Alle News zur Pandemie im Live-Ticker

Coronavirus in NRW: Höchstwert an Todesfällen in Dortmund +++ Hotelkette klagt

Das RKI hat heute wieder tausende Neuinfektionen mit dem Coronavirus gemeldet. Neue Regeln sollen die Kurve wieder abflachen lassen.

  • NRW befindet sich im November im Corona-Lockdown. Einige Kreise und Städte übersteigen den Inzidenzwert von 200 deutlich.
  • Bund und Länder haben sich auf neue Corona-Maßnahmen für Dezember geeinigt. An Weihnachten soll es jedoch eine Ausnahme geben.
  • Im Live-Ticker haben wir die wichtigsten News zu neuen Regeln, aktuellen Fallzahlen und weiteren Entwicklungen rund um die Covid-19-Pandemie in der Übersicht.

Hinweis: Dieser Ticker wird nicht mehr aktualisiert. Alle weiteren Entwicklungen zur Pandemie findet Ihr in unserem neuen Corona-Ticker für NRW.

Update, Montag (30. November), 22.15 Uhr: Die Coronavirus-Pandemie hat auch die Friseurbranche hart getroffen. Als Folge des ersten Lockdowns im Frühjahr blieben bei vielen Friseursalons Umsätze aus. Auch die größte Friseurkette Deutschlands, Klier, hat das nun zu spüren bekommen: Bereits im September meldete der Konzern nach BILD-Informationen Insolvenz an.

Corona in NRW: Friseurkette Klier meldet Insolvenz an

Am morgigen Dienstag (1. Dezember) will das Amtsgericht Wolfsburg entscheiden, ob das Insolvenzverfahren eröffnet wird. Wie BILD berichtet, soll ein Drittel aller Filialen dicht gemacht werden - das wären 450 der insgesamt rund 1400 Salons.

Friseur-Salons mussten während des ersten Lockdowns im Frühjahr mehrere Wochen schließen.

Coronavirus in NRW: Weiterhin keine Maskenpflicht in Essener Fußgängerzone

Update, Montag (30. November), 21.40 Uhr: Die Fußgängerzone in Essen bleibt wohl auch weiterhin eine „maskenfreie“ Zone, berichtet die WAZ. Zuvor hatte es Verwirrung wegen der neuen Corona-Schutzverordnung in NRW gegeben.

Auf Nachfrage von WAZ hieß es dann jedoch am heutigen Montag (30. November) aus Essen: „In der neuen Coronaschutzverordnung gibt es keine Maskenpflicht für Fußgängerzonen. Eine Maskenpflicht ‘unter freiem Himmel’ besteht nur dann, wenn die Kommune diese anordnet.“ Im Falle Essens sei das weiterhin nicht der Fall.

Corona-NRW: Hotelgruppe Dorint reicht Klage beim Bundesverfassungsgericht ein

Update, Montag (30. November), 21.05 Uhr: Die Hotelgruppe Dorint hat Eilanträge beim Bundesverfassungsgericht eingereicht, berichtet der WDR. Grund dafür sei die aus Sicht der Hotelgruppe unzureichende Entschädigung für die Corona-Maßnahmen. Die nicht zeitgerecht ausgezahlte Entschädigung führe zur Existenzgefährdung einer ganzen Branche, teilte die Hotelgesellschaft aus Köln, die 4.500 Mitarbeiter in ganz Deutschland beschäftigt, mit.

In Deutschland sind Übernachtungen derzeit nur für berufliche Zwecke gestattet.

Corona in NRW: Polizei löst Corona-Party mit 50 Jugendlichen in Essen auf

Update, Montag (30. November), 20 Uhr: In Essen hat die Polizei am Samstag (28. November) an der Gerhard-Stötzel-Straße eine Party „mit mehreren dutzenden Jugendlichern“ aufgelöst. Das teilte die Polizei am Montag (30. November) in einer Mitteilung mit.

Mehrere Anwohner hätten von etwa 50 Jugendlichen berichtet, die sowohl in einem Mehrfamilienhaus, als auch auf der Straße feiern würden. Beim Eintreffen der Polizei konnten die Polizeibeamten dann nicht nur mehrere Jugendliche auf der Straße, sondern auch eine Dachgeschosswohnung ausfindig machen, in der eine Party gefeiert wurde – ohne Abstand zu halten oder einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen.

Die 17-jährige Gastgeberin gab den Einsatzkräften gegenüber an, dass sie einige wenige Freunde zu einer Party eingeladen hätte. Der Rest hätte sich im Laufe des Abends so ergeben.

In Essen ist am Wochenende (28. November) eine Corona-Party mit etwa 50 Jugendlichen eskaliert.

Corona in NRW: Bundesregierung gegen geplante Hotel-Öffnungen

Update, Montag (30. November), 18.31 Uhr: Die Bundesregierung ist offenbar nicht glücklich mit den Beschlüssen mehrerer Budnesländer, Hotelübernachtungen an den kommenden Feiertagen für Familienbesuche zu erlauben.

„Die Bürger bleiben aufgerufen, touristische Reisen zu vermeiden“, sagte Regierungssprecher Steffen Seibert am heutigen Montag (30. November). Am vergangen Mittwoch sei zudem beim Beschluss der Bund-Länder-Runde von einer „privaten Nutzung“ von Hotels nicht die Rede gewesen.

Auch in Nordrhein-Westfalen sollen Hotels während der Feiertage Gäste aufnehmen dürfen, die ihre Familien besuchen wollen. NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) hatte sich erst heute (30. November) in einer Pressekonferenz dafür ausgesprochen. Der Minister erklärte, er könne die Diskussion um die Hotel-Öffnungen nicht nachvollziehen.

Coronavirus in NRW: Mehrere Todesfälle am Wochenende in Essen

Update, Montag (30. November), 18.20 Uhr: Auch in Essen hat es am vergangenen Wochenende (28. November und 29. November) und am heutigen Montag (30. November) mehrere Corona-Todesfälle gegeben. Wie die Stadt Essen berichtet, ist am Samstag (28. November) ein 67-jähriger Essener gestorben, am Sonntag (29. November) verloren ein 88-Jähriger, ein 92-Jähriger und eine 80-jährige Essenerin im Universitätsklinikum den Kampf gegen Covid-19.

Am heutigen Montag (30.11.) sind außerdem ein 72-jähriger Essener und ein 89-jähriger Essener im Zuge der Corona-Infektion gestorben. Die Zahl der an oder in Verbindung mit einer Coronavirus-Infektion Verstorbenen in Essen liegt deshalb jetzt bei 123.

Aktuelle Corona-Zahlen aus Dortmund: Stadt beklagt viele weitere Todesfälle

Update, Montag (30. November), 17.42 Uhr: In Dortmund gab es am heutigen Montag 92 weitere Neuinfektionen mit dem Coronavirus. Nach der Berechnung der Stadt Dortmund wird der Inzidenz-Wert damit wieder etwas ansteigen und voraussichtlich bei 173,6 liegen. Am Sonntag (29. November) war der Wert zunächst auf 166,8 gesunken.

Von den neuen Infektionsfällen seien laut den Angaben der Stadt 20 Fälle sieben Familien zuzuordnen. Leider kamen in Dortmund auch weitere Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 hinzu - zehn Menschen (sechs Männer und vier Frauen im Alter zwischen 73 und 93 Jahren) sind verstorben.

