Alle News zur Pandemie im Live-Ticker

Coronavirus in NRW: Drosten befürwortet harten Lockdown +++ rund 1000 Personen in NRW ohne Maske erwisch

Die Coronavirus-Pandemie hat Deutschland und NRW immer noch im Griff. Die Zahl der Neuinfektionen ist stetig hoch. Seit dem 1. Dezember gelten deshalb neue Regeln im Kampf gegen Covid-19.

  • NRW befindet sich auch im Dezember im Corona-Lockdown. Einige Kreise und Städte übersteigen den Inzidenzwert von 200 deutlich.
  • Bund und Länder haben sich auf eine Verlängerung des Lockdowns bis zum 10. Januar geeinigt. Um Weihnachten und Silvester gibt es jedoch Lockerungen.
  • Im Live-Ticker haben wir die wichtigsten News zu neuen Regeln, aktuellen Fallzahlen und weiteren Entwicklungen rund um die Covid-19-Pandemie in der Übersicht.

Dieser News-Ticker wird nicht mehr aktualisiert. Der aktuelle Corona-Live-Ticker ist hier zu finden.

Update, Dienstag (8. Dezember), 22.32 Uhr: Auch Virologe Christian Drosten befürwortet härtere Maßnahmen im Kampf gegen Corona. Es sei besser, noch in diesem Jahr zu handeln „als dann Ende Januar und im gesamten Februar in einen richtigen Lockdown zu gehen, der die Wirtschaft massiv schädigt“, so der Wissenschaftler in seinem Podcast. Drosten hat auch die Stellungnahme der nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina unterschrieben, die heute veröffentlicht wurde.

Corona: Rund 1000 Personen in NRW ohne Maske erwischt

Update, Dienstag (8. Dezember), 21.40 Uhr: Heute fand ein weiterer bundesweiter Signaltag zur Kontrolle der Maskenpflicht statt. Die Bundespolizei und die Ordnungsämter kontrollierten die aktuellen Corona-Maßnahmen an verschiedenen Bahnhöfen und auch auf Zugstrecken.

Vor allem in den Bahnhöfen von Münster, Dortmund, Köln und Siegburg sowie Hamm und Bielefeld wurden verstärkt Kontrollen durchgeführt. Das Ergebnis: rund 958 Personen wurden beim Reisen ohne Maske erwischt. Bereits am 24. November wurden bei landesweiten Kontrollen in Nordrhein-Westfalen 805 Verstöße gegen die Maskenpflicht festgestellt. Drei Monate zuvor, am 24. August, waren es 1707 Verstöße. 

NRW: Spahn rechnet mit Corona-Impfstoff ab dritten Quartal 2021

Update, Dienstag (8. Dezember), 21.21 Uhr: Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) geht davon aus, dass ab dem dritten Quartal des kommenden Jahres genügend Impfstoff für alle, die geimpft werden möchten, da sein werde. Zunächst sollen weiterhin Risikogruppen geimpft werden. Das Mittel sei bei der Bekämpfung der Pandemie „ein Baustein, aber ein sehr entscheidender“ so Spahn laut Berichten des WDR. Erst wenn etwa 50 bis 60 Prozent der Bevölkerung geimpft sei, könne man wieder zur Normalität zurückkehren.

Corona: Schärfere Maßnahmen im Kreis Lippe/NRW ab dieser Woche

Update, Dienstag (8. Dezember), 20.59 Uhr: Im Kreis Lippe/NRW sollen möglichst noch ab dieser Woche härtere Corona-Schutzmaßnahmen gelten. Das haben die 16 lippischen Bürgermeister und Landrat Axel Lehmann (SPD) beschlossen. Unter anderem sollen Schnelltests für Mitarbeiter und Besucher in Pflegeheimen Pflicht werden. Außerdem sollen Besucher während der Gottesdienste weniger oder besser gar nicht Singen. Über Weihnachten und Silvester empfehlen die Politiker weiterhin, nur mit fünf Personen aus maximal zwei Haushalten zu feiern.

NRW: Laut Spahn sind härtere Corona-Maßnahmen vom Staat nicht hilfreich

Update, Dienstag (8. Dezember), 20.38 Uhr: Aus der Sicht von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) helfen staatliche Regeln mit Blick auf Weihnachten nicht dabei, die Ausbreitung des Coronavirus zu bremsen. Stattdessen gelte: „Wir müssen aufeinander aufpassen“, so Spahn heute in der ARD. Weihnachten müsse anders gefeiert werden und nicht in der großen Familie. Das sei schwer für viele, aber klar müsse auch sein: Viele würden Weihnachten erst gar nicht erleben, wenn nicht konsequenter auf Abstand, Hygiene und Maskenhalten geachtet werde.

Jens Spahn denkt schärfere Corona-Regeln vom Staat seien nicht hilfreich.

Forscherin entdeckt Langzeitfolge: Corona soll Männer impotent machen

Update, Dienstag (8. Dezember), 20.22 Uhr: Über die Langzeitfolgen von Corona ist bisher nur wenig bekannt. Das Virus soll nach bisherigen Erkenntnissen aber unter anderem den Geschmacks- und Geruchssinn nachhaltig beeinflussen können. Eine Forscherin aus den USA hat eine weitere, beunruhigende Auswirkung von Corona erforscht: Das Virus soll Männer impotent machen.

Corona/NRW: Streeck zeigt sich schockiert über Hass gegen Wissenschaftler

Update, Dienstag (8. Dezember), 19.55 Uhr: Der Virologe Hendrik Streeck zeigt sich schockiert über Hass im Netz. Anlass ist laut der Deutschen Presse-Agentur offenbar der Hashtag „#SterbenmitStreeck“ der derzeit auf Twitter kursiert. Streeck selbst twitterte dazu: „Wenn wissenschaftliche Debatte und Forschung dazu führen, dass mit # zu meinem Ableben oder sterben mit mir aufgerufen wird, ist das nicht nur sehr verletzend, es erschreckt mich gerade zu, wie groß der Hass und die Diffamierung im Netz geworden ist.“

Corona: Weiterer Experte aus NRW empfiehlt harten Lockdown

Update, Dienstag (8. Dezember), 19.31 Uhr: Die Stimmen, die einen harten Lockdown befürworten werden lauter. Auch der Kölner Internist Prof. Michael Halleck geht davon aus, dass dieser bundesweit bevorsteht. Ohne Herunterfahren des öffentlichen Lebens bestehe die Gefahr, dass Deutschland nicht gut aus der Krise komme, so der Experte in der Aktuellen Stunde.

Der aktuelle Lockdown Light habe sein Ziel verfehlt, die Corona-Welle zu brechen. Es dürfe nicht einfach hingenommen werden, dass es in Deutschland täglich zwischen 300 und 500 Corona-Tote gibt, so Hallek.

