Covid-19-Pandemie im Live-Ticker

Corona: 15-Kilometer-Regel in vier NRW-Kreisen beschlossen +++ viele Todesopfer in Dortmund

Das Coronavirus grassiert weiter in Deutschland. Alle News und Zahlen zu Covid-19 in NRW im Live-Ticker von RUHR24.

  • Das RKI meldet in Deutschland weiterhin viele Neuinfektionen mit dem Coronavirus.
  • Aufgrund anhaltend hoher Fallzahlen ist der Lockdown in NRW verschärft und bis Ende Januar verlängert worden.
  • Die Corona-Impfkampagne ist gestartet. In NRW wurden bereits mehr als 69.000 Personen geimpft.

Dieser Ticker wurde beendet. Alle weiteren Entwicklungen zu Corona in NRW gibt es im neuen Ticker auf RUHR24.de.

Corona in NRW: 15-Kilometer-Regel für vier Kreise beschlossen

Update, Montag (11. Januar), 22.10 Uhr: Jetzt also doch. Für vier Landkreise in NRW gilt ab Dienstag (12. Januar) aufgrund der hohen Infektionszahlen eine Bewegungsbeschränkung auf 15 Kilometer vom Heimatort. Das hat die Landesregierung am Montagabend (11. Januar) in einer separaten Regionalverordnung erlassen.

Betroffen sind die Kreise Höxter, Minden-Lübbecke, Recklinghausen und der Oberbergische Kreis. Ursprünglich lag die Entscheidung bei den betroffenen Kommunen, ob die 15-Kilometer-Sperre angewendet werden soll oder nicht. Am heutigen Montag (11. Januar) entschied NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) jedoch: „Alle NRW-Städte, die über einer Inzidenz von 200 Infizierten pro 100.000 Einwohnern innerhalb sieben Tagen liegen, müssen die 15-Kilometer-Regel anwenden.“ 

Das bedeutet: In den vier betroffenen Kreisen dürfen sich Menschen nur aus triftigen Gründen mehr als 15 Kilometer vom Heimatort entfernen. Dazu gehören beispielsweise Lebensmittelbesorgungen, Arztbesuche oder berufliche oder schulische Gründe. Nicht darunter fallen sportliche Tätigkeiten an der Luft oder andere Freizeitunternehmungen.

NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU).

Corona: Söder denkt über Impfpflicht für Pflegekräfte nach

Update, Montag (11. Januar), 21.48 Uhr: Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hat beklagt, es gebe „unter Pflegekräften in Alten- und Pflegeheimen eine zu hohe Impfverweigerung“. Der Süddeutschen Zeitung sagt der Ministerpräsident deshalb, dass der deutsche Ethikrat Vorschläge machen solle, „ob und für welche Gruppen eine Impfpflicht denkbar wäre.“

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder.

Coronavirus in NRW: Spahn rechnet mit Herdenimmunität im Sommer

Update, Montag (11. Januar), 21.20 Uhr: Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat bei einer virtuellen Veranstaltung der IHK Düsseldorf verkündet, dass er „Richtung Sommer“ mit einer Herdenimmunität gegen das Coronavirus in Deutschland rechne. Dies würde einen Durchbruch in der Corona-Pandemie darstellen.

Für Deutschland sei genug Impfstoff bestellt, so Spahn. Es werde „Woche für Woche und Monat für Monat mehr Impfstoff zur Verfügung stehen“, sagte der Gesundheitsminister.

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) rechnet im Sommer mit einer Herdenimmunität in Deutschland.

Corona in NRW: Schärfere Maßnahmen in Gladbeck

Update, Montag (11. Januar), 20.51 Uhr: Nachdem in Gladbeck (Kreis Recklinghausen) der Sieben-Tage-Inzidenzwert über 400 geklettert ist, hat die Stadt nun Konsequenzen gezogen. Stadt und Kreis haben am Montag (11. Januar) laut eines Berichts der WAZ über mögliche Einschränkungen gesprochen.

Was genau beschlossen wurde, werde erst am Dienstag (12. Januar) bekannt gegeben. Es fehle noch die Zustimmung der Landesregierung.

Corona in NRW: Auszahlung der Novemberhilfen verzögert sich weiter

Update, Montag (11. Januar), 20.21 Uhr: Die vollständige Auszahlung der Novemberhilfen wird sich laut eines Berichts der Zeitung Welt weiter verzögern. Eigentlich sollten die Anträge (11. Januar) heute geprüft und schließlich gebilligt werden. Das Wirtschaftsministerium habe der Zeitung jedoch bestätigt, dass die dafür nötige Software immer noch nicht zur Verfügung stünde..

Bereits Anfang Dezember war öffentlich geworden, dass die Novemberhilfen sich aufgrund einer fehlenden Software verzögern würden. Laut des Berichts der „Welt“ soll sich diese aber in den letzten Testzügen befinden, eine signifikante Verzögerung der Auszahlungen soll es nun nicht mehr geben.

Gastronomen - wie etwa hier im Bermudadreieck in Bochum - kriegen Corona-Hilfen vom Staat.

Corona: Modena-Impfstoff in Deutschland angekommen

Update, Montag (11. Januar), 20.04 Uhr: Um kurz vor 16 Uhr am heutigen Montag (11. Januar) ist die langersehnte erste Impfstoff-Lieferung des Herstellers Modena im Zentrallager in Quakenbrück angekommen. Überwacht wird der Stoff von der Bundeswehr im Versorgungs- und Instandsetzungszentrum in Quakenbrück.

Am Dienstag wird er dann an die Bundesländer weiterverteilt. Insgesamt wurden bei der ersten Lieferung 60.000 Impfdosen geschickt, weitere sollen folgen.

Corona in NRW: Drei weitere Todesopfer in Essen

Update, Montag (11. Januar), 18.53 Uhr: Auch die Stadt Essen hat wieder einige Corona-Todesopfer zu beklagen. Wie die Stadt im Ruhrgebiet mitgeteilt hat, ist am Freitag (8. Januar.) ist ein 81-jähriger Essener verstorben. Am Samstag (9. Januar) ist eine 61-jährige Essenerin verstorben. Am heutigen Montag (11. Januar) hat außerdem eine 76-jährige Essenerin den Kampf gegen Covid-19 verloren.

In Essen sind seit Beginn der Corona-Pandemie insgesamt 271 Personen an oder in Verbindung mit einer Corona-Infektion verstorben.

Corona in NRW: Terminvergabe für Impfungen starten Ende Januar

Update, Montag (11. Januar), 18.22 Uhr: Die Vergabe der Impftermine soll in Nordrhein-Westfalen am 25. Januar starten. Das hat das NRW-Gesundheitsministerium am heutigen Montag (11. Januar) auf seiner Internetseite bekannt gegeben. Termine in den Impfzentren soll es dann ab Anfang Februar geben - zunächst aber nur für Personen, die älter als 80 Jahre sind.

