Live-Ticker

Corona: Gastro-Schließungen wohl bald wieder möglich +++ Zahlen in Dortmund steigen

Die neue Coronaschutzverordnung für NRW steht. Was ist sonst wichtig in Sachen Coronavirus in Nordrhein-Westfalen? RUHR24 informiert im Live-Ticker über die aktuelle Inzidenz und alle Entwicklungen.

Dieser Live-Ticker wird nicht mehr weitergeführt. Alle aktuellen Infos zur Entwicklung der Corona-Pandemie findet ihr in unserem aktuellen Live-Ticker.

Update, Montag (6. Dezember), 21.06 Uhr: Im Kampf gegen Corona stehen weitere Gesetzesänderungen und Beratungen zwischen Bund und Ländern an. Der Bundestag kommt dafür bereits an diesem Dienstag zu einer außerplanmäßigen Sitzung zusammen.

Auf den parlamentarischen Weg gebracht werden soll dabei unter anderem die von den Ampel-Partnern SPD, Grüne und FDP geplante Impfpflicht für Personal in Kliniken oder Pflegeheimen.

Nach der für Mittwoch geplanten Wahl von Olaf Scholz (SPD) zum neuen Bundeskanzler wollen die Ministerpräsidentinnen und -präsidenten am Donnerstag über die Situation und das weitere Vorgehen beraten.

NRW: Klage gegen pauschale Club- und Disko-Schließung beim Oberverwaltungsgericht eingegangen

Update, Montag (6. Dezember), 16.51 Uhr: Nach der Verschärfung der Corona-Regeln durch das Land sind beim nordrhein-westfälischen Oberverwaltungsgericht (OVG) die ersten Klagen eingegangen. Ein Clubbetreiber aus Düsseldorf will per am Montag eingegangenem Eilverfahren klären lassen, ob die generelle Untersagung des Betriebs von Clubs und Bars rechtens ist, sagte eine OVG-Sprecherin der Deutschen Presse-Agentur auf Nachfrage. Bund und Länder hatten sich darauf geeinigt, dass Clubs erst ab einer Sieben-Tage-Inzidenz von 350 schließen müssen. Nordrhein-Westfalen dagegen untersagt derzeit die Öffnung pauschal.

Mann tickt in Corona-Testzentrum in NRW aus und attackiert Mitarbeiterin

Update, Montag (6. Dezember), 16.23 Uhr: Ein Mann hat in einem Corona-Testzentrum in NRW eine Mitarbeiterin beschimpft und mit einem Drucker beworfen. Er habe sich am Sonntagnachmittag in dem Testzentrum in Duisburg vorgedrängelt, teilte die Polizei am Montag mit. Die 20 Jahre alte Mitarbeiterin habe ihn gebeten, sich hinten anzustellen. Daraufhin habe er sie beleidigt, den Drucker auf ihren Oberschenkel geworfen und sei anschließend geflohen. Die Mitarbeiterin blieb laut Mitteilung unverletzt. Die Polizei sucht nun nach Zeugen.

NRW überweist Krankenhäusern für Bewältigung der Corona-Pandemie Millionen-Zahlungen

Update, Montag (6. Dezember), 15.47 Uhr: Zur Bewältigung der Corona-Pandemie unterstützt Nordrhein-Westfalen die Krankenhäuser des Landes mit weiteren 192 Millionen Euro. Wie das NRW-Gesundheitsministerium am Montag mitteilte, sei das «im Rahmen eines Sonderprogramms» zur Verfügung gestellte Geld für «Investitionen im Kontext der Corona-Pandemie» gedacht. Bereits im vergangenen Jahr hatte das Land den Hospitälern rund 750 Millionen Euro bereitgestellt.

NRW: Dortmund meldet 621 Neuinfektionen

Update, Montag (6. Dezember), 15.30 Uhr: Am Freitag, Samstag und Sonntag haben sich insgesamt 621 Menschen mit dem Coronavirus angesteckt. Die neue vom Robert Koch-Institut (RKI) ausgerechnete Inzidenz liegt bei 285.

