Live-Ticker zur Covid-19-Pandemie

Corona in NRW: Grüne und SPD fordern Sondersitzung des Landtags +++ Klage gegen Testpflicht in Unternehmen

Die dritte Welle des Coronavirus (SARS-CoV-2) dominiert das Leben in Deutschland und NRW. Über alle Entwicklungen zur Covid-19-Pandemie informiert RUHR24 im Live-Ticker.

Kreis/StadtInzidenz, 13. April (Vortag)
NRW (gesamt)135,4 (+4,7)
Dortmund126,1 (+16,3)
Bochum110,8 (+1,6)
Duisburg181,1 (-9,2)
Essen120,8 (-3,1)
Gelsenkirchen173,7 (+56,2)
Kreis Recklinghausen144,3 (+8,8)
Kreis Unna141,6 (+6,1)

Corona-Update in NRW: Alle weiteren Infos im neuen Ticker

Dieser Live-Ticker wird nicht mehr aktualisiert. Alle aktuellen News zum Corona-Ticker nach 18 Uhr am Dienstag (13. April) gibt es im neuen Corona-Ticker.

Herne: Stadt impft weitere Personengruppen gegen Corona

Update, Dienstag (13. April), 17.55 Uhr: In Herne können ab sofort noch weitere Personengruppen geimpft werden. Die Stadt unterbreitet unter anderem folgenden Personen ein Impfangebot:

  • Kontaktpersonen von Schwangeren
  • Kontaktpersonen von pflegebedürftigen Personen, die nicht in einer Einrichtung leben und mindestens 70 Jahre alt sind

Pflegebedürftige und schwangere Personen können bis zu zwei Kontakte angeben.

Grüne und SPD fordern wegen Corona Sondersitzung des Landtags

Update, Dienstag (13. April), 17.22 Uhr: SPD und Grüne fordern wegen der aktuellen Corona-Lage eine Sondersitzung des Landtags am Donnerstag (15. April). Es sei, so sagt Grünen-Fraktionschefin Verena Schäffer, unbegreiflich, wie es in NRW noch „Click and Meet“ im Einzelhandel geben könne, während die Schulen auch weiterhin im Distanzunterricht bleiben. „Armin Laschet hätte längst die Notbremse ziehen müssen“, so Schäffer.

Anzahl der Grippe-Fälle wegen Corona-Maßnahmen in NRW gering

Update, Dienstag (13. April), 16.59 Uhr: In der gesamten Grippe-Saison 2020/2021 sind dem Landeszentrum Gesundheit Nordrhein-Westfalen bisher nur 88 entsprechende Meldungen nach dem Infektionsschutzgesetz übermittelt worden. Das berichtet die Deutsche Presse-Agentur. Zum gleichen Zeitpunkt im Vorjahr seien es in NRW rund 26.000 Grippe-Fälle gewesen.

Corona-Update für NRW: Kreis Unna stattet Schulen mit Tablets aus

Update, Dienstag (13. April), 16.19 Uhr: Homeschooling oder Wechselunterricht mit Videokonferenzen ist in der Corona-Pandemie zum Alltag geworden. Eine wichtige Voraussetzung dafür sind digitale Endgeräte wie Laptops und Tablets. Der Kreis Unna verteilt nun eine große Zahl von beiden an Förderschulen und Berufskollege. Rund 2.000 iPads für Schüler und Lehrerkräfte werden ab dieser Woche an die elf Kreis-Schulen verteilt. Dafür standen Fördermittel in Höhe von rund 980.000 Euro bereit.

Corona: Klage gegen Testpflicht für Unternehmen

Update, Dienstag (13. April), 16.01 Uhr: Der Bundesverband mittelständische Wirtschaft (BVMW) will gegen die Pflicht zum Angebot von Corona-Tests in Betrieben klagen. „Wir bereiten als Verband gerade die dafür erforderlichen rechtlichen Schritte vor“, sagte Bundesgeschäftsführer Markus Jerger. Die Testpflicht für Unternehmen sei „ein Lehrstück für Politik-Versagen“.

Corona in NRW: Warnung vor Impfstoff von Johnson & Johnson

Update, Dienstag (13. April), 15.28 Uhr: Die US-Behörden empfehlen eine Aussetzung der Impfungen mit dem Corona-Vakzin von Johnson & Johnson. Der Grund: Nach einer Untersuchung haben die Arzneimittelbehörde FDA und die Gesundheitsbehörde CDC auf sechs Fälle von seltenen Blutgerinnseln verwiesen, die nach Impfungen mit dem Produkt des US-Pharmakonzerns gemeldet wurden.

Was das für die Impfungen in der EU und Deutschland bedeutet, ist bisher unklar. Erst gestern (12. April) hat Johnson & Johnson mit der Auslieferung seines Impfstoffes an die EU begonnen.

Umfrage: Viele Deutsche wollen trotz Corona verreisen

Update, Dienstag (13. April), 14.40 Uhr: Rund 39 Prozent der Deutschen planen in diesem Jahr noch eine Reise. Das geht aus einer Online-Umfrage der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) hervor. Die Mehrheit will dabei innerhalb von Deutschland verreisen, rund 18 Prozent in Länder innerhalb der EU. 28 Prozent wollen hingegen noch abwarten, ob und inwiefern eine Reise möglich ist.

Corona-Ausgangssperre im ersten NRW-Kreis gekippt

Update, Dienstag (13. April), 13.10 Uhr: Das Verwaltungsgericht Arnsberg hat die Ausgangssperre im Märkischen Kreis gekippt, berichtet come-on.de. Es gebe erhebliche Zweifel an der Rechtmäßigkeit, heißt es. Die Ausgangssperre galt seit dem 9. April aufgrund der hohen Inzidenz des Kreises.

Corona-Krise: Kinderkrankentage werden erhöht

Update, Dienstag (13. April), 12.30 Uhr: Die Zahl der Kinderkrankentage in Deutschland wird von 20 auf künftig 30 Tage pro Kind und Elternteil steigen. Diese Regelung wurde heute vom Bundeskabinett zusammen mit den Änderungen im Infektionsschutzgesetz beschlossen.

Corona-Schnelltest an 15.000 Zentren möglich

Update, Dienstag (13. April), 12.15 Uhr: Wie eine Umfrage des Bundesgesundheitsministeriums zeigt, gibt es derzeit in Deutschland mehr als 15.000 Teststellen für Corona-Tests. Zu der Zählung würden Testzentren und Apotheken gehören, erklärt Welt. Pro Landkreis oder Stadt seien das insgesamt 37 Teststellen.

