News zur Corona-Pandemie im Live-Ticker

Corona in NRW: Gesundheitsministerium befürchtet Ansturm auf die Städte +++ Robert-Koch-Institut meldet erneut zahlreiche Neuinfektionen

Die Coronavirus-Pandemie hat Deutschland und NRW immer noch im Griff. Die Zahl der Neuinfektionen ist stetig hoch. Die vorhandenen Maßnahmen könnten rund um die Feiertage wieder verschärft werden.

  • NRW befindet sich weiterhin im Corona-Lockdown. Einige Kreise und Städte übersteigen den Inzidenzwert von 200 deutlich.
  • Bund und Länder haben sich auf eine Verlängerung des Lockdowns bis zum 10. Januar geeinigt. Wann dieser in Kraft treten soll, wird aktuell diskutiert.
  • Im Live-Ticker haben wir die wichtigsten News zu neuen Regeln, aktuellen Fallzahlen und weiteren Entwicklungen rund um die Covid-19-Pandemie.

Dieser Live-Ticker zu Corona in NRW wird nicht mehr weitergeführt - hier geht es zum aktuellen Live-Ticker zur Coronavirus-Pandemie in Deutschland.

Update, Samstag (12. Dezember), 8.45 Uhr: Das Robert-Koch-Institut (RKI) meldet (Stand 11. Dezember, 0 Uhr) 28.438 Infektionen. 496 Menschen sind am Coronavirus verstorben. Aktuell hat Deutschland eine Inzidenz von 163,8 (Fälle auf 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen).

Das Bundesland NRW meldet insgesamt 5.468 Neuinfektionen mit dem Coronavirus und hat eine Inzidenz von 159,1.

Update, Samstag (12. Dezember), 8.30 Uhr: Heute rechnen die NRW-robmit einem Ansturm. Armin Laschet (CDU) kündigte am Freitag (11. Dezember) einen harten Lockdown an - inklusive Geschäftsschließungen. Das dürfte am heutigen Samstag viele Menschen dazu bringen, sich auf die Suche nach einem Weihnachtsgeschenk zu machen.

Coronavirus in NRW: Baldiger Lockdown - Ansturm auf die Innenstädte befürchtet

Das NRW-Gesundheitsministerium hatte angekündigt, verstärkt zu kontrollieren und appelliert an die Bevölkerung, sich an die Regeln zu halten. Der Einzelhandel, so NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann dürfe kein zusätzlicher Infektionsbeschleuniger sein.

Coronavirus: SPD fordert Rücktritt von Yvonne Gebauer

Update, Freitag (11. Dezember), 23.00 Uhr: Bis zuletzt hatte die NRW-Schulministerin Yvonne Gebauer vehement am Präsenzunterricht festgehalten. Sie gab Sätze von sich, dass es mit ihr nur Präsenzunterricht gebe. Doch nun kommt doch alles anderes und ab Montag wird in NRW genau diese Form des Unterrichts überraschend ausgesetzt.

Für die SPD in NRW ist das ein Grund nun den Rücktritt von Gebauer zu fordern.  Es brauche einen personellen Neustart in der Schulpolitik des Landes NRW, erklärten Eva-Maria Voigt-Küppers, stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende, und Jochen Ott, schulpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion.

Die SPD fordert die NRW-Schulministerin Gebauer nach ihrer Schulpolitik in der Corona-Pandemie zum Rücktritt auf.

Gebauer habe das Vertrauen, das es zur Bewältigung der Corona-Krise brauche, nachhaltig beschädigt. Die vergangenen Wochen und Monate hätten in der Schulpolitik für Chaos, Verwirrung und Verunsicherung gesorgt. „Die heutige Schulmail, die die Schulen wieder nach Schulschluss erreicht hat, bringt das Fass zum Überlaufen,“ heißt es vonseiten der SPD. Es bleibt abzuwarten wie die FDP-Poltikerin darauf reagiert.

Coronavirus: Laschet verteidigt Entscheidung zum Teil-Lockdown

Update, Freitag (11. Dezember), 22.10 Uhr: Der Beschluss des Teil-Lockdowns war vor einigen Wochen bereits bei einigen Bürgern und Wissenschaftlern auf Unverständnis gestoßen. Sie hielten die Regeln für zu schwach und ineffektiv, um die Corona-Pandemie einzudämmen. Nun, nachdem die meisten Politiker umschwenken und doch einen harten Lockdown wollen, wird Kritik laut, man hätte die härteren Maßnahmen schon vor Wochen umsetzen können.

Doch NRW-Ministerpräsident Armin Laschet verteidigt die Entscheidung, es zunächst mit einem Teil-Lockdown versucht zu haben, So sagte er in einem Interview gegenüber RTL und ntv: „Natürlich haben viele Wissenschaftler immer mal wieder etwas gesagt, aber ich kenne keinen, der uns vor acht Wochen gesagt hätte, macht jetzt einen totalen Lockdown.“

Und weiter: „Die Einschätzung, dass der Teil-Lockdown ausreicht, die hat sich leider nicht bewahrheitet.“ Nun sei deshalb ein harter Lockdown erforderlich - „am besten schon morgen“, so Laschet.

Coronavirus in Deutschland: Entscheidung über Lockdown auf Sonntag gelegt

Update, Freitag (11. Dezember), 21.45 Uhr: Nachdem sich Bund und Länder am Freitag noch uneinig waren, ob man am Samstag oder erst am Sonntag über einen Lockdown-Beschluss diskutieren wolle, steht am Abend nun dennoch ein Termin fest: Bund und Länder wollen am Sonntagvormittag über weitere Maßnahmen in der Corona-Pandemie beraten.

Um 10 Uhr wollen sich Angela Merkel und die Ministerpräsidenten in einer digitalen Schaltkonferenz zusammen tun, um über verschärfte Lockdown-Maßnahmen zu diskutieren. Vorangehende Beratungen am Samstag seien allerdings weiterhin sehr wahrscheinlich, da man die Sitzung am Sonntag möglichst kurzweilig halten wolle.

Merkel berät sich am Sonntag mit den Ministerpräsidenten per Video-Konferenz.

NRW: Corona-Impfzentren auf der Zielgeraden

Update, Freitag (11. Dezember), 20.45 Uhr: Insgesamt 53 Corona-Impfzentren soll es in NRW geben - und die sollen bis zum 15. Dezember betriebsbereit eingerichtet sein. So lautete die Anweisung des Landes NRW an die Kreise und Städte. Und in vielen Impfzentren scheint es bereits gut auszusehen.

