Covid-19-Pandemie im Live-Ticker

Corona in NRW: Lockdown soll verlängert werden +++ Bund und Länder wollen Öffnungsstrategie vorstellen

Das Coronavirus grassiert weiter in Deutschland. Aber die Zahl der Neuinfektionen sinkt weiterhin. Alle News und Zahlen zu Covid-19 aus NRW im Live-Ticker von RUHR24.

  • Das neuartige Coronavirus (SARS-CoV-2) beschäftigt Deutschland weiterhin.
  • Wegen der anhaltend hohen Fallzahlen ist der Lockdown auch in NRW verschärft und bis Mitte Februar verlängert worden.
  • Die Zahl der Neuinfektionen in NRW scheint allmählich zu sinken, doch weiterhin sterben viele Menschen an dem Virus.

Alle Ereignisse rund um Corona in NRW nach Montag (8. Februar) 16.45 Uhr im Live-Ticker von RUHR24.

Coronavirus-Update: Zahlen sollen weiter gedrückt werden

Update, Montag (8. Januar), 16.45 Uhr: „Die zweite Welle ist gebrochen“, sagt Steffen Seibert, Regierungssprecher. Bund und Länder wollen sich am Mittwoch (10. Februar) treffen. Neben der Verlängerung des Lockdowns in der Coronavirus-Krise soll dann auch eine sichere und faire Öffnungsstrategie präsentiert werden.

Coronavirus-Update: Lockdown soll verlängert werden

Update, Montag (8. Januar), 16.30 Uhr: Der Corona-Lockdown samt Einschränkungen soll um zwei Wochen bis Ende Februar verlängert werden. Das berichtet das RND. Die gute Nachricht: Gleichzeitig wollen Bund und Länder angeblich eine Öffnungsstrategie präsentieren.

Coronavirus Update: Zoff um Lockerungen - was öffnet zuerst?

Update, Montag (8. Februar), 15.30 Uhr: Was öffnet zuerst? Schulen oder körpernahe Dienstleistungen wie Friseure? Am Mittwoch (10. Februar) treffen sich die Vertreter von Bund und Länder, um über die Art und Weise der Fortsetzung des Corona-Lockdowns zu sprechen. Wie das Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) berichtet, gibt es sowohl zwischen den Parteien als auch in einzelnen Parteien Uneinigkeit.

330.000 Menschen in NRW haben eine Coronavirus-Impfung erhalten

Update, Montag (8. Februar), 14.10 Uhr: Wie Gesundheitsminister Laumann auf der Pressekonferenz mitteilte, seien in NRW bislang 330.000 Menschen gegen das Coronavirus geimpft worden. „Bei der stationären Pflegeeinrichtung sind wir so gut wie durch“, gibt der Politiker als Update an. Des Weiteren seien bereits 673.000 Ersttermine für Senioren über 80 vergeben worden – sie sind die nächsten, die geimpft werden.

Wegen Corona-Pandemie: Mehr Plätze in Pflegeheimen vorhanden

Update, Montag (8. Februar), 13.55 Uhr: Wegen der Corona-Pandemie, stehen in NRW mehr Pflegeheimplätze zur Verfügung als jemals zuvor. Viele Familien würden derzeit die Suche nach einem Platz für pflegebedürftige Verwandten aufschieben, berichtet das Landesgesundheitsministerium. Laut Heimfinder NRW seien derzeit 2.900 Plätze frei – vor einem Jahr waren es nur 450.

Flughäfen in NRW verlieren drei Viertel aller Passagiere wegen Corona-Pandemie

Update, Montag (8. Februar), 13.30 Uhr: Sechs Flughäfen hat das Bundesland. Insgesamt haben diese im vergangenen Jahr fast drei Viertel ihrer Passagiere verloren. Nur 5,6 Millionen Fluggäste konnten die Flughäfen insgesamt verzeichnen – ein Rückgang von 74 Prozent im Vergleich zu 2019, wie das Statistische Landesamt berichtet.

SPD-Politiker Lars Klingbeil geht von Verlängerung des Lockdowns aus

Update, Montag (8. Februar), 12.30 Uhr: SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil geht davon aus, dass Bund und Länder am Mittwoch (10. Februar) eine Verlängerung des Lockdowns beschließen werden. Gegenüber RTL warnte der Politiker vor „Überbietungsdebatten“.

