Live-Ticker zur Covid-19-Pandemie

Corona: Düsseldorf reagiert auf irre Pfingst-Szenen – Spahn sorgt mit Zitat über Türken und Albaner für Zorn

Die Corona-Regeln in NRW werden gelockert. Doch für eine Entwarnung ist es noch zu früh. RUHR24 informiert über aktuelle Zahlen und neue Entwicklungen zur Covid-19-Pandemie im Live-Ticker.

Kreis/StadtInzidenz am 25. Mai (Vortag)
NRW (gesamt)62,1 (-3,5)
Dortmund70,4 (+0,2)
Bochum87 (-2,2)
Duisburg61,6 (-5)
Essen56,5 (+2,3)
Gelsenkirchen61,2 (nicht gemeldet)
Kreis Recklinghausen53,2 (-4,3)
Kreis Unna70,9 (-3,6)

Achtung: Dieser Ticker wird nicht länger aktualisiert. Alle News zum Coronavirus in NRW im neuen Live-Ticker.

Corona in NRW: Rufe nach Rückkehr zum Präsenzunterricht an Schulen

Update, Dienstag (25. Mai), 21.38 Uhr: In Nordrhein-Westfalen sollen alle 2,5 Millionen Schüler ab dem 31. Mai wieder Präsenzunterricht erhalten - bei einer stabilen Sieben-Tage-Inzidenz von unter 100 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner. Doch genau diese Vorgehensweise wird in den Bundesländern aktuell kontrovers diskutiert. Nicht überall will man komplett auf Lernen vor Ort setzen. In Niedersachsen soll das etwa erst ab einer stabilen Inzidenz unter 50 möglich sein.

Fraglich ist, inwiefern Impfungen gegen Corona dazu beitragen können, dass schon bald alle Schüler in Deutschland sorglos in die Schule gehen können. Die Gesundheitsminister von Bund und Ländern streben an, Kindern und Jugendlichen ab zwölf Jahren bis Ende August ein Impfangebot zu machen - über die Umsetzung wollen an diesem Donnerstag auch Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Ministerpräsidenten beraten. Eine Impflicht soll es aber nicht geben.

Indes drängen Parteien wie die FDP auf eine Rückkehr in den Schulunterricht vor Ort. „Luftfilter, Schnelltests, Impfungen für Lehrkräfte ermöglichen sicheren Präsenzunterricht“, sagte Fraktionsvize Katja Suding der Deutschen Presse-Agentur. „Es gibt längst keinen Grund mehr, Kindern ihr Recht auf Bildung auch nur einen Tag länger zu verwehren.“

Corona-Krise in der Gastronomie: Es fehlen 325.000 Mitarbeiter

Update, Dienstag (25. Mai), 20.15 Uhr: Die Corona-Krise hat vor allem die Gastronomie stark getroffen. Viele ehemals Angestellten haben sich mittlerweile Jobs in anderen Bereichen gesucht, berichtet der Hotel- und Gaststättenverband Dehoga. Im Vergleich zu 2019 fehlen mittlerweile mehr als 325.000 Mitarbeiter.

Corona-Regeln: Stadt Düsseldorf verschärft wieder

Update, Dienstag (25. Mai), 19.30 Uhr: Die Stadt Düsseldorf will wegen zahlreicher Corona-Verstöße am Pfingstwochenende die Regeln wieder verschärfen. So soll die Düsseldorfer Königsallee an den Abenden am Wochenende für den Autoverkehr gesperrt werden. Damit soll die Tuner-Szene aufgehalten werden, erklärt die Stadt in einer Pressemitteilung. Außerdem denkt der Krisenstab derzeit über ein Verweilverbot in der Düsseldorfer Altstadt und am Rhein nach.

Außerdem könnte es zu einem Alkoholkonsumverbot im öffentlichen Raum kommen. Darüber möchte der Krisenstab am Mittwoch (26. Mai) erneut beraten. Die neuen Regeln könnten dann schon ab Freitag (28. Mai) gelten.

Eine Zugangskontrolle in die Altstadt (ähnlich der Kontrollen beim Glasverbot) wurde von Polizei, Stadt und Gastronomen als nicht praktikabel und rechtlich auch nicht möglich eingestuft und daher als mögliches Instrumentarium verworfen.

