Live-Ticker zur Covid-19-Pandemie

Corona: 34-Jähriger stirbt in Dortmund +++ NRW meldet traurigen Rekord

Die Impfkampagne nimmt Fahrt auf, doch die Corona-Fallzahlen in Deutschland und NRW sind weiter hoch. Alle Entwicklungen zur Covid-19-Pandemie bei RUHR24 im Live-Ticker.

Dieser Ticker wird nicht mehr aktualisiert. Alle aktuellen News zur Corona-Pandemie in NRW findet ihr in unserem neuen Live-Ticker bei RUHR24.

Kreis/StadtInzidenz 3. Mai (Vortag) laut RKI
NRW (gesamt)158,5 (+ 1)
Dortmund206,4 (+ 6,5)
Bochum147,4 (+ 8,8)
Duisburg173,9 (+ 2,4)
Essen153,2 (+ 2,1)
Gelsenkirchen214,1 (- 1,2)
Kreis Recklinghausen138,7 (- 2,9)
Kreis Unna173,2 (- 1,8)

Corona in NRW: Verbotene Feier in Duisburg war eine Taufe

Update, Montag (3. Mai), 22.14 Uhr: Bei der Feier am Masurensee in Duisburg, die am Wochenende für Wirbel sorgte, handelte es sich laut Polizei um eine Taufe. 40 Gäste ohne Masken hätten daran am Samstag (1. Mai) teilgenommen. Zwei Männer, die gar nicht zur Feier gehörten, hätten den Einsatz zunächst gestört und dann Beamte attackiert. Als Verstärkung ankam, hätten sie sich wieder beruhigt. Beide bekamen eine Anzeige wegen Widerstands.

Coronavirus: Dänemark stoppt Impfungen mit Johnson & Johnson

Update, Montag (3. Mai), 20.47 Uhr: Anders als Deutschland setzt Dänemark nicht auf den Corona-Impfstoff von Johnson & Johnson. Die Gesundheitsbehörde des Nachbarlands entschied am Montag, das Vakzin des US-Konzerns wegen seltener Fälle von Blutgerinnseln aus dem Verkehr zu ziehen. Man sei zu dem Entschluss gekommen, dass die Vorteile des Impfstoffs mögliche Nebenwirkungen nicht überwiegen.

Coronavirus: Bürgermeister von Venlo verteidigt Sperrung der Stadt

Update, Montag (3. Mai), 19.57 Uhr: Venlos Bürgermeister Antoin Scholten hat die Schließung der Innenstadt von Venlo am Sonntagnachmittag (2. Mai) wegen Überfüllung verteidigt. Man werde auch an den kommenden Wochen und den kommenden deutschen Feiertagen derartige Maßnahmen ergreifen, wenn diese nötig seien.

Am vergangenen Wochenende reisten viele Deutsche nach Venlo. Dort konnten Geschäfte ohne Voranmeldung besucht werden und auch die Außengastronomie hatte wieder offen. „Leider ist die Corona-Pandemie aber noch längst nicht vorbei. Am vergangenen Wochenende schien es manchmal so, als ob das Bewusstsein, dass Corona noch präsent ist, nicht mehr vorhanden war“, so Scholten.

Corona in NRW: Impfkampagne mit Johnson & Johnson fortgesetzt

Update, Montag (3. Mai), 19.09 Uhr: In Nordrhein-Westfalen sind am heutigen Montag weitere Wohnungslose gegen Corona geimpft worden. In Düsseldorf erhielten Bewohner einer Einrichtung der Wohnungslosenhilfe eine Impfung mit dem Vakzin von Johnson & Johnson.

Das Land will diesen Corona-Impfstoff derzeit überwiegend bei wohnungs- und obdachlosen Menschen einsetzen, weil für den vollen Impfschutz nur eine Spritze nötig ist. In NRW sind insgesamt schon fast 90.000 Dosen des Impfstoffs von Johnson & Johnson angekommen.

Der Corona-Impfstoff von Johnson & Johnson wird in NRW vor allem bei wohnungs- und obdachlosen Menschen eingesetzt.

Coronavirus: EMA prüft Zulassung von Biontech-Impfstoff ab zwölf Jahren

Update, Montag (3. Mai), 18.30 Uhr: Die EU-Arzneimittelbehörde (EMA) prüft die Zulassung des Corona-Impfstoffs von Biontech und Pfizer für Kinder und Jugendliche zwischen zwölf und 15 Jahren. Wie die Behörde am Montag mitteilte, habe die Prüfung begonnen. Mit einer Entscheidung sei voraussichtlich im Juni zu rechnen.

Corona in Dortmund: Stadt meldet 56 Neuinfektionen mit SARS-CoV-2

Update, Montag (3. Mai), 17.23 Uhr: Die Stadt Dortmund meldet am heutigen Montag 56 Neuinfektionen mit dem Coronavirus. Von den Neuinfizierten ließen sich 48 Personen 18 Familien zuordnen, so die Stadt. Nach Berechnung der Stadt Dortmund anhand der RKI-Methodik sinkt die Sieben-Tage-Inzidenz mit den heutigen Zahlen auf 197,7 – also wieder unter 200.

Zurzeit werden in Dortmund 153 Corona-Patienten stationär behandelt, darunter 44 intensivmedizinisch, davon wiederum 32 mit Beatmung. Bedauerlicherweise sind in Dortmund sechs neue Todesfälle im ursächlichen Zusammenhang mit Covid-19 hinzugekommen. Am Montag ist unter anderem ein 34-jähriger Mann an den Folgen der Krankheit gestorben.

Die Stadt Dortmund verimpft bei einer weiteren Sonderaktion am 6. Mai 640 übrige Dosen des Corona-Impfstoffs von Astrazeneca, der bei zwei bisherigen Aktionen übrig geblieben ist. Über 60-Jährige können dazu ab sofort online einen Termin vereinbaren. Zudem informiert die Stadt, dass eine Betreuungsgruppe im evangelischen Kindergarten Kirchhörde aufgrund eines positiven Corona-Falls geschlossen bleibt.

Coronavirus: Höchststand an Intensivpatienten mit Beatmung in NRW

Update, Montag (3. Mai), 16.42 Uhr: Auf den Intensivstationen in Nordrhein-Westfalen hat die Zahl der zu beatmenden Corona-Patienten einen neuen Höchststand erreicht. Wie das Gesundheitsministerium mitteilte, sind Stand Montag landesweit insgesamt 861 Covid-19-Patienten auf den Intensivstationen mit Beatmungstechnik behandelt worden. Mehr waren es bislang zu keinem Zeitpunkt in der Corona-Pandemie in NRW.

Corona in NRW: Horstmarer See in Lünen wird gesperrt

Update, Montag (3. Mai), 16.18 Uhr: Wie schon im vergangenen Jahr wird die Badezone am Horstmarer See in Lünen im Laufe der Woche bis auf Weiteres abgesperrt. Mit der Maßnahme will die Stadt Lünen den Besucherdruck im Seepark senken. Der Grund dafür sind die Auswirkungen der Corona-Pandemie.

