Live-Ticker zur Covid-19-Pandemie

Corona: Inzidenz in NRW sinkt weiter – vier Städte noch über 100

Die Corona-Regeln in NRW werden gelockert. Doch für eine Entwarnung ist es noch zu früh. RUHR24 informiert über aktuelle Zahlen und neue Entwicklungen zur Covid-19-Pandemie im Live-Ticker.

Kreis/StadtInzidenz am 24. Mai (Vortag)
NRW (gesamt)65,6 (-3,8)
Dortmund70,2 (-4,8)
Bochum89,2 (+0,8)
Duisburg66,6 (-4,0)
Essen54,2 (-1,0)
Gelsenkirchen93,2 (+/-0)
Kreis Recklinghausen57,5 (-1,3)
Kreis Unna74,5 (-1,5)

Dieser Live-Ticker wird nicht mehr fortgeführt. Alle aktuellen News zu Corona in NRW im neuen Live-Ticker bei RUHR24.

Corona-Kontaktbeschränkungen in Bochum: VfL Bochum aufgestiegen – Fans halten sich nicht an Regeln

Update, Sonntag (23. Mai), 18.25 Uhr: Der VfL Bochum feiert seinen Aufstieg in die erste Bundesliga. Doch nicht nur die Mannschaft feiert, sondern auch die Fans. Genau das wollte die Polizei Bochum jedoch verhindern. Derzeit sollen sich hunderte Fans auf den Weg zum Stadion befinden, passieren dabei ein Impfzentrum. Die Polizei machte derweil noch einmal auf Twitter klar: „Bleiben Sie zuhause! Es gelten die aktuellen Kontaktbeschränkungen und im Stadionbereich ein Glasverbot.“ Die Einhaltung der Regeln soll kontrolliert werden.

Corona-Zahlen für Dortmund: Inzidenzwert sinkt weiter

Update, Sonntag (23. Mai), 16.20 Uhr: Die Stadt Dortmund meldet die aktuellen Neuinfektionszahlen. Demnach sind heute 22 positive Testergebnisse hinzugekommen. Von diesen lassen sich 16 Fälle sieben Familien zuordnen. Die Zahl, der insgesamt in Dortmund erkrankten, steigt somit auf 27.520 an.

Der Inzidenzwert wird in Dortmund vermutlich bei 69,5 liegen – und könnte sich somit um 5,5 verringert haben. Den offiziellen Wert wird das RKI um 0 Uhr bekannt geben. Derzeit werden in Dortmund 77 Corona-Patienten stationär behandelt. Des Weiteren sind bislang 261 Menschen ursächlich an Covid-19, weitere 116 infizierte Personen gestorben.

Corona: Einreise aus Großbritannien mit starken Einschränkungen

Update, Sonntag (23. Mai), 15.55 Uhr: In Großbritannien bereitet sich aktuell die neue indische Corona-Mutation aus. Das hat die deutsche Bundesregierung nun zum Handeln bewegt. Seit heute gelten daher starke Einschränkungen bei Einreisen aus Großbritannien, da die Insel als Virusvariantengebiet vom Auswärtigen Amt eingestuft wurde. Fluggesellschaften, Bus- und Bahnunternehmen dürfen nun nur noch deutsche Staatsbürger oder in Deutschland lebende Personen befördern. Außerdem müssen Einreisende in eine zweiwöchige Quarantäne, die auch mit einem negativen test nicht verkürzt werden kann.

Corona: Keine Hoffnung auf Herdenimmunität

Update, Sonntag (23. Mai), 13.45 Uhr: Andrew Pollard, Chefentwickler des Corona-Impfstoffs von Astrazeneca, dämpft Hoffnungen auf eine Herdenimmunität. „Wenn wir es mit einem Virus zu tun hätten, das sich nicht verändert, könnten Mathematiker den nötigen Bevölkerungsanteil ausrechnen“, so der Immunologe. Würde das Coronavirus nicht weiter mutieren, ginge das Konzept der Herdenimmunität noch auf. Das sei ja aber bekanntlich nicht der Fall. Deshalb ginge es jetzt vor allem darum, möglichst viele Menschen zu impfen, um schlimme Krankheitsverläufe zu reduzieren, so Pollard.

Corona in NRW: Vier Regionen haben noch eine Inzidenz über 100

Update, Sonntag (23. Mai), 13.10 Uhr: Während man sich in den meisten Städten bereits über Lockerungen freut oder sie zumindest schon zum Greifen nah sind, müssen vier Regionen sich noch in Geduld üben. Denn hier liegt die Inzidenz noch über 100 – und erst wenn der Wert stabil, das heißt fünf Tage am Stück unter 100 liegt, darf auch hier gelockert werden. In diesen vier Städten oder Kreisen ist die Inzidenz noch über 100 und die Bundesnotbremse greift weiterhin:

  • Hagen (123,0)
  • Remscheid (115,9)
  • Bielefeld (104,4)
  • Kreis Mettmann (100,9)

Corona im Ruhrgebiet: Polizei mit wichtigem Appell an Fußball-Fans in Bochum

Update, Sonntag (23. Mai), 12.50 Uhr: Um 15.30 Uhr ist heute der Anpfiff für den VfL Bochum. Für den Verein besteht die Chance nach elf Jahren in die 1. Bundesliga aufzusteigen. Polizei, Verein und Stadt richten dennoch einen wichtigen Appell an die Fans: „Ihr dürft und sollt feiern, wenn es etwas zu feiern gibt – aber bitte zu Hause, weit weg vom Vonovia-Ruhrstadion!“ Sollten sich Fans dennoch auf den Weg zum Stadion machen, kündigte die Polizei „anlassbezogene Straßensperrungen im Stadionumfeld“ an. Nicht zuletzt, um die Einhaltung der Coronaschutzverordnung besser kontrollieren zu können, sondern auch weil unweit des Stadions in Bochum das Impfzentrum ist. Bürger, die heute einen Impftermin haben, sollen diesen auch wahrnehmen können.