Corona/NRW: Aktuelle Zahlen aus dem Kreis Unna

Update, Dienstag (8. Dezember), 18.53 Uhr: Der Kreis Unna meldet drei weitere Todesfälle im Zusammenhang mit Corona. Damit sind im Kreisgebiet insgesamt 120 Menschen im Rahmen der Pandemie verstorben. Außerdem sind insgesamt 158 positive Testergebnisse hinzugekommen. Damit zählt der Kreis insgesamt 7.477 Fälle seit dem ersten Aufkommen des Virus.

Grüne NRW fordern Corona-Bürgerrat

Update, Dienstag (8. Dezember), 18.24 Uhr: Die Grünen in NRW fordern die Einrichtung von Corona-Bürgerräten auf Bundesebene und in NRW nach dem Vorbild von Baden-Württemberg. Nur so könnten Erfahrungen, Perspektiven und Lebenswelten der Bürger in die Diskussion um Corona-Maßnahmen besser einbezogen werden, heißt es in einem Beschluss.

Corona-Impfstoff aus Schweden gilt als wirksam und sicher

Update, Dienstag (8. Dezember), 17.57 Uhr: In Großbritannien, Südafrika und Brasilien wird bereits der Corona-Impfstoff des schwedischen Pharmakonzerns AstraZeneca getestet. Die Fachzeitschrift The Lancet hat dazu nun erstmals Ergebnisse geteilt.

Demnach haben nur drei von 24.000 Testpersonen Nebenwirkungen entwickelt, wobei unklar ist, ob diese tatsächlich vom Impfstoff stammen. Die Arznei gilt demnach bisher als sicher. Die Wirksamkeit hängt allerdings von der Dosis ab. Bei einer Testgruppe die zunächst eine halbe und schließlich eine ganze Dose erhalten haben, betrug der Schutz etwa 90 Prozent.

Corona/NRW: Aktuelle Zahlen aus Dortmund

Update, Dienstag (8. Dezember), 17.26 Uhr: Die Stadt Dortmund meldet heute 118 neue positive Testergebnisse. Nach RKI-Methodik liegt der Inzidenzwert damit bei etwa 145. Der tatsächliche Wert des Robert-Koch-Instituts ist aber erst ab Mitternacht abrufbar. Leichte Abweichungen sind also möglich. Des Weiteren meldet die Stadt zwei weitere Tote in Zusammenhang mit Corona. Bei einer der Personen ist der Virus allerdings nicht die alleinige Todesursache. Die Zahlen für Dortmund im Überblick:

  • 10.324 positive Testergebnisse insgesamt
  • 8.435 Menschen als genesen
  • 1.796 Personen sind aktuell mit dem Virus infiziert
  • 60 Menschen sind in Dortmund ursächlich an Corona verstorben

Corona: NRW-Vizepräsident kritisiert zu schnelle Taktik-Änderungen

Update, Dienstag (8. Dezember), 16.53 Uhr: NRWs Vize-Ministerpräsident Joachim Stamp (FDP) warnt davor, die bundesweiten Absprachen zu den Corona-Regelungen schon nach wenigen Tagen wieder „über den Haufen zu werfen“, wie die dpa berichtet. Politik müsse eine gewisse Verlässlichkeit ausstrahlen. „Ich glaube nicht, dass das Höher, Schneller, Weiter, was Herr Söder in die Welt ruft, wirklich hilfreich ist“, so Stamp mit Blick auf Bayern Regierungschef Markus Söder (CDU).

Corona/NRW: Bundesregierung will Novemberhilfen erhöhen

Update, Dienstag (8. Dezember), 16.30 Uhr: Die Bundesregierung will die Abschlagszahlungen bei den Novemberhilfen erhöhen. Unternehmen sollen statt bisher maximal 10.000 Euro künftig maximal 50.000 Euro bekommen, wie die Deutsche Presse-Agentur heute aus Regierungskreisen erfuhr.

NRW/Corona: Markus Söder unterstützt Forderung nach hartem Lockdown

Update, Dienstag (8. Dezember), 15.52 Uhr: Aktuell wird wieder ein „harter Lockdown“ diskutiert. Auch Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CDU) unterstützt diese Forderung von der nationalen WIssenschaftsakademie Leopoldina.

„Wir müssen Kontakte reduzieren und die Kontakte, die wir reduzieren, sind auch bei den Geschäften“, betonte Söder. Für einen „harten Lockdown“ brauche es aber auch einheitliche Regelungen für ganz Deutschland.

Markus Söder befürchtet die Forderung nach einem harten Lockdown.

Corona/NRW: US-Behörde hält Impfstoff für unbedenklich

Update, Dienstag (8. Dezember), 15.29 Uhr: Die US-Arzneimittelbehörde FDA hat den Corona-Impfstoff von Biontech und Pfizer als sicher eingestuft. In dem aktuellen Bericht schreibt die Behörde, bei dem Impfstoff seien „keine besonderen Sicherheitsbedenken“ identifiziert worden. Einer Notfallzulassung in den Staaten stehe demnach nichts im Weg. In Großbritannien wird der Impfstoff via durch so eine Notfallzulassung ab heute bereits eingesetzt. In Deutschland und der EU wird die gleiche Arznei noch geprüft.

NRW: HDE warnt für Schließung des Einzelhandels wegen Corona

Update, Dienstag (8. Dezember), 14.44 Uhr: Der Handelsverband Deutschland (HDE) warnt vor der Schließung des Einzelhandels wegen der hohen Corona-Infektionszahlen. Für eine effektive Bekämpfung der Pandemie seh es nicht notwendig, die Geschäfte zu schließen. Außerdem würde man so mitten im Weihnachtsgeschäft für einen enormen wirtschaftlichen Schaden sorgen. Die Zeit zwischen Weihnachten und Neujahr sei neben der Woche vor Heiligabend die umsatzstärkste Zeit des Weihnachtsgeschäfts, so der HDE.

Lüften in der Corona-Pandemie: Angela Merkel gibt Schülern Tipps bei Kälte

Update, Dienstag (8. Dezember), 14.05 Uhr: Bundeskanzlerin Angela Merkel hat Schülern Tipps gegeben, die in den gut durchgelüfteten Klassenzimmern in der Kälte frieren. „Vielleicht macht man auch mal eine kleine Kniebeuge oder klatscht in die Hände“, so die Bundeskanzlerin im Interview mit dem Radiosender Radyo Metropol FM. Das solle aber jeder für sich selbst entscheiden können – es würde allerdings manchmal helfen, wenn einem kalt sei, so Merkel.

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat Tipps gegen Kälte im Klassenzimmer.

Auswirkungen der Corona-Pandemie auf Jugendliche: Wenig Bewegung, viel Medienkonsum

Update, Dienstag (8. Dezember), 13.45 Uhr: Die Uniklinik Münster hat sich in einer Studie besonders für die Jugendlichen in der Pandemie-Zeit interessiert. Die Studie „Pandemie-Folgen bei Jugendlichen“ wurden heute veröffentlicht und zeigt, dass rund ein Viertel aller Jugendlichen sich seit April und Mai kaum noch bewegen. Gleichzeitig sei der Medienkonsum bei vielen Jugendlichen auf bis zu acht oder mehr Stunden am Tag gestiegen.

