Pandemie nimmt Fahrt auf

Corona: Fünf Urlaubsländer in Europa sind ab sofort Hochrisikogebiet

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Mitten in der Urlaubssaison: Die Bundesregierung will Spanien wieder als Corona-Risikogebiet einstufen.

Die Rückreise nach Deutschland aus dem Urlaub birgt einige Auflagen. Um Reisen zu vereinfachen, wurde die Einstufungen ab 1. August verändert.

Update, Sonntag (1. August), 20.15 Uhr: Deutschland/NRW – Für Reisende greift jetzt eine wichtige Änderung: Ab sofort weisen das Auswärtige Amt und das Robert Koch-Institut (RKI) Urlaubsländer nur noch als Hochinzidenz- oder Virusvariantengebiete aus. Die bisherige Einstufung „einfaches Risikogebiet“ fällt ab sofort weg.

ErregerSars-CoV-2 (Coronavirus)
Erstes Auftreten31. Dezember 2019
UrsprungslandVolksrepublik China
Fälle in Deutschland 3,74 Mio (Stand: 13. Juli 2021)

Corona und Urlaub: RKI weist Länder nur noch als Hochinzidenz- oder Virusvariantengebiete aus

Unter die neue Einstufung als „Hochrisikogebiet“ fallen in Europa derzeit fünf Länder (Stand: 1. August):

  • Niederlande
  • Vereinigtes Königreich
  • Spanien
  • Portugal
  • Zypern

Hier gilt ab sofort: Wer ein- und ausreist, muss eine vollständige Corona-Impfung, eine Genesung oder einen negativen Test nachweisen. Ungeimpfte, die aus Hochrisikogebieten zurück nach Deutschland reisen, müssen zunächst in Quarantäne. Sie können sich nach frühestens fünf Tagen freitesten.

Für die bisherigen „einfachen Risikogebiete“ gilt damit vorerst keine Warnung mehr. Als Virusvariantengebiete gelten derzeit laut RKI nur Brasilien und Uruguay in Südamerika.

Corona: „Risikogebiete“ abgeschafft? Bundesregierung plant offenbar neue Einstufung

Ursprungsmeldung, Dienstag (13. Juli), 19.30 Uhr: Risikogebiete, Hochinzidenzgebiete und Virusvariantengebiete: In diese Kategorien stuft die Bundesregierung derzeit die Corona-Situation ausländischer Staaten ein. Je nach Einstufung gelten für Reiserückkehrer unterschiedliche Konsequenzen. Doch welche Regeln gelten wann? Quarantäne, keine Quarantäne, Quarantäne nur für Nicht-Geimpfte – so richtig blickt niemand mehr durch. Das soll sich jetzt ändern.

Wie die WAZ unter Bezug auf einen Referentenentwurf des Bundesgesundheitsministeriums erfahren haben will, plant die Bundesregierung offenbar die Abschaffung von „einfachen Risikogebieten“. Damit sollen Reiseauflagen für Urlauber deutlich vereinfacht werden.

Geplant sei demnach nur noch eine Einteilung in „Hochrisiko- und Virusvariantengebiete“. Die Verordnung soll bereits in knapp zwei Wochen, am 28. Juli (Mittwoch), in Kraft treten (mehr News zum Coronavirus in NRW auf RUHR24).

Corona-Regeln für Rückreise aus dem Urlaub nach Deutschland: Regierung plant neue Klassifizierung

Doch was bedeuten die neuen Klassifizierungen? Ähnlich wie zuvor bei Hochinzidenzgebieten müssen sich Einreisende aus Hochrisikogebieten vor der Einreise nach Deutschland anmelden und einen Impf-, Genesenen- oder Negativ-Nachweis vorlegen. Gegen das Coronavirus Geimpfte müssen nach der Einreise nicht in Quarantäne gehen, Ungeimpfte allerdings schon. Aus der Quarantäne kann man sich nach fünf Tagen „freitesten“.

Ab welcher Inzidenz ein Land als Hochrisikogebiet gilt, geht aus dem Entwurf offenbar nicht hervor. Betroffen seien jedoch Staaten, mit besonders hohen Inzidenzen oder „sonstiger quantitativer sowie qualitativer Faktoren.“ Bislang wurden Länder ab einer Inzidenz von 200 als Hochinzidenzgebiete eingestuft.

Corona: Rückreise nach Deutschland mit dem Flugzeug – Test- und Nachweispflicht bleibt bestehen

Die Regeln für eine Rückreise aus einem Virusvariantengebiet bleiben gleich: Nach der Einreise nach Deutschland ist eine 14-tägige Quarantäne verpflichtend, auch wenn man bereits vollständig geimpft oder genesen ist.

Weiterhin gilt: Wer mit dem Flugzeug nach Deutschland zurückfliegt, muss vor dem Abflug grundsätzlich ein negatives Testergebnis, einen Impf- oder einen Genesenen-Nachweis vorlegen – ganz egal aus welchem Gebiet man einreisen möchte.