Corona-Pandemie: Bundeskabinett beschließt verstärkte Regeln

Update, Dienstag (13. April), 10.45 Uhr: Das Bundeskabinett hat die Änderung des Infektionsschutzgesetzes beschlossen, teilt die dpa mit. Nun drohen die Einwohner vieler Städte und Kreise in Deutschland eine nächtliche Ausgangssperre und das (erneute) Schließen des Einzelhandels.

Corona-Tests im Büro soll erzwungen werden

Update, Dienstag (13. April), 10.30 Uhr: Arbeitsminister Hubertus Heil (SPD) betont im Zusammenhang mit der Testpflicht in Unternehmen, dass Freiwilligkeit nicht ausreichen würde: „Erfahrungen zeigen, 60 Prozent der Beschäftigten haben jetzt schon ein Testangebot. Das ist schon richtig gut, dass Unternehmen sich da engagieren. Aber das reicht nicht. Wir müssen das flächendeckend machen angesichts der Welle in der Pandemie“, so der Politiker gegenüber ARD.

Corona-Schnelltests in Unternehmen: Keine finanzielle Entschädigung

Update, Dienstag (13. April), 8.30 Uhr: Wenn das Infektionsschutzgesetz heute abgeändert werden sollte, werden Schnelltests in Unternehmen verpflichtet. Eine finanzielle Unterstützung werden die Unternehmen jedoch nicht bekommen, erklärte Bundesfinanzminister Olaf Scholz im Deutschlandfunk.

Corona-Pandemie: Bundeskabinett will Infektionsschutzgesetz ändern

Update, Dienstag (13. April), 7.50 Uhr: Das Bundeskabinett möchte heute einheitliche Einschränkungen beschließen, berichtet das RND. Dazu soll heute noch das Infektionsschutzgesetz geändert werden. Dann soll bundesweite eine nächtliche Ausgangssperre für Städte und Kreise ab einer Inzidenz von über 100 an drei aufeinanderfolgenden Tagen gelten.

Außerdem soll eine Testpflicht im Job außerhalb des Homeoffice gelten. So sollen Unternehmen einmal pro Woche ihre Mitarbeiter im Büro testen müssen. Die neuen Verordnungen sollen die dritte Welle deutlich nach unten beeinflussen.

Corona in NRW: Lage in Krankenhäusern in Köln schwierig

Update, Dienstag (13. April), 7.20 Uhr: Die Stadt Köln veröffentlichte am Montag eine Mitteilung mit einer kritischen Warnung. Die Lage in den Krankenhäusern in der Domstadt spitzt sich zu. Immer mehr Menschen müssen auf die Intensivstationen verlegt werden - insgesamt werden aktuell 113 Menschen im Zusammenhang mit dem Coronavirus auf den Intensivstationen in den Kölner Krankenhäusern behandelt.

Alex Lechleuthner, Leiter des Rettungsdienstes der Stadt Köln, äußerte sich, dass man an die Grenzen stoße und bereits Patienten umverteilen musste, um eine Versorgung zu gewährleisten. Insgesamt werden 319 Personen mit dem Coronavirus in den Krankenhäusern behandeln.

Corona in NRW: Wo eine nächtliche Ausgangssperre aktuell gilt

Update, Dienstag (13. April), 7 Uhr: In insgesamt einer kreisfreien Stadt und drei Landkreisen gelten aktuell nächtliche Ausgangssperre. In Hagen (Inzidenz von 205,1), im Märkischen Kreis (201,6), im Kreis Siegen-Wittgenstein (192,5) und im Kreis Minden-Lübbecke (137,9) müssen Menschen von 21 Uhr bis 5 Uhr in ihren Wohnungen und Häusern bleiben.

Ab heute Abend gilt auch in der kreisfreien Stadt Remscheid eine von 21 Uhr bis 5 Uhr geltende Ausgangssperre. Die Inzidenz in der Stadt im Bergischen Land liegt bei 247 - trauriger Spitzenreiter im Bundesland NRW.

Corona in Deutschland: RKI mit neuen Zahlen - Inzidenz in Ruhrgebietsstadt schießt in die Höhe

Update, Dienstag (13. April), 6.45 Uhr: Das RKI meldet 10.810 Neuinfektionen und 294 Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19. Die Inzidenz liegt bei 140,9.

In NRW sind 2.803 Neuinfektionen gemeldet worden. 68 Menschen verstarben im Zusammenhang mit Covid-19. Die Inzidenz liegt bei 135,5. In der Ruhrgebietsstadt Gelsenkirchen ist es zu einem massiven Anstieg der Inzidenz gekommen. Lag die Inzidenz am Montag (12. April) noch bei 117,5, ist sie heute auf 173,7 gestiegen.

Corona-Pandemie: Sondersteuer für Reiche wird gefordert

Update, Montag (12. April), 20.54 Uhr: Der UN-Generalsekretär Antonio Guterres spricht sich für eine Sondersteuer für Wohlhabende aus. „Ich fordere die Regierungen auf, eine Solidaritäts- oder Vermögenssteuer für diejenigen in Betracht zu ziehen, die während der Pandemie Profit gemacht haben, um extreme Ungleichheiten zu reduzieren“, so Guterres. Neueste Berichte würden darauf hindeuten, dass der Vermögen der reichsten Menschen der Welt im vergangenen Jahr um fünf Billionen Dollar gestiegen sei.

Wegen Corona: Land NRW vergibt wieder Stipendien an Künstler

Update, Montag (12. April), 19.42 Uhr: Freischaffende Künstler aus NRW können sich erneut um ein Stipendium des Landes bewerben. Dieses soll den Künstlern ermöglichen, trotz Corona weiter arbeiten zu können. Im Rahmen des Programm „Auf geht‘s!“ werden 15.000 Stipendien vergeben. Von April bis September erhalten die Künstler 6.000 Euro. Antragsteller müssen unter anderem eine Kurzbeschreibung ihres geplanten Projektes einreichen. Die Antragsfrist läuft bis zum 31. Mai.

Trotz Corona-Mutation: Schauspielhaus fliegt Künstler ein - Kritik von FDP

Update, Montag (12. April), 19.13 Uhr: Das Schauspielhaus in Bochum hat für Proben Künstler aus Südamerika eingeflogen. Aber dort verbreitet sich aktuell eine gefährliche Mutation des Coronavirus. Die FDP-Ratsfraktion der Stadt kritisiert das Vorgehen der Kultureinrichtung. „Die Politik erwartet von den Bürgerinnen und Bürgern, dass sie zum Infektionsschutz auf unnötige Kontakte verzichtet. Und das Schauspielhaus Bochum fliegt Künstler für die Proben eines Stückes ein, dessen Premiere noch gar nicht feststeht“, so Jacqueline Kraemer, kulturpolitische Sprecherin der Partei.

