Live-Ticker zur Covid-19-Pandemie

Corona in NRW: Land bietet kurzfristig 450.000 Impfungen an – so kommt man (vielleicht) dran

Die dritte Welle des Coronavirus (SARS-CoV-2) dominiert das Leben in Deutschland und NRW. Über alle Entwicklungen zur Covid-19-Pandemie informiert RUHR24 im Live-Ticker.

Kreis/StadtInzidenz, 1. April (Vortag)
NRW gesamt128,8 (-2,0)
Bochum134,6 (-4,9)
Dortmund139,4 (+1,9)
Duisburg174,5 (+11,4)
Essen138,0 (+5,1)
Gelsenkirchen195,3 (-0,8)
Kreis Recklinghausen151,3 (+4,9)
Kreis Unna107,6 (-3,5)

Dieser Ticker wird nicht mehr weitergeführt - die Ereignisse nach 13.10 Uhr der Corona-Pandemie in NRW und Deutschland befinden sich im neuen Live-Ticker auf RUHR24.de.

Corona in NRW: 450.000 Impfungen mit Astrazeneca-Impfstoff für Ältere verfügbar

Update, Donnerstag (1. April), 13.10 Uhr: Das Land NRW hatte gestern nach Komplikationen beim Impfstoff von Astrazeneca angekündigt, ihn zunächst nur an Menschen ab 60 Jahren verimpfen zu wollen. Mittlerweile ist auch klar, dass dafür kurzfristig mehr Impfdosen zur Verfügung stehen, als zunächst angenommen: 450.000 Impfungen mit Astrazeneca plant NRW für die Altersgruppe zwischen 60 und 79 Jahren nun ein. Zuvor was das NRW-Gesundheitsministerium von rund 400.000 ausgegangen.

Termine sind buchbar ab Samstag (3. April), 9 Uhr:

  • Online: www.116117.de
  • Telefon zentral: 116 117
  • Telefon Westfalen-Lippe: 0800/116 117 02
  • Telefon Rheinland: 0800/116 117 01

Da die Altersgruppe recht weit gefasst ist, darf von einem Ansturm auf den Impfstoff ausgegangen werden. Nicht jeder Interessierte wird einen Termin oder eine Dosis bekommen können. Einen Versuch ist es aber wert, findet auch NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann: „Der Impfstoff von Astrazeneca kann und sollte weiter genutzt werden. Die Entscheidung, Astrazeneca nur an Personen ab 60 Jahren zu impfen ist sinnvoll.“

Corona: Laut Jens Spahn soll sich Deutschland schon Impfstoffe für dritte Impfung sichern

Update, Donnerstag (1. April), 12 Uhr: Gesundheitsminister Spahn (CDU) rechnet für das zweite Quartal mit einer Impfstoff-Lieferung von 15 Millionen zusätzlichen Dosen Astrazeneca und 40 Millionen Dosen von Biontech/Pfizer. Gleichzeitig betont er, dass sich Deutschland am besten schon jetzt genug Impfdosen für eine mögliche dritte Impfung sichern sollte.

„Wir wissen noch nicht, wie lange der Schutz einer Impfung anhält“, sagte Spahn am Donnerstag bei einem Pressetermin. „Niemand kann ausschließen, dass es Folgeimpfungen zur Auffrischung braucht.“ Außerdem könnten im Fall von impfstoffresistenten Mutationen neue Impfstoffe nötig sein. „Wir müssen uns über die erste wichtige Impfkampagne hinaus auch für 2022/23 Kapazitäten sichern“, so der Minister.

Corona in NRW: Kontaktbeschränkungen in Duisburg ab sofort auch zu Hause

Update, Donnerstag (1. April), 11.40 Uhr: Wegen der steigenden Infektionszahlen gelten in Duisburg ab sofort auch Kontaktbeschränkungen in eigenen Wohnungen und Häusern.

Treffen in der eigenen Wohnung oder im eigenen Haus sind demnach ab sofort nur noch mit höchstens zwei Haushalten und einer maximalen Gesamtzahl von fünf Personen erlaubt. Kinder bis 14 Jahren werden nicht mit einberechnet.

Corona in NRW: Polizei mit Hundertschaft in Düsseldorf im Einsatz

Update, Donnerstag (1. April), 11.20 Uhr: Am Düsseldorfer Rheinufer ist es am Mittwochabend (31. März) zu einem großen Einsatz von Polizei und Ordnungsamt gekommen, nachdem sich dort erneut tausende Menschen versammelt hatten.

Wie die Polizei am Donnerstagmorgen bestätigte, war sie mit einer Hundertschaft vor Ort. Die Stadt hatte die Polizei um entsprechende Unterstützung gebeten, nachdem es bereits am Dienstagabend einen Ansturm auf Altstadt und Rheinuferpromenade gegeben hatte. 

Düsseldorfs Oberbürgermeister Stephan Keller (CDU) hat nun in der Rheinischen Post weitere Maßnahmen für das Osterwochenende angedroht. Denkbar seien Sperrungen der betroffenen Gebiete oder Ausgangsbeschränkungen.

Corona in NRW: Fünf Kreise in Nordrhein-Westfalen mit Inzidenz über 200

Update, Donnerstag, (1. April), 10.35 Uhr: Fünf Kreise und Städte in Nordrhein-Westfalen haben mittlerweile eine Sieben-Tages-Inzidenz von über 200:

  • Märkischer Kreis: 236,0
  • Hagen: 215,7
  • Remscheid: 212,9
  • Kreis Siegen-Wittgenstein: 203,3
  • Kreis Lippe: 201,1

Corona in NRW: No-Covid-Gruppe will das Land NRW und den Rhein-Erft-Kreis verklagen

Update, Donnerstag (1. April), 10 Uhr: Eine Gruppe „No-Covid“- Befürworter will das Land NRW und den Rhein-Erft-Kreis verklagen, weil trotz steigender Corona-Infektionen weiterhin Lockerungen zugelassen werden. Die Gruppe um den Hürther IT-Experten Michael Kunz und den Datenwissenschaftler Cornelius Roemer fordert härtere Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie, berichtet der Kölner Stadt-Anzeiger.

Innerhalb weniger Tage haben Kunz und Roemer auf Twitter etliche Unterstützer für ihr Vorhaben gewinnen können und durch eine Online-Fundraising-Kampagne 10.000 Euro gesammelt. Damit wollen die beiden die Gerichtskosten decken. Vom Land NRW fordern sie, dass die am 22. März auf der Ministerpräsidenten-Konferenz beschlossene Notbremse ausnahmslos in allen Städten und Kreisen umgesetzt wird.

Corona in NRW: Studenten starten am 1. April ins dritte digitale Semester

Update, Donnerstag, (1. April), 9 Uhr: Für tausende Studenten beginnt heute das Sommersemester - oder das „dritte Pandemester“, wie ein Sprecher der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf betont. Seit Ausbruch der Corona-Pandemie in Deutschland findet an den deutschen Universitäten so gut wie keine Präsenzlehre mehr statt. Vorlesungen und Seminare per Videokonferenz sind Alltag geworden.

