Alle News zur Pandemie im Live-Ticker

Corona in NRW: Zahl der Neuinfektionen mit trauriger Bilanz

Das Coronavirus bestimmt noch immer den Alltag der Menschen in NRW. Seit dem 1. Dezember gelten neue Regeln im Kampf gegen die Covid-19-Pandemie.

  • NRW befindet sich auch im Dezember im Corona-Lockdown. Einige Kreise und Städte übersteigen den Inzidenzwert von 200 deutlich.
  • Bund und Länder haben sich auf eine Verlängerung des Lockdowns bis zum 10. Januar geeinigt. Um Weihnachten und Silvester gibt es jedoch Lockerungen.
  • Im Live-Ticker haben wir die wichtigsten News zu neuen Regeln, aktuellen Fallzahlen und weiteren Entwicklungen rund um die Covid-19-Pandemie in der Übersicht.

Coronavirus in NRW: Zahlen weiterhin hoch

Update, Samstag (5. Dezember), 09.30 Uhr: Trotz Teil-Lockdown liegt die Zahl der Neuinfektion in Deutschland weiterhin auf einem hohen Niveau. Laut Robert Koch-Institut kamen heute 23.318 neue Corona-Fälle in Deutschland dazu - das sind mehr als 1500 Fälle mehr als am Samstag vor einer Woche. In NRW sind 4794 neue Ansteckungsfälle dazugekommen.

Corona-Schutz an Weihnachten: Lauterbach appelliert an Menschen

Update, Freitag (4. Dezember), 21.27 Uhr: Karl Lauterbach von der SPD appelliert an die Menschen, auch an Weihnachten vorsichtig zu sein. „Ich würde so wenig an Besuch veranstalten wie es geht. Wir sollten vorher ein paar Tage in Quarantäne gehen, optimal wäre eine ganze Woche. Das werden die meisten nicht schaffen, aber auch fünf Tage helfen“, so Lauterbach in der „Aktuellen Stunde“ des WDR

Insbesondere, wenn ältere Menschen dabei sind, solle man beim Fest Maske tragen und sehr viel lüften. Dies würde schon für relativ viel Sicherheit sorgen. „Das Wichtigste ist, dass wir gesund hinfahren und gesund abreisen.“

Masken-Streit in NRW: Landesregierung sprach mit vielen Firmen

Update, Freitag (4. Dezember), 20.35 Uhr: Im Streit über einen Millionen-Auftrag für die Modefirma van Laack über Corona-Schutzausrüstung hat die NRW-Landesregierung neue Vorwürfe der Opposition zurückgewiesen. Sowohl Ministerpräsident Armin Laschet als auch weitere Regierungsmitglieder hätten persönlich Gespräche mit mehreren Unternehmen geführt, so ein Sprecher der Staatskanzlei am Freitag. Dies habe Laschet auch nach der Kabinettssitzung am Dienstag erläutert.

Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet (CDU).

Unmittelbar nach dem Erstkontakt seien alle eingehenden Angebote zur Prüfung an eine dafür eingerichtete zentrale Stelle im Gesundheitsministerium weitergeleitet worden. Sämtliche Angebote seien von der Prüfstelle auf ihre Tauglichkeit geprüft worden. Auch die Auswahl sei über diese Stelle erfolgt.

Schlechte Nachrichten aus Essen: Leider weitere Corona-Tote

Update, Freitag (4. Dezember), 19.10 Uhr: In Essen gibt es leider weitere Todesfälle in Verbindung mit einer COVID-19-Infektion. Am Donnerstag (3. Dezember) ist ein 94-jähriger Essener im Alfried Krupp Krankenhaus verstorben. Am Mittwoch (2. Dezember) ist ein 66-jähriger Mann in der Karl-Hansen-Klinik in Bad Lippspringe verstorben. Ebenfalls am Mittwoch ist eine 68-jährige Essenerin im Universitätsklinikum Essen verstorben.

Bereits am Montag (30. November) ist ein 81-jähriger Essener im Universitätsklinikum Essen verstorben. Anfang November (8. November) ist außerdem eine 86-jährige Frau im St. Josef-Krankenhaus Kupferdreh verstorben. In Essen gibt es 132 Todesfälle an oder in Verbindung mit einer Coronavirus-Infektion.

Coronavirus in Herne: Pflegeheime haben Vorbehalte gegen Impfstoff

Update, Freitag (4. Dezember), 18.25 Uhr: Sobald der Corona-Impfstoff in den Städten und Kreisen eingetroffen ist, kann gegen das Virus geimpft werden. Unter anderem Bewohner und Mitarbeiter in Pflegeheimen sollen zuerst geimpft werden. In Herne stößt das jedoch auf Widerstand.

Denn einige Träger haben Vorbehalte gegen die Corona-Impfungen, wie die WAZ berichtet. Die Arbeiterwohlfahrt, die in Herne das Willi-Pohlmann-, das Else-Drenseck- und das Grete-Fährmann-Seniorenzentrum betreibt, hält die Vorgehensweise der Landesregierung für übereilt und bedenklich. So gebe es etwa zur Teststrategie, vor allem aber zu den Nebenwirkungen des Impfstoffs noch „keine verlässlichen Antworten“.

Diese benötige die AWO aber dringend, wenn man vermeiden wolle, dass die Akzeptanz für die Impfungen durch „die unzureichende Kommunikation der Landesregierung“ sinke. Laut des Bundesgesundheitsministeriums sollen die Impfungen gegen das Coronavirus auf freiwilliger Basis durchgeführt werden.

Corona an Schulen in NRW: Quarantäne-Regeln erst nach den Ferien

Update, Freitag (4. Dezember), 17.30 Uhr: An den Schulen in Nordrhein-Westfalen sollen demnächst neue Quarantäne-Regeln gelten. Die geplante Umstellung für Schüler soll laut dem NRW-Gesundheitsministerium allerdings erst nach den Winterferien starten. Das berichtet der WDR.

Die Corona-Quarantäne in den Schulen in NRW soll sich demnächst ändern.

Laut der neuen Regelung würden im Falle einer Covid-19-Infektion alle Schüler einer Klasse in Quarantäne geschickt. Sie können sich dann aber nach fünf Tagen testen lassen. Bei einem negativen Ergebnis kann die Quarantäne vorzeitig beendet werden.

Krisenstab in Herne berät sich: Vorbereitungen für Corona-Impzentrum laufen

Update, Freitag (4. Dezember), 16.45 Uhr: Der Krisenstab in Herne hat sich in einer Sitzung zur aktuellen Corona-Entwicklung in der Stadt beraten. Für das Corona-Impfzentrum in der Sporthalle am Revierpark Gysenberg laufen demnach aktuell die Vorbereitungen.

Einige wichtige Entscheidungen wurden offenbar schon getroffen: Impfungen im Impfzentrum werden laut einer aktuellen Mitteilung der Stadt nur mit Termin möglich sein. Diese sollen über die Kassenärztliche Vereinigung (KV) vergeben werden. Noch sei aber keine Terminvergabe möglich.

Das Impfzentrum soll außerdem vor der Weihnachtszeit einsatzbereit sein. Eine EU-Zulassung für einen Corona-Impfstoff erwarte man weiterhin für Ende des Jahres. Die Reihenfolge, nach der dann geimpft werden soll, werde sich nach der Empfehlung der Ständigen Impfkommission beim Robert-Koch-Institut richten.

Corona-Infektionen in Dortmund: Zahlen wieder etwas gestiegen

Update, Freitag (4. Dezember), 15.30 Uhr: Nachdem die Zahl der Neuinfektionen am Donnerstag (3. Dezember) etwas gesunken war, liegen die Werte heute wieder ein wenig höher. Wie die Stadt mitteilt, sind weitere 163 positive Corona-Testergebnisse hinzugekommen. Am Vortag waren es 137. Nach Berechnung der Stadt wird die Inzidenzzahl mit den aktuellen Testergebnissen bei 157,4 liegen.

Von den Neuinfektionen sind den Angaben zufolge elf Fälle sechs Familien zuzuordnen. Seit dem ersten Auftreten der Erkrankung in Dortmund liegen insgesamt 9928 positive Tests vor. 7995 Menschen gelten als genesen. Aktuell sind 1843 Menschen in der Stadt mit dem Virus infiziert.

Leider gibt es auch drei weitere Todesfälle in Dortmund. Ein 79-jähriger Mann ist am 27. November nicht ursächlich an Covid-19 gestorben. Eine 92-jährige Frau ist am 1. Dezember an Corona verstorben. Ebenfalls ursächlich an Covid-19 verstorben ist außerdem eine 89-jährige Frau. Insgesamt verstarben in Dortmund 58 Menschen ursächlich an einer Corona-Infektion, weitere 32 mit SARS-CoV-2 infizierte Patienten verstarben aufgrund anderer Ursachen.

Update, Freitag (4. Dezember), 14.29 Uhr: In Castrop-Rauxel können Bürger ab dem kommenden Wochenende (4. und 5. Dezember) auf städtischen Parkplätzen kostenlos parken. Das hat der Rat der Stadt in seiner gestrigen Sitzung beschlossen. Damit sollen Einzelhandel und Gastronomie im Weihnachtsgeschäft unterstützt werden.

Bundesregierung: Corona-Impfung soll kostenlos für alle sein

Update, Freitag (4. Dezember), 14.07 Uhr: Nachdem NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) es schon verkündet hat, bestätigt es nun auch die Bundesregierung: „Die Impfung wird kostenlos sein“, so ein Sprecher des Bundesgesundheitsministeriums. Das soll unabhängig von der Art der Krankenversicherung gelten. Der Regierungssprecher Steffen Seibert betonte außerdem, dass keine finanziellen Anreize geplant seien, um eine möglichst große Impfbereitschaft zu erwirken.

Corona/NRW: Warnung vor Corona-Selbsttests für Lehrer werden laut

Update, Freitag (4. Dezember), 13.39 Uhr: Nicht nur der Städtetag NRW warnt vor Corona-Selbsttests (RUHR24.de berichtete in diesem Ticker), sondern mittlerweile auch der Virchowbund, der Haus- und Fachärzte vertritt. „Es wäre fatal, wenn Menschen nach einem fehlerhaften Selbstabstrich ein falsch-negatives Ergebnis erhalten und sich dadurch in trügerischer Sicherheit wiegen. Das gefährdet Menschenleben, anstatt sie zu schützen“, heißt es in einem Schreiben.