Coronavirus: Deutlich mehr Freiheiten für Geimpfte und Genesene ab dem Wochenende geplant

Update, Montag (3. Mai), 15.31 Uhr: Gegen das Coronavirus Geimpfte und Genesene sollen noch in dieser Woche einen Teil ihrer Rechte zurückbekommen. Das berichten mehrere Medien übereinstimmend. Für Geimpfte und Genesene könnten dann Kontakt- und Ausgangsbeschränkungen wegfallen. Eine Quarantäne wäre wohl nur noch bei Reisen aus Virusvariantengebieten nötig.

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) erklärte nach Beratungen des Corona-Kabinetts, dass dies zügig umgesetzt werden müsse. „Weil es um Freiheits- und Grundrechte geht.“ Über die von Justizministerin Christine Lambrecht (SPD) erarbeitete Verordnung soll bereits am Donnerstag (6. Mai) im Bundestag und am Freitag (7. Mai) im Bundesrat abgestimmt werden.

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU)

Vorgesehen ist auch das Wegfallen der Testpflicht für Geimpfte und Genesene – etwa vor dem Besuch in einem Geschäft, beim Friseur oder im Zoo. Ein Teil dieser Regelungen gilt bereits in mehreren Bundesländern. Auch in Nordrhein-Westfalen wurden bereits einige Lockerungen umgesetzt (siehe Update von 6.17 Uhr).

Coronavirus: Oktoberfest findet auch 2021 wegen Corona nicht statt

Update, Montag (3. Mai), 15.05 Uhr: Wegen der Corona-Pandemie findet das Oktoberfest auch in diesem Jahr nicht statt. Das erfuhr die Deutsche Presse-Agentur (dpa) am Montag aus einer internen Sitzung zur weiteren Planung, an der unter anderem Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) und Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) teilnahmen. Die Bild hatte zuvor berichtet. Das Oktoberfest in München zieht für gewöhnlich Besucher weit über die bayerischen Landesgrenzen hinaus an.

Coronavirus: Geimpfte aus Nicht-EU-Ländern sollen bald wieder einreisen dürfen

Update, Montag (3. Mai), 14.43 Uhr: Die EU-Kommission will gegen das Coronavirus geimpften Menschen aus Drittstaaten künftig die Einreise erlauben. Es sei an der Zeit, „die EU-Tourismusindustrie wiederzubeleben“, so Kommissionschefin Ursula von der Leyen am Montag auf Twitter. Auch nicht Geimpfte sollten schon bald wieder einfacher reisen können. Zugleich solle sichergestellt werden, dass die EU auf die Verbreitung neuer Coronavirus-Varianten schneller reagieren und Beschränkungen notfalls wieder einführen kann.

Corona: Impfkampagne in Deutschland geht weiter – Termine für Gruppe 3 starten

Update, Montag (3. Mai), 12.52 Uhr: Wie aus dem Impfdashboard der Bundesregierung und dem RKI hervorgeht, wurden am 2. Mai 250.114 Impfdosen verabreicht. Damit sind 8,0  Prozent der Gesamt­bevölkerung vollständig geimpft. Insgesamt haben 23.492.053 Personen (28,2  Prozent) mindestens eine Impf­dosis erhalten.

In NRW wurden bislang 29,6 Prozent aller Bürger mit einer ersten Impfdosis versorgt. Damit liegt das Bundesland weiter über dem Bundesdurchschnitt und im Länder-Vergleich auf dem dritten Platz nach dem Saarland und Mecklenburg-Vorpommern.

Corona in NRW: Herne erweitert Test-Angebot für Kita-Personal

Update, Montag (3. Mai), 12.21 Uhr: Zusätzlich zu den bereits etablierten Selbsttests gibt die Stadt Herne ihrem Kita-Personal für die Wochen bis zu den Sommerferien zweimal die Möglichkeit, einen PCR-Test vorzunehmen. Wie bei den ersten Reihentests in diesem Bereich soll die Organisation wieder über die Einrichtungen erfolgen.

Überraschende Corona-Studie zeigt: Offene Schulen sind besser als geschlossene

Update, Montag (3. Mai), 11.24 Uhr: Ab einer Inzidenz von 165 bleiben die Schulen geschlossen – so sieht es die Bundesnotbremse vor. Wie Statistiker der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) in München nun herausgefunden haben, könnte das allerdings der falsche Weg sein. Die Experten haben nach den Osterferien die Fallzahlen in Bayern in Landkreisen mit geöffneten und geschlossenen Schulen verglichen.

Das Ergebnis zeigt: In geöffneten Schulen war die Zahl der Neuinfektionen zwei- bis viermal so hoch. Doch die Forscher aus München schlussfolgern daraus kein höheres Infektionsrisiko, sondern mehr Sicherheit. Da die Infektionen alle in den Osterferien stattgefunden haben müssen, wären sie nur aufgrund der Testpflicht an den geöffneten Schulen entdeckt worden, so Prof. Göran Kauermann, Leiter der Forschungsgruppe, in einem Interview mit merkur.de.

Prof. Göran Kauermann erklärt, warum Schulschließungen kontraproduktiv sind

Offene Schulen könnten also insbesondere helfen, symptomlose Infektionen aufzudecken und unter Einhaltung der Hygienemaßnahmen einen Beitrag zur Pandemiebewältigung leisten. Die Forscher fanden heraus, dass man auf diese Weise zwei- bis dreimal so viele infizierte Kinder und Jugendliche findet wie an geschlossenen Schulen.

Corona-Impfung: Spahn wiederholt Impfversprechen für Juni

Update, Montag (3. Mai), 11.17 Uhr: Bundesgesundheitsminister Jens Spahn wiederholte sein Versprechen, dass ab Juni alle geimpft werden können und die Priorisierung aufgehoben werden kann. Gleichzeitig wies der CDU-Politiker aber auch darauf hin, dass es weiterhin zu Wartezeiten kommen könne, weil man eben nur so viel impfen könne, wie auch Impfstoff vorhanden sei. Im Hinblick auf die Impfzulassung für Kinder ab 12 Jahren zeigte er sich optimistisch. „Ich gehe davon aus, dass der jetzt schnell bearbeitet werden kann und wir dann im Sommer auch die über 12-Jährigen werden impfen können.“ Auch andere Hersteller würden neben Biontech/Pfizer an vielversprechenden Studien arbeiten.

Corona-Warn-App: Neues Update soll Testergebnisse integrieren

Update, Montag (3. Mai), 11.00 Uhr: Die offizielle Corona-Warn-App des Bundes hat mal wieder ein Update bekommen. Ab sofort können auch Testergebnisse in der App angezeigt werden. Nutzer der App können nach dem Test einen QR-Code einscannen und erhalten dann das Ergebnis auf der App. Der Test wird 48 Stunden lang angezeigt und kann beispielsweise bei einem Friseurbesuch vorgelegt werden. Positive Testergebnisse bleiben so lange in der App aktiv, bis die User das Ergebnis teilen, um Kontaktpersonen zu informieren. 

Nach NRW-Vorstoß: Auch Bund will einheitliche Corona-Erleichterungen für Geimpfte und Genesene

Update, Montag (3. Mai), 9.51 Uhr: Nach dem Vorstoß aus NRW, plant jetzt auch der Bund einheitliche Erleichterungen für Geimpfte und Genesene. Vizekanzler Olaf Scholz (SPD) kündigte am Sonntagabend in der ARD-Sendung „Bericht aus Berlin“ an, er halte es für realistisch, dass die entsprechende geplante Verordnung am Mittwoch ins Kabinett komme und Ende der Woche die Zustimmung von Bundestag und Bundesrat erhalten könne. An diesem Montag (3. Mai) kommt das Corona-Kabinett mit Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und mehreren Ministern zusammen. Die nächste Bundesratssitzung ist Freitag (7. Mai).

