährige erkannte die Masche und ließ sich auf das Angebot ein. Was die Betrüger allerdings nicht wussten: Die Dame hatte längst die Polizei benachrichtigt. Als der Geldabholer bei der Frau zu Hause klingelte, erwarteten ihn bereits die Beamtem.

Corona: Laschet äußert sich zur Situation in NRW

Update, Dienstag (22. Dezember), 11.35 Uhr: Zu den Präsenzgottesdiensten zu Weihnachten sagte Laschet, dass die katholischen und evangelischen Gemeinden in NRW die Situation unterschiedlich handhaben. In einigen Gemeinden werde es Gottesdienste mit Besuchern geben, in anderen nicht. Es bleibe aber grundsätzlich dabei, dass Gottesdienste mit Besuchern erlaubt seien.

Update, Dienstag (22. Dezember), 11.25 Uhr: Laut Laschet sollen erste Impfungen ab dem 27. Dezember in Altenheim bei Menschen ab 80 Jahren beginnen. „Wir sind bestens vorbereitet“, so Laschet. Er selbst werde nicht zu den Ersten gehören, die geimpft werden. Es gelte eine bundesweite und einheitliche Impf-Reihenfolge.

Corona: NRW-Ministerpräsident Laschet gibt Pressekonferenz

Update, Dienstag (22. Dezember), 11.15 Uhr: NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) gibt gerade eine Pressekonferenz zur aktuellen Corona-Lage. Ein Stream steht beim Twitter-Account der Staatskanlzei NRW zur Verfügung.

Corona/NRW: Stamp fordert Kirchen dazu auf, Präsenzgottesdienste zu unterlassen

Update, Dienstag (22. Dezember), 11.09 Uhr: Der stellvertretende NRW-Ministerpräsident Joachim Stamp (FDP) fordert die Kirchen dazu auf, wegen der Corona-Pandemie alle Präsenzgottesdienste abzusagen. „Die völlig unabsehbare Entwicklung der Pandemie und die Nöte auf den Intensivstationen in vielen Teilen Deutschlands“ mache diese Entscheidung unausweichlich, sagte Stamp.

Corona/NRW: RKI-Chef Wieler appelliert, an Feiertagen Abstand zu halten

Update, Dienstag (22. Dezember), 10.37 Uhr: Robert Wieler, der Chef des Robert-Koch-Instituts, appelliert ein weiteres Mal, sich über die Feiertage nur im kleinen Kreis zu treffen. „Bitte schränken Sie Ihre Kontakte auf das Nötigste ein! Verreisen Sie nicht! Treffen Sie möglichst nur wenige - und wenn, dann nur immer dieselben Menschen! Und treffen Sie sich möglichst draußen“, so Wieler in einer Pressekonferenz zur aktuellen Corona-Lage.

Wenn die Zeit des Lockdowns achtsam genutzt werde, könnten die Corona-Ansteckungszahlen deutlich gesenkt werden. Das sei erforderlich, um auch die Zahl der schweren Krankheitsverläufe und Sterbefälle zu senken. Laut Wieler stehe aber noch eine schwere Zeit bevor. Denn: „Wir verzeichnen weiterhin neue Höchstzahlen.“

Zur Mutation, die in Großbritannien kursiert, sagte Wieler: „Wir können die Bedeutung dieser Variante noch nicht endgültig einschätzen.“ Es seien „noch viele Fragen offen“. Auch sei noch nicht klar, ob die Übertragbarkeit der Mutation höher ist als beim bekannten Coronavirus.

Corona: Aktuelle Zahlen aus NRW

Update, Dienstag (22. Dezember), 10.16 Uhr: Das Landeszentrum Gesundheit NRW meldet 4581 neue positive Testergebnisse. Die Wocheninzidenz steigt damit um 4,8 auf 191,0. Außerdem gibt es alleine im bevölkerungsreichsten Bundesland 180 neue Todesfälle. Die Zahlen für NRW im Überblick:

Positive Testergebnisse insgesamt357.289
Wocheninzidenz191,0
Aktuell infiziert72.900
Gelten als genesen279.000
Verstorben5.425

Corona/NRW: Weiterer Todesfall in Herne

Update, Dienstag (22. Dezember), 9.50 Uhr: Die Stadt Herne meldet einen weiteren Todesfall in Zusammenhang mit Corona. Insgesamt wurde das Virus 4299 Mal in der Stadt nachgewiesen, 3327 Personen gelten als genesen.