Corona: Biontech will 2021 zwei Milliarden Impfdosen produzieren

Update, Montag (11. Januar), 18.16 Uhr: Das Mainzer Unternehmen Biontech und sein US-Partner Pfizer planen, im Jahr 2021 zwei Milliarden Dosen ihres Corona-Impfstoffes zu produzieren. Das geht aus am Montag (11. Januar) bekannt gewordenen Unterlagen von Biontech an die US-Börsenaufsicht SEC hervor.

Corona in NRW: Dortmund meldet 28 neue Testergebnisse

Update, Montag (11. Januar), 17.08 Uhr: In Dortmund wurden am heutigen Montag (11. Januar) 28 neue Testergebnisse registriert Davon seien laut Stadt zwei Fälle zwei Familien zuzuordnen. Seit dem ersten Auftreten der Erkrankung hat es in Dortmund also insgesamt 15.143 Corona-Fälle gegeben. Aktuell sind 1632 Menschen Dortmunder und Dortmunderinnen mit dem Virus infiziert.

Nach der Berechnung der Stadt Dortmund anhand der RKI-Methodik wird der Inzidenz-Wert mit den heutigen Zahlen 146,2 betragen. Der tatsächliche Wert des RKI wird aber erst ab 0:00 Uhr abrufbar sein und ist von da an verbindlich.

Wie die Stadt ebenfalls mitgeteilt hat, wurden dem Gesundheitsamt heute (11. Januar) zehn weitere Todesfälle gemeldet. Es handelt sich um sieben Frauen zwischen 68 und 96 Jahren, die alle ursächlich an Covid-19 verstorben sind und um drei Männer zwischen 75 und 86 Jahren, zwei sind ursächlich an Covid-19 verstorben, einer nicht ursächlich.

In Dortmund sind demnach bislang 128 Menschen ursächlich an Covid-19 gestorben, weitere 65 mit Corona infizierte Menschen verstarben aufgrund anderer Ursachen.

Corona in NRW: Eilantrag von Essener Senioren abgewiesen

Update, Montag (11. Januar), 16.03 Uhr: In Gelsenkirchen hat das Verwaltungsgericht die Klage zweier 84-jähriger Senioren abgewiesen, die um einen „unverzüglichen Erhalten der Corona-Schutzimpfung“ geklagt hatten, heißt es in einer Mitteilung des Gerichts.

Das in Essen wohnhafte Paar habe nicht akzeptiert, dass Bewohner und Mitarbeiter von Pflegeheimen bevorzugt geimpft werden, auch wenn diese noch nicht das 80. Lebensjahr erreicht hätten. Die beiden Kläger sahen sich hingegen selbst dem höchsten Risiko ausgesetzt, an einer Corona-Infektion zu erkranken.

Der Antrag wurde jedoch vom Verwaltungsgericht abgelehnt. „Die Antragsteller müssen auf die Öffnung des Impfzentrums und die Freischaltung der Telefonnummer für die Terminvergabe warten“, heißt es in der Mitteilung.

Corona in NRW: Lernplattformen für Schüler im Internet teilweise down

Update, Montag (11. Januar), 15.49 Uhr: Der Schulstart nach den Weihnachtsferien ist am heutigen Montag (11. Januar) nur holprig über die Bühne gegangen. Wie mehrere Medien berichten habe es erhebliche Probleme bei der Erreichbarkeit der Lernplattformen gegeben. Die Plattformen „Padlet“ und „iServ“ waren am Vormittag an vielen Orten in NRW nicht zu erreichen gewesen, schreibt die WAZ.

Auch bei der Lernplattform „Moodle“ hatte es Probleme gegeben: Die digitale Lernplattform sei ebenfalls zeitweise down gewesen. „Das Ministerium hat es verpasst, schneller zu handeln. Hier zeigt sich ein langfristiges Versäumnis“, ordnet Johanna Börgermann, Landesvorstandsmitglied der Landesschüler-Vertretung NRW das Geschehen ein.

Corona in NRW: Mutiertes Virus erstmals in Bottrop nachgewiesen

Update, Montag (11. Januar), 14.43 Uhr: Im Ruhrgebiet ist die neuartige Coronavirus-Mutation aus Südafrika nachgewiesen worden. Ein Mann aus Bottrop sei vor Weihnachten aus beruflichen Gründen in Südafrika gewesen und habe sich dort infiziert, berichtete die Stadt am heutigen Montag (11. Januar) in einer Mitteilung.

Der Mann war am 15. Dezember 2020 aus Südafrika zurückgekehrt und hatte sich einem Routine-Corona-Test am Frankfurter Flughafen unterzogen. Dieser sei zunächst negativ ausgefallen, kurz darauf habe der Mann aus Bottrop jedoch Symptome gezeigt. Das zweite Testergebnis sei dann positiv gewesen.

Der Patient und die gesamte Familie hätten sich daraufhin unmittelbar in häusliche Quarantäne begeben, inzwischen sei der Mann wieder genesen. Auch der Familie gehe es gut. Die Berliner Charité konnte nun jedoch anhand der PCR-Abstriche der Familie nachweisen, dass der Mann sich mit der mutierten Virus-Variante infiziert hatte.

Corona-Warn-App: Datenschutz soll nicht gelockert werden

Update, Montag (11. Januar), 14.28 Uhr: Die Bundesregierung lehnt eine Lockerung des Datenschutzes bei der Corona-Warn-App ab. Ein Sprecher von Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) sagte, dass beim Datenschutz „keine Abstriche“ gemacht werden sollten. Denn dieser sei ein wesentlicher Grund für die Akzeptanz der App. Nach Angaben des Robert-Koch-Instituts (RKI) wurde die mobile Anwendung bislang rund 25 Millionen Mal heruntergeladen.

NRW/Corona: Zahl der Impfungen steigt

Update, Montag (11. Januar), 14.02 Uhr: Die Zahl der an das Robert Koch-Institut (RKI) gemeldeten Impfungen gegen Corona in Deutschland ist weiter gestiegen. Seit Beginn der Impfkampagne Ende Dezember wurde mindestens 613.347 Menschen eine Dosis verabreicht.

Die Werte, die den Behörden der einzelnen Bundesländer vorliegen, können deutlich höher liegen als die vom RKI gemeldeten, da die Meldungen teilweise mit einigem Verzug an das Institut übermittelt werden.

