Covid-19-Pandemie im Live-Ticker

Corona in NRW: R-Wert seit Monaten erstmals über Grenzwert +++ Weiteres Todesopfer in Dortmunder Pflegeheim

Das Coronavirus beschäftigt Deutschland weiterhin. Die Wocheninzidenzen sinken, doch bereiten die Virus-Mutationen Sorge. Alle News zu Covid-19 aus NRW im Live-Ticker von RUHR24.

Dieser News-Ticker wird an dieser Stelle nicht mehr weiter geführt. Alle Informationen rund um das Coronavirus in NRW gibt es ab sofort in einem neuen Ticker.

Stadt/KreisInzidenzwert (19. Februar)
Dortmund59,5
Bochum53,9
Duisburg59,4
Essen58,2
Gelsenkirchen59,3
Kreis Unna71,9
Kreis Recklinghausen70,8

Corona in Deutschland: R-Wert steigt wieder über 1

Update, Freitag (19. Februar), 21 Uhr: Wie das RKI berichtet, ist nach Monaten der Reproduktionsfaktor wieder über 1 geklettert. Bedeutet konkret: Ein Infizierter steckt im Schnitt eine weitere Person an. Liegt der R-Wert für eine längere Zeit unter eins, kann man davon ausgehen, dass das Infektionsgeschehen abflachen würde. Liegt er jedoch darüber, stecken sich mehr Menschen an.

Corona-Lockdown: Zustände für Kinder sollen untragbar sein

Update, Freitag (19. Februar), 20.45 Uhr: „Blutige Hände und Angstzustände“. Ärzte aus Essen warnen derzeit vor den psychischen Auswirkungen des Lockdowns bei Kindern. Die Ärzte haben daher einen Brief an Essens Oberbürgermeister Thomas Kufen geschrieben.

Corona-Ausbruch in Dortmunder Pflegeheim: Weiterer Todesfall heute gemeldet

Update, Freitag (19. Februar), 20 Uhr: Die Stadt Dortmund meldete am Nachmittag einen weiteren Todesfall aus der Stadt. Nun kommt heraus: Die Frau, die an dem Coronavirus verstarb, ist eine Bewohnerin des Pflegeheimes gewesen, welches erst im Januar einen Corona-Ausbruch hatte. Das berichtet Ruhr Nachrichten. Insgesamt nun 19 Bewohner des Pflegeheimes in Dortmund-Kirchlinde verstorben.

Corona-Impfung in NRW: Gesundheitsministerium weitet Impfbereich aus

Update, Freitag (19. Februar), 18.30 Uhr: In NRW wird der Kreis der Impfberechtigen ausgeweitet. So werden nun auch Externe, die regelmäßig in Alten- und Pflegeheimen arbeiten, geimpft. Darunter zählen beispielsweise Dienstleister wie Friseure, Fußpfleger oder Seelsorger, erklärt das NRW-Gesundheitsministerium. Ab der kommenden Woche kann außerdem das gesamte Personal von Krankenhäusern geimpft werden.

Corona-Konsequenz: Kein Urlaub ohne Impfung

Update, Freitag (19. Februar), 17.30 Uhr: Gäste der Hotelkette allsun (Alltours) müssen beim Einchecken derzeit einen negativen Coronatest vorzeigen – dieser darf auch nicht älter als 48 Stunden sein. Ein Reiseveranstalter geht jetzt aber noch eine Spur weiter.

Zukunft soll ein Urlaub in den allsun-Hotels nur noch mit einer Impfung gegen das Coronavirus möglich sein. Diese Regelung soll bis Ende Oktober gelten, wie das Unternehmen bekannt gibt.

Corona-Impfung: Impfbereitschaft hängt mit politischer Orientierung zusammen

Update, Freitag (19. Februar), 17.05 Uhr: Die Impfbereitschaft der Deutschen hängt vor allem von der politischen Orientierung ab, berichtet WDR. So sollen über 90 Prozent der CDU/CSU-Anhänger bereit sein, sich impfen zu lassen. Bei den Linken sind es 80 Prozent und der FDP nur 66 Prozent. Das Schlusslicht bilden die Anhänger der AfD. Nur 20 Prozent der Wähler würde sich vor dem Coronavirus impfen lassen.