Corona: Landwirte aus NRW wollen Hoffnung verbreiten

Update, Freitag (4. Dezember),13.17 Uhr: Landwirte wollen am kommenden Samstag (5. Dezember) mit bunt beleuchteten Treckern in NRW für kleine Lichtblicke in der Pandemie sorgen. Die bundesweite steht unter dem Motto „Ein Funke Hoffnung“. Auf den Fahrten soll es auch Zwischenstopps in Krankenhäusern, Kinder- und Seniorenheimen oder Behinderteneinrichtungen geben. Dort werden kleine Präsente verteilt.

Update, Freitag (4. Dezember), 12.53 Uhr: In Oberhausen ist seit dieser Woche ein neues Corona-Schnelltest-Zentrum an den Start gegangen. Allerdings gibt es jetzt Kritik von der kassenärztlichen Vereinigung.

Corona/NRW: Kekulé kritisiert die Verlängerung des Lockdowns

Update, Freitag (4. Dezember), 12.12 Uhr: Der Virologe Alexander Kekulé hält die Verlängerung des Lockdown Light für nicht sinnvoll. Maßnahmen gegen das Virus würden am stärksten wirken, wenn sie gerade beschlossen würden, sagte Kekulé dem MDR.

Durch das Aufrechterhalten der gleichen Maßnahme würde man in der Regel keine stärkere Bremsung hinkriegen. Für Kekulé kam die Entscheidung für die Verlängerung bis zum 10. Januar überraschend. Für ihn hätte es zwei Optionen gegeben: entweder bis kurz nach Silvester abwarten oder ein sofortiges Nachjustieren. „Dann muss man aber jetzt schärfere Maßnahmen ergreifen und nicht bis 11. Januar warten“, sagte er.

Virologe Alexander Kekulé hält eine Verlängerung des Teil-Lockdowns für nicht sinnvoll. (Archivbild)

Update, Freitag (4. Dezember), 11.24 Uhr: Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hatte vor wenigen Tagen Corona-Selbsttest für Lehrer und Erzieher angekündigt. Der Städtetag NRW warnt jetzt allerdings vor einer zu schnellen Einführung. Der Grund: Lehrer bräuchte eine fachkundige Anleitung, wenn sie den Test selbst ausführen wollen, so Geschäftsführer Helmut Dedy zu der Rheinischen Post. Dafür seien Schulungen nötig. „Deshalb rechnen wir nicht damit, dass schon ab Freitag zahlreiche Selbsttests in Kitas und Schulen stattfinden“, so Dedy.

Aktuelle Corona-Zahlen für NRW im Überblick

Update, Freitag (4. Dezember), 11.03 Uhr: Der Pflegebeauftragte der Bundesregierung, Andreas Westerfellhaus, warnt vor zu harten Auflagen für Pflege- und Seniorenheime. „Eine Isolation der Bewohner wie im ersten Lockdown darf es nicht noch einmal geben“, sagte Andreas Westerfellhaus gegenüber der Funke Mediengruppe. „Es gibt sehr gute Konzepte. Es gibt zum Teil aber auch Regeln, die nach heutigem Wissensstand zu streng sind.“

Ein Leitfaden soll Hilfestellung bei der Entwicklung von Besuchskonzepten bieten. Dieser soll jetzt an Alten- und Pflegeheime verschickt werden und auch auf der Webseite des Pflegebeauftragten abrufbar sein. 

Update, Freitag (4. Dezember), 10.36 Uhr: In NRW stagniert die Zahl der Neuinfektionen weiter auf hohem Niveau. Das RKI meldet einen Inzidenzwert von 138,2. Gestern lag dieser Wert mit 138 nur knapp darunter. Die Zahlen aus NRW laut dem Landeszentrum Gesundheit im Überblick:

Insgesamt gemeldete FälleWocheninzidenzAktuell InfizierteBislang geneseneVerstorbene Personen
276.691138,163.600209.3003.793

Update, Freitag (4. Dezember), 9.54 Uhr: Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat sich für eine Verschärfung der Corona-Einschränkungen je nach örtlicher Lage ausgesprochen. „Wir haben noch zu viele Landkreise und Regionen, wo es zusätzliche Maßnahmen braucht“, so der CDU-Politiker in der ARD. Eine bundesweite Ausweitung des geltenden Teil-Lockdowns lehnt Spahn allerdings ab.

NRW: Angela Merkel will Corona-Impfstoffe weltweit fair verteilen

Update, Freitag (4. Dezember), 9.29 Uhr: Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) fordert eine faire, weltweite Verteilung der Corona-Impfstoffe. Auf der UNO-Vollversammlung sagte sie, die Plattform COVAX der Vereinten Nationen brauche mehr Geld, um Impfstoffe und Medikamente auch wirklich gerecht verteilen zu können. Das Thema steht im Mittelpunkt des heutigen zweiten Tages der UNO-Vollversammlung.

Update, Freitag (4. Dezember), 9.07 Uhr: Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) ist trotz hoher Kosten für die Pandemiebewältigung gegen Steuererhöhungen. „Jegliche Steuererhöhung wäre Gift in der Krise“, so der Politiker gegenüber der Wirtschaftswoche. „Daher lehne ich das entschieden ab. Weder eine Vermögensteuer noch eine andere Verbrauchsteuer darf die Last der Unternehmen in der Krise erhöhen.“

Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) spricht sich gegen eine Steuererhöhung in Zeiten von Corona aus.

NRW: Pfizer kann nicht so viel Corona-Impfstoff liefern, wie geplant

Update, Freitag (4. Dezember), 8.39 Uhr: Der Pharmakonzern Pfizer muss sein Auslieferungsziel für seinen Corona-Impfstoff in diesem Jahr nach eigenen Angaben halbieren. Grund seien unter anderem Verzögerungen beim Ausbau der Lieferkette. Es dauere länger als angenommen, so eine Sprecherin des Unternehmens gegenüber dem Wall Street Journal.

Der Zeitung zufolge hielt Pfizer bis Mitte November an dem Ziel fest, bis Ende des Jahres 100 Millionen Impfdosen auszuliefern. Zuletzt sprach das Unternehmen aber von nur 50 Millionen.

Update, Freitag (4. Dezember), 8.18 Uhr: Am Montag (07. Dezember) wird im öffentlichen Personennah- und Fernverkehr die Einhaltung der Maskenpflicht kontrolliert, wie die Bundespolizei mitteilt. Bereits am 24. November fand landesweit eine ähnliche Aktion statt.

Corona/NRW: Zahlen in Deutschland weiter auf hohem Niveau

Update, Freitag (4. Dezember), 7.36 Uhr: Die Zahl der Neuinfektion in Deutschland bleibt weiterhin auf einem hohen Niveau. Die Gesundheitsämter meldeten dem Robert Koch-Institut (RKI) 23.449 neue Corona-Infektionen innerhalb von 24 Stunden. Damit liegt die Zahl knapp über dem Wert der Vorwoche, da waren es 22.806 Fälle.

Update, Freitag (4. Dezember), 7.15 Uhr: Kinder bis zu fünf Jahren infizieren sich nach wie vor am seltensten mit dem Coronavirus. Das geht aus einer aktuellen Studie des Familien- und Gesundheitsministerium hervor. „Die Zahl der Neuinfektionen liegt hier im bundesweiten Durchschnitt bei 59 pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen“, so Bundesfamilienministerin Franziska Giffey. Damit liegt die Inzidenz allerdings auch bei Kita-Kindern über dem kritischen Wert von 50.

Familienministerin Franziska Giffey (SPD).

Corona/NRW: Homeoffice-Pauschale kommt

„Bei den Sechs- bis Zehnjährigen liegt die Inzidenz derzeit bei 105“, erklärte Giffey. Bei den Kita-Kindern sei die Tendenz hingegen rückläufig. „Wenn es zu Corona-Ausbrüchen in Kitas kommt, gehen diese meist auf Erwachsene zurück, die sich dort aufhalten, also auch Eltern, Hilfskräfte und Erzieherinnen und Erzieher.“

Update, Freitag (4. Dezember), 6.51 Uhr: Die große Koalition hat sich auf die konkrete Ausgestaltung der geplanten Homeoffice-Pauschale geeinigt. Damit unterstützt die Bundesregierung das Arbeiten von zu Hause auch ohne den Nachweis eines separaten Arbeitszimmers, so ein Sprecher.

Die Homeoffice-Pauschale wird in die sogenannte Werbungskostenpauschale eingerechnet. Diese wird in Höhe von 1.000 Euro bei der Steuerberechnung pauschal vom Einkommen abgezogen. Dadurch sinkt die Steuerlast.

Corona/NRW: Gemeindeverbund ist gegen harten Lockdown

Update, Freitag (4. Dezember), 6.15 Uhr: Der deutsche Städte- und Gemeindeverbund befürwortet die Verlängerung des Lockdowns „Light“ bis zum 10. Januar. Einen weiteren harten Lockdown lehnt der Verbund allerdings ab. „Ich bin mir nicht sicher, ob ein harter Lockdown funktionieren würde“, so Hauptgeschäftsführer Gerd Landsberg.

Bereits jetzt würde den Menschen viel zugemutet. Sinnvoller als ein harter Lockdown sei, weiterhin an die Vernunft der Menschen zu appellieren. Aufklärung sei eine bessere Strategie als Drohungen.

Thier Galerie in Dortmund: Corona-Regeln verwirren Besucher

Update, Donnerstag (3. Dezember), 21.36 Uhr: Der Teil-Lockdown in NRW betrifft viele Geschäfte sowie Fußgängerzonen. Die neuen Corona-Regeln im beliebten Einkaufszentrum Thier-Galerie in Dortmund verwirren die Besucher.* In den Sozialen Medien ist eine Diskussion entbrannt.