So wird unter anderem in Bochum und in Essen am Wochenende ein Testlauf durchgeführt. Es soll jeweils geprüft werden, ob die geplanten Abläufe reibungslos funktionieren und sich als praktikabel erweisen. In Essen sollen später bis zu 2400 Menschen pro Tag geimpft werden, die Zahl in Bochum ist noch nicht klar.

In Herne laufen die Vorbereitungen für ein Corona-Impfzentrum. Hier zu sehen eine „Impfstraße“ in der Messe Husum.

Coronavirus in NRW: Erste Kreise mit Ausgangsbeschränkung

Update, Freitag (11. Dezember), 19.45 Uhr: NRW hatte sich lange gegen Ausgangssperren, wie sie unter anderem in Baden-Württemberg aktuell gelten, geweigert. Nun gehen die ersten Landkreise in NRW einen Alleingang und verhängen eine Ausgangsbeschränkung.

So zum Beispiel der Kreis Lippe. Hier liegt die Inzidenz aktuell bei 311, weshalb der Kreis bei der Landesregierung NRW strengere Maßnahmen eingefordert hatte. Diese wurden nun auch genehmigt. Damit treten die Maßnahmen ab Samstag, 0 Uhr in Kraft und gelten so lange, bis die 7-Tage-Inzidenz wieder unter 200 gefallen ist.

Coronavirus in NRW: Ausgangssperre im Kreis Lippe und Düren

Das bedeutet, dass es unter anderem eine Ausgangsbeschränkung zwischen 22 und 6 Uhr gilt. In dieser Zeit dürfen die Menschen ihr Zuhause nur begründet verlassen. Dazu zählt der Weg zur Schule, zur Arbeit oder zum Arzt, Hilfsbedürftige dürfen unterstützt werden. Auch Gassigehen mit dem Hund bleibt erlaubt. Der Alkoholkonsum im Freien ist untersagt. In der Nacht auf Neujahr gilt eine Ausgangsbeschränkung von 3.00 bis 6.00 Uhr.

Auch im Kreis Düren in NRW wird es ab Samstag von 21 bis 5 Uhr eine nächtliche Ausgangsbeschränkung geben. Hier war die Inzidenz ebenfalls über 200 gestiegen. Ob weitere Landkreise in NRW nachziehen und sich eine Ausgangssperre vom Land wünschen bleibt abzuwarten. In Minden-Lübbecke hatte man es bereits versucht, hier war der Antrag vom Landesgesundheitsministerium zunächst abgelehnt worden.

Coronavirus in Deutschland: Lauterbach fordert Ausgangssperre an Silvester

Update, Freitag (11. Dezember), 19.20 Uhr: „Es gibt dieses Silvester nichts zu feiern“, so der SPD-Gesundheitspolitiker Karl Lauterbach gegenüber der Bild. Deshalb fordert er eine bundesweite Ausgangssperre am 31. Dezember - unter anderem auch, um Krankenhäuser und Ordnungsbehörden zu entlasten.

Neben einem Böllerverbot halte er es für sinnvoll, dass es zum Beispiel eine Ausgangssperre ab 20 Uhr gebe. Er orientiert sich bei seiner Forderung an Frankreich: „Ich finde eine Ausgangssperre, zum Beispiel ab 20 Uhr wie in Frankreich, richtig und sinnvoll, um die Infektionszahlen zu senken.“

Nach Querdenken-Demo: Corona-Skeptiker auf Intensivstation

Update, Freitag (11. Dezember), 18.50 Uhr: Die Querdenken-Demonstration in Leipzig Anfang November hatte deutschlandweit für Aufsehen gesorgt. Gründe dafür gab es viele: So wurde die Zahl der erlaubten Demonstranten von 16.000 Personen überschritten, es gab zahlreiche Verstöße gegen die aktuelle Coronaschutzverordnung und das Verhalten der Polizei stand in der Kritik.

Nun, einige Wochen später, wurde bekannt, dass sich einer der Mitorganisatoren offenbar mit Corona infizierte. Wie die Leipziger Volkszeitung berichtete, soll der Mann nach Angaben von Christoph Josten, Direktor der Leipziger Uniklinik, acht Tage nach der Demonstration auf der Intensivstation behandelt worden sein. Er musste unter anderem aufgrund der Corona-Infektion künstlich beatmet werden.

Reul für Corona-frühe Impfung von Polizei und Feuerwehr

Update, Freitag (11. Dezember), 18.30 Uhr: Bislang hieß es im allgemeinen Fahrplan für die Corona-Impfung, dass zuerst ältere Menschen, Risikogruppen und Mitarbeiter im Gesundheitswesen geimpft werden sollen. Nun hat sich NRW-Innenminister Herbert Reul dafür ausgesprochen, dass bei den anstehenden Impfungen gegen das Coronavirus, Polizei und Rettungskräfte eine höhere Priorität bekommen.

Reul halte eine frühe Impfung für wichtig, weil auch die Polizei in ständigem und engem Kontakt mit vielen Menschen stehe. Mit dieser Meinung war er nicht alleine. Auch die anderen Innenminister hätten sich bei der heutigen Konferenz dafür ausgesprochen. Außerdem habe man besprochen, dass die Polizei bei der anstehenden Massenimpfung für die Sicherung des Impfstoffs und den Transport zuständig sein solle.

Innenminister Herbert Reul sprach sich für eine frühe Corona-Impfung von Polizei und Einsatzkräften aus.

Coronavirus: Fällt die Lockdown-Entscheidung schon am Samstag?

Update, Freitag (11. Dezember), 18.10 Uhr: Nach und nach haben sich alle Ministerpräsidenten zu einem Lockdown noch vor Weihnachten geäußert. Und es sieht ganz danach aus als wären sie sich diesmal - bis auf wenige Ausnahmen - einig. Die meisten, darunter auch Armin Laschet und Markus Söder, fordern „schnellstmöglich“ strengere Maßnahmen.

Abgestimmt werden sollen die Maßnahmen noch an diesem Wochenende. Ob es jedoch am Samstag oder am Sonntag zu einem Treffen zwischen Bund und Länder kommt, steht aktuell noch nicht fest. Wie das Redaktionsnetzwerk Deutschland allerdings berichtet, sei aus Bundesländer-Kreisen zu hören, dass man sich bereits am Samstag treffen wolle, um über einen verschärften Lockdown zu beraten.