Das Schauspielhaus würde die Menschen „verstimmen“, die derzeit auf vieles verzichten. Außerdem habe die Einrichtung seine Vorbildfunktion verfehlt. „Auf diese Aktion hätte das Schauspielhaus besser verzichtet“, so Kraemer.

Corona-Update für NRW: Immer mehr Ärzte impfen

Update, Montag (12. April), 18.39 Uhr: Immer mehr niedergelassene Ärzte in Deutschland impfen ihre Patienten gegen Covid-19. In dieser Woche ist die Zahl der teilnehmenden Praxen um 10.000 auf insgesamt 45.000 gestiegen, wie die Kassenärztlichene Bundesvereinigung (KBV) mitteilt.

Allerdings bedeutet das nicht, dass damit auch die Impfzahlen steigen. Denn die Menge an Impfstoff stagniert voraussichtlich zunächst. Bis zu diesem Dienstag (13. April) sollen rund eine Million Dosen des Vakzins von Biontech/Pfizer in den Praxen ausgeliefert werden.

NRW: Aktuelle Corona-Zahlen aus Dortmund

Update, Montag (12. April), 18.05 Uhr: Die Stadt Dortmund meldet weitere 50 positive Testergebnisse. Damit wurde in Dortmund insgesamt bei 22.049 Menschen das Coronavirus nachgewiesen. Davon gelten 20.273 als genesen. Zurzeit befinden sich 2.505 Menschen in Quarantäne.

Corona in NRW: DSW21 testet Mitarbeiter bereits jede Woche

Update, Montag (12. April), 17.37 Uhr: Die Politik diskutiert derzeit über eine Corona-Testpflicht in Unternehmen. Bei DSW21 wird diese bereits umgesetzt. Das Dortmunder Verkehrsunternehmen setzt seit Ende März einen Bus als Testmobil ein und fährt damit die einzelnen Betriebsstandorte an. Die Mitarbeiter können sich ohne Terminvereinbarung einmal die Woche auf Covid-19 testen lassen. Zusätzlich stellt das Unternehmen allen Beschäftigten je einen kostenlosen Selbsttest pro Woche zur Verfügung.

Corona: Stadt in NRW zieht Ausnahmen von Notbremse zurück

Update, Montag (12. April), 17.04 Uhr: Die Stadt Herne zieht ihre bisherigen Ausnahmen von der Corona-Notbremse zurück. Grund sei das aktuelle Infektionsgeschehen, wie es in einer Mitteilung heißt. Konkret bedeutet das, dass körpernahe Dienstleistungen ab Dienstag (13. April) in Herne nicht mehr angeboten werden dürfen. Davon betroffen sind etwa Nagelstudis, Tätowierer und Kosmetikstudios. Friseur und Fußpflege-Dienste bleiben davon ausgenommen.

NRW: Polizei stoppt illegale Corona-Party

Update, Montag (12. April), 16.46 Uhr: In Paderborn/NRW hat die Polizei am Samstag (10. April) eine illegale Party gestoppt. Zuvor sind Beschwerden über Laute Musik in einer Gewerbehalle eingegangen, wie der WDR berichtet. Gegen 44 Teilnehmer seien Anzeigen wegen Verstößen der Corona-Schutzverordnung erstellt worden.

Corona-Update für NRW: Betriebe sollen einmal pro Woche Tests anbieten

Update, Montag (12. April), 16.01 Uhr: Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) will Betriebe verpflichten, ihren Präsenzbeschäftigten mindestens einmal pro Woche einen Corona-Test anzubieten. Dies sieht der Entwurf für eine Änderung der Arbeitsschutzverordnung vor.

Außerdem sollen alle geltenden Corona-Maßnahmen im Arbeitsschutz bis zum 30. Juni verlängert werden. Dazu gehört auch, dass Arbeitgeber Beschäftigten wo immer möglich das Arbeiten von Zuhause anbieten müssen.

Angela Merkel: Dritte Corona-Welle ist die Schlimmste

Update, Montag (12. April), 15.39 Uhr: Zur Eindämmung der Corona-Zahlen will Bundeskanzlerin Angela Merkel vor allem auf Tests und Impfungen setzen, wie die Tagesschau berichtet. „Wir müssen sagen, dass diese dritte Welle für uns vielleicht die härteste ist“, so die Kanzlerin. Die Infektionszahlen seien aktuell viel zu hoch. Um die Welle zu brechen, sei „die wichtigste Waffe, die wir haben, das Impfen“, sagte Merkel. „Und das Testen hilft uns, eine Brücke zu bauen, bis das Impfen wirkt.“

Angela Merkel hält die dritte Corona-Welle für die Schlimmste.

Corona: Knapp vier Millionen Impfdosen in NRW verabreicht

Update, Montag (12. April), 15.08 Uhr: Seit dem Start der Impfkampagne Ende Dezember wurden in NRW fast vier Millionen Dosen verabreicht. Das geht aus einer neuen Statistik des RKI hervor. Demnach haben einschließlich Sonntag (11. April) 2.892.119 Menschen in Nordrhein-Westfalen eine Erstimpfung gegen Corona erhalten. Davon haben inzwischen mit 1.039.411 Menschen auch die zweite Spritze für den vollen Impfschutz bekommen.

Seit Karsamstag (3. April) haben über 60-Jährige in NRW die Möglichkeit, sich mit Astrazeneca gegen Corona impfen zu lassen.

Aachen/NRW: Neues Urteil zur Corona-Quarantäne über 14 Tage

Update, Montag (12. April), 14.50 Uhr: Eine Quarantäneanordnung über eine Dauer von 14 Tagen ist rechtswidrig. Das hat die siebte Kammer des Verwaltungsgerichts Aachen am Freitag (9. April) entschieden. Hintergrund sind Eilanträge von Kindergartenkindern als Bad Münstereifel und Mechernich, die sich in häusliche Quarantäne begeben mussten. In beiden Fällen wurde ein Kind aus der gleichen Kindergartengruppe positiv auf Covid-19 getestet.

Die zuständigen Behörden haben die Kinder als „ansteckungsverdächtige Kontaktpersonen“ eingestuft und häusliche Quarantäne angeordnet. Diese sollte jeweils frühestens nach 14 Tagen und nur gegen Vorlage eines negativen PCR-Tests aufgehoben werden. Die Empfehlung des Robert-Koch-Instituts sieht allerdings keine Quarantäne vor, die über 14 Tage andauert. Laut dem Verwaltungsgericht konnten die zuständigen Behörden außerdem nicht darlegen, warum die Quarantäne in beiden Fällen unbefristet angeordnet wurde.