Seehofer verteidigt Föderalismus in der Corona-Krise

Update, Montag (11. Januar), 13.27 Uhr: Nach Einschätzung von Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) hat sich der Föderalismus auch in der Corona-Krise bewährt. Er kenne „kein besseres Modell für den Staatsaufbau, für die Wirksamkeit, für die Stabilität einer Demokratie“, sagte Seehofer bei der Jahrestagung des Deutschen Beamtenbunds dbb.

Bundesinnenminister Horst Seehofer (CDU) verteidigt den Föderalismus auch in der Corona-Krise.

Im ersten Lockdown habe die Aufgabenteilung zwischen Bund und Ländern schnell zu einem Abflachen der Infektionskurve beigetragen. Dass es „in der zweiten Welle nicht so ideal gelaufen ist“, liege daran, dass Beteiligte „die Größe der Herausforderungen“ im Herbst unterschätzt haben, so Seehofer. Das Prozedere sei zwar manchmal mühsam, aber nur der Föderalismus gewährleiste, dass Maßnahmen auch treffsicher seien. „Was für Hamburg gilt, muss nicht für den Bayerischen Wald richtig sein.“

Corona-Update für NRW: Wohl kein Urlaub in Osterferien möglich

Update, Montag (11. Januar), 13.13 Uhr: Der Tourismus-Beauftragte der Bundesregierung, Thomas Bareiß (CDU), ist skeptisch, ob angesichts der Corona-Einschränkungen Urlaub in den Osterferien wieder möglich sein wird. „Ich glaube, dass Reisen etwas ist, dass die nächsten zwei, drei Monate noch sehr schwer vorstellbar ist“, so Bareiß gegenüber ntv.

Mit Besserung rechne er erst im Verlauf des zweiten Quartals. „Ab den Pfingstferien wird es wieder besser. Und ich hoffe, dass dann der Sommer ein ganz großer Reisezeitraum wird“, so Bareiß.

Corona in NRW: Lernplattform streiken zum Start des Lockdowns

Update, Montag (11. Januar), 12.54 Uhr: Seit heute gelten die verschärften Corona-Maßnahmen in NRW und damit fällt auch der Präsenzunterricht in den Schulen flach. Doch schon zum Start gibt es massive Probleme mit den Lernplattformen, die die Schüler nutzen sollen. Unter anderem streikt das Tool„Moodle“.

Corona: Bundesregierung wirbt für neue Maßnahmen

Update, Montag (11. Januar), 12.18 Uhr: Die Bundesregierung hat zum Start des schärferen Lockdowns um Verständnis für die strengeren Kontaktbeschränkungen geworben. Die aktuellen Infektionszahlen mit dem Coronavirus zeigten laut Regierungssprecher Steffen Seibert, dass die Lage nach den Weihnachtsfeiertagen und Silvester weiterhin ernst sei, wie ARD berichtet.

NRW/Bochum: Aktuelle Corona-Zahlen

Update, Montag (11. Januar), 11.49 Uhr: Am Wochenende gab es in Bochum drei weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus. Seit Beginn der Pandemie sind damit insgesamt 102 Person aus Bochum gestorben. Am Sonntag gab es außerdem 40 Neuinfektionen in der Stadt. Die 7-Tage-Inzidenz liegt damit bei 124,4. Knapp 4300 Personen aus Bochum sind inzwischen geimpft.

Gebauer: Schulen in NRW sind keine Corona-Hotspots

Update, Montag (11. Januar), 11.19 Uhr: NRW-Bildungsministerin Yvonne Gebauer (FDP) hat im Landtag betont, dass die Schulen in NRW keine Hotspots oder etwa „Virenschleudern“ seien. Dass die Einrichtungen seit diesem Montag in Distanz unterrichten, sei vielmehr ein Beitrag zur allgemeinen Kontaktreduzierung in einer „nochmals zugespitzten Infektionslage“, sagte Gebauer heute in einer Sitzung des Schulausschusses.

Mehrere Studien kamen allerdings zu einem anderen Ergebnis. Demnach gehören Schulschließungen zu den effektivsten Anti-Corona-Maßnahmen.

NRW-Schulministerin Gebauer sieht in Schulen keine Corona-Hotspots.

Corona: Ursprung des Virus soll in China erforscht werden

Update, Montag (11. Januar), 10.53 Uhr: China hat einem internationalen Expertenteam der Weltgesundheitsorganisation (WHO) die Einreise erlaubt, das in der Volksrepublik die Ursprünge des Coronavirus erkunden soll. Ob die WHO-Experten nach Wuhan reisen, wo das Virus Ende 2019 entdeckt wurde, ist noch nicht bekannt.

Über den Besuch der Experten wurde lange verhandelt. WHO-Generaldirektor Tedros Adhanom Ghebreyesus äußerte sich vergangenen Woche enttäuscht über die Verzögerung des seit langem geplanten Besuchs. Mitglieder des internationalen Wissenschaftlerteams seien wegen einer ursprünglichen Vereinbarung zwischen der WHO und China bereits aus ihren Heimatländern aufgebrochen gewesen.

Corona/NRW: Grünen fordern weiterhin Investitionsprogramm

Update, Montag (11. Januar), 10.34 Uhr: Die Grünen bekräftigen ihre Forderung nach einem 500-Milliarden-Investitionsprogramm. Eine schnelle Rückkehr zur Sparpolitik nach der Pandemie wäre „absolut falsch“ und würde den Aufschwung in Europa gefährden, so Grünen-Chef Robert Habeck im Deutschlandfunk. Es gehe um einen Wettbewerb um die besten Ideen und „nicht darum, eine Politik der Spendierhosen zuzulassen“. 

Corona-Update für NRW: Aktuelle Zahlen aus Herne

Update, Montag (11. Januar), 10.19 Uhr: Die Stadt Herne meldet einen weiteren Verstorbenen in Zusammenhang mit Corona. Ein Mann, Jahrgang 1934. Damit sind in Herne bisher 101 Personen an dem Virus verstorben. Seit Beginn der Pandemie wurden außerdem 5.199 Menschen in der Stadt positiv getestet. Aktuell seien 958 infiziert, 114 davon werden in Krankenhäusern behandelt.

NRW: Montgomery fordert einheitliche Corona-Maßnahmen

Update, Montag (11. Januar), 9.58 Uhr: Der Chef des Weltärztebunds, Frank Ulrich Montgomery, hält es für falsch, dass in den Bundesländern unterschiedliche Corona-Schutzmaßnahmen gelten. Vor allem Ärzte seien darüber sehr unglücklich, sagte er im SWR. Die Bundesländer hätten sich auf mehr Gemeinsamkeiten einigen sollen. Er selbst wisse nicht mehr, was in Berlin, wo er lebe und im angrenzenden Brandenburg gelte.

Frank Ulrich Montgomery, Vorsitzender des Weltärztebundes.