Vollständig Geimpften und Genesenen solle es einem Gesetzesentwurf aus dem Justizministerium zu Folge bundesweit künftig wieder möglich sein, „ohne vorherige Testung zum Beispiel Ladengeschäfte zu betreten, Zoos und botanische Gärten zu besuchen oder die Dienstleistungen von Friseuren und Fußpflegern in Anspruch zu nehmen“. Diese Grundrechte haben Corona-Geimpfte und Genesene in NRW bereits seit diesem Montag (3. Mai).

Zudem sollen sich Genesene und Geimpfte laut dem Entwurf des Bundesjustizministeriums nicht an die lokal geltenden Ausgangsbeschränkungen halten müssen. Maskenpflicht an manchen Orten und Abstandsgebote sollen aber für alle weiter gelten.

Corona-Querdenker werden laut Verfassungsschutz auch nach der Pandemie bleiben

Update, Montag (3. Mai), 08.53 Uhr: Die „Querdenker“ sind eine Bewegung, die sich im Zuge der Corona-Pandemie etabliert hat. NRW-Verfassungsschutzchef Burkhard Freier gab nun eine Einschätzung ab. Er glaubt, dass sich die Bewegung auch noch über die Krise hinweg halten werden. „Es muss damit gerechnet werden, dass die aktuelle Anti-Corona-Bewegung sich jederzeit auch ein anderes Vehikel suchen wird, um die demokratiefeindliche und sicherheitsgefährdende Haltung gegenüber Staat und demokratisch legitimierten Einrichtungen und Institutionen zu zeigen“, so Freier gegenüber der Kölnischen Rundschau.

Corona: NRW-Kitas trotz Notbetreuung fast zur Hälfte besucht

Update, Montag (3. Mai), 08.37 Uhr: Aufgrund der Bundesnotbremse ist in vielen Städten in NRW der Betrieb in den Kitas auf die Notbetreuung heruntergefahren. Allerdings hatte das Land es den Eltern letztendlich überlassen, ob sie ihr Kind in die Kita bringen oder nicht. Sie müssen lediglich schriftlich erklären, dass sie die Versorgung ihrer Kind nicht anders sicherstellen können.

Das führt in NRW dazu, dass viele Kitas fast zur Hälfte belegt sind. Das teilte das NRW-Familienministerium auf Anfrage der Deutschen Presseagentur (dpa) mit. Für 42 Prozent der Kinder hätten die Eltern die Notbetreuung genutzt. In Kommunen, wo wegen niedrigerer Inzidenz-Werte regulärer Kita-Betrieb stattfindet, seien 72 Prozent der Kinder betreut worden.

Corona: NRW-Modellregion startet Lockerungen mit wichtigem Appell

Update, Montag (3. Mai), 08.00 Uhr: Ab heute startet der Kreis Coesfeld in NRW als einzige Modellkommune mit ersten Lockerungen. Bevor die Öffnungen schrittweise umgesetzt werden, fand Landrat Christian Schulze Pellengahr (CDU) mahnende Worte: „Die Dauer des Projektes hängt von jedem von uns ab.“ Er sowie elf weitere Bürgermeister des Kreises appellierten daher an alle Bürger, die Corona- und Hygienemaßnahmen noch strenger einzuhalten.

Ab heute öffnet im Kreis erste Fitness- und Rehastudios. Mit Ausweis, Luca-App und einem negativen Corona-Test können die Kurse besucht werden. In den kommenden Tagen sollen außerdem wieder Kulturveranstaltungen stattfinden, Freibäder öffnen und Training im Freien ermöglicht werden.

Corona in NRW: Dortmund und Bochum legen bei Inzidenz stark zu

Update, Montag (3. Mai), 6.52 Uhr: Bei der 7-Tage-Inzidenz haben vor allem die vier großen Städte im Ruhrgebiet wieder zugelegt. Dortmund macht mit einem Zuwachs von 6,5 einen Sprung auf eines 7-Tage-Inzidenz von 206,4. Bochum legt sogar um 8,8 Prozentpunkte zu ist jetzt wieder bei 147,4. Duisburg (+ 2,4) hat nun eine Inzidenz von 173,9, Essen (+ 2,1) liegt bei 153,2.

Die höchsten Inzidenzwerte im Ruhrgebiet haben derzeit allerdings kleinere Städte:

  • Hamm: 302,9
  • Hagen: 236,4
  • Herne: 234,6

Corona: Aktuelle Zahlen für NRW

Update, Montag (3. Mai), 06.28 Uhr: Für NRW meldet das RKI binnen der letzten 24 Stunden 2.331 Neuinfektionen und 18 Todesfälle. Damit liegt die Inzidenz aktuell bei 158,5, was ebenfalls ein minimaler Anstieg im Vergleich zum Vortag bedeutet. Am Sonntag (2. Mai) lag sie noch bei 157,5.

Corona in NRW: Ab heute mehr Freiheiten für Geimpfte und Genesene

Update, Montag (3. Mai), 06.17 Uhr: NRW-Ministerpräsident Armin Laschet und die Landesregierung haben überraschend Corona-Schutzverordnung rechtlich angepasst. Ab heute sollen Personen, die vollständig gegen das geimpft wurden, gleich behandelt werden wie diejenigen, die negativ getestet wurden. Zum Beispiel ist ein Termin zum Shopping via Click & Meet ohne negativen Test möglich, wenn man vollständig geimpft ist. Auch entfällt die Testpflicht an Schulen für Geimpfte ab heute.

„Es ist ein erster Schritt, Geimpfte und Genesene mit negativ Getesteten gleichzustellen“, so Laschet (CDU) am Wochenende gesagt. „Von geimpften und genesenen Menschen geht keine größere Gefahr aus als von negativ getesteten Personen. Deshalb nehmen wir für diese Personengruppe Grundrechtseingriffe insoweit wieder zurück.“

Corona: Weniger Neuinfektionen, aber steigende Inzidenz

Update, Montag (3. Mai), 06.05 Uhr: Binnen der letzten 24 Stunden verzeichnet das Robert Koch-Institut (RKI) 9160 Corona-Neuinfektionen. Das sind weniger als am Montag (26. April) vor einer Woche, da hatte das RKI 11.907 neue Fälle gemeldet. Allerdings sind die Fallzahlen am Montag meist niedriger, weil unter anderem am Wochenende weniger getestet wird und nicht alle Gesundheitsämter besetzt sind.

Weiter kamen bundesweit 84 Todesfälle hinzu. Vor einer Woche waren es 60 Todesfälle innerhalb eines Tages. Mit den am Montag gemeldeten Zahlen liegt die Inzidenz bundesweit bei 146,9. Das ist ein minimaler Anstieg im Vergleich zum Vortag. Am Sonntag lag die Inzidenz bei 146,5.