Corona: Veranstaltungsbranche fordert Öffnungsperspektive

Update, Sonntag (23. Mai), 12.27 Uhr: Erste Restaurants und Cafés dürfen wieder öffnen. Ob und wann Konzerte oder andere Veranstaltungen wieder stattfinden dürfen, ist vielerorts noch völlig unklar. Die deutsche Messe- und Veranstaltungsbranche fordert nun aber eine Perspektive von der Regierung. Sie wollen eine bundeseinheitliche Öffnungsstrategie, denn ohne diese seien rund 160.000 Arbeitsplätze in der Branche gefährdet, so Jörn Holtmeier, Geschäftsführer des Messeverbandes AUMA, gegenüber der Bild am Sonntag.

Zahlreiche Konzerte und andere Shows seien zum dritten Mal inzwischen auf Termine im Herbst verlegt worden. Die Branche fordert, dass sie diesmal auch stattfinden können. Man erwarte von der Politik, entsprechende Rahmenbedingungen festzulegen.

Corona in NRW: Andrang in Geschäften in Münster am Pfingstsamstag

Update, Sonntag (23. Mai), 11.28 Uhr: Trotz Sturm und Regen am Samstag (22. Mai) ließen sich die Besuchermassen in Münster nicht von einem Einkaufsbummel in der Innenstadt abhalten. Aufgrund niedriger Inzidenz durften die Geschäfte in Münster gestern wieder ohne Einschränkungen öffnen. Da Münster auch eine Modellregion ist, machten sogar die Innenbereiche der Gastronomie auf. Das führte dazu, dass viele Menschen in die Innenstadt von Münster strömten. Gegen 13 Uhr meldete die Stadt, dass alle Parkhäuser belegt seien – auch viele Besucher aus dem Umland, wie zum Beispiel dem Ruhrgebiet strömten zum Shoppen nach Münster.

Corona: Minister Spahn will im Sommer eine Inzidenz von unter 20 erreichen

Update, Sonntag (23. Mai), 10.31 Uhr: Überall sinken derzeit die Corona-Inzidenzen und es kommen immer mehr Lockerungen. Doch für Bundesgesundheitsminister Jens Spahn ist das noch nicht genug. Gegenüber der Bild hat er nun einen ambitionierten Plan für den Sommer dargelegt. Die Zielmarke sei eine Inzidenz unter 20, so der CDU-Politiker. Nur dann könne es weitere Lockerungen geben und ein entspannter Sommer sei möglich. „Im vergangenen Sommer lag sie unter 20. Das sollten wir wieder anstreben. Vorsicht und Umsicht gelten weiterhin“, sagte Spahn.

Im letzten Jahr hätten allerdings Familienbesuche in anderen Ländern die Infektionszahlen wieder in die Höhe getrieben. Daraus hätte man gelernt. Durch konsequente Tests bei der Ein- und Ausreise soll das in diesem Jahr verhindert werden. Der Gesundheitsminister machte außerdem Hoffnung auf Festivals – zumindest in dezimierter Ausführung mit geringerer Besucherzahl und Corona-Testungen seien drin.

Um die Pandemie-Lage weiter zu verbessern, will er außerdem Impfstoffe von Biontech für Kinder und Jugendliche reservieren. „Ein Weg zu regulärem Unterricht nach den Sommerferien ist das Impfen der Jugendlichen“, erklärte Spahn. Deshalb sei es sein Ziel, allen Schülern und Schülerinnen bis Ende August ein Impfangebot machen zu können. Um das zu garantieren, will er Impfdosen von Biontech reserivieren. Das ist bislang der einzige Impfstoff, der kurz vor einer Zulassung für Kinder ab 12 Jahren steht.

Corona: Impfung von Biontech und Astrazeneca bietet hohen Schutz gegen indische Mutante

Update, Sonntag (23. Mai), 09.49 Uhr: Eine neue Studie aus Großbritannien macht Hoffnung: Die Ergebnisse zeigen, dass die Impfstoffe von Astrazeneca und Biontech auch wirksam gegen die indische Mutante (B.1.617.2) sind. Wie das Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) berichtet, schützt der Impfstoff von Biontech zwei Wochen nach der zweiten Dosis mit 88-prozentiger Effektivität. Im Vergleich: Gegen die britische Variante (B.1.1.7) schützt er zu 93 Prozent. Die britische Studie zeigte ebenfalls, dass das Vakzin von Astrazeneca wirksam gegen die indische Corona-Variante ist. So liegt der Effekt gegen eine Erkrankung durch B.1.617.2 bei 60 Prozent, verglichen mit 66 Prozent bei B.1.1.7. 

Corona-Impfungen für Kinder: Nach Biontech jetzt auch Moderna

Update, Sonntag (23. Mai), 08.30 Uhr: Ende Mai soll die Entscheidung der Europäischen Arzneimittelbehörde fallen, ob der Corona-Impfstoff des Unternehmens Biontech für Kinder zugelassen werden kann. In Deutschland soll dann schon ab Juni verimpft werden. Nun zieht Moderna nach. Wie die Tagesschau berichtet, will das US-Pharmaunternehmen Anfang Juni die Zulassung seines Corona-Impfstoffs in der EU für Kinder und Jugendliche zwischen zwölf und 17 Jahren beantragen. Ideal wäre es, diese Altersgruppe vor Ende August zu impfen, sagte Moderna-Chef Stéphane Bancel der französischen Sonntagszeitung Journal du dimanche. Andernfalls könne eine vierte Corona-Welle drohen. 

