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Corona: Quarantäne jetzt auch für Geimpfte +++ Stiko-Beschluss für 5 bis 11-Jährige jetzt da

Was ist wichtig in Sachen Coronavirus in Nordrhein-Westfalen? RUHR24 informiert im Live-Ticker über die aktuelle Inzidenz und alle Entwicklungen.

Dieser Ticker wird nicht länger aktualisiert. Alle neuen Entwicklungen zum Coronavirus in NRW findet ihr hier.

Update, Donnerstag (9. Dezember), 15.40 Uhr: Jetzt müssen auch Geimpfte in Quarantäne. Und zwar dann, wenn sie Kontakt zu mit der Omikron-Variante infizierten Menschen gehabt haben. Das hat das NRW-Gesundheitsministerium am heutigen Donnerstag (9. Dezember) mitgeteilt. Es gilt laut neuer Verodnung eine Quarantänepflicht von zwei Wochen.

Update, Donnerstag (9. Dezember), 15.15 Uhr: Die Ständige Impfkommission (Stiko) hat Corona-Impfungen für Kinder im Alter zwischen fünf und elf Jahren mit bestimmten Vorerkrankungen empfohlen. Wie das Gremium am Donnerstag in Berlin mitteilte, empfiehlt es zusätzlich Impfungen in dieser Altersgruppe auch für Kinder, in deren Umfeld Risikopatienten leben, die sich selbst nicht durch Impfungen schützen können. Alle anderen Kinder sollen sich bei „individuellem Wunsch“ impfen können.

Update, Donnerstag (9. Dezember), 14.09 Uhr: Die Stadt Dortmund hat die neuen Corona-Zahlen bekannt gegeben. Demnach wurden in den vergangenen 24 Stunden 337 Neuinfektionen registriert. Der neue Inzidenz-Wert beträgt damit 285,7. Seit dem ersten Auftreten der Erkrankung haben sich in Dortmund insgesamt 42.781 Menschen mit dem Coronavirus infiziert.

BundeslandNordrhein-Westfalen
Corona-Inzidenz293,3 (+3,1)
Hospitalisierungsinzidenz4,88 (+0,26)
Anteil Covid-Intensivpatienten14,36 % (-0,1)
Quellen: RKI, MAGSStand: 9.12.2021

Dortmund will Kinder ab 5 Jahren bald in der Thier Galerie impfen

Außerdem wurde dem Gesundheitsamt ein weiterer Todesfall in Verbindung mit einer Corona-Infektion gemeldet. Am Sonntag (5. Dezember) verstarb ein 65-jähriger Mann. In Dortmund starben damit bislang 315 Menschen ursächlich an COVID-19, weitere 123 mit Corona infizierte Patienten verstarben aufgrund anderer Ursachen.

Vollständig geimpft sind in Dortmund bislang 442.927 Menschen. Wie die Stadt auch bekannt gegeben hat, können sich ab Freitag, den 17. Dezember, Kinder zwischen fünf und elf Jahren in Begleitung eines oder einer Erziehungsberechtigten von Kinder- und Jugendärzten in der Thier-Galerie impfen lassen. Dafür ist ein Termin erforderlich, der im Laufe der kommenden Woche über einen Link auf der städtischen Homepage gebucht werden kann.

In der Thier-Galerie am Westenhellweg in Dortmund bietet derzeit auch schon jeden Donnerstag Impfungen für Erwachsene an.

Update, Donnerstag (9. Dezember), 12.04 Uhr: Deutschland ist im Booster-Fieber. In der Bundesrepublik wurden am Mittwoch laut eines Berichts des RKI knapp eine Million Booster-Impfungen verabreicht – so viele wie noch nie. Insgesamt 991.608 Booster-Impfungen wurden verimpft. Am Dienstag (7. Dezember) waren es 863.992 Menschen, am Montag (6. Dezember) 589.014.

Update, Donnerstag (9. Dezember), 10.48 Uhr: NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) schließt weitere Kontaktbeschränkungen auch für Geimpfte mit Hinblick auf die heutige Corona-Konferenz von Bund und Ländern nicht aus. Im WDR sagte er am Morgen: „Sag niemals nie. Ich möchte das eigentlich vermeiden, aber wenn es nötig wird, sind wir zu allem bereit, was die Menschen schützt. Wir werden das sicherlich heute besprechen.“

Corona in NRW: Ministerpräsident Wüst schließt Kontaktbeschränkungen für Geimpfte nicht aus

Insbesondere die kommenden Weihnachtsfeiertage sieht der Ministerpräsident kritisch und riet deshalb in der ARD bereits zu Reisen in der Weihnachtszeit ab.