Im Bundestag hingegen plädiere man eher für eine schnelle Sitzung am Sonntag, die maximal eine Stunde dauern soll. Um das digitale Treffen am Sonntag möglichst kurz zu halten, wolle man vorab über einen Beschluss im Umlaufverfahren abstimmen. Unklar sei noch, es bereits am Samstag zu einer Einigung auf einen solchen Beschluss kommt, oder ob man bis Sonntag verhandeln müsse. Denkbar wäre demnach auch eine Entscheidung am späten Samstagabend.

Coronavirus im Ruhrgebiet: Steigende Zahl der Todesfälle

Update, Freitag (11. Dezember), 17.45 Uhr: Traurige Nachrichten aus Essen. Wie die Stadt am Nachmittag bekannt gab, sind seit gestern sieben neue Todesfälle im Zusammenhang mit einer Coronavirus-Infektion hinzugekommen. So sind gestern eine 86-jährige Frau, ein 78-jähriger Mann sowie ein 56-Jähriger mit Vorerkrankungen in Essen verstorben.

Am heutigen Freitag starben eine 90-Jährige, ein 84-Jähriger, eine 62-jährige Essenerin sowie eine 100-jährige Essenerin aufgrund von Corona. Damit liegt die Zahl der Todesfälle am Abend in Essen bei 149.

Corona-Pandemie in Bochum: Inzidenz-Wert sinkt

Update, Freitag (11. Dezember), 17.30 Uhr: Auch die Stadt Bochum muss einen leichten Anstieg der aktuellen Fallzahlen mit dem Coronavirus vermelden. Dennoch geht die 7-Tage-Inzidenz leicht zurück. Sie liegt voraussichtlich bei 150,2. Den verbindlichen Wert teilt das Robert Koch-Institut gegen 0.00 Uhr heute Nacht mit.

Dennoch gibt es ein weiteres Todesopfer in Folge einer Covid-19-Erkrankung in Bochum. Damit sind bislang 55 Menschen an oder in Verbindung mit einer Corona-Infektion gestorben.

Corona: Jens Spahn plädiert für frühen Lockdown

Update, Freitag (11. Dezember), 17.00 Uhr: Bundesgesundheitsminister Jens Spahn und Bayerns Ministerpräsident Markus Söder hatten heute einen gemeinsamen Termin im künftigen Corona-Impfzentrum in Nürnberg. Beide Politiker sprachen sich bei dem Treffen für einen harten Lockdown noch vor Weihnachten aus.

So sagte der CSU-Politiker Markus Söder: „Wir müssen handeln und zwar so schnell wie möglich“. Und weiter: „Ein Tag weniger verschlechtert nicht die Lebensqualität, er kann aber helfen.“ Der Meinung schloss sich auch Jens Spahn an und sprach sich für bundesweite Maßnahmen aus.

„Wir könnten uns nicht verzeihen, wenn dieses Weihnachten vor allem ein Fest für das Virus würde.“ Das Virus nehme auch „nur bedingt Rücksicht darauf, ob wir alle schon unsere Weihnachtseinkäufe fertig haben oder nicht.“ Deshalb will er den Lockdown lieber früher als später, wie bei seiner Rede in Nürnberg deutlich wurde. Der Bundesgesundheitsminister bezog sich dabei auf die hohe Zahl der Todesfälle sowie auf die steigende Tendenz der Neuinfektionen.

Coronavirus in Herne: Stadt bereitet Sonderregelungen vor

Update, Freitag (11. Dezember), 16.40 Uhr: Aufgrund der aktuellen Lage hat auch der Krisenstab der Stadt Herne heute getagt und sich zur aktuellen Corona-Lage beraten. Es wurden folgende Maßnahmen beschlossen:

  • Für Besucher von Senioreneinrichtungen soll eine Pflicht zum Tragen von FFP2-Masken gelten. Diese Masken werden jedoch nicht von den Einrichtungen gestellt.
  • Personal von Senioreneinrichtungen sind verpflichtend zweimal wöchentlich ein Schnelltest durchzuführen.
  • Außerdem schließt sich die Stadt Herne dem allgemeinen Beschluss des Landes NRW an, den Präsenzunterricht an den Schulen ab Montag zu beenden. Die weitere Umsetzung erfolgt von den Schulen selbst

Noch sind die Beschlüsse der Stadt Herne nicht gültig. Sie werden noch mit dem Land NRW abgestimmt.

Coronavirus in NRW: Kita-Betrieb wird auf Minimum reduziert

Update, Freitag (11. Dezember), 16.25 Uhr: Die Meldungen überschlagen sich. Aufgrund der anhaltend hohen beziehungsweise sogar steigenden Infektionszahlen reagieren nach und nach die einzelnen Bundesländer. Nachdem bereits heute Morgen der Präsenzunterricht für Schüler in NRW beendet wurde, zieht nun das NRW-Familienministerium bei den Kitas nach.

Wie aus einem Schreiben hervorgeht, das heute an alle Einrichtungen rausging, soll der Betrieb der Kitas in NRW auf ein „Minimum reduziert“ werden. Wie auch die Schulen bleiben die Einrichtungen zwar geöffnet und die Betreuungsangebote erhalten, die Eltern sind jedoch aufgefordert, ihre Kinder nur in dringenden Fällen in die Kita zu bringen. Die Maßnahme gilt ab Montag (14. Dezember) bis 10. Januar.

Coronavirus in Dortmund: Konsequent hohe Infektionszahlen und Todesfälle

Update, Freitag (11. Dezember), 15.45 Uhr: Auch die Zahlen in Dortmund unterscheiden sich nicht wesentlich von denen in NRW und Deutschland. Auch hier sind sie kontinuierlich hoch, Tendenz steigend. Wie die Stadt Dortmund heute verkündigte kamen 213 positive Testergebnisse seit gestern neu hinzu.

Damit liegt der Inzidenz-Wert voraussichtlich bei 186,3. Im Vergleich: Anfang Dezember lag er bei rund 170 und es kamen täglich etwa 100 Neuinfektionen hinzu. Das zeigt auch, dass die Zahlen in Dortmund ebenfalls leicht ansteigen.

Außerdem muss die Stadt Dortmund die traurige Nachricht vermelden, dass drei weitere Todesfälle in Zusammenhang mit der Coronavirus hinzugekommen sind. Es handelt sich um drei Frauen im Alter von 82 bis 87 Jahren. Zwei der Verstorbenen sind ursächlich an Covid-19 und eine begleitend an dem neuartigen Erreger gestorben.