Corona-Ansteckungen: Albaniens Premier geht nach harter Kritik auf Jens Spahn los

Update, Dienstag (25. Mai), 18.45 Uhr: Nachdem Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) in der Bild am Sonntag große Kritik an Balkan- und Türkeiurlaubern geäußert hat – die Hälfte aller Corona-Infektionen in Deutschland im vergangenen Sommer sollen laut Spahn auf Verwandtschaftsbesuche in diesen Ländern zurückzuführen sein – äußert sich nun Albaniens Ministerpräsident Edi Rama (56) zu den Vorwürfen. Gegenüber der Bild sagte er nun: „Es ist ein Skandal, dass ein deutscher Minister den Balkan öffentlich anprangert und damit auch Menschen mit Migrationshintergrund abwertet.“

Albaniens Premierminister Edi Rama bei einer Wahlveranstaltung Ende April 2021.

Weiter heißt es: „Ich werde nicht zulassen, dass Albanien als Risikobereich für Urlaubsreisen dargestellt wird. Es gibt keine Zahlen, die dies belegen. Ein deutscher Gesundheitsminister sollte sich darum kümmern, die deutsche Bevölkerung zu impfen und keine stereotypen Ressentiments gegen den Balkan hervorrufen, um eine offensichtlich schlechte Bilanz zu verteidigen.“

Corona-bedingt: Verkehrsverbund Rhein-Sieg mit Umsatzverlust

Update, Dienstag (25. Mai), 18.15 Uhr: Die Zahl der Fahrgäste im Verkehrsverbund Rhein-Sieg sind aufgrund der Corona-Pandemie stark eingebrochen. Wie der VRS erklärt, habe das Unternehmen einen Umsatzverlust von 20 Prozent. Des Weiteren geht der Verkehrsverbund davon aus, dass auch im nächsten (Geschäfts-)Jahr deutlich weniger Menschen mit Bus und Bahn fahren werden. Grund dafür ist unter anderem der Homeoffice und die Angst vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus.

Corona-Todesopfer in Essen

Update, Dienstag (25. Mai), 17.45 Uhr: Die Stadt Essen meldet weitere Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion. Laut einer Pressemitteilung der Stadt verstarb am 20. Mai eine 56-jährige Essenerin in den Kliniken Essen-Mitte. Am Sonntag, 23. Mai, starb ein 58-jähriger Essener im Universitätsklinikum. Dort verstarb auch am heutigen Tag ein 70-jähriger Essener. Die Stadt Essen gibt nicht bekannt, ob die drei Menschen aufgrund oder mit einer Covid-19-Erkrankung verstorben sind.

Homeoffice wegen Corona-Pandemie: Peter Altmaier denkt an Lockerungen

Update, Dienstag (25. Mai), 17.30 Uhr: Könnte bald schon die Rückkehr ins Büro wieder möglich sein? Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) hat Lockerungen der Homeoffice-Pflicht in Aussicht gestellt: „Ich glaube, dass die Idee, dass man zur Normalität zurückkehrt, sicherlich auch bedeutet, dass man dann dort, wo es Sinn macht, auch wieder vor Ort arbeiten kann“, so der Politiker gegenüber Bild.

So soll es bald immer weniger Vorschriften geben, sodass eine Rückkehr ins Büro kommen könnte. Altmaier betonte jedoch auch, dass viele Arbeitgeber flexible Arbeitsmodelle für ihre Arbeitnehmer zur Verfügung gestellt habe – das sei der positive Effekt der Pandemie.

Corona-Impfaktion in Herne – Stadt zieht positive Bilanz

Update, Dienstag (25. Mai), 17 Uhr: Die Stadt Herne zieht eine positive Bilanz nach der mobilen Sonderimpfaktion am Wochenende. An zwei Standorten in der Ruhrgebietsstadt wurden insgesamt 1.004 Impfungen vorgenommen. Dafür hat das Land NRW der Stadt Herne ein zusätzliches Kontingent Impfdosen zur Verfügung gestellt. Oberbürgermeister Dr. Frank Dudda signalisiert jedoch deutlich, auch weiteren Impfstoff für ähnliche Aktionen in Herne in Empfang nehmen zu wollen.

Corona-Inzidenzwerte in Dortmund sinken rasant

Update, Dienstag (25. Mai), 16.25 Uhr: Die Stadt Dortmund meldet die heutigen Coronazahlen. Demnach sind 19 weitere positive Testergebnisse dazugekommen. 13 von ihnen lassen sich acht Familien zuordnen. Die Zahl der insgesamt positiv erkrankten Dortmunder steigt somit auf 27.566 an.