NRW: Corona-Impfstoff von Moderna wird heute geliefert

Update, Montag (11. Januar), 9.14 Uhr: Der Corona-Impfstoff des US-Herstellers Moderna soll laut Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) noch heute nach Deutschland geliefert werden und am Dienstag an die Bundesländer gehen. Dann könnten die Impfzentren beginnen, auch dieses Präparat zu impfen, so der CDU-Politiker im ARD-Morgenmagazin. Es werde aber keine Wahlmöglichkeit geben, ob man diesen Impfstoff oder jenen von Biontech bekommen wolle. Dafür sei die Menge zu gering.

Bis Ende des Quartals rechne Spahn mit zwei Millionen Dosen von Moderna für Deutschland und im Laufe des Jahres mit 50 Millionen Dosen. Wenn ausreichend Impfstoff vorhanden sei, könnten auch die Hausärzte Impfungen vornehmen. Das werde im Laufe des Jahres geschehen.

Corona: Aktuelle Zahlen für NRW - Inzidenz bei 150

Update, Montag (11. Januar), 8.47 Uhr: Die Gesundheitsämter in NRW haben insgesamt 1.796 weitere positive Testergebnisse übermittelt. Damit liegt die Inzidenz nach RKI-Methodik bei 150,0. Außerdem sind 36 weitere Todesfälle im Bundesland hinzugekommen.

Weitere Corona-Mutation entdeckt - vier Personen in Quarantäne

Update, Montag (11. Januar), 8.22 Uhr: Bei vier Menschen, die aus Brasilien nach Japan eingereist sind, ist eine neue Variante des Coronavirus nachgewiesen worden. Sie sei nicht identisch mit den Mutationen, die in Großbritannien und Südafrika nachgewiesen wurden, gab Takaji Wakita, der Chef der japanischen Gesundheitsbehörde bekannt. Zurzeit gäbe es keine Hinweise darauf, dass die neu entdeckte Variante ansteckender ist als andere.

Die vier Personen seien am 2. Januar in Tokio gelandet und sofort am Flughafen Haneda in Quarantäne gegangen, berichtet das Redaktionsnetzwerk Deutschland. Ein über 40 Jahre alter Mann sei mittlerweile im Krankenhaus, er hatte akute Atemprobleme entwickelt. Zwei andere Passagiere würden unter Symptomen wie Hals-und Kopfschmerzen und Fieber leiden. Eine Person im Teenageralter habe keine Symptome entwickelt.

Mittlerweile wurden mehrere Mutationen des Coronavirus entdeckt.

Corona-Update in NRW: DGB-Chef fordert Recht auf Homeoffice

Update, Montag (11. Januar), 8.08 Uhr: Der Chef des deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB), Reiner Hoffmann, will in der Corona-Pandemie einen Rechtsanspruch auf Homeoffice durchsetzen. „Wir fordern einen Rechtsanspruch auf Homeoffice - jedenfalls da, wo es machbar ist“, sagte er der Süddeutschen Zeitung. Ebenso müsse sichergestellt werden, „dass niemand ins Homeoffice gezwungen werden kann“. I

Im Bund-Länder-Beschluss zu den Corona-Schutzmaßnahmen vom 5. Januar heißt es: „Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber werden dringend gebeten, großzügige Homeoffice-Möglichkeiten zu schaffen, um bundesweit den Grundsatz ‚Wir bleiben zuhause‘ umsetzen zu können.“ Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) hatte Ende vergangenen Jahres einen Rechtsanspruch aufs Homeoffice angekündigt, war dann jedoch nach Widerstand zurückgerudert.

Giffey fordert einheitliche Corona-Regelungen für Schulen

Update, Montag (11. Januar), 7.45 Uhr: Bundesfamilienministerin Franziska Giffey (SPD) ruft die Bundesländer dazu auf, sich auf möglichst einheitliche Corona-Regelungen für Schulen und Kitas zu einigen. Eltern wünschten sich bei allen Maßnahmen „ein möglichst bundesweit einheitliches und verlässliches Vorgehen“, sagte Giffey der Rheinischen Post. Sie selbst setze sich für einen gemeinsamen Rahmen ein, „wie es in den Ländern nach den harten Einschränkungen perspektivisch weitergehen kann“.

Giffey plädierte für die Wiederauflage eines klaren Stufenplans zur Rückkehr in den Regelbetrieb von Kitas und Schulen. Im vergangenen Jahr seien mit dem von Bund und Ländern erarbeiteten Stufenplan zur Rückkehr in den Regelbetrieb gute Erfahrungen gemacht worden. „So etwas wäre auch für dieses Jahr wieder angezeigt“, sagte Giffey.

Familienministerin Franziska Giffey fordert einheitliche Regelungen für Schulen.

Corona/NRW: RKI meldet Rückgang bei anderen Infektionskrankheiten

Update, Montag (11. Januar), 7.18 Uhr: Nach dem ersten Corona-Lockdown 2020 haben die gemeldeten Fälle vieler anderer Infektionskrankheiten laut einer Analyse des Robert Koch-Instituts (RKI) um gut ein Drittel abgenommen. Zwischen März und Anfang August 2020 seien rund 140.000 Fälle gemeldet worden - 35 Prozent weniger als aufgrund der Daten von Januar 2016 bis Februar 2020 zu erwarten gewesen wären, teilte Sonia Boender vom RKI-Fachgebiet Surveillance gegenüber ARD mit. Saisonale Effekte und Trends seien berücksichtigt worden.

Für die Analyse wurden Zahlen von meldepflichtigen Krankheiten und Erregern wie beispielsweise Grippe, Tuberkulose, Windpocken, Syphilis und Noroviren berücksichtigt. Die Gründe für den Rückgang seien laut RKI vielschichtig und erregerspezifisch.

Corona: 12.497 neue positive Testergebnisse in Deutschland

Update, Montag (11. Januar), 6.51 Uhr: Die deutschen Gesundheitsämter haben dem Robert Koch-Institut (RKI) 12.497 Corona-Neuinfektionen innerhalb eines Tages gemeldet. Außerdem wurden 343 neue Todesfälle verzeichnet, wie das RKI bekanntgibt. Der Höchststand von Neuinfektionen innerhalb von 24 Stunden wurde mit 33.777 Fällen am 18. Dezember erreicht.

An Montagen sind die erfassten Fallzahlen meist niedriger, unter anderem weil am Wochenende weniger getestet wird. Grundsätzlich ist die Interpretation der Daten momentan schwierig, weil um Weihnachten und den Jahreswechsel herum Corona-Fälle laut RKI verzögert entdeckt, erfasst und übermittelt wurden.