Coronavirus in Dortmund: Aktuell sind 2.182 Menschen infiziert

Sieben Personen lebten demnach in einer Pflegeeinrichtung, drei in eigener Wohnung. Acht Personen verstarben nach stationärer Aufnahme im Krankenhaus, zwei weitere in der Pflegeeinrichtung, in der sie wohnten. Alle Personen hatten chronische Grunderkrankungen.

Seit dem ersten Auftreten der Erkrankung in Dortmund liegen insgesamt 9.322 positive Tests vor. 7.060 Menschen gelten als genesen. Aktuell sind 2.182 Menschen in Dortmund mit dem Virus infiziert. Zurzeit werden 127 Corona-Patienten stationär behandelt, darunter 37 intensivmedizinisch, davon wiederum 25 mit Beatmung. Insgesamt verstarben in Dortmund 52 Menschen ursächlich an Covid-19, weitere 28 Patienten verstarben aufgrund anderer Ursachen.

Corona in NRW: Kontakregeln an Weihnachten werden nicht kontrolliert

Update, Montag (30. November), 16.35 Uhr: Die Kontaktbeschränkungen für die Weihnachtsfeiertage sollen in NRW nicht mit Hilfe der Polizei durchgesetzt werden: „Wir haben nicht vor, dass wir an Heiligabend die Polizei in die Wohnzimmer schicken“, gab NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) heute in einer Pressekonferenz, in der er über die neuen Corona-Maßnahmen in NRW informierte, bekannt. An Weihnachten dürfen sich maximal zehn Menschen treffen - Kinder bis einschließlich 14 Jahre nicht mitgezählt.

Corona in NRW: Sieben-Tage-Inzidenz gesunken

Update, Montag (30. November), 15.25 Uhr: Die Sieben-Tage-Inzidenz in NRW ist im Vergleich zum Monatsanfang gesunken. Das gab NRW-Gesundheitsminister Laumann am Montag (30. November) auf einer Pressekonferenz bekannt. Die Inzidenzzahl der Neuinfektionen beträgt demnach derzeit in Nordrhein-Westfalen 147,5. Im Vergleich zum Monatsbeginn ist die Inzidenz um 30 gesunken.

Corona in NRW: Hotelübernachtungen für Familienbesuche über Weihnachten erlaubt

Update, Montag (30. November), 15.15 Uhr: Auch zum umstrittenen Beschluss, während der Weihnachtsfeiertage Übernachtungen in Hotels für Familienangehörige zu erlauben, hat Gesundheitsminister Laumann Stellung bezogen.

Der Minister hat eine klare Meinung: Ein Familien-Besuch zu den Feiertagen sei kein Tourismus und sei demnach erlaubt – und wahrscheinlich auch sicherer als eine Unterbringung in kleinen Wohnungen.

Corona in NRW: Gesundheitsminister Laumann gegen private Schnell-Tests

Update, Montag (30. November), 15 Uhr: NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann hat sich in der heutigen Pressekonferenz gegen private Corona-Schnelltests ausgesprochen. Diese seien durch das Medizinproduktegesetz „überhaupt nicht gedeckt“, bemerkte Laumann. Schnelltests dürften nur durch medizinisches Fachpersonal erfolgen.

Corona in NRW: Schärfere Regeln für Kommunen mit höherem Inzidenzwert geplant

Update, Montag (30. November), 14.43 Uhr: Auf schärfere Regelungen können sich in NRW die neun Kommunen einstellen, die den Inzidenzwert von 200 Neuinfektionen überschritten haben. Wie NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann angekündigt hat, werde das Land mit der jeweiligen Gemeinde ein Erörterungstermin vereinbaren und von Fall zu Fall schauen, ob es lokal weitere Verschärfungen der Corona-Auflagen geben müsse, so der Minister in der Pressekonferenz

Update, Montag (30. November), 14.17 Uhr: „Wir werden uns 1:1 an die Beschlüsse von Bund und Ländern in der vergangenen Woche halten“, kündigte Gesundheitsminister Laumann an. In der Öffentlichkeit dürfen demnach sich vorerst nur zwei Haushalte treffen, aber nicht mehr als fünf Personen.

NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann hat am Montag (30. November) über die Umsetzung der Corona-Regeln in NRW informiert.

NRW-Skilifte, etwa im Sauerland, müssen bis zum 20. Dezember geschlossen bleiben – und möglicherweise auch noch nach den Weihnachtsfeiertagen. Ob die Ski-Lifte nach Weihnachten wieder öffnen können, weil die Infektionszahlen dann wieder im grünen Bereich sind - „da sind meine Hoffnungen nicht sehr groß“, gab Laumann zu. Skilift-Betreiber könnten jedoch staatliche Hilfen beantragen.

Update, Montag (30. November), 14.07 Uhr: NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) klärt zurzeit über die Corona-Regelungen ab Dezember auf. Demnach werde die Maskenpflicht erweitert. Auch auf Parkplätzen und vor Geschäften soll dann ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden.

Heinsberg/NRW: Corona-Demo von Amtsgericht untersagt

Update, Montag (30. November), 13.51 Uhr: Eine geplante „Querdenker“-Demo in Heinsberg/NRW ist nach Beschluss des Verwaltungsgerichts Aachen untersagt. Unter anderem können bei einer Veranstaltung wie einer Demonstration nicht gewährleistet werden, dass der coronabedingte Mindestabstand eingehalten würde. Das zuständige Ordnungsamt hat starke Infektionsgefahren befürchtet und die Veranstaltung bereits vor dem Gericht untersagt.

Update, Montag (30. November), 13.08 Uhr: Die Schulen können den Unterrichtsbeginn in einem größeren Zeitfenster festlegen, wie die Deutsche Presse-Agentur mitteilt. Statt dem bisherigen Zeitraum von 7.30 Uhr bis 8.30 Uhr seien jetzt 7 bis 9 Uhr möglich. Dabei eigne sich der Unterrichtsbeginn ab 7 Uhr laut NRW-Schulministerin Yvonne Gebauer eher für ältere Schüler.

NRW-Schulministerin Yvonne Gebauer empfiehlt einen vorgezogenen Schulstart eher für ältere Schüler.

Corona: In NRWs Impfzentren dürfen nicht nur Ärzte impfen

Update, Montag (30. November), 12.32 Uhr: Viele Bundesländer haben Pläne über mögliche Öffnungen von Hotels über Weihnachten geäußert. Es sei nicht kontrollierbar, ob nur Gäste in den Hotels übernachten, die tatsächlich Verwandte in der Region besuchten, begründete Merkel ihre Kritik. Darüber hinaus bezog sie sich auf entsprechende Regelungen in Großstädten wie Berlin. Es sei nicht zu erklären, dass zugleich etwa die Krankenschwestern an der Berliner Charité über Weihnachten durcharbeiten müssten.

Update, Montag (30. November), 12.04 Uhr: Für die geplanten Corona-Impfzentren haben sich bereits tausende Freiwillige gemeldet. Auch Ärzte im Ruhestand, Medizinstudierende, Pflegekräfte und Arzthelfer dürfen in ihnen impfen. „Grundsätzlich sind Impfstoffe Arzneimittel, die nur der Arzt verordnen darf. Es gibt allerdings keine gesetzliche Vorschrift, die die Durchführung einer Impfung ausschließlich dem Arzt vorbehält“, informiert das Robert Koch-Institut. Die Landesregierung plant den Aufbau von 53 Impfzentren in NRW.