Corona im Ruhrgebiet: Duisburg meldet neue Todesfälle innerhalb eines Tages

Update, Sonntag (2. Mai), 21.44 Uhr: Seit dem Voranschreiten der Corona-Impfungen in NRW ist auch die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gesunken. Die Stadt Duisburg hatte am Sonntag jedoch traurige Nachrichten zu vermelden. Das Gesundheitsamt meldete demnach neun weitere Corona-Tote innerhalb von 24 Stunden.

Im April waren in Duisburg wieder deutlich mehr Menschen direkt oder an den Folgen einer Corona-Infektion gestorben (60 Todesopfer). Im März gab es 23 Todesfälle und im Februar 40.

Corona-Schnelltests dank neuer Funktion jetzt auch in der Corona-Warn-App abrufbar

Update, Sonntag (2. Mai), 20.35 Uhr: Nutzer der Corona-Warn-App haben mithilfe einer neuen Funktion die Möglichkeit, das Ergebnis eines Schnelltests bei einem der beteiligten Schnelltest-Betreiber in die App eintragen zu lassen. Zum Start sind acht Partner dabei – unter anderem das Bundeskanzleramt, das Bayerische Rote Kreuz, dm, Doctorbox, EcoCare und das Ministerium für Bildung. Ein negatives Testergebnis soll dann für 48 Stunden in der App angezeigt werden. Ein positives Testergebnis wird in der App angezeigt, bis der oder die Nutzer es teilen, heißt es in einer Mitteilung.

In der Corona-Warn-App können nun auch Schnelltest-Ergebnisse eingetragen werden.

Feiertagsschoppen in Holland: Venlo sperrt Innenstadt wegen Besucheransturm

Update, Sonntag (2. Mai), 19.50 Uhr: Trotz der Bitte, am erstem Mai-Wochenende zu Hause zu bleiben, war die Innenstadt der holländischen Stadt Venlo am Sonntag völlig überfüllt. Viele Deutsche waren offenbar zum Feiertagsshoppen in den Niederlanden unterwegs. Wegen des Besucheransturms konnten Corona-Regeln nicht eingehalten werden. Die Stadtverwaltung reagierte – und sperrte um 14 Uhr den gesamten Innenstadt-Bereich.

„Wir mussten diese strenge Maßnahme leider ergreifen, um die Sicherheitsvorschriften zu erfüllen, die im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie gelten. Nachdem der gestrige Hochbetrieb noch gut beherrschbar geblieben war, wurde der Besucherzustrom am heutigen Sonntag schlicht zu groß“, zitiert die Rheinische Post einen Sprecher der Stadt.

Corona-Lage in Dortmund: Inzidenzwert schwankt – wieder über 200er-Grenze

Update, Sonntag (2. Mai), 18.25 Uhr: Die Corona-Zahlen in Dortmund schwanken an diesem Wochenende. Am Sonntag meldete die Stadt 79 neue positive Testergebnisse. Am Vortag waren mit 188 mehr als doppelt so viele hinzugekommen. Die Sieben-Tage-Inzidenz lag am Samstag knapp unter 200 – am heutigen Sonntag lag der Wert laut den Berechnungen anhand der RKI-Methodik mit 206 wieder über der 200er-Grenze.

Aktuell sind 2.401 Menschen in Dortmund mit dem Coronavirus infiziert. 148 Corona-Patienten befinden sich außerdem zur stationären Behandlung im Krankenhaus.

Hohe Corona-Inzidenzen in Holland: NRW-Nachbarland lockert trotzdem

Update, Sonntag (2. Mai), 17.42 Uhr: Holland hat trotz einer enorm hohen Corona-Inzidenz erste Öffnungsschritte vorgenommen. Die Gastronomie im NRW-Nachbarland darf im Außenbereich wieder öffnen, auch das Einkaufen ist ohne Voranmeldung möglich. NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU) warnt vor jedoch einer Reise in die Niederlande.

Corona-Inzidenz in NRW sinkt weiter – eine Stadt außer Kontrolle

Update, Sonntag (2. Mai), 16.24 Uhr: Die Zahl der Corona-Neuinfektionen in NRW ist auch am Sonntag leicht zurückgegangen. Die Sieben-Tage-Inzidenz lag laut RKI-Angaben bei 157,5. Am Tag zuvor lag der Wert noch bei 159,6. Damit sank die Inzidenz den sechsten Tag in Folge.

Besonders hoch ist die Infektionsrate weiterhin in Hamm. Dort stieg die Inzidenz noch einmal leicht auf 302,9 - das ist der vierthöchste Wert aller Regionen bundesweit. 21 der 53 Kreise und kreisfreien Städte in NRW lagen über der Marke von 165, die für die Schließung von Schulen und Kitas entscheidend ist.

Party trotz Corona im Ruhrgebiet: Polizei löst in Duisburg Party am See auf

Update, Sonntag (2. Mai), 15.30 Uhr: Die Polizei hat gestern eine illegale Party im Duisburger Süden aufgelöst. Insgesamt 40 Anzeigen wegen Ordnungswidrigkeiten und Platzverweise wurden verteilt, berichtet die Waz. Viele Beteiligte hätten bei der Party keine Maske getragen und sich auch nicht an den Mindestabstand gehalten.

Corona-Impfung: Eintragung im EU-Impfpass kann leicht gefälscht werden

Update, Sonntag (2. Mai), 13.40 Uhr: Der Impfnachweis einer Corona-Impfung solle sich nach Planung des Gesundheitsministeriums auch auf den neuen EU-Impfausweis übertragen lassen können. Allerdings sei der Nachweis leicht zu fälschen, erklärte Welt am Sonntag.

Aktuell sind gefälschte Impfpässe bundesweit im Umlauf – das Landeskriminalamt warnt.

Das hat auch mittlerweile das Bundesgesundheitsministerium erkannt. Sie empfehlen daher, bei der Prüfung des analogen Impfpasses vorsichtig zu sein. Das würde auch gelten, wenn „die Informationen in einen digitalen Impfpass übertragen werden“, heißt es.

Abwasser in der EU soll auf Coronaviren untersucht werden

Update, Sonntag (2. Mai), 11.16 Uhr: Die EU-Kommission fordert alle Mitgliedsländer auf, zukünftig Abwasser regelmäßig auf Coronaviren zu untersuchen. Eine Abwasserüberwachung könne kostengünstig, schnell und verlässlich Informationen über die Verbreitung des Virus und von Virusvarianten in der Bevölkerung liefern.

Corona-Update für NRW: Betriebsärzte sollen ab Juni impfen können

Update, Sonntag (2. Mai), 10.07 Uhr: Nach Angaben des Bundesgesundheitsministeriums sollen Beschäftigte spätestens ab dem 7. Juni die Möglichkeit haben, sich in ihren Betrieben gegen das Coronavirus impfen zu lassen. Mindestens eine halbe Million Impfdosen pro Wochen seien für Betriebsärzte vorgesehen. Dies könne Menschen fürs Impfen gewinnen, die „nicht das Gegenargument suchen, sondern die Gelegenheit“, so Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU).

Lothar Wieler (RKI) und Jens Spahn (r.) äußern sich zur aktuellen Corona-Lage

Corona-Notbetreuung für Kinder in NRW zur Hälfte ausgelastet

Update, Sonntag (2. Mai) 9.41 Uhr: In NRW sind die Kindertagesstätten im Corona-Notbetrieb durchschnittlich etwa zur Hälfte ausgelastet. Wie das Familienministerium angibt, nutzen Eltern von 42 Prozent der Kinder die Möglichkeit der Notbetreuung. Allerdings gebe es Diskussionen über die Regeln.

