Covid-19-Pandemie im Live-Ticker

Corona in NRW: Herner Impfzentrum öffnet bald – Städte wollen auf Kita-Beiträge verzichten

Das Coronavirus grassiert weiter in Deutschland. Alle News und Updates über Covid-19 in NRW im Live-Ticker von RUHR24.

  • Das RKI meldet weiterhin viele Neuinfektionen mit dem Coronavirus.
  • Aufgrund anhaltender hoher Fallzahlen ist der Lockdown verschärft und bis Ende Januar verlängert worden.
  • Die Corona-Impfkampagne ist in Deutschland gestartet. In NRW wurden bereits über 62.000 Personen geimpft.

Abschlussmeldung: Dieser Artikel wird nicht länger aktualisiert. Alle aktuellen News zum Coronavirus in NRW gibt es diesem Live-Ticker.

Corona-Lockdown in Nordrhein-Westfalen: Verzicht auf Kita-Beiträge?

Update, Mittwoch (6. Januar), 22.49 Uhr: Weil Eltern ihre Kinder, wenn irgendwie möglich, auch in den kommenden Wochen zu Hause betreuen sollen, sind die Städte in Nordrhein-Westfalen offenbar dazu bereit, auf die Erhebung von Elternbeiträgen für Kitas und Offene Ganztagssschulen (OGS) im Januar zu verzichten. Das berichtet der WDR.

Die Voraussetzung dafür sei jedoch, dass sich die NRW-Landesregierung bereit erklärt, die dadurch entstehenden Einnahmeausfälle der Kommunen zur Hälfte zu erstatten. Josefine Paul von den Grünen hatte in einer Sitzung des Städtetages NRW eine finanzielle Entlastung von Familien bei den Kita-Beiträgen gefordert. „Das Land muss die Beiträge komplett übernehmen und darf nicht erneut die Kosten auf die Kommunen abwälzen.“

Corona-Lockdown in NRW verlängert: Eltern bekommen mehr Kinderkrankengeld

Update, Mittwoch (6. Januar), 21.55 Uhr: Die Schulen und Kitas in Nordrhein-Westfalen bleiben auch über den 11. Januar hinaus erstmal geschlossen. Eltern sollen dafür jetzt mehr Kinderkrankentage während der Corona-Pandemie bekommen, da sie ihre Kinder weiterhin zu Hause betreuen müssen.

Um das ganze abzufedern, will die Bundesregierung per Gesetz regeln, dass das Kinderkrankengeld in 2021 für zehn zusätzliche Tage, also insgesamt für 20 Tage pro Elternteil gewährt wird.

Coronavirus in NRW: Herne plant Öffnung des Impfzentrums im Gysenberg

Update, Mittwoch (6. Januar), 21.28 Uhr: In Herne im Ruhrgebiet begrüßt man den Entschluss, die im Dezember beschlossenen Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie bis zum 31. Januar zu verlängern und sogar zu verschärfen. Positiv gesehen werde insbesondere, dass kein Präsenzunterricht an den Schulen stattfinden soll, heißt es vonseiten der Stadt.

Die Stadt Herne will die Schulen bei der Sicherstellung der Notbetreuung begleiten. Die Kitas sollen ab Montag (11. Januar) wieder mit einer reduzierten Stundenzahl starten. 

Auch zum Thema Impfungen in Herne gibt es Neuigkeiten. Das Impfzentrum im Gysenberg wird den Angaben zufolge voraussichtlich Anfang Februar öffnen. Die Terminvergabe erfolgt über eine Hotline und ein Onlineportal der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe. Außerdem erwartet die Stadt Herne ein Schreiben des Landes NRW, das sie an die Menschen ab 80 Jahren senden wird, die nicht in Senioren- oder Pflegeeinrichtungen leben. In diesem Schreiben soll dieser Personenkreis über die Impfung informiert werden. 

Corona-Impfungen in NRW: Essen konnte bislang über 5.200 Menschen immunisieren

Update, Mittwoch (6. Januar), 20.23 Uhr: Die Stadt Essen im Ruhrgebiet vermeldet, die erste Impfkampagne gegen das Coronavirus erfolgreich abgeschlossen zu haben: Die Verteilung des Corona-Impfstoffs durch das NRW-Gesundheitsministerium habe vorgesehen, dass Essen an drei Tagen im Dezember insgesamt 4.698 Impfdosen erhält.

Diese wurden den Angaben der Stadt zufolge „entsprechend abgerufen und eine erste Impfkampagne wurde in Alten- und Pflegeeinrichtungen in Essen durchgeführt.“ Tatsächlich habe man sogar 4.708 Menschen impfen können. Weil mehr Impfspritzen aus den Impfdosen gewonnen werden konnten als ursprünglich vorgesehen, konnten damit knapp 5.270 Essener immunisiert werden.

Das Universitätsklinikum in Essen.

Eingeschränkter Schulunterricht in NRW: Gebauer spricht sich gegen Karnevalsferien aus

Update, Mittwoch (6. Januar), 19.54 Uhr: Angesichts des eingeschränkten Schulunterrichts in den kommenden Wochen hat NRW-Schulministerin Yvonne Gebauer eine Empfehlung an die Schulen abgegeben. Laut der Politikerin solle man auf die Karnevalsferien verzichten. Viele Schulen nutzten die vier beweglichen Ferientage in der Regel dafür, den Kindern in den Karnevalstagen um Rosenmontag freizugeben, so Gebauer in Düsseldorf.

Da Karneval wegen der Corona-Pandemie dieses Jahr ausfalle, könnten die Tage dafür genutzt werden, Unterrichtsinhalte nachzuarbeiten. Generell wolle das Ministerium aber nicht an Ferientagen rütteln.

Corona in NRW: Stamp beschreibt Mutation als „Brandbeschleuniger“

Update, Mittwoch (6. Januar), 18.15 Uhr: Der stellvertretende NRW-Ministerpräsident Joachim Stamp hat sich am heutigen Mittwoch zu der nach wie vor bestehenden Gefahr durch das Coronavirus geäußert. Das Land sei mit einer neuen Situation in der Corona-Infektionslage konfrontiert, so Stamp. Auch die Wissenschaft wisse noch nicht, welch ein „Brandbeschleuniger“ das in England aufgetauchte mutierte Virus sein könne.

„Wir haben kein Drehbuch, was die Pandemie angeht“, so der Familienminister weiter. Es gebe immer wieder Einschläge, mit denen nicht gerechnet wurde, warnte der Politiker am Düsseldorf.

Coronavirus in NRW: Nächster Impfstoff in der EU zugelassen

Update, Mittwoch (6. Januar), 17.12 Uhr: Nach dem ersten Corona-Impfstoff von Biontech/Pfizer ist nun der zweite Impfstoff des US-Herstellers Moderna in der Europäischen Union zugelassen. Das hatte die EU-Kommission am Nachmittag auf eine Empfehlung der Europäischen Arzneimittelbehörde (EMA) entschieden.

Durch die EU-Zulassung darf der Impfstoff auch in Deutschland verwendet werden. Wann es so weit ist, steht aber noch nicht fest.

