Live-Ticker zur Covid-19-Pandemie

Corona in NRW: Längerer Lockdown geplant – aber mit Ausnahmen +++ Viele Infizierte bei Ausbruch auf Baustelle

Die Corona-Pandemie hat Deutschland weiterhin fest im Griff. In vielen Kreisen und Städten liegt der Inzidenzwert noch über dem Ziel von 50 beziehungsweise 35. Alle News zu Corona in NRW im Live-Ticker von RUHR24.

Dieser Ticker wird nicht länger aktualisiert. Alle neuen Entwicklungen rund um das Coronavirus in NRW gibt es im neuen Live-Ticker.

Stadt/KreisInzidenzwert, 1. März
Dortmund63,7 (+1,2)
Bochum58,0 (+0,3)
Duisburg87 (-2,6)
Essen55,6 (-0,9)
Gelsenkirchen69,7 (+/-0)
Kreis Recklinghausen64,3 (+1,1)
Kreis Unna75,7 (-5,3)

WHO: Corona-Pandemie auch 2021 noch nicht vorbei

Update, Montag (1. März), 22.14 Uhr: Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hält ein Ende der Coronavirus-Pandemie im Jahr 2021 für unrealistisch. Das sagte der Direktor des WHO-Notfallprogramms, Michel Ryan, heute (1. März) in Genf. Daten zeigten jedoch, dass die bislang zugelassenen Impfstoffe eine Hilfe dabei seien, die explosionsartige Verbreitung des Virus zu bremsen und Todesfälle zu verhindern.

Corona: Drogeriemarkt dm plant Verkauf von Schnelltests ab 9. März

Update, Montag (1. März), 21.19 Uhr: Der Drogerie-Riese dm will offenbar Nägel mit Köpfen machen und schon bald Corona-Schnelltests zum freien Verkauf für alle anbieten. „Voraussichtlich ab Dienstag, 9. März, erhalten Kunden bei dm Schnelltests zur Eigenanwendung von Boson“, heißt es in einer Pressemitteilung von dm, die am Montag (1. März) veröffentlicht wurde.

Wieviel die Discounter-Schnelltests kosten sollen ist noch nicht klar. Vonseiten dms heißt es jedoch: „Schulen und Kitas sollen wieder regelmäßig besucht werden können, deshalb werden wir die Tests auch so günstig wie möglich anbieten.“ Die Handhabung der Tests werde ausführlich in der Packungsanlage erklärt und könne von jedem selbst angewendet werden, heißt es.

Coronavirus: Bund und Länder planen längeren Lockdown – möglicherweise aber mit Ausnahmen

Update, Montag (1. März), 20.20 Uhr: Offenbar planen Bund und Länder, den Lockdown erneut zu verlängern. Das sickerte laut Business Insider vor dem Corona-Gipfel von Bund und Ländern am Mittwoch (3. März) durch. Der noch bis Ende der Woche andauernde Lockdown soll voraussichtlich grundsätzlich bis Ende März verlängert werden.

Doch dabei soll es Ausnahmen geben, berichtet das Portal unter Berufung auf Regierungskreise. Demnach sei denkbar, dass der generelle Lockdown etwa auch für Restaurants mit Außengastronomie unter Auflagen aufgehoben werden könnte – selbst dann, wenn der Inzidenzwert noch nicht unter der Grenze von 35 liege. Denn das ist unwahrscheinlich: Bundesweit liegt der Inzidenzwert derzeit bei 65,8.

Coronavirus in NRW: Laut Polizei heute keine spontane „Querdenken“-Demo in Dortmund

Update, Montag (1. März), 19.50 Uhr: Die Polizei Dortmund hat am Abend eine spontane Demo von „Querdenken 231“ nicht bestätigt. Auf einem Parkplatz an der Westfalenhalle hatten sich gegen 18.30 Uhr ein paar Autofahrer versammelt. Die Polizei habe mit dem Anmelder ein „Kooperationsgespräch“ geführt, teilt sie auf Twitter mit. Die knappe Ansage: „Heute keine Versammlung zum Thema ‚Nicht-Impfen‘ in Dortmund!“ Erst vor knapp einer Woche wäre eine „Querdenken“-Demo in Dortmund laut Polizei beinahe eskaliert. Für Dienstag ist eine weitere geplant.

Coronavirus in NRW: Essen meldet 10 weitere Tote durch Covid-19 – fast 35.000 Menschen erstgeimpft

Update, Montag (1. März), 19.02 Uhr: Die Stadt Essen meldet am Wochenende 9 weitere Todesfälle durch Covid-19. Bereits am 19. Februar war zudem eine Frau nach einer Corona-Infektion gestorben, wie die Stadt erst jetzt mitteilt. Die insgesamt zehn Personen waren zwischen 64 und 90 Jahre alt. Insgesamt sind bislang 481 Essener am Coronavirus gestorben.

Aktuell sind 674 Essener mit Sars-CoV-2 infiziert, 110 davon werden im Krankenhaus behandelt. Die 7-Tages-Inzidenz liegt derzeit bei 55,6. Rund 35.000 Personen haben eine erste Impfung bekommen, 19.200 sind bereits durchgeimpft.