Bochum/NRW: Corona-Impfungen können in Kürze beginnen

Update, Dienstag (22. Dezember), 9.25 Uhr: Die Stadt Bochum rechnet damit, ab dem 27. Dezember mit den Impfungen beginnen zu können. Als erstes erhalten die Bewohner von vier Alten- und Pflegeheimen den Impfschutz. Das ist durch eine Prioritätenliste geregelt, die die Stadt gemeinsam mit den Trägern der Häuser abgestimmt hat. 

Für Menschen aus Bochum, die sich mit Corona infiziert haben, ist die städtische Hotline unter der 02 34 / 910-5555 verfügbar. Insgesamt sind in Bochum seit März 7.175 Menschen positiv auf das Virus getestet worden.  

Corona/NRW: Drosten wegen Mutation nun doch besorgt

Update, Dienstag (22. Dezember), 9.05 Uhr: Der Virologe Christian Drosten zeigt sich mit Hinblick auf die entdeckte Mutation allerdings besorgt. Vor allem die Ausbreitungsgefahr sei ein Problem. Bei Twitter verwies er auf eine neue Auswertung der britischen Gesundheitsbehörde, die die bisherige Annahme bestätigt, dass die Mutation eine im Vergleich zu anderen Varianten hohe Übertragbarkeit hat. „Das sieht leider nicht gut aus“, schreibt Drosten.

Corona-Mutation: Variante auch in anderen Ländern aufgetaucht

Update, Dienstag (22. Dezember), 8.48 Uhr: Wie neu ist die vermeintlich in Großbritannien aufgetauchte Mutation von Corona? Das wird derzeit untersucht. Die Mutation wurde laut Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) auch in Australien, Island, Italien, Dänemark und den Niederlanden gefunden.

Die in Südafrika aufgetauchte Virus-Variante weise ähnliche Mutationen auf, sei aber eine andere Variante als die in Großbritannien entdeckt Variante. WHO-Nothilfekoordinator Michael Ryan sagte, das Virus könne auch in der neuen Variante unter Kontrolle gebracht werden: „Die Situation ist nicht außer Kontrolle.“

Corona/NRW: Impfstoff von Biontech auch gegen Mutation wirksam

Update, Dienstag (22. Dezember), 7.39 Uhr: Biontech-Chef Uğur Şahin ist zuversichtlich, dass der Corona-Impfstoff des Unternehmens auch gegen die in Großbritannien aufgetauchte Mutation des Virus wirkt. Aus wissenschaftlicher Sicht sei die Wahrscheinlichkeit dafür hoch, sagte er.

„Wir haben den Impfstoff bereits gegen circa 20 andere Virusvarianten mit anderen Mutationen getestet. Die Immunantwort, die durch unseren Impfstoff hervorgerufen wurde, hat stets alle Virusformen inaktiviert“, so Şahin. Der Impfstoff von Biontech soll am Samstag in Deutschland ausgeliefert werden.

Corona: Frauenhäuser in NRW voll belegt

Update, Dienstag (22. Dezember), 7.18 Uhr: Aus Angst vor Ansteckung haben viele Frauen während Corona erst Zuflucht gesucht, als die Situation zu Hause bereits eskaliert ist. Diese Erfahrung haben viele Frauenhäuser in NRW im Jahr 2020 gemacht. „Manche haben sich erst sehr spät gemeldet, im Pandemie-Jahr ist es häufiger zu extremer häuslicher Gewalt gekommen“, so Claudia Fritsche der Deutschen Presse-Agentur. Sie ist Sprecherin der Landesarbeitsgemeinschaft Autonomer Frauenhäuser (LAG).

Die Häuser seien praktisch ausnahmslos belegt gewesen. Wegen Corona hätten 2020 manche Frauenhäuser zur Entzerrung nicht alle Plätze vergeben können.

Bahnhöfe in NRW erhalten speziellen Anti-Corona-Lack

Update, Dienstag (22. Dezember), 6.54 Uhr: Häufig genutzte Kontaktflächen wie etwa Aufzugknöpfe sollen an insgesamt 209 Bahnhöfen in NRW mit einem speziellen Anti-Corona-Lack beschichtet werden. Der Lack soll 99,9 Prozent aller Coronaviren und anderen Keime abtöten, wie die Deutsche Bahn mitteilt. Die Übertragung von Keimen und Bakterien soll damit minimiert werden.