Corona-Update für NRW: Laschet warnt vor Wahlkampf in der Pandemie

Update, Montag (11. Januar), 6.29 Uhr: NRWs Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) warnt davor, den Streit über das Corona-Management in den Wahlkampf zu ziehen. „Einen Bundestagswahlkampf über ernste Fragen wie die Bekämpfung der Pandemie parteitaktisch und polemisch zu führen, würde bei der Bevölkerung viel Vertrauen in die Maßnahmen zerstören“, so der CDU-Politiker gegenüber der Neuen Berliner Redaktionsgesellschaft. Er mahnt zudem Geduld an: „Wenn man zu früh lockert, läuft man Gefahr, dass es danach wieder steil nach oben geht.“

NRW: Verschärfter Corona-Lockdown beginnt ab heute

Update, Montag (11. Januar), 6.12 Uhr: Heute startet in NRW der verschärfte Corona-Lockdown, der vor allem für Familien drastische Beschränkungen mit sich bringt: Schulen gehen komplett in den Distanzunterricht und Kitas betreuen nur im reduziertem Umfang. Bei den Kontaktbeschränkungen gelten noch strengere Regeln.

So dürfen sich Menschen aus einem Haushalt im öffentlichen Raum nur noch mit einer weiteren Person treffen. Anders als von Bund und Ländern ursprünglich vereinbart, werden zu betreuende Kinder in NRW dabei nicht mitgerechnet.

Auch beim Vorgehen in extremen Corona-Hotspots weicht NRW von diesen Beschlüssen ab. Die eigentlich vorgesehene Begrenzung des Bewegungsradius auf 15 Kilometer ist in der neuen Corona-Schutzverordnung nicht enthalten.

Coronavirus: Stamp skeptisch wegen 15-Kilometer-Regel

Update, Sonntag (10. Januar), 21.30 Uhr: In der WDR-Sendung „Westpol“ zeigte sich NRW-Vize-Ministerpräsident Joachim Stamp (FDP) skeptisch gegenüber der 15-Kilometer-Regel. Diese besagt, dass sich Einwohner von Hotspots nur 15 Kilometer von ihrem Wohnort entfernen dürfen, solange kein triftiger Grund vorliegt. Der Politiker ist sich allerdings nicht sicher, ob das die Zahlen zum Sinken bringt.

„Ich kann mir nur schwerlich vorstellen, dass dies etwas bringt,“ sagte Stamp. Auch zweifelte er an, ob die Maßnahme vor Gericht überhaupt Bestand habe. Noch ist die Regelung in der NRW-Coronaverordnung nicht mit aufgenommen. Am Montag will man jedoch darüber beraten.

Dabei müsse man schauen, wie die Situation speziell in der Kommune sei, ob sich etwa die hohen Corona-Zahlen auf Pflegeheime konzentrierten oder ob die hohen Zahlen kreisweit seien, sagte der NRW-Vize-Ministerpräsident. Es müsse darum gehen, zielgenau zu handeln – und eben zielgenau gegebenenfalls die 15-km-Regel vorgeben.

Coronavirus in Hagen: Skandal um falschen Arzt im Impfzentrum

Update, Sonntag (10. Januar), 19.30 Uhr: In Hagen gibt es Furore um einen vermeintlichen Arzt, der von der Stadt Hagen sowie vom Deutschen Roten Kreuz (DRK) eingestellt worden war,  organisatorische und administrative Aufgaben rund um das Impfzentrum zu leiten. Nun hat sich herausgestellt, dass die Papiere und die Approbationsurkunde des Mannes gefälscht gewesen sein sollen. Darüber hatte die WAZ berichtet.

„Die Urkunden und Facharztbescheinigungen sowie die Promotionsnachweise waren nicht in Ordnung“, berichtet der DRK-Chef Udo Stroh nach einer Überprüfung der Zulassungen durch die Ärztekammer und die Bezirksregierung. Gegen den Mann wurde nun Anzeige erstattet und er darf nicht im Namen des DRK auftreten.

Da die Aufgaben des Mannes im Hagener Impfzentrum keine medizinischen gewesen wären, sei die Täuschung nicht aufgefallen. Inzwischen sei die Personalentscheidung noch einmal hinterfragt und von der Polizei geprüft worden. Die Staatsanwaltschaft hat nun die Ermittlungen in dem Fall aufgenommen.

Coronavirus in NRW: Inzidenz in Gladbeck übersteigt 400er-Marke

Update, Sonntag (10. Januar), 19.00 Uhr: Bereits seit Tagen ist der Inzidenzwert in Gladbeck hoch und steigt kontinuierlich an. Wie das Gesundheitsamt in Recklinghausen heute mitteilte, ist der Wert am Sonntag nun über 400 gestiegen. Mit der 7-Tage-Inzidenz von 402,1 führt Gladbeck somit die Negativ-Liste mit weitem Abstand zu den anderen kreisangehörigen Städten in NRW an.

Außerdem meldete die Stadt in NRW 28 Neuinfektionen. Womit die Zahl der Corona-Fälle in Gladbeck seit Beginn der Pandemie auf 2890 steigt. Da Gladbeck zum Kreis Recklinghausen gehört, wurden bislang trotz hoher Inzidenz noch keine strengeren Maßnahmen verhängt. Inzwischen ist der kritische Wert jedoch im gesamten Kreis über 200 gestiegen, weshalb man am Montag über verschärfte Regeln beraten will.

Corona-Impfungen: Überblick der bisher durchgeführten Impfungen

Update, Sonntag (10. Januar), 18.00 Uhr: Tag für Tag werden mehr Personen in Deutschland gegen das Coronavirus geimpft. Der offizielle Impfstart war bereits am 27. Dezember. Seitdem werden täglich mehrere Personen gegen den Erreger geimpft. Waren es zu Beginn pro Tag um die 30.000 Menschen, ist inzwischen die Tendenz steigend und es werden täglich mehr als 50.000 Personen geimpft.

Die Zahl der durchgeführten Impfungen gegen das Coronavirus nimmt stetig zu.

Im Bundesländer-Vergleich kommt bei den Impfungen Mecklenburg-Vorpommern voran. Hier liegt die aktuelle Impfquote bei 15,6 pro 1000 Einwohner (Stand 9. Januar). In NRW geht es vergleichsweise langsam voran und das bevölkerungsstärkste Bundesland liegt im hinteren Drittel der Bundesländer. Am Samstag (9. Januar) waren 98.950 Personen in NRW gegen Covid-19 geimpft, was einer Impfquote von 5,5 entspricht.