Coronavirus in Dortmund: 19 Neuinfektionen gemeldet – 138 mit britischer Variante infiziert

Update, Montag (1. März), 18.35 Uhr: Die Stadt Dortmund meldet in den vergangenen 24 Stunden nur 19 Neuinfektionen mit dem Coronavirus. Am Wochenende wird jedoch auch weniger getestet. Der Inzidenzwert dürfte damit recht stabil bei voraussichtlich 64,3 (-0,4 zum Vortag) liegen. 1.424 Menschen sind derzeit in Quarantäne (+91), 125 müssen im Krankenhaus behandelt werden – sieben mehr als zuletzt.

Die Zahl der Dortmunder, die sich die britische Virusvariante eingefangen haben, ist zudem weiter gestiegen: Mittlerweile haben sich 138 Menschen mit B.1.1.7 angesteckt, 25 mehr als am Vortag. Neue Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 meldet Dortmund glücklicherweise nicht.

Corona-Ausbruch auf Großbaustelle in Herne: 42 Arbeiter teilweise mit Virus-Mutante infiziert

Update, Montag (1. März), 17.45 Uhr: Auf einer Baustelle in Herne im Ruhrgebiet hat es einen größeren Coronavirus-Ausbruch gegeben, unter anderem mit der britischen Variante B.1.1.7. Nach Angaben der Stadt hätten sich seit Februar insgesamt 43 Arbeiter angesteckt, 18 davon mit der hochansteckenden Virus-Mutation aus Großbritannien. Pikant: Nur zwei davon stammen aus Herne, die anderen pendeln aus anderen Städten ein. Die Stadt Herne stehe im Austausch mit diesen nicht näher benannten Kommunen und der Bezirksregierung Arnsberg.

Bei einem Corona-Ausbruch auf einer Baustelle im Ruhrgebiet haben sich bislang 43 Arbeiter angesteckt (Symbolfoto).

Jetzt haben die Stadt und die Baufirma erste Maßnahmen beschlossen: Ab sofort haben nur noch Personen mit einem aktuellen, negativen Corona-Test Zutritt zu der Baustelle. Die Arbeiter werden zweimal pro Woche auf Corona getestet. Allein heute seien 360 Personen schnellgetestet worden – 14 davon positiv.

Coronavirus: Infizierte Arzthelferin aus NRW hatte Kontakt mit bis zu 600 Personen

Update, Montag (1. März), 16.40 Uhr: Mancher fragt sich, wo die ganzen Leute sich trotz Schutzmaßnahmen überhaupt noch anstecken können. In Düsseldorf könnte die Antwort lauten: in einer Arztpraxis im Stadtteil Pempelfort. Denn dort soll eine mit der hochansteckenden Virusmutante B.1.1.7 aus Großbritannien infizierte Arzthelferin Kontakt zu mehr Personen gehabt haben, als zunächst angenommen (siehe Update vom Samstag, 17.13 Uhr).

Die Frau soll Kontakt zu bis zu 600 Personen gehabt haben, teilt die Stadt Düsseldorf mit. Am Samstag (27. Februar) war noch von 450 Kontakten die Rede. Die Arzthelferin war trotz Krankheitssymptomen zur Arbeit gegangen und hatte teilweise ohne Schutzmaske gearbeitet. Die Praxis wurde geschlossen. Von den Kontaktpersonen seien bislang rund zwei Drittel erreicht worden, teilte die Stadt laut dpa mit. Wie viele Menschen sich tatsächlich angesteckt haben, ist noch unklar.

Von den gesundheitlichen Problemen für die Patienten mal ganz abgesehen, könnte ihr leichtsinniges Verhalten auch für die Frau drastische Folgen haben: Die Stadt prüfe derzeit strafrechtliche Konsequenzen für die Arzthelferin.

Coronavirus in NRW: Verweilverbot in Düsseldorf „sehr erfolgreich“

Update, Montag (1. März), 16.10 Uhr: Herumstehen und -liegen war am Rheinufer in Düsseldorf am vergangenen Wochenende verboten. Der Grund: Das nach viel Kritik an den Menschenmassen von der Stadt eingeführte „Verweilverbot“. Was folgte, war Kritik an der Verordnung. Dabei sind die Verantwortlichen durchaus glücklich mit der Lösung: Es habe sich als sehr erfolgreiches und angemessenes Mittel erwiesen, man sei sehr zufrieden, sagten Ordnungsdezernent Christian Zaum und Stadtdirektor Burkhard Hintzsche am Montag laut dpa.

Auch die zumeist auswärtigen Besucher am Rhein in Düsseldorf hätten sich an die Regelung gehalten. Die Zahl der Verstöße gegen das Verweilverbot: einer. Insgesamt sei jedoch rund 230-mal gegen die Maskenpflicht verstoßen worden.

Corona-Lockdown: Schaufenster in Dortmund leuchten heute rot

Update, Montag (1. März),15.57 Uhr: Der andauernde Corona-Lockdown macht dem Einzelhandel massiv zu schaffen. Mit einer bundesweiten Aktion wollen Händler heute darauf aufmerksam machen. Deshalb werden auch in der Thier-Galerie in Dortmund die Schaufenster heute rot leuchten.

Corona-Impfungen in NRW: Zweite Dosis AstraZeneca soll erst später verabreicht werden

Update, Montag (1. März), 14.58 Uhr: Bei dem Corona-Impfstoff von AstraZeneca gibt es eine Änderung: In NRW sollen die erste und die zweite Dosis des Impfstoffs künftig mit mehr Abstand verabreicht werden. Der Grund: Das Vakzin schützt die Menschen dann besser vor dem Coronavirus Sars-CoV-2. In NRW soll der Abstand zwischen den Impfungen künftig drei Monate (rund 12 Wochen) statt wie bisher neun Wochen betragen. Laut einer von der Pharmezeutischen Zeitung zitierten Studie im renommierten Fachjurnal The Lancet ist der Schutz anschließend „deutlich höher“. Wer bereits einen Termin für die Zweitimpfung hat, kann diesen jedoch behalten.