Aktuell sind 3210 Menschen in der Stadt mit Covid-19 infiziert, 2500 befinden sich in Quarantäne. Insgesamt 71 Menschen müssen stationär behandelt werden, davon 16 intensivmedizinisch (davon 12 mit Beatmung)

NRW startet Booster-Kampagne für mehr Impfungen gegen Corona

Update, Montag (6. Dezember), 14.53 Uhr: NRWs Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) hat heute in Düsseldorf eine neue Kampagne zur Booster-Impfung vorgestellt. Mit der Werbe-Kampagne „Zusammenhalt boostern. Jetzt Impfung auffrischen“ will die Landesregierung das Impfangebot der Kommunen weiterhin unterstützen. Bis Weihnachten sollen in Deutschland noch 16 Millionen Impfungen verabreicht werden. Laut Wüst brauche es hierfür einen „nationalen Kraftakt“. Allen Bürgern soll spätestens sechs Monaten nach ihrer ersten Impfrunde eine Auffrischung angeboten werden können. Bis Montag hatten in Nordrhein-Westfalen 3,3 Millionen Menschen ihre Auffrischungs-Impfung erhalten. Auch Wüst hatte sich am Sonntag in Vreden (Kreis Borken) gegen Covid-19 boostern lassen, wie er auf Twitter mitteilte.

Coronavirus könnte wieder für Schließung der Gastronomie sorgen

Update, Montag (6. Dezember), 12.36 Uhr: Das Infektionsschutzgesetz könnte angesichts der aktuellen Corona-Lage noch einmal von den Ampel-Parteien nachgebessert werden. Gastro-Schließungen sollen dann in besonders von Corona betroffenen Bundesländern wieder möglich sein. Das berichtet der WDR unter Berufung auf einen Entwurf zur Änderung des Infektionsschutzgesetzes vor. Das neue Infektionsschutzgesetz soll zudem ab dem 16. März eine Impfpflicht für das Personal in Einrichtungen für besonders gefährdete Personen beinhalten.

BundeslandNordrhein-Westfalen
Corona-Inzidenz290,3 (+0,1)
Hospitalisierungsinzidenz3,97 (-0,14)
Anteil Covid-Intensivpatienten14,08 % (+0,58)
Quellen: RKI, MAGSStand: 6.12.2021

Corona in NRW: In diesen Städten ist die Inzidenz am höchsten

Update, Montag (6. Dezember), 8.30 Uhr: Im Vergleich zu Bundesländern Thüringen oder Sachsen steht NRW in Sachen Corona noch besser da. Dennoch gibt es einige Regionen und Städte, in denen die Inzidenz besonders hoch ist. Die höchsten Inzidenzen in NRW verzeichnen aktuell der Oberbergische Kreis (429,2) und Köln (415,2). Den niedrigsten Wert hat Münster mit einer Inzidenz von 136,9.

Corona in NRW: Die aktuellen Zahlen – Hospitalisierungsrate sinkt leicht

Update, Montag (6. Dezember), 6.07 Uhr: 27.836 Neuinfektionen meldet das Robert-Koch-Institut (RKI) am Montag. Das sind 1528 Fälle weniger als am Montag vor einer Woche. Dennoch steigt bundesweite Inzidenz von 439,2 am Sonntag auf 441,9 an. Außerdem wurden beim RKI 81 weitere Todesfälle registriert. Damit starben bislang 103.121 Menschen in Folge oder in Zusammengang mit einer Corona-Infektion.

Für NRW lässt sich in Sachen Corona folgendes Update geben: Auch hier ist ein leichter Rückgang der Neuinfektionen zu verzeichnen. So meldet das RKI am heutigen Montag 3.488 Neuinfektionen. Damit liegt die Sieben-Tage-Inzidenz bei 290,3, am Montag vor einer Woche lag der Wert noch bei 301,8.

Die Hospitalisierungsrate im bevölkerungsstärksten Bundesland liegt bei 3,97. Am Samstag lag der Wert noch bei 4,01. Auch wenn ein leichter Rückgang zu verzeichnen ist, liegt die Marke dennoch über dem Schwellenwert von 3, ab dem die 2G-Regel beispielsweise bei Friseuren oder in Restaurants gilt.