Die Wirksamkeit des Moderna-Impfstoffes wird nach abschließenden Analysen mit circa 94 Prozent angegeben. Vorteil des Vakzins gegenüber dem von Biontech/Pfizer besteht darin, dass es nur bei minus 20 Grad anstatt bei minus 70 Grad gelagert werden muss.

Corona in Dortmund: Zahlen in Dortmund bleiben hoch - weitere Tote

Update, Mittwoch (6. Januar), 17 Uhr: Nach dem sprunghaften Anstieg der Corona-Neuinfektionen (214) am Dienstag (5. Januar) vermeldet die Stadt Dortmund am heutigen Mittwoch erneut viele neue Infizierte. Laut den Angaben der Stadt sind weitere 180 positive Corona-Tests hinzugekommen.

Den Angaben zufolge sind 31 der neuen Fälle 15 Familien zuzuordnen. Seit dem ersten Auftreten der Erkrankung in Dortmund liegen insgesamt 14.677 positive Tests vor. Aktuell befinden sich außerdem 2.137 Dortmunder in Quarantäne - infiziert sind der Stadt Dortmund zufolge 1.715 Menschen. 12.786 Menschen gelten aber auch als genesen.

Bedauerlicherweise sind dem Dortmunder Gesundheitsamt jedoch auch vier neue Todesfälle gemeldet worden. Ein 73-jähriger Mann verstarb am Dienstag ursächlich an Covid-19, nachdem er am 4. Januar ins Krankenhaus gekommen war. Zwei weitere Männer im Alter von 68 und 88 Jahren starben heute im Krankenhaus. Eine 69-jährige Frau starb außerdem am Dienstag im Krankenhaus. Sie war mit Corona infiziert, starb aber aufgrund anderer Ursachen.

In Dortmund verstarben damit bislang 112 Menschen ursächlich an Covid-19, weitere 64 mit Corona infizierte Menschen verstarben aufgrund anderer Ursachen. Wie die Stadt Dortmund mitteilt, ergibt sich aufgrund der neuen Corona-Fälle ein Inzidenzwert von 135,3. Der tatsächliche Wert des Robert-Koch-Instituts wird erst ab 0 Uhr abrufbar sein und ist von da an verbindlich.

Lockdown in NRW verlängert: Merkel und andere Politiker warnen vor Corona-Mutation

Update, Mittwoch (6. Januar), 16.25 Uhr: Die Menschen in Deutschland werden in den kommenden Wochen mit der Verlängerung der Corona-Lockdowns zu kämpfen haben. Wie wichtig es ist, jetzt weiter an den strengen Regeln festzuhalten, machte Bundeskanzlerin Angela Merkel am Dienstag (5. Januar) deutlich.

Neben den derzeitigen Infektionen mit dem Coronavirus hat bei der Entscheidung zur Verlängerung des Lockdown bis zum 31. Januar wohl auch die Virus-Mutation aus Großbritannien eine Rolle gespielt. Sowohl Angela Merkel als auch Bayerns Ministerpräsident Markus Söder und Berlins Bürgermeister Michael Müller verwiesen immer wieder auf diese unbekannte Gefahr. Es geben die Sorge, dass die neue Corona-Mutation die Situation in Deutschland noch verschärfen könnte.  

Kein Präsenzunterricht an den Schule in NRW: Klassenarbeiten müssen warten

Update, Mittwoch (6. Januar), 15.50 Uhr: An den Schulen in Nordrhein-Westfalen sollen während des verlängerten Lockdowns bis zum 31. Januar grundsätzlich keine Klassenarbeiten geschrieben werden.

Ausnahmen gebe es lediglich für Abschlussjahrgänge, kündigte Schulministerin Yvonne Gebauer auf der Pressekonferenz am Mittwoch in Düsseldorf an. In Einzelfällen könnten hier noch für das Halbjahr zwingend notwendige Klassenarbeiten geschrieben werden.

Coronavirus in NRW: Kitas gehen in Notbetrieb, Präsenzunterricht wird ausgesetzt

Update, Mittwoch (6. Januar), 14.25 Uhr: Die Kitas in NRW werden ab Montag (11. Januar) in einen „eingeschränkten Pandemie-Berieb“ gehen. Das sagte Familienminister Joachim Stamp (FDP) am Nachmittag in Düsseldorf. Die Betreuungszeiten werden um 10 Stunden gekürzt. Wer kann, solle seine Kinder zu Hause betreuen, sagte Stamp. Dafür wird es 10 zusätzliche Kinderkrankentage geben, für Alleinerziehende sind es 20 Tage. „Wir wissen aber auch, dass das nicht für alle möglich ist. Für diese Kinder sind die Kitas natürlich offen“, sagte der Minister.

NRW-Schulministerin Yvonne Gebauer und NRW-Familienminister Joachim Stamp (beide FDP) verkünden Einschränkungen für Schulen und Kitas.

Für die Schulen in NRW gilt: Der Präsenzunterricht wird bis zum 31. Januar ausgesetzt. Ab Montag gilt „grundsätzlich und für alle Jahrgangsstufen“ Distanzunterricht, auch für Abschlussklassen. Nach zwei möglichen Organisationstagen muss dieser spätestens ab Mittwoch (13. Januar) stattfinden. „Alle Eltern werden daher aufgerufen, ihre Kinder zu Hause zu betreuen“, sagte Gebauer. Es gibt eine Notbetreuung in den Schulen.

"Für den Bereich Schule sind die beschlossenen Maßnahmen schmerzhaft", sagte Gebauer mit Blick auf den schärferen Lockdown. Dies böte aber auch eine Chance zur Rückkehr in einen gewohnten Schulbetrieb. Es falle ihr schwer, den Kindern und Jugendlichen kein gewohntes Bildungsangebot machen zu können. "Ich weiß, vor welchen Herausforderungen die Eltern und die Lehrkräfte stehen." Sobald es Lockerungen gebe, seien die Schulen von Anfang an dabei, kündigt sie an.

Alle Maßnahmen zu Schulen und Kitas in der Corona-Pandemie gibt es in Kürze hier.

Coronavirus: Impfstoff des US-Herstellers Moderna vor EU-Zulassung

Update, Mittwoch (6. Januar), 13.30 Uhr: In Kürze könnte es einen weiteren Corona-Impfstoff in der EU geben. Die europäische Arzneimittelbehörde EMA hat sich für eine Zulassung des Vakzins des US-Herstellers Moderna ausgesprochen. In den USA ist der mRNA-Impfstoff bereits zugelassen.

Nach dem Wirkstoff des deutschen Entwicklers Biontech wäre das Moderna-Präparat das zweite auf dem Markt. Damit es auch in Deutschland und weiteren Partnerstaaten genutzt werden darf, muss nur noch die EU-Kommission zustimmen. Das gilt laut einem Bericht des Spiegel als Formsache und könnte bereits in Kürze geschehen.

Corona in NRW: SPD fordert Aussetzung von Kita-Gebühren

Update, Mittwoch (6. Januar), 12.50 Uhr: Wegen des Corona-Lockdowns fordert die oppositionelle SPD im NRW-Landtag die Aussetzung der Kita-Gebühren und der Gebühren für die Nachmittagsbetreuung an den Grundschulen für die Monate Dezember und Januar. Man könne die Eltern nicht einerseits auffordern, ihre Kinder nicht in die Kita zu bringen, sie aber gleichzeitig auf den Kosten sitzen lassen, sagte der SPD-Abgeordnete Dennis Maelzer am Mittwoch der dpa.