Denn um die Notbetreuung nutzen zu können, müssen Eltern schriftlich erklären, dass sie diese aus beruflichen Gründen in Anspruch nehmen müssen. Der SPD aus NRW ist das zu laschen. Sie verlangt eine Bescheinigung vom Arbeitgeber, dass ein Beschäftigter im Betrieb tatsächlich unverzichtbar ist.

Corona-Neuinfektionen am Sonntag: die neuen Zahlen des RKI

Update, Sonntag (2. Mai), 8.30 Uhr: Das Robert Koch-Institut (RKI) berichtet, meldet für den heutigen Tag 16.290 Neuinfektionen mit dem Coronavirus, sowie 110 neue Todesfälle. Der Inzidenzwert ging ein wenig zurück – von 148,6 auf 146,5. Der R-Wert liegt heute bei 0,93 (Vortag: 0,94).

Corona-Hotspots in Köln bekommen 1000 Impfdosen gegen Covid-19

Update, Samstag (1. Mai), 20 Uhr: Nachdem bekannt wurde, dass sich das Coronavirus auch in sozialen Brennpunkten in NRW stärker ausbreitet, gehen nun mobile Angebote an den Start. Die Idee: Zunächst 1000 Überschüssige Impfdosen von Johnson&Johnson sollen etwa in der Hochhaussiedlung Köln-Chorweiler und dem Kölnberg verimpft werden. Das berichtet die dpa am Samstag unter Berufung auf einen Erlass des Gesundheitsministeriums NRW.

Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker (parteilos) hatte pro Tag bis zu 700 Impfungen für Menschen in ärmeren Stadtteilen angekündigt – falls genügen Impfstoff vorhanden sei. NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) drückte bei dem Pilotprojekt jedoch bereits auf die Bremse: „Zum einen ist der Impfstoff begrenzt und viele besonders vulnerable Bevölkerungsgruppen warten noch auf ihre Impfung.“ Außerdem fehle noch Erfahrung bei diesen mobilen Impfungen, sagte er am Samstag.

Corona in Dortmund: Antifaschisten bekommen nach Neonazi-Demo in Dorstfeld Anzeigen

Update, Samstag (1. Mai), 19.13 Uhr: Nach einer Neonazi-Mahnwache in Dortmund-Dorstfeld schrieb die Polizei mehrere Anzeigen gegen Antifaschisten, die von der Gegendemo kamen. Die 15 Personen sollen nach Angaben der Polizei Dortmund auf dem Weg in die Innenstadt gegen die Coronaschutzverordnung verstoßen haben. Sie bekamen Platzverweise und Anzeigen. Die Demos verliefen ohne besondere Vorkommnisse.

Laut Antifa soll es sich bei der Aktion jedoch um reine Schikane seitens der Polizei gehandelt haben – angeblich aus Rache dafür, dass sie durch die als „Nazi-Kiez“ verschriene Thusneldastraße in Dorstfeld gezogen waren. Hätten die Leute sich in die Bahn gedrängt, wäre die Infektionsgefahr „um ein Vielfaches höher gewesen“, schreibt die Antifa in einem Pressestatement.

Corona im Ruhrgebiet: Post beliefert Anwohner in Duisburg nicht mehr

Update, Samstag (1. Mai), 17.48 Uhr: Die Post beliefert Anwohner einer Sackgasse in Duisburg-Rheinhausen seit Wochen nicht mehr. Der Grund: Sie verhalten sich teil aggressiv und bringen die Paketboten in Gefahr, weil sie keinen Abstand halten und trotz Corona-Pandemie keine Schutzmasken tragen.

Corona in NRW: Dortmund meldet 188 Neuinfektionen und einen Todesfall mit Covid-19

Update, Samstag (1. Mai), 16.25 Uhr: Die Stadt Dortmund meldet heute 188 Neuinfektionen mit dem Coronavirus. Damit sinkt der Inzidenzwert erneut unter die Schwelle von 200. Aktuell liegt er nach Berechnungen der Stadt bei 199,7. Zahlreiche Infektionen konnte das Gesundheitsamt nachverfolgen. Demnach lassen sich 84 Covid-19-Infizierte 38 Familien zuordnen.

Zudem meldet die Stadt einen weiteren Todesfall. Ein Mann mit chronischen Vorerkrankungen starb heute mit einer Covid-19-Infektion. Er wurde 73 Jahre alt. Damit sind in Dortmund bislang insgesamt 350 Menschen mit Corona-Infektion gestorben.

Insbesondere die britische Corona-Variante (B1.1.7) verbreitet sich derzeit in Dortmund. Mit ihr haben sich seit Anfang Februar allein mehr als 3.700 Menschen angesteckt. Die Mutationen aus Südafrika (B1.351; 9 Infizierte) und Brasilien (P1, 3 Infizierte) verbreiten sich derzeit in Dortmund nicht weiter.

Corona in NRW: Inzidenz in Bochum sinkt weiter leicht – Lage in Kliniken weiter angespannt

Update, Samstag (1. Mai), 15.45 Uhr: Die Stadt Bochum meldet am Samstag insgesamt 81 Neuinfektionen mit dem Coronavirus. Damit sinkt der Inzidenzwert weiter leicht. Er liegt aktuell bei 140. Das teilt die Stadt Bochum auf Twitter mit. Insgesamt haben sich somit seit Beginn der Pandemie 14.503 Menschen in Bochum mit Covid-19 infiziert.

Die Lage in den Krankenhäusern in Bochum bleibt jedoch weiter angespannt. Laut dem DIVI-Intensivregister sind aktuell weniger als 10 Prozent der Intensivbetten frei: Nur 16 von 168 Betten stehen noch zur Verfügung. Von den derzeit 25 Covid-19-Patienten in den Kliniken müssen 13 invasiv beatmet werden.

Corona-Pandemie und 1. Mai: Armin Laschet fordert mehr Anerkennung, der DGB Taten

Update, Samstag (1. Mai), 15.35 Uhr: Große Kundgebungen mussten wegen der Corona-Krise in ganz NRW am heutigen „Tag der Arbeit“ ausfallen. Dennoch sprach sich Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) in Düsseldorf für mehr Anerkennung von gesellschaftsrelevanten Berufen aus. „Die, die in prekären Beschäftigungsverhältnissen sind, die, die in den schlecht bezahlten Jobs sind, leisten zum Teil die größte Arbeit, sagte Laschet laut dpa am Samstag bei der zentralen 1.-Mai-Kundgebung des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB).