„Mittlerweile sind wir technisch sehr gut sowohl auf ein rein digitales als auch auf ein möglicherweise hybrides Sommersemester vorbereitet“, so der Düsseldorfer Sprecher. Gleiches berichtet die Ruhr-Universität Bochum. „In den vergangen zwei Semestern haben wir viel gelernt und deutlich aufgerüstet“, sagt ein Sprecher.

Und wie geht es den Studenten mit der Corona-Situation? Ihnen fehlt vor allem der soziale Austausch. Mit der digitalen Lehre an sich sind die meisten angehenden Akademiker zufrieden.

Corona in NRW: Laschet will an Ostern über neue Maßnahmen nachdenken - „Die Lage ist extrem ernst“

Update, Donnerstag (1. April), 8.10 Uhr: NRW-Ministerpräsident Armin Laschet will an Ostern über neue Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie nachdenken. Die gemeinsam beschlossene Osterruhe habe nicht funktioniert, sagte Laschet am Mittwochabend im heute journal beim ZDF.

„Deshalb müssen wir jetzt gemeinsam über die Ostertage nachdenken, was ist denn eine Ersatzmöglichkeit, wo können wir weitere Schutzmechanismen einführen, wo können wir das Leben herunterführen, darüber muss gesprochen werden. Es gibt nur noch nicht die Lösung wenn sie mich fragen.“

Auf die Frage hin, ob es angesichts der steigenden Infektionszahlen noch ein paar Tage Zeit gebe, sagte Laschet: „Nein, wir haben die Zeit nicht [...] Die Lage ist extrem ernst und da sind alle im Moment dabei, alle Möglichkeiten zu prüfen.“

Corona in NRW: Inzidenz sinkt leicht – 4.445 Neuinfektionen mit Covid-19

Update, Donnerstag (1. April), 7.20 Uhr: Der Inzidenzwert in NRW sinkt heute leicht. Nach Angaben des Landeszentrums für Gesundheit liegt er aktuell bei 128,8 (-2,0). Dennoch haben sich zuletzt 4.445 Menschen in NRW mit dem Coronavirus angesteckt. Vor einer Woche (25. März) waren es noch 4.739 Neuinfektionen. 36 Menschen sind nach Angaben der Gesundheitsämter in den vergangenen 24 Stunden an Covid-19 gestorben.

Bei den Städten im Ruhrgebiet ist der Inzidenzwert vor allem in Duisburg rasant gestiegen. Er liegt jetzt bei 174,5 (+11,4). Gelsenkirchen bleibt unter den größeren Städten weiter Spitzenreiter mit einem Inzidenzwert von 195,3 (-0,8). Recht gut durch die dritte Infektionswelle kommt derzeit der Kreis Unna. Hier sinkt die Zahl der Infektionen auf 107,6 (-3,5).

Coronavirus in Deutschland: RKI meldet 24.000 Neuinfektionen und 201 Tote

Update, Donnerstag (1. April), 6.45 Uhr: Das RKI meldet den höchsten Wert an Neuinfektionen seit Monaten: 24.000 Menschen haben sich nach Meldung der Gesundheitsämter mit Covid-19 angesteckt. So viele Neuinfektionen gab es zuletzt am 8. Januar (24.544 Fälle). Zudem wurden in den vergangenen 24 Stunde 201 Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Das geht aus dem Dashboard des RKI hervor.

Insgesamt liegt der Inzidenzwert in Deutschland bei 134,2 (+1,9). Er kann das unterschiedliche Infektionsgeschehen in den Bundesländern jedoch nicht abbilden: Während Schleswig-Holstein einen Inzidenzwert von nur 74,6 hat, liegt Nordrhein-Westfalen bereits bei 129,1 und Thüringen bereits bei 254,0.

Corona-Update: NRW-Nachbarland Belgien muss Regeln rückgängig machen

Update, Mittwoch (31. März), 22.30 Uhr: In Belgien gibt es aktuell sehr strenge Corona-Regeln. Diese muss die Regierung jedoch zurücknehmen, wie ntv berichtet. Die Liga der Menschenrechte hatte gegen die strengen Vorgaben der Regierung geklagt - mit Erfolg. Es sei eine unzureichende Rechtsgrundlage vorhanden.

Innerhalb von 30 Tagen muss die belgische Regierung die Regeln rückgängig machen. Falls die Regierung die Regeln nicht zurücknimmt, soll es eine Strafe pro Tag von 5.000 Euro geben - maximal aber 200.000 Euro. Der Staat Belgien hat Berufung eingelegt.

Belgier dürfen sich nur mit einer Person außerhalb des eigenen Haushalts treffen. Im Freien dürfen sich maximal vier Personen mit Maske treffen. Es gibt ein ähnliches System beim Einkaufen wie in Deutschland. Restaurants und Bars sind geschlossen. Zudem gilt eine nächtliche Ausgangssperre und ein Verbot der Ein- und Ausreise über die Landesgrenzen.

Corona in NRW: Oberbürgermeister Sören Link (SPD, Duisburg) schreibt Brandbrief an Merkel

Update, Mittwoch (31. März), 19.40 Uhr: Duisburgs Oberbürgermeister Sören Link (SPD) hat einen Brandbrief an Bundeskanzlerin Angela Merkel geschrieben. Das Stadtoberhaupt fordert einen harten Lockdown mit Ausgangssperren. Der aktuelle Kurs werde nicht zu einem Sinken der Inzidenzen führen.

Es würde insbesondere im privaten Bereich zu viele Treffen geben. Dabei betont Sören Link in dem Brandbrief, der Bild vorliegt, dass gerade in einem Ballungsraum wie dem Ruhrgebiet Aktionen einzelner Städte nicht zum Erfolg führen.

Duisburg hat am heutigen Donnerstag eine Inzidenz von 163. Hagen (205,6) und Gelsenkirchen (196,0) haben im Ruhrgebiet ebenfalls eine sehr hohe Infektionsrate.

Corona-Update Dortmund: So sieht die Impfstoff-Lage in der Stadt aus

Update, Mittwoch (31. März), 17 Uhr: Wie die Stadt Dortmund meldet, gibt es für die aktuellen Impftermine ausreichend Impfstoff des Herstellers Biontech. Für die über 60-Jährigen wird weiterhin der Impfstoff von Astrazeneca verimpft, sollten keine medizinischen Gründe dagegen sprechen.

Für die weiteren Tage gibt es keinen Impfengpass. Die Planungen für die Terminvergabe der 60- bis 80-jährigen Menschen wird zudem vorbereitet.

NRW: Corona-Update für die Stadt Dortmund

Update, Mittwoch (31. März), 16.51 Uhr: Am heutigen Mittwoch sind 145 Neuinfektionen hinzugekommen. 56 Personen lassen sich 23 Familien zuordnen. 3.253 Menschen befinden sich aktuell in Quarantäne. Die Inzidenz wird wohl bei 142,6 liegen.

Insgesamt sind 1.305 Infektionsfälle mit einer Mutation nachgewiesen worden. 1.304 Neuinfektionen mit der britischen Mutation (B.1.1.7) und ein Fall mit der südafrikanischen Variante.

