Live-Ticker zur Covid-19-Pandemie

Corona in NRW: Testpflicht für Geimpfte soll entfallen +++ EMA gibt wichtige Entscheidung zu Astrazeneca bekannt

Die dritte Welle des Coronavirus (SARS-CoV-2) dominiert das Leben in Deutschland und NRW. Über alle Entwicklungen zur Covid-19-Pandemie informiert RUHR24 im Live-Ticker.

Kreis/StadtInzidenz, 7. April (Vortag)
NRW (gesamt)110,5 (-10,4)
Bochum105,9 (-13,4)
Dortmund93,8 (-21,4)
Duisburg159,8 (-1,8)
Essen114,6 (-14,2)
Gelsenkirchen127,5 (-10,8)
Kreis Recklinghausen127,5 (-12,0)
Kreis Unna84,6 (-22,3)

Der Live-Ticker wird an dieser Stelle nicht mehr weitergeführt. Alle Geschehnisse zum Coronavirus in NRW nach Mittwoch (7. April), 19.55 Uhr, lest ihr in unserem neuen Live-Ticker zur Pandemie.

Corona in NRW: Passagierzahlen am Flughafen in Dortmund weit unter Vorjahresniveau

Update, Mittwoch (7. April), 19.55 Uhr: Wegen der anhaltenden Corona-Pandemie müssen wir in diesem Jahr erst ml noch auf Flugreisen verzichten. Für viele Länder gilt entweder ein Einreiseverbot oder eine Quarantänepflicht. Die verschärften Regeln machen sich auch in den Zahlen des Dortmunder Flughafens bemerkbar.

120.957 Passagiere nutzten im ersten Quartal 2021 den Dortmunder Airport für ihre Reise. Das sind rund 75 Prozent weniger als noch im Vorjahr.

Corona in NRW: Testpflicht für Geimpfte soll künftig entfallen

Update, Mittwoch (7. April), 19.05 Uhr: Wer den vollen Corona-Impfschutz hat, also zweimal geimpft worden ist, soll künftig im Alltag und bei Reisen weitgehend auf Tests verzichten können. Personen mit vollständigem Impfschutz könnten so behandelt werden wie Menschen, die über ein tagesaktuell negatives Testergebnis verfügen.

Das geht aus einer der Deutschen Presse-Agentur vorliegenden Empfehlung des Bundesgesundheitsministeriums hervor. Das Thema soll bei der nächsten Ministerpräsidentenkonferenz am kommenden Montag auf der Tagesordnung stehen, heißt es.

Corona in NRW: Schulen sollen in dieser Woche fünf Millionen Tests bekommen

Update, Mittwoch (7. April), 18.25 Uhr: Um Infektionsketten zu unterbrechen, sollen künftig auch vermehrt Schüler auf das Coronavirus getestet werden. Dazu sollen die Schulen Millionen von Tests bekommen:

 „Die Landesregierung geht für den Schulbereich von einem wöchentlichen Bedarf von 5,5 Mio. Tests bei zwei wöchentlichen Testungen aus. Die entsprechende Testkapazität für die nächsten Wochen ist bestellt und wird den Schulen zur Verfügung gestellt“, heißt es auf Nachfrage von RUHR24 aus dem NRW-Schulministerium. Die Auslieferung der Tests sei nach aktueller Planung für Donnerstag vorgesehen.

Corona in NRW: RKI besorgt über Infektionen in Schulen und Kitas

Update, Mittwoch (7. April), 17.35 Uhr: Das Robert-Koch-Institut zeigt sich über die zunehmende Ausbreitung des Coronavirus in Schulen und Kitas besorgt. „Die Covid-19-Fallzahlen steigen in allen Altersgruppen wieder an, besonders stark jedoch bei Kindern und Jugendlichen“, heißt es im aktuellen Lagebericht. Bei vielen Infektionen sei der Ort der Ansteckung nicht bekannt.

Die Anzahl der Ausbrüche in Alters- und Pflegeheimen hätte laut des aktuellen Lageberichts aber abgenommen. Viele Infektionen seien auch auf private Haushalte zurückzuführen.

Corona in NRW: Inzidenz in Dortmund steigt leicht auf über 100 an

Update, Mittwoch (7. April), 16.50 Uhr: Die Stadt Dortmund meldet am Mittwochnachmittag insgesamt 169 neue Infektionen sowie einen weiterer Todesfall. Die 93-jährige Frau war bereits am 27. März verstorben, allerdings wurde der Fall erst heute dem Gesundheitsamt übermittelt. Die Frau starb nicht ursächlich an Covid-19. Die Sieben-Tages-Inzidenz liegt in Dortmund voraussichtlich bei 101,1. Den genauen Wert wird das Robert-Koch-Institut erst gegen Mitternacht bekanntgeben.

Corona: EMA empfiehlt Impfstoff von Astrazeneca weiterhin

Update, Mittwoch (7. April), 16.15 Uhr: Die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) bestätigt einen möglichen Zusammenhang zwischen der Impfung mit dem Mittel und den sehr selten aufgetretenen Thrombosen.

Dennoch empfiehlt die Behörde die Anwendung des Corona-Impfstoffes von Astrazeneca weiterhin. Der Nutzen des Wirkstoffes sei höher zu bewerten als die Risiken, erklärte die EMA am Nachmittag in Amsterdam. Die Thrombosen sollen als seltene Nebenwirkung des Impfstoffes gelistet werden.

Corona in NRW: Söder stellt kommende Bund-Länder-Konferenz am Montg infrage

Update, Mittwoch (7. April), 15.50 Uhr: Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) stellt den für Montag geplanten Termin für die nächste Bund-Länder-Konferenz infrage. Söder sowie die Ministerpräsidenten von Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen hatten zuvor erfolglos eine Vorverlegung der Konferenz gefordert.

Jetzt stellt sich Söder die Frage, ob die Konferenz am Montag überhaupt Sinn mache, wenn sich die beratenden Parteien unsicher über das weitere Vorgehen seien. Diskutiert wurde zuletzt eine bundesweite Notbremse sowie ein deutschlandweiter Lockdown. Eine neue Konferenz mache nur dann Sinn, wenn „klare Mehrheit“ herrsche. Gegen den Montag spreche zudem die Unsicherheit darüber, ob die Infektionszahlen bis dahin weiter ansteigen oder nicht.

Corona in NRW: Museen in Dortmund öffnen ab Freitag wieder

Update, Mittwoch (7. April), 15.30 Uhr: Am kommenden Freitag (9. April) öffnen in Dortmund die städtischen Museen und Ausstellungsräume wieder. Voraussetzungen für Besucher sind ein negativer Corona-Test, der nicht älter als 24 Stunden sein darf sowie ein gebuchtes Zeitfenster. Der Eintritt zu allen aktuellen Ausstellungen ist kostenlos.