Corona-News: Wirtschaftsminister Altmaier fordert umfangreiche Öffnungen

Update, Montag (1. März), 13.45 Uhr: Bereits vor der nächsten Bund-Länder-Konferenz am Mittwoch (3. März) werden immer mehr Forderungen aus unterschiedlichen Richtungen laut, die auf ein schnelles Ende des Lockdowns drängen. Auch Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) machte nun in einem Papier, das dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) vorliegt, seine Position deutlich.

Bundeswirtschaftsminister Altmaier fordert umfangreiche Öffnungen bereits im März

Er fordert „branchenübergreifende Öffnungsschritte bereits im Monat März, unter Einschluss von Einzelhandel und Gastronomie, jedenfalls im Außenbereich“, wie es in dem Schreiben heißt. Außerdem solle der Inzidenzwert von 35, an den bislang die Öffnungen gekoppelt sind, noch einmal überarbeitet werden. Die Wirtschaft wolle den Wert so nicht hinnehmen. Stattdessen plädiert man für Lockerungen ab einer 7-Tage-Inzidenz von 50. Anhand von Schnelltests wolle man außerdem Quarantänemaßnahmen aufheben und so Urlaubs- und Geschäftsreisen ermöglichen.

Corona in NRW: Personal in Schulen und Kitas wird ab dem 8. März geimpft

Update, Montag (1. März), 12.39 Uhr: Am 8. März starten in Nordrhein-Westfalen die Impfungen für das Personal in Schulen und Kitas. Das kündigte Familienminister Joachim Stamp (FDP) am Montag in Düsseldorf an, der von einem Befreiungsschlag für Beschäftigte und Familien sprach.

Coronavirus: Große Mehrheit spricht sich vor Bund-Länder-Gipfel für Lockerungen aus

Update, Montag (1. März), 11.54 Uhr: Die Mehrheit der Deutschen stand lange hinter den strikten Corona-Beschränkungen der Bundesregierung. Mittlerweile ist die Stimmung gekippt, wie eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ergeben hat.

Nur noch gut ein Drittel sprach sich für eine Beibehaltung oder Verschärfung der aktuellen Maßnahmen aus. Demgegenüber stehen 43 Prozent, die sich für eine Lockerung des Lockdowns aussprachen. 17 Prozent forderten die komplette Rückkehr zur Normalität, 5 Prozent machten keine Angaben.

Coronavirus: Grüne fordern mindestens zwei Schnelltests pro Woche für alle

Update, Montag (1. März), 11.07 Uhr: Schnelltests scheinen das neue Mittel der Wahl in der Bekämpfung der Corona-Pandemie zu sein. Grünen-Chef Robert Habeck und Gesundheitsexperte Janosch Dahmen fordern, dass sich jeder Bürger „mindestens zwei Mal in der Woche“ auf das Coronavirus testen können soll. Das geht aus einem Strategiepapier hervor, über das zunächst der Spiegel berichtete.

Für Menschen, die Sozialleistungen beziehen, sollen die Schnelltests kostenlos sein. Mit den strengen Schutzvorkehrungen soll verhindert werden, dass die bisherigen Erfolge im Kampf gegen die Pandemie durch die nächsten Öffnungsschritte gefährdet werden.

Corona in NRW: Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart prescht mit Forderung vor

Update, Montag (1. März), 10.35 Uhr: Nordrhein-Westfalens Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart (FDP) fordert, den Corona-Lockdown für den Einzelhandel und die Gastronomie in den kommenden Wochen zurückzufahren. Es sei ein „Strategiewechsel“ nötig, der den Weg zu verantwortungsvollen Öffnungen ebnet.

Coronavirus in NRW: Stadt Herne meldet eine Neuinfektion mit SARS-CoV-2

Update, Montag (1. März), 9.52 Uhr: Die Stadt Herne meldet am heutigen Montag eine Neuinfektion mit dem Coronavirus. Seit Beginn der Covid-19-Pandemie liegen der Stadt somit 6.336 positive Testergebnisse vor. Zurzeit werden von 565 infizierten Personen 56 stationär in Krankenhäusern behandelt.

Corona in NRW: Friseure öffnen wieder – erster Haarschnitt in Dortmund kurz nach Mitternacht

Update, Montag (1. März), 9.22 Uhr: Nicht nur in NRW haben die Friseure dem 1. März entgegengefiebert. Nach über zwei Monaten Zwangspause dürfen die Friseursalons wieder öffnen. Marco Trapani griff in Dortmund bereits um 0.01 Uhr zur Schere. „Es tut wirklich gut“, sagte der 52-jährige Friseur.

Sechs Kunden hatten um kurz nach Mitternacht einen der frühestmöglichen Termine nach dem Lockdown ergattert. Für die rund 16.000 Friseursalons in Nordrhein-Westfalen gelten strenge Hygieneauflagen. Viele sind im Monat März bereits ausgebucht.

Kurz nach Mitternacht bediente Marco Trapani in Dortmund die ersten Kunden.