Laut dem Gericht in Aachen ist es unzulässig, dass die Behörden die Voraussetzungen für die Aufhebung der Quarantäne nach Belieben festlegt. Auch ein negativer PCR-Test dürfe nach 14 Tagen keine Bedingung sein.

Corona-Kuriosum in NRW: Mehr Müll während des Lockdowns

Update, Montag (12. April), 14 Uhr: In zahlreichen Städten ist es in der Corona-Pandemie zu einem Problem mit Müll gekommen, wie der WDR berichtet. Viele Menschen würden Produkte wie Getränke und Essen „to go“ mitnehmen. Diese würden häufiger achtlos weggeworfen werden - auf Straßen und in Grünanlagen.

Diese Entwicklung würde laut WDR sowohl in den Ruhrgebietsstädten wie Dortmund, Essen und Duisburg als auch in kleineren Städten wie Paderborn, Remscheid oder Bad Oeynhausen beobachtet werden.

Corona in NRW: Elternverband fordert klare Perspektive bis zu den Sommerferien

Update, Montag (12. April), 13.30 Uhr: Die Landeselternschaft der integrierten Schulen (Leis) fordert eine klare Planungsperspektive bis zu den Sommerferien. Dies würde sowohl für Lehrer als auch für Eltern sinnvoller sein als ein ständiges Wechseln der Schulmodelle.

Eine klare Ansage, das man aus Vorsichtgründen bis zu den Sommerferien planen könne, würde viele ständige Kurs- und Planwechsel ersparen, heißt es in einer Mitteilung des Elternverbandes. Die Landeselternschaft der Gymnasien in NRW äußerte sich, dass die Grenze des Belastbaren mit den zahlreichen sponanen Kurswechseln mittlerweile erreicht sei.

Wegen Corona-Inzidenzzahlen: Nächste NRW-Stadt mit Ausgangssperre

Update, Montag (12. April), 12.55 Uhr: Ab Morgen (13. April) wird es in Remscheid eine Ausgangsbeschränkung zwischen 21 und 5 Uhr geben. Grund dafür ist der hohe Inzidenzwert von 255, der mittlerweile höchste in NRW.

In der Nacht vor die Tür darf man in Remscheid dann nur noch in Notfällen oder auf dem Weg von und zur Arbeit, oder auch zur Versorgung von Tieren. Park- und Sportanlagen werden vorübergehend geschlossen und auch im privaten Bereich gelten Einschränkungen: Im öffentlichen Raum darf ein Haushalt mit maximal einer weiteren Person zusammenkommen.

Corona-Impfstoff von Biontech schützt schlechter vor südafrikanischer Mutation

Update, Montag (12. April), 11.55 Uhr: Der Biontech-Impfstoff schützt, laut einer israelischen Studie, weniger gut vor der südafrikanischen Mutation als vor den anderen Varianten. „Die südafrikanische Variante ist in gewissem Umfang in der Lage, die Schutzwirkung des Impfstoffs zu durchbrechen“, erklärt Co-Studienautor Adi Stern von der Universität Tel Aviv gegenüber AFP.

Forscher fordern Kurswechsel in Corona-Politik

Update, Montag (12. April), 11.45 Uhr: Aerosolforscher aus Deutschland fordern von der Politik einen Kurswechsel: „Wenn wir die Pandemie in den Griff bekommen wollen, müssen wir die Menschen sensibilisieren, dass drinnen die Gefahr lauert“, heißt es in einem Brief an die Bundesregierung.

Corona-Geimpfte und negativ Getestete dürfen auf einer Stufe stehen

Update, Montag (12. April), 11.30 Uhr: Die Vorsitzende des Deutschen Ethikrats, Alena Buyx, findet es nicht schlimm, Corona-Geimpfte mit negativ getesteten Menschen gleichzustellen. Wichtig sei jedoch dafür, dass die Corona-Tests flächendeckend seien, so Buyx gegenüber Deutschlandfunk. „Gleichzeitig muss man extrem Tempo machen beim Impfen“, fügt sie hinzu.

Corona-Pandemie in den Schulen: NRW-Schulministerin Gebauer rät zur Vorsicht

Update, Montag (12. April), 10.45 Uhr: Für NRW-Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) sei nun eine „Woche der Vorsicht“, erklärt die Politikerin gegenüber WDR. Wie es in der kommenden Woche in den Schulen weitergeht, werde sich nun in dieser Woche zeigen. „Das Ostergeschehen lässt noch nichts für eine stabile Lage zu und darauf warten wir, um dann entsprechend frühestmöglich die Entscheidung zu treffen.“

Corona-Party im Kreis Warendorf sorgt für doppelte Anzeigen

Update, Montag (12. April), 10.30 Uhr: Die Polizei sprengte im Kreis Warendorf eine Corona-Party. Am Sonntagmorgen (11. April) wurde der Polizei eine Party mit mehreren Menschen auf einem Schwimmbad-Parkplatz in Everswinkel gemeldet. Vor Ort habe man dann eine größere Gruppe antreffen können, die sich zuvor über soziale Medien verabredet haben sollen, berichtet die Polizei.

Gegen 61 Menschen wurde ein Verfahren wegen des Verstoßes gegen die Infektionsschutzverordnung eingeleitet. Ein Teil der Gruppe habe sich wenige Zeit später erneut auf dem Parkplatz zu einer Party zusammengetroffen. Die Polizei erstellte daraufhin weitere 19 Anzeigen.

Corona-Ausgangssperre kommt für FDP-Chef Christian Lindner nicht infrage

Update, Montag (12. April), 10 Uhr: FDP-Fraktionschef Christian Lindner ist gegen eine Ausgangssperre: „Die konkret jetzt vorgeschlagenen Maßnahmen sind verfassungsrechtlich fragwürdig und teilweise epidemiologisch noch nicht einmal wirksam. Es geht in Wahrheit darum, Ansammlungen von Menschen, Wohnungspartys und anderes zu unterbinden. Dafür kann man aber keine generelle Ausgangssperre verhängen. Da gibt es mildere Mittel“, so der Politiker gegenüber Deutschlandfunk.

Corona-Pandemie in Essen und Bochum: Oberbürgermeister für einheitliches Handeln

Update, Montag (12. April), 7.30 Uhr: Die Oberbürgermeister von Essen und Bochum, Thomas Kufen (CDU) und Thomas Eiskirch (SPD), sind für ein bundesweit einheitliches Handeln in der Corona-Pandemie. Die wechselnden Maßnahmen würde die Bürger stark belasten, so Kufen gegenüber WAZ. „Viel zu oft haben Länder die Corona-Beschlüsse nachinterpretiert. Das zermürbt die Menschen“, so Bochums-Oberbürgermeister Eiskirch.