Corona-Update: NRW-Großstadt zieht Ausgangssperren in Erwägung

Update, Mittwoch (31. März), 15.44 Uhr: Die NRW-Landeshauptstadt Düsseldorf zieht angeblich Ausgangssperren in Erwägung. Der Grund: Es würden sich zahlreiche Menschen in und rund um die Altstadt treffen und feiern. Und das, obwohl es schon eine sogenannte Verweildauer gibt. Wie die Rheinische Post berichtet, würde Oberbürgermeister Stephan Keller (CDU) zur Einhaltung der Regeln aufrufen.

Corona in NRW: Land gibt 400.000 Impfdosen frei

Update, Mittwoch (31. März), 14.10 Uhr: Nach dem Stopp der Corona-Impfungen mit Astrazeneca für unter 60-Jährige in Nordrhein-Westfalen will das Land nun die frei gewordenen Impfdosen allen über 60-Jährigen in NRW anbieten. Damit kommt diese Bevölkerungsgruppe – unabhängig vom Beruf oder der Priorität – deutlich früher zum Zuge als geplant.

Es gehe zunächst um 400.000 Astrazeneca-Impfdosen, teilte NRW-Gesundheitsminister Minister Laumann in einer Pressekonferenz am Mittwoch (31. März) mit. Ab Samstag (3. April) sollen die Termin-Plattformen der Kassenärztlichen Vereinigungen in NRW dafür freigeschaltet werden.

Corona in NRW: Kreis Unna bekommt zusätzlichen Impfstoff von Biontech

Update, Mittwoch (31. März), 13.15 Uhr: Das Land NRW stellt dem Kreis Unna kurzfristig mehr Impfdosen der Firma Biontech zur Verfügung. Von den landesweit 130.000 zusätzlichen Impfdosen, die in dieser Woche an die Impfzentren verteilt werden sollen, erhält der Kreis Unna 2.800 Stück.

„Wir wollen, dass dieser Impfstoff denjenigen zugutekommt, die ihn besonders dringend brauchen und schon lange darauf warten“, sagt Gesundheitsdezernent Uwe Hasche. Geplant ist ein Impftag am kommenden Karsamstag (3. April).

Coronavirus-Pandemie: Astrazeneca erklärt Umbenennung seines Impfstoffes

Update, Mittwoch (31. März), 12.20 Uhr: Astrazeneca hat mittlerweile auf die Berichte über die Umbenennung seines Impfstoffes in „Vaxzevria“ reagiert und eine Erklärung abgegeben. „Die Umstellung auf einen dauerhaften Markennamen ist üblich und wurde seit vielen Monaten geplant“, heißt es vonseiten des Unternehmens auf Nachfrage er Deutschen Presse-Agentur (dpa).

Der neue Name wurde von der Europäischen Arzneimittelagentur (EMA) bereits genehmigt und ist am Dienstagabend bekannt geworden. Bislang war das Vakzin unter dem Namen „Covid-19 Vaccine Astrazeneca“ vertrieben worden.

Corona in NRW: Kunstmesse „Art Düsseldorf“ auf 2022 verschoben

Update, Mittwoch (31. März), 11.45 Uhr: Wegen der anhaltenden Corona-Pandemie ist die Kunstmesse „Art Düsseldorf“ nun auf den 8. bis zum 10. April 2022 verschoben worden. „Angesichts der pandemischen Entwicklungen sehen wir uns gezwungen, den Termin der nächsten Art Düsseldorf ins kommende Jahr zu verlegen“, erklärte Messe-Direktor Walter Gehlen.

Corona-bedingt war die vierte Auflage der Messe bereits zweimal verschoben worden. Zuletzt war der Juni dieses Jahres angepeilt worden.

Corona in NRW: Nur noch wenige Städte mit einer Inzidenz unter 100

Update, Mittwoch (31. März), 11.20 Uhr: Mittlerweile gibt es in NRW nur noch zehn Städte und Kreise, in denen die Sieben-Tages-Inzidenz nicht über 100 liegt:

  • Aachen (99,3)
  • Düsseldorf (96,6)
  • Soest (92,1)
  • Heinsberg (91,6)
  • Hamm (91,2)
  • Coesfeld (87,9)
  • Warendorf (77,4)
  • Paderborn (75,7)
  • Münster (69,5)
  • Höxter (61,3)

Corona in NRW: Arbeitslosigkeit sinkt pandemiebedingt nicht so stark wie sonst

Update, Mittwoch (31. März), 10.45 Uhr: Trotz Corona-Krise und Lockdown ist die Arbeitslosenquote in Dortmund im März gesunken. Allerdings fällt die diesjährige „Frühjahrsbelebung“ nicht ganz so gut aus wie im Vorjahr:  

Der Rückgang der Arbeitslosigkeit um 0,8 Prozentpunkte liegt deutlich unter den Werten der Vorjahre. Auch wenn rund 1.600 Personen im letzten Monat eine neue Stelle gefunden haben, waren das knapp 14 Prozent oder fast 260 Menschen weniger als vor einem Jahr. Das teilte die Agentur für Arbeit am Mittwoch mit.

Dazu kommt, dass pandemiebedingt aktuell ein Viertel weniger Stellen ausgeschrieben sind, als zu dieser Jahreszeit üblich. So stehen die Chancen für Arbeitslose aktuell deutlich schlechter, einen Job zu finden als sonst.

Corona in NRW: Lehrerverband hält Altersbeschränkung bei Impfstoff von Astrazeneca für problematisch

Update, Mittwoch (31. März), 10.15 Uhr: Der Deutsche Lehrerverband sieht die Altersbeschränkung bei dem Impfstoff für Astrazeneca als einen „katastrophalen Rückschlag für die gerade Fahrt aufnehmende Impfung von Lehrkräften“.

Verbandspräsident Heinz-Peter Meidinger fordert deshalb eine schnelle Möglichkeit für unter 60-jährige Lehrkräfte, sich mit Biontech/Pfizer und demnächst mit Johnson & Johnson impfen zu lassen. „Wenn dieser Austausch nicht sofort stattfindet, wird es mit der Durchimpfung von Lehrkräften im April nichts mehr werden“, sagt Meidinger. Das gefährde schließlich auch den Plan, die Schulen nach Ostern weiter offenzuhalten.

Corona in NRW: Soll soll es mit der Impfung von Astrazeneca weitergehen

Update, Mittwoch (31. März), 9.35 Uhr: Personen unter 60 Jahren sollen in NRW künftig nicht mehr mit dem Impfstoff von Astrazeneca geimpft werden. Die Impfstrategie soll entsprechend angepasst werden.

In Deutschland sind laut des Paul-Ehrlich-Instituts (PEI) bislang 31 Fälle einer Sinusvenenthrombose nach Impfung mit dem Impfstoff von Astrazeneca bekannt. In neun Fällen war der Ausgang tödlich, wie das für die Sicherheit von Impfstoffen zuständige Institut berichtete.

Wer unter 60 Jahre alt ist und mit Astrazeneca hätte geimpft werden sollen, bekommt ab dem 1. April den Impfstoff von Biontech oder Moderna. Ausgefallene Termine sollen umgehend nachgeholt werden, verspricht die Landesregierung.