Corona-Update für Dortmund: Zahl der britischen Mutation steigt an

Update, Freitag (19. Februar), 15.50 Uhr: In Dortmund sind heute 42 weitere Neuinfektionen mit dem Coronavirus getestet worden. Von diesen lassen sich fünf Personen zwei Familien zuordnen. Die Zahl der insgesamt Infizierten steigt auf 17.882 positive Tests an. Aber auch die Zahl der Infektion mit der britischen Mutation ist gestiegen. Während sie in den letzten Tagen bei konstant 27 lag, ist innerhalb von 24 Stunden die Zahl auf 38 Infektionsfälle gestiegen.

Der Inzidenzwert wird voraussichtlich bei 58,1 sein. Die genaue Zahl wird erst um 0 Uhr vom RKI bekannt gegeben. Zurzeit werden in Dortmund 127 Corona-Patienten stationär behandelt, darunter 19 intensivmedizinisch, davon wiederum 16 mit Beatmung. Ein weiterer Todesfall wurde der Stadt Dortmund gemeldet. Es handelt sich dabei um eine 80-jährige Frau, die ursächlich an Covid-19 verstorben ist.

Corona in NRW: Erste Lockerungen im Freizeitbereich schon ab Montag

Update, Freitag (19. Februar), 14.10 Uhr: Trotz stagnierender Corona-Zahlen, sieht die neue Coronaschutz-Verordnung des Landes, die am heutigen Freitag (19. Februar) veröffentlicht wurde, vor, dass ab Montag (22. Februar) erste Lockerungen im Freizeitbereich eingeführt werden.

So sollen unter anderem Aktivitäten auf Sportanlagen im Freien wieder erlaubt sein, wenn höchsten zwei Personen oder nur Personen aus einem Hausstand zusammen trainieren - zum Beispiel beim Tennis. Sporthallen und Schwimmbäder bleiben jedoch für den privaten Sport noch geschlossen.

In Musikschulen werde wieder Einzelunterricht erlaubt, allerdings nur für Kinder bis zum Grundschulalter, teilte das Gesundheitsministerium am Freitag (19. Februar) außerdem mit. Auch Hundeschulen dürfen ab Montag wieder Veranstaltungen im Freien anbieten. Und: Bau- und Gartenmärkten dürfen wieder Gemüsepflanzen und Saatgut verkaufen.

Corona: Bundesregierung will „Jojo-Effekt“ vermeiden

Update, Freitag (19. Februar), 14.06 Uhr: Die Bundesregierung hat erneut ein vorsichtiges Vorgehen bei weiteren Lockerungen in der Corona-Pandemie angemahnt. Regierungssprecher Steffen Seiber sagte am Freitag (19. Februar), dass sich zwar alle Lockerungen wünschten, es aber eher um eine sichere Strategie gehe, über die auch eine dazu eingesetzte Bund-Länder-Arbeitsgruppe weiter berate.

Die Öffnungen dürften nicht zur Folge haben, dass die Neuinfektionen wieder hochschnellten und es einen „Jojo-Effekt“ gebe – und dann Öffnungsschritte wieder rückgängig gemacht werden müssten. 

Corona-Pandemie in Deutschland: Gesundheitsexperte Lauterbach sagt Dienst als Impf-Arzt aus

Update, Freitag (19. Februar), 13.44 Uhr: SPD-Gesundheitspolitiker Karl Lauterbach hat seinen geplanten Dienst als Impfarzt in einem Leverkusener Impfzentrum abgesagt. Es habe bereits im Vorfeld seines Dienstes „so viele angekündigte Proteste gegen das Leverkusener Impfzentrum gegeben, dass ich den Start erst einmal absagen muss. Polizei und Sicherheitsbehörden sahen Gefährdung“, so Lauterbach am Freitag (19. Februar) auf Twitter.

SPD-Politiker Karl Lauterbach erwartet infolge der Coronavirus-Mutationen schon bald wieder steigende Inzidenzzahlen.

Polizei Bochum löst Treffen mit 14 Männern auf - Corona-Regeln nicht eingehalten

Update, Freitag (19. Februar), 13.16 Uhr: In Wanne-Eickel im Ruhrgebiet musste die Polizei Bochum in einer Gaststätte ein Treffen mit insgesamt 14 Männern auflösen. Die Männer im Alter zwischen 41 und 62 Jahren saßen in der Kneipe - trotz aktueller Corona-Kontaktbeschränkungen - zum gemeinsamen Kartenspielen zusammen. Es folgt eine Anzeige nach dem Infektionsschutzgtesetz.