Corona-Update NRW: Notbremse in NRW Großstadt ab Dienstag

Update, Montag (12. April), 6.50 Uhr: Das Land NRW hat für die Hauptstadt Düsseldorf ab Dienstag (13. April) eine Corona-Notbremse angeordnet. Der Grund: Die Sieben-Tages-Inzidenz liegt am dritten Tag in Folge bei über 100. Aktuell bei 115,9.

Diese Regeln gelten ab Dienstag: Ein Haushalt darf sich nur noch mit einer Person treffen. Kinder bis 14 Jahren sind nicht mit eingerechnet. Körpernahe Dienstleistungen sind wieder untersagt - Friseure, Fußpflege, Personenbeförderungen und medizinisch erforderliche Dienstleistungen sind davon ausgenommen.

Museen oder Kunstausstellungen müssen wieder schließen - allerdings kann die sogenannte Test-Option eingesetzt werden, sodass Bürger einen tagesaktuellen Schnelltest vorzeigen müssen. Das müsse allerdings noch zwischen Stadt und Land besprochen werden. Die Stadt Düsseldorf will nach eigenen Angaben heute im Krisenstab beraten.

Corona-Update: RKI meldet neue Fallzahlen

Update, Montag (12. April), 6.40 Uhr: Das Robert Koch-Institut meldet für den heutigen Tag 13.245 Neuinfektionen mit dem Coronavirus. Hinzu kommen 99 Todesfälle, die im Zusammenhang mit Covid-19 stehen. Die Inzidenz liegt bei 136,4.

NRW meldet 2.386 Neuinfektionen und 13 Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19. Die Inzidenz liegt bei 130,7. Remscheid (255,1), der Landkreis Siegen-Wittgenstein (211,6) und Hagen (209,9) haben eine Inzidenz von über 200.

Corona in NRW: Armin Laschet (CDU) drängt auf schnellen Beschluss zum Lockdown

Update, Sonntag (11. April), 20.30 Uhr: NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) drängt auf eine schnelle Regelung zum bundesweiten Lockdown. „Ich wünsche mir nur, dass es jetzt schnell geht, denn die (Infektions-)Zahlen sind absehbar und die hängen nicht von Beratungsverfahren zwischen Bundestag und Bundesrat ab“, sagte er laut dpa am Abend im „Bericht aus Berlin“ in der ARD.

Zuvor hatte Kanzlerin Angela Merkel eine bundesweite Corona-Notbremse angekündigt. Die eigentlich für Montag (12. April) geplante Konferenz mit den Ministerpräsidenten wurde abgesagt.

Schule in NRW startet am Montag: Nicht alle Schüler müssen Schnelltests abgeben

Update, Sonntag (11. April), 18.35 Uhr: Es gibt sie, seit es Corona-Regeln gibt: Ausnahmen. Auch beim Start in den Distanzunterricht an den Schulen in NRW am Montag sorgen sie in der ab dann gültigen Verordnung für Verwirrung. Denn bei den anstehenden Abiturprüfungen in Nordrhein-Westfalen werden laut der dpa auch Schülerinnen und Schüler teilnehmen können, die nicht auf Corona getestet wurden.

Eigentlich sollten alle Schüler in NRW vor dem Unterricht einen Selbsttest machen, allerdings in der Schule und von den Lehrern beaufsichtigt. Ausgenommen sind hiervon auch Kinder mit sonderpädagogischem Bedarf, bei ihnen dürfen die Eltern testen.

In NRW sollen sich die Schüler selbst auf das Coronavirus testen.

Und eben Schüler, die Abschlussprüfungen schreiben müssen. Denn rechtlich gesehen könne man sie laut dem Bericht nicht einfach von der Prüfung ausschließen. Das führt zu der immerhin pragmatischen Lösung, dass Ungetestete ihre Prüfungen „räumlich getrennt von den Prüfungen getesteter Schülerinnen und Schüler“ absolvieren, heißt es in der neuen Verordnung.

SPD-Landtagsfraktionsvize Jochen Ott sprach von einer nicht nachvollziehbaren „plötzlichen Kehrtwende der Schulministerin“ und vermutet den Grund dafür „in den mangelnden Vorbereitungen für die Testungen an den Schulen“. Das Schulministerium hatte dies zurückgewiesen. Die Abiturprüfungen in NRW starten am 23. April.

NRW holt bei Corona-Impfungen deutlich auf – eine Million Bürger geimpft

Update, Sonntag (11. April), 17.15 Uhr: Es waren nicht nur leere Versprechungen: Die angekündigte Impf-Offensive der NRW-Landesregierung zeigt langsam zumindest etwas Wirkung. Denn NRW hat bei den Corona-Impfungen in den vergangenen Wochen deutlich aufgeholt. Mittlerweile ist das Land bei der Impfquote gleichauf mit Bayern.

Denn 15,3 Prozent der rund 17,9 Millionen Menschen in Nordrhein-Westfalen haben bislang zumindest ihre Erstimpfung bekommen. Bei der Zweitimpfung sieht es noch nicht so rosig aus, nur eine Million der Bürger in NRW haben vollen Schutz gegen das Coronavirus – das sind erst 5,6 Prozent.

Am weitesten bei den Impfungen gegen Sars-CoV-2 sind die kleinen Bundesländer Bremen (18,2 Prozent) und das Saarland (17,5 Prozent). Hinten liegt Hessen mit 13,8 Prozent.

Coronavirus in Dortmund: Inzidenz steigt weiter an – Mutationen auf Vormarsch

Update, Sonntag (11. April), 16.50 Uhr: Der Inzidenzwert in Dortmund steigt weiter – wenn auch nur leicht: Mit 69 Neuinfektionen, die am Sonntag gemeldet wurden, wird er nach Berechnungen der Stadt am Montag bei 124,1 liegen. Das Landeszentrum Gesundheit in NRW gibt für den Sonntag noch einen abweichenden Wert von 120,7 an.

Nach Angaben der Stadt gibt es keine weiteren Todesfälle. Die Zahl der Infizierten mit der britischen Virusmutation (B1.1.7) steigt indes weiter deutlich:

  • Britische Corona-Variante: 1.907 (+68)
  • Brasilianische Corona-Variante: 8 (+/- 0)

Corona-Impfung im Losverfahren in NRW-Kommunen

Update, Sonntag (11. April) 16.08 Uhr: Bönen und Werne im Kreis Unna haben entschieden, einen Teil der Astrazeneca-Impfungen, die seit Ostern in Eigenregie von den Kommunen verimpft werden dürfen, zu verlosen. Wie der WDR berichtet, wurden jetzt 100 Gewinner sowie 20 Nachrücker ausgelöst – in einem Sitzungsaal unter den Augen von Journalisten.