Corona in NRW: Auch Lauterbach rät von Reisen zu Weihnachten ab

Update, Sonntag (5. Dezember), 21.33 Uhr: Nicht nur der designierte Bundesverkehrsminister Volker Wissing (FDP) rät von Reisen zu Weihnachten ab. Auch SPD-Gesundheitspolitiker Karl Lauterbach warnt vor Reisen an Weihnachten. „Ich glaube, es ist ein sehr guter Rat, den Volker Wissing artikuliert. Jede Reise, die man nicht macht, reduziert das Risiko, dass man sich ansteckt“, sagte Lauterbach heute dem WDR.

Weiter sagt er, es sei nichts schlimmer, als dass man „auf der Endstrecke an den letzten Tagen des Jahres Menschen infiziert, die einem besonders am Herzen liegen, nämlich die eigenen Angehörigen“.

Corona in NRW: Designierter Verkehrsminister rät von Reisen zu Weihnachten ab

Update, Sonntag (5. Dezember), 19.33 Uhr: Der designierte Bundesverkehrsminister Volker Wissing (FDP) empfahl in der Bild am Sonntag: „In der aktuellen Situation scheint es sinnvoller, Weihnachten im kleinen Kreis zu Hause zu verbringen und keine größeren Reisen durchs Land zu planen.“

CSU-Landesgruppenchef Alexander Dobrindt wandte sich diesbezüglich allerdings gegen mögliche staatliche Reisebeschränkungen zu Weihnachten. „Natürlich sind Reisen möglich, und natürlich unter Beachtung der Coronaregeln“, sagte er der Augsburger Allgemeinen (Montag). Eine längere kritische Phase bis über die Feiertage wird in Politik und Medizin aber schon erwartet. Die Zahl von mehr als 5000 Corona-Patienten auf Intensivstationen werde deutlich überstiegen, hatte etwa Noch-Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) gesagt. Die Lage werde „rund um Weihnachten ihren traurigen Höhepunkt erreichen“.

Corona in Deutschland: Härtere Corona-Maßnahmen lassen Einnahmen im Einzelhandel schrumpfen

Update, Sonntag (5. Dezember), 17.17 Uhr: Der Einzelhandel hat sich laut BR24 mit den Umsätzen am zweiten Adventswochenende unzufrieden gezeigt. Die Händler würden eine erneute Pleite im eigentlich umsatzstarken Dezember befürchten.

„Die Einführung verschärfter Corona-Maßnahmen in Geschäften ist eine dramatische Zäsur im Weihnachtsgeschäft“, beklagte der Geschäftsführer des Handelsverbandes Deutschland, Stefan Genth, am Sonntag. Der Handelsverband Deutschland führt die Umsatzrückgänge auf die neue 2G-Regel in Geschäften zurück und beklagt höhere Kosten durch die Kontrollen.

Corona: Chaos in den Niederlanden wegen Impfungen

Update, Sonntag (5. Dezember), 15.10 Uhr: In den Niederlanden ist wegen der Booster-Impfungen ein regelrechtes Verkehrschaos ausgebrochen. Das Angebot sei anschließend beendet worden, berichtet die DPA.

Am Samstag hatten sich lange Schlangen auf den Straßen zu Impfzentren in Leiden, Gouda und Alphen aan den Rijn gebildet. Tausende seien in der Hoffnung, eine Impfung ohne Termin zu erhalten, ins Auto gesprungen, hieß es.

In mehreren niederländischen Städten führte der Ansturm auf die Corona-Impfungen zu Verkehrschaos. Das Angebot von Dritt-Impfungen ohne Termin für Menschen über 60 sei deshalb in Absprache mit den Sicherheitsbehörden beendet worden, teilte der Gesundheitsdienst für Zentral-Holland am Sonntag mit.

Corona-Regeln in NRW: Handelsverband schätzt Start der 2G-Kontrollen als geglückt ein

Update, Sonntag (5. Dezember), 13.50 Uhr: Die Umsetzung der neuen 2G-Regel im Einzelhandel hat nach Einschätzung des Handelsverbandes zum Start gut geklappt. „Das Vorzeigen der Nachweise nebst Ausweis scheint zumindest bei den meisten Besuchern mittlerweile gut eingeübt“, erklärte Verbandsgeschäftsführer Rainer Gallus laut DPA am Sonntag. Nur ganz wenige Kunden hätten sich bei den Kontrollen geziert. Man hoffe nun darauf, dass schnell auch „Bändchenlösungen“, wie etwa in Dortmund, aufgelegt würden.