Denn es gibt offenbar viele offene Fragen. Zum Beispiel, wo die Maskenpflicht gilt und wo nicht. Das Social-Media-Team der Shopping-Mall wollte mit einem Beitrag bei Facebook alle Unklarheiten beseitigen - und hat damit die Gemüter vieler Nutzer erhitzt.

Weiterhin hohe Corona-Zahlen: Markus Söder deutet Maßnahmen für Silvester an

Update, Donnerstag (3. Dezember), 20.32 Uhr: Angesichts der anhaltend hohen Infektionszahlen hat Bayerns Ministerpräsident Markus Söder eine Verschärfung der Kontaktbeschränkungen angedeutet - und zwar auch zu Silvester.

Nach der beschlossenen Verlängerung des Teil-Lockdowns bis zum 10. Januar warf er die Frage auf, ob das allein die Maßnahme wäre oder ob es an einigen Stellen noch deutliche Verbesserungen brauche. Bei einem Besuch in Passau sagte Söder am heutigen Donnerstag: „Wenn die Zahlen so bleiben, wird es auch klar sein, dass beispielsweise an Silvester die Zahl der Kontakte auch reduziert werden muss.“

Kontrolle der Maskenpflicht in NRW: Aktion findet am Montag statt

Update, Donnerstag (3. Dezember), 19.45 Uhr: Die nächste Kontrolle der Einhaltung der Maskenpflicht in NRW steht an. Am kommenden Montag (7. Dezember) werden Mitarbeiter der Ordnungsämter sowie die Bundespolizei erneut an den Bahnhöfen in Nordrhein-Westfalen darauf achten, ob die Leute einen Mund-Nasen-Schutz tragen.

Bereits am 24. November fand landesweit eine ähnliche Aktion statt. Dort wurden 805 Verstöße gegen die Maskenpflicht festgestellt. In Nordrhein-Westfalen müssen Masken-Verweigerer mit einem Bußgeld von 150 Euro rechnen.

Masken-Muffel sollen in den Zügen in NRW keine Chance haben.

Corona-Pandemie in Dortmund: Winterleuchten findet nicht statt

Update, Donnerstag (3. Dezember), 19 Uhr: Es war abzusehen, nun ist es jedoch offiziell. Die Veranstaltung „Winterleuchten“ im Westfalenpark in Dortmund wird in diesem Jahr nicht stattfinden. Geplant war sie ursprünglich vom 19. Dezember bis zum 10. Januar 2021. Laut den Angaben der Stadt habe man sich aufgrund der die Auswirkungen der Corona-Pandemie zu diesem Schritt entschieden.

Es gibt allerdings einen Hoffnungsschimmer: Sollten sich die Voraussetzungen in Bezug auf die Pandemie im Frühjahr verbessert haben, könnte das Winterleuchten im Westfalenpark vom 27. Februar bis zum 27. März 2021 stattfinden, heißt es vonseiten der Stadt weiter.

Geschlossene Betriebe wegen Corona: Finanzielle Hilfe soll gedrosselt werden

Update, Donnerstag (3. Dezember), 18.37 Uhr: Die beschlossene Corona-Hilfe etwa für Restaurants und Bars, die derzeit wegen des Teil-Lockdowns geschlossen haben, soll ab Januar offenbar deutlich gedrosselt werden. Das berichtet die Süddeutsche Zeitung. Demnach sollen dann nur noch Gelder für die Fixkosten fließen. Da betrifft unter anderem das Personal oder die Miete.

Aktuell bekommen die geschlossenen Betriebe eine Umsatzerstattung von bis zu 75 Prozent des vergleichbaren Vorjahreszeitraums. “Diese Regelungen laufen zum Jahresende aus”, so Bundesfinanzminister Olaf Scholz gegenüber der Zeitung. Ab Januar gelte dann “die Überbrückungshilfe III, die unsere bestehenden Hilfsangebote verlängert und ergänzt und eigene Regelungen für Soloselbständige vorsieht”.

Bundesfinanzminister Olaf Scholz.

Corona in NRW: Infektionszahlen in Dortmund rückläufig

Update, Donnerstag (3. Dezeber), 17.40 Uhr: Positive Nachrichten aus Dortmund. In der Ruhrmetropole wurden am heutigen Donnerstag (3. Dezember) 137 positive Testergebnisse gemeldet. Das sind 20 Fälle weniger als am gestrigen Mittwoch – und 73 Fälle weniger als noch vor einer Woche.

Die Infektionsfälle sind laut der Stadt Dortmund in 17 Fällen zehn Familien zuzuordnen. Die Inzidenzzahl wird nach den heutigen Ergebnissen höchstwahrscheinlich von 160,6 auf 148,2 fallen. Insgesamt haben sich in Dortmund nun 9765 Menschen mit Covid-19 angesteckt. Aktuell sind 1908 Menschen in Dortmund mit dem Virus infiziert.

Corona-Zahlen in Dortmund: Zwei weitere Todesfälle

Doch die Stadt hat nicht nur gute Nachrichten zu verkünden: Am gestrigen Mittwoch (2. Dezember) hat ein 87-jähriger Mann den Kampf gegen Corona verloren. Er ist in einem Pflegeheim gestorben. Eine 80-jährige Frau verstarb ebenfalls am Mittwoch, jedoch nicht ursächlich an Covid-19.

Wie die Stadt ebenfalls mitgeteilt hat, musste das Gesundheitsamt am 2. Dezember außerdem die FABIDO Kindertagesstätte an der Syburger Kirchstraße schließen, da ein*e Mitarbeiter*in an Covid-19 erkrankt ist. Die Kindertagesstätte bleibt geschlossen bis die Ermittlungen abgeschlossen sind.

Corona in NRW: Wieder neue Todesfälle in Essen

Update, Donnerstag (3. Dezember), 17.29 Uhr: Die Stadt Essen muss neue Todesfälle mit Corona-Bezug beklagen: Wie die Stadt am heutigen Donnerstag bekannt gegeben hat, sind zwei weitere Menschen an der Covid-19-Infektion gestorben.

Bereits am Sonntag (29. November) ist eine 81-jährige Essenerin im St. Josef-Krankenhaus in Kupferdreh verstorben, am heutigen Donnerstag (3. Dezember) hat ein 57-jähriger Essener in der Universitätsmedizin Essen den Kampf gegen Corona verloren.

Weiterhin hohe Corona-Infektionszahlen: Krankschreibung per Telefon bis März verlängert

Update, Donnerstag (3. Dezember), 16.15 Uhr: Die Corona-Infektionszahlen bleiben hoch in Deutschland und NRW. Deshalb können sich Patienten mit leichten Erkältungsbeschwerden auch weiterhin ohne Praxisbesuch telefonisch krankschreiben lassen. Diese Sonderregelung war bisher bis zum Jahresende befristet und wird nun bis zum 31. März 2021 verlängert. Das hat der Gemeinsame Bundesausschuss von Ärzten, Krankenkassen und Kliniken heute beschlossen.

Kontakte und Infektionsrisiken sollen so weiterhin reduziert werden. Ärzte müssten sich aber „durch eine eingehende telefonische Befragung„ persönlich vom gesundheitlichen Zustand der Patienten überzeugen und prüfen, ob doch eine körperliche Untersuchung nötig sein könnte.

Die telefonischen Krankschreibungen sind bis zu sieben Tage möglich und können telefonisch für weitere sieben Kalendertage verlängert werden.

Corona-Fall in Dortmunder Bank - Filiale schließt

Update, Donnerstag (3. Dezember), 15.45 Uhr: Die Volksbank in Dortmund teilt mit, dass sie aufgrund eines Corona-Falls eine ihrer Filialen schließen muss. Laut einer aktuellen Pressemitteilung gebe es eine bestätigte Corona-Infektion unter den Mitarbeitern. Betroffen ist die Volksbank-Filiale im Stadtteil Husen.

„Die Bargeldversorgung unserer Kundinnen und Kunden vor Ort ist und bleibt gesichert. Wir gehen davon aus, dass wir die Filiale zeitnah wieder öffnen können“, so Martin Eul, Vorstandsvorsitzender der Dortmunder Volksbank. Die SB-Automaten stünden während der Schließung weiterhin zur Verfügung.

Update, Donnerstag (3. Dezember), 13.13 Uhr: Der Rosenmontagszug in Düsseldorf fällt in dieser Session aus, wie das Comitee Düsseldorfer Carneval (CC) mitteilt. „Angesichts der aktuellen Entwicklung der Corona-Pandemie und der daraus resultierenden Einschränkungen bleibt uns keine andere Wahl“, so CC-Präsident Michael Laumen. 

Corona: Schülerin aus NRW wehrt sich gegen Maskenpflicht, Gericht hält dagegen

Update, Donnerstag (3. Dezember), 12.56 Uhr: Mit einem Beschluss vom 2. Dezember hat das Verwaltungsgericht Aachen einen Eilantrag einer Schülerin aus dem Kreis Euskirchen abgelehnt. Diese wollte sich per gerichtlicher Feststellung von der Maskenpflicht im Unterricht befreien. Die Schülerin hatte sich auf medizinische Gründe berufen und verschiedene Atteste vorgelegt. Die Kammer empfand diese aber nicht als ausreichend.

Die Begründung: Die Schulleitung und Gericht müssen genaue Angaben für die Gründe erhalten, um eine Befreiung der Maskenpflicht selbst besser nachvollziehen zu können. Im Fall aus Euskirchen war das offenbar nicht möglich. Das Gericht weist unter anderem darauf hin, dass in einem solchen Antrag auch etwaige Vorerkrankungen oder resultierende Risiken genannt werden müssen.

Corona/NRW: Drogeriemarkt darf weiterhin Antikörpertest verkaufen

Update, Donnerstag (3. Dezember), 12.18 Uhr: NRWs Familienminister Joachim Stamp (FDP) sieht in den neuen Schnelltestmöglichkeiten für Erzieher und Lehrkräfte eine erhebliche Erleichterung. Diese wurden heute von Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) angekündigt. „Allerdings erwarten wir auch, dass nicht nur die Verordnung angepasst wird, sondern auch die notwendigen Kapazitäten zur Verfügung stehen“, sagte Stamp. „Wenn dies gewährleistet ist, kann das zu erheblichen Erleichterungen des Kita- und Schulalltags in Pandemiezeiten beitragen.“

Update, Donnerstag (3. Dezember), 11.31 Uhr: Die Drogeriekette dm darf den Coronavirus-Antikörpertest auch weiterhin verkaufen. Das Regierungspräsidium Tübingen teilt mit, dass die Marktüberwachungsbehörde „keinen Hinweis auf einen unzulässigen Vertrieb der Probenahme- und Einsendekits“ sieht.