Insgesamt werden in Dortmund aktuell 140 Corona-Patienten im Krankenhaus behandelt, davon 32 intensivmedizinisch. 21 Personen müssen beatmet werden.

Coronavirus: Verstärkte Kontrollen in den NRW-Innenstädten

Update, Freitag (11. Dezember), 15.11 Uhr: NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) appelliert, gerade bei den Weihnachtseinkäufen die Corona-Schutzregeln einzuhalten. „In den kommenden Tagen müssen wir gemeinsam alles dafür tun, dass der Einzelhandel nicht zu einem zusätzlichen Infektionsbeschleuniger wird“, so Laumann. „Daher sind alle Bürgerinnen und Bürger aufgerufen, sich an die bekannten Infektionsschutzregeln zu halten und die Einkäufe so gut wie möglich zeitlich zu entzerren.“

Geschäftsinhaber müssen, die Anzahl der Kunden in ihren Läden begrenzen. Derzeit ist eine Person je 10 Quadratmeter Verkaufsfläche erlaubt. Die Landesregierung will dazu verstärkte Kontrollen durchführen.

Corona: Düren in NRW hat bereits einen harten Lockdown

Update, Freitag (11. Dezember), 14.57 Uhr: Während sich ein bundesweiter, harter Lockdown immer mehr abzeichnet, gibt es im Kreis Düren bereits härtere Maßnahmen. So greift ab Samstag eine Ausgangsbeschränkung zwischen 21 und 5 Uhr. Der Sieben-Tage-Inzidenzwert für das Gebiet ist wieder auf über 200 gestiegen.

Während der nächtlichen Ausgangssperre soll die Wohnung nur noch bei triftigen Gründen verlassen werden dürfen: Beruf, Gesundheit, Lebensmitteleinkauf.

NRW: Intensivmediziner fordern weitere Corona-Maßnahmen

Update, Freitag (11. Dezember), 14.36 Uhr: Die deutsche interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (Divi) fordert rasche Entscheidungen für weitere Corona-Beschränkungen. Jeder weitere Tag ohne durchgreifende und nachhaltige Lockdown-Maßnahmen koste Menschenleben, so der Präsident der Vereinigung, Uwe Janssens.

Selbst ein sofortiger Lockdown würde die Zahlen erst in zwei bis drei Wochen deutlich sinken lassen. „Ein Zögern und Warten auf Weihnachten ist schier unverantwortlich“, so Janssens laut dem WDR. Die Belastungen auf den Intensivstationen hätten ein Ausmaß angenommen, das nicht mehr lange von Pflegern und Ärzten gestemmt werden könne.

Coronavirus in NRW: Spahn rechnet mit Impfstart für Großteil der Bevölkerung ab Mitte 2021

Update, Freitag (11. Dezember), 13.21 Uhr: Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat bei dem Besuch eines bayerischen Impfzentrums erneut über einen möglichen Starttermin für Corona-Impfungen in ganz Deutschland gesprochen. Während schon Anfang Januar 2021 damit begonnen werden soll, Risikogruppen zu Impfen, muss sich der Rest der Bevölkerung noch gedulden.

Spahn erwarte nach gegenwärtigem Stand, dass ein breites Impfangebot für Nicht-Risikogruppen erst ab dem dritten Quartal 2021 zur Verfügung stehen werde. Das sei aber lediglich der gegenwärtige Stand, betonte der Gesundheitsminister.

Corona in NRW: Laschet will schnellen Lockdown – Lockerungen über Weihnachten zurückgenommen

Update, Freitag (11. Dezember), 11.39 Uhr: NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) hat am Freitag (11. Dezember) Stellung zu den hohen Neu-Infektionszahlen der vergangenen Tage bezogen. Laschet gab an, sich bei der kommenden Konferenz der Ministerpräsidenten für einen harten und schnell durchgeführten Lockdown einzusetzen.

„Der Lockdown muss schnellstmöglich kommen“, gab Laschet an, der Handel soll „schnellstmöglich“ und noch vor Weihnachten bis mindestens 10. Januar dicht gemacht werden. Gleichzeitig wünscht sich der NRW-Ministerpräsident jedoch eine gemeinsame Lösung für alle Bundesländer. Die Entscheidung über eine Schließung der Geschäfte soll in der Konferenz mit Angela Merkel fallen.

Corona in NRW: Laschet verkündet Aussetzen des Präsenzunterrichts an Schulen

Für NRW gibt es jedoch auch bereits vor der Ministerpräsidenten-Konferenz ab Montag (14. Dezember) neue Regeln: Um die Infektionszahlen zu senken, werde ab kommenden Montag (14. Dezember) der Präsenzunterricht an den Schulen in NRW ausgesetzt.

Schüler der unteren Klassen können dann von zu Hause aus unterrichtet werden, wenn ihre Eltern das wollen. Schüler ab Klasse acht werden ausschließlich auf Distanz unterrichtet. Die Schulferien werden außerdem bis zum 10. Januar verlängert.

Armin Laschet will einen schnellen Lockdown für Deutschland und NRW.

Gleichermaßen werden die geplanten Kontaktlockerungen über Weihnachten und Silvester zurückgenommen. Das bedeutet: In NRW gelten an Weihnachten und Silvester die derzeitigen Kontakt-Regeln, wonach sich nur zwei Haushalte beziehungsweise maximal fünf Personen treffen dürfen.

Corona in NRW: Neue Zahlen aus Herne

Update, Freitag (11. Dezember), 11.03 Uhr: Herne hat die neusten Corona-Zahlen für die Stadt im Ruhrgebiet bekannt gegeben. In Herne sind aktuell 850 Personen mit Corona infiiziert. Seit Beginn der Pandemie haben sich 3.733 Personen angesteckt. Leider muss die Stadt Herne auch einen weiteren Todesfall melden: Eine 83-jährige Frau ist in den vergangenen 24 Stunden an Covid-19 gestorben.

Corona: Innenminister wollen „Querdenken“-Bewegung im Auge behalten

Update, Freitag (11. Dezember), 10.43 Uhr: Die Innenminister der Länder haben sich am heutigen Freitag (11. Dezember) unter anderem zu einer möglichen Verfassungsfeindlichkeit der „Querdenken“-Bewegung beraten. Staatssekretär Hans-Georg Engelke gab in einer anschließenden Pressekonferenz bekannt, dass die Bewegung im Auge behalten werden müsse.

Nicht die gesamte Bewegung habe verfassungsfeindliche Tendenzen, aber bei großen Demonstrationen habe der Einfluss von Extremisten zugenommen. Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius (SPD) regte deshalb die juristische Prüfung von Reichkriegsflaggen und Reichsflaggen an.