Corona in NRW: Aktuelle Inzidenz, Hospitalisierungsinzidenz, Todesfälle in der Übersicht

Update, Sonntag (5. Dezember), 11.20 Uhr: In NRW liegt die Corona-Inzidenz aktuell weiter deutlich unter dem Bundesdurchschnitt. Die Landesregierung meldet eine 7-Tage-Inzidenz von 290,2 (+1,7). Zuletzt sind 6.898 Neuinfektionen gemeldet worden. Vor genau einer Woche waren es noch 3.462. Die Gesundheitsämter in NRW meldeten zudem elf weitere Todesfälle.

Die aktuellen Infektionszahlen für NRW:

  • Inzidenz: 290,2 (Vortag: 288,5; Vorwoche: 300,8)
  • Neuinfektionen: 6.898
  • Infektionen gesamt: 1,09 Millionen
  • Hospitalisierungsinzidenz: 4,07
  • Neue Todesfälle: 11
  • Todesfälle gesamt: 19.193

Corona in Deutschland: Aktuelle Inzidenz, Hospitalisierungsinzidenz, Todesfälle in der Übersicht

Sonntag (5. Dezember 2021), 8.40 Uhr: Dem Robert Koch-Institut (RKI) wurden zehntausende Neuinfektionen in Deutschland gemeldet. Demnach haben sich zuletzt 42.055 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Vor genau einer Woche meldete das RKI 44.401 Fälle. Die Inzidenz sinkt damit leicht auf jetzt 439,2 (-3,5). 94 weitere Menschen sind zuletzt an Covid-19 gestorben.

Die aktuellen Coronavirus-Infektionszahlen für Deutschland in der Übersicht:

  • Inzidenz: 439,2 (Vortag: 442,7; Vorwoche: 446,7)
  • Neuinfektionen: 42.055
  • Infektionen gesamt: 6,16 Millionen
  • Hospitalisierungsinzidenz: 5,52 (3.12.2021)
  • Neue Todesfälle: 94
  • Todesfälle gesamt: 103.040

Corona: Deutschlandweite Proteste gegen Corona-Regeln – NRW ist vorbereitet

Update, Samstag (4. Dezember), 22 Uhr: Mehrere tausend Menschen haben am Samstag in verschiedenen Städten gegen die Corona-Regeln demonstriert. Allein in Hamburg gingen etwa 5000 sogenannte Querdenker und Impfskeptiker auf die Straße, wie eine Polizeisprecherin sagte.

Teilweise sei die Stimmung laut Polizei-Aussagen aufgeheizt gewesen, aber es kam weder zu größeren gewaltsamen Auseinandersetzungen noch zu Fackel-Aufzügen wie am Freitag (3. Dezember) in Sachsen. Dass es dazu aber angesichts der immer dünner werdenden Luft für Ungeimpfte noch kommen könnte, kann niemand ausschließen. Die Polizei in NRW bereitet sich bereits auf eine stärkere Form des Widerstands vor. 

Corona in NRW: Neue 2G-Regel sorgt für lange Schlangen vor den Geschäften

Update, Samstag (4. Dezember), 17.30 Uhr: Seit heute gilt in Nordrhein-Westfalen die 2G-Regel für den Einzelhandel. Mancherorts, wie etwa in Köln, bildeten sich regelrechte Schlange vor den Läden. Ein Reporter der Deutschen Presse-Agentur (DPA) sprach von zum Teil 30 bis 40 Wartenden.

Wer nicht geimpft oder genesen ist, darf seit heute nur noch in Läden für den täglichen Bedarf einkaufen. Dazu zählen etwa Lebensmittel- und Getränkeläden, Baby- und Tierbedarfsfachmärkte, Apotheken, Sanitätshäuser, Drogerien, Optiker, Tankstellen, Buchhandlungen, Blumengeschäfte und der Großhandel. Auch in Dortmund bereiten sich die Händler bereits auf 2G-Kontrollen vor.

Corona in NRW: Tausende Impfungen bei Impfmarathon in Aachen

Update, Samstag (4. Dezember), 15.10 Uhr: In Aachen findet zurzeit ein „Impfmarathon“ statt. Die Erwartungen seien laut der Städteregion Aachen bislang übertroffen worden. Es habe einen regelrechten „Ansturm“ gegeben. 60 Stunden lang werden rund um die Uhr Corona-Impfungen angeboten.