Langer Corona-Lockdown trifft Prostituierte in Dortmund hart

Update, Freitag (19. Februar), 12.44 Uhr: Der andauernde Corona-Lockdown in NRW macht auch dem Prostitutionsgewerbe schwer zu schaffen. In Dortmund gehen immer mehr Frauen illegal anschaffen, um irgendwie Geld zu verdienen. Denn Prostituierte sind in der regel selbständig und haben hohe Fixkosten.

Familienminister Stamp schließt weitere Corona-Öffnungen in NRW vorerst aus

Update, Freitag (19. Februar), 11.45 Uhr: Vize-Ministerpräsident Joachim Stamp (FDP) hat weitere Öffnungen in der Corona-Pandemie für NRW in der aktuellen Lage ausgeschlossen. „Wir haben jetzt im Moment stagnierende Zahlen, und deswegen werden wir bei den Öffnungsschritten sehr, sehr vorsichtig sein. Deswegen wird die Landesregierung im Moment jetzt noch keine weiteren Öffnungsschritte vornehmen“, so Stamp in einem Interview von WDR2.

In anderen Bereichen werde es im Vergleich zu anderen Ländern nur minimale Anpassungen geben. „Aber wir müssen momentan noch sehr genau die Situation beobachten.“ Der Politiker schließt nicht aus, dass es bei steigenden Corona-Zahlen auch bei den Kitas wieder Einschränkungen geben könnte.

Corona-Impfungen in Deutschland: Arztpraxen wollen ab April ebenfalls impfen

Update, Freitag (19. Februar), 11.29 Uhr: Die deutschen Arztpraxen wollen ab April bundesweit in die Impfungen einsteigen. Das sagte der Vize-Chef der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV), Stephan Hofmeister, dem Redaktions Netzwerk Deutschland (RND). Täglich seien zusätzlich eine Million Impfungen möglich, fünf Millionen innerhalb einer Woche. Andernfalls werde es schon ab Mitte April mindestens eine Million unverimpfte Dosen geben.

Lockdown-Öffnungen in NRW: CDU-Fraktionschef spricht sich gegen Stufenfahrplan aus

Update, Freitag (19. Februar), 10.57 Uhr: CDU-Landtagsfraktionschef Bodo Löttgen hat sich im Interview mit WDR5 zu der Frage der Öffnungen im Corona-Lockdown geäußert. „Das ist ja so wie ein Busfahrplan, das heißt, ich kann die nächste Station sehr genau beschreiben. Was ich nicht will, ist ein Automatismus, der sagt, ab dem Wert X passiert dieses und jenes“, so der Politiker.

Er sprach sich damit gegen ein verbindliches Stufenmodell für weitere Lockerungen aus. Nordrhein-Westfalen gehe nach einer genau beschriebenen Schrittfolge vor, was etwas anderes sei als ein verbindlicher Stufenplan.

„Das Virus gibt einfach nicht auf“: Jens Spahn informiert zur aktuellen Corona-Lage

Update, Freitag (19. Februar), 10.13 Uhr: Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) und RKI-Chef Lothar Wieler haben am Donnerstag in einer Pressekonferenz über die aktuellen Corona-Entwicklungen informiert. Spahn warnte: „Das Virus gibt einfach nicht auf.“ Eine gute Nachricht sei hingegen, dass die Impfkampagne Fahrt aufnehme und ein immer größerer Anteil der Bevölkerung geimpft sei.

Lothar Wieler erwähnte die möglichen Corona-Lockerungen. “Das Virus hat einen Boost erhalten. Ich rechne mit weiteren Ausbrüchen, und auch Kinder und junge Erwachsene werden erkranken.”

Reaktionen nach AstraZeneca-Impfung: Experten der Stiko klären auf

Update, Freitag (19. Febraur), 9.47 Uhr: Deutschlands Impf-Strategie gerät aktuell ins Wanken. Der Grund: die vermehrte Ablehnung des AstraZeneca-Impfstoffes. Experten der ständigen Impfkommission (Stiko) wollen den Irrglauben über das Mittel richtigstellen. Gehäufte Berichte über Reaktionen auf eine Impfung mit dem Astrazeneca-Vakzin seien darauf zurückzuführen, dass vor allem Jüngere geimpft würden, deren stärkere Immunsysteme auch stärkere Reaktionen hervorrufen, heißt es vonseiten der Stiko.