Corona/NRW: Laumann und Pinkwart sprechen um 14 Uhr über aktuelle Lage

Update, Montag (30. November), 11.33 Uhr: Wie das Land NRW twittert, informieren Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CD) und Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart (FDP) ab 14 Uhr über die aktuelle Lage und weitere Maßnahmen im Kampf gegen Corona.

Update, Montag (30. November), 11.10 Uhr: Die Corona-Lage in NRW bleibt angespannt. Der Inzidenzwert hat sich um 1,5 auf insgesamt 147,5 erhöht, wie das Landesamt für Gesundheit NRW mitteilt. Das bedeutet, dass sich rund 148 Menschen pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen infiziert haben. Vor genau einer Woche lag der Wert allerdings noch bei 159,7, die Situation habe sich also etwas verbessert.

NRW: Kekulé fordert Corona-Warnsystem für private Feiern

Update, Montag (30. November), 10.35 Uhr: Der Virologe Alexander Kekulé schlägt ein Corona-Meldesystem für private Veranstaltungen ab 20 Personen vor. „Alle Veranstalter, auch die privaten, sollten in die Pflicht genommen werden, die Teilnehmer zu registrieren“, so Kekulé gegenüber der Funke Mediengruppe. Wenn ein Teilnehmer positiv sei, könne der Veranstalter alle anderen warnen. „Dadurch könnte man ein paralleles Meldesystem einziehen, das auf privater Ebene viel, viel schneller ist und das eine höhere Bereitschaft zur Mitwirkung hätte.“

Update, Montag (30. November), 10.11 Uhr: Für die ab Mitte Dezember geplanten Impfzentren in NRW haben sich bereits Tausende Freiwillige zum Helfen gemeldet. Laut Informationen des WDR sind es derzeit mehr als 5.400 - darunter fast 1.700 Ärzte, rund 730 medizinische Fachangestellte und mehr als 1.200 Gesundheits- oder Krankenpfleger. Koordiniert wird die Hilfe über das NRW-Freiwilligenregister.

Corona/NRW: Kritik von Montgomery nach Laschets Forderung - „Die Hütte brennt“

Update, Montag (30. November), 9.47 Uhr: Die Hellweg-Realschule in Unna/NRW meldet insgesamt drei Schüler, die sich mit dem Coronavirus infiziert haben. Alle drei Neuinfektionen stammen aus dem häuslichen Umfeld, meldet die Schulleitung. Das Gesundheitsamt hat für eine Klasse der Jahrgangsstufe 10 und die Klasse aus der Jahrgangsstufe 5 Quarantäne bis zum 7. Dezember angeordnet. Insgesamt stehen dort derzeit 84 Schülerinnen und Schüler unter Quarantäne.

Update, Montag (30. November), 9.34 Uhr: Die Forderung von NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) nach neuen Corona-Konzepten ab Januar stößt auch auf Kritik. Welt-Ärztepräsident Frank Ulrich Montgomery sagte gegenüber dem WDR er sei sprachlos, dass Laschet bis Januar mit neuen Ideen warten wolle: „Die Hütte brennt, man muss jetzt etwas ändern.“

Corona: NRW-Ministerpräsident Laschet fordert neue Konzepte

Update, Montag (30. November), 9.19 Uhr: Wer während der Corona-Pandemie im Homeoffice arbeitet, soll über eine Steuerpauschale entschädigt werden. Darauf haben sich die Politiker der Großen Koalition laut der FAZ geeinigt. „Die Homeoffice-Pauschale ist die flexible Antwort auf die verkrustete Rechtsprechung zum häuslichen Arbeitszimmer - unbürokratisch und leicht nachvollziehbar“, so CSU-Finanzpolitiker Sebastian Brehm.

Update, Montag (30. November), 8.25 Uhr: NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) fordert neue Konzepte im Kampf gegen die Corona-Pandemie ab Januar. „Noch ein weiteres Jahr wie dieses halten Gesellschaft und Wirtschaft nicht durch“, so Laschet zur Rheinischen Post. Ab Januar müssten „kluge Konzepte langfristige Perspektiven für ein Leben mit der Pandemie ermöglichen“, so Laschet. Mit einem Impfstoff sei dies auch realistisch.

Corona in Deutschland und NRW: Aktuelle Zahlen

Update, Montag (30. November), 7.22 Uhr:  Am heutigen Montag haben die deutschen Gesundheitsämter dem Robert-Koch-Institut 11.169 neue Fälle übermittelt. Der bisherige Höchststand der Coronazahlen wurde am Freitag vor einer Woche (20.11.) mit 23.648 gemeldeten Fällen erreicht.

Laut dem Redaktionsnetzwerk Deutschland sind außerdem 125 neue Todesfälle hinzugekommen. Die Zahl der täglichen Todesfälle sei zuletzt tendenziell gestiegen.

Das RKI zählt seit Beginn der Corona-Pandemie insgesamt 1.053.869 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2 in Deutschland (Stand: 30. November).

Corona in NRW: Neue Schutzverordnung soll heute kommen

Update, Montag (30. November), 6.31 Uhr: In wenigen Stunden läuft die aktuelle Corona-Schutzverordnung offiziell aus. Nach den Beschlüssen von Bund und Ländern wird heute allerdings eine neue als Regelwerk für NRW erwartet. Zu den aktuellen Regeln könnten laut Berichten der Deutschen Presse-Agentur die Erweiterung der Maskenpflicht vor Geschäften und auf Parkplätzen sowie strengere Kontakt-Vorgaben für die Zeit bis Weihnachten gehören.

NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) hatte angekündigt, die Beschlüsse des Corona-Gipfels mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) in NRW komplett umzusetzen. In NRW sollen aber beispielsweise Übernachtungen in Hotels um Weihnachten erlaubt sein, wenn man die Familie besucht. Der Sprecher der Bundesregierung, Steffen Seibert, betonte aber bereits, dass solche Ausnahmen - wie sie auch andere Länder planen - nicht Teil der Absprachen gewesen seien.

Leere Innenstädte im Corona-Advent: Nach dem Black Friday folgt die Flaute

Update, Sonntag (29. November), 20.05 Uhr: Während die Innenstädte in NRW am Black Friday brechend voll waren und Shopping-Center zeitweise dicht machen mussten, ist der erste Samstag im Advent eher durchwachsen verlaufen. Längst kamen nicht so viele Kunden wie in den Vorjahren - laut einer Umfrage des Handelsverband NRW gerade mal 40 Prozent. Dementsprechend fielen auch die Umsätze aus.

Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker kritisiert derweil das geplante Vorhaben der Regierung, nur noch eine bestimmte Anzahl an Menschen in Geschäfte zu lassen: „Ich hätte es besser gefunden, bei den Regelungen zu bleiben, da ich den Eindruck habe, dass in den Geschäften der Abstand besser zu regeln ist als auf der Straße.“

Neue Corona-Zahlen für Dortmund: Neuninfektionen am Sonntag gesunken

Update, Sonntag (29. November), 18.15 Uhr: in Dortmund sind seit Samstag insgesamt 95 Neuinfektionen dazu gekommen. Damit sind aktuell 2159 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. 124 von ihnen werden aktuell stationär behandelt, darunter 36 intensivmedizinisch.