Bei dem von dm angebotenen Test entnimmt sich der Verbraucher zu Hause selbst eine Blutprobe. Diese wird an ein Labor geschickt und auf Antikörper gegen Sars-CoV-2 untersucht. Das Produkt sagt nichts darüber aus wann und ob der Kunde mit dem Virus infiziert war.

RKI befürchtet aufgrund von Corona noch zahlreiche Tote

Update, Donnerstag (3. Dezember), 10.41 Uhr: Der Präsident des Robert-Koch-Instituts (RKI), Lothar Wieler, erwartet noch zahlreiche weitere Todesfälle in Deutschland durch Corona. Die Zahl der schweren Verläufe und der Todesfälle steige derzeit von Woche zu Woche, erklärte Wieler während einer Pressekonferenz.

Wieler appelliert weiterhin, die sogenannten AHA-Regeln einzuhalten. Sie würden auch vor Influenza schützen und so das Grippegeschehen reduzieren. „Diese Maßnahmen werden uns noch lange begleiten“, so Wieler.

Lothar Wieler, Präsident des Robert Koch-Instituts (RKI), befürchtet weitere, zahlreiche Corona-Tote.

Corona/NRW: Montgomery hält die Öffnung von Skiliften für falsch

Außerdem verwies er darauf, dass es immer mehr Ausbrüche in Alten- und Pflegeheimen gebe. „Das bereitet uns tatsächlich große Sorgen.“ Die Anzahl der Ausbrüche sei wieder so hoch wie zu Beginn der Corona-Pandemie.

Update, Donnerstag (3. Dezember), 9.59 Uhr: Der Vorsitzende des Weltärztebundes, Frank Ulrich Montgomery, lehnt eine Öffnung der Skilifte und Seilbahnen in den deutschen Wintersportgebieten wegen Corona ab. „Ich halte es für fahrlässig und gefährlich, Lifte aufzumachen“, sagte Montgomery im Morgenmagazin auf ZDF. Für Langläufer und Tourengänger könnten die Pisten seiner Einschätzung nach geöffnet werden, denn in der freien Natur gebe es keine Corona-Gefahr. Für Lifte und Gastronomie gelte dies aber nicht. „Ich plädiere dafür, dieses Jahr Skifahren ausfallen zu lassen.“

Frank Ulrich Montgomery hält die Öffnung von Skiliften für falsch.

Corona: Inzidenzwert in NRW stagniert

Update, Donnerstag (3. Dezember), 9.31 Uhr: Während die positiven Tests in Deutschland steigen, stagnieren die Zahlen in NRW weitestgehend. Das Landeszentrum Gesundheit NRW (LZG) meldet einen Inzidenzwert von 138. Gestern (2. Dezember) lag diese Zahl noch bei 137,7.

Zuletzt gab es in NRW 4960 registrierte Neuinfektionen an einem Tag. Seit Beginn der Pandemie wurden 272 021 Fälle bekannt, 3721 Personen sind verstorben. Aktuell geht das LZG von rund 63 800 Infizierten aus.

Update, Donnerstag (3. Dezember), 9.08 Uhr: Corona wirkt sich offenbar auch auf die Vorstellung einer klassischen Rollenverteilung aus wie etwa: Der Mann arbeitet, die Frau kümmert sich um Kinder und Haushalt. Das ergab eine repräsentative Umfrage des Marktforschungsunternehmens Ip-sos im Auftrag der Bertelsmann Stiftung, für die rund tausend Menschen befragt wurden.

Corona: Flixbus nimmt Betrieb wieder auf - auch in NRW

Darin gaben fast 70 Prozent der Frauen und nur elf Prozent der Männer an, dass sie generell die Hausarbeit erledigen. Gleichzeitig waren zwei Drittel der männlichen Befragten der Meinung, die Aufgaben seien gerecht verteilt.

Update, Donnerstag (3. Dezember), 8.45 Uhr: Flixbus bietet ab dem 17. Dezember wieder Verbindungen an, allerdings nur vorübergehend. In Deutschland sollen 150 Ziele angefahren werden, wie das Unternehmen mitteilt. Das Angebot bleibt zunächst bis zum 11. Januar begrenzt. Flixbus hatte seinen Betrieb am 3. November wegen der neuen Corona-Kontaktbeschränkungen in Deutschland, Österreich und der Schweiz vorerst eingestellt.

Als Reiseziele werden Großstädte wie Berlin, München, Hamburg, Köln, aber auch zahlreiche kleine Städte angeboten. Hinzu kommen Fahrten ins benachbarte Ausland. Flixbus wies darauf hin, dass Reisen nach dem Jahreswechsel weiterhin eingeschränkt werden sollen, um einer weiteren Ausbreitung des Coronavirus entgegenzuwirken.

Corona in NRW: Merkel dämpft Hoffnung auf schnellen Impfstoff ein

Update, Donnerstag (3. Dezember), 8.14 Uhr: Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) dämpft die Hoffnung auf eine baldige Impfung gegen das Coronavirus. „Wir müssen durch den Winter durchkommen, ohne darauf setzen zu können, dass wir im großen Maße Impfstoff zur Verfügung haben“, so die Kanzlerin in ihrer gestrigen (2. Dezember) Pressekonferenz.

Um eine Verordnung zu erarbeiten, wer wann in welcher Reihenfolge geimpft wird, braucht es zunächst alle Daten aus dem Zulassungsverfahren bei der EU, so Merkel weiter. Das könnte aber auch erst nach Weihnachten passieren.

Angela Merkel dämpft die Hoffnung auf einen schnellen Einsatz des Impfstoffes.

Corona: Mitarbeiter im Bundestag erhalten Bonus

Update, Donnerstag (3. Dezember), 7.23 Uhr: Der Ältestenrat des Bundestags hat für tausende Mitarbeiter von Bundestagsabgeordneten einen steuerfreien Corona-Bonus von bis zu 600 Euro beschlossen. Das Geld diene der „Abmilderung der zusätzlichen Belastungen durch die Corona-Krise“ berichtet die Augsburger Allgemeine.

Je nach tariflicher Gruppen sollen die Abgeordnetenmitarbeiter demnach zwischen 300 und 600 Euro erhalten, Auszubildende 200 Euro. Wie die Zeitung berichtet, zeigten sich mehrere Abgeordnetenmitarbeiter „überrascht, aber eher etwas befremdet als erfreut“. Spürbare Mehrbelastungen im Vergleich zu den Vorjahren habe es eher nicht gegeben. „Wir haben das nicht gefordert“, so der Abgeordnetenmitarbeiter der Zeitung. „In unserem Büro überlegen wir jetzt, das Geld für einen wohltätigen Zweck zu spenden.“

Corona/NRW: RKI meldet aktuelle Zahlen für Deutschland

Update, Donnerstag (3. Dezember), 6.45 Uhr: Das Robert-Koch-Institut (RKI) meldet einen Anstieg der Neuinfektionen mit Corona in Deutschland um 22.046. Damit sind aktuell 1,106 Millionen Menschen infiziert. Gestern wurden 17.270 positive Testergebnisse gemeldet. Den bisherigen Höchststand verzeichnete das RKI am 20. November mit 23.648 neuen Fällen.

Update, Donnerstag (3. Dezember), 6.17 Uhr: Lehrer und Erzieher sollen nach in Zukunft selbst auf Corona testen dürfen. „Kitas und Schulen beziehungsweise ihre Träger können von Freitag an eigenständig Schnelltests beziehen und nutzen“, sagt Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) gegenüber der Funke Mediengruppe. Diese Option erfordert eine vorherige Schulung und soll den Schulbesuch während der Pandemie weiterhin ermöglichen.

Corona in NRW: CSU-Chef Söder stellt Verschärfungen der Regeln in Aussicht

Update, Mittwoch (2. Dezember), 22.29 Uhr: Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hat eine mögliche weitere Verschärfung der Anti-Corona-Maßnahmen von Bund und Ländern in Aussicht gestellt. Man werde überlegen müssen, die Maßnahmen an einigen Stellen noch zu vertiefen, sagte Söder am Mittwoch (1. Dezember) nach einer Videoschalte der Ministerpräsidenten mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU).

Corona in NRW: Erstmals Corona-Infektion bei Hund und Katze nachgewiesen

Update, Mittwoch (2. Dezember), 21.57 Uhr: In Deutschland ist erstmals bei zwei Haustieren eine Corona-Infektion nachgewiesen worden: Ein Hund und eine Katze haben sich nachweislich mit Covid-19 angesteckt. Das gab der Präsident des Friedrich-Loeffler-Instituts, Thomas Mettenleiter, in einem Interview mit der Neuen Osnabrücker Zeitung.

In Deutschland wurde erstmals eine Corona-Infektion bei einer Katze und einem Hund nachgewiesen.

Corona in NRW: EU-Kommission mahnt zur Vorsicht

Update, Mittwoch (2. Dezember), 21.43 Uhr: Die EU-Kommission hat bei der Lockerung von Corona-Maßnahmen in der Weihnachtszeit und den kommenden Monaten zur Vorsicht gemahnt. Lockerungen sollten höchstens „sehr behutsam“ eingeführt werden, um weitere Ausbrüche kontrollieren zu können, heißt es in Empfehlungen für den Umgang mit der Pandemie im Winter.

Mögliche Lockerungen für Zusammenkünfte und Ereignisse sollten mit strengen Vorschriften für eine Selbst-Quarantäne von mindestens sieben Tagen davor und danach einhergehen.

Corona in NRW: WHO empfiehlt Mundschutz in eigener Wohnung

Update, Mittwoch (2. Dezember), 21.24 Uhr: Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt seit neustem, dass Menschen nicht nur in Geschäften oder an manchen Orten im Freien, sondern nun auch in den eigenen vier Wänden bei Besuch von Außenstehenden einen Mundschutz tragen sollten.