Corona in NRW: SPD reagiert auf Laschets Androhung und will Tests für zu Hause

Update, Mittwoch (31. März), 8.30 Uhr: Nachdem Armin Laschet (CDU) am Dienstagabend bei Markus Lanz eine Testpflicht bei Schülern angedroht hat, meldet sich nun die SPD zu Wort.

Die SPD im Düsseldorfer Landtag spricht sich dafür aus, dass ein negatives Testergebnis nach den Osterferien Voraussetzung für die Teilnahme am Präsenzunterricht ist.

Diesen Test sollten die Schüler aber zu Hause machen können, so SPD-Bildungsexperte Jochen Ott. In der Schule könnten sie das Test-Set dann gegen ein neues, vom Land bezahltes eintauschen. „Schülerinnen und Schüler, die keinen Test durchführen wollen, bleibt die Teilnahme am Distanzunterricht“, so Ott.

Corona in NRW: Laschet bringt Corona-Testpflicht für Schüler ins Spiel

Update, Mittwoch (31. März), 8 Uhr: Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) hat eine Corona-Testpflicht für Schüler in NRW ins Spiel gebracht. In der ZDF-Sendung „Markus Lanz“ am Dienstagabend (30. März) verwies Laschet darauf, dass ein Teil der Eltern einen Test für ihre Kinder in der Schule verweigerten.

„Jetzt werden wir überlegen müssen, müssen wir eine Testpflicht einführen. Denn es kann natürlich nicht jedes Kind für sich dann sagen, ich lasse mich einfach nicht testen“, sagte Laschet in der Talkshow.

Der Ministerpräsident und CDU-Chef ergänzte: „Wenn es so weiter geht, wird es eine Testpflicht geben.“ Er merkte an, dass Kinder anders als im vergangenen Jahr viel stärker von Mutationen des Virus betroffen seien. „Deshalb brauchen wir da klare Regeln.“

Corona: Impfstoff von Astrazeneca still und heimlich umbenannt

Update, Mittwoch (31. März), 7.40 Uhr: Still und heimlich hat der britisch-schwedische Impfstoffhersteller Astrazeneca seinen Corona-Impfstoff umbenannt. Auf der Website der Europäischen Arzneimittelbehörde heißt das Vakzin jetzt „Vaxzevria“. Den Angaben zufolge fand die Umbenennung bereits am 25. März statt.

Eine Erklärung seitens Astrazeneca zur Umbenennung des Impfstoffes gibt es bislang nicht. Das Vakzin wird in Deutschland seit Mittwoch nur noch an über 60-Jährige verimpft, nachdem es zuvor zu Hirnvenenthrombosen nach den Impfungen gekommen war.

Coronavirus in NRW: Inzidenz in Gelsenkirchen steigt weiter drastisch an

Update, Mittwoch (31. März), 6.55 Uhr: Das Landeszentrum für Gesundheit (LZG) in NRW meldet heute 3.418 Neuinfektionen mit dem Coronavirus. Zum Vergleich: Eine Woche zuvor (24. März) meldeten die Gesundheitsämter im Land noch 4.802 Neuinfektionen. Der Inzidenzwert sinkt damit leicht auf jetzt 130,7 (-1,6).

Zudem meldet des LZG weitere 43 Todesfälle durch Covid-19. Insgesamt sind bislang 14.194 Menschen in NRW an der Krankheit gestorben. Rund 548.600 Personen haben sie bislang überstanden.

Obwohl der Inzidenzwert in NRW insgesamt leicht sinkt, steigt er in den größeren Städten im Ruhrgebiet teils deutlich an. Besonders dramatisch scheint die Lage in Gelsenkirchen zu sein: Derzeit gibt es dort 196 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in der Woche – 23,5 mehr als am Vortag. Auch in Dortmund (137,5) und Essen (133,0) ist die Inzidenz deutlich gestiegen.

Coronavirus: RKI meldet heute 17.051 Neuinfektionen und 249 Tote in Deutschland

Update, Mittwoch (31. März), 6.40 Uhr: Das Robert Koch-Institut (RKI) hat insgesamt 17.051 Neuinfektionen von den Gesundheitsämtern in Deutschland übermittelt bekommen. Zum Vergleich: Eine Woche zuvor gab es 15.813 Neuinfektionen. Der Inzidenzwert sinkt leicht auf aktuell 132,3 (-2,7).

Auch die Zahl der Toten steigt weiter an. Das RKI meldet zuletzt 249 Tote, fast genau so viele wie vor einer Woche. Das Infektionsgeschehen in Deutschland ist jedoch recht unterschiedlich. Während die Inzidenzwerte in Schleswig-Holstein (71,8) und dem Saarland (81,4) vergleichsweise gering sind, liegt Thüringen mit einem Wert von 242,4 aktuell jenseit jedes Grenzwerts.

Corona-Update: Jens Spahn (CDU) macht wichtiges Versprechen

Update, Dienstag (30. März), 22 Uhr: Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) macht den Deutschen ein wichtiges Versprechen. Trotz des Rückschlages mit dem Impfstoff Astrazeneca werde man jedem Deutschen ein Impfangebot machen können - bis zum Ende des Sommers.

Auch der Impftermin von Angela Merkel rückt durch den heutigen Tag näher. Die Bundeskanzlerin ist 66 Jahre alt. Auf die Frage, ob sie sich mit Astrazeneca impfen lassen würde, sagte sie: „Wenn ich dran bin, lasse ich mich impfen!“

Corona-Impfungen mit Astrazeneca: Über 60-Jährige sollen jetzt schneller geimpft werden

Update, Dienstag (30. März), 21.45 Uhr: Jens Spahn spricht vor der Presse. Jeder Bürger, der bislang mit Astrazeneca geimpft worden ist, werde auch ein Angebot für eine Zweitimpfung bekommen. Die Experten der Stiko würden nun zusammen mit anderen Wissenschaftlern erörtern, ob diese Zweitimpfung auch mit einem anderen Impfstoff vollzogen werden könne.

Zudem sagt der Bundesgesundheitsminister, dass nun die 60- bis 69-Jährigen schneller geimpft werden können, da ausreichend Impfstoff des Herstellers Astrazeneca vorhanden sei.

In Deutschland sind, wie das Paul-Ehrlich-Institut meldet, bislang 31 Fälle eines Blutgerinsels nach Impfungen mit dem Impfstoff Astrazeneca aufgetreten. Die Auffälligkeiten traten bei Frauen im Alter von 20 bis 63 Jahren und bei Männer im Alter von 36 und 57 Jahren auf.

Corona-Impfungen mit Astrazeneca: So geht es jetzt weiter

Update, Dienstag (30. März), 21.30 Uhr: Angela Merkel spricht vor der Presse. Die Empfehlungen der Stiko (Ständige Impfkommission) würde vorsehen, dass Astrazeneca nur noch für Menschen über 60 Jahre genutzt werde. Allerdings würde es Ausnahmen geben.

Ausnahmen müssen Ärzte im Individualfall mit Menschen absprechen. Im Umkehrschluss können Menschen unter 60 Jahre mit Astrazeneca geimpft werden. Allerdings nur, wenn es keine individuellen, gesundheitlichen Bedenken von ärztlicher Seite gibt.