Coronavirus: Familienministerin Giffey plädiert für Lockerung der Corona-Maßnahmen

Update, Montag (1. März), 8.47 Uhr: Am Mittwoch (3. März) beraten Bund und Länder erneut über die Corona-Maßnahmen. Vor dem Treffen werden Forderungen nach einer Lockerung der bestehenden Regeln immer lauter. Familienministerin Franziska Giffey sprach sich gegenüber dem Handelsblatt für Öffnungsschritte aus. „Die neuen Entwicklungen bei der Zulassung von Selbsttests und das begonnene Impfen geben Rückenwind dafür.“

Die SPD-Politikerin warnte allerdings davor, alles zeitgleich wieder zu öffnen. Die Öffnungen müssten stufenweise und verantwortlich geschehen. Man dürfe nicht riskieren, die Erfolge wieder zu verlieren.

Corona in NRW: Landesgesundheitszentrum meldet 804 neue Infektionsfälle

Update, Montag (1. März), 7.59 Uhr: Das Landeszentrum Gesundheit (LZG) Nordrhein-Westfalen meldet für das bevölkerungsreichste Bundesland am Montagmorgen 804 Neuinfektionen mit dem Coronavirus. Die Sieben-Tage-Inzidenz ist im Vergleich zum Vortag um 0,3 angestiegen und liegt jetzt bei 64,4.

Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 ist um 15 auf insgesamt 13.059 gestiegen. Derzeit weist das Landesgesundheitszentrum für vier Kreise und kreisfreie Städte einen Inzidenzwert von über 100 aus. Solingen führt die Liste mit 133,8 an, es folgen der Märkische Kreis (127,5), Düren (101,6) und Hagen (100,2).

Unter dem Wert von 35 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen liegen mit Münster (30,8), Coesfeld (31,3) und Bielefeld (34,4) drei Kreise beziehungsweise Städte.

Coronavirus: 4.732 Neuinfektionen mit SARS-CoV-2 in Deutschland

Update, Montag (1. März), 6.19 Uhr: Das Robert Koch-Institut mit Sitz in Berlin meldet am Montagmorgen 4.732 Neuinfektionen mit dem Coronavirus. Mit den neuen Zahlen steigt die Sieben-Tage-Inzidenz in Deutschland auf 65,8. Der Inzidenzwert pendelt seit Tagen um die Marke 60.

Die Gesundheitsämter meldeten dem RKI zudem 60 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19, wodurch die Zahl der Todesopfer insgesamt auf 70.105 steigt. Da am Wochenende nicht alle Gesundheitsämter Daten übermitteln, liegen die Fallzahlen des RKI sonntags und montags meist niedriger als an anderen Wochentagen.

Das Robert Koch-Institut (RKI) mit Sitz in Berlin veröffentlicht einmal täglich die tagesaktuellen Fallzahlen zum Coronavirus (SARS-CoV-2) in Deutschland.

NRW/Corona: Weniger Gedränge an Hotspots trotz Sonnenscheins

Update, Sonntag (28. Februar), 20 Uhr: Trotz milder Temperaturen und Sonnenschein haben die Großstädte in NRW weniger Gedränge gemeldet, als noch in der vergangenen Woche. Düsseldorf hatte nach dem großen Besucheraufkommen ein „Verweilverbot“ am Rheinufer und in der Altstadt aufgestellt, das die Situation an diesem Wochenende offenbar entspannte, berichtet die Deutsche Presse-Agentur (dpa).

In Dortmund hat man unterdessen die Maskenpflicht ausgeweitet. Sie gilt nun auch für einige Parks und das den Phoenix See. Ein Stadtsprecher sagte, man sei zufrieden mit dem Verhalten der Bürger. Es gehe erst mal darum, für die neuen Auflagen zu sensibilisieren. Einem dpa-Journalisten zufolge war es am Sonntag am Phoenix See relativ voll. Die meisten Menschen trugen demnach einen Mund-Nasen-Schutz und achteten auf das Abstandsgebot. Überall seien Schilder angebracht oder Hinweise auf den Boden aufgesprüht gewesen, um an die Maskenpflicht zu erinnern.

Öffnung der Geschäfte? Corona-Experte Karl Lauterbach aus NRW hat eine Idee

Update, Sonntag (28. Februar), 19.03 Uhr: Selbst einer der obersten Corona-Mahner, Karl Lauterbach, SPD-Politiker und Gesundheitsexperte aus NRW, glaubt daran, dass Geschäfte bald wieder geöffnet werden könnten. Lauterbach koppelt die Öffnung der Geschäfte allerdings an eine Bedingung: Um Einkaufen zu können, müssten Kunden am selben Tag einen Corona-Schnelltest machen und ein negatives Testergebnis vorweisen können.

NRW hofft auf weiteren Corona-Impfstoff

Update, Sonntag (28. Februar), 17.49 Uhr: Neben den Impfstoffen von Biontech, Moderna und AstraZeneca (siehe Update von 17.30 Uhr), hoffen NRW und ganz Deutschland nun auf einen weiteren Kandidaten. So erhielt der Impfstoff der Firma „Johnson & Johnson“ am Samstag die Notfallzulassung der Arzneimittelbehörde FDA in den USA.

Der Impfstoff von „Johnson & Johnson“ entfaltet seine volle Wirkung schon nach Verabreichung einer Dosis und muss - anders als die übrigen genutzten Impfstoffe - nicht zweimal gespritzt werden. Die EU hat sich bereits 200 Millionen Dosen gesichert mit Option auf weitere 200 Millionen. Mitte März könnte es eine Zulassung auch in Europa geben.

Impfstoff von AstraZeneca bald auch für über 65-Jährige?