Thomas Mertens, Vorsitzender der Ständigen Impfkommission (Stiko).

Aufnahmestopp für NRW-Klinik: Mitarbeiter und Patienten mit Mutation infiziert

Update, Freitag (19. Februar), 9.12 Uhr: In Iserlohn im Märkischen Kreis ist am Donnerstag die als höchst ansteckend geltende Virus-Mutation aus Großbritannien nachgewiesen worden. Mitarbeiter sowie Patienten des St. Elisabeth-Hospitals haben sich infiziert. Das bestätigte Klinikumsprecher Christian Bers auf Anfrage von come-on.de.*

Das Kreisgesundheitsamt hat auf die Infektionen reagiert und vorsorglich einen Aufnahmestopp für das Krankenhaus verhängt. Notfälle würden aber weiterhin behandelt, heißt es.

Nordrhein-Westfalen: Inzidenzwert steigt leicht an

Update, Freitag (19. Februar), 8.23 Uhr: In NRW liegt die Sieben-Tage-Inzidenz am Freitag bei 58,0. Den Angaben des Robert-Koch-Instituts zufolge stieg der Wert damit leicht. Am Donnerstag lag der Wert bei 57,1, am Mittwoch bei 56. Innerhalb der letzten 24 Stunden meldeten die Gesundheitsämter dem RKI außerdem 2.090 Neuinfektionen mit Corona. Außerdem wurden 96 Todesfälle gemeldet (Vortag: 82). 

Corona in Deutschland: Plasma-Spenden sollen Covid-19-Erkrankten helfen

Update, Freitag (19. Februar), 7.35 Uhr: Plasmaspenden von ehemaligen Covid-19-Erkrankten sollen offenbar dabei helfen, dass andere akut Infizierte schneller gesund werden. Da im Blutplasma von Genesenen Antikörper enthalten sind, können diese das Immunsystem von Corona-Patienten dabei unterstützen, das Virus zu bekämpfen.

„Ziel ist es, die Krankheitsdauer zu verkürzen und Schäden wie Lungenversagen zu verhindern“, sagt der Leiter der Zytaphereseabteilung und Zuständige für die Herstellung von Blutpräparaten beim Blutspendedienst des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) am Standort Oldenburg, Hagen Baume.

Corona-Pandemie: Zahl der Maßnahmen-Kritiker wächst

Update, Freitag (19. Februar), 7.01 Uhr: Eine Mehrheit der Deutschen befürwortet laut einer Umfrage des ARD-Deutschlandtrend die aktuellen Corona-Maßnahmen. Die Zahl der Kritiker wächst jedoch ebenfalls: So sollen zwar 54 Prozent der Befragten die Maßnahmen für angemessen halten, 27 Prozent kritisierten die Alltagseinschränkungen jedoch. 16 Prozent der Befragten forderten sogar noch härtere Maßnahmen.

Coronavirus in Deutschland: RKI meldet die aktuellen Corona-Zahlen

Update, Freitag (19. Februar), 6.25 Uhr: Das Robert-Koch-Institut meldete am Freitag 9.113 Corona-Neuinfektionen in Deutschland. Am Donnerstag (18. Februar) waren es noch 10.207. Innerhalb der letzten 24 Stunden gab es außerdem 508 weitere Todesfälle. Am Freitag vergangener Woche hatte das RKI binnen eines Tages 9.860 Neuinfektionen und 556 neue Todesfälle verzeichnet.

Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt mit einem Wert von 56,8 etwas niedriger als am Vortag (57,1). Schon in den Tagen zuvor hatte es keinen deutlichen Rückgang der Inzidenz mehr gegeben.

Corona-Todesfälle: Mehr Tote durch Covid-19 ohne Vorerkrankung

Update, Donnerstag (18. Februar), 20.25 Uhr: Wie eine Studie des Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf zeigt, sterben die meisten Corona-Todesopfer an Covid-19 und nicht trotz der Viruserkrankung. Von 735 Verstorbenen hatten 618 keine Vorerkrankungen – das sind 84 Prozent der Fälle.