Er forderte den Verzicht auf Gebühren, wenn Kita-Betreuung oder Angebote im Offenen Ganztag (OGS) in Grundschulen wegen Corona nicht in Anspruch genommen werden sollten. Dies müsse rückwirkend auch für Dezember gelten.

Coronavirus in NRW: Statement zu Schule und Kita im Lockdown erwartet

Update, Mittwoch (6. Januar), 12 Uhr: Wie geht es weiter mit Schulen und Kitas im Lockdown? Darüber wollen NRW-Schulministerin Yvonne Gebauer und Familienminister Joachim Stamp (beide FDP) um 14 Uhr informieren. Einige Regelungen zu Schule und Kita in der Corona-Pandemie in NRW gibt es bereits. Unter anderem ist aber noch unklar, ob und wann es wieder Präsenzunterricht geben soll.

Coronavirus in NRW: Olpe (Sauerland) schließt Skigebiet am Wochenende - Polizei kontrolliert

Update, Mittwoch (6. Januar), 11 Uhr: Das Verkehrschaos am vergangenen Wochenende im Sauerland hat weitreichende Konsequenzen. Der Kreis Olpe und die Polizei kündigten heute an, das Skigebiet „Fahlenscheid“ diese Woche weiträumig zu sperren. Es werde „umfassende Kontrollen“ geben.

Olpe im Sauerland sperrt ein Skigebiet und kündigt Kontrollen der Polizei an.

Das sind die Regelungen am Wochenende in Olpe (Sauerland):

  • Betretungsverbot der Skipisten am Fahlenscheid
  • Sperrung der Straße zwischen Skigebiet und Biggesee (K18), Samstag und Sonntag von 9 bis 17 Uhr
  • Kontrollen und Tempo 50 auf der B55 zwischen Olpe und Grevenbrück

Die Polizei will den Verkehr umleiten, Ordnungswidrigkeiten ahnden und Autos abschleppen lassen. Touristische Angebote bleiben geschlossen.

Olpes Bürgermeister Peter Weber mahnt in einer Pressemitteilung: „Diejenigen, die trotz aller Aufrufe nicht die Vernunft und Einsicht haben, den Bereich rund um Fahlenscheid zu meiden, müssen aufgrund der geplanten Sperrungen mit Staus und Umwegen rechnen.“ Statt Wintervergnügen auf schneebedeckten Wiesen müssten die Menschen „einige unerquickliche Stunden im Auto“ oder im schlimmsten Fall verkehrsrechtliche Konsequenzen und Bußgelder erwarten.

Coronavirus in NRW: Verwirrung um Zahlen aus Herne

Update, Mittwoch (6. Januar), 10.10 Uhr: Die Stadt Herne meldet heute 48 mehr aktuelle Corona-Fälle als am Tag zuvor. Hinzu kommen zwei weitere Todesfälle (85 und 92 Jahre). Unklar ist nach Angaben der Stadt, warum dem RKI und dem Gesundheitsministerium NRW gestern zu viele Todesfälle gemeldet wurden – sechs statt fünf. Dies werde aktuell untersucht.

Insgesamt sind bislang 91 Menschen in Herne im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben. Der Inzidenzwert ist hingegen deutlich gesunken und liegt heute bei 178,3 (-25,6) Infektionen pro 100.000 Einwohnern in sieben Tagen. Damit liegt auch Herne deutlich unter der Schwelle für die gestern beschlossenen Ausgangsbeschränkungen im Radius von 15 Kilometern.

Corona-Regeln in NRW: Verschärfter Lockdown gilt auch für den Friseur

Update, Mittwoch (6. Januar), 9.50 Uhr: Der Lockdown in NRW wurde verlängert, die Kontaktbeschränkungen verschärft. Die neuen Corona-Regeln gelten auch für Dienstleister wie Friseure. Demnach ist es zum Beispiel verboten, sich einen Friseur zum Haareschneiden nach Hause zu bestellen.

Coronavirus in NRW: 236 weitere Tote gemeldet – 4.511 Neuinfektionen laut RKI

Update, Mittwoch (6. Januar), 8.55 Uhr: Die Gesundheitsämter in NRW haben dem RKI gestern 4.511 Neuinfektionen mit Covid-19 innerhalb eines Tages gemeldet. Außerdem stieg die Zahl der Todesfälle um 236 auf jetzt insgesamt 7.246.

Die Daten bleiben wegen der Feiertage weiter schwer zu interpretieren. Über Weihnachten und Neujahr wurde weniger getestet, weniger Menschen sind zum Arzt gegangen. Das RKI rechnet damit, dass die Zahlen erst ab frühestens Ende kommender Woche wieder belastbar sein werden.

Corona-Impfstoff von AstraZeneca: Das sind die Nebenwirkungen

Update, Mittwoch (6. Januar), 8.45 Uhr: Der Corona-Impfstoff des britischen Herstellers AstraZeneca steht vor der Zulassung. Nach dem Wirkstoff des deutschen Entwicklers Biontech wäre er der zweite zugelassene Impfstoff in Deutschland. Wir haben den Beipackzettel des Corona-Impfstoffs von AstraZeneca gelesen und Inhaltsstoffe und mögliche Nebenwirkungen aufgeschrieben.

Corona-Impfungen laufen in NRW weiter schleppend

Update, Mittwoch (6. Januar), 7.55 Uhr: Seit eineinhalb Wochen ist der erste Corona-Impfstoff von Biontech und Pfizer zugelassen. Trotzdem laufen die Impfungen in NRW eher schleppend. Das geht aus Daten des RKI hervor. Demnach sind bis einschließlich Montag (4. Januar) rund 62.700 Menschen in NRW geimpft worden.

Dabei fällt auf: Im Vergleich zu Bundesländern mit deutlich weniger Einwohnern, verzeichnet NRW nicht mehr Impfungen. Im Gegenteil: In Bayern wurden an einem Tag 11.600 Menschen geimpft, in NRW waren es nur rund 4.400. Damit liegt Nordrhein-Westfalen derzeit auf dem Niveau von Hessen und Baden-Württemberg, die zusammen in etwa genau so viele Einwohner (17,3 Millionen) haben - aber doppelt so viele Impfungen.

Coronavirus in NRW: Kontaktbeschränkungen gelten auch im Privaten

Update, Mittwoch (6. Januar), 7.30 Uhr: Die gestern verabschiedeten drastischen Kontaktbeschränkungen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie gelten in Nordrhein-Westfalen im öffentlichen Raum und auch in den eigenen vier Wänden. Das sagte Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) am Dienstag in Düsseldorf. Künftig dürfen sich privat nur Angehörigen des eigenen Hausstandes mit maximal einer weiteren nicht im Haushalt lebenden Person treffen.

Die neue Kontaktregel bedeutet, dass etwa eine dreiköpfige Familie nicht gemeinsam die Großeltern besuchen darf. Und pflegebedürftige Eltern dürften nur von einem nicht zum Hausstand gehörenden Angehörigen besucht werden, sagte Laschet. Für private Zusammenkünfte gelte „ein Hausstand und eine weitere Person“. Wie aber auch schon zu Weihnachten, werde im privaten Bereich nicht kontrolliert, sagte Laschet laut dpa.