Corona-Hilfe: Mehr als die Hälfte der Fördergelder bereits ausgezahlt

Update, Montag (8. Februar), 12.15 Uhr: Mehr als die Hälfte der Fördergelder für Selbstständige ist bereits ausgezahlt worden. Für die November- und Dezemberhilfen sind Fördergelder von rund 9,4 Milliarden Euro gestellt worden, wie das Bundeswirtschaftsministerium mitteilt. Davon wurden bisher 5,2 Milliarden Euro ausgezahlt.

NRW-Minister Laumann informiert über Start der Impfzentren

Update, Montag (8. Februar), 11.50 Uhr: Ab 12 Uhr informiert NRW-Minister Laumann in einer Pressekonferenz über den Start der Impfzentren im Bundesland. Alle Infos im PK-Ticker bei RUHR24.de.

Impfzentrum Dortmund startet trotz hohem Schnee

Update, Montag (8. Februar), 9.30 Uhr: Trotz extremen Schneefall, startet heute das Impfzentrum in Dortmund mit der Verabreichung des Corona-Impfstoffes. Wer jedoch aufgrund der Wetterlage nicht zu seinem Impftermin kommen kann, kann denselben Termin auch am Tag darauf wahrnehmen.

Das Impfzentrum in der Phoenix-Halle in Dortmund-Hörde eröffnet am Montag.

Kampf gegen das Coronavirus: Mehrheit der Deutschen glauben nicht an Impfung bis September

Update, Montag (8. Februar), 8.50 Uhr: Die Mehrheit der Deutschen glauben nicht daran, dass sie bis zum 21. September einen Impftermin haben, so eine Umfrage der dpa. Dieses Versprechen hatte Angela Merkel kurz zuvor gegeben. Nur etwa jeder Vierte geht davon aus, dass der Termin eingehalten werden kann. 57 Prozent rechnen dagegen nicht damit.

Coronavirus in NRW: Inzidenz-Wert über dem Durchschnitt

Update, Montag (8. Februar), 7.50 Uhr: In NRW wurden 813 neue Fälle mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der insgesamt Infizierten in dem Bundesland auf 500.268. Die Zahl der Todesopfer steigt um 25 auf 11.565. Der Inzidenz-Wert liegt bei 72,4 und liegt somit über dem Bundesdurchschnitt.

RKI meldet Neuinfektionen mit dem Coronavirus für Montag

Update, Montag (8. Februar), 7 Uhr: Das RKI meldet die Zahlen für den heutigen Montag. Demnach haben sich in den letzten 24 Stunden 4.535 Menschen mit dem Coronavirus angesteckt – der bisher niedrigste Wert in acht Wochen. Die Zahl der Gesamt-Infizierten steigt somit auf 2.288.545. Die Zahl der Todesopfer ist innerhalb von 24 Stunden mit einem Plus von 158 auf 61.675 angestiegen.

Der Inzidenz-Wert für das Bundesgebiet liegt bei 76,0 und nähert sich somit mit langsamen Schritten der 50er-Marke. Wichtig jedoch: Am Wochenende übermitteln nicht alle Gesundheitsämter die Daten der ausgewerteten Corona-Tests. Somit kann es nicht nur zu abweichenden Zahlen kommen, sondern auch zu verhältnismäßig wenigen gemeldeten Neuinfektionen.

Sorgt Wintereinbruch für Chaos bei den Impfungen? Termine in NRW können wahrgenommen werden

Update, Sonntag (7. Februar), 21.17 Uhr: Das NRW-Gesundheitsministerium hat klargestellt, dass wegen des Wintereinbruchs kein Impftermin verloren geht. Die Impfzentren in Nordrhein-Westfalen würden wie geplant am Montag öffnen. „Alle Impfberechtigten, die einen Termin vereinbart haben, können sich dort also wie vorgesehen gegen das Coronavirus impfen lassen“, so das Ministerium.

Die Maskenpflicht könnte in Deutschland ausgeweitet werden. So könnten im gesamten Bundesgebiet nur noch FFP2-Masken im Nahverkehr und beim Einkaufen zugelassen werden.

Bürger, die am Montag einen Termin haben, sich wegen des Wetters aber nicht in der Lage sehen, diesen wahrzunehmen, könnten auch am Dienstag kommen. Sie sollen dann zur gleichen Uhrzeit wie zum ursprünglichen Termin das Impfzentrum aufsuchen, teilte das Ministerium mit.