Geschlossen bleiben weiterhin das Kindermuseum Adlerturm und die Gedenkstätte Steinwache sowie die Städtische Galerie Torhaus Rombergpark.

Corona aktuell: Kinderärzte mit dringendem Appell

Update, Mittwoch (7. April), 14.00 Uhr: Nachdem nun auch Angela Merkel eingeräumt hat, dass sie einen weiteren strengen Lockdown befürworten würde, steht erneut die Frage im Raum, wie es dann mit den Schulen weitergeht. Deutsche Kinder- und Jugendärzte fordern jetzt, dass Schulen und Kindergärten möglichst offen bleiben sollen. Eine Schließung sollte die letzte Option sein, so Ingeborg Krägeloh-Mann, Vizepräsidentin der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin. Präsenzunterricht sei enorm wichtig, zudem hätten Studien gezeigt, dass der Anteil an Kindern etwa mit depressiven Verstimmungen im Lockdown zugenommen habe.

Corona-Krise: Merkel unterstützt Laschet für Brücken-Lockdown

Update, Mittwoch (7. April), 12.30 Uhr: Die stellvertretende Regierungssprecherin Ulrike Demmer hat heute mitgeteilt, dass Bundeskanzlerin Angela Merkel Laschets Forderung nach einem Brücken-Lockdown unterstütze. Jede Forderung nach einem kurzen, einheitlichen Lockdown sei richtig, teilte Demmer mit. Die Kanzlerin sei ebenfalls wegen der aktuellen Datenlage – insbesondere in Hinblick auf die Auslastung der Intensivbetten in den Krankenhäusern - beunruhigt. Man brauche daher eine stabile Inzidenz unter 100.

Ein „gemeinsames, bundeseinheitliches Vorgehen wäre hier richtig“, sagte Demmer. Und weiter: „Die Vielfalt der beschlossenen Regeln trägt im Moment nicht zur Sicherheit und zur Akzeptanz bei.“ Die Kanzlerin sehe allerdings keinen Anlass, den Corona-Gipfel vorzuziehen. Es bleibe dabei, dass Bund und Länder am Montag (12. April) über die aktuellen Corona-Beschlüsse beraten.

Corona in NRW: Kreise mit den höchsten Inzidenz-Werten

Update, Mittwoch (7. April), 12.00 Uhr: Zwar sinken allmählich überall die Inzidenzen in NRW, doch in einigen Kreisen und kreisfreien Städten ist der Wert weiterhin hoch. In diesen zehn Regionen liegt die Sieben-Tage-Inzidenz laut den Daten des RKI noch über 100, das heißt, hier gilt weiterhin die Notbremse:

  • Märkischer Kreis 178,4
  • Siegen-Wittgenstein 166,5
  • Remscheid 165,3
  • Wuppertal 163,3
  • Duisburg 159,8
  • Solingen 158,9
  • Rhein-Erft-Kreis 156,0
  • Oberbergischer Kreis 155,5
  • Herne 152,1
  • Hagen 148,9

In Dortmund, Hamm, Unna oder Düsseldorf ist der Wert, der Aufschluss darüber gibt, wie viele Menschen sich innerhalb einer Woche pro 100.000 Einwohner mit Corona infizieren, unter die 100er-Marke gesunken. Der Kreis Höxter ist weiterhin der einzige Kreis in NRW mit einer Inzidenz unter 50.

Corona in NRW: Laschet informiert über das aktuelle Infektionsgeschehen

Update, Mittwoch (7. April), 11.00 Uhr: Ministerpräsident Armin Laschet hatte heute die Drive-in-Impfstation des Ennepe-Ruhr-Kreises in Schwelm besucht und sich danach über das aktuelle Impfgeschehen in NRW informiert. Der CDU-Politiker fand zunächst lobende Worte für die „vorbildliche“ Idee im Ennepe-Ruhr-Kreis. Er prophezeite außerdem, dass bis zum Beginn der Sommerferien die Hälfte aller NRW-Bürger eine erste Impfdosis bekommen haben. Der Impfschutz würde deutlich an Fahrt aufnehmen. Das Impfen wachse exponentiell, so Armin Laschet.

In seiner Ansprache rechtfertigte er weiterhin seinen Vorschlag für einen Brücken-Lockdown. Das sei sein Vorschlag, um eine wirkliche Perspektive aus dem Lockdown zu schaffen und eine Brücke aus der dritten Welle in eine Zeit zu schlagen, in der viele Menschen geimpft sind. Ein kurzer, scharfer Lockdown sei besser als diese Hangelei zwischen Verschärfungen und Lockerungen. Laschet könne die Kritik vonseiten der SPD nicht verstehen und warte nun auf deren Vorschläge, wie man diese kritische Phase in der Pandemie überwinden wolle.

Corona-Party im Sauerland: Menschen aus ganz Deutschland dabei

Update, Mittwoch (7. April), 10.30 Uhr: Im Sauerland musste die Polizei am Osterwochenende zu einer illegalen Party ausrücken und diese auflösen. Insgesamt 19 Personen hatten in einem Ferienhaus gefeiert – das Kuriose: Die Partygäste waren laut Polizeiangaben aus ganz Deutschland angereist. So sollen unter den Feiernden Personen aus Baden-Baden, dem Oberharz und Duisburg gewesen sein. Nachbarn hatten die Beamten aufgrund von lauter Musik informiert. Wie der Stern berichtet, sollen die Personen das Ferienhaus für ein vermeintliches dienstliches Treffen angemietet haben.

Coronavirus: NRW verschärft plötzlich Notbremse-Regelung

Update, Mittwoch (7. April), 10.00 Uhr: Bislang galt folgende Regel in NRW: Lag die Inzidenz drei Tage in Folge unter 100, durften die jeweiligen Städte und Kreise die aktuellen Maßnahmen lockern. Nun hat das NRW-Gesundheitsministerium mit Karl-Josef Laumann überraschend die sogenannte Notbremse-Regelung verschärft und die Coronaschutzverordnung entsprechend angepasst. Wie die Rheinische Post berichtet, muss die Sieben-Tage-Inzidenz ab sofort eine Woche mit stabiler Tendenz unter 100 liegen – erst dann dürfen Bibliotheken, Museen, Galerien, Zoos und botanische Gärten öffnen. In Kreisen, in denen die Notbremse gilt, bleibt auch der Einzelhandel geschlossen und Shoppen ist nur per Click & Collect möglich. Doch wie immer gibt es auch bei der überraschenden Verschärfung der Notbremse eine Ausnahme: So können Kommunen in NRW von der Notbremse abweichen, wenn sie ausreichend Tests für die Bevölkerung anbieten können. Mit einem tagesaktuellen, negativen Corona-Test dürfen die Bürger und Bürgerinnen dann wieder einkaufen gehen und Freizeitangebote nutzen.