Wie NRW: Auch Niedersachsen lockert Kontaktbeschränkungen

Update, Sonntag (10. Januar), 17.00 Uhr: Auch in Niedersachsen greift jetzt eine entschärfte Regelung zur Kontaktbeschränkung. Ähnlich wie auch für NRW, gilt in dem Bundesland, dass Kinder bis drei Jahre mitkommen dürfen, wenn sich ein Elternteil des Kindes mit einer anderen Person trifft. Eine Mutter oder ein Vater darf also auch in Niedersachsen mit einer anderen Mutter spazieren gehen, wenn beide von ihren Kindern begleitet werden. Auch Besuche eines Elternteils mit Kind bei den Großeltern ist durch die Lockerung der Corona-Regel möglich.

Als Begründung heißt es laut NDR, dass kleine Kinder ununterbrochen betreut werden müssten. Die Regelung gilt ab sofort und soll in einer späteren Fassung der Corona-Verordnung auch dort verankert werden. Damit ist NRW nicht mehr das einzige Bundesland, welches von der Regelung abweicht, wie sie ursprünglich in der Ministerpräsidentenkonferenz mit der Bundeskanzlerin beschlossen wurde.

Aktuelle Zahlen zum Coronavirus aus Dortmund: 43 Neuinfektionen und ein Todesfall

Update, Sonntag (10. Januar), 15.25 Uhr: Die Stadt Dortmund gab die heutigen Zahlen in Verbindung mit dem Coronavirus bekannt. So sind am Sonntag 43 positive Testergebnisse hinzugekommen - und bedauerlicherweise auch ein weiterer Todesfall. Ein 87 Jahre alter Mann mit chronischen Vorerkrankungen starb am Freitag im Krankenhaus ursächlich an Corona. Er lebte in einer Pflegeeinrichtung.

Weitere relevante Zahlen für Dortmund in Zusammenhang mit der Corona-Pandemie

  • Aktuell sind 1685 Menschen in Dortmund mit dem Virus infiziert, 2087 befinden sich in Quarantäne.
  • Der Inzidenz-Wert mit den heutigen Zahlen wird voraussichtlich bei 154,9 liegen. Das RKI wird gegen 0.00 Uhr den tatsächlichen Wert bekanntgeben, der von da an als verbindlich gilt.
  • Zurzeit werden in Dortmund 132 Corona-Patienten stationär behandelt, darunter 19 intensivmedizinisch, davon wiederum 10 mit Beatmung.

Corona-Hotspots in NRW: Immer mehr Kreise mit Inzidenz über 200

Update, Sonntag (10. Januar), 13.50 Uhr: Waren es gestern erst fünf Kreise in NRW mit einem Inzidenz-Wert über 200, sind es heute schon sieben. Das sind die Städte und Kreise, die die kritische Marke überschritten haben und die nun als Corona-Hotspot gelten:

  • Oberbergischer Kreis 292,2
  • Kreis Höxter 258,1
  • Gelsenkirchen 230,7
  • Recklinghausen 229,3
  • Herne 209,7
  • Bielefeld 207,1
  • Gütersloh 202,5

Kommunen, die als Hotspot gelten, können strengere Corona-Maßnahmen anordnen. Eine Möglichkeit ist beispielsweise die Verhängung einer Ausgangssperre. Ob diese kommt, entscheiden die betroffenen Regionen jedoch selbst. Es bleibt abzuwarten, wie die NRW-Hotspots reagieren und ob strenge Regeln kommen. Aktuell berät sich der Krisenstab im Oberbergischen Kreis, morgen will Recklinghausen darüber beraten.

Corona-Update in NRW: Andrang ist an diesem Wochenende ausgeblieben

Update, Sonntag (10. Januar), 13 Uhr: Am Sonntag scheint die Lage in den beliebten Ausflugszielen in NRW ruhig zu sein Wie die dpa berichtet, halten sich nur wenige Ausflügler in Eifel und Sauerland auf. Es sei kein Vergleich zu vergangenem Wochenende.

Ein Polizeisprecher berichtete, dass es wohl zu einem Umdenken bei den Menschen nach dem Corona- und Verkehrs-Chaos gekommen sei. Allerdings: Am Samstag war ein Ausflugsgebiet rund um Remscheid von Besuchern überfüllt.

Corona-Lockdown in NRW: Schulen hinken Digitalisierung hinterher

Update, Sonntag (10. Januar), 12.10 Uhr: Landesweit gehen Schüler seit Mitte Dezember nicht mehr in die Schule. Stattdessen soll der Unterricht digital stattfinden. In vielen Städten rächt sich nun allerdings, dass es um die Digitalisierung der Schulen häufig schlecht steht.

In Bochum mahnt die Fraktion „Die Partei & Stadtgestalter“, dass sich die Versäumnisse aus der Vergangenheit nun rächen würden und vor allem Schüler aus schwierigen Verhältnisse ausbaden müssten, dass kaum Vorbereitungen für einen funktionierenden Distanzunterricht getroffen wurden.

Coronavirus in NRW: Die Zoos im Bundesland brauchen unbedingt Hilfe

Update, Sonntag (10. Januar), 10.55 Uhr: Wie die dpa berichtet, wird es für die Zoos in NRW immer kritischer. Die Kosten würden trotz Corona-Lockdown weiterlaufen. Zeitgleich fielen die Eintrittsgelder als Haupteinnahmequellen weg. Der Zoo-Verband (VdZ) würde sich zwar optimistisch zeigen, dass man die Krise überstehen könne. Aber einer Fortsetzung der Schließung dürfte zahlreiche Zoos vor Probleme stellen.

Ein Koala im Zoo in Duisburg (NRW) - Zoos haben es während des Corona-Lockdowns besonders schwer.

Helfen würde, so der VdZ, wenn der Staat ein Hilfsprogramm für Zoos ins Leben rufen würde.

Coronavirus-Update Deutschland: RKI meldet Zahlen für heute

Update, Sonntag (10. Januar), 9.15 Uhr: Das RKI meldet für heute 16.946 Neuinfektionen mit dem Coronavirus. 465 Menschen sind im Zusammenhang mit Covid-19 verstorben. Die Inzidenz im Bundesgebiet liegt bei 162,2.

In NRW sind 3.219 Neuinfektionen gemeldet worden. 76 Menschen sind im Zusammenhang mit Covid-19 verstorben. Die Inzidenz liegt bei 150,1. Insgesamt sieben Städte und Kreise haben eine Inzidenz von über 200: Oberbergischer Kreis (292,2), Höxter (258,1), Gelsenkirchen (230,7), Recklinghausen (229,3), Herne (209,7), Bielefeld (207,1) und Gütersloh (202,5).

Einige der Städte und Kreise wollen sich Montag (11. Januar) über strengere Maßnahmen beraten.