Der Inzidenzwert wird voraussichtlich bei 166,8 liegen. Den genauen Wert gibt es vom RKI ab 0 Uhr - bis dahin sind leichte Änderungen möglich.

Maskenpflicht: Zahlreiche Verstöße an Bahnhöfen im Ruhrgebiet und in den Zügen

Update, Sonntag (29. November), 16.05 Uhr: Die Bundespolizei hat dieses Wochenende etliche Verstöße gegen die Maskenpflicht verzeichnet. Viele der Personen zeigten sich unkooperativ. 18 Bußgeldverfahren wurden an die Behörden weitergeleitet.

Zu den Verstößen kam es an den Hauptbahnhöfen Dortmund, Essen, Recklinghausen, Gelsenkirchen, Hagen und Mülheim an der Ruhr.

In Dortmund ging ein Maskenverweigerer sogar so weit, dass er sein Essen einem Bahnmitarbeiter ins Gesicht schleuderte und ihn mit Faustschlägen angegriffen haben soll. Ihm drohen nun ein Bußgeldverfahren sowie ein Verfahren wegen Körperverletzung.

Coronavirus in NRW: Dieses Jahr kein Ski-Tourismus?

Update, Sonntag (29. November), 13.21 Uhr: Möglicherweise muss der Ski-Tourismus im Sauerland ebenfalls in den Weihnachtsferien aussetzen. NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) sagte am Sonntag im Deutschlandfunk, dass man dies zurzeit prüfe. Man wolle auf die Betreiber in den dortigen Ski-Gebieten zugehen und „da auch vorbildlich handeln“.

Italien und Frankreich handelten seiner Ansicht nach vorbildlich, so Laschet. Beide Länder haben angekündigt, die Ski-Pisten beziehungsweise Lifte zu schließen. Wenn Österreich sich dem Aussetzen des Ski-Tourismus verweigere, werde das niemand unterbinden können, sagte Laschet.

Corona in NRW: Gute Nachrichten aus Münster

Update, Sonntag (29. November), 11.25 Uhr: Es ist ein Lichtblick: der erste orangefarbene Fleck auf der NRW-Landkarte seit Wochen. Münster hat heute erstmals seit Ende Oktober mit 41,5 wieder einen Sieben-Tage-Inzidenz-Wert unter dem Grenzwert von 50 erzielt.

Die Kennzahl 50 war im Oktober noch wichtig, da zu dieser Zeit regionale Corona-Maßnahmen noch an diesen Wert gekoppelt waren. So mussten ab dieser Zahl Veranstaltungen verkleinert oder Sperrstunden für die Gastronomie verhängt werden. In der aktuellen Coronaschutz-Verordnung wird dazu kein Unterschied mehr gemacht, da durch den „Lockdown Light“ Veranstaltungen praktisch komplett verboten und Restaurants – bis auf das Mitnahme-Geschäft – geschlossen sind.

Coronavirus in NRW: Sieben Städte mit kritischer Inzidenz

Update, Sonntag (29. November), 9.58 Uhr: Das Robert Koch-Institut und das Landeszentrum für Gesundheit Nordrhein-Westfalen vermelden die aktuellen Corona-Fallzahlen. Demnach gibt es heute in NRW 3.276 neue positive Corona-Fälle. Zum Vergleich: Vergangenen Sonntag waren es 3.191 Neuinfektionen, somit sind die Fallzahlen leicht angestiegen.

Zudem muss das Landeszentrum für Gesundheit 38 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 vermelden. Insgesamt wurden seit Auftreten des Coronavirus 258.381 Fälle in NRW gemeldet. Bisher gelten 185.400 Menschen als wieder genesen.

In ganz Nordrhein-Westfalen liegt die 7-Tages-Inzidenz aktuell bei 146. In sieben Großstädten und Landkreisen liegt die 7-Tages-Inzidenz derzeit über dem kritischen Wert von 200: Solingen (261,2), Hagen (247,5), Lippe (231,9), Duisburg (222,4), Hamm (221,2), Kreis Recklinghausen (213,0), Bielefeld (211,6).

Coronavirus in NRW: Situation an Schulen entspannt sich etwas

Update, Sonntag (29. November), 9.37 Uhr: Der coronabedingte Unterrichtsausfall an den Schulen in NRW ist leicht zurückgegangen. In der vergangenen Woche habe an 3692 Schulen regulärer Präsenzunterricht stattgefunden, berichtete Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur.

Der Anteil der Schulen mit regulärem Unterrichtsbetrieb stieg damit gegenüber der Vorwoche von 79,9 auf 81,3 Prozent. 13 Schulen waren geschlossen. In 838 Schulen befanden sich in Folge von Maßnahmen der örtlichen Gesundheitsbehörden Schüler oder Lerngruppen in Quarantäne.

Insgesamt konnten 1,98 Millionen Schülerinnen und Schüler am Unterricht in den Schulen teilnehmen, rund 64.000 befanden sich in Quarantäne, bei knapp 5000 wurde eine Corona-Infektion bestätigt. Auch der Prozentsatz der Schülerinnen und Schüler, die am Präsenzunterricht teilnahmen, erhöhte sich damit leicht von 95,4 auf 95,9 Prozent. Die Zahl der Lehrerinnen und Lehrer, die an ihren Schulen vor Ort unterrichteten, lag mit gut 151.000 ebenfalls leicht über dem Niveau der Vorwoche.

Kritischer Inzidenzwert: Die 10 am stärksten betroffenen Regionen in NRW

Update, Samstag (28. November), 21.37 Uhr: Seit Ausbruch der Pandemie haben sich in Nordrhein-Westfalen nachweislich 246.016 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Damit gilt NRW als das am stärksten betroffene Bundesland in Deutschland - nach Bayern und Baden-Württemberg.

Die am stärksten betroffene Stadt in NRW liegt im südlichen Ruhrgebiet: Hagen. Dort hatte es in den vergangenen sieben Tagen 260,8 bestätigte Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner gegeben. Zum Vergleich: In Dortmund liegt der Inzidenzwert aktuell bei 163,5.

Zum jetzigen Zeitpunkt (28. November) überschreiten alle Regionen in Nordrhein-Westfalen den von der Regierung angepeilten Inzidenzwert von 50. Sobald dieser Wert überschritten wird, werden entsprechend Maßnahmen zum Infektionsschutz eingeleitet.

Das sind die Städte und Kreise mit der höchsten 7-Tage-Inzidenz in NRW:

  • Hagen (260,8)
  • Kreis Lippe (232,5)
  • Solingen (220,4)
  • Hamm (218,4)
  • Duisburg (217,4)
  • Bielefeld (211,6)
  • Kreis Unna (204,4)
  • Herne (200,7)
  • Kreis Siegen-Wittgenstein (191,0)
  • Kreis Düren (187,1)

Neue Corona-Zahlen für Dortmund: Inzidenzwert steigt leicht

Update, Samstag (28. November), 17.03 Uhr: Die Stadt Dortmund teilt mit, dass seit Freitag (27. November) 130 neue positive Testergebnisse dazu gekommen seien. Damit steigt die Gesamtzahl der aktuellen Fälle auf 2200, wovon 146 Patienten im Krankenhaus behandelt werden. 40 von ihnen liegen auf der Intensivstation.