DGB-Landeschefin Anja Weber forderte von Laschet mehr konkrete Taten, um die Situation von Arbeitnehmern zu verbessern. Die soziale Spaltung in NRW wachse bereits jetzt dramatisch. Jetzt müsse verhindert werden, dass vor allem die Arbeitnehmer durch Kurzarbeit und Arbeitslosigkeit die Lasten der Krise tragen. Auch SPD-Landeschef Thomas Kutschaty betonte, Applaus alleine bedeute noch keinen Respekt für die Arbeit der Leute. „Respekt - das ist guter Lohn, faire Arbeitsbedingungen.“

Intensivstationen in Deutschland: Fast 200 mehr freie Betten als am Freitag

Update, Samstag (1. Mai), 14.57 Uhr: In deutschen Krankenhäusern soll sich die Lage auf den Intensivstationen minimal entspannt haben. Laut Divi-Intensivregister werden aktuell 5.009 Covid-19-Patienten intensivmedizinisch behandelt. Das ist ein Rückgang um 6 Personen im Vergleich zum Vortag. Die Zahl der freien Betten wird mit 3.786 angegeben (194 mehr als am Freitag).

Armin Laschet befürwortet mobile Corona-Impfungen in Kölner „Brennpunkten“

Update, Samstag (1. Mai), 14.34 Uhr: NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) hat sich für die in Köln geplanten bevorzugten Corona-Impfungen von Menschen in sozialen Brennpunkten ausgesprochen. „Inzidenzzahlen sind höher, wo Menschen eng beieinander wohnen“, sagte Laschet am Samstag in Düsseldorf. In Köln gebe es Stadtteile, in denen die Sieben-Tage-Inzidenz bei 500 oder 600 liege.

Mobile Teams wollen in Köln voraussichtlich ab Montag (3. Mai) Montag mit der bevorzugten Impfung von Menschen in Stadtteilen mit hoher Inzidenz beginnen. Betroffen sind unter anderem die Hochhaussiedlungen von Chorweiler und dem Kölnberg.

Corona-Lockerungen in Holland: NRW-Nachbarland verschiebt Maßnahmen vorerst

Update, Samstag (1. Mai), 13.56 Uhr: Im NRW-Nachbarland Holland lag die Sieben-Tage-Inzidenz zuletzt deutlich über einem Wert von 300 und war damit etwa doppelt so hoch wie in Deutschland. Angesichts der hohen Corona-Infektionszahlen wollen die Niederlande weitere geplante Lockerungen vorerst aussetzen. Sie waren für den 11. Mai vorgesehen.

Wie die Nachrichtenagentur ANP berichtet, solle nun geprüft werden, ob sie ab dem 18. Mai möglich sind. Experten hatten die niederländische Regierung demnach auf eine Zunahme der Patientenzahlen in den Krankenhäusern hingewiesen.

Karl Lauterbach verteidigt neue Freiheiten für Corona-Geimpfte

Update, Samstag (1. Mai), 12.47 Uhr: Der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach verteidigt die geplanten Erleichterungen für Geimpfte. „Aus medizinischer Sicht gibt es keinen Grund, Menschen mit dem vollen Corona-Impfungsschutz weiterhin in ihren Freiheiten zu beschränken.“ Insofern sei es vertretbar, für diese Menschen die Ausgangs- und Kontaktbeschränkungen aufzuheben, so Lauterbach gegenüber den Zeitungen der Funke Mediengruppe.

Der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach verteidigt die geplanten Erleichterungen für Geimpfte.

Keine Tagesausflüge von NRW nach Holland: Bürgermeister appellieren an Bürger

Update, Samstag (1. Mai), 12.11 Uhr: Bürgermeister und Landräte der Grenzregion haben an deutsche Bürger appelliert, keine Tagesausflüge in die Niederlande zu unternehmen. „Der Ausflug über die Grenze kommt wieder“, so Uwe Fietzek, Landrat der Grafschaft Bentheim, in einer Mitteilung. „Was wir jetzt brauchen, ist noch etwas Geduld und eine gute Portion gesunden Menschenverstands.“ Am 1. Mai sind im NRW-Nachbarland Holland Geschäfte und Außengastronomie geöffnet.

Erste Erleichterungen für Geimpfte: Ab Montag gelten neue Corona-Regeln

Update, Samstag (1. Mai), 10.50 Uhr: Für Menschen in Nordrhein-Westfalen mit einem vollständigen Corona-Impfschutz gelten ab Montag (3. Mai) erste Erleichterungen. Wer geimpft oder bereits mit dem Virus infiziert gewesen sei, müsse dann etwa im Einzelhandel keinen negativen Schnelltest mehr vorweisen. Gleiches gilt für einen Besuch im Zoo oder beim Friseur. Das teilte die NRW-Landesregierung am Samstag mit.

Auch die Quarantäne für Reisende, die aus Corona-Risikogebieten nach NRW kommen, kann demnach für Geimpfte und bereits Infizierte entfallen. Wichtig: Die Testpflicht entfällt für diejenigen, die seit 14 Tagen einen vollständigen Impfschutz haben oder durch einen mindestens 28 Tage alten positiven PCR-Test nachweisen können, dass sie bereits eine Corona-Infektion überstanden haben.

NRW: RKI meldet am Samstag über 4.300 Corona-Neuinfektionen

Update, Samstag (1. Mai), 9.57 Uhr: In Nordrhein-Westfalen ist die Sieben-Tage-Inzidenz am Samstag laut den aktuellen Daten des RKI ebenfalls weiter gesunken. Während sie am Freitag (30. April) noch einen Wert von 166,8 erreichte, liegt sie nun bei 159,6. Außerdem meldete das RKI 4.357 neue Infektionen mit dem Coronavirus in NRW. Vor vier Wochen waren am Samstag bis 0 Uhr in NRW 3.957 neue Infektionen gemeldet worden.

Coronavirus in Deutschland: Bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz sinkt unter 150

Update, Samstag (1. Mai), 8.26 Uhr: Die Gesundheitsämter haben dem Robert-Koch-Institut (RKI) innerhalb der letzten 24 Stunden 18.935 Corona-Neuinfektionen in Deutschland gemeldet. Am Samstag vor einer Woche lag die Zahl der Neuinfizierten mit 23.392 noch deutlich höher. Auch die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz sinkt weiter. Sie lag am Samstagmorgen laut RKI bei 148,6 (153,4).

Corona in NRW: Wuppertal beendet Maskenpflicht in der Innenstadt

Update, Freitag (30. April), 22.19 Uhr: Weil die Maskenpflicht in der Innenstadt „rechtlich schwer zu begründen sei“ verzichtet die Stadt Wuppertal erst einmal darauf. Denn aktuell gelte nicht mehr die eigene Allgemeinverfügung der Stadt, sondern die Bundesnotbremse. Zwar dürfe man dieses Regeln bei Bedarf strenger regulieren, man müsse aber die Verschärfung begründen. Und darin sieht Krisenstabsleiter Johannes Slawig ein Problem. Denn durch die Regeln der Notbremse bestehe kein erhöhtes Infektionsrisiko, weshalb es rechtlich keine Grundlage für strenge Maßnahmen gebe.

Gegenüber der Westdeutschen Zeitung sagte er aber: „Die Maskenpflicht besteht weiterhin im Umfeld von Geschäften und im ÖPNV.“ Auch sollen die Schilder mit den Hinweisen in den Fußgängerzonen erst einmal hängen bleiben, eine rechtliche Grundlage gebe es aber nicht mehr, ebenso würden die Kontrollen wegfallen. „Wir rufen dazu auf, trotzdem eine Maske zu tragen“, so Slawig.