Einige „Querdenker“-Demonstrationen hatten in der Vergangenheit für Schlagzeilen gesorgt, weil Teilnehmer mit den besagten Flaggen demonstriert hatten. Pistorius sagte, hier müsse der Gesetzgeber nachbessern, weil diese Flaggen angesichts der historischen Hintergründe auf Demonstrationen nichts zu suchen hätte.

Coronavirus in NRW: Eltern- und Lehrerverband für längere Weihnachtsferien

Update, Freitag (11. Dezember), 10.06 Uhr: Die Weihnachtsferien in NRW beginnen in diesem Jahr zwei Tage früher als geplant, am 20. Dezember. Vertreter von Eltern- und Lehrerverbänden haben sich nun jedoch für längere Weihnachtsferien ausgesprochen.

Der Präsident des Lehrerverbands NRW, Andreas Bartsch, hat in der Rheinischen Post erklärt, dass Studien zeigen würden, dass ältere Schüler genauso ansteckend seien wie Erwachsene. Auch die Vorsitzende der Landeselternkonferenz nannte eine Verlängerung bis zum 10. Januar eine „gute Lösung“.

Die Schulferien in NRW könnten ausgeweitet werden.

Corona in NRW: Ausbruch in Krankenhaus in Herne

Update, Freitag (11. Dezember), 9.07 Uhr: Im Evangelischen Krankenhaus in Herne hat es in dieser Woche einen Corona-Ausbruch gegeben, berichtet die WAZ. Zwei Personen sollen bei ihrer Aufnahme ins Krankenhaus negativ auf SARS-CoV-2 getestete worden sein.

Wenige Tage später wurden die beiden Patienten dann jedoch positiv getestet, nachdem auf den Stationen Symptome aufgetreten waren. Die beiden Corona-infizierten Patienten steckten insgesamt 17 weitere Patienten und acht Mitarbeiter an.

Coronavirus-Pandemie: Schulen in NRW bekommen Kosten für Klassenfahrten erstattet

Update, Freitag (11. Dezember), 8.44 Uhr: Das Land Nordrhein-Westfalen übernimmt für ausgefallene Klassenfahrten ins Ausland und in Risikogebiete bereits die Stromkosten. Jetzt soll die Kostenübernahme für gestrichene Klassenfahrten und Schüleraustausche ausgeweitet werden. Das habe der NRW-Haushalts- und Finanzausschuss beschlossen, teilte die CDU-Landtagsabgeordnete und schulpolitische Sprecherin Claudia Schlottmann mit.

Die dafür vom Land bereitgestellten Mittel sollen jetzt auf 28 Millionen Euro ausgedehnt werden. Schulfahrten in NRW müssen wegen der Corona-Pandemie mindestens bis zum 31. Januar 2021, eventuell sogar bis zu den Osterferien 2021 abgesagt werden.

Corona in NRW: Harter Lockdown könnte noch vor Weihnachten kommen

Update, Freitag (11. Dezember), 8.20 Uhr: Die Ministerpräsidenten der Länder wollen vorraussichtlich am Sonntag (13. Dezember) mit Bundeskanzlerin Merkel über weitere Einschränkungen des öffentlichen Lebens beraten. Wie Berlins Bürgermeister Michael Müller am Donnerstag (10. Dezember) im ZDF durchblicken ließ, könnte ein bundesweiter, „harter“ Lockdown bereits vor Weihnachten eintreten.

Die Ministerpräsidenten seien sich relativ einig darüber, das öffentliche Leben in Deutschland jetzt doch schon ab dem 20. Dezember für drei Wochen herunterzufahren.

Angela Merkel und die Ministerpräsidenten wollen voraussichtlich am kommenden Wochenende (13. Dezember) über weitere Einschränkungen beraten.

Coronavirus in NRW: Kreise in NRW sollen Ausgangssperren erwägen

Update, Freitag (11. Dezember), 7.54 Uhr: Laut Informationen des WDR sollen der Kreis Düren im Rheinland und der Kreis Lippe in Westfalen nächtliche Ausgangssperren zwischen 21 Uhr und 5 Uhr planen. In beiden Kreisen liegt die Sieben-Tage-Inzidenz bei über 200 Neuinfektionen.

Im Kreis Düren soll zudem über Distanz-Unterricht und weitere Kontaktbeschränkungen diskutiert werden.

Corona: Bundesärztekammer warnt vor zu hohen Erwartungen an harten Lockdown

Update, Freitag (11. Dezember), 7.26 Uhr: Klaus Reinhardt, Chef der Bundesärztekammer, warnt vor zu großen Erwartungen an einen harten Lockdown. „Es ist eine Illusion zu glauben, mit einem harten Lockdown von 14 Tagen ab Weihnachten bekommen wir die Pandemie in den Griff“, gab er gegenüber dem Redaktionsnetzwerk Deutschland an. Nach dem Ende eines Lockdowns würden die Infektionszahlen mit den Lockerungen seiner Ansicht nach dann wieder steigen.

Bundeskanzlerin Angela Merkel fordert weiterführende Maßnahmen gegen die Corona-Pandemie, damit die Neuinfektionen nicht weiter steigen.

Corona in NRW: Knapp 30.000 Neuinfektionen und 600 Todesfälle

Update, Freitag (11. Dezember), 6.18 Uhr: Die Zahlen der Corona-Neuinfizierten haben auch am heutigen Freitag (11. Dezember) einen neuen Höchststand erreicht. Wie das RKI bekannt gab, wurden in den vergangenen 24 Stunden (Stand: 11. Dezember, 0 Uhr) 29 875  Menschen positiv auf SARS-CoV-2 getestet.

Die Zahl unterscheidet sich deutlich vom bisherigen Rekord am Donnerstag (10. Dezember), als 23.679 Neuinfektionen gemeldet wurden. In NRW ist die Zahl der Corona-Fälle um 7034 gestiegen. Die Sieben-Tage-Inzidenz in NRW liegt nun bei 153,4. Am Vortag lag sie bei 141,1.

Doch nicht nur die Zahl der Corona-Neuinfizierten hat einen neuen Höchststand erreicht – auch die Zahl der Todesfälle war in den vergangenen 24 Stunden so hoch wie nie zuvor. Das RKI hat am Freitag (11. Dezember) um 0 Uhr 598 Corona-Todesfälle gemeldet.