Nach Berechnung der örtlichen Behörde liegt die Inzidenzzahl in Dortmund am Samstag bei 163,5. Der tatsächliche Wert wird das RKI ab 0 Uhr bekannt geben. Bis dahin sind „leichte Abweichungen“ möglich, heißt es von Seiten der Stadt.

Coronavirus in NRW: Düstere Prognose für Innenstädte

Update, Samstag (28. November), 14.13 Uhr: Auch wenn die Geschäfte weiterhin geöffnet haben, sind die Händler in NRW hart getroffen von dem Teil-Lockdown. Daher fordert der Handelsverband Nordrhein-Westfalen schnelle staatliche Hilfen.

Insbesondere im innerstädtischen Mode- und Schuhhandel sei die Lage „wirklich extrem existenzbedrohend“, sagte der Präsident des Handelsverbandes NRW, Michael Radau, der Deutschen Presse-Agentur. Demnach kämpfen die Geschäfte teilweise mit einem Umsatzrückgang von 50 oder 60 Prozent.

Weiter warnt Radau: Es bestehe die Gefahr, dass manche Innenstädte im nächsten Winter nicht mehr wiederzuerkennen seien und dass sich Discount-Läden oder Leerstände an Stellen breit machten, wo man das nie erwartet hätte.

Coronavirus in NRW: Neuinfektionen im Wochenvergleich leicht gesunken

Update, Samstag (28. November), 12.14 Uhr: Das Landesgesundheitszentrum NRW und das Robert Koch-Institut vermelden heute 4.231 neue Corona-Fälle und einen neuen Wocheninzidenz-Wert von 145,4 (-4,6). Zum Vergleich: Vergangene Woche waren es am Samstag (21. November) 5.250 Neuinfektionen mit dem Coronavirus.

Außerdem müssen 74 neue Todesfälle vermeldet werden, damit steigt die Zahl der verstorbenen Personen auf 3.380. Insgesamt wurden bis heute 255.105 Corona-Fälle in NRW gemeldet, 182.300 Menschen gelten inzwischen wieder als genesen.

Corona-Impfung: Knapp über die Hälfte der Deutschen will sich impfen lassen

Update, Samstag (28. November), 10.43 Uhr: Einer neuen Umfrage zufolge, will sich knapp über die Hälfte der Deutschen gegen das Coronavirus impfen lassen, sobald ein Impfstoff verfügbar ist. Das hat eine Umfrage der Krankenkasse Barmer ergeben, die dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND) vorliegt.

Demnach planen 53 Prozent der Befragten über 16 Jahre eine Impfung gegen das Virus in Anspruch zu nehmen. Insgesamt wurden rund 2000 Menschen repräsentativ befragt. 15 Prozent wollen sich vielleicht impfen lassen, neun Prozent „eher nicht“ und 13 Prozent wollen sich „sicher nicht“ impfen lassen. Zehn Prozent der Befragten waren unentschieden.

Das Problem: Eine sogenannte Herdenimmunität ist nur zu erreichen, wenn sich etwa zwei Drittel der Bevölkerung impfen lassen.

Coronavirus: Über 21.000 neue Infektionen in Deutschland

Update, Samstag (28. November), 8.33 Uhr: In Deutschland haben die Gesundheitsämter dem Robert Koch-Institut (RKI) 21.695 neue Corona-Infektionen binnen 24 Stunden übermittelt. Das meldete das RKI.

Das bedeutet einen leichten Rückgang im Vergleich zum vergangenen Samstag, da hatte die Zahl bei 22.964 gelegen. Der Höchststand war am Freitag vor einer Woche (20.11.) mit 23.648 gemeldeten Fällen erreicht worden. Die Gesundheitsämter meldeten binnen eines Tages zudem 379 neue Todesfälle.

In der Tendenz war die Zahl der täglichen Todesfälle zuletzt nach oben gegangen, was nach dem steilen Anstieg bei den Neuinfektionen auch erwartet wurde. Die Gesamtzahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Sars-CoV-2 Infektion gestorben sind, stieg auf insgesamt 15.965. Das RKI zählt seit Beginn der Pandemie insgesamt 1.028.089 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2 in Deutschland. Nach Schätzungen sind rund 711.000 Menschen inzwischen genesen.

Coronavirus im Ruhrgebiet: Gesundheitsamt kann Infizierte nicht erreichen

Update, Freitag (27. November), 22.37 Uhr: Dauerstress und noch mehr Arbeit als ohnehin schon in der Pandemie: Das ist derzeit der Alltag im Duisburger Gesundheitsamt. Denn, wie rp-online aus internen Daten entnommen hat, kann die Behörde zahlreiche Corona-Infizierte nicht erreichen, weil sie ihre Kontaktdaten und die Telefonnummern falsch angegeben haben – oder diese gar nicht erst vorliegen.

Ist das der Fall, muss der städtische Außendienst des Bürger- und Ordnungsamtes (SAD) informiert werden, damit die infizierten Personen schriftlich kontaktiert oder direkt zu Hause aufgesucht werden. Duisburg gehört seit Beginn der Pandemie immer wieder zu den Hotspots in NRW.

Laut den internen Daten sollen am Dienstag (24. November) fünf Prozent der Infizierten nicht erreichbar gewesen sein. Die Mitarbeiter machen dann eine Notiz in der Akte und der SAD versucht die entsprechende Person zu erreichen – per Telefon oder zu Hause. Wird der Infizierte überhaupt nicht erreicht, wird der Einsatz beendet und ein Bußgeldverfahren eingeleitet. Wie oft das der Fall ist, ist nicht bekannt.

Coronavirus: Herdenimmunität nur bei einer Impfrate von 70 Prozent möglich

Update, Freitag (27. November), 21.40 Uhr: Um eine Herdenimmunität gegen das Coronavirus zu erreichen, sei eine Impfrate von 60 bis 70 Prozent der Bevölkerung notwendig. Dieser Ansicht sind zumindest die Experten der Weltgesundheitsorganisation (WHO). Sie ziehen ihre Erkenntnisse aus einigen Studien, die darauf hinweisen würden. Erst bei einer solchen Durchimpfungsrate könne sich das Virus nicht mehr gut verbreiten, so die oberste Impf-Expertin der WHO, Katherine O’Brien.

Coronavirus: Österreich lehnt Schließung der Skigebiete ab

Update, Freitag (27. November), 21.00 Uhr: Kanzlerin Angela Merkel hatte am Donnerstag (26. November) gefordert, dass europaweit bis zum 10. Januar alle Skigebiete geschlossen werden sollten. Österreichs Tourismusministerin Elisabeth Köstinger stellte sich nun entschieden gegen diese Forderung und machte gegenüber dem Redaktionsnetzwerk Deutschland klar: „Die Entscheidung, ob oder wann Skigebiete aufsperren dürfen, soll jedes Land eigenständig treffen“.

Coronavirus in Dortmund: Shopping-Irrsinn am Black Friday

Update, Freitag (27. November), 20.10 Uhr: Irrsinn in Ostwestfalen. Irrsinn im Ruhrgebiet. Nicht nur in Bielefeld strömten die Menschen in die Innenstadt, auch der Westenhellweg in Dortmund war brechend voll. Aufgrund von Black Friday-Angeboten und Weihnachtsgeschäft tummeln sich tausende Menschen in der City.