Corona in NRW: Spahn hofft auf „mehr Normalität“ in Schulen durch Impfung von Jugendlichen

Update, Freitag (30. April), 21.24 Uhr: Wann kehrt in den Schulen von NRW endlich wieder so etwas wie Normalität ein? Seit Monaten herrscht an Grund- und weiterführenden Schulen Ausnahmezustand. Doch eine schnelle Zulassung des Corona-Impfstoffs von Biontech und Pfizer für Kinder im Alter ab zwölf Jahren könnte das ändern, hofft jetzt auch Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU).

Sofern eine Zulassung durch die Europäische Arzneimittelbehörde (EMA) erfolge, könnten Schüler und Studenten in den Sommerferien geimpft werden, sagte Spahn am Freitag (30. April) in Hamburg beim Besuch eines Impfzentrums. Dann könne es in Schulen „nach den Sommerferien auch anders, mit mehr Normalität wieder losgehen“.

Das Mainzer Pharmaunternehmen Biontech hat am Freitag die Zulassung ihres Corona-Impfstoffs für Jugendliche im Alter zwischen zwölf und 15 Jahren beantragt. Nach klinischen Studien habe sich eine 100-prozentige Wirksamkeit gezeigt, heißt es vom Unternehmen.

Zugleich warnte Jens Spahn in der allgemeinen Debatte um die im Juni bevorstehende Aufhebung der Impfpriorisierung in Deutschland vor zu hohen Erwartungen. „Das heißt noch nicht, dass dann alle im Juni geimpft werden können.“ Es werde auch weiterhin Wartezeiten geben. „Wir werden bis in den Sommer hinein brauchen, um alle zu impfen“, betonte der Minister.

Corona-Pandemie am 1. Mai: Bollerwagen-Verbot und wichtiger Appell

Update, Freitag (30. April), 20.53 Uhr: Normalerweise ziehen am 1. Mai Gruppen mit dem Bollerwagen umher, Maifeste gefeiert oder Bäumchen aufgestellt – nicht so in diesem Jahr. Die Corona-Pandemie macht mit Kontaktbeschränkung, Partyverbot und Ausgangssperre den 1. Mai-Ausflügen zum zweiten Mal in Folge einen Strich durch die Rechnung. So zumindest die Theorie.

Die Krisenstäbe und Ordnungsbehörden der Kommunen in NRW richten daher den Appell an die Bürger, dass die Corona-Maßnahmen auch am Maifeiertag gelten. In Hamm, wo die Inzidenz aktuell bei 300 liegt, hat man sogar ein „Bollerwagen- und Musik-Verbot“ auf öffentlichen Plätzen, Parks und Wegen mit in den geltenden Corona-Regelkatalog aufgenommen. Nur Eltern mit Kindern dürfen einen Bollerwagen am Samstag (1. Mai) mit sich ziehen.

Die Stadt Köln appelliert an Verliebte, die Maibäumchen vor 21 Uhr oder nach 5 Uhr morgens – also außerhalb der Ausgangssperre aufzustellen. Im Kreis Borken weist man darauf hin, dass Polizei und Ordnungsämter unterwegs seien, um Kontaktbeschränkungen und Verstöße gegen die Coronaschutzmaßnahmen zu kontrollieren.

Corona-Impfung: Essen startet mobile Impfaktion für Obdachlose

Update, Freitag (30. April), 19.30 Uhr: Während Köln ab kommender Woche mit mobilen Impfteams in sozial schwächeren Wohnvierteln für eine höhere Impfquote sorgen will, startet Essen ab Montag (3. Mai) eine mobile Impfaktion für rund 700 Wohnungslose und 400 Flüchtlinge aus Asylunterkünften der Stadt. Die Impfungen sollen gemeinsam mit der Wohlfahrtspflege organisiert und durchgeführt werden, teilte eine Sprecherin der Stadt gegenüber der Deutschen Presseagentur (dpa) mit.

Außerdem wolle man verstärkt auf Aufklärung setzen und in verschiedenen Sprachen über Mythen rund um das Thema Impfung aufklären. Um Obdachlose gegen Corona zu impfen, hat NRW das Vakzin von Johnson & Johnson bestellt. Der Vorteil: Die Impfung muss nur einmal verabreicht werden.

Corona: Modellkommune mit ersten Lockerungen – aber ohne Gastronomie

Update, Freitag (30. April), 19.00 Uhr: Im Kreis Coesfeld in NRW liegt die 7-Tage-Inzidenz seit mehreren Tagen unter 100 (84,8 Stand 30. April), weshalb dort das Modellprojekt mit ersten Öffnungsschritten starten kann. Einige Kommunen im Kreis hatten bereits angekündigt, ab Montag Fitnessstudios, Kulturinstitutionen oder Freibäder wieder öffnen zu wollen.

Weiter außen vor, bleibt allerdings die Gastronomie. Wie der Kreis am Freitag in einer Mitteilung bekannt gab, habe man sich dazu entschieden, den Außenbereich der Gastronomie noch nicht öffnen zu wollen. „Aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Die Rahmenbedingungen, unter denen eine Öffnung einiger Außengastronomiebereiche möglich ist, müssen aber noch mit weiteren Akteuren abgestimmt werden“, heißt es weiter in der Mitteilung.

Lolli-Corona-Test: Nicht für alle Kitas in NRW

Update, Freitag (30. April), 18.39 Uhr: Das NRW-Schulministerium hatte ursprünglich angekündigt, bis Mitte Mai sogenannte Lolli-Tests an Grund- und Förderschulen anbieten zu wollen. Dabei solle es auch bleiben. Kitas allerdings müssen leer ausgehen, wie Joachim Stamp, Familienminister in NRW, mitteilte. Das sei „objektiv unmöglich“ und logistisch nicht machbar, so der FDP-Politiker.

Es gehe dabei um rund 10.500 Kitas in NRW in unterschiedlicher Trägerschaft plus rund 20.000 Tageseltern. Das sei nicht zu schaffen, sagte Stamp. Auch, weil die Logistik und die Labor-Kapazitäten nicht überall gleichermaßen zur Verfügung stehen würden. Bei den Schulen müssten nur 3700 Standorte mit den PCR-Tests versorgt werden. In Essen im Ruhrgebiet will die wesentlich angenehmeren Corona-Tests schon bald an den Schulen einsetzen.

Corona: Köln impft ab Montag in Problemvierteln

Update, Freitag (30. April), 18.07 Uhr: Bereits Anfang der Woche hatte die Stadt Köln einen Antrag beim Land eingereicht, mit mobilen Impf-Teams in sozial benachteiligten Stadtvierteln gegen Corona impfen zu wollen. NRW-Ministerpräsident Armin Laschet hatte sich am Mittwoch (28. April) positiv zu dem Vorhaben geäußert. Köln hofft daher, dass das NRW-Gesundheitsministerium der Stadt täglich bis zu 750 Impfdosen zur Verfügung stellt, um das Vorhaben umzusetzen.

Sollten die Vakzine am Montag eintreffen, will die Stadt den Versuch starten, mit mobilen Impfteams, die extrem hohen Infektionszahlen in sozial benachteiligten Stadtvierteln einzudämmen. Oberbürgermeisterin Henriette Reker rechtfertigte die Ausnahme mit der hohen Gesundheitsgefahr, die in den Vierteln herrsche. Letztendlich würde das auch der gesamten Stadtgesellschaft nutzen, so Reker.