Update, Sonntag (28. Februar), 17.30 Uhr: Der Impfstoff von AstraZeneca ist für Menschen über 65 offenbar äußerst wirksam. Das berichtet die Bild-Zeitung unter Berufung auf das britische Gesundheitsministerium.

Dem Bericht zu Folge sei das Präparat gerade bei älteren Personen noch wirksamer als der Impfstoff von Biontech. Er reduziere das Risiko eines schweren Covid-Verlaufs um 90 Prozent. Aktuell wird der Impfstoff in Deutschland nur an unter 65-Jährige verimpft, da die Datenlage für ältere Menschen noch zu dünn war. Die Ständige Impfkommission hat bereits angekündigt, ihre Empfehlungen für den Impfstoff anzupassen.

Jens Spahn: Minister aus NRW gerät in Corona-Pandemie unter Druck

Update, Sonntag (28. Februar), 17.12 Uhr: Jens Spahn, Bundesgesundheitsminister mit Wurzeln in NRW, gerät in der Corona-Krise immer mehr unter Druck. Derzeit muss er sich für eine Teilnahme an einem Abendessen mit Unternehmern in Leipzig rechtfertigen, was mitten in der Pandemie, im Oktober 2020, stattgefunden hatte. Einen Tag danach wurde Spahn positiv auf das Coronavirus getestet.

In der Bild am Sonntag rechtfertigt sich der Minister nun folgendermaßen: „Jemanden unwissentlich anzustecken, hätte ich zutiefst bedauert. Das ist, wohl auch aufgrund der Vorsichtsmaßnahmen, nicht passiert.“ Die damals gültigen Regeln der sächsischen Corona-Schutzverordnung seien eingehalten worden, teilt das Büro Spahns jetzt mit.

Nach Spahns Positivtest seien ferner das Gesundheitsamt und die anderen Teilnehmer des Abends informiert worden. Diese seien laut Gastgeber negativ getestet worden. Unklar ist laut Spahn, wo er seine Infektion her hatte.

Dortmund: 52 neue Corona-Fälle und 113 Fälle von Mutationen

Update, Sonntag (28. Februar), 17.12 Uhr: Durch die 52 neuen Corona-Fälle (Sonntag der Vorwoche: 20 Fälle), die Dortmund am Sonntag meldet, steigt der Inzidenzwert der Stadt voraussichtlich auf 64,4 (vorher 62,6). Derzeit befinden sich zudem 1333 Menschen in Dortmund in Quarantäne. 725 Menschen sind offiziell mit dem Coronavirus infiziert. Zurzeit werden in Dortmund 118 Corona-Patienten stationär behandelt, darunter 22 intensivmedizinisch, davon wiederum 12 mit Beatmung.

Corona in NRW: Irritation über Impfung von AfD-Landtagsabgeordneten

Update, Sonntag (28. Februar), 16 Uhr: Das Thema „Impf-Vordrängler“ hat den NRW-Landtag erreicht. Ein Abgeordneter der AfD soll laut WDR nicht nur sich, sondern auch seinen 16-jährigen Sohn und seine Schwiegermutter (81) geimpft haben lassen.

Die Begründung: Dem AfD-Politiker Markus Wagner gehört eine Wohneinrichtung für Menschen mit einer chronisch psychischen Erkrankung oder Behinderung. Sein Sohn soll laut Markus Wagner in den Familienbetrieb hineinwachsen und hilft häufig im Haus - daher die Impfung.

Auch der FDP-Politiker Ralph Bombis hat sich und seine Frau schon impfen lassen. Ihm gehören drei Senioren und Pflegeheime in NRW. Er trat nach massig Kritik von all seinen Ämtern zurück

Corona in NRW: Arbeitgeberpräsident fordert ein Umdenken vor dem Corona-Gipfel

Update, Sonntag (28. Februar), 13 Uhr: Der Corona-Gipfel am Mittwoch (3. März) schürt die Hoffnung bei vielen Menschen auf Lockerungen. Im Zuge dessen äußerte sich Arndt Kirchoff, Präsident von Unternehmen NRW, gegenüber der Rheinischen Post. Man dürfe nicht im Lockdown verharren.

Der Corona-Lockdown habe sowohl wirtschaftliche, soziale als auch bildungspolitische Schäden hinterlassen. Die Akzeptanz in der Bevölkerung würde weiter sinken. Es sei nun - mit Fortschritten bei den Impfungen der gefährdeten Gruppen und der Entlastung des Gesundheitssystems - an der Zeit für eine Neubewertung.

Doch es gibt auch Gegenstimmen. Rudolf Henke, Präsident der Ärztekammer Nordrhein, äußerte sich ebenfalls gegenüber der Rheinischen Post, dass Öffnungen nur mit Vorsicht und Disziplin stattfinden dürfen. Ein endloser Lockdown sei keine gute Strategie, ein Kontrollverlust aber auch nicht.

Coronavirus-Update: In Deutschland sinkt die Lust auf Corona-Regeln

Update, Sonntag (28. Februar), 12.50 Uhr: Wie die Welt am Sonntag basierend auf einer Befragung der Wirtschaftsauskunftei Schufa berichtet, sinkt die Zustimmung der Deutschen bei Corona-Regeln. Zwar würden circa 63 Prozent die Corona-Maßnahmen für angemessen halten, im November 2020 seien es aber noch 69 Prozent gewesen. Der Wunsch nach Lockerungen sei zudem von 43 Prozent im November auf 59 Prozent gestiegen.