Coronavirus: RKI meldet mehr als 1.000 Tote und 21.237 Neuinfektionen

Update, Mittwoch (6. Januar), 6.40 Uhr: Das Robert Koch-Institut (RKI) meldet heute 1.019 weitere Corona-Tote in Deutschland. Zudem haben die Gesundheitsämter 21.237 Neuinfektionen mit Covid-19 innerhalb von 24 Stunden gemeldet. Belastbar sind die Zahlen jedoch noch nicht, weil über Weihnachten und Neujahr weniger getestet wurde und noch nicht alle Zahlen vom RKI erfasst wurden. Laut RND rechnet die Bundesbehörde damit, dass die Zahlen frühestens Ende nächster Woche wieder belastbar seien.

Coronavirus: Impfeinladung für 80-Jährige per Post in NRW

Update, Dienstag (5. Januar), 22.00 Uhr: Das NRW-Gesundheitsministerium hat heute mitgeteilt, dass ab der dritten Januarwoche ein Brief von Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) über die Kreise und Kommunen an Über-80-Jährigen verschickt werde. In dem Schreiben wird der Beginn der Impfungen für diese Zielgruppe angekündigt und der Ablauf von der Terminvergabe bis hin zu der zweiten Impfdosis erklärt, sagte ein Ministeriumssprecher gegenüber der Deutschen Presseagentur.

Coronavirus in NRW: Wie es mit Schule und Kita weitergeht

Update, Dienstag (5. Januar), 20.20 Uhr: Wie Bund und Länder in der heutigen Konferenz beschlossen haben, sind auch Schulen und Kitas von der Verlängerung des Lockdowns betroffen. So sollen Schulen grundsätzlich bis 31. Januar weiterhin geschlossen und der Präsenzunterricht ausgesetzt bleiben. Es soll Distanzunterricht und eine Notbetreuung angeboten werden. Auch Kitas sind von diesen Maßnahmen betroffen.

NRW werde die Beschlüsse grundsätzlich 1 zu 1 umsetzen, sagte NRW-Ministerpräsident Armin Laschet. Dennoch wolle man in einer Sondersitzung am Mittwoch (6. Januar) noch einmal genauer besprechen und entscheiden, wie es mit den Schulen und Kitas in NRW weitergeht. Aktuell würden noch Gespräche mit den Verbänden laufen, so der CDU-Politiker.

Coronavirus in NRW: Laschet äußert sich zu Lockdown-Verlängerung

Update, Dienstag (5. Januar), 19.31 Uhr: Nach dem Treffen von Bund und Ländern, ist auch NRW-Ministerpräsident Armin Laschet vor die Presse getreten. Er verteidigte zum einen die europäische Impfstrategie, aber auch die in dem Treffen beschlossenen Maßnahmen sowie die Verlängerung des Lockdowns.

„Wir mussten so entscheiden, um einen drohenden Gesundheits-Notstand abzuwenden“, erklärte NRW-Ministerpräsident Armin Laschet. Und weiter: „Wir brauchten heute Entscheidungen, die vorsichtig sind“, sagte Laschet weiter. Noch härtere Maßnahmen seien nötig, um die Kontakte stark zu reduzieren - das sei der einzige Weg.

Coronavirus: Lockdown wird bis zum 31. Januar verlängert

Update, Dienstag (5. Januar), 18.59 Uhr: Wie Bundeskanzlerin Merkel in einer Pressekonferenz bekannt gegeben hat, wird der Lockdown bis zum 31. Januar verlängert. Alle aktuell geltenden Maßnahmen, darunter die Schließung von Geschäften und Freizeiteinrichtungen, bleiben bestehen.

Die Kontaktbeschränkungen zur Eindämmung der Pandemie werden weiter verschärft. Künftig dürfen sich Angehörige eines Hausstandes nur noch mit einer weiteren nicht im Haushalt lebenden Person treffen. Auch Kinder unter 14 Jahre sind von dieser Regel nicht länger ausgenommen. Eine Übersicht der weiteren Beschlüsse von Bund und Ländern sind hier nachzulesen.

Coronavirus: Merkel und Ministerpräsidenten haben Treffen beendet

Update, Dienstag (5. Januar), 18.45 Uhr: Nach einiger Verspätung soll nun die Beratung zwischen Bund und Ländern beendet sein. Bevor Angela Merkel in der Pressekonferenz vor die Medien tritt, sind erneut erste Informationen durchgesickert. So zum Beispiel, dass die Einschränkung der Bewegungsfreiheit nicht aber einer Inzidenz von 200 greifen soll, sondern bereits in Kreisen mit einem Wert über 100.

Auch soll den Ländern bei der Entscheidung keine Freiheit mehr gelassen werden, sondern es gilt eine bundesweit verbindliche Regel in den betroffenen Regionen. Allerdings wurde diese Aussage noch nicht final bestätigt.

Corona: Freiwillige Helfer für Corona-Schnelltests in Altenheimen gesucht

Update, Dienstag (5. Januar), 17.45 Uhr: Ein weiterer Plan der heutigen Beschlüsse der Ministerpräsidentenkonferenz mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) ist die Suche nach freiwilligen Helfern, die in die Alten- und Pflegeheime Schnelltests durchführen.

Die Regierung erhofft sich durch die Schnelltests Bewohner und Mitarbeiter in den Einrichtungen besser schützen zu können. Die Bundesagentur für Arbeit und Hilfsorganisationen wie das Deutsche Rote Kreuz sollen helfen, die freiwilligen Helfer ausfindig zu machen. Insgesamt sollen pro Alten- und Pflegeheim zwei Helfer eingesetzt werden, womit rund 30.000 Personen für die Durchführung der Schnelltests gebraucht werden. Das berichtete die Rheinische Post.

Coronavirus in Dortmund: Die aktuellen Fallzahlen

Update, Dienstag (5. Januar), 16.45 Uhr: Während die Stadt Dortmund zum Wochenauftakt „nur“ 79 Neuinfektionen meldete, gibt es heute einen sprunghaften Anstieg zu verzeichnen. So sind heute 214 positive Testergebnisse hinzugekommen. 17 der Fälle lassen sich acht Familien zurechnen. Aber es gibt auch eine positive Nachricht. So verzeichnet Dortmund keinen neuen Todesfall in Folge von Covid-19.

Weitere wichtige Zahlen rund um die Corona-Pandemie in Dortmund:

  • Aktuell sind 1770 Menschen in Dortmund mit dem Virus infiziert, 1990 befinden sich in Quarantäne.
  • Der Inzidenz-Wert liegt voraussichtlich bei 141,4 und steigt damit erneut leicht an.
  • 165 Personen werden derzeit im Krankenhaus behandelt, davon 26 intensivmedizinisch. 14 Corona-Patienten müssen beatmet werden.
  • 12.555 Menschen gelten als genesen.*
  • Die Zahl der Todesfälle liegt weiterhin bei 109 und 63 weiteren Menschen, die nicht ursächlich an Corona verstorben sind.

*Die Stadt Dortmund weist darauf hin, dass die Zahl der Genesenen der Zahl von Montag (4. Dezember) entspricht. Das liege daran, dass es am 22. Dezember eine Datenpanne gegeben hatte, die sich nun auf die Zahl der Genesenen auswirkt.