Corona: Zwei-Milliarden-Paket für Kinder und Jugendliche beschlossen

Update, Freitag (30. April), 17.34 Uhr: Das Kinder und Jugendliche besonders unter der Corona-Pandemie leiden, ist eindeutig. Schulen und Kitas sind geschlossen, Sport- und Freizeitangebote ebenso. Die große Koalition hat sich nun auf ein Corona-Aufholprogramm für Kinder und Jugendliche geeinigt und will dafür zwei Milliarden Euro investieren. Darüber berichtete das Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND).

Mit dem Nachhilfe- und Sozialprogramm sollen Langzeitfolgen der Pandemie abgemildert und Förderprogramme für Schüler auf den Weg gebracht werden. Dazu gehören unter anderem Sprachförderungen an Kitas, Einmalzahlung von 100 Euro für Kinder aus Familien mit geringem Einkommen für Ferien-, Sport- und Freizeitaktivitäten. Ebenso sollen Vereine bezuschusst werden. Wann die Zahlungen übermittelt werden und die Förderprogramme starten sollen, ist noch nicht bekannt.

Corona in Köln: NRW-Stadt bleibt bei Ausgangssperre ab 21 Uhr

Update, Freitag (30. April), 16.45 Uhr: Die bundesweite Notbremse sieht Ausgangssperren ab 22 Uhr vor. In Köln hat man sich jedoch dazu entschieden, die Regelung für die Stadt zu verschärfen beziehungsweise sie dabei zu belassen. Bereits vor dem bundesweiten Entschluss hatte Köln eine Ausgangsbeschränkung zwischen 21 und 5 Uhr verhängt. Aufgrund der hohen Inzidenz in der Rhein-Stadt habe man im Krisenstab heute beschlossen es bei der strengeren Maßnahme zu belassen. Die Regel gilt vorerst bis zum 17. Mai, die Bundesnotbremse bis zum 30. Juni.

Corona-Impfkampagne in NRW: So geht es im Ruhrgebiet voran

Update, Freitag (30. April), 16.13 Uhr: Die Kassenärztliche Vereinigung (KVWL) in NRW dokumentiert den täglichen Impfvorschritt im Bundesland und schlüsselt diesen nach Städten und Kreisen auf. Aus den aktuellen Daten geht hervor, dass in Dortmund bislang 31.908 Erstimpfungen in Arztpraxen und 97.255 in Impfzentren durchgeführt wurden. Zum Vergleich: 

StädteErstimpfung ImpfzentrumZweitimpfung ImpfzentrumErstimpfung ArztpraxisZweitimpfung Arztpraxis
Dortmund97.25522.03431.908687
Bochum67.53713.65920.005208
Gelsenkirchen43.41011.65014.105349
Herne29.4417.32910.505162
Hagen49.74110.2778.315140
Kreis Recklinghausen86.32623.86246.784607
Kreis Unna52.39016.63525.661352

In den hier aufgelisteten Daten werden nicht die Anzahl der Impfungen aufgeführt, die von mobilen Impfteams beispielsweise in Altenheimen oder Pflegeeinrichtungen vorgenommen werden. Corona-Vakzine, die in Krankenhäusern verimpft werden, werden von der KVWL nicht erfasst.

Dennoch zeigt die Übersicht deutlich: In Sachen Erstimpfung im Impfzentrum hat Dortmund die Nase vorn. Bemerkenswert ist, wie viele Impfungen in Arztpraxen im Kreis Recklinghausen durchgeführt wurden. Hier ist man aber auch regelrecht erstaunt, wie niedrig die Ausfallquote der Impftermine ist, sagt Patrick Hundt, Leiter des Impfzentrums im Kreis Recklinghausen.

Corona-Impfung für Kinder und Jugendliche: Stiko gibt Einschätzung

Update, Freitag (30. April), 15.45 Uhr: Nachdem Biontech die Impfstoffzulassung für Kinder heute beantragt hat, äußerte sich Thomas Mertens, Vorsitzender der Ständigen Impfkommission (Stiko) dazu. Er sieht gute Chancen, dass eine Corona-Impfung für Kinder und Jugendliche ab September möglich ist – allerdings nur für Kinder ab 12 Jahren, bei Jüngeren zeigte er sich noch skeptisch. 

Thomas Mertens, Vorsitzender der Ständigen Impfkommission (Stiko).

Corona: Inzidenz in Dortmund sprengt wieder 200er-Marke

Update, Freitag (30. April), 15.15 Uhr: Es war nur ein kurzes „Aufatmen“ oder Hoffen in Dortmund, als die Inzidenz in den letzten beiden Tagen unter 200 sank. Doch der Trend scheint nicht anzuhalten. Wie die Stadt Dortmund mitteilte, kamen heute 171 Neuinfektionen dazu. Damit liegt die 7-Tage-Inzidenz nach Berechnungen der Stadt bei 203,1.

Außerdem muss Dortmund bedauerlicherweise einen weiteren Todesfall verzeichnen. Ein 77 Jahre alter Mann starb am Donnerstag (29. April) ursächlich an Covid-19. Er lebte in einem Seniorenheim und wurde in den vergangenen zwei Wochen im Krankenhaus behandelt. Die Zahl der Todesfälle liegt damit bei 237. 112 weitere Personen waren zwar mit dem Virus infiziert, starben aber aufgrund anderer Ursachen.

Die Situation in den Dortmunder Krankenhäusern ist ebenfalls weiter angespannt. Die Zahlen der Corona-Patienten, die stationär behandelt werden müssen, bleiben auf einem konstanten Niveau. Aktuell werden 150 Personen im Krankenhaus behandelt, davon 40 auf der Intensivstation.

Corona in NRW: Nach Düsseldorfer Rheinkirmes jetzt auch Crange abgesagt

Update, Freitag (30. April), 15.00 Uhr: Nachdem bereits zu Beginn der Woche die Düsseldorfer Rheinkirmes abgesagt wurde, nun die nächste schlechte Nachricht für alle Kirmes-Fans: Auch die Stadt Herne hat die Cranger Kirmes 2021 aufgrund der Corona-Pandemie abgesagt. Ebenso wie in Düsseldorf war es für die Veranstalter des größten Volksfestes in NRW ein zu hohes Risiko unter den Bedingungen der aktuellen Corona-Notbremse zu planen. Bislang gebe es auch keine Alternativplanung, so Hernes Bürgermeister Frank Dudda.

Corona-Impfstoff für Kinder: Biontech/Pfizer haben Zulassung beantragt

Update, Freitag (30. April), 13.50 Uhr: Der deutsche Impfstoffhersteller Biontech und sein US-Partner Pfizer haben nach eigenen Angaben bei der Zulassungsbehörde Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) die Zulassung ihres Corona-Vakzins für Kinder im Alter von 12 bis 15 Jahren beantragt. Sobald die EMA die Änderung genehmige, werde die angepasste bedingte Zulassung in allen 27 Mitgliedsstaaten der EU gültig sein. Das berichtet die Deutsche Presse-Agentur (dpa).

Alle News zum Coronavirus vor Freitag (30. April) 13.50 Uhr gibt es in unserem alten Live-Ticker auf RUHR24.

Rubriklistenbild: © Bernd Thissen/dpa

Mehr zum Thema