Coronavirus in NRW: „Querdenken“-Bewegung plant angeblich radikale Demos in NRW

Update, Donnerstag (10. Dezember), 21.40 Uhr: Die „Querdenken“-Bewegung aus Corona-Leugnern und Rechtsextremen plant offenbar radikale Demos in NRW. Das berichten diverse Medien. Seit Monaten protestiert die diffuse Gruppe in größeren Städten gegen die Corona-Regeln der Bundes- und Landesregierung. Ende Dezember sollen sogar Blockaden auf Autobahnen geplant sein.

Coronavirus in NRW: Zahlreiche Städte in NRW weiter mit Inzidenzwert über 100

Update, Donnerstag (10. Dezember), 20.30 Uhr: Viele Städte und Kreise in NRW haben weiter ein Inzidenzwert jenseits der 100. Das bedeutet, dass sich in sieben Tagen über 100 Menschen pro 100.000 Einwohner mit dem Coronavirus infiziert haben.

Der sogenannte „Lockdown light“ konnte diesen Trend in NRW bislang nicht umkehren. Die Infektionszahlen bewegen sich eher auf einem Plateau. Das hat für eine erneute Debatte um einen schnellen und harten Lockdown gesorgt.

Besonders hoch waren die Infektionszahlen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen in diesen Städten und Kreisen:

Stadt/Kreis7-Tages-Inzidenzwert
Kreis Lippe282,3
Gelsenkirchen219,5
Remscheid218,3
Hagen215,2
Solingen214,8

Coronavirus in NRW: Dortmund meldet viele Neuinfektionen und mehrere Tote

Update, Donnerstag (10. Dezember), 17.45 Uhr: Bittere Nachrichten aus Dortmund: Die Stadt meldet heute neun weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus. Bei den Verstorbenen soll es sich um fünf Frauen und vier Männer im Alter von 76 bis 90 Jahren handeln.

So viele Todesfälle hatte die Stadt zuletzt Ende November gemeldet. Einige davon seien dem Gesundheitsamt jedoch erst verspätet nachgemeldet worden, teilt die Stadt am Nachmittag mit. Insgesamt sind in Dortmund somit bislang 105 Infizierte gestorben.

Zudem stieg die Zahl der Neuinfektionen erneut drastisch an: 247 Menschen in Dortmund wurden demnach positiv auf Covid-19 getestet. Derzeit sind 1.881 Menschen mit dem Virus infiziert. 136 von ihnen werden nach Angaben der Stadt im Krankenhaus behandelt. Darunter sind 33 Intensivpatienten, von denen 23 beatmet werden müssen. 8.825 Infizierte gelten als genesen. Der Inzidenzwert liegt nach Berechnungen der Stadt bei 177,8.

Coronavirus in NRW: Kann Covid-19 an Weihnachten über Geschenke übertragen werden?

Update, Donnerstag (10. Dezember), 17.08 Uhr: Viele Menschen fragen sich, ob das Coronavirus an Weihnachten auch per Geschenk übertragen werden könnte. Ein Virologe gibt nun eine deutliche Einschätzung dazu ab.

Coronavirus: Forscher aus Karlsruhe weisen mit KI positiven Effekt von Schulschließungen nach

Update, Donnerstag (10. Dezember), 15.25 Uhr: Schulschließungen hatten zu Beginn der Corona-Pandemie einen deutlichen Effekt auf sinkende Fallzahlen. Das haben Forscher aus Karlsruhe mittels künstlicher Intelligenz festgestellt. Sie hatten dazu Covid-19-Fallzahlen unter anderem aus Deutschland, Österreich und Italien zwischen Ende Januar und Mitte Mai verglichen.

Dabei zeigte sich: Je eher die Schulen geschlossen worden seien, desto deutlicher habe sich der Effekt sinkender Fallzahlen gezeigt, wird Dr. Niklas Kühl, Leiter des Applied AI in Services Labs des Instituts für Technologie in Karlsruhe, in einer Pressemitteilung zitiert. „Hätten wir im Frühjahr in Deutschland einen Tag länger gewartet, bis wir die Schulen schließen, hätte dies laut unseren Analysen 125.000 zusätzliche Infektionen bedeutet, die Schließung sieben Tage später sogar 400.000 zusätzliche Fälle“, sagt der Wirtschaftsinformatiker.

Corona in NRW: Schärfere Regeln für Extrem-Hotspots

Update, Donnerstag (10. Dezember), 14 Uhr: Nicht nur härtere Maßnahmen über die Feiertage stehen aktuell zur Diskussion. Auch die Verschärfung der Corona-Regeln für sogenannte Extrem-Hotspots liegen wieder auf dem Tisch. NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann legte nun für Kommunen und Kreise mit einem 7-Tages-Inzidenzwert von über 200 einen konkreten Maßnahmen-Katalog vor.

Corona in NRW: Neuinfektionen möglicherweise noch höher

Update, Donnerstag (10. Dezember), 13.43 Uhr: Die Zahl der Corona-Neuinfektionen könnte wohl noch höher sein als gedacht. Laut dem Landeszentrum für Gesundheit habe es am gestrigen Mittwoch (9. Dezember) eine Störung beim Datentransfer zwischen dem Robert Koch-Institut und dem LZG gegeben. Laut LZG seien deshalb knapp 1.500 Fälle aus rund der Hälfte der NRW-Kommunen nicht an das RKI übertragen worden.

Coronavirus-Pandemie in NRW: Gelsenkirchen überschreitet Schwellenwert 200

Update, Donnerstag (10. Dezember), 12.25 Uhr: Gelsenkirchen hat den Sieben-Tage-Inzidenzwert von 200 Neuinfektionen überschritten. Die Stadt im Ruhrgebiet zählte heute einen Inzidenzwert von 219,5.

Gelsenkirchen drohen jetzt deutliche Verschärfungen der Corona-Maßnahmen. Diese sollen noch am heutigen Donnerstag (10. Dezember) zwischen der Stadtverwaltung und dem NRW-Gesundheitsministerium beschlossen werden. Möglich könnten noch weitere Einschränkungen der Kontakte sein, ebenso wie eine erweiterte Maskenpflicht. Zuerst berichtete die WAZ darüber.

Corona in NRW: CSU-Chef Söder für Drei-Wochen-Lockdown

Update, Donnerstag (10. Dezember), 11.57 Uhr: Bayerns Ministerpräsident und CSU-Chef Markus Söder hat am Mittwoch (9. Dezember) in der Talkshow von Markus Lanz im ZDF angedeutet, dass Bund und Länder vor Weihnachten noch einmal über einen gemeinsamen bundesweiten Lockdown beraten könnten.