Frühere Impfungen bei Lehrern und Erziehern - weitere Forderungen werden laut

Update, Sonntag (7. Februar), 19.40 Uhr: Lehrer und Erzieher sollten früher geimpft werden, als es derzeit geplant ist. Das fordern Bundesbildungsministerin Anja Karliczek (CDU) und der Deutsche Städtetag. Sobald das Infektionsgeschehen es zulasse, müssten Kitas und Schulen stufenweise wieder geöffnet werden, sagte Helmut Dedy, Hauptgeschäftsführer des Städtetages, den Zeitungen der Funke Mediengruppe.

Auch Karliczek ist für eine frühere Impfung dieser in den Schulen und Kitas. Da der AstraZeneca-Impfstoff nur für Menschen bis 65 Jahren empfohlen wird, könne er schon bald bei Lehrern und Erziehern verimpft werden.

Bundesbildungsministerin Anja Karliczek (CDU) hat sich für eine frühere Corona-Impfung von Lehrern und Erziehern ausgesprochen.

Coronavirus in Deutschland: Immer weniger Erkrankte auf Intensivstation

Update, Sonntag (7. Februar), 18.30 Uhr: Die Zahl der Corona-Erkrankten auf Intensivstationen sinkt genauso, wie auch die Inzidenzen und Neuinfektionen im Land. Laut der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (Divi) werden bundesweit aktuell noch 3958 Covid-19-Erkrankte intensivmedizinisch behandelt. Damit sank die Zahl um 108 Personen seit Samstag (6. Februar). Die 4000-Personen Marke wurde zuletzt im Dezember 2020 unterboten. Der Höchstwert lag bisher bei 5700 Erkrankte auf Intensivstationen.

Coronavirus in NRW: Helfende Software wird immer noch von vielen Gesundheitsämtern abgelehnt

Update, Sonntag (7. Februar), 17.10 Uhr: Die Corona-Software „Sormas“ soll laut Bund und Ländern bis Ende Februar in allen Gesundheitsämtern genutzt werden. Sie soll dabei helfen die Corona-Infizierten schneller zu identifizieren und nachverfolgen zu können – doch immer noch lehnen sie die meisten ab. Aktuell sollen nur 151 der 376 Gesundheitsämter in Deutschland die Software nutzen.

In Sachsen möchte die Regierung „Sormas“ erst in zwei Ämtern testen, bevor sie überall genutzt wird. Der Bundesregierung sind allerdings die Hände gebunden und kann „nur unterstützend agieren“, wie ein Sprecher des Bundesgesundheitsministeriums der dpa mitteilt.

Schneechaos in NRW: Impfungen gegen Coronavirus steht nichts im Weg

Update, Sonntag (7. Februar), 16.15 Uhr: Trotz des Schnee-Chaos in NRW können die Impfungen in Dortmund und Bochum am Montag (8. Februar) voraussichtlich durchgeführt werden. Auch die neue Impf-Stelle in der Warsteiner Music Hall in Dortmund- kann eröffnet werden.

Die Stadt Bochum schreibt in einer Pressemitteilung, dass der Wartebereich im Impfzentrum am RuhrCongress erweitert wurde, falls Termine wegen des Schnees nicht pünktlich wahrgenommen werden könnten. Zudem würden auch Warm- und Kaltgetränke bereitstehen. Wer einen Termin nicht wahrnehmen kann, sollte sich bei den entsprechenden Hotlines in den Impfzentren abmelden.

Coronavirus in Dortmund: Nur elf neue positive Corona-Infektionen – die Neuinfektionen sinken

Update, Sonntag (7. Februar), 15.46 Uhr: In Dortmund wurden am Sonntag (7. Februar) 11 neue positive Corona-Testergebnisse registriert. Damit liegt die 7-Tages-Inzidenz laut der Stadt bei circa 70,9. Insgesamt wurden in Dortmund bisher 17.351 positive Corona-Tests registriert, aktuell sind 834 Menschen mit dem Virus infiziert.

Zudem gibt es einen weiteren Todesfall zu beklagen: Ein 86-jähriger Mann starb am Samstag nicht ursächlich an Covid-19 nach längerem Krankenhausaufenthalt. Die Zahl der Corona-Todesopfer in Dortmund steigt somit auf 170, die ursächlich an Covid-19 gestorben sind und weitere 95 mit SARS-CoV-2 infizierte Patienten, die aufgrund anderer Ursachen verstarben.