Doch wie geht es für die Menschen weiter, die auf eine zweite Impfung mit dem Impfstoff Astrazeneca warten? Angela Merkel äußerte sich, dass sich die Stiko dazu noch beraten werde und eine Empfehlung dazu kommen werde.

Corona-Debakel um Astrazeneca: Spahn und Merkel wollen noch heute informieren

Update, Dienstag (30. März), 21.15 Uhr: Bundeskanzlerin Angela Merkel und Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (beide CDU) wollen heute in einer Pressekonferenz zur Lage rund um den Impfstoff Astrazeneca informieren.

Corona in NRW: Polizei sperrt Rheinboulevard in Köln

Update, Dienstag (30. März), 20.48 Uhr: Nachts und an Feiertagen will die Polizei den beliebten Rheinboulevard in Köln sperren, darüber berichtet der WDR. Denn besonders bei gutem Wetter halten sich dort viele Menschen und auch Gruppen auf. Wie die Stadt Köln mitteilt, sei die Einhaltung der Hygienemaßnahmen und Abstandregeln dort quasi unmöglich.

Ab Mittwochabend (31. März) wird die Polizei den Zugang zum Rheinufer unzugänglich machen. Über die Ostertage soll der Zugang bereits ab 12 Uhr geschlossen sein. Ob die Sperrungen auch nach den Feiertagen aufrechterhalten bleibt, soll von der Corona-Lage abhängig gemacht werden.

Corona-Impfung: NRW setzt Astrazeneca bei unter 60-Jährigen aus

Update, Dienstag (30. März), 18.41 Uhr: Das NRW-Gesundheitsministerium hat einen sofortigen Stopp der Corona-Impfungen mit dem Wirkstoff von Astrazeneca für Männer und Frauen unter 60 Jahren erlassen. Das sagte eine Ministeriumssprecherin auf Anfrage der dpa. Hintergrund sind Hirnvenenthrombosen, die zuletzt im zeitlichen Zusammenhang mit Impfungen aufgetreten waren, vorwiegend bei Frauen unter 55.

Auch bundesweit soll Astrazeneca voraussichtlich nur noch für Menschen über 60 Jahre empfohlen werden (Update 15.25 Uhr). Am Abend wollen Kanzlerin Angela Merkel und Gesundheitsminister Jens Spahn (beide CDU) mit den Ministerpräsidenten der Bundesländer über den weiteren Umgang mit dem Astrazeneca-Impfstoff beraten.

Bei Impfterminen, für die eigentlich das Präparat von Astrazeneca vorgesehen war, komme ab dem 1. April das Vakzin von Biontech/Pfizer oder jenes von Moderna zum Einsatz. Ausgefallene Termine sollten umgehend nachgeholt werden.

Corona-Notbremse greift im Kreis Unna – Geschäfte bleiben dennoch geöffnet

Update, Dienstag (30. März), 18.26 Uhr: NRW ordnet für den Kreis Unna die Notbremse an, denn die Sieben-Tages-Inzidenz des Kreises befindet sich nun seit drei Tagen in Folge über der kritischen Marke von 100 (aktuell: 105,3). Zwar sollen Kontaktbeschränkungen greifen, sodass Kontakte nur zwischen einem Hausstand und maximal einer weiteren Person erlaubt sind. Doch die Geschäfte sollen weiterhin geöffnet bleiben. Dafür nutzt der Kreis Unna mögliche Spielräume und setzte auf Corona-Tests.

Test, Click & Meet: Das Prinzip gilt bereits ab Mittwoch (31. März) dann auch im Kreis Unna. Geschäfte, Kosmetikstudios etc. bleiben geöffnet und können mit einem Termin besucht werden. Neue Voraussetzung ist allerdings ein aktueller Schnelltest mit negativem Ergebnis. Ein zu Hause durchgeführter Selbsttest ist allerdings nicht ausreichend. Es muss sich um einen bestätigten Schnell- oder Selbsttest einer offiziellen Teststelle handeln, teilt der Kreis mit.

Coronavirus in Dortmund: 152 neue Fälle innerhalb von 24 Stunden – Inzidenz klettert weiter

Update, Dienstag (30. März), 17.51 Uhr: 152 neue Corona-Fälle musste die Stadt Dortmund innerhalb von 24 Stunden registrieren. Davon lassen sich 22 Personen neun Familien zuordnen. Laut Berechnungen der Stadt wird die Sieben-Tage-Inzidenz damit bei 140,9 (Vortag: 128,5) liegen. Der tatsächliche Wert des RKI wird erst ab 0 Uhr abrufbar sein und ist von da an verbindlich – leichte Abweichungen sind bis dahin möglich. Außerdem muss die Stadt ein weiteres Todesopfer verzeichnen: Ein 64-jähriger Mann verstarb im Krankenhaus ursächlich an Covid-19. Weitere Zahlen aus Dortmund im Überblick:

  • 3415 Menschen befinden sich zurzeit in Quarantäne.
  • Seit dem ersten Auftreten des Coronavirus in Dortmund liegen insgesamt 20.745 positive Tests vor.
  • 18.949 Menschen gelten als genesen.
  • Aktuell sind 1475 Menschen in Dortmund mit dem Coronavirus infiziert.
  • Zurzeit werden in Dortmund 67 Corona-Patienten stationär behandelt, darunter 21 intensivmedizinisch, davon wiederum 14 mit Beatmung.
  • In Dortmund verstarben bislang 213 Menschen ursächlich an Covid-19, weitere 108 mit Covid-19 infizierte Patienten verstarben laut Stadt aufgrund anderer Ursachen.
  • Bisher wurden in Dortmund insgesamt 1247 Infektionsfälle mit Virusvarianten nachgewiesen, davon 1246 mit britischer Variante (B.1.1.7) und ein Fall mit südafrikanischer Variante (B.1.351).

Forscher zur Corona-Pandemie: Öffnungen könnten ab Juni möglich sein

Update, Dienstag (30. März), 17.18 Uhr: Mal haben sie auf, mal haben sie zu, mal haben sie auf, aber nur mit Tests und Termin: Die Geschäfte des Einzelhandels leiden unter den Corona-Maßnahmen, doch laut Forschern aus Göttingen könnten ab Juni deutlichere Öffnungsschritte möglich sein. Dann wäre lediglich „moderate Maßnahmen“ wie Hygieneregeln und der Verzicht auf größere Veranstaltungen ausreichend, erklärt Viola Priesemann vom Max-Planck-Institut für Dynamik und Selbstorganisation gegenüber der dpa.

Sie bezieht sich auf eine Sieben-Tage-Inzidenz „deutlich unter 50“, sodass Gesundheitsämter noch gut und rechtzeitig Kontakte nachverfolgen können. „Bei hohen Fallzahlen wären wir erst im Spätsommer so weit“, sagte die Physikerin. Allerdings würde sich die Prognose drastisch ändern, sollte eine Corona-Mutation auftauchen, die unempfindlich gegen die Impfung ist. Das würde die Berechnung um einige Wochen und sogar Monate nach hinten werfen.