Die WHO empfiehlt seit neustem, den Mundschutz nicht nur in Geschäften oder bestimmten Zonen im Freien zu tragen, sondern auch in der Wohnung.

Die Masken sollten insbesondere dann in der Wohnung getragen werden, wenn die Lüftung dort nicht gut ist oder nicht richtig beurteilt werden kann. Das gelte „unabhängig davon, ob ein Abstand von mindestens einem Meter eingehalten werden kann“, heißt es in den am Mittwoch (1. Dezember) aktualisierten Empfehlungen.

Coronavirus in NRW: WHO zeichnet düstere Prognose für Impfstoff

Update, Mittwoch (2. Dezember), 20.51 Uhr: Die Weltgesundheitsorganistation (WHO) hat die Hoffnung auf ein schnelles Ende der Corona-Pandemie nach Bereitstellung des Impfstoffs zerschlagen. In den kommenden drei bis sechs Monaten wird nach Meinung der WHO zunächst nicht genug Impfstoff bereitstehen, um neue Ausbrüche zu verhindern. Die bisherigen Maßnahmen gegen das Virus müssten daher weiter umgesetzt werden, so WHO-Experte Mike Ryan.

Corona in NRW: Laschet fordert einheitliche Regeln für Ski-Gebiete

Update, Mittwoch (2. Dezember), 20.38 Uhr: NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) hat nach dem Verbot des Skilift-Betriebs in NRW gleiche Regelungen für alle großen Ski-Gebiete in Europa gefordert. „Zu diesem Weihnachten und zum Jahreswechsel passen keine Skiferien“, so der Ministerpräsident. Laschet.

Gleichermaßen lobte der CDU-Politiker den Beschluss Österreichs, den Ski-Tourismus nicht hochzufahren und Ski-Urlauber aus dem Ausland mit einer Quarantäneregel zu unterbinden. Dennoch wünscht sich der Ministerpräsident einheitliche Regeln.

 „Als europäische Partner tragen wir Verantwortung für unsere Bevölkerung, aber auch für unsere Gäste. Deshalb ist es wichtig, eine einheitliche Regelung in allen großen Ski-Gebieten zu finden“, unterstrich Laschet.

Corona in NRW: Lockdown Light offiziell bis Mitte Januar verlängert

Update, Mittwoch (2. Dezember), 20.21 Uhr: Der „Lockdown Light“ soll – wie bereits vermutet – bis zum 10. Januar verlängert werden. Das haben Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Ministerpräsidenten der Länder am heutigen Mittwoch (2. Dezember) beschlossen, wie die Kanzlerin im Anschluss mitteilte.

Angela Merkel und die Ministerpräsidenten haben sich auf eine Verlängerung des Lockdowns geeinigt.

Das bedeutet: Restaurants, Hotels, Museen, Theater, Sport- und Freizeiteinrichtungen bleiben auch nach dem 20. Dezember noch dicht. Eine Ausnahme soll es in einigen Bundesländern für Hotelübernachtungen während der Feiertage geben.

Corona in NRW: Knapp 1600 Kitas im November geschlossen

Update, Mittwoch (2. Dezember), 17.45 Uhr: Die Corona-Krise hat im November knapp 1600 Kitas hart getroffen. Wie aus einem Bericht des Familienministeriums für den Landtag hervorgeht, mussten im November 665 Kitas in NRW zeitweise komplett und 948 Einrichtungen in Teilen schließen. Das entspricht mehr als 15 Prozent der Einrichtungen, die wegen Corona schließen mussten.

Coronavirus in NRW: Spahn befürwortet Quarantäne-Regelung in Österreich

Update, Mittwoch (2. Dezember), 17.20 Uhr: Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat die in Österreich geplante Quarantänepflicht für Einreisende aus Risikogebieten gelobt. Der Minister erinnerte in einer Videokonferenz an die Erfahrungen aus Februar und März als Reiserückkehrer aus Österreich und Südtirol aus dem Skiurlaub das Virus teils unbemerkt in fast alle EU-Staaten mitgebracht hatten.

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) befürwortet die Quarantänepflicht in Österreich.

Corona in NRW: Über 150 Neuinfektionen in Dortmund

Update, Mittwoch (2. Dezember), 16.48 Uhr: In Dortmund haben sich in den vergangen 24 Stunden 157 Menschen neu mit dem Coronavirus infiziert. Das sind deutlich mehr als am gestrigen Dienstag (1. Dezember) – aber auch 29 Infektionen weniger als am vergangenen Mittwoch (25. November).

Von den neuen Infektionsfällen sind 30 Fälle 13 Familien zuzuordnen. Insgesamt haben sich in Dortmund nun also 9628 Menschen mit Covid-19 angesteckt. Aktuell sind 2034 Menschen in Dortmund mit dem Virus infiziert. Nach der Berechnung der Stadt Dortmund wird der Inzidenz-Wert mit den heutigen Zahlen 160,46 betragen – ebenfalls geringer als am gestrigen Dienstag (1. Dezember).

Wie die Stadt Dortmund außerdem mitgeteilt hat, ist bereits am 16. November eine 84-jährige Frau nicht ursächlich an Covid-19 (das Gutachten der Rechtsmedizin lag wohl erst heute vor) und am heutigen Mittwoch (2. Dezember) eine 93-jährige Frau ursächlich an Covid-19 verstorben. Insgesamt musste Dortmund inzwischen 55 Corona-Todesfälle beklagen, weitere 30 mit SARS-CoV-2 infizierte Patient*innen verstarben aufgrund anderer Ursachen.

Corona/ NRW: Essen meldet neue Corona-Zahlen

Update, Mittwoch (2. Dezember), 16.22 Uhr: Die Stadt Essen hat die neusten Corona-Zahlen aus der Stadt im Ruhrgebiet bekannt gegeben. Derzeit sind 1.207 Personen positiv auf eine Covid-19-Infektion getestet. Seit Beginn der Erkrankungswelle Ende Februar / Anfang März haben sich 8727 Essener*innen mit Covid-19 infiziert. 124 Essener*innen sind an oder mit einer Corona-Infektion verstorben.

In den vergangenen sieben aufeinanderfolgenden Tagen (25.11.–01.12.) hat es in Essen 772 Neuinfektionen gegeben, was einem Inzidenzwert von 132,5 entspricht.

Coronavirus in NRW: Schüler in Bochum streiken

Update, Mittwoch (2. Dezember), 16.12 Uhr: In Bochum haben heute Schüler der Schiller-Schule in Bochum gegen die Corona-Schulpolitik protestiert. Die Gymnasiasten fordern bessere Online-Konzepte und ein Recht auf eine sichere und effektive Kombination aus Präsenz- und Distanz-Unterricht. Ungefähr die Hälfte der Schüler nahm an der Protest-Aktion teil, gab die Schulleitung an.

Corona in NRW: Österreich lässt Träume von Ski-Urlaubern platzen

Update, Mittwoch (2. Dezember), 15.49 Uhr: In der deutschen Nachbarrepublik Österreich soll der strenge Lockdown zwar am Sonntag (6. Dezember) vorbei sein – doch für Ski-Urlauber gibt es keine guten Nachrichten.

Wie Bundeskanzler Kurz am heutigen Mittwoch (2. Dezember) in Wien verkündet hat, werde das Land vom 7. Dezember bis 10. Januar eine zehntägige Quarantäne-Pflicht für Einreisende aus Risikogebieten einführen – dazu zählt derzeit auch Deutschland. Ziel sei es, den Tourismus weitgehend einzudämmen, teilte die Regierung mit, um die Infektionszahlen nach dem Lockdown niedrig zu halten.

Corona in NRW: Gastronomie und Hotels wohl noch bis Mitte Januar geschlossen

Update, Mittwoch (2. Dezember), 15.09 Uhr: Bund und Länder planen vermutlich, die Schließung von Gastronomie und Hotels noch bis zum 10. Januar zu verlängern. Wie die Nachrichtenagentur Reuters aus Verhandlungskreisen erfahren haben will, könnte der Schritt Mitte Dezember beschlossen werden.

Angela Merkel will sich wohl Anfang Januar über eine Fortsetzung des Lockdown Lights mit den Ministerpräsidenten beraten.

Bisher gilt die Schließung von Gastronomie und Hotels nur bis zum 20. Dezember, in einigen Bundesländern sollen Hotels über die Feiertage geöffnet werden. Anfang Januar wollen die Ministerpräsidenten und Bundeskanzlerin Angela Merkel dann auf Basis der Neuinfektionen das weitere Geschehen im Januar beraten.

Corona in NRW: Interpol warnt Biontech von Kriminalität

Update, Mittwoch (2. Dezember), 14.18 Uhr: Der Corona-Impfstoff von Biontech ist noch nicht einmal hierzulande zugelassen, da warnt Interpol bereits vor Kriminalität rund um das begehrte Mittel. Laut einer Mitteilung der internationalen Polizeibehörde planen Netzwerke organisierter Kriminalität, sich in die Lieferketten des Impfstoffes einzuklinken. Impfstoffe könnten demnach gefälscht oder gestohlen werden. Außerdem sei es wahrscheinlich, dass nicht-genehmigte Corona-Tests in Umlauf gebracht werden.

Corona/NRW: Pinkwart appeliert an die Eigenverantwortung der Bürger

Update, Mittwoch (2. Dezember), 13.44 Uhr: Die Deutsche Bahn will den Fernverkehr über die Feiertage mit 100 zusätzlichen Fahrten entlasten. „Das sind doppelt so viele Sonderzüge wie normalerweise an Weihnachten gefahren werden“, sagte Personenverkehrsvorstand Berthold Huber. Zudem könne man „auf einen Schlag gleich 15 neue ICE in Dienst stellen.“

Die zusätzlichen Züge sollen vom 18. bis zum 27. Dezember zum Einsatz. Wegen der Corona-Krise geht die Deutsche Bahn über die Feiertage allerdings von einer deutlich geringeren Nachfrage aus.