Exakt 3245 Menschen seien nach 25,5 Stunden zur Corona-Impfung gekommen. Die Aktion im Einkaufszentrum unweit des Bahnhofs Rothe Erde hatte am Freitagmorgen begonnen und endet am Sonntag um 18 Uhr.

Der Ansturm auf den Impfmarathon in Aachen war am Samstag groß.

Update, Samstag (4. Dezember), 13.50 Uhr: Die geschäftsführende Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat sich in ihrem letzten Podcast mit eindringlichen Worten an die Bürger gewandt. Darin mahnte die scheidende Kanzlerin erneut, das Coronavirus ernst zu nehmen.

Coronavirus in Deutschland: Angela Merkel mahnt, „bitte nehmen Sie das tückische Virus ernst“

Die aktuelle Lage in manchen Teilen des Landes könne man nur „dramatisch“ nennen, sagte Angela Merkel: „Übervolle Intensivstationen, Schwerkranke, die quer durch Deutschland geflogen werden müssen, um die nötige Versorgung zu bekommen – und zurzeit Tag für Tag eine so schrecklich hohe Zahl von Menschen, die das Virus das Leben kostet.“

Jeder Fall hinterlasse Familien oder Freunde „fassungslos, ratlos, hilflos“, so die Kanzlerin. „Das ist so bitter, weil es vermeidbar wäre. Mit den wirksamen und sicheren Impfstoffen haben wir den Schlüssel dazu in der Hand. Ich bitte Sie daher noch einmal eindringlich: Nehmen Sie das tückische Virus ernst. Gerade die neue Corona-Variante Omikron scheint noch ansteckender zu sein als die bisherigen.“

Corona-Krise: NRW-Justizminister denkt laut über 2G am Arbeitsplatz nach

Update, Samstag (4. Dezember), 12.20 Uhr: Nordrhein-Westfalens Justizminister Peter Biesenbach (CDU) hat angesichts der Corona-Pandemie eine 2G-Regel am Arbeitsplatz ins Spiel gebracht. „Wir müssen über die 2G-Regel am Arbeitsplatz nachdenken“, sagte er der Düsseldorfer Rheinischen Post.

2G bedeutet in der Regel, dass nur noch gegen das Coronavirus Geimpfte und Genesene Zutritt zu bestimmten Bereichen bekommen. Die Regel gilt mittlerweile schon in vielen Situationen des öffentlichen Lebens – in Nordrhein-Westfalen seit Samstag etwa für den Einzelhandel (alle News zum Coronavirus in NRW auf RUHR24 lesen).

Corona-Inzidenz in NRW bleibt hoch: Mülheim meldet keine freien Intensivbetten mehr

Update, Samstag (4. Dezember), 11.45 Uhr: Die Corona-Inzidenz in NRW bleibt mit 288,5 auf einem hohen Niveau. 9.097 Neuinfektionen haben die Gesundheitsämter zuletzt gemeldet – vor einer Woche (27. November) waren es noch 6.602. Zudem gab es in NRW 48 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19. Bislang haben fast 19.200 Menschen die Krankheit nicht überlebt. Mehr als 100.000 Bürger im bevölkerungsreichsten Bundesland gelten aktuell laut Schätzungen als infiziert.

Während die Hospitalisierungsinzidenz in NRW leicht auf 4,1 gesunken ist, nimmt der Anteil der Corona-Patienten auf den Intensivstationen weiter zu. Er liegt bei aktuell 13,7 Prozent. In Mülheim sind bereits jetzt alle 35 Intensivbetten belegt. Auch in Hagen (1 von 68 frei) oder dem Kreis Unna (3 von 94 frei) werden die Behandlungsplätze für Schwerkranke knapp.

In Deutschland gibt es offenbar den ersten Fall der Corona-Variante „Omikron“.

Neue Corona-Schutzverordnung gilt ab heute in NRW

Update, Samstag (4. Dezember), 9.45 Uhr: Seit heute gilt in Nordrhein-Westfalen die neue Coronaschutzverordnung. Für den Einzelhandel – ausgenommen sind Geschäfte des täglichen Bedarfs – gilt ab sofort die 2G-Regel. Scharfe Kontrollen müssen dennoch erst ab Mittwoch (8. Dezember) erfolgen. Die Landesregierung gewährt eine Übergangsfrist.