Die Dortmunder Innenstadt ist so voll, dass es nicht länger möglich ist, den nötigen Abstand einzuhalten. Wie die Ruhr Nachrichten berichten, sollen mehr als 8100 Menschen allein zwischen 17 und 18 Uhr zwischen Petristraße und Hansastraße unterwegs gewesen sein – letzte Woche waren es nur die Hälfte. Das hatte Hystreet erfasst, ein Portal, das Passantenfrequenzen zählt.

Auch das Ordnungsamt war in Dortmund unterwegs und versuchte die Menschenmassen zur Vernunft zu bewegen: „Bitte versuchen Sie auch in den Warteschlangen den Mindestabstand einzuhalten.“ Oder: „Tragen Sie Ihre Mund-Nasen-Bedeckung.“

Der Cityring-Vorsitzende Tobias Heitmann ist ebenfalls geschockt von den Menschenmassen auf dem Westenhellweg in Dortmund. „Die Pandemie scheint bei den Leuten keine Rolle zu spielen“, so Heitmann. Allerdings kann er dem Ganzen teilweise auch etwas Gutes abgewinnen. Für den Handel sind die zahlreichen Passanten natürlich gut – für das Infektionsgeschehen allerdings weniger.

Coronavirus in NRW: Volle Fußgängerzonen trotz Pandemie

Update, Freitag (27. November), 19.30 Uhr: Irrsinn in Ostwestfalen. Am heutigen Freitag ist das Zentrum in Bielefeld so voll, dass der Krisenstab der Stadt, die Menschen zum Verlassen aufgefordert hat. Das Radio Bielefeld berichtet, dass Mitarbeiter des Ordnungsamtes mit Lautsprechern unterwegs seien. Man habe Passanten zum Verlassen des Zentrums aufgefordert.

Coronavirus in Essen: Stadt meldet erneut mehrere Todesfälle

Update, Freitag (27. November), 19.00 Uhr: Während die Zahl der Neuinfektionen in Essen leicht abnimmt, steigt hingegen die Zahl der Todesfälle. Und so muss die Stadt im Ruhrgebiet heute erneut mehrere Todesfälle melden, die in Verbindung mit Corona stehen.

So starben in Essen ein 84-jähriger Mann, eine 90-Jährige und eine 86-jährige Frau. Außerdem sind heute ein 86-jähriger Essener in den Evangelischen Kliniken Essen-Mitte und im Universitätsklinikum Essen eine 91-jährige Frau gestorben.

Coronavirus in Bochum: Kino verkauft Süßigkeiten bevor sie ablaufen

Update, Freitag (27. November), 18.45 Uhr: Kino, Theater, Museum – seit Wochen sind sämtliche Kultureinrichtungen geschlossen. Da ein Ende nicht in Sicht ist, startet das Union-Kino in Bochum nun eine außergewöhnliche Aktion. Und zwar verkauft das Filmtheater im Bermunda-Dreieck sofort eine „Tüte Kino“ zum Preis von 20 Euro

Darin enthalten sind ein Kinogutschein, eine Portion Nachos sowie drei verschiedene Sorten Süßigkeiten, wie die WAZ berichtet. Der Hintergrund ist in erster Linie allerdings nicht, dass das Kino versucht über die Runden zu kommen, sondern dass die Haltbarkeit der Süßigkeiten bald abläuft.

 „Da wir ja vermutlich nicht vor Mitte Januar wieder öffnen dürfen, gibt es ein paar Produkte, die bald ablaufen oder nach der Wiedereröffnung nicht rechtzeitig verkauft werden können“, sagte die Bochumer Kinoleiterin Kerstin Schneider. Um Nachos, Schokolade, Weingummi, Mentos und andere Naschereien wäre es wirklich schade, man wolle sie nicht einfach wegschmeißen – und so entstand die außergewöhnliche Idee. Um eine der Tüten für den heimischen Kinoabend abzustauben, muss man eine Mail an das Kino schreiben und sich eine Wundertüte reservieren – solange der Vorat reicht.

Coronavirus in Düsseldorf: Impfzentrum in der Merkur Spiel-Arena

Update, Freitag (27. November), 18.15 Uhr: Während einige NRW-Städte noch auf der Suche nach einem geeigneten Ort für ein Impfzentrum sind, sind andere Kreise schon fündig geworden. So hat die Stadt Düsseldorf beschlossen, die Merkur Spiel-Arena als Impfzentrum umzufunktionieren.

Das Stadion erfülle alle Anforderungen, die hinsichtlich Verkehrsanbindung, Logistik und Sicherheit erfüllt werden müssen. Außerdem seien genügend Räume vorhanden, in denen Aufklärungsgespräche geführt, sowie ein Warte- und Impfbereich eingerichtet werden können. So sollen täglich bis zu 2400 Menschen geimpft werden können.

Die Spiele und das Training von Fortuna Düsseldorf werde durch das Impfzentrum nicht beeinträchtigt werden, garantierte die Stadt. Es würden weder der Rasen noch die Mannschaftsräume für das Impfzentrum genutzt.

Coronavirus in Bochum: Konzept für Impfzentrum nimmt Form an

Update, Freitag (27. November), 17.50 Uhr: In NRW soll es 53 Corona-Impfzentren geben – auch in Dortmund, Herne und Bochum. Die Stadt Bochum hat dazu heute erste Angaben gemacht. So soll das Impfzentrum bis Weihnachten betriebsbereit sein.

Allerdings sei man sich bewusst, dass das eine enorme Aufgabe für die neu gebildete Arbeitsgruppe Impfzentrum sei. So müsse noch ein geeigneter Ort gefunden werden, der alle Anforderungen an Kapazitäten, Logistik und Sicherheit erfüllt. Am Montag (30. November) will die Stadt Bochum jedoch den Ort sowie alle damit verbundenen Aufgaben bei einer Pressekonferenz vorstellen.

Coronavirus in Bochum: Inzidenz-Wert sinkt

Wie auch in Dortmund sinkt in Bochum der Inzidenz-Wert. Nach aktuellen Berechnungen der Stadt liegt er bei 139,5. Außerdem wurde heute 55 neue Corona-Fälle gemeldet, womit die Zahl der Covid-19-Infizierten seit Beginn der Pandemie bei 4.993 liegt. Insgesamt werden derzeit 80 Personen mit Corona stationär in Bochum behandelt, 21 davon intensiv-medizinisch

Coronavirus: Bund lehnt Hotelbesuche an Weihnachten ab

Update, Freitag (27. November), 17.30 Uhr: Erst vor wenigen Tagen hatte NRW-Ministerpräsident Armin Laschet angekündigt, in NRW wären Hotelübernachten über die Weihnachtsfeiertage möglich. Zwar nicht für touristische Zwecke, aber für Familienmitglieder, die bei ihren Besuchen keine Übernachtungsmöglichkeit hätten. Dieser Idee hatten sich Schleswig-Holstein, Hessen, Niedersachsen und Berlin angeschlossen.