Corona in NRW: Impfungen der Priorisierungsgruppe zwei starten - was Armin Laschet vor hat

Update, Sonntag (28. Februar), 11.30 Uhr: Im März soll die Priorisierungsgruppe zwei geimpft werden. Dazu gehören auch die Menschen, die über 70 sind. Wann diese jedoch einen Termin bekommen, ist unklar. Damit nicht noch einmal so ein Chaos bei den Impfungen herrscht, hat NRW-Ministerpräsident Armin Laschet einen Plan.

Corona-Update Deutschland: Zahl der Todesfälle erreicht traurige Marke

Update, Sonntag (28. Februar), 10 Uhr: Am heutigen Sonntag hat die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 die Marke 70.000 überschritten. Das Robert Koch-Institut meldet, dass bislang 70.045 Menschen in Deutschland an Corona verstorben sind.

Das RKI meldete für Samstag 7.890 Neuinfektionen und 157 Todesfälle. Die Inzidenz liegt in Deutschland bei 63,8. In NRW gab es 1.641 Neuinfektionen und 16 Todesfälle. Die Inzidenz liegt bei 64,1.

Corona-Inzidenzen in NRW: Solingen steht aktuell am schlechtesten da

Update, Samstag (28. Februar), 21.48 Uhr: Das Ziel war erst 50, jetzt wird die 35 angepeilt: Diese 7-Tages-Inzidenz haben in Nordrhein-Westfalen aktuell nur zwei Städte erreicht: Bielefeld (33,2) und Münster (29,2). Auch gut dabei ist der Kreis Coesfeld mit einer Inzidenz von 36,2. Es folgt eine ganze Reihe an Städten mit einer Inzidenz unter 50 - etwa Aachen, Mönchengladbach oder Mülheim an der Ruhr.

Auf der anderen Seite der Skala gibt es gleich vier Städte in NRW, die immer noch eine dreistellige 7-Tages-Inzidenz aufweisen. So sind Lockerungen in Düren (102), Hagen (104,4), dem Märkischen Kreis (123,3) sowie in Solingen (128,7) noch in weiter Ferne.

NRW-Gesundheitsexperte Lauterbach: Corona-Impfstrategie ändern

Update, Samstag (28. Februar), 18.35 Uhr: Karl Lauterbach, Gesundheitsexperte der SPD, fordert eine Änderung der Impfstrategie für die zweite Corona-Impfung. So schlägt er vor, die zweite Biontech-Impfung erst nach sechs Wochen zu verabreichen (statt schon nach zweien) und jene von AstraZeneca erst nach zwölf Wochen. Hintergrund ist eine Studie der Uni Oxford, die zeigt, dass ein größerer Abstand zwischen den beiden Impfungen positive Auswirkungen auf die Wirksamkeit des AstraZeneca-Vakzins haben könnte.

Im Gespräch mit The Pioneer schlug Lauterbach zudem vor, dass der AstraZeneca-Impfstoff auch für über 65-Jährige genutzt werden sollte. Bislang bekommt diese Gruppe den Impfstoff nicht, weil es zur Wirkung noch nicht genügend Daten gegeben hatte. Der Stiko-Vorsitzende Thomas Mertens hatte jedoch am Freitagabend im ZDF eine aktualisierte Empfehlung zu dem Impfstoff „sehr bald“ angekündigt. Er berief sich auf neue internationale Daten zu dessen Wirksamkeit bei über 65-Jährigen.

„Dann bleibt kein Impfstoff liegen und bis zu 14.000 Menschen überleben 3. Welle, dazu weniger Fälle“ twitterte Lauterbach am Samstag (26. Februar).

NRW hat bald flächendeckend einheitliche Corona-Software

Update, Samstag (28. Februar), 18.26 Uhr: Nordrhein-Westfalens Gesundheitsämter arbeiten bald in Sachen Corona-Kontaktnachverfolgung flächendeckend und einheitlich mit der Software „Sormas“. Von den 53 Gesundheitsämtern in NRW müssen noch drei ihren Software-Betrieb umstellen, berichtet die Deutsche Presse-Agentur.

„Sormas“ - vom Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung entwickelt - soll den Austausch unter den Behörden im Kampf gegen die Pandemie erleichtern.

NRW: Mit Mutation infizierte Arzthelferin aus Düsseldorf hatte zu 450 Menschen Kontakt

Update, Samstag (28. Februar), 17.13 Uhr: Eine Arzthelferin aus Düsseldorf soll laut Angaben der Stadt trotz Krankheitssymptomen weitergearbeitet haben. Nun wurde bei ihr die hochansteckende Corona-Mutation aus Großbritannien nachgewiesen. Das Fatale: Die Arzthelferin soll zu bis 450 Menschen Kontakt gehabt haben.

Die Stadt Düsseldorf teilte am Samstag mit, die Nachverfolgung der Kontaktpersonen laufe auf Hochtouren. Diese müssten nun in Quarantäne. Die Virus-Mutation B.1.1.7 gilt als deutlich ansteckender und auch als gefährlicher als das ursprüngliche Virus.

Coronavirus in Dortmund: Inzidenz liegt aktuell bei 60,3

Update, Samstag (28. Februar), 16.45 Uhr: Die Stadt Dortmund hat die aktuellen Corona-Zahlen bekannt gegeben. Demnach sind am Samstag 59 neue Infizierte dazugekommen. Laut Berechnungen der Stadt liegt der Inzidenzwert damit voraussichtlich bei 60,3. Damit bleibt dieser Wert seit Tagen relativ konstant.