Angst während Corona-Pandemie: Jeder dritte Deutsche fühlt sich in Notsituation

Update, Dienstag (8. Dezember), 12.50 Uhr: Die Corona-Pandemie sorgt für Angst und Panik bei den Menschen. Nach einer Umfrage für das Bündnis Aktion Deutschland geht hervor, dass mittlerweile jeder Dritte das Gefühl hat, in einer Katastrophen- oder Notsituation zu leben. 42 Prozent waren dagegen nicht der Auffassung, in einer Notsituation zu leben. 28 Prozent waren bei der Antwort unentschlossen.

Corona-Bekämpfung: Leopoldina empfiehlt harten Shutdown über Weihnachten und Silvester

Update, Dienstag (8. Dezember), 11.50 Uhr: Die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina empfiehlt in Sachen Corona-Pandemie einen harten Shutdown. Nach Ansicht der Wissenschaftler sei dieser zwischen Weihnachten und weit über den Jahreswechsel nötig, um die Zahl der Neuinfektionen zu verringern.

Ein zwei-Stufen-Plan der Leopoldina soll ein erster Schritt in Sachen Bekämpfung sein. Ab dem 14. Dezember soll die Aufhebung der allgemeinen Schulpflicht stattfinden, die beruflichen und privaten Kontakte sollen auf ein Mindestmaß reduziert werden und Homeoffice soll eingeführt werden, wo es möglich ist. Ab dem 24. Dezember empfehlen die Wissenschaftler die Schließung aller Geschäfte bis mindestens 10. Januar. Offen bleiben sollen nur die Geschäfte täglichen Bedarfs, also beispielsweise Supermärkte.

Coronavirus in Herne: Stadt meldet aktuelle Zahlen und traurige Nachricht

Update, Dienstag (8. Dezember), 11.15 Uhr: In Herne haben sich seit Beginn der Pandemie 3.561 Personen mit dem Coronavirus infiziert. Aktuelle Fälle davon sind 751, 82 von ihnen befinden sich stationär im Krankenhaus. Schon zum zweiten Mal in Folge muss die Stadt Herne eine traurige Nachricht verkünden: Ein Mann aus dem Jahrgang 1945 ist an den Folgen einer Covid-19-Erkrankung gestorben. Ob der Mann Vorerkrankungen hatte, ist nicht bekannt.

Corona in NRW: SPD-Fraktionsvorsitzender Kutschaty ist gegen Ausgangsbeschränkungen

Update, Dienstag (8. Dezember), 10.40 Uhr: Thomas Kutschaty, SPD-Fraktionsvorsitzender im NRW-Landtag, ist gegen eine Ausgangssperre als Corona-Maßnahme. Dies sei nur das allerletzte Mittel, erklärte der Politiker bei WDR5. Allerdings sei Kutschaty für weitergehende Kontaktbeschränkungen an Schulen und an Silvester.

Thomas Kutschaty, SPD-Fraktionsvorsitzender in Nordrhein-Westfalen, spricht im Landtag.

Lockdown nach Weihnachten: Corona-Maßnahmen sollen verschärft werden

Update, Dienstag (8. Dezember), 9.50 Uhr: Vor Weihnachten, genauer gesagt diesen Donnerstag (10. Dezember), könnte es noch zu einem Treffen von Bund und Länder kommen, kündigte Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke im rbb-Inforadio an. Grund dafür soll eine mögliche Verschärfung der Corona-Maßnahmen sein.

Wie Bild berichtet, plane das Bundeskanzleramt, ab dem 27. Dezember die Maßnahmen zu verschärfen – aus einem Light-Lockdown soll ein Lockdown werden. So sollen bis zum 3. Januar alle Geschäfte im Bundesgebiet schließen. Nur Supermärkte dürften dann nur noch geöffnet haben.

Inzidenz über 200: Sieben Städte in NRW sind Corona-Hotspot

Update, Dienstag (8. Dezember), 9.20 Uhr: Sieben Kreise und Städte gelten in NRW als Corona-Hotspots. Noch am Montag galt Hagen mit einem Inzidenz-Wert von 290,4 als Hotspot. Doch der Kreis Lippe hat die Ruhrgebietsstadt mittlerweile abgelöst. Das sind die Hotspots in dem Bundesland:

  • Kreis Lippe (273,4)
  • Hagen (249,6)
  • Wuppertal (212,6)
  • Duisburg (205,1)
  • Bielefeld (204,7)
  • Mülheim an der Ruhr (203,9)
  • Solingen (202,8)

Kampf gegen Coronavirus: Der erste Impfstoff wird verabreicht

Update, Dienstag (8. Dezember), 8.50 Uhr: In Großbritannien ist der erste Impfstoff gegen das Coronavirus verabreicht worden. Die 90 Jahre alte Britin Margaret Keenan ist in einem Krankenhaus in Coventry um 6.31 Uhr mit dem Impfstoff von Biontech/Pfizer geimpft worden.

In der kommenden Woche wird Keenan 91 Jahre alt: „Das ist mein bestes Geburtstagsgeschenk“, sagte sie gegenüber BBC. 400.000 Impfstoffe stehen dem Land zur Verfügung. In der ersten Phase sollen alle Menschen über 80 Jahre und das gesamte Gesundheits- und Pflegepersonal geimpft werden.

Corona-Pandemie: Weltärztepräsident fordert härtere Maßnahmen

Update, Dienstag (8. Dezember), 8.35 Uhr: Der Weltärztepräsident Frank Ulrich Montgomery ist für strengere Ausgangsbeschränkungen. „Wir brauchen überall in Deutschland, wo die Infektionszahlen hoch sind, bis Weihnachten harte Ausgangsbeschränkungen, bei denen die Menschen nur noch aus triftigem Grund das Haus verlassen dürfen“, so Montgomery gegenüber der Rheinischen Post. „Zur Arbeit, Schule, Kita, in den Supermarkt und zum Arzttermin sollen die Menschen natürlich gehen dürfen, alles andere sollte aber für die kommenden zwei Wochen verboten und sanktioniert werden.“

Wegen Corona-Neuinfektionen: SPD-Politiker Karl Lauterbach hofft auf vierwöchige Weihnachtsferien

Update, Dienstag (8. Dezember), 7.50 Uhr: SPD-Politiker und Gesundheitsexperte Karl Lauterbach ist dafür, dass die Weihnachtsferien für Schüler auf vier Wochen auszudehnen. „Wir sollten die Schulen vier Wochen in die Weihnachtsferien schicken, das heißt idealerweise schon innerhalb der nächsten Woche und dann bis einschließlich der ersten Januarwoche“, so der Politiker gegenüber Rheinische Post.

SPD-Politiker Karl Lauterbach ist für eine Verschärfung der Corona-Maßnahmen.