Update, Donnerstag (9. Dezember), 9.35 Uhr: Das Robert Koch-Institut hat seine gemeldeten Corona-Zahlen vom Vormittag korrigiert. Statt der am Morgen überraschend gemeldeten Inzidenz von 338,1 beträgt die eigentliche Inzidenz 422,3. Aber immerhin bedeutet das einen Rückgang um 4,7. In NRW hat das LGZ eine Sieben-Tages-Inzidenz von 293,3 gemeldet, was einem Plus von 3,1 entspricht.

Corona in Deutschland: RKI meldet mehr als 70.000 Neuinfektionen an einem Tag

Zudem meldete das RKI für Deutschland 70.611 Neuinfektionen und 465 Todesfälle. In NRW hat das LGZ 10.348 Neuinfektionen und 49 Todesfälle gemeldet. Die Hospitalisierungsinzidenz beträgt hierzulande derzeit 4,88 und ist damit um 0,26 gestiegen.

RKI-Präsident Lothar Wieler.

Update, Donnerstag (9. Dezember), 9 Uhr: Der neue Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) hat betont, dass der Kampf gegen die Corona-Variante Omikron nur gelingen kann, wenn sich alle Bürgerinnen und Bürger drei mal gegen das Virus impfen ließen: „Die Impfung ist nur abgeschlossen, wenn man dreimal geimpft wurde“, so der Gesundheitsminister im ZDF.

Außerdem betonte er, dass man überlegen müsse, den Impfstatus anzupassen, wenn Omikron Deutschland flächendeckend erreiche. 2G wäre dann erst mit der dritten Impfung erreicht.

Update, Donnerstag (9. Dezember), 8.42 Uhr: Das Robert Koch-Institut hat am Morgen für eine Überraschung gesorgt. Wie das RKI in seinem Dashboard angab, soll die Sieben-Tage-Inzidenz in Deutschland am Donnerstag (9. Dezember) von 427 auf 338,1 gefallen sein. Das wäre ein Unterschied von knapp 100.

Corona-Überraschung: RKI meldet massiven Fall der Sieben-Tages-Inzidenz in Deutschland

Ob es sich bei der Zahl aber um die tatsächlich aktuelle Inzidenz handelt, ist unklar. Anzunehmen ist auch eine Datenpanne beim RKI. Inzwischen zeigt eine Hinweistafel auf dem Dashboard bereits an, dass die Daten „derzeit aktualisiert“ würden. Die neuen Zahlen seien ab dem Vormittag abrufbar.

Der neue Gesundheitsminister: Karl Lauterbach (SPD).

Update, Donnerstag (9. Dezember), 6.19 Uhr: Die Corona-Zahlen des Robert Koch-Instituts verspäten sich erneut. Neuigkeiten gibt es allerdings bei der Zahl der Corona-Patienten in den Krankenhäusern in NRW. Dieser ist auf den höchsten Stand seit Mitte Mai gestiegen. So werden derzeit in Nordrhein-Westfalen 3.330 Covid-19-Patienten behandelt. Am Vortag waren es 3.200 und vor einer Woche 2288.

Corona in NRW: Bundeskanzler Scholz verteidigt Pläne für eine Impfpflicht ab 2022

Update, Mittwoch (8. Dezember), 22.30 Uhr: In Dortmund hat das Impfzentrum an Phoenix West erneut eröffnet. Allerdings gibt es im Vergleich zur ersten Phase der Impfungen in der Pandemie ein paar Änderungen.

Update, Mittwoch (8. Dezember), 21.40 Uhr: Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) hat Pläne für eine Impfpflicht ab dem kommenden Jahr verteidigt. Anders als auch von ihm erwartet, hätten sich nicht genügend Bürgerinnen und Bürger impfen lassen, sagte Scholz in der ARD-Sendung Farbe bekennen. Das Corona-Infektionsgeschehen sei dadurch wieder „größer und schlimmer“ geworden. Er glaube deshalb, dass eine Impfpflicht „für Februar/März als Perspektive“ nötig sei.

Update, Mittwoch (8. Dezember), 20.41 Uhr: Die Stadt Dortmund hat einen neuen Corona-Hotspot. In der Vergangenheit war häufig die bevölkerungsreiche Nordstadt der Corona-Infektionsherd. Jetzt ist der Stadtteil abgelöst.