Nach der Berechnung der Stadt Dortmund wird der Inzidenz-Wert voraussichtlich bei 54,2 liegen – ein möglicher Rückgang von 16,2 im Vergleich zu heute (Inzidenz: 70,4). Den genauen Wert wird allerdings erst das RKI um 0 Uhr bekannt geben. Daher können leichte Abweichungen möglich sein. Derzeit werden in Dortmund 77 Patienten stationär behandelt. Bislang sind 261 Menschen ursächlich an Covid-19 und weitere 116 mit Covid-19 verstorben.

Corona-Impfstoff von Moderna: Studie zeigt – 100 Prozent der Kinder sind geschützt

Update, Dienstag (25. Mai), 15.40 Uhr: Könnte es nun einen weiteren Impfstoff mit einer Wirksamkeit von ganzen 100 Prozent geben? Das behauptet zumindest Moderna in einer Pressemitteilung. Demnach soll eine Studie beweisen, dass der Wirkstoff der Firma auch bei Kindern ab 12 Jahren zu ganzen 100 Prozent wirken soll. Getestet wurde der Impfstoff demnach an 3.700 Jugendlichen im Alter von 12 bis 17 Jahren in den USA. Bei den zweifach geimpften Probanden soll es keinen einzigen Corona-Fall gegeben haben.

Eine ebenso hundertprozentige Wirksamkeit hat der Impfstoff von Biontech/Pfizer. Am 30. April haben die Entwickler einen Zulassungsantrag bei der Europäischen Arzneimittelbehörde (EMA) gestellt, damit auch Kinder von zwölf bis 15 Jahren in Europa geimpft werden können. Bisher galt das Mindestalter für eine Impfung bei 16. Parallel testet Biontech/Pfizer derzeit in einer Studie die Wirksamkeit des Impfstoffes für Kinder zwischen sechs Monaten und elf Jahren.

In den USA und Kanada werden Kinder zwischen 12 und 15 Jahren bereits mit den Vakzinen von Biontech geimpft.

Hoher Corona-Verlust bei Borussia Dortmund

Update, Dienstag (25. Mai), 14.45 Uhr: Borussia Dortmund hat aufgrund der Corona-Pandemie einen Verlust von rund 75 Millionen Euro für das laufende Geschäftsjahr vermeldet. Nach Abschluss der Saison habe der Fußballclub mit der Qualifikation für die Champions League und dem Pokalsieg die negativen Auswirkungen noch ein wenig abwenden können, heißt es.

Corona-Lockerungen stehen in Dortmund bevor

Update, Dienstag (25. Mai), 14.01 Uhr: Den fünften Tag in Folge liegt die Inzidenz in Dortmund unter dem kritischen Wert von 100 und Corona-Lockerungen sind somit in Sicht. Bleibt die Inzidenz bis Donnerstag (27. Mai) stabil, darf unter anderem die Außengastronomie unter Bedingungen wieder öffnen. Und auch die Ausgangssperre zwischen 22 und 5 Uhr morgens entfällt dann.

Corona-Urteil: Maskenverweigerin darf am Unterricht teilnehmen

Update, Dienstag (25. Mai), 13.10 Uhr: Die Schülerin einer privaten Ersatzschule weigerte sich regelmäßige Coronatests durchzuführen und eine medizinische Maske zu tragen. Sie darf deshalb trotzdem nicht vom Unterricht ausgeschlossen werden. Das hat das Düsseldorfer Verwaltungsgericht in einem Eilverfahren (Az.: 29 L 1079/21) entschieden.

Das Gericht argumentierte, dass weder die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske noch die Anordnung zur Durchführung von regelmäßigen Coronatests rechtlich zu beanstanden seien. Die Betreuungsverordnung, auf die sich die private Schule beim Ausschluss der Schülerin berufen hatte, stelle aber „keine ausreichende Ermächtigung“ dar.

Corona in NRW: Kreis Warendorf meldet 0 Corona-Neuinfektionen

Update, Dienstag (25. Mai), 12.38 Uhr: Im Kreis Warendorf hat es im Vergleich zum Vortag keine einzige Neuinfektion mit dem Coronavirus gegeben. Gestiegen ist hingegen die Zahl der Genesenen, wie der Kreis am Dienstagmorgen mitteilte. Das Gesundheitsamt registrierte 48 weitere Gesundmeldungen. Im gesamten Kreisgebiet gibt es somit aktuell nur noch 296 aktive Corona-Fälle.