Rückblick auf 2020: Hashtag „Covid19“ am häufigsten bei Twitter verwendet

Update, Dienstag (8. Dezember), 7.15 Uhr: Das Stichwort „Covid19“ ist das häufigste Thema in diesem Jahr bei Twitter gewesen. Knapp 400 Millionen Mal wurde das Wort, inklusive Abwandlungen, weltweit benutzt, wie das Unternehmen mitteilt. Das am zweithäufigsten verwendete Stichwort war der Hashtag rund um die „BlackLivesMatter“-Bewegung.

Coronavirus in Deutschland: Robert Koch-Institut meldet über 14.000 Neuinfektionen

Update, Dienstag (8. Dezember), 6.35 Uhr: Das RKI meldet für den Dienstag insgesamt 14.054 Neuinfektionen mit dem Coronavirus. 423 Menschen sind innerhalb eines Tages an dem Virus gestorben. Damit steigt die Gesamtzahl auf 19.342 Tote. Dagegen haben 18.600 (insgesamt: 881.800) die Krankheit in den letzten 24 Stunden überstanden und gelten als genesen.

Corona in NRW: Die zehn Städte mit der höchsten 7-Tages-Inzidenz im Überblick

Update, Montag (7. Dezember), 21.15 Uhr: Die in Nordrhein-Westfalen am stärksten vom Coronavirus betroffene Stadt ist Hagen. Dort gab es in den vergangenen sieben Tagen 290,4 bestätigte Neuinfektionen.

Hier die Städte und Kreise mit der höchsten Inzidenz (Neuinfektionen pro sieben Tage) im Überblick:

  • 1. Hagen (290,4)
  • 2. Kreis Lippe (232,5)
  • 3. Wuppertal (205,3)
  • 4. Duisburg (204,1)
  • 5. Keis Minden-Lübbecke (196,8)
  • 6. Bielefeld (196,6)
  • 7. Solingen (193,4)
  • 8. Kreis Wesel (192,8)
  • 9. Kreis Gütersloh (191,5)
  • 10. Kreis Recklinghausen (180,7)

Merkel will strengere Corona-Maßnahmen: Schließen alle Geschäfte wieder?

Update, Montag (7. Dezember), 18.40 Uhr: Seit Ende Oktober befindet sich Deutschland im Teil-Lockdown. Doch die Corona-Neuinfektionen wollen nicht sinken. Bundeskanzlerin Angela Merkel will sich deshalb noch vor Weihnachten mit den Länderchefs auf zusätzliche Maßnahmen einigen.

Wie die Tagesschau berichtet, soll Angela Merkel in einer Sitzung der Unionsfraktion laut Teilnehmeraussagen von einer „ganz schwierigen Situation“ gesprochen haben. Mit den aktuellen Maßnahmen komme das Land „nicht durch den Winter“.

Nach den geplanten Lockerungen an Weihnachten will das Bundeskanzleramt die Maßnahmen ab dem 27. Dezember drastisch verschärfen. So sollen etwa sämtliche Geschäfte bis mindestens zum 3. Januar schließen - mit Ausnahme des Lebensmitteleinzelhandels. Das berichtet die Bild-Zeitung.

Corona in Dortmund: 57 Neuinfektionen am Montag

Update, Montag (7. Dezember), 17.20 Uhr: In Dortmund sind am Montag 57 Corona-Neuninfektionen gemeldet worden. Damit sind derzeit 1.873 Menschen in der Ruhrgebietsmetropole mit dem Virus infiziert. Der Inzidenzwert liegt voraussichtlich bei 150,3. Den genauen Wert wird das Robert-Koch-Institut um 0 Uhr bekannt geben.

An Montagen sind die Zahlen meist deutlich niedriger als unter der Woche, weil die Gesundheitsämter nicht alle Zahlen durchgeben. Doch die Zahlen vom diesjährigen Montag machen dennoch Hoffnung. Zum Vergleich: Am vergangenen Montag (30. November) wurden 92 Neuinfektionen in Dortmund gemeldet. Damals waren insgesamt 2.182 Menschen infiziert.

Homeoffice wegen Corona: Saftige Nebenkostennachzahlungen erwartet

Update, Montag (7. Dezember), 15.20 Uhr: Wegen der anhaltenden Corona-Pandemie arbeiten viele Menschen aktuell im Homeoffice. Das könnte sich nun auf die Nebenkosten auswirken.

Der Wohnungsbesitzerverband Haus & Grund rechnet vor allem in Nordrhein-Westfalen mit hohen Nachzahlungen für 2020. Wegen des Arbeitens von zu Hause würden viele Menschen mehr Strom verbrauchen und stärker heizen.

Coronavirus in Köln: Stadt denkt wegen Glühwein-Trinkern über härtere Maßnahmen nach

Update, Montag (7. Dezember), 14.30 Uhr: Weil sich in Köln zu viele Menschen nicht an die Maßnahmen halten, denkt das Ordnungsamt nun über weitere Regeln nach, berichtet der WDR. Vor allem Glühwein-Trinker, die sich oftmals auch unbelehrbar herausstellen, seien ein Problem. Besonders an Samstagen sollen sich Hunderte Menschen in der Kölner Innenstadt zum Umtrunk treffen.

Coronavirus: NRW könnte strengerer Lockdown folgen

Update, Montag (7. Dezember), 14.10 Uhr: In NRW könnte es kurzfristig doch noch zu einer Verschärfung des Lockdowns kommen. „Sollte sich die Gesamtlage nicht zeitnah verbessern, erscheint auch bundesweit ein noch restriktiveres Vorgehen notwendig, um die Zahl der Neuinfektionen überall deutlicher zu reduzieren“, erklärt NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann der dpa.

„Dass Länder mit einem flächendeckend zusätzlich herausfordernden Infektionsgeschehen weitere Maßnahmen ergreifen, entspricht der Logik des gemeinsamen Beschlusses der Ministerpräsidenten und der Bundeskanzlerin“, so Laumann.

NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann.

Corona-Ausbruch in Pflegeheim in Mülheim an der Ruhr

Update, Montag (7. Dezember), 13.50 Uhr: In einem Pflegeheim in Mülheim an der Ruhr hat es einen Corona-Ausbruch gegeben. In dem Heim, in dem mehr als 100 Bewohner leben, seien aktuell 48 Menschen positiv auf das Coronavirus getestet worden. Darunter befinden sich 38 Bewohner und zehn Pflegekräfte, wie eine Sprecherin gegenüber WDR bestätigte. Bereits seit Ende November steht das Pflegeheim aus dem Ruhrgebiet unter Quarantäne.

Nicht-infizierte Mitarbeiter würden derzeit Überstunden einlegen und würden auf die Urlaube verzichten, um die Bewohner vor Ort weiter behandeln zu können. In dem Pflegeheim gilt ein Besuchsverbot, infizierte und nicht-infizierte Bewohner werden räumlich voneinander stark getrennt. Weitere Kontrolltests seien nun geplant.