Corona in Deutschland und NRW: Aktuelle Fallzahlen

Update, Sonntag (23. Mai), 07.50 Uhr: Bundesweit hat das Robert Koch-Institut (RKI) binnen eines Tages 6714 Corona-Neuinfektionen registriert und muss 82 Todesfälle verzeichnen. Damit liegt die Sieben-Tage-Inzidenz am Sonntag bei 64,5. Im Vergleich: Noch vor einer Woche meldete das RKI etwa 8500 Neuinfektionen und eine Inzidenz von 83,1.

Außerdem liegt der bundesweite Sieben-Tage-R-Wert laut RKI bei 0,87 (Vortag: 0,85). Das bedeutet, dass 100 Infizierte rechnerisch 87 weitere Menschen anstecken. Der R-Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen vor acht bis 16 Tagen ab. Liegt er für längere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab; liegt er anhaltend darüber, steigen die Fallzahlen.

Laut dem Landeszentrum für Gesundheit in NRW gibt es 1.652 Neuinfektionen mit dem Coronavirus im bevölkerungsstärksten Bundesland. Damit sinkt die Inzidenz 73,4 am Samstag um 3,9 auf 69,4. Der positive Trend hält also auch in NRW weiter an. Dennoch muss NRW neun weitere Todesfälle in Folge von Covid-19 verzeichnen.

Corona in Deutschland: Lernstand der Schüler soll geprüft werden

Update, Samstag (22. Mai), 20.36 Uhr: An den Schulen in Deutschland soll noch vor den Sommerferien der Lernstand der Schüler gesondert überprüft werden. Das sagte Bundesbildungsministerin Anja Karliczek (CDU) im Deutschlandfunk. Dies sei mit den Ländern vereinbart worden. Damit sollten Nachhilfeprogramme im neuen Schuljahr passgenauer ausgerichtet werden können. Mit diesen Programmen sollten dann coronabedingte Lücken geschlossen werden. Die Tests als Klassenarbeit durchgeführt werden.

Corona-Fälle in Velbert (NRW): Bislang 26 Infektionen mit indischer Mutation nachgewiesen

Update, Samstag (22. Mai), 20.35 Uhr: Im Fall der unter Quarantäne gesetzten Bewohner zweier Hochhäuser in Velbert (NRW) ist bei sieben Familien die indische Corona-Mutation nachgewiesen worden. Das teilte der Kreis Mettmann nach der Sequenzierung der Proben von insgesamt 26 infizierten Menschen am Samstag mit. Der Ausbruch zieht außerdem auch in Ratingen weitere Tests im Umfeld einer weiteren Familie nach sich, nachdem das Gesundheitsamt ermittelt hatte, dass es zwischen einer dort infizierten Familie und den Betroffenen in Velbert Kontakte gab.

Nach einem ersten Nachweis der Mutante waren vor knapp einer Woche zunächst vorsorglich 189 Bewohner unter Quarantäne gesetzt und getestet worden. Viele der nicht betroffenen Bewohner konnten zwischenzeitlich aus der Isolation entlassen worden.

Corona in Deutschland: An zwei Tagen mehr Zweit- als Erstimpfungen

Update, Samstag (22. Mai), 19.50 Uhr: In Deutschland haben in den vergangenen beiden Tagen erstmals mehr Menschen eine Zweit- als eine Erstimpfung erhalten. „Eine erwartete, aber neue Entwicklung“, äußerte sich Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) auf Twitter zu dem Impfgeschehen. Die zweite Impfung sei wichtig für den vollen Schutz. „Insgesamt sind nun 33 Mio (39,7%) Deutsche mindestens einmal geimpft und 11,3 Mio (13,6%) vollständig“, schrieb der CDU-Politiker.

RKI: Nur noch fünf NRW-Städte liegen über Corona-Inzidenz von 100

Update, Samstag (22. Mai), 18.42 Uhr: Die meisten Kreise und kreisfreien Städte wiesen ab Samstag eine Corona-Inzidenz von unter 100 auf. Laut den Daten des RKI lagen nur noch fünf Regionen über der 100er-Marke. Das sind Hagen (143,6), Remscheid (125,7), der Kreis Mettmann (109,8), Bielefeld (102,9) und Köln (102,8).

Laut DIVI: Weniger Corona-Intensivpatienten in Deutschland

Update, Samstag (22. Mai), 18.15 Uhr: Die Zahl der Corona-Intensivpatienten in Deutschland nimmt weiter deutlich ab. Wie aus dem aktuellen DIVI-Intensivregister hervorgeht, werden in deutschen Kliniken derzeit 3.359 Covid-19-Patienten intensivmedizinisch behandelt. Im Vergleich zum Vortag ist das ein Rückgang um 118 Patienten. 2.117 Menschen müssen invasiv beatmet werden. Insgesamt sind den Angaben zufolge noch 4.123 Betten in den deutschen Kliniken frei.

Corona-Update aus Dortmund: Stadt meldet 59 Neuinfektionen

Update, Samstag (22. Mai), 17.11 Uhr: Die Stadt Dortmund hat am Samstag aktuelle Corona-Zahlen gemeldet. Demnach kamen 59 weitere Corona-Infektionen hinzu. Von den Neuinfizierten seien 20 Fälle elf Familien zuzuordnen. Die Inzidenz in Dortmund liegt mit einem Wert von voraussichtlich 74,3 nun den fünften Tag in Folge unter 100. Am Vortag lautete die Corona-Inzidenz 78,2.