Coronavirus in NRW: Polizei löst illegale Techno-Party auf – Verstoß gegen die Coronaschutzverordnung

Update, Sonntag (7. Februar), 14.30 Uhr: In der Nacht von Samstag auf Sonntag (6./7. Februar) wurde in Köln eine illegale Techno-Party aufgelöst. Angeblich seien über 40 Teilnehmer dabei gewesen. Die Party fand in einem leerstehenden Gebäude, das einsturzgefährdet ist, statt. Als eine junge Frau vor der Polizei flüchten wollte, versuchte sie aus einem Fenster zu springen. Dabei soll sie sich leicht verletzt haben. Die Teilnehmer erhielten einen Platzverweis, sie erwarten nun Verfahren wegen Verstößen gegen die Coronaschutzverordnung.

Coronavirus: Lehrer fordern Stufenplan für Schulöffnungen

Update, Sonntag (7. Februar), 13.40 Uhr: Für Mittwoch (10. Februar) ist eine weitere Corona-Sitzung mit Angela Merkel und den Ministerpräsidenten geplant. Die Lehrerverbände und Gewerkschaften fordern die Politiker auf, in dieser Sitzung einen einheitlichen Stufenplan für die Schulöffnungen aufzustellen. Dabei sollen verbindliche Kriterien eingearbeitet werden.

„Schulen sind nicht auf Knopfdruck zu öffnen“, sagte die Vorsitzende des Deutschen Philologenverbandes, Susanne Lin-Klitzing, dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND). „Dafür brauchen wir einen vorsichtigen, klugen und klaren Stufenplan, der am Pandemiegeschehen und am Grad der Sicherheit für alle an den Schulen Beteiligten orientiert ist.“

Coronavirus in Deutschland: Erste Lockdown-Lockerungen erst bei einer Inzidenz unter 50

Update, Sonntag (7. Februar), 12.32 Uhr: Winfried Kretschmann, Ministerpräsident von Baden-Württemberg, hat gegenüber dem „Tagesspiegel am Sonntag“ Fehler im Krisenmanagement des Corona-Lockdowns eingeräumt. „Der Lockdown light im November war falsch, die Einschränkungen gingen nicht weit genug“, sagte Kretschmann. Dabei gibt er allerdings auch Wissenschaftlern Schuld, die die Regierung beraten haben: „Von Teilen der Wissenschaft hatten wir die Ansage, dass das genügen könnte. Das war aber ein Irrtum.“

Laut Kretschmann könnte man mit den nächsten Lockerungen erst ab einem 7-Tage-Inzidenz-Wert von „deutlich unter 50“ rechnen. Erst dann könne man gewährleisten, „dass wir wieder alles im Griff haben“.

Coronavirus-Impfung für Kinder: Experte schätzt die Zulassung des Impfstoffes eher auf 2022

Update, Sonntag (7. Februar), 11.10 Uhr: Jugendliche und Kinder können sich aktuell noch nicht impfen lassen. Die Impfstoffe sind meist erst ab 18 Jahren zugelassen. Fred Zepp, Direktor des Zentrums für Kinder- und Jugendmedizin der Uni Mainz und Mitglied der Ständigen Impfkommission, rechnet „frühestens Ende des Jahres, eher Anfang nächsten Jahres“ mit solch einer Impfung. Das berichtet der Spiegel. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) rechnet mit einer Impfung für Kinder und Jugendliche allerdings schon ab Sommer.

Coronavirus in NRW: Zahl sinken enorm – Inzidenz in Coesfeld steigt

Update, Sonntag (7. Februar), 10.20 Uhr: Das Landesgesundheitszentrum Nordrhein-Westfalen meldet am heutigen Sonntag 1.788 Neuinfektionen mit dem Coronavirus. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 ist um 43 auf insgesamt 11.538 gestiegen. Die Sieben-Tage-Inzidenz in NRW ist im Vergleich zum Vortag leicht gesunken und liegt jetzt bei 73,3 (-2,0).

Den höchsten Inzidenzwert im bevölkerungsreichsten Bundesland hat weiterhin Hagen (141). Unter der Schwelle von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen liegt neben Münster (28,2) und Coesfeld (37,2).