Corona in Dortmund: Pflicht zur Mund-Nasen-Bedeckung auch feiertags in Parks

Update, Dienstag (30. März), 16.35 Uhr: In einigen Parks und Erholungsgebieten in Dortmund gilt an Wochenenden die Pflicht zum Mund-Nasen-Schutz. Mit der neuen Allgemeinverfügung der Stadt gilt die Pflicht mit Hinblick auf die Ostertage nun auch an Feiertagen. Die Stadt Dortmund weist darauf hin, dass Kontrollen auch an den Ostertagen stattfinden werden.

In der Verfügung heißt es: „Auf den Wegeflächen der nachfolgend benannten Grün- und Erholungsanlagen ist samstags, sonntags und feiertags eine Mund-Nasen-Bedeckung (z.B. Alltagsmaske, Schal, Tuch, OP-Maske) in der Zeit von 12 bis 18 Uhr zu tragen.“

Dabei handelt es sich um folgende Grünanlagen in Dortmund:

  • Phoenix See
  • Westpark
  • Fredenbaumpark
  • Rombergpark
  • Hoeschpark
  • Revierpark Wischlingen

Doch die Pflicht zur Maske gilt nicht für alle: Ausgenommen sind Kinder bis zum Schuleintritt, Personen, die aus medizinischen Gründen keine Mund-Nase-Bedeckung tragen können und Menschen in oder auf Kraftfahrzeugen sowie Fahrrad- und Rollerfahrende.

Corona: Wieder ein herber Rückschlag für Impfungen in Deutschland

Update, Dienstag (30. März), 15.25 Uhr: Von nun an soll der Impfstoff Astrazeneca nur noch an Menschen verimpft werden, die über 60 Jahre alt sind, das berichtet die Augsburger Allgemeine, der Zeitung liegt ein erster Beschlussentwurf der Ständigen Impfkommission (Stiko) vor. Astrazeneca soll demnach nur noch nach ärztlichen Ermessen an unter 60-jährige Männer und Frauen verimpft werden. Wie die Empfehlung für Personen aussieht, die bereits eine erste Dosis Astrazeneca bekommen haben, steht noch aus. Es gilt zu prüfen, ob eine Zweitimpfung mit einem mRNA-Impfstoff (wie Biontech) möglich wäre. Ende April will die Stiko dazu Stellung beziehen.

Corona in NRW: Unikliniken wollen Impfstopp mit AstraZeneca für junge Frauen

Update, Dienstag (30. März), 14.25 Uhr: Die Leiter von fünf der sechs Unikliniken in Nordrhein-Westfalen sprechen sich in einem gemeinsamen Brief an den Bundes- und Landesgesundheitsminister für den vorläufigen Stopp von Impfungen jüngerer Frauen mit dem Wirkstoff von AstraZeneca aus. Grund dafür sei das Risiko von weiteren Todesfällen, heißt es in dem Schreiben, das der Deutschen Presse-Agentur vorliegt.

In dem zweiseitigen Schreiben, das von den Ärztlichen Direktoren der fünf Kliniken unterzeichnet wurde, wird Bezug auf die bislang bekannten Verdachtsfälle von Thrombosen nach AstraZeneca-Impfungen genommen. Die Experten stellen dann die Todesfälle durch Covid-19 bei 20- bis 29-jährigen Frauen den potenziellen lebensbedrohlichen Impfkomplikationen in der gleichen Altersgruppe gegenüber.

„Zusammenfassend muss man feststellen, dass am Beispiel der Gruppe der 20- bis 29-jährigen Frauen nach jetzigem Erkenntnisstand ein äußerst ungünstiges Nutzen/Risiko-Profil für den Einsatz des AstraZeneca-Impfstoffes vorliegt“, so die Uniklinik-Chefs in ihrem Brief. „Im Lichte dieser Überlegungen erscheint uns der Einsatz des AstraZeneca-Impfstoffs bei jüngeren Frauen gegenwärtig nicht gerechtfertigt“, schreiben die Experten. Es bestehe daher „dringender Bedarf“, eine neue Impfempfehlung abzuleiten.

Bis zum Nachmittag wollen die Uni-Kliniken nach dpa-Informationen dem Landes-Gesundheitsministerium eine entsprechende Empfehlung vorlegen.

Coronavirus NRW: Schüler an Gymnasium in Unna infiziert

Update, Dienstag (30. März), 14 Uhr: Am Geschwister-Scholl-Gymnasium in Unna hat sich ein Schüler mit dem Coronavirus infiziert. Das teilt die Stadt am Mittag mit. Dabei zeigen die Vorsichtsmaßnahmen offenbar Wirkung: Durch das Hygienekonzept sowie das durchgängige Tragen von FFP2-Masken müssten keine weiteren Schüler oder Lehrer der Lerngruppe in Quarantäne.

Derzeit steuert der Kreis Unna recht solide durch die dritte Welle der Corona-Pandemie. Der Inzidenzwert liegt bei 105,3 und damit deutlich unter Landesdurchschnitt. Die meisten der aktuell rund 960 Infizierten leben in Lünen (244 Infizierte). Im Kreis Unna sind bislang 437 Menschen an Covid-19 gestorben. Mehr als 12.600 Menschen haben die Infektion überstanden.

Coronavirus: Berlin stoppt Impfungen mit Astrazeneca bei Patienten unter 60

Update, Dienstag (30. März), 13.43 Uhr: Berlin hat Impfungen mit dem Wirkstoff von Astrazeneca bei Männern und Frauen unter 60 Jahren eingestellt. Wie der Merkur* berichtet, handelt es sich bei dem Schritt der Kliniken Charité und Vivantes sowie den landeseigenen Krankenhäusern ebenfalls um eine Vorsichtsmaßnahme. Bislang waren in Berlin keine Komplikationen nach Impfungen mit Astrazeneca aufgetreten, teilte die Charité dem Tagesspiegel mit. Man wolle die abschließende Bewertung abwarten.

Corona in NRW: Kein Astrazeneca-Impfstoff in Euskirchen für Frauen unter 55 Jahren

Update, Dienstag (30. März), 13.25 Uhr: Frauen unter 55 Jahren bekommen im Kreis Euskirchen weiterhin keinen Impfstoff des Herstellers Astrazeneca verabreicht. Der Kreis hatte sich am Montag zu der Vorsichtsmaßnahme entschieden. Zuvor war eine 47-Jährige wenige Tage nach einer Impfung gestorben, auch eine 28-Jähre war erkrankt. Ein Zusammenhang ist noch unklar.

Beide Frauen sollen einige Zeit nach der Impfung mit Astrazeneca in Euskirchen eine Sinusvenenthrombose erlitten haben. Bei dieser laut Pharmazeutischer Zeitung sehr seltenen Thrombose ist eine Vene im Gehirn verengt oder verschlossen, was lebensbedrohlich sein kann. Es tritt etwa 1 Fall pro 100.000 Impfungen auf, hauptsächlich aber bei jüngeren Frauen. Nun wird weiter untersucht, ob ein Zusammenhang zwischen dem Corona-Impfstoff und den Symptomen besteht.