Corona in NRW: Schulen wegen Brücken-Lockdown im Schwebezustand

Update, Mittwoch (7. April), 09.30 Uhr: Am 11. April sind auch in NRW die Osterferien vorbei und die Schüler kehren in die Schulen zurück - eigentlich. Doch der „Brücken-Lockdown“-Vorstoß von Armin Laschet (CDU) könnte die Pläne durchkreuzen, befürchtet die SPD-Opposition. Die Schulen befinden sich aktuell im Schwebezustand, so SPD-Fraktionsvize Jochen Ott. Yvonne Gebauer, NRW-Bildungsministerin, wolle daher heute mit den Verbänden klären, wie es tatsächlich nach den Osterferien weitergeht. „2,5 Millionen Schülerinnen und Schüler, deren Eltern und natürlich auch die Lehrkräfte wollen wissen, ob es für sie nach den Ferien nun mit dem Wechselunterricht weitergeht oder ob erneut Distanzunterricht an den NRW-Schulen angeordnet wird“, sagte Ott.

Corona-Impfungen in NRW: Hausärzte klagen über zu viel Bürokratie

Update, Mittwoch (7. April), 08.45 Uhr: Seit Dienstag (6. April) dürfen in NRW auch die Hausärzte gegen das Coronavirus impfen. Der Impfstart in den Hausarztpraxen verläuft allerdings schleppend und die Ärzte klagen über den hohen Bürokratie-Aufwand. Ein Internist sagte im WDR Morgenecho, dass er nur 24 Impfdosen für diese Woche zur Verfügung habe, aber auch 26 Abrechnungsziffern. Andere klagten über einen regelrechten Ansturm. Telefonleitungen seien überlastet gewesen, weil viele versucht hätten, einen Impftermin in einer Hausarztpraxis zu ergattern.

Coronavirus in NRW: Armin Laschet äußert sich erneut zum Brücken-Lockdown

Update, Mittwoch (7. April), 08.30 Uhr: Der Vorstoß von NRW-Ministerpräsident Armin Laschet nach einem schnellen und harten „Brücken-Lockdown“ hatte weitreichend für Kritik gesorgt. Nun will sich der CDU-Politiker heute erneut zu seiner Forderung äußern. Während viele Länderregierungschefs sich gegen einen verfrühten Corona-Gipfel und einen strengeren Lockdown ausgesprochen hatten, bekam Laschet von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn Zuspruch. Auch er halte es für möglich, die Corona-Regeln erneut zu verschärfen.

Coronavirus: Spahn fordert bundesweit einheitliches Vorgehen

Update, Mittwoch (7. April), 06.45 Uhr: Nach dem Vorstoß von Armin Laschet, plädiert Bundesgesundheitsminister Jens Spahn für ein bundesweit einheitliches Vorgehen von Bund und Ländern. Es brauche eine „möglichst große Einheitlichkeit und Einigkeit (...) zwischen Bund und vor allem auch möglichst allen 16 Ländern“, so der Politiker. Insbesondere dann, wenn die Inzidenz über 100 steigt, müsse man gemeinsam strengere Maßnahmen erreichen. Denn Testen und Impfen allein könne die dritte Welle nicht brechen, mahnte Spahn.

„Es geht um einen Lockdown, der die Welle so bricht, dass wir anschließend mit viel mehr Tests, mit mehr Sicherheit bestimmte Bereiche öffnen können und dann in einem nächsten Schritt mit dem Impfen dann den entscheidenden Unterschied machen können“, erklärte der Minister. Wie genau dieser Lockdown aussehen soll, sagte er aber nicht. Nur: „Wir werden im Sommer alle impfen können“, versprach Spahn.

Coronavirus in Deutschland: Die aktuellen Fallzahlen für NRW

Update, Mittwoch (7. April), 06.30 Uhr: Das Robert Koch-Institut meldet für heute 9.677 neue Coronafälle. Außerdem sind bundesweit 298 Menschen an den Folgen von Covid-19 verstorben. Die Sieben-Tage-Inzidenz sinkt allerdings weiterhin. Nach Angaben des RKI liegt der Wert am Mittwoch bei 110,1.

Auch in NRW sinkt die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb von einer Woche weiter: Die Inzidenz liegt aktuell bei 110,5. Das RKI meldet dennoch 2.038 Neuinfektionen und 59 Todesfälle. Aber auch in den einzelnen Städten und Kreisen ist ein Sinken der Inzidenz zu beobachten. So haben es Dortmund und Unna schon unter die 100er-Marke geschafft. Allerdings könnte das immer noch an den Auswirkungen nach den Osterfeiertagen liegen, heißt es bei einem Hinweis des RKI.

Impfgegner-Demo in Dortmund erfolgreich beendet

Update, Dienstag (6. April), 22.55 Uhr: Am heutigen Abend versammelten sich Impfgegner in der Dortmunder Innenstadt, sowie in der Nordstadt. Kurz nach 19 Uhr startete der Autokorso der Impfgegner im Bereich der Eberstraße, berichtet die Polizei Dortmund in einer Pressemitteilung. Jedoch nahmen nur 33 Autos an der Versammlung teil – angemeldet waren jedoch 150.

Die Versammlung wurde um kurz vor 22 Uhr für beendet erklärt. Die Polizei leitete ein Strafverfahren wegen Beleidigung ein, sowie Amtsanmaßung – am Nachmittag wurde eine falsche Pressemeldung im Namen der Dortmunder Polizei veröffentlicht.

Corona-Impfung: Eltern von Jens Spahn mit Astrazeneca geimpft

Update, Dienstag (6. April), 21 Uhr: Die Eltern von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn, wohnhaft im Westmünsterland, wurden heute mit dem Impfstoff von Astrazeneca geimpft, erklärte der CDU-Politiker auf Twitter. Der Impftermin sei vorher gebucht worden und vor Ort sei „alles reibungslos“ abgelaufen.

Corona-Impfstoff: Studie zu Astrazeneca abgebrochen

Update, Dienstag (6. April), 20.05 Uhr: Die Oxford-Universität bricht eine wichtige Studie rund um Astrazeneca ab. In der Studie wurde die Wirksamkeit des Impfstoffes bei Kindern und Jugendlichen getestet. Bis die Studie weitergeht, soll es erst mehr Informationen über die Thrombose-Nebenwirkung geben, berichtet Wall Street Journal.