Die Sieben-Tage-Inzidenz wies das Landeszentrum Gesundheit für den Kreis Warendorf mit 43,2 aus. Damit ist der Kreis im Münsterland einer von insgesamt 14 Stadt- oder Landkreisen in NRW, in denen es in den vergangenen sieben Tagen weniger als 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner gegeben hat.

Coronavirus: EU-Gipfel in Brüssel soll weitere Fragen im Kampf gegen die Pandemie klären

Update, Dienstag (25. Mai), 11.26 Uhr: In Brüssel haben die EU-Staats- und Regierungschefs ihren Gipfel fortgesetzt. Am Dienstag geht es um das weitere Vorgehen in der Corona-Pandemie und die Vorbereitung der konkreten Umsetzung der verschärften Klimaziele der EU.

Im Kampf gegen die Covid-19-Pandemie wollen die Staats- und Regierungschefs wegen der Ausbreitung ansteckenderer Virusvarianten zur Vorsicht aufrufen und sich gleichzeitig bei der Aufhebung von Reisebeschränkungen innerhalb der EU abstimmen. Zudem ist eine Zusage geplant, bis Jahresende mindestens 100 Millionen Impfdosen an ärmere Länder zu spenden.

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) berät mit den EU-Staats- und Regierungschefs über das weitere Corona-Vorgehen.

Coronavirus: Knapp eine Million Impfungen am Pfingstwochenende in Deutschland

Update, Dienstag (25. Mai), 11.04 Uhr: Am Wochenende und am Pfingstmontag wurden in Deutschland insgesamt 997.278 Corona-Impfungen durchgeführt. Somit wurden inzwischen 40,4 Prozent der Bevölkerung mindestens einmal gegen das Coronavirus geimpft. 14,3 Prozent der Bevölkerung sind vollständig geimpft.

Nordrhein-Westfalen steht mit Blick auf die Erstimpfungen weiterhin auf dem zweiten Platz. 42,8 Prozent der NRW-Bevölkerung wurden mindestens einmal geimpft. Nur im Saarland (44,2 Prozent) sind es mehr. Bei den vollständig Geimpften steht Nordrhein-Westfalen mit 13,3 Prozent auf dem drittletzten Rang. Diese Liste führt Sachsen (18,2 Prozent) an.

Corona in Dortmund: Fünf weitere Gruppen können sich impfen lassen

Update, Dienstag (25. Mai), 10.37 Uhr: Die Impfkampagne geht in NRW weiter voran. In Dortmund sind seit dem Wochenende fünf weitere Personengruppen impfberechtigt. Dazu gehören etwa Beschäftigte in der „kritischen Infrastruktur“ oder in „besonders relevanten staatlichen Einrichtungen“.

Coronavirus: Spahn nach Inzidenz-Vorstoß in der Kritik

Update, Dienstag (25. Mai), 9.51 Uhr: Aus der FDP- und Linksfraktion wird Kritik an Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) laut. Der CDU-Politiker hatte in der Bild am Sonntag für einen unbeschwerten Sommer eine Sieben-Tage-Inzidenz von unter 20 genannt. „Im vergangenen Sommer lag sie unter 20. Das sollten wir wieder anstreben. Vorsicht und Umsicht gelten weiterhin“, so Spahn.

Der stellvertretende FDP-Fraktionsvorsitzende Michael Theurer warf Spahn vor, mit seinen Spekulationen öffentliche Verunsicherung zu verbreiten. „Die Intensivbetten leeren sich, die schweren Verläufe werden deutlich seltener. Die Gefährdungslage aus einer spezifischen Zahl, sei es 20, 35, 50 oder 100, ist inzwischen eine ganz andere, als das noch Anfang des Jahres der Fall war“, sagte Theurer der Welt.

Linksfraktionschefin Amira Mohamed Ali sagte zum Vorhaben des Gesundheitsministers: „Konkrete Problemlösung anstatt schwurbeliger Ankündigungen wäre jetzt dringend geboten.“ Als Probleme zählte sie ineffektive Testsituationen in den Schulen, Wechselunterricht und Impfstoffmangel auf.