Update, Mittwoch (8. Dezember), 19 Uhr: Besucher, die Kliniken oder Altenheime besuchen, sollen sich vorab testen. Man müsse schauen, so NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU), dass nicht zu viel Einrichtungen wieder dicht machen. Der Zugang müsse überall gewährleistet bleiben – aus diesem Grund sollen Krankenhäuser und Altenheime die Besucher in die Testungen mit einbeziehen.

Update, Mittwoch (8. Dezember), 18 Uhr: Laut NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) entspannt sich die Nachrfrage nach den Impfungen leicht. Man habe, so der CDU-Politiker, die Bugwelle hinter sich. Man finde wieder gut einen Termin – auch für Booster-Impfungen.

Update, Mittwoch (8. Dezember), 17.30 Uhr: Die Kaufhauskette Woolwoorth hat gegen die 2G-Regel geklagt. Wie die DPA berichtet, hält das Unternehmen die 2G-Regel für einen unangemessenen Eingriff in die grundgesetzlich garantierte Berufsfreiheit und die Eigentumsgarantie – sowie für einen Verstoß gegen den Gleichheitsgrundsatz.

Update, Mittwoch (8. Dezember), 16.30 Uhr: Impfgegner haben vor der Privatwohnung von SPD-Gesundheitsminister Karl Lauterbach in Köln demonstriert. Die Polizei habe die Versammlung, wie die DPA berichtet, am Freitag (3. Dezember) beendet.

Update, Mittwoch (8. Dezember), 16.10 Uhr: Kommunale Impfstellen übernehmen ab dem 17. Dezember die Impfungen für Kinder gegen das Coronavirus. Das NRW-Gesundheitsministerium teilte am heutige Mittwoch mit, dass mindestens die Hälfte aller Impfungen der 5- bis 11-Jährigen dort stattfinden sollen.

Update, Mittwoch (8. Dezember), 15.55 Uhr: Seit Anfang Dezember gilt die 2G-Regel im Einzelhandel in NRW. Doch einige Ausnahmen sind dabei sehr überraschend.

Update, Mittwoch (8. Dezember), 13.34 Uhr: Die Omikron-Variante hat nun auch Dortmund erreicht. Wie die Stadt am Mittwoch mitgeteilt hat, wurde am Dienstag (7. Dezember) die erste bestätigte Infektion mit der neuen Coronavirus-Mutante in der Ruhrmetropole nachgewiesen.

Corona in NRW: Omikron erstmals in Dortmund nachgewiesen

Die Stadt schreibt in einer Mitteilung: „Sicher nachgewiesen wurde die Variante bei einem 71-jährigen Mann mittels einer variantenspezifischen PCR-Testung. Weitere Ermittlungen des Dortmunder Gesundheitsamtes laufen im Fall- und Kontaktpersonenmanagement.“

Zudem hat die Stadt 293 Neuinfektionen registriert. Die Sieben-Tage-Inzidenz in Dortmund beträgt damit 287,9.

Update, Mittwoch (8. Dezember), 13 Uhr: In Nordrhein-Westfalen müssen Einzelhändler ab heute kontrollieren, ob alle Kunden gegen Corona geimpft oder genesen sind. Bisher mussten die Nachweise in einer Übergangsregelung nur stichprobenweise kontrolliert werden. Verschärfte Kontrollen soll es ab heute im Nahverkehr der Bahn geben: Dort gilt 3G – also geimpft, genesen oder aktuell getestet. Bislang hatten dort nur Sicherheitsdienste kontrolliert. Jetzt kann das auch das Zugpersonal der Deutschen Bahn.

Update, Mittwoch (8. Dezember), 12.00 Uhr: Im bundesweiten Vergleich steht NRW (290,2) in Sachen Corona-Inzidenz noch etwas besser da als beispielsweise Thüringen (1.028,0) oder Sachsen (1.125,0). Doch auch in NRW gibt regionale deutliche Unterschiede bei den Inzidenzen. Das sind die fünf Hotspots im bevölkerungsstärksten Bundesland:

  • Oberbergischer Kreis: 443,1
  • Landkreis Lippe: 435,2
  • Herford: 402,3
  • Köln: 391,1
  • Hagen: 391,1

Update, Mittwoch (8. Dezember), 9.43 Uhr: Christian Drosten, Chefvirologe der Berliner Charité, hat in Sachen Omikron-Variante eine düstere Prognose abgegeben. In der NDR-Sendung Das Coronavirus-Update sagte er am Dienstag, er gehe davon aus, dass die Mutante noch lange Thema sein wird. „Das Deltavirus ist unser Problem bis in den Januar rein, das Omikronvirus ist unser Problem bis Sommer“, so Drosten.