Corona in NRW: Kanzlerin Angela Merkel will durchgreifen – zur Not mit Ausgangssperre

Update, Dienstag (30. März), 13.05 Uhr: Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) ist mit den Ministerpräsidenten der Länder zuletzt hart ins Gericht gegangen. Sie kritisierte auch den NRW-Ministerpräsidenten Armin Laschet (CDU) und forderte etwa ein konsequentes Umsetzen der Notbremse. Weil das bislang nicht passiert ist, drohte Kanzlerin Angela Merkel mit Ausgangssperren, auch in NRW. Unklar ist, ob sie die nötigen Befugnisse dazu hat oder bekommen kann.

Corona in NRW: Kamen (Kreis Unna) impft am Ostersamstag hunderte Menschen mit Biontech

Update, Dienstag, (30. März), 12 Uhr: In Kamen (Kreis Unna bei Dortmund) sollen am kommenden Samstag (3. April) insgesamt 320 Menschen mit dem Impfstoff von Biontech geimpft werden. Die Stadt Kamen stellt dazu die Stadthalle, die notwendige Infrastruktur und Personal zur Verfügung.

Die Vorbereitungen für den Impftermin am Ostersamstag laufen auf Hochtouren. „Das Impfen ist der wirkungsvollste Beitrag zur Bekämpfung der Pandemie. Entsprechend gern bringen wir uns hier ein“, sagt Bürgermeistern Elke Kappen. Während eines Zeitfensters zwischen 10 und 15 Uhr übernimmt ein Impfteam der Kassenärztlichen Vereinigung die Corona-Impfung auf insgesamt vier Impfstraßen.

Corona in NRW: Pandemie sogt für weniger Krankenhausaufenthalte

Update, Dienstag (30. März), 11.30 Uhr: Die Anzahl der Krankenhausbehandlungen hat während der zweiten Welle der Corona-Pandemie deutlich abgenommen. Das zeigt der neue Krankenhaus-Report 2021 der AOK Nordwest. Demnach würden auch viele Betten in den Kliniken momentan leer bleiben.

„Anlass zur Sorge geben vor allem die sinkenden Klinikeinweisungen im Zusammenhang mit Notfällen wie bei Schlaganfall oder Herzinfarkt“, sagt AOK-Vorstandsvorsitzender Tom Ackermann. Lag der Einbruch bei den stationären Schlaganfall-Eingriffen in der ersten Pandemie-Welle (März bis Mai 2020) im Vergleich zum Vorjahreszeitraum bei 18 Prozent, betrug das Minus in der zweiten Pandemie-Welle (Oktober 2020 bis Januar 2021) neun Prozent.

Ähnlich entwickelten sich die Werte bei den Herzinfarkten. In der ersten Pandemie-Welle (März bis Mai 2020) gingen die Fallzahlen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 23 Prozent zurück, in der zweiten Pandemie-Welle (Oktober 2020 bis Januar 2021) betrug der Rückgang acht Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Die AOK Nordwest appelliert nun dringend an die Bevölkerung, bei Notfallsymptomen auch unter den Bedingungen der Pandemie nicht zu zögern und umgehend den Notruf zu wählen

Corona in NRW: Maskenpflicht-Chaos am Kemnader See

Update, Dienstag (30. März), 11.10 Uhr: Am Kemnader See zwischen Bochum und Witten gilt ab heute eine Maskenpflicht in ausgewählten Bereichen. Aber wo genau diese Bereiche sein sollen, darüber herrscht aktuell noch Unklarheit. Vor allem auf Wittener Seite im Ennepe-Ruhr-Kreis.

Unklarheit herrscht derzeit selbst bei den Betreibern des Kemnader Sees. „Wir sitzen bei den aktuellen Entscheidungen gar nicht mit im Boot“, staunt Dirk Clemens, Leiter der Betriebsstelle Kemnade über das aktuelle Chaos. Alles, was er wisse, habe er bislang aus der Presse erfahren, sagt er am Dienstagmorgen im Gespräch mit RUHR24.

Auch beim Ennepe-Ruhr-Kreis selbst zeigt man sich auf Anfrage unserer Redaktion unwissend. Der Kreis sei bei der Entscheidung der Corona-Taskforce Stadt Bochum nicht ins Boot geholt worden, sagt ein Sprecher am Dienstagmorgen gegenüber RUHR24.

Corona in NRW: Sport unter freiem Himmel ist unter Auflagen weiterhin erlaubt

Update, Dienstag (30. März), 10.30 Uhr: Am Montag (29. März) ist die neue Coronaschutzverordnung für das Land NRW in Kraft getreten. Wie der Kreis Recklinghausen mitteilt, lässt sie Freizeitsport unter gewissen Auflagen aber weiterhin zu. So ist beispielsweise die körperliche Betätigung auf Sportanlagen unter freiem Himmel allein, zu zweit oder mit Personen des eigenen Hausstandes mit maximal einer weiteren Person eines anderen Hausstandes erlaubt. Kinder bis einschließlich 14 Jahren werden nicht gezählt.

Auch Gruppen mit maximal zehn Kindern bis einschließlich 14 Jahren dürfen gemeinsam mit bis zu zwei Ausbildungs- oder Aufsichtspersonen draußen trainieren. Zwischen den verschiedenen Personen oder Personengruppen muss aber ein Mindestabstand von fünf Metern eingehalten werden.

Schwimmbäder werden ausschließlich für die Ausbildung von Schwimmanfängern sowie für Kleinkinderschwimmkurse bis maximal fünf Kindern geöffnet. Der Sport- und Schwimmunterricht der Schulen ist aufgrund besonderer Regelungen aktuell erlaubt.

Coronavirus: Niedrige Impfrate in vielen Ländern macht Mutationen wahrscheinlicher

Update, Dienstag (30. März), 10 Uhr: Eine aktuellen Umfrage unter Epidemiologen zufolge, könnten Mutationen des Coronavirus die aktuellen Impfstoffe in spätestens einem Jahr unwirksam machen. Dies teilte Oxfam am heutigen Dienstag in Berlin mit und forderte, die Produktion von Impfstoffen zu beschleunigen, um die Menschen weltweit schneller resistent gegen die jetzigen Erreger zu machen.

Die niedrige Impfrate in vielen Ländern mache die Entwicklung impfstoffresistenter Mutationen wahrscheinlicher, sagten die befragten Wissenschaftler aus 28 Ländern bei der Erhebung durch das Bündnis „People‘s Vaccine Alliance“.

Zwei Drittel der Epidemiologen sind davon überzeugt, dass nur noch maximal ein Jahr Zeit bliebe, bis das Coronavirus so stark mutiert, dass meisten jetzigen Impfstoffe unwirksam machen. Dann muss ein neuer Impfstoff her, der wieder besser wirkt.

Corona in NRW: Impfquote im bundesweiten Vergleich geringer

Update, Dienstag (30. März), 9.20 Uhr: Die Impfkampagne geht in Deutschland weiterhin schleppend voran. Vor allem in Nordrhein-Westfalen, dem bevölkerungsreichsten Bundesland, ist die Impfquote von 10,0 im bundesweiten Vergleich eher gering.