Corona: Diskussion über Wiederaufnahme des Schulbetriebs

Update, Dienstag (5. Januar), 16.45 Uhr: Bund und Länder diskutieren auch über den Umgang mit den Schulen und Kitas in Zeiten des Corona-Lockdowns. Wie aus dem Beschlussentwurf hervorgeht, sollen aber auch Schulen und Kitas nun geschlossen bleiben.

So soll der Präsenzunterricht für die Klassen 1 bis 6 erst Anfang Februar wieder aufgenommen werden - allerdings nur, wenn es das Infektionsgeschehen bis dahin zulässt. Ausnahmen gibt es schon jetzt für Abschlussklassen, heißt es weiter in dem Papier. Man sei sich jedoch einig, dass Schulen bei Lockerungen der beschlossenen Maßnahmen von Anfang an dabei sein müssten.

Corona: Bund und Länder einigen sich auf eingeschränkten Bewegungsradius

Update, Dienstag (5. Januar), 16.13 Uhr: Inzwischen soll nun auch feststehen, dass sich Bund und Länder auf die Einschränkung der Bewegungsfreiheit geeinigt haben. In Hotspots mit einer Inzidenz über 200 wird der Bewegungsradius somit auf 15 Kilometer eingeschränkt und darf nur mit einem triftigen Grund verlassen werden.

Einkaufen oder Ausflüge gelten nicht als dringender Grund, sondern viel eher Arztbesuche oder der Weg zur Arbeit. In NRW wäre von dieser Maßnahme derzeit nur Herne betroffen. Hier liegt die Inzidenz bei 203.

Biontech spricht sich gegen neue Corona-Impfpraxis aus

Update, Dienstag (5. Januar), 15.50 Uhr: Um die Impfungen gegen das Coronavirus in Deutschland zu beschleunigen, hatte Bundesgesundheitsminister Jens Spahn vorgeschlagen, die Zeitspanne zwischen der ersten und der zweiten Impfdosis zu strecken. Aufgrund der Knappheit der Impfdosen hatten einige Bundesländer bereits damit begonnen, die Abstände zu verlängern.

Doch nun warnt der Impfstoff-Hersteller Biontech und Pfizer vor dieser Impfpraxis. Es gebe nicht hinreichend Daten, die eine Sicherheit und Wirksamkeit für den Fall belegten, dass die beiden Dosen im Abstand von mehr als drei Wochen gespritzt werden. Biontech weist deshalb darauf hin, sich an die Verabreichung der zwei Impfstoffdosen im Abstand von 21 Tagen zu halten.

Coronavirus: Lockdown wird bis Ende Januar verlängert

Update, Dienstag (5. Januar), 15.20 Uhr: Noch beraten die Ministerpräsidenten der Länder mit der Kanzlerin, wie es in Sachen Corona-Pandemie und Lockdown weitergehen soll. Doch nun sind erste Details durchgesickert, die aus einem Elf-Punkte-Papier hervorgehen, das dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND) vorliegt.

So sollen die Kontaktbeschränkungen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie nach einem Beschlussentwurf für die Ministerpräsidentenkonferenz bis zum 31. Januar verlängert – und in Teilen massiv verschärft werden. Darüber seien sich die Minister und Angela Merkel offenbar bereits einig.

Private Zusammenkünfte sollen auf einen Haushalt mit nur einer weiteren Person von außen beschränkt werden. Außerdem sind Landkreise mit einem Inzidenz-Wert über 200 dazu angehalten, weitere Maßnahmen zu verhängen. Eine Möglichkeit ist es, dass die Bewegungsfreiheit der in Corona-Hotspots lebenden Menschen eingeschränkt wird.

Die Länder können den Bewegungsradius auf 15 Kilometer rund um den Wohnort eingrenzen. Ausnahmen gelten nur, wenn ein wichtiger Grund vorliegt. „Einkaufen, Reisen und tagestouristische Ausflüge stellen explizit keinen triftigen Grund dar“, heißt es in der Beschlussvorlage, auf die sich RND bezieht. Ob diese Maßnahme jedoch tatsächlich durchgesetzt wird, ist noch unklar. Sie hatte zuvor für zahlreiche kritische Stimmen gesorgt.

Coronavirus: Fast 200 neue Todesfälle in NRW

Update, Dienstag (5. Januar), 15 Uhr: Zwar sinkt der Inzidenz-Wert in NRW kontinuierlich, doch die Zahl der Todesfälle in Folge von Covid-19 ist dafür im Bundesland hoch. So meldete das Robert Koch-Institut in NRW 190 weitere Todesfälle in den letzten 24 Stunden. Damit stieg die Zahl der Menschen, die mit oder an dem Coronavirus gestorben sind, im bevölkerungsreichsten Bundesland auf über 7000.

Im Vergleich: In Baden-Württemberg sind bislang rund 5000 Menschen in Folge des Coronavirus gestorben, in Hessen etwa 3000 und in Thüringen 1110. Allein in Bayern liegt die Zahl der Corona-Todesfälle wie auch in NRW über 7000.

Coronavirus: NRW bei der Zahl der Impfungen derzeit nur im Mittelfeld

Update, Dienstag (5. Januar), 14.10 Uhr: In NRW sind rund eine Woche nach Start der Corona-Impfungen insgesamt rund 54.000 Menschen mit dem Wirkstoff von Biontech versorgt worden. Nach Daten des RKI sind somit 3 von 1.000 Einwohnern erstmals geimpft worden. Damit liegt das mit rund 18 Millionen Einwohnern bevölkerungsreichste Bundesland derzeit jedoch nur im Mittelfeld bei der Verteilung des Impfstoffs.

Zum Vergleich: In Mecklenburg-Vorpommern sind anteilig bereits rund 7 von 1.000 Einwohnern (Gesamt: rund 11.500) erstmals geimpft worden. In Niedersachsen sind es nur 0,7 von 1.000 (Gesamt: 5.400). Selbst in Bayern mit rund 13 Millionen Einwohnern sind bislang rund 66.000 Menschen geimpft worden. Da dürfte in NRW also noch etwas Platz nach oben sein.

Corona in NRW: Alle Städte im Ruhrgebiet mit Inzidenz deutlich über 100

Update, Dienstag (5. Januar), 13.38 Uhr: Noch ist unklar, ob die von Bundeskanzlerin Angela Merkel heute geforderten Ausgangssperren überhaupt mit den Länderchefs verhandelt und verabschiedet werden. Sollten sie ab einem Wochen-Inzidenzwert von 100 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner gelten, wären derzeit wohl alle Städte und Kommunen im Ruhrgebiet betroffen.

Die zehn höchsten Inzidenzwerte der Städte im Ruhrgebiet im Überblick:

  • Herne: 203,9
  • Recklinghausen: 165,8
  • Essen: 160,3
  • Oberhausen: 154,2
  • Bottrop: 139,5
  • Dortmund: 137,7
  • Bochum: 124,7
  • Duisburg: 123,9
  • Unna: 121
  • Mülheim/Ruhr: 117,2

Auch weitere Städte wie Hagen, Hamm und Gelsenkirchen liegen weiterhin knapp oberhalb der Schwelle von 100. Erst ab einem Inzidenzwert von 50 können härtere Maßnahmen gelockert werden.