Außerdem vermutet er, dass Omikron vermutlich erst im neuen Jahr zum Problem – und auch zur dominierenden Variante – wird. Denn auch die neue Mutante, die erstmals in Südafrika aufgetreten ist, zeichnet sich durch ihre hohe Verbreitungsgeschwindigkeit aus.

Corona in NRW: Neuinfektionen bei Kita-Kindern versechsfacht sich

Update, Mittwoch (8. Dezember), 9.00 Uhr: Das NRW-Gesundheitsministerium hat am Montag (6. Dezember) einen alarmierenden Bericht veröffentlicht. Aus diesem geht hervor, dass sich derzeit insbesondere Kinder im Kita-Alter mit dem Coronavirus infizieren. So wurden im Oktober in NRW 427 Fälle in dieser Altersgruppe registriert, im November waren es 2.436. Der Wert hat sich also nahezu versechsfacht. Im Dezember sind es bereits zum Monatsanfang 331 Coronafälle (Stand: 6. Dezember).

Die Erfahrung in NRW deckt sich mit einem Bericht der Weltgesundheitsorganisation (WHO). Diese teilte am Dienstag mit, dass sich aktuell vor allem Kinder von fünf bis elf Jahren derzeit die Altersgruppe mit den meisten Coronavirus-Infektionen in Europa sind. Der WHO-Direktor für die Region, Hans Kluge, merkte an, dass die Inzidenz bei jungen Kindern in einigen Regionen zwei bis drei Mal so hoch wie in der durchschnittlichen Bevölkerung. Er mahnte daher an, Kinder besser zu schützen.

Zwar entwickeln die Jungen oftmals mildere Verläufe, aber gerade in Hinblick auf die bevorstehenden Weihnachtsferien, sei Vorsicht angesagt. Bei Familienfeiern drohe dadurch die Gefahr, dass Kinder ihre Eltern oder Großeltern anstecken können, die häufiger besonders schwer an Covid-19 erkranken.

Corona in NRW: Inzidenz sinkt – aber Hospitalisierungsrate steigt

Update, Mittwoch (8. Dezember), 8.20 Uhr: Für NRW meldet das RKI am Mittwoch 8.710 neue Corona-Fälle. Am Vortag waren es 7.592. Dennoch sinkt die Sieben-Tage-Inzidenz um 6,8 Punkte auf 290,2. Allerdings ist es ein kontinuierliches Auf und Ab des Sieben-Tage-Wertes. Mal steigt er minimal, mal sinkt er wieder.

Allerdings steigt ein kontinuierlich ein anderer Wert: und zwar die Hospitalisierungsrate. Während sie vergangene Woche (Montag, 29. November) noch bei 3,84 lag, ist sie inzwischen auf 4,62 gestiegen. Zur Erinnerung: Die Hospitalisierungsinzidenz gibt Aufschluss darüber, welche Maßnahmen in den Bundesländern zur Eindämmung der Pandemie getroffen werden. Ab einem Wert von 3 gilt die 2G-Regel zum Beispiel bei Veranstaltungen, ab einem Wert von 6 kann die 2G-Plus-Regel eingeführt werden, ab 9 sollen Kontaktbeschränkungen verhängt werden.

Corona: RKI nennt traurigen Rekord der vierten Welle

Update, Mittwoch (8. Dezember), 6.20 Uhr: Am heutigen Mittwoch zeigt vor allem eine traurige Zahl, dass sich Deutschland mitten in der vierten Welle der Corona-Pandemie befindet. So meldet das RKI 527 weitere Todesfälle – das ist wieder der höchste Wert seit Februar.

Aber: Dennoch ist die Zahl der Toten noch deutlich kleiner als beispielsweise zum Höhepunkt der zweiten Corona-Welle. Zwischen Dezember und Februar starben täglich deutlich mehr Personen in Folge von Corona – an manchen Tagen über 1000 (13. Januar 1208 Todesfälle). Experten gehen davon aus, dass sich aktuell die Impfung auf die niedrigere Mortalitätsrate auswirkt.

Weiterhin meldet das RKI 69.601 Neuinfektionen binnen der letzten 24 Stunden. Am Dienstag waren es 36.059, am Mittwoch vor einer Woche 67.186. Auch die Inzidenz scheint sich ebenso auf einem hohen Niveau einzupendeln. Immerhin sinkt sie zum zweiten Mal in Folge: Während sie am Dienstag bei 432,2 lag, meldet das RKI für den heutigen Mittwoch einen Sieben-Tage-Wert von 427,0.