Corona-Impfung für Ärzte und Angestellte: KV muss eingreifen

Update, Donnerstag (18. Februar), 19.35 Uhr: Ärzte aus Essen haben offenbar versucht, Familienmitglieder zu impfen, die offiziell aber noch nicht an der Reihe waren. Das geht aus einer E-Mail des Vorsitzenden der Kreisstelle Essen der Kassenärztlichen Vereinigung (KV), Ralph-Detlef Köhn, hervor. Der Hintergrund: In Essen werden rund 1.300 niedergelassene Ärzte und ihre Praxis-Angestellten in den nächsten Tagen gegen das Coronavirus geimpft.

„Wir haben mit großer Freude feststellen können, wie viele Ehepartner, Schwiegereltern, ganze Familien offenbar in euren Praxen beschäftigt sind“, erklärte Köhn ironisch und mit Blick auf die Anmeldungslisten laut der WAZ. Bereits zehn Arztpraxen seien daraufhin von der Liste der Impfungen gelöscht worden.

Corona-Impfstoff AstraZeneca: Karl Lauterbach macht Position klar

Update, Donnerstag (18. Februar), 18.05 Uhr: SPD-Politiker Karl Lauterbach macht klar, was er von dem AstraZeneca-Impfstoff hält: „Wir werden sehen, dass dieser Impfstoff in der Praxis wirkt. Das wird das Vertrauen wieder herstellen. Ich appelliere hier an die Kolleginnen und Kollegen in den Impfzentren, dass sie diesen Impfstoff demonstrativ nehmen. Ich appelliere auch an die Pflegekräfte, hier mit gutem Vorbild voranzugehen“, so der Politiker bei tagesschau.de. „Es ist kein Impfstoff zweiter Klasse. Was die schweren Verläufe betrifft, ist dieser genauso gut wie die mRNA-Impfstoffe.“

Der Bundestagsabgeordnete Karl Lauterbach (SPD) möchte sich in der nächsten Woche mit dem Impfstoff von AstraZeneca impfen lassen.

Corona-Update für Dortmund: Inzidenzwert steigt weiter an

Update, Donnerstag (18. Februar), 17.15 Uhr: Die Stadt Dortmund meldet für heute 69 weitere Neuinfektionen mit dem Coronavirus. 22 der neuen Fälle lassen sich neun Familien zuordnen. Die Zahl der insgesamt Infizierten in Dortmund steigt auf 17.840 Menschen.

Bis jetzt sind in Dortmund insgesamt 27 Infektionsfälle mit Virusvarianten nachgewiesen. Darunter gibt es zwei Mutationsfälle, die in einem Dortmunder Krankenhaus nachgewiesen wurden. In allen 27 Fällen handelt es sich um die britische Variante (B.1.1.7). Der Inzidenzwert wird voraussichtlich bei 56,8 liegen und ist damit weiter steigend. Der genaue Wert wird allerdings erst um 0 Uhr vom RKI bekannt gegeben.

Zurzeit werden in Dortmund 130 Corona-Patienten stationär behandelt, darunter 19 intensivmedizinisch, davon wiederum 16 mit Beatmung. Außerdem meldet die Stadt Dortmund drei weitere Todesfälle. Es handelt sich dabei um eine 87-jährige Frau, einen 90-Jährigen und einen 92-jährigen Mann. Alle Personen starben ursächlich an Covid-19. In Dortmund verstarben bislang 187 Menschen ursächlich an Covid-19, weitere 103 mit Covid-19 infizierte Patienten verstarben aufgrund anderer Ursachen.

Düsseldorf: Corona-Mutation macht schon mehr als 40 Prozent aus

Update, Donnerstag (18. Februar), 14.10 Uhr: Die Stadt Düsseldorf verzeichnet einen deutlichen Anstieg der Infektionen mit der britischen Corona-Variante. Der Anteil der Mutation an den Neuinfektionen wuchs bis zum Donnerstag auf mehr als 40 Prozent, wie die Stadt mitteilt. Am Dienstag hatte er noch 27 Prozent und am Mittwoch 30 Prozent betragen. Auch die Sieben-Tage-Inzidenz stieg von von 33,8 auf zuletzt 44,9.

Corona-Lockerungen in NRW: Verwirrung im Grenzwerte

Update, Donnerstag (18. Februar), 13.52 Uhr: Die Inzidenzwerte in Deutschland sinken allmählich. Als Richtwert für mögliche Corona-Lockerungen werden verschiedene Grenzwerte genannt - erst war es die 50er-Marke, jetzt die 35. Doch die Aussagen von NRW-Ministerpräsident Armin Laschet zu den Grenzwerten irritieren.