Corona in NRW: Fußballmuseum in Dortmund öffnet wieder

Update, Dienstag (25. Mai), 9.12 Uhr: Das Deutsche Fußballmuseum in Dortmund öffnet am Freitag (28. Mai) wieder seine Pforten. Das Museum am Dortmunder Hauptbahnhof war aufgrund der Corona-Pandemie monatelang geschlossen. Im Gebäude ist das Tragen einer medizinischen Maske Pflicht, zudem gelten Abstands- und Hygieneregeln. Ein negatives Corona-Testergebnis ist für den Zutritt nicht erforderlich.

Das Deutsche Fußballmuseum in Dortmund

Trotz Corona: Große Mehrheit für Rückkehr zum Präsenzunterricht

Update, Dienstag (25. Mai), 8.50 Uhr: Nach einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Civey im Auftrag der FDP-Bundestagsfraktion sind 65,2 Prozent der Bundesbürger für eine sofortige Rückkehr der Schulen zum Präsenzunterricht. 24,7 Prozent sind auf jeden Fall oder eher dagegen, jeder Zehnte ist unentschieden. Die Umfrage liegt der Deutschen Presse-Agentur (dpa) in Berlin vor.

Coronavirus: Wirtschaftsleistung in Deutschland stärker geschrumpft als angenommen

Update, Dienstag (25. Mai), 8.25 Uhr: In der Corona-Krise ist die Wirtschaftsleistung in Deutschland stärker geschrumpft als zunächst angenommen. Wie das Statistische Bundesamt am Dienstag mitteilte, verringerte sich das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im ersten Quartal im Vergleich zum Vorquartal um 1,8 Prozent. Die Wiesbadener Behörde war in einer ersten Berechnung von 1,7 Prozent ausgegangen.

Corona: Sieben-Tage-Inzidenz in NRW sinkt auf 62,1

Update, Dienstag (25. Mai), 7.52 Uhr: Für Nordrhein-Westfalen meldete das Landeszentrum Gesundheit 539 Neuinfektionen mit dem Coronavirus und einen Inzidenzwert von 62,1 (Vortag: 65,6). Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 stieg um acht auf insgesamt 16.501.

Mit Hagen und Remscheid lagen nur noch zwei Städte über der Grenze von 100 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen. In Dortmund lag der Wert mit 70,4 am fünften aufeinanderfolgenden Werktag unter dieser kritischen Grenze. Die Regeln der Bundesnotbremse werden somit noch in dieser Woche fallen.

Coronavirus: RKI meldet 1.911 Neuinfektionen

Update, Dienstag (25. Mai), 6.18 Uhr: In Deutschland sinken die Corona-Fallzahlen weiterhin deutlich. Das Robert Koch-Institut (RKI) meldete am Dienstagmorgen 1.911 Neuinfektionen und eine bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz von 58,4. Am Vortag hatte der Wert noch bei 62,5 gelegen.

Thüringen verzeichnete mit 87,4 den höchsten Inzidenzwert, in Schleswig-Holstein lag die Kennziffer mit 29,9 am niedrigsten. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 ist im Vergleich zum Vortag um 33 auf insgesamt 87.456 gestiegen.

Das Robert Koch-Institut (RKI) mit Sitz in Berlin veröffentlicht einmal täglich die tagesaktuellen Fallzahlen zum Coronavirus (SARS-CoV-2) in Deutschland.

Corona-Lockerungen in rund 50 Prozent aller Städte und Kreise von NRW

Update, Montag (24. Mai), 21.52 Uhr: In gut der Hälfte aller Kreise und kreisfreien Städte in NRW ist die Öffnung der Außengastronomie möglich, weil die Sieben-Tage-Inzidenz stabil unter der Marke von 100 liegt. Dort durften am Wochenende auch Freibäder unter Auflagen wieder an den Start gehen. Auch in Hotels, Ferienwohnungen und auf Campingplätzen in den Regionen mit stabiler Sieben-Tage-Inzidenz unter 100 dürfen wieder Touristen begrüßt werden.

Weil die Beschränkung auf die reine Außengastronomie für viele Betriebe insbesondere angesichts der mauen Wetterprognosen nicht wirtschaftlich sei, machten nach Schätzung des Gaststättenverbandes Dehoga zum Pfingstwochenende etwa ein Drittel der Gastronomen von ihrer Öffnungsoption Gebrauch. Die Dehoga hatte sich daher für eine gleichzeitige Öffnung von Innen- wie Außengastronomie stark gemacht.