Corona in NRW: Arzneimittel Roactemra erhält EU-Zulassung bei Covid-19

Update, Dienstag (7. Dezember), 22.55 Uhr: Einen Tag nach der Empfehlung des Ausschusses für Humanarzneimittel der europäischen Arzneimittelbehörde EMA hat das Pharmaunternehmen Roche die EU-Zulassung für sein Medikament Roactemra bei Covid-19 erhalten.

Eingesetzt werden darf das Tocilizumab-haltige Mittel künftig auch zur Behandlung von Covid-19-Patienten, wie Roche am Dienstag mitteilte. Roactemra ist das vierte in der EU zugelassene Covid-Medikament. Konkret geht es um Patienten mit einem schweren Verlauf, die eine systemische Behandlung mit bestimmten Hormonen (Kortikosteroiden) erhalten und zusätzlichen Sauerstoff oder mechanische Beatmung benötigen.

Corona: Maskenverweigerer gibt Supermarkt-Mitarbeiterin eine Kopfnuss

Update, Dienstag (7. Dezember), 18.50 Uhr: Ein Maskenverweigerer hat einer Mitarbeiterin in einem Supermarkt in Nettersheim (Kreis Euskirchen) eine Kopfnuss gegeben. Kurz zuvor habe die 52-Jährige den Mann aufgefordert, Mund und Nase zu bedecken, teilte die Polizei am Dienstag mit. Daraufhin sei der 30-Jährige kommentarlos auf die Frau zugegangen und stieß seinen Kopf gegen ihren. Danach habe er den Laden verlassen und sei mit dem Auto davongefahren.

Die Mitarbeiterin musste nach dem Vorfall am Montag ambulant im Krankenhaus versorgt werden. Die Kriminalpolizei ermittelt und prüft nun, ob es einen Zusammenhang zu einer ähnlichen Tat in einer Drogerie in Mechernich vor zwei Wochen gibt.

Dortmund zieht Start für Kinder-Impfungen überraschend vor – hier wird geimpft

Update, Dienstag (7. Dezember), 18 Uhr: In Dortmund soll der Start der Kinder-Impfungen gegen Corona plötzlich vorgezogen werden. Schon ab der kommenden Woche will die Stadt dafür eine Impfstelle einrichten.

NRW bei Corona-Impfungen in Deutschland unter den Top 3

Update, Dienstag (7. Dezember), 17 Uhr: Bei den sehr gefragten Auffrischungsimpfungen gegen Corona liegt Nordrhein-Westfalen im bundesweiten Vergleich in der Spitzengruppe. Nach Daten des Robert Koch-Instituts vom Dienstag haben mehr als 3,4 Millionen Menschen in NRW bisher eine Booster-Impfung bekommen. Nur das Saarland (20,5) und Berlin (20,3) haben nach den RKI-Daten höhere Quote als NRW (19,1).

Die Landesregierung verweist auf einen Impfrekord in der vergangenen Woche von über 1,4 Millionen verabreichten Impfdosen in Nordrhein-Westfalen, von denen 250.000 Impfdosen für Erst- und Zweitimpfungen zum Einsatz gekommen seien.

NRW-Gesundheitsministerium: Corona-Kinderimpfstoff schon ab Montag verfügbar

Update, Dienstag (7. Dezember), 16.46 Uhr: Der Corona-Kinderimpfstoff für Fünf- bis Elfjährige wird laut einem Bericht des NRW-Gesundheitsministeriums voraussichtlich ab kommendem Montag bereitstehen. Das Ministerium verweist auf eine Einschätzung des Bundesgesundheitsministeriums, nach der der Kinderimpfstoff ab dem 13. Dezember in den Apotheken verfügbar sein werde

Galeria Karstadt Kaufhof beantragt auch für Erhalt von Filialen in NRW Corona-Hilfen

Update, Dienstag (7. Dezember), 16.36 Uhr: Deutschlands letzter großer und auch mit Filialen in NRW vertretene Warenhauskonzern Galeria Karstadt Kaufhof hat weitere Staatshilfen beantragt, um die Corona-Krise bewältigen zu können. Galeria-Finanzvorstand Guido Mager sagte in einem am Dienstag veröffentlichen Gespräch mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, der Antrag auf weitere Millionen aus dem Wirtschaftsstabilisierungsfonds (WSF) der Bundesregierung sei am Wochenende gestellt worden. „Wir erwarten eine wohlwollende Entscheidung noch in diesem Kalenderjahr.“

NRW und Corona: Weniger Unternehmens-Insolvenzen im dritten Quartal

Update, Dienstag (7. Dezember), 16 Uhr: Bei den Amtsgerichten in Nordrhein-Westfalen haben von Juli bis September weniger Unternehmen Insolvenzverfahren beantragt als noch ein Jahr zuvor. Die Anzahl sank um 4,0 Prozent auf 984, wie das Statistische Landesamt am Dienstag in Düsseldorf berichtete.