Update, Mittwoch (2. Dezember), 13.04 Uhr: NRW-Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart (FDP) appelliert an die Eigenverantwortung der Bürger und bittet darum, dichtes Gedränge in den Innenstädten während der Weihnachtszeit zu vermeiden. „Wir wollen, dass die Menschen in die Innenstädte gehen und die Angebote wahrnehmen“, so Pinkwart im Wirtschaftsausschuss des Landtags.

NRW-Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart appelliert an die Eigenverantwortung der Bürger.

Außerdem widersprach der Politiker die Darstellung der Grünen, wonach es am vergangenen Wochenende zu „chaotischen Zuständen“ in Innenstädten gekommen sei. „Ich kann das so nicht bestätigen. Dazu liegen uns keine Informationen vor“, sagte Pinkwart. Die Polizei sei nirgendwo von den Ordnungsbehörden um Unterstützung gebeten worden. Die Kommunen hatten die Lage offenbar im Griff.

Corona/NRW: Experte befürchtet dritte Welle

Update, Mittwoch (2. Dezember), 12.29 Uhr: Die im Frühjahr bereits befürchtete „zweite Welle“ ist mit dem zweiten Lockdown im vollen Gange. Ein Experte sorgt sich aber bereits vor einer möglichen dritten Welle.

„Was wir hier in den letzten Monaten erleben, das haben wir in der Intensivmedizin, in der Pflege, in dem Ausmaß noch nicht erlebt“, so Uwe Janssens, Präsident der Deutschen interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (Divi). Der Verband sieht die Lockerung der Corona-Beschränkungen über Weihnachten und Neujahr weiterhin kritisch.

Schon vor rund einer Woche hatte Janssens die Lockerungen über die Feiertage aufgrund der möglicherweise stark steigenden Infektionszahlen danach als „düsteres Weihnachtsgeschenk“ bezeichnet.

Update, Mittwoch (2. Dezember), 12.02 Uhr: Die Zahl der Neuinfektionen in NRW ist weiter gesunken. Das Landeszentrum Gesundheit NRW (LZG) hat bei dem Sieben-Tage-Inzidenzwert einen Rückgang auf 137,7 gemeldet. Am Dienstag lag dieser Wert noch bei 142,8.

Allerdings gibt es noch keine Entwarnung: Die Hotspots Solingen (252,4) Duisburg (212,2) und Hagen (206,2) überschreiten weiterhin die 200er-Schwelle. Mit insgesamt 3354 registrierten Neuinfektionen an einem Tag in NRW bleibt die Lage insgesamt auch weiter angespannt.

NRW: Corona-Impfstoff laut Laschet kostenlos

Update, Mittwoch (2. Dezember), 11.17 Uhr: Der Wirtschaft in NRW stehen wegen des Lockdowns sorgenvolle Monate bevor. Wie die NRW.Bank mitteilt, sind die Erwartungen der Unternehmen für ihre künftigen Geschäfte regelrecht eingebrochen. „Die Unsicherheit der NRW-Unternehmen hat im Lockdown-Monat November zugenommen, obwohl sich die tatsächliche Lage verbessert hat“, sagte Eckhard Forst, Vorstandsvorsitzender der NRW.Bank.

Eigentlich war die Wirtschaft im Bundesland auf einem soliden Erholungskurs. Dieser hat nun aber ein vorläufiges Ende gefunden. Vor allem in der Gastronomie ist die Stimmung getrübt.

Update, Mittwoch (2. Dezember), 10.40 Uhr: Laut NRW-Regierungschef Armin Laschet (CDU) sollen die Corona-Impfungen kostenlos sein. Auf die Frage eines Zuhörers, ob die Bürger zuzahlen müssten, antwortete der Politiker im WDR „Morgenmagazin“: „Nach meinem Wissen zu 99,9 Prozent nicht, nein“. Laut ihm solle der Impfstoff voraussichtlich zum Jahreswechsel zur Verfügung stehen. Eine Million Dosen sollen dann nach NRW gehen. Laschet rechnet damit, dass ein Großteil des Bundeslandes die Chance habe, im kommenden Jahr geimpft zu werden. „Und diese Impfung ist kostenlos.“

Laut Armin Laschet soll der Corona-Impfstoff kostenlos für Bürger sein.

Corona/NRW: Herne meldet weitere Tote

Update, Mittwoch (2. Dezember), 10.12 Uhr: Die Stadt Herne meldet einen weiteren Todesfall in Zusammenhang mit Corona. Eine Frau, Jahrgang 1925, ist wegen Covid-19 verstorben. Damit sind es in der Stadt insgesamt 31 Personen, die an dem Virus verstorben sind. 637 Menschen gelten außerdem derzeit als infiziert, 85 davon wegen stationär behandelt.

Update, Mittwoch (2. Dezember), 9.46 Uhr: Die Bundesregierung will noch mehr Bundeswehrsoldaten in die Gesundheitsämter schicken. „Wir haben das Kontingent aufgestockt für 20.000, insofern ist auch noch Luft nach oben“, so Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) gegenüber ntv. Aktuell sind rund 10.000 Soldaten im Corona-Einsatz. Die Truppe bereite sich nun auch darauf vor, bei der Lagerung und Sicherung von Impfstoffen zu helfen.

NRW/Corona: Impfstoff von Biontech in Großbritannien zugelassen

Update, Mittwoch (2. Dezember), 9.23 Uhr: Die Polizei, Staatsanwaltschaft und Zoll haben in mehreren Städten in NRW Durchsuchungen gestartet. Grund ist der Verdacht auf Corona-Soforthilfebetrug. Morgens lief die Aktion mit rund 100 Beamten in Köln, Essen, Krefeld sowie Bergheim und Pulheim an. Dabei wurden sowohl Firmengebäude als auch Privatwohnungen untersucht.

Update, Mittwoch (2. Dezember), 9.07 Uhr: Das Mainzer Unternehmen Biontech hat in dieser Woche die Zulassung seines Corona-Impfstoffes in Deutschland beantragt. In Großbritannien wurde das Mittel jetzt bei Notfallzulassungen durchgewunken. Damit hat Großbritannien den Impfstoff noch vor der EU und den USA zugelassen. Die ersten Impfungen sollen dort in der kommenden Woche starten.

Die britische Aufsichtsbehörde für Arzneimittel hat nach Angaben des Mainzer Unternehmens Biontech und seines US-Partners Pfizer eine Notfallzulassung für deren Corona-Impfstoff BNT162b2 erteilt.

Corona/NRW: RKI meldet aktuelle Zahlen für Deutschland

Update, Mittwoch (2. Dezember), 7.24 Uhr: Der Deutsche Städte- und Gemeindebund erwartet ab Januar eine vorsichtige Wiedereröffnung von Teilen der Gastronomie, wie der WDR berichtet. „Die Schließung von Gaststätten und Hotels über das Jahresende hinaus werden wir schon allein aus wirtschaftlichen Gründen nur schwer durchhalten können. Das wird für den Staat einfach zu teuer“, so Hauptgeschäftsführer Gerd Landsberg.

Vorbild könnte laut ihm etwa die Schweiz sein, die eine Sperrstunde eingeführt hat: „Dort mussten die Gaststätten nicht schließen, aber um 21 Uhr ist dort abends Schluss“, sagte Landsberg.

Update, Mittwoch (2. Dezember), 7.03 Uhr: Das Robert Koch-Institut (RKI) meldet 17.270 Neuinfektionen in Deutschland. Damit erhöht sich die Zahl der aktuellen Fälle auf über 1,084 Millionen. Gestern wurden 13.604 positive Tests gemeldet. Außerdem sind weitere 487 Personen an Covid-19 gestorben.

NRW: Ex-Mitarbeiter von Tönnies ziehen nach Corona-Skandal vor Gericht

Update, Mittwoch (2. Dezember), 6.11 Uhr: Zwei Männer, die während des Corona-Skandals rund um Tönnies bei dem Fleischproduzenten gearbeitet haben, klagen nun. Die Mitarbeiter haben sonntags die Werkshallen von Tönnies gereinigt, waren aber hauptberuflich bei einem anderen Unternehmen angestellt. Über ihre Nebentätigkeit haben sie ihren Hauptarbeitgeber nicht informiert.

Als dort im Juni nach einem Corona-Massenausbruch der Betrieb eingestellt und Quarantäne für Mitarbeiter des Stammwerks angeordnet worden war, flog die Sache auf. Der Arbeitgeber kündigte die beiden Beschäftigten. Er befürchtete eine gesundheitliche Gefährdung der anderen Mitarbeiter und dadurch verheerende, wirtschaftliche Schäden. Jetzt beschäftigt sich das Gericht mit dem Fall.

Coronavirus in NRW: RKI-Chef Wieler besorgt über Entwicklung der Bevölkerung

Update, Dienstag (1. Dezember), 22.13 Uhr: Lothar Wieler, Präsident des Robert-Koch-Instituts (RKI) hat am Dienstag (1. Dezember) in einer Videoschalte bei einer Kongresseröffnung über eine bedenkliche Entwicklung der Bevölkerung in der Corona-Pandemie gesprochen.

Noch zu Ostern habe sein Institut beispielsweise von einem Hotel Osterlämmer geschenkt bekommen, vor einigen Wochen seien dann Molotowcocktails gegen das RKI-Gebäude geworfen worden, berichtete der Wissenschaftler. Eine Veränderung, die Wieler sehr bedrücke, schließlich mache sein Institut die gleiche Arbeit wie zuvor.

Dennoch sei er auch der Ansicht, dass die Gesellschaft in den vergangenen Monaten auch Solidarität, Zusammenhalt und Stärke gezeigt habe.

RKI-Präsident Lothar Wieler hat sich zur Entwicklung der Bevölkerung in der Corona-Pandemie geäußert.

Corona/ NRW: Spahn will Schnelltests für alle Alten- und Pflegeheime

Update, Dienstag (1. Dezember), 21.45 Uhr: Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat am heutigen Dienstag (1. Dezember) im WDR angeküdigt, er wolle rasch ausreichend Schnelltests für Alten- und Pflegeheime zur Verfügung stellen. Der Gesundheitsminister könne jedoch nicht versprechen, dass an den Weihnachtstagen jedes Alten- und Pflegeheim genügend Schnelltests vorweisen könne.