Coronavirus in NRW: Laut RKI 8.616 Neuinfektionen und 231 weitere Todesfälle gemeldet

Update, Sonntag (7. Februar), 9.52 Uhr: Dem Robert Koch-Institut (RKI) wurden von den Gesundheitsämtern in Deutschland in den vergangenen 24 Stunden 8.616 Neuinfektionen mit dem Coronavirus gemeldet. Das sind rund 2.000 weniger, als am Vortag. Am Wochenende werden jedoch weniger Test gemacht und ausgewertet. Die 7-Tages-Inzidenz liegt bundesweit bei 75,6 (-1,7) und ist damit leicht gesunken.

Hinzu kommen 231 weitere Todesfälle durch Covid-19. Damit sind in Deutschland bislang 61.517 Menschen an der Lungenkrankheit gestorben.

Corona-Mutation im Kreis Viersen in NRW: Zwei weitere Fälle nachgewiesen

Update, Samstag (6. Februar), 20.36 Uhr: Im Kreis Viersen wurden zwei weitere Personen auf die britische Corona-Mutation B.1.1.7. positiv getestet. Laut einem Bericht des WDR hatte eine Frau aus Willich mit einem Fall Kontakt, der bereits am Montag (1. Februar) bekannt geworden war. Sie befindet sich in Quarantäne.

Bei einem Mann aus Viersen wurde die Variante des Virus ebenfalls nachgewiesen. Bei ihm sei bislang kein Zusammenhang zu einer positiv getesteten Person festgestellt worden. Fünf Kontaktpersonen befinden sich ebenfalls in Quarantäne.

Dritter Impfstoff in NRW eingetroffen: Corona-Impfzentren sollen am Montag ihren Betrieb aufnehmen

Update, Samstag (6. Februar), 19.54 Uhr: NRW hat die ersten 74.400 Impfstoffdosen des Herstellers AstraZeneca erhalten. Wie erwartet sei das Vakzin gegen Corona am Samstag geliefert worden, teilte das Gesundheitsministerium mit. Nach den Impfstoffen von Biontech und Moderna ist das Produkt der schwedisch-britischen Firma der dritte Corona-Impfstoff, der in Deutschland zum Einsatz kommt.

Ab Montag (8. Februar) soll das Vakzin in Nordrhein-Westfalen verimpft werden. Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann wolle am Montag nähere Details dazu bekannt geben, hieß es.

Der Astrazeneca-Impfstoff.

Bochum: Fast 20.000 Personen haben eine Corona-Impfung bekommen

Update, Samstag (6. Februar), 18.34 Uhr: Wie ist die aktuelle Corona-Situation in Bochum? Laut den Angaben der Stadt liegt der Inzidenzwert am Samstag bei 70,0 - und ist damit wieder etwas gestiegen. Am Vortag (5. Februar) lag die Sieben-Tage-Inzidenz bei 67,3.

Des Weiteren sind in Bochum 38 weitere positive Corona-Testergebnisse hinzugekommen. Aktuell sind in Bochum demnach 382 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Seit Beginn der Pandemie gab es 10.018 Infektionen und 143 Personen, die im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben sind. Geimpft wurden in Bochum bereits 19.503 Personen.

Karneval findet wegen Corona-Lockdown nicht statt: Verluste in Höhe von 1,5 Milliarden Euro

Update, Samstag (6. Februar), 17.41 Uhr: Karneval fällt dieses Jahr wegen des Corona-Lockdowns aus. Und das zieht laut einer Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) wirtschaftliche Einbußen in Höhe von 1,5 Milliarden Euro nach sich.

So sollen der Gastronomie Einnahmen in Höhe von rund 660 Millionen Euro, dem Hotelgewerbe von rund 160 Millionen Euro und dem Transportsektor 240 Millionen Euro fehlen. Durch den Ausfall der Karnevalssession und den fehlenden Kostümverkauf machten außerdem die Einzelhändler rund 330 Millionen Euro weniger Umsatz. 

Aktuelle Corona-Lage in Dortmund: Inzidenzwert liegt wieder über 70 – ein Todesfall

Update, Samstag (6. Februar), 16.40 Uhr: In Dortmund wurden am Samstag (6. Februar) 85 neue positive Corona-Testergebnisse registriert. Damit steigen die Zahlen der Infektionen in Dortmund um 38 Fälle pro Tag. Jedoch könne man 20 neue Fälle neun Familien zuordnen.