Laut den Angaben der Stadt sind aktuell 1.036 Menschen in Dortmund mit dem Virus infiziert. Außerdem wurden bis jetzt insgesamt 5.339 Infektionsfälle mit Virusvarianten nachgewiesen.

Corona in Düsseldorf: Polizei und Ordnungsamt müssen Altstadt räumen

Update, Samstag (22. Mai), 14.15 Uhr: Gerade erst durfte die NRW-Landeshauptstadt sich über die Wiedereröffnung der Restaurants und Kneipen freuen. Sogleich gab es aber einen kleinen Dämpfer. Der Grund: Zahlreiche Gäste hielten sich weder an Maskenpflicht noch an Abstandsregel.

Polizei und Ordnungsamt mussten durchgreifen. An der Kurzen Straße kam es, wie rp-online.de berichtet, dann zur Eskalation um Mitternacht. Die Straße musste geräumt werden. Wie die Polizei sich am Samstag äußerte, sei die Lage dennoch weitestgehend unter Kontrolle gewesen. Die Kurze Straße ist Teil des beliebten Ausgehviertels in der Altstadt.

Corona in NRW: Thomas Bareiß rät von Fernreisen ab

Update, Samstag (22. Mai), 11.15 Uhr: Thomas Bareiß, Tourismusbeauftragter der Bundesregierung, rät dazu, im Sommer eher regional zu verreisen. Trotz der baldigen Einführung eines digitalen EU-Impfpasses solle man auf Fernreisen verzichten, so Bareiß bei RTL in der Sendung Frühstart.

Corona-Update Deutschland: Inzidenz sinkt weiter

Update, Samstag (22. Mai), 9.30 Uhr: Das Robert Koch-Institut (RKI) meldet am heutigen Samstag 7.082 Neuinfektionen mit dem Coronavirus. Zudem gibt es 170 Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19. Die Inzidenz in Deutschland liegt bei 66,8.

In NRW liegt die Inzidenz aktuell bei 73,4. Es hat 1.692 Neuinfektionen mit dem Coronavirus und insgesamt 27 verstorbene Personen im Zusammenhang mit Covid-19 gegeben. Die Stadt Hagen ist mit einer Inzidenz von 143,6 Spitzenreiter in NRW und auf Platz 10 in ganz Deutschland.

Corona: NRW-Ministerium erteilt Kinos für Öffnungspläne eine Watsche

Update, Freitag (21. Mai), 22.22 Uhr: Auch Kinos haben seit Monaten geschlossen. Nun hat die Kinobranche angekündigt, im Juli einen bundesweiten Neustart zu planen und appellierte an die Bundesländer, bis dahin die Öffnung der Kinos wieder zu ermöglichen. Wichtig sei, dass alle Kinos bundesweit zeitnah gemeinsam öffnen können, damit Verleiher überhaupt neue Filme starten und den Kinos so eine Existenzgrundlage ermöglichen, so die Argumentation der Kinoverbände.

Wie der WDR berichtet, hat man den Kinos in NRW aber erstmal keine Hoffnungen machen wollen. Eine pauschale Öffnung sei nicht möglich, so das NRW-Gesundheitsministerium. Ob Kinos wieder Besucher empfangen können oder nicht, hänge davon ab, ob örtlich einestabile Inzidenz unter 50 herrsche.

Corona-Impfung: Keine zweite Dosis Astrazeneca nach Thrombose

Update, Freitag (21. Mai), 21.41 Uhr: Inzwischen gibt es einige, dennoch seltene Fälle, bei denen Menschen nach der ersten Impfung mit Astrazeneca eine Thrombose erlitten und eine Mangel an Blutplättchen festgestellt wurde. Die Europäische Arzneimittelbehörde EMA hat nun angewiesen, dass Menschen, die davon betroffen sind, keine zweite Dosis mit Astrazeneca erhalten sollen. Ärzte sollen zudem innerhalb von drei Wochen nach der Impfung die Geimpften auf Anzeichen für Blutgerinnsel hin untersuchen, wenn ein Mangel an Thrombozyten (Blutplättchen) vorliegt.

Corona in NRW: Fast nur Zweitimpfungen im Juni möglich

Update, Freitag (21. Mai), 20.05 Uhr: In NRW werden in den ersten drei Juni-Wochen voraussichtlich fast nur Zweitimpfungen in den Impfzentren möglich sein. Das geht aus den Zahlen des NRW-Gesundheitsministeriums hervor. Ein Sprecher des Ministeriums verwies jedoch darauf, dass die Hausärzte deutlich mehr Impfdosen erhalten sollen. In welchem Umfang diese allerdings für Zweitimpfungen benötigt werden, ist nicht bekannt.

Für die Impfzentren in Nordrhein-Westfalen ergibt sich nach der Auskunft des Ministeriums folgendes Bild: Es stehen voraussichtlich 588 000 Zweitimpfungen in der Kalenderwoche 22 (ab 31. Mai), 441 000 Zweitimpfungen in der Kalenderwoche 23 (ab 7.6.) und 473 000 Zweitimpfungen in der Kalenderwoche 24 (ab 14.6.) an. Gleichzeitig erhalte das Bundesland vom Bund 530 000 Impfdosen pro Woche.