Doch möglicherweise wird daraus nichts. Denn aus Sicht des Bundes würden Hotelübernachtungen für Weihnachtsbesuche nicht der gemeinsamen bundesweiten Linie entsprechen. „Es ist nicht Teil des Beschlusses von Bund und Ländern, solche Übernachtungen zu ermöglichen“, sagte Regierungssprecher Steffen Seibert in Berlin. Und weiter: „Da familiär bedingte Reisen von touristischen Reisen schwer abzugrenzen sind, haben sich Bund und Länder nicht darauf geeinigt, eine solche Ausnahme bei der Nutzung von Hotels in den Beschluss aufzunehmen.“

Coronavirus in NRW: Rettungsdienst in Heinsberg in Quarantäne

Update, Freitag (27. November), 16.40 Uhr: Der Kreis Heinsberg dürfte vielen vom Beginn der Pandemie noch ein Begriff sein. Er galt als absoluter Hotspot in NRW. Nun sind erneut mehrere Corona-Fälle aufgetaucht – und zwar beim Rettungsdienst. Insgesamt sind neun Covid 19-Fälle bekanntgeworden.

Nun müssen alle 270 Mitarbeiter für 14 Tage in Quarantäne – allerdings nur nach dem Dienst. Wer einen negativen Test vorlegen kann und symptomfrei ist, dürfe weiterhin arbeiten, sagte eine Kreissprecherin am Freitag der Deutschen Presseagentur (dpa). Während des Dienstes müssen die Mitarbeiter nun FFP2-Masken tragen, weshalb bei Kranken- und Einsatzfahrten keine Gefahr bestehe.

Laut WDR-Informationen hatten sich acht Mitarbeiter im privaten Bereich mit dem Coronavirus infiziert. Eine genaue Kontaktverfolgung sei nicht möglich gewesen, weshalb man alle anderen Kollegen ebenfalls auf Corona getestet habe. Ein weiterer Test sei dann positiv ausgefallen.

Coronavirus in NRW: Gericht erklärt Maskenpflicht für Lehrer rechtswidrig

Update, Freitag (27. November), 16.00 Uhr: In Münster hatte ein Lehrer einen Eilantrag gegen die Allgemeinverfügung der Stadt Münster gestellt, die Lehrer dazu verpflichten sollte, auch eine Maske zu tragen, wenn der Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten werden kann. Das Verwaltungsgericht Münster hat heute eine Entscheidung gefällt – und dem Lehrer recht gegeben.

Das Gericht hatte die Regelung für rechtswidrig erachtet. In der Begründung heißt es unter anderem: „Die Regelung erweise sich als unverhältnismäßig. Sie verfolge einen legitimen Zweck, indem sie dazu beitragen solle, die Weiterverbreitung des SARS-CoV-2-Virus unter den Schülern und Lehrern sowie deren Bezugspersonen außerhalb des Unterrichts zumindest zu reduzieren. Die Ausweitung der Maskenpflicht über die in der Coronabetreuungsverordnung getroffene Regelung hinaus sei jedoch unter Bezugnahme auf das aktuelle Infektionsgeschehen im Bereich der Stadt Münster nicht erforderlich.“

Coronavirus: Was es mit den Flyern von Coronaleugnern im Briefkasten auf sich hat

Update, Freitag (27. November), 15.20 Uhr: Immer häufiger finden Menschen kuriose Flyer im Briefkasten – in letzter Zeit stammen diese oftmals von sogenannten Coronaleugnern. Nun sind auch in Unna solche Zettel mit der Überschrift „Einsame Weihnachten“ aufgetaucht und auf den ersten Blick könnten sie von der evangelischen Kirche stammen.

Die Absender der Flyer nennen sich „Freiheitsboten“ und zitieren auf den Zetteln Vertreter der evangelischen Kirche, wie zum Beispiel den Ratsvorsitzenden der Ev. Kirche in Deutschland (EKD) Dr. Heinrich Bedford-Strohm oder Dr. Peter Neher, Präsident des Deutschen Caritasverbände. Doch die Flyer hätten nichts mit der Kirche zu tun, betonte Superintendent Dr. Karsten Schneider aus Unna.

Die Evangelische Kirche in Unna distanziert sich von Flyern von Coronaleugnern.

So würden Zitate der Personen aus dem Kontext gerissen und in einen falschen Zusammenhang gesetzt werden, sodass der Eindruck entstehen könnte, die Kirche würde die Coronaschutzmaßnahmen für überzogen halten. „Hier wird mit aus dem Zusammenhang gerissenen Zitaten suggeriert, die Kirchen würden diese Organisation unterstützen. Wir haben damit nichts zu tun“, versichert Schneider. Auch die Pressestelle der EKD bestätigte, mit der Verbreitung nichts zu tun zu haben – viel eher wies man noch einmal darauf hin, für wie wichtig man es erachtete, die Maßnahmen der Regierung Ernst zu nehmen.

Coronavirus in Dortmund: Inzidenz-Wert sinkt weiter

Update, Freitag (27. November), 14.50 Uhr: Wie die Stadt mitteilte, sinkt der Inzidenz-Wert in Dortmund weiter. So liegt er nach eigenen Berechnungen voraussichtlich bei 162,2. Gegen 0.00 Uhr wird das RKI den tatsächlichen Wert bekannt geben, der von da an als verbindlich gilt.

Am heutigen Freitag kommen dennoch 109 weitere Corona-Fälle in Dortmund dazu. Damit sind aktuell 2268 Personen mit dem neuartigen Virus infiziert. Seit Beginn der Pandemie liegen in Dortmund nun knapp über 9000 positive Tests (9002) vor, 6664 Menschen gelten bereits wieder als genesen.

Außerdem gibt es auch noch eine traurige Mitteilung aus Dortmund. So kamen am Freitag ebenfalls zwei weitere Todesfälle dazu. Ein 68-jähriger Mann verstarb heute in Folge von Corona im Krankenhaus. Bei dem zweiten Todesfall handelt es sich um einen 90-jährigen Mann, der bereits am 25. November verstarb und der an einer schweren Vorerkrankung litt.

Coronavirus im Ruhrgebiet: Hagen und Duisburg kämpfen gegen hohe Werte an

Update, Freitag (27. November), 14 Uhr: Das Ruhrgebiet ist nach wie vor stark von der Corona-Krise betroffen und gilt als Risikogebiet. Während unter anderem Dortmund seinen Inzidenzwert langsam aber sicher senken konnte (177,8, Stand 26. November), bleiben in anderen Städten die Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen gefährlich hoch.

So kommt Duisburg derzeit auf einen Inzidenzwert von 225,0. Seit Ausbruch der Pandemie haben sich in der Ruhrgebietsstadt insgesamt 10.429 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Laut den Angaben der Stadt gibt es aktuell 1.237 Infizierte, 157 Personen sind bereits verstorben.

Besonders dramatisch ist weiterhin auch die Lage in Hagen. Dort gibt es derzeit immer noch 568 Corona-Infizierte. Der Inzidenzwert der Stadt liegt außerdem weit über der 200er-Marke (254,9). Insgesamt waren in Hagen 3.520 Personen mit Corona infiziert. 2.904 Menschen die Ansteckung laut den Angaben der Stadt mittlerweile überstanden.

Corona-Situation in Deutschland: 7-Tage-Inzidenz der Kreise und Städte

Abstimmung im Landtag: NRW verlängert „Pandemische Lage“

Update, Freitag (27. November), 12.24 Uhr: Der nordrhein-westfälische Landtag hat die sogenannte „Pandemische Lage“ für NRW am heutigen Freitag um zwei Monate verlängert. CDU und FDP sowie die Opposition aus SPD, Grünen und Teilen der AfD stimmten am für einen Antrag, der kurzfristig auf der Tagesordnung stand. Das berichtet die Deutsche Presse-Agentur (dpa).