Trotz der Corona-Krise lag die Zahl der beantragten Verfahren unter dem Vorkrisenniveau 2019. Damals seien im Quartal im Schnitt 1338 Verfahren beantragt worden. „Ein Grund dafür könnten die staatlichen Konjunkturhilfen sein“, erklärten die Statistiker.

NRW: Coronaschutzverordnung soll sich n Sachen Böller-Verbot an Bund orientieren

Update, Dienstag (7. Dezember), 15.31 Uhr: Die nordrhein-westfälische Regierung will für ein Böllerverkaufsverbot zum Jahreswechsel zunächst eine bundesgesetzliche Regelung abwarten. Anschließend würden die erforderlichen ergänzenden Regelungen auf Landesebene in der Coronaschutzverordnung rechtzeitig getroffen, teilte ein Sprecher des NRW-Gesundheitsministeriums am Dienstag auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur in Düsseldorf mit. „Dies wird insbesondere das Verbot von Böllern auf bestimmten Plätzen betreffen.“ Das Verbot soll eine Überlastung der Intensivstationen durch Böller-Verletzte vermeiden, um Platz für Corona-Patienten zu haben.

Nach Unfall in NRW: Polizei stößt auf Corona-Betrüger mit gefälschten Impfpässen

Update, Dienstag (7. Dezember), 14.50 Uhr: Die Polizei hat nach einem Auffahrunfall in Dortmund einen mutmaßlichen Impfpass-Fälscher festgenommen. Der 27 Jahre alte Mann sei mit seinem Wagen auf ein Auto aufgefahren, ein weiteres Fahrzeug sei in den Unfall gekracht. Drei Menschen seien dabei leicht verletzt worden, teilte die Polizei am Dienstag mit.

Bei der anschließenden Kontrolle am Montag habe der Mann zunächst angegeben, nicht gefahren zu sein. Einen Führerschein hatte er laut Polizei nicht. Bei der Suche nach Ausweispapieren seien die Beamten dann auf mehrere Blanko-Impfausweise mit vermeintlichen Arzt-Unterschriften und 3000 Euro Bargeld gestoßen.

In der Wohnung des 27-Jährigen sei ein weiterer Impfausweis sichergestellt worden. Zudem habe ein Haftbefehl gegen ihn vorgelegen, die Strafe sei aber beglichen worden, teilte die Polizei weiter mit. Sie ermittelt nun wegen fahrlässiger Körperverletzung und des Verdachts der Urkundenfälschung.

Dortmund gibt Corona-Zahlen bekannt – 3253 haben offiziell Corona

Update, Dienstag (7. Dezember), 12.25 Uhr: Die Stadt Dortmund hat die aktuellen Zahlen in Sachen Coronavirus bekannt gegeben. Binnen der letzten 24 Stunden wurden in Dortmund 148 Neuinfektionen registriert. Damit sind derzeit 3.253 Menschen in Dortmund mit dem Virus infiziert: 2.663 Menschen befinden sich in Quarantäne, 75 weitere werden im Krankenhaus behandelt. 16 Personen mit einer Covid-19-Erkrankung liegen derzeit auf der Intensivstation.

Was mit den restlichen knapp 500 infizierten Personen ist, ist unklar. Die Stadt macht dazu keine Angabe, warum diese nicht in Quarantäne sind. Auch unterscheiden sich die gemeldeten Zahlen der Stadt Dortmund von denen des Landeszentrum für Gesundheit in NRW (LZG). Die Behörde spricht von 4500 aktuellen Corona-Fällen. Gibt aber auch an, dass es sich dabei um einen geschätzten Wert handelt.

Corona in Dortmund: Inzidenz steigt leicht an – kaum Wartezeiten bei Impfangeboten

Aus diesen Zahlen ergibt sich in Dortmund eine Inzidenz von 288,8. Das ist ein Plus von 3,7 im Vergleich zum Vortag. Außerdem muss die Stadt einen weiteren Todesfall in Folge von Corona verzeichnen. Eine 74-jährige Pflegeheimbewohnerin starb am 4. Dezember. Damit steigt die Zahl der Todesopfer aufgrund von Covid-19 in Dortmund auf 312, 123 mit Corona infizierte Patienten starben aufgrund anderer Ursachen.