Coronavirus in NRW: Opposition fordert klaren Plan für Schulen im Lockdown

Update, Dienstag (5. Januar), 12.22 Uhr: Die Oppositionsfraktionen SPD und Grüne haben von der NRW-Landesregierung einen Plan für die Schulen im Lockdown gefordert. Zudem haben sie laut dpa eine Sondersitzung des Schulausschusses im Landtag beantragt. „Schulen, Eltern, aber auch die betroffenen Kinder verlangen zurecht Planungssicherheit, wie es in den kommenden Wochen für sie konkret weitergehen soll“, erklärte Jochen Ott, Vize-Fraktionschef der SPD im Landtag, am Dienstag. Es müsse eindeutig klar sein, unter welchen Bedingungen welche Maßnahmen erfolgen sollen.

Die Grünen warfen Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) in der gemeinsamen Mitteilung mit der SPD vor, erneut Ferienzeiten nicht genutzt zu haben, um die Bedingungen für die Schulen zu verbessern. „Das Lernen in stabilen Kleingruppen muss endlich ermöglicht werden“, erklärt Sigrid Beer, bildungspolitische Fraktionssprecherin der Grünen. Lehramtsstudierende könnten in den Schulen helfen. Auch sollten zusätzliche Räume erschlossen werden. Die mutierte Coronavirus-Variante verlange noch mehr Umsicht.

Coronavirus: Merkel sorgt mit Vorschlag für Eklat - Lockdown-Gipfel verschoben

Update, Dienstag (5. Januar), 11.15 Uhr: Bundeskanzlerin Angela Merkel soll vor dem geplanten Corona-Gipfel mit einem drastischen Vorschlag für Aufregung gesorgt haben. Demnach soll sie sich für Ausgangssperren bis Ende Januar ausgesprochen haben. Diese solle für Städte und Kommunen mit einem 7-Tages-Inzidenzwert höher als 100 gelten. Das berichtet Business Insider unter Berufung auf eine Beschlussvorlage des Bundeskanzleramts.

Wegen des überraschenden Vorschlags sei der für 11 Uhr geplante Start des Corona-Gipfels mit den Länderchefs um zwei Stunden nach hinten verschoben worden. Eine Verlängerung des Lockdowns bis Ende Januar ist erwartet worden. Wissenschaftler hätten laut dem Bericht jedoch bereits zuvor weitere Einschränkungen der Bewegungsfreiheit der Menschen in Deutschland gefordert. Dem scheint Merkel nun zu folgen.

Coronavirus in NRW: Wer den Biontech-Impfstoff nicht bekommen sollte und wer aufpassen muss

Update, Dienstag (5. Januar), 10.30 Uhr: Mehr als 50.000 Menschen in NRW haben den ersten zugelassenen Impfstoff von Biontech und Pfizer bereits bekommen. Obwohl bislang eher milde Nebenwirkungen bekannt geworden sind, ist der Corona-Impfstoff von Biontech nicht für jeden geeignet. Kinder und Schwangere können etwa nicht geimpft werden. Zudem gibt es Risikogruppen wie Allergiker und herzkranke Menschen, die eine Impfung zuerst mit ihrem Arzt abklären sollten.

Coronavirus in NRW: Herne meldet fünf weitere Todesfälle wegen Covid-19

Update, Dienstag (5. Januar), 9.20 Uhr: Herne ist aktuell der Corona-Hotspot in NRW. Jetzt meldet die Stadt fünf weitere Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19. Die Verstorbenen waren zwischen 60 und 97 Jahre alt, teilt die Stadt am Morgen mit.

Insgesamt sind in Herne derzeit 945 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. 116 davon werden im Krankenhaus behandelt. Insgesamt sind dort bereits 89 Menschen an dem Virus gestorben.

Coronavirus in NRW: Stadt im Ruhrgebiet weiter mit Höchstwert bei Neuinfektionen

Update, Dienstag (5. Januar), 9.06 Uhr: Vor den Beratungen über eine Verlängerung des Lockdowns zeigt sich: In NRW sind die Infektionszahlen in den vergangenen Wochen nicht so stark gesunken, wie erhofft. Insbesondere im Ruhrgebiet liegen nahezu alle Städte und Kommunen weiter über einem 7-Tages-Inzidenzwert von 100 Infektionen pro 100.000 Einwohner.

Den mit Abstand höchsten Wert verzeichnet die Stadt Herne. Hier liegt die Inzidenz bei derzeit rund 204. (+4 zum Vortag). In den weiteren Städten im Ruhrgebiet sinken die Infektionszahlen zwar, das dürfte aber auch auf die geringe Zahl an Test über die Feiertage zurückzuführen sein. Am niedrigsten sind die Neuinfektionen mit einem Inzidenzwert von 65 in den vergangenen sieben Tagen im Hochsauerlandkreis gewesen.

Coronavirus: Verlängerung des Lockdowns wird erwartet

Update, Dienstag (5. Januar), 8 Uhr: Der Start der Corona-Impfungen sollte für etwas Besserung in der Krise sorgen. In Sicht ist die bislang jedoch nicht wirklich. Stattdessen schalten sich ab 11 Uhr Bundeskanzlerin Angela Merkel und die 16 Ministerpräsidenten der Länder zusammen. Es wird erwartet, dass der vor Weihnachten verschärfte Lockdown bis Ende Januar verlängert wird. Denn die Infektionszahlen in Deutschland sind weiter zu hoch.

Doch das dürfte nicht das einzige Thema in der Runde werden, an der auch NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) teilnimmt. Denn in den vergangenen Tagen wurde immer wieder Kritik an der Impfstoff-Beschaffung des Bundes laut. Politiker werfen insbesondere Merkel und Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) vor, zu wenig Impfstoff bestellt zu haben.

Armin Laschet wies die teils heftige Kritik zuletzt als „nachträgliche Besserwisserei“ zurück. Dass in zehn Monaten ein Impfstoff erforscht, entwickelt, genehmigt, ausgeliefert und eingesetzt werde, sei eine „sensationelle wissenschaftliche Leistung“, schrieb er bei Twitter.

Coronavirus in NRW: Wenige Neuinfektionen nach Weihnachten gemeldet

Update, Dienstag (5. Januar), 6.50 Uhr: Die Zahl der Neuinfektionen in Deutschland bleibt vergleichsweise niedrig: 11.897 Infizierte meldet das Robert Koch-Institut (RKI) heute bundesweit. 944 Menschen starben an Covid-19.

Auch in NRW zeigt sich das: 1.969 Neuinfektionen mit Covid-19 und weitere 190 Tote durch die Erkrankung im Vergleich zum Vortag meldet das Landesgesundheitsministerium. Damit sinkt die Wocheninzidenz weiter auf jetzt 117 (minus 3,5) – und das trotz Weihnachten und Silvester?

So wünschenswert es wäre, dass die Zahl der Neuinfektionen nachhaltig sinkt: Das RKI erwartet eher, dass Corona-Fälle um Weihnachten und den Jahreswechsel verzögert entdeckt werden, berichtet das Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND).