Wie die Rheinische Post berichtet, reichen bis einschließlich Dienstag (7. Dezember) zunächst Stichprobenkontrollen aus. Ab Mittwoch müssen Kunden dann ihren Immunisierungsausweis vorzeigen und sich ausweisen.

Corona: RKI meldet 64.510 Neuinfektionen in Deutschland

Update, Samstag (4. Dezember), 8.35 Uhr: Das Robert Koch-Institut (RKI) meldet heute erneut zehntausende Neuinfektionen in Deutschland. Demnach haben sich zuletzt 64.510 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Vor genau einer Woche hatte sich eine Rekordzahl an Menschen neu infiziert, damals meldete das RKI 67.125 Fälle. Die Inzidenz steigt somit leicht auf jetzt 442,7 (+0,6). 378 weitere Menschen sind zuletzt an Covid-19 gestorben.

NRW: Demo gegen Corona-Maßnahmen in Bielefeld

Update, Freitag (3. Dezember), 22.16 Uhr: Am Abend kam es in Bielefeld zu einer Demonstration gegen die heute von der NRW-Landesregierung verkündeten Corona-Maßnahmen. Der Protest richtete sich vor allem gegen die geplante Impfpflicht, die zunächst noch im Bundestag diskutiert werden soll. Nach Angaben der Polizei zogen bis zu 1.500 Menschen durch die Bielefelder Innenstadt, erwartet hatten die Veranstalter rund 200 Teilnehmer. Die Demonstration war angemeldet und sei friedlich verlaufen.

Coronavirus NRW: Testpflicht für Geimpfte und Genesene bleibt bestehen

Update, Freitag (3. Dezember), 21.17 Uhr: Wer bereits geboostert ist, wird in Niedersachsen, Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz ab Samstag von der Testpflicht befreit. Sie bräuchten „beispielsweise für ihren Besuch in einem Restaurant oder beim Betreten eines Fitnessstudios keinen weiteren Test mehr“, erklärte die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD).

In Nordrhein-Westfalen sind Geboosterte in Bereichen, in denen 2Gplus gilt, zunächst nicht von der Testpflicht befreit. Die neue NRW-Coronaschutzverordnung, welche Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) am Donnerstag präsentiert hat, sieht eine solche Ausnahme nicht vor. In NRW gilt 2Gplus etwa bei Karnevalssitzungen.

Malu Dreyer (SPD), Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz, befreit Geboosterte von der Testpflicht.

Corona in NRW: 18 Neuinfektionen in Bochum

Update, Freitag (3. Dezember), 20.40 Uhr: In Bochum sind heute 18 positive Testergebnisse hinzugekommen. Die Zahlen verteilen sich laut Mitteilung der Stadt wie folgt:

  • Aktuell infiziert: 1.651
  • Ursächlich an Corona verstorben: 205
  • Infizierte insgesamt: 23.970
  • Inzidenz: 250,5

Corona in NRW: Handelsverband schießt scharf gegen 2G-Regel

Update, Freitag (3. Dezember), 20.10 Uhr: Die 2G-Regel im Einzelhandel des nicht-täglichen Bedarfs löst bei den Verantwortlichen nicht gerade Jubelstürme aus. Ganz im Gegenteil: Vertreter des Handelsverbandes (Deutschland und NRW) finden kantige Worte in Richtung der Politik und nutzen gar das Wort „verfassungswidrig“!

Corona-Regeln im Vergleich: Andere Länder reagieren härter als NRW

Update, Freitag (3. Dezember), 19.10 Uhr: Mehrere Bundesländer sind bei den Corona-Regeln strenger als NRW. So müssen in Baden-Württemberg Großveranstaltungen abgesagt werden und auch Weihnachtsmärkte schließen. Bayern lässt bei Fußballspielen nicht weniger, sondern gar keine Zuschauer mehr ins Stadion.

Die neuen Regeln basieren auf den Beschlüssen der Ministerpräsidentenkonferenz vom Donnerstag (2. Dezember). Diese erlauben es den Ländern, schärfere Maßnahmen zu fassen.

Alle Entwicklungen zum Coronavirus in NRW der vergangenen Tage findet ihr hier.

Rubriklistenbild: © Ole Spata/dpa

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