Wegen Corona-Pandemie: Abitur soll ohne Abschlussprüfungen stattfinden können

Update, Dienstag (6. April), 19.35 Uhr: Ein Abitur ohne Abschlussprüfungen? Das fordert die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW). Für die Gewerkschaft soll schon bald ein Corona-Notfallplan abgeschlossen werden. Dieser besagt, dass die Abiturnote die Durchschnittsnote aus den bisherigen Leistungen sein soll.

Kein Corona-Test nötig: Tierpark Recklinghausen ohne Testpflicht

Update, Dienstag (6. April), 18.15 Uhr: Im Tierpark Recklinghausen muss ab sofort kein negativer Corona-Test am Eingang vorgelegt werden. Das gab der Kreis Recklinghausen heute in einer Pressemitteilung bekannt. „Wegen steigender Inzidenzwerte war die Stadt Recklinghausen [...] zunächst vorsichtig in der Öffnung des Tierparks. Es hat sich jedoch gezeigt – auch im Vergleich mit anderen Parks und Zoos –, dass ein negativer Schnelltest nicht zwingend erforderlich ist“, heißt es.

Corona-Inzidenz in Dortmund: Nach Wochen erstmal unter 100

Update, Dienstag (6. April), 17.15 Uhr: Die Stadt Dortmund meldet für heute 32 positive Corona-Ergebnisse. Von den Infizierten lassen sich elf Personen vier Familien zuordnen. Die Zahl der insgesamt Erkrankten steigt in Dortmund auf 21.316 an. Der Inzidenzwert in Dortmund sinkt demnach auf 97,1. Der genaue Wert wird erst um 0 Uhr vom RKI bekannt gegeben.

Derzeit werden in Dortmund 93 Corona-Patienten stationär behandelt, davon 25 intensivmedizinisch, davon wiederum 19 mit Beatmung. Die Stadt Dortmund meldet für heute vier weitere Todesopfer. Dabei handelt es sich um einen Mann und drei Frauen im Alter von 66 bis 84 Jahren. Sie verstarben am 3., 5. und 6. April – alle vier ursächlich an Covid-19. Bislang sind in Dortmund 218 Menschen ursächlich an Corona verstorben, weitere 108 Infizierte aufgrund anderer Ursachen.

Stadt Essen meldet weitere Corona-Todesfälle

Update, Dienstag (6. April), 17 Uhr: In Essen gab es in den vergangenen Tagen weitere Todesfälle in Verbindung mit einer Corona-Infektion. So verstarb am 26. März eine 69-jährige Essenerin in ihrem Zuhause. Am 3. April verstarb ein 63-Jähriger im Essener Universitätsklinikum.

Ebenfalls dort verstarb gestern ein 86-jähriger Patient und eine 69-jährige Patientin. Ebenfalls gestern verstarb eine 62-Jährige im Philippusstift in Borbeck, berichtet die Stadt Essen in einer Pressemitteilung. Insgesamt sind bisher 527 Personen aus Essen an oder in Verbindung mit einer Corona-Infektion verstorben.

Nach Corona-Osterwochenende: Stadt Herne zieht Fazit

Update, Dienstag (6. April), 16.45 Uhr: Die Stadt Herne zieht ein positives Fazit nach dem Osterwochenende. „Insgesamt wurden die Regeln überwiegend eingehalten. 32 Anzeigen gab es dennoch zu schreiben. Hauptsächlich ging es um die Nichteinhaltung der Maskenpflicht“, so die Stadt in einer Pressemitteilung. 

Corona-Lockdown: 200.000 Tote befürchtet

Update, Dienstag (6. April), 16.30 Uhr: Frank Ulrich Montgomery, Vorsitzender des Weltärztebundes, ist für einen harten Lockdown: „Wenn wir keinen Lockdown machen würden, dann würde diese Infektion jetzt völlig ungebremst über das ganze Land hinwegrollen. Dabei würde eine ganze Reihe von Menschen zusätzlich sterben, zu allen anderen, bis zu 200.000 sind die Prognosen“, so Montgomery im Interview mit RTL.

Corona: EMA hat noch keine Entscheidung über Astrazeneca getroffen

Update, Dienstag (6. April), 16 Uhr: Nach den Äußerungen des Verantwortlichen der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) über einen Zusammenhang zwischen der Corona-Impfung mit dem Astrazeneca-Vakzin und dem Auftreten von seltenen Blutgerinnseln stellt die Agentur klar, dass sie noch keine Entscheidung in der Angelegenheit getroffen habe. Am Mittag wurde bekannt, dass sich die EMA im Laufe des Tages offiziell dazu äußern möchte.

Der EMA-Ausschuss für Medikamentensicherheit habe „noch keine Schlussfolgerung gezogen und die Prüfung läuft derzeit weiter“, teilt die EU-Behörde der Nachrichtenagentur AFP am Nachmittag mit. Eine Entscheidung über den Impfstoff werde voraussichtlich erst am Mittwoch oder Donnerstag bekannt gegeben.

Corona in NRW: Urlaub könnte im Sommer 2021 viel teurer werden

Update, Dienstag (6. April), 15.25 Uhr: Ob man dieses Jahr im Sommer in den Urlaub fahren kann, hängt vom Infektionsgeschehen im In- und Ausland ab. Eines steht aber schon jetzt fest: Die Reisekosten werden sich wegen der Corona-Pandemie verändern. Experten rechnen mit steigenden Preisen.

„Für Reisen in der Hauptferienzeit im Sommer ist aufgrund geringerer Kapazitäten und erhöhter Nachfrage mit eher steigenden Preisen zu rechnen“, sagt der Präsident des Deutschen Reiseverbandes, Norbert Fiebig, gegenüber dem Redaktionsnetzwerk Deutschland.

Corona-Pandemie: Zahl der Intensivpatienten deutlich gestiegen

Update, Dienstag (6. April), 14.45 Uhr: Wie das Divi Melderegister bestätigt, ist die Zahl der Corona-Intensivpatienten in Deutschland innerhalb eines Tages deutlich gestiegen. Sie beträgt nun 4.340 Patienten – am Vortag waren es nur 4-152 Corona-Patienten.

Corona in NRW: Einbruch in Testzentrum in Wuppertal

Update, Dienstag (6. April), 13.00 Uhr: In Wuppertal sollen zwei Männer (32 und 36) versucht haben, in ein Corona-Testzentrum einzubrechen. Allerdings wurden sie dabei von der Polizei gestellt und festgenommen. Einer der beiden Verdächtigen habe bei der Festnahme versucht zu fliehen und einen Beamten zu Boden gestoßen. Dieser seit dadurch schwer verletzt worden, so ein Polizeisprecher gegenüber der Deutschen Presseagentur (dpa). Die mutmaßlichen Täter hätten einen Container aufgehebelt und FFP2-Masken, Einweghandschuhe und Desinfektionstücher gestohlen.

