Impfung gegen die Pandemie

Corona: 2G-Plus-Regel – wer in NRW jetzt als geboostert gilt

Menschen mit einer Booster-Impfung können in NRW einfacher ein Restaurant besuchen. Doch: Wer gilt eigentlich als „geboostert“?

Dortmund – Seit Donnerstag gilt in NRW die neue Corona-Schutzverordnung. Vor allem im Bereich der Gastronomie gibt es strengere Zugangsbeschränkungen. Vorteile haben „Geboosterte“ und Genesene. Nur Menschen mit einer Auffrischungsimpfung, der sogenannten „Booster-Impfung“, dürfen Kneipen, Restaurants und Cafés ohne Test besuchen. Es gilt die 2G-Plus-Regel.

BundeslandNordrhein-Westfalen
Einwohner17,9 Millionen
HauptstadtDüsseldorf

Corona in NRW: Neue Verordnung mit Vorteilen für „Geboosterte“

Neben der Gastro-Branche gilt die 2G-Plus-Regel zudem in Hallenbädern und Wellnesseinrichtungen, im Fitnessstudio sowie in Bordellen. „Überall dort, wo keine Maske getragen werden kann“, gab Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) als Faustregel an. Was braucht man für einen Zutritt?

  • Immunisierung (durch Impfung oder Genesung) und zusätzlich
  • Test mit negativem Ergebnis oder eine Ausnahme von der Testpflicht.
  • Personen ab 16 Jahren müssen ihren Ausweis vorzeigen, um die Daten abzugleichen.
Am Eingang einer Kneipe hängt ein Hinweis mit der Aufschrift „2G Plus“ – geboostert oder aktueller Test“.

Corona in NRW: Wer gilt als „geboostert“?

Menschen mit einer Dreifachimpfung (Booster-Impfung) müssen diese Kriterien nicht erfüllen. Drei Impfungen oder die Genesung und zwei Impfungen sind nötig, um als „geboostert“ zu gelten. Doch es gibt eine Ausnahme: Wer die erste Impfung mit dem Vakzin von Johnson & Johnson bekommen hat, braucht insgesamt nur zwei Impfungen vorzuweisen.

Als vollständig geimpft gelten Personen, die folgenden Impfungen erhalten:

  • zweimal einen mRNA-Impfstoff (Biontech oder Moderna)
  • zweimal den Impfstoff von AstraZeneca
  • einmal den Impfstoff von Astrazeneca und ein weiteres Mal einen mRNA-Impfstoff
  • einmal den Impfstoff von Johnson & Johnson
  • oder nach Genesung eine Impfung mit einem der Impfstoffe

Corona-Impfung in NRW: Tests dürfen nicht älter als 24 Stunden sein

Die Impfung muss entweder digital auf dem Handy oder analog via Impfpass nachgewiesen werden. Eine Genesung kann durch ein entsprechendes Zertifikat oder via PCR-Test nachgewiesen werden.

Der PCR-Test darf nicht älter als 48 Stunden sein, der Antigen-Schnelltest nicht älter als 24 Stunden. Auch Selbsttests unter Aufsicht sind in NRW möglich. Ob das allerdings vor Ort angeboten wird, kann der Betreiber entscheiden (mehr News zum Coronavirus in NRW bei RUHR24).

Rubriklistenbild: © Jörg Carstensen/DPA; Collage: RUHR24

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