Angela Merkel warnt nach Corona vor neuen Pandemien und will „Vertrag“ schließen

Update, Montag (24. Mai), 17.44 Uhr: Die Corona-Pandemie ist noch nicht zu Ende, da warnt Bundeskanzlerin Angel Merkel schon vor der nächsten Pandemie. Zum Auftakt der virtuellen Jahrestagung der 194 Mitgliedsländer der Weltgesundheitsorganisation (WHO) sagte Merkel am Montag, die Corona-Pandemie sei nicht bewältigt und werde auch nicht die letzte sein. „Nach der Pandemie ist vor der Pandemie“, so die CDU-Politikerin.

Die Welt sollte sich laut Merkel schon jetzt auf die nächsten Pandemien vorbereiten – etwa mit einem internationalen Pandemievertrag, der Länder zu besserer Kooperation bringen solle. Pandemien könnten verhindert werden, indem sich Länder früher warnen und dadurch schneller vorbereiten, sagte Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) der Deutschen Presse-Agentur. Zunichtemachen könnten eine solche Kooperation Länder, die keinen neuen Verpflichtungen eingehen wollen.

Dortmund: Corona-Zahlen lassen Inzidenz weiter sinken

Update, Montag (24. Mai), 17.10 Uhr: Die aktuell gemeldeten Corona-Zahlen der Stadt Dortmund – am Montag waren es 27 – lassen die Inzidenz laut Berechnungen der Stadt weiter leicht sinken auf nunmehr 69,9. Einen Tag zuvor lag dieser Wert bei 70,2.

Damit setzt sich der positive Trend der vergangenen Tage fort und Dortmund könnte frühestens am Donnerstag (27. Mai) mit Lockerungen rechnen. Die Bundesnotbremse tritt erst dann außer Kraft, wenn die Stadt an fünf Werktagen in Folge eine Inzidenz unter 100 hat.

Das Robert-Koch-Institut hat für Dortmund als ersten Werktag mit einer Inzidenz unter 100 den vergangenen Mittwoch (19. Mai) gemeldet. Auch am Donnerstag (20.) Freitag (21.) und Samstag (22.) lag die Inzidenz in Dortmund unter 100. Der Sonntag und der Pfingstmontag werden nicht als Werktage gerechnet. Sollte die Inzidenz auch am Dienstag (25. Mai) unter 100 liegen, wovon auszugehen ist, treten am Donnerstag (27. Mai) die Lockerungen in Kraft und die Bundesnotbremse gilt nicht mehr für Dortmund.

Zurzeit werden in Dortmund 76 Corona-Patienten stationär behandelt (Vorwoche 110), darunter 23 intensivmedizinisch (Vorwoche 29), davon wiederum 14 mit Beatmung (Vorwoche 25).

Corona in NRW: Chaos in Düsseldorf – Polizei räumt Straße in der Altstadt

Update, Montag (24. Mai), 16 Uhr: An Pfingsten ist es auch in der NRW-Landeshauptstadt Düsseldorf zu Menschenansammlungen, Verstößen gegen die Corona-Regeln und Autokorsos gekommen. Unter anderem musste die Polizei Freitagnacht (21. Mai) die Kurze Straße in der Altstadt räumen. Laut einer Pressemitteilung der Stadt sollen dort Menschen dicht gedrängt gestanden und nicht auf Anweisungen reagiert haben. Auch auf den Terrassen wurde es demnach eng.

Wegen der Einsätze bittet Stephan Keller (CDU), Oberbürgermeister von Düsseldorf, Polizei und Gastronomen am Dienstag (25. Mai) zu einem Krisengespräch. Er gab zu bedenken: „Das Virus ist noch nicht besiegt und in der Altstadt und auf der Kö darf kein rechtsfreier Raum entstehen.“ Er sprach gar von einer „explosiven Lage“, in der das Land die Stadt nicht alleine lassen dürfte.

Coronavirus in NRW: Polizei muss illegale Partys in Dortmund und Köln auflösen

Update, Montag (24. Mai), 13.35 Uhr: Das Pfingstwochenende haben einige Menschen in NRW für illegale Partys genutzt. Die Polizei musste in Dortmund und Köln einschreiten, es gab Festnahmen und mehrere Verletzte, darunter auch Polizisten.