Corona-Impfung von Astrazeneca: EMA-Chef sieht Verbindung zu Blutgerinnseln

Update, Dienstag (6. April), 12.00 Uhr: Marco Cavaleri, Chef der Impfabteilung der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA), sieht neusten Erkenntnissen zufolge eine Verbindung zwischen der Corona-Impfung mit dem Astrazeneca-Impfstoff und dem einzelnen Auftreten von Blutgerinnseln. „Wir können mittlerweile sagen, dass es klar ist, dass es einen Zusammenhang mit dem Impfstoff gibt“, sagte er Interview mit der italienischen Zeitung Il Messaggero. Noch heute im Laufe des Tages wolle sich die EMA offiziell dazu äußern. Weiterhin sei jedoch unklar, wie das Astrazeneca-Vakzin in wenigen Fällen Blutgerinnsel bei Geimpften auslöst, so der EMA-Vertreter. Bislang ging die Agentur davon aus, dass es keinen Zusammenhang gebe, dennoch hatten viele EU-Länder die Strategie mit Astrazeneca geändert und den Einsatz eingeschränkt.

Coronavirus im Ruhrgebiet: Zusätzliches Impfstoff-Kontingent in Unna

Update, Dienstag (6. April), 11.45 Uhr: Auch im Ruhrgebiet gibt es zusätzliche Impftermine mit dem Impfstoff Astrazeneca für die Gruppe der über 60-Jährigen. So soll dem Kreis Unna für die kommende Woche ein Impfstoff-Kontingent im Umfang von rund 9.300 Impfdosen zur Verfügung gestellt werden. Auch die kreisangehörigen Kommunen sollen davon profitieren. So wurden zum Beispiel Bergkamen 500 weitere Impfdosen bereitgestellt. Bürger und Bürgerinnen, die sich impfen lassen wollen, können sich ab sofort unter der zentralen Telefonnummer im Bergkamener Rathaus (02307/965-165) einen Termin für den 10. April buchen.

Corona: Impfkampagne hat laut Laumann über Ostern an Fahrt aufgenommen

Update, Dienstag (6. April), 11.30 Uhr: In NRW kam die Gruppe der Über-60-Jährigen außerhalb der üblichen Reihenfolge bei der Corona-Impfung zum Zug, nachdem die Ständige Impfkommission empfohlen hatte, das Vakzin von Astrazeneca für Jüngere nicht mehr einzusetzen. Das hatte über das Osterwochenende einen regelrechten Ansturm auf die Impfzentren ausgelöst. Rund 20.000 Personen dieser Altersgruppe konnten mit Astrazeneca geimpft werden.

NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) sieht die Entwicklung überaus positiv und kündigte an, dass die Impfkampagne des Landes im April weiter beschleunigt werde: „Wir werden alleine im April rund 1,9 Millionen Impfungen mit Biontech und Moderna durchführen.“ Auch habe die Aktion am Osterwochenende die Akzeptanz und das Vertrauen in den Impfstoff Astrazeneca klar gestärkt, so der Politiker.

Coronavirus: Erster NRW-Kreis mit Inzidenz unter 50

Update, Dienstag (6. April), 10.45 Uhr: Während in den meisten Städten und Kreisen in NRW die Inzidenz-Werte wieder die 100er-Marke überstiegen haben, wurden im Kreis Höxter nur noch 49,9 Fälle in den letzten sieben Tagen pro 100.000 Einwohner gezählt. Die Region ist aktuell die einzige mit einer Inzidenz unter 50.

Coronavirus im Ruhrgebiet: Impftermine binnen zwei Stunden ausgebucht

Update, Dienstag (6. April), 10.15 Uhr: Der ständige Kurs rund um die Astrazeneca-Impfung sorgt immer wieder dafür, dass kurzfristig Impfdosen übrigbleiben oder Impftermine frei werden – so auch im Kreis Unna. Wie die Stadt mitteilte, habe man 700 zusätzliche Impfdosen für Personen zwischen 60 und 79 Jahren erhalten. Am Dienstag konnten die entsprechenden Termine über das Portal der Stadt Unna reserviert werden – allerdings waren die innerhalb von weniger als zwei Stunden ausgebucht.

Coronavirus in NRW: Laschet konkretisiert Pläne für Brücken-Lockdown

Update, Dienstag (6. April), 10.00 Uhr: Im ZDF-Morgenmagazin äußerte sich Armin Laschet (CDU) noch einmal zu seinem Vorstoß: Ein „Brücken-Lockdown“ zur Eindämmung der Corona-Pandemie sollte „zwei bis drei Wochen“ dauern. Jetzt sei absehbar, „dass schon in ganz kurzer Zeit 20 Prozent, danach 30, 40 Prozent der deutschen Bevölkerung geimpft ist“, so der NRW-Ministerpräsident.

Corona-Impfung darf nicht zur Mitprobe werden

Update, Dienstag (6. April), 09.30 Uhr: Ulrich Weigeldt, Chef des Hausärzteverbandes, fordert zum Impfstart in den Hausarztpraxen, dass die Nebenwirkungen von Astrazenca aufgeklärt werden müssen. „Impfen darf nicht zur Mutprobe werden - weder für die Patienten noch für den Arzt“, so der Mediziner gegenüber der Bild. Er kritisiert, dass es noch nicht klar sei, welche Vorerkrankungen und Prädispositionen die Geimpften gehabt hätten, bei denen Hirnvenenthrombosen aufgetreten seien.

Corona in NRW: Laschets Forderung nach Brücken-Lockdown sorgt für Kritik

Update, Dienstag (6. April), 09.00 Uhr: NRW-Ministerpräsident Armin Laschet fordert einen erneuten kurzen, harten Lockdown sowie einen vorgezogenen Corona-Gipfel. Die Idee für den „Brücken-Lockdown“ sorgte allerdings für mehr Kritik als für Zustimmung. Nur Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) und der Ministerpräsident von Schleswig-Holstein, Daniel Günther zeigten sich positiv gegenüber dem Vorschlag von Laschet.

Laut dem Vorstandsvorsitzenden der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe, Dirk Spelmeyer, komme diese Forderung allerdings zu spät. Das sage er am Dienstag im „Morgenecho“ von WDR 5. Der Brückenlockdown hätte bereits zu den Osterferien kommen sollen.