Bedingung für die Teilnahme an dem Losverfahren war, dass die Bürger über 60 Jahre und somit impfberechtigt sind. Laut Robert Eisler von der Gemeinde Bönen war das Verfahren eher aus der Not geboren: Man habe wenig Möglichkeiten gehabt, die Menschen nach anderen Gesichtspunkten auszuwählen. „Und insofern ist das Losverfahren vielleicht doch das fairste Verfahren an dieser Stelle“, sagte er dem WDR.

Corona in NRW: Nächster Kreis zieht scharfe Notbremse

Update, Sonntag (11. April) 15.12 Uhr: Neben Hagen ist auch Remscheid von einem Inzidenz-Wert über 200 betroffen. Der Krisenstab der Region hat nun beschlossen zu handeln und verschärfte Maßnahmen beschlossen. Diese sollen ab Dienstag (13. April) in Kraft treten und gelten voraussichtlich bis 18. April.

Der Krisenstab in Remscheid hat folgende Regeln für die Notbremse beschlossen:

  • Ausgangssperre zwischen 21 und 5 Uhr
  • Kontaktbeschränkung: Ein Hausstand darf mit maximal einer anderen Person zusammenkommen. Kinder unter 14 Jahre sind davon ausgenommen
  • Schließung der Parkanlagen und der Sportfreianlagen
  • Maskenpflicht für Beifahrer im Auto

Die 7-Tages-Inzidenz von deutlich über 200 mache eine weitere Verschärfung der bestehenden Kontaktreduzierungen dringend erforderlich, erklärte die Pressesprecherin Viola Juric die Entscheidung des Krisenstabs.

Für das zeitversetzte Inkrafttreten am Dienstag habe man sich entschieden, damit Arbeitgeber sich auf die neuen Regeln - insbesondere auf die Ausgangssperre - vorbereiten können.

Corona: Merkel für konsequenten und möglichst kurzen „Brücken-Lockdown“

Update, Sonntag (11. April) 14.35 Uhr: Angela Merkel hat sich heute Bundestagsfraktion getroffen, um über die Änderung des Infektionsschutzgesetzes zu beraten. Aus Regierungskreisen wurde nun bekannt, dass sich die Kanzlerin für einen konsequenten Brücken-Lockdown im Kampf gegen die dritte Corona-Welle ausspreche.

Darüber berichtete die Deutsche Presseagentur (dpa). Die Maßnahmen sollten möglichst konsequent durchgesetzt werden und von kurzer Dauer sein. Der Begriff des Brücken-Lockdowns geht auf NRW-Ministerpräsident Armin Laschet zurück. Er hatte einen scharfen Lockdown vorgeschlagen, um die Zeit zu überbrücken, bis die Impfkampagne gegen Corona stärker als bisher greift.

Corona: Abschlussprüfungen in NRW auch ohne Test möglich

Update, Sonntag (11. April) 14.21 Uhr: Aus der aktuellen Corona-Betreuungsverordnung geht hervor, dass auch Schüler an den anstehenden Abiturprüfungen teilnehmen können, die nicht auf das Coronavirus getestet wurden. Normalerweise müssen Schüler zwei Tests pro Woche für die Präsenz in der Schule durchführen.

Auch Schüler deren Berufsabschlussprüfungen bevorsteht, sind von der Testpflicht befreit. Allerdings werden die Personen, die nicht getestet sind, räumlich von den anderen getrennt werden. Das geht aus der Verordnung für NRW hervor.

Coronavirus in NRW: Hagen und Remscheid sprengen 200er-Inzidenz

Update, Sonntag (11. April) 13.28 Uhr: Nachdem die Inzidenz im Kreis Höxter auch wieder die 50er-Marke überschritten hat, gibt inzwischen keine Region mehr in NRW, die auf der Karte des RKI gelb eingefärbt ist. Im Gegenteil: Die Landkarte scheint sich aktuell im Bundesland wieder verstärkt dunkelrot (heißt: Inzidenz über 100) zu färben.

Nur noch in elf Kreisen und kreisfreien Städten liegt die Inzidenz unter 100 (hellrot auf der Karte des RKI). In Hagen und Remscheid sieht es noch dramatischer aus. Hier ist die Inzidenz inzwischen wieder über 200 geklettert.

Hält die Lage in den betroffenen Regionen weiter an und die Inzidenz liegt drei Tage in Folge über 100, muss die Notbremse gezogen werden. Noch können die Kommunen allerdings Ausnahmen für Menschen mit aktuellen negativen Schnelltest erlauben.

Das sind die zehn Hotspots in NRW mit der höchsten 7-Tage-Inzidenz:

  • Remscheid 217,4
  • Hagen 206,2
  • Herne 197,5
  • Märkischer Kreis 195,0
  • Kreis Siegen-Wittgenstein 188,5
  • Duisburg 182,7
  • Solingen 179,0
  • Oberbergischer Kreis 167,6
  • Wuppertal 158,8 
  • Kreis Lippe 154,0

Corona in NRW: Schlechte Nachrichten für Schausteller

Update, Sonntag (11. April) 12.58 Uhr: Bereits 2020 mussten die meisten Volksfeste aufgrund der Corona-Krise ausfallen - bis auf wenige Pop-up-Freizeitparks standen die Karussells weitgehend still. Und auch 2021 sieht es nicht viel besser aus.

Nach Einschätzung des Deutschen Schaustellerbundes (DSB) können Jahrmärkte erst wieder stattfinden, wenn eine sogenannte Herdenimmunität erreicht ist. „Dass wir bei einer riesigen Besuchermenge, wie zum Beispiel der Cranger Kirmes, mit Schnelltests arbeiten, das wird nicht gehen“, sagte DSB-Präsident Albert Ritter.

Aktuell dürfen in NRW Volks- und Schützenfeste noch bis mindestens 31. Mai nicht stattfinden – ob es danach Jahrmärkte geben wird, könne noch nicht mit Sicherheit gesagt werden. Dennoch wollen die Stadt Düsseldorf und der Schützenverein Ende April über die traditionsreiche Rheinkirmes entscheiden.

Und auch die Stadt Herne kündigt Beratungen über die Cranger Kirmes an. „Es wäre ja auch eine abgespeckte Form denkbar“, erklärte Ritter, der auch Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft der Schaustellerverbände in NRW ist. Außerdem habe man auch mit kurzfristiger Planung kein Problem. Ganz will man die Hoffnung also noch nicht für die Kirmes-Saison 2021 aufgeben.