In Dortmund-Marten eskalierte am Sonntag (23. Mai) ein Einsatz wegen einer Ruhestörung in einer Gartenlaube. Vier betrunkene Dortmunder feierten dort, nach Angaben der Polizei missachteten sie dabei jedoch sämtliche Corona-Regeln. Die vier aggressiven Männer im Alter von 25 bis 35 leisteten bei der Festnahme massiven Widerstand. Vier Polizisten wurden verletzt.

Bei einer weiteren Party in einer stillgelegten Werkshalle an der Rheinischen Straße feierten am Samstag (22. Mai) laut Polizei mindestens 50 Besucher zu Techno-Musik. Während einige Gäste vor der Polizei flüchteten, erhielten 25 von ihnen Anzeigen. Auch Drogen wurden gefunden.

Beim Auflösen einer weiteren illegalen Feier in Köln-Ehrenfeld mit 20 Teilnehmern wurden am Samstag (22. Mai) vier Mitarbeiter des Ordnungsdienstes verletzt. Außerdem stellte die Polizei gleich 18 Marihuana-Pflanzen sicher.

Corona in Dortmund: Polizei fürchtet Ende der Bundes-Notbremse

Update, Montag (24. Mai), 11.40 Uhr: Seit Beginn der Pandemie hat die Polizei in Dortmund es mit Rasern und Posern in der Stadt zu tun. Trotz Corona-Lockdowns treffen sich vor allem am Wochenende immer wieder Dutzende junge Erwachsene an unterschiedlichen Orten der Stadt. Auch an Pfingsten gab es zahlreiche Einsätze, vor allem am Phoenix See in Dortmund-Hörde und auf Phoenix West.

Die Polizei in Dortmund kündigt neue Kontrollen in der Corona-Pandemie an.

Am Pfingst-Wochenende kontrollierte die Polizei Dortmund laut einer Pressemitteilung 111 Autos und 143 Personen. Dabei schrieben die Beamten auch elf Anzeigen wegen Verstößen gegen die Coronaschutzverordnung des Landes NRW. Die Inzidenz liegt in Dortmund seit einigen Tagen unter 100, in Kürze dürfte die Bundesnotbremse daher aufgehoben werden.

„Dieses könnte auch die Raser- und illegale Tuningszene für sich nutzen“, befürchtet die Polizei Dortmund. Sie will dann wieder verstärkt gegen die Raser- und illegale Tuningszene vorgehen, kündigt sie am Montag an.

Corona-Leugner: Sänger Xavier Naidoo schockiert mit brutalem Video

Update, Montag (24. Mai), 11.02 Uhr: Der Sänger und Corona-Verschwörungsideologe Xavier Naidoo hat mit einem neuen Video schockiert. Darin wird unter anderem zu Gewalt aufgerufen. Ein Experte hält das Musikvideo für „sehr gefährlich“. Youtube hat den Clip mittlerweile gelöscht.

WHO will neue Pandemien besser bekämpfen: Spahn wirbt für internationalen Vertrag

Update, Montag (24. Mai), 9.45 Uhr: Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) wirbt für einen internationalen Pandemievertrag, der seit heute im Fokus einer Tagung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) steht. Wie RND berichtet, soll durch den Vertrag erreicht werden, dass Staaten im Falle einer Pandemie in Zukunft besser zusammenarbeiten.

„Die Staaten müssen sich zur Kooperation und Umsetzung von gemeinsam gesetzten Vorschriften verpflichten“, erklärte Spahn gegenüber der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Die Corona-Pandemie hatte gezeigt, dass eine Kooperation zwischen einzelnen Staaten schwierig ist. Häufig sei es laut einem Bericht des RND um ein regelrechtes Gezerre um knappe Güter wie Masken oder Impfstoffe gekommen, bei dem vor allem ärmere Staaten den Kürzeren zogen. Dementsprechend erhöhte Deutschland sein WHO-Budget auf rund 900 Millionen Euro und setzte sich damit an die Spitze der größte Geldgeber.

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) informiert regelmäßig zur aktuelle Corona-Lage.

Corona-Update für NRW: Vier Kreise weiter über Inzidenzwert von 100

Update, Montag (24. Mai), 8.45 Uhr: Während die Infektionszahlen in vielen Regionen sinken, gibt es auch in NRW weiter Städte, die teils deutlich über einem Inzidenzwert von 100 liegen. Sie sind somit noch mindestens eine Woche davon entfernt, die Notbremse aufheben zu können. Diese tritt dann außer Kraft, wenn der Inzidenzwert an fünf aufeinanderfolgenden Werktagen unter 100 liegt. Nach einem Übergangstag kann dann gelockert werden.