Da über die Feiertage und an den Wochenenden erfahrungsgemäß weniger getestet und ausgewertet wird, bleibt es daher schwer, die Zahlen zu interpretieren. Wie viele Menschen sich in NRW um Weihnachten mit dem Coronavirus infiziert haben, wird sich wohl erst in den kommenden Tagen zeigen.

Corona-Impfkampagne in Deutschland: Der aktuelle Stand

Update, Montag (4. Januar), 22.30 Uhr: Das Robert Koch-Institut veröffentlicht von nun an täglich den aktuellen Stand der Impfkampagne in Deutschland. Die Erhebung der Daten zur Covid-19-Impfung erfolgt in den Impfzentren und durch die Mobilen Impfteams. Sie werden dann an das RKI übermittelt und dort aufbereitet.

In einzelnen Fällen kann es sein, dass sich die Zahlen aufgrund des Meldewegs von den Zwischenergebnissen der Kassenärztlichen Vereinigung unterscheiden. Sie werden vom RKI im Laufe des Tages aktualisiert und angepasst.

Coronavirus in NRW: Städte mit dem höchsten Inzidenzwert

Update, Montag (4. Januar), 21.30 Uhr: Die Zahl der Neuinfektionen ist in NRW weiterhin auf einem hohen Niveau, auch wenn sie langsam zurückgeht. Dennoch gibt es regionale Unterschiede, in einigen Städten und Kreisen ist die Situation noch mehr angespannt als in anderen Regionen.

Während im gesamten Bundesland die 7-Tage-Inzidenz laut RKI bei 120,5 (Stand: 4. Januar) liegt, gibt es noch einige Städte in NRW, deren Wert noch höher ist. Das sind die zehn Städte mit dem höchsten Inzidenzwert:

  • Herne (200,1)
  • Kreis Gütersloh (196,8)
  • Krefeld (185,6)
  • Kreis Warendorf (166,6)
  • Kreis Minden-Lübbecke (165,6)
  • Essen (161,5)
  • Wuppertal (156,9)
  • Kreis Viersen (155,9)
  • Kreis Lippe (153,4)
  • Kreis Herford (148,9)

Die Region mit dem niedrigsten 7-Tage-Inzidenz-Wert ist der Hochsauerlandkreis. Er liegt bei 62,7. Insgesamt ist der Wert bei 14 Städten und Kreisen unter 100 gesunken. Darunter auch Köln, Düsseldorf und Münster.

Coronavirus im Ruhrgebiet: Zahlen aus Bochum, Hagen und Duisburg

Update, Montag (4. Januar), 20.40 Uhr: Während in Dortmund heute 79 weitere Corona-Fälle hinzukamen, sind es in Bochum 31 Neuinfektionen. Die Stadt Hagen meldete 19 weitere positive Testergebnisse. Zum aktuellen Zeitpunkt fehlen die Zahlen unter anderem noch aus Essen und Duisburg.

Doch laut dem RKI gibt es eine traurige Nachricht aus Duisburg. So verzeichnet die Stadt im Ruhrgebiet aktuell 355 Todesfälle in Folge des Coronavirus. Das sind die meisten Todesfälle in Folge von Covid-19 in einer NRW-Stadt. Doch es gibt auch erfreuliche Meldungen. So sind der Stadt derzeit „nur“ noch rund 700 aktive Corona-Fälle bekannt. Und auch die Zahl der Patienten, die im Krankenhaus aufgrund des Erregers behandelt werden müssen, sinkt seit Weihnachten kontinuierlich.

Corona-Mutation aus Großbritannien auch in Österreich

Update, Montag (4. Januar), 19.40 Uhr: Die vor einigen Wochen mutierte Form des Coronavirus, die sich in Großbritannien ausbreitete und die ein weitaus höheres Infektionsrisiko haben soll, wurde nun auch in Österreich nachgewiesen. Wie das Redaktionsnetzwerk Deutschland berichtete, wurden dem österreichischen Gesundheitsministerium zufolge vier Menschen positiv darauf getestet.

Die Corona-Mutation konnte bei den Infizierten durch einen freiwilligen Test bei der Einreise über den Flughafen festgestellt werden. Sie mussten in Quarantäne geschickt werden. Die Betroffenen hätten nur milde Symptome.

Corona-Impfstoff Moderna auch in der EU kurz vor der Zulassung

Update, Montag (4. Januar), 19.20 Uhr: Eigentlich wollte die Europäische Arzneimittelbehörde Ema erst am Mittwoch (6. Januar= über die Zulassung des weiteren Corona-Impfstoffs  des Unternehmens Moderna beraten. Wie jedoch eine Sprecherin der Ema der Deutschen Presseagentur mitteilte, ist der Expertenausschuss schon heute (4. Januar) zusammengekommen.

Bewertet die Behörde den Impfstoff positiv, muss noch die EU-Kommission zustimmen, bevor das Mittel in der EU zugelassen wird. Es wäre nach dem Vakzin von Biontech und Pfizer der zweite Impfstoff gegen das Coronavirus. Die EU hatte bereits bei Moderna 160 Millionen Dosen des Impfstoffes bestellt. In den USA ist das Mittel bereits zugelassen und die ersten Menschen wurden damit geimpft.

Coronavirus: Laut Giffey keine Lockerungen für Kitas

Update, Montag (4. Januar), 18.30 Uhr: Bundesfamilienministerin Franziska Giffey (SPD) hat am Montag in einer Videokonferenz über die aktuelle Lage an den Kitas beraten sowie mögliche Lösungen diskutiert. Der Konsens lautet: Die derzeitigen Corona-Infektionszahlen ließen keine großen Lockerungen zu, so die Politikerin. Man müsse jedoch berücksichtigen, dass das Infektionsgeschehen bei kleinen Kindern geringer sei als bei Erwachsenen. Kitas müssten daher die ersten sein, die bei Lockerungen der Corona-Regeln wieder öffnen dürften.

Giffey fordert daher - ähnlich wie bei den Schulen - ein verlässliches und möglichst bundesweit einheitliches Stufenmodell bei der Rückkehr in den Kita-Normalbetrieb. „Wichtig ist, dass Eltern verlässliche Aussagen über die Kinderbetreuung bekommen“, sagte die Bundesfamilienministerin am Montag nach der Beratungen.

Coronavirus: DIVI-Präsident spricht sich gegen Lockerungen des Lockdowns aus

Update, Montag (4. Januar), 18.00 Uhr: Der neue Präsident der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI), Professor Gernot Marx, fand in einer heutigen Mitteilung mahnende Worte in Sachen Lockdown-Lockerungen. „Eine Lockerung von Maßnahmen, Begegnungen von mehr Menschen oder die Öffnung von Geschäften können wir uns aus medizinischer Sicht absolut noch nicht leisten!“, so der Experte.

Ein Effekt des Lockdowns sei in den Krankenhäusern immer erst nach einiger Zeit zu spüren, etwa nach zwei bis drei Wochen. Die aktuelle Lage auf den Intensivstationen sei allerdings weiterhin angespannt und die Patientenzahlen nehmen weiter zu. Wie lange der Lockdown jedoch fortgesetzt werden müsse, kann der DIVI-Präsident derzeit aber noch nicht vorhersagen.