Coronavirus in Herne: Ruhrgebietsstadt meldet neuen Todesfall nach Covid-19-Erkrankung

Update, Montag (7. Dezember), 13.35 Uhr: Die Stadt Herne meldet seine neuesten Infektionszahlen. Demnach sind bisher 3.516 Infektionen mit dem Coronavirus nachgewiesen worden. Aktuell infiziert sind 727 Personen, von denen 76 stationär in Krankenhäusern behandelt werden. 2.753 Menschen gelten als genesen.

Allerdings muss die Stadt Herne auch eine traurige Nachricht verkünden. Eine Frau aus dem Jahrgang 1940 ist an einer Infektion mit dem Coronavirus verstorben. Ob sie an Vorerkrankungen litt, teilt die Stadt nicht mit. Damit sind insgesamt 36 Personen aus Herne im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben.

Ganz Deutschland ist nun ein Corona-Risikogebiet

Update, Montag (7. Dezember), 13.20 Uhr: Der bundesweite Inzidenz-Wert ist mit 145,9 nur ein wenig höher, als der Wert für NRW. Unabhängig davon, ist das gesamte Bundesgebiet weit weg von dem Schwellenwert von 50 Infektionen pro 100.000 Einwohner. Mit Schleswig-Holstein ist heute das letzte Bundesland zu einem Corona-Risikogebiet geworden.

Coronavirus in NRW: Inzidenz-Wert steigt weiterhin an

Update, Montag (7. Dezember), 13 Uhr: Die Ansteckungen mit dem Coronavirus in NRW bleibt weiterhin hoch – der Inzidenzwert liegt bei 142, gibt das Landesamt für Gesundheit NRW bekannt. Damit ist der Sieben-Tage-Wert im Vergleich zu Sonntag um 2 gestiegen. Derzeit sind in dem bevölkerungsreichsten Bundesland 63.400 Menschen infiziert. 219.800 gelten als genesen und 3.954 Menschen starben.

Corona in Deutschland: Städtetagspräsident Burkhard Jung fordert verschärfte Maßnahmen

Update, Montag (7. Dezember), 12.05 Uhr: Der SPD-Politiker und Städtetagspräsident Burkhard Jung spricht sich für regionale Verschärfungen der Maßnahmen aus. „Wenn eine Inzidenz erreicht ist von über 200 oder jetzt in Sachsen insgesamt von über 300, dann ist es dringend geboten, auch noch einmal für einige Wochen einen stärken Lockdown zu machen. Ich glaube, das muss sein“, so der Politiker im ARD-Morgenmagazin. Anders sei die Infektionslage nicht mehr in den Griff zu bekommen.

Der Präsident des Städtetages Burkhard Jung (SPD) fordert härtere Corona-Maßnahmen.

Trotz Coronavirus in NRW: Sternsinger dürfen 2021 Spenden sammeln

Update, Montag (7. Dezember), 11.45 Uhr: Die Sternsinger dürfen in NRW auch 2021 von Haus zu Haus ziehen und Spenden für das katholische Kinderhilfswerk „Die Sternsinger“ sammeln. „Wir haben in enger Abstimmung mit der Staatskanzlei einen entsprechenden Hygieneplan konkret unter Berücksichtigung der Rechtslage in NRW erarbeitet“, sagte Burkhard Kämper, Vize-Chef des Katholischen Büros NRW gegenüber Rheinische Post.

Corona-Pandemie: Kritik an Lockerungen über Weihnachten und Silvester

Update, Montag (7. Dezember), 11 Uhr: Der Deutsche Städte- und Gemeindebund zweifelt wegen der weiterhin hohen Infektionszahlen an den geplanten Lockerungen über die Feiertage: „Wir werden in Deutschland insgesamt darüber sprechen müssen, ob die geplanten Lockerungen für Weihnachten und Silvester tatsächlich richtig sind. Sie werden unweigerlich zu weiteren Kontakten und zusätzlichen Reiseaktivitäten führen und stellen damit ein Risiko für einen Anstieg der Neuinfektionen dar. Daher sollte man abwarten, wie sich die Zahlen in den nächsten anderthalb Wochen entwickeln“, so der Hauptgeschäftsführer des Kommunalverbandes, Gerd Landsberg, gegenüber der Rheinischen Post.

Deutscher Lehrerverband sieht verlängerte Winterferien kritisch

Update, Montag (7. Dezember), 10.35 Uhr: Immer mehr Politiker, wie SPD-Politiker Karl Lauterbach, fordern eine Verlängerung der Winterferien für Schülerinnen und Schüler. Doch der Deutsche Lehrerverband sieht das kritisch: „Wir dürfen uns nichts vormachen: Jede weitere Phase von Schulschließungen vergrößert auch das Problem der Lerndefizite und der sich vergrößernden sozialen Schere beim Bildungserfolg“, so Verbandspräsident Heinz-Peter Meidinger gegenüber dem Handelsblatt. „Da fehlt uns nach wie vor ein Gesamtkonzept, das über die Forderung nach Abstrichen bei Prüfungen und dem Zusammenstreichen von Lerninhalten hinausgeht.“

Wegen Corona-Lockdown: Deutsche geben im Dezember weniger Geld aus

Update, Montag (7. Dezember), 10.15 Uhr: Normalerweise ist der Dezember der wichtigste Monat im Einzelhandel. Weihnachtsbonus und der Kauf von Geschenken sorgt meist für lockere Brieftaschen. Doch in diesem Jahr fiel die Verbraucherstimmung im Handel so schlecht aus, wie seit einem halben Jahr nicht mehr.

Das hat der Einzelhandelsverband HDE in einer monatlichen Umfrage unter 2.000 Konsumenten herausgefunden. „Trotz Weihnachtszeit sind keine Konsumrekorde zu erwarten, die Anschaffungsneigung der Verbraucher geht im Dezember zurück“, heißt es in der Studie. „Vielmehr schränkt der Teil-Lockdown die Möglichkeiten zum Konsum ein.“ Der Online-Handel würde zwar einiges auffangen, jedoch seien Anschaffungen in den Bereichen Tourismus und Gastronomie wegen des Lockdowns stark begrenzt.

Corona in Solingen: 37 Mitarbeiter einer Klinik positiv getestet

Update, Montag (7. Dezember), 9.20 Uhr: In Solingen sind in einer Klinik mindestens 37 Mitarbeiter positiv getestet worden, berichtet der WDR. Daher wird die Klinik in Notfällen nicht mehr angefahren. Seit dem Wochenende werden auch alle Patienten auf das Coronavirus getestet – bisher gibt es jedoch keine positiven Ergebnisse.