Die Bundesländer mit den aktuell höchsten Impfquoten (Geimpfte pro 100 Einwohner) sind:

  • Saarland (12,6)
  • Bremen (12,4)
  • Thüringen (12,3)
  • Schleswig-Holstein (12,2)

Corona: Immer mehr Betriebe testen ihre Mitarbeiter aktuell auf Corona

Update, Dienstag (30. März), 8.40 Uhr: Die deutsche Wirtschaft meldet eine wachsende Bereitschaft der Unternehmen, ihre Mitarbeiter auf Corona testen zu lassen. Bis Ostern würden alle Personen, die in der Industrie aktuell in Präsenz arbeiten, ein „nahezu vollständiges“ Testangebot erhalten, sagt Steffen Kampeter, Hauptgeschäftsführer der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA), im Deutschlandfunk. Auch kleinere Betriebe würden mittlerweile vermehrt testen.

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hatte zuletzt gefordert, dass 90 Prozent der deutschen Betriebe Corona-Tests anbieten. Ansonsten sei eine Test-Pflicht denkbar. „Die Wirtschaft testet und hat keinen Mangel an Enthusiasmus“, so Kampeter.

Corona: Einreise nach Deutschland ab Montag nur noch mit negativem Test möglich

Update, Dienstag (30. März), 8.05 Uhr: Seit heute ist die Einreise nach Deutschland nur noch mit einem negativen Corona-Test möglich. Eine Änderung der Einreiseverordnung ist gegen Mitternacht in Kraft getreten.

Die Testpflicht ist unabhängig von der Corona-Situation in dem Land, aus dem man nach Deutschland einreisen möchte. Der Test darf bei der Einreise höchstens 48 Stunden alt sein.

Coronavirus in NRW: Inzidenz in Gelsenkirchen extrem gestiegen

Update, Dienstag (30. März), 7.25 Uhr: Das Landeszentrum für Gesundheit meldet für NRW aktuell 2.441 Neuinfektionen. Vor einer Woche (23. März) waren es 3.730. Insgesamt ist die 7-Tages-Inzidenz in Nordrhein-Westfalen mit aktuell 132,3 (+2,7) jedoch weiter zu hoch. 38 Menschen haben zuletzt die Covid-19-Erkrankung nicht überlebt.

Der Inzidenzwert in Gelsenkirchen macht im Vergleich zum Vortag einen riesigen Sprung. Weil am Montag 129 Neuinfektionen gemeldet wurden, rauscht der Wert um 25,4 Punkte in die Höhe und liegt jetzt bei 172,5. Damit ist Gelsenkirchen unter den größeren Städten im Ruhrgebiet nun Spitzenreiter bei den Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen.

Ebenfalls näher an einer Inzidenz von 200 als an der 100 ist Duisburg (164,8, +4,8). Bochum konnte den Wert unterdessen deutlich auf jetzt 139,0 (-10,1) senken.

Coronavirus: RKI meldet 9.549 Neuinfektionen und 180 Tote in Deutschland

Update, Dienstag (30. März), 6.55 Uhr: Die dritte Welle der Corona-Pandemie in Deutschland macht sich weiter in den Fallzahlen bemerkbar: Das Robert Koch-Institut meldet heute 9.549 Neuinfektionen mit Covid-19 – etwas weniger als noch am Montag. Vor einer Woche (23. März) waren es jedoch nur neue Fälle 7.485 gewesen. In den vergangenen 24 Stunden wurden von den Gesundheitsämtern zudem 180 weitere Tote gemeldet.

Damit steigt der Inzidenzwert weiter und liegt nun bundesweit bei 135,2 (+1,2 zum Vortag). Am höchsten ist der Inzidenzwert aktuell in Thüringen (237,6) und Sachsen (193,4), am niedrigsten im Saarland (75,7).

Corona in NRW: Neuer Wirbel um Impfstoff von Astrazeneca in Köln

Update, Montag (29. März), 22.15 Uhr: Wie die Bild berichtet, verzichtet das Uniklinikum Köln auf eine Impfung mit dem Impfstoff von Astrazeneca bei Mitarbeiterinnen unter 55 Jahren. Das habe das Klinikum bestätigt.

Aktuell würde man bei einer Patientin den Zusammenhang einer Thrombose-Behandlung mit der Impfung mit Astrazeneca prüfen. Man sei mit der Impfsicherheit im ständigen Austausch. Aber: Zu einer Häufung von Fällen sei es nicht gekommen.

Corona in NRW: Ruhrgebietsstadt weitet Maskenpflicht aus

Update, Montag (29. März), 20.50 Uhr: In Bochum gilt ab sofort eine ausgeweitete Maskenpflicht. Wie die Stadt online mitteilt, müssen Bürger von nun an auch auf einigen Grünflächen einen medizinischen Mund-Nasen-Schutz tragen. Grund dafür seine die hohen Inzidenzwerte. Die Pflicht gilt für entsprechend gekennzeichneten Bereiche des Südparks in Wattenscheid und des Hammer Parks von 12 bis 18 Uhr. Ab Dienstag (30. März) sind auch Teilbereichen sowie Parkplatzflächen des Ümminger Sees und des Kemnader Sees von der ausgeweiteten Maskenpflicht betroffen. Der Kemnader See ist nur teilweise von der neuen Regelung betroffen, denn das Südufer gehört zum Ennepe-Ruhr-Kreis.

Kreis Euskirchen stoppt Astrazeneca-Impfungen von Frauen unter 55 Jahren

Update, Montag (29. März), 19.23 Uhr: Der Kreis Euskirchen hat die Corona-Impfung von Frauen unter 55 mit dem Wirkstoff von Astrazeneca vorläufig gestoppt. Nachdem eine geimpfte Frau (47) vergangene Woche gestorben war, sei dem Kreis nun der Verdacht auf „eine schwerwiegende Erkrankung“ einer 28-Jährigen nach der Impfung mit Astrazeneca gemeldet worden. Beide hatten laut Kreis eine Sinusvenenthrombose erlitten.

„Der Kreis Euskirchen hat heute Mittag die Bezirksregierung und das NRW-Gesundheitsministerium über die neue Lage informiert und das Moratorium vermeldet. Dabei handelt es sich um eine vorsorgliche Maßnahme, bis die zuständigen Fachdienststellen zu einer endgültigen Bewertung gekommen sind“, hieß es laut dpa in einer Mitteilung. Die Staatsanwaltschaft Bonn leitete routinemäßig ein Todesermittlungsverfahren ein. Nach Angaben eines Sprechers wurde die Obduktion der Leiche angeordnet.

Der Kreis Euskirchen hatte nach dem Tod der 47 Jahre alten Frau den Fall dem Paul-Ehrlich-Institut gemeldet, um einen möglichen Zusammenhang mit der Corona-Impfung der Frau untersuchen zu lassen. Das Paul-Ehrlich-Institut machte auf dpa-Anfrage am Montag keine weiteren Angaben zum konkreten Fall. Die Impfungen mit Astrazeneca für Männer sowie für Frauen über 55 gehen wie geplant weiter, ebenso die Impfungen mit dem Biontech-Vakzin.

Die Ereignisse vor 19 Uhr am Montag (29. März) befinden sich im alten Live-Ticker zum Coronavirus in NRW auf RUHR24.de.

*Merkur.de ist Teil des Redaktionsnetzwerks von IPPEN.MEDIA.

Rubriklistenbild: © Sven Hoppe/dpa

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