Corona-Situation in Essen: Inzidenzwert sinkt unter 60er-Marke

Update, Donnerstag (18. Februar), 13.06 Uhr: Essen hat die aktuellen Corona-Zahlen in der Stadt bekannt gegeben. Demzufolge sind derzeit 701 Personen mit dem Coronavirus infiziert. Am Mittwoch (17. Februar) waren es 683 Personen. In den Essener Krankenhäusern werden außerdem 172 Personen stationär mit einer Corona-Infektion behandelt, 27 davon intensivmedizinisch.

25.316 Erst- und Zweitimpfungen gegen das Coronavirus wurden bisher in Essen durchgeführt. Der Sieben-Tage-Inzidenzwert liegt am Donnerstag bei 58,9 und damit etwas niedriger als noch am Mittwoch (60,7).

Inzidenzwert von 50: Fast 200 Städte und Kreise liegen darunter

Update, Donnerstag (18. Februar), 12.31 Uhr: In Deutschland gibt es immer mehr Regionen, in denen sich laut RKI die neu registrierten Corona-Infektionen binnen sieben Tagen je 100.000 Einwohner unter einem Wert von 50 bewegen. Demnach weisen bereits 194 Städte und Landkreise (Vortag: 184) eine Sieben-Tage-Inzidenz unter der sogenannten Obergrenze auf. 228 Regionen liegen mit ihren derzeitigen Corona-Neuinfektionen jedoch über diesem Wert.

Kommunen und Ärzte warnen: Kostenlose Corona-Schnelltests wird es nicht in Massen geben

Update, Donnerstag (18. Februar), 11 Uhr: Ab März soll es bundesweit kostenlose Corona-Schnelltests für Bürger geben. Viele erhoffen sich dadurch wieder etwas mehr Normalität. Doch Kommunen und Ärzte warnen vor übertriebenen Erwartungen. Zunächst würden wieder nur bestimmte Gruppen von den Tests profitieren.

Man solle jetzt nicht glauben, „ab 1. März stünden überall für alle Schnelltests in großer Zahl zur Verfügung“, sagte Gerd Landsberg, Hauptgeschäftsführer des Städte- und Gemeindebundes, im Gespräch mit den Zeitungen der Funke Mediengruppe.

Corona-Impfung in Dortmund: Stadt setzt jetzt auf den Ticket-Service Eventim

Update, Donnerstag (18. Februar), 10.22 Uhr: In NRW hatten in den vergangenen Tagen einige Städte und Kreise Probleme bei der Vergabe der Impftermine. Die Stadt Dortmund setzt bei der Buchung der Termine für eine Corona-Impfung deshalb jetzt auf Eventim. Der Ticketservice soll dafür sorgen, dass es in Dortmund zu keinen Fehlbunchungenkommt.

Corona in Nordrhein-Westfalen: Sieben-Tage-Inzidenz steigt minimal

Update, Donnerstag (18. Februar), 9.57 Uhr: In NRW ist die Sieben-Tage-Inzidenz laut den aktuellen Zahlen des RKI leicht angestiegen. Am Donnerstag liegt sie bei 57,1 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche. Am Mittwoch (17. Februar) lag der Wert bei 56,0. Die Zahl der Corona-Neuninfektionen liegt bei 2.069, 82 weitere Menschen starben im Zusammenhang mit dem Virus.

Einkaufen in Holland: Was beim NRW-Nachbarn derzeit erlaubt ist

Update, Donnerstag (18. Februar), 9.32 Uhr: Das große Shopping-Erlebnis muss wegen der Corona-Lage in Deutschland weiter auf sich warten lassen. Lohnt sich aktuell ein Ausflug in die Niederlande, um dort shoppen zu gehen? Einkaufen ist in Holland ist trotz Corona möglich, wenn auch eingeschränkt. Auch beim NRW-Nachbarn gibt es klare Regeln.

Vielfacher Betrug bei den Corona-Hilfen: in NRW mehr als 5.600 Verdachtsfälle

Update, Donnerstag (18. Februar), 8.57 Uhr: In Nordrhein-Westfalen sind seit dem Beginn der Corona-Pandemie mehr als 5.600 Verdachtsfälle rund um mutmaßlichen Betrug bei Corona-Hilfen bekannt geworden. Das Landesjustizministerium nannte diese Zahl auf WDR-Anfrage. Den Informationen zufolge geht es dabei um knapp 39 Millionen Euro.