Die Stadt hat aber auch Positives zu berichten. So habe man die Impfangebote deutlich ausbauen können, weshalb es keine oder nur sehr kurze Wartezeiten gebe, heißt es in einer aktuellen Mitteilung. So seien zwischen 10 und 17 Uhr spontane Impfungen, egal ob Erst- oder Auffrischimpfung, unter anderem in der Thier-Galerie, im Impfzelt auf dem Weihnachtsmarkt oder in der Berswordt-Halle ohne Zeitaufwand möglich.

Corona: Bundestag berät heute über Impfpflicht und Änderung des Infektionsschutzgesetzes

Update, Dienstag (7. Dezember), 11.28 Uhr: Im Bundestag stehen heute wieder einige Corona-Themen auf der Tagesordnung. So will man sich heute erstmals über eine Impfpflicht für bestimmte Berufsgruppen beraten. Vor allem Personal in Kliniken und Pflegeberufen stehen dabei im Fokus der Debatte.

Ein erster Gesetzesentwurf sieht vor, dass alle, die bereits in einem der Bereiche tätig sind, bis zum 15. März 2022 einen entsprechenden Nachweis erbringen müssen. Ab dem 16. März ist eine Neuanstellung dann nur noch mit einer Corona-Impfung möglich. Ziel ist es, noch diese Woche zu einem Beschluss zu kommen. Nach der heutigen Diskussion muss am Freitag noch der Bundesrat den Plänen zustimmen.

Weiterhin steht auf der heutigen Tagesordnung, dass bald auch Zahnärzte und Apotheker Corona-Impfungen durchführen können. Auch Tierärzte fordern, in die Impfkampagne miteinbezogen zu werden. Darüber soll heute ebenfalls beraten werden. Es wird in Erwägung gezogen, dass auch Veterinärmediziner impfen dürfen, wenn sie entsprechend geschult sind. Darüber hinaus sollen die Länger die Möglichkeit bekommen, in Hotspots auch schärfere Corona-Maßnahmen wie Schließungen von Restaurants oder Fitnessstudios zu ergreifen. Für die Neuregelungen soll erneut das Infektionsschutzgesetz geändert werden.

Corona in NRW: Zahl der Neuinfektionen plötzlich doppelt so hoch

Update, Dienstag (7. Dezember), 09.20 Uhr: In NRW scheint sich die Inzidenz um die 300 einzupendeln. Während der Sieben-Tage-Wert am Montag (6. Dezember) bei 290,3 lag, ist er am Dienstag auf 297,0 angestiegen. Vor einer Woche war die Inzidenz bei 301,8. Allerdings meldet das RKI 7.592 Corona-Neuinfektionen in NRW binnen der letzten 24 Stunden – das sind rund doppelt so viele wie noch am Vortag (3.488). Allerdings sind nach dem Wochenende die Zahlen oftmals verzerrt, weil nicht alle Gesundheitsämter besetzt sind und die aktuellen Daten am Wochenende weitergeben.

Auch die Hospitalisierungsrate in NRW ist wieder angestiegen. Am Montag lag der Wert, der Aufschluss über die Situation in den Krankenhäusern gibt, noch bei 3,97. Heute liegt er laut RKI bei 4,44. Das ist ein Plus von 0,47 im Vergleich zum Vortag. Aktuell werden 752 Covid-19-Patienten auf Intensivstationen in NRW behandelt, 407 müssen beatmet werden.

Corona: Bundesweite Inzidenz geht wieder leicht zurück

Update, Dienstag (7. Dezember), 08.49 Uhr: Inzwischen sind die aktuellen Corona-Zahlen beim RKI verfügbar. Und die zeigen: Es ist ein Auf und Ab der derzeitigen Lage. Während die bundesweite Inzidenz von Sonntag auf Montag leicht gestiegen ist, ist sie am heutigen Dienstag (7. Dezember) wieder von 441,9 auf 432,2 gesunken. Das ergibt sich aus den 36.059 Neuinfektionen, die die Gesundheitsämter binnen der letzten 24 Stunden dem RKI gemeldet haben. Allerdings lag die Inzidenz vor einem Monat noch bei 191,5. Die Corona-Lage bleibt also weiterhin extrem angespannt.

Und es gibt noch einen dunklen Verdacht, wie die Tagesschau berichtet. So gehen Experten von einem weitaus höheren Infektionsgeschehen aus. Nicht etwa, weil viele Infektionen unbemerkt blieben, sondern weil inzwischen einige Gesundheitsämter und Kliniken in verschiedenen Regionen melden, dass sie mit der Registrierung nicht mehr hinterherkommen.