SPD-Politiker Lauterbach fordert härtere Corona-Maßnahmen für Weihnachten und Silvester

Update, Montag (7. Dezember), 8.50 Uhr: Der SPD-Politiker Karl Lauterbach fordert eine Verschärfung des Lockdowns. Die in Bayern angekündigten härteren Maßnahmen will er auf ganz Deutschland ausgeweitet haben, erklärt Lauterbach gegenüber der Funke Mediengruppe. „Der Wellenbrecher-Shutdown reicht bei weitem nicht mehr aus. Es ist nicht akzeptabel, dass wir jeden Tag bis zu 500 Tote haben.“

Als Sofortmaßnahmen sollen nicht nur Schulklassen geteilt werden, sondern auch der Einzelhandel nach Weihnachten komplett geschlossen werden. „Die Geschäfte sollten mindestens bis Ende der ersten Januar-Woche geschlossen bleiben. Wir brauchen jetzt einen harten Shutdown, um etwas zu bewirken“, so Lauterbach.

Der SPD-Politiker bekräftigte zudem seine Warnungen vor einem Silvesterfest mit den geplanten Lockerungen und sagte dem Tagesspiegel mit Blick auf die geforderten Maßnahmen: „Sonst haben wir Ende Januar noch einmal zusätzliche 25.000 Tote.“

Der SPD-Politiker Karl Lauterbach fordert eine Verschärfung der Corona-Maßnahmen über Weihnachten und Silvester.

Kanzleramtschef Helge Braun fordert strengere Corona-Maßnahmen

Update, Montag (7. Dezember), 8.15 Uhr: Kanzleramtschef Helge Braun hofft auf einen weiteren Corona-Krisengipfel von Bund und Ländern in dieser oder in der kommenden Woche. Das zentrale Ziel soll, seiner Meinung nach, die Verschärfung der Corona-Regeln sein. „Weil ein Lockdown dieser Art auf Dauer nicht funktioniert, müssen wir mindestens in den Hotspots noch einmal richtig deutliche Verschärfungen machen“, so der CDU-Politiker zu Bild.

Corona-Impfstoff in Deutschland: Wohlfahrtsverbände warnen vor Konflikten

Update, Montag (7. Dezember), 7 Uhr: Wohlfahrtsverbände warnen in der Corona-Krise vor sozialen Konflikten und Ungleichheit. Einen besonderen Blick haben die Verbände dabei auf das Verteilen der Schutzimpfung. „Sobald es einen zugelassenen Impfstoff gibt, werden wir eine Verteilungsdebatte erleben“, erklärt der Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes, Ulrich Schneider, gegenüber Funke Mediengruppe.

Wann der Corona-Impfstoff auf dem Markt sein soll, ist bisher noch unbekannt. Allerdings könnte es schon in diesem Monat so weit sein. Doch als Erstes sollen gesundheitliche Risikogruppen und medizinisches Personal geimpft werden – also jene, die als systemrelevant gelten. Wer aus gesellschaftlicher und ökonomischer Sicht nicht so wichtig sei, werde „hinten anstehen müssen“, warnt Schneider. Das soll dann zu Konflikten führen.

RKI meldet neue Corona-Zahlen für Deutschland

Update, Montag (7. Dezember), 6.30 Uhr: Wie das Robert Koch-Institut bekannt gibt, gibt es 12.332 Neuinfektionen mit dem Coronavirus. Damit gibt es seit Beginn der Krise insgesamt 1.183.655 Infektionen. Mit einem Plus von 147 Todesfällen im Vergleich zum Vortag, steigt der Wert auf 18.919 Menschen.

Etwa 863.300 Menschen haben die Infektion nach Schätzungen überstanden. Das sind 16.900 mehr als noch einen Tag zuvor.

Coronavirus in NRW: Bundesweiter Aktionstag zu Kontrolle von Maskenpflicht am Montag

Update, Sonntag (6. Dezember), 20 Uhr: Am Montag (7. Dezember) findet der erste bundesweite Aktionstag zur Kontrolle und Einhaltung der Maskenpflicht im öffentlichen Nahverkehr statt. Die zuständigen Behörden und Verkehrsunternehmen wollen deutschlandweit ihre Maßnahmen zur Umsetzung der Maskenpflicht als Schutz gegen die weitere Verbreitung der Corona-Pandemie sichtbar erhöhen.

In allen öffentlichen Verkehrsmitteln ist das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes Pflicht. In den vergangenen Wochen ermahnte die Bundespolizei bereits zehntausende Bahnfahrer und Bahnhofsbesucher wegen Verstößen.

Die Einhaltung der Maskenpflicht im öffentlichen Nahverkehr wird am Montag verstärkt kontrolliert.

Coronavirus in NRW: Steigender Inzidenzwert in Bochum am Sonntag

Update, Sonntag (6. Dezember), 18.39 Uhr: Auch die Stadt Bochum hat die tagesaktuellen Fallzahlen zum Coronavirus (SARS-CoV-2) veröffentlicht. Insgesamt liegen der Ruhrgebietsstadt 5.694 positive Testergebnisse vor – ein Plus von 74 im Vergleich zum Vortag.

Derweil ist die Zahl der Genesenen im Vergleich zum Samstag (5. Dezember) um 3 auf insgesamt 4.817 gestiegen. Aktuell sind somit 825 Bochumer an Corona infiziert.

Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 bleibt unverändert bei 52. Die 7-Tages-Inzidenz ist um 6,2 auf 162,6 gestiegen.

Coronavirus in NRW: Dortmund meldet 49 Neuinfektionen und weiteren Todesfall

Update, Sonntag (6. Dezember), 16.30 Uhr: Die Stadt Dortmund meldet die tagesaktuellen Fallzahlen zum Coronavirus (SARS-CoV-2). Am heutigen Sonntag sind 49 positive Testergebnisse hinzugekommen – acht der neuen Fälle sind drei Familien zuzuordnen.

Seit Beginn der Pandemie liegen in Dortmund insgesamt 10.149 positive Tests vor. 8.192 Menschen gelten als genesen. Aktuell sind 1.866 Menschen mit Corona infiziert. Die Stadt beklagt einen weiteren Todesfall im ursächlichen Zusammenhang mit Covid-19 – es handelt sich um einen 92-jährigen Mann, der am 30. November mit chronischen Vorerkrankungen stationär aufgenommen wurde und am 2. Dezember verstarb.

Zurzeit werden in Dortmund 127 Corona-Patienten stationär behandelt, darunter 32 intensivmedizinisch, davon wiederum 24 mit Beatmung. Nach der Berechnung der Stadt Dortmund anhand der RKI-Methodik wird der Inzidenzwert mit den heutigen Zahlen 156,2 betragen.

Coronavirus in NRW: Essen meldet neue Fallzahlen und zwei weitere Todesfälle

Update, Sonntag (6. Dezember), 15.31 Uhr: Die Stadt Essen hat soeben die tagesaktuellen Fallzahlen zum Coronavirus (SARS-CoV-2) veröffentlicht. Im Vergleich zum Vortag sind 175 neue positive Testergebnisse hinzugekommen. Seit Beginn der Covid-19-Pandemie zählt die Stadt 9.327 Infektionen.