Spahn betonte außerdem, dass diese Tests „zusätzliche Sicherheit„ geben sollen. Ein negativer Test heiße aber nicht, dass Abstand und Hygiene nicht mehr einzuhalten seien.

Coronavirus in NRW: Armin Laschet räumt Fehler vor „Lockdown light“ ein

Update, Dienstag (1. Dezember), 21.08 Uhr: Die beiden CDU-Politiker Armin Laschet und Jens Spahn haben im WDR über die aktuelle Lage in der Corona-Pandemie gesprochen. Laschet räumte dabei ein, dass er vor dem „Lockdown light“ zu optimistisch gewesen sei, als er verkündet habe, dass die Maßnahmen Ende November vorbei seien.

Armin Laschet hat zugegeben, vor dem „Lockdown Light“ zu optimistisch gewesen zu sein.

Der NRW-Ministerpräsident gab an, dass man bei diesem „unberechenbaren Virus“ nur von Woche zu Woche, von Monat zu Monat planen könne. Was im Januar passiere, könne niemand verbindlich sagen.

Corona in NRW: Essen beklagt weiteren Covid-19-Todesfall

Update, Dienstag (1. Dezember), 19.22 Uhr: Auch in Essen ist am heutigen Dienstag (1. Dezember) eine Person mit einer Corona-Infektion gestorben. Wie die Stadt bekannt gegeben hat, handelt es sich um eine 89-jährige Essenerin. Die Stadt im Ruhrgebiet musste nun also inzwischen 124 Menschen aufgrund der Covid-19-Pandemie zu Grabe tragen.

Corona in NRW: Neue Quarantänereglung

Update, Dienstag (1. Dezember), 17.52 Uhr: Kontaktpersonen von Corona-Infizierten müssen sich in NRW nicht mehr grundsätzlich 14 Tage in Quarantäne begeben, sondern können sich ab sofort nach zehn Tagen „frei testen“. Das geht aus einer am Dienstag vorgestellten neue Quarantäne-Verordnung vor.

Coronavirus in NRW: Dortmund verzeichnet knapp 150 Neuinfektionen

Update, Dienstag (1. Dezember), 17.31 Uhr: Auch am heutigen Dienstag (1. Dezember) verzeichnet Dortmund wieder zahlreiche Neuinfektionen. In den vergangenen 24 Stunden wurden in der Ruhrmetropole 149 positive Corona-Testergebnisse registriert – 47 weniger als am vergangenen Dienstag, aber deutlich mehr als am gestrigen Montag. 26 der neuen Fälle sind laut Stadt neun Familien zuzuordnen.

Die Zahl der Corona-Infektionen in Dortmund ist nun auf 9471 angestiegen. Akut sind derzeit 2126 mit Covid-19 infiziert. In den vergangenen Stunden sind außerdem drei Dortmunder*innen an oder infolge der Corona-Infektion gestorben. Das gab die Stadt in einer Mitteilung bekannt.

Nach der Berechnung der Stadt Dortmund wird der Inzidenz-Wert mit den heutigen Zahlen 165,6 betragen.

Corona in NRW: Armin Laschet wehrt sich gegen van Laack-Vorwürfe

Update, Dienstag (1. Dezember), 16.54 Uhr: NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) hat sich am Dienstag (1. Dezember) in einer Pressekonferenz zum Vorwurf der NRW-SPD geäußert, sein Sohn Johannes Laschet habe dem Modeunternehmen van Laack einen Auftrag des Landes NRW für Mundschutz vermittelt.

Auf der Suche nach seriösen Anbietern aus NRW, „habe ich auch meinen Sohn gefragt, der sich in der Textilindustrie auskennt“, bezog der Ministerpräsident Stellung. Sein Sohn habe ihm geholfen, jedoch „ohne jeden Lohn, ohne jeden Vorteil“. Laschet bezeichnete die Unterstellungen der SPD deshalb als „schäbig und unanständig“.

Corona in NRW: Laschet verteidigt Hotelöffnungen über Weihnachten

Update, Dienstag (1. Dezember), 16.07 Uhr: NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) hat die geplanten Hotelöffnungen während der Feiertage in NRW verteidigt. „Dies ist weniger riskant“, sagte der NRW-Ministerpräsident am heutigen Dienstag (1. Dezember) bei einer Pressekonferenz mit Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU). Die Übernachtung bei den Familien sei riskanter, als im Hotel zu übernachten.

Die Bundesregierung zeigte sich gestern (30. November) nicht begeistert von den Plänen einiger Bundesländer, Hotels während der Weihnachtstage zu öffnen.

Corona/ NRW: Spahn und Laschet besichtigen Impfzentrum in Düsseldorf

Update, Dienstag (1. Dezember), 15.19 Uhr: Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) und NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) haben am heutigen Dienstag (1. Dezember) das geplante Impfzentrum im Düsseldorfer Fußballstadion “Merkur Spiel-Arena” besucht und dabei in einer Pressekonferenz über die Impfstrategie informiert.

Jens Spahn (li.) und Armin Laschet (beide CDU) haben am Dienstag (1. Dezember) das geplante Impfzentrum in Düsseldorf besichtigt.

Armin Laschet betonte, dass es sich bei den geplanten Impfungen um eine „logistische Herausforderung historischer Dimension“ handle. In jedem Landkreis in NRW würde ein Impfzentrum errichtet werden, der Prozess soll bereits in zwei Wochen abgeschlossen sein. Dann seien zwar noch keine Impfstoffe verfügbar, aber man wolle vorbereitet sein und im Ernstfall keine Zeit verlieren.

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn lobte Nordrhein-Westfalen indes für den Einsatz beim Errichten der neuen Impfzentren. Spahn sei beeindruckt, was in NRW auf die Beine gestellt werde. „Wir haben vereinbart, dass die Impfzentren ab Mitte Dezember einsatzbereit sein sollen.“

Laschet und Spahn informieren über Impfstrategie

Die beiden Minister gaben außerdem bekannt, dass sie um den Jahreswechsel mit einem zugelassenen Impfstoff rechnen würden. Der Bund wolle die Impfstoffe dann zentral beschaffen und auf die Länder verteilen. Wo man dann wie beginne, werde in den nächsten Tagen besprochen. Vonseiten des Bundes sei außerdem eine Impfverordnung geplant.

In den ersten Wochen würden wahrscheinlich fünf bis acht Millionen Dosen zur Verfügung stehen, eine Million davon sollen den Weg nach NRW finden, gab Armin Laschet außerdem bekannt. „Den Weg aus der Pandemie gibt es aber nur, wenn wir eine hohe Impfbereitschaft haben“, mahnte auch Jens Spahn.

Als Erstes soll der Impfstoff nach Angaben Laschets Bewohnern und Personal von Pflegeeinrichtungen, Personal in Krankenhäusern, vulnerablen Gruppen und medizinisch-pflegerischem Personal zur Verfügung gestellt werden.

Coronavirus in Dortmund: Keine Sondernutzungsgebühren für Betriebe mit Außengastronomie

Update, Dienstag (1. Dezember), 14.50 Uhr: Die Stadt Dortmund will seinen Gastronomie-Betrieben mit Außennutzung auch weiterhin die Sondernutzungsgebühren für die Außengastronomie erlassen. Wie die Stadt mitteilt, wolle der Verwaltungsvorstand dem Rat eine Verlängerung bis zum 31. März 2021 vorschlagen.

Bereits im Juni 2020 wurden die Sondernutzungsgebühren für Außengastronomien für den Zeitraum vom 23. März bis 31. Dezember erlassen. Warum die Stadt den Beschluss nun verlängern will?

Dortmund: Stadt bietet Gastronomie Hilfe in der Corona-Pandemie an

„Im Hinblick auf die anhaltenden pandemiebedingten Einschränkungen und vor allem der über mehrere Wochen andauernden erneuten weitestgehenden Schließung von gastronomischen Betrieben erscheint es sinnvoll, von der Festsetzung der Sondernutzungsgebühren für die außen­gastronomische Nutzung öffentlicher Wegeflächen abzusehen“, heißt es in einer Mitteilung.

Zudem sei den betroffenen Gastronomien bereits die Möglichkeit gegeben worden, die Außengastronomiebereiche für drei Jahre mit mobilen Windschutzelementen auszustatten, sowie im Winter 2020/2021 auch Überdachungen dieser Bereiche mit zugelassenen Veranstaltungszelten vorzunehmen.

NRW/Corona: Restaurantbesitzer wollen von möglicher Wiedereröffnung frühzeitig erfahren

Update, Dienstag (1. Dezember), 13.44 Uhr: Im Falle einer möglichen Wiedereröffnung wollen Restaurantbesitzer frühzeitig davon erfahren. „Wir brauchen einen zeitlichen Vorlauf zur Wiedereröffnung von mindestens zehn Tagen, um Waren einzukaufen, Personal zu disponieren, technische Vorkehrungen zu treffen und die dann gültigen Coronaschutzmaßnahmen umzusetzen“, so der Präsident des Branchenverbandes Dehoga Nordrhein-Westfalen, Bernd Niemeier. Die Branche brauche klare Perspektiven.

Update, Dienstag (1. Dezember), 13.11 Uhr: Die Bewertung des Corona-Impfstoffes von Biontech soll spätestens bis zum 29. Dezember durch die europäische Arzneimittelagentur (EMA) abgeschlossen sein. Wie der WDR berichtet, soll bis zum 12. Januar eine Entschiedung zur Zulassung des Arzeimittels fallen.

Corona/NRW: Laschet will zuerst Lockerungen im Jugendsport

Update, Dienstag (1. Dezember), 12.10 Uhr: Gerade erst heute ist die neue Corona-Schutzverordnung mit neuen Einschränkungen in Kraft getreten. Aber welche Lockerungen kommen im Fall des Falles zuerst? NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) will zuerst den Jugendsport und Kultureinrichtungen öffnen.