Coronavirus: Merkel berät heute über Änderung des Infektionsschutzgesetzes

Update, Sonntag (11. April) 12.35 Uhr: Die Änderung des Infektionsschutzgesetzes, das es dem Bund ermöglichen soll, bundesweite, einheitliche Corona-Maßnahmen durchzusetzen, ist in aller Munde. Einerseits findet der Vorschlag viel Zuspruch – so zum Beispiel von NRW-Ministerpräsident Armin Laschet – andererseits auch viel Gegenwind.

Der deutsche Landkreistag lehnt die Änderungen ab mit der Begründung, der vorliegende Entwurf sei ein „in Gesetz gegossenes Misstrauensvotum gegenüber Ländern und Kommunen.“ Dennoch berät Bundeskanzlerin Angela Merkel heute Vormittag mit der Bundestagsfraktion über die Änderungen des Infektionsschutzgesetzes.

„Wir waren uns nach der Ministerpräsidentenkonferenz einig, dass der Bund das Heft des Handels in die Hand nehmen muss“, sagte CSU-Landesgruppenchef Alexander Dobrindt vor der Sitzung.

Corona-Krise in NRW: Schnelltest vom Arbeitsplatz flexibel einsetzbar

Update, Sonntag (11. April) 12.00 Uhr: Noch gibt es keine Testpflicht für Arbeitnehmer. Doch wie das NRW-Gesundheitsministerium mitteilte, soll nun ein Anreiz geschaffen werden, damit mehr Menschen sich am Arbeitsplatz gegen Corona testen lassen. So können Arbeitgeber ab sofort einen offiziellen Testnachweis ausstellen, den Arbeitnehmer auch in ihrer Freizeit nutzen können. Bislang war das den Testzentren oder Ärzten vorbehalten. Auch Schüler hatten zuletzt eine offizielle Bescheinigung für die Tests aus der Schule gefordert.

Die Bürgertests hätten in den letzten Wochen massiv an Fahrt aufgenommen und würden viel zur Pandemiebewältigung beitragen, so Gesundheitsminister Karl-Josef Laumman (CDU). „Wenn jetzt immer mehr Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber mitmachen, sind wir da in unserem Land auf einem sehr guten Weg.“ Für die Bescheinigungen gebe es Vordrucke. Arbeitgeber, die teilnehmen wollen, müssen sich vorab anmelden, heißt es vonseiten des Ministeriums.

Corona in NRW: Achterbahn-Fahrt der Inzidenzwerte nach Ostern

Update, Sonntag (11. April) 11.30 Uhr: Inzwischen scheint sich der Oster-Effekt auch bei den Inzidenzwerten mehr als deutlich niederzuschlagen. So verzeichnet das RKI enorme und insbesondere sprunghafte Anstiege der 7-Tage-Werte in einzelnen NRW-Regionen. So meldet das Landeszentrum für Gesundheit in NRW beispielsweise eine Zunahme von 79,5 im Kreis Unna – innerhalb eines Tages. Auch in anderen Regionen wurde ein zweistelliger Anstieg oder Rückgang bei der Inzidenz registriert. Gelsenkirchen meldet einen Rückgang von 32,4, Duisburg hingegen einen Anstieg von knapp 20. Hagen hat derzeit die 200er-Marke mit einem Sprung von 35 wieder überschritten. Die niedrigen Zahlen über das Oster-Wochenende scheinen sich nun auch auf die Inzidenz auszuwirken, die stets die Anzahl der Neuinfektionen innerhalb von sieben Tagen pro 100.000 Einwohner darstellt.

Corona in NRW: Laschet will Impfreihenfolge aufheben

Update, Sonntag (11. April) 10.14 Uhr: NRW-Ministerpräsident prescht nach seinem Vorschlag für den Brücken-Lockdown mit einer nächsten Idee vor: Er fordert ein Ende der Corona-Impfreihenfolge bis zum Sommer aufgrund der steigenden Impfstofflieferungen. „Wenn zum Ende des Frühjahrs die großen Impfstoffmengen kommen, sollten die Impfprioritäten fallen und die Impfungen für alle Menschen geöffnet werden. Das wäre ein wichtiger Baustein für die Brücke zu einem Sommer mit viel mehr Freiheit“, so der CDU-Politiker gegenüber der Bild am Sonntag. Bisher sei die strenge Reihenfolge jedoch enorm wichtig gewesen. Nur so konnten unzählige Leben in Alten- und Pflegeheimen gerettet werden.

Corona in NRW: Inzidenz steigt sprunghaft an

Update, Sonntag (11. April), 08.25 Uhr: Für NRW meldet das RKI für heute 4.326 Neuinfektionen und 16 neue Todesfälle. Damit steigt die 7-Tages-Inzidenz von 115,0 auf 125,0. Am Ostersonntag (4. April) lag der Wert in NRW noch bei 79,7. Inzwischen haben alle Städte und Kreise die 50er-Marke wieder überschritten. Auch der Kreis Höxter, der bis Samstag (10. April) noch einen Wert unter 50 verzeichnen konnte, hat am Sonntag eine Inzidenz von 69,2

Corona-Pandemie: Aktuelle Fallzahlen und weiterhin steigende Inzidenz

Update, Sonntag (11. April), 08.03 Uhr: Am Sonntag sind die vom Robert Koch-Institut (RKI) gemeldeten Fallzahlen meist niedriger, unter anderem weil am Wochenende weniger getestet wird. Auch könnten aufgrund der Schulferien die Zahlen noch nicht mit früheren Werten vergleichbar sein. Dennoch meldet das RKI binnen der letzten 24 Stunden 17.855 Corona-Neuinfektionen und 104 weitere Todesfälle. Damit steigt die bundesweite Inzidenz auf 129,2. Zum Vergleich: Vor einer Woche, am Ostersonntag, hatte das RKI 12.196 Neuinfektionen und 68 neue Todesfälle verzeichnet. Der 7-Tage-Wert lag vor einer Woche ebenfalls bei rund 130. Die aktuellen Zahlen näheren sich dieser Inzidenz wieder an.

Corona-Fälle am Schauspielhaus in Bochum waren wohl importiert

Update, Samstag (10. April), 20.15 Uhr: Die Vorstellungen am Schauspielhaus in Bochum werden wegen der Corona-Krise derzeit nur gestreamt. Geprobt und gespielt werden muss aber noch live. Wie die WAZ heute berichtet, hat das renommierte Theater sich dazu offenbar zwei Gäste mit Covid-19-Infektionen eingeladen.

Für das Ein-Personenstück „Noise“ hatte das Schauspielhaus Ende März zwei Künstler aus Südamerika eingeflogen. Wie die Zeitung jetzt berichtet, wurden die Infektionen bei den beiden Gästen anschließend bei routinemäßigen Tests festgestellt. Sie hätten sich sofort in Quarantäne begeben. Tests, die vor dem Abflug gemacht worden seien, waren laut dem Bericht negativ und das Herkunftsland kein Hochrisikogebiet gewesen.