Die Zahl der Genesenen ist im gleichen Zeitraum um 39 auf 7.776 gestiegen. Aktuell sind 1.419 Personen in Essen mit Corona infiziert. Die Stadt beklagt zudem zwei weitere Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19. Ein 81-jähriger Mann und eine 68-jährige Frau sind im Elisabeth-Klinikum beziehungsweise der Uniklinik verstorben. Die Zahl der Todesfälle in Essen steigt somit auf insgesamt 134.

Das Robert Koch-Institut (RKI) weist die 7-Tages-Inzidenz für Essen am Sonntag mit 126,8 aus – die Stadt beziffert sie auf 145,5. Grund für die unterschiedlichen Werte sind Verzögerungen in der Meldekette.

Corona in NRW: Unna führt Maskenpflicht im Innenstadtbereich ein

Update, Sonntag (6. Dezember), 13.43 Uhr: In der Kreisstadt Unna gilt ab sofort eine generelle Maskenpflicht in der Fußgängerzone und den Seitenstraßen zur Fußgängerzone gilt (Bereich vom Bahnhof bis zum zib). Das hat die Stadt am heutigen Sonntag (6. Dezember) in einer Mitteilung bekannt gegeben. Entsprechende Hinweisschilder würden aufgestellt und die Einhaltung der Maskenpflicht durch das Ordnungsamt kontrolliert werden.

Wie die Kreisstadt ebenfalls mitgeteilt hat, werde in diesem Jahr an Silvester das Abbrennen von Raketen zwar erlaubt sein– allerdings werde das Ordnungsamt zum Jahreswechsel verstärkt kontrollieren, ob die Kontaktbeschränkungen auch eingehalten werde.

Corona-Pandemie: Ski-Branche erwartet Millionen-Verluste

Update, Sonntag (6. Dezember), 12.47 Uhr: Die Skigebiete in Deutschland befürchten laut eines Berichts der Welt am Sonntag nach dieser Saison, die höchstwahrscheinlich ins Wasser fallen wird, eine finanzielle Katastrophe.

Der Verband Deutscher Seilbahnen hat vorgerechnet, dass die Branche wohl einen Schaden von über 400 Millionen Euro erwartet. Allein die Seilbahnen würden 90 Millionen Umsatz in einer Wintersaison machen. Dazu kämen dann noch die Verluste von Hotels, Gaststätten, Ski-Ausstattern und Skischulen.

Die Wintersport-Branche rechnet nach der Saison 2020/2021 mit immensen Verlusten.

Neuinfektionen in NRW: Herne meldet neue Zahlen

Update, Sonntag (6. Dezember), 10.30 Uhr: Die Stadt Herne meldet am heutigen Sonntag (6. Dezember) 56 weitere bestätigte Covid-19-Fälle. Seit Beginn der Pandemie haben sich in der Stadt im Ruhrgebiet somit 3.498 Personen mit Covid-19 infiziert.

Wie die Stadt ebenfalls mitgeteilt hat, ist in den vergangenen 24 Stunden außerdem ein 81-jähriger Mann an der Covid-19-Infektion gestorben.

Coronavirus in NRW: Intensivbetten werden voller

Update, Sonntag (6. Dezember), 10.11 Uhr: Die Intensivbettenbelegung in Deutschland kommt wohl langsam aber sicher an ihr Limit. Wie die „Welt am Sonntag“ berichtet, sind derzeit 80 Prozent der Intensivbetten in Deutschland sind belegt, auf Intensivstationen werden gut 4000 Patienten betreut. Davon werde mehr als die Hälfte künstlich beatmet.

Im Vergleich zur ersten Welle im Frühjahr, seien derzeit 40 Prozent mehr Coronapatienten auf den Intensivstationen, gab Gerald Gaß, der Präsident der Krankenhausgesellschaft, der „Welt am Sonntag“ an.

Coronavirus: Infektionszahlen steigen wieder

Update, Sonntag (6. Dezember), 09.40 Uhr: Seit gestern kamen laut dem Robert Koch-Institut mehr als 17.700 Neuinfektionen mit dem Coronavirus in Deutschland dazu. Das sind über 3.000 mehr als noch vergangenen Sonntag - was somit ein leichter Anstieg der Fallzahlen bedeutet.

In NRW kamen 3.319 neue Fälle dazu. Die 7-Tage-Inzidenz liegt damit bei 139,8. Auch wenn der Wert damit niedriger ist als der absolute Höchstwert Anfang November (177,9) ist auch in NRW noch keine Trendwende trotz des Teil-Lockdown in Sicht.  

Coronavirus in NRW: Leverkusen-Profi Demirbay vor Spiel gegen Schalke 04 positiv getestet

Update, Samstag (5. Dezember), 19.51 Uhr: Vor dem Bundesliga-Spiel zwischen Schalke 04 und Bayer Leverkusen (zum Live-Ticker) ist Leverkusens Fußballprofi Kerem Demirbay (27) positiv auf das Coronavirus (SARS-CoV-2) getestet worden. Dies ergab die routinemäßige Untersuchung des Lizenzkaders nach dem Europa-League-Spiel beim OGC Nizza am Freitag. Dies teilte Bayer am Samstag mit.

Alle weiteren Tests fielen negativ aus, weshalb die Auswärtspartie bei Schalke 04 nicht gefährdet sei. Demirbay habe keine Symptome. „Ihm geht es gut“, heißt es in der Mitteilung des Klubs. Der 27-Jährige sowie ein Physiotherapeut, der Demirbay auf der Reise behandelt hatte, wurden nach dem Testergebnis in häusliche Quarantäne geschickt.

Aufgrund eines positiven Corona-Tests verpasst Kerem Demirbay (l.) das Auswärtsspiel bei Schalke 04.

Corona in NRW: Landwirte wollen in Nordrhein-Westfalen für Lichtblicke sorgen

Update, Samstag (5. Dezember), 18.39 Uhr: Am Nikolausvorabend haben Landwirte in vielen Teilen von Nordrhein-Westfalen für Aufsehen gesorgt. Unter dem Motto „Ein Funke Hoffnung“ haben über 1000 Landwirte ihre Traktoren mit bunter Beleuchtung geschmückt. Auf ihren Fahrten machen sie Zwischenstopps in Krankenhäusern oder Heimen, um kleine Präsente zu verteilen.

Hinter der Aktion steht das Bauernbündnis „Land schafft Verbindung“. Man wolle für kleine Lichtblicke in der Corona-Pandemie sorgen. Viele Kinder hätten sich die Chance nicht nehmen lassen und seien auf die mit leuchtenden Sternen und Lichterketten geschmückten Traktoren gestiegen, berichtete Bündnissprecher Dirk Andresen am Abend gegenüber der Deutschen Presse-Agentur (dpa) und kündigte eine Wiederholung an.

Unter dem Motto „Ein Funke Hoffnung“ wollen Landwirte in NRW für Lichtblicke während der Corona-Pandemie sorgen.