Corona-Pandemie: Alarmierende Studie über Zusammenhalt in der Gesellschaft

Update, Dienstag (6. April), 08.30 Uhr: Eine aktuelle Studie der Bertelsmann Stiftung in Zusammenarbeit mit dem Infas-Institut zeigt alarmierende Ergebnisse über den „Gesellschaftlichen Zusammenhalt in Zeiten der Pandemie“. So sinke der Zusammenhalt, und das Vertrauen in die Mitmenschen. Zudem verdüstert sich das Zukunftsbild von der Gesellschaft bei den heute unter 30-Jährigen. Überraschenderweise ergab die Studie allerdings auch, dass das politische Vertrauen in der Pandemie im Vergleich zu den Jahren 2017 und 2019 massiv steigt. Allerdings warnten die Autoren davor, dass sich dieser Trend möglicherweise schnell wieder ändern könnte, sollte die Pandemie noch länger andauern. Darüber hatte das Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) berichtet.

Corona in NRW: Ab heute impfen auch Hausärzte gegen Covid-19

Update, Dienstag (6. April), 08.00 Uhr: Ab heute beginnen auch die ersten Hausärzte in NRW gegen Corona zu impfen. In den Hausarztpraxen sollen vor allem die Impfung von Biontech verimpft werden. Entsprechende Lieferungen sollen am Dienstag und Mittwoch eintreffen. Allerdings stehen zu Beginn nur wenig Impfdosen für die Hausärzte bereit, weshalb zunächst nur chronisch Kranke einen Termin bekommen sollen. Der Hausärzteverband Nordrhein rechnet mit 20 bis 50 Impfungen pro Woche.

Parallel dazu können sich ab heute alle 79-Jährigen einen Impftermin buchen. Auch ihre Lebenspartner können mit angemeldet werden, deren Alter spielt jedoch keine Rolle. Ab 8. April sollen dann die ersten Impfungen dieser Personengruppe erfolgen - mit dem Vakzin von Biontech.

Coronavirus in NRW: Mega-Inzidenz-Sprung in Gelsenkirchen

Update, Dienstag (6. April), 06.40 Uhr: Für NRW meldet das RKI für den heutigen Dienstag (6. April) 1.988 Neuinfektionen und 29 weitere Todesfälle. Damit liegt die bundeslandweite Inzidenz bei 121,0, was ebenfalls ein minimaler Rückgang zum Vortag von 2,9 bedeutet.

Wesentlich drastischer fällt hingegen der Rückgang der 7-Tage-Inzidenz in Gelsenkirchen aus. Hier soll die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche von Montag auf Dienstag um 64,7 gesunken sein. Tage zuvor lag der Inzidenzwert in der Ruhrgebietsstadt im 200er-Bereich. Ob es sich bei dem überraschend großen Rückgang möglicherweise um einen Fehler oder um die vom RKI erwähnten Auswirkungen der Osterfeiertage handelt, ist noch unklar. Auch in anderen Städten in NRW sind sprunghafte Werte zu verzeichnen (z.B. in Dortmund oder Essen), allerdings nicht in dem Ausmaß wie in Gelsenkirchen.

Coronavirus: Sinkender Inzindenzwert und weitere aktuelle Fallzahlen

Update, Dienstag (6. April), 06.25 Uhr: Für den ersten Tag nach dem langen Osterwochenende meldet das Robert-Koch-Institut (RKI) 6885 Neuinfektionen mit dem Coronavirus und 90 weitere Todesfälle. Damit sinkt die Sieben-Tage-Inzidenz von 128,0 am Montag (5. April) auf 123,0.

Allerdings erklärte das RKI auch, dass die niedrigen Fallzahlen möglicherweise darauf zurückzuführen sind, dass über Ostern weniger Menschen einen Arzt aufsuchen und somit auch weniger getestet werden. Ein weiterer Grund könnte sein, dass nicht alle Gesundheitsämter ihre Fallzahlen über die Feiertage an das RKI übermittelt haben.

Insgesamt haben sich seit Beginn der Corona-Pandemie fast drei Millionen Menschen mit dem Coronavirus infiziert. 77.103 Personen starben dem RKI zufolge nach einer Infektion mit dem Virus.

Coronavirus: Peter Müller reagiert kritisch auf „Brücken-Lockdown“-Vorstoß von Armin Laschet

Update, Montag (5. April), 20.13 Uhr: Der Vorschlag von NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU), den ursprünglich für den 12. April vorgesehenen Bund-Länder-Gipfel vorzuziehen, stößt bei Berlins Regierendem Bürgermeister Michael Müller (SPD) auf Kritik. Auch die Forderung nach einem „Brücken-Lockdown“ sieht der SPD-Politiker skeptisch. Es sei noch sehr unklar, was „Herr Laschet damit meint“, so Peter Müller im ARD-Interview.

„Ein Brücken-Lockdown für eine Übergangszeit und dann mit welchen Maßnahmen? Und das soll so lange gelten, bis viele Menschen geimpft sind. Was heißt das alles?“ Angesichts der offenbar nicht abgeschlossenen Überlegungen des NRW-Ministerpräsidenten ergebe es keinen Sinn, vorzeitig zu neuen Bund-Länder-Beratungen zusammenzukommen.

Corona in NRW: Jens Spahn und Armin Laschet kündigen den „Impf-Turbo“ an

Update, Montag (5. April), 18.55 Uhr: Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) und NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) sind davon überzeugt, dass die Impfkampagne in Deutschland zeitnah an Fahrt aufnehmen wird. Bis Ende April sollen 20 Prozent der deutschen Bevölkerung eine erste Impfdosis erhalten haben, sagte Spahn am Montag in Berlin.

Aufgrund der Impfstoff-Knappheit seien im ersten Quartal lediglich etwa zehn Prozent der Deutschen gegen das Coronavirus geimpft worden. „Wir werden die nächsten zehn Prozent jetzt in einem Monat schaffen können“, so Spahn beim Besuch eines Impfzentrums in Berlin.

Armin Laschet, der von Jens Spahn bei der Wahl zum Bundesvorsitzenden der CDU unterstützt wurde, sprach sich am Montag ebenfalls für ein Impfen „unter Hochdruck“ aus. Impfen bleibe die stärkste Waffe im Kampf gegen die Pandemie, sagte der CDU-Politiker nach dem Besuch eines Impfzentrums in der Städteregion Aachen. Noch vor Beginn der Sommerferien werde deutlich mehr als die Hälfte der Deutschen mindestens einmal geimpft sein.

Armin Laschet (l.) und Jens Spahn (beide CDU) kündigen mehr Tempo bei den Corona-Impfungen an.