„Das bedeutet, dass die in den ersten drei Juni-Wochen zur Verfügung stehenden Impfstoffdosen nahezu vollständig für Zweitimpfungen benötigt werden“, erläutert der Ministeriumssprecher am Freitag. Allerdings wäre es möglich, dass nicht alle ihren Termin für die Zweitimpfung im Impfzentrum antreten, da sie vorab schon die Möglichkeit einer zweiten Dosis beim Hausarzt erhalten hätten. Dann könnten spontan auch Erstimpfungen angeboten werden.

Corona in Deutschland: Merkel mahnt Bürger zur Vorsicht

Update, Freitag (21. Mai), 19.26 Uhr: „Ich hoffe nach der langen Zeit des Schließens und der nicht-gegebenen Möglichkeiten, dass die Menschen auch sehr verantwortungsvoll mit diesen Möglichkeiten umgehen.“ Mahnende Worte von Bundeskanzlerin Angela Merkel am Freitag vor dem langen Pfingstwochenende. Sie rief die Bürger dazu auf, trotz der Lockerungen Vorsicht walten zu lassen und sich weiter an die Corona-Maßnahme zu halten. Noch sei das Virus nicht verschwunden, so die CDU-Politikerin.

„Wir müssen aufpassen. Aber wir können uns angesichts der Entwicklung eben auch Öffnungsschritte leisten.“ Sie gehe davon aus, dass „bei der gebotenen Aufmerksamkeit und Sorgfalt“, die nun hoffentlich viele walten ließen, nicht darüber geredet werden müsse, „dass wir wieder schließen müssen“, fügte Merkel laut rp-online hinzu 

Corona: Weitere Fälle von indischer Mutante in NRW aufgetaucht

Update, Freitag (21. Mai), 19.07 Uhr: Erst zu Beginn der Woche (19. Mai) wurde in Velbert in NRW die indische Mutante in einem Hochhaus bei 26 Bewohnern aus 6 Familien nachgewiesen. Alle Personen wurden unter Quarantäne gestellt. Nun wurden im Kreis Wesel weitere Fälle mit der indischen Corona-Mutation nachgewiesen. Sechs Personen in Wesel und eine in Rheinberg sollen mit der neuartigen Virus-Variante infiziert sein. Laut Informationen des Kreises stehen alle im Zusammenhang, sie wurden nun in Quarantäne geschickt.

Corona im Ruhrgebiet: Erstes Fitnessstudio öffnet als Modellversuch

Update, Freitag (21. Mai), 18.25 Uhr: Im Ruhrgebiet darf ein Fitnessstudio – unabhängig von der Inzidenz wieder öffnen. Der Hintergrund: Die Stadt Essen und die Betreiber der Fitnesskette FitX testen unter wissenschaftlicher Begleitung ein Modellprojekt, um wieder einen sicheren Trainingsablauf zu ermöglichen.

Normalerweise dürfen Fitnessstudios erst ab einer stabilen Inzidenz unter 50 wieder öffnen. In Essen liegt sie aktuell bei 55,8, das Fitnesscenter macht dennoch eine Ausnahme. Die Studios seien mit moderner Lüftungstechnik ausgestattet, sodass eine Situation ähnlich wie an der frischen Luft erzeugt wird – und das auch schon vor Corona, so der Betreiber Markus Vancraeyenest. In enger Zusammenarbeit mit dem Institut für Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie des Universitätsklinikums Essen, wolle man nun beweisen, dass ein verantwortungsvoller Betrieb der Fitnessstudios wieder möglich ist. 

Ein Fitnessstudio in Essen darf trotz hoher Inzidenz öffnen – als Teil eines Modellprojekts.

Das Modellprojekt startet ab sofort. Das heißt, ab Samstag (22. Mai) um 8 Uhr öffnet das Fitnessstudio in Essen wieder seine Türen. Drei Wochen soll der Versuch laufen, bei dem der CO2-Gehalt im Studio kontinuierlich überwacht und bei zunehmender Personenzahl verglichen wird. Sportfans müssen vor dem Training allerdings einen Termin buchen. Zudem ist das Training auf eine Dauer von 60 Minuten begrenzt und es dürfen maximal 111 Personen gleichzeitig im Fitnesscenter sein.

Corona in NRW: Gastronomie öffnet – Ansturm auf Außenbereiche

Update, Freitag (21. Mai), 17.32 Uhr: In rund 30 Städten und Kreisen in NRW darf die Gastronomie die Außenbereiche wieder öffnen. Vielerorts wurde das der Deutschen Presseagentur (dpa) zufolge trotz prekärer Wetterverhältnisse auch gut angekommen. In Düsseldorf waren die Außenbereiche der Cafés und Restaurants gut besetzt und teilweise hatten sich lange Schlangen in der Altstadt gebildet. Viele Wirte zeigen sich erfreut, über die ersten Gäste seit Monaten. Allerdings hätten einige Cafébesucher keinen Test dabei, die müsse man wieder wegschicken.

Der Hotel- und Gaststättenverband dämpfte dennoch die Erwartungen: „Die Außengastronomie reicht für einen wirtschaftlichen Betrieb grundsätzlich nur sehr selten aus“, sagte Thorsten Hellwig, Sprecher des Dehoga NRW. Hinzu komme das mittelmäßige Wetter, weshalb man auf die Öffnung der Innengastronomie dränge. Denn nur dann kann es langfristig auch wieder wirtschaftlich werden.