Coronavirus in NRW: Bochum meldet 39 Neuinfektionen mit SARS-CoV-2

Update, Samstag (5. Dezember), 17.32 Uhr: Tagesaktuelle Fallzahlen zum Coronavirus (SARS-CoV-2) gibt es jetzt auch von der Stadt Bochum. Im Vergleich zum Vortag registriert die Stadt 39 neue Infektionen. Während die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 unverändert bei 52 bleibt, ist die Zahl der Genesenen um 79 auf insgesamt 4.814 gestiegen.

Aktuell sind somit in Bochum 754 Personen mit Corona infiziert – 40 weniger als am Vortag. Die 7-Tages-Inzidenz ist im Vergleich zum Freitag (4. Dezember) um 1,9 auf 156,4 gesunken.

Coronavirus in NRW: Dortmund meldet 172 Neuinfektionen mit SARS-CoV-2

Update, Samstag (5. Dezember), 16.13 Uhr: Soeben hat die Stadt Dortmund die tagesaktuellen Fallzahlen zum Coronavirus (SARS-CoV-2) veröffentlicht. Am heutigen Samstag sind 172 positive Testergebnisse hinzugekommen – seit Beginn der Covid-19-Pandemie zählt die Stadt 10.100 Infektionen.

Von den neuen Fällen seien 37 Ansteckungen 15 Familien zuzuordnen. Aktuell sind in Dortmund 1.896 Menschen mit Corona infiziert. Die Zahl der Genesenen beträgt 8.114. Zurzeit werden in Dortmund 132 Corona-Patienten stationär behandelt, darunter 34 intensivmedizinisch, davon wiederum 25 mit Beatmung.

Nach der Berechnung der Stadt Dortmund anhand der RKI-Methodik wird der Inzidenzwert mit den heutigen Zahlen 164,6 betragen. Aktuell weist ihn das RKI noch mit 152,1 aus.

Coronavirus in NRW: Fallzahlen aus Essen – fünf weitere Covid-19-Todesfälle

Update, Samstag (5. Dezember), 15.21 Uhr: Die Stadt Essen hat soeben die tagesaktuellen Fallzahlen zum Coronavirus (SARS-CoV-2) veröffentlicht. Insgesamt liegen der Ruhrmetropole 9.152 positive Testergebnisse vor – ein Plus von 134 im Vergleich zum Vortag.

Aufgrund der Neu-Genesenen ist die Zahl der aktuellen Erkrankungen dennoch um 10 auf 1.283 gesunken. Der Inzidenzwert ist im Vergleich zum Freitag (4. Dezember) ebenfalls gesunken. Stadt und RKI weisen ihn mit 129,6 aus. Bedauerlicherweise verzeichnet die Stadt Essen in den tagesaktuellen Fallzahlen fünf weitere Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19.

Die fünf Personen im Alter von 66 bis 94 Jahren starben in verschiedenen Kliniken der Stadt. Insgesamt steigt die Zahl der Todesfälle seit Beginn der Corona-Pandemie in Essen auf 132.

Coronavirus in NRW: Zahl der Corona-Neuinfektionen bleiben auf hohem Niveau

Update, Samstag (5. Dezember), 14.52 Uhr: Die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus (SARS-CoV-2) bleibt in NRW auf einem hohen Niveau. Am heutigen Samstag sind 4.795 neue Fälle gemeldet worden. Das Robert Koch-Institut (RKI) mit Sitz in Berlin weist die 7-Tages-Inzidenz für das bevölkerungsreichste Bundesland mit 140,4 aus – ein Plus von 2,3 im Vergleich zum Vortag.

An den Folgen von Covid-19 sind in Nordrhein-Westfalen insgesamt 3.892 Personen gestorben. Das sind 99 mehr als noch am Freitag (4. Dezember). Aktuell sind circa 64.7000 Personen mit dem Coronavirus infiziert.

Die Stadt Hagen weist mit 263,4 den höchsten Inzidenzwert auf. Es folgen Solingen (236,7), Wuppertal (230,6) und der Kreis Lippe (224,2). Weniger als 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen registrierte keine Stadt und kein Landkreis. Die Stadt Münster hat diesen Wert mit 58,7 wieder überschritten.

Coronavirus in NRW: Skigebiete in der Schweiz bleiben offen

Update, Samstag (5. Dezember), 13.25 Uhr: Anders als in Deutschland und Österreich bleiben die Ski-Gebiete in der Schweiz über die Weihnachtsfeiertage offen. Die Schweiz wolle die Skigebiete allerdings nur für inländische Touristen offen halten, kündigte die Regierung an.

Ganz unbeschwert wird der Ski-Spaß in der Schweiz allerdings nicht werden, denn für die Schweizer gibt es einige Corona-Auflagen zu beachten: Geschlossene Gondeln und Bahnen dürften höchstens zu zwei Dritteln besetzt werden. Auf allen Bahnen, auch auf Ski- und Sesselliften sowie beim Anstehen gelte eine Maskenpflicht.

Coronavirus in NRW: Novemberhilfen verzögern sich

Update, Samstag (5. Dezember), 11.57 Uhr: Die staatlichen Hilfen für den November für Betriebe, die im „Lockdown Light“ coronabedingt schließen mussten, sollen offenbar doch erst ab Januar ausgezahlt werden. Wie bild.de berichtet, sei das Computer-Programm zur Antrags-Bearbeitung noch nicht fertig. Aktuell gebe es lediglich Abschlagszahlungen. Der Hotel- und Gaststättenverband fordert deshalb jetzt höhere Abschläge.

Coronavirus in NRW: Herne meldet

Update, Samstag (5. Dezember), 10.29 Uhr: Die Stadt Herne hat bekannt gegeben, dass seit Beginn der Pandemie inzwischen bei 3.442 Personen eine Infektion mit Covid-19 nachgewiesen wurde. Aktuell sind 700 Personen infiziert, von denen 76 stationär in Krankenhäusern behandelt werden.

Wie die Stadt im Ruhrgebiet ebenfalls mitgeteilt hat, musste die Stadt einen weiteren Todesfall beklagen: Eine 61-jährige Frau hat den Kampf gegen die tückische Krankheit Covid-19 verloren (Mehr Nachrichten zum Coronavirus in NRW auf RUHR24.de).

Im Dezember gelten in NRW neue Quarantäne-Regeln wegen der Corona-Pandemie.

Coronavirus in NRW: Zahlen weiterhin hoch

Erstmeldung, Samstag (5. Dezember), 9.30 Uhr: Trotz Teil-Lockdown liegt die Zahl der Neuinfektion in Deutschland weiterhin auf einem hohen Niveau. Laut Robert Koch-Institut kamen heute 23.318 neue Corona-Fälle in Deutschland dazu - das sind mehr als 1500 Fälle mehr als am Samstag vor einer Woche. In NRW sind 4795 neue Ansteckungsfälle dazugekommen.

Hinweis: Alles, was vor dem 15 Dezember geschah, lest ihr in unserem alten Corona-Ticker für NRW.

Rubriklistenbild: © Markus Schreiber/Pool/dpa

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