Im neuen Jahr

Corona-Maßnahmen ab 2022: Jetzt macht Wüst klare Ansage

Das Coronavirus grassiert weiter in NRW und auch Omikron bereitet Sorgen. Ministerpräsident Hendrik Wüst fordert weitere Einschränkungen.

NRW – Die aktuelle Corona-Lage lässt sich bundesweit wohl am ehesten als angespannt bezeichnen. Die Zahlen der täglichen Neuinfektionen sind seit Wochen auf einem hohen Niveau und auch die Omikron-Variante des Virus, die bereits im Ruhrgebiet angekommen ist*, bereitet den Experten Sorgen. NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) schließt neue Beschränkungen nicht aus, berichtet RUHR24*.

NameCorona, Covid-19
ErregerSars-CoV-2
Symptome (unter anderem)Fieber, trockener Husten, Müdigkeit

„Neue Dimension“: Wüst hält weitere Corona-Einschränkungen für nötig

Ab dem 28. Dezember gelten bundesweit härtere Corona-Maßnahmen*. So müssen Clubs und Discotheken schließen und vor allem für Ungeimpfte gelten wieder strenge Kontaktbeschränkungen. Laut NRW-Ministerpräsident Wüst könnte dieser Zustand auch noch länger anhalten. Und er rechnet sogar noch mit mehr Beschränkungen.

„Wir tun alles für die baldige Rückkehr zur Normalität, aber wir als Politik müssen ehrlich sein: Corona* wird uns auch im neuen Jahr noch sehr beschäftigen und viel abverlangen“, so der Politiker gegenüber der Deutschen Presse-Agentur (DPA). Auch 2022 müssten „Einschränkungen im Alltag“ daher nötig sein, so Wüst. „Omikron ist eine ganz neue Dimension der Herausforderung.“

Bei der weiteren Bekämpfung der Pandemie wolle Wüst sich noch stärker an wissenschaftlichen Empfehlungen orientieren, wie das Redaktionsnetzwerk Deutschland berichtet. „Mit einem verlässlichen, gradlinigen Kurs schaffen wir bei den Menschen das Vertrauen, das wir auch in den nächsten Monaten brauchen werden.“ Trotzdem werde man laut ihm wohl im weiteren Verlauf der Corona-Pandemie* immer wieder dazu lernen.

Kontaktbeschränkungen in NRW: Wüst schließt Corona-Maßnahme nicht aus

Aber was bedeutet das konkret für Bürger in puncto Maßnahmen? Laut Wüst gehe es in den nächsten Wochen vor allem darum, Kontakte wieder deutlich zu reduzieren. Ob auch wieder Geimpfte und Genesene noch stärker in den Fokus dieser Maßnahme rücken, lässt er aber offen.

Ab dem 28. Dezember gilt ohnehin bundesweit eine Kontaktbeschränkung für Geimpfte und Genesene. Es dürfen sich maximal noch zehn Personen treffen. Auch Masken und die gängigen Hygienemaßnahmen werden die Menschen in NRW voraussichtlich noch monatelang begleiten.

NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) bei einer Pressekonferenz.

Außerdem erinnert Wüst an die Bedeutung der Booster-Impfungen gegen Covid-19: „Die Auffrischungsimpfungen und etwaige weitere Impfungen sind der wichtigste Baustein der Pandemiebekämpfung.“

Die mittlerweile breite Verfügbarkeit von ausreichend Impfstoff mache ihm Hoffnung auf ein Ende der Pandemie. Es bestehe die Chance, sich gut gegen eine Infektion beziehungsweise einen schweren Verlauf zu schützen. „Die geringe Impfquote in manchen Teilen Deutschlands hat uns bislang einen Strich durch die Rechnung gemacht“, lenkt Wüst ein. Laut ihm führe der Weg aus der Pandemie nur über Impfungen. „Ich hoffe, dass die Impfpflicht zügig kommt und auch dazu beiträgt, dass es dann eine gesellschaftliche Befriedung gibt.“ *RUHR24 ist Teil des Redaktionsnetzwerks von IPPEN.MEDIA.

Rubriklistenbild: © David Young/dpa

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