Corona: Run auf die Campingplätze über Pfingsten

Update, Freitag (21. Mai), 16.56 Uhr: Das lange Pfingstwochenende steht vor der Tür und die sinkenden Corona-Zahlen erlauben immer mehr Öffnungen. Auch Campingplätze dürfen bereits seit einer Woche wieder Gäste empfangen – was einen regelrechten Ansturm auf die Stellplätze ausgelöst hat. „Als der Beschluss raus kam, dass wir öffnen dürfen, ab dem Moment stand das Telefon nicht mehr still“, sagte Mario Weller, dessen Familie einen Campingplatz in Münster betreibt. Für die nächsten vier Wochen sei der Platz ausgebucht, aber bereits am heutigen Freitag – pünktlich zu Pfingsten – erwarte man 110 Wohnwagen.

Corona: Über 40 Prozent der Menschen in NRW einmal geimpft

Update, Freitag (21. Mai), 16.20 Uhr: Seit dem 27. Dezember 2020 wird in NRW gegen das Coronavirus geimpft. Laut dem Impfdashboard der deutschen Bundesregierung sind inzwischen im bevölkerungsreichsten Bundesland 7.470.471 Erstimpfungen verabreicht worden. 2.190.698 Menschen wurden bereits ein zweites Mal geimpft. Damit sind in NRW bereits 41,6 Prozent der Menschen mit einer ersten Impfdosis versorgt. Im Bundesländer-Vergleich liegt NRW dabei auf dem zweiten Platz. Nur das Saarland kommt gemessen an der Einwohnerzahl noch schneller mit dem Impfen voran

Deutschlandweit haben bislang 39,3 Prozent eine erste Impfung erhalten (Stand 20. Mai), das sind insgesamt 32.724.085 Menschen. Am Donnerstag wurden 910.374 Impfungen gegen Covid-19 bundesweit verabreicht. Auch die Zahl der Zweitimpfungen nimmt an Fahrt auf. Insgesamt sind 13,1 Prozent der Bevölkerung bereits vollständig geimpft. Über 40 Millionen Impfungen wurden damit in Deutschland bereits verimpft.

Corona in NRW: Zusätzliches Impfkontingent für Sonderimpfaktionen

Update, Freitag (21. Mai), 15.40 Uhr: Immer mehr Städte in NRW starten mobile Sonderimpfaktionen, um beispielsweise in Hotspot-Stadtteilen Menschen zu impfen. Nun hat auch die Stadt Herne ein zusätzliches Kontingent an Impfdosen von der Landesregierung zugesichert bekommen. Die Corona-Impfungen sollen am langen Pfingstwochenende durchgeführt werden, wie Christoph Hüsken, Sprecher des Krisenstabes in Herne mitteilte.

Corona in Dortmund: Inzidenz steigt minimal an

Update, Freitag (21. Mai), 15.20 Uhr: Die Stadt Dortmund registriert binnen der letzten 24 Stunden 54 Neuinfektionen mit dem Coronavirus. Damit liegt die Sieben-Tage-Inzidenz bei 78,2, was ein minimaler Anstieg (0,2) im Vergleich zum Vortag ist. Dennoch liegt der Wert nun zum vierten Mal in Folge unter 100. Bleibt die Inzidenz auch am Wochenende stabil unter 100, entfällt ab kommender Woche die Bundesnotbremse für Dortmund und weitere Lockerungen stehen an.

Weitere Zahlen hat die Stadt für Dortmund gemeldet:

  • Zurzeit befinden sich 1.760 Menschen in Quarantäne.
  • 84 Covid-19-Patienten werden aktuell stationär behandelt, davon 24 intensivmedizinisch.
  • Seit Beginn der Pandemie sind in Dortmund 261 Menschen an Corona verstorben, weitere 116 Patienten waren zwar infiziert, starben jedoch aufgrund anderer Ursachen.
  • Aktuell sind noch 1104 Menschen mit dem Virus infiziert.

Corona: Regierung lehnt Lockerung der Maskenregeln ab

Update, Freitag (21. Mai), 14.59 Uhr: Bereits zu Beginn der Woche, gab es die Forderung, die Maskenpflicht für vollständig Geimpfte fallen zu lassen. Dann hatte die Regierung in Niedersachsen die Idee eingebracht, die Maskenpflicht im Einzelhandel bei niedrigen Inzidenzwerten abzuschaffen.

Die Bundesregierung hat sich nun zu den Äußerungen positioniert und lehnt mögliche Lockerungen der Regeln zum Maskentragen in Deutschland ab. Noch sei es zu früh und es gebe keinen Grund dieses wirksame Mittel aus der Hand zu geben, so Steffen Seibert, Regierungssprecher in Berlin. Auch SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach hatte den Entfall der Maskenpflicht für Geimpfte abgelehnt. Es sei nicht zu kontrollieren. Auch Niedersachsen hat die Pläne inzwischen wieder aufs Eis gelegt.

Einkaufen nur mit Corona-Test: Thier-Galerie in Dortmund hat jetzt ein Testzentrum

Update, Freitag (21. Mai), 14.17 Uhr: Dank einer stabilen Inzidenz unter 100 dürfen die Geschäfte in Dortmund wieder unter Auflagen öffnen. Für Kunden ist wichtig: Sie müssen beim Shoppen einen negativen Corona-Test oder Impf- bzw. Genesenen-Nachweis vorlegen. Die Thier-Galerie bietet deshalb im eigenen Testzentrum Covid-Tests an. Das Zentrum befindet sich im 2. Obergeschoss auf der Haus-in-Haus-Fläche. Termine können vorher online vereinbart werden.

Corona in NRW: Schüler hat vor den Öffnungen der Schulen einen drastischen Vorschlag

Update, Freitag (21. Mai), 14 Uhr: Daniel Ackermann aus dem Kreis Gütersloh ist Landesdelegierter der Landesschülervertretung NRW. Er schlägt vor, eine Impfpflicht für Schüler an Schulen einzuführen. Nur dann könne man von einer Rückkehr zur Normalität sprechen.