Start ist am Essener Hauptbahnhof. Dort sollen unter anderem 34 Treppengeländer mit dem Lack bestrichen werden. Bochum-Dahlhausen, Bottrop und einige Stationen in Duisburg sollen noch im Dezember folgen. Die Maßnahme kostet 200.000 Euro und wird vom Land NRW finanziert.

Corona: Nachfrage nach Weihnachtsbäumen steigt in NRW

Update, Dienstag (22. Dezember), 6.35 Uhr: In Zeiten von Corona ist auch die Nachfrage nach Weihnachtsbäumen gestiegen. „Es ist sehr früh gekauft worden“, so der Vorsitzende des Fachbereichs im NRW-Landesverband Gartenbau, Eberhard Hennecke. Laut der Deutschen Presse-Agentur sind aber noch genügend Bäume vorhanden. „Jeder, der einen Weihnachtsbaum kaufen möchte, der wird ihn auch bekommen“, so Hennecke.

Seinen Angaben zufolge sind die Verkaufszahlen im Vergleich zum Vorjahr zwei bis drei Prozent gestiegen. Anbieter von Weihnachtsbäumen dürfen in NRW wegen einer Ausnahmereglung trotz Lockdown ihrem Geschäft nachgehen.

Illegale Corona-Tests in NRW im Umlauf

Update, Montag (21. Dezember), 22.35 Uhr: In NRW sollen laut Angaben der Bezirksregierung Köln illegal in den Handel gelangte Corona-Schnelltests im Umlauf sein. Sie seien unter anderem Tankstellen, in Supermärkten, Tierarztpraxen, Brauereien und vielen anderen Stellen illegal in den Verkehr gebracht worden.

Die Behörde warnte davor, dass solche Tests katastrophale Infektionsfolgen haben könnten, da die Gefahr besteht, dass sie falsch angewendet werden. So könnten vermeintliche negative Tests aufgrund von unsachgemäßem Gebrauch durch Laien entstehen. Zudem sei eine Verletzungsgefahr nicht auszuschließen.

Die Tests sind den Angaben zufolge von einem Unternehmen in Frechen in Umlauf gebracht worden und somit für Privatkunden auch ohne Fachkenntnisse frei käuflich. Zwar seien Tests zweier Hersteller zurückgerufen worden, allerdings würden die Schnelltests derzeit noch teilweise offen - und aus der Originalgroßverpackung herausgenommen - auf dem Verkaufstisch angeboten, wie die Deutsche Presseagentur (dpa) berichtet.

Coronavirus: NRW erhält Impfdosen am zweiten Weihnachtsfeiertag

Update, Montag (21. Dezember), 21.45 Uhr: Inzwischen ist auch bekannt, wann NRW mit den ersten Impfdosen gegen das Coronavirus versorgt werden soll. So steht fest, dass am 2. Weihnachtstag die erste Lieferung mit rund 9700 Impfdosen eintreffen soll, wie das NRW-Gesundheitsministerium mitteilte.

Wie auch deutschlandweit werden dann in den darauffolgenden Tagen weitere Lieferungen erwartet. Bis zu 273.000 Impfdosen sollen insgesamt noch in diesem Jahr in NRW ankommen. Auch Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann äußerte sich über die baldige Lieferung des Corona-Imfpstoffes:

„Mit großer Kraftanstrengung haben wir in Nordrhein-Westfalen in den letzten Wochen die notwendigen Vorbereitungen getroffen“, sagte er. „Klar ist: Impfstoff, der in Nordrhein-Westfalen eintrifft, wird schnellstmöglich verimpft werden.“ Vorerst werde dies allerdings nicht in den Impfzentren geschehen. „Aufgrund der zunächst begrenzten Mengen werden wir damit beginnen, in den Pflegeeinrichtungen zu impfen.“

Was vor diesem Update in NRW passiert ist, kann im früheren Live-Ticker von RUHR24.de nachverfolgt werden. *msl24 ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks. 

Rubriklistenbild: © Julian Stratenschulte/dpa

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