Wegen Terminen von Kanzlerin Merkel beim EU-Gipfel könne dies aber frühestens am Sonntag oder Anfang nächster Woche geschehen. Der Bayern-Chef selbst hat sich für einen „kompletten Lockdown“ von Weihnachten bis zum 10. Januar ausgesprochen.

„Einfach mal alles runterfahren von den Geschäften bis hin zu den Betriebsferien in vielen Unternehmen. Wenn alle mitmachen, wäre das super. Dann hätten wir knapp drei Wochen, in denen wir einfach Kontakte reduzieren können“, so Markus Söder. Eine bessere Zeit als „zwischen den Jahren“ würde man im ganzen Jahr nicht mehr finden.

Corona in NRW: RKI-Chef Lothar Wieler über Impfstoff-Nebenwirkungen

Update, Donnerstag (10. Dezember), 11.18 Uhr: RKI-Chef Lothar Wieler hat sich am Donnerstag (10. Dezember) auch zur Impfstrategie geäußert. Zuerst würden Menschen über 80 Jahren geimpft werden, um Todesfälle zu verhindern und die Arztpraxen und Krankenhäuser zu entlasten.

Bisher seien weltweit bereits 20.000 Menschen mit dem neuen Biontech-Impfstoff geimpft worden. Am gestrigen Mittwoch (9. Dezember) waren erste Berichte über mögliche Nebenwirkungen für Allergiker bekannt geworden. Bei den bisherigen Nebenwirkungen habe es sich um Einzelfälle gehandelt, stellte Wieler klar. Die Daten seien noch zu frisch, um eine erste Bilanz ziehen zu können.

Coronavirus in NRW: RKI besorgt über neue Entwicklungen

Update, Donnerstag (10. Dezember), 10.17 Uhr: Lothar Wieler, Leiter des Robert-Koch-Instituts hat sich in einer Pressekonferenz zu den aktuellen Neuinfektionen geäußert, die am heutigen Donnerstag einen neuen Rekordwert erreicht haben. Der RKI-Chef bezeichnete den Anstieg der Corona-Zahlen als „besorgniserregend“.

Der Wissenschaftler mahnte, die Hygieneregeln und Kontaktbeschränkungen unbedingt weiter einzuhalten. „Die Lage ist nach wie vor sehr ernst“ und sie habe sich seit der vergangenen Woche verschlechtert, so Lothar Wieler. Es könne schnell wieder zu einem exponentiellen Anstieg der Neuinfektionen kommen. Gesundheitsämter und Krankenhäuser hätten inzwischen wieder die Belastungsgrenze erreicht.

RKI-Chef Lothar Wieler zeigte sich am Mittwoch (10. Dezember) besorgt über die Zahl der Neuinfektionen.

Die Fallzahlen würden sich nach Altersgruppen stark unterscheiden, mahnte auch Dr. Ute Rexroth, Leiterin Lagezentrum RKI. Am stärksten seien bisher vor allem Menschen im Alter von 15 bis 34 Jahren und ab 80 Jahren betroffen gewesen. Dieser Tage gebe es auch wieder mehr Ausbrüche in Alten- und Pflegeheimen im Frühjahr.

Derzeit erforsche das RKI außerdem mit einer Studie stichprobenartig Blutproben, um eine mögliche Dunkelziffer nennen zu können. In Deutschland wurden bislang 1,2 Millionen Menschen positiv auf Corona getestet.

Allerdings geht das RKI davon aus, dass nicht alle Infizierten auch getestet wurden. Die Forschungen hätten bisher ergeben, dass sich in manchen Hotspots rund 15 Prozent der dort lebenden Bevölkerung mit dem Virus infiziert hätten, berichtete Wieler.

Coronavirus in NRW: RKI mahnt zu Kontaktbeschränkungen

Wieler forderte die Menschen zudem auf, an Weihnachten nicht quer durchs Land zu reisen und mit Großteilen der Verwandtschaft zusammenzukommen. Die Bereitschaft dazu, Kontakte zu reduzieren sei derzeit geringer als im Frühjahr – dabei sei es jetzt genauso wichtig, auf private Treffen zu verzichten, wie im März oder April. „Ich kann wirklich alle Mitmenschen nur bitten, Begegnungen virtuell oder in kleinen Gruppen zu haben“, so Wieler.

Bundeskanzlerin Angela Merkel fordert weiterführende Maßnahmen gegen die Corona-Pandemie, damit die Neuinfektionen nicht weiter steigen.

Corona in NRW: Experten rechnen nicht mit schneller Rückkehr zur Normalität

Update, Donnerstag (10. Dezember), 10.08 Uhr: Trotz des wohl baldigen Impf-Starts in der EU, rechnen Experten nicht mit einer schnellen Rückkehr zur Normalität. Wissenschaftlerin Eva Hummers sagte etwa gegenüber dem Redaktionsnetzwerk Deutschland, dass sich die Lage im Sommer 2021 zwar wieder entspannen dürfte, aber was im nächsten Winter passiere bleibe abzuwarten.

Corona-Pandemie in NRW: Lebensmittelmarken starten Spendenaktion an Gastro

Update, Donnerstag (10. Dezember), 9.43 Uhr: Gleich sieben Lebensmittelmarken haben sich zusammengeschlossen, um die Gastronomie mit einer Spendenaktion zur Weihnachtszeit zu unterstützen. „Statt wie gewohnt ihre Weihnachtsfeier auszurichten, schenken sie ihr eingespartes Budget der stark von der Krise bedrohten Gastrobranche“, heißt es in einer Mitteilung.

Initiator der Aktion ist Michael Götz, CMO der Tiefkühlpizzamarke Gustavo Gusto. Beteiligt sind bisher die Marken followfood, Frosta, Gustavo Gusto, Little Lunch, Lycka, Ritter Sport und Rügenwalder Mühle. Die Verantwortlichen hoffen jedoch auf weitere Unterstützer, die ihre Solidarität mit den von der Corona-Krise stark beeinträchtigten Gastronomiebetrieben zum Ausdruck bringen wollen.

Corona in NRW: Coronavirus auszurotten kann möglich sein

Update, Donnerstag (10. Dezember), 8.48 Uhr: Lothar Wieler, der Präsident des Robert Koch-Instituts, hat im WDR klare Worte zur Ausrottung des Coronavirus gefunden. „Wenn alle Menschen auf der Welt drei bis vier Wochen allein in einem Zimmer wären, wäre das Virus ausgerottet“, betonte er. 