Coronavirus: Kein neuer Termin für vorgezogene Ministerpräsidentenkonferenz

Update, Montag (5. April), 17.48 Uhr: Neben einem „Brücken-Lockdown“ forderte NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) auch das Vorziehen der nächsten Beratungen der Länderchefs mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU). Einen Termin dafür gibt es aber noch nicht, berichtet die Deutsche Presse-Agentur (dpa).

Grundsätzlich sei der Bund für Beratungen immer bereit, sollten diese erforderlich sein. Allerdings müsse eine Ministerpräsidentenkonferenz gut vorbereitet sein. Ein Durcheinander wie beim jüngsten Corona-Gipfel dürfe es nicht noch einmal geben. Für die nächsten gemeinsamen Beratungen war ursprünglich der kommende Montag (12. April) vorgesehen.

Corona in NRW: Stadt Dortmund meldet 15 Neuinfektionen mit dem Coronavirus

Update, Montag (5. April), 16.43 Uhr: Die Stadt Dortmund meldet am heutigen Montag insgesamt 21.284 positive Testergebnisse – ein Plus von 15 im Vergleich zum Vortag. Nach Berechnung der Stadt wird der Inzidenzwert mit den heutigen Fallzahlen 117,5 betragen.

Coronavirus: In vielen Städten in Deutschland gilt weiterhin die Maskenpflicht

Zurzeit werden in Dortmund 85 Corona-Patienten stationär behandelt, darunter 27 intensivmedizinisch, davon wiederum 18 mit Beatmung. Neue Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 hat es nicht gegeben.

An den zurückliegenden drei Tagen des Osterwochenendes wurden im Impfzentrum Dortmund rund 5.800 Menschen geimpft, darunter etwas mehr als 500 Impfungen mit jeweils einer Dosis Astrazeneca. Die anderen Impfungen erfolgten mit Biontech. Nicht enthalten sind die Impfungen, die von mobilen Teams durchgeführt wurden. Dabei kam auch der Impfstoff von Moderna zum Einsatz.

Coronavirus: Karl Lauterbach fordert Umdenken bei der Impfstrategie

Update, Montag (5. April), 16.13 Uhr: In Deutschland werden nach wie vor Impfdosen für die Zweitimpfung zurückgehalten. SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach fordert deshalb einen Kurswechsel in der Impfstrategie. Es müssten schnellstmöglich viele kurzfristige Erstimpfungen durchgeführt werden, um so Millionen Menschen vor schweren Verläufen zu schützen.

Der Augsburger Allgemeinen sagte er, dass bis Juli über 60 Millionen Menschen erstgeimpft werden könnten, wenn der Abstand zur Zweitimpfung bei den Impfstoffen von Biontech/Pfizer und Moderna von sechs auf zwölf Wochen verlängert würde. Bei einer entsprechenden Anpassung der Impfstrategie sei „kein vierter Lockdown mehr nötig“.

Corona in NRW: Armin Laschet fordert nächste MPK noch in dieser Woche

Update, Montag (5. April), 14.45 Uhr: NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) hat sich angesichts der anschwellenden dritten Corona-Welle für einen neuen „Brücken-Lockdown“ ausgesprochen. Zudem forderte er am Rande des Besuchs eines Impfzentrums in Aachen ein Vorziehen der nächsten Bund-Länder-Beratungen.

Eigentlich soll die nächste Ministerpräsidentenkonferenz erst am Montag (12. April) stattfinden. Angesichts des Infektionsgeschehens müssten Kontakte im privaten Bereich und am Arbeitsplatz aber schnell verringert werden, möglicherweise auch durch Ausgangsbeschränkungen. Es herrsche eine Ausnahmesituation, in der schnelles Handeln erforderlich sei.

NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU)

Corona in NRW: Drei Städte mit einer Inzidenz von über 200

Update, Montag (5. April), 12.30 Uhr: Obwohl die Sieben-Tages-Inzidenzen in einigen Städten und Kreisen in NRW über die Feiertage deutlich zurückgingen, gibt es immer noch Regionen mit einer stark erhöhten Inzidenz:

  • Märkischer Kreis (205,0)
  • Gelsenkirchen (203,0)
  • Solingen (201,6)
  • Siegen-Wittgenstein (186,7)
  • Hagen (185,0)
  • Remscheid (179,6)
  • Mülheim an der Ruhr (172,3)
  • Oberbergischer Kreis (170,2)
  • Düren (169,3)

Corona in NRW: Fallen die Abiturprüfungen in diesem Jahr aus?

Update, Montag (5. April), 11.50 Uhr: Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) fordert, die anstehenden Abiturprüfungen in diesem Jahr notfalls ausfallen zu lassen. „Sollte das Infektionsgeschehen so dramatisch ansteigen, wie die dritte Welle in anderen europäischen Nachbarstaaten befürchten lässt, müssen die Länder flexibel reagieren und von Prüfungen absehen“, sagt GEW-Chefin Marlis Tepe dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. Vorherige Noten könnten dann die Grundlage für die Abschlussprüfung bilden.

Laut dem Bericht des RND geht der hessische Kultusminister Alexander Lorz allerdings davon aus, dass die Abiturprüfungen in diesem Jahr überall stattfänden. Eine Absage wäre für die Schüler ein großer Nachteil. „Sie würden den Jugendlichen fürs Leben einen Malus mitgeben. Das wären für immer diejenigen, die das Corona-Notabitur gemacht hätten. Nach dem Motto: Die haben ja keine richtige Prüfung geschrieben.“

Corona in NRW: Ansturm auf Impftermine mit AstraZeneca an Ostern

Update, Montag (5. April), 11 Uhr: Die Verfügbarkeit des Impfstoffes von AstraZeneca hat in NRW einen riesigen Ansturm an Ostern ausgelöst. Mittlerweile sind die Impfstoffe für die über 60-Jährigen in Nordrhein-Westfalen fast komplett vergeben.

Am Karsamstag und am Ostersonntag seien insgesamt 369 658 Termine im Buchungssystem vergeben worden, teilte das Gesundheitsministerium mit. Die übrigen 80 342 Termine mit Astrazeneca würden auf Wunsch der Kreise und kreisfreien Städte über kommunale Strukturen oder Hausärzte an über 60-Jährige vergeben.

Corona in NRW: Infektionszahlen sinken - aus einem ganz bestimmten Grund

Update, Montag (5. April), 09.45 Uhr: Das Robert-Koch-Institut meldet am Ostersonntag insgesamt 1.455 neue Infektionen und elf Todesfälle für NRW. Die Sieben-Tages-Inzidenz ist von 125 auf 123,9 leicht gesunken.