Corona-Impfungen in NRW: Kölns OB Reker fordert mehr Dosen für bestimmte Stadtteile

Update, Freitag (21. Mai), 13.12 Uhr: Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker fordert, dass mehr Impfdosen gegen Corona für Stadtteile mit beengten Wohnverhältnissen und Menschen in prekären Arbeitsverhältnissen zur Verfügung gestellt werden. In Köln habe man gute Erfahrungen mit einem besonderen Impfangebot in solchen Gebieten gemacht, so Reker am Freitag in Berlin. Deren Bewohner seien besonders gefährdet.

„Essen Original“: Festival wird wegen Corona auch 2021 nicht stattfinden

Update, Freitag (21. Mai), 12.44 Uhr: Das Stadtfestival „Essen Original“ konnte wegen Corona in 2020 bereits nicht stattfinden – für dieses Jahr wurde es nun ebenfalls abgesagt. Die Essen Marketing teilte mit, dass trotz Impf-Fortschritt und sinkenden Inzidenzen noch keine „Begegnungsfeste mit tausenden Menschen“ denkbar seien. Die Veranstaltung sei sehr aufwändig und teuer, das Risiko deshalb einfach zu groß. Im Sommer soll es aber kleinere Veranstaltungen als Alternative geben.

RKI-Chef Wieler: Weniger Ausbrüche in Schulen und Kitas

Update, Freitag (21. Mai), 11.53 Uhr: Trotz sinkender Werte sind die Pandemie-Fallzahlen in Deutschland nach Einschätzung des RKI insgesamt weiter zu hoch „Die Gefahr ist noch nicht gebannt“, sagte Präsident Lothar Wieler am Freitag. Das gelte auch für die Pfingstfeiertage mit ersten Öffnungsschritten. „Wir dürfen nicht zulassen, dass das Virus wieder Oberhand gewinnt, weil wir auf einmal zu viel wollen“, sagte Wieler weiter.

Laut des RKI-Chefs seien die bisherigen Erfolge bei der Eindämmung unübersehbar: Die Inzidenzen in allen Bundesländern und Altersgruppen gingen zurück. „Glücklicherweise im Moment deutlich auch bei den Jüngeren“, so Wieler. Es würden weniger Ausbrüche in Schulen und Kitas gemeldet. Diese seien insgesamt auch kleiner. Es gebe auch einen Rückgang der Patientenzahlen in Kliniken.

Pfingsten 2021 steht bevor: Minister Spahn warnt vor Leichtsinn

Update, Freitag (21. Mai), 11.32 Uhr: Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat die Bürger vor Leichtsinn über die Pfingsttage gewarnt. Trotz Fortschritten bei Impfkampagne und Pandemiebekämpfung gelte es weiter, vorsichtig zu sein, sagte Spahn in Berlin bei einer Pressekonferenz zur aktuellen Corona-Lage. „Die Pandemie ist noch nicht vorbei“. Er appellierte daher an alle, sich auch über die bevorstehenden Feiertage weiter an die bekannten Schutz- und Vorsichtsregeln zu halten.

Corona-Impfungen in Deutschland: Laut Spahn fast 11 Mio. Menschen mit vollständigem Impfschutz

Update, Freitag (21. Mai), 10.46 Uhr: Nach Angaben von Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) sind mittlerweile mehr als 70 Prozent der über 60-Jährigen in Deutschland mindestens einmal geimpft worden. 10,9 Millionen hätten Stand Freitagmorgen einen vollständigen Corona-Impfschutz, sagte der CDU-Politiker bei einer Pressekonferenz am Morgen.

Corona-Inzidenzen in NRW fast alle unter 100: Münster hat besten Wert

Update, Freitag (21. Mai), 10.22 Uhr: Die Corona-Inzidenz in NRW liegt stabil unter einem Wert von 100. Das gilt auch für die meisten Städte und Kreise im bevölkerungsreichsten Bundesland. Laut RKI lagen am Freitag noch sechs der 53 Kreise und kreisfreien Städte über der Marke von 100. Hagen hat mit 131,4 weiter die höchste Inzidenz. Einen Inzidenzwert von unter 50 hatten die Kreise Ennepe-Ruhr, Warendorf, Wesel, Borken, Soest, Coesfeld sowie die Stadt Münster, die den niedrigsten Wert von 17,6 aufwies.

Corona-Impfungen in Deutschland: Hausärzte überholen Impfzentren

Update, Freitag (21. Mai), 9.33 Uhr: Die deutschen Hausärzte haben die Impfzentren bei der Verabreichung von Corona-Impfungen mittlerweile überholt. „Derzeit stehen wöchentlich rund drei Millionen Impfdosen von Biontech und Astrazeneca für die Impfungen in Arztpraxen zur Verfügung“, so das Gesundheitsministerium gegenüber dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND). Für die Impfzentren gebe es aktuell 2,25 Millionen Dosen pro Woche. Ab Juni werde sich die an die Praxen gelieferte Menge voraussichtlich „erheblich steigern“.

Deutsche Kinos noch in der Corona-Zwangspause: Öffnungen ab dem 1. Juli?

Update, Freitag (21. Mai), 8.57 Uhr: Nach einer monatelangen Corona-Zwangspause bereiten sich viele deutsche Kinos auf eine Wiedereröffnung vor. Zum 1. Juli soll es so weit sein, wenn es nach mehreren Verbänden geht. Angesichts „des Impffortschritts und der sinkenden Infektionszahlen“ stehe die gesamte Kinobranche bereit, heißt es in einer Erklärung unter anderem von HDF Kino und AG Kino. Bundesweit sind die Kinosääle wegen der Pandemie seit mehr als einem halben Jahr geschlossen.