Da dies natürlich nur theoretisch möglich sei, sei es derzeit umso wichtiger, Kontakte einzuschränken, betonte der Wissenschaftler.

Coronavirus in NRW: Drive-In-Weihnachtsmarkt in Kalkar öffnet

Update, Donnerstag (10. Dezember), 8.25 Uhr: Der zweite „Drive-In“-Weihnachtsmarkt in NRW öffnet heute (10. Dezember) in Kalkar seine Türen. Ab 16. 30 Uhr können Autos im Freizeitzentrum „Wunderland“ auf einer 2,5 Kilometer langen Strecke an einer dekorierten Winterlandschaft mit Tannenbäumen und Kunstschnee vorbeifahren – natürlich nur im Schritttempo.

Auf einem Parkplatz können dann außerdem aus dem Auto heraus Glühwein und Würstchen gekauft werden. Der Wagen darf allerdings nicht verlassen werden. Der Eintrittspreis beträgt 12,50 Euro. Ein ähnliches Angebot läuft bereits in Bochum-Wattenscheid.

Coronavirus in NRW: NRW-Schulministerin gegen Aussetzen der Schulpflicht

Update, Donnerstag (10. Dezember), 8.04 Uhr: NRW-Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) hat am Mittwoch (9. Dezmeber) klare Worte zum Vorschlag der Nationalen Wissenschaftsakademie Leopoldina, die Schulpflicht ab dem 14. Dezember auszusetzen, gefunden.

Die Schulministerin aus NRW zeigte sich empört und stellte klar, dass es ein Aussetzen der Schulpflicht mit ihr als Schulministerin nicht geben werde. Im Düsseldorfer Landtag sagte sie, der Vorschlag sei „untauglich“ und ihr sei völlig unverständlich, wie eine solche Äußerung von einer Akademie der Wissenschaft in die Öffentlichkeit getragen werden könne.

NRW-Schulministerin Gebauer hält ein Aussetzen der Schulpflicht ab dem 14. Dezember für falsch.

Coronavirus in NRW: Hacker-Angriff auf Biontech

Update, Donnerstag (10. Dezember), 7.39 Uhr: Wie das US-Unternehmen Pfizer am Mittwochabend (9. Dezember) mitgeteilt hat, habe es am gestrigen Nachmittag (9. Dezember) einen „unrechtmäßigen“ Hacker-Angriff auf Dokumente im Zusammenhang mit dem Zulassungsantrag für den Impfstoff gegeben.

Es seien jedoch keine Systeme von Biontech oder Pfizer angegriffen worden, sondern die Europäische Arzneimittel-Agentur. Der Corona-Impfstoff von Biontech und Pfizer ist bereits in Großbritannien, Bahrain und seit heute auch Kanada zugelassen.

Coronavirus in NRW: Inzidenzwert in Nordrhein-Westfalen leicht gesunken

Update, Donnerstag (10. Dezember), 7.09 Uhr: Die Zahl der Corona-Fälle in NRW bleibt weiter konstant hoch. Laut Angaben des RKI liegt die Sieben-Tage-Inzidenz in NRW derzeit bei 141,1. Die Zahl ist hoch, unterscheidet sich jedoch deutlich vom bisherigen Höchststand Anfang November, als der NRW-Inzidenzwert 177,9 betrug.

Die höchste Sieben-Tage-Inzidenz wurde am heutigen Donnerstag (10. Dezember, 0 Uhr) im Kreis Lippe gemeldet. Der Inzidenzwert beträgt dort traurige 282,3

Außer dem Kreis Lippe liegen jedoch noch sieben Städte und Kreise in NRW über der kritischen Inzidenz-Schwelle von 200 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen – doch es gibt auch gute Nachrichten aus dem Ruhrgebiet: Erstmals seit mehreren Wochen liegt die Stadt Duisburg unter der 200er-Marke.

Im Dezember gelten in NRW neue Quarantäne-Regeln wegen der Corona-Pandemie.

Coronavirus in NRW: Höchste Zahl der NRW-Neuinfektionen in Dortmund

Die meisten Neuinfektionen gab es in den vergangenen 24 Stunden in Dortmund mit 236 neuen Fällen. Auf den Plätzen zwei, drei und vier liegen der Kreis Recklinghausen (221), Düsseldorf (170) und der Kreis Minden-Lübbecke (137).

Coronavirus in NRW: Massenausbruch in Bochumer Krankenhaus

Update, Donnerstag (10. Dezember), 6.54 Uhr: Im St.-Marien-Hospital in Bochum-Wattenscheid soll es zu einem massiven Corona-Ausbruch gekommen sein, berichtet die WAZ. Wie die Stadt Bochum mitgeteilt hat, haben sich 22 Senioren und 20 Mitarbeiter mit Corona infiziert. Besonders tragisch: Das betroffene Krankenhaus ist auf Alterskrankheiten spezialisiert.

Für das Bochumer Krankenhaus wurde nun ein kompletter Aufnahmestopp verordnet und die betroffenen Patienten ins Bochumer St.-Josef-Hospital verlegt.

Corona in NRW: Neuinfektionen auf neuem Höchststand

Update, Donnerstag (10. Dezember), 6.16 Uhr: Die Zahl der Corona-Neuinfektionen in Deutschland hat abermals einen traurigen Rekord erreicht. Wie das Robert-Koch-Institut (RKI) mitgeteilt hat, wurden in den vergangenen 24 Stunden (Stand: 10. Dezembe, 0 Uhr) 23.679 neue Corona-Fälle registriert. Eine höhere Zahl an Neuinfektionen gab es in Deutschland bis dato noch nie.

In Nordrhein-Westfalen wurden den Gesundheitsämtern in den vergangenen 24 Stunden 3.692 neue Corona-Fälle gemeldet.

Auch die Zahl der Corona-Todesopfer bleibt weiter konstant hoch: In Deutschland haben in den vergangenen 24 Stunden 440 Menschen den Kampf gegen die tückische Krankheit verloren, 59 davon in NRW. Die Zahl der Corona-Todesfälle in Deutschland stieg damit über die Marke von 20.000. 

Die Zahl der Neuinfektionen in Deutschland hat einen neuen Höchstwert erreicht

Hinweis: Alles, was vor dem 9. Dezember geschah, lest ihr in unserem alten Corona-Ticker für NRW.

Rubriklistenbild: © Bernd von Jutrczenka/dpa

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