Coronavirus in Bochum: Inzidenz-Wert sorgt für Dämpfer der Euphorie

Update, Samstag (9. Januar), 21.00 Uhr: Es war beinahe abzusehen. Nachdem Bochum am Ende der Woche mitgeteilt hatte, dass der Inzidenz-Wert erstmals seit Sommer wieder unter 100 gefallen war, sieht die Situation heute schon wieder ganz anders aus. So stieg der 7-Tage-Wert - wie auch in vielen anderen NRW-Regionen - wieder an und liegt nun bei 120,4.

Weitere Fallzahlen zur Corona-Pandemie in Bochum:

  • Aktuell werden in Bochum 153 Personen im Krankenhaus aufgrund von Covid-19 behandelt, 31 davon intensivmedizinisch.
  • Derzeit sind 963 Menschen in Bochum mit Corona infiziert. Seit gestern kamen 14 Neuinfektionen dazu.
  • 3.185 Personen wurden in Bochum bereits gegen das Coronavirus geimpft-
  • 66 Menschen sind bislang an Covid-19 gestorben, 33 weitere verstarben mit Corona, jedoch nicht ursächlich an dem Erreger.

Corona: Laut Spahn gibt es genug Impfstoff für alle

Update, Samstag (9. Januar), 19.15 Uhr: Das Bundesgesundheitsministerium will die Bevölkerung nun noch besser über die deutsche Impfstrategie informieren und damit der möglichen Sorge vorbeugen, es gebe nicht genug Impfstoff gegen das Coronavirus.

Auf der Homepage des Ministeriums wurden Videos, Informationsmaterial und eine Grafik veröffentlicht, die zeigen wie viele Dosen von welchen Herstellern geliefert werden sollen. Die Informationskampagne der Regierung nennt sich: „Deutschland krempelt die #Ärmelhoch“ und soll die Bürger in den kommenden Wochen über die Impfung aufklären.

Außerdem hat sich Gesundheitsminister Jens Spahn erneut in einem Live-Stream den Fragen rund um die Corona-Impfung gestellt. Er machte deutlich:

Es wird genug Impfstoff für alle in Deutschland geben. Ich gehe -Stand heute- davon aus, dass wir dann im Sommer allen ein Impfangebot machen können. Denn wir haben genug Impfstoff bestellt – und zwar von mehreren Herstellern.

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn

Corona-Impfung: Laut Spahn gibt es keine Wahl für die Bürger

Update, Samstag (9. Januar), 18.35 Uhr: Inzwischen sind in der EU zwei Impfstoffe zugelassen: Impfstoffe der Firmen Biontech und Moderna. Aktuell werden zwar nur die Impfdosen von Biontech verimpft, doch auch die erste Lieferung von Moderna soll zügig eintreffen.

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) machte heute deutlich, dass die Bürger es sich jedoch nicht aussuchen könnten, welchen Impfstoff sie verabreicht bekommen möchten. Eine solche Auswahl zu treffen, sei aufgrund der derzeit noch herrschenden Knappheit „im Moment und auch absehbar“ nicht möglich, betonte Spahn. Außerdem seien die Impfstoffe der beiden Hersteller äquivalent in Wirksamkeit und Sicherheit, weshalb es keinen Grund für eine Präferenz gebe.

Allerdings ist es nach Aussagen der Ständigen Impfkommission des RKI nicht möglich, die zweite Impfdosis von einem anderen Hersteller zu bekommen als die erste. Dazu gebe es bislang keine Daten, weshalb es nicht angewendet werden könne.

Corona-Lockdown: Söder fordert Verlängerung

Update, Samstag (9. Januar), 17.50 Uhr: „Wir müssen den Lockdown, den wir jetzt haben, verlängern, an einigen Stellen auch noch vertiefen.“ So lautet die Forderung von Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) auf dem Neujahrsempfang der NRW-CDU.

Es sei naiv zu glauben, im Februar sei alles vorbei. Die Pandemie werde uns noch lange beschäftigen, so der Ministerpräsident aus Bayern in Hinblick auf die Gefahr, dass sich Virus-Mutationen weiter ausbreiten. Außerdem appellierte er an die vielen Menschen, die noch Schlupflöcher bei den vereinbarten Corona-Beschränkungen suchten oder die Einzelmaßnahmen diskutieren.

Viele stellten sich auch als Opfer der Pandemie dar. Die wahren Opfer seien aber die fast 40 000 Toten in Zusammenhang mit dem Virus. „Es ist jedes Mal ein kleiner Stich ins Herz.“ Um jedes Leben werde gekämpft, versprach Söder. „Jeder Tag ist eine neue Bewährungsprobe.“

Corona-Hotspots in NRW: Regionen mit den höchsten Inzidenz-Werten

Update, Samstag (9. Januar), 17.15 Uhr: Vielerorts steigt der Inzidenz-Wert in NRW wieder an. Im Landesdurchschnitt lag die Sieben-Tage-Inzidenz am Samstag bei 142,4.  Einige Städte und Kreise haben jedoch die kritische Marke von 200 bereits wieder überstiegen. Sie gelten somit wieder als Corona-Hotspot. In diesen NRW-Regionen spitzt sich die Lage laut den Daten des RKI wieder zu:

  • Gelsenkirchen (250,7)
  • Oberbergischer Kreis (242,6)
  • Kreis Höxter (240,3)
  • Bielefeld (204,1)
  • Kreis Recklinghausen (203,7)

Auch Oberhausen, Herne und Wuppertal verzeichnen einen ansteigenden Inzidenz-Wert, allerdings liegt der aktuelle Wert noch knapp unter 200. Sobald eine Region die 200er-Marke überschritten hat, kann die regionale Regierung verschärfte Maßnahmen verhängen. Diese müssen lokal allerdings mit der NRW-Landesregierung abgestimmt werden.

Coronavirus in Dortmund: Die aktuellen Fallzahlen für heute

Update, Samstag (9. Januar), 16.30 Uhr: Wie auch in vielen anderen Kreisen in NRW steigt der Inzidenz-Wert auch in Dortmund wieder an. Die Stadt Dortmund gab soeben bekannt, dass der 7-Tage-Wert voraussichtlich bei 157,2 liegt. Der offizielle Wert wird vom RKI gegen 0.00 Uhr bekannt gegeben und gilt von da an als verbindlich. Der Inzidenz-Wert ergibt sich aufgrund der 131 Neuinfektionen am heutigen Samstag. 24 der neuen Fälle gehören zu 14 Familien.