Damit liegt die 7-Tages-Inzidenz laut der Stadt bei circa 72,2. Insgesamt wurden in Dortmund bisher 17.340 positive Corona-Tests registriert, aktuell sind 840 Menschen mit dem Virus infiziert. Zudem gibt es einen weiteren Todesfall zu beklagen: Ein 90-jähriger Mann starb an Covid-19 nach einer längeren Zeit im Krankenhaus. Die Zahl der Corona-Todesopfer in Dortmund steigt somit auf 170, die ursächlich an Covid-19 gestorben sind und weitere 94 mit SARS-CoV-2 infizierte Patienten, die aufgrund anderer Ursachen verstarben.

Coronavirus in NRW: Obdachloser hat sich mit mutierter Variante angesteckt

Update, Samstag (6. Februar), 15.18 Uhr: Ein Wohnungsloser soll sich mit der britischen Corona-Mutation infiziert und danach in einer Notunterkunft in Düsseldorf übernachtet haben. Die Person befinde sich inzwischen in einer städtischen Quarantänestation, teilte eine Sprecherin der Stadt laut der dpa am Samstag mit. Es gehe ihr gut.

Nachdem die Infektion bekannt wurde, wurden 16 Kontaktpersonen vorsorglich in Quarantäne geschickt. 13 weitere Personen würden derzeit noch ermittelt. Die unter Quarantäne stehenden Menschen wurden ebenfalls in eine städtische Einrichtung gebracht. Dort sollen Bewohner von Sammelunterkünften isoliert werden können.

Gedenkfeier für Corona-Tote: Steinmeier plant mit gesamter Staatsspitze am 18. April

Update, Samstag (6. Februar), 12.50 Uhr: Bis heute sind in Deutschland 61.286 Menschen seit Beginn der Coronavirus-Pandemie nachweislich an oder mit dem Virus gestorben. Nun soll es laut Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier eine zentrale Gedenkfeier für die Verstorbenen geben.

Die geplante Gedenkfeier soll am 18. April stattfinden. Gegenüber der Rheinischen Post sagte Steinmeier, dass die gesamte Staatsspitze teilnehmen soll. „Wegen Corona kann leider nur eine begrenzte Anzahl von Teilnehmern dabei sein, und viele Planungen bleiben unsicher“, deshalb stehe eine Live-Übertragung im Raum.

Impfstoffe für Kinder: Spahn geht von einer ersten Alternative für unter 18-Jährige ab Sommer aus

Update, Samstag (6. Februar), 11.30 Uhr: Laut Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) soll es ab Sommer einen geeigneten Impfstoff gegen das Coronavirus für Kinder und Jugendliche geben. Derzeit sind alle verfügbaren Impfstoffe frühestens ab 16 oder sogar erst 18 Jahren zugelassen.

„Wir gehen davon aus, toi, toi, toi, wenn die Dinge gut laufen, dass wir im Sommer auch einen Impfstoff haben, der eben dann Kinder und Jugendliche schützen kann“, sagte Jens Spahn am Freitagabend (5. Februar) bei der Jahresauftakt-Klausur der hessischen Union. Aktuell gebe es mehrere Hersteller, die an Impfstoffen für Kinder und Jugendliche arbeiten.

Coronavirus in NRW: Neuer Impfstoff für NRW – Dortmund bekommt erste Impfdosen

Update, Samstag (6. Februar), 10 Uhr: NRW bekommt die ersten Dosen des Impfstoffes von AstraZeneca zugeteilt. Dortmund bekommt mehr als 4.000 Dosen geliefert – und das schon zeitnah in den kommenden Kalenderwochen 6 und 7. Das teilt das NRW-Gesundheitsministerium auf Anfrage von RUHR24 mit.

Bisher wurde in Dortmund nur mit dem Impfstoff von Biontech geimpft. Insgesamt haben hier 7.932 Personen die Erst-Impfung und 4.324 Personen die Folgeimpfung erhalten (Stand 5. Februar 2021, KVWL).

Alle Ereignisse vor diesem Datum und alle News zu Corona in NRW gibt es im alten Live-Ticker von RUHR24.de.

Rubriklistenbild: © Bernd von Jutrczenka

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