Der Abwärtstrend ist auch bei vielen Großstädten in Nordrhein-Westfalen zu beobachten - vielerorts ist die Inzidenz am letzten Oster-Feiertag gesunken. Doch das ist erst einmal kein Grund zur Freude: Das RKI weist auf seiner Karte der tagesaktuellen Fallzahlen darauf hin, dass an Ostern „zum einen meist weniger Personen einen Arzt aufsuchen“ würden und zum anderen, dass „nicht alle Gesundheitsämter und zuständigen Landesbehörden an allen Tagen an das RKI übermitteln“.

Corona-Impfreihenfolge in Deutschland: Ärzte fordern ihre Abschaffung

Update, Sonntag (4. April), 21.35 Uhr: Wer zu welchem Zeitpunkt gegen Corona geimpft werden soll, ist in den Bundesländern genau festgelegt. Ärzte fordern jetzt jedoch, die Impfreihenfolge komplett abzuschaffen. Zumindest dann, wenn die Liefermenge der Corona-Impfstoffe sich in Zukunft vergrößern sollte. In diesem Fall sei es sinnvoll, auf eine festgelegte Impfreihenfolge zu verzichten, sagte Ulrich Weigeldt, Vorsitzender des Deutschen Hausärzteverbandes gegenüber der Rheinischen Post.

Falsche Corona-Tests auf Mallorca: Urlauber sollten aufpassen

Update, Sonntag (4. April), 20 Uhr: Wer derzeit trotz Corona ein paar Urlaubstage auf Mallorca verbringt, der braucht für den Rückflug einen negativen Test. Doch Termine in mallorquinischen Testzentren gibt es aktuell fast keine mehr. Laut RTL.de soll sich das ein deutscher Hausarzt zunutze gemacht haben.

Der Mann soll Urlaubern, ohne sie zuvor zu testen, eine Bescheinigung über einen negativen Corona-Test ausgestellt haben. So könnten dem Bericht zufolge sogar an Corona erkrankte Urlauber zurück nach Deutschland fliegen. Einer Testperson und einem Reporter stellte der Arzt entsprechende Bescheinigungen aus, nachdem er lediglich ein angebliches Familienmitglied Kollegen des Reporters getestet hatte.

Holland nach Ostern Hochinzidenzgebiet: Polizei kontrolliert bei der Einreise

Update, Sonntag (4. April), 19.10 Uhr: Nach der Einstufung von Holland als Corona-Hochinzidenzgebiet nach Ostern soll die Einhaltung der Testpflicht durch Stichprobenkontrollen der Polizei überprüft werden. Ab Dienstag gelte bei der Einreise aus dem NRW-Nachbarland die Pflicht zum Mitführen eines aktuellen Testnachweises, teilte die nordrhein-westfälische Staatskanzlei am Sonntag in Düsseldorf mit.

Der Test dürfe höchstens 48 Stunden alt sein. Für Pendler, die wegen Beruf, Studium oder Ausbildung regelmäßig die Grenze überqueren, sei ein negativer Test 72 Stunden gültig. Diese Gruppe muss sich allerdings bis zu zwei Mal pro Woche testen lassen.

Christian Drosten: „Können die dritte Welle noch brechen“

Update, Sonntag (4. April), 18.10 Uhr: Virologe Christian Drosten hat in der Bild am Sonntag erklärt, wie eine weitere Verschärfung der Corona-Pandemie seiner Auffassung nach noch zu verhindern sei. „Wir können die dritte Welle noch brechen.“ Aber dabei werde man „leider um einen ernsthaften Lockdown nicht herumkommen“, so Drosten. Die Wissenschaft hätte zwar „viele gute Vorschläge gemacht“, mit denen man „gezieltere Werkzeuge“ hätte entwickeln können. Da dies aber nicht geschehen sei, bleibe nur noch ein harter Lockdown.

NRW: Polizei löst Corona-Party in Köln auf

Update, Sonntag (4. April), 17.19 Uhr: In Köln wurde eine Geburtstagsfeier mit vielen Menschen aufgelöst. Das Ordnungsamt hatte den Hinweis zu einem 60. Geburtstag im Stadtbezirk Ehrenfeld erhalten, wie WDR berichtet. Weil nach mehrmaligem Klingeln niemand die Tür öffnete, riefen die städtischen Mitarbeiter am Freitagabend (2. April) einen Schlüsseldienst. Die Beamten stellten die Personalien der 40 Anwesenden fest. Sie erwartet ein Verfahren wegen Verstößen gegen die Coronaschutzverordnung.

Corona-Inzidenz in Dortmund steigt wieder – mehr Neuinfektionen

Update, Sonntag (4. April), 16.40 Uhr: Die Stadt Dortmund meldet am Sonntag 68 weitere Corona-Neuinfektionen (Vortag 41). Von den Neuinfizierten lassen sich demnach 40 Personen 17 Familien zuordnen. Aller Voraussicht nach wird die Sieben-Tage-Inzidenz bei 123,1 liegen – und damit wieder etwas höher als am Vortag (117,5).

Corona-Impfungen für über 60-Jährige in NRW: Die meisten Termine sind vergeben

Update, Sonntag (4. April), 16.05 Uhr: Einen Tag nach dem Start der Impftermin-Vergabe für die Altersgruppe der über 60-Jährigen in NRW mit dem Impfstoff von Astrazenca sind die meisten Termine schon vergeben. Viele Kreise oder Städte wie Köln, Heinsberg, Mettmann, Oberhausen, Düren, Bielefeld und Recklinghausen seien komplett ausgebucht, meldeten die Kassenärztliche Vereinigungen Nordrhein und Westfalen-Lippe am Sonntag.

Nur noch rund 25.000 Impftermine seien im Bereich Nordrhein frei. In Westfalen-Lippe seien bereits 90 Prozent oder rund 151.600 der zu vergebenden Termine belegt, berichtete das Düsseldorfer Gesundheitsministerium.

Zuspruch für Jens Spahn: RKI-Chef Wieler hat keine Bedenken bei Test-Verzicht für Geimpfte

Update, Sonntag (4. April), 15.20 Uhr: Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat keine Einwände gegen einen Verzicht auf Corona-Schnelltests bei geimpften Menschen – und bestärkt damit den Vorstoß von Jens Spahn (SPD).

Das Risiko einer Virusübertragung erscheine nach aktuellem Kenntnisstand so weit reduziert, „dass Geimpfte bei der Epidemiologie der Erkrankung wahrscheinlich keine wesentliche Rolle mehr spielen“, erklärte RKI-Chef Lothar Wieler in dem Bericht für das Bundesgesundheitsministerium.

Rubriklistenbild: © Matthias Bein

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