Diese Städte in NRW haben einen Inzidenzwert über 100:

  • Hagen: 124,5
  • Bielefeld: 107,4
  • Gütersloh: 106,7
  • Remscheid: 105,1

Am niedrigsten ist der Inzidenzwert aktuell in Münster. Dort liegt er bei 18,1.

Corona in NRW: Inzidenz sinkt weiter - doch nicht alle Städte melden Entwarnung

Update, Montag (24. Mai), 8.35 Uhr: Auch in NRW entwickelt sich der Inzidenzwert in eine erfreuliche Richtung: Er sinkt laut Landeszentrum Gesundheit (LZG) erneut um fast vier Punkte auf jetzt 65,6 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in der Woche. Es wurden 570 Neuinfektionen gemeldet, elf weitere Menschen sind gestorben.

Die Zahlen sind wegen des Feiertags jedoch mit Vorsicht zu genießen. Denn auch größere Städte wie Düsseldorf und Gelsenkirchen haben offenbar bis zum Morgen keine neuen Infektionszahlen gemeldet. Diese werden erwartungsgemäß nach dem Feiertag nachgemeldet, was den Wert dann deutlich ansteigen lässt.

Corona in Deutschland: 7-Tage-Inzidenz bei nur noch 62,5 – 43 Todesfälle

Update, Montag (24. Mai), 8.15 Uhr: Die dritte Welle der Corona-Pandemie in Deutschland scheint weiter abzuebben: Das Robert Koch-Institut meldet heute nur 2.682 Neuinfektionen mit Covid-19. Vor einer Woche waren es noch 5.412. Der Inzidenzwert liegt jetzt bei 62,5 (Vortag: 64,5).

Weges den Feiertags warnt das RKI jedoch vor falscher Interpretation der Fallzahlen. Generell gehen an Feier- und Brückentagen weniger Menschen zum Arzt und lassen sich auf das Coronavirus testen. Dadurch werden auch weniger positive Tests an die Gesundheitsämter gemeldet.

Deutschlandweit sind zuletzt 43 weitere Menschen an den Folgen einer Covid-19-Infektion gestorben. Insgesamt haben bislang 87.423 Menschen die Krankheit nicht überlebt.

Corona-Kontaktbeschränkungen in Bochum: VfL Bochum aufgestiegen – Fans halten sich nicht an Regeln

Update, Sonntag (23. Mai), 18.25 Uhr: Der VfL Bochum feiert seinen Aufstieg in die erste Bundesliga. Doch nicht nur die Mannschaft feiert, sondern auch die Fans. Genau das wollte die Polizei Bochum jedoch verhindern. Derzeit sollen sich hunderte Fans auf den Weg zum Stadion befinden, passieren dabei ein Impfzentrum. Die Polizei machte derweil noch einmal auf Twitter klar: „Bleiben Sie zuhause! Es gelten die aktuellen Kontaktbeschränkungen und im Stadionbereich ein Glasverbot.“ Die Einhaltung der Regeln soll kontrolliert werden.

Aufgrund des Aufstiegs des VfL Bochum, herrscht in der Ruhrgebietsstadt eine hohe Polizeipräsenz

Corona-Zahlen für Dortmund: Inzidenzwert sinkt weiter

Update, Sonntag (23. Mai), 16.20 Uhr: Die Stadt Dortmund meldet die aktuellen Neuinfektionszahlen. Demnach sind heute 22 positive Testergebnisse hinzugekommen. Von diesen lassen sich 16 Fälle sieben Familien zuordnen. Die Zahl, der insgesamt in Dortmund erkrankten, steigt somit auf 27.520 an.

Der Inzidenzwert wird in Dortmund vermutlich bei 69,5 liegen – und könnte sich somit um 5,5 verringert haben. Den offiziellen Wert wird das RKI um 0 Uhr bekannt geben. Derzeit werden in Dortmund 77 Corona-Patienten stationär behandelt. Des Weiteren sind bislang 261 Menschen ursächlich an Covid-19, weitere 116 infizierte Personen gestorben.

Alle Entwicklungen zur Corona-Pandemie in NRW der vergangenen Tage findet ihr hier.

Rubriklistenbild: © Caroline Seidel/dpa

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