Coronavirus in Deutschland: RKI meldet über 10.000 Neuinfektionen

Update, Donnerstag (18. Februar), 8.30 Uhr: In Deutschland gibt es am Donnerstag laut den Angaben des Robert-Koch-Instituts (RKI) 10.207 Corona-Neuinfektionen innerhalb eines Tages. Bundesweit lag die Zahl der binnen sieben Tagen gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner unverändert bei 57,0.

Außerdem registrierten die Gesundheitsämter 534 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19. Die Gesamtzahl der Menschen, die nach einer Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, steigt damit auf 66.698.

Corona-Impfstoff von Pfizer und Biontech schützt vor Mutation aus Südafrika

Update, Donnerstag (18. Februar), 7.36 Uhr: Der Corona-Impfstoff von Pfizer und Biontech bietet auch vor der erstmals in Südafrika entdeckten Variante des Coronavirus einen Schutz. Das sei das Ergebnis einer Laborstudie, wie beide Unternehmen mitteilen „Bisher gibt es keinerlei klinische Daten, die darauf hinweisen, dass die südafrikanische Virusmutante nicht von dem Impfstoff-induzierten Schutz gegen Covid-19 abgedeckt wird“, heißt es in der medizinischen Fachzeitschrift New England Journal of Medicine.

Der Corona-Impfstoff von Pfizer und Biontech bietet auch vor der Mutation aus Südafrika einen Schutz.

Apothekerverband vermutet: Corona-Zahlen werden durch mehr Tests wieder steigen

Update, Donnerstag (18. Februar), 6.41 Uhr: Der Apothekerverband Nordrhein rechnet in den kommenden Wochen wieder mit steigenden Corona-Fallzahlen. Neben der Mutation werde auch die Ausweitung der Corona-Tests dazu führen, so Thomas Preis, Vorsitzender des Apothekerverbands, gegenüber der Rheinischen Post.

„Wenn getestet wird, werden wir auch mehr Fälle haben“, sagte Preis und verwies auf eine vermutete Dunkelziffer bei den Corona-Infektionen

Corona-Impfung in NRW: Hunderte Termine nicht wahrgenommen

Update, Mittwoch (17. Februar), 21 Uhr: In NRW sind bislang 600 Impftermine mit dem AstraZeneca-Impfstoff nicht wahrgenommen worden, berichtet das NRW-Gesundheitsministerium der dpa. „Das zeigt: Es gibt offenbar nur sehr wenige, die nicht zu ihrem Impftermin mit AstraZeneca erscheinen“, erklärte die Sprecherin des Ministeriums zu der Quote von 3,4 Prozent ausgefallener Termine. Das Ministerium mache weiterhin klar, dass der Impfstoff von AstraZeneca „kein Impfstoff zweiter Klasse“ sei. Zuvor hatte es Berichte gegeben, der Impfstoff werde von der Bevölkerung nicht gut angenommen.

Corona-Impfstoff: Impfplan der Regierung wird nicht aufgehen

Update, Mittwoch (17. Februar), 20.45 Uhr: Das Zentralinstitut der kassenärztlichen Versorgung (ZI) rechnet damit, dass der Impf-Zeitplan der Bundesregierung nicht hinhauen wird, wenn weiterhin nicht der gesamte AstraZeneca-Impfstoff verwendet werden würde.„Ohne den Impfstoff von AstraZeneca könnte es bis zu zwei Monate länger dauern, bis dieses Ziel erreicht ist“, sagt ZI-Chef Dominik von Stillfried dem Handelsblatt.

Corona-Update: Polizei Dortmund warnt vor Corona-Betrügern

Update, Mittwoch (17. Februar), 19 Uhr: Die Polizei Dortmund warnt derzeit vor Trickbetrügern an der Haustür. Diese würden sich als Mitarbeiter des Gesundheitsamtes ausweisen – wie heute in Dortmund-Bövinghausen passiert. Da haben zwei Männer und eine Frau an der Tür geschellt und stellten der Seniorin anschließend Fragen zum Coronavirus. Während die Dame abgelenkt war, schlich sich ein Komplize in die Wohnung und entwendete Bargeld. *come-on.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks.

Alle Ereignisse vor dem Abend des 17. Februar, könnt ihr in unserem alten Corona-NRW-Ticker auf RUHR24.de nachlesen.

Rubriklistenbild: © Hendrik Schmidt