Corona in Dortmund: Viele Neuinfektionen auch mit britischer Covid-19-Mutation

Update, Samstag (10. April), 18.45 Uhr: In Dortmund nehmen nach Ostern auch die Infektionen mit der britischen Corona-Variante (B1.1.7) deutlich zu. Mittlerweile haben sich 1.839 Menschen mit dieser als ansteckender geltenden Mutation von Sars-CoV-2 angesteckt. Zum Vergleich: Vor einem Monat (10. März) waren es erst knapp 300 Menschen.

Eine vergleichsweise kleine Rolle spielt in Dortmund derweil die zweite Mutation aus Südafrika (B1.351). Sie wurde am 23. März erstmals in der Stadt gemeldet. Bislang haben sich jedoch nur acht Personen damit angesteckt.

Coronavirus in Dortmund: Stadt meldet 164 Neuinfektionen und weitere Tote

Update, Samstag (10. April), 17.30 Uhr: Die Stadt Dortmund meldet erneut viele Neuinfektionen mit dem Coronavirus. 164 Menschen haben sich demnach zuletzt mit Covid-19 angesteckt. Damit steigt der Inzidenzwert nach Berechnungen der Stadt am vierten Tag in Folge voraussichtlich deutlich auf 123,9.

Zudem sind zwei weitere Menschen, ein 87-Jähriger heute und eine 78-Jährige bereits am Freitag, an der Krankheit gestorben. Insgesamt haben somit 329 Menschen die Infektion nicht überlebt. Mehr als 20.000 Menschen gelten nach Angaben der Stadt Dortmund als genesen. 1.409 Personen sind aktuell mit Covid-19 infiziert.

Corona in NRW: Intensivbetten werden knapp – Experten warnen

Update, Samstag (10. April), 17.15 Uhr: Experten warnen, dass in Deutschland langsam die Intensivbetten knapp werden. Von Anfang März bis jetzt hätte sich die Zahl der Intensivpatienten bundesweit auf über 4.500 verdoppelt, warnen Ärzte des DIVI.

Auch in NRW sinkt die Zahl der freien Intensivbetten in den Kliniken wegen der Corona-Pandemie weiter: Von den fast 6.000 Intensivbetten für Erwachsene sind nur noch etwa 12 Prozent frei – das sind knapp 700 Betten. Die Situation sei „absolut kritisch“, warnen die Mediziner.

Damit stünden trotz steigender Corona-Patientenzahlen in Nordrhein-Westfalen nach Einschätzung des Gesundheitsministeriums zurzeit noch ausreichend freie Intensivbetten mit Beatmungstechnik zur Verfügung. Es bleibe trotzdem weiterhin wichtig, wachsam zu sein, sagte ein Sprecher: „Wir müssen darauf achten, dass die Zahlen der Infizierten nicht zu stark steigen, damit wir auch künftig ausreichend freie Kapazitäten an Intensivbetten haben.“

Corona: Bundesschülerkonferenz fordert Testpflicht

Update, Samstag (10. April), 13.29 Uhr:  „Angesichts der gestiegenen Infektionsgefahr durch die Virusmutation reichen freiwillige Testangebote nicht aus“, teilte Dario Schramm, Generalsekretär der Bundesschülerkonferenz, mit. Man fordere daher eine bundesweite Testpflicht, die vorsieht, dass alle Schüler mindestens dreimal die Woche auf Corona getestet werden. Darüber berichtete das RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND). Des Weiteren haben die Schüler den Vorschlag gemacht, dass Schulen die Möglichkeit haben sollen, die Testergebnisse offiziell zu bescheinigen. So könnten Schüler mit negativem Test auch andere Angebote außerhalb der Schule wahrnehmen.

Coronavirus in Deutschland: Erster Entwurf für Änderung des Infektionsschutzgesetzes steht

Update, Samstag (10. April), 12.58 Uhr: Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hatte immer wieder ihren Unmut darüber ausgesprochen, dass viele Bundesländer die beschlossene Notbremse nicht umsetzen. Deshalb soll es jetzt bundesweite Maßnahmen gegen das Coronavirus – dafür ist eine Änderung des Infektionsschutzgesetzes notwendig. Nach Angaben von Berlins Bürgermeister Michael Müller liegt ein entsprechender Entwurf bereits vor. So soll ab einer Inzidenz von 100 eine Notbremse gelten, die vorsieht, dass das öffentliche Leben heruntergefahren und eine Ausgangssperre verhängt wird. Nach Aussagen von Müller könne es allerdings noch zwei Wochen dauern, bis die Änderung in Kraft tritt.

Corona-Impfung: 15 Prozent sind in Deutschland bereits geimpft

Update, Samstag (10. April), 12.10 Uhr: Auf seiner Website impfdashboard.de veröffentlicht das Bundesgesundheitsministerium täglich den aktuellen Stand der Corona-Impfkampagne. Aus den aktuellen Daten geht hervor, dass inzwischen mindestens 15,2 Prozent (12.670.288 Personen) der Bevölkerung einmal gegen Covid-19 geimpft worden sind, 4.910.308 Personen (5,9 Prozent der Gesamtbevölkerung) sind vollständig geimpft. Demnach sind am Freitag (9. April) insgesamt 547.726 Impfdosen verabreicht worden – seit Impfstart sind es mehr als 17,5 Millionen Impfdosen gewesen.

Corona in NRW: Zahl der Neuinfektionen anhaltend hoch

Update, Samstag (10. April), 09.30 Uhr: Auch in NRW scheint der negative Aufwärtstrend der Neuinfektionen anzuhalten. Das RKI meldet erneut 4.558 neue Corona-Fälle binnen der letzten 24 Stunden. Außerdem wurden 38 Todesfälle in Folge oder in Zusammenhang mit Covid-19 verzeichnet. Am Freitag waren es in NRW 4.730 Neuinfektionen und 58 Todesfälle. Damit liegt der 7-Tage-Wert in NRW bei 115,0 – was ebenfalls ein Anstieg von 6,5 ist. Aber noch immer gibt es eine Region in NRW, deren Inzidenz unter 50 liegt. Im Kreis Höxter liegt der Wert aktuell bei 49,2. Und auch der Kreis Unna verzeichnet täglich sinkende Inzidenzwert. Mit 65,6 (Stand: 10. April) nähert sich die Region im Ruhrgebiet ebenfalls der 50er-Marke.

Alle Informationen zu Entwicklungen vor Samstag (10. April), 09.30, Uhr sind in unserem alten Live-Ticker zum Coronavirus in NRW zu finden.

Rubriklistenbild: © David Young/dpa

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