Zurzeit werden in Dortmund 117 Corona-Patient*innen stationär behandelt, darunter 21 intensivmedizinisch, davon wiederum 13 mit Beatmung.

Corona in NRW: Trotz Pandemie hat es Feiern im Innenministerium in Düsseldorf gegeben

Update, Samstag (28. Februar), 15.30 Uhr: Der Kölner Stadtanzeiger berichtet, dass es bis in den Januar 2021 hinein - also in der Hochphase des Lockdowns in der Corona-Pandemie - Präsenzfeiern im NRW-Innenministerium gegeben hat. Im November habe es an einem Tag gar Feiern mit einmal 26 und einmal 18 Personen gegeben. Das hat das Innenministerium gegenüber der dpa bestätigt.

Die Veranstaltungen, bei denen Mitarbeiter befördert worden sind, seien unter besonders strikten Regeln abgelaufen, so ein Sprecher des Ministeriums. Auch Innenminister Herbert Reul (CDU) und Staatssekretär Jürgen Mathies seinen anwesend gewesen. Ende Januar habe es eine Verschärfung der Regeln gegeben. Im Februar habe es keine Feiern mehr gegeben. Im März seien keine Feiern terminiert.

Trotz der angeblich eingehaltenen Corona-Regeln hagelt es Kritik von der Opposition. Stefan Kämmerling (SPD) äußerte sich gegen über dem Kölner Stadtanzeiger. Wenn solche Feiern weiterhin stattfinden würden, seien die Anforderungen, die von der Regierung an die Bevölkerung gestellt werden, wenig vertrauenswürdig, so der SPD-Landtagspolitiker.

Corona-Update zu Impfungen: Geimpfte wohl nicht mehr ansteckend

Update, Samstag (28. Februar), 13.15 Uhr: Gegenüber der Bild äußerte sich Biontech-Gründer Ugur Sahin (55) zu einer Studie in Israel. Laut dieser Studie seien Menschen nach einer Impfung wohl nicht mehr ansteckend.

„Die Zahl der Menschen, bei denen der Corona-PCR-Test positiv ausfällt und die somit potenziell ansteckend sind, geht nach der Impfung um 92 Prozent zurück“, so Ugur Sahin gegenüber der Bild. Das würde bedeuten, dass die Pandemie somit wirksam eingedämmt werden könne.

Corona-Update Deutschland: Mehrheit wünscht sich Impfpass nach dem Vorbild Isreals

Update, Samstag (28. Februar), 12.45 Uhr: Laut einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov (im Auftrag der dpa), wünscht sich die Mehrheit der Deutschen einen Corona-Impfpass, der nach einer Impfung Freizeitaktivitäten ermöglicht. 16 Prozent seien für einen Pass, der Geimpften den Besuch von Fitnessstudios oder sonstigen Freizeitaktivitäten ermöglicht.

44 Prozent sind dagegen laut der Umfrage der Meinung, dass der Impfpass zwar eine gute Idee sei, man aber warten solle, bis alle Menschen in Deutschland ein Angebot zum Impfen bekommen hätten. Der Staat Israel hat einen solchen Corona-Impfpass eingeführt.

Corona-Update NRW: Dortmund verschärft Maskenpflicht am Wochenende

Update, Samstag (27. Februar), 12.30 Uhr: Die Stadt Dortmund hat die Corona-Regeln zum Wochenende verschärft. In und an zahlreichen Ausflugszielen gilt nun eine verschärfte Pflicht des Tragens eines Mund-Nasen-Schutzes.

Corona-Update NRW: Polizei Duisburg warnt vor Fake-Briefe vom Impfzentrum

Update, Samstag (27. Februar), 11.30 Uhr: Die Polizei Duisburg warnt die Bevölkerung. Es sind Fake-Briefe vom Impfzentrum im Umlauf. Das Problem: Menschen werden aufgefordert Nachnahmegebühren via EC-Karte zu bezahlen. Es sei ein falscher Briefträger unterwegs gewesen, der bei einer Seniorin geklingelt hätte. Die 95-jährige Frau habe einen Betrag von 1,90 Euro direkt beim Briefträger bezahlen müssen.

Ein Fake-Brief eines Impfzentrums in Duisburg. Die Polizei warnt.

Sie habe um ihren Impftermin gebangt, sei aber skeptisch geworden, da das Anschreiben nicht direkt an sie adressiert gewesen sei. Die Bank habe ihr die Information gegeben, dass anstatt der 1,90 Euro insgesamt 1.900 Euro zur Abbuchung vorgemerkt worden seien. Die Polizei warnt daher: Das Impfzentrum verschickt keine Briefe.

Corona-Update Deutschland: Inzidenz steigt seit drei Tagen

Update, Samstag (27. Februar), 11 Uhr: Am heutigen Samstag meldet das Robert Koch-Institut 9.762 Neuinfektionen in Deutschland. Zudem gibt es 369 Todesfälle, die im Zusammenhang mit Covid-19 stehen. Die Inzidenz liegt bei 63,8. In NRW sind 2.013 Neuinfektionen und 70 Todesfälle gemeldet worden. Die Inzidenz liegt bei 64,8.

Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem RKI knapp 600 Neuinfektionen mehr gemeldet als vor einer Woche. Die Inzidenz ist in den vergangenen drei Tagen stetig gestiegen.