Corona: RKI meldet Datenpanne – aber NRW beim Boostern auf Platz 3

Update, Dienstag (7. Dezember), 06.02 Uhr: Beim Robert Koch-Institut scheint es eine Daten-Panne zu geben. Normalerweise werden die aktuellen Fallzahlen täglich um 3 Uhr morgens aktualisiert. Derzeit findet sich auf der Plattform zur Corona-Pandemie jedoch folgender Hinweis: „Die Daten werden derzeit aktualisiert. Bitte schauen Sie später wieder vorbei. Die Fallzahlen sind ab dem frühen Vormittag abrufbar“.

Aber immerhin: NRW kommt laut NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst in Sachen Auffrischimpfung gut voran. Insgesamt haben schon 3,3 Millionen Menschen ihre Booster-Impfung erhalten. Damit liegt NRW im Bundesdurchschnitt auf Platz 3 beim Boostern. Wüst will die Impfkampagne aber weiter ausbauen, so sollen unter anderem auch neue Impfangebote in Einkaufszentren oder Fußgängerzonen kommen, wie der WDR berichtet.

NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) will die Impfkampagne weiter ausbauen.

Bundestag will am Dienstag außerplanmäßig über Corona-Gesetze debattieren

Update, Montag (6. Dezember), 21.06 Uhr: Im Kampf gegen Corona stehen weitere Gesetzesänderungen und Beratungen zwischen Bund und Ländern an. Der Bundestag kommt dafür bereits an diesem Dienstag zu einer außerplanmäßigen Sitzung zusammen.

Auf den parlamentarischen Weg gebracht werden soll dabei unter anderem die von den Ampel-Partnern SPD, Grüne und FDP geplante Impfpflicht für Personal in Kliniken oder Pflegeheimen.

Nach der für Mittwoch geplanten Wahl von Olaf Scholz (SPD) zum neuen Bundeskanzler wollen die Ministerpräsidentinnen und -präsidenten am Donnerstag über die Situation und das weitere Vorgehen beraten.

NRW: Klage gegen pauschale Club- und Disko-Schließung beim Oberverwaltungsgericht eingegangen

Update, Montag (6. Dezember), 16.51 Uhr: Nach der Verschärfung der Corona-Regeln durch das Land sind beim nordrhein-westfälischen Oberverwaltungsgericht (OVG) die ersten Klagen eingegangen. Ein Clubbetreiber aus Düsseldorf will per am Montag eingegangenem Eilverfahren klären lassen, ob die generelle Untersagung des Betriebs von Clubs und Bars rechtens ist, sagte eine OVG-Sprecherin der Deutschen Presse-Agentur auf Nachfrage. Bund und Länder hatten sich darauf geeinigt, dass Clubs erst ab einer Sieben-Tage-Inzidenz von 350 schließen müssen. Nordrhein-Westfalen dagegen untersagt derzeit die Öffnung pauschal.

Corona in NRW: Die aktuellen Zahlen – Hospitalisierungsrate sinkt leicht

Update, Montag (6. Dezember), 6.07 Uhr: 27.836 Neuinfektionen meldet das Robert-Koch-Institut (RKI) am Montag. Das sind 1528 Fälle weniger als am Montag vor einer Woche. Dennoch steigt bundesweite Inzidenz von 439,2 am Sonntag auf 441,9 an. Außerdem wurden beim RKI 81 weitere Todesfälle registriert. Damit starben bislang 103.121 Menschen in Folge oder in Zusammengang mit einer Corona-Infektion (alle News zum Coronavirus in NRW auf RUHR24 lesen).

Für NRW lässt sich in Sachen Corona folgendes Update geben: Auch hier ist ein leichter Rückgang der Neuinfektionen zu verzeichnen. So meldet das RKI am heutigen Montag 3.488 Neuinfektionen. Damit liegt die Sieben-Tage-Inzidenz bei 290,3, am Montag vor einer Woche lag der Wert noch bei 301,8.

Die Hospitalisierungsrate im bevölkerungsstärksten Bundesland liegt bei 3,97. Am Samstag lag der Wert noch bei 4,01. Auch wenn ein leichter Rückgang zu verzeichnen ist, liegt die Marke dennoch über dem Schwellenwert von 3, ab dem die 2G-Regel beispielsweise bei Friseuren oder in Restaurants gilt.

Alle Entwicklungen zum Coronavirus in NRW der vergangenen Tage findet ihr hier.

Rubriklistenbild: © Hauke-Christian Dittrich/dpa

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