In Sachen Coronavirus lässt sich für Dortmund außerdem folgendes Update geben:

  • Aktuell befinden sich 1929 Menschen in Dortmund in Quarantäne und 1684 Personen sind infiziert.
  • Seit dem ersten Auftreten der Erkrankung in Dortmund liegen insgesamt 15.072 positive Tests vor. 13.206 Menschen gelten als genesen.
  • 136 Corona-Infizierte müssen derzeit im Krankenhaus behandelt werden, davon 20 Personen auf der Intensivstation. 12 Patienten werden beatmet.
  • Die Zahl der Todesfälle, die in Dortmund bislang ursächlich an Covid-19 verstarben, liegt aktuell bei 118. 64 weitere Personen starben, jedoch nicht ursächlich an Corona.

Corona-Update in NRW: Rodelgebiete rund um Remscheid sind voll

Update, Samstag (9. Januar), 16 Uhr: Wie der Remscheider General-Anzeiger berichtet, herrscht rund um Remscheid in den Wintersportgebieten Chaos. Die Parkplätze seien genau wie die Hänge voll. Die Stadt bittet die Besucher, die Gebiete nicht mehr aufzusuchen.

Nachdem die Wintersportgebiete in Eifel und Sauerland in den vergangenen Wochen während des Corona-Lockdowns dicht waren, haben sich laut Remscheider General-Anzeiger die Besucher aus dem Rheinland und Ruhrgebiet jetzt andere Orte ausgesucht.

Corona in NRW: Bislang keine Ansturm auf Wintersportgebiete im Bundesland

Update, Samstag (9. Januar), 13.45 Uhr: Die Wintersportgebiete im Sauerland und in der Eifel melden aktuell eine ruhige Lage. Laut Polizei würde der Ansturm aber ausbleiben. Es sei kein Vergleich zum vergangenen Wochenende, an denen Corona- und Verkehrschaos herrschte, berichtet die Polizei im Hochsauerlandkreis. Auch in der Eifel und rund um Olpe ist es laut dpa bislang ruhig geblieben.

Corona-Update Deutschland: Bodo Ramelow will Wirtschaft herunterfahren - die Reaktionen

Update, Samstag (9. Januar), 13.30 Uhr: Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow (Die Linke) forderte in der vergangenen Woche einen kompletten Shutdown der Wirtschaft. Die Bundesregierung ging wenig bis gar nicht auf den Vorschlag des thüringischen Politikers ein.

Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke).

Siegfried Russwurm, neuer Vorstandschef des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI), äußerte sich gegenüber tagesschau.de zurückhaltend. Man wolle keine neue Debatte entfachen. Im vergangenen Jahr warnte der Ex-BDI-Chef Dieter Kempf vor solchen Komplett-Shutdowns in der Wirtschaft. Dies würde zu schweren wirtschaftlichen Folgen führen - für den Einzelnen würde das den Verlust des Arbeitsplatzes bedeuten.

Bund und Länder wollen sich am 25. Januar erneut treffen, um über die Corona-Krise zu sprechen. Das Bundesland Thüringen ist aktuell schwer von der Corona-Krise betroffen. Die Inzidenz liegt bei 289,3 - insgesamt neun Landkreise haben eine Inzidenz von über 300. Zum Vergleich - in NRW liegt der Wert bei 142,4. Fünf Kreise und Städte haben einen Wert von über 200.

Corona-Update NRW: Essener Virologe äußert sich zur Coronavirus-Mutante sowie Kitas und Schulen

Update, Samstag (9. Januar), 13 Uhr: Ulf Dittmar, Virologe der Uniklinik Essen, rät dazu, Schulen und Kitas in der Coronavirus-Pandemie wieder zu öffnen. Denn diese Orte seien für Kinder nicht das größte Problem.

Aus Sicht des Virologen aus dem Ruhrgebiet würde es für kleine Kinder eine ganz andere Gefahr in der aktuellen Corona-Krise geben - besonders Kinder aus sozial schwachen Familien würden unter dem Lockdown und der daraus resultierenden fehlenden Bildung leiden.

Corona in NRW: #wirmachenauf - Internet-Kampagne am Rhein schreckt Handelsverband auf

Update, Samstag (9. Januar), 12 Uhr: Im Internet kursiert aktuell eine Kampagne, die sich für eine Öffnung des Einzelhandels trotz Corona-Krise ausspricht. Unter dem Hashtag #wirmachenauf ruft die Kampagne Einzelhändler auf, mitzumachen. Die Stadt Duisburg will das unterbinden und am Wochenende kontrollieren. Der Handelsverband Niederrhein kritisiert die Kampagne.

Nach Informationen der Rheinischen Post ist ein Einzelhändler aus Krefeld der Initator. Er soll auch Kontakte zu den Querdenkern haben.

Corona-Update in NRW: Noch kein Chaos in Winterberg

Update, Samstag (9. Januar), 11.30 Uhr: Laut dpa blieb eine Wiederholung des Chaos in Winterberg bislang aus. Die Polizei meldete nur vereinzelte Fahrzeuge von außerhalb.

Corona in NRW: Vize-Ministerpräsident genervt von Virologen

Update, Samstag (9. Januar), 10.15 Uhr: NRW-Vize-Ministerpräsident Joachim Stamp (FDP) ist genervt von den zahlreichen TV-Auftritten der Virologen. Sie seien gut beraten, sich zurückzuhalten. Talkshows seien nicht der richtige Ort, für einen wissenschaftlichen Diskurs rund um das Coronavirus, sagte er gegenüber den Kölner Stadtanzeiger.

Der stellvertretende NRW-Ministerpräsident Joachim Stamp (FDP).

Das Problem: Aus Sicht von Joachim Stamp würde sich jeder einen Lieblingsvirologen aussuchen. Daraus würden vor allen in Sozialen Netzwerken unversöhnliche Positionen rund um Corona entstehen. „Das hilft uns in der Pandemie-Bekämpfung nicht weiter“, so Stamp.

Corona-Update für Deutschland: RKI meldet 24.694 Coronavirus-Neuinfektionen

Update, Samstag (9. Januar), 8.45 Uhr: Das RKI meldet 24.694 Neuinfektionen mit dem Coronavirus. 1.083 Menschen sind innerhalb von 24 Stunden im Zusammenhang mit Covid-19 verstorben. Die Inzidenz auf dem Bundesgebiet liegt bei 153,9.

Im Bundesland NRW sind 4.302 Neuinfektionen gemeldet worden. 160 Menschen sind im Zusammenhang mit Corona verstorben. Die Inzidenz des Bundeslandes Nordrhein-Westfalen liegt bei 142,4. Die Städte Gelsenkirchen (250,7) und Bielefeld, sowie die Kreise Oberbergischer Kreis (242,6), Recklinghausen (203,7) und Höxter (240,3) haben eine Inzidenz von über 200.

Es ist möglich, dass es dort zu weiteren Einschränkungen kommt.

Zu den Ereignissen vor Samstag (9. Januar) im Corona-Live-Ticker von RUHR24.de.

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