Wuppertal: Polizei und Ordnungsamt müssen mehrere Ansammlungen von Personen auflösen

Update, Freitag (26. Februar), 22.28 Uhr: In Wuppertal mussten Polizei und Ordnungsamt am Donnerstag (25. Februar) wegen verbotener Treffen größerer Gruppen mit bis zu 200 Personen und oft ohne Maske und Abstand mehrfach eingreifen. Es seien mehr als 70 Ordnungswidrigkeitsanzeigen erstattet worden. Die Treffen der Menschen in Parkanlagen und auf Plätzen hätten „einen Party- und Eventcharakter“ gehabt. „Eine Gruppe kam Platzverweisen nicht nach und provozierte die Einsatzkräfte mit lauten Rufen und Gesten“, hieß es in dem Bericht.

Große Beerdigung in Dortmund: Teilnehmer sollen Corona-Regeln missachtet haben

Update, Freitag (26. Februar), 21 Uhr: In Dortmund im Stadtteil Huckarde hat am Freitag eine Beerdigung mit bis zu 200 Teilnehmern stattgefunden, bei der Corona-Regeln offenbar nicht eingehalten worden sind, berichtet Radio 91.2. Laut dem Bericht hatten Anwohner beobachtet, dass Personen zum Teil keine Maske getragen und die wegen der Corona-Pandemie geltenden Abstandsregeln nicht eingehalten hätten.

Bei einer großen Beerdigung in Dortmund wurden Corona-Regeln offenbar missachtet.

Bei der Beerdigung soll es sich um eine Beisetzung im Rockermilieu gehandelt haben. Sie war bereits im Vorfeld bei der Dortmunder Polizei sowie dem Ordnungsamt bekannt. Die Polizei habe die Bestattung mit angemessenem Abstand beobachtet, sagte eine Polizeisprecherin.

Corona-Lockerungen: Experten warnen vor zu frühen Öffnungen in Deutschland

Update, Freitag (26. Februar), 20.35 Uhr: Experten aus Deutschland warnen davor, zu früh wieder zu Corona-Lockerungen überzugehen. Fachärzte fordern eine Verlängerung des Lockdowns, eine dritte Welle könne sonst nur noch schwer beherrschbar sein. Nach Meinung des Experten müsse ein Strategiewechsel erfolgen hin zur R-Wert-gesteuerten Öffnungsstrategie.

RKI verschärft Empfehlung für Ärzte im Umgang mit Corona-Mutationen

Update, Freitag (26. Februar), 20.04 Uhr: Wegen der Ausbreitung weiterer ansteckenderer Corona-Varianten in Deutschland verschärft das RKI eine Empfehlung für Ärzte. Bei einer Infektion mit einer der Mutationen oder dem Verdacht darauf sollte jeder Patienten vorsorglich 14 Tage isoliert werden, heißt es in einer am Freitag aktualisierten Empfehlung des Bundesinstituts. Vor dem Verlassen der Isolierung sollte außerdem ein Antigentest oder ein PCR-Test gemacht werden.

Ehrung für Corona-Impfstoff: Biontech-Gründer erhalten Bundesverdienstkreuz

Update, Freitag (26. Februar), 19.33 Uhr: Die Biontech-Gründer und Corona-Impfstoffhersteller Özlem Türeci und Ugur Sahin erhalten das Bundesverdienstkreuz. Wie das Bundespräsidialamt in Berlin mitteilte, soll es den Forschern am 19. März im Schloss Bellevue durch Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier überreicht werden.

Die beiden Wissenschaftler „verbinden medizinische Grundlagenforschung mit deren Übersetzung in eine praktische Nutzung“, heißt es in der Begründung. Mit der Entwicklung und Zulassung eines Impfstoffes gegen Covid-19 hätte das Ehepaar einen „entscheidenden Beitrag zur Eindämmung der Corona-Pandemie geleistet“.

Folgen des Corona-Lockdowns: Unternehmen im Ruhrgebiet von Insolvenz betroffen

Update, Freitag (26. Februar), 18.45 Uhr: Die Folgen des Lockdowns werden im Einzelhandel im Ruhrgebiet immer deutlicher. Jetzt hat die Insolvenz das Unternehmen Askania aus Recklinghausen erwischt. 140 Mitarbeiter sind von einer möglichen Schließung der insgesamt 24 Filialen betroffen.

Corona-Ausbruch im Kreis Unna: 40 Personen in Quarantäne

Update, Freitag (26. Februar), 18.20 Uhr: In Werne im Kreis Unna ist es zu einem Ausbruch von Corona-Infektionen gekommen. Laut den Angaben der Stadt sind Arbeitnehmer von insgesamt drei Unternehmen betroffen, die in Wohnungen in einem mehrstöckigen Gebäude untergebracht sind. Die rund 40 rumänischen Mitarbeiter stehen derzeit unter Quarantäne. Positiv getestet wurden bislang 13. Weitere Testergebnisse stünden noch aus.

Das Gebäude wird vom Ordnungsamt der Stadt und einem beauftragten Unternehmen gesichert. Die unter Quarantäne stehenden Arbeiter werden durch ihre Arbeitgeber versorgt. Der zuständige Dezernent der Stadt Werne, Frank Gründken, beschreibt die Lage vor Ort als ruhig und weitgehend gelassen.

Alle weiteren Entwicklungen zum Coronavirus in NRW der vergangenen Tage gibt es hier.

Rubriklistenbild: © Michael Kappeler/dpa

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