Wilo in Dortmund will Mitarbeitern Corona-Impfungen anbieten

Update, Freitag (21. Mai), 8.30 Uhr: Das Dortmunder Unternehmen Wilo hat angekündigt, seine Mitarbeiter selbst gegen Corona impfen zu wollen. Dafür habe der Pumpenhersteller mit etwa 8.000 Mitarbeiten weltweit bereits eine Impfstraße eingerichtet, wie Radio91.2 berichtet. Los gehen soll es ab dem 7. Juni. Dann könnten den Angaben zufolge rund 200 Beschäftigte täglich geimpft werden. Die Kosten für die Impfungen will Wilo selbst tragen.

Coronavirus in NRW: Sieben-Tage-Inzidenz sinkt weiter

Update, Freitag (21. Mai), 8 Uhr: Bundesweit ist die Sieben-Tage-Inzidenz gesunken – und auch in Nordrhein-Westfalen ist der Wert wieder niedriger. Laut RKI lag er am Freitagmorgen bei 74,1 (Vortag 75,1). Die Zahl der Neuinfektionen im Vergleich zum Vortag lag bei 1.929. Weiter meldete das RKI am Freitag 38 weitere Corona-Tote.

Corona-Update NRW: Außengastronomie darf in zahlreichen Städten zu Pfingsten öffnen

Update, Freitag (21. Mai), 7.20 Uhr: Pünktlich zum Pfingstwochenende darf in zahlreichen Städten und Kreisen die Außengastronomie in NRW öffnen. Es handelt sich immerhin um die Hälfte aller kreisfreien Städte und Kreise im Bundesland NRW.

Dennoch: Laut der DEHOGA (Deutscher Hotel- und Gaststättenverband) werden nur ein Drittel der Gaststätten Gebrauch von der Erlaubnis zu öffnen machen. Der Grund: Aufgrund des Wetters dürfte das Öffnen der Außengastronomie unwirtschaftlich sein.

Corona-Zahlen für Deutschland: RKI meldet weniger Neuinfektionen

Update, Freitag (21. Mai), 6.23 Uhr: Die deutschen Gesundheitsämter haben dem Robert Koch-Institut (RKI) innerhalb der letzten 24 Stunden 8.769 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Vor einer Woche hatte dieser Wert noch bei 11.336 Ansteckungen gelegen. Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz lag laut den Daten des RKI am Freitagmorgen bei 67,3 an (Vortag: 68,0; Vorwoche: 96,5). Deutschlandweit kamen jedoch auch 226 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit Corona dazu.

Das Robert Koch-Institut (RKI) mit Sitz in Berlin veröffentlicht einmal täglich die tagesaktuellen Fallzahlen zum Coronavirus (SARS-CoV-2) in Deutschland.

Corona in NRW: Münster öffnet Cafés und Restaurants wegen niedriger Inzidenz

Update, Donnerstag (20. Mai), 20.15 Uhr: Seit dem 12. Mai kann Münster in NRW eine Inzidenz unter 50 vorweisen. Ab Freitag (21. Mai) stehen deshalb zahlreiche Lockerungen auf dem Programm. Neben den üblichen Öffnungen der Kultureinrichtungen, Sportstätten und Freibäder, machen sich die Lockerungen in Münster vor allem in der Gastronomie bemerkbar. Cafés und Restaurants dürfen wieder öffnen – und weil Münster Modellregion ist, dürfen negativ getestete oder vollständig geimpfte Menschen auch wieder drinnen sitzen.

Corona-Impfung: EU einigt sich auf einheitliches Impfzertifikat

Update, Donnerstag (20. Mai), 18.44 Uhr: Der EU-weite Impfausweis soll kommen. Darauf haben sich die EU-Länder und das EU-Parlament am Donnerstagabend geeinigt, wie das Redaktions-Netzwerk (RND) berichtet. Ein europaweites, einheitliches Zertifikat soll den Nachweis über Corona-Impfung, Tests und überstandene Erkrankungen liefern und so möglicherweise das Reisen innerhalb der EU erleichtern. Genauere Details zu dem Ausweis sind noch nicht bekannt. Das Zertifikat soll allerdings bereits ab Juni eingeführt werden.

Corona in NRW: Impfungen für Kinder startet bald

Update, Donnerstag (20. Mai), 16.30 Uhr: Die Kassenärztliche Vereinigung Nordrhein (KV) geht davon aus, dass bereits im Sommer alle impfwilligen Erwachsenen in NRW ein Impfangebot erhalten haben. Aktuell kläre man noch, wie es mit dem Impfen weitergehe, wenn die Priorisierung im Juni falle. Die KV warte hier noch auf eine Anweisung des NRW-Gesundheitsministeriums, ob und wie sind Menschen dann für die Impfung im Impfzentrum anmelden können.

Außerdem gab die Kassenärztliche Vereinigung bekannt, dass die Impfungen der 1,5 Millionen Kinder ab 12 Jahren in NRW ab Juni starten soll. „Das soll in den Kinderarzt-Praxen erfolgen, nicht in den Schulen“, erklärte Frank Bergmann, Chef der KV, auf einer heutigen Pressekonferenz. Eine Periodisierung bei Kinder und Jugendlichen soll es nicht geben.  

Alle Entwicklungen zur Corona-Pandemie in NRW der vergangenen Tage findet ihr hier.

Rubriklistenbild: © Kay Nietfeld/dpa

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