Bei der AfD gab es drei Gegenstimmen zu dem Antrag, den CDU, FDP, SPD und Grüne gemeinsam gestellt hatten. Mit der Feststellung des medizinischen Notstands bekommt die schwarz-gelbe Landesregierung besondere Rechte, um die Corona-Pandemie bekämpfen zu können. So dürfte zum Beispiel medizinisches Gerät beschlagnahmt werden. Ende Januar wird der Landtag hierzu neu tagen. Die „Pandemische Lage“ könnte dann gegebenenfalls noch einmal verlängert werden.

Erweiterte Maskenpflicht in Essen: Stadt bereitet sich vor

Update, Freitag (27. November), 11.19 Uhr: In einigen Fußgängerzonen in Essen wird es wohl schon bald eine Maskenpflicht geben, wie Radio Essen berichtet. Bund und Länder hatten am Donnerstag angekündigt, die Pflicht eines Mund-Nasen-Schutzes in bestimmten öffentlichen Bereichen auszuweiten.

Die Stadt Essen wartet derzeit noch auf die neue Coronaschutzverordnung. Man bereite die Maskenpflicht aber bereits vor, heißt es in dem Bericht. Demnach soll es in der Essener Innenstadt und auch in weiteren Stadtteilen eine Maskenpflicht geben. Unter anderem in Steele, Borbeck und Werden gibt es ebenfalls engere Fußgängerzonen.

In Essen sind Stand heute (27. November) 1.404 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. In den vergangenen sieben aufeinanderfolgenden Tagen hat es 961 Neuinfektionen gegeben, was einen Inzidenzwert von 164,9 ausmacht.

Umfrage: Fast drei Viertel der Deutschen will Familienbesuche an Weihnachten einschränken

Update, Freitag (27. November), 10.10 Uhr: Die bisherigen Maßnahmen im Kampf gegen die Corona-Pandemie konnten die exponentielle Entwicklung der Neuinfektionen mit Covid-19 zwar ein wenig einschränken, doch die strengeren Regeln im November konnten die zweite Welle bislang nicht stoppen.

Nun gelten im Dezember weiterhin strenge Kontaktbeschränkungen, Lockerungen sind erst über die Feiertage geplant. Aufgrund der konstant hohen Infektionszahlen in Deutschland planen aktuell jedoch knapp 73 Prozent der Deutschen, Familienbesuche an den Weihnachtsfeiertagen zumindest etwas einzuschränken. Das ergab der ARD-Deutschlandtrend im Morgenmagazin.

28 Prozent der Befragten möchten demnach Besucher bei den Verwandten weniger stark, weitere 28 Prozent stark und 17 Prozent sehr stark einschränken. Knapp ein Viertel plant wegen der Corona-Krise laut der Umfrage derzeit keine Kontaktreduzierung über Weihnachten. Während in Westdeutschland ganze 78 Prozent eine Beschränkung der Kontakte planen, sind es in Ostdeutschland 58 Prozent.

Wegen der Corona-Pandemie wird Weihnachten für viele Familien zur Herausforderung.

Corona-Zahlen in NRW: Herne im Ruhrgebiet meldet weitere Todesfälle

Update, Freitag (27. November), 9.30 Uhr: Die Zahl der Corona-Infizierten bleibt auch in Herne im Ruhrgebiet konstant hoch. Wie die Stadt am heutigen Freitag mitteilt, sind derzeit 748 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Am Donnerstag (26. November) waren es 744 Fälle. Seit Beginn der Pandemie im Frühjahr wurde bei insgesamt 3.150 Personen eine Covid-19-Infektion nachgewiesen.

Leider musste Herne auch zwei weitere Todesfälle vermelden. Sowohl eine 85-jährige Frau als auch eine 83-jährige Frau sind laut den Angaben gestorben. Damit steigt die Zahl der Corona-Toten in der Ruhrgebietsstadt auf 27. Aktuell werden 94 Corona-Patienten in Herne in Krankenhäsuern behandelt. 2.375 gelten als genesen.

Corona-Infizierte in NRW: Wert von 250.000 überstiegen

Update, Freitag (27. November), 8.07 Uhr: Auch in Nordrhein-Westfalen bleibt die Corona-Situation weiter zugespitzt. Laut den Daten des Robert-Koch-Instituts hat die Zahl der Infizierten am heutigen Freitag den Wert von 250.000 überschritten. Demnach sind aktuell 250.884 Menschen mit dem Coronavirus infiziert.

Das sind 5.013 mehr infizierte als noch am Donnerstag (26. November). Dort waren zunächst 4.909 Corona-Neuinfektionen hinzugekommen. Die gute Nachricht: Die Zahl der Personen, die ihre Infektion hinter sich haben, bleibt stabil. Dem RKI zufolge gibt es jetzt etwa 178.400 Genesene - das sind rund 5.200 mehr als am Vortag.

Covid-19-Todesfälle gibt es in NRW 3.306. Auch hier gibt es einen Anstieg, am Donnerstag waren es noch 96 Menschen weniger.

Corona-Pandemie in Deutschland: Über eine Million Menschen sind infiziert

Erstmeldung, Freitag (27. November), 7 Uhr: Deutschland hat in der Corona-Pandemie eine weitere wichtige Marke überschritten. Am Donnerstag (26. November) meldete die amerikanische Johns Hopkins University (JHU) mehr als eine Million Menschen, die sich seit dem Ausbruch der Pandemie in Deutschland mit dem Coronavirus infiziert haben. Insgesamt seien 1.001.307 positive Corona-Tests registriert worden.

Die Zahlen des deutschen Robert-Koch-Instituts (RKI) weichen von denen der JHU am heutigen Freitag (27. November) zwar ab, doch auch hieraus gehen über eine Million Covid-19-Infizierte hervor. Dass es zu Abweichungen in den Angaben kommt, kann unter anderem daran liegen, dass das RKI ausschließlich Fälle zählt, bei denen eine Corona-Infektion von einem Labor bestätigt und von einem Gesundheitsamt erfasst wurde. Die JHU nimmt die Daten zusätzlich noch aus Datendiensten und Online-Medien.

Aktuelle Corona-Zahlen des RKI: Mehr als 426 neue Todesfälle

Laut dem Robert-Koch-Institut gibt es Stand heute 1.006.394 Corona-Infizierte. Das sind 22.806 mehr als noch am Vortag. Bereits am Donnerstag hatte es jedoch über 22.000 Neuinfektionen mit dem Virus gegeben. Einen weiteren Höchstwert in Deutschland erreicht die Zahl der Todesfälle, die im Zusammenhang mit einer Covid-19-Infektion steht. Die Todesfälle sind um 426 gestiegen. Damit gibt es dem RKI zufolge nun 15.586 Menschen, die an Corona gestorben sind.

Die Zahl der Genesenen in Deutschland nähert sich hingegen der Marke von 700.000. Laut dem Institut mit Sitz in Berlin haben bundesweit etwa 696.100 Menschen ihre Infektion bereits wieder überstanden. Das sind rund 20.000 mehr Menschen als noch am Donnerstag.

Hinweis: Alles, was vor dem 27. November geschah, lest ihr in unserem alten Corona-Ticker für NRW.

Rubriklistenbild: © Tom Weller/dpa

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