Doch er weiß: Die medizinische Versorgung der Bevölkerung könne bei möglichen Lockerungen – und dadurch wieder steigenden Infektionszahlen – nicht mehr aufrechterhalten werden, so Gernot Marx. Er richtet daher einen klaren Appell an die Politik: „Aus medizinischer Sicht gibt es absolut keinen Spielraum für Diskussionen über mögliche Lockerungen!“

Coronavirus in Dortmund: Die aktuellen Zahlen

Update, Montag (4. Januar), 17.00 Uhr: Die Stadt Dortmund hat die heutigen Zahlen in Sachen Coronavirus bekannt gegeben. Es sind 79 positive Testergebnisse hinzugekommen. Damit liegt nach der Berechnung der Stadt Dortmund die 7-Tage-Inzidenz bei 137,5. Gegen 0.00 Uhr wird vom RKI der tatsächliche Wert veröffentlicht, er gilt von da an verbindlich.

Weitere Zahlen zur Corona-Pandemie in Dortmund:

  • Aktuell befinden sich 1854 Menschen in Dortmund in Quarantäne, 1556 Personen sind derzeit mit dem Virus infiziert.
  • Seit dem ersten Auftreten der Erkrankung in Dortmund liegen insgesamt 14.283 positive Tests vor. 12.555 Menschen gelten als genesen.
  • 165 Corona-Patienten werden stationär behandelt, davon 25 auf der Intensivstation. 16 Personen müssen beatmet werden.
  • In Dortmund verstarben bislang 109 Menschen ursächlich an Covid-19, weitere 63 mit Corona infizierte Menschen verstarben aufgrund anderer Ursachen.

Auch gab es in Dortmund einen weiteren Todesfall. Eine 91-jährige Frau starb heute in einem Seniorenheim, Covid-19 gilt jedoch nicht als Todesursache.

Corona: Kino-Betreiber in NRW können Finanzspritze beim Land beantragen

Update, Montag (4. Januar), 16.00 Uhr: Theater, Kinos und andere Kulturstätten - seit Monaten sind sie aufgrund der Corona-Pandemie geschlossen. Finanziell für viele eine große Herausforderung. Auch für die rund 230 Kinos in NRW, sie konnten im letzten Jahr nur acht anstatt zwölf Monate öffnen - und dann auch nur unter aufwendigen Hygienebedingungen, was sich wiederum auf die Zuschauerzahlen auswirkte.

Wie die NRW-Staatskanzlei jedoch heute mitteilte, können Kinobetreiber ab sofort finanzielle Unterstützung beim Land beantragen. Im Rahmen des Hilfsprogramms „Film ab NRW“ sollen insgesamt bis zu 15 Millionen Euro zur Verfügung stehen. Der Chef der Staatskanzlei und für Medien zuständige Staatssekretär Nathanael Liminski sagte: „Mit „Film ab NRW“ will die Landesregierung ein deutliches Signal für die Kinos in dieser schwierigen Situation setzen und stärkt damit auch insgesamt den Film- und Medienstandort Nordrhein-Westfalen.“ Hinweise zur Antragstellung sind auf der Website des Projektträgers Jülichs  abrufbar.

Coronavirus: Spahn will Impfungen beschleunigen

Update, Montag (4. Januar), 15.20 Uhr: Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) lässt derzeit zwei Möglichkeiten prüfen, um die Impfungen gegen das Coronavirus zu beschleunigen. Zum einen ist die Überlegung, die Zeitspanne zwischen der ersten und der zweiten Impfdosis von Biontech und Pfizer zeitlich zu strecken. Das hätte den Vorteil, dass mehr Menschen die erste Impfdosis erhalten können. Die Impfkommission des RKI wurde nun beauftragt, diese Möglichkeit zu prüfen.

Jens Spahn (r.) will die Impfungen gegen das Coronavirus beschleunigen

Eine weitere Überlegung von Spahn ist es, die Überfüllung der Impffläschchen auszunutzen. So könne man aus einem Fläschchen jeweils Dosen für sechs statt der zunächst vorgesehenen fünf Impfungen zulassen – soweit die Voraussetzungen dafür erfüllt sind. Das würde bis zu 20 Prozent mehr Impfungen ermöglichen, heißt es in dem Schreiben des Gesundheitsministeriums.

Corona in NRW: Beschäftigte in Krankenhäusern werden ab 18. Januar geimpft

Update, Montag (4. Januar), 14.03 Uhr: In Nordrhein-Westfalen werden ab dem 18. Januar Corona-Schutzimpfungen für alle Beschäftigten in Krankenhäusern angeboten, die nah an Covid-Patienten arbeiten. Das kündigte NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) am Montag in Düsseldorf an.

Für alle rund 90.000 Beschäftigten dieser Gruppe werde es bis zum 24. Januar in den Krankenhäusern ein Angebot geben. Bis zum Montagvormittag seien laut Laumann bereits 81.300 Menschen in NRW geimpft worden – fast alle in Pflegeeinrichtungen. Alles, was NRW bislang an Dosen zur Verfügung gestellt bekommen habe, werde bis zum Ende dieser Woche verimpft.

Ab Februar würden die Impfzentren in Betrieb genommen, um unter anderem den über 80-Jährigen im Land eine Impfung anzubieten, kündigte Laumann an. Die Betroffenen bekämen in den nächsten Tagen einen entsprechenden Brief.

Coronavirus in NRW: Opposition übt Kritik an Impfkampagne

Update, Montag (4. Januar), 12.38 Uhr: Oppositionsführer Thomas Kutschaty (SPD) geht davon aus, dass die aktuellen Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus bis zum Monatsende verlängert werden. „Alles andere wäre eine Überraschung.“

Gleichzeitig erwartet er vom Treffen der Ministerpräsidenten mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Dienstag (5. Januar) Signale für eine langfristige Perspektive. Der Landtagsabgeordnete forderte zudem zusätzliche Produktionsstätten der chemischen Industrie für Impfstoffe und den vollständigen Verbrauch der Ampullen ohne Reste. Jede einzelne reiche für sechs Impfungen, EU-rechtlich seien aber nur fünf erlaubt. „Hier brauchen wir notfalls einen Alleingang.“

Insbesondere das Personal auf Intensiv-, Notfall- und Covid-19-Stationen sei schnellstmöglich zu impfen und diejenigen, die derzeit Impfungen gegen das Coronavirus durchführten, engmaschig zu testen. „Trotz des Impfstoffs brauchen wir weiterhin eine umfassende Test-Infrastruktur im Land“, mahnte Thomas Kutschaty.

Mit Blick auf die Schulen spricht sich die SPD für ein Wechselmodell aus Präsenz- und Distanzunterricht für Schüler ab Klasse sieben aus und möglichst Unterricht vor Ort für jüngere Schüler. Einzelheiten sollten in den Schulen entschieden werden können. Klare Ansagen erwartet der SPD-Politiker auch hinsichtlich der Kitas. Die Einrichtungen grundsätzlich offen zu halten, Eltern aber zu bitten, ihre Kinder nicht hinzuschicken, sei inkonsequent.

Alle Entwicklungen und Updates vor dem 4. Januar in NRW rund um das Coronavirus gibt es im alten Live-Ticker von RUHR24.de.

Rubriklistenbild: © Christian Charisius/dpa

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