Außerdem verteidigte Laschet die Öffnung von Hotels über Familienbesuche über Weihnachten, wie die Deutsche Presse-Agentur berichtet. Dies sei eine sinnvolle Vorsichtsmaßnahme, damit bei einem Besuch nicht alle in einer Wohnung übernachten müssten.

Armin Laschet (CDU), Ministerpräsident Nordrhein-Westfalens, will zuerst Lockerungen im Jugendsport anstreben.

Update, Dienstag (1. Dezember), 11.38 Uhr: In NRW schmelzen derzeit die Corona-Hotspots. Das Landeszentrum für Gesundheit NRW (LZG) meldet mich Duisburg, Solingen und Hagen nur noch drei Städte mit einem Inzidenzwert über 200. Bereits vergangene Woche haben nur noch 9 von 53 Städte und Kreise in NRW diesen Wert überschritten.

Update, Dienstag (1. Dezember), 11.09 Uhr: Der US-Pharmakonzern Moderna hat gestern die Zulassung des Corona-Impfstoffes in der EU beantragt. Heute zieht die Mainzer Firma Biontech hinterher, wie Spiegel berichtet.

Corona/NRW: Biontech und Moderna wollen Impfstoff in der EU zulassen

Demnach läuft bei dem Impfstoff bereits ein sogenanntes Rolling-Review-Verfahren. Dieses soll den Zulassungsprozess beschleunigen. Hersteller können hierbei bereits vor dem kompletten Zulassungsantrag Daten zu Qualität und Wirksamkeit des Mittels machen.

Das Unternehmen Biontech hat die Zulassung für seinen Corona-Impfstoff beantragt.

NRW: Corona wirkt sich auf Arbeitsmarkt in Dortmund aus

Update, Dienstag (1. Dezember), 10.36 Uhr: Die Corona-Krise hat bekanntermaßen auch Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt. In Dortmund zeigt dieser sich laut Angaben der Agentur für Arbeit aber relativ robust. Etwa 600 Menschen weniger sind im November arbeitslos gemeldet als noch vor vier Wochen. Besonders viele junge Menschen konnten ihre Arbeitslosigkeit beenden. Aktuell liegt die Jugendarbeitslosigkeit in Dortmund bei 9,4 Prozent.

Update, Dienstag (1. Dezember), 10.10 Uhr: Für die geplanten Impfzentren haben sich bereits zahlreiche Helfer gemeldet. Die kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) sucht aber immer noch nach Mitarbeitern. Gesucht werden neben Ärzten und Fachpersonal auch studentische Kräfte in zwei Bereichen. Bewerben kann man sich derzeit noch online.

Corona/NRW: Stadt Herne meldet weiteren Todesfall

Update, Dienstag (1. Dezember), 9.56 Uhr: Die Stadt Herne meldet einen weiteren Todesfall in Zusammenhang mit Corona. Bisher sind insgesamt 30 Personen aus der Ruhrgebiets-Stadt aufgrund von Covid-19 gestorben. Aktuell sind außerdem 682 Menschen in Herne infiziert, 2557 gelten als genesen.

Update, Dienstag (1. Dezember), 9.20 Uhr: Der Vorsitzende der Ständigen Impfkommission (Stiko) des Robert Koch-Instituts, Thomas Mertens, glaubt an die Sicherheit eines Corona-Impfstoffs. Und das, obwohl die Entwicklungen durch Biontech/Pfizer oder Moderna vergleichsweise schnell vorangingen.

NRW: Stiko-Chef glaubt an die Sicherheit von Corona-Impfstoff

Der Grund: die genutzten Verfahren seien erprobt und belastbar. „Man hat diese Technologie gerade gewählt, weil man sehr schnell einen sehr sauberen Impfstoff in kurzer Zeit herstellen wollte“, sagte Mertens in den Tagesthemen auf ARD.

Dass die Impfstoffe Autoimmunerkrankungen oder DNA-Veränderungen auslösen können, wie Impfkritiker immer wieder behaupten, glaubt der Experte nicht: „Der Impfstoff wird zwar mit gentechnischen Methoden hergestellt, aber beim Geimpften findet keine Änderung des Genoms statt - und das kann man sich auch kaum vorstellen.“ Überhaupt gelte in seinen Augen: „Impfungen sind das einzige, mit dem wir Infektionsprobleme lösen können.“

Corona/NRW: Impfungen ab Frühjahr auch in Arztpraxen

Update, Dienstag (1. Dezember), 8.52 Uhr: Die ersten Corona-Impfungen sollen ab in den sogenannten Impfzentren verabreicht werden. Voraussichtlich können die Impfungen hier im Januar beginnen. Schon im Frühjahr oder Frühsommer könnte aber schon die Impfung in Arztpraxen Normalität sein, wie Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) im Deutschlandfunk ankündigt.

Update, Dienstag (1. Dezember), 8.20 Uhr: Etwa zwei Prozent der Apotheken in NRW können den Corona-Impfstoff offenbar so vorbereiten, dass er in Impfzentren sofort verabreicht werden kann. Rund 100 der 4.500 Apotheken verfügten über die nötigen Kühlräume und Fachpersonal, so Thomas Preis, Chef des Apothekerverbands Nordrhein, gegenüber der Rheinischen Post.

Preis sei zuversichtlich, dass bis Ende 2021 etwa 60 Prozent der Bevölkerung in NRW geimpft werden könnte. Im Bundesland sind 53 Impfzentren geplant.

Nur etwa zwei Prozent der Apotheken in NRW können den Corona-Impfstoff lagern und für die Impfzentren vorbereiten.

Corona/NRW - Arzt warnt: „Das dicke Ende kommt“

Update, Dienstag (1. Dezember), 7.54 Uhr: Die HipHop-Gruppe Die Fantastischen Vier haben im Kampf gegen Corona eine App entwickelt. Diese soll vor allem Gesundheitsämtern die Kontaktverfolgung erleichtern.

Update, Dienstag (1. Dezember), 7.25 Uhr: Wegen der Corona-Pandemie stehen Intensivmediziner weiterhin unter Druck.„Wir blicken mit Sorgen auf die kommenden Wochen“, erklärte Uwe Janssens, Präsident der Deutschen interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (Divi) in der Aktuellen Stunde. Vor allem dem Pflegepersonal stehe „das Wasser bis zum Hals“. Die Versorgung von Covid-19-Patienten sei extrem belastend.

Vor allem durch aufgeschobene Operationen würde aber ein großer Schaden entstehen. Und dadurch, dass Patienten sich nicht mehr trauen würden, zum Arzt zu gehen. „Das dicke Ende kommt“, so Janssens.

Update, Dienstag (1. Dezember), 6.51 Uhr: Heute tritt die neue Corona-Schutzverordnung für NRW in Kraft. Die neuen Maßnahmen im Überblick:

  • Im öffentlichen Raum dürfen sich nur noch bis zu fünf Personen aus zwei Haushalten treffen, Kinder bis 14 Jahren nicht mitgezählt.
  • Die Maskenpflicht gilt auch vor Geschäften und auf Parkplätzen. In Geschäften mit mehr als 800 Quadratmetern Gesamtverkaufsfläche wird die zulässige Kundenanzahl pro Quadratmeter eingeschränkt.
  • Der Verkauf von Weihnachtsbäumen ist unter Einhaltung der Abstands- und Hygieneregelungen erlaubt.
  • Von 23. Dezember bis zum 1. Januar dürfen sich maximal zehn Personen aus engsten Familien- oder Freundeskreis treffen. Kinder bis 14 Jahre werden auch hier nicht mitgezählt.

    An Silvester 2020/2021 sind öffentlich veranstaltete Feuerwerke untersagt. Es wird außerdem Böllerverbotszonen geben.
  • Skilifte müssen geschlossen bleiben.

Corona in NRW: Friseurkette Klier meldet Insolvenz an

Update, Montag (30. November), 22.15 Uhr: Die Coronavirus-Pandemie hat auch die Friseurbranche hart getroffen. Als Folge des ersten Lockdowns im Frühjahr blieben bei vielen Friseursalons Umsätze aus. Auch die größte Friseurkette Deutschlands, Klier, hat das nun zu spüren bekommen: Bereits im September meldete der Konzern nach BILD-Informationen Insolvenz an.

Am morgigen Dienstag (1. Dezember) will das Amtsgericht Wolfsburg entscheiden, ob das Insolvenzverfahren eröffnet wird. Wie BILD berichtet, soll ein Drittel aller Filialen dicht gemacht werden - das wären 450 der insgesamt rund 1400 Salons.

Friseur-Salons mussten während des ersten Lockdowns im Frühjahr mehrere Wochen schließen.

Coronavirus in NRW: Weiterhin keine Maskenpflicht in Essener Fußgängerzone

Update, Montag (30. November), 21.40 Uhr: Die Fußgängerzone in Essen bleibt wohl auch weiterhin eine „maskenfreie“ Zone, berichtet die WAZ. Zuvor hatte es Verwirrung wegen der neuen Corona-Schutzverordnung in NRW gegeben.

Auf Nachfrage von WAZ hieß es dann jedoch am heutigen Montag (30. November) aus Essen: „In der neuen Coronaschutzverordnung gibt es keine Maskenpflicht für Fußgängerzonen. Eine Maskenpflicht ‘unter freiem Himmel’ besteht nur dann, wenn die Kommune diese anordnet.“ Im Falle Essens sei das weiterhin nicht der Fall.

Corona-NRW: Hotelgruppe Dorint reicht Klage beim Bundesverfassungsgericht ein

Update, Montag (30. November), 21.05 Uhr: Die Hotelgruppe Dorint hat Eilanträge beim Bundesverfassungsgericht eingereicht, berichtet der WDR. Grund dafür sei die aus Sicht der Hotelgruppe unzureichende Entschädigung für die Corona-Maßnahmen. Die nicht zeitgerecht ausgezahlte Entschädigung führe zur Existenzgefährdung einer ganzen Branche, teilte die Hotelgesellschaft aus Köln, die 4.500 Mitarbeiter in ganz Deutschland beschäftigt, mit.

Hinweis: Alles, was vor dem 1. Dezember geschah, lest ihr in unserem alten Corona-Ticker für NRW.

Rubriklistenbild: © Marius Becker/dpa

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